Mystery Girls – 1 – Das Erbe

Lucy May
Mystery Girls – 1 – Das Erbe

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Katie und die Katzen

Klappentext:
Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war …
Für alle Fans von Rose Snow und Kirsten Storm
Außenseiterin Katie Collins ist ein ganz normaler Teenager – zumindest denkt sie das. Bis ihr Leben in St. Jeremy, England, an ihrem Geburtstag durch ein geheimnisvolles Päckchen schlagartig auf den Kopf gestellt wird. Plötzlich befindet sich Katie in Lebensgefahr und merkt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Kann sie ihre neugewonnenen Kräfte nutzen oder bringt sie sich damit selbst in Gefahr? Doch zum Glück ist Katie nicht allein …

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt Katie bei ihrem Hippie-Onkel und der dementen Oma auf einer kleinen Insel. Als Außenseiterin hat sie nur wenige Freunde. An ihrem 15. Geburtstag erhält Katie, der in letzter Zeit eigenartige Veränderung an ihrem Körper aufgefallen sind, ein Päckchen ohne Absender. Dieses enthält lediglich eine CD, in deren Musik das Mädchen ihren Namen zu hören glaubt. Katie kennt die Band und ist sich sicher, diese Botschaft noch nie in diesem Lied gehört zu haben. Einer ihrer wenigen Freunde kommt auf die Idee, diese CD könne gleichzeitig eine getarnte DVD sein. Die Überraschung ist groß, als über den Fernseher eine Nachricht ihrer anscheinend höchst lebendigen Eltern flimmert. Leider kann Katie die Nachricht nicht zu Ende ansehen – und nach dem Betrachten zerstört diese sich selbst. Als dann auch noch ein Mord auf der Insel geschieht, läuft ihr Leben komplett aus der Bahn.
Lucy Mays Buch, das den Auftakt der „Mystery Girls“-Reihe darstellt, entpuppt sich als SciFi mit Mystery- und Thriller-Elementen, was man beim Klappentext wohl eher weniger erwarten würde. Relativ außergewöhnlich für ein Buch mit einer Protagonistin des Alters ist es auch, dass sich diese im Lauf der Handlung nicht verliebt. In dem Punkt können hauptsächlich viele weibliche Autoren bekanntlich nicht widerstehen. Aber Katies Probleme sind auch so groß genug. Vieles in ihrem Leben stellt sich als Lüge heraus.
Zu Beginn des Buches nimmt sich die Autorin relativ viel Zeit, die Protagonistin und ihre Umwelt darzustellen. Erst relativ spät kommen die nicht-realen Elemente ins Spiel. Der Autorin gelingt es, viele überraschende Wendungen für den Leser trotzdem glaubhaft zu gestalten. Über technische Unmöglichkeiten wie den Videotrack, der nach dem Abspielen spurlos verschwindet und eine normale CD zurücklässt, kann und muss man in diesem Genre wohl hinwegsehen. Wenn man solche ‚Wunder‘ wie Katies Eltern verwirklichen kann, ist derartiges wohl auch im Bereich des Möglichen.
Insgesamt kann das Buch seine Leser gut unterhalten. Ist man erstmal von der Handlung – was bei der erwähnten ausführlichen Einleitung ein paar Seiten in Anspruch nehmen kann – lässt sie einen nicht mehr los. Zunächst werden die Rätsel immer mehr, bevor sie sowohl für die Heldin des Buches als auch dessen Leser langsam durchschaubar werden. So bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Dieses ist dann recht überraschend. Auf die Fortführung der Reihe darf man gespannt sein.

Fazit:
Diese Mystery-SciFi bietet dem Leser überraschende Plot-Wendungen und wirkt stellenweise wie ein Verschwörungs-Thriller.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Alien Job – 1 – Da wollen wir mal ein Auge zudrücken

Pascal Schaefer
Alien Job – 1 – Da wollen wir mal ein Auge zudrücken

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Rätsel des Universums

Klappentext:
Sie denken, Sie kennen das Universum bereits wie Ihre Westentasche? Sie glauben, sie wissen einfach alles über intelligente Lebensformen, was es zu wissen gibt? Sie sind der Meinung, viel herumgekommen zu sein und schon so ziemlich alles gesehen zu haben? Falsch. Ganz falsch. Jagen sie ihr peinliches Unwissen zur Tür hinaus, und begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit. Manchmal erschreckend, manchmal ernüchternd, oft haarscharf vorbei an der Grenze zum Wahnsinn, doch zumeist innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks. Sie werden staunen, wie die Welt da draußen wirklich ist …
„Ein ebenso heiterer, wie tiefgründiger Trip durch die Galaxis. Pascal Schäfer ist der neue Star der humoristischen Science Fiction.“ – Jörg Martin Munsonius

Rezension:
Außenseiter, Durchgedrehte und sonstige Verlierer, die gibt es überall im Universum. Aber was passiert, wenn gleich eine ganze Reihe dieser Gattung mehr oder weniger zufällig aufeinandertreffen und ein Unsterblicher ihnen die Aufgabe überträgt, das Universum zu retten. Genau gesagt sollen die Alles-andere-als-Helden sogar gleich das ganze Multiversum retten. Das heißt natürlich zweierlei: Es muss verdammt schlecht ums Multiversum stehen – und die Chancen stehen sogar noch viel schlechter.
Die Inhaltsbeschreibung dieses Buches hört sich gut an. Als Freund humorvoller SciFi kann man damit doch bestimmt nichts falsch machen. Oder doch? Zumindest dieser 1. Band leidet darunter, dass der Leser während eines Großteils die einzelnen Protagonisten in überwiegend reichlich abstrusen Situationen vorgestellt bekommt. Dabei zündet leider bei weitem nicht jeder Gag. Findet man anfangs die derben Witze weit unter der Gürtellinie noch lustig, werden sie in der schieren Masse doch bald langweilig. Ein Gestaltwandel, der die Erscheinungsform eines Einkaufswagens bevorzugt, wirkt storytechnisch nicht wirklich überzeugend. Etwas, das man als Handlung bezeichnen kann, kommt erst mit dem Zusammentreffen der Mitstreiter auf. Ab hier kann man einen gewissen Sinn erkennen.
Pascal Schaefers Stil kann man wohl am ehesten als Bully Parade in Buchform beschreiben. Überzeugen konnte mich dieses skurrile Weltraumabenteuer leider nicht. Ob die Fortsetzungen besser werden, halte ich für ungewiss. Da die ‚Reisegesellschaft‘ jetzt beisammen ist, besteht zumindest die Hoffnung, es könnte weiterhin eine zusammenhängende Handlung geben.

Fazit:
Der eigenartige Humor dieses Scifi-Abenteuers trifft definitiv nicht jedermanns Geschmack.

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INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke

Marianne Labisch (Hrsg.)
INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Vom Bild zur Geschichte

Klappentext:
Die häufigste Frage, die Leser Autoren stellen, ist: Wo bekommen Sie Ihre Ideen her?
Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, weil Ideen sich immer wieder neue Wege suchen. In diesem Bildband ist die Antwort ganz einfach: Inspiriert wurden die Autoren durch Bilder von Andreas Schwietzke.
Diese Bilder erzählen Geschichten.
Die Frage ist: Sind die Geschichten des Malers identisch mit denen der Autoren?
Überzeugen Sie sich selbst, wie vielfältig die Antworten ausfallen. Eine Sammlung aus SF, Fantasy und Horror ist entstanden, die überaus anspruchsvoll und abwechslungsreich ist.
Lesen Sie, wie Enzo Asui, Gabriele Behrend, Frederic Brake, Mary Ann Dark, Sascha Dinse, Anna Exel, Bettina Ferbus, D. J. Franzen, Anke Höhl-Kayser, Daniel Huster, Simone Komosinski, Axel Kruse, Christian Künne, Ellen Norten, Susann Obando Amendt, Paul Sanker, Regina Schleheck, Michael Schmidt, Achim Stößer, Tetiana Trofusho, Vincent Voss, Arndt Waßmann und Felix Woitkowski die visuellen Inspirationen des Bildkünstlers in Texterlebnisse umsetzen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Anke Höhl-Kayser: Der zerbrochene Mond
Daniel Huster: Der Weltraumstaubsauger
Ellen Norten: Der Kran
Gabriele Behrend: Der Smaragdwald
Tetiana Trofusha: Coming Home
Michael Schmidt: Holy Pot
Simone Komosinski: Das Gefäß
D. J. Franzen: Der Rainman
Arndt Waßmann: Planet der Träume
Axel Kruse: Die Biene
Regina Schleheck: Ein Audi
Mary Ann Dark: Bange Seelen
Christian Künne: Immernacht
Bettina Ferbus: Durch sieben Tore musst du gehen
Enzo Asui: Vom Distler und von Wiesenfliegen
Paul Sanker: Ob und wann
Frederik Brake: El Viaje
Vincent Voss: Second Life
Susann Obando Ahmendt: Das Geheimnis der verschwundenen Quellen
Achim Stößer: Vitalfunktionsangleichung oder Der Duft der Durian
Anna Exel: The Lost Island: Das verlorene Eiland
Felix Woitkowski: Anhörung in der Sache Herr Arthur Turkur
Sascha Dinse: Alioth
Diese Anthologie ist ungewöhnlich. Hier gibt es kein vorgegebenes Thema, zu dem die beteiligten Autoren Kurzgeschichten abliefern mussten. Stattdessen bilden Bilder des Künstlers Andreas Schwietzke, von denen sich die Autoren eines auswählen und eine dazu passende Geschichte verfassen konnten, die Grundlage. Das ist auch der Grund, weshalb diese Kurzgeschichtensammlung in einem eher an Bildbände erinnernden Format erscheint, denn die Bilder werden selbstverständlich der jeweiligen Story beigestellt. Auch wenn alle Beiträge in den Bereich der Phantastik gehören, fallen sie sehr unterschiedlich aus. Aber das ist man von Anthologien natürlich gewohnt.
Da es natürlich zu weit führen würde, auf alle 23 Kurzgeschichten einzeln einzugehen, sollen hier zuerst meine persönlichen Highlights (in der Reihenfolge des Abdrucks) Erwähnung finden:
Mit „Holy Pot“ präsentiert Michael Schmidt eine SciFi-Krimi-Komödie, in der eine ‚freischaffende Agentin‘ ein besonderes ‚Heiligtum‘ beschaffen soll. Diese Story konnte mich sowohl inhaltlich als auch stilistisch überzeugen.
Susann Obando Ahmendts „Das Geheimnis der verschwundenen Quellen“ führt den Leser in eine dystopische Fantasywelt, in der alle Quellen versiegt sind. Gegen den Widerstand des Anführers ihrer Gemeinschaft macht sich die junge Heldin auf den Weg, Wasser zu finden. Auch dieses Fantasy-Abenteuer finde ich sehr gelungen.
In „Anhörung in der Sache Herr Arthur Turkur“ gibt Felix Woitkowski die im Titel genannte Anhörung wieder. In Spalten werden nebeneinander die Argumente beider Seiten zur beziehungsweise gegen die Anerkennung eines durch Schrumpfung schließlich verschwundenen Mannes als Lebewesen dargestellt. Die gelungene Idee leitet leider etwas unter der doch recht unübersichtlichen Präsentation.
Auch „Das Gefäß“, „Planet der Träume“, „Der Rainman“, „Ob und wann“ und „The Lost Island: Das verlorene Eiland“ können gefallen, jedoch fehlt mir bei den 3 Letztgenannten eine richtige Aufklärung am Ende.
Allerdings gibt es auch mir negativ aufgefallene Geschichten. Bei „Immernacht“ und „Vitalfunktionsangleichung oder Der Duft der Durian“ habe ich jeweils deutlich vor dem Ende aufgegeben, weil mich diese beiden Beiträge überhaupt nicht überzeugen konnten.
Von den genannten beiden Ausnahmen abgesehen, konnten mich alle Beiträge gut unterhalten. Auch die Bilder, deren Inhalt von den meisten Autoren gut in den Geschichten umgesetzt wurde, lohnen durchaus einen intensiveren Blick.

Fazit:
Diese außergewöhnliche Phatastik-Anthologie versammelt Textadaptionen zu phantastischen Bildern.

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Der Zombie, das Einhorn und ich

Michaela Harich
Der Zombie, das Einhorn und ich

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Fleischreserven

Klappentext:
Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Rezension:
Als Marks Schwester sich kurz vor ihrem Tod wünscht, ein Einhorn zu sehen, beschließt der Genetiker kurzerhand, einfach welche zu züchten. Er ahnt nicht, was er damit lostritt. Einhörner sind begehrt, und so wird er bald zum steinreichen Geschäftsmann. Dumm nur, dass ihn eines seiner frühen Testobjekte beißt und damit ungeahnte Nebenwirkungen hervorruft.
Sowohl die kurze Inhaltsangabe als auch der Klappentext verraten natürlich schon, dass es in Michaela Harichs Buch reichlich skurril zugeht. Das macht es dem Leser nicht gerade einfacher, es einzuschätzen. Es beginnt schon damit, dass „Der Zombie, das Einhorn und ich“ in keines der gebräuchlichen Genres passt. Urban Fantasy? Die Einhörner sind hier gentechnisch gezüchtete Tiere und keine Fantasy-Gestalten. Zombies kann man allerdings durchaus in die Fantasy einreihen. SciFi? Könnte auch ansatzweise passen, denn die beschriebenen ‚Züchtungen‘ überschreiten das derzeit real Vorstellbare erheblich. Humor? Eindeutig ja. Den kann man diesem Buch definitiv nicht absprechen. Krimi? Da es nicht natürliche Todesfälle gibt, passt das wohl auch zumindest etwas. Erotik? Wenn man erotische Persiflagen hierzu rechnet, trifft es erhebliche Teile der Handlung einwandfrei.
Und dann kommt natürlich die Frage, ob einen diese verrückte Mischung überzeugen kann. … welche nicht ganz einfach zu beantworten ist. Bei den vielen Genres, die hineinspielen, ist wohl niemand Fan aller Elemente. Da wechseln sich wirklich gelungene Ideen mit solchen ab, die man einfach nur blöd findet. Zumindest einen Mangel an Ideen kann man der Autorin jedoch definitiv nicht vorwerfen. Auch am Stil kann man nicht viel kritisieren. Aus allen diesen Gründen habe ich länger darüber nachdenken müssen, ob ich diesem wirklich außergewöhnlichen Buch nun 3 oder doch 4 Sterne gönnen soll. Alleine für den Mut, eine solch verrückte Kombination zu wagen, habe ich mich dann doch für 4 entschieden.

Fazit:
Bei diesem verrückt-skurrilen Buch fallen mir nur wenige Genres ein, die nicht enthalten sind.

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Scherben

Michael Schmidt (Hrsg.)
Scherben

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Phantastik querbeet

Klappentext:
Der vierte Band der Reihe Fantasyguide präsentiert bietet 16 Geschichten und zeigt die ganze Bandbreite phantastischer Literatur. Mit Achim Hildebrand, Andreas Flögel, C.M. Dyrnberg, Christel Scheja, Detlef Klewer, Diane Dirt, Forrest J. Ackerman, Matthias Ramtke, Merlin Thomas, Michael Schmidt, Nina Horvath, Peter Nathschläger, Ralf Kor, Ralf Steinberg, Ray Bradbury, Sascha Dinse, Uwe Herrmann.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Achim Hildebrand – Zeit ist Gold
C.M. Dyrnberg – Die Gewächskirche
Peter Nathschläger – Das Heerlager der Toten
Matthias Ramtke – Kein Mittelweg
Andreas Flögel – Katzen in U-Tortuga
Nina Horvath – Bahnfahrt in die Ewigkeit
Diane Dirt – Tod eines Wechselbalgs
Michael Schmidt – Sommer der Liebe
Ralf Steinberg – Rinnsale
Merlin Thomas – Vox Populi
Christel Scheja – Ein Schwert zu schmieden
Sascha Dinse – Scherben
Uwe Hermann – Der Geschichtenzähler
Ralf Kor – Die Messias-Maschine
Detlef Klewer – Herofluenza
Ray Bradbury & Forrest J. Ackerman – Die Schallplatte
Von Fantasy bis SciFi reicht die Bandbreite dieser vom Fantasyguide präsentierten Phantastik-Anthologie. Vom mittelalterlich geprägten Abenteuer bis zur philosophischen Utopie ist vieles vertreten. Sogar eine bereits 1939 veröffentlichte Story ist enthalten. Bei einer solchen Bandbreite differieren natürlich sowohl die Qualität der einzelnen Geschichten, die jeweiligen Stile wie auch das Treffen des persönlichen Geschmacks des Lesers. Aus diesem Grund will ich hier speziell meine persönlichen Favoriten aus den 16 Beiträgen einzeln erwähnen.
Gleich der Start stellt für mich eines der Highlights dieser Anthologie dar, Achim Hildebrands „Zeit ist Gold“. Ein Abenteurer und Meuchelsänger verdingt sich als Alchemist, obwohl er vom Goldmachen nicht die geringste Ahnung hat. Wie sich der Protagonist mit vielen Tricksereien durch die Geschichte windet, macht einfach Spaß. Ein rundum gelungenes, humorvolles Fantasy-Abenteuer.
Das nächste Highlight – um bei der Reihenfolge der Geschichten im Buch zu bleiben – ist Diane Dirts „Tod eines Wechselbalgs“. Hier kombiniert die Autorin klassische Urban Fantasy gekonnt mit SciFi und ziemlich skurrilen Charakteren.
Nächster Stopp auf meiner persönlichen Highlight-Tour ist „Ein Schwert zu schmieden“ von Christel Scheja. Hier sind wir bei einer klassischen Fantasy-Story gelandet, die mit eher ernsten Themen aufwartet.
Beim letzten meiner persönlichen Lieblingsbeiträge handelt es sich mit „Herofluenza“ von Detlef Klewer wieder um eine lustig angelegter Fantasy-Geschichte.
Auffallend ist, dass es sich bei 3 meiner Lieblingsstories (sowie mehreren der nicht einzeln hervorgehobenen) um Kurzgeschichten aus Reihen handelt, deren Protagonisten bereits in anderen Anthologien ‚umgingen‘.
Auch die meisten der nicht namentlich erwähnten Beiträge sind gelungene Geschichten, die jeder Genre-Fan gerne lesen wird. Die einzige Ausnahme stellt für mich „Das Heerlager der Toten“ dar, das das Thema „Phantastik“ in meinen Augen total verfehlt und als politische Dystopie nicht in diese Anthologie passt. Insgesamt gesehen kann man dem Herausgeber diesen einzelnen Fehlgriff angesichts des ansonsten hohen Niveaus wohl verzeihen.

Fazit:
Eine (fast) rundum gelungene phantastische Anthologie.

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Kräutersammler der Finsternis – 1 – Der Videospieltester

Michael Atamanov
Kräutersammler der Finsternis – 1 – Der Videospieltester

Übersetzung: Carola Kern

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Amra im „Reich ohne Grenzen“

Klappentext:
Wärst du bereit, umsonst zu arbeiten? Würdest du über 60 Stunden pro Woche ohne Gehalt und ohne einen einzigen freien Tag für ein großes Unternehmen schuften, das dir eine ungewisse Bezahlung zu einem späteren Zeitpunkt verspricht? Das Risiko würdest du nicht eingehen, oder? Doch was wäre, wenn der Job darin bestünde, ein supermodernes MMORPG-Fantasiespiel zu spielen, und das wäre das Einzige, was du richtig gut kannst? Außerdem wäre dein Ingame-Partner jemand, der dir sehr viel bedeutet … und diese Person lebt bereits ein virtuelles Leben. Würde die ungewisse Bezahlung, die dir in der Zukunft winkt, dann verlockend sein? Lass es auf einen Versuch ankommen!

Rezension:
Timothy braucht dringend einen Job, denn auf seinem Konto herrscht extreme Ebbe. Mit Online-Rollenspielen kann er sich und seine kleine Schwester schließlich nicht ernähren. Oder doch? Der Konzern, der hinter dem gerade immer populärer werdenden „Reich ohne Grenzen“ steht, sucht professionelle Spieletester. Den Einstellungstest besteht er, doch hat sein neuer Job gleich mehrere Haken. Zum einen kann er als Bezahlung nur das in der virtuellen Welt erspielte virtuelle Geld in reales umtauschen, zum anderen kann er sich seinen Charakter nicht selbst aussuchen, denn die Chefetage will durch die neuen Tester vor allem bisher unpopuläre Charaktere promoten. Timothy soll im Spiel zum Goblin Amra werden. Aber wie soll er als Goblin nennenswert Spielgeld verdienen? Immerhin stellt die Spielanleitung für diese Wesen unter anderem folgende Regeln auf: 50 % Strafe auf Intelligenzsteigerungsrate, 50 % Strafe auf Stärkesteigerungsrate, 20 % Strafe auf verdiente Erfahrung. Trotzdem nimmt Timothy an – und lebt in Zukunft mehr in der virtuellen als der realen Welt.
Ich muss zugeben, dass mich dieses Buch gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht hat. Das fängt schon beim Protagonisten an. Bei einem russischen Autor hätte ich eigentlich einen Dimitri Iwanowitsch oder so ähnlich als Helden erwartet. Stattdessen bekommt man einen Timothy. Gut, genaugenommen ist das gar nicht so verwunderlich. Auch deutsche Autoren verwenden schließlich gerne englischsprachige Hauptfiguren. Allerdings habe ich auch nie zuvor ein Buch gelesen, dessen Handlung zwischen einer virtuellen und der (im Buch) realen Welt hin und her springt, wie es hier der Fall ist. Aus diesem Grund fällt auch die Genre-Zuordnung schwer. Die Rahmenhandlung kann man in der SciFi einordnen, denn die Technik, mit deren Hilfe die Spieler in die Spielewelt eintauchen, überragt unsere gegenwärtige deutlich. Außer Bild, Ton und Haptik bekommen die Spieler sogar Geschmäcker und Gerüche zu spüren. Auch kommen Timothys erfolgreiche Kollegen mit fliegenden Autos zur Arbeit. Bei der In-Spiel-Welt handelt es sich dagegen um eine typische, mittelalterlich geprägte Fantasy-Welt mit Magie und den ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Goblins, Vampiren und anderen guten Bekannten.
Der Wechsel zwischen den beiden unterschiedlichen Settings macht beim Lesen durchaus Spaß. Dabei kommt es auch in der ‚realen‘ Welt zu Interaktionen zwischen den Spielern unterschiedlicher virtueller Charaktere, genau wie sich diese im späteren Verlauf auch innerhalb des Spieles über ‚externe‘ Themen austauschen. Gerade das macht einen besonderen Reiz dieses Buches aus. Durch die Statusmeldungen des Spiels bleibt die futuristische Computerwelt auch in der Fantasy-Handlung ständig präsent. Die sozialen Probleme, mit denen Timothy und seine körperbehinderte Schwester außerhalb des Spiels zu kämpfen haben, bleiben dabei nur eine Nebenhandlung.
Mit diesem Buch beschreitet Michael Atamanov eine mit bisher völlig unbekannte Grundidee, die durch ihren gelungenen Storyaufbau und den gut und interessant zu lesenden Stil überzeugen kann. Beim recht abrupten Ende dieses Bandes wünscht man sich, dass der nächste recht schnell in deutscher Übersetzung erscheint.

Fazit:
Diese ungewöhnliche, ständig zwischen SciFi und Fantasy pendelnde Handlungsidee haucht beiden Genres neues Leben ein.

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Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

Tery Mitfeld
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

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Durchs blaue Licht

Klappentext:
Natürlich hätte Zacharias den rot glühenden Knopf an diesem seltsamen Metallkasten nicht einfach drücken sollen. Ganz sicher wäre die Sache dann nicht passiert und Zacharias würde in aller Ruhe seine Sommerferien in der alten Villa mitten im Wald genießen, in die er gerade mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester eingezogen ist.
Aber wie oft entdeckt man schon ein verborgenes Zimmer hinter einem Wandschrank, in dem ganz offensichtlich ein großes Geheimnis wartet?
Und überhaupt – wie hätte Zacharias schon wissen sollen, dass der Kasten aus rostigem Metall, mit all den Kabeln und Schaltern und den beiden altertümlichen Bildschirmen, nichts anderes ist als eine Zeittunnelmaschine, die ihn schnurstracks in die Nacht zum 1. Januar 1358 befördert?
Und so findet sich Zacharias kurz nach seinem dreizehnten Geburtstag in der düsteren Welt des Mittelalters wieder. Gejagt von dem grausamen Burgvogt des Grafen von Sonningen kann er sich nur auf seine neuen Freunde verlassen: Professor Freising, den Erbauer der Zeittunnelmaschine und das Mädchen Hanna, das einmal eine Heilerin werden will. Als Hannas Mutter der Hexerei angeklagt wird, trifft Zacharias eine folgenschwere Entscheidung und mehr denn je steht es in den Sternen, ob er seinen Weg durch die Jahrhunderte zurück nach Hause finden wird.
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – Flucht aus dem Mittelalter – ist ein spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen ab 12 Jahre. Die intensive, realistische Schilderung des Lebens im Jahr 1358 macht das Buch aber auch für ältere Leser interessant.

Rezension:
Wegen einer Versetzung seines Vaters muss Zachariasʼ Familie nach Sonningen ziehen. Die Firma hat dort für sie eine seit Jahrzehnten leerstehende Villa mitten im Wald angemietet, deren ehemaliger Besitzer damals spurlos verschwunden ist. Gleich bei der Erkundung seines neuen Zuhauses entdeckt Zacharias durch Zufall einen gut versteckten Raum und in diesem eine eigenartige Maschine. Natürlich kann er nicht widerstehen, den rot leuchtenden Knopf an dieser zu drücken. Ein blaues Leuchten schließt ihn ein – und plötzlich befindet er sich auf einer winterlichen Lichtung, wo ihn ein Mann überrascht begrüßt. Wie es sich herausstellt, ist das Professor Freising, der ehemalige Besitzer der Villa und Erfinder der Zeitmaschine, deren Bekanntschaft Zacharias gerade gemacht hat. Der Professor hatte sich 1973 zum 1. Januar 1358, 00:00 transportieren lassen, und da dieser Zeitpunkt nach wie vor eingestellt war, ist Zacharias trotz seiner Jahrzehnte späteren ‚Abreise‘ praktisch zeitgleich angekommen. Schnell bekommen sie Ärger mit dem Burgvogt, der den Professor für einen Wilderer hält und ihn gleich persönlich hinrichten will. Gerade rechtzeitig taucht Hanna, die Tochter der örtlichen Heilerin, auf und rettet ihn mit ihrer Steinschleuder, mit der sie eigentlich Kaninchen jagen wollte. Während Hannas Mutter den Professor gesund pflegt, spitzen sich die Ereignisse zu. Wird Zacharias jemals wieder in seine Zeit zurückkehren können?
Der Autor lässt in sein jugendliches Zeitreise-Abenteuer zahlreiche Informationen über das Leben im Mittelalter einfließen. Die Hauptfrage aus Sicht des Lesers ist natürlich, ob dem Protagonisten die Rückkehr in seine Zeit gelingen wird, auch wenn alleine der Titel die Antwort bereits nahelegt. Trotzdem bleibt am Ende einiges offen, was beim anscheinend geplanten Reihen-Charakter der Geschichte natürlich nicht verwundert. Allerdings erschien dieses Buch bereits 2013 – und von einer Fortsetzung ist noch nichts zu entdecken. Es erscheint also fraglich, ob es weitere Zeitreisen des Zacharias Jones geben wird. Die interessante Thematik und der gelungene Stil, die durchaus auch erwachsene Leser ansprechen, ließen dies durchaus wünschenswert erscheinen.

Fazit:
Dieses interessante Zeitreise-Abenteuer eines jungen Helden weckt Lust auf mehr.

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Neochron – 1 – Eine zweite Chance

Andreas Kohn
Neochron – 1 – Eine zweite Chance

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht des Kinos

Klappentext:
Jens Böttger ist ein Polizist aus dem 22. Jahrhundert, der, mit Hilfe kurzer Zeitreisen in seiner eigenen Epoche, schwer lösbare Kapitalverbrechen aufklärt. Bei einem dieser Einsätze verschlägt es ihn über zweihundert Jahre zurück in die Vergangenheit, in das Jahr 1929, zum Vorabend Deutschlands dunkelster Zeit. Ohne die Möglichkeit, in seine Zeit zurückzukehren, aber mit dem Wissen und der Technik der Zukunft, beginnt er, aktiv diese zu ändern. Er findet Freunde und Mitstreiter, eine neue Heimat und die Liebe seines Lebens. Von da an verändert sich alles.

Rezension:
Jens ist Polizist bei einer geheimen Spezialeinheit. Wenn nach einem Verbrechen Beweise fehlen, reist er in der Zeit zurück, um welche zu beschaffen. Diesmal soll es 5 Wochen zurückgehen, doch durch einen Zwischenfall werden daraus rund 200 Jahre. Jens landet im Berlin des Jahres 1929. Das Problem ist, dass es generell keine Rückreisen gibt. Der Zeitreisende muss die rückwärts zurückgelegte Zeit erneut verleben, bis er wieder an seinem Startzeitpunkt anlangt. … oder in diesem speziellen Fall natürlich lange davor versterben. Da er weiß, dass jede Zeitreise sowieso eine neue Zeitlinie erschafft, entschließt sich Jens, die, in der er jetzt lebt, gleich gründlich zu verändern und die bevorstehende Machtübernahme durch die Nazis in wenigen Jahren zu verhindern. Dazu muss er natürlich Mitstreiter gewinnen, die er in sein Geheimnis einweiht. Ob ihm sein Vorhaben gelingen wird, ist fraglich, denn schnell gerät er auf die Abschussliste schon jetzt einflussreicher Personen.
Zeitreise-Stories gibt es viele, solche ohne Rückfahrschein schone erheblich seltener. Während die absichtlich oder auch nicht durch die Zeit gefallenen Protagonisten anderer Geschichten meist nach einer Rückreisemöglichkeit suchen – und diese meist auch finden –, ist in Andreas Kohns „Neochron“-Reihe von Anfang an klar, dass es für Jens keine Rückkehr in sein altes Leben geben wird. Zu seinem Glück hat dieser als einzige Technik aus seiner Zeit ein Tablet bei sich. Wie es sich für Tablets des 22. Jahrhunderts gehört, befinden sich darauf als Grundausstattung Terabytes an Büchern, Zeitungsarchiven und Filmen. Daraus kann er einerseits lernen, wie er sich unauffällig anpassen, und andererseits Informationen finden, mit denen er sich finanzielle Mittel beschaffen kann.
Nach meinem Geschmack konzentriert sich die Handlung anfangs etwas zu stark auf Auseinandersetzungen mit rechten Schlägern. Erst mit der Verlagerung der Handlung auf Pläne, die Öffentlichkeit auf die Gefahr aufmerksam zu machen, wird die Geschichte wirklich gut. Mit dem Finale in Einsteins Garten gelingt es dem Autor, wirklich zu überraschen. Nach dem vorherigen Spannungsaufbau hätte wohl niemand mit dieser Lösung gerechnet.
Dieser Reihenauftakt liest sich mit seinen interessanten Charakteren sehr gut und macht Lust auf die Fortsetzungen. Da die vom Zeitreisenden geschaffene neue Zeitlinie aber spätestens am Ende dieses Bandes erheblich von der real-historischen abweicht, stellt sich die Frage, inwieweit in zukünftigen Bänden noch Bezug auf die reale Geschichte genommen werden kann.

Fazit:
Eine Zeitreise ‚with no return‘, in der Elemente der realen deutschen Geschichte raffiniert eingewoben sind.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der schon in seiner bisherigen Fassung von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Phantasma Goriana

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Zwischen Versailles und Schlachthof

Klappentext:
Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird …
Wenn im Bauch eines gestrandeten Wals das Wimmern eines Säuglings zu hören ist …
Wenn ein Milliardär im Dschungel auf Kannibalen trifft …
Wenn der Sänger einer Rockband von der Liebe der Fans überwältigt wird …
Wenn im Garten von Versailles ein Toter gefunden wird …
Wenn eine Vegetarierin gezwungen wird im Schlachthof zu arbeiten …
… dann ist die Zeit reif für die Trugbilder von »Phantasma Goriana«!
Mehr als zwanzig Erzählungen, Novellen und Gedichte aller Spielarten der Phantastik: Science Fiction, Fantasy, Horror. Mit einem Nachwort von Arthur Gordon Wolf und einem Vorwort des Autors

Rezension:
Eine Anthologie voller Trugbilder. Von einem historischen Handelsschiff auf dem Mittelmeer über den Hof des Sonnenkönigs bis in einen modernen Schlachthof führen diese den Leser. Der Schwerpunkt der Kurzgeschichten aus der Tastatur Markus K. Korbs liegt dabei eindeutig bei Horror und Grusel. Gewürzt wird dieser von etwas Fantasy und einer Prise SciFi. Wenn man bedenkt, dass alle enthaltenen Geschichten der Phantasie eines einzigen Autors entsprungen sind, muss man sich allerdings über das erstaunlich differierende Qualitätsniveau wundern. Während vor allem einige der längeren Beiträge wie „Flucht aus der Unterwasserstadt“, eine dystopische SciFi, „Der Tod in der Orangerie“, ein historischer Fantasy-Krimi, „Das Auge der finsteren Stadt“, ebenfalls SciFi, oder „Die Spur der schwimmenden Särge“, eine historische Urban Fantasy, überzeugen können, trifft dies speziell auf einige der kürzeren Geschichten leider weniger zu. Besonders bei den beiden enthaltenen Gedichten („Der Weidebaum am Fluß“ und „Mein modriges Wasserpferd“) kann sich mir die zugrundeliegende Idee nicht erschließen. Viele der anderen Kurzgeschichte können zwar mit einer durchaus interessanten Idee aufwarten, diese in ihrer Kürze aber nicht gänzlich überzeugend an den Leser bringen. So hinterlässt dieses Buch trotz der routinierten Schreibweise des Autors einen durchaus gemischten Eindruck. Speziell die oben namentlich genannten etwas ausführlicheren Geschichten, die durch ihre relative Länge einen erheblichen Teil des Buches einnehmen, lassen den Kauf für Genre-Fans aber trotzdem lohnend erscheinen.

Fazit:
Trugbilder aus allen Nischen der Phantastik sind hier versammelt, wobei speziell die etwas ausführlicheren das Lesen lohnen.

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Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

Johanna Stöckl
Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Abenteuer am Pannonischen Meer

Klappentext:
Liebe Lena!
Wenn du dieses Tagebuch findest, such nicht nach uns!
Parallelwelten gibt es wirklich!
In diesem Büchlein findest du die völlig abgedrehte Story, wie ich mit Katrin, unserem Ex-Freund Leo und einer halb-japanischen Möchtegern-Ninja namens Keiko in einer Welt gelandet bin, in der die Monarchie nie untergegangen ist und in der es nicht nur so Scheiß wie Dampfwagen und Luftschiffe gibt, sondern in der auch Magie existiert. Könnte echt cool sein, wenn wir uns nicht gleich die mächtigste Geheimorganisation dieser Welt zum Feind gemacht hätten und jetzt auf der Flucht wären!
Ich weiß, du glaubst sicher, dass ich total durchgeknallt bin, aber es ist wahr!
Ich schwörʼs!
Deine Tina

Rezension:
Eigentlich will Tina nur ihren Zug noch erreichen, doch in der Eile stößt sie mit einem Mann zusammen. Im Gewühl des Bahnhofs heben beide schnell ihre heruntergefallenen Smartphones wieder auf – und verwechseln sie dabei. Diese Verwechslung stürzt Tina jedoch direkt in die Machenschaften eines skrupellosen japanischen Geschäftsmannes hinein. Und plötzlich steckt sie zusammen mit ihrer besten Freundin, ihrem Ex-Freund und der Tochter des Japaners in einer Parallelwelt fest, in der zwar die Donaumonarchie noch existiert, der Meeresspiegel durch eine globale Katastrophe aber bis hinein in die Außenbezirke Wiens angestiegen ist. Die Krönung ist, dass in dieser Welt Magie real existent ist. Schon bald stehen die Reisenden ganz oben auf der schwarzen Liste des Chef-Inquisitors des magischen Zirkels.
Reisen in andere Welten finden sich in der Fantasy-Literatur nicht selten. Auch dass diese fremden Welten der uns bekannten sehr ähneln und sich nur in Details unterscheiden, ist dabei nicht neu. Was Johanna Stöckls Trilogie jedoch vom Großteil anderer Parallelwelt-Fantasys unterscheidet, ist die Durchmischung mit verschiedenen anderen Genres. So erscheint der 1. von 3 Teilen dieses 1. Bandes der Reihe um Tinas Abenteuer eher wie ein Thriller als wie eine Fantasy-Story. Erst mit dem Wechsel in die andere Welt tritt das Fantasy-Element in den Vordergrund. Da diese Welt technisch aber weitgehend auf dem Stand des beginnenden 20. Jahrhunderts stehengeblieben ist, spielen auch ansonsten eher aus Zeitreise-Geschichten gewohnte Elemente eine Rolle. Gerade dieser Genre-Mix macht zu einem erheblichen Teil den Reiz dieses gelungenen Buches aus, bei dem man am Ende am liebsten gleich den Folgeband in die Hand nehmen würde.
Besonders positiv sei erwähnt, dass zumindest bisher keine Lovestory in den Fokus gerät, wie es bei Fantasy-Abenteuern mit jugendlichen Protagonistinnen leider sehr häufig (negativ) auffällt.

Fazit:
Dieses Parallelwelt-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer kann auf ganzer Linie überzeugen. Auf die Folgebände dieser Trilogie darf man gespannt sein.

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