Die Totenbändiger – 3 – Vollmondnächte

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 3 – Vollmondnächte

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Der Geist von innen

Klappentext:
Vollmond – für Spuk Squads die anstrengendste Zeit des Monats. Doch nicht nur die Geister sind aggressiver als sonst, in Hampstead treibt auch noch ein heimtückischer Wiedergänger sein Unwesen. Die Vollmondnächte sind aber nicht nur für Gabriel, Sky und Connor eine Herausforderung, auch für Cam halten sie einen besonderen Schock bereit …

Rezension:
Während Cam Ärger in der Schule hat, geht es auf den Vollmond und die Unheilige Nacht zu. Für seine erwachsenen Geschwister bedeutet das viel Arbeit. Überall treiben ganze Geisterhorden ihr Unwesen, und dann ist da auch noch der Wiedergänger, der seit Tagen für Unruhe sorgt.
Nachdem in Band 2 ihrer Fantasy-Reihe um „Die Totenbändiger“ Jaz und „Die Akademie“ in Fokus standen, geht Nadine Erdmann in diesem Band wieder stärker auf die verschiedenen Mitglieder der Familie Hunt ein. Auch das Geisterproblem, unter dem diese Variante Londons und Großbritanniens leidet, wird wieder intensiver thematisiert. Der Bogen der in dieser Reihe angesprochenen Themen wird immer umfassender. Neben dem Geisteraspekt werden Schulprobleme und solche politischer Natur angesprochen. Die Welt und ihre Handlungsgeflechte werden weiterhin noch komplexer.
Schon nach 3 Bänden fällt auf, dass es in dieser Reihe keinen Hauptprotagonisten in diesem Sinne gibt. Konnte man im letzten Band eindeutig Jaz in dieser Rolle erkennen, ist sie schon in diesem nur noch eine selten in Aktion tretenden Nebenfigur. Dafür könnte man diesmal Cam als den Hauptakteur des Bandes ansehen. Natürlich bleibt die Autorin weiterhin ihrem Stilmittel treu, mit dem Erzählfokus ständig wechselnden Charakteren zu folgen. Dabei erzählt sie immer aus der Perspektive eines Beobachters. Die Geschichte zieht den Leser schnell in ihren Bann, sodass man als Leser das Weiterverfolgen der Reihe nie in Zweifel zieht.

Fazit:
Diese Fantasy-Reihe gewinnt mit ihrem 3. Band weiter an Komplexität.

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Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

#DieWolfGäng #NetGalleyDE

Wolfgang Hohlbein, Marc Hillefeld
Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

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Gefährliche Kristallmagie

Klappentext:
Die magischste Schule der Welt
Ein Vampir, der kein Blut sehen kann, eine Fee mit Flugangst und ein Werwolf mit Tierhaarallergie: Vlad, Faye und Wolf sind die Neuen an der Schule – und leider gleich am ersten Tag als Loser und Lachnummer abgestempelt. Und das ausgerechnet an der Penner-Akademie, der berühmtesten magischen Schule der Welt. Hier wimmelt es nur so von Feen, Hexen, Trollen, Zwergen und Vampiren. Die drei Anti-Helden schließen schnell Freundschaft – und kommen einem Geheimnis auf die Spur, das nicht nur Crailsfelden, sondern die ganze Welt in größte Gefahr bringt!

Rezension:
Sein Sohn darf die Penner-Akademie besuchen! Vlads Vater Barnabas ist so was von stolz! Natürlich ziehen beide sofort nach Crailsfelden, wo ausschließlich magische Wesen leben, damit aus Vlad auch ein richtiger Vampir werden kann. Doch schon bei der Einschulungszeremonie kommt es zu Zwischenfällen. Als magisch geweckt wird, was in den Kindern steckt, stellt sich heraus, dass der junge Vampir kein Blut sehen kann. Und ausgerechnet den einzigen beiden Mitschülern, die Vlad schon etwas kennenlernen konnte, ergeht es ähnlich. Wolf, ein junger Werwolf, stellt bei seiner Erstverwandlung fest, dass er unter einer Tierhaarallergie leidet – ausgerechnet gegen seine eigenen Wolfshaare. Faye, eine Fee, kann stolz ihren Erstflug antreten – bis sie aus Höhenangst abstürzt. Alle 3 sind sofort die Lachnummern der Schule. Als sie aus Scham abhauen wollen, stoßen sie allerdings auf eine Verschwörung. Ausgerechnet sie müssen die Welt retten.
Wolfgang Hohlbein ist in der Branche natürlich ein bekannter Name. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich von seiner Jugend-Urban-Fantasy-Reihe um „Die Wolf-Gäng“ bisher noch nichts gehört hatte. Die Originalbücher sind leider nicht mehr neu lieferbar. Da die Geschichte es allerdings demnächst ins Kino schafft, erschien kürzlich „Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film“. Inhaltlich scheint es bis auf die Charaktere allerdings wenig Ähnlichkeit zur Handlung der Buchreihe zu geben. Zumindest lernt Vlad seine beiden neuen Freunde in Band 1 der Reihe laut Klappentext bei einer gänzlich anderen Gelegenheit als hier kennen. Vermutlich ist die Handlung des Originals sehr viel umfangreicher, als es in einen Film passen würde. So wirkt auch dieses Buch zum Film in seiner Handlung sehr ‚direkt‘, indem es auf Nebenhandlungen weitgehend verzichtet. Allzu viel Zeit zum Kennenlernen der Protagonisten bleibt dabei nicht, sodass selbst die Freunde der titelgebenden Wolf-Gäng als Personen etwas blass bleiben.
Thematisch konzentriert sich die Handlung einerseits darauf, dass die 3 Freunde nach ihren Pannen beim Initiationsritual als Loser verspottet und von den anderen Schülern nicht akzeptiert werden, andererseits auf die finsteren Pläne des ‚Schurken vom Dienst‘, die nur sie verhindern können. Logischerweise (möchte man fast sagen) nimmt Vlad als Protagonist in diesen Plänen eine Schlüsselrolle ein. Die Handlung setzt dabei auf den Abenteuer-Charakter der Geschichte. Dieser kann durchaus überzeugen. Der ‚Gefahren-Level‘ bleibt dabei der jungen Zielgruppe angemessen. Auffällig ist, dass die abgeschlossene Welt des magischen Städtchens Crailsfelden nicht wie in vielen ähnlichen Geschichten ‚aus der Zeit gefallen‘ zu sein scheint. Auch die magischen Wesen dieser Welt sind auf der Höhe der Zeit. Beweisvideos der Blamage der Freunde werden zu deren Bedauern über die magischen sozialen Medien verbreitet.
Ein kleiner Logikfehler fällt auf: Wolf merkt bei seiner Verwandlung, dass er gegen Werwolfhaare allergisch ist. Wieso ist ihm das bei seinen Eltern nie aufgefallen, zumal sein Vater bei Aufregung zu unkontrollierter Verwandlung zu neigen scheint.
Ergänzt wird die Geschichte durch Szenenfotos aus dem Film. Auffällig ist dabei, dass die Hexe Circemeyer im Film eigentlich überhaupt nicht zur Beschreibung im Text passt. Aber das ist natürlich eher ein Problem des Films.
Neben Wolfgang Hohlbein tritt der Autor des Drehbuchs Marc Hillefeld als Co-Autor in Erscheinung. Das Buch bedient sich einer dem Zielpublikum angepassten, eher einfach gehaltenen Sprache, die trotzdem gefallen kann. Ein Cliffhanger am Ende deutet darauf hin, dass anscheinend weitere Filme geplant sind, zu denen dann wohl auch wieder Bücher zu erwarten sind.

Fazit:
Ein interessantes Abenteuer an einer magischen Schule, das keinerlei Parallelen zu denen eines gewissen Hogwarts-Schülers aufweist.

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Die Mystische Rolle

R.D.V. Heldt
Die Mystische Rolle

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Zickenkrieg mit Geisterunterstürzung

Klappentext:
Ein flippiges Buch mit coolen Sprüchen und einer zauberhaften Geschichte für Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene. Spontane Lacher sind ebenso garantiert wie besinnliches Abgleiten in die Mystik.

Rezension:
Als die 16-jährige Betty aus München mit ihrem Hund im Park spazieren geht, gräbt der eine alte Schriftrolle aus. Auf der steht ein Zauber. Sie kann nicht widerstehen, diesen auszuprobieren – und prompt steht ein Flaschengeist vor ihr. Nun gut, eigentlich ist er ja ein Rollengeist, denn er lebt ja in der Schriftrolle und nicht in einer Flasche. Er muss Betty jetzt dienen, und so nimmt sie ihn nach den Ferien auch mit ins Internat.
R.D.V. Heldt modernisiert in dieser Urban Fantasy, die sich wohl vorrangig an ein junges Publikum wendet, die alte Geschichte vom Flaschengeist und holt sie ins moderne Deutschland. Diese Idee könnte durchaus funktionieren. Allerdings wird sie von der Erzählweise weitgehend zerstört. Die ausgesprochen einfach wirkende Sprache (auch im Erzählertext), die sich fast ausschließlich kurzer Sätze bedient, soll wohl jugendlich wirken. Tut sie aber nicht. Beim Lesen könnte man eher den Eindruck gewinnen, der Text wäre von jemandem verfasst worden, der wenig Erfahrung darin hat, seine Gedanken in eine Geschichte zu fassen. Wenn man sich allerdings die Anzahl der Bücher betrachtet, die die Autorin (auch in anderen Genres) bereits veröffentlicht hat, scheidet diese Begründung wohl aus. Wahrscheinlich handelt es sich also wirklich um den missglückten Versuch, jugendlich zu klingen. Die im Klappentext versprochenen spontanen Lacher muss mein Zwerchfell nebenbei auch verpasst haben.
Sprachlich gründlich überarbeitet könnte diese aus Erzählersicht geschriebene Geschichte durchaus zu einem lesbaren Buch werden.

Fazit:
Die grundlegend brauchbare Idee, einen ‚Flaschengeist‘ in die moderne Welt zu holen, scheitert an der misslungenen sprachlichen Umsetzung.

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Die Totenbändiger – 2 – Die Akademie

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 2 – Die Akademie

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Die Idee von Newfield

Klappentext:
Seit 17 Jahren lebt Jaz in der Akademie der Totenbändiger und hat sich widerwillig mit Mentalität und Erziehungsmethoden, die dort herrschen, arrangiert. Die neusten Pläne ihres Schulleiters treiben sie allerdings endgültig in die Flucht. Doch das Leben auf den Straßen Londons ist alles andere als ungefährlich …

Rezension:
Anders als die Adoptivkinder der Hunts wuchs die junge Totenbändigerin Jaz(lin) in der ‚Akademie‘ auf. Dass sie sich dort jemals zuhause gefühlt hätte, wäre eine Lüge. Als sie allerdings auf ein ‚Dorf‘ der Totenbändiger verlegt werden soll, hat sie genug. Sie verlässt die Akademie. Doch was soll eine obdachlose junge Totenbändigerin machen, um zu überleben und obendrein noch den Schulabschluss nachzuholen?
In Band 1 „Unheilige Zeiten“ führte Nadine Erdmann ihre Leser in die Welt ihrer neuen Fantasy-Reihe um ein Großbritannien voller Geister und Totenbändiger ein. Wir lernten die Probleme letzterer, die vom Großteil der normalen Menschen gemieden werden, obwohl nur sie Geister wirksam bekämpfen können, kennen. In diesem 2. Band lernt der Leser allerdings auch die andere Seite der Medaille kennen. Nicht alle Totenbändiger haben nämlich den Wunsch, als gleichberechtigte Mitbürger Seite an Seite mit der Normalbevölkerung zu leben. Hier lernen wir Angehörige dieses speziell befähigten Menschenschlags kennen, die ihren Mitmenschen allen Grund geben, Vorurteile zu hegen. Damit erlangt diese Reihe eine ganz neue Dynamik. Das nach dem Auftaktband so offensichtlich erscheinende Schema von Richtig und Falsch wirkt plötzlich nicht mehr so eindeutig. Diese Welt gewinnt damit an Tiefe. Die beim 1. Band erwähnten Parallelen zur „Lockwood und Co.“-Reihe sind jetzt nicht mehr wahrnehmbar.
Die Autorin wechselt auch diesmal wieder zwischen den Perspektiven unterschiedlicher Akteure hin und her. Hauptprotagonistin dieses Bandes ist allerdings eindeutig der neu eingeführte Charakter Jaz. Damit verbunden überwiegt in Band 2 auch der Jugendbuchcharakter der Handlung, während der Krimi-Plot momentan auf Eis liegt. Derzeit liegt die Vermutung nahe, dass im weiteren Verlauf auch die Meinungsverschiedenheiten unter den Totenbändigern verstärkt in den Fokus der Reihe rücken könnten.

Fazit:
Mir Band 2 läuft sich die Fantasy-Reihe frei und wirkt jetzt deutlich runder und mehrschichtiger.

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Die Darlington Road Kids – 3 – Der Auftrag

Henry A. Selkirk
Die Darlington Road Kids – 3 – Der Auftrag

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In den Händen des Fitters

Klappentext:
London, Januar 1804
Jo, Alicia, Rufus, René und der Waisenjunge Terrence sind die Darlington Road Kids – auf der Straße genannt die DaRoKi. Sie sind neugierig und mutig. Viel zu mutig finden ihre Eltern und geben ihnen nach den letzten Ermittlungen einen Denkzettel: Hausarrest.
Als eine alte Freundin von Jos Vater, dem Gastwirt Little Bill, sich mit einem Hilfebrief an die DaRoKi wendet, den spurlos verschwundenen Studenten Ernest Peregine ausfindig zu machen, sieht Jo eine Chance. Sie handelt eine Wette mit den Eltern aus: Eine Woche Zeit, um Ernest zu finden. Bei Erfolg wird der Hausarrest erlassen, bei Misserfolg verdoppelt.
Little Bill besteht darauf, dass die Detektive nicht alleine ausziehen – und der verletzte Terrence vermittelt ihnen eine Schar Leibwächter: die Straßengang der Pavee und ihre Anführerin, Mara.
Bald aber merken die DaRoKi, dass man sie getäuscht hat. Der Brief war eine Fälschung. Mit Mara an ihrer Seite ermittelt Jo weiter. Niemand, schwört sich die Anführerin der Darlington Road Kids, führt sie ungestraft derartig vor. Indessen aber hütet auch der Waisenjunge Terrence ein dunkles Geheimnis …
Die Darlington Road Kids sind eine verschworene Gemeinschaft gerechtigkeitsliebender Jugendlicher. Aus ihrem Hauptquartier, dem Gasthof Farnsworth-Inn in der Darlington Road, ermitteln sie in den gefährlichen Straßen Londons quer durch alle Schichten und führen uns an geheimnisvolle Orte des frühen 19. Jahrhunderts.

Rezension:
Jo, Alicia, Rufus und René sind zu viele Risiken eingegangen. Da sind sich die Eltern einig. 4 Wochen Hausarrest lautet das Urteil, das natürlich auf wenig Gegenliebe stößt. Noch dazu sollen sie mehrmals wöchentlich im Waisenhaus aushelfen. Als ein verspätetes Weihnachtsgeschenk Lady Kates die DaRoKi erreicht, sieht Jo jedoch eine Chance. Die Lady bittet sie nämlich, einer alten Freundin zu helfen und deren verschwundenen Neffen zu finden. Ihr gelingt es, einen Handel mit den Eltern abzuschließen, um zu beweisen, dass sie verantwortungsvoll handeln können. Schnell müssen sie und ihre Freunde allerdings feststellen, dass der Brief eine Falle war. Und schon stecken sie wieder in jeder Menge Ärger. Gut nur, dass der verletzte Terry ihnen eine Leibwache durch eine befreundete Straßengang organisiert hat.
Kaum dass seine jungen Protagonisten ihre nicht ungefährlichen Abenteuer des 1. („Verrat in London“) und 2. („Der Schatz des Gehenkten“) Bandes überstanden haben, schickt Henry A. Selkirk sie auch schon ins nächste Abenteuer. Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Jugend-Abenteuer-Reihen, deren Bände sich meist über längere Zeiträume hinziehen, wobei die jeweiligen Protagonisten entweder merklich altern oder gerade das Fehlen eines erkennbaren Älterwerdens auffällt, erleben seine Helden ihre Abenteuer in einem sehr überschaubaren Zeitrahmen. Die Handlung aller 3 bisherigen Bände nimmt zusammen nicht einmal 4 Wochen in Anspruch.
Diese zeitliche Nähe – zwischen dem Ende des 2. und dem Beginn des 3. Bandes sind schließlich nur wenige Tage vergangen – führt natürlich auch zu einer nahezu lückenlos weitergeführten Handlung. Aber schon innerhalb weniger Seiten schafft es der Autor, dass sich seinen Protagonisten und Lesern gleich eine ganze Reihe neuer Fragen auftun. So stellt Terrenceʼ Verstrickung ins Machtgefüge der Straßengangs nicht nur Josephine vor Rätsel. Während diese Rätsel im Laufe dieses Bandes allerdings weitgehend beantwortet werden, wird auch Jos eigene Familie und das Beziehungsgeflecht ihres Vaters langsam mysteriös. Auf die Beantwortung dieser Fragen muss der Leser allerdings auf einen der kommenden Bände warten.
Dass der Autor in die Dialoge jede Menge gälische, aber auch friesische und jiddische Begriffe einwebt, gibt der Geschichte ihre eigene Geschmacksnote, macht das Lesen aber auch nicht gerade einfacher. Auch wenn die meisten dieser Begriffe im Rahmen der Gespräche erklärt werden, sind sie dem Leser schon beim nächsten Auftauchen nicht mehr unbedingt im Gedächtnis. Gerade die zahlreichen, nach unseren Begriffen eher unhandlichen gälischen Vokabeln stellen das Gedächtnis oft auf die Probe. Ansonsten ist die aus Beobachtersicht erzählte und mit einigen Informationen zur realen Geschichte Londons beziehungsweise Großbritanniens angereicherte Story gut lesbar. Auffällig ist das Stilmittel, immer wieder die Gedanken Jos und Terrys einzuflechten.
Auch wenn dieser Band wieder einen relativen Abschluss aufweist, kann man es am Ende kaum erwarten, mit dem folgenden fortzufahren.

Fazit:
Das historische Jugend-Abenteuer im London des beginnenden 19. Jahrhunderts kann auch weiterhin Leser jeden Alters überzeugen.

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Die Glas-Trilogie – 1.5 – Lügen haben spitze Zähne

Heiko Hentschel
Die Glas-Trilogie – 1.5 – Lügen haben spitze Zähne

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Der bebende Wagen

Klappentext:
Ravenbrück, 22. Dezember 1811: Schon seit Tagen arbeitet Moritz an einem Weihnachtsgeschenk für seine 6-jährige Schwester Konstanze, dankbar für die Ablenkung von den albtraumhaften Erlebnissen auf dem schwarzen Schiff der Komtesse. Konstanze erfindet haarsträubende Geschichten, um Moritz von seinem Arbeitsplatz wegzulocken und einen Blick hinter den Vorhang werfen zu können. Das ruft allerdings ein Monster der ganz anderen Art auf den Plan, das schon bald sein Unwesen im Dampfwagen treibt …

Rezension:
Nach den abenteuerlichen Erlebnissen auf dem Schwarzen Schiff lebt Moritz zusammen mit seiner kleinen Schwester und Helene im Dampfwagen. Eigentlich will er für Konstanze ein Weihnachtsgeschenk basteln, doch plötzlich geht alles drunter und drüber. Rückt ihnen etwa schon wieder ein Monster auf die Pelle?
Nach dem Reihenauftakt „Das hungrige Glas“ schiebt Heiko Hentschel diese Kurzgeschichte als vorweihnachtlichen Pausenfüller für die Wartezeit bis zu Band 2 der Reihe ein. Nachdem sie in Band 1 eher eine Randfigur – wenn auch Moritzʼ Motivation – war, nimmt die kleine Konstanze in dieser Geschichte eine etwas aktivere Rolle ein. Nach den Gefahren des regulären Bandes hat das Monster dieser Kurzgeschichte einen etwas augenzwinkernden Charakter.
Am Stil des Autors ändert das natürlich wenig. Allerdings eignet sich diese Shortstory auch für jüngere Leser, denen die Abenteuer in Band 1 vielleicht noch etwas zu gruselig wären.

Fazit:
Die kleine Schwester des Protagonisten ist nicht das Monster – aber schuld an diesem.

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Jim Tayler – 1 – Jim Tayler und das Geheimnis der Planeten

Alex Hill
Jim Tayler – 1 – Jim Tayler und das Geheimnis der Planeten

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Der mysteriöse Hauslehrer

Klappentext:
Ende des neunzehnten Jahrhunderts lebt der fünfzehnjährige Waisenjunge Jim Tayler auf der Straße. Als drei üble Gestalten Jim auf ein Schiff verschleppen wollen, rettet ihn Lord James Nightingale und nimmt ihn bei sich auf. Beide geraten in ein Abenteuer, das mit der Vergangenheit Lord Nightingales zusammenhängt, und in dem der mysteriöse Lord Blackwood eine undurchsichtige Rolle spielt. James und Jim ahnen nicht, dass ein dunkler Dämon im Hintergrund die Fäden zieht, dessen Ziel es ist, sieben Steine in seinen Besitz zu bringen, die die Kräfte von sieben Planeten in sich vereinen.
Ein spannendes Fantasy-Abenteuer für jedes Alter, abgeschlossener Band 1 der vierteiligen Reihe.

Rezension:
Seit er aus dem Waisenhaus geflohen ist, lebt der 15-jährige Jim auf den Straßen Londons. Als ein paar fragwürdige Typen ihn gewaltsam für ein Schiff anheuern wollen, kommt ihm unerwartet der reiche Lord Nightingale zu Hilfe, der zu später Stunde im Hafengebiet unterwegs ist, weil in letzter Zeit wiederholt in seine Lagerhäuser eingebrochen wurde. Der beschließt, Jim bei sich aufzunehmen. So gerät Jim zusammen mit seinem Gönner in ein mysteriöses Abenteuer um die magischen Planetensteine, die aus einem Kloster im Himalaya gestohlen wurden.
Im 1. Band seiner Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer-Reihe führt uns Alex Hill ins London des späten 19. Jahrhunderts. Das Leben für elternlose Straßenkinder ist her nicht nur hart, sondern auch gefährlich. So kann der Protagonist dieser Reihe froh sein, dass ihn ein reicher Adliger unter seine Fittiche nimmt. Soweit könnte das Buch ein ‚normales‘ historisches Jugendabenteuer sein. Die Fantasy-Elemente werden dem Leser erst etwas später bewusst. Magische Steine, ein Dämon und eine Sibylle bilden die Hintergründe der sich ergebenden Fantasy-Handlung, in die der Titelheld der Reihe und sein väterlicher Freund verstrickt werden. Trotzdem steht das historische Abenteuer zumindest in diesem Band stärker im Fokus als der phantastische Background. Der Angabe im Klappentext, dass sich Jims Abenteuer auch für erwachsene Leser eignet, kann man dabei durchaus zustimmen.
Der Autor lässt seinen Protagonisten den größten Teil der Geschichte in der Ich-Form erzählen. Lediglich in Szenen, in denen Jim nicht anwesend ist, wechselt er zu einem Beobachter, der in der 3. Person berichtet.
Die relativ kurze Geschichte bietet eine weitgehend abgeschlossene Handlung. Trotzdem darf man auf die 3 angekündigten weiteren Abenteuer Jims gespannt sein.

Fazit:
Diese jugendliche Urban Fantasy in der Kulisse des viktorianischen Londons kann auch ältere Leser unterhalten.

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Diana & Julius und das Buch der Katastrophen – 1 – Die Wasserhexe

Daniela Muthreich
Diana & Julius und das Buch der Katastrophen – 1 – Die Wasserhexe

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Das vergessliche Skelett

Klappentext:
Diana konnte nicht ahnen, dass sie die Geschichte, die sie im Buch ihrer Freundin gelesen hatte, selbst erleben würde. Auch war ihr nicht klar, dass sie in diesem Moment den Zugang zu einer geheimen Verbindung in die Zwischenwelt öffnete und damit die Geister der Katastrophen weckte. Ihr bisheriges Leben veränderte sich vollkommen. Bei der Suche nach den Ursachen für eine Katastrophe, die ihr Dorf heimsuchte, erlebt sie mit ihrem Freund Julius eine unglaubliche Geschichte, welche die beiden ins Mittelalter zurückführt. Sie treffen auf magische Wesen, kämpfen gegen Verbündete des Bösen und schließen Freundschaften mit fabelhaften Geistern. Ihre Aufgabe ist es, mithilfe von Zauber-Rätseln eine längst vergangene Katastrophe zu verhindern, um das gegenwärtige Schicksal ihres Dorfes umzukehren. Doch können sie es schaffen, sich und ihre Freunde und Verwandten zu retten?
Dank seiner Zauberkräfte ist es Ascaiton, dem Herrscher der hellen Geister gelungen, eine Formel zu entwickeln, die Menschen den Zutritt zur Zwischenwelt ermöglicht. Ihm steht sein treuer Katastrophen-Verhinderer Maquafi zur Seite. Beide setzen sich für das Gute ein und wollen Elend von den Menschen fernhalten. Ihre Gegenspieler sind Rachsascan, der Herrscher der dunklen Geister, und dessen ergebenen Katastrophen-Stratege Zöbögress. Diese versuchen in den Besitz der Zauberformel zu kommen, damit niemand ihre Zwischenwelt erreicht und sie die Vorherrschaft auf der Erde übernehmen können. Katastrophen, Pech und Unglück sind ihnen bei der Verwirklichung ihre Ziele willkommen.
Helle und dunkle Geister versuchen in dieser Fantasy-Geschichte, Diana und Julius‘ Pläne entweder zu unterstützen oder sie zu vereiteln.
Ihr erstes Abenteuer führt Diana und Julius in die Zeit des Mittelalters. Hinter den Mauern eines Klosters spielen sich seltsame Dinge ab, denen die beiden auf die Spur kommen müssen, um eine Katastrophe zu verhindern. Schon bald stellen sie fest, dass das Kloster zur Gefahr wird …

Rezension:
Diana und Julius leben 1950 in den schweizer Bergen. Beide sind befreundet und verbringen gerne Zeit miteinander, doch über allzu viel Freizeit verfügen sie nicht, da sie im Haushalt beziehungsweise der Landwirtschaft mithelfen müssen. Zufällig gerät die 14-jährige Diana an ein mysteriöses Buch, das sie und ihren Freund in eine magische Parallelwelt bringt, in der sie im Jahr 1515 eine Katastrophe verhindern müssen, die auch Auswirkungen auf die Gegenwart hätte, falls sie stattfindet. Im Mittelpunkt des gefährlichen Geschehens scheinen ein Kloster und sein Prior zu stehen.
Im Auftakt ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer-Reihe schickt Daniela Muthreich ihre beiden jungen Protagonisten über den Umweg einer magischen Dimension auf eine Zeitreise. Am Ziel treffen sie auf eine Welt, in der unterschiedlichste magische Kräfte wirken. Auf Genre-typische Fantasy-Wesen wird allerdings vollständig verzichtet. Um die drohende Katastrophe zu verhindern (und überhaupt erst herauszufinden, welcher Natur diese wäre), müssen die Protagonisten einige Rätsel lösen, wobei sie auf die Geister verschiedener historischer Personen treffen, von denen sie Hinweise erhalten. Die Zusammenhänge der Bedrohung sind relativ komplex angelegt und auch für den Leser erst nach und nach zu durchschauen. Jedes Kapitel der Geschichte wird von Konferenzen der dunklen und der hellen Seite eingeleitet. Im Gegensatz zum eigentlichen Abenteuer sind diese Szenen in einer Art abstrusen Humor gehalten, der Geschmackssache ist. Er dürfte wohl eher jüngere Leser ansprechen, während er auf die meisten Leser in Dianas Alter (14 Jahre) oder Erwachsene etwas albern wirken dürfte. Das Abenteuer an sich ist dagegen mehr auf Spannung ausgelegt.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus dem Blickwinkel eines auktorialen Erzählers. Die Haupthandlung folgt dabei wechselweise der beiden Protagonisten Diana und Julius. Einzelne Abschnitte begleiten allerdings auch andere Charakter. Hinzu kommen die bereits erwähnten ‚Konferenz-Berichte‘ an den Anfängen der Kapitel.
Am Ende wird eindeutig klargestellt, dass die beiden Hauptpersonen in folgenden Bänden noch weitere Katastrophen verhindern sollen. Zu welchen Örtlichkeiten und Zeiten sie du diesem Zweck reisen werden, darf man gespannt sein.

Fazit:
Dieses Zeitreise-Abenteuer mit Fantasy-Elementen lässt seine jungen Protagonisten zahlreiche Rätsel lösen.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Hexenrot

Maria Röhreich
Hexenrot

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Im Blutrausch

Klappentext:
Alice ist eine Hexe. Lange Zeit wusste die Sechzehnjährige nichts von ihren Kräften, doch nun ist sie voller Wissbegier und Eifer. Trotz aller Warnungen gibt sie sich mit Leib und Seele der Magie hin. Dabei vertraut sie auf den Schutz eines silbernen Armbandes und auf die Fähigkeiten ihrer Meisterin Luna.
Ihr neues Leben verspricht perfekt zu sein. Doch die Macht hat ihren Preis. Freundschaften zerbrechen, Feindschaften entstehen und Misstrauen wächst. Alice muss erkennen, dass sie mehr und mehr die Kontrolle verliert. Schon bald kämpft sie nicht nur mit Verrat, Intrigen und einem Hexenmörder, sondern vor allem mit den düsteren Tiefen ihres eigenen Verstandes.
Wie weit kann sie gehen, bevor sie alles verliert?
Eine spannende und außergewöhnliche Fantasygeschichte mit einem Hauch von Romantik, in der nicht nur Hexen eine Rolle spielen …

Rezension:
Eigentlich hat Alice alles, was sie sich wünscht: eine eingeschworene Freundesgruppe, eine nette Familie, Erfolg in der Schule. Doch dann geschieht in ihrer Umgebung Merkwürdiges. Von ihrer Großmutter erfährt Alice, dass sie – genau wie diese – eine Hexe ist. Allerdings hat ihre Oma der Zauberei schon seit langem abgeschworen. Und sie empfiehlt der Enkelin, das auch zu tun und sich von Magie fernzuhalten. Trotzdem übergibt sie Alice eine Truhe mit einem geheimnisvollen Buch. Natürlich dauert es nicht lange, bis Alice mit anderen Hexen in Kontakt kommt und sich doch ausbilden lässt. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf, und sie gerät zwischen die Fronten von schwarzer Magie, Wächtern, Vampiren und Werwölfen.
Ein Teenager erfährt von seinem magischen Erbe, von dem er bisher nichts ahnte. So wie viele Jugend-Urban-Fantasy-Stories beginnt auch Maria Röhreichs Buch. Allerdings kommt die Protagonistin hier überraschend schnell mit der dunklen Seite in Kontakt. … und in deren Bann. Damit, dass sie ihre Heldin zumindest über Teile der Handlung fast in Richtung Antagonistin verschiebt, unterscheidet die Autorin sie von den Hauptpersonen ähnlicher Romane. Auffallend ist auch, dass sich die beiden (in diesem Band enthaltenen) Teile deutlich unterscheiden. Dabei hier näher auf den 2. Teil und seine Unterschiede zum 1. einzugehen, würde allerdings zu viel vom Fortgang der Handlung verraten.
Natürlich ist es bei einer Protagonistin dieses Alters – Alice ist zu Beginn 16 – nicht verwunderlich, dass auch ganz unmagische Hormone eine Rolle spielen. Die Handlung driftet dabei aber nie in Richtung Romantasy ab.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte überwiegend aus der Sicht der Protagonistin, die dabei in der 1. Person erzählt. Unterbrochen wird das von einzelnen Kapiteln, deren Fokus auf anderen Charakteren liegen und in denen das Geschehen in der 3. Personen erzählt wird. Der Handlungsaufbau ist recht geradlinig. Darauf, die Leser in die Irre zu führen, wird verzichtet.
Insgesamt kann dieses Hexen-Abenteuer, dessen Schwerpunkt auf der Selbstfindung der Protagonistin liegt, gefallen.

Fazit:
Abenteuer einer Junghexe, die Gefahr läuft, auf die falsche Seite zu geraten.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Das Hirsch-Erbe – 1 – Unsterbliches Vermächtnis

Amanda Godebronn
Das Hirsch-Erbe – 1 – Unsterbliches Vermächtnis

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Hannovers Mysterien

Klappentext:
Das unbeschwerte Teenagerleben der siebzehnjährigen Liz nimmt eine dramatische Wendung, als sie das alte Familienanwesen erbt, wo sich ihr ein ungeheuerliches Geheimnis um ihre Abstammung aus der Familie Hirsch enthüllt. Inmitten der alltäglichen modernen Welt begegnet sie Wesen wie aus fantastischen Legenden und wird in eine uralte Fehde rivalisierender Sippen von Vampiren und Werwölfen verstrickt. Eine rätselhafte Prophezeiung aus grauer Vorzeit weist ihr den Weg zu ihrer besonderen Bestimmung, die sich als Vermächtnis und als Fluch zugleich entpuppt. Es scheint, als besitze sie, ohne es zu wissen, den Schlüssel zum endgültigen Sieg über ihre Feinde. Bald schon entwickelt sich Liz zu einer entschlossenen Kämpferin und gerät in höchste Gefahr. Wird sie das schreckliche Schicksal, das ihr droht, noch abwenden können?
»Unsterbliches Vermächtnis« ist der Auftakt zu der spannenden Trilogie »Das Hirsch-Erbe«, einer abgründigen Geschichte um Magie und Blutsbande, Liebe und Verrat, Mord und Rache.

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die mittlerweile 17-jährige Liz bei ihrer Tante und deren Mann in England. Ihr Abschlussjahr an der Schule steht kurz bevor. Als sie von ihrer kürzlich gestorbenen Großmutter ein Haus in Hannover erbt, beschließt sie, nach Deutschland zurückzukehren. Tante und Onkel unterstützen sie dabei. Beim Ausräumen der Hinterlassenschaften findet Liz jedoch Unterlagen ihres Vaters und erfährt Überraschendes. Ihre Eltern waren Vampirjäger – und selbst Werwölfe, was sie natürlich geerbt hat. Schon bald steckt sie in einem uralten Kampf, dessen Regeln sie noch nicht versteht.
Die Ausgangslage in Amanda Godebronns Trilogie-Auftakt kommt dem erfahrenen Fantasy-Leser natürlich bekannt vor: Ein junger Mensch erfährt überraschend von seinem übernatürlichen Erbe. Sooft man Geschichten dieser Machart schon gelesen hat, sooft können sie auch immer wieder überzeugend funktionieren. Dieses grundlegende Setting birgt genug Potenzial, um auch in der x‑ten Variante noch Neues bieten zu können. Da wundert es nicht, dass auch diese Idee vielversprechend klingt. Leider kann die Umsetzung nicht ganz mithalten. Die Autorin verliert sich immer wieder in Nebensächlichkeiten. So wird an fast jedem Handlungstag ausführlich geschildert, welche Kleidung die Protagonistin heute trägt und wie sie sich heute schminkt. Ein Kinobesuch mit Freunden (bei dem nichts Handlungsrelevantes passiert) wird detailliert erzählt, was so weit geht, dass sogar die Kleidung der Kartenverkäuferin beschrieben wird. Gerade beim eigentlichen Fantasy-Geschehen sieht es dagegen geradezu entgegengesetzt aus. Treffen mit anderen Werwölfen oder das Enträtseln der elterlichen Hinterlassenschaften werden in wenigen Sätzen abgehandelt, ohne ins Detail zu gehen. Dieser Widerspruch fällt besonders stark ins Auge, da die Geschichte von der Protagonistin selbst in der 1. Person erzählt wird. Selbst ihre doch anzunehmende Verwunderung über das überraschend Erfahrene wird kaum erwähnt. Der Leser bekommt dabei natürlich den Eindruck, Liz wäre ihr Aussehen erheblich wichtiger als der doch eigentlich im Zentrum stehende Krieg gegen die Vampire oder das sonstige magische Geschehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass das von der Autorin nicht so gemeint ist. Eine grünliche Überarbeitung in Zusammenhang mit einem guten Lektorat würde bei diesem Buch sicher Wunder bewirken – und das ganz ohne Magie.

Fazit:
Gute Idee, mäßige Umsetzung – so kann man dieses Buch wohl treffend beschreiben.

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