Bäntheim hatte genug

Monika Detering
Bäntheim hatte genug

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wie du mir, so ich dir

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte mit pikanter Überraschung für Zwischendurch
Wenn ein verheirateter Münsteraner fremd liebt, muss er sich nicht wundern, wenn seine pfiffige Gattin das Gleiche tut. Nur wenn beide ziemlich clever sind – Geliebte und Frau –, dann erlebt er die Schlappe seines Lebens.

Rezension:
Herr Bäntheim hat eine Geliebte. Doch eines Tages ist die extra für diese gemietete Wohnung leer. Als er heimkommt, wartet jedoch eine noch größere Überraschung auf ihn.
Monika Detering ist mir in der booksnacks-Kurzgeschichtenreihe keine Unbekannte. Wenn ich mir meine bisherigen Rezensionen ihrer Stories ansehe, muss ich feststellen, dass meine bisherigen Bewertungen von 2 bis zu 4 Sternen reichen. Auch bei dieser fällt es mir nicht leicht, ein Urteil zu fällen. Wie bei der Autorin üblich, ist die Geschichte handwerklich gut verfasst. Allerdings bleiben bei der sehr kurzen Kurzgeschichte auch einige Fragen unbeantwortet. Wie hat die Frau des Protagonisten von der Geliebten erfahren? Wie sind sie in Kontakt gekommen? War der andere Mann (dessen Vorhandensein ja schon der Klappentext verrät) wirklich der Geliebte der Frau oder nur ein Mittel der Rache? Auch eine Kurzgeschichte kann und sollte in meinen Augen eine richtige Auflösung haben. Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht, was meiner Meinung nach 4 Sterne für berechtigt erscheinen lässt.

Fazit:
Eine humorvolle Kurzgeschichte, der leider eine wirkliche Auflösung fehlt.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Erbe der Macht – 24 – Schattenkrieg

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 24 – Schattenkrieg

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Geburt eines Phönixʼ

Klappentext:
Das Finale der 2. Staffel.
Die Vernichtung der Essenzstäbe sorgt überall auf der Welt für verletzte und tote Magier. Gleichzeitig leitet Merlin die Umsetzung eines lange gehegten Planes ein, in dem das Seelenmosaik eine tragende Rolle spielt.
Die Monolith-Reisenden erhalten überraschende Neuigkeiten und müssen gemeinsam mit den letzten Kämpfern der Zuflucht das Böse aufhalten.

Rezension:
Die Mehrheit der Unsterblichen wurde von Merlin eingekerkert, viele Magier, die sich ihm nicht anschließen wollten, getötet. Die wenigen handlungsfähigen Magier und Unsterblichen stehen mit dem Rücken zur Wand. Während ihnen langsam die Ideen auszugehen drohen, scheint Merlins Mach übermächtig.
Das ist es also, das Finale der 2. Staffel von Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“. Auch dieses hat – verglichen mit den normalen Folgen – wieder Überlänge. Dass es handlungsmäßig wieder rund geht, dürfte wohl keinen Fan der Reihe und ihres Autors wundern. Allerdings ist die Action-reiche Handlung diesmal auch mit einer gewissen Enttäuschung verbunden. So ganz wie ein Staffelfinale fühlt sich dieser Band nämlich nicht an. War nach dem Finale der 1. Staffel („Allmacht“) der Handlungsstrang um die Schattenfrau komplett abgeschlossen und spielten Bezüge zu diesem Thema in der aktuellen Staffel praktisch keine nennenswerte Rolle mehr, kann man Vergleichbares diesmal nicht sagen. Alles bleibt nach Band 24 völlig offen. Ein klarer Schnitt wäre in der immer unübersichtlicher werdenden Situation jedoch durchaus wünschenswert gewesen.
Nach 24 Bänden muss zu Stil und Handlungsaufbau wohl nichts mehr gesagt werden. Trotz des vermissten Etappen-Abschlusses bleibt es weiterhin extrem fesselnd.

Fazit:
Ein spannungsgeladene Staffelfinale, das sich allerdings nicht wie ein richtiger (Zwischen-)Abschluss anfühlt.

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Nudel im Wind

Jürgen von der Lippe
Nudel im Wind

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Justus-Justice

Klappentext:
Neulich sagte meine Frau zu mir: «Warum schreibst Du nicht endlich mal was mit Niveau? Ich würde gerne mal eine welthaltige, vielschichtige Romanhandlung von Dir lesen, ein Panoptikum an Figuren, eine ausgebuffte Mischung aus Action und Reflexion, Gesellschaftskritik und psychologischem Tiefgang, vielleicht sogar auch eine raffiniert eingebaute Krimihandlung, meinetwegen gern auch mit ein bisschen geschmackvoll beschriebenem Sex gewürzt, mach doch, Du kannst das!»
Der erste Sitcom-Roman der Weltliteratur!

Rezension:
Ein Autor hat die Idee für eine geniale neue Reality-Show. Gut für ihn. Jetzt müssen nur noch eine Produktionsfirma und ein Fernsehsender von der Genialität der Idee überzeugt werden, und schon kann es losgehen. Dumm nur, dass die Mitwirkenden auch ihre eigenen Vorstellungen haben. Aber schließlich ist das alles ja nur die Idee eines anderen Autors, der einen Roman über das TV-Business schreiben will. Wenn ihm nur seine Frau nicht ständig in den Roman hineinreden würde …
Alles klar? Aber bei Jürgen von der Lippe weiß man ja, dass man manchmal etwas um die Ecke denken muss. So gibt es auch in diesem Buch 2 Ebenen, zum einen die, in der der Autor – er selbst – sein Buch schreibt und dieses vor den Ideen seiner Frau verteidigen muss, zum anderen die Story aus dem TV-Umfeld, wo Quote der einzige Richtwert ist. Letztere stellt den Hauptteil des Buches dar, während der Part um das Schreiben nur aus eingeschobenen kurzen Episoden besteht. Den Schwerpunkt bildet das Parodieren und Karikieren des Alltags hinter den TV-Kulissen. … wobei man nur hoffen kann, dass es in der Realität nicht ganz so verrückt abläuft. Als wirklich ‚normal‘ kann man wohle keinen der Charaktere bezeichnen.
Zum Stil des Autors etwas zu sagen, kann ich mir wohl sparen. Jürgen von der Lippes Art, Geschichten zu erzählen, kennt wohl jeder aus diversen Fernseh- oder auch Bühnenauftritten. Denkt man sich das Ganze nun in Romanform, hat sicher jeder eine halbwegs gute Vorstellung von diesem Roman. Während dessen Hauptteil aus der Perspektive eines Beobachters, der wechselnden Prota- und Antagonisten folgt, erzählt wird, erfolgen die Einwürfe aus der Ich-Perspektive des Autors.

Fazit:
Ein parodistischer Blick hinter die Kulissen des TV-Showgeschäfts. Dass es dabei nicht immer ganz logisch zugeht, ist dem Genre geschuldet.

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Der schwarze See

Barbara Büchner
Der schwarze See

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Uobs in Blauenswede

Klappentext:

Hüte dich vor Dingen, die Menschen waren
und nicht mehr sind,
vor Dingen, die Menschen sein wolle
und keine sind,
und vor Dingen, die wie Menschen aussehen
und keine sind.

Ein Stausee, auf dessen Grund sich Mysteriöses abspielt, monströse Kreaturen aus einer anderen Welt, die ein Städtchen bedrohen und fünf Jugendliche, die das verhindern wollen …Erfolgsautorin Barbara Büchner schuf mit „Der schwarze See“ einen düsteren Phantastikroman in lovecraftscher Tradition.

Rezension:
Die 16-jährige Birgit ist alles andere als begeistert, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Mutter 4 Wochen Urlaub bei deren Freundin in einem abgelegenen Kaff verbringen soll. Ein abgelegener Stausee ist nicht gerade das Traumurlaubsziel einer Punkerin wie sie. Die Erinnerung an den letzten gemeinsamen Besuch vor einigen Jahren ist alles andere als gut, zumal die Freundin ihrer Mutter einen äußerst nervigen Sohn hat. Am Ziel angekommen erfährt Birgit jedoch von mysteriösen Vorgängen, die sie zuerst als Spinnereien abtut. Doch es stellt sich heraus, dass mehr dahintersteckt – und Birgit steckt plötzlich mittendrin.
Bei Barbara Büchners Roman handelt es sich um eine eher düstere Urban Fantasy mit jugendlichen Protagonisten. Das Buch stellt ein durchaus interessantes Jugend-Abenteuer rund um mysteriöse Vorkommnisse dar. Dabei gelingt es der Autorin, ihre Leser das eine oder andere Mal zu überraschen. Nicht ganz so überzeugen konnte mich dagegen das Ende mit dem ‚Männern in Schwarz‘.
Neben der Protagonistin nehmen überwiegend andere Jugendliche ähnlichen Alters die Hauptrollen ein. Dass sich auch der Sohn der Freundin der Mutter als weitaus weniger nervig als von Birgit befürchtet herausstellt, dürfte bei einer Geschichte dieser Ausgangslage wohl keinen überraschen. Auf eine Romanze verzichtet die Autorin allerdings erfreulicherweise.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus Sicht eines Beobachters in einer relativ einfach gehaltenen Sprache. Der Spannungsaufbau bis zum Finale hin funktioniert.
Ein Hinweis am Rande: Das Aufstauen eines Stausees ist ein langwieriger Vorgang, bei dem der Wasserspiegel sehr langsam steigt. Dass jemand, der in ein zum Überfluten freigegebenes Haus zurückkehrt, überraschend von den Wassermassen erfasst werden könnte, wie die Protagonisten vermuten, wäre also nicht möglich.

Fazit:
Diese potenziell eher düster angelegte Urban Fantasy kann mit neuen Ideen punkten ohne in Jugendbuch-Clichés abzurutschen.

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HOLIDAY Reisebuch: frühlingsreisen

Thomas Kastning
HOLIDAY Reisebuch: frühlingsreisen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf den Spuren des Frühlings

Klappentext:
Mit 40 km am Tag arbeitet sich der Frühling vom Süden Europas ab Mitte Februar in den Norden des Kontinents vor. Der Autor Thomas Kastning und der Fotograf Martin Christopher Welker reisen mit ihm mit – auf der Welle aus Blüten und Sonnenstrahlen, getragen von den Menschen, die überall den Frühling herbeisehnen. Zwischen dem Affenfelsen Gibraltars und den Kreidefelsen Rügens warten Bräuche, Spezialitäten, Geschichten, Natur und Städte im Frühjahrsglanz. So liefert das Frühlingsreisebuch konkrete Inspirationen und Informationen für Reisen zur schönsten Jahreszeit für alle Sonnen- und Geschichtenhungrigen, für Winterüberdrüssige, Natur- und Stadtbegeisterte.

Rezension:
Dass der Frühling jedes Jahre von Süd nach Nord fortschreitet, ist wohl jedem bewusst. Aber wer ist schon auf die Idee gekommen, dem Frühjahr in den äußersten Süden Europas entgegenzureisen und ihm dann beim Vorankommen zu begleiten? Genau das hat der Autor dieses Buches gemacht. Von Gibraltar beginnend folgt er der Jahreszeit über Spanien, Frankreich und der Schweiz bis nach Deutschland, wo die Reise nach einem kurzen Abstecher ins böhmische Bäderdreieck im Norden Rügens endet.
Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich etwas anderes erwartet hatte. Meine Erwartung ging dahin, die Reiseeindrücke quer durch Europa erzählt, die frühlingshafte Atmosphäre der unterschiedlichen Regionen geschildert zu bekommen. Das bekommt der Leser auch durchaus geboten, einen breiten Raum nehmen daneben aber auch touristische Informationen im Stil eines Reiseführers ein. Da werden auch Museen, Gaststätten und Hotels vorgestellt, Viele dieser Infos sind nicht jahreszeitlich speziell. Ein Museum kann man schließlich zu jeder Jahreszeit besuchen.
Die Schilderungen der diversen Frühlingsstimmungen und die dazu gebotenen Bilder können überzeugen. Das macht (besonders nach dem langen Winter) Lust auf Natur und Sonnenschein. Den Rest halte ich dagegen überwiegend für verzichtbar. Den Raum hätte an in meinen Augen besser für weitere Stimmungsbilder verwenden können.

Fazit:
Stimmungsvolle Schilderungen des erwachenden Frühjahrs. Die ‚Begleitinformationen‘ wären nicht nötig gewesen.

#frühlingsreisen #NetGalleyDE
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Wir und die Russen

Egon Krenz
Wir und die Russen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Guten und die Bösen

Klappentext:
Als Russland noch Sowjetunion hieß: Egon Krenz über das schwierige Verhältnis zweier Staaten
Lange bevor Gorbatschow von den Zuspätkommenden sprach, die das Leben strafen würde, zeigten sich Risse zwischen sowjetischer und DDR-Führung. Was lief angesichts der 89er Ereignisse hinter den Kulissen zwischen Berlin, Bonn und Moskau? Die DDR war zwar ein souveräner Staat, hier standen aber eine halbe Million Sowjetsoldaten. Sie griffen nicht ein. Warum? Die DDR-Führung hatte sie gebeten: Bleibt in den Kasernen! Erstmals berichtet das damalige DDR-Staatsoberhaupt, Egon Krenz, über die Absprachen mit Moskau. Zum 30. Jahrestag des Ereignisses rekonstruiert Egon Krenz in dem Sachbuch »Wir und die Russen« die vielfältigen Vorgänge, die damals zwischen den politischen Akteuren abliefen, korrigiert Legenden und belegt mit Fakten, wie es dazu kam, dass aus dem Kalten Krieg am Ende nicht noch ein heißer Krieg wurde. Der Mauerfall, der nunmehr 30 Jahre zurückliegt, leitete das Ende des Ostblocks ein. Aber die Grenzöffnung, die Egon Krenz mit verantwortete, hatte eine lange Vorgeschichte. Zu der gehört das spannungsreiche Verhältnis zwischen Erich Honecker und Michail Gorbatschow. Krenz, Zeuge von Begegnungen und Gesprächen dieser beiden Politiker, des Deutschen und des Russen, berichtet exklusiv von Vorgängen und Ereignissen, die noch nie publiziert wurden und von denen es nur seine persönlichen Aufzeichnungen gibt.

Rezension:
Egon Krenz packt aus, was damals hinter den Kulissen lief. Das macht natürlich neugierig, weswegen ich dieses Buch auch lesen wollte. Sehr schnell kam allerdings eine Ernüchterung. Schon im Vorwort („Zu diesem Buch und zum Titel“) stellt Krenz klar, dass er für beinahe alles, was zwischen 1945 und 1990 zwischen Ost und West schiefgelaufen ist, nach wie vor den Westen für schuldig hält. Und er bezeichnet Gorbatschow als Verräter. Beides senkte meine Erwartungen an das Buch erheblich. Gerade Egon Krenz, der zu Wendezeiten ja als aufgeschlossener gegenüber der Perestroika als Honecker galt, hat seine Ansichten in den letzten 30 Jahren wohl nicht sehr überdacht.
Wenn dann im Hauptteil des Buches Diskussionen und Absprachen zwischen Berlin und Moskau seit dem Ende der Periode Breshnew geschildert werden, wird es aber doch interessant. In manchen Punkten scheint Krenz sogar mehr ein ‚Betonkopf‘ als Honecker gewesen zu sein. Das er das offen schreibt (natürlich ohne diesen Begriff zu verwenden), beweist allerdings zumindest, dass er kein Wendehals ist. Beispielsweise war er noch vor der Ära Gorbatschow Moskau-höriger als Honecker.
Manches wirkt aus heutiger Sicht sogar kurios, beispielsweise wenn man liest, dass die DDR 1984 dagegen war, die Olympischen Spiele in Los Angeles zu boykottieren und für die Teilnahme am Boykott von Moskau mit Erdöllieferungen ‚bezahlt‘ wurde.
Auch vieles andere ist höchst interessant. Um so näher die berichteten Ereignisse jedoch dem Herbst 1989 kommen, um so deutlicher wird, dass Krenzʼ Ansichten doch zumindest als einseitig anzusehen sind. Wenn er beispielsweise betont, dass der friedliche Verlauf der Umwälzungen nicht zuletzt Erich Mielke und der Stasi zu verdanken ist, kommen einem beim Lesen doch starke Zweifel an der Objektivität des Gelesenen. Trotz allem gewinnt man überraschende Einblicke in das, was in der 1980er Jahren hinter den Kulissen der Macht in Berlin und teilweise auch in Bonn ablief.

Fazit:
Hochinteressante, wenn auch nicht gerade objektive Einblicke hinter die Kulissen des DDR-Staats- und Parteiapparates.

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Mit dem Esel auf die Wartburg

Ulrike Frank
Mit dem Esel auf die Wartburg – Geschichten und Anekdoten aus dem alten Eisenach

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Weihnachtsmann auf dem Laufsteg

Klappentext:
Begleiten Sie Ulrike Frank auf einer Reise durch das Eisenach des 20. Jahrhunderts. Amüsieren Sie sich über die vielen kleinen Geschichten, in denen die Autorin Eisenach und seine Menschen aufs liebevollste beschreibt. Den legendären Eselsritt auf die Wartburg kennen Sie alle, ganz gleich ob Einheimischer oder Besucher. Viele von Ihnen erinnern sich aber auch an die schönen Stunden im Café Tigges, die flotte Tanzkappelle* Fettköter, den beliebten Moderator Hans-Joachim Hoffmann oder die aufregenden Boxwettkämpfe im Schmelzerhof.
* Originalschreibweise auf dem Rückcover

Rezension:
Es dürfte natürlich kaum einen Eisenacher geben, der als Kind keinen Eselsritt zur Wartburg unternommen hat. Auch wenn dieser traditionelle Ritt der Aufmacher dieses Büchleins aus der Feder der Stadtführerin Ulrike Frank ist, ist weder dieser noch die berühmte Burg selbst das Hauptthema dieses Buches. Vielmehr geht es darinnen um Anekdoten aus dem alten Eisenach, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Längst nicht mehr bestehende Firmen, Gaststätten und Bands stehen dabei im Mittelpunkt. Von vielen hatte auch ich als echter Eisenacher Eingeborener noch nie gehört.
Viele der Geschichten ermöglichen einen Einblick in eine Zeit, die man selbst nicht mehr (bewusst) erlebt hat. An manchen Stellen wären ein paar mehr Hintergrundinformationen jedoch hilfreich. Wenn es im Artikel zur „Damenkleiderfabrik Alfred Müller“ beispielsweise über „Großmutter Mathilde (geb. 1880)“ heißt „Ungewöhnlich für die damalige Zeit und ihren gesellschaftlichen Stand, ließ sie es sich nicht nehmen, zweimal pro Woche als Weißbüglerin zu arbeiten“, kann man diese Information kaum einschätzen, da ihr „gesellschaftlicher Stand“ mit keiner Silbe erwähnt wird. Für die Autorin war diese Information wahrscheinlich so selbstverständlich, dass sie ganz vergessen hat, dass es für ihre Leser nicht so ist.

Fazit:
Diese Erinnerungen ans alte Eisenach machen vergangene Zeiten lebendig und erwecken ein Gefühl für diese.

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Der Blackthorn-Code – 1 – Das Vermächtnis des Alchemisten

Kevin Sands
Der Blackthorn-Code – 1 – Das Vermächtnis des Alchemisten

Übersetzung: Alexandra Ernst

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Der Beschützer Seiner Majestät

Klappentext:
»Verrate es niemandem«
Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …

Rezension:
Für einen Waisenjungen wie Christopher war es ein außergewöhnliches Glück, als Lehrjunge bei einem Apotheker anfangen zu können. Das ist jetzt schon 3 Jahre her und Christopher mittlerweile 14 Jahre alt. Meister Blackthorn ist ein guter Chef, der Christopher in diesen Jahren nie geschlagen hat. Das ist ungewöhnlich, denn wir schreiben das Jahr 1665 – und Christopher ist gelegentlichem Unsinn nicht gerade abgeneigt. Doch jetzt breitet sich Unruhe unter den Apothekern Londons aus. Mehrere von ihnen wurden ermordet. Langsam droht es auch in Blackthorns Apotheke, ungemütlich zu werden.
Kevin Sands führt die Leser seines Jugend-Abenteuers rund 350 Jahre in die Vergangenheit. Neben dem Adel sind es die mächtigen Gilden, die Macht und Einfluss in London ausüben. Einem Lehrjungen steht es zu dieser Zeit keinesfalls zu, einem Meister zu widersprechen. Einen Meister öffentlich eines Verbrechens zu beschuldigen, bringt dem Protagonisten also alles andere als Ruhm ein. So wird der Leser mit einer Kultur bekannt gemacht, die sich erheblich von der heutigen unterscheidet. Indem der Autor seinen Protagonisten in den Kampf der noch relativ neuen anglikanischen Kirche gegen die Anhänger der alten, Rom gegenüber treuen hineinstößt, kann der Leser auch einiges zur britischen Geschichte erfahren. Dass auch Intrigen eine Rolle spielen und nicht bei allen Mitwirkenden von Anfang an klar ist, auf welcher Seite sie stehen, ist bei dieser Art historischen Abenteuers schon fast selbstverständlich.
Der Autor lässt seinen jungen Protagonisten die Vorkommnisse selbst erzählen, vermeidet es dabei aber, eine bewusst jugendliche Sprache zu benutzen. Allerdings könnte das Geschehen stellenweise etwas mitreißender ausfallen.
Bisher liegen in der Reihe im Original 4, in deutscher Übersetzung 3 Bände vor. Für Nachschub für Christophers Fans ist also gesorgt.

Fazit:
Ein gut lesbares historisches Jugend-Abenteuer im London der 17. Jahrhunderts.

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Das Museum der Welt

Christopher Kloeble
Das Museum der Welt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Spione

Klappentext:
Ein spannender Abenteuerroman über jene Zeit, in der die Welt neu geordnet wurde.
Bartholomäus ist ein Waisenjunge aus Bombay, er ist mindestens zwölf Jahre alt und spricht fast ebenso viele Sprachen. Als Übersetzer für die deutschen Brüder Schlagintweit, die 1854 mit Unterstützung Alexander von Humboldts zur größten Forschungsexpedition ihrer Zeit aufbrechen, durchquert er Indien und den Himalaya. Bartholomäus verfolgt jedoch einen ganz eigenen Plan: Er selbst möchte das erste Museum seines großen und widersprüchlichen Landes gründen. Dafür riskiert er alles, was ihm etwas bedeutet, sogar sein Leben.

Rezension:
Bartholomäus wuchs im Waisenhaus auf, wo der intelligente Junge vom deutschen Vater Fuchs gefördert wurde. Er ist mindestens 12, denn er feiert seinen Geburtstag an dem Tag, als er von dem Jesuiten ins Heim gebracht wurde. Unter den anderen Jungs hat er keine Freunde. Außer Deutsch und Englisch beherrscht Bartholomäus noch verschiedene indische Sprachen. Als die Brüder Schlagintweit zu einer Forschungsreise durch ganz Indien aufbrechen, ist er deshalb trotz seines Alters der ideale Übersetzer. Für Bartholomäus beginnt ein großes Abenteuer.
Christopher Kloebles Roman geht unübliche Wege. Sein fiktiver Protagonist wird den realen historischen Personen, den Brüdern Hermann, Adolph und Robert Schlagintweit, zur Seite gestellt, um sie auf ihrer ebenfalls realen Forschungsreise durch Indien zu begleiten. Das Buch selbst ist als eine Art Tagebuch des Jungen abgefasst, in dem er seine Erlebnisse, aber auch seine Gedanken zu Indern und Europäern niederschreibt. Damit wird dem Leser ein Einblick in die indische Kultur der damaligen Zeit genau wie in die Einstellung der Kolonialmacht zu den Menschen des eroberten Landes geboten. Dieser Stil umfasst allerdings auch, dass relativ viele Begriffe aus indischen Sprachen in den Text einfließen, die nur teilweise im Textzusammenhang übersetzt werden. Ein Glossar, in dem man unbekannte Begriffe nachschlagen könnte, fehlt allerdings bedauerlicherweise.
Die Geschichte bietet ihren Lesern ein interessantes historisches Abenteuer, auch wenn man die Entscheidungen des Protagonisten (speziell im letzten Teil des Buches) teilweise nur schwer nachverfolgen kann. Auch gibt es im Lauf des Abenteuers ein paar Punkte, die logisch kaum nachvollziehbar sind.
Die Anlage des Romans als Aufzeichnungen des Protagonisten bedingen natürlich, dass der Autor diesen in der 1. Person berichten lässt. Der Schreibstil ist dabei gut lesbar, wobei allerdings der gänzliche Verzicht aus Anführungszeichen auffällt, an den man sich erst einige Seiten lang gewöhnen muss.

Fazit:
Ein inhaltlich interessantes historisches Abenteuer, bei dem vor allem das fehlende Glossar und der Verzicht auf Anführungszeichen auffallen.

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Die Legenden von Trappland Ends

Lucian Caligo
Die Legenden von Trappland Ends

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unter der Mittagssonne

Klappentext:
Eigentlich sollt´ ich nur jemanden finden. Nur finden, nich erschießen, ungewöhnlich für nen Kopfgeldjäger wie mich. Deshalb verschlug´s mich nach Trappland Ends. Ein Landstrich, in dem man schnell reich wird und noch schneller tot is. Damals war Ends noch ne Randregion, in der es nur Halsabschneider, Ureinwohner und nen Sack voller Geheimnisse gab.
Dass ich bei meiner Suche an den übelsten Halunken überhaupt geraten würde, ne Frau als Partnerin an die Seite gestellt bekommen sollte und gleichzeitig noch das Mysterium von diesem Land lüften würde, hätt ich nich gedacht.

Rezension:
Abraham James ist Kopfgeldjäger. Doch diesmal geht es ausnahmsweise nicht darum, einen Gesuchten „dead or alive“ bei einem Auftraggeber abzuliefern. Stattdessen sucht er nach einer Frau, selbst als Kopfgeldjägerin aktiv, die seit einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Der Ärger beginnt jedoch schon auf der Reise in den tiefen Westen. Der Zug wird überfallen, und nur mit der Hilfe einer jungen Frau kann er die Räuber überwältigen – sprich: erschießen. Wie sich herausstellt, ist diese Frau eine alte Freundin der Vermissten. Gemeinsam begeben sich beide auf die Suche. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass hier nicht nur der Westen wild ist. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Lucian Caligos neues Werk ist schwer genremäßig einzuordnen. Was wie ein normaler Western beginnt, wird schon bald mit Steampunk-ähnlichen Elementen angereichert. (Die namensgebende Dampfkraft spielt dabei allerdings keine Rolle.) Recht schnell stellt sich aber auch heraus, das es am Handlungsort ein Mysterium zu geben scheint. Entgegen der Vermutung, dieses könnte dem Fantasy-Bereich entstammen, stellt sich allerdings heraus, dass die Lösung im Bereich der SciFi zu finden ist. Die Indianer wussten das, aber die fragt ja Western-typisch niemand.
Über eine lange Strecke lernt der Leser den Protagonisten, dessen neue Partnerin, den Handlungsort und die dortigen Akteure kennen. Dabei stellt sich zwar immer wieder heraus, dass irgendetwas nicht stimmt, Protagonist und Leser kommen bei der Lösung der Rätsel aber kaum voran. Bei rund ⅔ der Handlung gibt es weder eine Spur der Vermissten noch eine konkreten Hinweis darauf, was hier eigentlich nicht stimmt. Beide Fragen werden dann relativ schnell ‚abgehandelt‘. Auch wenn die Geschichte um die vermisste Frau damit beendet ist, bleibt das Gefühl zurück, dass dieses Setting noch genügend Stoff für weitere Abenteuer bereithalten könnte.
Der Autor lässt seinen Protagonisten das Abenteuer in der Ich-Form erzählen, wobei er dessen nicht gerade geschliffene Ausdrucksweise als Stilmittel benutzt (siehe Klappentext). Allerdings erschwert diese saloppe Formulierung teilweise auch etwas den Lesefluss.

Fazit:
Ein interessanter Genre-Mix, der ausgetretene Pfade weiträumig umschifft.

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