Im Zeichen der Zauberkugel – 1 – Das Abenteuer beginnt

Stefan Gemmel
Im Zeichen der Zauberkugel – 1 – Das Abenteuer beginnt

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Sahil aus der Kugel

Klappentext:
Ein neues Leseabenteuer von Stefan Gemmel, in dem sich alles um die Macht einer Zauberkugel dreht
Beim Stöbern auf dem Dachboden seiner Großeltern entdeckt Alex eine verborgene Tür. Nachdem er sie öffnet, ist nichts mehr wie zuvor. Er findet eine Zauberkugel mit einem Kugelgeist darin und der kennt auch noch Alex’ verschollenen Großvater!
Alex kann sein Glück kaum fassen. Doch das ändert sich schnell, denn mit der Befreiung des Kugelgeists Sahli hat er nicht nur drei Wünsche frei, sondern auch dessen mächtigen Schöpfer Argus gegen sich aufgebracht – den stärksten Dschinn aller Zeiten.

Rezension:
Ferien bei der Oma – das könnte Alex gefallen, wenn nicht auch die Zwillinge, seine Stiefschwester, mit dabei wären. Als er auf dem Boden eine zugestellte Tür entdeckt, will er natürlich herausfinden, was sich dahinter verbirgt. Vom Verbot der Oma lässt er sich nicht davon abhalten, denn hier lagern die Sachen seines vor Jahren verschwundenen Opas. Tatsächlich entdeckt er eine Zauberkugel und kann aus ihr einen Dschinn befreien, der der Geist eines etwa gleichaltrigen Jungens ist.
Stefan Gemmel wendet sich mit dieser Urban-Fantasy-Geschichte an recht junge Leser. Das Alter des Protagonisten wird zwar nicht genannt, Cover und (sehr schöne) Textillustrationen legen jedoch nahe, dass sowohl Alex als auch seine Schwestern etwa gleichaltrig wie der zum Dschinn-Dasein verfluchte Junge sind, dessen Alter mit 12 Jahren angegeben wird. Das Alter der ‚Zielgruppe‘ dürfte sogar noch etwas darunter liegen.
Schon das Wort „Dschinn“ verrät natürlich, dass das Abenteuer in die Märchenwelt des Orients führt. 1001 Nächte hat Alex allerdings nicht zur Verfügung, um das Rätsel der Zauberkugel zu lösen und zusammen mit dem aus dieser befreiten Sahil gegen den Dschinn zu kämpfen, der Sahil zu diesem Dasein verflucht hat. Die Tatsache, dass es sich um den 1. Band einer Reihe handelt, legt natürlich schon nahe, dass Alexʼ Abenteuer am Ende dieses Buches noch lange nicht beendet ist. Und dass es dem Protagonisten natürlich nicht gelingt, das Geheimnis lange vor seinen Schwestern zu verbergen, dürfte wohl ohnehin niemanden wundern.
Der Autor erzählt seine Geschichte in einer dem angepeiltem Leserkreis angepassten Sprache. Für erwachsene Leser wirkt diese deshalb stellenweise etwas ‚einfach‘. Die Konstruktion des aus Erzählersicht geschilderten Abenteuers kann aber überzeugen. Aber dieses hat ja gerade erst begonnen …

Fazit:
Urban Fantasy trifft auf 1001 Nacht. Stefan Gemmels Zauberkugel eignet sich durchaus als ‚Einstiegsdroge‘ für potenzielle neue Fantasy-Fans.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Penny Küfer ermittelt – 5 – Der Fluch der Feuerperle

Alex Wagner
Penny Küfer ermittelt – 5 – Der Fluch der Feuerperle

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Herdenweise Bodyguards

Klappentext:
Ein kniffliger neuer Mordfall für Penny Küfer!
Eigentlich klingt Pennys jüngster Auftrag nach purem Erholungsurlaub: Sie soll für die Sicherheit eines weltbekannten Reeders und dessen Verlobter auf der Jungfernfahrt eines neuen Kreuzfahrtschiffes sorgen.
Doch was sich nach Luxus und Entspannung auf hoher See anhörte, wird rasch zum Überlebens-Trip. Statt frische Meerluft zu schnuppern und die Füße am Pool hochzulegen, bekommt Penny es mit einem tödlichen Geheimnis um eine legendäre Perle zu tun. Die ersten Toten lassen nicht lange auf sich warten …

Rezension:
1498. In Lübeck begibt sich Kreousa an Bord eines Hanseschiffs. Doch ihr Ziel wird sie nie erreichen. Ihr wertvollster Besitz findet einen neuen Eigentümer. In der Gegenwart soll Penny Küfer die Braut eines reichen Reeders während der Jungfernfahrt seines neuen Kreuzfahrschiffes beschützen. Ihr Bruder sieht sie in Gefahr, denn auf der Familie des Bräutigams soll ein alter Fluch liegen.
Der 5. Band von Alex Wagners Detektiv-Reihe unterscheidet sich im Aufbau deutlich von seinen Vorgängern. Schon der Prolog, der in ferne Vergangenheit führt, verwirrt Kenner der Reihe zunächst. Darüber hinaus ist einer der Hauptverdächtigen des 4. Bandes („Arsen und Spitzenhöschen“) jetzt Pennys Auftraggeber. Dabei hat es bisher gar keinen Mord gegeben. Nichtmal ein verdächtiger Todesfall.
Die eigentlichen Ermittlungsarbeiten (des natürlich doch noch erfolgenden Mordes) verlaufen dann doch in der ganz eigenen Art der Protagonistin, die dem Leser mittlerweile schon vertraut ist. Allerdings wirkt der Fall, den Penny am Ende selbstverständlich löst – daran hat wohl ohnehin niemand gezweifelt –, doch sehr konstruiert. Auch die Enttarnung des Täters beziehungsweise dessen Tarnung erscheint arg unglaubwürdig. Trotzdem bietet die locker erzählte Geschichte gute Unterhaltung für Fans von Detektivgeschichten klassischer Machart.
Wie gewohnt bedient sich die Autorin auch diesmal wieder der Erzählersicht. Wie ebenfalls gewohnt bleiben dem Leser dadurch auch Erkenntnisse verborgen, die die Protagonistin bereits gewonnen hat. Der Leser kann die entsprechenden Informationen erst nachträglich verstehen, wenn die Heldin ihre Schlussfolgerungen anlässlich einer Enttarnung des Mörder in einer Genre-klassischen Runde der Beteiligten darlegt.

Fazit:
Penny läuft auch in ihrem 5. Fall wieder zur Hochform auf. Leider wirkt ihr neuer Fall etwas zu unglaubwürdig.

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Paris

Markus Spiegelhalder
Paris

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Von den Römern bis zum Eifelturm

Klappentext:
Viele kennen Paris, die Stadt der Reiseziele, Mitte und Herz Frankreichs. Aus der Feder dieses Autors ist kein Hotel- und Reiseführer „Paris in drei Tagen abzuhaken“ hervorgegangen. Sondern ein höchst lesbares, informationsreiches und besinnliches Werk. Eine Kulturgeschichte darüber, wie das Herz Frankreichs entstand, fortwährend umgestaltet und weiter entwickelt worden ist. Vor und zu seinem Paris-Polyglott sollte jeder Parisreisende dieses Buch gelesen haben.

Rezension:
Auch wenn man – wie ich – noch nie in Paris war, ist einem die Stadt natürlich ein Begriff. Zahllose Bücher wurden über die französische Hauptstadt geschrieben, zahllose Fernsehberichte über sie gedreht. Und natürlich diente und dient Paris auch unzähligen Büchern und Filmen als Kulisse. Die Anzahl der lieferbaren Reiseführer ist unüberblickbar.
In seinem Buch mit dem Untertitel „Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ näher sich Markus Spiegelhalder der Stadt jedoch aus einem gänzlich anderem Betrachtungswinkel. Er beschreibt darin nämlich nicht die Ist-Situation, sondern erzählt, wie das heutige Paris zu dem wurde, was die üblichen Reiseführer beschreiben. Das beginnt mit der römischen Eroberung einer Insel in der Seine, reicht über das Mittelalter und die Zeit der großen Könige bis in die heutige Zeit. Das 20. Jahrhundert stellt dabei allerdings nicht vielmehr als eine Randnotiz dar. Dabei erfährt der Leser einiges, was sicher nicht zur (sogenannten) Allgemeinbildung gehört und in den Büchern und TV-Berichten gewöhnlich unerwähnt bleibt. Auf touristische Tipps wird dagegen bewusst verzichtet.
Leider hat sich auch (mindestens) eine Fehlinformation eingeschlichen. Wenn der Autor behauptet, ein Engländer namens Tussauds hätte die berühmte Wachsfigurenausstellung nach Großbritannien geholt, ist das natürlich falsch. Madame Tussauds trug den Namen ihres bereits verstorbenen Mannes Tussauds (der Franzose war), als sie auf die britischen Inseln ging um mit ihren Figuren auf einer Wanderausstellung Geld zu verdienen, und sich schließlich in London niederließ.
Eine weitere kleine Kritik muss ich noch erwähnen. Leider benutzt der Autor bei den französischen Königen die eingedeutschten Namensformen, was ich immer unpassend finde.
Für ein Sachbuch dieser Art benutzt der Autor eine auffallend gehobene Sprache, wie folgendes Zitat exemplarisch zeigt: „Trotz der Unfasslichkeit im Ganzen soll hier versucht werden, das Phänomen Renaissance gedanklich so zu begrenzen, dass es sich und in seinem Bezug auf das weitere Werden von Paris erhellt.“ (S. 76)

Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Entstehungsgeschichte der französischen Hauptstadt aus einem betont nicht-touristischem Blickwinkel.

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Andere Zeiten

David Pawn
Andere Zeiten

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Auf den Spuren des Æthers

Klappentext:
Im Jahr 1933 unternehmen vier Männer den Versuch, in die Vergangenheit zu reisen, um die aktuelle Wirklichkeit zu verändern. Ihre drei Hauptfeinde sind nach eigener Aussage „Verdorbene, Weiber und Pazifisten“. Da sie eine noch im Bau befindliche Zeitmaschine des Amtes für Ætherangelegenheiten benutzen, geht etwas schief. Die Wirklichkeit spaltet sich auf und eine eigene Zeitlinie entsteht. In dieser agieren die Investigatoren des Amtes Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich. Sie unterstützen die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen, die unter Nutzung von Æther oder von Veränderten begangen wurden, beziehungsweise bei denen der Verdacht vorliegt, dass dies geschah. Außerdem sorgt sich Kommissar Fuchs um die Zeit, denn die Umtriebe zur Veränderung der Welt zum Schlechteren gehen weiter.
Folgen Sie den beiden Ermittlern bei neun aufregenden Fällen durch die Ætherwelt.

Rezension:
Æther – vor einigen Jahren hat diese neuen Energieform die Welt revolutioniert. Doch der immense Fortschritt der Technologie brachte auch Gefahren mit sich. Menschen, die in direkten Kontakt zum Æther kommen, verändern sich. Von vielen werden die so entstandenen Lebewesen als Verdorbene bezeichnet. Das Amt für Ætherangelegenheiten bevorzugt allerdings die Bezeichnung „Veränderte“. Die meisten von denen wollen ohnehin nur ein einigermaßen normales Leben – meist abseits ‚normaler‘ Menschen – führen. Doch immer, wenn die Polizei im Reich bei einem Vorfall einen Zusammenhang mit Æther oder Veränderten vermutet, fordert sie die Hilfe der Beamten des Amtes an. Kommissar Fuchs und Hauptwachtmeisterin Schädlich kommen so ziemlich herum.
Bei David Pawns Steam-Punk-Fantasy handelt es sich um keinen klassischen Roman. Vielmehr könnte man das Buch als Kurzgeschichten-Sammlung um die beiden Protagonisten, Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich vom Amt für Ætherangelegenheite in Baden-Baden bezeichnen. Der Autor selbst spricht von einer Geschichte, die vom Aufbau her an klassische Fernsehserien angelehnt ist: Jede Episode erzählt eine weitgehend eigenständige Geschichte, während sich der Hintergrund-Plot mehr oder weniger im Verborgenen weiterentwickelt. Letzterer beschäftigt sich mit einem auf einer inoffiziellen Zeitreise verschollenen ‚Weltverbesserer‘ und dessen Eingriffen ins aktuelle Geschehen. Die Bezeichnung ‚Weltverschlechterer‘ dürfte vielleicht treffender sein. Die Einzel-Geschichten behandeln dagegen überwiegend Kriminalfälle, in die Veränderte in irgendeiner Form verwickelt sind. Oder auch fälschlicherweise dessen verdächtigt werden. Dass Kommissar Fuchs als ‚Teamchef‘ von seinem direkten Vorgesetzten wiederholt eine zu große Sympathie für Veränderte vorgeworfen wird, sorgt für interne Spannungen.
Der Autor bedient sich eines auktorialen Erzählers, um seine Gedanken dem Leser zu vermitteln. Sein Stil ist gut lesbar. Allerdings wiederholen sich manche Elemente in den einzelnen Geschichten mehrmals. Die Hintergrund-Story kommt bisher allerdings nicht wirklich voran, sodass alleine aus diesem Grund eine Fortsetzung dringend erforderlich erscheint.

Fazit:
Steam Punk in Old-Germany. Im Vordergrund der in diesem Buch versammelten Kurzgeschichten steht allerdings immer ein Kriminalfall.

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KRYONIUM

Matthias A. K. Zimmermann
KRYONIUM

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Schneekugel 1001

Klappentext:
Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt. Der All-Age-Roman ist ein technoides Märchen, das sich mit Virtualität auseinandersetzt und die Frage aufwirft, was Erinnerungen sind und was sie bedeuten. Nichts ist so, wie es scheint in der Geschichte und die Frage, was Realität ist, muss immer wieder neu überdacht werden.

Rezension:
Ein Schloss auf einer Insel. Niemand darf es verlassen. Niemand kann es verlassen, denn sobald man versucht, das stets von einem Nebel bedeckte Wasser zu überwinden, wird man von einem Tentakelmonster gefressen. Und doch denkt jeder an Flucht. Die Verhältnisse sind einfach zu ungastlich. Selbst als Leiter der Lichtwerkstatt fehlen einem einfach viel zu viele Freiheiten.
Wenn Matthias A. K. Zimmermanns Roman eines ist, dann außergewöhnlich. Hält man ihn zunächst für ins Fantasy-Genre gehörig, ändert sich plötzlich alles, und man findet sich in einem Roman über einen psychisch gestörten Protagonisten wieder. Wirklich? Viel mehr kann hier nicht verraten werden, ohne dass es viel zu viel vorwegnehmen würde. Eine große Priese SciFi spielt jedenfalls auch eine Rolle. Selbst die Persönlichkeit des Protagonisten bleibt lange ein Rätsel, das erst mit einem überraschenden Wechsel der Erzählperspektive vom Ich-Erzähler zum neutralen Beobachter (zumindest teilweise) aufgelöst wird. Schon die Überschriften der Hauptkapitel „Amnesie“, „Monotonie“ und „1, 10, 11, 100, 101, 110, 111, 1000, 1001“ verraten einen gewissen philosophischen Touch. Bei „1, 10, 11, 100, 101, 110, 111, 1000, 1001“ war mir allerdings sofort klar, dass es sich hier um binäre Zahlen handelt. Diese Erkenntnis kam für mich in der Handlung also alles andere als überraschend.
Beim Lesen dieses Buches stolpert der Leser immer wieder über Ungereimtheiten, die jeder Logik zu widersprechen scheinen. Nach der jeweils nächsten großen Wendung innerhalb der Geschichte klären diese sich jedoch stets auf überraschende Weise logisch auf. Aber Vorsicht! Vieles relativiert sich später wieder und erweist sich selbst als Trugschluss. Die ganze Erzählweise kann man wohl nur als experimentell bezeichnen, das Ende auch. Obwohl der Stil des Autors angenehm lesbar ist, spiegelt sich dieser Grundcharakter des Buches teilweise auch hier wieder. Kurz gesagt: Dieses Buch stellt alle aufkommenden Erwartungen stets wieder auf den Kopf.

Fazit:
Experimentierfreudigen Freunden phantastischer Literatur kann dieses ungewöhnliche Buch empfohlen werden.

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Schatten über Whitechapel

Sandra Binder
Schatten über Whitechapel

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Angry Jack

Klappentext:
Du kannst nicht vor deiner dunklen Vergangenheit fliehen …
Der spannende neue Roman für Fans von Ben Aaronovitch
1888 versetzte ein unbekannter Serienmörder das Londoner East End in Angst und Schrecken – heute setzt er sein grausiges Werk fort.
Während der Mord an einer Prostituierten die Polizei vor ein Rätsel stellt, erkennt Privatdetektivin Maxine Atwood in der abscheulichen Tat die Handschrift eines alten Bekannten: Jack the Ripper. Die in die Menschenwelt verbannte Gefallene hofft zunächst auf einen Zufall, …

Rezension:
Als die Presse von einer bestialisch ermordeten Prostituierten berichtet, kommen Maxine sofort Erinnerungen an Jack the Ripper. Damals konnte sie ihn nicht stoppen. Diesmal will sie ihre Fehler von 1888 nicht wiederholen. Ihr Problem besteht allerdings nicht zuletzt darin, dass ihre menschlichen Bekannten nicht erfahren dürfen, dass sie damals schon lebte. Max ist nämlich ein verbannter Engel. Und dass der Ripper nach so langer Zeit wieder aktiv wird, lässt nur einen Schluss zu: Es kann sich nur entweder um einen Artgenosse von ihr oder einen Dämonen handeln.
Sandra Binder verbindet in ihrem Buch Urban Fantasy mit dem bekannten viktorianischen Kriminalfall. Letzterer wurde literarisch schon in unzähligen Varianten aufbereitet, und auch die Einbeziehung von Fantasy-Elementen ist nicht neu. Wenn man die Widersprüche des realen Falls bedenkt, bieten sich solche Elemente für eine literarische Aufarbeitung allerdings auch fast schon an. Als Einstieg in die Handlung beginnt die Autorin mit der Verbannung der Protagonistin wegen einer fingierten Anklage aus der Oberwelt auf die Erde. Die Haupthandlung ist dann im London aktueller Zeiten angesiedelt, wobei immer wieder Erinnerungen an die viktorianische Zeit einfließen. Die Zusammenhänge von Maxʼ Verbannung sowie von Menschen, Engeln und Dämonen werden dem Leser erst mit relativ weit fortgeschrittener Handlung erkennbar. Die Gut-Böse-Verteilung ist in dieser Geschichte dabei eher atypisch angelegt. Engel kommen normalerweise nur auf diese Welt, wenn sie wegen eines schweren Vergehens verbannt wurden, Dämonen dagegen meist, weil sie der ungemütlichen Unterwelt entfliehen und hier ein friedliches Dasein führen wollen.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form ihrer Protagonistin. Manches kommt dem Leser zunächst schwer verständlich vor, weil die Zusammenhänge erst viel später ersichtlich werden. Gegen Ende des Buches setzt sich das Puzzle dann aber richtig zusammen, und es bleiben keine Logiklücken zurück.
… bis auf diese: Wie schafft es die Protagonistin über 140 Jahre lang in einem geographisch eng umgrenzten Gebiet zu leben, ohne dass jemandem auffällt, dass sie nicht zu altern scheint? Darauf bleibt und die Autorin leider eine Antwort schuldig.

Fazit:
Jack the Ripper zwischen Engeln und Dämonen – eine interessante Variante des historischen Kriminalfalls.

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Die Elfe vom Veitner Moor

Katja Angenent
Die Elfe vom Veitner Moor

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Spitzohrige Probleme

Klappentext:
Die südländische Kämpferin Ayla ist unfreiwillig zur Hauptfrau der Abilachter Stadtgarde ernannt worden. Ihr größtes Problem: Langeweile!
Als im nahegelegenen Moor die Leiche einer Elfe gefunden wird, interessiert sie der mysteriöse Todesfall so sehr, dass sie schließlich sogar gegen den Willen ihres Vorgesetzten weiter ermittelt.
Zusammen mit der neugierigen Elfe Saliniome stellt sie Nachforschungen zur Herkunft der Toten an. Die gemeinsame Spurensuche wird zu einer Reise, die ihr beider Leben für immer verändert …

Rezension:
Eigentlich hat Ayla von einer Kariere im Heer geträumt, doch irgendwie hat es sie dann auf den Posten der Hauptfrau der Stadtwache in einem verlassenen Kaff verschlagen. Eine Kneipenschlägerei ist hier schon das Schlimmst, was so passiert. Deshalb wird ihr Elan geweckt, als im naheliegenden Moor eine tote Elfe entdeckt wird. Der Stadtmeister verbietet ihr, dem Unfall weiter nachzugehen. Ayla ist sich jedoch sicher, dass es Mord war.
Katja Angenent siedelt ihr Fantasy-Abenteuer im Universum des Rollenspiels „Das schwarze Auge“ an. … von dem ich vor diesem Buch noch nie gehört hatte. Die Verzahnung der Geschichte in dieser Umgebung kann ich also nicht beurteilen. Bleiben wir also beim Buch an sich.
Die Protagonistin ist eine aufs Abstellgleis geschobene Kriegerin. Ihr genaues Alter bleibt unerwähnt, doch stellt Ayla wiederholt fest, dass sie nicht mehr jung ist. Die Ereignisse um die tote Elfe wecken sie aus ihrer Lustlosigkeit – und das nicht nur in beruflicher Hinsicht. Damit nimmt ein Abenteuer seinen Anfang, das weit größere Kreise als die Tötung der Elfe zieht. Obwohl die Suche nach dem Täter das tragende Element darstellt, kommen zahlreiche weitere Handlungselemente hinzu. Eingebettet in eine recht komplex wirkende Welt, kann man dieses Buch durchaus in das Genre der High Fantasy einordnen.
Auch wenn die Autorin den Fokus der Handlung stets auf ihrer Protagonistin belässt, werden deren Erlebnisse aus Beobachtersicht erzählt. Der angenehm lesbare Stil und die interessante Handlung nehmen den Leser schnell gefangen. Ein Glossar hilft, sich in den für diese Welt typischen Begriffen zurechtzufinden.

Fazit:
Eine interessante, in sich abgeschlossen Fantasy-Geschichte, die den Leser in eine eigenständige Welt eintauchen lässt.

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Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden

Xenia Jungwirth, Florian Jungwirth
Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden

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Evolutionäre Pannen

Klappentext:
7. Juli 1979: Die erfolgreich entschlüsselten Koordinaten auf einem alten Artefakt lassen die Archäologin Hannah Walkows, den Geologen Georg A. Beyerbach und den Parapsychologen Peter Eberius von der kleinen Hafenstadt Igarka aus zu einer Expedition in die sibirische Taiga aufbrechen. Ihr Ziel ist eine geheimnisvolle Felsformation: drei pyramidenförmige Hügel unbekannten Ursprungs. Doch kann es inmitten der undurchdringlich erscheinenden Nadelwälder wirklich Pyramiden geben? Und wer oder was hat sie erschaffen?
Begleitet von Dimitri Semyonov, einem skrupellosen KGB-Mann, der sie im Auge behalten soll, kommen die drei Forscher nach einer gefährlichen Anreise durch unwegsames Gelände schließlich bei den Hügeln an. Zunächst scheint es, als wären alle ihre Mühen umsonst: weder finden sich Hinweise auf ein unnatürliches Entstehen der Felsen, noch eine Möglichkeit, ins Innere zu gelangen.
Als ein Gewitter aufzieht und der Sturm immer heftiger tobt, droht Semyonov die Expedition abzubrechen. Doch da stößt Eberius auf einen seltsamen Felsspalt … nur der Zugang in ein geologisch entstandenes Höhlensystem oder der Eingang in die Pyramide einer fremden Zivilisation?
Ein absolutes Muss für alle Abenteuer-, Mystery- und Science-Fiction-Fans: ein extrem spannender und unterhaltsamer Roman.

Rezension:
1979. Dem Parapsychologen Peter Eberius ist es gelungen, die Genehmigung für eine Expedition in die sibirische Taiga zu bekommen. Zusammen mit der Archäologin Hannah Walkows, dem Geologen Georg Beyerbach und einem Aufpasser vom KGB will er dort 3 Pyramiden erforschen. Während seine Begleiter jedoch von deren natürlichem Ursprung überzeugt sind, weiß Eberius mehr, als er seinen Mitstreitern verrät. Das vereinfacht die Forschungsarbeiten nicht gerade.
Der Leser bleibt bei Xenia und Florian Jungwirths Mystery-Abenteuer lange im Dunkeln, was sich hinter den Titel-gebenden Taiga-Pyramiden verbirgt. Ein archäologisches Rätsel? Eine Lösung aus dem Bereich der Fantasy oder der SciFi? Da die Antwort auf diese Fragen ein essenzieller Bestandteil der Geschichte ist, soll diese hier unerwähnt bleiben. Die endgültige Antwort wird sogar erst im letzten Kapitel, das eigentlich eher ein Epilog ist, deutlich.
Zentrales Element des Buches ist die Enträtselung der Pyramiden. Auf persönlicher Ebene sorgt die wachsende Kluft zwischen dem Parapsychologen und seinen Mitstreitern, denen zunehmend klar wird, dass Eberius ihnen etwas verschweigt, für Spannung. Auch dass Georg und Hannah früher mal ein Paar waren, sorgt für Unsicherheiten im Zwischenmenschlichen. Hier liegt aber auch ein Schwachpunkt des Buches. Alle 3 Abenteurer bleiben für den Leser eher schwammig. Über die in dieser sehr kurzen Zusammenfassung erwähnten Hintergründe der Charaktere hinaus erfährt man nur äußerst wenig über diese. Nicht einmal das ungefähre Alter wird angedeutet. Als Leser würde es mich aber schon interessieren, ob ich mir die Protagonisten eher um die 30 oder doch schon um die 50 vorstellen muss. Am Abenteuer an sich gibt es dagegen nichts auszusetzen.
Die Autoren erzählen das Abenteuer aus dem Blickwinkel eines auktorialen Erzählers. Dabei wechselt die Perspektive zwischen den Expeditionsmitgliedern.

Fazit:
Dieses Mystery-Abenteuer ist spannend und baut dabei auf die Rätsel der Pyramiden, vernachlässigt seine Protagonisten aber teilweise etwas.

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Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

Claudia Soylu
Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Hexen und Wasserdämonen

Klappentext:
Flammen – Rauch – Schmerz. Schreckliche Dinge, die Brea, einem 14 jährigen Mädchen, in ihren Träumen begegnen. Die Schmerzen erscheinen so echt und die Flüche nicht gerecht. Jede Nacht wacht sie schweißgebadet auf. Was hat es mit den Träumen auf sich? Als wäre sie nicht schon genug mit ihrer gehässigen Stiefmutter Euphrasia bestraft, die ihr das Leben zur Hölle macht. Brea entscheidet sich einen symbolischen Hilferuf auf Pergament niederzuschreiben. Sie schmeißt diesen in einen Quellteich und erweckt dadurch eine längst vergessene Legende, den Knucker, der in der Lage ist ein Zeitportal zu öffnen. Mit einer Antwort aus der Zukunft, hat sie allerdings nicht gerechnet. Die beiden Freundinnen Charmaine und Milli finden den Hilferuf aus dem Jahr 1429 und zweifeln daran, dass er echt ist. Erst nachdem sie sich sicher sind, dass der Brief wirklich aus dem Mittelalter stammt, setzen sie alles daran Brea vor einer Anklage als Hexe zu bewahren. Eine fantastische – mittelalterliche Geschichte

Rezension:
Dass ihre Eltern mit ihr und ihrem Zwillingsbruder von London ins kleine Hastings gezogen sind, passt Charmaine überhaupt nicht. Hier hat sie keine Freunde, und los ist schon gar nichts. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen Ausflug zu einem sagenumwobenen Teich unternimmt. Plötzlich fällt ihr ein Stück Papier vor die Füße. Das fühlt sich schon merkwürdig an. Langsam wird ihr klar, dass es sich um Pergament handelt. Der Brief darauf ist mit 1429 datiert. Wenn das Schreiben echt ist, wäre es also stolze 588 Jahre alt. Der Inhalt des Briefs ist sogar noch mysteriöser. Darin bittet ein – wie sie – 14-jähriges Mädchen um Hilfe. Den Namen des Mädchens hat Charmaine sogar erst kürzlich im Unterricht gehört – als den Namen einer 1430 verbrannten Hexe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich Charmaine immer sicherer, dass der Brief echt ist. Kann sie dieser Brea helfen?
Claudia Soylu erzählt ihr Urban-Fantasy-Abenteuer in 2 Zeitebenen. Welche von diesen die Haupthandlung darstellt, ist interpretierbar. Meiner Ansicht nach stellt potenziell der im Jahr 1429 angesiedelte Handlungsstrang um Brea das eigentliche Zentrum des Geschehens dar, während die Handlung um Charmaine im Jahr 2017 eher unterstützenden Charakter hat. Im Fokus der Geschichte stehen der Hexenwahn und die damit verbundenen Denunzierungen im Mittelalter. Im Zusammenhang mit ihren komplizierten Familienverhältnissen gerät die Protagonistin dieser Zeitebene, Brea, geradewegs in diese hinein. Nur die Ratschläge Charmaines, der Protagonistin des modernen Handlungsstrangs, können Brea über die Jahrhunderte hinweg helfen. Leider führen die auf Charmaines Tipps beruhenden Veränderungen auch zu Änderungen in der heutigen Zeit. Das führt zu einem komplizierten hin und her, um Breas Rettung und die Bewahrung von Charmaines gewohnter Umgebung unter einen Hut zu bekommen.
Das Buch bietet ein abgeschlossen wirkendes Ende, bei dem eigentlich nur der Verbleib der Stiefmutter unerwähnt bleibt. Erst die Erkenntnis, dass es sich nur um einen 1. Band handelt, macht dem Leser klar, dass die Geschichte doch noch nicht an ihrem Schluss angekommen ist.
Die Autorin bedient sich in beiden Zeitebenen der Ich-Perspektive ihrer jeweiligen Protagonistin. In beiden Fällen kann man den Emotionen der Mädchen gut folgen. Auch wenn Gefühle bei Charakteren dieses Alters natürlich nicht unerwähnt bleiben, gleitet die Handlung nie in Richtung Romantasy ab.
Diese überzeugende Jugend-Urban-Fantasy weckt definitiv die Lust auf die Fortsetzung(en).

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer zwischen den Jahrhunderten kommt bisher ohne menschliche Zeitreise aus.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Toronto

Marc Degens
Toronto

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Wege durch Kanada

Klappentext:
Marc Degens hat die letzten vier Jahre lang von Toronto aus Kanada erkundet: Er ist durch die weiten Wälder gefahren, war auf einem abgedrehten Peaches-Konzert, hat auf den hügeligen Straßen Québecs die Nationalspeise Poutine probiert und den Wahlsieg von Justin Trudeau miterlebt. Degens lässt uns auf lustige und kluge Weise an seinen Gedanken über Land, Leute und Kultur teilhaben. Ein Buch über das Lesen und Schreiben. Über Reisen, Wale und Eisberge. Über Toronto, Kanada, Nordamerika, seine Menschen und ihre Mentalität.

Rezension:
Als seine Frau von ihrem Job nach Kanada geführt wird, schließt sich ihr Marc Degens natürlich an. Als Autor kann er schließlich fast überall tätig sein. Tagebuchähnliche Einträge berichten von den Jahren in Toronto. Natürlich kann da nicht jeder einzelne Tag Erwähnung finden. Gerade in irgendeiner Hinsicht ungewöhnliche Tage fanden den Weg in dieses Büchlein. Das hat allerdings zur Folge, dass es nur relativ wenige der beschriebenen Tage sind, die der Autor tatsächlich in Toronto erlebte. Ist das ein Wunder? Eigentlich nicht. Kurze oder auch längere Ausflüge bieten natürlich mehr Stoff zum Erzählen als das (all-)tägliche Leben. So lesen wir viele Tagebucheinträge, in denen der Autor in verschiedenen Ecken Kanadas und auch der USA unterwegs ist. Ob die jeweiligen Erlebnisse für den Leser interessant sind, hängt natürlich auch von dessen Vorlieben ab. Berichte von besuchten Lesungen und Konzerten, bei denen ich den jeweiligen Künstler nicht mal vom Namen her kannte, konnten mich weniger begeistern als die Schilderungen kurzer Reisen und Ausflüge. Gerade auf letzteren erfährt man so manches über Nordamerika und seine Bewohner, das nicht unbedingt zum Allgemeinwissen gehört. Dadurch, dass manche Erlebnisse aus dem großen Zusammenhang gerissen sind, hatte ich allerdings auch manchmal das Gefühl, es würde etwas zum Verständnis benötigtes fehlen. An solchen Stellen wären oft mehr Hintergrundinformationen wünschenswert.
Auch wenn der Titel aus den genannten Gründen etwas irreführend ist, findet sich einiges Interessantes in diesem Buch, das keinesfalls als Reiseführer zu verstehen ist. Ein paar zusätzliche und etwas ausführlichere Hintergründe würden dem Verstehen an manchen Stellen jedoch zugutekommen.

Fazit:
Erinnerungen an die Jahre in Kanada – was ein bestimmtes Ereignis für den Autor erinnernswert macht, ist aber manchmal schwer zu verstehen.

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