Oliver Bidlo
Der Ausbruch des Phantastischen: Zur phantastischen Refiguration der Wirklichkeit





Was macht der Drache in unserer Welt?
Klappentext:
Die Bedeutung des Phantastischen in der Gegenwart erschließt sich längst nicht mehr nur über seinen Unterhaltungswert. Phantastik ist nie nur eine bloße Widerspiegelung der uns bekannten Realität, sondern erweitert, unterminiert sie und bringt sie mitunter subversiv ins Wanken. Fantasy – und in einer weiten Fassung die Phantastik, die dann die Science Fiction und den Horror miteinschließt – und das Wissen in, von und über Fantasy können heute nicht allein als ein rein imaginäres Produkt betrachtet werden. Sie brechen vielmehr aus ihrem imaginären Gefängnis über den Brückenkopf des Lesers aus in die intersubjektiv geteilte Wirklichkeit. Ausbruchshelfer sind heute zudem das Digitale und KI-Systeme, mit deren Hilfe das Phantastische sich vielfältig im Alltag platziert und neue Formen ausbildet.
Rezension:
Wenn man von Babys absieht, gibt es wohl niemanden, der nicht schon in irgendeiner Form Phantastik konsumiert hat. Das beginnt schließlich schon mit den Märchen, die das Kind vorgelesen bekommt. Doch endet das Phantastische nicht mit der letzten Seite des Buches oder dem Abspann des Films. Das Wissen, die Informationen aus dem Buch oder Film beeinflussen auch unser reales Leben.
Das ist zumindest die These, die Oliver Bidlo, Doktor und Professor, mit diesem Buch beweisen will. Obwohl er gleich zu Beginn selbst erwähnt, dass die Phantastik neben Fantasy auch Science Fiction und Horror umfasst, bezieht er sich überwiegend auf den Fantasy-Bereich. SciFi findet im Weiteren gelegentlich Erwähnung, Horror überhaupt nicht. Der Autor ist der Auffassung, dass populäre Elemente des Genres in unsere reale Alltagswelt hinein wirken. Dabei geht er zurück bis zu der Tatsache, dass bis vor wenigen Jahrhunderten das Übernatürliche von den (meisten) Menschen für durchaus real gehalten wurde und die Trennung zwischen Fantasy und dem Realen erst später im Rahmen der Aufklärung aufkam. Dabei befasst er sich mit dem Umfang, wie Bücher, Filme, Computerspiele und LARPs um phantastische Themen das reale Leben nicht nur der Fans beeinflussen.
Aber Vorsicht! Dieses Buch ist keinesfalls allgemeinverständlich und leicht lesbar abgefasst. Es stellt eher eine wissenschaftliche Arbeit dar, auch wenn die Erscheinungsform eines Taschenbuchs dafür wohl recht ungewöhnlich ist. Daher ist die Zielgruppe wahrscheinlich eher akademisch definiert. Für Fantasy- (oder auch Science-Fiction-)Autoren oder Fans dieses/dieser Genres dürfte es weniger von Bedeutung, sondern eher von eingeschränktem Interesse sein.
Fazit:
Wie beeinflussen Fantasy-Themen den Alltag. Dieser Frage geht dieses Büchlein von wissenschaftlicher Seite nach.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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Tipps für preisgünstigen Lesestoff
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