Die Geister von La Spezia

Oliver Plaschka
Die Geister von La Spezia

Der echte und der falsche Shelley

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Klappentext:

Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit

Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia er­trank. Aber war es wirklich nur ein Un­glück, oder steckt mehr da­hinter? Die ex­zent­rische Er­mittlerin Pat hat den Auf­trag, die Um­stände seines Todes auf­zu­klären. Mit­hilfe fan­tas­tischer Tech­nologie führt sie Mary zu den Schau­plätzen ihrer Ver­gangen­heit zu­rück. Ge­meinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia …

Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italie­nischen Exil ge­strandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, er­trank bei einem Segel­unglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zu­ging: Schon länger wurde er von Geis­tern und Visio­nen heim­gesucht. Welche fan­tas­tischen Kräfte wurden ihm aber zum Ver­hängnis? Mittels der visio­nären Kunst der Er­innerungs­reise führt die wag­halsige Spezial­agentin Pat Colom­bari Mary Shelley zu­rück zum Golf von La Spezia, wo die Ge­setze von Zeit und Raum ihre Gül­tigkeit ver­loren haben. Sie lernt den skan­dal­um­witterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Ge­heimnis birgt. Und sie wird Zeugin un­er­klärlicher Ge­schehnisse, die ihren An­fang in jener stür­mischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jen­seits ihrer Welt ein­ließen.

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Rezension:

Mary Shelleys Mann ist ertrunken. Dessen Vater hegt jedoch Zweifel, ob es wirklich ein Un­fall war. Deshalb be­auf­tragt er Pat Colom­bari, mit einer neu­artigen Tech­nologie Marys Er­in­nerungen zu durch­suchen. Doch die ge­mein­same Reise in die Er­in­nerungen ver­ändert diese, und so wird das Ge­wirr immer un­durch­dring­licher.

Das Buch, das der Autor Oliver Plaschka hier vorlegt, ist kompliziert. Was zu­nächst wie ein his­torischer Roman rund um eine Gruppe realer Per­sonen wirkt, rückt mit einer Technik, die es er­laubt, je­manden in dessen Er­in­nerungen zu be­gleiten, schnell in Richtung Retro-Science-Fiction. Schließ­lich ver­schiebt sich der Schwer­punkt aller­dings deutlich in den Fan­tasy-Be­reich. Die Idee, ge­meinsam mit dieser die Er­in­nerungen einer an­deren Person zu be­reisen, wirkt zu­nächst interes­sant. Die Um­setzung er­weist sich zu Be­ginn je­doch als re­lativ lang­weilig. Erst als sich heraus­stellt, dass die mit­reisende Be­sucherin die Er­in­nerungen mit ihrer An­wesen­heit auch ver­ändert, wird es deut­lich interes­santer. Aller­dings auch er­heblich ver­wirrender. Leider blickt der Leser schließlich auch kaum noch durch, was ver­änderte Er­in­nerungen und was die (im Rah­men der Ge­schichte) re­alen Er­eig­nisse sind. Als zu­sätzliche Ebene kommt hinzu, das un­klar bleibt, was da­von von den den Figuren zu­grunde­liegenden realen Per­sonen wirklich er­lebt wurde. So er­gibt dieses Werk ein Puzzle, durch­aus interes­santer Story-Details, die schluss­endlich aber eher ver­wirren als zu über­zeugen. Dazu kommt, dass die (realen oder ver­änderten?) Er­in­nerungs­stücke nicht chro­nologisch be­sucht werden. Die kurze Auf­stellung der be­nutzten realen Men­schen im An­hang bringt da nur be­dingt Auf­klärung.

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Fazit:

Die Umsetzung dieser an sich guten Idee um Reisen in fremde Er­in­nerungen kann so, wie hier um­ge­setzt, leider nicht ganz über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Chrüsi Roman-Reihe – 2 – Chrüsi und die Kosmische Industrie Norm

Christian Schmidt
Die Chrüsi Roman-Reihe – 2 – Chrüsi und die Kosmische Industrie Norm

Der Präzisierungsbedarf bei vorläufiger Normflexibilisierung

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Klappentext:

Was passiert, wenn man Bürokratie nicht bekämpft – sondern vollständig ernst nimmt?

Nach den Ereignissen des ersten Bandes steht Chrüsi erneut vor einer Heraus­forderung, die größer ist als jede Raum­station, jedes Ster­nen­system – und deutlich kom­plexer als ein Schwarzes Loch: Die Kosmische Industrie Norm (KIN).

Ein Regelwerk, das nicht das Universum regelt.

Nur alles darin.

Als jede Entscheidung, jede Kurskorrektur und jede Rettungsmaßnahme ge­nehmigungs­pflichtig wird, ent­scheidet sich Chrüsi für einen un­ge­wöhn­lichen Weg: Er wider­setzt sich nicht.

Er befolgt.

Konsequent. Vollständig. Ohne Abkürzungen.

Was folgt, ist eine ebenso logische wie absurde Eskalation, die schließlich in einem eigenen Ver­waltungs­universum endet – in­klusive Meta-Normen, Simu­lations­kaskaden und der ge­fähr­lichsten aller Fragen: Was, wenn Realität nicht voll­ständig modellier­bar ist?

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Rezension:

Es kann doch nicht sein, dass jedes Raumschiff einfach macht, was seine Be­satzung will! Da muss dringend eine Ver­fahrens­harmoni­sierung im er­wei­terten Zu­ständigkeits­raum her. Und dazu wird eine KIN, eine Kos­mische Industrie Norm be­nötigt. Ab sofort ist jede Maß­nahme ge­nehmigungs­pflichtig. Aber was ist, wenn ein anderes Raum­schiff dringend Hilfe braucht, aber keine Chance be­steht, dass die Ge­neh­migung zum Helfen recht­zeitig er­teilt wird?

Kaum dass Chrüsi das Chaos in Band 1 („Bürokratie im Weltraum“) über­standen hat, schickt Chris­tian Schmidt seinen Prota­gonis­ten schon wieder in neue büro­kra­tische Schwie­rig­keiten. Dieses Mal müssen sich die Raum­fahrer rund um den Titel­helden mit einer Ver­waltung herum­schlagen, die jede Tätig­keit nor­mieren und kont­rollieren will. Dabei kari­kiert der Autor das Ge­neh­migungs-Un­wesen ge­konnt, indem er es auf die Spitze treibt. Für den Leser ist das Humor pur, wobei die Längen des 1. Bandes dies­mal ver­mieden werden. Durch die Kürze der ein­zelnen Bände, die eher No­vellen­länge auf­weisen, sind diese auch leicht ver­daubar, was für diese Art Humor und einen Stil, der sich auf kurze Sätze und wenig er­zäh­lenden Text stützt, wahr­schein­lich von Vor­teil ist. In Roman­länge würde sich das wohl tot­laufen. So ser­viert ist es aller­dings ein sehr unter­halt­samer Lese-Snack, bei dem man sich aufs nächste Aben­teuer freuen darf.

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Fazit:

Diese Comedy-im-Weltraum-Idee kann auch im 2. Versuch zünden. Selten war Raum­fahrt so ko­misch statt kos­misch.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Warpantrieb nicht im Budget

Cassian J. Thorn
Warpantrieb nicht im Budget

Formular-Chaos

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Klappentext:

Der Weltraum – Unendliche Weiten?
Wohl eher unendliche Formulare.

Das Ablassventil in Röhre 14-C leckt seit Dienstag.
Das Ersatzteil liegt im Lager.
Einbau: nicht genehmigt.
Budget: eingefroren.
Inspektor: in Toulouse.
Reisekosten: nicht im Budget.
Antwortfrist: sechs bis acht Wochen.

Cosimo Moretti ist Techniker auf der Ares IV, einer ehemaligen Militär­station im Mond­orbit, ge­baut für einen Krieg, der nie statt­fand. Zwi­schen ros­tigem Stahl, re­cycelter Luft und For­mularen mit falscher Kos­ten­stelle hält er eine Station am Laufen, die das System längst ab­ge­schrieben hat.

Seine einzige Verbündete: eine taktische Kriegs-KI, eingebaut in einen Torpedo, der nie ab­ge­feuert wurde. Ihre Lösung für fast jedes Pro­blem: kon­trollierte Sprengung. Seine Antwort: lieber erst den An­trag stellen.

Als eine ganze Sektion vor dem Kollaps steht und Toulouse nicht reagiert, braucht Cosimo keine Ge­neh­migung. Er braucht eine Ge­setzes­lücke, einen Schrau­ben­schlüssel und einen zweiten Würfel Zucker. Eine sa­tirische Science-Fiction-Ge­schichte über ka­putte Raum­sta­tionen, ein­ge­frorene Bud­gets und die be­ruhi­gende Er­kenntnis, dass selbst im All nie­mand vor der Ver­waltung sicher ist.

Für Leser von trockener, realistischer Sci-Fi mit schwarzem Humor.

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Rezension:

Cosimo Moretti arbeitet seit 10 Jahren als Techniker auf der Raumstation Ares IV. Seit die ehe­mals mili­tärische Station in zivile Nutzung über­führt wurde, lange bevor er hier her­kam, wird wenig in die Er­haltung in­vestiert. Doch jetzt ent­deckt er einen Defekt, das Er­satz­teil ist sogar vor­rätig, aber er darf es nicht ein­bauen, weil das Budget ein­ge­froren ist. Also For­mular aus­füllen und ein­reichen. Be­arbeitungs­zeit 6 bis 8 Wochen, nur um dann zu er­fahren, dass dieses For­mular nicht mehr gültig ist. Er muss das neue For­mular aus­füllen – das es aller­dings noch gar nicht gibt.

Lässt man die unbedeutende Tatsache, dass sich der Handlungsort von Cassian J. Thorns Science-Fiction-Story im Mond­orbit be­findet und wir das Jahr 2063 schreiben, mal außer Acht, könnte man diese Ge­schichte glatt für eine Real­satire halten. Dem Autor ge­lingt es, das büro­kratische Chaos ge­lungen auf die Spitze zu treiben. Und sein Prota­gonist hat die Wahl, die An­ge­legenheit ein­fach aus­zu­sitzen, bis die Raum­station aus­ein­ander­fällt, oder eine Ge­setzes­lücke zu finden, die ihm er­laubt, ein­fach tätig zu werden. Dass es an Bord eine KI gibt, die bei der Ent­mili­tarisierung der Station ein­fach ver­gessen worden ist und die sich seit­dem lang­weilt, ist dabei durch­aus nütz­lich. Die kennt nämlich alle Mess­werte und Vor­schriften. … und weiß als ur­sprüng­liche Taktik-KI, wie man Pro­bleme um­gehen kann. Und der Leser dieses Wahn­sinns? Der lacht sich bei jeder neuen Wendung schlapp. Oder er leidet an ex­tremen Blut­hoch­druck, weil ihm die Er­eignisse auf Ares IV an eigene Er­lebnisse auf der ganz realen Erde er­innern. Die Ge­fahr be­steht aller­dings auch. Aber Lachen soll ja an­geblich gut gegen Blut­hoch­druck sein. … wo­mit auch dieses Pro­blem ge­löst wäre. Und übrigens: Auch die Gefahr, dass eine Fort­setzung über die Er­leb­nisse des Prota­gonis­ten auf Ares IV er­scheint, soll durch­aus real sein.

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Fazit:

Auch wenn wir uns mit diesem Buch in den Mondorbit begeben, dominieren die Humor-Ele­mente über dem Sci-Fi-Ge­danken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Chrüsi Roman-Reihe – 1 – Bürokratie im Weltraum

Christian Schmidt
Die Chrüsi Roman-Reihe – 1 – Bürokratie im Weltraum

Wie ein Bodenkontakt zur Landung wird

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Klappentext:

Was passiert, wenn man im Weltall nicht sofort handelt?

Chrüsi ist Koordinator der Galaktischen Gemeinschaft. Kein Held. Kein Stratege. Kein Retter.

Seine Aufgabe: beobachten, entscheiden, eskalieren. Sein Fehler: Er wartet.

Während andere sofort eingreifen, bleibt Chrüsi einfach da. Er hört zu. Er macht nichts kaputt. Und genau das bringt ein perfekt orga­nisiertes System ins Wanken.

Plötzlich funktionieren Konflikte nicht mehr wie vorgesehen. Bürokratie stolpert über Ruhe. For­mulare er­klären sich gegen­seitig für un­zu­ständig. Und eine KI namens NØR be­ginnt, Ironie zu ver­stehen.

Chrüsi – Bürokratie im Weltraum ist ein humorvoller Science-Fiction-Roman über Ver­ant­wortung ohne Macht, Ordnung ohne Kontrolle und die ge­fähr­lichste aller Ent­schei­dungen: kurz inne­zu­halten.

Warmherzig, absurd und erstaunlich aktuell – für alle, die sich schon einmal ge­fragt haben, ob man wirklich immer sofort etwas tun muss.

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Rezension:

Chrüsi ist Kommandant eines Intersektoralen Erkundungs- und Koordinations­vehikels der Galak­tischen Ge­mein­schaft, kurz gesagt: eines Raum­schiffs. Doch dann wird er voll­kommen un­er­wartet zum Sektor­koordinator er­nannt. Dabei kennt er nicht mal den Unter­schied zwischen einer An­näherung mit Boden­kontakt und einer Landung. Dabei weiß doch jeder, dass der im Aus­füllen des For­mulars 88-Z be­steht! Für so viel Igno­ranz kann NØR, das zentrale KI-Holo­gramm des Schiffs, nur Un­ver­ständnis auf­bringen.

Diese (zumindest vorerst) auf 5 Bände angelegte Science-Fiction-Reihe Christian Schmidts ist de­finitiv eines: anders. Der Schwer­punkt liegt er­heblich stärker auf Humor als auf klas­sischen SciFi-Themen. Vom Um­fang der ein­zelnen Bände her sind diese eher No­vellen als Romane. Die Ge­schichte be­steht (zu­mindest in diesem Band) über­wiegend aus Ge­sprächen. Die Sätze sind meist kurz, er­zählende Texte kaum vor­handen. Trotz­dem funktio­niert dieser Stil über­ra­schend gut, wenn man sich darauf ein­lässt. Gegen Ende hin flacht der Humor leider etwas ab, wenn es über längere Zeit primär um die büro­kratische De­fi­nition von „Standby“ geht. Die Grund­idee ver­spricht aber durch­aus Po­tenzial für weitere humor­volle Ge­schichten.

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Fazit:

Comedy im Weltraum – das ist eindeutig die beherrschende Idee hinter dieser (positiv) ver­rückten Science-Fiction-Reihe.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Manche Schuld vergeht nie

Elly Griffiths
Manche Schuld vergeht nie


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Übersetzung: Stefanie Kremer

Im Zeitalter des Nachttopfes

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Klappentext:

Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahr­heit durch die Zeit reist.

Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Mit ihrem Team reist sie in die Ver­gangen­heit, um un­ge­klärte Mord­fälle zu unter­suchen. Ihr neuster Auf­trag ist be­sonders brisant: Sie soll den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahr­hundert auf­klären. Doch die Zeit­reise geht schief, und während Ali in der Ver­gangen­heit fest­steckt, gerät ihr Leben in der Gegen­wart außer Kont­rolle.

Kriminalbeamtin Ali Dawson führt alles andere als ein normales Leben. Sie ist gerade fünfzig ge­worden, allein­er­ziehende Mutter eines er­wachsenen Sohnes und Teil einer ge­heimen Er­mittlungs­einheit, die in der Zeit zu­rück­reist, um alte Morde auf­zu­klären. Für ge­wöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders: Im Auf­trag des Justiz­ministers und Tory-Ab­ge­ordneten Isaac Templeton reist sie ins Vik­torianische Zeit­alter. Dort soll sie den Namen von Templetons exzent­rischem Ur­ur­groß­vater rein­waschen. Der war Ge­rüchten zu­folge Mit­glied eines zwie­lichtigen Männer­zirkels. Die Auf­nahme­bedingung: der Mord an einer Frau. Wäh­rend Ali in der Ver­gangen­heit er­mittelt und dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, ge­schieht in der Gegen­wart ein weiterer Mord. Und in den Fokus der Er­mitt­lungen gerät aus­ge­rechnet Alis Sohn.

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Rezension:

Ali Dawson hat sich aus einfachen Verhältnissen zur Kriminalkommissarin hoch­ge­arbeitet. Mittler­weile arbeitet sie in einer ge­heimen Spezial­abteilung, die per Zeit­reisen Cold Cases auf­arbeiten. Aber jetzt soll sie ins Jahr 1850 reisen, um heraus­zu­finden, ob der Ur­ur­groß­vater eines Ministers wirk­lich ein Mörder war.

Elly Griffiths mischt in diesem Werk Zeitreise-SciFi und Kriminalroman auf un­ge­wohnte Weise. Prota­gonis­tin ist die Kriminal­kommis­sarin Ali Dawson, die auch deutlich aus dem Raster üb­licher Prota­gonis­tinnen fällt. Eine Frau in ihren 50ern, 3 Mal ge­schieden, mit längst er­wachsenem Sohn, die mit leuch­tend-rot ge­färbten Haar herum­läuft und sich selbst als Sozia­lsitin und Athe­istin be­zeichnet, findet man in der Literatur eher selten in einer zen­tralen Rolle. Dass ihr Sohn als Assis­tent eines kon­serva­tiven Politi­kers arbeitet, setzt einen Gegen­pol. Gerade der Chef ihres Sohnes ist es auch noch, der Ali auf Zeit­reise ins 19. Jahr­hundert schickt – und er­mordet wird, wäh­rend Ali im Jahr 1850 fest­sitzt. Die Haupt­hand­lung ist im Jahr 2023 datiert. Beide Hand­lungs­ebenen ver­sprechen schnell, interes­sant zu werden. Das be­wahr­heitet sich auch, kommt es doch in beiden Zeiten zu un­er­warteten Wen­dungen. Während der Mord­fall in der Gegen­wart schlüssig auf­ge­klärt wird, bleiben die Rätsel des Jahres 1850 nahezu alle un­gelöst. Erst ganz am Ende wird nämlich klar, dass dieses Buch kein Solo-Werk ist, sondern fort­ge­setzt wird. Trotz­dem wären ein paar mehr Ant­worten schon am Ende dieses Bandes schön ge­wesen. So kann man nur auf ein bal­diges Er­scheinen des 2. Bandes hoffen. Darauf, wie viele es werden sollen, findet sich leider keine Infor­mation.

Die Autorin wechselt zwischen mehreren Charakteren und deren jeweiligen Hand­lungs­zeiten hin und her.

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Fazit:

Die Kombination aus ungewöhnlicher Protagonistin, Zeitreisen und Krimi hat ihren eigenen Reiz, lässt am Ende des Bandes aber vieles offen.

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Aus dem Leben eines Zeitreisenden

Levin Le Bon
Aus dem Leben eines Zeitreisenden

Leonardo da Vinci vs. Superintelligenz

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Klappentext:

Stell dir vor: Eine übermächtige künstliche Intelligenz droht, die Menschheit zu ver­sklaven. Nur ein ein­zelner Held kann sie auf­halten – und dafür muss er durch die Zeit reisen. Vom märchen­haften Schloss Neu­schwan­stein bis in das glit­zernde New York der 1950er-Jahre, wo auf dem Broad­way nicht nur Schein­werfer, sondern auch Ge­heimnisse leuchten.

Mitten im Geschehen: Legenden wie Hildegard Knef, König Ludwig und Leonardo da Vinci – his­torische Per­sönlich­keiten als Schlüssel­figuren im Kampf gegen die digitale Über­macht.

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Rezension:

2184. Levin lebt in einer Welt, die von einer KI beherrscht wird. Er ist jugend­liche 115 Jahre alt, denn die KI bietet den von der Erde an­ge­worbenen Men­schen ein gutes und sicheres Leben. Nur eins bietet sie nicht: Frei­heit. Alles ist regle­mentiert. Doch dann bietet sich Levin die Mög­lichkeit, das Kennen­lernen zwi­schen dieser KI und der Mensch­heit rück­gängig zu machen, indem er eine Zeit­reise an­tritt.

Diese Story-Idee Levin Le Bons klingt interessant, und das Buch ist auch durch­aus les­bar. Aller­dings hatte ich die Er­wartungs­haltung, eine ‚richtige‘ Zeit­reise-Ge­schichte zu lesen. Dass die Reise an sich mehr den Ein­druck von Fan­tasy als von Science Fic­tion macht, sehe ich dabei nicht als störend an. Die An­kunft auf Neu­schwan­stein im Jahr 1886 wirkt dann zu­nächst auch Zeit­reise-typisch. Dass der Mär­chen­könig bei einem Fest dann aller­dings Gäste wie den Sonnen­könig, Marie Antoinette oder Leo­nardo da Vinci be­grüßt, wirkt in einer Zeit­reise-Ge­schichte dann aber doch irgend­wie falsch, zumal es im Buch keinerlei Be­gründung für solche Un­stimmig­keiten gibt. Selbst Alexander der Große gibt sich auf Neu­schwan­stein die Ehre. Zu­dem be­geht der Prota­gonist un­logische Hand­lungen, die nur dazu zu dienen scheinen, die fol­genden Hand­lungen zu er­mög­lichen. Hinzu kommen grobe in­haltliche Fehler. So stellt sich der Prota­gonist und Ich-Er­zähler mit diesen Worten vor: „Mein Name ist Levin, ich bin 115 Jahre alt und lebe in meiner Bubble in­mitten der Andro­meda­galaxie. Sie liegt etwa 10.000 Kilo­meter von der Erde ent­fernt und bietet einen wunder­vollen Blick auf den blauen Pla­neten.“ … was astro­nomisch na­türlich voll­kommener Un­sinn ist.

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Fazit:

Die interessante Idee dieser Story wird leider durch unlogische, in der Ge­schichte nicht be­grün­dete Ein­fälle zer­stört.

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Alien im Wunderland

Thomas Tausend
Alien im Wunderland

Die Frage, wer das Ei legen darf

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Klappentext:

Die Erde in den Augen eines Außerirdischen

Xy ist am Boden zerstört, denn die Beziehung zu seinem Com­pagnon ist zer­brochen.

In seinem Bemühen Abstand zu gewinnen, lässt er sich auf das größte Abenteuer ein, welches auf Valor je kon­zipiert wurde: Als Mensch ge­tarnt den Pla­neten Erde zu be­suchen, von dem man auf Valor schon so viele interes­sante Aus­sendungen empfangen hat …

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Rezension:

Der Valoraner Xy ist aus Liebeskummer verzweifelt. Deshalb meldet er sich für das ver­rückteste Ex­periment, das die valo­ranische Wissen­schaft je unter­nommen hat. Xys Körper wird mit einem noch nie er­probtem Ver­fahren in einen mensch­lichen um­ge­wandelt. Als Mensch ge­tarnt soll er auf der Erde leben, um zu er­kunden, ob die Mensch­heit für einen Tech­nologie-Aus­tausch mit Valor be­reit ist.

Die Idee, die Erlebnisse eines Außerirdischen auf der Erde literarisch auf­zu­arbeiten, hatten schon mehrere Science-Fiction-Au­toren. Humor war dabei auch öfters im Spiel. Thomas Tausend schickt seinen valo­ranischen Prota­gonis­ten aller­dings nicht wie viele seiner Kollegen in die USA, sein Xy muss im gänzlich un-valo­ranischen Hessen über­leben. Die auf Valor aus mensch­lichen Aus­sendungen er­lernte Sprache namens Deutsch hilf ihm da nur ein­ge­schränkt weiter. All diese Pro­bleme seines Prota­gonis­ten bringt der Autor sehr humor­voll an seine Leser. Dabei rückt er Un­logiken der Mensch­heit ge­zielt in den Fokus, was sich bis in den Be­reich Gesell­schafts­kritik er­streckt. In manchen Punkten geht er nach meinem Ge­schmack aber zu tief ins De­tail und bremst damit die Ge­schichte stellen­weise etwas aus. Ins­gesamt ge­sehen sind die Aben­teuer des Aliens unter Hessen (und anderen Men­schen) aber äußerst unter­haltsam zu lesen. Am Ende deutet sich dann die Mög­lichkeit einer Fort­setzung an.

Der Autor überlässt es seinem valoranischen Protagonisten, seine Erlebnisse mit diesen eigen­artigen Men­schen selbst zu schildern.

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Fazit:

Diese Erlebnisse eines Außerirdischen auf der Erde fallen definitiv eher ins Humor-Genre als in das der Science Fiction.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Feuerteufelin – 1 – Der Angriff des Rabenclans

Jenny van de Nord
Die Feuerteufelin – 1 – Der Angriff des Rabenclans

Menschen und andere Monster

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Klappentext:

Niemand wird als Dämon geboren, doch jeder kann einer werden.

Neun Jahre ist es her, seit sich das Leben der 16-jährigen Kriegswaise Lioné in einen Alb­traum ver­wandelt hat. Als sie eines Nachts über­stürzt in die Wildnis flieht, mit nichts außer ihrem Schwert und ihrem Feuer­elementar­stein, be­ginnt eine ge­fährliche Reise durch die Welt Rem, in der sie sich zahl­reichen Monstern, aber auch der Fins­ternis in ihrem Herzen stellen muss.

Dabei stolpert die temperamentvolle Kämpferin mitten in die Angelegen­heiten des technisch über­legenen Raben­clans, der das Land zer­stört, um eine von der Göttin ge­schaffene Waffe zu finden. Lioné schließt sich Ver­bündeten an, die das Relikt be­schützen wollen.

Doch wem kann sie trauen? Eine Hetzjagd um unermessliche Macht ist ent­fesselt …

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Rezension:

Völlig erschöpft trifft die 16-jährige Lioné auf ein Monster, dem sie in ihrem Zu­stand nicht ge­wachsen ist. Nur die Tat­sache, dass ein anderer Einzel­gänger zu­fällig an diesem Ort über­nachten will und ihr hilft, rettet ihr das Leben. Wider­willig ent­schließt sich Lioné, den Weg ge­meinsam fort­zu­setzen. Schon bald wächst die Reise­gruppe weiter an. Als sie dabei zu­fällig in einen An­griff des Raben­clans ge­raden, be­schließen alle, sich diesem zu stellen.

Jenny van de Nord schafft im 1. Band ihres Mehrteilers eine Welt, die wirklich außer­ge­wöhnlich ist. Er­scheint diese zu­nächst ein­deutig dem Fan­tasy-Genre an­zu­ge­hören, wird schnell klar, dass es hier auch ein technisch hoch ent­wickeltes Volk gibt. Was zu­nächst wie ein Wider­spruch wirkt, er­klärt sich von selbst, wenn man er­fährt, dass die Welt Rem aus den Träumen der Erden-Men­schen ent­standen ist. Alb­träume in­klusive. Die Ge­schichte, die sich rund um die Prota­gonis­tin Lioné ent­wickelt, stellt eine Kom­bination aus Fan­tasy mit Science-Fiction-Ele­menten dar. Das Aben­teuer der immer weiter an­wach­senden Per­sonen­gruppe, die sich um die Prota­gonis­tin bildet wo­bei auch immer wieder ein­zelne Cha­raktere dieser Gruppe sterben, nimmt bei­nahe epische Aus­maße an. Auf­fällig ist, dass die Autorin keine Schwarz-Weiß-Figuren­zeichnung be­treibt. Mehrere Mit­glieder der Prota­gonis­ten-Gruppe ein­schließ­lich Lioné selbst muss man als Grau bis dunkel­grau cha­rakteri­sieren. Mir­glieder zu­nächst als ge­fährlich ein­ge­stufter Völker und sogar ‚Monster‘ er­weisen sich da­gegen schließ­lich als Kampf­gefährten. Nach dem eigent­lichen End­kampf dieses Bandes er­geben sich dann so viele neue Fragen, dass man nur auf eine baldige Ver­öffent­lichung des 2. Bandes hoffen kann.

Die Autorin folgt überwiegend ihrer (Haupt-)Protagonistin Lioné, wechselt zwischen­zeitlich er­zählerisch aber auch mehr­mals zu anderen Cha­rakteren.

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Fazit:

Diese außergewöhnliche und komplexe Welt kann den Leser fesseln und macht Lust auf die weitere Ent­wicklung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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The Age of Stone – 2 – Schatten über Klaehganmore (Hörbuch)

L. C. Frey
The Age of Stone – 2 – Schatten über Klaehganmore (Hörbuch)


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Sprecher: Martin Kuupa

Die wohlhabende Stadt

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Klappentext:

Ein abgelegenes Dorf in den Sümpfen von Klaehg.

Ein magisches Portal, von dem niemand erfahren darf.

Eine alte Blutschuld, die beglichen werden muss …

Nach seinem letzten Abenteuer bricht der einsame Wanderer Stone nach Süden auf, um dort eine Zwergen­schmiedin zu treffen, die an­geblich das Ge­heimnis des Feuer­pulvers kennt.

Doch als ihn drei furchteinflößende Skar-Krieger beim Frühstück überraschen, wird nichts aus seinen Plänen. Schwer ver­letzt schließt Stone sich einer Gaukler­truppe an, die je­doch noch ganz andere Dinge im Sinn hat, als ihr Publi­kum mit schönen Ge­sängen zu ver­zaubern …

Bei diesem Buch handelt es sich um ein klassisches Fantasy-Abenteuer mit Thriller-Ele­menten. Es er­warten dich jede Menge Action, lockere Sprüche und spannende Unter­haltung in einer harten, schmutzigen Welt voller Magie und Aben­teuer.

Dieser Roman enthält Figuren von moralisch fragwürdigem Charakter (die Helden ein­ge­schlossen).

Rezension:

Nach dem Zusammentreffen mit 3 Skar, die weit entfernt ihrer Heimat unter­wegs sind, ist Stone arg mit­ge­nommen. Dass ihn ein paar Gaukler auf ihrem Wagen mit­nehmen, kommt ihm gerade recht. Der Weg führt sie nach Klaehg­anmore. Eigent­lich sollte das ein Dorf sein, doch mittler­weile wird der Ort von einer stabilen Mauer ge­schützt. Auf­fälliger­weise scheint es allen Be­wohnern be­merkens­wert gut­zu­gehen.

Nachdem L. C. Frey die Hintergründe seines Protagonisten Stone im 1. Band („Der Fluch von Brakken“) seiner Fan­tasy-Reihe weit­gehend offen ließ, prä­sentiert er seinen Lesern dies­mal mehr In­forma­tionen zum Titel­helden. Das lässt ganz neue Speku­lationen zur Hand­lungs­welt zu, deren Be­deutungen für die Story noch nicht an­nähern ab­zu­sehen sind. Zu­mindest ist jetzt klar, dass es sich bei „The Age of Stone“ prin­zipiell um eine Welten­reise-Fan­tasy handelt. Die aktuelle Ge­schichte rund um Klaehg­anmores Ge­heimnisse zeigt wieder deutlich, dass die Hand­lungs­welt zu­tiefst magisch ist. Dabei be­dient sich der Autor mehrerer Zeit­ebenen, um das Rätsel um den Reich­tum der Stadt zu er­gründen. In einer Neben­handlung, die bis­her keine di­rekten Be­züge zum Prota­gonis­ten auf­zu­weisen hat, wird auch die Pro­blematik der Skar an sich weiter­verfolgt. All das lässt die Kom­plexität dieser Reihe deutlich an­wachsen. Band 3 („Unter Welten“), den ich be­reits vor diesem Band ge­lesen habe, be­schreibt dann wieder ein von diesem nahezu un­ab­hängiges Aben­teuer des Prota­gonis­ten, während im Hinter­grund die Welt an sich weiter ver­folgt wird. Die Reihe weiter­zu­ver­folgen, dürfte sich sicher lohnen.

Wieder wechselt der Autor wieder zwischen Schauplätzen, Charakteren und dies­mal auch Zeiten hin und her. Auch die Hör­buch-Um­setzung kann ge­fallen.

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Fazit:

Die Kombination aus Fantasy-/Mystery-Handlung und SciFi-Hinter­gründen ver­leiht der Ge­schichte eine interes­sante Kom­plexität.

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Der Atlas der Abenteuer – 2 – Weltenretten für Fortgeschrittene

Cressida Cowell
Der Atlas der Abenteuer – 2 – Weltenretten für Fortgeschrittene


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Übersetzung: Jan Möller

Ein Baby-Alien auf Abwegen

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Klappentext:

Achtung: Diese Geschichte enthält seltene magische Kreaturen, einen Feuer­planeten aus Eis und Schnee, böse Wider­sacher und die besten Helden und Heldinnen aller Zeiten!

Eigentlich haben die vier O’Hero-Smith Kinder – die Zwillinge K2 und Izza­bird und ihre Stief­geschwister Theo und Mabel – der be­rühmt-be­rüchtigten Hori­zabel hoch und heilig ver­sprochen, von nun an die Finger vom Welten­wandern zu lassen. Doch dann ent­decken die vier das ma­gische Wesen Bug. Es ist klar: Bug kommt aus einer anderen Welt und kann auf der Erde nicht über­leben. Kurzer­hand stürzen sich K2, Izza­bird, Theo und Mabel in ein weiteres Aben­teuer, um Bug auf seinen eis­ver­krusteten Feuer­planeten Blink 22 zu­rück­zu­bringen. Dabei können sie ihren Eltern hoffent­lich auch be­weisen, dass sie sehr wohl mit Magie um­gehen können.

Auf Blink 22 angekommen, geraten die vier jedoch in große Gefahr, denn Vorcxix, der bei ihrem letzten Aben­teuer ewige Rache ge­schworen hat, wartet bereits auf sie.

Gut, dass nicht nur K2 eine magische Gabe hat, denn es geht auf einmal nicht mehr nur darum, Bug nach Hause zu bringen, auch das Schicksal des Uni­versums liegt wieder ein­mal in ihren Händen…

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Rezension:

Seit ihrem gemeinsamen Abenteuer halten die O’Hero-Smith-Stief­geschwister fest zu­sammen. Theo, K2, Izzabird und Mabel stört es lediglich, dass ihnen die Er­wachsenen nicht zu­trauen, end­lich in Magie aus­ge­bildet zu werden. Noch dazu mussten sie fest ver­sprechen, nicht wieder welten­zu­wandern. Als bei ihnen je­doch ein ein­deutig sowohl ma­gisches als auch außer­irdisches Wesen auf­taucht, be­schließen sie doch, dieses heim­zu­bringen. Und schon nimmt das Chaos seinen Lauf.

Obwohl die Protagonisten in Cressida Cowells junger Urban-Fantasy-Science-Fiction-Reihe am Ende des 1. Bandes („Welten­wandern für An­fänger“) ver­sprechen mussten, die Erde nicht wieder zu ver­lassen, war na­türlich klar, dass sie das im nächsten Band wieder tut würden. Sonst wäre die Reihe nach Band 1 ja schon zu Ende ge­wesen. Im Mittel­punkt stehen na­türlich wieder die Kinder der Patch­work-Familie O’Hero-Smith, der 13-jährige Theo, seine 9-jährige Schwester Mabel – die Kinder von Mutter Smith –, deren 12-jährige Stief­ge­schwister, die Zwil­linge K2 und Izza­bird – Kinder von Vater O’Hero – sowie die kleine Anni­peck – ge­meinsame Tochter beider Eltern­teile. Nicht zu ver­gessen die inter­galaktische Kopf­geld­jägerin Hori­zabel, die die Ge­schichte auch er­zählt. Be­trachtet man das Alter der meisten Haupt­charaktere, wirkt die Er­zähl­weise etwas kind­licher, als man es von ver­gleichbaren Büchern ge­wohnt ist. Trotz­dem kann das cha­otische Aben­teuer, das SciFi- und Fan­tasy-Ele­mente ge­konnt ver­bindet, auch älteren Leser ge­fallen. Das Ende dieses Bandes ver­spricht be­reits, dass auch der nächste Band be­stimmt nicht lang­weilig werden dürfte.

Die Autorin lässt ihre Erzählerin Horizabel wechselweise in der 1. und der 3. Person er­zählen. Da­bei er­folgt ein steter Wechsel zwi­schen Schau­plätzen und aktuell han­delnden Cha­rakteren.

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Fazit:

Fantasy-Elemente, Weltenreisen und Familienchaos bilden hier erneut ein tur­bulentes Durch­einander, das den Leser unter­hält.

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