DunkelZone

Vojtěch Matocha
DunkelZone


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Übersetzung: Claudia Adlhoch

Die Suche nach den Stickstoffkristallen

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Klappentext:

Jules Verne trifft auf Dan Brown – ein actionreicher Thriller im Herzen von Prag. Der atem­be­raubende Auf­takt der DunkelZone-Reihe von Vojtěch Matocha.

Was steckt hinter der mysteriösen DunkelZone in Prag? Als an immer mehr Orten der Strom aus­fällt und sich die rät­selhafte DunkelZone aus­zu­dehnen be­ginnt, müssen Jirka und seine Freunde En und Tonda heraus­finden, was los ist, bevor die Stadt voll­ständig in Fins­ternis ver­sinkt. Ihre Suche führt sie in das Viertel Prašina, das wie eine düstere Insel in­mitten der strah­lenden Haupt­stadt liegt. Hier funkti­oniert keine Elek­trizität, es gibt weder Strom noch Empfang für Radios und Handys. Doch die Freunde sind nicht die Ein­zigen, die dem Ge­heimnis hinter der Dunkel­heit auf der Spur sind. In den laby­rinthi­schen Gassen der DunkelZone be­ginnt ein nerven­auf­reibender Wett­lauf gegen die Zeit, bei dem die drei von skru­pel­losen Ge­gen­spielern gejagt werden.

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Rezension:

Jirka Klimeš lebt in Praha. Weil seine Eltern in Italien Urlaub machen, ist er für ein paar Tage allein. Erst­mals be­sucht er seinen Groß­vater, der im Stadt­teil Prašina lebt, ohne seine Mutter. Doch Prašina ist anders als der Rest der Stadt. Hier funkti­oniert keine Elek­trizität, Handys sind tot, sogar Ta­schen­lampen ver­löschen beim Be­treten des Stadt­teils. Als er ein­trifft, be­spricht sein Opa Ge­heim­nisse mit einem Fremden, und dieser wird kurz darauf er­mordet. Plötzlich be­ginnt die anti-elek­trische DunkelZone sich aus­zu­breiten. Zu­sammen mit seinen Freunden Tonda und En, die ei­gentlich Ana­stasia heißt, geht Jirka der Sache auf den Grund.

„DunkelZone“ soll zu einer ganzen Reihe werden. Das verspricht der Klap­pen­text gleich zu Be­ginn. In den Fokus seiner Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe stellt Vojtěch Matocha den 13-jäh­rigen Jirka und den ge­heim­nisvollen (fik­tiven) Stadt­teil Prašina. Magie oder ty­pische Fan­tasy-Wesen tauchen (zu­mindest in diesem Band) nicht auf. Viel­mehr sind es die Be­sonder­heiten des Stadt­teils, in dem jegliche Elek­trizität ver­sagt, die das Fan­tasy-Ele­ment dar­stellen. Die Hin­ter­lassen­schaften eines Forschers aus längst ver­gangener Zeit, eine alte Ma­schine und Anta­gonis­ten, die auch vor Mord nicht zu­rück­schrecken, stellen weitere Ele­mente in der Hand­lung dieses Bandes dar. Auf­fal­lend be­sonders für den Ju­gend­buch-Sektor ist, dass die Anta­gonis­ten zwar brutal, ihre Ziele je­doch durchaus nach­voll­ziehbar sind. Für den Prota­gonis­ten und seine beiden Freunde wird es auf­regend und ge­fährlich, denn die Uhr tickt. Welche Aben­teuer Jirka und En – ob Tonda in den wei­teren Bänden eine Rolle spiel, er­scheint eher zwei­felhaft – in Band 2 zu be­stehen haben, dürfte wieder interes­sant werden. Po­tenzial ist zwei­fellos vor­handen.

Der Autor begleitet erzählerisch durchgängig seinen Protagonisten. Etwas irri­tierend finde ich aller­dings die Ver­wendung der Zeit­formen. Hier finden für mich nicht nach­voll­ziehbare Wechsel zwi­schen Prä­teritum und Präsens statt. Hier ein kurzes Zitat als Bei­spiel: „Nir­gendwo war etwas zu sehen. Sein Handy hatte er zum Glück noch in der Tasche. Das Dis­play war aller­dings zer­brochen und die Rück­seite der Ab­deckung ein­ge­drückt. Viel­leicht ist wenigs­tens die SD-Karte mit dem Foto in Ord­nung. Er muss heraus­finden, wer das war.“ Ob das so schon im tsche­chischen Ori­ginal vor­kommt oder in der Über­setzung ent­stand, kann ich nicht be­ur­teilen.

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Fazit:

Dieser Ausflug in die Geheimnisse der tschechischen Hauptstadt kann nicht nur jungen Fan­tasy-Fans ge­fallen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Prinzessinnen – Holiday Special 2023: Als Prinzessin bekommt man nichts einfach so geschenkt

Christian Endres
Die Prinzessinnen – Holiday Special 2023: Als Prinzessin bekommt man nichts einfach so geschenkt

Elfen leben gefährlich

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Klappentext:

Narvila, Aiby, Decanra, Cinn und Mef wurden als Königstöchter geboren, doch dann hat ihnen das Schicksal einen blu­tigeren Weg ge­wiesen. Heute sind die ehe­maligen Thron­erbinnen eine Truppe knall­harter Söld­nerinnen: die Prin­zes­sinnen! Mit Schwert und Streitaxt ziehen sie durch eine Welt der Monster und Mist­kerle, denen sie das Fürchten lehren.

Dieses Fantasy-Abenteuer voll knalliger Action, derbem Humor und reichlich El­fenblut führt die Prin­zes­sinnen an den Nordpol, ins Ho­heits­gebiet des Weih­nachts­mannes. Denn eines wissen Narvila und ihre Ge­fähr­tinnen ganz genau: Als Prin­zessin kriegt man nichts ge­schenkt. Wenn man etwas will, muss man es sich holen …

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Rezension:

Die Prinzessinnen sind im hohen Norden unterwegs. Sie sind unterwegs zum Weih­nachts­mann, denn Narvila hat nach nie ein Ge­schenk von ihm be­kommen. Aiby, Decanra, Cinn und Mef stehen ihr bei der Aus­ein­ander­setzung mit dem Mann in Rot na­türlich zur Seite.

Christian Endres hat seine Prinzessinnen einige Abenteuer bestehen lassen. Zwi­schen den Bänden seiner Fan­tasy-Tri­logie hat er im Jahr 2023 diese (un)weih­nachtliche Kurz­geschichte kos­tenlos unter seine Leser ge­bracht, die nach wie vor er­hältlich ist. Die großen Aben­teuer der re­gulären Bände darf man hier na­türlich nicht er­warten, aber auch diese wirklich kurze Story fällt de­finitiv nicht blut­leer aus. Kurz ist die Ge­schichte wirklich, laut Reader-App sind es 21 Seiten, wovon die ei­gent­liche Ge­schichte aber nur knapp 50 % aus­macht. Trotz­dem sollten „Die Prin­zes­sinnen“-Fans nicht auf dieses kleine Extra ver­zichten.

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Fazit:

Dieser garantiert nicht festliche Ausflug in den Norden rundet die Trilogie ab.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die Zeit der Alchemisten: Wie die moderne Chemie erfunden wurde

Kit Chapman
Die Zeit der Alchemisten: Wie die moderne Chemie erfunden wurde


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Übersetzung: Hans-Peter Remmler

Leuchtender Urin

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Klappentext:

Am Anfang war die Magie

Was haben sri-lankische Stahlschmiede, ein giftmordender Papst, deutsche Berg­bau­arbeiter und ein urin­kochender Ham­burger Apo­theker ge­meinsam? Sie haben die Chemie er­funden, ohne es zu wissen. Denn anders als häufig dar­ge­stellt wird diese nicht in der Auf­klärung von Euro­päern in ge­pu­derten Perücken „er­funden“. Che­mische Ver­fahren kamen über Jahr­tausende hinweg in unter­schied­lichen Kulturen und Welt­regionen zum Einsatz, in hand­werk­lichen Be­trieben ebenso wie in alche­mis­tischen Gift­küchen. Euro­päische Gerber, assyrische Par­fümeurinnen, byzan­tini­sche Krieger und die Ba­umeister der Maya ar­beiteten ganz selbst­ver­ständlich mit Mitteln der Chemie. Die son­derbaren Alche­misten hin­gegen trieb meist die Suche nach Grö­ßerem um: Gold, der Stein der Weisen, ein All­heil­mittel oder gleich die Un­sterb­lichkeit.

Kit Chapman beweist eindrucksvoll, dass es dennoch verfehlt ist, Alchemie als Schar­latanerie oder ma­gisches Denken ab­zutun. Mit Witz und einer Fülle kurioser Details er­zählt er eine welt­um­spannende Wis­sen­schafts­geschichte und zeigt, wie Alchemie und Chemie, wie Magie und Wis­sen­schaft mit­ein­ander ver­schmolzen.

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Rezension:

Alchemisten waren Scharlatane, die den Fürsten früherer Jahrhunderte ver­sprachen, Gold aus bil­ligeren Zu­taten her­zu­stellen. So ähnlich haben wir es alle mal im Ge­schichts-Unter­richt gelernt. Aber kann man das wirklich so ver­ein­facht sagen? Oder steckt mehr da­hinter.

Kit Chapman geht in diesem Buch der Geschichte der Chemie auf den Grund. In diesen Ur­sprüngen spielt Alchemie na­türlich eine wichtige Rolle. In mancher Hin­sicht aller­dings ganz anders, als man zu­nächst denken könnte. Die Grund­lagen ent­standen na­türlich aber schon lange, bevor der Be­griff Alchemie über­haupt auf­tauchte. Che­mische Pro­zesse wurden von den Men­schen eigentlich schon immer ge­nutzt – na­türlich ohne sich dessen über­haupt be­wusst zu sein. Ehrlich gesagt hätte ich so einiges, was der Autor hier er­zählt, über­haupt nicht mit Chemie in Ver­bindung ge­bracht. Und Alche­misten haben durchaus auch ernst­hafte For­schung be­trieben, wobei man das Word For­schungen aller­dings nicht un­be­dingt im engeren Sinn der heutigen De­fini­tion be­trachten darf. All diese Ent­wick­lungen geht dieses Buch halb­wegs chrono­logisch nach und spannt dabei den Bogen von der Feuer­nutzung durch den Ur­menschen bis hin zu Mende­lejews Perioden­system. Keine Angst, che­mische Formeln tauchen dabei kein einziges Mal auf, nen­nens­wertes che­misches Wissen ist nicht er­for­derlich. Der Schwer­punkt liegt eher auf der Wis­sen­schafts­geschichte. Wer sich für diese interes­siert, findet hier so manche unter­haltsame In­for­mation.

Der Autor erzählt alles in einem stets unterhaltsamen Stil. Bedauerlich ist lediglich, dass der Über­setzer an vielen Stellen Gender-Auf­zählungen in den ur­sprüng­lich eng­lischen Text hinein­inter­pretiert hat.

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Fazit:

Ein unterhaltsamer Ausflug in die geschichtliche Entwicklung dessen, was wir heute Chemie nennen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Totenbändiger • 13 Jahre später – 2 – Familienbande

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger • 13 Jahre später – 2 – Familienbande

Familienzuwachs

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Klappentext:

Dreizehn Jahre sind vergangen. Dreizehn Jahre, die die Seelenlosen für sich genutzt haben … Ein Sequel für die Fans.

Zwei Shapeshifter als todbringende blinde Passagiere, Ermittlungen in den Kata­komben des High­gate Fried­hofs und ein Wohn­haus, das zur To­desfalle wird – lang­weilig wird es bei den Hunts nie. Vor allem, weil zu­sätzlich auch noch Äqui­noktium und eine erste Ne­belzeit an­stehen. Wie gut, dass die Ghost Reapers endlich den lang­ersehnten Zu­wachs be­kommen. Trotzdem könnte der Auf­trag, den sie von einer wohl­habenden Klientin über­nehmen, zu ge­fährlich für sie werden …

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Rezension:

Der Tag der Entscheidung kommt für Leo und Toby immer näher. Doch das Un­heim­liche Jahr hält die ge­samte Familie Hunt auch so in Action. Die Gefahr wird dabei durch die neuen Wesen immer größer. Außer­dem er­warten die Ghost Reapers einen neuen Mit­arbeiter.

Die Verlängerung von Nadine Erdmanns Parallelwelt-Fantasy-Reihe „Die Toten­bändiger“ geht in die 2. Runde. Im 1. Band des „13 Jahre später“-Spin-offs („London Under­ground“) wurden wir Leser in die Ent­wick­lungen nach dem Ende der ur­sprüng­lichen Reihe ein­geführt. Kam dort mit Jen schon ein neuer Cha­rakter im Umfeld der im Fokus ste­henden Familie Hunt dazu, wird dieses dies­mal sogar noch weiter aus­gebaut. Wie ge­wohnt werden also auch wei­terhin die fami­liären Pro­bleme mit der Geister-The­matik ver­bunden. Auch in letzterer stehen er­neut zahl­reiche ge­fähr­liche Vor­fälle an, die für di­verse span­nende Szenen sorgen. Neue Ein­blicke in die Hin­ter­gründe der Geister-Plage fehlen diesmal da­gegen weit­gehend. Auch zum Geminus-Pro­blem gibt es nichts Neues. Dieses Thema, das im kom­menden Ab­schluss-Band wohl im Fokus stehen dürfte, wird über­ra­schen­derweise sogar nur am Rande er­wähnt. Die Span­nung und die Er­war­tungs­haltung für dieses Finale sind nach Ab­schluss dieses Bandes de­finitiv hoch.

Die Autorin wechselt in gewohnter Weise wieder erzählerisch zwischen diversen Cha­rakteren hin und her. Negativ fiel mir dies­mal aller­dings die ex­tensive Ver­wendung von Gender-Auf­zählungen ins Auge. Muss wirklich bei jedem Vor­kommen der Begriffe explizit auf „Bür­gerinnen und Bürger“, „Be­wohner­innen und Be­wohner“ hin­ge­wiesen werden? Dass es auch weibliche Bürger und Be­wohner gibt, ist wohl ohnehin jedem klar.

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Fazit:

In der Welt der Hunts geht es eindeutig auf ein (hoffentlich) grandioses Finale zu.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Vermessung der Welt: Das Buch zum Film

Daniel Kehlmann, Detlev Buck
Die Vermessung der Welt: Das Buch zum Film

Schlammschlacht in Ecuador

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Klappentext:

Ein literarisches Ereignis im Kino:

Daniel Kehlmann hat für Detlev Buck das Drehbuch zur Verfilmung seines Romans «Die Ver­mes­sung der Welt» selbst ver­fasst und die Ge­schichte noch einmal neu er­zählt. So wie damals Hum­boldt und Gauß betrat auch das Film­team Neu­land, indem man erstmals einen his­torischen Spiel­film in 3D drehte.

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Rezension:

Humboldt und Gauß waren zweifellos bedeutende Wissenschaftler ihrer Zeit. Ge­meinsam hatten sie aller­dings kaum etwas. Der Film nach Daniel Kehl­manns Roman be­leuchtet ihre Hin­ter­gründe.

Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß haben viel für die Wissen­schaft getan. Ob­wohl beide in nahezu jeder Hin­sicht unter­schied­liche Cha­raktere waren und kaum Be­rührungs­punkte hatten, fasst Daniel Kehl­mann beider Leben in seinem Roman „Die Ver­mes­sung der Welt“ zu­sammen. Auch für die auf­wändige Ver­filmung seines Romans (in 3D) schrieb er das Dreh­buch. Dieses Buch schildert nun Ent­stehung und Um­setzung dieses Films. Im vor­deren Teil wird der Film Szene für Szene mit zahl­reichen Szenen­bildern ge­schildert. Im An­schluss folgen Berichte zu den Dreh­arbeiten. So kann man sich, auch ohne Buch und/oder Film zu kennen, ein Bild machen. Auch wenn man die er­zählte Ge­schichte danach wei­test­gehend kennt, er­weckt dieses Buch den Wunsch, den Film einmal an­zu­sehen. Leider ist der 2012 er­schienene Film auf keine Strea­ming-Platt­form zu finden. Viele der per­sön­lichen Hin­ter­gründe der beiden Forscher, die man aus diesem Buch er­fährt, lohnen aber auch so das Lesen.

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Fazit:

Auch ohne den Film zu kennen erfährt der Leser einiges Interessantes über Hum­boldt, Gauß und ihre Zeit sowie die Ent­ste­hung von Filmen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die besten Computer-Krimis

Isaac Asimov (Hrsg.)
Die besten Computer-Krimis

Ein Computer, der sich Sorgen macht

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Klappentext:

Isaac Asimov, der Meister spannender Unterhaltung, stellt hier die fes­selndsten Computer-Krimis vor. Vorbei sind die Zeiten, in denen Pferde­diebstahl mit dem Tod be­straft wurde – und wer heute ein Auto klaut, steht nicht mit einem Bein im Grab. Aber das Ver­brechen der Zu­kunft wird darin be­stehen, Computer durch frisierte Daten und ge­fälschte Codes dazu zu bringen, Geld in die fal­schen Hände geraden zu lassen. Und die Zu­kunft hat schon be­gonnen.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Joe Gores: Darl ich liebe dich
Stan Dryer: Nieder mit dem Spinat!
Gordon R. Dickson: Computer streiten nicht
Edward Wellen: Goldgrube
Edward D. Hoch: Computer Cops
Poul Anderson: Sam Hall
J. T. McIntosh: Sand im Getriebe
Edward D. Wellen: Sie können drauf warten
Robert Silverberg: Grenzgänge
Isaac Asimov: Alle Sorgen dieser Welt

Ein Junge nutzt den Zugang seines Vaters heimlich, um den Spinat-Anbau zu sabo­tieren, ein all­wis­sender Computer gibt plötzlich sinnlose Ant­worten, ein harmloser Buch-Käufer wird zum Tode ver­urteilt und ein junger Offizier zu einer Einheit straf­versetzt, die es gar nicht gibt. Überall haben Computer und die, die da­hinter sitzen, ihre Finger im Spiel.

Eine Anthologie mit Computer-Krimis, herausgegeben von Isaac Asimov – da ist na­türlich sofort klar, dass das Buch nicht ganz neu sein kann. Richtig, die deutsche Über­setzung er­schien bereits 1985, das Er­schei­nungsjahr des Originals konnte ich nicht heraus­finden. Ent­halten sind Kurz­ge­schichten be­ziehungs­weise No­vellen, bei denen Straf­taten in Zu­sam­menhang mit Computern im Mittel­punkt stehen. Krimis im eigent­lichen Sinn sind die wenigsten. Die kürzeste Story bringt es gerade mal auf 9 Seiten, die längste aus 110. Auch wenn man das Er­schei­nungsjahr be­rück­sichtigt – Mitte der 1980er hatten wohl die wenigsten Autoren nen­nens­werte eigene Er­fah­rungen mit Computern –, fällt auf, wie eigen­artig sich die meisten ab­ge­druckten Autoren Computer vor­ge­stellt hatten. Etliches davon ent­sprach auch zu dieser Zeit nicht mehr der All­gemein­bildung. Die Er­klärung findet sich erst im Anhang des Buches. Die ent­haltenen Ge­schichten wurden nämlich nicht für diese Antho­logie ge­schrieben. Sie er­schienen schon zuvor, und zwar zwi­schen 1953 (!) und 1981. Das erklärt einige uns heute bei­nahe ver­rückt wirkende Vor­stel­lungen von Computern. Trotzdem sind einige der Beiträge wirklich unter­haltsam. Speziell die längste Story, „Gold­grube“ von Edward Wellen, konnte mich über­zeugen. Gerade hier spielen Computer aber nur eine kleine Rolle in Hin­ter­grund, sind für das Funktio­nieren aber trotzdem wichtig.

Dieses Buch ist natürlich nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Eine Suche in (on- und offline) Anti­quariaten könnte sich aber lohnen.

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Fazit:

Diese Anthologie spricht weniger Krimi-Fans als vielmehr an his­torischer (und fik­tiver) Computer-Technik Interes­sierte an.

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Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel

Patrice McDonough
Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel


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Übersetzung: Jeanette Mey

Der Briefeschreiber

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Klappentext:

Eine Mordserie erschüttert das viktorianische London – und der Täter scheint Scot­land Yard stets einen Schritt voraus zu sein – Der Auf­takt der span­nenden Krimi Reihe im his­torischen England

London, November 1866. Als die verstümmelte Leiche des beliebten Geist­lichen Tobias Atwater auf einer Baustelle im East End ge­funden wird, scheint nichts auf ein Motiv für die grausame Tat hin­zu­weisen. Doch der Mord bleibt nicht der einzige. Schon bald er­schüttert eine Serie von Ver­brechen die Stadt und jedes neue Opfer scheint auf rät­sel­hafte Weise mit den anderen ver­bunden zu sein.

Die junge Ärztin Dr. Julia Lewis übernimmt die Untersuchung der Leichen und arbeitet wi­der­willig mit Inspector Richard Tennant von Scot­land Yard zu­sammen. Während die beiden den Spuren des Mörders folgen, stoßen sie auf ein Netz aus alten Ge­heim­nissen, ver­tuschten Ver­brechen und dunklen Erin­nerungen, das bis in die Ar­men­häuser und Kranken­stationen des Lon­doner East Ends zu­rück­reicht.

Gleichzeitig verhöhnt der Täter die Polizei mit mysteriösen Botschaften und scheint jeden Schritt der Er­mittler voraus­zuahnen. Während die Zahl der Toten steigt, müssen Julia Lewis und Richard Tennant die Wahrheit auf­decken, bevor der Mörder erneut zu­schlägt.

Ein fesselnder viktorianischer Kriminalroman über Mord, Rache und die Schatten der Ver­gangen­heit. Perfekt für Leser:innen, die komplexe Cha­raktere, his­torische Details und span­nende Serien­killer­fälle lieben.

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Rezension:

Als Inspector Tennant Ende 1866 zu einer übel zugerichteten Leihe gerufen wird, schickt er nach einem Arzt. Da dieser jedoch ver­hindert ist, er­scheint statt­dessen dessen Enkelin, die sich tat­säch­lich als zu­ge­lassene Ärztin heraus­stellt. Sie er­weist sich zu seiner Über­ra­schung sogar als fähig. Schnell stellt sich der Mord als tat eines Serien­mörders heraus, und Dr. Julia Lewis gerät immer tiefer in die Er­mitt­lungen hinein.

Die meisten viktorianischen Krimis, die ich kenne, gehören eher in den Bereich des Cosy Crime. Das ist bei der mit diesem Band be­gin­nenden Reihe von Patrice McDonough de­finitiv nicht der Fall. Cosy geht es hier de­finitiv nicht zu. Wie der männ­liche Teil des Prota­gonis­ten-Duos fragt sich auch der Leser na­türlich sofort, ob eine Frau als zu­ge­lassene Ärztin im England des Jahres 1866 über­haupt denkbar ist be­ziehungs­weise war. In der Hand­lung gibt es dazu zwar eine Er­klärung, ob diese zur da­maligen Zeit rea­listisch möglich ge­wesen wäre, habe ich jedoch nicht über­prüft. Nehmen wir es mal als ge­geben hin. Der Fall, der in diesem Band ge­klärt werden muss, er­weist sich als er­staunlich hart und tief­gründig. Dass sich erste Ver­dachts­momente schließlich als falsch heraus­stellen, gehört na­türlich zu den Grund­lagen fast jeden guten Krimis, mit dem wahren Täter hätte ich aller­dings nie ge­rechnet. Und doch sind dessen Be­weg­gründe am Ende sogar nach­voll­ziehbar. Zum über­zeu­genden Ge­samt­eindruck dieses Buches trägt aber auch bei, dass die beiden Prota­gonis­ten einen für der­artige Krimis über­ra­schend tiefen Hin­ter­grund be­kommen, der be­greifbar macht, wieso beide genau so handeln. Die Reihe ver­spricht, auch länger­fristig interes­sant zu werden.

Die Autorin erzählt aus den wechselnden Perspektiven der beiden Prota­gonis­ten sowie zwi­schen­zeitlich auch der des Täters.

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Fazit:

Für Liebhaber viktorianischer Krimis, die es auch mal etwas härter mögen, dürfte diese Reihe genau richtig sein.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Abenteuer Amerika

Thomas Bauer
Abenteuer Amerika

Per Fahrrad auf der Todesstraße

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Klappentext:

Was für ein Kontinent! Amerika ist spannend, heißblütig und voller Ge­schichten. Aben­teurer und Wel­ten­bummler Thomas Bauer ist ihnen auf der Spur.

In Kanada folgt er dem Sankt-Lorenz-Strom in einem Kajak, begegnet Wasch­bären und Welt­städten. Er fährt 3.000 Kilo­meter den Mis­sissippi entlang durch das ameri­kanische Heartland – in einem Velo­mobil, mit dem er sofort das Ta­ges­gespräch wird und es sogar ins US-ameri­kanische Fern­sehen schafft. Als Back­packer und Segler streift er durch Nica­ragua, Costa Rica und Panama. Er lernt in den argen­tinischen Anden die Höhen­krankheit kennen, wird in Bolivien dreimal um ein Haar ent­führt und nimmt in Ko­lumbien an einem illegalen Hah­nen­kampf teil.

Immer stürzt sich der „Geschichtenjäger“ mitten hinein, setzt sich allem aus, erlebt un­ver­gessliche Mo­mente und trifft Menschen, die ihn ein ganzes Leben lang prägen. Mit jeder Zeile macht dieses Buch klar: Auch heut­zutage noch ist Amerika voller Aben­teuer!

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Rezension:

Amerika ist mehr als die USA. So bereiste der Autor neben dieser auch Kanada und eine ganze Reihe latein­amerika­nischer Länder. Als Trans­port­mittel kommen ein Kajak, ein Velo­mobil und di­verse öffent­liche Ver­kehrs­mittel zum Einsatz. Unter­wegs wird er vor unter­schied­lichste Heraus­forderungen ge­stellt.

Die Reisen, von denen Thomas Bauer erzählt, unterscheiden sich nicht nur in den be­reisten Re­gionen, sondern auch in der Heran­gehens­weise er­heblich von­ein­ander. Ist es in Kanada eine Kajak-Tour von wenigen Tagen, so ist es in den USA eine mit Mus­kel­kraft durch­geführte Fahrt ent­lang des Mis­sissippi über rund 3000 km. Die Reisen in La­tein­amerika er­scheinen weniger plan­mäßig. Mit häufig wech­selnden, meist öffent­lichen Ver­kehrs­mitteln bewegt er sich eher kreuz und quer durch die be­suchten Länder. Die Beo­bach­tungen, die er dabei macht, sind interes­sant und auch unter­haltsam. Was mir bei den an­scheinend über eine ganze Reihe von Jahren zu­sam­men­getra­genen Reise­berichten etwas fehlt, sind konkrete Jahres­zahlen, wann die je­weilige Reise er­folgte. Ins­gesamt konnte mich die Mis­sissippi-Tour am meisten be­geister. Dass es in den Auto-zen­trierten USA Straßen gibt, auf denen kaum Ver­kehr herrscht, war für mich über­ra­schend.

Obwohl im Buch einige farbige Fotos abgedruckt sind, werden eine Anzahl anderer Fotos durch QRC-Kästchen ver­linkt. Das fand ich etwas störend, weil man immer erst das Handy be­nutzen muss. Ein direktes Ab­drucken fände ich da prak­tischer.

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Fazit:

Interessante Reiseberichte aus landschaftlich und kulturell sehr unterschiedlichen Regionen des ameri­kanischen Dop­pel­kontinents.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Die Shorten-Chroniken – 1 – Die Pforte der Zeit

Rosalind Tate
Die Shorten-Chroniken – 1 – Die Pforte der Zeit

Der Fahrstuhl

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Klappentext:

Ein geheimnisvoller Aufzug. Und er führt nicht nach oben — er führt zurück in die Ver­gangenheit.

Als Sophie Arundel an ihrem ersten Unitag einen Aufzug betritt, rechnet sie mit allem — nur nicht damit, in einem englischen Her­ren­haus vor hundert Jahren wieder heraus­zu­kommen. Fern von allem, was sie kennt, hat sie nur zwei Ver­bündete: ihre treue Hündin Charlotte und Hugo — ihren at­trak­tiven, privi­legierten — und un­fassbar ner­vigen Kom­militonen.

Doch in Shorten stimmt etwas nicht. Der Erste Weltkrieg hat nie stattgefunden. Die Ge­schichte ist anders ver­laufen. Während Sophie ver­sucht, sich zwischen Dienern, Adeligen und strengen Regeln zu­recht­zu­finden, ge­raten die Straßen immer mehr außer Kontrolle.

Der einzige Weg nach Hause führt durch den verborgenen Aufzug. Doch um sein Ge­heimnis zu ent­schlüsseln, muss Sophie aus­ge­rechnet mit Hugo zu­sam­men­arbeiten. Und je näher sie der Wahr­heit kommen, desto ge­fährlicher wird ihre Lage — denn in Shorten ist nie­mand mehr sicher.

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Rezension:

Sophie ist gerade neu an ihrer Universität angekommen und hat dort einen Be­kannten von ihrer Schule ent­deckt, mit dem sie allerdings nie näheren Kontakt hatte. Als sie zu­fällig ge­meinsam den Fahr­stuhl im Wohn­heim be­nutzen, landen sie über­ra­schend auf offenem Feld. Rundum ist keine Zi­vili­sation in Sicht­weite. Nach einem längeren Fußweg er­fahren sie, dass sie sich in den 20er Jahren des 20. Jahr­hun­derts be­finden.

Rosalind Tate nimmt sich in diesem Reihen-Auftakt nicht viel Zeit, die Aus­gangs­situation der Prota­gonis­tin zu er­klären. Statt­dessen geht es bei­nahe un­mit­telbar in eine andere Welt. Was zu­nächst eine Urban Fan­tasy mit Schwer­punkt auf eine Zeit­reise wirkt, ent­puppt sich aller­dings schon bald als Wel­tenreise, denn die Welt der 1920er Jahre ent­puppt sich nicht als unsere Welt dieser Zeit. Es gibt zwar größere Ähn­lich­keiten zu dieser Epoche unserer Ge­schichte, doch gibt es auch er­heblich Unter­schiede. Die Prota­gonis­tin und ihr Co-Prota­gonist müssen sich in dieser Welt zu­recht­finden, die weitaus größere Ein­schrän­kungen im öffent­lichen Auf­treten be­in­haltet, was ins­be­sondere Sophie in ihrer An­passung an die zeit­gemäße Frauen­rolle be­trifft. Na­türlich (möchte man bei­nahe sagen) ver­zichtet die Autorin auch nicht auf eine ro­man­tische An­näherung. Ob eine Rück­kehr in unsere Zeit möglich ist, bleibt vorerst offen, aller­dings handelt es sich ja auch um den 1. Band einer Hexa­logie.

Die Autorin erzählt durchgängig aus dem Blickwinkel ihrer Protagonistin Sophie.

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Fazit:

Diese Geschichte entwickelt sich schnell von einer Zeitreise- zu einer Welten­reise-Story.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Der Fluch von Everly Falls – 3

Marshall Flynn
Der Fluch von Everly Falls – 3

Tochter vs. Vater

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Klappentext:

Der Fluch kehrt nicht nur zurück – er verlangt nach Vollendung.

Gefangen in einem Labyrinth aus schmerzhaften Erinnerungen und Alb­träumen kämpft Matthew Bennett um seine Seele. Wäh­rend­dessen bringt Scarlett Black­wood ihn nach Mag­nolia Springs, zu jenem Mann, der einst dem Teufel selbst die Stirn bot. Mit seiner Hilfe will die Dä­monin ihren Vater, den Fürsten der Fins­ternis, stürzen und die Macht der Unter­welt an sich reißen.

Doch Scarlett hat Ex-Sheriff Ethan Bennett unterschätzt. Von Schuld ge­trieben und von der letz­ten Hoff­nung ge­tragen, seinen Sohn aus ihren Fängen zu be­freien, nimmt er die Ver­folgung zu­sam­men mit einem Tot­ge­glaubten auf, dessen Ver­gangen­heit mit Scarlett tiefer reicht als jede Le­gende. Je näher Ethan seinem Ziel kommt, desto mehr ver­liert er den Boden unter den Füßen. Selbst jene, die an seiner Seite stehen, werden ihm un­heim­lich, bis er nicht mehr weiß, wem er über­haupt noch trauen kann.

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Rezension:

Begleitet von Whitmore ist Ethan die Flucht aus der Kirche gelungen, bevor die Ein­satz­kräfte ein­dringen konnten. Wird er einen Weg finden, Scarlett zu stoppen? Immer­hin ist sie die Tochter des Teufels. Vorerst hat die jedoch Matthew in ihrer Macht, und sie ist fest ent­schlossen, ihren Vater zu ent­machten. Könnte der Teufel viel­leicht sogar Ethans und Matthews Ver­bün­deter sein?

Stellte Marshall Flynn in Band 1 seiner Horror-Trilogie Matthew Bennett als Prota­gonis­ten in den Mittel­punkt der Hand­lung und ließ in Band 2 dessen Vater Ethan diese Rolle über­nehmen, so müssen sich diese beiden im vor­lie­genden Ab­schluss-Band diese Rolle teilen. Zum Höhe­punkt hin nimmt die Ge­schwin­digkeit der Hand­lung immer weiter zu. Über einen Mangel an Toten kann sich ga­rantiert nie­mand be­klagen. Viele schon ein­ge­führte Cha­raktere kehren zurück, wäh­rend neue hin­zu­kommen. Was mich nicht restlos über­zeugen konnte, war da­gegen das eigentlich Ende der Ge­schichte, was aber viel­leicht auch an meinen zu hoch ge­fassten Er­war­tungen liegen könnte. Ein Rück­blick auf die Er­eignisse aus meh­reren Jahren Ab­stand wurde zu­mindest aus meiner Sicht der sehr guten Story nicht ganz gerecht. Aller­dings kündigt der Autor auch an, dass die Ge­schichte von Everly Falls und einiger Neben­cha­raktere mit dieser Tri­logie noch nicht zu Ende er­zähl ist.

Diesmal diesen die beiden Protagonisten dem Autor abwechselnd als Ich-Er­zähler.

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Fazit:

Auch wenn die Ereignisse rund um Scarlett Blackwood zu einem Ende kommen, konnte mich letz­teres nicht rund­um über­zeugen.

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