21 Tage im Sattel über die Rocky Mountains

Marion Klosterberg
21 Tage im Sattel über die Rocky Mountains

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Glück der Erde …

Klappentext:
Vergiss deine Art zu reiten.
Werde zum Buschreiter.
Verlass dich auf den Instinkt deines Pferdes, sonst überlebst du das nicht.
Die Kosten einer solchen Reise: Flug nach Kanada, Ausrüstung und ein geeignetes Pferd – all das scheint unerschwinglich. Doch überraschend schnell fügt sich alles zum Guten. Ein Freund stellt ein ausgebildetes Pferd (Chrissie) zur Verfügung, und die Kontakte zum Veranstalter sind geknüpft.
Der Aufbruch in eine unbekannte, unwegsame Berglandschaft bedeutet nichts weniger als ein besonderes Ereignis – 650 Kilometer Rocky Mountains, vom Tagesanbruch bis zur Dunkelwerden im Sattel.
Beim Aufbruch bilden 95 Reiter, 120 Pferde und neun Planwagen den Treck. Weitere Lasttiere, Mulis und Esel nicht eingerechnet. Am Ziel werden es deutlich weniger Reiter und Pferde sein.
Ain gewaltiger Auftrieb im Staubdunst, übertönt von den Rufen der Wagenlenker, die ihre Tiere mit viel Geschick über die unwegsame Strecke dirigieren.
Neun, es ist nicht der Go-West-Trail europäischer Siedler anno achtzehnhundertirgendwas, auch kein Western mit John Wayne an der Spitze, aber – beinahe.
Allen Freizeit- oder Turnierreitern ins Stammbuch: Vergiss deine Art zu reiten. Werde zum Buschreiter. Verlass dich auf den Instinkt deines Pferdes, sonst überlebst du das nicht. Du und dein Pferd müssen eine Einheit bilden – blindes Vertrauen auf beiden Seiten. Sachs bis zwölf Stunden sitzt du im Sattel. Es geht bis ans Limit – für beide. Und oft darüber hinaus.
Wenn du das schaffst, gehörst du zu den Siegern. Keine Schwierigkeit der Welt kann dich noch schrecken.
Du gewinnst einen Blick auf die Urgründe der Schöpfung, wirst wieder eins mit ihr.
Dieses Gefühl wirst du niemals vergessen.

Rezension:
Anlässlich eines Jubiläums soll eine historische Reise aus der Zeit der Eroberung des kanadischen Westens auf dem Gold Rush Trail nachgestellt werden. Die Deutsche Marion Klosterberg ist Feuer und Flamme. Wenn da nur nicht das liebe Geld wäre! Die Teilnahme an diesem Reiterabenteuer ist nicht gerade billig, ganz zu schweigen von der Organisation eines solchen längeren Urlaubs. Doch mit genug Hartnäckigkeit finden sich für alle Probleme Lösungen. Und so steht dem Ritt durch die Rocky Mountains nichts mehr im Wege.
Marion Klosterberg legt mit diesem Buch Erinnerungen an eine Reise vor, die sie in gewisser Weise ins 19. Jahrhundert zurückführte. Allerdings liegt auch dieser Ritt schon einige Zeit zurück. Er fand bereits 1986, also 30 Jahre vor Veröffentlichung dieses Buches, statt. Ihre Erlebnisse erzählt die Autorin in einer an ein Tagebuch erinnernden Form, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf dem Berichten der Geschehnisse liegt und auf literarische Raffinesse verzichtet wird. Ergänzt wird der Reisebericht mit zahlreichen Fotos, die während des Trecks entstanden.

Fazit:
Diese Erinnerungen richten sich an Fans unaufgeregter autobiografischer Abenteuer.

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Die Welt ist meine Auster – 1

Matthias Drawe
Die Welt ist meine Auster – 1

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Whisky, Hillbillies und fette Mumpies

Klappentext:
Matthias Drawe überlebt mit Gelegenheitsjobs in Tokio, macht eine Ochsentour mit dem Greyhound-Bus von New York nach Atlanta und findet heraus, warum dicke Frauen in Jamaika sexy sind. Er feiert Weihnachten in Rio, erlebt kriegsähnliche Zustände in Haiti und berappt 200 Dollar für eine Flasche Billig-Whisky in Alaska. An der Küste von Maine ergründet er die Geheimnisse der Hummerfischer, assistiert bei einem Hahnenkampf in Puerto Rico und entdeckt eine türkische Perle in Brooklyn.
Die Reiseberichte in diesem Buch wurden im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geschrieben. Der Autor hat die Manuskripte für das Buchformat bearbeitet.

Rezension:
Als Rundfunkkorrespondent kann man ganz schön ʼrumkommen. Von seiner Basis in New York aus bereist Matthias Drawe nicht nur die USA bis in die entlegensten Ecken, sondern auch Mittelamerika und sogar Japan. Dabei macht er Begegnungen, die dem Pauschaltouristen wohl verwehrt bleiben – oder sollte man lieber erspart sagen? Nicht unbedingt jede dieser Erfahrungen möchte man gerne selbst machen. Die üblichen touristischen Hotspots liegen jedenfalls nicht am Weg des Autors.
Die Sprache des Autors ist locker. Ständig schwingt dabei ein Augenzwinkern mit, wenn er von den Pannen seiner Reisen erzählt. Hier liegt auch der Schwerpunkt der gesammelten Reiseberichte. Weniger die Sehenswürdigkeiten als vielmehr das Lokalkolorit der besuchten Örtlichkeiten sind das eigentliche Thema dieses Buches.

Fazit:
Interessante Einblicke in die Alltagskultur des ‚kleinen Mannes‘.

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Paris abseits der Pfade Jumboband

Georg Renöckl
Paris abseits der Pfade Jumboband

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Im großen Bogen um den Eiffelturm

Klappentext:
Brechen Sie mit dem Autor zu einer urbanen Wanderung durch Paris auf. Im einst proletarischen Osten lädt die Grande Dame des französischen Krimis zum Spaziergang rund um ein altes Hafenbecken ein und erzählt von den dunklen Geheimnissen verborgener Dörfer im Häusermeer. Die Pinselstriche eines der Gründerväter der französischen Streetart werden zu Wegmarkierungen in den einstigen Arbeitervorstädten Belleville und Ménilmontant. Generationen von Studenten, Künstlern und Intellektuellen prägten den Süden, legendäre Warenhäuser und Kulturtanker den goldenen Westen der Stadt. Doch Paris ist nie museal – die Weltstadt begreift sich heute als Labor für die Zukunft des urbanen Lebens.

Rezension:
Paris. Dass die französische Hauptstadt eine Weltstadt ist, wird wohl niemand bezweifeln. Für so manchen ist es sicher die Traumstadt schlechthin, für andere die Stadt der Liebe. Doch fast alle denken dabei wohl an das Paris, das man aus TV-Reportagen und Spielfilmen kennt, an die diversen Sehenswürdigkeiten, allen voran den Eiffelturm. Wie schon in seinem Wien-Führer „Wien abseits der Pfade“ berührt Georg Renöckl derartige touristische Hotspots jedoch höchstens am Rande. Seine Ziele sind die eher unspektakulären Ecken der Stadt, die Einblicke in ihre Seele gewähren. Verträumte Parks besucht er, den üblichen Touristen unbekannte Stadtteile und auf offiziellen Wegen kaum zugängliche Ecken. Dabei kommt Überraschendes zutage, das man in einer Stadt, die mitten in der EU liegt, kaum erwarten würde.
Leider werden die französischen Namen von Straßen, Plätzen oder Geschäften nur in Ausnahmefällen übersetzt, weshalb der Sprache Unkundigen (wie mir) wohl einige darin verborgene Informationen entgehen dürften.
Georg Renöckl beschreibt die einzelnen Spaziergänge in einem lockerem Plauderton. Wie schon beim Wien-Führer sind die zahlreichen Abbildungen im Text leider nur in schwarz/weiß und kleinformatig wiedergegeben, was aus preislichen Gründen wohl nicht zu vermeiden war. Wünschenswert wäre es allerdings, zumindest die Stadtplanausschnitte größer abzudrucken, da sie kaum zu entziffern sind.

Fazit:
Ein Führer für Paris-Besucher, die der Stadt hinter die touristische Hochglanzfassade blicken wollen.

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EUROPRISMA – Meine Seelenreise

Birgit Müller
EUROPRISMA – Meine Seelenreise

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Reiseerinnerungen

Klappentext:
Europa ist für mich eine bunte Vielfalt von Ländern, Sprachen und Kulturen mit ihren Mythen, Überlieferungen und Traditionen, die auf einem einzigen Kontinent zu Hause sind, und gleicht in seiner Vielfalt einem Prisma, das das Licht der Sonne bricht und in allen Farben des Regenbogens widerspiegelt – daher der Name.

Rezension:
Vom tschechischen Bäderdreieck über Irlands Weiten und Portugals Hauptstadt quer durch Skandinavien und Ungarn bis nach Wien führen Birgit Müllers Reiseerinnerungen. Dabei bleibt die Autorin konsequent subjektiv und verzichtet bewusst auf den Anspruch, einen Reiseführer zu verfassen. Das merkt der Leser allerdings leider auch daran, dass auf eine Bebilderung komplett verzichtet wurde.
Aber was findet sich im Buch? Es sind sehr persönlich geprägte Erinnerungen, die sich überwiegend auf konkrete Besuche der jeweiligen Orte beziehen. Positive und negative Erlebnisse reihen sich in bunter Folge aneinander. Genau das gibt dem Leser aber einen ganz anderen Einblick in die Eigenheiten der Städte beziehungsweise Regionen, als das ein auf Objektivität ausgelegter – und am Ende doch nie vollkommen objektiver – Führer jemals könnte. Darin liegt der besondere Reiz dieses Buches.
Während die Sprache diesen subjektiven Erlebnissen vollkommen angemessen ist, könnte die optische Gestaltung des Buches, besonders das Schriftbild, durchaus noch verbessert werden. Das wäre der weiteren Verbreitung der interessanten Erinnerungen sicher dienlich.

Fazit:
Den interessanten und bewusst subjektiven Reiseerinnerungen der Autorin würde eine ‚Aufhübschung‘ des Buches guttun.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Querwelteinreise

Tammy Ries
Querwelteinreise

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1 Mal rundherum

Klappentext:
Wie fühlt es sich an, den Alltag hinter sich zu lassen und mit dem Bulli durch Nordamerika zu fahren? In einem Ashram in Kalifornien zu leben? Durch den Himalaya zu wandern oder in einem nepalesischen Kloster zu meditieren? Wie fühlt es sich wohl an, einfach mal das zu machen, worauf man Lust hat?
Tammy und Leslie machen sich auf den Weg, querweltein, um genau dies herauszufinden. Sie kündigen ihre sicheren Jobs, vermieten ihre Wohnung und ziehen die Reißleine: raus aus dem wohlbehüteten Bielefelder Alltag, hinein ins Unbekannte.
Eine einjährige Reise um die Welt, nur ausgestattet mit einem Rucksack, purer Neugier und der Lust auf Abenteuer. Von Nepal führt sie ihr Weg nach Südostasien, Australien, Südamerika bis nach Kanada – wo der verschiffte Bulli bereits wartet. Ob nächtliche Rattenbesuche im Himalaya, abenteuerliche Fahrten zum Polarkreis oder ein Motorschaden im Outback Australiens – mit viel Humor und einem Hauch Sarkasmus erzählt die Autorin von außergewöhnlichen Begegnungen und faszinierenden Erlebnissen.
Ein spannender Bericht über eine abwechslungsreiche Reise und eine Möglichkeit, hinter die Kulissen einer Weltreise zu blicken. Eine Einladung dazu, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist: wunderschön, unerwartet, herausfordernd und vor allem überraschend. Es ist ein Plädoyer für das Sich-trauen, Einfach-machen, für das Rucksack-packen und Losfahren.

Rezension:
Wer träumt nicht von einem richtig langen Urlaub, vielleicht sogar einer Weltreise? Die Autorin dieses Buches und ihr Lebensgefährte haben die Sache in Angriff genommen. Angefangen haben sie in Südostasien, haben danach Australien und Südamerika in Angriff genommen, um die Reise in Nordamerika abzuschließen. Dass bei einer solchen Reise nicht alles ganz nach Plan verläuft, ist wohl zu erwarten. Gerade im Südosten Asiens mussten sie feststellen, dass die Unterkünfte abseits der Tourismus-Hotspots nicht dem gewohnten Niveau entsprechen. In Südamerika wurden sie von einem der Rucksäcke verlassen. Der fand ohne Einwilligung einen neuen Besitzer. Dann wurde auch noch eine neue Kreditkarte versehentlich gesperrt. In Kanada wartete der extra per Schiff vorausgeschickte Bulli auf die beiden Weltreisenden, um sie zuerst Richtung Westen durchs Land und dann durch die USA wieder zurück zur Ostküste zu bringen.
Die Autorin erzählt die Abenteuer der ganzjährigen Reise in einem humorvollen Stil auf bewusst nicht objektive Weise. Zum Beispiel hat sie ihre eigene Theorie, wieso die Ranger im Denali National Park alle lange Bärte und Sonnenbrillen tragen. Trotzdem – oder gerade deshalb – gewinnt der Leser manch anderen Eindruck der bereisten Länder als aus Hochglanz-Prospekten oder TV-Dokus. Dass zumindest in den nicht-englischsprachigen Ländern auch Verständigungsschwierigkeiten zu manchen (zumindest im Nachhinein) lustigen Situationen führten, verschweigt sie nicht.
Wer eine sehr persönliche Sicht anderer Länder schätzt, findet in diesem Buch genau das Richtige.

Fazit:
Ein augenzwinkernd subjektives Tagebuch einer Weltreise.

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Historische Reisen – rund um den Globus

diverse
Historische Reisen – rund um den Globus

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Quer durch die Welt

Klappentext:
Berühmte Abenteurer, Auswanderer oder einfach „nur“ Reisende nehmen den Hörer mit auf eine Tour in die fernsten Winkel der Welt. Alexander von Humboldt begibt sich 1799 auf eine jahrelange Forschungsreise durch Amerika. Der Dichter Adelbert von Chamisso segelt Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer russischen Expedition in die nördliche Beringsee. Die unerschrockene Ida Pfeiffer tritt 1851 schon ihre zweite Weltreise an, die sie u. a. von Kapstadt nach Borneo führt. Für Carl Schurtz begann 1852 mit der Ankunft in New York ein neues Leben als amerikanischer Politiker. Der Orientalist Lawrence von Arabien wiegelt als britischer Agent die Araber gegen die osmanische Herrschaft auf. Joseph Roths Sympathie gehört der jungen Sowjetunion, als er 1926 eine Fahrt auf der Wolga unternimmt. Antoine der Saint-Exupérys Flüge über die nordafrikanische Wüste sind legendär. Annemarie Schwarzenbach entflieht mit ihrem kleinen Ford 1939 ins ebenso raue wie gastfreundliche Afghanistan. Großartige Sprecher erzählen von diesen und weiteren Entdeckungen.

Rezension:
Enthaltene Berichte:
Amelia Earhart – Der Transatlantikflug mit der „Friendship“
Antoine de Saint-Exupéry – Das Flugzeug und der Planet
Alexander von Humboldt – Aus den Amerikanischen Reisetagebüchern
Carl Schurtz – Ankunft und Leben in Amerika
Georg Forster – Begegnungen im Süden Neuseelands
Marie von Bunsen – Kambodscha und Birma
Ida Pfeiffer – Reise nach Kapstadt und Borneo
David Livingston – Die Victoria-Fälle
Joseph Roth – Wolgafahrt
Adelbert von Chamisso – Schiffsreise bis zur Beringsee
Alfons Paquet – Fahrt mit dem sibirischen Express
Annemarie Schwarzenbach – Zwei Frauen allein in Afghanistan
Thomas Edward Lawrence – Die sieben Säulen der Weisheit
In dieser Hörbuch-Anthologie berichten Reisende vergangener Zeiten von ihren Reisen in die unterschiedlichsten Ecken der Welt. Dabei wird ihnen vom Verlag deutlich unterschiedlich viel Raum zur Verfügung gestellt. So reichen die Zeiten für die verschiedenen (meist in Ausschnitten wiedergegebenen) Reiseberichte von 17 Minuten (Antoine de Saint-Exupéry) bis hin zu 456 (!) Minuten (Thomas Edward Lawrence).
Leider geht es dieser Sammlung von Reiseerinnerungen wie vielen Anthologien: Nicht alle der von den jeweiligen Sprechern fast ausnahmslos gut gelesenen Berichte sind gleich interessant und stilistisch gleich gut gelungen. Gerade der mit Abstand längste Beitrag von Lawrence („Lawrence of Arabia“), der die gesamte 2. CD und damit fast 50 % des Gesamtwerks für sich beansprucht, ist einfach nur langweilig. Statt über die bereiste Gegend berichtet der Autor fast ausschließlich über die damalige (britische) Nah-Ost-Politik und die von ihm organisierten kriegerischen Aktionen. Das würde ich nicht annähernd als Reisebericht einstufen. Anders sieht es bei de Saint-Exupéry aus. Seine Reiseerzählungen sind zwar durchaus interessant, aber stilistisch äußerst gewöhnungsbedürftig.
Alle anderen enthaltenen Beiträge schneiden allerdings erheblich besser ab. Egal ob es die allgemein bekannten Reisenden oder (zumindest mir) völlig unbekannte sind, erfährt man viel über ferne Länder und deren Bewohner zu längst vergangenen Zeiten. Speziell die sehr unterschiedlichen Gesichtspunkte der jeweiligen Autoren sind dabei oft interessant. Allerdings handelt es sich – wie bereits erwähnt – fast ausschließlich um Ausschnitte der Originalwerke, weswegen man beim Hören manchmal das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Trotzdem kann man allen an historischen Reisen Interessierten diese gut vorgetragenen Reiseberichte (mit den genannten beiden Ausnahmen [Lawrence und de Saint-Exupéry], die die Gesamtbewertung leider etwas „drücken“) empfehlen.

Fazit:
Überwiegend sehr interessante, gut vorgetragene historische Reiseberichte, wobei der mit Abstand längste leider negativ aus der Reihe fällt.

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Grenzenlose Weite

Jörg Buhl, Axel Brümmer (Hrsg.), Peter Glöckner (Hrsg.)
Grenzenlose Weite

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Ab durch die Mitte

Klappentext:
Quer durch Australien auf eigene Faust. Mit dem Fahrrad von den einsamen Stränden der Westküste bis zu den Paradiesstränden des Ostens. Weite Strecken und die ständige Sorge um Wasser tief im Outback offenbart die unterschiedlichen Charaktere der bekannten Weltumradler und ihres norwegischen Freundes, Diese Reise lebt von den vielen kleinen Eindrücken am Wegesrand, die nur Radwanderer erleben können. Emus und Kamele beobachten neugierig ihr Lager. Eisiger Regen verwandelt die Wüste in Schlamm und lässt sie erblühen. Sie treffen legendäre Outbackwanderer und sitzen mit Aborigines am Lagerfeuer. Ein intensiver Blick auf den Roten Kontinent, wie er nur wenigen vergönnt ist.

Rezension:
Seit sie vor Jahren eine Weltumrundung per Fahrrad absolvierten, zieht es Axel aus Thüringen und Peter aus Sachsen immer wieder in die Ferne. Diesmal wollen sie Australien von West nach Ost durchqueren – natürlich wieder auf dem Drahtesel. Als Verstärkung haben sie ihren alten Bekannten Gunnar aus Norwegen überzeugt, sie zu begleiten. Menschenleere Wüsten, Hitze, für Fahrradgeschwindigkeit viel zu große Abstände zwischen den Wassernachfüllmöglichkeiten, Fahrbahnen aus Staub und Schotter, aber auch grundloser Schlamm nach Regenfällen sorgen dafür, die Reise zu erschweren.
Die pure Existenz dieses Buches beweist natürlich, dass die Abenteurer entgegen den Prognosen vieler Australier ihre Tour überlebt haben. Auch wenn die Erlebnisse aus der Sicht Axel Brümmers in der Ich-Form erzählt werden, wurde das Buch in Wirklichkeit von Jörg Buhl verfasst, der kein Mitglied der Reisegesellschaft war. Allerdings wird aus dieser Tatsache auch kein Geheimnis gemacht. Der Stil des Buches nimmt den Leser oftmals augenzwinkernd mit auf die abenteuerliche Reise. Auf künstlich gesteigerte Dramatik wird dabei verzichtet, sondern die anstrengende Reise ohne hinzugedichtete Gefahren beschrieben. Einen wichtigen Teil nehmen auch die Zusammentreffen mit unterschiedlichsten Charakteren – sowohl Nachfahren europäischer Einwanderer als auch Aborigines – ein, die ohne Schwarz-Weiß-Malerei geschildert werden. So gewinnt der Leser ein Bild des Kontinents, wie man es auf einer Urlaubsreise zu den touristischen Hotspots nie bekommen kann.

Fazit:
Für Freunde sachlich-ruhiger Reisebeschreibungen stellt dieses nicht mehr ganz aktuelle Buch (erschienen 2005) eine Empfehlung dar.

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Down Under ist nicht immer entspannter

Christina Danisio
Down Under ist nicht immer entspannter

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Tagebuch einer Schlechtwetterreise

Klappentext:
Christina Danisio ist wieder zurück in „ihrem“ Australien, diesmal mit Ehemann und Sohn. Wie bereits auf ihrer ersten Reise als Single („Down under ist alles entspannter“) muss sie sich allen möglichen und unmöglichen Situationen stellen, die so nicht geplant waren. Doch einen quirligen Neunjährigen dabei zu haben birgt ganz andere Herausforderungen. Gleichzeitig bietet es Chancen, neue Seiten des Reisens in Australien zu entdecken.
Egal ob in Melbourne, an der Great Ocean Road oder mit dem Mietwagen von Brisbane nach Sydney: Immer wieder begegnen der Familie Menschen und Tiere, die sie zum Staunen bringen. Sie erfährt Neues über die Landrechte der Aborigines, deren Kunst und Legenden, besucht Nationalparks, ein Koalakrankenhaus, lernt Goldschürfen und vieles mehr. Hintergrundinformationen und praktische Reisetipps begleiten die unterhaltsamen Geschichten. Australien-Sehnsucht inclusive!

Rezension:
Nachdem Christina Danisio in ihrer Jugend eine Reise durch Australien als Rucksacktouristin unternommen hatte, konnte sie jetzt Mann und Sohn überreden, mit ihr für 6 Wochen nach Australien zu kommen. Die ursprünglich geplanten 3 Monate konnten aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden. Nicht nur der 9-jährige Sohn, sondern auch ihr Mann reagieren jedoch schon auf der langen Anreise genervt. Dass auch nach der Ankunft anfangs vieles nicht so ganz nach Plan läuft, trägt noch zur gereizten Stimmung bei. Auch wenn es erheblich häufiger regnet, als es für die bereisten Gegenden um die Jahreszeit normal ist, lernen alle im Laufe der Wochen dann doch noch die australische Ostküste kennen – und schätzen.
Die Autorin beschreibt in diesem Reisebericht die Erlebnisse einer Australienreise, auf der nicht alles wie geplant läuft. Schnell muss sie feststellen, dass das Reisen mit Familie doch etwas anderes ist, als die Tour zu Jugendzeiten, bei der sie auf niemanden Rücksicht nehmen musste. Dass gerade auch ein Kind etwas andere Vorstellungen von einem gelungenen Urlaub hat, war wohl nicht eingeplant. Auch sonst muss sie sich von einigen Erwartungen – nicht zuletzt in Hinblick auf die Witterung – verabschieden. Manches ist auch nicht (mehr) so, wie sie es in Erinnerung hat. All das schildert Christina Danisio nicht ohne Selbstironie. Einige Bilder der Autorin zeigen im Text erwähnte Örtlichkeiten.
Bei einer derartigen Familienreise verwundert es natürlich nicht, dass sich fast alles in Regionen mit zumindest halbwegs ausgebauter touristischer Infrastruktur abspielt. Wer eine Abenteuerreise erwartet, ist mit diesem Buch definitiv falsch bedient.

Fazit:
Dieser Reisebericht zeigt, dass die Probleme oft nicht in den Begebenheiten des besuchten Landes begründet liegen.

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Europareise

Diverse
Europareise

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Mehr und weniger vergnügliche Reisen

Klappentext:
Europa vor Beginn des modernen Massentourismus: Charles Dickens rumpelt in einer Kutsche durch Frankreich. Johann Wolfgang von Goethe genießt das römische Leben, während Johann Gottfried Seume nach Syrakus „spaziert“. Kein Spaziergang hingegen ist die erste Besteigung des Matterhorns durch Edward Whymper. Theodor von Kobbe besucht Königsberg und Danzig, zu seiner Zeit deutsche Städte. Heinrich Heine beschreibt das Leben im geteilten Polen. Franz Grillparzer reist durch den Balkan nach Griechenland und findet alles schrecklich. Grandiose Sprecher schildern diese und weitere Reisen von „anno dazumal“.

Rezension:
Während es wohl nahezu unmöglich ist, in Deutschland zu leben und noch nichts von Goethes Italienreise gehört zu haben, dürften die meisten anderen hier vertretenen Reiseberichte der Allgemeinheit eher unbekannt sein. Namen wie Charles Dickens, Stefan Zweig, Fridjof Nansen oder Franz Grillparzer dürften zwar fast jedem zumindest bekannt vorkommen, aber wer hat von diesen schon Reiseberichte gelesen? Dickens schildert hier seine Anreise Richtung Italien durch Frankreich, Nansen eine Winterreise durch das schneearme – auch das gab es damals schon – Norwegen. Grillparzer macht kein Geheimnis daraus, dass ihm die Reise von Wien über Donau und Schwarzem Meer bis Griechenland überhaupt nicht gefiel, während es sich bei Zweig um eine Ansammlung mehrerer unabhängiger Reisen handelt. Bei manch anderem Autor dürfte selbst der Name nur wenigen bekannt sein.
Diese Hörbuch-Anthologie vereint Reiseberichte von 16 Autoren aus den unterschiedlichsten Regionen Europas, wobei die ‚aktuellsten‘ annähernd 100 Jahre alt sind, der älteste rund 1900 Jahre! Das Gebiet des heutigen Deutschland wird dabei ausgespart, da dazu vom selben Verlag (Audiobuch) eine eigenständige Hörbuchveröffentlichung in identischer Aufmachung unter dem Titel „Deutschlandreise“ vorliegt. In beiden Fällen beträgt die Spielzeit jeweils knapp 10 Stunden. Alle enthaltenen Reiseberichte werden in Auszügen von überwiegend bekannten Sprechern vorgetragen.
Das persönliche Gefallen an den einzelnen Berichten richtet sich natürlich einerseits nach dem Interesse am jeweiligen Thema, andererseits aber genauso natürlich auch nach dem Stil des Schriftstellers. Negativ fällt mir hier wieder der ‚gute alte‘ Johann Wolfgang von Goethe auf. Seine Texte wirken auf mich stilistisch einfach antiquiert. Zeitgenossen von ihm wie Washington Irving (in einer zeitgenössischen Übersetzung von 1832), Johann Gottfried Seume oder Johann Kaspar Riesbeck schrieben einen viel moderner wirkenden Stiel. Etwas aus der Reihe fallen auch Lou Andreas-Salomés Jugenderinnerungen, die keinen Reisebericht im eigentlichen Sinn darstellen.
Viele der beschriebenen Gegebenheiten wird man heute vor Ort kaum noch nachvollziehen können, da sich die beschriebenen Örtlichkeiten (nicht zuletzt in Folge des 2. WK) zu stark verändert haben dürften. Auch kulturelle Aspekte werden – speziell bei den älteren Berichten – oft kaum noch vergleichbar sein. Aber genau darin liegt wohl der besondere Reiz alter Reiseberichte.

Fazit:
Die „Europareise“ führt das mit der „Deutschlandreise“ begonnene außergewöhnliche und gerade deshalb interessante Projekt fort.
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Amerikanische Erfahrungen

Klappentext:
Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Das ‚Buch der Begegnungen‘ versammelt die empathischsten Zeugnisse aus den ‚Amerikanischen Reisetagebüchern‘ und zeigt einen verständigen Geist ohne Berührungsängste. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gebe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus. Und selbst im 21. Jahrhundert kommt Alexander von Humboldt als Anwalt einer universellen Humanität wie gerufen.

Rezension:
Von Alexander von Humboldts Forschungsreise nach Amerika hat wohl jeder schon gehört. Selbst gelesen haben seinen Reisebericht wohl die Wenigsten. Mit diesem Hörbuch bekommt man die Chance, dies zumindest auszugsweise nachzuholen. Bedenkt man, dass von Humboldts Reise rund 5 Jahre dauerte, verwundert es nicht allzu sehr, dass dieses Hörbuch trotz seiner mehr als 14-stündigen Laufzeit nur eine gekürzte Version bieten kann. (Laut Wikipedia umfasst die französischsprachige Originalausgabe 20 Bände im ‚Quart-Format‘.)
Frank Arnold gelingt es als Sprecher sehr gut, den Text zum Inhalt und der Entstehungszeit passend vorzutragen. Speziell auch bei den sehr zahlreichen Fremdwörtern kommt das zum Tragen. Was im beiliegenden Booklet leider fehlt, sind ein paar Anmerkungen zum Einsprechen des Textes. Beispielsweise kommt es wiederholt vor, dass im Text ein nicht-deutscher Begriff verwendet und unmittelbar folgend die Übersetzung mitgeliefert wird. Dabei wird leider nicht klar, ob dies schon in von Humboldts Büchern so ist oder es erst beim Einsprechen zum besseren Verständnis hinzugefügt wurde. Wer die französischsprachige Originalausgabe ins Deutsche übertrug, wird nicht erwähnt. Auch kommen in den Reisetagebüchern einige heute nicht mehr gebräuchliche Einheiten vor, deren Erläuterung beziehungsweise Umrechnung das Booklet bereichert hätten.
Doch kommen wir zum Reisebericht an sich. An zahlreichen Stellen fällt auf, wie überraschend modern von Humboldts Ansichten in vielen Punkten sind. Speziell beim immer wieder Erwähnung findenden Verhalten der Missionare sowie der Behandlung aller Nichteuropäer – seien es Indios, Negersklaven oder die Nachkommen von Mischbeziehungen – durch die Europäer fällt das auf. Außergewöhnlich finde ich, dass der Autor seinen eigenen Forschungsarbeiten recht wenig Raum widmet. Allerdings könnte dieser Eindruck auch in der Auswahl der in dieses Hörbuch aufgenommenen Abschnitte begründet sein. Insgesamt gesehen vermittelt dieses Werk ein Bild einer längst untergegangenen Welt, der man allerdings nicht in allen Punkten nachtrauern muss. Vor allem in den Lebensbedingungen hat sich auch in Süd- und Mittelamerika in den seit der Reise vergangenen gut 200 Jahren doch einiges zum Besseren gewandelt. Für naturwissenschaftlich und geografisch Interessierte ist von Humboldts Bericht auch heute noch absolut lesens- oder in diesem Fall besser gesagt hörenswert. Das (trotzdem es nur in Auszügen wiedergegeben wird) sehr ausführliche Nachwort Ottmar Ettes erscheint allerdings unnötig.

Fazit:
Ein ausdrücklicher Hörtipp für wissenschaftsgeschichtlich Interessierte.

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