Halifax

J. Monika Walther
Halifax

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Reise ins Nichts

Klappentext:
Ein verhängnisvolles Verwirrspiel
Alice wünscht sich voller Sehnsucht in die Fremde. Sie fliegt nach Halifax zu Max, ihrer großen Liebe. Aber eine Tote am Strand und Geld – viel Geld – verändern all ihre Pläne und Hoffnungen …

Rezension:
Seit ihr Freund Max nach Kanada gezogen ist, hat Alice ihn nicht mehr persönlich gesehen. Das soll sich ändern, und so fliegt sie selbst dorthin. Doch Max erwartet sie nicht am Flughafen. Auf der Suche nach ihm wird Alice in kriminelle Machenschaften hineingezogen.
Was zuerst wie eine Lovestory wirken könnte, entpuppt sich schnell als handfester Krimi. Die Protagonistin muss schnell erkennen, dass ihr (Ex-)Freund tief in undurchschaubare Handlungen verstrickt ist – ob als Opfer oder als Täter ist dabei zunächst nicht ersichtlich. Das hört sich nach einer interessanten Handlung an, doch leider wirkt J. Monika Walthers Kurzgeschichte viel zu konstruiert, um auch nur ansatzweise glaubhaft zu sein. Immer trifft Alice rein zufällig auf genau die richtigen Leute, die sich ausnahmslos als Teil des Puzzles herausstellen. Und ohne dass auch nur die kleinsten Skrupel erkennbar wären oder sie auch nur kurz erkennbar nachdenken müsste, will sie teilhaben. Die Beweggründe oder Gedanken der Frau bleiben komplett im Dunkeln. Das kann leider auch als Kurzgeschichte nicht überzeugen. Das unaufgeklärte Ende tut ein übriges.

Fazit:
Ein interessanter Ansatz dessen Umsetzung leider nicht überzeugen kann.

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Induratio p. plastica

Thomas Kowa
Induratio p. plastica

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Der Whiskey als Zeuge

Klappentext:
Ein Fall für Polanski
Kommissar Zbiegniew Polanski – achtfach geschieden und mehrfach von den Ärzten abgeschrieben – ermittelt bei einem Mordfall auf einem Poetry Slam. Bevor er den Täter überführen kann, muss er sich jedoch einer Flasche Whiskey und seinen eigenen Vorurteilen stellen.

Rezension:
Auf einem Poetry Slam wurden sämtliche Preisrichter ermordet. Als Kommissar Polanski am Tatort eintrifft, steht er vor dem Problem, dass der Tätet maskiert war. Alle Teilnehmer kommen als Täter in Betracht.
Thomas Kowa hat sein Talent für urkomische Kurzgeschichten bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Leider gehört diese nicht zu seinen Meisterwerken. Ein Kommissar, der mehr über seine diversen Krankheiten – der Titel nennt übrigens eine von ihnen – nachdenkt als über den Fall, ist nur eingeschränkt amüsant. Die Pointe ist wohl nur für Kenner der Poetry-Slam-Szene lustig. Damit Poetry-Slam-Laien die Auflösung überhaupt verstehen können, wurde extra eine Erklärung hinzugefügt. Da ist man vom Autor besseres gewohnt.

Fazit:
Auch gute Autoren greifen leider mal daneben. Dieser booksnack ist weder richtig lustig noch richtig spannend.

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Zweifelhafte Aussichten

Claudia Zentgraf
Zweifelhafte Aussichten

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Die richtige Entscheidung?

Klappentext:
Geld oder Liebe?
Pauls Cousine Sarah war begeistert von Madame Lavinas Fähigkeiten die Zukunft vorauszusagen. Da bei Paul entscheidende Veränderungen anstehen, möchte auch er dieses eine Mal Madame Lavinas Dienste in Anspruch nehmen. Allerdings verläuft das Gespräch anders als erwartet. Erst viel später versteht Paul, was Madame Lavina in ihrer Ahnung gesehen hat …

Rezension:
Als Paul seines beruflichen Aufstiegs willen von New York nach Chikago wechseln will, entschließt er sich, vorher noch seine privaten Angelegenheiten zu klären. Doch wie soll er sich entscheiden? Kann ihn eine Wahrsagerin, die ihm von seiner Cousine empfohlen wurde, dabei helfen?
Am Anfang der Geschichte ist nicht sofort erkennbar, dass Claudia Zentgraf ihre Leser mit dieser in die 1920er entführt. Wie der Protagonist beinahe alles falsch versteht, ist gut geschildert. Leider bleibt am Ende doch gar zu viel offen, um eine wirklich runde Kurzgeschichte zu ergeben.

Fazit:
Ein Blick in die USA der 1920er Jahre mit überraschendem Ausgang.

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Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

Jan Gardemann
Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

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Gefährliche Fazenda

Klappentext:
Diesmal führt das Abenteuer Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, in den brasilianischen Regenwald. Professor Helen Rotherhide, die stellvertretende Museumsdirektorin des British Museum in London, hatte sie gebeten, sie bei ihrer Expedition zu begleiten, um ihre Forschung zu Ende zu bringen. Doch das ist nicht der wahre Grund, wie Brenda feststellen muss, als sie auf der Fazenda von Carlos Ruize eintreffen. Hier hört sie zum ersten Mal von den Wanoris, die Helen finden will. Und dann kommt es zu einem mysteriösen Vorfall, der Brenda fast das Leben kostet …

Rezension:
Brendas neue Chefin nimmt sie als einzige mit in den brasilianischen Urwald – keine anderen Forscher, keine Ausgrabungsausrüstung, absolut nichts, was man bei einer archäologischen Expedition erwarten sollte. Die Vermutung, dass es Professor Rotherhide in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, liegt nahe. Dass jedoch schon ihre Dusche auf der Fazenda, die ihr Hauptquartier werden soll, lebensgefährlich wird, hätte sie dann doch nicht erwartet.
Die elektronische Heftroman-Reihe „Das magische Amulett“ ist bereits (mindestens) bei Band 127 angekommen, wovon der vorliegende jedoch der einzige ist, den ich bisher kenne. Demzufolge war mir auch die Heldin Brenda Logan bisher unbekannt. Trotzdem ist schnell zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Archäologin handelt, deren eigentliches Interessengebiet magische Amulette bilden. Was sie, um ihren wissenschaftlichen Ruf zu wahren, natürlich geheim hält. Vermutlich trifft sie in jedem Band auf ein solches. So auch hier.
Was an sich eine durchaus brauchbare Idee ist, erweist sich leider als eher lieblos heruntergeschriebene Massenware. Das verwundert natürlich weniger, wenn man bedenkt, dass alle Bände von Jan Gardemann verfasst wurden (falls es sich dabei nicht um ein Gemeinschafts-Pseudonym wechselnder Autoren handelt). Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz, weshalb sie sich für eine entspannende Lesestunde ohne viel Tiefgang durchaus eignet.

Fazit:
Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Unterhaltungs-Massenware ohne Tiefgang.

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Camillas Kräutersuppe

Monika Detering
Camillas Kräutersuppe

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Auf die Zutaten kommt es an

Klappentext:
Eine skurrile Krimikomödie inklusive Kräuersuppen-Rezept
Camilla träumt von einem Clooney-Verschnitt. Nur ist sie nicht die Schönste. Das macht aber Gottlieb nichts aus. Er liebt sie. So hütet sie nahe des großes Moores Haus und Garten, bis sie die Einsamkeit erdrückt. Sie braucht Auszeit in der Stadt. Das gefällt Gottlieb nicht. Da er im Samenhandel tätig ist, bringt er eine Menge zum Aussäen mit. „Damit du ein Hobby hast!“ Camilla sät, Camilla erntet, Camilla entdeckt in der Stadt ein anderes Leben. Seitdem gefällt ihr der kleingewachsene Gottlieb nicht mehr. Er nervt sie mit seiner Bitte, ihm nun regelmäßig zur Stärkung seiner Gesundheit nach seinen Vorgaben Kräutersuppe zu kochen. Camilla ergänzt diese Vorgaben auf ihre Weise und siehe da …

Rezension:
Eigentlich ist Camilla mit ihrem Mann ganz zufrieden. Was ihr weniger gefällt, ist, dass er es nicht gerne sieht, wenn sie auch mal in die Stadt fahren will. Um sie ans Haus zu binden, überzeugt er sie, einen Kräutergarten anzulegen. Und da er an die therapeutischen Eigenschaften frischer Kräutersuppe glaubt, lässt er sich von seiner Frau regelmäßig eine solche aus eigenem Anbau zubereiten.
Ein Hausmütterchen wider eigenem Willen und Kräuter aller Art – das kann doch nur in eine Richtung laufen. Richtig geraten! Wohin sich Monika Deterings Story entwickelt, wird wohl keinen geübten Krimi-Leser wirklich überraschen. Leider fehlen dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe jedoch Wendungen, die dieser Suppe eine interessante Geschmacksnote mitgeben würden. So fehlt ihr leider das gewisse Quäntchen Pfeffer.
Das mitgelieferte Kräutersuppen-Rezept kommt natürlich ohne Camillas ‚Sonderzutaten‘ aus.

Fazit:
Ein Kurzkrimi ohne große Überraschungen – nicht mehr und nicht weniger. Gegen die Langeweile zwischendurch eventuell ganz brauchbar.

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Baker Street Tales – 4 – Sherlock Holmes und der Fall 666

Marion Minks
Baker Street Tales – 4 – Sherlock Holmes und der Fall 666

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Sein letzter Fall

Klappentext:
August 1914
Zum ersten Mal begegnet der Psychoanalytiker Sherrinford seinem berühmten Verwandten Sherlock Holmes. Als der Meisterdetektiv den jungen Sherrinford zu einem seiner Klienten begleitet, erwartet die beiden eine Überraschung: Der Mann, der vor wenigen Stunden noch um Hilfe ersuchte, ist tot.
Doch warum wurde er ermordet? Und was hatte der „Böseste Mann der Welt“, der Magier Aleister Crowley am Tatort zu suchen?
Die Lösung des Rätsels offenbart einen Skandal, der bis ins Oberhaus reicht. Am Ende droht Sherlock Holmes selbst zum Opfer zu werden.

Rezension:
Sherlock Holmes hat einen Halbbruder. Nein, nicht Mycroft ist gemeint. Nach dem Tod seiner Mutter hatte sein Vater noch einen Sohn mit einer anderen Frau. Und genau dieser Sherrinford lernt seinen 30 Jahre älteren Halbbruder, der sich längst zur Ruhe gesetzt hat, endlich persönlich kennen. Als es darum geht, einen von Sherrinfords Patienten, der sich im Umkreis des Okkultisten Aleister Crowley bewegt, zu helfen, stimmt Sherlock natürlich zu. Beim Eintreffen finden die beiden Halbbrüder den Hilfesuchenden jedoch erhängt vor. Sherlock ist sich sofort sicher, dass es kein Selbstmord war.
Eine Sherlock-Holmes-Geschichte, die von seinem erheblich jüngerem Halbbruder erzählt wird, Dr. Watson kommt nur ganz am Rande vor. Der Zweck dieses Konstruktes erschließt sich dem Leser leider nicht so recht, erscheint Sherrinford in seiner Denk- und Handlungsweise sowie seiner Bewunderung für den berühmten Detektiv doch fast wie eine Kopie Dr. Watsons. Die Story an sich hätte von diesem erzählt genauso funktioniert. Dabei trifft Marion Minks den Erzählstil des Originals sogar recht gut, was in diesem speziellen Fall aber eher irritiert, da es sich ja um einen ganz anderen fiktiven Erzähler handelt. Trotzdem der eigentliche Fall interessant und gut durchdacht ist, hinterlässt diese Kurzgeschichte ihre Leser deshalb mit gemischten Gefühlen. Wegen des gewöhnungsbedürftigen Settings und (mit Einschränkungen) des Endes erscheint sie nicht wie ein ‚richtiger‘ Sherlock Holmes.
Nachdem der vorhergehende Band „Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe“ eindeutig den bisherigen Höhepunkt der Reihe darstellte, fällt dieser Band leider wieder in die Mittelmäßigkeit ab.

Fazit:
Kein Highlight für Sherlock-Holmes-Freunde, aber trotzdem eine durchaus lesbare Detektivgeschichte.

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Porca Miseria

Jennifer Wellen
Porca Miseria

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Auf den Hund gekommen

Klappentext:
Bellende Hunde beißen nicht
Mafiosi Rico soll im Auftrag seines Chefs den Laden der Familie Calussi mal ordentlich aufmischen. Zusammen mit El Diablo, einem Hund, der den Bastarden das Fleisch aus den knochigen Hintern beißen soll. Undbei Wel da fängt Ricos Problem an. Der Dobermann ist nämlich alles andere als ein Teufel. Eher ein gutmütiges Schaf, das sich bei jeder Kleinigkeit gleich ins Hundefell macht. Somit bleiben Rico vierundwanzig Stunden, um aus dem Schisser eine reißende Bestie zu machen und den Auftrag durchzuführen. Andernfalls endet Rico womöglich selbst mit Bleifüßen im East River!

Rezension:
Rico soll die konkurrierende Maffia-Sippe aufmischen, und Dobermann El Diablo soll ihm auf Anweisung seines Bosses dabei helfen. Dumm nur, dass El Diablo alles andere als ein Kampfhund ist. Schlimmer noch: Plötzlich sind die Waffen der Konkurrenz auf Rico gerichtet!
Die Idee zu Jennifer Wellens Kurzgeschichte hört sich interessant an – und könnte durchaus funktionieren. Nur was ist „Porca Miseria“? Für einen Krimi fehlt die Spannung, für ein humorvolles Buch (wie es vom Verlag eingestuft wird) der richtige Humor. Letzterer reicht gerade einmal für ein leichtes Lächeln. Für die leichte Zwischendurchunterhaltung ist die Story wegen des guten Schreibstils der Autorin aber durchaus brauchbar.

Fazit:
Ein lustiger Krimi, der beides nicht so ganz ist.

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Baker Street Tales – 1 – Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross

J.J. Preyer
Baker Street Tales – 1 – Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross

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Watson diskriminiert

Klappentext:
In Charing Cross, dem offiziellen Mittelpunkt Londons, laufen die dunklen Fäden des Falles zusammen in dem Sherlock Holmes und Dr. Watson mit den mörderischen Konsequenzen früherer Ermittlungen konfrontiert werden, in deren Verlauf Baron von Gruner das Augenlicht verloren hatte und der sich nun grausam rächt.

Rezension:
Vor Jahren überführten Holmes und Watson Baron von Gruner. Seitdem sich eines seiner Opfer rächte, ist dieser erblindet und sinnt auf Rache sowohl an der Frau, die ihm Säure ins Gesicht spritzte, als auch an Holmes und Watson. Watson, der schon länger keinen Kontakt mehr zu Holmes hatte, erfährt eines Tages, dass es dem Baron gelungen ist, sich an dieser Frau zu rächen. Und gerade jetzt ist Holmes nicht erreichbar.
Dieser Band bildet den Auftakt zu den „Baker Street Tales“, einer Kurzgeschichtenreihe mit neuen Abenteuern um Sherlock Holmes und Dr. Watson.
Leider gelingt es J.J. Preyer an keiner Stelle der Geschichte auch nur annähernd, das vom Original gewohnte Sherlock-Holmes-Feeling zu treffen. Zum einen liegt das zweifellos daran, dass das Abenteuer hier nicht wie gewohnt von Watson aus der Ich-Perspektive geschildert wird, zum anderen daran, dass speziell Watsons Charakter nicht annähernd getroffen wird. Im Original wäre ein Watson, der sich pausenlos darüber aufregt, dass Holmes ihn nicht seiner Wichtigkeit entsprechend schätzt, absolut unvorstellbar.
Der zu klärende Fall an sich hat mit seinen unerwarteten Wendungen durchaus seinen Reiz, auch wenn das Ende leicht übertrieben wirkt. Lediglich da bekannte Ermittlerpaar wirkt nicht stimmig.

Fazit:
Ein interessanter Kriminalfall, dem jedoch wegen schlecht getroffener Protagonisten das typische Sherlock-Holmes-Feeling fehlt.

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E-Mails aus dem Süden

Britta Meyer
E-Mails aus dem Süden

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Urlaubsfreuden

Klappentext:
Ab in den Urlaub!
Als Leiterin eines Reisebüros ist das Reisen Britta Meyers täglich Brot. Doch jetzt heißt es für sie selbst: Koffer packen und ab in den Süden! Aber mitten im Sommer ans Mittelmeer? Geht gar nicht! Also reist Britta Meyer stattdessen in das spanische Familienhotel an der Costa de la Luz – alleine. Halb so schlimm, zumindest an den meisten Urlaubstagen …

Rezension:
Was macht eine Reiseexpertin, wenn sie endlich selbst Urlaub hat? Die verreist natürlich. Und wohin? In den Süden. Wohin sonst? Jetzt muss sich zeigen, ob das professionelle Entspannen wirklich so funktioniert, wie sie es ihren Kunden immer verkauft.
In dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe werden die meist heiteren Urlaubserlebnisse einer Alleinreisenden erzählt. Als Stilmittel wählt Autoren Britta Meyer dabei die Form von eMails in die Heimat. So manche der beschriebenen Begebenheiten erinnern einen dabei an den einen oder anderen eigenen Urlaub. Trotzdem will der Funke nicht so recht überspringen. Für eine runde Kurzgeschichte sind diese (fiktiven) Urlaubsnotizen wohl doch etwas zu wenig.

Fazit:
Kurze Urlaubserinnerungen, wie sie wohl jeder aus eigener Erfahrung kennt, aber leider keine wirkliche Geschichte.

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Im Zeichen des Lotus – 7 – Verlorener König

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 7 – Verlorener König

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Kein wahrer Sieger

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope steht in Flammen, das Feuer frisst sich durch sie hindurch, bereit alles zu zerstören und alles in seinem Weg mit sich zu reißen – zu Asche und Staub. Kann sie es aufhalten oder wird sie mit ihm unter gehen?
Titus weiß, er muss handeln, muss nun beweisen, dass er noch der König ist, der in dieser Situation gebraucht wird. Aber was, wenn er nicht stark genug ist, die Seinen zu beschützen, wenn er nur noch ein Schatten ist, nicht fähig, dem Feind etwas entgegen zu halten?

Rezension:
Nach wie vor wird Penelope bei den Solani gefangengehalten, weil diese ihr nicht vertrauen. Als Titus sie zur Rede stellen will, erwacht ihre ‚innere Kampfmaschine‘, und gegen ihren bewussten Willen kämpft sie sich den Weg frei. Was zurück bleibt, ist ein vollkommen zerstörtes Quartier der Solani. Penelope weiß nicht, wie viele von denen sie ohne eigenes Wollen getötet hat. Wie soll es jetzt weitergehen?
„Im Zeichen des Lotus“ startet mit diesem Band in die 2. Staffel. Das Rätsel um Penelope wird immer komplexer, aber auch zu den Solani kommen eher neue Fragen hinzu als alte beantwortet werden. Leider lässt Valerie Loe den Spannungsbogen in diesem Band eher durchhängen. Nach einem actionreichen Kampf gleich am Anfang dümpelt die Handlung ohne nennenswerte Entwicklung etwas vor sich hin, bevor im allerletzten Abschnitt des Bandes völlig unerwartet ein aufsehenserregender Cliffhanger kommt. Für den Leser bleibt zu hoffen, dass dieser in einem etwas handlungsreicherem Band 8 aufgelöst wird.

Fazit:
Nach einem kurzem, aber actionintensiven Auftakt plätschert dieser Band leider etwas zu ruhig dahin.

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