Ein Fall für FEAR – 2 – Auftrag aus dem Jenseits

Alex Wagner
Ein Fall für FEAR – 2 – Auftrag aus dem Jenseits

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das verschwundene Testament

Klappentext:

DIE SPANNENDE NEUE KRIMISERIE FÜR JUNGE HOBBY­DETEKTIVE

FEAR: Das sind Fenia und Arik, zwei clevere Spürnasen – gemein­sam lehren sie Ver­brecher das Fürch­ten!

AUFTRAG AUS DEM JENSEITS:

Fenia und Arik machen Inselurlaub mit ihren Eltern.

Doch es wird nichts mit faul am Strand liegen und Krimis lesen – denn wo die beiden FEAR Detek­tive sind, ist das Ver­brechen nicht weit.

Ein berühmtes Medium, das sich ebenfalls auf der Insel aufhält, behauptet, mit den Geistern der Toten sprechen zu können. Sie soll den letzten Willen einer verstor­benen Künst­lerin heraus­finden. Die raff­gierigen Erben um­schwirren sie bereits wie die Aasgeier …

Die Bände der Serie sind in sich abge­schlossen und einzeln lesbar. Empfoh­lenes Lese­niveau: ab 10 Jahren.

Rezension:

Die Stiefgeschwister Fenia und Arik verbringen dank Fenjas reichem Stief­vater den Urlaub in einem noblen Insel­ressort. Als ihnen eine aus dem Fern­sehen bekannte Wahr­sagerin auffällt, will Fenja eigent­lich nur deren Tricks nach­weisen. Diese Nach­forschungen ent­wickeln sich jedoch in eine ganz andere Rich­tung.

Nachdem mich der 1. Fall beziehungs­weise Band („Monster an Bord“) aus Alex Wagners Jugend-Krimi-Reihe „Ein Fall für FEAR“ nicht ganz über­zeugen konnte, war ich auf die weitere Ent­wicklung der Reihe gespannt, bin ich sonst von dieser Autorin doch ein gutes Niveau gewohnt. Soviel sei vorweg­genommen: Band 2 erscheint mir deutlich runder und besser als sein Vor­gänger.

Mit einer abgeschlossenen Insel, zu der nur die Gäste und das Personal Zutritt haben, wird auch diesmal wieder ein relativ abge­schlos­sener Handlungs­ort und Personen­kreis präsen­tiert, wie es in diesem Genre oft der Fall ist. Aller­dings fällt die räum­liche Begren­zung doch erheb­lich weit­räu­miger als das Flug­zeug im letzten Fall aus. Das kommt der Hand­lung eindeutig zugute und führt zu einem deut­lich akti­veren Gesche­hen als dort. Auf­fällig ist, dass die ursprüng­liche Frage, die die beiden Jung­detektive, die 12-jährigen Fenia und den 13-jährigen Arik, über­haupt erst zum Ermitteln veran­lasst, am Ende unbeant­wortet bleibt. Ob das der Ein­führung eines wieder­kehrenden Gast-Charak­ters geschuldet ist, bleibt vorerst allerdings Speku­lation. Auf die weitere Ent­wicklung der Reihe und wie es der Autorin gelingt, ihre beiden Prota­gonisten immer wieder in neue Fälle zu führen, ohne das dies konstru­iert erscheint, darf man gespannt sein.

Der Stil, in dem die Autorin diese Jugend-Krimi-Reihe präsen­tiert, unter­scheidet sich nicht grund­legend von den anderen Werken, die mir von ihr bekannt sind. Aller­dings ist erkenn­bar, dass die Erzähl­weise etwas dem ‚Ziel­publikum‘ ange­passt wurde.

Fazit:

Mit den Ermittlungen in einem Urlaubs­ressort läuft sich die Jugend-Krimi-Reihe warm.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Glas-Trilogie – 2 – Das flüsternde Glas

Heiko Hentschel
Die Glas-Trilogie – 2 – Das flüsternde Glas

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Auf den Spuren des Mock

Klappentext:

Bildgewaltig, düster und voller Action: Die Monster­jagd geht weiter!

Moritz und seine Schwester Konstanze sind auf der Suche nach einem mäch­tigen Wesen mit heilen­den Kräften – dem Mock! Nur der Mock kann ihre Freundin Helene von dem Fluch erlösen, der sie vor über 300 Jahren zum Leben als Untote verdammt hat. In der finsteren Stadt Bad Greifen­stein, die unter der nächt­lichen Heim­suchung furcht­erregender Monster leidet, kommt Helenes Rettung endlich in greifbare Nähe – bis sich ein Werwolf an Moritz‘ Fersen heftet. Denn der Junge trägt den schwar­zen Splitter der tod­bringenden Glas­maske bei sich. Und dieser Splitter singt ein Lied, dem alle Monster hörig sind …

Rezension:

Schon seit 2 Jahren ziehen Moritz, Konstanze und Helene in Edgars alten Dampf­wagen durch die Lande. Ein Gerücht führt sie nach Bad Greifen­stein. Angeb­lich soll hier der Mock leben, das einzige Wesen, das Helene von ihrem Fluch befreien kann. Doch alles in der Stadt macht einen sehr eigen­artigen Ein­druck. Kaum ange­kommen gerät Moritz in einen gefähr­lichen Kampf mit einer Mimose. Zweifel­los stimmt hier etwas nicht, und das Geheimnis scheint seinen Ursprung in der ober­halb der Stadt liegenden Burg zu haben.

Mit 2 seit Band 1 seiner Jugend-Fantasy-Reihe „Die Glas-Trilogie“ („Das hungrige Glas“) handlung­smäßig verflos­senen Jahren fügt Heiko Hentschel einen recht großen Zeit­sprung zum vor­lie­genden Band ein. Im Gegen­satz zur untoten Helene sind die beiden Geschwister natürlich ent­sprechend gealtert. Außer den 3 jungen Prota­gonisten treten nur wenige Ein­wohner des Handlungs­ortes als handelnde Personen in Erschei­nung, sodass der Kreis der ‚Mitwir­kenden‘ über­schaubar bleibt. War der Vor­gänger noch im nörd­lichen Deutsch­land ange­siedelt, verlegt der Autor das Geschehen diesmal in den süd­deutschen Raum.

Auch in diesem Band erzählt der Autor die abenteuer­liche Geschichte aus Beobachter­perspektive. Während im Groß­teil des Buches Moritz im Fokus steht, finden sich aber auch immer wieder Szenen, in denen einem anderen Charakter gefolgt wird. Trotzdem gelingt es dem Autor durch geschickte Formu­lierungen, seine Leser lange im Unklaren zu lassen, was die wirk­lichen Zusam­men­hänge betrifft. Im Vergleich zu Band 1 kommt mir die Sprache gefühlt etwas ‚erwachsener‘ vor.

Da eine Trilogie bekanntlich über 3 Bände verfügt, dürfte der für den Herbst 2021 ange­kündigte nächste Band auch leider schon der letzte sein. Nach dem Lesen dieses Bandes kann man wohl davon ausgehen, dass Edgars Handel mit Baba Jaga dann eine große Rolle spielen dürfte.

Fazit:

Auch in diesem Band muss der junge Protagonist wieder undurch­schaubare Rätsel ent­wirren, um die (mon­strösen) Hinter­gründe zu erkennen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

Daniel Böckeler
Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

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Das Kind

Klappentext:

7133 Tage sind verstrichen, seitdem die Oberfläche der Erde unbe­wohnbar wurde. Ein gelber Nebel verhindert mensch­liches Leben, er verätzt die Lungen und beher­bergt Krea­turen, denen Menschen als Nahrung dienen. Die Bewohner der letzten Arche hausen in einem alten Atom­schutz­bunker. Die Ressourcen gehen zu neige, es wird immer schwie­riger Nach­schub zu erbeuten. Die dafür zustän­digen Teams werden durch eine Lotterie ermittelt, der nächste Auf­stieg steht kurz bevor. Für die 16-jährige Nikki wird es der erste Aufstieg, und er wird höllisch.

Rezension:

Seit ihrer Geburt lebt Nikki in einem Bunker. Die unbe­wohn­bare Ober­fläche mit ihrer giftigen Atmos­phäre kennt sie nur von wenigen Bildern. Doch jetzt ist sie 16 – und damit nach den hier herr­schenden Regeln erwachsen. Das heißt aber auch, dass sie jetzt wie alle anderen nach dem Los­prinzip Trupps zugeteilt wird, die in Schutz­anzügen die Ober­fläche auf­suchen, um dringend benö­tigte Güter aufzu­finden und zu bergen. Gleich Nikkis 1. Ausflug führt jedoch in eine Katas­trophe.

Dass es sich bei Daniel Böckelers Buch um eine Dystopie handelt, beweist schon der Klappen­text. Trotz des jungen Alters der Prota­gonistin kann man dieses jedoch nicht in den Bereich der gewohn­ten Jugend-Dysto­pien einordnen. Statt­dessen agiert Nikki fast aus­schließ­lich mit Erwachsenen. Die eigentlich aussichts­lose Lage aller Bunkerbewohner schwingt vom 1. bis zum letzten Kapitel ständig mit.

Dieses Buch zu beurteilen, fällt alles andere als leicht. Der aben­teuer­liche Ausflug an die ver­seuchte Ober­fläche, den die Prota­gonistin zusam­men mit 5 Erwach­senen antritt und der etwa ⅔ des Buches ein­nimmt, ist gut geschrie­ben und spannend. Hier kommen sogar Thriller-Ele­mente zum Vor­schein. Alles, was davor kommt, ist jedoch im Grunde nichts anderes als eine Situations­beschrei­bung der Lage im Bunker. Dieser wenig fesselnde Teil fällt mit rund ⅓ des Buches ein­deutig zu lang aus. Diesen Teil muss man leider zumin­dest stellen­weise sogar als lang­weilig ein­stufen.

Der Autor erzählt seine Geschichte überwiegend aus der Perspek­tive der Prota­gonistin, teil­weise jedoch auch aus der anderer Personen, berichtet dabei aller­dings stets in der 3. Person. Das Ende weckt dann den starken Ver­dacht, dass Fort­setzungen geplant sind. Für finden sich bisher aber noch keiner­lei Ankündi­gungen.

Fazit:

Der eigentlich gute Hauptteil dieses Buches leidet sehr unter der viel zu umfang­reichen und handlungs­armen Vorge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

Namina Forna
Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Bea Reiter

Manchmal kommt es anders. Dieses Buch habe ich als Vorabexemplar schon vor Monaten gelesen. Doch dann verzögerte sich der Veröffentlichungstermin auf den 08.10.2020. Die Rezension war aber schon online, als ich davon erfuhr. Wahrscheinlich habt ihr sie mittlerweile schon fast vergessen. Aber jetzt ist es ja soweit. Lest doch nochmal hinein: Des Kaisers Monster

Element High – Die Schule der magischen Kinder – 2 – Der Winterzauber

Manuel Neff, Sophie Lang
Element High – Die Schule der magischen Kinder – 2 – Der Winterzauber

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unerwartete Ausflüge

Klappentext:

Endlich sind die Ferien vorbei und Philip trifft seine magischen Freunde, um sich gemein­sam den Prüfungen des zweiten Zauber­jahres an der Element High zu stellen.

Schon bald nachdem Philip die erste Etage betritt, sieht er mit eigenen Augen, dass das zweite Zauber­jahr voll­kommen anders ist. Duelle, magische Wet­tbewerbe und neue Wahl­fächer wie Untiere oder Abra­kadabra versprechen aufregend und spannend zu werden. Doch je länger das Zauber­jahr andauert, desto gruseliger werden die Vor­komm­nisse an der Schule der magischen Kinder. Als schließlich einer der schwersten Winter­stürme seit Jahr­zehnten über die Element High herein­bricht, müssen die Jung­magier all ihren Mut und ihre Zauber­künste aufbringen, um das gefähr­liche Abenteuer heil zu über­stehen.

Rezension:

Ein neues Schuljahr wartet auf Philip und seine Freunde, ein neues Jahr an der Element High, in dem sie ihre magischen Fähig­keiten ausbauen müssen. Nicht nur neue Unterrichts­fächer müssen sie meistern, auch der dunkle Magier tritt wieder in Erscheinung. Über­raschungen und Abenteuer warten auf die Nach­wuchs­magier! Ist wirklich alles so, wie es zu sein scheint?

Auch in Manuel Neffs Jugend-Urban-Fantasy-Tetra­logie behandelt jeder Band, wie man es in derar­tigen Reihen schon als üblich bezeichnen kann, ein Schul­jahr. Aller­dings ver­wundert es ein wenig, wie wenig der Prota­gonist und seine Freunde bisher davon mitbe­kommen haben, wie es mit ihrer Ausbil­dung weiter­geht. Doch das ist natür­lich nur eine Rand­bemerkung des Geschehens. Das wirkt sogar runder als im 1. Band („Die Aufnahme­prüfung“), da diesmal auch Neben­hand­lungen enthalten sind, die wenig mit dem Haupt­hand­lungs­strang zu tun haben. Der Unter­richt an sich ist sowieso eher die Hinter­grund­geschichte. Die wirk­lichen Abenteuer finden außerhalb dieses statt. Natürlich entwickelt sich auch die Freund­schaft zwischen den Jung­magiern weiter – und die Feind­schaft gegen­über der Gruppe um Frazer erhält völlig uner­wartete Aspekte.

Am Erzählstil hat der Autor natürlich wenig verändert. Weiter­hin wird in der 3. Person erzählt, wobei der Fokus stets auf dem Prota­gonisten liegt. Was dieser nicht selbst erlebt, erfährt auch der Leser nicht auf direkten Weg. Neue Infor­mationen, die Prota­gonist und Leser erhalten, lässt die Erwar­tungen an die weiteren Bände steigen.

Fazit:

Mit Band 2 läuft die Geschichte um die jungen Magier an der Element High warm. Die Schwächen des 1. Bandes sind weit­gehend eliminiert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Brombeerfuchs – 1 – Das Geheimnis von Weltende

Kathrin Tordasi
Brombeerfuchs – 1 – Das Geheimnis von Weltende

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Die Königin der Feen

Klappentext:

Öffne die Tür, hinter der das Abenteuer liegt!

Sommerferien in Wales: Mitten im Wald, in einer Brombeer­hecke, finden Ben und seine Freundin Portia eine geheimnis­volle Tür. Sie ist ein Portal zur Anders­welt und muss unter allen Umstän­den ver­schlos­sen bleiben. Doch woher sollen sie das wissen? Die alten Geschichten über die Wunder und Gefahren der Anders­welt sind lang vergessen … Für Robin Good­fellow, den Mann mit dem Fuchs­schatten, sind die Kinder die letzte Chance, das Portal zu öffnen und endlich nach Hause zurückzukehren. Für alle anderen jedoch könnte dies das Ende bedeuten.

Spannende Gestalt­wandler-Fantasy für Jungs und Mädchen ab zehn Jahren, die die Leser tief in die britische Sagen­welt eintauchen lässt.

Rezension:

Kurz vor den Ferien sagt Portias Mutter den geplanten gemein­samen Urlaub ab. Statt­dessen soll die 12-jährige die Ferien bei einer Groß­tante in Wales verbringen, die sie kaum kennt. Dort kommt ihr manches komisch vor. Deshalb ist sie auch nicht böse, als sie den gleich­altrigen Ben kennen­lernt und dessen Mutter beide zu einem gemein­samen Ausflug überredet. Zu diesem kommt es jedoch nicht, denn beide geraden in ein großes Abenteuer. Das führt sie tief in die Anders­welt der Feen und anderer außer­gewöhnlicher Wesen.

Kathrin Tordasi führt ihre Leser mit diesem Buch in die britische beziehungs­weise walisische Sagenwelt ein. Diese bildet nämlich den Hinter­grund ihres jugend­lichen Urban-Fantasy-Aben­teuers. Die ‚Urban-Kompo­nente‘ stellt dabei aber lediglich die Rahmen­handlung dar, während sich das eigentliche Aben­teuer komplett in der ‚Anders­welt‘ abspielt. Nach meiner Meinung hätte es ruhig mehr Szenen in der realen Welt geben können, da während des Aben­teuers in der Anders­welt der Bezug zu dieser fast etwas verloren geht.

In diesem Jugendbuch gerät die junge Prota­gonistin, die zuerst denkt, die wali­sischen Orts­namen würden das größte Aben­teuer ihrer Ferien, in das Aben­teuer ihres Lebens. Anders als der Klappen­text vermuten lässt, erscheint der Junge Ben in der Geschichte aller­dings kaum als gleich­wertiger Co-Prota­gonist, sondern eher als Sidekick Portias. Auch sonst sollte man dem Klappen­text nicht ganz vertrauen. „Mitten im Wald … finden Ben und seine Freundin Portia eine geheimnis­volle Tür“, wird darin behauptet. Das passiert so im Text aber über­haupt nicht. Beide werden unab­hängig vonein­ander von verschie­denen Personen dorthin geführt und treffen sich erst in der Anders­welt wieder.

Die Autorin lässt den Erzähl­fokus zwischen den beiden Helden wechseln. Dabei benutzt sie jedoch stets die 3. Person. Der Stil erweist sich als (auch für ältere Leser) angenehm lesbar. Auch wenn die Handlung in sich abge­schlossen ist, halte ich eine Fort­setzung für wünschens­wert. Nach den mit vorlie­genden Infor­mationen ist eine solche jedoch noch nicht sicher.

Fazit:

Dieses Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer bietet einen Ausflug in die britisch/walisische Sagen­welt mit ihren Feen und Gestalt­wandlern.

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Der Kreis des Blutes – 1 – Die Schatten des Krieges

Tobias Damaschke
Der Kreis des Blutes – 1 – Die Schatten des Krieges

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Wege zum Turnier

Klappentext:

1. Band der High Fantasy-Reihe.

Seit zweihundert Jahren herrscht zwischen den verfeindeten Kaiser­reichen Mathalien und Tror ein Waffen­stillstand. Als Oberst Tiroh von Tarlas jedoch zusammen mit Dutzenden weiteren hohen Offizieren Matha­liens in die Haup­tstadt Taranis vorge­laden wird, scheinen sich die Anzeichen zu mehren, dass es Kräfte geben könnte, denen diese Waffen­ruhe ein Dorn im Auge ist. Und während die Vorbe­reitungen für das alle vier Jahre statt­findende Drachen­turnier anlaufen, bemerkt er vor allem bei der Kirche eine drastische Verschär­fung des Tons gegenüber dem tror­schen Feind im Westen…

Zur gleichen Zeit sieht der Jägers­sohn Taron Tarlas keinen anderen Weg seinem kranken Vater und dem von Seuchen geplagten Dorf zu helfen, als bei dem Drachen­turnier teilzu­nehmen und weit genug zu kommen, um das Geld für die teure Arznei zu gewinnen. Auf der langen Reise nach Taranis drohen ihm jedoch tödliche Gefahren – was neben ihm auch seiner Schwester Nira bewusst ist, die einst geschwo­ren hat, Taron unter allen Umständen zu beschützen. Als sie aufbrechen, konnten sie noch nicht ahnen, in welchen Kreis­lauf der Gewalt sie hinein­geraten sollten…

Rezension:

Taron ist ein guter Bogenschütze und träumt schon lange davon, am berühmten Drachen­turnier in der Haupt­stadt teilzu­nehmen. Bisher fehlte ihm jedoch das Startgeld. Als sein Vater jedoch wie viele andere Einwohner des Dorfes schwer erkrankt und ihm ein kaiser­licher Gesandter auch noch eine Empfeh­lung ausstellt, die ihm die kostenlose Teil­nahme ermöglicht, macht er sich auf den Weg. Das Preis­geld würde für die teure Medizin reichen. Seine Schwester und selbst­ernannte Leib­wächterin Nira begleitet ihn. Oberst von Tarlas wird vom Kaiser in die Haupt­stadt geladen. Er und einige andere Offiziere ahnen nicht, was dieser von ihnen will.

Am Anfang dieses Auftakt­bandes zu Tobias Damasch­kes Fantasy-Reihe „Der Kreis des Blutes“ könnte man als Leser den Eindruck bekom­men, es wäre (einzig) die Geschichte des 15-jährigen Taron und seiner 14-jährigen Schwester Nira, die in einem abge­legenen Dorf leben und sich auf den Weg in die ferne Haupt­stadt machen. Man fragt sich, wie die einge­streuten Abschnitte um Oberst Tiroh von Tarlas, der mit seinen Begleitern auch auf dem Weg in die Haupt­stadt ist, dazu passen könnten. Lange laufen beide Handlungs­stränge berüh­rungslos nebenein­anderher. Erst kurz vor Ende dieses Bandes kommt es zu einem Aufein­ander­treffen. Trotzdem bildet die abenteu­erliche Reise der Geschwister ‚das‘ Thema des 1. Bandes. Voraus­sagen über die Richtung, in die sich das Geschehen in den kom­menden Bänden entwickeln könnte, sind kaum möglich.

Die Welt dieser Reihe erscheint als Genre-typische, mittel­alterlich geprägte Umgebung. Fantasy-Elemente treten bisher kaum in den Fokus der Handlung. Diese erweist sich aber als interessant und spannend und wirkt über­raschend komplex, wobei der Handlungs­strang um die Geschwister und ein von ihnen auf der Reise ‚aufgesam­meltes‘ geheimnis­volles Mädchen der bisher eindeutig interes­santere ist.

Der Autor lässt den Erzählfokus zwischen beiden Geschwistern und dem Oberst pendeln, erzählt dabei aber stets in der 3. Person. Lediglich kurze Gedanken sind in der jeweiligen 1. Person einge­streut, was etwas unge­wöhnlich erscheint.

Fazit:

Dieser Band 1 lässt die Richtung, in die sich diese Fantasy-Abenteuer-Reihe entwickeln wird, kaum vorher­ahnen.

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Meridian Princess – 1 – Die Clockmakers Academy

Anja Ukpai
Meridian Princess – 1 – Die Clockmakers Academy

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Gefahr aus der Tiefe

Klappentext:

Tief unter den Straßen von London verläuft der Nullmeridian. Für Jade und den Rest der Welt ist er der Ort, von dem aus die Zeit berechnet wird – für die geheime Zeiterben­gesellschaft ist er jedoch ein magisches Portal in die Unwelt. Das erfährt Jade an ihrem fünf­zehnten Geburtstag. Aber damit nicht genug: Sie selbst soll eine Zeiterbin sein. Als solche ist es ihre Aufgabe, über die Zeit zu wachen und die Unwelt-Dämonen fern­zuhalten. Sie kommt an die Clock­makers Academy und lernt, wie man in der Zeit springt und mit einem Dämonen­schwert kämpft. Diese Fähigkeiten wird Jade auch brauchen – denn Chronos hat es auf die Herrschaft über die Zeit abgesehen. Und aus Jade …

Rezension:

Jade ist eine Waise, die bei Sir Arthur auf einem herrschaf­tlichen Anwesen aufwächst. Als sie jedoch 6 ist, stirbt ihr Gönner. Seitdem lebt Jade – genau wie ihr bester Freund Mat – im Internat. Nur in den Sommer­ferien kehrt sie stets zu Sir Arthurs Witwe zurück, die sie jedoch sehr stief­mütterlich behandelt. Das ändert sich jedoch am Tag vor ihrem 15. Geburtstag. Jade wird auf dem Weg in die Sommer­ferien von einem unheim­lichen Wesen angegriffen. Der Schul­bibliothekar und ein Mann, an den sie sich dunkel als Freund Sir Arthurs erinnert, begleiten sie daraufhin heim. Doch dort erfährt sie ungeheuer­liches: Sie soll eine Zeiterbin sein und ab dem kommenden Schuljahr die Clock­makers Academy in Green­wich besuchen!

Die Ausgangslage von Anja Ukpais Urban-Fantasy-Trilogie kommt Genre-Fans sicher nicht unbekannt vor. Kinder oder Jugend­liche, die über­raschend von ihren besonderen Fähigkeiten erfahren, sind spätestens seit Harry Potter eine in der jugend­lichen Urban Fantasy beliebte Ausgangs­lage derartiger Geschich­ten. Auch sonst werden dem Leser einige Parallelen zum Zauber­schüler mit der Blitz­narbe auffallen, wobei Jade zu Beginn natürlich deutlich älter ist. Allerdings gibt es auch zahl­reiche grund­sätzliche Unter­schiede, sodass man „Meridian Princess“ nicht als HP-Klon ansehen sollte. So sind die Zeit­erben auch keine Zauberer, wenn sie auch einige magische Fähig­keiten besitzen.

Das Ambiente, das die Autorin entwirft, erscheint stimmig. Die Prota­gonistin und ihre Freunde agieren glaub­würdig. Außer Jade und ihren Freunden lernt der Leser jedoch kaum einen der Mitschüler wirklich kennen. Bei manchen Gegeben­heiten wären nähere Erklärungen wünschens­wert. Das ist schade, denn die Geschichte ist interessant und nimmt den Leser schnell gefangen. Dass am Ende einige Fragen offen­bleiben, ist beim Einstiegs­band einer Trilogie dagegen voraus­zusetzen. … und diese Rätsel versprechen 2 interessante Fort­setzungen.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der 3. Person, begleitet dabei jedoch (abgesehen vom Prolog) stets ihre Prota­gonistin. Der Stil ist dabei gut lesbar und mitreißend.

Fazit:

Ein interessanter Einstieg in eine neue Urban-Fantasy-Welt, die enger als manch vergleich­bare mit unserer realen verknüpft ist.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Lichtstein-Saga – 2 – Andolas

Nadine Erdmann
Die Lichtstein-Saga – 2 – Andolas

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unter Gnomen

Klappentext:

Die Welt der Menschen ist nicht die einzige. Verborgen hinter mächtigen Grenzen existiert die Schattenwelt, das Reich der Dämonen.

Nach den dramatischen Ereignissen auf ihrer Reise zum ersten Lichtstein kämpft Noah mit schrecklichen Albträumen. Doch sind es wirklich nur Träume? Und welches dunkle Geheimnis hüten die, die ihm am nächsten stehen? Leider bleibt Noah und seinen Freunden nicht viel Zeit für Nachforschungen. Konstantin plant bereits seinen nächsten Schlag gegen die Hüter des Engelslichts und die Freunde müssen sich zügig auf die Reise zum zweiten Lichtstein begeben. Der Weg durchs Ewige Eis der Weißen Berge steckt allerdings voller heimtückischer Gefahren …

Rezension:

Trotz des gerade erst erlittenen Verlustes müssen die Cays auf ihre nächste Mission gehen, denn die Öff­nung des Portals zum Schatten­reich muss unbe­dingt verhin­dert werden. Der Andolas muss aus dem Eisge­birge geholt werden. Doch der Weg ist nicht unge­fährlich, denn die Witter­ung ist nicht das einzige Hindernis.

Der 2. Band in Nadine Erdmanns Fantasy-Tetralogie schließt beinahe lücken­los ans Ende des 1. („Aquilas“) an. Konnte man letzteren noch als Urban Fantasy einord­nen, da er auf der Erde begann, wird diese hier nur noch gelegent­lich erwähnt. Liv, die im Vor­gänger noch die eindeu­tige Haupt­prota­gonistin war, erscheint diesmal eher als gleich­wertiges Team­mitglied denn als Mittel­punkt der Handlung. Alle 4 Cays wirken jetzt praktisch gleich­wertig.

Dass in jedem der 4 Bände dieser Reihe ein anderer Licht­stein gebor­gen werden muss, war bereits nach dem 1. Band kein Geheim­nis mehr. So verwun­dert es natürlich nicht, dass auch in diesem Band die Bergung eines dieser Steine im Mittel­punkt steht. Dabei geht es diesmal nicht ganz so Action-reich zu. Dafür fehlt aller­dings auch die gewisse ‚Durst­strecke‘, wie sie der Beginn des 1. Bandes darstellte. Auffal­lend ist, dass es diesmal auch (wenige) Kapitel gibt, die aus Sicht der gegner­ischen Seite, die das Portal zum Schatten­reich öffnen will, erzählt werden.

Die Autorin erzählt das Abenteuer der Cays aus Beobach­tersicht, wobei der Fokus zwischen verschie­denen Beteiligten wechselt. Auch wenn schon als sicher gelten kann, dass es im nächsten band um die Bergung des nächsten Licht­steins geht, verspricht der Weg zur Erlangung dieses wieder interes­sant zu werden.

Fazit:

Band 2 wirkt insgesamt ruhiger und nachdenk­licher als sein Vorgänger, bietet damit allerdings auch tiefere Ein­blicke in diese Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ein Fall für FEAR – 1 – Monster an Bord

Alex Wagner
Ein Fall für FEAR – 1 – Monster an Bord

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Gefahr über dem Atlantik

Klappentext:

DIE SPANNENDE NEUE KRIMISERIE FÜR JUNGE HOBBYDETEKTIVE

FEAR: Das sind Fenia und Arik, zwei clevere Spürnasen – gemeinsam lehren sie Verbrecher das Fürchten!

MONSTER AN BORD:

An Bord eines Jumbojets über dem nächtlichen Atlantik kommt es zu seltsamen Vorfällen. Passagiere erkranken schwer, ein Arzt heilt sie scheinbar mühelos und spricht dabei von einer harmlosen Magenverstimmung.

Doch die FEAR Detektive sind überzeugt, dass mehr dahinterstecken muss. Heimlich beginnen sie zu ermitteln …

Die Bände der Serie sind in sich abgeschlossen und einzeln lesbar. Empfohlenes Leseniveau: ab 10 Jahren.

Rezension:

Fenia und Arik sind Einzelkinder alleinerziehender Elternteile. Seit Fenias Mutter und Ariks Vater gehei­ratet haben, sind sie jedoch plötzlich Ge­schwis­ter. Glücklich darüber sind beide nicht. Der einzige Plus­punkt aus Fenias Sicht ist, dass ihr neuer Vater reich ist und sie alle deshalb gerade in der vorneh­men Business-Class eines Flug­zeug unter­wegs nach Amerika sind. Als Fenia einer der Mitrei­senden ver­dächtig vor­kommt, glaubt ihr Arik zunächst nicht. Doch dann erkranken einige Passa­giere, die alle in der Nähe des Verdäch­tigen sitzen, plötzlich zeitgleich. Über­raschen­derweise ist gerade dieser mysteriöse Mann Arzt und kann alle Erkrankten im Hand­umdrehen heilen. Da stimmt doch etwas nicht!

Alex Wagner ist im Bereich der Krimi-Reihen kein neuer Name. Ihre Cosy-Crime-Reihe „Penny Küfer ermittelt“ rezen­siere ich beispiels­weise regel­mäßig. Jetzt geht sie mit der neuen Reihe „Ein Fall für FEAR“, die sich an jüngere Leser wendet, an den Start. Im vorlie­genden 1. Band bekommt natürlich die Vor­stellung der beiden Prota­gonisten, der 12-jährigen Fenia und des 13-jährigen Arik, einen etwas ausführ­licheren Raum gewährt.

Dass bei Episoden derartiger Kriminal­reihen gerne ein sowohl räumlich als auch vom Personen­kreis her einge­grenzter Handlungs­raum gewählt wird, kann man schon als klassisch bezeichnen. Die Handlung auf den doch sehr begrenz­ten Raum der Business-Class eines Flugzeugs zu beschrän­ken, kannte mich jedoch nicht über­zeugen. Außer den beiden Hobby­detektiven gibt es bis zur Klärung des Falls eigentlich nur 3 aktiv han­delnde Personen. Das ist vielleicht doch etwas wenig. Der über­wiegende Teil dieses Buches besteht aus Diskus­sionen zwischen den beiden Protago­nisten und deren Beobach­tungen beziehungs­weise Aktionen. Eventuell spielt bei meiner Beur­teilung auch die Tatsache eine Rolle, dass hier ein Verbrechen verhindert wird, aber keines – zumindest kein ernst­haftes – wirklich statt­findet. Da kenne ich Jugend­krimis mit ähnlicher Alters­empfehlung, wo es deutlich mehr ‚zur Sache‘ geht.

Die Idee und die beiden jungen Protago­nisten haben eindeutig Potenzial. Daher bin ich mir nicht sicher, welcher der genann­ten Punkte (oder welche Kombi­nation aus diesen) mich nicht mitreißen konnte. Am Stil der Autorin, den ich ja schon aus anderen Werken kannte, kann es jeden­falls nicht liegen. Der ist auch hier wieder gelungen. Deshalb werde ich dieser neuen Reihe gerne noch eine Chance geben, ob mich der nächste Einsatz der jungen Detek­tive in einem (hoffent­lich) nicht ganz so begrenz­ten Ambiente stärker mitreißen kann.

Fazit:

Die Ausgangssituation dieser Jugend-Krimi-Reihe verspricht
Potenzial, dieser 1. Fall konnte mich jedoch noch nicht ganz über­zeugen.

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– Blick ins Buch –

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