Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

Eva-Maria Meschnark
Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Römer jenseits des Tunnels

Klappentext:
In ihrem Ferienort finden im umliegenden Wald Ausgrabungen statt. Archäologen sind dem legendären Keltenschatz auf der Spur.
Andi und Julia sind neugierig und entdecken in einer geheimen Höhle ein Zeitloch. Das katapultiert sie schlagartig zurück in das Jahr 200 vor Christus.
Plötzlich sind sie mitten in der Keltenzeit – im Königreich Noricum!

Rezension:
Endlich Sommerferien! Noch besser fühlt sich Andi, da er weiß, dass das ältere Paar im Nachbarhaus heute die Enkelin erwartet, denn mit der, Julia, hat er schon interessante Ferienerlebnisse gehabt. Das Mädchen wird nach seiner Ankunft sofort hellhörig, als es erfährt, dass ganz in der Nähe Archäologen an einer keltischen Ausgrabungsstätte forschen. Natürlich wollen sich die beiden das mal ansehen. Heimlich schleichen sie auf das Gelände und entdecken einen Zeittunnel. An dessen anderem Ende befinden sie sich plötzlich in der Zeit der Kelten und Römer.
Eva-Maria Meschnarks Urban-Fantasy-Abenteuer ist in mancher Hinsicht anzumerken, dass es sich primär an recht junge Leser richtet. Sprache, Erzählstruktur und die ziemlich geradlinige Handlung lassen da keinen Zweifel aufkommen. Auch die Frage, wieso die Archäologen den Zeittunnel nicht bemerken, bleibt unbeantwortet. Zumindest die ersteren Punkte sollen allerdings keine Kritik darstellen, sind sie doch auf das Zielpublikum abgestimmt. Die Frage, wieso die Wissenschaftler offensichtlich blind sind, könnte sich aber durchaus auch den jungen Lesern stellen. Wie alt die beiden Protagonisten sind, wird zumindest in diesem Band nicht geklärt. Gefühlsmäßig würde ich sie etwa im Bereich des 3. bis 5. Schuljahres einordnen.
Wie bereits erwähnt, richtet sich der Stil der Autorin erkennbar an ein junges Publikum. Erwachsene Leser könnten eine gewisse sprachliche Raffinesse vermissen, doch ist das natürlich der Zielgruppe geschuldet und kann daher nicht kritisiert werden. Auch die Länge des Buches orientiert sich eindeutig am Durchhaltevermögen der angepeilten Altersgruppe. Deren Gefallen dürfte es jedoch sicher finden – und kann so für den jungen Leser gegebenenfalls als ‚Einstiegsdroge‘ in die Welt der Urban Fantasy diesen.

Fazit:
Ein interessantes, altersgerechtes Urban-Fantasy-Abenteuer für junge Leser.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Keltâ – 2 – Diligentir

Yvonne Taddeo
Keltâ – 2 – Diligentir

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E.L.F.en und Latène

Klappentext:
Der zweite Band der Romanreihe Keltâ von Yvonne Taddeo bedeutet übersetzt „dass sie verbunden sind“. Lioba lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante im oberhessischen Ortenberg. Eigentlich wollte sie die Sommerferien nutzen, um die Spuren des sagenhaften Ganges vom Glauberg zum Kloster Konradsdorf zu finden, doch dann taucht ihre alte Freundin Aleke wieder auf.
Mit Alekes Hilfe bietet sich Lioba die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen. Auf der Suche nach den Hintergründen für ihre seltsamen Vorahnungen und Begabungen lernt sie Stück für Stück mehr über die Geschichte ihrer keltischen Vorfahren und wird dabei immer tiefer in eine uralte Fehde hineingezogen. In dieser turbulenten Zeit offenbart ihr Daniel ein Geheimnis, an dem ihre Liebe zu zerbrechen droht.
Die Autorin Yvonne Taddeo lebt, wie ihre Protagonistin Lioba, in Ortenberg. Sie verbindet das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.

Rezension:
Loiba ist eine E.L.F. und lebt im hessischen Ortenberg. Ihre Freunde ‚veredeln‘ die Abkürzung, die eigentlich für Erudite Living Form steht, meist zum Begriff Elfe. Das alles wäre kein Problem, wäre ihr Freund Daniel kein Latène, denn E.L.F.en und Latène sind seit Urzeiten verfeindet. Ihre Tante Ida, bei der Lioba seit dem Tod ihrer Eltern lebt, akzeptiert ihren Freund, doch dann taucht überraschend Liobas Freundin Aleke auf, die dem Rat der E.L.F.en angehört. Der ist Daniel jedoch ein Dorn im Auge. Dann scheint auch noch der Anführer der Latène Pläne mit Lioba zu haben.
Beim Lesen der Inhaltsangabe könnte man Yvonne Taddeos Urban Fantasy für eine Romeo-und-Juliet-Adaption halten. Ganz so ist es allerdings nicht. Auch wenn die Liebe zwischen den unterschiedlichen Teenagern viel Raum einnimmt, wird die Fantasy-Handlung davon nicht ‚erdrückt‘. Die Verknüpfung der Urban-Fantasy-Handlung mit der realen keltischen Geschichte des Handlungsortes stellt einen interessanten Ansatz dar.
Mein persönliches Problem mit diesem Buch besteht allerdings darin, dass ich Band 1 („Lubiias“) nicht kenne. Auch wenn ich mir beim Lesen manches erschließen konnte, fehlt mir beispielsweise eine genaue Erklärung, was exakt E.L.F.en oder Latène eigentlich sind oder woher die gegenseitige Abscheu stammt. Wie alt Loiba und Daniel konkret sind, erschließt sich in diesem Band auch nicht. Doch dafür kann man Buch und Autorin natürlich nicht verantwortlich machen.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, das Geschehen selbst zu erzählen. Das Ende dieses Bandes verlangt regelrecht nach der Fortsetzung, doch werde ich persönlich mich wohl vorher der Vorgeschichte widmen müssen.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy weist interessante Verknüpfungen mit der realen Lokalgeschichte des Handlungsortes auf.

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Der Jahrbuchcode – 2 – SOS EMILIA O.

Petra Mattfeldt, Uli Mattfeldt
Der Jahrbuchcode – 2 – SOS EMILIA O.

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Rätselhafte Briefe

Klappentext:
Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …
Geschrieben von Petra Mattfeldt und ihrem Sohn Uli: der Nachfolger des spannenden Jugendkrimis „Der Jahrbuchcode“!

Rezension:
Kaum hat die Jahrbuch-AG das Rätsel um den mysteriösen Schüler gelöst und die von ihr zusammengestellten Jahrbücher in der Hand, tut sich ein neues Rätsel auf. Niklas entdeckt, dass ein von ihm selbst geschriebener Beitrag manipuliert wurde. Die Worte wurden so umgestellt, dass die jeweils letzten Buchstaben der Zeilen senkrecht gelesen die Nachricht „SOS EMILIA OTTERBACH“ ergeben. Wer diese Emilia Otterbach ist beziehungsweise war, ist schnell herausgefunden. Das Mädchen besuchte auch das Gymnasium, bevor es vor 6 Jahren spurlos verschwand. Die Freunde beschließen, auch der neuen Spur nachzugehen.
Genau wie der Vorgänger, der nur den Titel „Der Jahrbuchcode“ trug, ist auch dieser 2. Band, den Petra Mattfeldt diesmal zusammen mit Uli Mattfeldt verfasste, ein schon fast als typisch zu bezeichnender Jugendkrimi: Die Freunde stoßen auf ein Rätsel und beschließen, dieses selbst aufzuklären. Dass sie sich teilweise nicht ganz legaler Mittel bedienen, um an Informationen zu gelangen, wird dabei auch thematisiert. Natürlich gibt es auch Irrwege, die sich als falsch herausstellen. Nicht jeder, der verdächtig reagiert, muss wirklich der Täter sein.
Auch bei diesem Band müssen wieder der in sich logische Handlungsaufbau genau wie die glaubhaften Charaktere gelobt werden. Das einzige, was ich an diesem gut geschriebenen Jugendbuch bemängeln möchte, ist die etwas zu sehr in den Fokus gestellte Thematik des Mobbings, zumal diese mit dem Fall an sich wenig zu tun hat.

Fazit:
Auch der 2. Fall der Freunde aus der Jahrbuch-AG kann wieder überzeugen.

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Elsternseele und Rabenherz

Martha Sophie Marcus
Elsternseele und Rabenherz

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Probleme mit der Lufthoheit

Klappentext:
Die Sommerferien haben gerade angefangen, doch die zwölfjährige Pia ist verzweifelt: Seit Wochen ist ihre geliebte Großmutter verschwunden, und ihre Eltern wollen nun die Suche nach ihr aufgeben. Als Pia noch einmal auf eigene Faust nach ihrer Oma sucht, stößt sie in ihrem Haus auf das seltsame Mädchen Jori. Joris zweiter Fuß ist eine Vogelkralle, und das ist nur ein kleiner Teil ihres magischen Geheimnisses. Mit ihrer Hilfe findet Pia etwas über sich selbst heraus, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schon bald wird sie mit ihren Freunden in den Kampf gegen einen mächtigen Feind verwickelt.

Rezension:
Pia ist verzweifelt. Seit Wochen ist ihre Oma spurlos verschwunden, und jetzt wollen ihre Eltern die Hoffnung und damit die Suche aufgeben. Dass das Mädchen das Haus der Oma erben würde, falls diese endgültig für tot erklärt wird, ist da auch kein Trost. Die 12-jährige Pia beschließt, wenigstens mal nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. Dabei entdeckt sie ein anderes Mädchen, das sich im Haus der Oma versteckt. Komischerweise ist dem an einem Bein ein Vogelfuß gewachsen. Dieses Mädchen scheint gehofft zu haben, Pias Oma könnte ihm helfen. Pia kommt hinter ein Geheimnis, von dem sie nichts geahnt hat. Innerhalb weniger Tage wachsen ihr Freundeskreis, aber auch ihre Probleme erheblich.
Martha Sophie Marcusʼ Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer(n) ist deutlich anzumerken, dass es sich ursprünglich um getrennte Bücher handelte, die in diesem Sammelband zusammengefasst sind. „Rabenherz“ ist dabei die Fortsetzung von „Elsternseele“ und spielt wenige Monate später. Mittelpunkt der Handlung sind Gestaltwandler, die zwischen ihrer Menschen- und ihrer Vogelform mehr oder weniger freiwillig wechseln können. Probleme mit dem Beherrschen der Verwandlung sind jedoch nicht die einzigen Schwierigkeiten. Natürlich werden für eine spannende Handlung auch Widersacher gebraucht. … die der Protagonistin und ihren neuen Freunden das Leben deutlich erschweren.
Während „Elsternseele“ eine in sich runde und stimmige Urban-Fantasy-Geschichte für junge Leser ist, die neben dem Fantasy-Part die für dieses Segment typischen Themen wie Freundschaft, 1. Verliebtheit und Verantwortung übernehmen behandelt, wirkt „Rabenherz“ nicht ganz so rund. Hier erscheint das Ende fast so, als hätte die Autorin die Handlung übereilt zu einem Abschluss bringen wollen. Mache Frage bleibt unbeantwortet. Leider kann ich diesen Eindruck nicht näher erklären, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.
Die Autorin überlässt es ihrer jungen Protagonistin, ihre Abenteuer in der Ich-Form zu erzählen. Das Ergebnis ist ein angenehm lesbares Buch, das durchaus auch älteren Lesern gefallen kann, da auf die üblichen Clichés verzichtet wird. Lediglich das Ende fällt – wie bereits erwähnt – nicht ganz überzeugend aus.

Fazit:
Diese Gestaltwandler-Urban-Fantasy (nicht nur) für junge Leser geht das Thema von einer ungewohnten Seite an.

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Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

Kim Kestner
Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

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Eine Frage der Ahnen

Klappentext:
Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister
In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?
Endlos spannend, himmlisch romantisch, teuflisch gut – der grandiose Auftakt einer packenden Ghostfantasy-Trilogie!

Rezension:
Genau wie ihre Mutter kann die 15-jährige Jojo Geister sehen und sich mit ihnen unterhalten. Überwiegend sind es die Geister ihrer Vorfahren, die ständig bei ihr zuhause wohnen, doch sind auch ein paar Tiergeister darunter. Aus Angst, das Bekanntwerden dieser Gabe könnte ihre Geschäfte schädigen – wer vertraut schon jemandem, der behauptet mit Geistern sprechen zu können – hat Jojos Mutter diese Tatsache allerdings zum Familiengeheimnis erklärt. Bisher hat sich Jojo daran gehalten. Als es in ihrem Heimatort aber zu immer mehr mysteriösen Zwischenfällen kommt, muss sie sich entscheiden, ob sie nicht doch ein paar Freunde einweiht. Vor allem Zack, der Sohn des Earls, in den Jojo heimlich verknallt ist, darf allerdings nichts davon erfahren, denn der würde sich garantiert sofort über Jojo lustig machen.
Wie der Titel schon deutlich verrät, ist Kim Kestners jugendliche Urban-Fantasy-Geschichte auf mehrere Bände ausgelegt. Im Unterschied zum Großteil ähnlicher Jugendbücher weiß die Protagonistin hier allerdings von Anfang an von ihren besonderen Fähigkeiten. Eine Überraschung stellt für sie eher die Tatsache dar, dass Geister auch eine Bedrohung für die Lebenden sein können. Dass sie Hilfe überwiegend bei anderen Jugendlichen findet, entspricht dagegen eher dem Gewohnten. Tiergeister, ein ‚zahmer‘ Boggart als ‚Haustier‘, massenhaft Geister und ähnliche Ideen heben „Heaven’s End“ als Alleinstellungsmerkmale von vielen vergleichbaren Werken ab.
Während der Fantasy-Part des Buches voll und ganz überzeugen kann, würde ich das von der etwas aufgesetzt wirkenden Romanze leider nicht behaupten. Die verläuft nämlich nach dem schon viel zu oft gelesenen 08/15-Schema, dass sich ein in seiner Erscheinung eher durchschnittliches Mädchen in den Traumjungen der ganzen Schule verliebt und dieser – was natürlich keinen Leser wirklich überraschen dürfte – die Liebe dann auch noch erwidert. Dass – ich möchte fast schon „natürlich“ sagen – beider Eltern dagegen sind, verleiht dem Ganzen noch einen Romeo-and-Juliet-Touch.
Die Autorin erzählt Jojos Abenteuer aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin. Stilistisch kann das Buch genauso überzeugen wie vom Fantasy-mäßigen Ideenreichtum. Am Ende möchte wohl jeder erfahren, wie es mit Jojo, ihren Freunden und ihrem Kampf gegen Throckmorton im nächsten Band weitergeht. Unterm Strich muss man feststellen, dass die Lovestory eindeutig den einzigen und dazu unnötigen Schwachpunkt des Buches darstellt.

Fazit:
Dieser Einstieg in eine Urban-Fantasy-Geschichte mit nicht allzu häufig genutzten Story-Elementen weckt das Interesse an der Fortsetzung.

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Springerkind

Catherine Huber
Springerkind

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Auf Lokis Spuren

Klappentext:
Wenn ich dir sage, dass ich mich an jeden Ort dieser Welt denken kann, würdest du mir glauben?
Emma ist anders, sie erfährt, eine Springerin zu sein. Nur ein einziger Gedanke genügt, um sie an ferne Orte zu versetzen. Von diesem Zeitpunkt an gleicht ihr Dasein einem endlosen Abenteuer. Nur allzu klar, dass ihr Leben mit einem Mal auf dem Kopf steht. Aber da wendet sich plötzlich das Blatt, denn das Springen hat seinen Preis und die Schwelle zu einem verbotenen Kreis ist nur einen Wimpernschlag entfernt.

Rezension:
Emma zieht mit ihren Eltern von New York in eine österreichische Kleinstadt. Darüber ist sie alles andere als glücklich. Zumindest hat sie keine Sprachprobleme, denn ihre Mutter ist Österreicherin und sie somit bilingual aufgewachsen. Eigentlich kann sie sich auch über die neue Schule nicht beklagen. Manche Lehrer sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber sie findet schnell eine Freundin – und der begehrteste Junge der ganzen Schule interessiert sich für sie. Allerdings macht sie merkwürdige Beobachtungen: Mehrere Jungs scheinen plötzlich wie aus dem Nichts aufzutauchen. Auch sonst verhalten sie sich manchmal eigenartig. Als Emma einem dieser Jungen folgt, verschwindet der plötzlich vor ihren Augen. Und er reißt sie versehentlich mit. Emma findet sich plötzlich an einem tropischen Strand wieder.
In ihrem Jugendbuch geht Catherine Huber der Frage nach, welche moralischen Herausforderungen es mit sich bringen kann, wenn man plötzlich über die Fähigkeit verfügt, sich an jeden möglichen Ort zu teleportieren. Natürlich stehen dem Befähigten ungeahnte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung offen. Die Fähigkeit, auch verschlossene Räumlichkeiten zu erreichen, kann aber auch dazu verlocken, sich das Leben auf nicht ganz legale Weise zu erleichtern. Die Möglichkeit, dass es auch unangenehme Nebenwirkungen geben könnte, sollte natürlich auch nicht aus dem Auge gelassen werden. Zusammen mit der 16-jährigen Protagonistin wird der Leser mit all diesen Problemen konfrontiert.
Bei so vielen interessanten Themen wäre es eigentlich verzichtbar gewesen, im vorderen Teil des Buches gleich mehrere Kapitel mit Emmas hormonbedingtem Kennenlernstress bezüglich einiger männlicher Schüler zu füllen. Das Zusammensein mit ihrem neuen Freund ist für die Handlung zwar von Bedeutung, das Ganze hätte für meinen Geschmack aber erheblich kürzer abgehandelt werden können. Vermutlich will die Autorin hier den Vorlieben der von ihr angepeilten Hauptzielgruppe entgegenkommen. Sobald die Protagonistin allerdings mit ‚dem Springen‘ und damit die Haupthandlung des Buches beginnt, wird Emmas Liebesleben allerdings zum Nebenschauplatz.
Stilistisch ist die Geschichte, die die Autorin ihre Heldin in der 1. Person erzählen lässt, gelungen. Es gibt mehrere Wendungen, die so kaum vorhersehbar sind. Die größte Überraschung kommt allerdings zum Schluss: Emmas Geschichte ist noch nicht beendet. Ihr Leben wird auch in der zu erwartenden Fortsetzung sicher nicht langweilig werden.

Fazit:
Diese jugendliche Urban-Fantasy-Story über Fähigkeit und Probleme des Teleportierens kann mit unerwarteten Gesichtspunkten überzeugen.

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Auf Wiedersehen im Luhg Holiday

Christine Erdiç
Auf Wiedersehen im Luhg Holiday

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Ein neuer Wind weht im Hotel

Klappentext:
Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte.
Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert?
Eine Gruselkomödie der besonderen Art …

Rezension:
Sabrina hat ihr Abitur geschafft. Zur Feier dieses Ereignisses soll es gemeinsam mit Freundinnen in den Süden gehen. Doch soweit kommen sie nicht, die Fahrt endet an einem Baum. Zum Glück ist niemand ernsthaft verletzt, und ein freundlicher junger Mann bringt sie in ein nahegelegenes Hotel. Sabrina glaubt ihren Augen nicht trauen zu können: Das ist doch tatsächlich das „Luhg Holliday“, in dem sie mit ihren Eltern vor fast 7 Jahren zu Weihnachten gestrandet war.
Mancher hat sowohl die Protagonistin als auch das Hotel wahrscheinlich wiedererkannt. In „Willkommen im Luhg Holiday“ entführte Christine Erdiç ihre Leser und Sabrinas Familie auch schon in dieses etwas andere Hotel. Damals konnte man die 11-jährige Sabrina dabei begleiten, wie sie die Geheimnisse dieses Hotels und seiner Betreiber erforschte. Jedoch hat sich nicht nur die Protagonistin und Ich-Erzählerin in den zwischen beiden Geschichten liegenden Jahren verändert, auch das Hotel ist anders geworden. Einiges haben die Betreiber modernisiert, die Gäste sind ‚abwechslungsreicher‘ geworden.
Christine Erdiç bleibt sich beziehungsweise ihrem Stil in dieser Fortsetzung treu. Trotzdem schafft sie es, die vermittelten Eindrücke ihrer nunmehr fast erwachsenen Hauptfigur anzupassen. Im Grunde bleibt die Geschichte aber eine locker-leichte Urban Fantasy, die zwar keinen großen Tiefgang aufweist – und dies wohl auch gar nicht will –, den Leser aber gut unterhält. Und das ist es doch, was zählt.

Fazit:
Ein Hotel voller Ghule, Vampire, Gnome und Werwölfe – und dazwischen ein paar Menschen. Der Urlaub kann beginnen!

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Die Hüter der Elemente – 1 – Die Reise nach Nimoron

Dagmar Winter
Die Hüter der Elemente – 1 – Die Reise nach Nimoron

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Wurzeltore

Klappentext:
Eigentlich hatte Aaron sich auf einen ruhigen Sommer eingestellt. Nach dem Tod seines Vaters war er am liebsten allein. Aber ein mysteriöses Geschenk seiner Großmutter wirft plötzlich Fragen auf. Und so reist Aaron kurzerhand zu ihr nach Schottland. Dort trifft er Moe, Jules und Summer, die ebenfalls ihre Ferien auf dem Hof der Großmutter verbringen. Sie stellen schnell fest, dass sie nicht zufällig zusammen dort sind. Sie sind die neuen Hüter einer Welt, die Aaron bisher nur aus den Geschichten seines Vaters kannte und die nun auch für die vier gefährlich real zu werden scheint. Und so stürzen sie sich schon bald gemeinsam in ein Abenteuer, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätten.

Rezension:
Als er noch klein war, erzählte sein Vater ihm immer Geschichten aus Nimoron. Als Aaron älter wurde, glaubte er natürlich nicht mehr daran, dass diese Geschichten wahr waren. Aber sie waren Erinnerungen an seinen mittlerweile gestorbenen Vater. Doch zu Aarons 15. Geburtstag schickt ihm seine Oma ein eigenartiges Buch, ein Buch, das sich bei seiner Berührung verändert. Eine Fahrkarte ist auch dabei, damit er sie in den Ferien endlich mal wieder besuchen kommt. Wie sich herausstellt, hat die alte Frau noch andere in Aarons Alter eingeladen: den etwas ungeschickten Moe, die vornehme und etwas hochnäsige Jules und die toughe Summer. Ihnen wird offenbart, dass sie die neuen Hüter der Elemente der Welt Nimoron, die es tatsächlich gibt, sind. Alle haben dieses Amt von einem ihrer Elternteile geerbt, denn wer älter als 30 Jahre ist, kann die Passage zwischen den Welten nicht mehr durchqueren.
Dass Dagmar Winters Urban-Fantasy-Abenteuer manchen im Genre weitverbreiteten Mustern folgt, verrät schon die kurze Inhaltsangabe. Auch hier erfahren junge Menschen unvorbereitet, dass sie etwas Besonderes sind und spezielle Fähigkeiten haben. Dass diese frisch Eingeweihten recht schnell tätig werden müssen, ist in vergleichbaren Büchern auch nicht selten. Auch auf die 4 Protagonisten dieser Geschichte wartet schon eine Aufgabe. Sie müssen die Welt, die sie bisher nur aus Geschichten kannten, retten. Und dabei sind sie natürlich – auch wieder Genre-typisch – größtenteils auf sich allein gestellt. Das soll aber nicht heißen, die Autorin würde nur Schema F folgen. Was Aaron und seine neuen Gefährten erleben, birgt wirklich interessante und noch nicht abgenutzte Ideen. Auch spielen unübliche oder ganz neu interpretierte Fantasy-Wesen eine Rolle.
Die Autorin lässt ihrem Erzähler in der Handlung immer dem Hauptprotagonisten Aaron folgen. Nimoron mit diesem zusammen zu entdecken, führt den Leser recht schnell in diese andere Welt ein. Da es sich um den 1. Band einer Reihe handelt, verwundert es natürlich nicht, dass am Ende nur eine Teilaufgabe bewältigt ist. Auf die weiteren Entwicklungen in Nimoron darf man also gespannt sein.

Fazit:
In diesem Weltreise-Abenteuer begleitet der Leser die jungen Protagonisten in eine interessante Fantasy-Welt.

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Das Labyrinth des Fauns

Cornelia Funke, Guillermo del Toro
Das Labyrinth des Fauns

Übersetzung: Tobias Schnettler

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Zwischen Feen und Rebellen

Klappentext:
Der neue Roman von Cornelia Funke – poetisch, sprachgewaltig, monumental
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?
Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

Rezension:
Ofelias Vater ist gestorben. Zu ihrem Leidwesen hat ihre Mutter einen neuen Mann gefunden, Capitán Vidal, Offizier der Franko-Armee. Obwohl Ofelia ihren Stiefvater nicht ausstehen kann, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zusammen mit ihrer Mutter in die alte Mühle zu ziehen, in der Vidal mit seiner Truppe stationiert ist. Während Ofelias Mutter unter einer problematischen Schwangerschaft leidet, entdeckt das Mädchen den Zugang zu einer magischen Welt, in der es Feen und einen Faun gibt.
In ihrem neuen Roman arbeitet Cornelia Funke die Ideen des Films „Pans Labyrinth“ in Buchform auf. Da mir der Film nicht bekannt ist, wusste ich nicht, was mich erwartet. Anderenfalls hätte ich dieses Buch vielleicht gar nicht erst gelesen. Aufgrund des Klappentextes waren meine Erwartungen auf eine Urban-Fantasy-Geschichte ausgerichtet. Im Grunde ist dieses Buch auch eine solche. Der Schwerpunkt der Handlung liegt allerdings (leider) auf der Real-World-Handlung im von Franko beherrschten Spanien der 1940er Jahre. Die Fantasy-Welt, in die sich die junge Protagonistin flüchtet, spielt eher eine Nebenrolle. So bleibt mir am Ende des Buches sogar die Ungewissheit, ob die Abenteuer Ofelias im Labyrinth überhaupt (im Rahmen der Geschichte) real waren oder doch nur den Wunschvorstellungen des Mädchens entstammen.
Die Protagonistin Ofelia wird dem Leser als ein 13-jähriges Mädchen vorgestellt. Nach meiner Meinung wirkt sie für ihr Alter in ihrer ganzen Denk- und Handlungsweise allerdings viel zu kindisch. Auch auf den sehr gelungenen Innenillustrationen des Buches erscheint Ofelia wie ein deutlich jüngeres Kind. Eventuell hat sich der Illustrator (Allen Williams) hier eher vom Text selbst als von der Altersangabe inspirieren lassen.
Die Autorin erzählt die Geschichte in einer sehr poetischen, teilweise märchenhaft wirkenden Sprache. Dabei heben sich die Geschehnisse im Spanien der 1940er Jahre, die Ausflüge der Protagonistin in die Welt des Fauns und eingestreute ‚Geschichten‘ deutlich voneinander ab. Trotzdem bilden alle diese Elemente ein Ganzes, wobei sich die ‚Geschichten‘ erst relativ spät ins Gesamtbild einfügen. Allerdings kann mich die Geschichte leider nicht ganz überzeugen. Die Fantasy-Handlung bleibt in meinen Augen zu sehr im Hintergrund, während die (teilweise sehr brutale) ‚Gegenwarts‘-Handlung das Buch dominiert. Dadurch überwiegt ein Genre, das ich normalerweise nicht lese.

Fazit:
Ein historisch-distrophisches Jugendbuch, in dem der Fantasy-Part leider nur eine (zu) kleine Rolle spielt.

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Donaumädchen – 1 – Im Netz der Lügen

Johanna Stöckl
Donaumädchen – 1 – Im Netz der Lügen

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Halluzinationen?

Klappentext:
Lena träumt davon, eines Tages Hackerin und Geheimagentin zu werden, aber eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Bis zu ihrem 15. Geburtstag. Denn plötzlich passieren immer mehr seltsame Dinge, die sie an allem zweifeln lassen, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Mit dem Spezialisten für den seltenen Gendefekt, unter dem sie von Geburt an leidet, ist etwas faul, und auch das Medikament, das sie täglich einnimmt, kommt ihr immer verdächtiger vor. Ist sie überhaupt krank, oder hat man mit ihr womöglich gentechnische Experimente angestellt? Zu allem Überfluss hat Lena mysteriöse Träume, bildet sich ein, Krähen sprechen zu hören, und ist sich irgendwann nicht mehr sicher, ob nicht auch ihre Eltern mehr wissen, als sie ihr sagen.
Urban Fantasy, gemischt mit Elementen aus Mystery und Thriller, angesiedelt im Wien der Jetztzeit, für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Jetzt mit neuem Cover als handliche Einzelbände erhältlich. Eine ungewöhnliche Mischung aus Urban Fantasy, Thriller, Coming-of-Age und Mystery, wo moderne Elemente auf Motive aus der österreichischen Sagenwelt treffen. Spannend, rasant und voller unerwarteter Wendungen.
Wie alle Geschichten von Johanna Stöckl: Fantasy abseits des Mainstreams mit Wiener Schmäh. Alles, außer gewöhnlich.

Rezension:
Als Tochter eines Geheimpolizisten träumt Lena davon, einmal Agentin zu werden – oder Hackerin. Zumindest in letzterem versucht sie sich schon hin und wieder. Dass sie durch eine angeborene Krankheit oft zur Blutprobe muss und wahrscheinlich auch keine sehr hohe Lebenserwartung hat, versucht sie dabei zu ignorieren. Aber an ihrem 15. Geburtstag hört sie plötzlich, wie sich Krähen in menschlicher Sprache unterhalten. Sinnestäuschungen könnten ein Anzeichen für den Ausbruch ihrer Krankheit sein. Doch dann entdecken sie und ihre Freundinnen immer mehr Merkwürdigkeiten: Der ‚Spezialist‘, der Lena seit ihrer frühesten Kindheit behandelt, ist in Wirklichkeit ein HNO-Arzt. Das Medikament, dass sie täglich einnimmt, existiert in keiner offiziellen Arzeneimittelliste. Und ihr Vater scheint an seiner Arbeitsstätte unbekannt zu sein.
Von der Autorin Johanna Stöckl habe ich schon verschiedenes gelesen und rezensiert. Ihre Reihen „Tinas Tagebuch“, „Feuerlilly“ und „Blausilbermond“ konnten mich – zumindest soweit ich sie bisher gelesen habe – überzeugen. Deshalb nutzte ich die Gelegenheit, auch ihr „Donaumädchen“ kennenzulernen. Um es vorwegzunehmen: Zumindest dieser 1. Band hat mich enttäuscht. Natürlich verrät der Klappentext schon, dass sich hier eine ganze Reihe an Genres treffen. Dass sich die Urban-Fantasy-Elemente in diesem Band auf die sprechenden Krähen begrenzen, kann man dem Buch natürlich kaum zum Vorwurf machen. Das kann sich im weiteren Verlauf der Geschichte noch ändern. Ein (wahrscheinlicher) Arzeneimittelskandal, das Rätsel um die wahre Tätigkeit des Vaters, die Unsicherheit um das Wissen der Eltern, ein pädophiler Arzt, eventuelle behördliche Vertuschung und dann auch noch der Verdacht auf Außerirdische – das ist einfach zu viel des Guten. Die Geschichte kommt mir thematisch vollkommen überladen vor.
Ein anderer Punkt, der mir auffält, könnte allerdings auf den Unterschieden zwischen Deutschland und Österreich beruhen. Der Vater der Protagonistin wird als (angeblicher) im Verborgenen tätiger Verfassungsschützer, aber auch als Polizist bezeichnet. Auch geht Lena davon aus, dass das Innenministerium der Arbeitgeber ihres Vaters ist. Ist der Geheimdienst in Österreich wirklich Bestandteil der Polizei?
Sprachlich kann man an der aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählten Story dagegen nichts aussetzen. Hier entspricht das Niveau dem von der Autorin gewohnten. Trotzdem verspüre ich hier – ganz im Gegensatz zu den oben genannten Reihen – kaum das Bedürfnis, Lenas Abenteuer weiter zu verfolgen. Obwohl es mich schon interessieren würde, was hinter dem großen Rätsel um Emmas Krankheit (?) steckt, schreckt mich die Themenflut doch ab.

Fazit:
Diese eigentlich recht interessante Geschichte ist leider mit zu vielen Nebenthemen überfrachtet.

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