His Dark Materials Trilogy: Three BBC Radio 4 Full-Cast Dramatisations

Philip Pullman
His Dark Materials Trilogy: Three BBC Radio 4 Full-Cast Dramatisations

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Aufeinandertreffen der Welten

Klappentext:
A breathtaking epic, the award-winning His Dark Materials trilogy spans a multitude of worlds. The opening instalment Northern Lights is set in a parallel world like, yet very unlike, our own. Twelve-year-old Lyra, whose daemon Pantalaimon is part of her very self, is growing up in an ancient, ritual-haunted Oxford. She becomes involved in a quest to find her father and rescue her friend Roger from evil kidnappers, aided by armoured bears, Gyptians and a witch-queen. The second instalment, The Subtle Knife, introduces us to Will Parry – a young boy with a dangerous mission to fulfil. When he and Lyra cross paths, they decide to help each other, but the world of Cittágazze is a strange and unsettling place, where deadly soul-eating Spectres roam… The concluding instalment, The Amber Spyglass, brings the saga to a thrilling close. Lyra and Will are aided by friends old and new as they continue their perilous journey. As childhood slips away, they face further dangers – including a terrifying voyage to the world of the dead. Mixing science, theology and magic to fantastic and exciting effect, Pullman’s gripping trilogy was an international bestseller, and these thrilling full-cast dramatisations bring Philip Pullman’s masterpiece to vivid life.

Rezension:
Lyra wächst in Oxford auf – im magischen Oxford einer Parallelwelt, in der Menschen nur mit ihrem Dæmon lebensfähig sind und das sich in etwa auf dem gesellschaftlichen Stand unseres 19. Jahrhunderts befindet. Rätselhafte Entdeckungen und ein verschwundener Freund bringen sie dazu, in die Arktis aufzubrechen. Will lebt dagegen im Oxford unserer Welt. Als die Ereignisse andeuten, sein vor Jahren verschollener Vater könnte noch am Leben sein, macht er sich spontan auf die Suche. Er und Lyra entdecken einen Weg, zwischen den Welten zu wechseln, und erleben zusammen einige gefährliche Abenteuer – und das nicht nur in den beiden Welten, aus denen sie stammen. Bei weitem nicht alle sind ihnen wohlgesonnen. Sie müssen feststellen, dass viele die Portale für ihre Zwecke nutzen und missbrauchen wollen, und geraten zwischen die Fronten.
Dies ist die grundlegende Geschichte von Philip Pullmans berühmter Trilogie, die hierzulande unter dem Titel „Der goldene Kompass“ bekannt ist. Diese Bücher hatte ich in deutscher Übersetzung auch schon gelesen, als ich die Gelegenheit erhielt, sie im englischen Original als Hörbücher zu bekommen. Dachte ich zumindest. Wie sich herausstellte (und weshalb ich den Untertitel hier ausdrücklich mit aufführe), handelt es sich jedoch um ein von der BBC produziertes Hörspiel. Trotz der für ein solches beachtenswerten Länge von rund 2,5 Stunden pro Band (7,5 Stunden insgesamt) war in dieser Form natürlich keine ungekürzte Wiedergabe der doch recht umfangreichen Bücher möglich.
Auf die den Hörspielen zugrundeliegende, sehr gute Trilogie will ich hier nicht näher eingehen. Nur soviel sei gesagt: Der Autor hat offenbar eine starke Abneigung gegen Happyends. Aber kommen wir zur Hörspielreihe und damit zu einem für mich relativ ungewohntem Medium. Hier finden sich Licht und leider auch einige Schatten.
Während viele Sprecher, insbesondere auch die der beiden Kinder, einen guten Job abliefern, gibt es leider auch mehrere, die mit einer völlig übertriebenen Betonung sprechen, welche mich an Schauspieler eines Shakespeare-Stücks erinnert, die ohne Mikrofon und Lautsprecher bis in die letzte Reihe verstanden werden wollen. Ganz besonders negativ fällt in dieser Hinsicht gerade der Erzähler auf, der natürlich einen großen Anteil des Textes vermittelt. Speziell seine Kommentare von Kampfszenen wirken extrem übertrieben und unglaubwürdig. Die Tatsache, dass gleich mehrere Sprecher derart auffällig agieren, legt natürlich den Verdacht nahe, dass die Schuld auch beim Regisseur liegen könnte.
Der andere große Kritikpunkt sind die bereits erwähnten Kürzungen, auch wenn diese an sich wohl unvermeidlich waren. Ohne Kenntnis der Bücher wären (wie mir auch andere Hörer bestätigt haben) viele Zusammenhänge wohl nicht zu erfassen. An einem Nur-Hörer würde einiges der komplexen Handlung der Bücher vorübergehen.

Fazit:
Diese Hörspielfassung wird der zugrundeliegenden Buch-Trilogie leider nicht gerecht. Philip-Pullman-Neulingen sei die Buchfassung empfohlen.

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Immortal – Der Unsterbliche

Krishna Udayasankar
Immortal – Der Unsterbliche

Übersetzung: Sebastian Gruner

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Der indische Stein der Weisen

Klappentext:
Alle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen.
Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann.
Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können.
Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen.
Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?

Rezension:
Professor Bharadvaj ist ein professioneller Schatzsucher, der sich selbst als Historiker sieht. Doch er hat ein Geheimnis; er ist ein 4000 Jahre alter Unsterblicher. Im Laufe dieser Zeit hat er unter unzähligen Identitäten gelebt. Und obwohl er Vergleiche mit einem gewissen Indiana Jones ablehnt, ähnelt seine Arbeitsweise der des Filmhelden doch auffallend. Gerade als er sich entschließt, dass es wieder mal an der Zeit ist, seine Identität zu wechseln – das übliche Schicksal aller Unsterblichen, die nicht auffallen wollen –, meldet sich eine junge Frau bei ihm und will ihn damit beauftragen, den legendären Vajra zu finden, dessen Spur sie angeblich entdeckt hat. Natürlich kann Professor Bharadvaj dieser Versuchung nicht widerstehen, könnte ihm dieses Artefakt doch auch das Rätsel seiner eigenen Unsterblichkeit offenbaren. Doch kaum zieht er die Annahme des Auftrags ernsthaft in Erwägung, treten auch schon skrupellose Verfolger auf den Plan. Eine Jagd kreuz und quer durch Indien, die schließlich bis nach Pakistan führt, beginnt.
Gewohnheitsmäßigen Fantasy-Lesern fallen sicher die Namen unzähliger US-amerikanischer und britischer Autoren ein. Deutsche Autoren sind (zumindest hierzulande) in dem Genre natürlich auch reichlich vertreten. Aber dann wird es schon sehr eng. Selbst aus dem europäischen Ausland (außer UK) fallen einem da nur sehr wenige Namen ein. Südamerika, Afrika, Asien? Zumindest bei mir klafft da Fantasy-mäßig ein großes Loch. Mit Krishna Udayasankar aus Singapur taucht jetzt zumindest im asiatischen Teil dieses Loches erstmals eine Autorin auf meinem Fantasy-Radar auf.
Da wundert es natürlich auch nicht, dass die Handlung dieses Urban-Fantasy-Werks in einem ungewohnten Kulturkreis, genau gesagt dem indischen, angesiedelt ist. Das führt allerdings auch dazu, dass man als europäischer Leser in eine weitgehend fremde Kultur entführt wird. An sich ist das gerade im Fantasy-Genre natürlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel natürlich um erfundene Kulturen, während es hier die reale indische Viel-Götter-Kultur ist. Das ist einerseits interessant, macht andererseits das Lesen des Buches aber nicht einfacher. Unzählige Götter, Kultorte und historische Begebenheiten ziehen an einem vorbei, die der durchschnittliche Mitteleuropäer kaum zuordnen kann. Immer wieder ist man versucht, das Lesen zu unterbrechen, um Wikipedia & Co. zum gerade aufgetauchten Begriff zu befragen. Früher oder später wird man das, um im Lesefluss zu bleiben, jedoch unterlassen – und damit riskieren, dass einem etwas Handlungsrelevantes entgeht. Zumindest dass es sich beim handlungstragenden Vajra um das indische Gegenstück des uns geläufigen Steins der Weisen handelt, wird direkt im Text erwähnt.
Die flotte und Action-reiche Handlung wird dem Leser in einem flüssigen Stil serviert, der die Geschichte – abgesehen von den erwähnten kulturellen Elementen – nur so an ihm vorbeirauschen lässt. Lässt man ein paar kleinere Logikprobleme außer Acht, kann dieses Urban-Fantasy-Abenteuer mit Tendenz zum Thriller den Leser in seinen Bann ziehen. Und ein paar Einblicke in die indische Alltagskultur bekommt er dabei natürlich auch.

Fazit:
Urban-Fantasy-Fans, die den Mut haben, sich in eine unbekannte Kultur zu stürzen, kann dieses außergewöhnliche Buch empfohlen werden.

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Die Chroniken der Westfal-Chaoten – 1 – Das Uhrwerk des Bösen

Andreas Reuel
Die Chroniken der Westfal-Chaoten – 1 – Das Uhrwerk des Bösen

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Auf verschlungenen Pfaden

Klappentext:
Trist, hart und staubig ist der Alltag von vier ungewöhnlichen Freunden. Bis eines Tages, bei Arbeiten in den Stollen des Bergbauwerkes des Örtchens Sankt Ohlberg, ein mysteriöser Raum entdeckt wird. Was Winfried Tretenville, der Magier der Kupferburg, dort vorfindet, bleibt vorerst ein Geheimnis. Doch sein Fund verschwindet über Nacht und besagtem Magier bleibt nichts anderes übrig, als danach suchen zu lassen.
Auf Empfehlung des Schichtleiters, werden die vier Freunde um den Zwerg Tolumirantos Luck auf die Suche geschickt, diesen Fund wieder zu beschaffen. Unverhofft ist diese Aufgabe nicht so leicht, denn plötzlich sind sie die Gesuchten. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als ihre Unschuld zu beweisen.

Rezension:
Der Zwerg Tolumirantos arbeitet genau wie seine Freunde, die Elben Andored und Tomagril sowie der Mensch Medjev, im Bergwerk. Diese Arbeit ist zwar dreckig und langweilig, dafür aber halbwegs profitabel. Als eines Tages ein wertvoller Fund verschwindet, werden die Freunde beauftragt, diesen wieder aufzufinden. Doch schon bald werden sie als die vermeintlichen Diebe gejagt. Werden sie es schaffen, ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu überführen?
Andreas Reuel wählt als Setting seines Fantasy-Abenteuers die eher ungewöhnliche Kombination aus einer frühneuzeitlicher Umgebung im deutschsprachigen Raum und der Co-Existenz unterschiedlicher humanoider Arten. Die eigentlichen Fantasy-Elemente im engeren Sinne (wie beispielsweise Zauberei oder Gestaltwandlung) nehmen dagegen einen relativ unbedeutenden Raum ein. Aber neue Ideen sind es ja schließlich, von denen das Genre lebt.
Leider wird der Lesespaß an der interessanten und humorvollen Geschichte von einer sehr nachlässigen Arbeitsweise des Autors getrübt. Etwas, das man auch nur ansatzweise als Lektorat und/oder Korrektorat bezeichnen könnte, hat definitiv nicht stattgefunden. Anders lassen sich die unzähligen Rechtschreib- und Interpunktionsfehler nicht erklären. Selbst die beigefügte Kartenskizze passt nicht zum Text. So durchqueren die Protagonisten im Text zwischen den Orten Sintelrath und Gontherberg wiederholt den Fallbörn (einen Wald), der auf der Karte jedoch ganz woanders verzeichnet ist. Das ist sehr bedauerlich, denn die eigentliche Handlung verdient durchaus das Interesse Genre-interessierter Leser. Eventuell entschließt sich der Autor ja noch, entsprechende Überarbeitungen nachzuholen, was bei der Verbreitung über Books on Demand ja kein großes Problem darstellt.

Fazit:
Eine interessante Fantasy-Story in einem ungewöhnlichen Setting, die jedoch leider unter einer recht nachlässigen Arbeitsweise leidet.

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Im Zeichen des Lotus – 9 – Beugen und Brechen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 9 – Beugen und Brechen

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Nells Vergangenheit

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Im Auge des Sturms ist es gefährlich ruhig. Es ist das Aufatmen, vor dem Knall. Die älteren Silver haben es schon einmal erlebt und damals ging es nicht gut aus.
Der Einzige, der sie vor dem Untergang bewahren kann, muss sich seinen Erinnerungen stellen. Erinnerungen, zu lange verdrängt und verleugnet, dass sie zu Biestern wurden, die sich auf Titus stürzen.
Während der König sein Innerstes neu zusammen baut, in der Hoffnung, wieder der zu werden, der er einst war, droht Penelope durch Berylls Spiel zu zersplittern.
Wahrheit und Lüge, was sie dachte zu sein und zu hassen, beginnen sich zu verschieben, bis sie erkennen muss, dass sie mehr ist. Nur will sie das auch sein?

Rezension:
Während sich Nell auf ihrer erzwungenen Europareise befindet und dabei auch noch einen unerwünschten Begleiter bekommt, versucht Titus in einer beinahe vergessenen Solani-Bibliothek in Praha Hinweise zu finden. Doch es sind die zurückgebliebenen Silver, die schließlich dem Rätsel um Nells Identität näher kommen.
Nachdem Valerie Loe ihren Lesern seit einer Reihe von Bänden neue Erkenntnisse weitgehend verweigert hat, bekommen diese diesmal endlich fassbare Fakten serviert. Nicht nur zu Penelopes Vergangenheit gibt es endlich brauchbare Anhaltspunkte, auch Titusʼ Vergangenheit wird jetzt näher beleuchtet. Beide Charaktere werden in ihren Handlungen damit greifbarer. Damit dürften bei allen, die dieses Urban-Fantasy-Abenteuer nun schon seit 9 Bänden verfolgen, der Drang weiterzulesen erneut gestärkt werden. Genug andere Fragen sind schließlich noch offen.

Fazit:
Mit diesem Band gewinnt diese Reihe wieder deutlich an Fahrt.

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Adele feiert Begräbnis

Daniela Noitz
Adele feiert Begräbnis

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Einmal eine schöne Leiche sein

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte für Freunde des schwarzen Humors
Das Wichtigste für Adele ist, dass ihr Auftritt immer und überall tadellos ist. Eines Tages entdeckt sie, dass es einen einzigen gibt, den sie nicht beeinflussen kann – ihr Begräbnis! Entsetzt und verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Was läge da näher, als zum 50. Geburtstag ihren eigenen Tod zu zelebrieren …

Rezension:
Die snobistische Adele ist entsetzt, erschien ihr die Beerdigung einer guten Freundin doch nicht ganz standesgemäß. Dabei kann man für eine Lappalie wie 20.000 € doch schon ein ordentliches Begräbnis bekommen. Also beschließt sie, sich zu ihrem baldigen 50. Geburtstag ein niveauvolles Fake-Begräbnis schenken zu lassen. Sie hofft, dass alle ihre Freunde sie auf diese Weise als schöne, würdevolle Leiche im Gedächtnis behalten, egal wie ihr echtes Begräbnis später einmal ausfallen würde.
Auf eine derartige Handlungsidee muss man erst mal kommen! Daniela Noitz lässt in ihrer Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe den (schwarzen) Humor in Strömen fließen. Dass das Ende dann doch ganz anders aussieht, als Adele es plant, versteht sich bei einer derartigen Geschichte wohl von selbst. Das ist eine Kurzstory, wie der Leser sie sich wünscht – zum Totlachen und dann doch noch mit einer überraschenden Wendung! Solche rundum gelungenen Ideen, die auch noch überzeugend umgesetzt sind, findet man leider nur selten.

Fazit:
Ein wahrer Diamant des schwarzen Humors. Diese Idee ist einfach genial!

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Geheimnis der Götter – 1 – Funke des Erwachens

Saskia Louis
Geheimnis der Götter – 1 – Funke des Erwachens

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Die Macht des Feuers

Klappentext:
Geheimnis der Götter – Band 1
Für alle Fans von Die Tribute von Panem
Über Funke des Erwachens
Nym wacht auf und weiß nicht, wer sie ist.
Sie kennt die Geschichte der zwei verfeindeten Länder, dem göttlichen Bistaye und dem gottlosen Asavez. Sie weiß, dass das Mädchen, das ihr das Leben gerettet hat, eine Wahrheitsleserin ist. Sie weiß, dass der Bruder des Mädchens ein notorischer Frauenheld, Offizier in der asavezischen Garde und ein Ikano der Luft ist.
Doch sie hat keine Ahnung, wer sie umbringen will, warum sie eine so gute Kämpferin ist und wie ihr richtiger Name lautet. Und es gibt da anscheinend einiges, das sie lieber nicht hätte vergessen sollen …

Rezension:
Als sie erwacht, weiß sie weder, wer sie ist, noch, wie sie heißt. Ein junges Mädchen, das neben ihr kniet, behauptet, bis eben hätte sie keinen Herzschlag gehabt. Und da sie ihren richtigen Namen nicht kennt, beschließt das Mädchen, Liri, sie vorläufig Nym zu nennen. Mangels anderer Alternativen stimmt Liris große Bruder, ein hoher Offizier der asavezischen Garde, mit dem diese unterwegs ist, zähneknirschend zu, Nym vorerst mitzunehmen. Währenddessen versucht die Göttliche Garde Bistayes vehement, die Flucht immer größerer Teile der Bevölkerung aus der 7-fach ummauerten göttlichen Stadt zu unterbinden. Doch genau diesen Fluchtwilligen plant Liris Bruder mit ein paar eingespielten Gefährten zu Hilfe zu kommen – ein Vorhaben, das man wohl getrost als Himmelfahrtskommando bezeichnen kann. Nichtsdestotrotz beschließt Nym, an diesem Unternehmen teilzunehmen.
Saskia Louisʼ neue Fantasy-Reihe führt den Leser in die Welt der verfeindeten Reiche von Bistaye und Asavez. In den Mittelpunkt stellt sie dabei die Ikano (= Magierin) des Feuers Nym, die ihr Gedächtnis verloren hat. Der Blickwinkel wechselt dabei zwischen Nym und ihren neuen Gefährten sowie verschiedenen Personen in Bistaye, wobei letztere sehr unterschiedliche beziehungsweise gegensätzliche Ziele verfolgen. Diese Erzähltechnik sorgt für viel Spannung, ist Nyms Identität doch bei weitem nicht das einzige Rätsel, das sich stellt. Auch das Beziehungsgeflecht zwischen den verschiedenen Charakteren will erst ergründet werden. Während dies bei den Protagonisten aus Bistaye am Ende dieses Bandes jedoch schon relativ weit fortgeschritten ist, bleibt Nyms Identität noch ein großes Rätsel, wobei der Cliffhanger für zusätzliche Spekulationsmöglichkeiten sorgt. Der gut durchdachte Handlungsaufbau und der gelungene Stil der Autorin sowie die glaubhaft und charismatisch dargestellten Protagonisten fesseln den Leser schnell, sodass „Geheimnis der Götter“ zu einer der Reihen werden dürfte, bei der alle Fans ständig sehnsüchtig auf den nächsten Band warten, dürften ihnen doch Personen beider Seiten ans Herz gewachsen sein.

Fazit:
Ein rundum gelungener Start in eine neue Fantasy-Abenteuer-Reihe, die ihre Leser sofort zu fesseln weiß.

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Eathelyn Falls – 1 – Rückkehr

Tina Littlemoon
Eathelyn Falls – 1 – Rückkehr

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ins Reich der Mare

Klappentext:
Eathelyn wäre lieber in der Heimat ihres Vaters, einer beschaulichen Ortschaft an der australischen Goldküste, aufgewachsen als in einer hektischen Großstadt, wie Prag es ist.
Denn dort lebt sie zusammen mit ihrer Mutter, seitdem ihr Vater eines Tages spurlos im Meer verschwindet und sie kurze Zeit später einen Teil ihres Gehörs verliert.
Nach 15 Jahren beschließt Eathelyn auf eigene Faust nach Nambucca Heads zurückzukehren, um ihre einzige Verwandte, Oma Vic, wiederzusehen. Wenngleich sie es nicht erwarten kann, Ferien im Paradies zu machen, geht das wahre Motiv ihrer Reise viel tiefer. Sie möchte herausfinden, was damals tatsächlich mit ihrem Vater geschehen ist, und wer er wirklich war.
Callan ist kein Vorzeige-Cascade und das möchte er auch gar nicht sein. Er wünscht sich zu wissen, wer seine Eltern sind und wie es sich anfühlt, jemanden zu lieben. Wenn der Hauch einer Chance besteht, den verabscheuungswürdigen Gesetzen von Circle-Falls zu entfliehen, wird er alles daran setzen, seinen Teil des Beitrags einzulösen.
Entdecke die magische Welt der Circen und Cascaden.
Für alle, die von Wassergeschöpfen und Australien nicht genug lesen können.

Rezension:
Als ihr Vater ohne erkennbaren Grund ins Meer geht, ist Eathelyn erst 3. Ihre Mutter beschließt daraufhin, mit Eathelyn in ihre tschechische Heimat zurückzukehren. Während Eathelyns Kindheit und Jugend verhindert ihre Mutter jeden Kontakt zu den in Australien zurückgebliebenen Verwandten ihres Vaters und ihren Kindheitsfreunden. Unmittelbar nach ihrem Schulabschluss entschließt sich die mittlerweile fast Volljährige jedoch, der Heimat ihres Vaters und ihrer eigenen frühen Kindheit einen Besuch abzustatten. Ihrer Mutter erzählt sie, sie würde nur in ein Camp für begabte junge Musiker nach Ungarn fahren. Doch auch Eathelyns Großmutter in Australien scheint ihr nicht alles zu erzählen, was sie weiß. Erst nach und nach erfährt sie von den dort lebenden, verfeindeten Wasservölkern der Circen und Cascaden. Und genau mit denen scheint ihr eigenes Schicksal und das ihres Vaters verwoben zu sein. Dass sie sich mit Callan, einem jungen Cascaden, gut versteht, macht die Sache nicht einfacher, zumal sie nicht ahnt, dass dieser kein Mensch ist.
Mit „Rückkehr“ präsentiert Tina Littlemoon den 1. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Eathelyn Falls“, mit der sie den Leser in den Süden Australiens führt. Somit verwundert es natürlich nicht allzu sehr, dass am Ende dieses Bandes so gut wie keine der zahlreichen Fragen zufriedenstellend beantwortet ist. Genau wie die Hauptprotagonistin hat auch der Leser gerade erst die Oberfläche des alles verbindenden Rätsels angekratzt.
Ein paar kleine Abstriche an der inhaltlich sehr interessanten Story müssen leider bezüglich einiger schriftstellerischen Patzer gemacht werden. So hält es die Autorin beispielsweise für nötig, manche Sachverhalte und Zusammenhänge mehrfach zu erklären. Auch einige Formulierungen sind nicht besonders glücklich gewählt. Ein gutes Lektorat würde hier bei den kommenden Bänden sicher Wunder wirken. Verdient hätte es dieses einfallsreiche Fantasy-Abenteuer sicher, denn hier werden Elemente miteinander verknüpft, die mir so, insbesondere in dieser Kombination, noch nicht begegnet sind. Die weitere Entwicklung verspricht jedenfalls, interessant zu werden.

Fazit:
Dieser Reihen-Auftakt ist ein einfallsreiches Urban-Fantasy-Abenteuer mit leichten schriftstellerischen Mängeln.

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Love me tender

Monika Detering
Love me tender

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Zeitreise in die Jugend

Klappentext:
Die Musik, die Liebe und das Leben
Damals war sie fünfzehn – in jenen 50er Jahren. Mit Träumen von Paris und der großen Freiheit. Mit roten Haaren in einer Straße, in der man blond war. Mit Elvis’ „Love me tender“ eroberte sie sich die Liebe. Aber sie blieb nicht fünfzehn, und das Leben räumte mit den Träumen auf. Jahre später holt der Tanz am Ufer des Flusses, die Begegnung mit jenem Fremden, jedoch alle Erinnerungen zurück.

Rezension:
Erinnerungen an die Jugend. Wie war das noch damals, in den goldenen 50ern? Wie war das Leben, wovon hat man geträumt?
Die Autorin führt ihre Leser in dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe in eine Jugend in den 50er Jahren. Dabei gelingt es ihr, das Lebensgefühl einer Zeit, zu der ich nicht mal geplant war, glaubhaft darzustellen. Der Rockʼ n  ‌​​ʼ Roll war noch das Schreckgespenst der damaligen Elterngeneration.
Monika Deterings Schreibstil ermöglicht es einem, sich in das damalige Lebensgefühl hineinzudenken. Den Sprung in die Jetztzeit am Ende der Geschichte hätte man meiner Meinung nach jedoch durchaus weglassen können, da er nichts zur Geschichte beiträgt.

Fazit:
Ein gelungener Ausflug ins Lebensgefühl der 1950er.

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Madder than me

Kara Steinnsuch
Madder than me

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Die Wege des Rates

Klappentext:
Claires schlimmste Befürchtungen sind tatsächlich eingetroffen, Jon weiß, dass sie ein Vampir ist. Sie hat es einfach nicht verhindern können und nun liegt ihre Beziehung in Scherben. Oder ist sie noch zu retten? Claire gibt sich alle Mühe, doch das ist gar nicht so einfach, denn gleichzeitig muss sie sich noch immer um die Plage der Neugeborenen in Maple’s Hall kümmern, die von Tag zu Tag größer wird. Der Ältestenrat lässt ihr keine Ruhe und hat auch noch einen Besuch angekündigt, außerdem nimmt Camerons Erbe sie mehr und mehr in Anspruch, ihr bleibt gar keine Zeit, um sich mit Herzensangelegenheiten auseinanderzusetzen. Als dann auch noch Jons Familie in der Stadt auftaucht und der Rat ein Ass aus dem Ärmel zieht, scheint sie schon in die nächste große Katastrophe hineinzuschlittern.

Rezension:
In Claires Leben läuft plötzlich nichts mehr so, wie sie es gerne hätte. Um Jon retten zu können, musste sie sich ihm als Vampir offenbaren, was zur Folge hat, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte. Auch die Neugeborenen machen die Gegend noch unsicher. Zu guter Letzt erhöht der Rat den Druck auf sie und ihre Freunde und zieht dabei einen neuen Joker aus dem Ärmel. Als dann auch noch weitere Jäger in der Stadt auftauchen, muss sie schließlich handeln. Wird sie ihre menschenfreundliche Haltung dabei wahren können?
Kara Steinnsuchs Vampir-Urban-Fantasy „Madder than me“ schließt nahezu nahtlos an den Vorgänger „Better than blood“ an. Praktisch alles dort Gesagte trifft uneingeschränkt auch auf dieses Buch zu. Bis auf die (wenigen) übertrieben detaillierten Sex-Szenen gibt es eigentlich nur gutes über dieses Vampir-Abenteuer zu sagen, wobei die vorliegende Fortsetzung sogar noch eine Steigerung zum vorhergehenden Band darstellt. Genau wie bei diesem handelt es sich auch bei „Madder than me“ um ein Buch von nicht gerade geringem Umfang. Dass es auch hier wieder ein recht abruptes Ende gibt, deutet wohl darauf hin, dass noch eine weitere Fortsetzung geplant sein könnte.
Der Autorin gelingt es in dieser Reihe, eine vampirische Parallelgesellschaft darzustellen, die sich im Grunde nur wenig von unserer menschlichen unterscheidet. Gerade darin, dass die Vampire hier weder Horrorwesen noch humoristische Protagonisten sind, liegt die Besonderheit, die diese Bücher aus der Masse der Vampir-Literatur heraushebt.

Fazit:
In ihrem 2. Band wird diese atypische Vampir-Abenteuer-Reihe sogar noch besser!

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Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

Danny King
Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

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Johns Erinnerungen

Klappentext:
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …
Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Rezension:
Die Jungen aus der Nachbarschaft spielen dem alten John immer wieder Streiche. Doch eines Tages hat es der zurückgezogen lebende Sonderling satt: Er lockt die Jungs in eine Falle, und bei der Gelegenheit erzählt er den eingeschüchterten Kindern einige Erinnerungen aus seinem Leben. Dazu gehören die Geschichte seines Vaters, Ereignisse aus seiner Seefahrerzeit und mysteriöse Vorkommnisse in einem abgelegenen Dorf sowie Erlebnisse mit seiner ‚Adoptiv-Tochter‘.
Zu Beginn könnte man Danny Kings Roman für ein Jugend-Abenteuer halten. Der Autor lässt seinen Protagonisten in der Ich-Form von den Jungs berichten, die ihn ärgern und denen er eine Abreibung verpassen möchte. Wenn der alte Mann aber seine Geschichte(n) erzählt, wechselt das Genre eindeutig zu Mystery und Horror. Und diese Geschichten haben es in sich! Es gibt wohl kaum ein übernatürliches Wesen, dem der Mann in seinem Leben nicht begegnet ist. Erst ganz am Ende erfährt der Leser, ob John das alles wirklich erlebt hat oder ob er den Kindern nur Gruselgeschichten erzählt. Zur Unterscheidung zwischen Rahmenhandlung und Lebenserinnerungen greift das Buch dabei zu einem außergewöhnlichen Mittel: Die Rahmenhandlung mit John und den Jungs wird in „Kapiteln“ erzählt, Johns Geschichten in „Teilen“. Das kann den Leser zunächst etwas verwirren, bis er es verstanden hat, denkt man bei Teilen doch zuerst an eine den Kapiteln übergeordnete Gliederungsebene.
Die Story um die Jungen kann durchgängig gefallen, Johns Erinnerungen steigern sich qualitativ. Während sich die Lebensgeschichte seines Vaters noch etwas zieht (und ganz ohne Übernatürliches auskommt), werden die folgenden Abenteuer immer besser. Speziell Johns Erlebnisse in dem Hinterwäldler-Dorf und mit seiner ‚Tochter‘ sind Mystery/Horror vom Feinsten.
Anscheinend war dem Verlag durchaus bewusst, dass der deutsche Titel „Das Haus der Monster“ nicht wirklich überzeugend gelungen ist, sodass man den Originaltitel gleich als Untertitel einfügte. In der mir vorliegenden deutschsprachigen eBook-Ausgabe wird auf dem Cover sogar ausschließlich der englische Originaltitel angegeben.

Fazit:
Dieses Genre-übergreifende Horror-Mystery-Thriller-Abenteuer kann überzeugen.

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