Schöne Aussichten

Sabine Giesen
Schöne Aussichten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Perfekte Pflege?

Klappentext:
Was bleibt, ist die Erinnerung
Ein Blick auf das Altenheim der Zukunft: beherrscht von Technik. Was geschieht mit den Menschen? Erschreckend schöne Aussichten!?

Rezension:
Ein Pflegeheim der Zukunft. Die Patientin ist vollständig umsorgt. Der Computer überwacht ständig sämtliche Werte und regelt alles. Und dann kommt sogar jeden Tag eine Frau für ein paar Stunden vorbei, um eine persönliche Unterhaltung zu gewährleisten.
Sabine Giesens Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe kann man wohl am besten als dystopische SciFi bezeichnen. Was will der alte Mensch mehr? Die Technik sorgt für alles, und ein lebender Mensch steht regelmäßig für menschliche Gespräche zur Verfügung. Viel mehr kann ich zu diesem eBook, bei dem die eigentliche Story (je nach Reader) nur etwa 6 Seiten umfasst, nicht sagen, ohne diese komplett nachzuerzählen.
Die Autorin lässt ihre namenlose Protagonistin in der Ich-Form über die zunehmende Technisierung nachdenken, wobei der sentimentale Stil dem Thema angemessen wirkt.

Fazit:
Diese Kurz-Dystopie spricht interessante Themen an, folgt den Gedanken in ihrer Kürze jedoch nicht in die Tiefe.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Lost God

Gregor Spörri
Lost God

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen Macht und Theorien

Klappentext:
Ein lastwagengroßes UFO erscheint über der Erde. Auf seiner Hülle prangt ein sichelförmiges Zeichen. Ein Imam deutet das Zeichen als Symbol des Islam und behauptet mit Bezug auf den Koran, das Objekt stamme von einer Schwesterwelt der Erde. Eine islamische Terrororganisation ruft daraufhin zum globalen Heiligen Krieg auf.
Alien-Forscher Erich von Däniken entdeckt das gleiche Zeichen auf einem jahrtausendealten sumerischen Rollsiegel und prophezeit der Welt einen Götterschock ganz anderer Art. Sowohl Russland als auch China planen das mysteriöse Objekt zu untersuchen, doch US-Präsident Donald Trump will den beiden Ostmächten um jeden Preis zuvorkommen – eine verheerende Entscheidung.
Während Terroristen Europa ins Chaos zu stürzen versuchen, hebt in Cape Canaveral eine reaktiierte Raumfähre ab. Die Besatzung soll das von den Islamisten zum göttlichen Zeichen erhobene UFO bergen und zur Erde bringen. Mit an Bord sind der verwegene Navy-Flieger Tom Taylor, die junge Wissenschaftsjournalistin und Querdenkerin Sally Brown, sowie der deutsche Raketeningenieur Gunther Wolf, der mehr über das UFO und seine Herkunft zu wissen scheint, als er zuzugeben bereit ist. Doch kaum ist die alte Fähre gestartet, gerät die Welt in einen Strudel apokalyptischer Ereignisse unvorstellbaren Ausmaßes.

Rezension:
Als überraschend ein UFO im Erdorbit auftaucht, prallen die verrücktesten Theorien aufeinander. Verschiedene Interessengruppen möchten den Vorfall zum eigenen Machtausbau nutzen. Dabei deutet vorerst nichts auf feindliche Absichten der Besucher hin. Das ändert sich allerdings drastisch. Während am Boden noch verschiedene Weltsichten aufeinanderprallen, nimmt das Chaos seinen apokalyptischen Lauf.
In seinem Science-Fiction-Thriller verbindet der Schweizer Gregor Spörri SciFi mit Mystery und einem nicht gerade kleinen Hauch Politik- beziehungsweise Gesellschaftsparodie. Als Grundlage kombiniert er reale wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien mit den Vermutungen eines Erich von Däniken, den aktuellen Stand der Raumfahrt mit religiösen Themen. Außergewöhnlich ist auch, dass reale Personen wie Donald Trump und Erich von Däniken in der fiktiven Handlung auftreten – und dabei durchaus ‚echt‘ wirken. Wie man dem Vorwort entnehmen kann, scheint der Autor Ancient-Aliens-Theorien im realen Leben übrigens nahezustehen und mit von Däniken Kontakt zu unterhalten.
Wirkt die Handlung mit ihren vielen Schauplätzen und Charakteren zu Beginn etwas verwirrend, greifen die diversen Elemente schnell wie Zahnräder ineinander. Einen dieser Charakter als ‚den‘ Protagonisten zu definieren, erweist sich als unmöglich. Zwischen den Schauplätzen findet ein teilweise rasander Wechsel statt.
Den Stil des Autors zu beurteilen, fällt nicht leicht. In die gut lesbare Handlung sind immer wieder sprachlich sehr nüchterne Erklärungen eingeschoben, die in einem Roman fehl am Platze wirken. So werden bei den Space-Shuttle-Szenen immer wieder die ausgeschriebenen Bedeutungen der als feststehende Abkürzungen benutzen Ausrüstungsteile in Klammern hinzugefügt oder technische Komponenten über ganze Absätze in einem Lexikon-Stil erklärt, statt das ins Gespräch zwischen den beteiligten Personen einzubetten. Die eigentliche Handlung ist allerdings gelungen.
Die heiße Phase des Weltuntergangs findet übrigens im September 2019 statt, genau an den Tagen, an denen ich dieses Buch gelesen habe. Und ich habe nichts davon mitbekommen …

Fazit:
Dieser SciFi-Mystery-Thriller könnte durch eine stilistische Überarbeitung noch deutlich aufgewertet werden.

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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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Milten & Percy – 1 – Das Schloss der Skelette

Florian C. Booktian
Milten & Percy – 1 – Das Schloss der Skelette

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Das Erdmännchen und die Kellnerin

Klappentext:
Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist.
Tauchen Sie ein in die Galaxy #590B, dem neuen Fantasy-Universum von Florian C. Booktian. Voll mit kuriosen Kreaturen, einzigartigen Schauplätzen und zwei unvergesslichen Freunden: Milten und Percy.

Rezension:
Die Bewohner der fernen Galaxie #590B wünschten sich nichts sehnlicher, als eine Kopie des Planeten Erde zu besitzen. Da das Geld jedoch knapp war, musste diese Erde mit Teilen eines anderen Planeten kombiniert werden, sodass sich auf ihr neben Menschen auch allerlei andere Wesen tummeln. So dient in der dortigen London-Kopie ein sprechendes Erdmännchen namens Percy als Polizist. Gerade als der endlich mal Urlaub machen will, bekommt er einen menschlichen Erfinder als Praktikanten untergejubelt. Kein Problem, dann nimmt er den halt einfach mit in den Urlaub. Im Provinzkaff seiner Wahl angekommen, stecken beide aber sofort mitten in einem Kriminalfall, bei dem lebende Skelette noch die harmloseren Mitwirkenden sind.
Die kurze Inhaltsangabe verrät wohl schon eindeutig, dass es in Florian C. Booktians Buch ziemlich skurril zugeht. Da fällt es schwer, es in eine Schublade einzuteilen. Fantasy, weil es Wesen wie sprechende Tiere, untote Skelette und auch Vampire gibt? SciFi, weil offensichtlich weiterentwickelte Wesen (die wir allerdings nicht kennenlernen) in der Lage sind, unseren (halben) Planeten zu klonen? Beides etwas und doch auch wieder nicht. Da das Kopieren der Erde nur ganz am Anfang erwähnt wird und inhaltlich keine Rolle spielt, tentiere ich eher in Richtung Fantasy. Aber auch sonst setzen sich die Skurrilitäten durchs ganze Buch fort.
Auch durch den recht angenehmen Stil des Autors bedingt, kann diese ungewöhnliche Geschichte durchaus überzeugen, vorausgesetzt, man ist bereit, sich auf ein solches Experiment, wie es dieses Buch ist, einzulassen. Dass er sich selbst nicht ganz erst nimmt, verrät der Autor auch mit seiner Autorenvita, aus der ich nur diese wenigen Sätze zitieren möchte: „Florian C. Booktian (ausgesprochen Buk-tschiän) ist der Erbe des Zaargen Unendlichkeitsbleistifts aus purem Lederholz, der Verwalter der Duduranischen Belustigungsbibliothek mit über 6583 Büchern (von denen er Dutzende selbst verfasst hat) und der Besitzer des Trididudu: ein Handtuch, das von alleine trocknet (…) Auf seinem Heimatplaneten in der Galaxie #590B verkaufte der 24-Jährige bereits mehr als 150 Millionen Bücher. Seinen großen Erfolg verdankt er vor allem seiner tüchtigen Schreiberei, zu hohen Auflagen und mehreren eiskalten Wintern, in denen es an Brennholz mangelte.“
Wie der Titel verrät, soll „Das Schloss des Skelette“ wahrscheinlich nicht das einzige Abenteuer der beiden Helden „Milten & Percy“ bleiben. Band 2 ist übrigens unter dem Titel „Der Tod des Florian C. Booktian“ angekündigt.

Fazit:
Ein sehr skurriles Fantasy-Krimi-Abenteuer aus einer fernen Galaxie. Mögen alle Erdmännchen mit euch sein!

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Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Ralph E. Vaughan
Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Übersetzung: Hans Gerwien, Andreas Schiffmann

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Verfolgung durch die Zeit

Klappentext:
In London verschwinden Menschen. Die Nächte verbreiten überall Angst und Schrecken, niemand fühlt sich mehr sicher. Man erzählt sich in den Straßen von Geistern, welche die Menschen entführen.
Als Sherlock Holmes durch H. G. Wells einen zurückkehrenden Zeitreisenden aufspürt, vermutet er einen Zusammenhang mit den Morden und ist der grausamen Wahrheit damit bereits sehr nah.
Es sind die Morlocks, die das viktorianische London terrorisieren.
Der Meisterdetektiv stellt sich ihnen entgegen.

Rezension:
In London verschwinden immer mehr Leute spurlos. Sherlock Holmes, der längere Zeit in Frankreich verbrachte, beschließt daher zurückzukehren. Die Spur führt ihn zu einem Schriftsteller namens H. G. Wells, welcher ihm von einem Erfinder erzählt, der eine Zeitmaschine konstruiert hat. Wells hat diese Erfindung sogar schon in einem Buch verarbeitet. Wie nahe dieses der Realität kommt, überrascht sogar Holmes. Um seine Heimatstadt zu retten, entschließt er sich, selbst mehrere Zeitreisen zu unternehmen.
Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß natürlich, dass ich für phantastische Stoffe zu haben bin und auch schon einige Neo-Holmes-Bücher rezensiert habe. Da sollte Ralph E. Vaughans Geschichte doch eigentlich meinen Geschmack treffen. Leider treffen solche Theorien jedoch nicht immer ins Schwarze. Die Zeitreisethematik um die Morlocks, die man je nach Blickwinkel als SciFi oder auch als Fantasy betrachten kann, funktioniert für sich genommen ganz gut. Der Titel lässt jedoch primär an eine Sherlock-Holmes-Geschichte denken. Das ist dieses Buch jedoch überhaupt nicht. Natürlich gibt es einen Protagonisten dieses Namens, doch hat dieser mit Arthur Conan Doyles berühmten Detektiv aus № 221b, Baker Street nahezu nichts zu tun. Dr. Watson tritt so gut wie überhaupt nicht in Erscheinung. Das typische ‚Sherlock-Holmes-Gefühl‘, das nicht unwesentlich von der viktorianischen Atmosphäre lebt, kommt leider zu keinem Zeitpunkt auf. Auch dass das Geschehen aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, wirkt irgendwie nicht Holmes-like. Der Autor wäre besser beraten gewesen, hätte er die auf Wellsʼ „Die Zeitmaschine“ aufbauende Handlung mit einem eigenen Helden ins Rennen geschickt und Mr Holmes aus der Angelegenheit herausgelassen. Die Idee, dass die Morlocks die Zeitmaschine ihres Besuchers kopieren und mit dieser in die (aus ihrer Sicht) weit zurückliegende Vergangenheit reisen, wäre – besser aufbereitet – nämlich durchaus tragfähig. Die schlechte Kopie eines Sherlock Holmes stört da nur.

Fazit:
Der Held dieses Zeitreisekrimis hat mit dem Sherlock Holmes, den wir alle kennen, nur sehr wenig zu tun.

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Henry Voigt Abenteuerreihe – 1 – Salomons Geheimnis

David Reimer
Henry Voigt Abenteuerreihe – 1 – Salomons Geheimnis

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Hilfe von ‚oben‘

Klappentext:
Auf der Suche nach dem Schicksal seines Großvaters entdeckt Henry die Spur zu dem vielleicht größten Geheimnis der Menschheitsgeschichte, gejagt von seinem Erzfeind und einem skrupellosen Multimilliardär. Wird es ihm gelingen, König Salomons Geheimnis rechtzeitig zu entschlüsseln? Welches Schicksal traf seinen Großvater? Eine geheimnisvolle und actionreiche Schatzsuche rund um den Globus entfacht. Ein Wettlauf gegen die Zeit.
Für alle die Indiana Jones, Robert Langdon und eine aufregende Schatzsuche lieben.

Rezension:
Eigentlich sind Henry und sein Assistent Isaac auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer. Der sensationelle Fund wird ihnen aber von Rivalen abgenommen. Ein anderer Schatz verbleibt Henry allerdings: das Tagebuch eines guten Freundes seines Großvaters. Und das führt ihn in den Nahen Osten. Eine Schnipseljagd durch Israel und Ägypten beginnt, die ihn bis in den Amazonas-Dschungel führt. Alles um das Geheimnis seines Großvaters zu lösen. Doch die Rivalen bleiben ihm ständig auf den Fersen.
Einiges in David Reimers Archäologie-Abenteuer erinnert – wie schon der Klappentext sagt – tatsächlich an Indiana Jones. Ein Archäologe begibt sich auf die Action-reiche Suche nach einem sagenhaften Relikt. Was der Klappentext allerdings nicht erahnen lässt, ist, dass die mit diesem Band startende Reihe um den Archäologen Henry Voigt inhaltlich mit der SciFi-Reihe des Autors „Die Wächter des Wissens“ verflochten ist. Im Gegensatz zu letzterer erscheint die Handlung hier aber stimmiger. Die dort von mir mehrfach kritisierten Unstimmigkeiten (beziehungsweise Unerkennbarkeiten) im zeitlichen Verlauf treten hier nicht auf. Der Leser kann dem zeitlichen Ablauf problemlos folgen. Was allerdings geblieben ist, ist, dass manches auch hier etwas überhetzt wirkt. Auch muss Kommissar Zufall mehrmals zu Hilfe kommen. Dass der Protagonist beispielsweise auf seiner nicht vorhergeplanten Reise rein zufällig zu dem Zeitpunkt an einer alten Ausgrabungsstelle eintrifft, an dem die Sonne zur Sommersonnenwende den Weg zu einem versteckten Zugang aufzeigt, erscheint schon als ein reichlich großer Zufall. Da wäre eine Zwangspause im Vorankommen handlungstechnisch manchmal überzeugender gewesen. Trotzdem wirkt diese Story insgesamt gesehen überzeugender als das Raumfahrt-Abentuer des Autors.
Trotz der genannten kleineren Unstimmigkeiten liest sich dieses Action-Abenteuer gut. Der Stil der in der 3. Person erzählten Geschichte wirkt stimmig. Lediglich das (im Impressum namentlich genannte) Lektorat sollte seine Arbeit dringend nachbessern. Da ist leider eine ganze Anzahl an Flüchtigkeitsfehlern durchgerutscht.

Fazit:
Ein interessantes Archäologen-Abenteuer im Stil Indiana Jonesʼ, das durchaus Lust auf mehr macht.

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Oliver Blue und die Schule für Seher – 1 – Die Zauberfabrik

Morgan Rice
Oliver Blue und die Schule für Seher – 1 – Die Zauberfabrik

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Außerhalb der Zeit

Klappentext:
Vom #1 Fantasy Bestsellerautor Morgan Rice kommt eine neue Serie für junge Leser — und auch Erwachsene! Fans von Harry Potter und Percy Jackson – aufgepasst!
DIE ZAUBERFABRIK: OLIVER BLUE UND DIE SCHULE FÜR HELLSEHER (BUCH EINS) erzählt die Geschichte des elfjährigen Oliver Blue, der von seiner Familie nicht geliebt wird. Oliver weiß, dass er anders ist und er spürt, dass er Fähigkeiten besitzt, die andere nicht haben. Er ist besessen von Erfindungen und fest entschlossen, seinem schrecklichen Leben zu entkommen und es zu etwas zu bringen.
Als Olivers Familie in das nächste heruntergekommene Haus zieht, wird er in eine neue sechste Klasse geschickt, die noch schrecklicher ist als die letzte. Er wird ausgeschlossen und schikaniert. Oliver sieht keinen Ausweg mehr. Doch dann stolpert er über eine verlassene Fabrik, in der einst wundersame Gerätschaften erfunden wurden. Plötzlich könnte es sein, dass seine Träume doch wahr werden.
Wer ist der geheimnisvolle alte Mann, der sich in der Fabrik versteckt?
Was ist seine geheime Erfindung?
Wird Oliver am Ende in die Vergangenheit zurückversetzt, um im Jahre 1944 an einer magischen Schule für Kinder mit besonderen Fähigkeiten seine eigenen übernatürlichen Kräfte zu erforschen?
DIE ZAUBERFABRIK ist das erste Buch einer belebenden Fantasy-Reihe voller Magie, Liebe, Humor, Tragik und schicksalhaften Begegnungen, die immer überraschende Wendungen bereithält. Sie werden Oliver Blue lieben und seine Erlebnisse bis tief in die Nacht hinein nicht aus der Hand legen können.

Rezension:
Schon wieder ist die Familie umgezogen! Diesmal gibt es für den 11-jährigen Oliver nicht mal ein eigens Zimmer. Sein Bruder weigert sich natürlich, sich eines mit ihm zu teilen. Der kann ihn sowieso nicht leiden. Seine Eltern scheint es auch nicht zu stören, dass der ständig auf ihm herumhackt. Und in seiner neuen Schule findet Oliver natürlich auch keine Freunde – so wie in allen bisherigen Schulen. Aber in dieser Stadt soll ein alter Erfinder wohnen, dessen Fan Oliver schon lange ist. Ob es ihm gelingt, den kennenzulernen? Auf Oliver wartet ein unglaubliches Abenteuer, das ihn bis in die Zeit des 2. Weltkriegs führt.
Schon im Angebotstext in den verschiedenen Shops wird ein direkter Vergleich dieses Buches zu Harry Potters und Percy Jacksons Abenteuern gezogen. Auch wenn es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen Morgan Riceʼ „Oliver Blue und die Schule für Seher“ und den genannten prominenten Werken gibt, sind die Unterschiede doch bedeutend. Zumindest in diesem Band nimmt beispielsweise die Schule, die Oliver jetzt besucht, – ganz im Gegensatz zu Hogwarts – nur eine recht kleine Rolle ein. Aber auch sonst stößt man auf Unstimmigkeiten, die dem Leser allerdings teilweise erst nach dem Lesen des Buches auffallen können. Das fängt damit an, dass schon der Titel der Reihe nicht ganz korrekt angegeben wird („Hellseher“ statt „Seher“), oder dass behauptet wird, der Protagonist würde die Schule im Jahr 1944 besuchen, obwohl der Text aussagt, dass die Schule ‚außerhalb der Zeit‘ liegt. Die Autorenvita bezeichnet Morgan Rice als US-amerikanische Autorin, mehrere lobende Rezensionen in großen US-Zeitschriften werden zitiert. Trotzdem werden die deutschen Ausgaben ihrer (zahlreichen) Bücher per Selfpublishing veröffentlicht. Übersetzer werden weder auf den Shop-Seiten noch im eBook selbst genannt. Für eine maschinelle Übersetzung ist das Ergebnis aber erheblich zu gut. Da stellen sich einem ‚geübten‘ Leser und Rezensenten schon ein paar Fragen.
Viel wichtiger ist allerdings natürlich der Inhalt des Buches. An dem gibt es wenig auszusetzen. Es ist das Abenteuer eines 11-jährigen Jungen, der unerwartet in eine magische Welt gerät – und in dieser Hinsicht durchaus mit Harry Potter und Percy Jackson vergleichbar. Neben den Urban-Fantasy-Elementen spielen in gewissem Maß auch SciFi-typische eine Rolle. Was man allerdings kritisieren muss, sind mehrere naturwissenschaftlich-technische Fehler der Autorin, die beispielsweise die Begriffe „reflektieren“ und „absorbieren“ verwechselt. (Ein weißer Gegenstand erscheint ihrer Meinung nach weiß, weil er alle Wellenlängen des Lichts absorbiert und nichts reflektiert, ein schwarzer absorbiert nichts und reflektiert alles. Natürlich ist es genau umgekehrt.) Auch dass das Zünden einer Rakete mit atomarem Sprengkopf und das Zünden der Nuklearladung selbst getrennte Vorgänge sind, scheint Morgan Rice nicht klar zu sein.
Abgesehen von derartigen Unstimmigkeiten liest sich das Buch wirklich gut. Fans junger Urban Fantasy können an dieser Kombination von Magie, Zeitreise und etwas SciFi durchaus Gefallen finden.

Fazit:
Trotz einiger inhaltlicher Unstimmigkeiten kann dieses magische Zeitreiseabenteuer Urban-Fantasy-Fans überzeugen.

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Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

Freder van Holk
Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Ein Maya aus Atlantis

Klappentext:
Dieses Buch enthält folgende Bände:
Ein Mann fällt vom Himmel
Kampf um die Sonnenstadt
Die schwebende Burg
Die Krone der Khmer
Die Bände der Sun Koh Leihbuch-Sammlung enthalten jeweils 4-5 (von insgesamt 37) Sun Koh Abenteuern in der Version der Leihbuch-Ausgabe aus den 1950er Jahren. Diese unterscheidet sich von der 37bändigen Sun Koh Taschenbuch-Ausgabe (aus den 1970er Jahren) durch einen erheblich höheren Umfang pro Roman. Beide Versionen des Stoffes weisen wiederum inhaltliche Differenzen zu der 150bändigen Heft-Erstausgabe in den 1930er Jahren auf.
Sun Koh – Er war der Sohn der Sonne, dazu ausersehen, das Erbe eines sagenhaften Kontinents anzutreten. Die berühmte phantastische Abenteuerserie aus den dreißiger Jahren erscheint jetzt wieder neu. SUN KOH hat Millionen begeistert, er wird auch die heutige Generation mit seinen atemberaubenden Abenteuern in seinen Bann schlagen. Denn SUN KOH ist von zeitloser Aktualität – so zeitlos wie die Sonne, aus der er kommt.

Rezension:
Wie aus dem Nichts taucht mitten in London ein Mann auf, der lediglich einen Schlafanzug trägt. Dieser verfügt zwar über außergewöhnliche geistige und körperliche Fähigkeiten sowie ein umfassendes Wissen auf unterschiedlichsten Fachgebieten, weiß außer seinem Namen, Sun Koh, aber nicht das geringste über seine eigene Vergangenheit. Innerhalb kurzer Zeit gelingt es ihm, sowohl Freunde zu gewinnen als sich auch Feinde zu schaffen. Schnell steht fest, dass Sun Kohs Weg vorerst zu Maya-Ruinen in Mexiko führt. Aber auch hier wird er nicht von allen mit offenen Armen begrüßt.
Wie bereits der Klappentext verrät, haben Sun Kohs Abenteuer aus der Feder von Freder van Holk (wobei sich hinter diesem Pseudonym der Autor Paul Alfred Müller versteckt) eine bewegte Geschichte hinter sich. Mehrfach überarbeitet und neu aufgelegt fanden anscheinend auch größere inhaltliche Anpassungen an den jeweiligen Zeitgeschmack statt. Da ich allerdings nur dieses Reprint (falls man das bei einer eBook-Neuveröffentlichung überhaupt so nennen kann) kenne, kann ich selbst nichts Näheres zu diesen Veränderungen sagen.
Stilistisch entspricht die Geschichte dem, was man bei Heftroman-Reihen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erwartet. Der praktisch unbezwingbare Held überflügelt mit seinem geistigen und körperlichen Können alle anderen und wird von allen Angehörigen der ‚guten Seite‘ sofort oder nach sehr kurzem Zögern als großes Vorbild akzeptiert, dem bereitwillig gefolgt beziehungsweise zugearbeitet wird. Die bloße Nennung seines Namens genügt, dass selbst Polizisten seinen Worten sofort uneingeschränkt Glauben schenken. Derartige Protagonisten sind in der modernen Literatur natürlich nicht mehr modern. Wirklich glaubhaft waren sie wohl schon damals nicht. Inhaltlich pendelt die Handlung (zumindest in den hier versammelten 4 Bänden) zwischen Urban Fantasy, SciFi, Krimi, Western, Abenteuer und bei genauer Analyse wohl noch einigen anderen Genres. Was es allerdings überhaupt nicht gibt, ist eine Charakterentwicklung. Auch bei den Nebenfiguren ist trotz wiederholt überstandenen Lebensgefahren keinerlei Reifungs- und Erkenntnisprozess erkennbar.
Leider lässt der Text auch viele Fragen unbeantwortet. Wieso alle den Protagonisten als rechtmäßigen Erben der Mayakultur und der mit dieser verbundenen Funde anerkennen, bleibt genauso offen wie die Frage, weshalb man in ihm den rechtmäßigen König des untergegangenen Atlantis sieht.
Der Autor hatte zweifellos Erfahrung darin, gut lesbare und dem Massenmarkt gerecht werdende Texte zu verfassen, die oben genannten inhaltlichen Schwachstellen schränken den Lesegenuss aber doch deutlich ein. Eventuell ist auch nur der Zeitgeschmack über solche Aneinanderreihungen von Abenteuern überragender Helden hinweggegangen.

Fazit:
Ein unbesiegbarer Held überwindet alle Gefahren – viel mehr echte Handlung gibt es aber leider nicht.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Die Ausgrabung New Yorks

Hendrik M. Bekker
Die Ausgrabung New Yorks

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Rätsel der Ahnen

Klappentext:
Kea Webla kann sein Glück kaum fassen: Er hat endlich die Aufzeichnung über die legendäre Stadt New York gefunden und bekommt eine Expedition genehmigt. Doch ist er bereit für die Geheimnisse, die er dort finden wird?

Rezension:
Seit einer sagenhaften Katastrophe gibt es auf der Erde nur noch die Kultur des Südkontinents. Was davor geschah, berichten nur Legenden. Als Kea Webla Aufzeichnungen über die legendäre Stadt New York findet, organisiert er sofort eine Expedition. Tatsächlich findet er die Überreste der Stadt – und in ihr lebende Menschen.
Hendrik M. Bekker lässt seine Leser in diesem kurzen SciFi-Abenteuer lange im Unklaren, was es mir dem Protagonisten und der Kultur, der er angehört, auf sich hat. Welchen Charakter die lange zurückliegende Zerstörung der alten Kultur hatte, wird nicht aufgelöst. Die Überraschung am Ende dieser Kurzgeschichte ist ganz anderer Natur.
Auch wenn diese Kurzgeschichte natürlich keinen epischen Handlungsbogen bietet, ist sie routiniert geschrieben und bietet eine Auflösung, die durchaus zum Nachdenken anregt. Fans klassischer SciFi-Ideen kann diese kleine utopische Zwischenmahlzeit eine interessante Unterhaltung bieten.

Fazit:
Diese SciFi-Kurzgeschichte bedient sich klassischer Stilmittel.

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Das Fossil

Hal Clement
Das Fossil

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Tief im Eis

Klappentext:
Auf den Spuren einer legendären Zivilisation
Der Planet Habranah ist eine Eiswelt, die sich nur sehr langsam dreht. Die der Sonne abgewandte Seite ist so kalt, dass Kohlendioxid ausfriert und Ammoniak so hart wie Stein wird. Auf der Seite, die der Sonne zugewandt ist, kann der Eisozean, der große Teile des Planeten bedeckt, zumindest teilweise auftauen. Hier befinden sich die meisten Forschungsstationen, denn Habranah ist alles andere als uninteressant: Kilometer unter der Eiskruste wurden Fossilien entdeckt, die möglicherweise die Überreste einer längst untergegangenen Spezies sind, die vor Urzeiten einmal über die gesamte Galaxis verbreitet war. Von dieser Spezies abzustammen würde beachtliches Prestige mit sich bringen. Deswegen wird die Ankunft eines menschlichen Forscherteams auf Habranah gar nicht gerne gesehen …

Rezension:
Das Ehepaar Hugh und Janice Cedar sind derzeit die einzigen Menschen, die sich an den Forschungsarbeiten auf dem Planeten Habranah beteiligen. Während Janice Archäologin ist, arbeitet ihr Mann Hugh als stellvertretenden Sicherheitschef des Teams. Die Mehrheit der Forschungsgemeinschaft stellen Angehörige anderer Spezies dar. Mehrere von diesen sind sogar geflügelt. Dieses große Interesse hat einen Grund: Die Angehörigen der 6 Spezies der Galaxie hoffen, Relikte der legendären 7. Spezies zu finden. Da bleibt Konkurrenzdenken natürlich nicht aus. Der Ruhm, nachweisen zu können, dass die eigene Art von dieser abstammt, wäre unermesslich.
Als ich auf dieses mir bisher unbekannte SciFi-Werk eines 1922 geborenen (und mittlerweile verstorbenen) mir ebenfalls unbekannten Autors stieß, waren meine Erwartungen hoch. Das klingt doch nach klassischer SciFi, also etwas, was ich schon längere Zeit nicht mehr gelesen habe. Leider wurde dieses Buch meinen hochgesteckten Erwartungen nicht annähernd gerecht. Die Handlung ist über weite Teile schlicht langweilig, Spannung kommt praktisch nie auf. Oft fällt es schwer, dem Geschehen zu folgen. Die Beweggründe der Beteiligten bleiben meist verborgen.
Was man Hal Clement allerdings zugutehalten muss, ist, dass er in diesem im Original 1993 – also schon jenseits seines 70. Geburtstags – veröffentlichten Roman in manchen Details schon fast prophetische Ideen entwickelt. Die maschinellen Übersetzer der Geschichte erinnern in mancher Hinsicht auffallend an das, was heute in diesem Bereich Realität ist.
Das reicht natürlich nicht, diese SciFi-Geschichte für den Leser interessant zu machen. Auch der Stil des Autors kann den Leser nicht mitnehmen, wobei es in diesem Punkt natürlich offen bleibt, inwieweit hier der Übersetzer eine Mitschuld tragen könnte.

Fazit:
Diese SciFi kann leider in keiner Hinsicht überzeugen.

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