Das heilige Buch der Wagoner

Minea Brüno
Das heilige Buch der Wagoner

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Auf den Spuren des Urgroßvaters

Klappentext:
Ephrahim wollte doch nur die Ferien bei seinem Großvater in Bristol verbringen, doch alles kam anders als gedacht.… „Wer immer diese Kiste findet, darf sie in keine fremden Hände geben. Dieses Amulett, welches ihr in den Händen haltet, ist Teil eines großen Geheimnisses….“ Helft den Wagonern! So beginnt für Ephrahim und seine Freunde eine abenteuerliche und gefährliche Reise in eine fantastische Welt des Volkes der Wagoner.

Rezension:
Seit dem Tod seiner Eltern lebt Ephrahim bei seinem Großvater. Theoretisch zumindest, denn praktisch verbringt er den größten Teil des Jahres im Internat. Kurz vor den Ferien bekommt er noch eine neue Mitschülerin, Cloudine, die zufällig ganz in der Nähe seines Opas in Bristol wohnt. Kaum in den Ferien angekommen, trifft sich Ephrahim mit ein paar alten Freunden und Cloudine, um die Freizeit zu genießen. Dabei stoßen sie auf eine Höhle, die ein Portal in eine andere Welt verbirgt. Einmal durchschritten, erweist sich die Rückkehr allerdings als nicht ganz einfach.
In ihrem Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Minea Brüno ihren jungen Protagonisten auf eine von diesem unbeabsichtigte Weltenreise. Diese Idee ist natürlich nicht ganz neu, kann gut dargeboten aber immer wieder überzeugen. Soweit trifft das auch in diesem Fall zu. Der Protagonist Ephrahim und seine Freunde müssen in der fremden Welt diverse Abenteuer bestehen, denen durchaus interessante (und noch nicht abgenutzte) Ideen zugrundeliegen.
Leider gibt es allerdings auch eine Kehrseite. Die literarische Aufbereitung der Idee kann man bedauerlicherweise nur als mangelhaft bezeichnen. Hier sollte die Autorin (eventuell in Zusammenarbeit mit einem guten Lektor) dringend nachbessern. Ganze Seiten, auf denen die Sätze fast ausnahmslos mit der Konstruktion „[Name einer Person] Prädikat“ beginnen, kann man wohl kaum als gut geschriebenes Buch betrachten. In dieser Hinsicht gründlich überarbeitet würde dieses Buch sicher Freunde finden.

Fazit:
Die an sich gute Story wird leider durch eine mangelhafte sprachliche Darbietung stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Schwert & Meister (Gesamtausgabe)

Florian Clever
Schwert & Meister (Gesamtausgabe)

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Das Schwert aus Niyn

Klappentext:
Ein finsterer Gott kehrt aus der Verbannung zurück. Noch ahnt der junge Glen nichts davon. Er besitzt die seltene Gabe, Niyn aufzuspüren, ein magisches Erz. Waffen aus Niyn haben mächtige Zauberkräfte. Als ein grausamer Fürst das Niyn begehrt, gerät Glen in Bedrängnis. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, nur das Zaubererz steht Glen zur Seite. Bis das Schicksal ihn mit sechs Gefährten zusammenbringt. Gemeinsam wagen sie das Unmögliche: die Herrschaft des dunklen Gottes für immer zu brechen.

Rezension:
Woitilar ist ein geachteter Schmied. Als ein Fürst jedoch in Erfahrung bringt, dass er wahrscheinlich der letzte ist, der das sehr seltene Niyn finden und bearbeiten kann, nimmt das Unheil seinen Lauf. Mit diesem aufwändigen Auftrag kann er einen anderen eines Reitervolkes nicht annehmen – und macht sich dieses damit zum Feind. Die Angelegenheit eskaliert, als gerade sein Auftraggeber auch noch die Prinzessin des Reitervolkes entführt. Es kommt zu einem Kampf, in dem das ganze Dorf zerstört wird. Woitilars Sohn Glen steht plötzlich alleine einer feindlichen Welt gegenüber. Dass der von den 5 anderen Göttern verstoßene Gott Askeleon hinter allem Übel steckt, kann er da noch nicht ahnen.
Florian Clevers High-Fantasy-Abenteuer kann man vom Umfang her schon als Wälzer bezeichnen. Das liegt natürlich auch darin begründet, dass die Geschichte ursprünglich in 6 Bänden veröffentlicht wurde. Da die kurze Inhaltsbeschreibung eigentlich nur Teil 1 abdeckt, könnte sie zu dem Irrtum veranlassen, der Schmied Woitilar wäre der Protagonist des Abenteuers. Das ist jedoch sein Sohn Glen, während der Vater in den Teilen 2 bis 6 keine erwähnenswerte Rolle mehr spielt. Eine Besonderheit dieser Geschichte liegt zweifellos in den teilweise erheblichen Zeitabständen, die zwischen den einzelnen Teilen liegen. Ist der Protagonist in Teil 1 mit 14 Jahren noch ein Junge, ist er in Teil 2 schon 19. Auch wenn die folgenden Zeitsprünge nicht ganz so groß ausfallen, sind sie doch manchmal etwas verwirrend.
Jeder Teil ist einem der 6 Götter gewidmet. Im Gegensatz zu Teil 6, dessen Handlung sich auf den abtrünnigen Gott Askeleon konzentriert, ist diese Zuordnung bei den anderen Teilen jedoch eher lose. Die geplante Rache des Protagonisten an Askeleon, der mit seinem Wirken sein Leben und das seiner Angehörigen zerstört hat, ist das zentrale Element der gesamten Geschichte. Trotzdem fällt es oft schwer, die Entscheidungen Glens zu verstehen, noch schwerer, sie zu akzeptieren. Genau hier liegt auch mein Problem mit diesem vom sprachlichen Standpunkt her sehr gut geschriebenen Buch: Der Protagonist ist mir eigentlich nur am Anfang sympathisch, und diese Sympathie wird zunehmend schwächer. Viel seiner Handlungen sind kaum nachzuvollziehen.
Der Autor erzählt Glens Geschichte aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Sprachlich kann man den Stil nur als sehr gut gelungen beschreiben. Trotzdem hielt mich die zunehmende Antipathie mit dem Protagonisten auf Abstand, was dann auch zu meiner etwas verhaltenen Beurteilung dieses Buches führt.

Fazit:
Der Mangel an diesem sehr gut geschriebenen Buch sind der unsympathische Protagonist und dessen fragwürdige Entscheidungen.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
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Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

Mathias Tikwa Neumann, Olivier Folsché
Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

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Teufel und Engel

Klappentext:
Briefe flattern aus der Hölle und verändern die Schatten, auf denen sie landen… Twilly, Ein verstörter Junge, der einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Salixa Tristis, sie wird in der Nacht, in der ein neuer Teufelsprinz geboren wird, ihre ganze Macht verlieren. Doch hat sie sich auf diesen Augenblick lange vorbereitet und wird alles tun, um dies zu verhindern. Vampiri Mörderherz, ein ausgestoßenes Höllenmädchen. Sie hat ein schlimmes Verbrechen begangen und muss zur Strafe in der Welt der Menschen leben. Nun wird sie wieder zurück nach Krell beordert und muss sich in der Stadt des Teufels ihrer Vergangenheit stellen…

Rezension:
In einer vor Menschenaugen versteckten Höhle leben die Ausgestoßenen unter sich. Neben Teufli Sündenbock, einem verstoßenen Dämonen, und Ludwig von der Sonnenträne, einem verbannten jungen Vampir, leben hier auch Vampiri Mörderherz, das ausgestoßene Mädchen aus der Hölle, und ihre beste Freundin Engeli Höllentaube, ein gefallener Engel. Als Vampiri völlig unerwartet zurückbeordert wird, um einen neuen Teufelsprinzen zu erschaffen, begleiten ihre Freunde, allen voran Engeli, sie natürlich.
An der mit diesem Band startenden Urban-Fantasy-Reihe von Mathias Tikwa Neumann und Olivier Folsché ist einiges unklar. Das fängt schon mit dem Titel an. Auf dem Cover lautet der „Die kleine Gruftschlampe Episode 1: Briefe aus der Hölle“, auf dem eigentlichen Titelblatt des eBooks jedoch „Die Legende der Vampiri Mörderherz Folge 1: Briefe aus der Hölle“. Bei Amazon ist das eBook unter „Die kleine Gruftschlampe 01: Briefe aus der Hölle (Die Legende der Vampiri Mörderherz 1)“ gelistet. Und um die Verwirrung komplett zu machen, ist dort noch ein anderes Buch unter dem Titel „Vampiri Mörderherz 01: Rosensplitter (Die kleine Gruftschlampe 1)“ verzeichnet. Letztes scheint allerdings die Comic-Ausgabe zu sein. Ähnlich verwirrend ist auch der Inhalt. Nachdem zu Anfang von einem Dorf erzählt wird, in dessen Umgebung merkwürdige Dinge vor sich gehen sollen, wechselt die Geschichte dann zu einem Jungen, der aus Liebeskummer ein Zeltlager angezündet und andere Jugendliche dabei schwer verletzt hat. Statt eines Polizisten oder Psychologen erscheint zu seinem Verhör aber ein Mann, der sich als Abgesandter des Teufels vorstellt und den Jungen für die Hölle anwerben will. Erst danach lernt der Leser Vampiri und ihre Schicksalsgefährten kennen. Ein direkter Zusammenhang zum eingangs besuchten Dorf ist bisher nicht zu erkennen, zum pyromanen Jungen wird er erst im Personenregister am Ende des Bandes erkenntlich.
Beim blick auf den Titel hatte ich eigentlich eine locker-humorvolle Fantasy erwartet. Einen gewissen Humor kann man der Geschichte auch nicht absprechen, auch wenn der nicht annähernd so grob ausfällt, wie der Titel – ich meine die Version mit der Gruftschlampe – vermuten lässt. Allerdings wirkt die ganze Story irgendwie wirr. Sprachlich fällt dieses Buch zwar angenehm lesbar, jedoch keinesfalls literarisch hochwertig aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den weiteren bänden einen Blick gönnen werde, ist wohl eher gering.

Fazit:
Bei dieser verwirrenden Geschichte weiß man nicht so recht, wohin sie will.

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Die Legende von Wybran

Hendrik M. Bekker
Die Legende von Wybran

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Vater oder Sohn

Klappentext:
Ein Fantasy-Abenteuer voll Magie und phantastischer Action! König Beiran schickt sich an, die benachbarten Reiche zu erobern, doch dies ist für den Schmiedesohn Wybran Zirkena nicht von Bedeutung. Für ihn sind es nur ferne Kriege großer Könige. Wybran macht sich auf, sein Glück zu finden, doch was ihm auf seiner Reise begegnet, hätte er sich nie träumen lassen. Werwölfe, Riesen, Sklavenhändler und auch Nixen kreuzen seinen Weg, den möglicherweise jemand anderes für ihn bereitet hat. Wo wird ihn das Schicksal hinbringen? Wird er den Gefahren gewachsen sein, die ihm begegnen? Was will der geheimnisvolle Mann in seinen Träumen von ihm? Wozu entscheidet man sich, wenn einen die Welt vor die Wahl stellt? Mit Illustrationen von Mara Kreimeier.

Rezension:
Nach dem Tod seiner Mutter wächst Wybran bei seinem Stiefvater, einem Schmied, auf. Doch als er erwachsen wird, zieht es ihn in die Ferne. Unterwegs trifft er auf verschiedenste Wesen, von denen ihm nicht alle wohlgesonnen sind. Das Zusammentreffen mit einer jungen Frau scheint ihn auf die Sonnenseite des Lebens zu katapultieren. Aber das Glück ist ein wankelmütiger Geselle.
Jedem, der öfters mal in Online-Buchhandlungen stöbert, dürfte der Name Hendrik M. Bekker schon über den Weg gelaufen sein. Mit weit über 100 Büchern gehört der Autor eindeutig zu den Vielschreibern. Doch obwohl viele seiner Werke im Bereich Fantasy und SciFi angesiedelt sind, war „Die Ausgrabung New Yorks“ bisher das einzige seiner Bücher, das ich kannte. Wieso also nicht auch mal einem seiner Fantasy-Stoffe eine Chance geben?
In diesem Buch führt Hendrik M. Bekker seine Leser in eine typische – was durchaus nicht negativ gemeint ist – mittelalterlich anmutende Fantasy-Welt. Der Protagonist tritt seine Reise allerdings an, ohne zunächst ein konkretes Ziel zu haben. Von einer klassischen Quest kann man also nicht sprechen. Die Abenteuer, die Wybran unterwegs bestehen muss, können einen Fantasy-affinen Leser durchaus ansprechen. Dass ich das bin, kann ich mit gutem Gewissen behaupten. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht wirklich gefangennehmen. Woran das konkret liegt, kann ich leider an keinem konkreten Kritikpunkt festmachen. Das für meinen Geschmack enttäuschende Ende (was allerdings eindeutig Geschmackssache ist) hat mir das Buch dann jedoch wirklich verleitet.
Dass der Autor – wie erwähnt – ein erfahrener Vielschreiber ist, merkt man seinem zwar relativ schlicht wirkenden Schreibstil an, an dem aber wenig auszusetzen ist. Die im Stil von Bleistiftzeichnungen gehaltenen Illustrationen Mara Kreimeiers werten das Buch eindeutig auf.

Fazit:
Diese an sich solide Fantasy-Story konnte mich nicht wirklich mitreisen.

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Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

Betty van Birnhelm
Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

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Wenn die Froschkönigin auf den Gestiefelten Adler trifft

Klappentext:
Im Frauenland ist man entsetzt. Die Gute Menschin von Anderswo wurde entführt. Was tun? Wo nach ihr suchen? Soll sie doch in Natorien sein, das weit, weit weg vom Frauenland liegt. Und dabei hatte man es sich so schön eingerichtet im eigenen Land. Und jetzt soll jemand eine Landesgrenze überqueren?
Betty van Birnhelm nimmt uns mit auf eine skurrile Reise in eine Fantasiewelt voller merkwürdiger Geschöpfe und skurriler Begebenheiten. Was macht man, wenn die Flugbegleiter der Fliegenden Teppiche streiken? Wie kommt man unbeschadet durch das Land der Schwerhaber? Und was hat es eigentlich mit dem Großen Nator auf sich, der die Gute Menschin von Anderswo entführt haben soll?
Auch wenn Betty van Birnhelm diese Fragen – und noch viele mehr – mit sehr viel Sinn für Humor beantwortet, weht doch eine ernste Botschaft aus der Zeitenwelt zu uns herüber.

Rezension:
Als die Froschkönigin, die Prinzessin mit dem Kürbis und das Wolfsfräulein erfahren, dass die Gute Menschin von Anderswo verschwunden ist, verlassen sie ihr geliebtes Gartencenter um nach ihr zu suchen. Angeblich soll die Vermisste sogar entführt worden sein. Für die Suche müssen die Freundinnen sogar das Frauenland verlassen und verschiedene andere Länder bereisen. Eines davon ist verrückter als das andere. Aber ob sie die Gute Menschin von Anderswo wirklich finden und aus den Händen ihres Entführers befreien können?
Bei Betty van Birnhelms Geschichte fällt es schon schwer, sie zu benennen. Fantasy? Kunstmärchen? Tendenziell geht sie wohl eher in letztere Richtung. Und wenn die Autorin – beziehungsweise die Kunstfigur, die ihr als Pseudonym dient – im Klappentext davon redet, dass es skurril wird, kann man dieser Aussage definitiv nicht widersprechen. Es wird sogar sehr skurril. Besonders der Anfang erweist sich als Ansammlung von Skurrilitäten, während eine Handlung im eigentlichen Sinn kaum zu entdecken ist. Das ändert sich erst mit dem weiteren Fortschreiten der Geschichte. Reichlich skurril bleibt es aber weiterhin. Immer wieder finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf Missstände des realen Lebens. Was man allerdings vermisst, sind Hintergründe zu den weitaus meisten der Charaktere. Wieso gibt es in der Frauenwelt beispielsweise eine Froschkönigin? Unter all den erwähnten Ländern wird deren Königreich nämlich mit keinem einzigen Wort erwähnt. Oder wer zwingt die Prinzessin mit dem Kürbis eigentlich, dieses unhandliche und ihr hinderliche Gemüse ständig mit sich herumzutragen?
Auch wenn der Stil der Autorin durchaus angenehm lesbar ist, ist ein Buch dieser Art eindeutig Geschmackssache. Um Gefallen daran zu finden, muss sich der Leser auf diese Ansammlung skurriler (wahrscheinlich das meistgenutzte Wort in dieser Rezension) Ideen einlassen. Ob es sich als Kinderbuch eignet, als welches es vermarktet wird, möchte ich allerdings sehr bezweifeln.

Fazit:
An diesem Buch dürften sich die Geister scheiden. Der Begriff „skurril“ charakterisiert es jedenfalls treffend.

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Die ver(w)irrte JeanneDarc

Susanne Weinsanto
Die ver(w)irrte JeanneDarc

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Pferde im Blechkasten und Päpste

Klappentext:
Jeanne Darc wird vor dem Scheiterhaufen gerettet und findet sich in der modernen Zeit wieder mit den entsprechenden Folgen…

Rezension:
Jeanne d’Arc, die ‚Jungfrau von Orléans‘, steht schon auf dem Scheiterhaufen, der Rauch nimmt ihr schon den Atem, als ihr Schutzengel auftaucht und sie rettet. Er bringt sie ins Süddeutschland des 21. Jahrhunderts in Sicherheit. Doch vieles hier kommt Jeanne wie Hexenwerk vor. Da behauptet der Bauer, bei dem sie Unterschlupf findet, doch tatsächlich, in dem Ding aus Blech mit den 4 Rädern daran würden 40 Pferde stecken! Und in dem Kasten, der im Wohnzimmer steht, leben anscheinend klein gezauberte Menschen. Ist dieser Franz etwa ein dunkler Magier? Und die Kirche dieser Zeit scheint all das einfach zu akzeptieren …
Zeitreisen sind aufregend. Besonders wenn die Reise in die Zukunft geht, sind sie für die Reisenden meist auch verwirrend. Susanne Weinsanto benutzt diese Grundidee, um Jeanne d’Arc (für deren Namen sie eine eigenartige Schreibweise benutzt) vor dem Flammentod zu retten und sie in unserer Zeit Abenteuer erleben zu lassen. Eine durchaus interessante Idee, die auch reichlich Potenzial für lustige Zwischenfälle bietet.
Leider ist ihr die Umsetzung nicht ganz so überzeugend gelungen. Beim Lesen habe ich lange gezweifelt, ob die im Text enthaltenen Lektoratsanmerkungen ein Stilmittel darstellen, oder ob hier wirklich der aus dem Lektorat zurückgekommene Text ohne weitere Bearbeitung veröffentlicht wurde. Um so weiter ich kam, um so mehr festigte sich leider die Überzeugung, dass letzteres der Fall ist. Auch sonst enthält die Geschichte leider einige auffallende Logikfehler. Da wird beispielsweise ein Verfolger, den man aus dem Weg haben will, unter einem Vorwand zu einer Kreuzfahrt überredet. Die Buchung hat man zufällig unbenutzt daheim herumliegen. Und die Kreuzfahrt startet auch noch in wenigen Tagen. Mehr noch: Die Kreuzfahrt führt um die ganze Welt, ohne zwischendurch auch nur einen einzigen Hafen anzulegen. Und sie startet an einem Binnenhafen am Rhein! Das ist für den Leser schon harter Tobak. Im weiteren Verlauf der Handlung sind der Autorin anscheinend auch die Ideen für ihre Protagonistin ausgegangen, da sie streckenweise zu einer gänzlich anderen Handlung, bei der ihre eigentliche Protagonistin nur am Rande beteiligt ist, wechselt.
Die gute Idee wurde leider nicht überzeugend umgesetzt. Obwohl eine Reihe von Szenen (besonders im vorderen Teil des Buches) gut funktionieren und Urban-Fantasy-Freunden mit einer Vorliebe für humorvolle Geschichten sicher gefallen werden, kann die Story als Gesamtes leider nicht überzeugen. Mit einer gründlichen Überarbeitung, bei der der Fokus noch stärker auf den Kulturcrash verlagert wird, könnte sicher ein wirklich gutes Buch aus dieser Idee werden.

Fazit:
Aus dem 15. ins 21. Jahrhundert – diese Zeitreise-Fantasy könnte mit viel Humor punkten, wenn sie besser ausgearbeitet wäre.

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Die Mystische Rolle

R.D.V. Heldt
Die Mystische Rolle

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Zickenkrieg mit Geisterunterstürzung

Klappentext:
Ein flippiges Buch mit coolen Sprüchen und einer zauberhaften Geschichte für Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene. Spontane Lacher sind ebenso garantiert wie besinnliches Abgleiten in die Mystik.

Rezension:
Als die 16-jährige Betty aus München mit ihrem Hund im Park spazieren geht, gräbt der eine alte Schriftrolle aus. Auf der steht ein Zauber. Sie kann nicht widerstehen, diesen auszuprobieren – und prompt steht ein Flaschengeist vor ihr. Nun gut, eigentlich ist er ja ein Rollengeist, denn er lebt ja in der Schriftrolle und nicht in einer Flasche. Er muss Betty jetzt dienen, und so nimmt sie ihn nach den Ferien auch mit ins Internat.
R.D.V. Heldt modernisiert in dieser Urban Fantasy, die sich wohl vorrangig an ein junges Publikum wendet, die alte Geschichte vom Flaschengeist und holt sie ins moderne Deutschland. Diese Idee könnte durchaus funktionieren. Allerdings wird sie von der Erzählweise weitgehend zerstört. Die ausgesprochen einfach wirkende Sprache (auch im Erzählertext), die sich fast ausschließlich kurzer Sätze bedient, soll wohl jugendlich wirken. Tut sie aber nicht. Beim Lesen könnte man eher den Eindruck gewinnen, der Text wäre von jemandem verfasst worden, der wenig Erfahrung darin hat, seine Gedanken in eine Geschichte zu fassen. Wenn man sich allerdings die Anzahl der Bücher betrachtet, die die Autorin (auch in anderen Genres) bereits veröffentlicht hat, scheidet diese Begründung wohl aus. Wahrscheinlich handelt es sich also wirklich um den missglückten Versuch, jugendlich zu klingen. Die im Klappentext versprochenen spontanen Lacher muss mein Zwerchfell nebenbei auch verpasst haben.
Sprachlich gründlich überarbeitet könnte diese aus Erzählersicht geschriebene Geschichte durchaus zu einem lesbaren Buch werden.

Fazit:
Die grundlegend brauchbare Idee, einen ‚Flaschengeist‘ in die moderne Welt zu holen, scheitert an der misslungenen sprachlichen Umsetzung.

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auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
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Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

Henry Brodersen
Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

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Königliche Geheimnisse

Klappentext:
Der Student Finn fällt eines Nachts aus allen Wolken, als plötzlich die geheimnisvolle Decora, eine Lunata, in sein Leben eindringt und von einem schrecklichen Wesen verfolgt wird. Auf ihrer Flucht geraten Finn und Decora bald schon an einen ihnen unbekannten Ort. Der junge Mann und die junge Frau aus verschiedenen Welten schmieden einen verzweifelten Plan: Um die Rätsel in Decoras Heimat zu lösen und Finn einen Weg zurück zur Erde zu ermöglichen, müssen sie es schaffen, ein Portal aufzurufen. Doch wie fängt man so etwas an, in einer fremden Welt, voll von seltsamer Magie und merkwürdigen Bewohnern? Glücklicherweise treffen die beiden auf den Bacariten Raukelunk und erhalten dort Informationen, die ihnen vielleicht weiterhelfen können.

Rezension:
Als der Student Finn Ritter gerade im Bad ist, dringt aus seinem Wohnzimmer ein heller Lichtschein zu ihm. Dort hat sich ein Portal geöffnet, aus dem ihm eine junge Frau vor die Füße fällt. Viel schlimmer ist jedoch ihr Verfolger, eine Art Pferd in Menschengestalt. Finn und die Fremde, die sich ihm als Decora vorstellt, müssen durch das Portal fliehen und landen in einer fremden Welt. Haben sie den Verfolger abgeschüttelt? Und wie soll Finn wieder zurück kommen? Decora erklärt ihm nämlich, dass das benutzte Portal in dieser Richtung eine Einbahnstraße war.
Nachdem Henry Brodersen seine Leser gleich zu Beginn des Buches gemeinsam mit dem Protagonisten in eine fremde Welt entführt, geht es ans Kennenlernen derselben. Zum Glück ist die aus wieder einer anderen Welt stammende Decora dabei, die den Protagonisten und mit diesem den Leser zumindest grundlegend mit den rätselhaften Vorgängen vertraut machen kann. Dass es sich bei der Reihe „Reisende zwischen den Welten“ um eine Urban Fantasy handelt, ist damit natürlich schon klar. Auch wenn die Grundidee sicher nicht ganz neu ist, verspricht sie doch Potenzial. Nach dem rasanten Auftakt verliert sich die Handlung jedoch zunächst in ausführlichen Erklärungen Decoras und einer detailliert beschriebenen, aber relativ ereignisarmen Reise der beiden Schicksalsgefährten. Leser und Held lernen so zwar das fremde Land kennen, doch passiert nicht wirklich etwas. Erst etwa zur Mitte des Buches nimmt das Geschehen Fahrt auf und wird damit wieder interessant. Ab hier entwickel sich die Handlung interessant weiter, um dann in einem Cliffhanger zu enden.
Der Autor erzählt das Abenteuer seines Protagonisten aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Dabei beweist er, dass er mit seinem Stil durchaus fesseln kann. Bei den bereits erwähnten Längen im vorderen Teil des Buches wäre eine deutliche Straffung allerdings wünschenswert. Nach der deutlich stärkeren 2. Hälfte ist man als Leser aber gespannt, zu erfahren, wie es mit den mittlerweile 4 Reisegefährten weitergeht.

Fazit:
Trotz einiger Längen im vorderen Teil des Buches kann dieses zum Ende hin überzeugen und das Interesse an der Fortsetzung wecken.

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Mein großes Weihnachts-eBook

Antonia Stahn
Mein großes Weihnachts-eBook

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Mit dem Airbus ins Märchenreich

Klappentext:
Mein großes Weihnachts-eBook FÜR ALT UND JUNG! Lesen und vorlesen – NICHT NUR zur Weihnachtszeit…

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
24 Schritte bis zum Fest
Auch Hexen feiern Weihnachten
Der kleine Riese Riesengroß
Wo geht’s denn hier nach Weihnachten?
Dinarella – Königstochter aus dem Regenbogenland
Robin im Glück
Der liederliche Jan
Die verlorenen Kinder
‚Einstein‘, der A 380 und die Weihnachtsinseln
Der gestohlene Nikolaus-Schlitten
SternLicht I – IX
Nimm’s nicht so schwer, kleines Ding!
Hieronymus Speckstein
Der kleine Engel, der einen Flügel verlor
Nicht alle Jahre wieder
Nur ein Augenblick
Weihnachtszeit – Geschichtenzeit. Dieses „Weihnachts-eBook“ stellt eine Art Geschichten-Adventskalender dar, wobei die Geschichten „Sternlicht I“ bis „Sternlicht IX“ jeweils als einzelne Beiträge gezählt werden müssen. Verfasst wurden alle von Antonia Stahn. Entgegen der Bemerkung im Klappentext zielen die meisten Kurzgeschichten aber doch auf recht junge Kinder ab und sind für Erwachsene oder auch etwas ältere Kinder wohl zu kindlich-niedlich ausgerichtet. Speziell im Fall der 9 „Sternlicht“-Geschichten kann man sie schon fast als Märchen betrachten. Im Gegensatz dazu stehen andere Beiträge, die die sentimentalen Weihnachtsgefühle thematisieren und deshalb für kleinere Kinder schwer verständlich sein dürften. Hierzu gehört beispielsweise „Hieronymus Speckstein“, wo Lebensleid im Umfeld eines Weihnachtsmarktes und gänzlich ohne übernatürliche Elemente erzählt wird.
Leider macht es diese Mischung schwer, eine geeignete Zielgruppe für diesen ‚eAdventskalender‘ zu definieren, obwohl man einzelne der Stories durchaus als weihnachtliche Fantasy bezeichnen könnte.

Fazit:
Die Geschichten dieses Adventskalenders sind thematisch zu abwechslungsreich ausgelegt, um ein für alle passendes Zielpublikum zu finden.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Das Hirsch-Erbe – 1 – Unsterbliches Vermächtnis

Amanda Godebronn
Das Hirsch-Erbe – 1 – Unsterbliches Vermächtnis

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Hannovers Mysterien

Klappentext:
Das unbeschwerte Teenagerleben der siebzehnjährigen Liz nimmt eine dramatische Wendung, als sie das alte Familienanwesen erbt, wo sich ihr ein ungeheuerliches Geheimnis um ihre Abstammung aus der Familie Hirsch enthüllt. Inmitten der alltäglichen modernen Welt begegnet sie Wesen wie aus fantastischen Legenden und wird in eine uralte Fehde rivalisierender Sippen von Vampiren und Werwölfen verstrickt. Eine rätselhafte Prophezeiung aus grauer Vorzeit weist ihr den Weg zu ihrer besonderen Bestimmung, die sich als Vermächtnis und als Fluch zugleich entpuppt. Es scheint, als besitze sie, ohne es zu wissen, den Schlüssel zum endgültigen Sieg über ihre Feinde. Bald schon entwickelt sich Liz zu einer entschlossenen Kämpferin und gerät in höchste Gefahr. Wird sie das schreckliche Schicksal, das ihr droht, noch abwenden können?
»Unsterbliches Vermächtnis« ist der Auftakt zu der spannenden Trilogie »Das Hirsch-Erbe«, einer abgründigen Geschichte um Magie und Blutsbande, Liebe und Verrat, Mord und Rache.

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die mittlerweile 17-jährige Liz bei ihrer Tante und deren Mann in England. Ihr Abschlussjahr an der Schule steht kurz bevor. Als sie von ihrer kürzlich gestorbenen Großmutter ein Haus in Hannover erbt, beschließt sie, nach Deutschland zurückzukehren. Tante und Onkel unterstützen sie dabei. Beim Ausräumen der Hinterlassenschaften findet Liz jedoch Unterlagen ihres Vaters und erfährt Überraschendes. Ihre Eltern waren Vampirjäger – und selbst Werwölfe, was sie natürlich geerbt hat. Schon bald steckt sie in einem uralten Kampf, dessen Regeln sie noch nicht versteht.
Die Ausgangslage in Amanda Godebronns Trilogie-Auftakt kommt dem erfahrenen Fantasy-Leser natürlich bekannt vor: Ein junger Mensch erfährt überraschend von seinem übernatürlichen Erbe. Sooft man Geschichten dieser Machart schon gelesen hat, sooft können sie auch immer wieder überzeugend funktionieren. Dieses grundlegende Setting birgt genug Potenzial, um auch in der x‑ten Variante noch Neues bieten zu können. Da wundert es nicht, dass auch diese Idee vielversprechend klingt. Leider kann die Umsetzung nicht ganz mithalten. Die Autorin verliert sich immer wieder in Nebensächlichkeiten. So wird an fast jedem Handlungstag ausführlich geschildert, welche Kleidung die Protagonistin heute trägt und wie sie sich heute schminkt. Ein Kinobesuch mit Freunden (bei dem nichts Handlungsrelevantes passiert) wird detailliert erzählt, was so weit geht, dass sogar die Kleidung der Kartenverkäuferin beschrieben wird. Gerade beim eigentlichen Fantasy-Geschehen sieht es dagegen geradezu entgegengesetzt aus. Treffen mit anderen Werwölfen oder das Enträtseln der elterlichen Hinterlassenschaften werden in wenigen Sätzen abgehandelt, ohne ins Detail zu gehen. Dieser Widerspruch fällt besonders stark ins Auge, da die Geschichte von der Protagonistin selbst in der 1. Person erzählt wird. Selbst ihre doch anzunehmende Verwunderung über das überraschend Erfahrene wird kaum erwähnt. Der Leser bekommt dabei natürlich den Eindruck, Liz wäre ihr Aussehen erheblich wichtiger als der doch eigentlich im Zentrum stehende Krieg gegen die Vampire oder das sonstige magische Geschehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass das von der Autorin nicht so gemeint ist. Eine grünliche Überarbeitung in Zusammenhang mit einem guten Lektorat würde bei diesem Buch sicher Wunder bewirken – und das ganz ohne Magie.

Fazit:
Gute Idee, mäßige Umsetzung – so kann man dieses Buch wohl treffend beschreiben.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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