Moonrise – Das Leuchten des Waldes

Kaitlyn Abington
Moonrise – Das Leuchten des Waldes

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Dämonen-Probleme

Klappentext:

Ein verwunschener Wald, der sich immer weiter ausbreitet, und dunkle Mächte, die ihr Unwesen darin treiben … Schon lange fühlt sich die Grafen­tochter Yolanda von rätsel­haften Schatten auf ihrer Burg verfolgt. Als ihr Bruder im Ver­fluchten Wald ver­schwindet, bricht Yolanda auf, um ihn zu retten – doch auf einmal machen finstere Wesen aus der Unter­welt Jagd auf sie! Im letzten Moment ent­kommt sie mit der Hilfe eines starken und geheimnis­vollen Wald­bewohners, der sie fortan beschützt. Yolanda spürt, dass ihr Schick­sal mit seinem Volk, den Alben, und dem Wald ver­bunden ist. Aber wie soll sie es mit den Bestien aus der Unter­welt auf­nehmen – und wird sie ihren Bruder jemals wieder­sehen?

Rezension:

Während einer Familienfeier beobachtet Fürsten­tochter Iks, wie ihre jüngere Schwester Yo heim­lich die Burg ver­lassen will. Diese gesteht ihr, dass sie sich im unheim­lichen Wald auf die Suche nach ihrem ver­schwun­denen Zwillings­bruder Zett machen will. Kurz­ent­schlossen schließt sich Iks an. Erst nach und nach wird ihr klar, dass Yo ihr nicht die ganze Wahr­heit sagt. Doch da sind sie schon tief im rätsel­haften Wald. Während sie diverse unheim­liche Begeg­nungen erleben, gesche­hen jedoch auch auf der väter­lichen Burg eigen­artige Sachen.

Zu Beginn könnte man Kaitlyn Abingtons Fantasy-Aben­teuer für eine der üblichen Fantasy-Geschich­ten in einem mittel­alterlich wirkenden Ambiente halten. Schon bald stellt sich aller­dings heraus, dass sie sich ganz anders ent­wickelt. Auffal­lend sind vor allem einige märchen­hafte Elemente, die sich aber stets in eine ganz andere Richtung ent­wickeln, als der Leser in Erin­nerung an alte Kinder­märchen zunächst erwartet. Beispiels­weise treffen die Schwes­tern im Wald auf einen gläser­nen Sarg, in dem ein Mädchen liegt. Wer da aller­dings an eine ‚Apfel-Vergif­tung‘ denkt, wird eines Besseren belehrt. Falls jemand hier an eine Märchen­parodie denkt, geht er aber auch fehl.

Zum Hintergrund muss man sagen, dass dieses Buch um die Kinder eines völlig verarmten Fürsten handelt. Davon hat er aller­dings reich­lich, nämlich 26. Nur beim letzten handelt es sich um einen Sohn, alle anderen sind Mädchen. Diese Kinder wurden in der Reihen­folge ihrer Geburt mit Namen benannt, die mit den Buch­staben in alpha­betischer Folge beginnen. Die Spitz­namen, mit denen sie sich ansprechen, beziehen sich auf die jeweiligen Anfangs­buchstaben ihrer Namen. Während die meisten älteren Schwestern bereits verhei­ratet sind, stehen die 3 jüngsten Geschwister im Fokus der Hand­lung; Yo (Y) und die Zwillinge Iks (X) und Zett (Z), der einzige Junge.

Was man dem Werk allerdings vor­werfen muss, ist eine etwas wirre Hand­lung. Worum es hier eigent­lich geht, erfährt der Leser erst am Ende. Während des größten Teils der Geschichte, sind ihm die Hinter­gründe voll­kommen rätsel­haft.

Die Autorin wechselt in diesem Buch ständig zwischen einer ganzen Anzahl von Charak­teren hin und her, die dann jeweils als Ich-Erzähler auf­treten. Zu Beginn dieser Abschnitte wird jeweils erwähnt, wer gerade der aktuelle Prota­gonist ist und wo man sich befindet. Die Band­breite der Hand­lungs­orte reicht dabei von der Burg über den Wald bis hin zu Unter- und Über­welt.

Fazit:

Diese gute Idee einer ungewöhnlichen Fantasy-Geschichte würde deutlich gewin­nen, wenn die Erzähl­weise etwas weniger wirr wäre.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

Daniel Böckeler
Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

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Das Kind

Klappentext:

7133 Tage sind verstrichen, seitdem die Oberfläche der Erde unbe­wohnbar wurde. Ein gelber Nebel verhindert mensch­liches Leben, er verätzt die Lungen und beher­bergt Krea­turen, denen Menschen als Nahrung dienen. Die Bewohner der letzten Arche hausen in einem alten Atom­schutz­bunker. Die Ressourcen gehen zu neige, es wird immer schwie­riger Nach­schub zu erbeuten. Die dafür zustän­digen Teams werden durch eine Lotterie ermittelt, der nächste Auf­stieg steht kurz bevor. Für die 16-jährige Nikki wird es der erste Aufstieg, und er wird höllisch.

Rezension:

Seit ihrer Geburt lebt Nikki in einem Bunker. Die unbe­wohn­bare Ober­fläche mit ihrer giftigen Atmos­phäre kennt sie nur von wenigen Bildern. Doch jetzt ist sie 16 – und damit nach den hier herr­schenden Regeln erwachsen. Das heißt aber auch, dass sie jetzt wie alle anderen nach dem Los­prinzip Trupps zugeteilt wird, die in Schutz­anzügen die Ober­fläche auf­suchen, um dringend benö­tigte Güter aufzu­finden und zu bergen. Gleich Nikkis 1. Ausflug führt jedoch in eine Katas­trophe.

Dass es sich bei Daniel Böckelers Buch um eine Dystopie handelt, beweist schon der Klappen­text. Trotz des jungen Alters der Prota­gonistin kann man dieses jedoch nicht in den Bereich der gewohn­ten Jugend-Dysto­pien einordnen. Statt­dessen agiert Nikki fast aus­schließ­lich mit Erwachsenen. Die eigentlich aussichts­lose Lage aller Bunkerbewohner schwingt vom 1. bis zum letzten Kapitel ständig mit.

Dieses Buch zu beurteilen, fällt alles andere als leicht. Der aben­teuer­liche Ausflug an die ver­seuchte Ober­fläche, den die Prota­gonistin zusam­men mit 5 Erwach­senen antritt und der etwa ⅔ des Buches ein­nimmt, ist gut geschrie­ben und spannend. Hier kommen sogar Thriller-Ele­mente zum Vor­schein. Alles, was davor kommt, ist jedoch im Grunde nichts anderes als eine Situations­beschrei­bung der Lage im Bunker. Dieser wenig fesselnde Teil fällt mit rund ⅓ des Buches ein­deutig zu lang aus. Diesen Teil muss man leider zumin­dest stellen­weise sogar als lang­weilig ein­stufen.

Der Autor erzählt seine Geschichte überwiegend aus der Perspek­tive der Prota­gonistin, teil­weise jedoch auch aus der anderer Personen, berichtet dabei aller­dings stets in der 3. Person. Das Ende weckt dann den starken Ver­dacht, dass Fort­setzungen geplant sind. Für finden sich bisher aber noch keiner­lei Ankündi­gungen.

Fazit:

Der eigentlich gute Hauptteil dieses Buches leidet sehr unter der viel zu umfang­reichen und handlungs­armen Vorge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Ein Fall für FEAR – 1 – Monster an Bord

Alex Wagner
Ein Fall für FEAR – 1 – Monster an Bord

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Gefahr über dem Atlantik

Klappentext:

DIE SPANNENDE NEUE KRIMISERIE FÜR JUNGE HOBBYDETEKTIVE

FEAR: Das sind Fenia und Arik, zwei clevere Spürnasen – gemeinsam lehren sie Verbrecher das Fürchten!

MONSTER AN BORD:

An Bord eines Jumbojets über dem nächtlichen Atlantik kommt es zu seltsamen Vorfällen. Passagiere erkranken schwer, ein Arzt heilt sie scheinbar mühelos und spricht dabei von einer harmlosen Magenverstimmung.

Doch die FEAR Detektive sind überzeugt, dass mehr dahinterstecken muss. Heimlich beginnen sie zu ermitteln …

Die Bände der Serie sind in sich abgeschlossen und einzeln lesbar. Empfohlenes Leseniveau: ab 10 Jahren.

Rezension:

Fenia und Arik sind Einzelkinder alleinerziehender Elternteile. Seit Fenias Mutter und Ariks Vater gehei­ratet haben, sind sie jedoch plötzlich Ge­schwis­ter. Glücklich darüber sind beide nicht. Der einzige Plus­punkt aus Fenias Sicht ist, dass ihr neuer Vater reich ist und sie alle deshalb gerade in der vorneh­men Business-Class eines Flug­zeug unter­wegs nach Amerika sind. Als Fenia einer der Mitrei­senden ver­dächtig vor­kommt, glaubt ihr Arik zunächst nicht. Doch dann erkranken einige Passa­giere, die alle in der Nähe des Verdäch­tigen sitzen, plötzlich zeitgleich. Über­raschen­derweise ist gerade dieser mysteriöse Mann Arzt und kann alle Erkrankten im Hand­umdrehen heilen. Da stimmt doch etwas nicht!

Alex Wagner ist im Bereich der Krimi-Reihen kein neuer Name. Ihre Cosy-Crime-Reihe „Penny Küfer ermittelt“ rezen­siere ich beispiels­weise regel­mäßig. Jetzt geht sie mit der neuen Reihe „Ein Fall für FEAR“, die sich an jüngere Leser wendet, an den Start. Im vorlie­genden 1. Band bekommt natürlich die Vor­stellung der beiden Prota­gonisten, der 12-jährigen Fenia und des 13-jährigen Arik, einen etwas ausführ­licheren Raum gewährt.

Dass bei Episoden derartiger Kriminal­reihen gerne ein sowohl räumlich als auch vom Personen­kreis her einge­grenzter Handlungs­raum gewählt wird, kann man schon als klassisch bezeichnen. Die Handlung auf den doch sehr begrenz­ten Raum der Business-Class eines Flugzeugs zu beschrän­ken, kannte mich jedoch nicht über­zeugen. Außer den beiden Hobby­detektiven gibt es bis zur Klärung des Falls eigentlich nur 3 aktiv han­delnde Personen. Das ist vielleicht doch etwas wenig. Der über­wiegende Teil dieses Buches besteht aus Diskus­sionen zwischen den beiden Protago­nisten und deren Beobach­tungen beziehungs­weise Aktionen. Eventuell spielt bei meiner Beur­teilung auch die Tatsache eine Rolle, dass hier ein Verbrechen verhindert wird, aber keines – zumindest kein ernst­haftes – wirklich statt­findet. Da kenne ich Jugend­krimis mit ähnlicher Alters­empfehlung, wo es deutlich mehr ‚zur Sache‘ geht.

Die Idee und die beiden jungen Protago­nisten haben eindeutig Potenzial. Daher bin ich mir nicht sicher, welcher der genann­ten Punkte (oder welche Kombi­nation aus diesen) mich nicht mitreißen konnte. Am Stil der Autorin, den ich ja schon aus anderen Werken kannte, kann es jeden­falls nicht liegen. Der ist auch hier wieder gelungen. Deshalb werde ich dieser neuen Reihe gerne noch eine Chance geben, ob mich der nächste Einsatz der jungen Detek­tive in einem (hoffent­lich) nicht ganz so begrenz­ten Ambiente stärker mitreißen kann.

Fazit:

Die Ausgangssituation dieser Jugend-Krimi-Reihe verspricht
Potenzial, dieser 1. Fall konnte mich jedoch noch nicht ganz über­zeugen.

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Das Vermächtnis der Dämonen

Robin Band
Das Vermächtnis der Dämonen

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Das Vermächtnis des Vaters

Klappentext:
Mike begegnet im Keller seiner Schule einem leibhaftigen Drachen, der jedoch mit seinem feurigen Atem unglücklicherweise das gesamte Schulgebäude in Brand steckt. Gemeinsam mit dem Drachen Drak muss Mike nun die Flucht ergreifen. Dies ist der Beginn einer Reise, die Mike zu vielen mystischen Orten und Lebewesen führt und sein Leben auf den Kopf stellt.
Unterwegs trifft er auf die Dämonin Lucy, welche sich mit ihm verbündet, um eine Organisation aus Kriegern, die die Weltherrschaft anstrebt, auszuschalten, bevor es für die Menschheit zu spät ist.

Rezension:
Als Mike einen echten Drachen triff, begibt er sich spontan mit diesem auf die Reise. Doch schon bald sind ihnen Verfolger auf den Fersen. Als Mike jedoch auf Lucy trifft, muss er feststellen, dass Dämonen nicht unbedingt böse sein müssen. Er verbündet sich im Kampf gegen gemeinsame Feinde mit ihr.
Auch wenn die Idee, einen Teenager unerwartet in Kontakt mit einer magischen Welt kommen­zu­lassen, nicht neu ist, kann sie doch immer wieder funktionieren. Im vorliegenden Buch ist es auch nicht diese Idee, die es schwächeln lässt. Vielmehr sind es willkürliche Handlungssprünge und Logikmängel, die den Leseeindruck stellenweise doch deutlich trüben. Dass beispielsweise der Schuldirektor gleich zu Beginn die Schüler heimschickt, weil sich im Keller ein Drachen befindet, wirkt in einer Urban Fantasy sehr merkwürdig. Schließlich ist es doch ein Merkmal dieses Genres, unsere ‚normale Welt‘ für alle Uneingeweihten normal sein zu lassen. Die ‚normale‘ Umwelt des Protagonisten lässt auf dieses ungeheuerliche Vorkommnis aber keinerlei Reaktion erkennen. Was der Protagonist dann zusammen mit dem Drachen und später auch einer Dämonin erlebt, wirkt wie eine Aneinander­reihung mehrerer Einzelabenteuer, die ohne wirkliche Übergänge aneinander­gereiht sind. Die Tatsache, dass meine Bewertung trotz allem nicht ganz in den Keller rutscht, begründet sich darauf, dass zumindest die beiden längsten ‚Einzel­abenteuer‘ durchaus brauchbar wirken.
Robin Band erzählt die Geschichte aus Sicht seines Protagonisten, der auch als Ich-Erzähler in Erscheinung tritt. Die Sprache wirkt recht einfach, was wohl auch daran liegt, dass der Autor diesen 1. Band anscheinend in jungen Jahren verfasst hat. Band 2 („Der Untergang der Dämonen“), den ich auch bereits gelesen habe und in den kommenden Tagen rezensieren werde, wirkt in jeder Hinsicht erheblich besser gelungen.

Fazit:
Die durchaus brauchbare Story-Idee würde eine gründliche Überarbeitung benötigen, um überzeugen zu können.

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13 gegen das Sommerloch

Jutta Wölk (Hrsg.)
13 gegen das Sommerloch

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Von allem etwas

Klappentext:
„Mittsommer“ von Cornelia Briend – Brocéliande – Eine Nacht voller Zauber
„Ein guter Mensch“ von Jana Zenker – Von einem, der mir den Spiegel vors Gesicht hielt
„Kettenwolf“ von Ehrhard Schümmelfeder – Ein Mann auf der Flucht. Er läuft um sein Leben …
„Als der Mond die Arbeit niederlegte“ von Mona Frick – Seht, was dann geschah!
„Wach auf, Dornröschen“ von Claudia Rimkus – Auf Umwegen zum Glück
„Eisblumenzeit“ von Agnes M. Holdborg – Wie doch die Zeit vergeht!
„Die Reportage, die mein Leben veränderte“ von Ly Fabian – Alles im Leben hat seinen Preis
„Die Entscheidung“ von Medea M. Padberg-Hüsing – Sagen die Karten die Wahrheit?
„Gefolgschaft“ von Philipp Roskoschinski – Ein Wikingerkrieger besteht seine erste Prüfung
„Endlich allein mit Luise“ von Monika Kunze – Eine Liebe der ganz speziellen Art
„Streuner“ von Enn Bolda – Eine abenteuerliche Geschichte aus Frankfurt
„Für immer und ewig“ von Jutta Wölk – Verhängnisvolles Wiedersehen
„Das Gespinst vom Gouffre“ von Christoph Hochberger Eine historische Gespenstergeschichte vor der Kulisse der Bretagne

Rezension:
Der Untertitel dieser Anthologie „13 Autoren – 13 Geschichten – 13 x Lesespaß“ sagt eigentlich schon alles aus: Diese Kurzgeschichtensammlung soll ein kurzweiliger Zeitvertreib sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Anthologien ist das aber auch der einzige Nenner, auf den sich die enthaltenen Geschichten bringen lassen. Ein Thema, dass diese vereint, fehlt. Und so reicht die Bandbreite an vertretenen Genres von Liebesgeschichte über historischem Abenteuer und märchenhafter Fantasy bis hin zu Grusel-Horror. Dazwischen findet sich auch Stoff, den ich überhaupt keinem Genre zuordnen kann. Genau darin liegt mein Problem mit dieses eBook.
Ausgerechnet die letzte der enthaltenen Geschichten ist die einzige, die mich begeistern konnte. Christoph Hochbergers „Das Gespinst vom Gouffre“ erzählt eine mysteriöse Story, die eine alte Frau Urlaubern erzählt. Doch was ging einst wirklich im Heim eines alten Adligen und seines treuen Dieners vor sich? Die Auflösung überrascht definitiv!
Es wäre sicher ungerecht, wenn ich die anderen Beiträge dieser Anthologie als schlecht bezeichnen würde. Sie haben mich einfach inhaltlich wenig oder gar nicht angesprochen. Trotzdem könnte ich mit vorstellen, dass sie durchaus den Geschmack der Liebhaber des betreffenden Genres treffen könnten. Für mich persönlich ist die Trefferrate mit 1 : 12 aber leider schlecht ausgefallen. 1 Highlight bei 13 Kandidaten ist eben doch etwas zu wenig, um mich überzeugen zu können. In meinen Augen wäre es erheblich geschickter gewesen, nur Kurzgeschichten zu einem vorgegebenen Thema und/oder Genre zusammenzustellen.

Fazit:
Das Spektrum dieser Anthologie ist leider so weit gefasst, dass kaum ein Leser mehr als 2 oder 3 Beiträge seines Geschmacks finden dürfte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Annafried die Dämonenjägerin – 1 – Ewiges Leben

Angelika Depta
Annafried die Dämonenjägerin – 1 – Ewiges Leben

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Das Familien-Bussines

Klappentext:
Annafried von allen Anna genannt kommt nachdem sie ihre Schulzeit im Internat verbracht hat zurück nach Hause. Dort erfährt sie, dass sie nicht wie geplant studieren kann, sondern dem Kodex ihrer Familie zu folgen hat. Die größte Herausforderung ist jedoch, dass sie ihren 20. Geburtstag erleben muss, damit sie ihre Aufgabe erfüllen kann. Wird sie es schaffen?

Rezension:
Endlich hat Anna das Abi in der Tasche. Dann nichts wie ab nach Hause! Ihre gesamte Schulzeit hat sie im Internat gelebt, nur die Ferien im heimischen Kloster verbracht. Konkrete Studienpläne hat sie auch schon ins Auge gefasst. Doch zu Hause wartet eine unangenehme Überraschung auf sie. Mutter und Großmutter erwarten von Annafried, dass sie die Familientradition fortführt. Das heißt, sie soll Dämonenjägerin werden. Und einen Ausbilder haben sie ihr auch schon besorgt …
Eine junge Erwachsene erfährt völlig unerwartet, dass es mit ihr und ihrer Familie eine besondere Bewandtnis hat. So fangen im Urban-Fantasy-Genre zahlreiche Geschichten an. Nicht selten sind diese richtig gut. Leider kann man das (soviel sei vorweggenommen) von Angelika Deptas Reihenauftakt nicht wirklich sagen. Die zugrundeliegende Idee erscheint durchaus tragfähig, die Umsetzung leider weniger.
Zum einen wirkt Annas Unwissen etwas unglaubwürdig. Die knapp 20-jährige Protagonistin hat zwar ihre Schulzeit im Internat verbracht, war aber – das wird ausdrücklich gesagt – in den Ferien immer zu Hause im Kloster. Und da ist ihr während ihres Älterwerdens nie aufgefallen, dass das ein komisches Kloster, genauer gesagt nur eine Tarnung ist? Es ist ihr nie verdächtig vorgekommen, dass sowohl ihre Mutter als auch ihre Großmutter (angeblich) Nonnen sind? Sie hat nie nach ihrem Vater gefragt? Das wirkt doch sehr konstruiert. Das andere Problem ist die Charakterdarstellung. Selbst die Protagonistin bleibt sehr blass und wird zu keinem Zeitpunkt zu einer erfassbaren Persönlichkeit. Für die Nebenfiguren trifft dies in noch erheblich stärkerem Maß zu. Annas Kampfgefährten werden oft nur namentlich als anwesend erwähnt, treten aber nie wirklich handelnd in Erscheinung.
Am eigentlichen Schreibstil der Autorin ist dagegen wenig auszusetzen. Inhaltlich wäre der interessanten Idee jedoch eine gründliche Überarbeitung zu wünschen, denn im aktuellen Zustand erweckt dieses Buch leider kaum Lust auf den weiteren Verlauf der Geschichte.

Fazit:
Eine interessante Story-Idee, deren Ausführung allerdings dringend einer gründlichen Überarbeitung bedarf.

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Der Schlüssel von Alessa-Island – 1 – Öffne das Tor

Mirjam Sara Kopke
Der Schlüssel von Alessa-Island – 1 – Öffne das Tor

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Ins Reich der Toten

Klappentext:
Marie glaubte immer in einer normalen Familie aufzuwachsen. Am Sterbebett ihrer vermeintlichen Mutter erfährt sie allerdings ein folgenreiches Geheimnis. Sie wurde adoptiert und ihre wahre Familie ist irgendwo da draußen. Sie macht sich auf eine Reise zu ihren Wurzeln und glaubt, dass dies ihre Erfüllung ist, läuft jedoch geradewegs in eine Falle. Plötzlich sind finstere Mächte hinter ihr her, um ihre verborgene Gabe für sich zu beanspruchen. Nur die Liebe eines Unbekannten bewahrt sie vor einem Unglück und so führt ihr Weg unaufhaltsam nach Alessa-Island, einer magischen Welt voller Gefahren, Krieg und Hexerei.

Rezension:
Erst am Sterbebett ihrer Mutter erfährt Marie, dass sie einst adoptiert wurde. Entgegen dem Rat der Gestorbenen macht sie sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft. Dabei erfährt Marie, dass sie alles andere als ein normaler Mensch ist. Nicht allen ist ihr Auftauchen jedoch recht.
Dass ein junger Mensch überraschend von seiner besonderen Herkunft erfährt, ist die Ausgangssituation vieler Urban-Fantasy-Romane. Viele Beispiele beweisen, dass diese Grundidee immer wieder funktionieren kann. Auch die Idee hinter Mirjam Sara Kopkes Geschichte wirkt brauchbar. Leider kann ich die Umsetzung nicht als wirklich gelungen bezeichnen. Zum einen wirkt die Handlung an vielen Stellen sprunghaft. Plötzlich ist die Protagonistin in einer anderen Situation, ohne dass der Leser nachvollziehen kann, wie sie von der vorherigen in die aktuelle gelangte. Öfters hat man Probleme, der Handlung zu folgen. Auch Maries Gefühle wechseln sehr schnell. Kaum ist sie in der Gewalt eines anderen Mannes, entdeckt sie auch schon Gefühle für diesen.
Die relativ ungewöhnliche Erzählweise im Präsens trägt ebenfalls nicht dazu bei, das Abenteuer der jungen Protagonistin angenehmer lesbar zu machen.
Besser aufbereitet könnte diese Geschichte sicher funktionieren, so hält sich meine Lust auf die Fortsetzung jedoch sehr in Grenzen.

Fazit:
Die Umsetzung dieser Urban-Fantasy-Story kann das Potenzial der zugrundeliegenden Idee leider nicht zum Leser transportieren.

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Chinesische Märchen – modern und frei erzählt – 1

Yves Holland
Chinesische Märchen – modern und frei erzählt – 1

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Englische Detektive gegen chinesische Geister

Klappentext:
Alte chinesische Märchen entfalten ihren ganz eigenen Charme. Da spielt die Fremdartigkeit der Kulisse natürlich eine große Rolle. Shogune, Drachen, Schwertkämpfer, Kriegsgötter, Geister, kluge Tiere … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! In dieser kleinen Sammlung (Band 1 der neuen Reihe) sind drei alte Märchen modern und frei nacherzählt und in verschiedene Erzählformen gegossen worden, was zu erstaunlichen Ergebnissen führt: mal löst Meisterdetektiv Sherlock Holmes den Fall, mal hat sich aus einer starken Frauenfigur eine moderne Emanzipationsstory entwickelt, mal aus einer kurzen Bergelf-Anekdote ein kleines augenzwinkerndes Textadventure. Die Figuren haben in der Modernisierung ein starkes Eigenleben entwickelt – und damit auch ihre eigene Geschichte umgeschrieben! Für alle Fantasy- und Märchenfans bestimmt eine Entdeckung wert!

Rezension:
Enthaltene Märchen:
Der Geist aus dem Sarg
Das Mädchen mit dem Pferdekopf
Der Bergelf
Die chinesische Märchenwelt ist hierzulande weitgehend unbekannt. So verwundert es auch nicht, dass mir die 3 hier wiedergegebenen Märchen zuvor völlig unbekannt waren. Dass sie stark umgeschrieben beziehungsweise modernisiert wurden, verrät die Autorin schon im Klappentext. Das führt bei einer der Geschichten („Der Geist aus dem Sarg“) sogar so weit, dass Sherlock Holmes und Dr. Watson die Hintergründe einer chinesischen Geistergeschichte gemütlich in der Baker Street sitzend nach einer Zeitungsmeldung entschlüsseln. Das Problem für den Leser liegt allerdings darin, dass er das Original nicht kennt und die Überarbeitung deshalb nicht wirklich beurteilen kann.
Während diese Geschichte in der vorliegenden Form noch überzeugen kann, ist das bei „Das Mädchen mit dem Pferdekopf“ schon weniger der Fall. Zumindest in der überarbeiteten Form ist für mich weder eine Pointe, noch eine Lehre erkennbar. Noch schlimmer sieht es bei „Der Bergelf“ aus. Dieses Märchen wird in Form eines Text Adventures wiedergegeben. Die wirkliche Geschichte ist für mich hier gar nicht mehr erahnbar.
Insgesamt betrachtet konnten mich diese (Fantasy-)Geschichten auf Basis chinesischer Märchen nicht wirklich überzeugen, wobei die Holmes-Story noch den Reiz der ungewöhnlichen Kombination bietet.

Fazit:
Um diese Überarbeitung alter chinesischer Märchen würdigen zu können, müsste man wahrscheinlich die unbearbeiteten Originale kennen.

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– Blick ins Buch –
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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Das Blätterrauschen der Magie

Sarah König
Das Blätterrauschen der Magie

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Dämonenärger und Wasserglas

Klappentext:
Vier magische Kurzgeschichten
Ob eine alte Eiche ihren Zauber verschenkt, Dämonen Krisensitzungen abhalten, Aliens ohne Navi durch die Galaxis steuern oder ein Mann seiner verflossenen Liebe gedenkt – alle Kurzgeschichten der Autorin Sarah König haben ihre eigene Magie. Lassen Sie sich von dieser Magie verzaubern!

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Das Blätterrauschen der Magie
Weltenforscher
Dämonenstolz
Was einst gewesen …
Bäume, Außerirdische, Dämonen und Menschen – in den Kurzgeschichten dieses Büchleins treffen wir sie alle. Dabei ist diese Anthologie ungewöhnlich. Statt wie üblich Kurzgeschichten zu vereinen, die eine Grundidee, ein Thema von unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchten, ist die einzige Gemeinsamkeit hier, dass sie alle von einer Autorin, von Sarah König stammen. Ansonsten ist kein gemeinsamer Nenner zu entdecken.
Gleich die 1. Story, „Das Blätterrauschen der Magie“, um einen alten Baum, der seinen Dienst als Schutzgeist des Waldes aufgibt, erscheint mir als die gelungenste. Leider gefällt mir nicht, dass sie einen eher traurigen Grundton hat. Aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.
In „Weltenforscher“ treffen wir auf außerirdische Reisende, die in einer sehr wässrigen Umgebung landen. Hier geht es eher humorvoll-sarkastisch zu. Leider habe ich aber das Gefühl, dass der Geschichte irgendetwas fehlt.
Dann werden Dämonen zu einer Krisensitzung zusammengerufen, um über ihr weiteres Zusammenleben mit den Menschen zu beraten. Ihr „Dämonenstolz“ spielt dabei natürlich eine Rolle. Leider wirkt auch diese Story trotz der interessanten Idee nicht wirklich rund.
Zum Abschluss denkt ein alter Mann darüber nach, „Was einst gewesen …“ ist. Dabei geht es natürlich wieder eher melancholisch zu. Leider fehlen viele Informationen, die nötig wären, um diese Geschichte zu verstehen. (Wieso hat der Mann das Grab seiner jung gestorbenen Frau 50 Jahre lang nicht besucht, macht es aber jetzt? Was für ein Wesen ist es überhaupt, das ihm dort erscheint?)
Vom sprachlichen Standpunkt können die Kurzgeschichten durchaus überzeugen. Die Probleme liegen viel mehr darin, dass 3 der 4 Beiträgen das gewisse Etwas fehlt, um rund zu erscheinen.

Fazit:
4 sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, denen interessante Ideen zugrunde liegen, die aber leider nicht perfekt sind.

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Barbartos – 1 – Der Kult – Band 1

Nicole Kohlstock
Barbartos – 1 – Der Kult – Band 1

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Der Augur

Klappentext:
Auftakt einer Trilogie in vier Bänden
Lueg, September 1987
In einem hübschen, idyllisch gelegenen Dorf, in dem sich wie üblich alle Einwohner hassen, gibt es einen satanischen Kult. Für diesen hat die stotternde Kultpriesterin irrtümlich den falschen Dämon versklavt. Anstelle des blutrünstigen Bartos – „dem Schrecklichen“ – ist der gutmütige, vegetarisch lebende Barbartos genötigt, sich mit den irrsinnigen Kultmitgliedern und ihren Tier- und Menschenopfern herumzuplagen.
Außerdem kommen in dieser Geschichte vor:
Ein ordensflüchtiger Mönch, der seine Sexualität entdeckt.
Ein rachsüchtiger Puppenmacher. Eine besonders doofe Taube und andere lustige Tiere.

Rezension:
Seit dem Ende seiner Schulzeit lebte Karl im Kloster. Als er dieses wegen einer Frau verlässt, nur um festzustellen, dass diese ihn gar nicht liebt, traut er sich nicht zurück. Wohin nun? Zu seiner Mutter will er nicht. Bleibt nur der Vater, den seine Mutter mit ihm verließ, als Karl noch klein war. Beim Zusammentreffen muss er allerdings feststellen, dass er den Mann eigentlich überhaupt nicht näher kennenlernen möchte. Trotzdem zwingen ihn die Umstände, vorübergehend zu bleiben. Selbst dem weltfernen Karl fällt schnell auf, dass in diesem Dorf einiges nicht stimmt.
Schon der Titel von Nicole Kohlstocks Urban-Fantasy-Geschichte bedarf wahrscheinlich einer Erklärung. Bei „Barbartos“ handelt es sich eigentlich um eine Trilogie, deren 1. Teil allerdings so umfangreich ausgefallen ist, dass er in 2 Bände geteilt werden musste. Alleine dieser 1. Band des 1. Teils umfasst in der Taschenbuchausgabe schon 456 Seiten, Band 2 sogar 568. Genau hier liegt auch das in meinen Augen größte Problem des Werkes. Aber dazu später.
Neben dem ‚entlaufenen‘ Mönch ist der eher menschenfreundlich veranlagte Dämon und Titelheld Barbartos der 2. Protagonist der Reihe. Dass diese einen eher augenzwinkernden Ansatz verfolgt, dürfte bis hierhin schon klar geworden sein. Auch dass zur Mitte des 1. Teils noch nicht klar ist, wohin alles führt, wird wohl kaum überraschen. In diese verrückte Dämonen-Geschichte hat die Autorin schon zu diesem frühen Stand der Handlung einige interessante und gute Ideen eingebracht, die durchaus geeignet erscheinen, eine ‚etwas andere‘, für das Genre ungewohnte Story zu erzählen. Ein Problem liegt meiner Meinung nach allerdings in der epischen Ausbreitung dieser Ideen. Nach meinem Geschmack ist auf diesen 456 Seiten zu wenig passiert, zu wenig wirkliche Handlung enthalten. Szenen, die in einer derartigen Story eigentlich funktionieren dürften, werden teilweise zu ausführlich erzählt, unwichtige Details zu detailliert ausgebreitet. Nach meiner Ansicht täte hier eine Komprimierung gut.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der 3. Person Präsens. Speziell diese eher selten bei derartigen Stoffen benutzte Zeitform fällt beim Lesen ins Auge. Trotzdem wirkt sie nach kurzer Gewöhnung stimmig.
Insgesamt funktioniert die Idee und verspricht eine interessante weitere Geschichte. Leider trübt die zu ausführliche Erzählart den Genuss doch etwas, weshalb das Buch bei mir etwas gemischte Gefühle hinterlässt. Es bleibt abzuwarten, wie sich das im weiteren Verlauf der Trilogie beziehungsweise deren 1. Teils entwickelt.

Fazit:
Diese ungewöhnliche Urban-Fantasy-Story überrascht mit großem Detailreichtum, wirkt durch diesen aber auch etwas behäbig.

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