Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

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Thutmosisʼ Probleme

Klappentext:
In Sechmets Zorn, dem 6. Band der Serie „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“, versuchen Kate, Alex und Kairo herauszufinden, warum man sie von Luxor, ihrem Beschützer Ramses und ihrer gesamten historischen Familie ferngehalten hat. Irgend etwas muss vor sich gehen, in Luxor ist es sonst nie so ruhig, jedenfalls nicht wochenlang. Die Leute aus der Vergangenheit sind nicht so, Leute aus der Vergangenheit bleiben nie lang friedlich.

Rezension:
Wie Kate, Alex und Kairo bereits nach der Wiederbeschaffung von „Anchtifis Papyrus“ im letzten Band vermuteten, dienten sowohl dieser als auch verschiedene neue Zwischenfälle hauptsächlich dazu, sie vom eigentlichen ‚Tatort‘ abzulenken. Nur was will man vor ihnen verbergen – und wer ist vor allem „man“? Die Tatsache, dass sowohl Nachtifi als auch Thutmosis anscheinend spurlos verschwunden sind, weckt den Verdacht der Freunde. Oder sollten das wieder nur Ablenkungsmanöver sein? Dass Sachmet etwas mit dem Durcheinander im Jenseits zu tun hat, scheint zumindest festzustehen. Eine der wenigen Spuren führt nach Deutschland, wo Alexʼ Stiefvater derzeit lebt.
Mit diesem 6. Band endet Graham Warrens Urban-Fantasy-Abenteuer um die junge Britin Kathryn Black und deren Freunde. Auch diesmal bekommen diese es natürlich wieder mit den Problemen ihrer ‚historischen Familien‘ und anderer Leute aus dem Jenseits zu tun und müssen dabei einige gefährliche Abenteuer überstehen. Wie gewohnt geht es dabei spannend, dank einiger humorvoller Episoden aber auch unterhaltsam zu. Leider zählt das eigentliche Finale eher zu den schwächeren Momenten der ansonsten sehr gelungenen Reihe. Der beinahe schon schnulzige Abschluss, bei dem obendrein einige über längere Zeit aufgebaute Fragen unbeantwortet bleiben, enttäuscht in dieser Hinsicht etwas. Auch wenn dieser Band ansonsten das von den vorhergehenden 5 gewohnte hohe Qualitätsniveau durchaus halten kann, wäre ein befriedigenderer Abschluss zu wünschen gewesen, wobei diese Kritik allerdings ausschließlich die letzten beiden Kapitel betrifft. Fans der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe werden auf diesen Abschied von den 3 abenteuerlustigen Freunden natürlich trotzdem keinesfalls verzichten wollen. Aber vielleicht veröffentlicht der Autor ja irgendwann doch noch eine Fortsetzung, in der es noch einige Antworten gibt? Band 3 stellte ja auch schon ein vermeintliches Ende dar.

Fazit:
Kathryn Blacks Abenteuer enden, wo sie begannen: in Ägypten. Dieses Buch stellt den Abschluss der abenteuerlichen Urban-Fantasy-Reihe dar.

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Eon – Das letzte Zeitalter – 1 – Die Aggregation

Sascha Vennemann
Eon – Das letzte Zeitalter – 1 – Die Aggregation

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Schatzjäger unter sich

Klappentext:
In einer weit entfernten Zukunft ist es für die Menschen einer fernen Welt nichts Ungewöhnliches, durch Dimensionsportale andere Realitäten zu erkunden. Reb Eon und sein Team aus Artefaktjägern behaupten sich seit vielen Jahren mehr schlecht als recht gegen die großen Megakonzerne, deren Sucher deutlich besser ausgerüstet sind.
Da kommt der Zufall zu Hilfe: Reb entdeckt in einer Höhle ein Meer aus Dimensionsportalen. Ein wahrer Schatz, der jedoch große Gefahren mit sich bringt. Plötzlich steht das Eon-Team im Fokus der Megakonzerne und wird zudem in das Rätsel um eine uralte Gefahr verwickelt …

Rezension:
In einer Welt, die durch zahlreiche Portale mit zahlreichen anderen verbunden ist, betreiben Vater und Sohn Eon ein mäßig erfolgreiches Artefaktsuch-Unternehmen. Wie viele andere Schatzsucher durchqueren sie die Dimensionsportale, um auf der jeweils anderen Seite Brauchbares zu finden, das sie, ohne groß nach den dortigen Eigentumsverhältnissen zu fragen, ‚bergen‘ und in ihrer Welt verkaufen. Ein übermächtiger Konzern schafft es jedoch meist, die besten Portale an sich zu bringen. Doch diesmal scheint das Glück auf ihrer Seite zu sein. Ihr Team entdeckt eine anscheinend noch unbekannte Höhle, in der sich zahllose Portale verbergen. Auf Anhieb finden sie ein Portal, auf dessen anderer Seite das Silber im wahrsten Sinn des Wortes in Massen fließt. Doch ganz so unbekannt ist die Höhle wohl doch nicht, und selbst ihre eigenen Mitarbeiter verfolgen auch ganz eigene Ziele.
„Eon – Das letzte Zeitalter“, die SciFi-Reihe um die dimensionsreisenden Schatzjäger, wurde anscheinend nach nur 5 Bänden eingestellt.* Zumindest erschien seit mehr als 3 Jahren kein weiterer Band, während die verfügbaren Bände jeweils im Abstand weniger Monate veröffentlicht wurden. Das ist durchaus bedauerlich, denn der vorliegende Band 1 erzählt eine gut lesbare und interessante Geschichte, die Lust auf das Weiterlesen macht. Das bestätigen auch die bisher veröffentlichten Rezensionen anderer Leser, die durchweg positiv ausgefallen sind. Allerdings verraten diese auch deutlich, dass die Handlung mit Band 5 keinesfalls beendet ist, drücken sie doch fast durchweg die gespannte Erwartung des folgenden, 6. Bandes aus. Leider hat es den Anschein, dass dieser nie kommen wird. Auch ich hatte mich nach Lesen dieses Bandes schon auf ein unterhaltsames Abenteuer eingestellt, bevor mir anlässlich der Erstellung dieser Rezension dieser Umstand bewusst wurde. Nun stellt sich natürlich die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, den erschienenen Rest dieser unvollendeten Geschichte zu lesen. Die Hintergründe der interessanten Charaktere zu erforschen, würde sicher lohnen. Da aber anscheinend sehr viele Fragen mangels Fortführung offen bleiben, ist es sehr fraglich, ob das offenbar ungeplante Ende für den Leser nicht eher frustrierend ist.

Fazit:
Der vielversprechende Start in ein leider unvollendetes SciFi-Abenteuer.

*_Siehe hierzu untenstehenden Kommentar.

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Fatebound – 1 – Bund der Verstoßenen

Bjela Schwenk
Fatebound – 1 – Bund der Verstoßenen

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Die Seiten der Magie

Klappentext:
*** Vier Gefährten. Zwei gespaltene Reiche. Eine Bestimmung***
Als Kaya ihre Heimatinsel verlässt, um zu beweisen, dass sie würdig ist, eine Erwachsene genannt zu werden, ahnt sie nicht, dass das Schicksal sie auf eine harte Probe stellen wird. Denn der Kontinent ist in Aufruhr: Barbarenhorden verwüsten das Land, die Reiche der Welt sind im Umsturz und über all dem Chaos schwebt eine Prophezeiung, so alt und unergründlich wie die Welt selbst. Zusammen mit Tkemen, einem gefallenen Ordenskrieger, Elais, einer ausgestoßenen Elfenmagierin auf der Suche nach ihrer Bestimmung, und ihrem Jugendfreund Haku, der ihre Seelenverwandtschaft zu Tieren teilt, stößt Kaya in das Landesinnere vor und die bunte Gruppe wird unversehens in ein tödliches Spiel aus Magie, Intrigen und Hass verstrickt.
Das Schicksal ruft nach ihnen. Und mit ihm eine dunkle Macht, die den Kontinent und sie selbst ins Verderben stürzen will.
Actiongeladene High-Fantasy in einer atemberaubenden Welt voller Licht, Schatten und Magie.

Rezension:
Aus Überzeugung schloss sich der junge Adlige Tkemen einem Orden an, dessen Ziel es ist, den Kaiser zu schützen. Als dieser jedoch ermordet wird und seine ehemaligen Gefährten ihn für den Mörder halten, bricht er auf, um in der Fremde Unterstützer für sein Vorhaben zu finden, den rechtmäßigen Nachfolger auf den Thron zu bringen. Unterwegs trifft er auf Kaya, die wie alle 15-jährigen ihres Volkes auf eine Initiationsreise geschickt wurde. Als sie schließlich noch auf Elais, eine Elfe, die wegen Magiegebrauchs aus ihrem Volk verstoßen wurde, und Haku, den Kaya von klein auf kennt und der wie sie auf seiner Initiationsreise ist, treffen, ist die Gemeinschaft komplett. Doch zuvor gilt es, das gegenseitige Misstrauen zu überwinden.
Da es sich bei „Bund der Verstoßenen“ um den Auftakt zu Bjela Schwenks „Fatebound“-Reihe handelt, ist es nicht allzu überraschend, dass das eigentliche Abenteuer der erst frisch gefundenen Gefährten am Ende des Bandes gerade erst beginnt. Im Gegensatz zu vielen anderen eBook-Reihen, bei denen sich der Umfang der einzelnen Bände eher an klassischen Heftromanen orientiert, hat dieses Buch mit rund 300 Seiten jedoch Romanlänge. Und obwohl viel passiert und es kaum Längen gibt, reicht der Raum nicht einmal, die Hintergründe der 4 Protagonisten vollständig darzustellen. Auch Aufbau und Motivation der verschiedenen Reiche und Völker wurden bisher nur angedeutet und sind für den Leser noch nicht gänzlich durchschaubar. Insofern ist wohl davon auszugehen, dass das komplette Setting im weiteren Verlauf der Reihe noch epische Züge annehmen dürfte.
Der Autorin gelingt es, bei ihren Lesern trotz des relativ langsamen Ausrollens der für ihn neuen Welt keine Langeweile aufkommen zu lassen. An manchen Stellen könnte man sich als Leser allerdings wünschen, Hintergrundinformationen schon zum Zeitpunkt eines Ereignisses zu kennen und nicht erst erheblich später zu erfahren. Deshalb erscheint manche Begebenheit zunächst schwer nachvollziehbar. In dieser Hinsicht besteht für die folgenden Bände noch etwas Optimierungspotenzial. Trotzdem dürfte es lohnen, diese Reihe im Blick zu behalten, da das Setting einiges Potenzial bietet und eine interessante weitere Entwicklung verspricht.

Fazit:
Der Auftakt einer Geschichte, die zu einem ausgewachsenen Fantasy-Epos werden könnte.

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Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

Julian Wolf
Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

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Das Geheimnis des Direktors

Klappentext:
Gleich am ersten Tag an Lilas neuer Schule steht ein Besuch im Museum auf dem Programm. Eine Ausstellung über die Zeit – wie langweilig! Doch dann wird aus dem Museum ein wertvolles Ausstellungsstück gestohlen: eine ägyptische Sonnenuhr, mit deren Hilfe man durch die Zeit reisen kann.
Lila ist sofort Feuer und Flamme, und macht sich gemeinsam mit ihrer Freundin Jane an die Aufklärung des Diebstahls. Als dann noch ein zweiter magischer Gegenstand gestohlen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Und dann kommen auch noch die „kleinen Freunde“ ins Spiel – geheimnisvolle Wesen aus der 5. Dimension.

Rezension:
Johanna Evelyn Miranda Liliane Winkelbaum, die ihren Namen hasst und lieber nur Lila genannt werden möchte, ist neu auf dem Gymnasium und kennt die meisten ihrer Mitschüler noch nicht. Trotzdem ist sie sich mit ihnen einig, dass die Sonderausstellung zum Thema „Zeit“, die die Lehrerin mit ihnen besucht, ziemlich langweilig ist. Das ändert sich allerdings schlagartig, als der Museumsdirektor, der die Klasse höchstpersönlich führt, den Diebstahl des Prunkstücks der Ausstellung, einer altägyptischen Zeituhr, welche der Legende zufolge Zeitreisen ermöglichen soll, bemerkt. Lila und ihrer neuen Freundin Jane fallen einige Unstimmigkeiten auf. Sie beschließen, selbst Nachforschungen anzustellen. Schnell wird der Museumsdirektor selbst zu ihrem Hauptverdächtigen.
Dass sich Julian Wolfs Detektivabenteuer hauptsächlich an junge Leser wendet, machen schon Cover und Klappentext deutlich. Anders als letzterer vermuten lässt, spielen Fantasy-Elemente in diesem Buch jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt eindeutig auf der Suche der beiden Mädchen nach dem gestohlenen historischen Artefakt. Der recht geradlinige Erzählstil ist dabei wohl dem anvisierten Alter der Zielgruppe zuzuschreiben. Die wahren Zusammenhänge des Diebstahls sind trotzdem raffiniert ausgetüftelt und führen – wie bei Detektivstories üblich – zuerst auf diverse falsche Fährten. Leider trüben ein paar Logiklücken den ansonsten guten Eindruck der Geschichte etwas. Ob diese Lesern in Lilas Alter (etwa 10 Jahre) allerdings überhaupt auffallen, muss offenbleiben.

Fazit:
Ein spannendes, mit Fantasy-Elementen angereichertes Detektivabenteuer für junge Leser.

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Die Artuslinde

Manuela O. Tietsch
Die Artuslinde

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Artusʼ Wunsch

Klappentext:
Zutaten:
1 Comiczeichnerin aus dem 21. Jahrhundert
1 zauberkräftige Linde*
1 Artusritter*
1 Wahre Liebe
je 1 Prise Freude und Leid
1 Zauberer, Merlin*
*aus biologischem Anbau
Zubereitung:
Den Lieblingsplatz aufsuchen, schöne Musik einschalten.
Die angerichteten Zutaten Zeile für Zeile, Seite für Seite lesen und genießen.
Warnung:
Nicht zu schnell verschlingen, es besteht Suchtgefahr.

Rezension:
Den Klappentext dieses Buches kann man wohl eindeutig als unkonventionell bezeichnen. Da stellt sich natürlich die Frage, was man davon erwarten kann. Manuela O. Tietsch schickt ihre „Comiczeichnerin aus dem 21. Jahrhundert“ per Zeitreise in Artusʼ Zeit, wo sie auf den (garantiert ohne Kunstdünger aufgezogenen) Ritter trifft. Dann kommt auch schon Zutat Nummer 4 ins Spiel. Mit anderen Worten: Diese Zeitreise-Fantasy entpuppt sich als Romantasy. Die Rolle eines schottischen Schreiners (aus dem 21. Jahrhundert), der zwischendurch immer wieder in kurzen Zwischenkapiteln auftaucht, stellt sich erst ganz am Ende heraus.
Aber der Reihe nach: Die gerade arbeitslos gewordene Comiczeichnerin Helene macht mit dem Rad einen Ausflug. Eine hinter einer dichten Hecke verborgene Lichtung mit einer majestätischen Linde bietet an dem warmen Tag die ideale Möglichkeit zur Rast. Helene schläft ein – und als sie wieder aufwacht, hat sich die Welt außerhalb der Lichtung radikal verändert. Nicht nur, dass ihr Fahrrad verschwunden ist, scheinen die merkwürdig gekleideten Menschen, denen sie begegnet, vor ihr und ihrem Auftreten Angst zu haben. Als ihr schließlich auch noch gerüstete Ritter über den Weg reiten, begreift Helene, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Ein durch Verletzungen entstellter Burgherr nimmt sich schließlich Helenes an. Dieser stellt sich als Gefolgsmann des berühmten Artus heraus. Helene erfährt, dass auch Merlin tatsächlich an dessen Hof lebt. Wer, wenn nicht der, könnte ihr helfen, wieder in ihre eigene Zeit zurückzukehren? Nachdem sie sich in ihren Retter verliebt, ist sie sich jedoch plötzlich nicht mehr sicher, ob sie das überhaupt will.
Wie bereits erwähnt, trifft Romantasy hier auf Zeitreise-Story. Zumindest letztere kann einige interessante Ideen vorweisen, bei denen sich die Protagonistin durch ein Abenteuer in einer ihr fremden Umgebung kämpfen muss. Das ergibt eine durchaus interessante Handlung mit einigen spannenden Wendungen. Allerdings tritt der Romantik-Aspekt zwischendurch immer wieder in den Vordergrund. Ob man das mag, ist natürlich vor allem Geschmackssache. Der gelungene Stil der Autorin kann jedoch auch dieser Zutat eher abgeneigte Leser bei der Geschichte halten.

Fazit:
Ein interessantes Zeitreise-Abenteuer im Umfeld von Artus und Merlin, das von romantischen Verwicklungen überlagert wird.

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Manchmal geht man für immer

Gabriele Kiesl
Manchmal geht man für immer

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Das fehlende Winken

Klappentext:
„Manchmal geht man für immer und manchmal kündigt es sich auch an.“
Klara will sich vom Alltagsstress freimachen und beschließt, sich endlich wieder mehr Zeit für die Menschen zu nehmen, die sie liebt. Anfangen will sie gleich heute noch mit ihrer Großmutter. Denn es gibt da schon lange diese eine unbeantwortete Frage. Doch die Frage reißt alte Wunden auf – ist Klara auf die Antwort vorbereitet?

Rezension:
Klaras Großmutter hat eine Theorie, woran beim Abschied erkennbar ist, ob man den Verabschiedeten wiedersehen wird. Klara kann ihr zwar nicht so ganz glauben, doch immerhin erklärt es eine Äußerung, die die Oma vor langer Zeit machte.
Gabriele Kiesls Kurzgeschichte ist genremäßig nicht einfach einzuordnen. Auch wenn der Verlag sie auf dem Cover der Kategorie „Spannung“ zuordnet, kommt diese eigentlich kaum auf. Eher erscheint die Geschichte über längere Teile fast schon philosophisch, wenn die Großmutter ihrer Enkelin über ihre beiden verstorbenen Ehemänner berichtet. Eine Überraschung gibt es erst ganz am Ende. Durch den guten Stil der Autorin eignet sich dieser booksnack durchaus als unterhaltsame Pausenlektüre.

Fazit:
Philosophische Gedanken einer alten Frau mit überraschendem Ende.

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Wüstungen im Hainichgebiet

Rainer Lämmerhirt, Paul Botzum
Wüstungen im Hainichgebiet

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Verschwundene Dörfer

Klappentext:
94 Seiten mit 50 Abbildungen, darunter 34 schwarz-weiß und 3 farbige Fotos, 11 Karten und 2 Zeichnungen. Der HAINICH ist vom Thüringer Landtag im Dezember 1997 zum Nationalpark und am 25. Juni 2011 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Das Buch beschreibt die Wüstungen in dieser Region.

Rezension:
Überall in der besiedelten Welt entstanden im Laufe der Jahrtausende zahllose menschliche Ansiedlungen. Manche blieben kleine Dörfer, andere wuchsen zu Städten, manche zu Metropolen heran. Wieder andere wurden jedoch aus den verschiedensten Gründen wieder aufgegeben und mehr oder weniger vergessen. Sofern dies im Zeitraum vom Mittelalter bis in die Neuzeit geschah, überlebten meist zumindest Erwähnungen in Urkunden. In unseren dicht besiedelten Landschaften sind es sogar überraschend viele Siedlungen, die in den letzten rund 1000 Jahren verschwanden. Genau diese sind das Thema dieses schmalen Büchleins.
Gleich vorab sei gesagt, dass der (nach Amazon zitierte) Klappentext, der auf dem Buch selbst überhaupt nicht vorhanden ist, etwas in die Irre führt. Auf dem Gebiet des heutigen Nationalparks, der unter anderem deshalb naturnah erhalten ist, weil er sich für die menschliche Ansiedlung nie gut eignete, lagen nämlich nur sehr wenige der beschriebenen ehemaligen Dorfstellen, was auch aus der Entstehungsgeschichte des Werkes zu erklären ist. Ursprünglich wurde es nämlich vom Ortschronisten der Gemeinde Mihla, Paul Botzum, erstellt, der darin die Wüstungen aus der Umgebung seiner Heimatgemeinde detailliert darstellte. Dabei ging er bei jeder einzelnen auf die Urkundenlage und örtliche Überlieferungen ein. Nach seinem Tod wurde die Übersicht von Rainer Lämmerhirt, in der Region bekannt für zahlreiche regional-geschichtliche Veröffentlichungen, um Wüstungen im restlichen Hainichgebiet ergänzt. Die Beschreibung dieser Wüstungen erfolgt jedoch nicht annähernd so tiefgehend wie bei ersteren. Wüstungen im nordwestlichen Teil des Hainichs, der weit über das Gebiet des Nationalparks hinausreicht, werden auch in der vorliegenden 3. (und leider bisher letzten) Auflage überhaupt nicht behandelt. Insofern ist der Titel etwas irreführend. Für am Gebiet um Mihla und die Werraschleife Interessierte ist das Büchlein jedoch sehr empfehlenswert.

Fazit:
Diese Broschüre bietet einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte des Gebietes vor allem zwischen Werra und Hainich.

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Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

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Die Prinzessin Hope

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Der Kampf gegen Beryll ging glimpflich für Penelope und Titus aus. Sie haben überlebt, fürs erste, denn sie sind weit davon entfernt, sich in Sicherheit zu befinden. Stunden des Leids und der Regeneration überbrückt die junge Frau damit, dass sie von Hope erzählt, der Prinzessin, die sie einst gewesen ist und von der Titus hofft, dass sie es wieder sein kann.
Währenddessen kehrt der Gott der Nim nach Cork zurück. Er mag diese Schlacht verloren haben, aber die Ewigkeit ist auf seiner Seite und er hat noch den ein oder anderen Trumpf im Ärmel. Für ihn hat das Spiel erst richtig begonnen.

Rezension:
Titus und Penelope haben sich gefunden und wissen endlich, dass sie Geschwister sind. Der Kampf gegen Beryll hat jedoch seine Spuren hinterlassen. Während die Solani eine Rettungsmission planen, kehrt Beryll nach Irland zurück – und er scheint noch den einen oder anderen Trumpf im Ärmel zu haben.
Mit dem 13. Band geht Valerie Loes Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ schon in die 3. Staffel. Nachdem in Staffel 1 Penelopes Identitätsfindung und in Staffel 2 Titusʼ Vergangenheit im Mittelpunkt standen, gestattet dieser Band ein kurzes Durchatmen. Worauf der Fokus der neuen Staffel liegen wird, ist noch nicht eindeutig erkennbar. Da allerdings noch genügend offene Fäden erkennbar sind, ist wohl kaum davon auszugehen, dass der Autorin in näherer Zukunft die Ideen ausgehen könnten. Im Gegenteil, schwimmt sich die Geschichte um Solani und Nim doch immer mehr frei. So kann man wohl davon ausgehen, dass der Krieg zwischen den Göttern Beryll und Glacien sowie deren Getreuen auch weiterhin für interessante phantastische Unterhaltung sorgen wird.

Fazit:
Zum Start in die 3. Staffel gibt es ein kurzes Durchatmen. Doch es bleibt spannend!

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Magische Bücher

Daphne Unruh
Magische Bücher

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Auf nach Leipzig!

Klappentext:
Mira liebt Bücher über alles. Ihr Bett vor dem riesigen Bücherregal ist der herrlichste Ort auf der Welt. Von hier aus erlebt sie die unglaublichsten Abenteuer. Als sie in einer Online-Leserunde ihre Lieblingsautorin kennenlernt, ahnt sie nicht, was das für Folgen haben kann. Plötzlich scheinen sich die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu verwischen …
Die Story spielt in der magischen Welt der Zauber der Elemente-Reihe, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

Rezension:
Miras liebste Freizeitbeschäftigung ist das Lesen. So ist es absolut untypisch für sie, eines Abends einfach aufzubrechen, um ohne das Wissen ihrer Eltern nach Leipzig zu fahren. Das wird ihr jedoch erst bewusst, als sie schon unterwegs ist. Noch dazu hat sie ihre Brille vergessen – und stellt überrascht fest, diese plötzlich gar nicht mehr zu brauchen. Außerdem fällt ihr ein, dass sie die Adresse ihrer Freundin, die sie nur aus dem Internet kennt und zu der sie will, überhaupt nicht weiß. Die Situation weist bedrückende Ähnlichkeit mit ihrer Lieblings-Buchreihe auf, über deren Handlung sie im Internetforum mit eben jener Freundin aus Leipzig und der Autorin immer wieder diskutiert hat.
Daphne Unruh setzt mit dieser kurzen Geschichte eine wirklich außergewöhnliche Idee um. In dieser lässt sie die fiktiven Fans Mira uns Taria ihrer wirklich existierenden Urban-Fantasy-Reihe „Zauber der Elemente“ in eben deren Welt ‚hineinfallen‘. Natürlich muss sie persönlich auch in die von ihr erschaffene Welt eintauchen, um ihre beiden Fans zu finden. Was sie dabei nicht bedenkt, ist, dass ihre Figuren in dieser Welt ein eigenes Leben mit eigenem Willen haben.
Ich muss zugeben, dass mir ein vergleichbares Konzept bisher nicht begegnet ist. Obwohl ich die „Zauber der Elemente“-Reihe nicht kenne, konnte ich die grundlegenden, für diese Geschichte nötigen Elemente anhand des Geschehens rasch zuordnen. Auch wenn die eigentlichen Fantasy-Elemente erst relativ spät in Erscheinung treten, kann die Geschichte, die man mit Miras Augen erlebt, fesseln. Die Autorin nutzt die Handlung, um außer ihrer abgeschlossenen Reihe auch Hinweise auf eine kommende einzustreuen.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer verfolgt eine außergewöhnliche Idee, indem es die Realität mit einer real existierenden Buchreihe verknüpft.

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Ein fast perfekter Tag

Lisa Straubinger
Ein fast perfekter Tag

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Mutters Geheimnisse

Klappentext:
Apfelkuchen, Vanilleeis und eine geheimnisvolle Vergangenheit
Ellen hat einen stressigen Tag vor sich. Ihre Tochter Bianca kommt zum ersten Mal nach einem halben Jahr nach Hause. Da muss natürlich alles perfekt sein – kein Wunder, dass ihre Tochter sie für spießig hält. Doch ausgerechnet das vergessene Vanilleeis löst eine Kette von Ereignissen aus, die Ellen nie geahnt hätte.

Rezension:
Während Bianca auf der Fahrt zu ihren Eltern Streit mit ihrem Freund bekommt, stellt ihre Mutter Ellen verzweifelt fest, dass sie vergessen hat, Vanilleeis zu besorgen. Die Fahrt zum Supermarkt verläuft jedoch ganz anders als geplant. Ellens Vergangenheit, von der ihre Tochter nie erfahren darf, holt sie völlig unerwartet ein.
Könnte der Leser am Anfang von Lisa Straubingers Kurzgeschichte wegen des für den Beobachter eher humorigen Streits und der überperfekten Hausfrau noch an eine durchweg lustige Story glauben, muss er diese Annahme dann doch schnell korrigieren. Das Geheimnis der Hausfrau und Mutter stellt sich nämlich als durchaus düster heraus. Mehr sei hier zum Inhalt nicht verraten, um niemanden die Überraschung zu nehmen. Ein Kurzthriller mit humorvollen Elementen – so kann man diese gelungene, kurze Geschichte wohl am besten beschreiben.

Fazit:
Allen Lesern, die auf der Suche nach einer interessanten Pausenlektüre sind, kann dieser booksnack empfohlen werden.

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