Verflixt und zugebissen – 1 – Vampire, Pech und P(f)annen

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 1 – Vampire, Pech und P(f)annen

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Die Assistentin des Paten

Klappentext:
„Wenn eine Frau ein Küchenutensil zwischen den Fingern hat, dann hebe die Hände, gehe langsam drei Schritte zurück, dreh dich um und lauf um dein Leben!“
Wie wahr solche Sprüche sein können, darf der arrogante Vampir Jeremy nun am eigenen Leib erfahren. Linett, Zeugin eines Mordes, soll eine Aussage machen, die nicht nur dem Mörder sondern im Dominoeffekt auch der gesamten Pariser Unterwelt erhebliche Probleme bescheren könnte. Was für Jeremy als leichter Auftrag (Töte das Mädchen!) beginnt, entpuppt sich schon bald als größte Herausforderung für den erfahrenen Auftragskiller.

Rezension:
Jeremy ist Vampir und Auftragskiller. Das passt eigentlich recht gut zusammen, denn seinen Auftraggebern ist es gewöhnlich egal, ob Zielpersonen durch einen Schuss sterben oder ausgesaugt werden. Als Vampir hat man auf diese Weise die benötigten ‚Blutspender‘ und wird auch noch dafür bezahlt. Besser kann sein untotes Leben eigentlich kaum laufen. Doch das ändert sich schlagartig, als er eines Tages auf Linett, Dark-Metall-Sängerin und Zufallszeugin eines Mafiamords, angesetzt wird. Schneller als er ihr seine Zähne in den Hals bohren kann, hat er erst eine Bratpfanne im Gesicht und gleich danach eine Ladung Eisenkraut im Blut. Als Jeremy wieder wach wird, liegt er mit Handschellen gefesselt im Bett – vollständig nackt aber genauso allein. Sobald sein Chef und Freund, ein vampirischer Mafiaboss, davon erfährt, zieht der den Mordauftrag zurück und verlangt von Jeremy stattdessen, Linett als seine neue Assistentin anzuwerben. Was dann folgt, mischt die Unterwelt gründlich auf. Dass Linetts Musikstil durchaus geeignet ist, dem empfindlichen Vampirgehör erheblichen Schaden zuzufügen, ist da noch die harmloseste Nebenwirkung.
Dass Allyson Snows Vampirroman ‚etwas‘ anders ist, ist bis hier wohl schon jedem klargeworden. Statt auf Gruseleffekten liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den humorvollen Szenen. Beim Lesen kann man sich kaum überwinden, das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen, denn die nächste interessante (sprich: für die Vampire peinliche) Szene könnte einem ja schon auf der kommenden Seite erwarten. Die Tatsache, dass stellenweise Romantasy-Elemente ins Spiel kommen, kann man in diesem Umfeld durchaus tolerieren. Negativ muss man dem Buch allerdings einige Logikfehler ankreiden. Beispielsweise erfährt man am Anfang, dass Linett 20 ist. Später erfährt der Leser allerdings, dass ihr ermordeter Freund Tony 4 Jahre jünger als sie und vor 3 Jahren bei ihr eingezogen war. Demzufolge hätte sie mit 17 also eine eigene Wohnung gehabt, in die sie den damals erst 13-jährige Tony aufgenommen hätte. … was anscheinend auch die den Mord untersuchende Polizei nicht einmal verwundert. Ohne derartige Schwächen hätte „Vampire, Pech und P(f)annen“ durchaus auch einen 5. Stern verdient gehabt, denn auch der Erzählstil der Autorin kann überzeugen.

Fazit:
Bei diesem außergewöhnlichen Vampirroman muss der Leser stellenweise um die Gesundheit seines Zwerchfells fürchten.

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