Götterverse – 1 – Arthemos‘ Klagelied

Christina Krüger
Götterverse – 1 – Arthemos‘ Klagelied

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Eier-Sorgen

Klappentext:
Die Zwillinge Siran und Avina haben sich die Studienreise mit ihrem Lehrmeister, dem Heiler Haron Salbwis, deutlich harmloser vorgestellt. Doch durch einen ungeschickten Dieb, den spitzohrigen Akhari-Prinzen Darian, werden sie mitten in eine königliche Verschwörung verstrickt. Darian ist auf der Flucht vor seinem Onkel, der ihm den Mord an seinem Vater angehängt hat. Der Prinz ist nun auf die Hilfe der Menschen angewiesen, die er von seiner Unschuld überzeugen kann. Werden sie es aus diesem Strudel unglücklicher Zufälle und unverhoffter Begegnungen herausschaffen? Begleite die jungen Helden durch eine raue Fantasy-Welt voller Gefahren und mystischer Kreaturen.

Rezension:
Nachdem sein Vater ermordet wurde, wird Prinz Darian des Vatermordes verdächtigt. Er muss vor seinem Onkel, der es selbst auf den Thron abgesehen hat, fliehen. Schwerverletzt wird er von den Zwillingen Avina und Siran, die sich zusammen mit ihrem Lehrmeister auf einer Studienreise befinden, gefunden. Sie glauben an seine Unschuld und beschließen, ihn mitzunehmen. Die Reise wird abenteuerlich, woran Sklavenhändler, Drachen und Silberfang-Wölfe nicht unschuldig sind.
Die Fantasy-Welt, in der Christina Krüger ihre mit diesem Band startende „Götterverse“-Reihe ansiedelt, wirkt einerseits typisch für derartige Fantasy-Stoffe, unterscheidet sich andererseits aber doch deutlich vom Gewohnten. Diese Welt einer Zeitepoche zuzuordnen, fällt schwer. Obwohl sie nicht neuzeitlich wirkt, fehlen auch die in der Fantasy sonst verbreiteten mittelalterlichen Elemente größtenteils. Während die 16-jährigen Zwillinge menschlich sind, ist der Prinz ein Akhari, was in vielem an die im Genre beliebten Elfen erinnert. Intrigen am akharinischen Königshof treffen auf die Probleme ‚normaler‘ Leute.
Interessanterweise ist es beim gemischten Zwillingspaar das Mädchen, dem die Autorin die abenteuerlustige Rolle zukommen lässt. Ansonsten wirken die 3 Protagonisten bisher etwa gleichwertig und -wichtig. Obwohl sich die Handlung stellenweise natürlich einem der Reisegefährten zuwendet, kann man vom Handlungsaufbau her kaum von einem Point-of-View-Wechsel sprechen. Ohnehin erzählt die Autorin ihre Geschichte komplett aus einer Beobachterperspektive.
Nachdem das interessante Fantasy-Abenteuer über den Großteil der Geschichte fast lückenfrei erzählt wurde, wirkt das Ende des Bandes beinahe etwas gehetzt. Man könnt hier den Eindruck gewinnen, dass die Autorin schnell zum Cliffhanger kommen wollte, der auf den nächsten Band vorbereitet. Auf diesen darf der Leser allerdings durchaus gespannt sein.

Fazit:
Ein Fantasy-Abenteuer um 3 junge, charakterlich deutlich unterschiedliche Charaktere, die auf menschliche und tierische Gefahren treffen.

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Autoren und ihre Bücher: Daniela Zörner

Autoren und ihre Bücher: Daniela Zörner

Wie angekündigt, möchte ich heute beginnen, noch relativ unbekannte Autoren näher vorzustellen. Den Anfang mache ich dabei mit Daniela Zörner. Geben wir ihr zuerst Gelegenheit, selbst etwas über sich zu sagen:

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Mein Leben zwischen und mit den Zeilen:

Anno 1963, je nach Betrachtung vor kürzerer oder eher längerer Zeit, wurde ich in Niedersachsen geboren. Von Kindesbeinen an war „Rastlosigkeit“ mein zweiter Nachname. Zwangsläufig zog und reiste ich nach dem Studium viele Jahre lang als Pressefotografin und Journalistin kreuz und quer durch Deutschland. Heute lebe ich als freie Autorin zusammen mit meinem Ehemann leidenschaftlich gerne in Berlin. Mein Faible für Literatur unterschiedlichster Genres, das besondere Licht des Nordens sowie ungewöhnliches Strandgut wetteifern um die knapp bemessene Freizeit.

Die beharrliche Motivation, immer wieder nach Block und Stift zu greifen, sei kurz und knapp benannt: Ich kann nicht anders. Daher lautet auch meine schlichte Antwort darauf, warum ich mich gerade für diese aufgezeichneten Geschichten entschieden habe: „Ich denke, die Frage muss umgekehrt lauten.“

Übrigens lese ich nicht nur gerne Werke verschiedener Genres, sondern fühle mich ebenso als Autorin dort zuhause. In diesem Jahr arbeite ich vor allem an der erweiterten Neufassung meiner Fantasy-Reihe „Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien“. Insgesamt vier rasant erzählte Urban Fantasy-Bände, „Elbenfürstin“, „Elbensilber“, „Elbenfluch“ und „Elbenschwur“, werden 2017 nacheinander mit neuem Inhalt erscheinen. Eine weit über 1.000 Seiten umfassende Mammutaufgabe, die meine Kreativität brutzeln lässt!

Im vergangenen Jahr schrieb ich den in Berlin spielenden Gegenwartsroman „Blackcouch.com“. Mit Thrill schildert er das waghalsige Leben der „Generation Smartphone“ – inklusive haarsträubender Nebenwirkungen.

Für Märchenfans ab 6 Jahren habe ich bisher zwei lustig-spannende, eigenhändig illustrierte Vorlesebücher veröffentlicht: „Das Kasematukel im Apfelbaum“ und „Das Kasematukel und der Pfropftropffleck“.

Über Besuche auf meiner Homepage www.daniela-zoerner.de, bei Twitter unter @ZoernerD oder auf www.lovelybooks.de freue ich mich besonders!

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Wie sie schon selbst erwähnte, ist Danielas aktuellstes Werk die überarbeitete Version der Elbenfürstin. Das sagt der Klappentext zu diesem Buch:

Ihr blieb die Spucke weg. Hatten die Lichtwesen wirklich gerade „Elbe“ gesungen? E-L-B-E? Noch bevor Lilia begreift, wie ihr geschieht, schlittert sie in Berlin zwischen die kampferprobten Fronten von Elben und Dämonen. Rebellisch versucht die junge Frau, sich gegen den Sog einer wahrhaft mystischen Geschichte zu stemmen. Doch bald muss Lilia erkennen, dass sie den ihr zugewiesenen Schicksalspfad nicht mehr verlassen kann. So wächst sie, angeleitet von der schwer durchschaubaren Elbe Elin, zu einer Halbelbe heran. Auf ihrer Suche nach verschollenen Elbenamuletten trifft Lilia in Schottland den arroganten Halbelb Alexis. Diese Begegnung sorgt für geballtes irdisches Chaos. Das Licht stehe ihr bei!

Eine kleine Leseprobe gibt es natürlich auch:

… Das zauberhafte, uralte Buch lag auf meinem Esstisch, während ich ungeduldig den sich träge erhitzenden Wasserkessel abwartete. Hier unter dem Küchenfenster fiel noch genügend trübgraues Winterlicht ein, um auf die Deckenlampe verzichten zu können. „Was hat dieses Buch nur an sich?“ Antiquitäten entzogen sich schon immer meinem Interesse. „Geheimnisvoll.“ Mir kam eine Idee und ich flitzte los zum Bücherregal im Wohnzimmer. Vielleicht fand sich im alten Lexikon eine Seite über Schriften.

Noch bevor ich den entsprechenden Band Sai – Suc aufschlagen konnte, pfiff mich der Wasserkessel zurück. Der Tee musste erst ziehen, also drehte ich mich wieder um. Das mitgebrachte Buch leuchtete! Das Lexikon geriet in Vergessenheit. Ein schmaler Lichtstrahl fiel auf die Schrift. Mein irres Glotzen dauerte exakt 2 Minuten und 40 Sekunden, bis das schrille Piepen der Teeuhr gnädig meine entglittenen Gesichtszüge in Bewegung brachte.

Vielleicht wäre der Anfang für mich leichter geraten, wäre mein Blick diesem ersten Lichtstrahl nach draußen gefolgt. Nämlich in Erwartung einer Wolkenlücke, die der tief stehenden Wintersonne eine freundliche Chance gab. Denn da draußen gab es keine Lücke, keinen Sonnenstrahl, nur Einheitsgrau. Andererseits wäre der Anfang garantiert erheblich schlimmer missraten, hätte ich meine unsichtbare Untermieterin aus Joschs Laden zurückkehren sehen. Nachdem die Elbe Elin jede einzelne Nacht meines bisherigen Lebens bewacht hatte, startete mit dem heutigen Tag ihr Fulltimejob bei mir.

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Die weiteren Bände der Reihe sind derzeit in der noch nicht überarbeiteten Version lieferbar:

Elbensilber

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Elbenfluch

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Elbenschwur

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Weitere lieferbare Bücher der Autorin:

Blackcouch.com

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Das Kasematukel im Apfelbaum

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Das Kasematukel und der Pfropftropffleck

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Autoren und ihre Bücher – Autorenvorstellungen im Eisenacher Rezi-Center

Autorenvorstellungen im Eisenacher Rezi-Center

Neben den Rezensionen möchte ich hier in Zukunft unter der Rubrik „Autoren und ihre Bücher“ auch Autoren vorstellen. Dabei denke ich nicht an die Berühmtheiten der Szene, sondern an noch relativ unbekannte Autoren, Autoren, die ihre Bücher oft als sogenannte Indies oder auch Selfpublisher veröffentlichen. Jedem dieser Autoren werde ich dabei die Gelegenheit geben, sich und natürlich seine Werke selbst vorzustellen.

Der Start wird bereits an diesem Wochenende erfolgen.  Also seit gespannt, mit wem diese Vorstellungsrunde beginnt.