Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

Mina Hades
Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

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Victorias Geheimnis

Klappentext:
Alfie Burland hat einen einfachen Auftrag: Finde das mörderische Wesen, das ein kleines schottisches Dorf terrorisiert und eliminiere die Gefahr. Doch schon auf dem Hinweg muss er feststellen, dass in diesen Fall nichts ist, wie es scheint. Esther Kirk besitzt die unwillkommene Gabe, in Zukunft und Vergangenheit blicken zu können. Eine Fähigkeit, die sie zu einer Gejagten macht. Sie kann nur hoffen, dass die Agenten des Ordens auf ihre Seite stehen und sie nicht – um ihren eigenen Hals zu retten – an einen uralten Vampir ausliefern.
Die Jagd ist eröffnet – Der Roselore-Orden
Erst vor einigen Jahren von Professor Blood und Queen Victoria gegründet, sucht der Geheimbund nach einem Heilmittel für eine heimtückische Seuche, die Großbritannien heimsucht: Vampirismus. In der Zwischenzeit beschützen die Agenten die Bevölkerung vor sämtlichen anderen übernatürlichen Wesen.

Rezension:
Zusammen mit ihrer Cousine ist Esther auf der Flucht vor ihrem Onkel, bei dem sie seit dem Tod ihrer Eltern lebt. Dieser will sie wegen ihrer hellseherischen Fähigkeiten an einen Vampir verkaufen. Im Wald treffen die beiden jungen Frauen auf Mr Burland, der für den Roselore-Orden unterwegs ist, um merkwürdige Todesfälle in der Gegend zu untersuchen. Schon bald deuten die
Umstände auf versteckte Zusammenhänge zwischen den mysteriösen Vorfällen und Esthers Gabe hin. Dass Alfie Burland Gefühle für Esther entwickelt, die sich obendrein als Halbschwester seines Kollegen Kirk entpuppt, vereinfacht die Angelegenheit nicht gerade.
Die im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Urban Fantasy überrascht durch einige noch nicht totgerittene Ideen. Die sich anbahnende Liebesbeziehung bleibt dabei meist dezent im Hintergrund. Mina Hades gelingt es, die üblichen Vampir-Story-Elemente mit zeittypischem Ambiente und einem Hauch von Steampunk zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, wozu sicher auch der angenehm lesbare Schreibstil beiträgt.
Sowohl der Aufbau des Titels als auch diverse angedeutete Plots verraten deutlich, dass dieser Titel ursprünglich als Auftakt einer Reihe geplant war, zu der es aber, wie die Autorin im Nachwort ausdrücklich betont, zumindest vorerst nicht kommen wird. Das ist bedauerlich, denn das Setting hätte durchaus Potenzial, noch deutlich ausgebaut zu werden, zumal Esther ihre Fähigkeiten bisher noch nicht vollständig ausbilden konnte. Mehrere bisher nur angedeutete Entwicklungen versprächen weitere interessante Geschichten. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Autorin ihre Entscheidung nochmals überdenkt.

Fazit:
Urban-Fantasy-Freunde mit Sympathien für das viktorianische Zeitalter sollten diesem Buch unbedingt einen Blick gönnen.

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Strandhafer

Dorit David
Strandhafer

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Unerwartete Liebe

Klappentext:
Strandhafer, Küstennebel und Insel-Liebe
Susanne will auf der Insel eigentlich nur ihre demenzkranke Tante besuchen. Doch die ist gar nicht so vergesslich wie gedacht. Kurzerhand besteht sie auf einem Strandausflug mit Ihrer Nichte und der Pflegerin Marianne. Susanne ist zunehmend fasziniert von Marianne. Die beiden kommen sich näher, doch dann ist die Tante auf einmal verschwunden …

Rezension:
Eigentlich kommt Susanne nur auf die Insel, um ihre Tante im Pflegeheim zu besuchen. Doch dann verliebt sie sich – in die Pflegerin Marianne. Aber während eines gemeinsamen Barbesuchs verschwindet die Tante plötzlich.
Leider passiert in dieser an sich gut verfassten Kurzgeschichte aus der Feder (beziehungsweise Tastatur) Dorit Davids nicht viel mehr als in vorstehender Zusammenfassung erwähnt. Der eigentliche Schwerpunkt liegt dabei auf den Gefühlen der Protagonistin, wobei der titelgebende Strandhafer praktisch keinen Beitrag zur Handlung leistet. Die Tante ist dabei eher als Nebenfigur zu betrachten.

Fazit:
Für Freunde sich entwickelnder Gefühle könnte dieser booksnack einen Blick wert sein.

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Nevermind

Monika Detering
Nevermind

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Der Traum vom Segelschiff

Klappentext:
Wer tot ist, fürchtet sich nicht …
Niemand außer ihr kennt die Schatten, die gegen die Wände springen, huschen, die näher kommen, niemand kennt die starre Stille im Haus, niemand hört die vorsichtigen, manchmal energischen Schritte hinter der Tür. Das Umdrehen des Schlüssels. Einmal. Zweimal. Das muss sein, weil sie Gebote überschreitet. Weil niemand ihre Spiele versteht.

Rezension:
Das Mädchen fühlt sich von seiner Mutter nicht verstanden. Alles was sie will, ist nach Hamburg zu reisen, wo Neverminds Segelschiff liegt. Davon ist es zumindest überzeugt. Doch wie soll man ins ferne Hamburg kommen, wenn das Geld nicht für eine Fahrkarte reicht? Stattdessen fährt die Mutter mit ihrer Tochter in den Schwarzwald.
Monika Deterings Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe ist sehr gut geschrieben, was dazu führt, dass der Leser tief in die Gefühle des Mädchens eintauchen kann. Dieser Punkt rechtfertigt meine gute 4-Sterne-Bewertung, auch wenn vieles offen bleibt: Wie alt ist das Mädchen eigentlich? Handelt es sich um normale kindliche Träumereien, oder ist das Mädchen gestört? Und ist das Ende wirklich endgültig (um mit dieser Frage nicht zu viel zu verraten)? Antworten auf diese Fragen hätten aus dieser schon so sehr guten eine überragende Geschichte gemacht.

Fazit:
Eine sehr gut geschriebene, emotionale Kurzgeschichte, die leider einige Fragen offen lässt.

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Die Wächter des Wissens – 1 – Die Anomalie in der Finsternis

David Reimer
Die Wächter des Wissens – 1 – Die Anomalie in der Finsternis

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Die Reise zum Jupiter

Klappentext:
„Fast jeder erwachsene Mann hatte als kleiner Junge den Traum Astronaut zu werden, zu den Sternen zu fliegen und Abenteuer zu erleben.“
Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lucy verfolgt Leonard diesen Traum bis heute, den Kosmos zu bereisen, ihn zu erforschen und die Antwort auf die Frage zu finden: Sind wir alleine da draußen? Kurz nachdem er seine Doktorarbeit abgeschlossen hat, erhält er dank seines Vaters die Chance, mit Lucy bei der ESA die Ankunft der New Horizons Sonde am Pluto live mit zu verfolgen. Eine Woche später ändert sich ihr Leben grundlegend und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Gibt es Leben in den Tiefen des Universums? Wo wird ihre Reise sie hinführen?

Rezension:
Mit Ende 20 hat Leonard eines seiner Lebensziele erreicht. Mit abgeschlossenem Studium und erfolgreicher Promotion kann er sich auf die Suche nach einem interessanten Job machen. Sein Traum wäre eine Karriere als ESA-Astronaut. Die Tatsache, dass sein Vater dort eine leitende Position innehat, könnte dabei natürlich hilfreich sein. Noch besser wäre es natürlich, wenn dort auch eine Stelle für seine alte Freundin Lucy, mit der er gemeinsam Schule und Studium absolviert hat, frei wäre. Alles kommt jedoch etwas anders. Ehe sie es sich versehen, sind Leonard und Lucy Bestandteil eines streng geheimen Projektes, von dem die Welt nichts wissen darf.
Ein SciFi-Abenteuer, das sich (zumindest anfänglich) nah an die derzeitige reale Raumfahrt anlehnt, ist sicher als relativ außergewöhnlicher Beitrag zu diesem Genre zu werten, auch wenn diese Nähe logischerweise im Verlauf der Handlung aufgegeben werden muss. Leider vergibt der Autor, David Reimer, einige Chancen dieser interessanten Idee, indem er speziell zu Beginn der Geschichte viel zu ausschweifend in Nebensächlichkeiten wie extrem detaillierte Beschreibungen von Räumlichkeiten und ähnlichem abgleitet. So vergeht ein erheblicher Teil des Buches, bevor Leonard und seine Kollegen zu ihrer abenteuerlichen Reise ins All aufbrechen. Dass dort vieles nicht wie geplant läuft, muss wohl nicht erwähnt werden.
Neben den bereits erwähnten Abschweifungen muss man dem Buch leider auch ein fehlendes Lektorat vorwerfen, was besonders an einem wilden Wechsel durch die Zeitformen zu bemerken ist. Auch der Grund, wieso die Mission dermaßen geheim gehalten werden muss, erschließt sich dem Leser nicht. In allen diesen Punkten wäre eine Nachbearbeitung wünschenswert. Zumindest bei der zu erwartenden Fortsetzung sollte der Autor auf diese Punkte achten. Dann könnte Leonards interessantes Weltraumabenteuer durchaus das Gefallen eines weiteren Leserkreises wecken.

Fazit:
Eine interessante Idee für ein relativ realitätsnahes SciFi-Abenteuer, die in der praktischen Umsetzung jedoch etwas verbesserungsfähig wäre.

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Die Saat des weißen Drachen (Gesamtausgabe Die Savanten)

Uwe Eckardt
Die Saat des weißen Drachen (Gesamtausgabe Die Savanten)

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Von Computern zu Drachen

Klappentext:
Hast du dich schon mal gefragt, woher die Märchen und Legenden über Drachen, Trolle und all die anderen sagenhaften Geschöpfe eigentlich kommen?
Was wäre, wenn sie nicht nur der Fantasie der Geschichtenerzähler vergangener Zeiten entsprungen sind?
Was, wenn uns nur ein dünner Schleier von einer magischen Welt voller wundersamer Wesen trennt?
Hättest du den Mut, ihn zu zerreißen?
Um sein Leben zu retten, bleibt Finn keine Wahl. Er muss den Sprung durch den Schleier wagen und stolpert sogleich in ein turbulentes Abenteuer, von dessen Ausgang nicht weniger als die Zukunft einer ganzen Welt abhängt. Und als ob das nicht schon genug wäre, muss er sich auch noch mit den magischen Kräften auseinandersetzen, die überraschend in seinem Inneren erwachen. Ganz zu schweigen von dem weißen Drachen, der für seine Hilfe eine sonderbare Gegenleistung erwartet …

Rezension:
Nachdem Finn zusammengeschlagen wurde, entwickelt er plötzlich ein besonderes Verständnis für Zahlen. Lange kann er sich daran jedoch nicht erfreuen, denn er wird gerade wegen dieser Fähigkeit entführt. Auf einer einsamen Insel trifft er auf andere mit besonderen Begabungen, die im Auftrag eines nicht gerade zimperlichen Milliardärs von skrupellosen Wissenschaftlern erforscht werden sollen. Doch ihnen gelingt die Flucht in eine Paralleldimension, in der Magie real existiert. Hier geraten sie in Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Völkern und Wesen, in denen Drachen eine entscheidende Rolle zu spielen scheinen.
Was als SciFi-Thriller beginnt, wandelt sich nach dem Wechsel in die andere Dimension zu einem spannenden Fantasy-Abenteuer. Dieser Wechsel des Genres erfolgt recht abrupt, was die Geschichte ab dieser Stelle fast wie ein anderes Buch wirken lässt. So kann einem Leser, der dieses Buch nach Lesen des Klappentextes in Erwartung einer Urban-Fantasy-Geschichte liest, der Anfang schon etwas verwirren. Letztere nimmt jedoch den weitaus größten Tel der Handlung ein, womit die Erwartungshaltung dann doch befriedigt wird.
Während die anfängliche Vorstellung des Protagonisten noch etwas holprig wirkt, liest sich das eigentliche Abenteuer dann deutlich flüssiger. Der Autor Uwe Eckardt bringt bekannte Fantasywesen auf eine schlüssige Weise in die dargestellte (Parallel-)Welt ein. Man kann es sogar so ausdrücken, dass diese Welt der eigentliche Ursprung unserer Sagen ist. Dabei gelingt es dem Autor, durchaus, überraschende neue Ideen einzubringen.
Während Uwe Eckardt den Fokus zu Beginn ganz auf Finn konzentriert, wird dem Leser das Geschehen später aus der Sicht wechselnder Protagonisten erzählt. Durch den Trick, die Teilhandlungen aus wechselnder Perspektive zu betrachten, fällt das Geschehen recht komplex aus, führt aber erwartungsgemäß zu einem Finale, in dem sich alle Handlungsstränge wieder vereinen. Leider kommt das Ende dann relativ abrupt daher, und die Handlung der Reihe wird mit einem in der Zukunft angesiedelten Epilog abgeschlossen.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer mit SciFi- und Thriller-Elementen kann mit überzeugenden Plotideen und überraschenden Wendungen punkten.

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Japan

Thomas Lang
Japan

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Als Exot unter Japanern

Klappentext:
Für alle Japan-Fans
Humorvoll und spannend beleuchtet Thomas Lang in Japan die Eigenheiten japanischer Kultur – und zwar nicht aus der Perspektive eines gewöhnlichen Touristen, sondern als Besatzungsmitglied auf einem Frachtschiff, wo er die seltene Chance erhält, ein japanisches Kollektiv über einen längeren Zeitraum begleiten zu dürfen.
Seinen Wirtschaftsthriller „Der Weg des Schwerts“ würzte Thomas Lang mit spannendem Hintergrundwissen über Japan. Seine Recherchen zu dem Japan-Thriller brachten ihn an aberwitzige Orte und in jede Menge verrückter Situationen, die er in Japan dem Leser mit viel Witz und Liebe zur Kultur nahebringt – ganz ohne touristische Klischees.

Rezension:
Als Journalist eines Automagazins gelingt es Thomas Lang nach mehreren erfolglosen Anfragen, einen japanischen Auto-Konzern zu überzeugen, ihn ein PKW-Transportschiff auf seiner ganzen Fahrt von Japan nach Europa begleiten zu lassen. Dabei erfährt er, dass die japanische Bürokratie der deutschen durchaus auf Augenhöhe begegnen kann. Die Mitfahrt eines ‚Gastes‘ auf einem japanischen Frachter ist beispielsweise gesetzlich unmöglich. Somit ist der einzige Weg, dem Journalisten seinen Wunsch zu erfüllen, ihn vorübergehend als Besatzungsmitglied aufzunehmen. Also heuert Thomas Lang offiziell als Supervisor des Autobauers auf dem Schiff an. Durch den Mantel der fernöstlichen Höflichkeit gibt ihm der Kapitän zu versehen, dass er ihn als Fremdkörper sieht. Das ändert sich erst nach einigen während der Fahrt gemeinsam ‚vernichteten‘ Alkoholika.
Mittels der Erlebnisse seine mehrwöchigen Schiffspassage vermittelt Thomas Lang seinen Lesern außergewöhnliche Einblicke in die japanische Kultur, die dem Touristen wohl größtenteils verborgen bleiben. In eingestreuten Rückblenden erzählt er auch die nicht ganz einfache Vorgeschichte dieser Reise, während derer ihm die japanischen Ernährungsgewohnheiten wohl am intensivsten im Gedächtnis bleiben. Dieser kurze Reisebericht bietet einen gänzlich ungewohnten Blick auf Japan.

Fazit:
Ein klassischer Reisebericht, der seinen Schwerpunkt auf die Erlebnisse des Autors statt auf eine Anleitung zum Nachmachen legt.

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Star Trek Kostüme

Paula M. Block, Terry J. Erdmann
Star Trek Kostüme

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Auf Zeitreise durchs Star-Trek-Universum

Klappentext:
Von den klassischen Uniformen der Sternenflotte und den provozierend gewagten Outfits aus der ersten Serie Raumschiff Enterprise über die fließenden Roben der Vulkanier und die extravagante Ferengi-Mode bis hin zur eindrucksvollen Hochzeitsgarderobe der Klingonen – Star Trek: Kostüme zeigt auf Grundlage des gesamten Franchise (inklusive aller zwölf Filme und sechs Fernsehserien), wie entscheidend diese Designs in den letzten fünf Jahrzehnten dabei mitgewirkt haben, Fans in entfernte Welten und fremde Zivilisation zu entführen. Dabei erkunden die Autoren die Entstehung einiger der eindrucksvollsten Gewänder der Galaxie und verdeutlichen, wie der fremdartige Stil der Kleidung im Laufe der Jahre immer extravaganter wurde.
Das Buch beinhaltet exklusive Fotografien, Standaufnahmen aus der Saga, seltene Concept Arts und viele weitere beeindruckende Bilder. Darüber hinaus befasst sich Star Trek: Kostüme auch mit jenen außergewöhnlichen Menschen, die das Star-Trek-Universum zum Leben erweckt haben, darunter der erste Kostümbildner William Ware Theiss und seine Nachfolger Robert Fletcher, Robert Blackman und jüngst Michael Kaplan. Zahlreiche Interviewpartner, wie etwa J. J. Abrams, LeVar Burton, Jonathan Frakes und Ronald D. Moore gewähren darüber hinaus Einblicke in die Entstehungsprozesse der abgebildeten Kostüme.
Eine fesselnde Hommage an die großartige Designkunst der Star-Trek-Kostüme.

Rezension:
Dieser reich bebilderte Prachtband führt den Betrachter durch die Welt der Star-Trek-Kostüme in den mittlerweile 5 Jahrzehnten dieses Franchise. Neben Originalentwürfen und fertigen Kostümen bekommt man letztere auch in zahlreichen Szenen- oder Set-Bildern dargeboten. Ergänzt werden die Abbildungen durch teils ausführliche Kommentare der Designer, Regisseure und Schauspieler.
Überraschend ist es für den Laien, die Hintergründe mancher Kostüme zu erfahren. Auch die Materialwahl ist teilweise zumindest als kurios zu bezeichnen, auch wenn die jeweiligen Entstehungsgeschichten so manche Eigentümlichkeit erklären. Das reicht bis hin zu Kostümen, die auf Bildschirm beziehungsweise Leinwand gut aussehen, aus diversen Gründen aber keinesfalls alltagstauglich wären. Wen wundert es da, dass die Schauspieler nicht immer glücklich mit den Trageeigenschaften ihrer ‚Dienstkleidung‘ waren und mit ihren Beschwerden teilweise nachträgliche Abänderungen durchsetzten.
Auch erfährt der mit seinem Lieblingsfranchise gealterte Trekkie endlich, wieso sich die Uniformen teilweise von Staffel zu Staffel und von Film zu Film änderten. Der Grund lag meist ganz einfach darin, dass es einen neuen Chefdesigner gab, der eine andere Vorstellung als sein Vorgänger hatte, wie es ‚richtig aussehen‘ muss. Hätten die Produzenten hier nicht aus Kostengründen bremsend eingegriffen, wären uns wohl noch erheblich mehr Uniform-Varianten präsentiert worden. Doch die Star-Fleet-Uniformen sind natürlich bei weitem nicht die einzigen Kostüme. Bei den verschiedenen Zivilkleidungen und den Aufmachungen der unterschiedlichen außerirdischen Kulturen konnten sich die Kostüm-Designer so richtig austoben. Erst beim Betrachten der Bilder, die teilweise Detailansichten zeigen, werden den meisten Fans Einzelheiten auffallen, die beim Ansehen der Serien und Filme wohl kaum jemandem aufgefallen sind. Wenn man dann bedenkt, dass den Designern oft nur wenige Tage zwischen Erhalt des Drehbuchs und dem Aufnahmetermin, an dem das Kostüm einsatzfähig sein musste, blieb, kann man sich nur wundern, zumal es ja teilweise ganze Gruppen neuer Aliens waren, die pro Folge eingekleidet werden mussten.
Während TOS, TNG und sie Filme jedoch ausführlich gewürdigt werden, kommen die anderen Serien (DS9, VOY und ENT) unter der Sammelbezeichnung „Die Spin-off-Serien“ leider etwas zu kurz. Auch hier werden zwar diverse besondere Kostüme gezeigt und kommentiert, bei den zahlreichen, nur in der jeweiligen Serie in Erscheinung tretenden Kulturen hätte ich einen etwas größeren Rahmen jedoch für angemessen gehalten.
Beim Blick auf des Rückcover überfiel mich zuerst Entsetzen, sind dort doch die ß und Umlaute Amok gelaufen. So wurde aus „fließenden“ beispielsweise „flieḶenden“, aus „Kostüme“ „Kostūme“. Zum Glück betrifft das aber wirklich nur das Rückcover, im Inneren ist alles, wie es sein soll.
Hintergrundliteratur zu Star Trek gibt es natürlich reichlich. Trotzdem dürfte dieses Buch zu diesem Spezialthema für viele Trekkies als Ergänzung des Bücherschranks praktisch unverzichtbar sein.

Fazit:
Für wahre Trekkies dürfte diese Kostümkunde zum 50. Franchise-Jubileum einfach ein Muss sein.

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In diesem Moment

Marie Weißdorn
In diesem Moment

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Die Geschichte einer Liebe

Klappentext:
Erinnerungen sind wie Sterne
Was kann ein einzelner Moment schon bedeuten? Sind es nicht bloß einige wenige Momente, die unserem Leben die Richtung weisen? Jeder Augenblick ist kostbar. Doch bis wir dies begreifen, ist es meist schon zu spät …

Rezension:
Der junge Prinz, der genau wie sein Land namenlos bleibt, trifft endlich seine große Liebe. Doch kann die ewig halten?
Marie Weißdorns Geschichte kann man sicher als ungewöhnlich bezeichnen. Im Prinzip beschreibt sie die Liebe des Prinzen zu einem Mädchen in einer Ansammlung kurzer Szenen. Etwas verwirrend ist, dass der Verlag diese Kurzgeschichte auf dem Cover als Fantasy einordnet, denn dazu fehlen alle Genre-typischen Elemente. Als die Liebe erstmals etwas zu bröckeln beginnt, ist zwar von den Geistern, vor denen sich der Prinz hüten soll, die Rede, es wird aber schnell klar, dass dies nur im übertragenen Sinne zu verstehen ist. Auch am Ende kann der Leser leider nicht erkennen, ob die (mittlerweile) Frau des (mittlerweile) Königs wirklich oder wiederum nur im übertragenen Sinn gestorben ist. Der gelungene Erzählstil der Autorin kann jedoch über einige dieser Unsicherheiten hinwegtrösten.

Fazit:
Die Entwicklung einer Liebe in kurzen Augenblicken.

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