Für ein paar Drachen mehr

Thorsten R. Zähler
Für ein paar Drachen mehr

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Fansharifinfazar

Klappentext:
Das Leben eines fahrenden Ritters ist auch nicht mehr das, was es laut Ritterromantik einmal war. Diese einschneidende Erfahrung muss Travaine de Vasceron, Ritter des Königs, zu seiner Überraschung machen, als er sich auf der Jagd nach seinem Erzfeind unversehens im Bund mit einem nobel gesinnten Drachen, einer resoluten Edeldame in Beinkleidern und einem sprechenden magischen Schwert mit pazifistischer Gesinnung wiederfindet. Vervollständigt durch Travaines feigen, aber treuen Reitknecht Pipaunot, begibt sich das ungleiche Quintett auf eine turbulente Reise, in deren Verlauf mürrische Riesen, randalierende Kobolde, blutrünstige Einhörner und heruntergekommene Zauberwälder nur einen Teil der Hindernisse bilden, die auf dem Weg zum Showdown auf der sturmumtosten Festung des Erzschurken Sansmereci auf unsere wackeren Helden lauern …

Rezension:
Nach einer jahrelangen Heldenreise, auf der er unzählige Jungfrauen gerettet und manches bösartige Getier bekämpft hat, lässt sich Travaine de Vasceron von seinem treuen Pferdeknecht endlich zur Heimkehr überreden, obwohl er seinen Erzfeind Sansmereci noch nicht ausfindig machen und stellen konnte. Doch bei einer abendlichen Rast berichten Dorfbewohner von einem Drachen, der es sich in einer nahegelegenen Höhle gemütlich gemacht hat. Dieser Herausforderung kann ein wahrer Held und Ritter natürlich nicht widerstehen. Dumm nur, wenn besagter Drache überhaupt keine Lust zeigt, seine Mittagsruhe zu unterbrechen, um gegen eine wandelnde Konservendose zu kämpfen. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass der Drache namens Fansharifinfazar zusammen mit seinem menschlichen Begleiter, der sich als echter Marquis vorstellt, unterwegs ist, um gegen genau den Sansmereci zu kämpfen, den Travaine de Vasceron selbst sucht. Da kann und muss ein wahrer Held seine Abneigung gegen Drachen natürlich hintenan stellen. Doch auf dem Weg zu Sansmerecis Burg, die von einer mächtigen Hexe geschützt wird, warten auf die Kampfgefährten noch einige Überraschungen.
Dass sich Thorsten R. Zählers Buch von der Masse der Fantasy-Abenteuer abhebt, ist nach der kurzen Inhaltsbeschreibung wohl schon klar. Genaugenommen wird alles, was der geschulte Fantasy-Leser als selbstverständlich voraussetzt, ins Gegenteil verkehrt. Einhörner beispielsweise sind so ziemlich die bösartigsten magischen Wesen, die es gibt. Und weshalb beziehungsweise wozu sie Jungfrauen mögen, wird bei der Gelegenheit auch gleich näher erörtert. (Aber das wird hier natürlich nicht verraten!) Insgesamt gesehen ist dieses Buch ein großer Rundumschlag über praktisch alle Clichés, die man jemals in der Fantasy- und/oder Mittelalter-Literatur gelesen hat. Darüber, dass dem Autor durchaus ein paar sprachliche beziehungsweise satztechnische Missgeschicke unterlaufen sind, kann man bei dem gebotenen Inhalt getrost hinwegsehen.

Fazit:
Freunden humorvoller Fantasy kann dieses eBook sehr empfohlen werden.

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Die Unbestimmten – 2 – Der Namenlose

Jo Schneider
Die Unbestimmten – 2 – Der Namenlose

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Aufbrüche

Klappentext:
Obwohl Zianth sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich die Magie des Feuers zu beherrschen, weigert sich Aster weiterhin, sie diese zu lehren. Bis sie sich gemeinsam einer gefährlichen Mission anschließen, die den größten Magier des Reiches und seine Schülerin auf einen Pfad der Dunkelheit führt. Endlich erfährt Zianth, was der geheimnisvolle Winteralb bislang vor ihr zu verbergen versuchte

Rezension:
Während Zianth ihre Ausbildung zur Magierin zielstrebig fortsetzt und sich die zunehmende Achtung ihres Lehrers erkämpft, wird Aster von seiner Vergangenheit eingeholt. Doch im benachbarten Kaiserreich brodelt es, und die Auswirkungen reichen bis in Zianths neue Heimat. Die Anzeichen deuten auf einen unvermeidbaren Konflikt, in den alle hineingezogen werden.
Während Jo Schneider das Augenmerk im 1. Band der „Die Unbestimmten“-Reihe, „Die Staubgeborene“, ganz auf Zianths Entwicklung legte, werden Schauplatz und aktiver Personenkreis diesmal deutlich ausgedehnt. Zusätzlich zum Geschehen um Zianth kommt ein Handlungsbogen im Umkreis des Kaiserhofes hinzu. Die Handlungsverflechtungen werden immer komplexer, und viele Zusammenhänge kann der Leser höchstens ansatzweise erahnen. Dass in den kommenden Bänden ein Krieg bevorsteht, ist kaum zu bezweifeln. Zianth und ihr Lehrer Aster werden darin mit Sicherheit keine unbedeutende Rolle spiele. Die Frage ist nur, welche das sein wird.
Während die Autorin ihren Lesern in diesem Band weitere Details zur Vergangenheit der bereits bekannten Protagonisten zukommen lässt, wirft sie gleichzeitig noch erheblich mehr neue Fragen auf. Schon jetzt ist zu vermuten, dass es versteckte Zusammenhänge gibt, die bisher jedoch höchstens zu erahnen sind. Gerade dieser gelungene Handlungsaufbau hält das Interesse des Leser wach, diesen Fantasy-Epos weiterzuverfolgen.

Fazit:
Zianths Welt wird immer komplexer und zieht den Leser damit immer tiefer in das Fantasy-Abenteuer hinein.

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Das Relikt der Fladrea

Dominik Schmeller
Das Relikt der Fladrea

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Auf der Suche nach den Wurzeln

Klappentext:
Ein magisches Relikt.
Ein verschollenes Volk.
Ein Mädchen, das seine Geschichte sucht.
Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert…
„Das Relikt der Fladrea“ ist der erste Band der dreiteiligen Fladremin-Fantasy Reihe

Rezension:
Larima ist ein Findelkind, doch sie lebt das Leben einer Prinzessin, war ihr Finder doch niemand anderes als der zu diesem Zeitpunkt noch kinderlose Herrscher des Landes. Als sie jedoch mit dem unsympathischen Ritter Bancrus von Eschenstab verheiratet werden soll, reißt sie aus, um zusammen mit ihrem Ziehbruder Semi, dem Thronerben, der sich von der übertriebenen Fürsorge seiner Mutter eingeengt fühlt, das Geheimnis ihrer Herkunft zu ergründen. Die Spur scheint zum verschwundenen Volk der Fladrea zu führen. Doch ausgerechnet Eschenstab, der mehr als sie selbst über ihre Herkunft zu wissen scheint, nimmt die Verfolgung auf.
Dominik Schmeller führt seine Leser in diesem Auftaktband der „Fladremin“-Trilogie in die mittelalterlich geprägte Welt Hallinga. Die beiden Hauptcharaktere, Larima und Semi, erscheinen als glaubhaft dargestellte Jugendliche, die sich von der elterlichen Bevormundung emanzipieren wollen. Auf ihrer Suche nach Larimas Herkunft stoßen sie schnell auf die Spuren des mysteriösen und totgeschwiegenen, verschwundenen Volkes der Fladrea, das über magische Fähigkeiten verfügte. Dabei ist die Handlung so selbstverständlich fließend und interessant erzählt, dass man beim Lesen kaum merkt, wie die Seiten vorbeiziehen. Am Ende wundert man sich, mit dem relativ dicken Buch schon fertig zu sein. Und da – wie bei einer Trilogie zu erwarten – noch längst nicht alle Rätsel gelöst sind, kann der Fantasy-Fan gar nicht anders, als sehnsüchtig auf die Fortsetzung zu warten.

Fazit:
Der absolut gelungene Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der Lust auf das weitere Geschehen weckt.

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Zweifelhafte Aussichten

Claudia Zentgraf
Zweifelhafte Aussichten

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Die richtige Entscheidung?

Klappentext:
Geld oder Liebe?
Pauls Cousine Sarah war begeistert von Madame Lavinas Fähigkeiten die Zukunft vorauszusagen. Da bei Paul entscheidende Veränderungen anstehen, möchte auch er dieses eine Mal Madame Lavinas Dienste in Anspruch nehmen. Allerdings verläuft das Gespräch anders als erwartet. Erst viel später versteht Paul, was Madame Lavina in ihrer Ahnung gesehen hat …

Rezension:
Als Paul seines beruflichen Aufstiegs willen von New York nach Chikago wechseln will, entschließt er sich, vorher noch seine privaten Angelegenheiten zu klären. Doch wie soll er sich entscheiden? Kann ihn eine Wahrsagerin, die ihm von seiner Cousine empfohlen wurde, dabei helfen?
Am Anfang der Geschichte ist nicht sofort erkennbar, dass Claudia Zentgraf ihre Leser mit dieser in die 1920er entführt. Wie der Protagonist beinahe alles falsch versteht, ist gut geschildert. Leider bleibt am Ende doch gar zu viel offen, um eine wirklich runde Kurzgeschichte zu ergeben.

Fazit:
Ein Blick in die USA der 1920er Jahre mit überraschendem Ausgang.

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Im Zeichen des Lotus – 8 – Puppenspieler

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 8 – Puppenspieler

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Aufbrüche

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie dachte, sie sei ihm entkommen.
Sie dachte, sie könnte ihr Leben retten.
Doch Penelope hat sich geirrt. Er war immer da und nun tritt er erneut ins Rampenlicht, alle seine Fallen wurden gelegt und die Fäden angebracht. Er hält sie in der Hand, ein Puppenspieler aus Feuer und Tod.
Indes bleiben die Silver ohne König, aber mit dutzenden Fragen zurück. Sie brauchen Antworten, bevor noch Schlimmeres geschieht.

Rezension:
Penelopes Abschiedsnacht mit Ethan verläuft anders als erwartet. Sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und wird sich wohl vorerst von Cork verabschieden müssen. Auch Titus lässt die Stadt und seine Silver hinter sich. Wird es für beide eine Rückkehr geben? Während Penelope Rachepläne schmiedet, versuchen die verbliebenen Silver, ihre Organisation am Laufen zu halten.
Sowohl Penelope als auch die Silver müssen mit den Veränderungen klarkommen. Dabei liegt der Handlungsschwerpunkt bisher weiter auf Penelope, obwohl das Cover der 2. Staffel eine Verlagerung in Richtung Titusʼ vermuten lässt. In diesem Band tritt der jedoch kaum persönlich in Erscheinung.
Nach dem eher ruhigen 7. Band „Verlorener König“ kommt jetzt wieder Entwicklung ins Geschehen. Valerie Loe zieht die Spannungsschraube nach dem leichten Durchhänger wieder deutlich an. Es bleibt spannend, wobei sich immer mehr Rätsel ansammeln, die auf eine Auflösung warten. So wird beispielsweise die rätselhafte Reaktion Ethans im letzten Band in diesem nicht ansatzweise thematisiert.

Fazit:
Der Krieg zwischen Solani und Nim geht in eine neue Runde – und die verspricht, spannend zu werden.

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Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

Jan Gardemann
Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

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Gefährliche Fazenda

Klappentext:
Diesmal führt das Abenteuer Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, in den brasilianischen Regenwald. Professor Helen Rotherhide, die stellvertretende Museumsdirektorin des British Museum in London, hatte sie gebeten, sie bei ihrer Expedition zu begleiten, um ihre Forschung zu Ende zu bringen. Doch das ist nicht der wahre Grund, wie Brenda feststellen muss, als sie auf der Fazenda von Carlos Ruize eintreffen. Hier hört sie zum ersten Mal von den Wanoris, die Helen finden will. Und dann kommt es zu einem mysteriösen Vorfall, der Brenda fast das Leben kostet …

Rezension:
Brendas neue Chefin nimmt sie als einzige mit in den brasilianischen Urwald – keine anderen Forscher, keine Ausgrabungsausrüstung, absolut nichts, was man bei einer archäologischen Expedition erwarten sollte. Die Vermutung, dass es Professor Rotherhide in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, liegt nahe. Dass jedoch schon ihre Dusche auf der Fazenda, die ihr Hauptquartier werden soll, lebensgefährlich wird, hätte sie dann doch nicht erwartet.
Die elektronische Heftroman-Reihe „Das magische Amulett“ ist bereits (mindestens) bei Band 127 angekommen, wovon der vorliegende jedoch der einzige ist, den ich bisher kenne. Demzufolge war mir auch die Heldin Brenda Logan bisher unbekannt. Trotzdem ist schnell zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Archäologin handelt, deren eigentliches Interessengebiet magische Amulette bilden. Was sie, um ihren wissenschaftlichen Ruf zu wahren, natürlich geheim hält. Vermutlich trifft sie in jedem Band auf ein solches. So auch hier.
Was an sich eine durchaus brauchbare Idee ist, erweist sich leider als eher lieblos heruntergeschriebene Massenware. Das verwundert natürlich weniger, wenn man bedenkt, dass alle Bände von Jan Gardemann verfasst wurden (falls es sich dabei nicht um ein Gemeinschafts-Pseudonym wechselnder Autoren handelt). Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz, weshalb sie sich für eine entspannende Lesestunde ohne viel Tiefgang durchaus eignet.

Fazit:
Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Unterhaltungs-Massenware ohne Tiefgang.

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Der große Santini

Bettina Wagner
Der große Santini

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Der Verschwindetrick

Klappentext:
Santinis letzte Chance
Der alte Zauberkünstler Santini hat seine besten Tage hinter sich. In einem heruntergekommenen Varieté fristet er ein armseliges Dasein. Als er die Chance bekommt, eine wichtige Rolle in einem Banküberfall zu spielen, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Doch seine Assistentin hat andere Pläne …

Rezension:
Was macht ein Zauberkünstler, der weiß, dass seine Karriere eigentlich hinter ihm liegt? Vielleicht könnte er sich durch die Mithilfe bei einem Bankraub seinen Ruhestand sichern? Dumm nur, wenn seine Assistentin zufällig davon erfährt und eigene Pläne hat. Oder hat ein wahrer Zauberer doch noch ein Ass im Ärmel?
Bettina Wagner erzählt diese Geschichte aus der Sicht der Assistentin, die das Geld auch gut gebrauchen könnte. Das Ende wird den Leser genau wie die Assistentin überraschen. Bei dieser gut erzählten Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe kann man darüber hinwegsehen, dass es keine wirkliche Aufklärung gibt, denn sie macht so, wie sie ist, einfach Spaß.

Fazit:
Eine intelligente Kurzgeschichte, bei der es keinen wirklichen Verlierer gibt.

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Schleich Dich, Gift!

Miriam Rademacher
Schleich Dich, Gift!

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Der Knoblauch-Effekt

Klappentext:
Eine tödliche Seuche rafft die Vampire Mittelenglands dahin und zwingt die bissige Gesellschaft dazu, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. So werden der Detektiv McMallory und sein unheimlicher Gefährte Stephenson damit beauftragt, den um sich greifenden Todesfällen ein Ende zu machen, egal auf welche Weise.
Schnell wird auch die durch und durch menschliche Ärztin Clara Boyd Teil des Ermittlerteams, und dass sie ihr Herz an einen Blutsauger verschenkt, macht die Dinge nicht leichter.
Fieberhaft wird nach der Ursache geforscht, doch handelt es sich wirklich um eine Seuche? Gibt es den Erreger, der das nahezu Unsterbliche tötet? Oder steckt doch etwas völlig Anderes hinter den Vorfällen, etwa ein Anderer?
Gemeinsam trampeln McMallory und sein Team durch ein Abenteuer, das jedem von ihnen zum Verhängnis werden könnte…

Rezension:
Unter den Vampiren Englands geht die Angst um. Immer wieder fallen welche von ihnen ins Koma und zerfallen anschließend einfach zu Staub. Als es Lady Huntington gerade während Sir Hustings Party erwischt, beauftragt dieser McMallory, den einzigen Detektiv unter den Vampiren, die Hintergründe aufzuklären. Dessen Freund Stephenson, ein nicht übermäßig erfolgreicher vampirischer Wissenschaftler, bezweifelt jedoch, dass ein Virus die Ursache der Todesfälle ist. Als die beiden die Wohnungen der bisherigen Opfer untersuchen, fällt ihnen eine auffallende Gemeinsamkeit ins Auge.
Am treffendsten kann man Miriam Rademachers Buch wohl als humoristische Vampir-Detektiv-Story bezeichnen, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf dem Humor liegt. Die einzigen, für die es hier gruselig wird, sind die Vampire. Dabei gelingt es der Autorin, nach all den verrückten Einfällen noch eine unerwartete Auflösung zu präsentieren. Die Handlung kann – im Gegensatz zum etwas unglücklich gewählten Titel – vollkommen überzeugen. Von diesen Vampiren könnte man durchaus mehr noch mehr vertragen.

Fazit:
Eine rundum gelungene Vampir-Detektiv-Geschichte mit einem großen Schuss Humor.

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Paper Girls Volume 1

Brian K. Vaughan
Paper Girls Volume 1

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Eindringlinge

Klappentext:
From Brian K. Vaughan, #1 New York Times bestselling writer of SAGA, and Cliff Chiang, legendary artist of WONDER WOMAN, comes the first volume of an all-new ongoing adventure.
In the early hours after Halloween of 1988, four 12-year-old newspaper delivery girls uncover the most important story of all time. Suburban drama and otherworldly mysteries collide in this smash-hit series about nostalgia, first jobs, and the last days of childhood.

Rezension:
12-jährige Mädchen fahren in der frühmorgendlichen Dunkelheit Zeitungen aus. Als sie dabei Streit mit ein paar älteren Jungen bekommen, wird ihnen ein Walkie-Talkie gestohlen. Das wollen sie sich natürlich zurückholen – schon der Ehre wegen, aber natürlich auch, weil es nicht gerade billig war. Doch als sie glauben, das Versteck der Jungen gefunden zu haben, finden sie stattdessen ein eigenartiges Gerät, dass außerirdisch aussieht. Schlimmer noch: Als sie den Dieb dann doch noch finden, wirkt der auch nicht gerade menschlich.
Ich muss zugeben, dass ich schon längere Zeit kein Comic mehr in der Hand hatte. Allerdings muss ich sagen, dass mich dieser spontan überzeugen konnte. Aus einer Alltagsszene, wie man sie aus US-amerikanischen TV-Serien kennt, entwickelt sich innerhalb weniger Seiten eine fesselnde Geschichte.
Zunächst wirkt manches verwirrend, doch muss man natürlich beachten, dass die Handlung im Jahr 1988 angesiedelt ist und somit manche heute selbstverständliche technische Errungenschaft fehlt. Die Protagonistinnen wirken in der Handlung allerdings deutlich älter als die genannten 12 Jahre.
Stilistisch fällt auf, dass die einzelnen Zeichnungen sehr zurückhaltend koloriert, teilweise schon fast monochrom sind. Teilweise kann man das natürlich damit erklären, dass die entsprechenden Szenen in der Dunkelheit beziehungsweise Dämmerung stattfinden, jedoch tritt die zurückhaltende Farbigkeit auch dann auf, wenn der Handlungsort sich in einer eigentlich gut ausgeleuchteten Umgebung befindet.

Fazit:
Nach einer langen Comic-Abstinenz könnten die Paper Girls eine (Wieder-)Einstiegsdroge darstellen.

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Die Ruine (Bei Geistern zu Besuch 1)

Frank W. Werneburg

Die Ruine

Bei Geistern zu Besuch 1

Heute gibt es etwas besonderes zu feiern: Der 1. Band meiner Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ mit dem Titel „Die Ruine“ ist ganz frisch erscheinen.

Worum geht es dabei? Das sagt der Klappentext:

Als die 7b während einer Klassenfahrt eine alte Ruine besucht, entdeckt Peter den Eingang eines Kellergewölbes. Da die Lehrerin ihn jedoch daran hindert, diesen näher in Augenschein zu nehmen, beschließt er, sich am Abend heimlich aus der Jugendherberge zu schleichen, um die Ruine in Ruhe zu erforschen. Leila schließt sich ihm spontan an. Was die beiden 13-Jährigen dabei erleben, hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet.
„Die Ruine“ stellt den Auftakt zur Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“ dar, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen werden.

Erhältlich ist „Die Ruine“ bei
Amazon: http://amzn.to/2uL73kv
Hugendubel: http://bit.ly/2w9IEZm
Weltbild: http://bit.ly/2w6QljA
und zahlreichen anderen eBook-Händlern.

Bis zum 31.08.2017 gilt der Einführungspreis von 0,99 €, danach kostet das eBook 1,49 €.

Anlässlich der Veröffentlichung findet auch eine Leserunde bei Lovelybooks statt. Bis zum 25.08.2017 23:59 könnt ihr euch dort um ein Freiexemplar bewerben.