Die Gilde der Rose – 1 – Dämonenfessel

Talira Tal
Die Gilde der Rose – 1 – Dämonenfessel

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Dämonen versus Hexen

Klappentext:
Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite.

Rezension:
1616 wird Freyja als Hexe zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag soll das Urteil vollstreckt werden. Ihre zahmen Vögel retten sie jedoch magisch ins Jahr 2016. An der Stelle, an der sich eben noch der Scheiterhaufen befand, befindet sich jetzt allerdings eine Straße, und so findet sich Freyja vor einem heranbrausenden LKW wieder. Zum Glück ist ein junger Mann geistesgegenwärtig genug, sie zu retten. Doch wurde Frayja nicht grundlos in diese Zeit gebracht. Ihre vor Jahren verschwundene Mutter wird hier von einem Dämon gefangengehalten.
Talira Tals Reihenauftakt gehört zweifellos in die Kategorie Urban Fantasy, wobei auch ein Romantasy-Aspekt nicht zu leugnen ist. Auch wenn explizite Szenen fehlen und es nicht über einen Kuss hinausgeht, spielt das Beziehungsgeflecht der Charaktere doch eine zentrale Rolle. Das fängt schon damit an, dass Frayja eine Hexe ist und Michael, der Mann, der sie vor dem LKW rettet, sich als Werwolf herausstellt. Natürlich entwickeln sich Gefühle zwischen beiden. Um Frayjas Mutter zu finden, braucht Michael jedoch die Hilfe seiner Exfreundin, einer Medusa, die Frayjas Mutter finden will, um die Konkurrentin schnellstmöglich wieder in ihre eigene Zeit zurückschicken zu können. Um das zu erreichen, sucht sie die Hilfe ihrer besten Freundin, einer Vampirin. Allerdings ist diese selbst in die Medusa verliebt und will folglich verhindern, dass diese wieder mit Michael zusammenkommt. Die einfachste Lösung dürfte sein, Freyjas Mutter nicht zu finden, damit diese weiterhin bei Michael bleibt. Alles klar? Dann dürften alle Fragen bezüglich des Niveaus der Romantasy-Anteile beantwortet sein.
Zum Glück erweist sich die eigentliche Fantasy-Handlung als deutlich hochwertiger. Der Handlungsstrang um Frayjas von einem Dämonen entführte Mutter ist durchaus interessant. Hier können Urban-Fantasy-Freunde auf ihre Kosten kommen. Ganz ohne Schwächen ist allerdings auch dieser Teil nicht. Das Genre Urban Fantasy lebt ja davon, dass der Real-World-Part glaubhaft ist und die in unserer realen Welt lebenden Normalos eben nichts von den übersinnlichen Wesen, die unter ihnen leben, mitbekommen. Wie soll es aber unauffällig sein, wenn der Dämon im von ihm betriebenen Zirkus echte Zentauren auftreten lässt, auf denen die (Menschen-)Kinder sogar reiten dürfen?
Im Gegensatz zu den inhaltlichen Schwächen ist der Autorin sprachlich/stilistisch nichts vorzuwerfen. Das Buch ist gut lesbar, wobei der Blickwinkel zwischen verschiedenen Charakteren wechselt. Während die Protagonistin dabei aus der Ich-Perspektive berichtet, werden alle anderen Blickwinkel aus der 3. Person erzählt.

Fazit:
Die an sich interessante Idee dieses Reihenauftakts wird durch die sehr seichte Handlung des Romantasy-Anteils leider teilweise ruiniert.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

Eva-Maria Meschnark
Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

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Römer jenseits des Tunnels

Klappentext:
In ihrem Ferienort finden im umliegenden Wald Ausgrabungen statt. Archäologen sind dem legendären Keltenschatz auf der Spur.
Andi und Julia sind neugierig und entdecken in einer geheimen Höhle ein Zeitloch. Das katapultiert sie schlagartig zurück in das Jahr 200 vor Christus.
Plötzlich sind sie mitten in der Keltenzeit – im Königreich Noricum!

Rezension:
Endlich Sommerferien! Noch besser fühlt sich Andi, da er weiß, dass das ältere Paar im Nachbarhaus heute die Enkelin erwartet, denn mit der, Julia, hat er schon interessante Ferienerlebnisse gehabt. Das Mädchen wird nach seiner Ankunft sofort hellhörig, als es erfährt, dass ganz in der Nähe Archäologen an einer keltischen Ausgrabungsstätte forschen. Natürlich wollen sich die beiden das mal ansehen. Heimlich schleichen sie auf das Gelände und entdecken einen Zeittunnel. An dessen anderem Ende befinden sie sich plötzlich in der Zeit der Kelten und Römer.
Eva-Maria Meschnarks Urban-Fantasy-Abenteuer ist in mancher Hinsicht anzumerken, dass es sich primär an recht junge Leser richtet. Sprache, Erzählstruktur und die ziemlich geradlinige Handlung lassen da keinen Zweifel aufkommen. Auch die Frage, wieso die Archäologen den Zeittunnel nicht bemerken, bleibt unbeantwortet. Zumindest die ersteren Punkte sollen allerdings keine Kritik darstellen, sind sie doch auf das Zielpublikum abgestimmt. Die Frage, wieso die Wissenschaftler offensichtlich blind sind, könnte sich aber durchaus auch den jungen Lesern stellen. Wie alt die beiden Protagonisten sind, wird zumindest in diesem Band nicht geklärt. Gefühlsmäßig würde ich sie etwa im Bereich des 3. bis 5. Schuljahres einordnen.
Wie bereits erwähnt, richtet sich der Stil der Autorin erkennbar an ein junges Publikum. Erwachsene Leser könnten eine gewisse sprachliche Raffinesse vermissen, doch ist das natürlich der Zielgruppe geschuldet und kann daher nicht kritisiert werden. Auch die Länge des Buches orientiert sich eindeutig am Durchhaltevermögen der angepeilten Altersgruppe. Deren Gefallen dürfte es jedoch sicher finden – und kann so für den jungen Leser gegebenenfalls als ‚Einstiegsdroge‘ in die Welt der Urban Fantasy diesen.

Fazit:
Ein interessantes, altersgerechtes Urban-Fantasy-Abenteuer für junge Leser.

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Die Steine der Götter – 4 – Göttermagie

Julian Kappler
Die Steine der Götter – 4 – Göttermagie

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Die unvollständige Klinge

Klappentext:
Im letzten Teil der spannungsgeladenen High-Fantasy-Reihe »Die Steine der Götter« erwartet Gero und seine Gefährten ein fulminantes Finale.
Der geheimnisvolle Rat der Grauen hat es geschafft, den entscheidenden Stein der Götter, den Stein der Ysdariah, in seine Gewalt zu bringen. Und die Grauen haben noch weitere Pläne. Wird der Säbel der zehn Götter trotzdem in der großen Esse in Borburg neu geschmiedet werden können?
Der Dunkle Herrscher schickt seine Armeen gegen das hastig errichtete Bollwerk zum Schutz des Kaiserreichs. Die große Schlacht, in der sich Gero, Esme, Derio und Valentin beweisen müssen, ist unvermeidlich. Können die Gefährten zusammen mit der Kaiserlichen Nordarmee gegen Orks, Oger und leibhaftige Drachen bestehen?

Rezension:
Den Götterstein im ewigen Eis konnten sie nicht in ihren Besitz bringen. Um so überraschter sind die Gefährten nach ihrer Rückkehr, als die Mächtigen beschließen, öffentlich zu verkünden, alle 10 Steine wären vereint. Statt wie geplant aus allen 10 lassen sie nur aus den vorhandenen 9 Göttersteinen eine Klinge schmieden. Damit soll sich die Armee des Kaiserreiches der des Dunklen Herrschers stellen. Und Esme soll die Klinge führen! Ihre Gefährten werden ihr natürlich folgen. Der Rat der Grauen weiß allerdings auch noch nicht so recht, was er mit dem von ihm erbeuteten Stein anfangen soll.
Wer Julian Kappler über die „Götterpfade“ durch „Götterfeuer“ und „Götterfrost“ gefolgt ist, bekommt es im Abschluss seiner Tetralogie mit „Göttermagie“ zu tun. Leider muss ich allerdings feststellen, dass dieser 4. Band der schwächste der Reihe ist. Die Kriegshandlung nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein, über längere Abschnitte sind die Protagonisten gar nicht am jeweiligen Handlungsort anwesend. Bisher nur am Rande erwähnte Nebenfiguren tragen die Handlung über längere Zeiträume. Auch die Rolle der Gefährten im Kampf bleibt schleierhaft. Einerseits werden sie als Volkshelden aufgebaut und dürfen den Beratungen im Königszelt beiwohnen, andererseits werden sie während der Kampfhandlungen von niederen Offizieren herumkommandiert. Da passt die Logik nicht so recht. Der Abenteuercharakter, der die bisherigen Bände prägte, bleibt weitgehend auf der Strecke. Das Handeln des Rates der Grauen wirkt dafür, dass er soviel Energie auf die Verhinderung der Wiederzusammenführung der Göttersteine investiert hat, ebenfalls planlos.
Am Stil des Autors gibt es auch hier wieder wenig zu bemängeln. Dieser Band ist durchaus lesbar und wäre für sich genommen kein schlechtes Buch. Nach dem Aufbau dieses (High-)Fantasy-Eposes über die Bände 1 bis 3 hinweg hatte ich allerdings deutlich höhere Erwartungen an das Finale. … das mich deshalb etwas enttäuscht zurücklässt.

Fazit:
Das Finale dieser High-Fantasy-Tetralogie kann die über 3 Bände aufgebauten Erwartungen leider nicht erfüllen.

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Marcos Wunsch

Stefan Lindemann
Marcos Wunsch

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Traumfrauen und Scheiße

Klappentext:
Marco ist ein Waisenkind, das seine Eltern niemals kennengelernt hat. Sein Leben ist hart und entbehrungsreich, und er träumt von dem Aufstieg in eine reiche Gesellschaftsschicht. Dort lebt Samira, die Tochter eines gut situierten Händlers und fanatischen Sammlers von verschütteten Artefakten aus der ›Älteren Stadt‹, einer Ansammlung von Ruinen im tiefen Erdinneren. Dorthin begibt sich Marco, auf der Suche nach Reichtum. Er stellt sich den Gefahren von Steinschlägen, menschenfressenden Käfern und räuberischen Artgenossen, um schließlich um Samiras Hand anhalten zu können. Aber das Schicksal hält etwas anderes für ihn bereit.

Rezension:
Seit Marco als Junge mal das Mädchen Samira bemerkte, ist er in sie verliebt. Dumm nur, dass er als Waisenjunge bei der Tochter eines reichen Händlers keine Chance hat. Auch als Erwachsener träumt Marco noch von Samira. Er sieht nur eine Chance, zu genug Geld zu kommen, um von ihr wahrgenommen zu werden: Er muss einer der Sucher werden, die in den nur durchs Abwassersystem erreichbaren Überresten einer alten Stadt nach Schätzen suchen.
Auf Stefan Lindemanns Buch passt wohl am besten der Begriff Steampunk-Abenteuer, wobei man zugeben muss, dass es ein (nicht nur) für dieses Genre ziemlich ungewöhnliches Setting ist. Die Idee, die Ruinen der alten Stadt nur durch die geruchsintensiven Hinterlassenschaften der neuen erreichen zu können, entbehrt natürlich auch nicht eines gewissen Humors. Allerdings muss man auch sagen, dass die Umsetzung nicht ganz so überzeugend wie die innovative Idee ausfällt. Der Autor erzählt seine Geschichte strikt handlungsbezogen. Alles, was nicht zur unmittelbaren Geschichte gehört, wird weggelassen. Nebenhandlungen fehlen genauso wie das ‚normale Leben‘ des Protagonisten. Manches muss der Leser begründungslos akzeptieren, manche Frage bleibt unbeantwortet. Das ist schade, denn nach einer gründlichen Überarbeitung könnte diese Geschichte ein wirklich überzeugendes Buch ergeben. Dass der Autor die Fähigkeit mitbringt, seine Ideen sprachlich gut lesbar zu überbringen, beweist er jedenfalls.

Fazit:
Der Umsetzung der interessanten Idee dieses Steampunk-Abenteuers fehlt leider das gewisse Etwas, um gänzlich überzeugen zu können.

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Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Ralph E. Vaughan
Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Übersetzung: Hans Gerwien, Andreas Schiffmann

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Verfolgung durch die Zeit

Klappentext:
In London verschwinden Menschen. Die Nächte verbreiten überall Angst und Schrecken, niemand fühlt sich mehr sicher. Man erzählt sich in den Straßen von Geistern, welche die Menschen entführen.
Als Sherlock Holmes durch H. G. Wells einen zurückkehrenden Zeitreisenden aufspürt, vermutet er einen Zusammenhang mit den Morden und ist der grausamen Wahrheit damit bereits sehr nah.
Es sind die Morlocks, die das viktorianische London terrorisieren.
Der Meisterdetektiv stellt sich ihnen entgegen.

Rezension:
In London verschwinden immer mehr Leute spurlos. Sherlock Holmes, der längere Zeit in Frankreich verbrachte, beschließt daher zurückzukehren. Die Spur führt ihn zu einem Schriftsteller namens H. G. Wells, welcher ihm von einem Erfinder erzählt, der eine Zeitmaschine konstruiert hat. Wells hat diese Erfindung sogar schon in einem Buch verarbeitet. Wie nahe dieses der Realität kommt, überrascht sogar Holmes. Um seine Heimatstadt zu retten, entschließt er sich, selbst mehrere Zeitreisen zu unternehmen.
Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß natürlich, dass ich für phantastische Stoffe zu haben bin und auch schon einige Neo-Holmes-Bücher rezensiert habe. Da sollte Ralph E. Vaughans Geschichte doch eigentlich meinen Geschmack treffen. Leider treffen solche Theorien jedoch nicht immer ins Schwarze. Die Zeitreisethematik um die Morlocks, die man je nach Blickwinkel als SciFi oder auch als Fantasy betrachten kann, funktioniert für sich genommen ganz gut. Der Titel lässt jedoch primär an eine Sherlock-Holmes-Geschichte denken. Das ist dieses Buch jedoch überhaupt nicht. Natürlich gibt es einen Protagonisten dieses Namens, doch hat dieser mit Arthur Conan Doyles berühmten Detektiv aus № 221b, Baker Street nahezu nichts zu tun. Dr. Watson tritt so gut wie überhaupt nicht in Erscheinung. Das typische ‚Sherlock-Holmes-Gefühl‘, das nicht unwesentlich von der viktorianischen Atmosphäre lebt, kommt leider zu keinem Zeitpunkt auf. Auch dass das Geschehen aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, wirkt irgendwie nicht Holmes-like. Der Autor wäre besser beraten gewesen, hätte er die auf Wellsʼ „Die Zeitmaschine“ aufbauende Handlung mit einem eigenen Helden ins Rennen geschickt und Mr Holmes aus der Angelegenheit herausgelassen. Die Idee, dass die Morlocks die Zeitmaschine ihres Besuchers kopieren und mit dieser in die (aus ihrer Sicht) weit zurückliegende Vergangenheit reisen, wäre – besser aufbereitet – nämlich durchaus tragfähig. Die schlechte Kopie eines Sherlock Holmes stört da nur.

Fazit:
Der Held dieses Zeitreisekrimis hat mit dem Sherlock Holmes, den wir alle kennen, nur sehr wenig zu tun.

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Die Zeitwächterin

Lillith Korn
Die Zeitwächterin

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Das Geheimnis des Antiquars

Klappentext:
Eine Seele, älter als die Zeit.
Nach einem Museumsbesuch steht Theklas Welt still – wortwörtlich. Als sich der Vorfall wiederholt, muss sie feststellen, dass niemand außer ihr die Zeitaussetzer bemerkt, geschweige denn ihr glaubt.
Sie begibt sich allein auf die Suche nach Antworten und stößt auf unerwartete Hilfe von dem Antiquar Matteo. Er erklärt ihr, dass sie die Zeit anhalten und in ihr reisen kann, und bietet ihr an, sie zu trainieren. Doch woher stammt sein Wissen?
Bei ihren Zeitreisen sucht Thekla zudem eine bedrohliche Stimme heim.
Schnell wird das begonnene Abenteuer zum bitteren Ernst … bis Thekla schließlich vor einer unvorstellbaren Entscheidung steht: Sollte sie ein Leben für viele andere opfern?

Rezension:
Nach Abschluss der Schule weiß die 19-jährige Thekla noch nicht so recht, was sie aus ihrem Leben machen soll. Doch ein Nachmittag im Museum verändert alles. Plötzlich bleibt rings um sie herum die Zeit stehen. Während sie sich normal bewegen kann, sind alle anderen Personen mitten in der Bewegung eingefroren. Nach kurzer Zeit kehrt alles zur Normalität zurück. Aber das Ereignis wiederholt sich. Während niemand ihr diese Erlebnisse glaubt, stellt sie bei ihrem Praktikum in einem Antiquariat fest, dass der Inhaber mehr zu wissen scheint.
Der Begriff „Zeitreise-Fantasy“ passt auf Lillith Korns Buch nur eingeschränkt. Zeitreisen spielen darin zwar ein nicht unwichtige Rolle, sind aber nicht der eigentliche Kern der Geschichte. Auch Götter sind ins Geschehen verwickelt. Dabei bedient sich die Autorin nicht – wie oft in der Urban Fantasy – der griechischen oder nordischen Götterwelt, sondern schafft eine eigene. Dass es sich bei der Protagonistin und ihrem engeren Freundeskreis um junge Erwachsene handelt, hebt dieses Buch von ähnlichen hervor.
Am Anfang wecken die Zeitphänomene in Theklas Umgebung das Interesse des Lesers. Leider folgt darauf ein deutlicher ‚Durchhänger‘ im Handlungsfluss, der sich ganz auf die von der Protagonistin gepflegten Freundschaften konzentriert. Die Fantasy-Elemente treten hier stark in den Hintergrund. Erst zum Finale hin wird das Geschehen Fantasy-lastiger. Ob das Ende den Geschmack des Lesers trifft, hängt stärker als bei vielen anderen Büchern vom jeweiligen persönlichen ab. Es dürfte zumindest für jeden unerwartet ausfallen. Einige Ereignisse, die hauptsächlich die jüngere Schwester der Protagonistin betreffen, werden allerdings bedauerlicherweise nicht aufgeklärt. Gerade diese Vorkommnisse sind es aber, die während des Lesens zu Theorien Anlass geben.
Im Gegensatz zu den inhaltlichen Schwächen kann der Schreibstil überzeugen. Dem aus Sicht eines Beobachters verfassten Geschehen kann man gut folgen. Anders als viele andere Urban-Fantasy-Geschichten, die auf eine Fortsetzung hinarbeiten oder eine solche zumindest ermöglichen, bietet dieses Buch einen Abschluss, der eine Weiterführung fast unmöglich macht.

Fazit:
Die recht außergewöhnliche Idee dieser Urban Fantasy um Zeitphänomene kann in der Umsetzung leider nicht ganz überzeugen.

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Das Labyrinth des Fauns

Cornelia Funke, Guillermo del Toro
Das Labyrinth des Fauns

Übersetzung: Tobias Schnettler

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Zwischen Feen und Rebellen

Klappentext:
Der neue Roman von Cornelia Funke – poetisch, sprachgewaltig, monumental
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?
Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

Rezension:
Ofelias Vater ist gestorben. Zu ihrem Leidwesen hat ihre Mutter einen neuen Mann gefunden, Capitán Vidal, Offizier der Franko-Armee. Obwohl Ofelia ihren Stiefvater nicht ausstehen kann, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zusammen mit ihrer Mutter in die alte Mühle zu ziehen, in der Vidal mit seiner Truppe stationiert ist. Während Ofelias Mutter unter einer problematischen Schwangerschaft leidet, entdeckt das Mädchen den Zugang zu einer magischen Welt, in der es Feen und einen Faun gibt.
In ihrem neuen Roman arbeitet Cornelia Funke die Ideen des Films „Pans Labyrinth“ in Buchform auf. Da mir der Film nicht bekannt ist, wusste ich nicht, was mich erwartet. Anderenfalls hätte ich dieses Buch vielleicht gar nicht erst gelesen. Aufgrund des Klappentextes waren meine Erwartungen auf eine Urban-Fantasy-Geschichte ausgerichtet. Im Grunde ist dieses Buch auch eine solche. Der Schwerpunkt der Handlung liegt allerdings (leider) auf der Real-World-Handlung im von Franko beherrschten Spanien der 1940er Jahre. Die Fantasy-Welt, in die sich die junge Protagonistin flüchtet, spielt eher eine Nebenrolle. So bleibt mir am Ende des Buches sogar die Ungewissheit, ob die Abenteuer Ofelias im Labyrinth überhaupt (im Rahmen der Geschichte) real waren oder doch nur den Wunschvorstellungen des Mädchens entstammen.
Die Protagonistin Ofelia wird dem Leser als ein 13-jähriges Mädchen vorgestellt. Nach meiner Meinung wirkt sie für ihr Alter in ihrer ganzen Denk- und Handlungsweise allerdings viel zu kindisch. Auch auf den sehr gelungenen Innenillustrationen des Buches erscheint Ofelia wie ein deutlich jüngeres Kind. Eventuell hat sich der Illustrator (Allen Williams) hier eher vom Text selbst als von der Altersangabe inspirieren lassen.
Die Autorin erzählt die Geschichte in einer sehr poetischen, teilweise märchenhaft wirkenden Sprache. Dabei heben sich die Geschehnisse im Spanien der 1940er Jahre, die Ausflüge der Protagonistin in die Welt des Fauns und eingestreute ‚Geschichten‘ deutlich voneinander ab. Trotzdem bilden alle diese Elemente ein Ganzes, wobei sich die ‚Geschichten‘ erst relativ spät ins Gesamtbild einfügen. Allerdings kann mich die Geschichte leider nicht ganz überzeugen. Die Fantasy-Handlung bleibt in meinen Augen zu sehr im Hintergrund, während die (teilweise sehr brutale) ‚Gegenwarts‘-Handlung das Buch dominiert. Dadurch überwiegt ein Genre, das ich normalerweise nicht lese.

Fazit:
Ein historisch-distrophisches Jugendbuch, in dem der Fantasy-Part leider nur eine (zu) kleine Rolle spielt.

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Trouble im Gepäck

Cariba Freye
Trouble im Gepäck

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Baum-‚Bewohner‘

Klappentext:
Eigentlich haben sich Hen und ihre Schwester Bell auf das Surfcamp in Florida gefreut. Aber ihr Vater Hank hat andere Pläne. Er will lieber eine Abenteuer-Safari quer durch Ostafrika machen, und das auch noch zusammen mit seiner neuen Freundin Christine, die Bell und Hen ohnehin nicht leiden können. Da ist Ärger quasi vorprogrammiert. Eine abenteuerliche Reise mitten ins Herz Afrikas beginnt, mit wilden Tieren und Nächten unter Sternenhimmel und wer ist der süße Blonde, der Hen immer wieder über den Weg läuft? Am Ende finden sich die beiden Schwestern allein mit Christine mitten im Busch wieder. Werden sie sich retten können aus dieser ausweglosen Situation?

Rezension:
Hen und Bell wissen natürlich, dass sich ihre Eltern einst in Tansania kennengelernt haben. Auch dass schon lange eine Familienreise an den Ort des Kennenlernens geplant war, ist ihnen nicht neu. Dieser Plan wurde jedoch vom Tod ihrer Mutter vereitelt. Dass ihr Vater sie aber jetzt, wo die beiden Mädchen fast erwachsen sind, dazu nötigt, die Reise doch noch anzutreten, passt beiden nicht in ihre Ferienpläne. Noch dazu will ihr Vater seine neue Freundin mitnehmen. Und das passt Hen und Bell noch viel weniger. Als die Töchter nach ihrer Ankunft in Afrika auch noch bemerken, dass die sanitären Verhältnisse vielerorts nicht dem Gewohnten entsprechen, hängt der Familienfrieden endgültig schief.
In ihrem Jugendbuch erzählt Cariba Freye die Erlebnisse einer amerikanischen Familie in Ostafrika aus der Sicht der beiden 16- beziehungsweise 17-jährigen Töchter. Die Diskrepanzen zwischen dem Vater, der längere Zeit in Tansania gelebt hat und obendrein seiner neuen Freundin die Plätze seiner frühen Jahre zeigen will, und seinen Töchtern, die eigentlich ganz andere Ferienpläne hatten und den zivilisatorischen Luxus vermissen, könnten ganz unterhaltsam sein. Aber an dieser Stelle kommt das Wörtchen „wenn“ ins Spiel. Leider verschenkt die Autorin einen großen Teil des der Story-Idee innewohnenden Potenzials durch den sehr nüchternen, fast dokumentarisch wirkenden Erzählstil. Über weite Strecken des Buches liest man nur (mehr oder weniger) alltägliche Reiseerlebnisse Individualreisender, wobei den beiden Protagonistinnen von ihrem Vater oder anderen Personen Wissen über Land und Leute erzählt wird. Erst kurz vor Ende kommt es zu einer spannenden, allerdings recht konstruiert wirkenden Situation.
Anscheinend hing es der Autorin darum, ihren Lesern Wissen über Tansania und Ostafrika im Allgemeinen zu vermitteln. Die Umsetzung kann jedoch leider nicht überzeugen.

Fazit:
Die Möglichkeiten der Handlungsidee werden in der literarischen Umsetzung leider großteils verschenkt.

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Malia – 1 – Magie erwacht

Stefanie Friedl
Malia – 1 – Magie erwacht

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Der Erdherrscher

Klappentext:
Willkommen an der Akademie
Malia traut ihren Ohren nicht, als sie an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Wahrheit über sich erfährt Sie ist eine Magierin und soll an der Akademie der Elemente lernen, ihre Kräfte zu beherrschen. Ihre Herkunft verleiht Malia aber besondere und zugleich gefährliche Fähigkeiten, von denen in Lunatis, der Welt der Magier, niemand etwas wissen darf.
In Lunatis hofft Malia ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat, zu finden. Sie braucht seine Hilfe, denn ihre Magie wird mit jedem Tag stärker und droht außer Kontrolle zu geraten. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich auf eine geheime Reise quer durch das Land des Mondes.

Rezension:
Malia hasst ihre Schule. Keine Freunde, blöde Lehrer – und sowieso würde sie viel lieber in die gute Privatschule gehen, an der sie auf ihrem Schulweg immer vorbeikommt. Aber das kann sich ihre Mutter nicht leisten. Malias Vater, von dem ihre Mutter fast nie spricht, den sie aber nach wie vor liebt, war schon vor ihrer Geburt spurlos verschwunden. Wenige Tage vor ihrem 15. Geburtstag stellt Malia eigenartige Veränderungen an sich selbst fest. Und dann ist da noch der neue Junge in ihrer Klasse, der sich auffallend für sie zu interessieren scheint. An Malias Geburtstag kommt es dann zu einem gefährlichen Zwischenfall. Der Junge verrät ihr, dass sie eine Magierin ist, eine ganz besondere sogar, falls seine Vermutung sich als richtig herausstellen sollte. Eines steht fest: In Zukunft muss Malia die Akademie der Elemente besuchen, um den Umgang mit ihren Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen.
Ein junger Mensch im Schulalter erfährt unerwartet, dass er magisch begabt ist und deshalb in Zukunft eine spezielle Schule besuchen soll. Viele Urban-Fantasy-Geschichten beginnen spätestens seit Harry Potter so. Auch Stefanie Friedls „Malia“-Dilogie nimmt so ihren Anfang. Obwohl dieses bewährte Muster immer wieder funktioniert, gibt es im vorliegenden Beispiel auch erhebliche Schwachstellen. Statt der Protagonistin die Gelegenheit zu geben, die fremde magische Welt gemeinsam mit dem Leser zu entdecken, lässt die Autorin ihrer Heldin und den Lesern immer wieder über Seiten hinweg von anderen erzählen, was in Lunatis so besonders ist. Dass Malia, die bisher nie wirkliche Freunde hatte, sich an der neuen Schule plötzlich innerhalb kürzester Zeit mit ihren Zimmerkameradinnen so gut anfreundet, dass diese sich, ohne zu zögern, in ein lebensgefährliches Unternehmen stürzen, um ihr zu helfen, wirkt auch nicht besonders überzeugend. Die meisten Charaktere bleiben leider recht blass.
Der Stil der Autorin ist gut lesbar, was die genannten inhaltlichen Schwächen zumindest teilweise ausgleichen kann. Trotz der erwähnten Mängel verlockt das offene Ende dazu, den 2. Band zu lesen, um zu erfahren, wie Malias Abenteuer endet.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy folgt bewährten Mustern, bei deren Umsetzung allerdings einige Schwächen zu beklagen sind.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Der Da Vinci Fluch – 1 – Bloodmoon is coming

Katharina Sommer
Der Da Vinci Fluch – 1 – Bloodmoon is coming

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Leonardos Gegner

Klappentext:
„Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…“
Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.
Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…

Rezension:
Carrie wechselt auf eine Privatschule für normale Menschen. Sie hat keine andere Wahl, denn an der Höheren Magischen Lehranstalt, die sie bisher besuchte, hat sie nach dem Verlust ihrer Magie keine Zukunft. Das Kennenlernen ihrer neuen Mitschüler verläuft nicht ganz unproblematisch. Nachdem im Geschichtsunterricht jedoch die Sprache auf die jeweiligen eignen Vorfahren kommt, beginnt sich ausgerechnet Francis, der beliebteste Junge der Schule, für Carrie zu interessieren. Als sie ihn jedoch zuhause besucht, erlebt Carrie eine Überraschung.
Urban-Fantasy-Geschichten mit jugendlichen Protagonisten beginnen oft damit, dass ein nichtsahnender Jugendlicher überraschend erfährt, magische Fähigkeiten zu besitzen, und deshalb in Zukunft eine spezielle Schule besuchen soll. Hier ist die Ausgangslage beinahe umgekehrt. Die 17-jährige Protagonistin kennt Magie von Kindheit an und muss nach deren Verlust auf eine normale Schule wechseln. Dass die Magie sie trotzdem ‚verfolgt‘, kann sie da noch nicht ahnen. Ein alter Fluch und eine Zeitreise sind die weiteren Zutaten des magischen Abenteuers. Dass speziell weibliche Autoren derartiger Fantasy-Literatur selten auf eine Lovestory verzichten können, zeigt sich allerdings auch hier wieder.
Die Autorin lässt ihre Protagonistin deren Erlebnisse aus der Ich-Perspektive erzählen. Das eigentliche Zeitreise-Abenteuer ist durchaus interessant und bietet auch unerwartete Wendungen, die den Leser an die Geschichte fesseln. Was beim Lesen jedoch etwas stört, sind diverse Unstimmigkeiten. Manche Aspekte des Lebens im Jahr 1500 passen einfach nicht ganz. Auch in der Gegenwart wirken speziell die zwischenmenschlichen Aspekte nicht stimmig. Natürlich muss man dem 1. Teil einer Dilogie zugutehalten, dass einige Unstimmigkeiten im folgenden Teil noch erklärt werden könnten, beim Verhältnis Carries zu ihren neuen Mitschülern dürfte das aber relativ unwahrscheinlich sein. So wird sie gleich bei ihrer Ankunft in der neuen Schule von der ‚Klassen-Queen‘ schroff empfangen, nur um wenige Minuten später, noch vor der 1. Schulstunde von ebendieser in ihre Clique aufgenommen zu werden. Schon wenige Tage später, während derer sie sich nur im Unterricht gesehen haben, wird die Protagonistin vom anderen Mädchen sogar unaufgefordert vor ihren Eltern gedeckt. Das wirkt alles nicht ‚echt‘, weshalb die Handlung in der Gesamtheit trotz der interessanten Zeitreise- und Fluchgeschichte nicht richtig funktioniert. Der Epilog weckt allerdings zweifellos Interesse an der Auflösung des selbsterschaffenen Zeitreiseparadoxons.

Fazit:
Dieses interessante magische Zeitreiseabenteuer leitet leider an unglaubwürdigen zwischenmenschlichen Verhaltensweisen.

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