Die Fahrt der Steampunk Queen

Marianne Labisch (Hrsg.), Gerd Scherm (Hrsg.)
Die Fahrt der Steampunk Queen

Die Macht der Steine

 

Klappentext:

Die Schriftstellerin Susanne Haberland verließ diese Welt am 1. April 2016. Ihre Kurz­geschich­ten und Romane spiel­ten über­wiegend in Steam­punk­welten. Zur Erin­nerung an Susanne und ihr Werk schicken Marianne Labisch und Gerd Scherm einen Schaufel­rad­dampfer, die Steam­punk Queen, gemein­sam mit zehn weiteren Autoren auf eine Reise über das Mittel­meer. Ursprüng­lich als Antho­logie geplant, wurde aus der guten und inten­siven Zusam­men­arbeit aller Betei­ligten ein Roman, dessen ein­zelne Epi­soden ein unter­halt­sames Ganzes bilden.

 

Rezension:

Beteiligte Autoren:
Marianne Labisch
Gerd Scherm
Rainer Schorm
Christian Künne
Ansgar Sadeghi
Susann Obando Amendt
Andreas Flögel
Felix Woitkowski
Sascha Dinse
Arno Endler
Frederic Brake
Eska Anders
Marianne Labisch
Gerd Scherm

Ein begabter Erfinder entdeckt Anfang des 20. Jahrhunderts beson­dere ‚Steine‘, die für einen revo­lutio­nären Antrieb ver­wend­bar sind. Eine damit aus­gestat­tete Damp­fmaschine benö­tigt nur wenige Schau­feln Kohle pro Tag. Bevor das mit dieser Tech­nik ausge­stattete Kreuz­fahrt­schiff, die Steam­punk Queen, jedoch auf Jung­fern­fahrt gehen kann, stirbt er. Seine Tochter über­nimmt die Chef-Rolle. An Bord befindet sich eine illus­tre Gesell­schaft, unter der sich aller­dings auf­fallend viele Passa­giere befin­den, die krimi­nellen Mitteln nicht abge­neigt sind. Da ver­wundert es nicht, dass sich auf­fallend viele Todes­fälle ereig­nen.

„Die Fahrt der Steampunk Queen“ ist zweifellos ein außer­gewöhn­liches Stück Litera­tur. Das fängt schon damit an, dass es im Anden­ken an eine ver­stor­bene Autorin heraus­gegeben wurde. Obwohl die einzel­nen Stories von unter­schied­lichen Autoren stam­men, ist es doch keine Antho­logie – zumin­dest keine im üblichen Sinn. Alle Geschich­ten han­deln von der Jung­fern­fahrt des Schiffes und den iden­tischen Passa­gieren. Ledig­lich die Aus­wahl, auf wem der Fokus liegt, unter­scheidet sich von Beitrag zu Beitrag. Auch erge­ben alle Kurz­geschich­ten eine durch­gehende Hand­lung. Man könnte also auch sagen, dass es sich um ein Buch handelt, dessen Kapitel von ver­schie­denen Autoren ver­fasst wurden. Dass das pri­märe Genre Steam­punk ist, ver­rät natür­lich schon der Titel. Neben dem Antrieb mit einer ver­besser­ten Dampf­maschine zeigt sich das auch darin, dass ein den Men­schen gleich­berech­tigter Android zu den Passa­gieren gehört. Die bereits erwähn­ten auf­fälligen Todes­fälle deuten natür­lich auch unzweifel­haft auf Krimi-Ele­mente hin. Aber auch Fan­tasy-Ele­mente sind vor­handen. Der Android ist nämlich nicht der einzige nicht (ganz) mensch­liche Passa­gier. Hier könnte der Hin­weis auf ver­längerte Eck­zähne als Denk­ansatz dienen. Einige Autoren gehen auch auf soziale Pro­bleme und Ent­wick­lungen der Hand­lungs­zeit (Anfang der 1920er Jahre) ein.

Trotz der unterschiedlichen Autoren ergibt sich doch eine als Ganzes wir­kende Geschichte. Eine beson­dere Erwäh­nung ver­dienen auch die Illus­trationen von Gerd Scherm.

 

Fazit:

Eine außergewöhnliche Steampunk-Geschichte mit Krimi- und Fantasy-Ele­menten für alle, die mal abseits des Einheits­breis lesen möchten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Science fiction Stories

Galax Acheronian
Science fiction Stories

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das ‚Vergnügen‘ mit Dave

Klappentext:

Ferne Welten, ferne Zeiten. Nichts ist spannender als das Unbe­kannte, das nicht nur da draußen wartet, son­dern auch in einer anderen Zeit. Die Zukunft birgt nicht nur Lösungen und Ant­worten, sie fordert ein Um­denken und eine neue Betrach­tung unserer Rolle. Sind wir allein? Und warum nicht? Ist der Mensch oder sein Schaffen noch wichtig? Und wes­halb sollte es das nicht sein? Seit 2009 ver­öffent­licht Galax Acher­onian seine Zukunfts­gedanken in ver­schie­denen Facetten. Raum­schiffe, Aliens, der Spiegel der Gegen­wart und all die schmutzi­gen Dinge der Realität. Utopien sind zu einfach, Dysto­pien ergeben selten Sinn, denn es gibt genügend Grau­töne dazwi­schen. In neun Geschich­ten zeigt diese Sammlung den Alltag in der Raum­fahrt, alter­native Reali­täten, Aben­teuer auf frem­den Plane­ten oder einfach nur Schick­sale einer mög­lichen Zu­kunft.

Inhalt: Das Liebeslied, Uriel, Neumond, Worte in Gold, NNT 275, Wahrer Wert, Der Fremde in dir und Reboot Bonus­novelle: D.A. V3 – jeweils mit einer eigenen farbigen Titel­seite illus­triert.

Rezension:

Ein interstellarer Krieg und eine Raumschiff-KI, die mehr Mensch­lichkeit als ihre Komman­danten hat, ein alter Konstruk­teur im Dienste der Hoheits­kirche, uner­wartete Funde auf dem Mond und ein Roboter, der Wün­sche erfüllt – all das und noch einiges mehr findet sich in dieser Kurz­geschich­ten­samm­lung des Autors. Die Geschich­ten sind thema­tisch sehr unter­schiedlich, wobei es sich bei „Uriel“ eigent­lich eher um Steam­punk als um SciFi handelt. Die meisten Stories sind gut, auch wenn es oft etwas dauert, in die betref­fende Welt hinein­zufinden. Manche konnte mich auch nicht so recht ‚abholen‘. Aber das ist man bei Kurz­geschich­ten­samm­lungen ja gewohnt.

Wie immer in solchen Fällen will ich die Geschichten, die mir beson­ders gefallen konnten, einzeln heraus­heben:

In „Das Liebeslied“ trauert Admiral Cooper der KI seines alten Raum­schiffs nach, die er bei dessen Zer­störung zurück­lassen musste. Beim nächs­ten Zusam­men­treffen mit dem Feind hat er nur eine junge KI zur Ver­fügung, die noch in Aus­bildung ist. Statt Rache wie der Admiral hat die jedoch ganz eigene Ideen.

Die Steampunk-Story „Uriel“ führt den Leser in ein alter­natives Europa, in dem die Kirche vor Jahr­zehnten die Macht an sich gerissen hat. Ein alter Erfinder hadert mit den Ideen, die er der Inqui­sition zur Ver­fügung gestellt hat.

Der einzige übriggebliebene Androide „D.A. V3“ auf einem seit langem ver­lorenen Raum­schiff möchte endlich wieder Wünsche erfüllen. Der Crew, die das alte Schiff unter­sucht, wird das aller­dings zum Ver­häng­nis, denn Dave hat etwas eigen­willige Vor­stel­lungen vom Wünsche erfüllen.

Vor allem ein paar wirklich originelle Einfälle machen die ent­haltenen SciFi- (und Steam­punk-) Stories unter­haltsam.

Fazit:

Insgesamt kann diese Kurzgeschichtensammlung trotz einzelner schwä­cherer Bei­träge mit neuen Ideen gut unter­halten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Verlorene Geschichten

Lucian Caligo
Verlorene Geschichten

Die Braut des Zauberers

 

Klappentext:

Mit dieser Kurzgeschichtensammlung lade ich dich ein, im Geheim­fach meines Schreib­tisches zu stöbern. Hier findest du noch nie ver­öffent­lichte Geschichten, triffst auf altbe­kannte und neue Helden. Kämpfe an der Seite von Kopf­geld­jägerin Serena gegen einen nie dage­wesenen Gegner. Kläre mit Darik, warum auf einmal ein Kobold aus dem Himmel fällt. Hilf dem Ritter Ana­stasius, seinen Fluch zu ergrün­den. Begleite Aumaze bei ihrer letzten Pflicht. Insge­samt warten zehn Kurz­geschichten auf dich.

 

Rezension:

Ein Helfer soll ein Monster vertreiben, das sich in einer Scheune einge­nistet hat, die Wach­frau einer myste­riösen und der­zeit offen­bar men­schen­leeren Firma wird alar­miert, um die Notab­schal­tung einzu­leiten, ein einsam reisen­der Mönch bekommt am Lager­feuer Besuch von bewaff­neten Jugend­lichen – so und ähnlich beginnen die Kurz­geschichten, die fast alle Bereiche der Phan­tastik abdecken, von Fantasy über SciFi bis Steam­punk. Im Gegen­satz zu den meisten Antho­logien stammen alle Geschichten vom selben Autor, der seine ver­lorenen Geschichten zum Glück wieder­gefunden hat, denn die meisten sind durch­aus lesens­wert. Bei ein paar, eher experi­men­tellen Bei­trägen hat mich die jewei­lige Story aber auch etwas ratlos zurück­gelassen.

Auffallend ist, dass sich viele Geschichten in eine völlig überraschende Rich­tung ent­wickeln. Muss jemand, der eine junge Frau aus einer ein­samen Hütte lockt, um sie zu töten, beispiels­weise wirk­lich der Böse sein? Wird der Mönch sein Zusam­men­treffen mit den beiden Jugend­lichen über­leben? In man­chen Fällen dürf­ten die Erwar­tungen (fast) jedes Lesers in eine völlig falsche Rich­tung gehen. Und dass die Val­kyren der nordi­schen Mytho­logie Kampf­flug­zeuge benut­zen, dürfte wahr­schein­lich eine in der Literatur noch nie benutzte Kombi­nation sein.

 

Fazit:

Die hier zusammengefassten Kurzgeschichten lesen sich über­wiegend unter­haltsam. Dabei bieten sie teil­weise wirklich über­raschende Plots.

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Das Dampfbein schwingen

Ingrid Pointecker (Hrsg.)
Das Dampfbein schwingen

Die Musi dampft

 

Klappentext:

Bunt, laut, leise, gefühlvoll, getanzt, gesungen und über den Äther in die Welt hinaus­geschickt – 20 musi­kalische Steam­punk-Geschichten ent­führen auf Bühnen und in ferne Gefilde. Wo das Dampf­bein geschwungen wird, ist das Leben zu Hause. Ton­leitern reichen zu den Sternen und auf den Straßen beginnen Revo­lutionen oft als Lied­chen zwischen Einge­weihten. Gereichte Hände laden zum Tanz und die Herzen schlagen im Takt des dampf­betrie­benen Orchesters. Musik wird gelauscht, gefühlt und geatmet, wo auch immer die Reise hinführt. Und die Vor­stellung ist noch lange nicht vorbei, wenn der Vor­hang fällt.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Sarah Malhus: Die Entdeckung der Rima Hadley
Roxane Bicker: Singender Sand
Iva Moor: Der Jungfernflug der Aurora
Meara Finnegan: Euphonias Rache – ein Fall für Shirley Houmes und Jane Wadsen
Tino Falke: Pina Parasol und der Tanz der Suizidfürsten
Ramon M. Randle: Der Mull des Kanzlers
Alex Prum: ‚Vollmondnacht‘ in D-Moll
Noten aus Wasser und Nebel
Katja Rocker: Die Liebe zur Musik
Christina Wermescher: Das Element Wasser
Julia Winterthal: Nebelsilber
Anna Zabini: Dein tönendes Herz
Cathrin Kühl: Das überlebensgroße Orchester
Kornelia Schmid: Fenice
Tanja Rast: Herztakt
Cel Silen: Androiden können nicht tanzen
Alexa Pukall: Aufgespielt
Peter Michael Meuer: Tanz in den Wolken
Marius Kuhle: Chrom und Bronze
Sarah König: Die Erinnerung des Grammomädchens
Janika Rehak: Das Mädchen vom Riesenrad

Steampunk und Musik – passt das zusammen? Wieso nicht. Dampf­betriebene Musik­automaten gab es ja sogar in der Rea­lität. Wes­halb sollten typische Steam­punk-Elemente also nicht mit musi­kalischen Themen harmo­nieren? Zumin­dest ein Teil der hier versam­melten Kurz­geschichten beweist, dass das Ergebnis durch­aus stimmig wirken kann. Meine Formu­lierung „ein Teil“ weist aller­dings schon darauf hin, dass jetzt ein großes „ABER“ kommt. Auch wenn die meisten Geschichten durch­aus gut sind, kommt doch bei den wenigs­ten das bekannte Steam­punk-Feeling beim Lesen auf. Viele würde ich viel eher als SciFi, Fantasy oder auch Mystery ein­stufen. Oft kommt das Gefühl auf, dass der Autor eine fertige Fantasy- beziehungs­weise SciFi-Story in der Schub­lade hatte, die dann mit ein paar Steam­punk-Zutaten schnell für diese Antho­logie passend gemacht wurde. Dass meine Bewer­tung dennoch recht positiv ausfällt, liegt daran, dass ich auch Fantasy und SciFi mag und des­halb über das nicht ganz passende Lable hinweg­sehe.

Heraus­heben möchte ich ein paar gelungene Kurz­geschichten, die auch wirklich nach Steam­punk ‚schmecken’:

In „Der Jungfernflug der Aurora“ von Iva Moor geht es um eine Band, deren Mit­glieder gesuchte Bank­räuber sind. Eine Kommis­sarin ver­sucht alles, ihrer hab­haft zu werden. Der Jung­fern­flug eines großen Luft­schiffs könnte eine Flucht­möglich­keit dar­stellen. Besonders eine über­raschende Wendung kann hier über­zeugen.

Peter Michael Meuer erzählt in „Tanz in den Wolken“ von einer Prin­zessin, die an Bord des Flag-Luft­schiffs den Partner fürs Leben wählen soll. Die Maschinen­decks erschei­nen ihr aber viel interes­santer.

In „Chrom und Bronze“ lässt uns Marius Kuhle die Premiere eines Dampf­roboter-Balletts mit­erleben. Damit beweist er, dass Steam­punk auch durch­aus humor­voll sein kann.

 

Fazit:

Überwiegend gute Kurzgeschichten, von denen aber nur wenige wirk­lich in die Kate­gorie Steam­punk passen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Terapolis – 2 – Clockwork

Tom Dekker
Terapolis – 2 – Clockwork

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht der Weißen Löwen

Klappentext:
Greg hat sich nach seiner Reise in die Terapolis gerade erst wieder in seiner Gemeinschaft eingelebt, da ziehen graue Wolken am Horizont auf. Die schlechte wirtschaftliche Lage treibt mehr und mehr Einwohner der City in die Armut und die Weißen Löwen, eine straff geführte Jugendbande aus der Terapolis, schicken sich an, die Macht in der Stadt zu übernehmen. Zu allem Überfluss verschwindet auch noch Gregs Freundin Natty von der Bildfläche. Als Nathalie, die Königin der Weißen Löwen, von Greg die Rückzahlung eines Gefallens einfordert, muss sich der Junge zwischen dem Versprechen und der Loyalität gegenüber seinen Freunden entscheiden. In seinem Versuch, sich selbst, Natty und die ganze Stadt zu retten, lernt er die Macht von Magie und Zeit zu schätzen und zu fürchten.

Rezension:
Nach der Flucht des letzten Machthabers brachen unruhige Zeiten in der Terapolis an. Natty ist einfach von der Bildfläche verschwunden, ohne dass jemand weiß, wohin. Außerdem nehmen die Mitglieder der Weißen Löwen in der Stadt überhand. Selbst in den Kolonien breiten sie sich aus und bringen das normale Leben mit ihren Vorstellungen, die sie auch mit Gewalt durchzusetzen bereit sind, aus seinen Bahnen. Als die Anführerin der Weißen Löwen von Greg einen Gefallen einfordert, bleibt dem nur die Flucht.
Tom Dekker bezeichnet seinen Mehrteiler, dessen 2. Band hier vorliegt, als Steampunk und Fantasy. Auch wenn ich den 1. Band nicht kenne, hatte ich keine allzu großen Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Allerdings halten sich die Fantasy-Elemente in Grenzen, sodass das Buch nicht den Eindruck einer Fantasy-Geschichte erweckt. Steampunk-Elemente sind praktisch nur in Form von Luftschiffen vorhanden, sodass ein typisches Steampunk-Feeling auch nicht aufkommt. Ob beides in Band 1 eine bedeutendere Rolle einnahm, kann ich natürlich nicht beurteilen. Was bleibt, ist ein Verschwörungsabenteuer in einer Welt, die etwa dem Stand an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in unserer entspricht. Und dieses kann durchaus überzeugen.
Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe eher unterprivilegierter junger Erwachsener, die sich auf unterschiedlichen Wegen durch die schwierigen Zeiten bringen. Besonders im Fokus steht dabei Greg, der der Anführerin einer politisch recht radikalen Gruppe einen Gefallen schuldet und der Stadt deshalb den Rücken kehrt.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus Erzählerperspektive in einem gut lesbaren Stil. Auch wenn die Geschichte ein ‚richtiges Ende‘ hat, gibt es genügend Ansatzpunkte, die weitere Fortsetzungen ermöglichen würden.

Fazit:
Abenteuer in einer frühindustriellen Welt, garniert mit etwas Fantasy und einer Prise Steampunk.

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Die Legenden von Trappland Ends

Lucian Caligo
Die Legenden von Trappland Ends

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unter der Mittagssonne

Klappentext:
Eigentlich sollt´ ich nur jemanden finden. Nur finden, nich erschießen, ungewöhnlich für nen Kopfgeldjäger wie mich. Deshalb verschlug´s mich nach Trappland Ends. Ein Landstrich, in dem man schnell reich wird und noch schneller tot is. Damals war Ends noch ne Randregion, in der es nur Halsabschneider, Ureinwohner und nen Sack voller Geheimnisse gab.
Dass ich bei meiner Suche an den übelsten Halunken überhaupt geraten würde, ne Frau als Partnerin an die Seite gestellt bekommen sollte und gleichzeitig noch das Mysterium von diesem Land lüften würde, hätt ich nich gedacht.

Rezension:
Abraham James ist Kopfgeldjäger. Doch diesmal geht es ausnahmsweise nicht darum, einen Gesuchten „dead or alive“ bei einem Auftraggeber abzuliefern. Stattdessen sucht er nach einer Frau, selbst als Kopfgeldjägerin aktiv, die seit einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Der Ärger beginnt jedoch schon auf der Reise in den tiefen Westen. Der Zug wird überfallen, und nur mit der Hilfe einer jungen Frau kann er die Räuber überwältigen – sprich: erschießen. Wie sich herausstellt, ist diese Frau eine alte Freundin der Vermissten. Gemeinsam begeben sich beide auf die Suche. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass hier nicht nur der Westen wild ist. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Lucian Caligos neues Werk ist schwer genremäßig einzuordnen. Was wie ein normaler Western beginnt, wird schon bald mit Steampunk-ähnlichen Elementen angereichert. (Die namensgebende Dampfkraft spielt dabei allerdings keine Rolle.) Recht schnell stellt sich aber auch heraus, das es am Handlungsort ein Mysterium zu geben scheint. Entgegen der Vermutung, dieses könnte dem Fantasy-Bereich entstammen, stellt sich allerdings heraus, dass die Lösung im Bereich der SciFi zu finden ist. Die Indianer wussten das, aber die fragt ja Western-typisch niemand.
Über eine lange Strecke lernt der Leser den Protagonisten, dessen neue Partnerin, den Handlungsort und die dortigen Akteure kennen. Dabei stellt sich zwar immer wieder heraus, dass irgendetwas nicht stimmt, Protagonist und Leser kommen bei der Lösung der Rätsel aber kaum voran. Bei rund ⅔ der Handlung gibt es weder eine Spur der Vermissten noch eine konkreten Hinweis darauf, was hier eigentlich nicht stimmt. Beide Fragen werden dann relativ schnell ‚abgehandelt‘. Auch wenn die Geschichte um die vermisste Frau damit beendet ist, bleibt das Gefühl zurück, dass dieses Setting noch genügend Stoff für weitere Abenteuer bereithalten könnte.
Der Autor lässt seinen Protagonisten das Abenteuer in der Ich-Form erzählen, wobei er dessen nicht gerade geschliffene Ausdrucksweise als Stilmittel benutzt (siehe Klappentext). Allerdings erschwert diese saloppe Formulierung teilweise auch etwas den Lesefluss.

Fazit:
Ein interessanter Genre-Mix, der ausgetretene Pfade weiträumig umschifft.

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Die Steampunk-Saga – 1 – Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft

Steve Hogan
Die Steampunk-Saga – 1 – Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Dampfkutter über London

Klappentext:
Man schreibt das Jahr 1851. Flugmaschinen durchkreuzen den Himmel über London, rußiger Qualm hängt in der Luft, die Technik triumphiert, und bald wird Queen Victoria die Weltausstellung eröffnen. Hier ist Kate Fenton, die rotgelockte Pilotin eines Dampfkutters, zu Hause. Mutig und freiheitsliebend fliegt Tinker-Kate über die Dächer. Sie glaubt an Eisen, Stahl und Feuer. Und bestimmt nicht an den Vampir, von dem es heißt, er hätte neun Morde auf dem Gewissen! Bis sie eine bleiche Leiche entdeckt – und einen attraktiven Gentleman an Bord nimmt, der Blutflecken an der Kleidung hat …

Rezension:
Kate Fenton, genannt Tinker-Kate, verdient ihr Geld mehr schlecht als recht mit einem von ihrem Vater geerbten Dampfkutter. Diese dampfgetriebenen Fluggeräte dienen als moderner Taxi-Dienst, was sie bei den Droschkenkutschern nicht gerade beliebt macht. Aber Fortschritt muss schließlich sein. Wir schreiben doch schon das Jahr 1851! Gar zu gerne würde Kate ihre klammen Finanzen mit der hohen Belohnung aufbessern, die auf die Ergreifung eines Mörders ausgesetzt ist, der schon eine Reihe blutleerer Leichen hinterlassen hat. Doch plötzlich stolpert sie selbst über eine solche. Kurz darauf lässt sich ein Passagier mit blutigen Ärmeln von ihr fliegen.
Zu erwähnen, dass es sich bei Steve Hogans Reihe um das Genre Steampunk handelt, ist bei ihrem Titel eigentlich überflüssig. Wie meist im Steampunk stehen auch hier dampfgetriebene Fortbewegungsmittel im Fokus. Typisch für dieses Genre ist auch die Verortung im viktorianischen England. Im Gegensatz zu vielen anderen viktorianischen Steampunk-Geschichten, die oft gegen Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind, lebt die Protagonistin hier allerdings bereits zur Mitte dieses Jahrhunderts. Auch nicht unbedingt als typisch im Steampunk-Genre ist die Vermengung mit Fantasy-Elementen zu bezeichnen, welche in diesem Fall in Form von Vampiren daherkommen. Zusätzlich rieselt mit den Morden auch noch eine Priese Krimi ins Geschehen. Und wie soll selbst die taffste Dampfkutter-Pilotin ruhig bleiben, wenn ihr Passagier und Hauptverdächtiger ein so attraktiver Gentleman ist?
Es ist also alles vorhanden, was sich ein Steampunk-Fan wünschen kann. Auch die Umsetzung des Autors kann durchaus überzeugen. Dass man noch nicht allzuviel von den Hintergründen der Protagonistin erfährt, liegt zweifellos darin begründet, dass es sich nur um den 1. Band (von etwa Heftromanumfang) einer Fortsetzungsgeschichte handelt. Es ist also anzunehmen, dass hier weitere Informationen folgen. Die Geschichte könnte interessant werden.
Der Autor erzählt „Die Steampunk-Saga“ aus Beobachterperspektive, wobei der Fokus – von kurzen Ausnahmen abgesehen – stets auf der Protagonistin ruht.

Fazit:
Dieser interessante Start in ein Steampunk-Abenteuer mit Fantasy- und Krimi-Elementen verspricht interessante Entwicklungen.

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Andere Zeiten

David Pawn
Andere Zeiten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf den Spuren des Æthers

Klappentext:
Im Jahr 1933 unternehmen vier Männer den Versuch, in die Vergangenheit zu reisen, um die aktuelle Wirklichkeit zu verändern. Ihre drei Hauptfeinde sind nach eigener Aussage „Verdorbene, Weiber und Pazifisten“. Da sie eine noch im Bau befindliche Zeitmaschine des Amtes für Ætherangelegenheiten benutzen, geht etwas schief. Die Wirklichkeit spaltet sich auf und eine eigene Zeitlinie entsteht. In dieser agieren die Investigatoren des Amtes Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich. Sie unterstützen die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen, die unter Nutzung von Æther oder von Veränderten begangen wurden, beziehungsweise bei denen der Verdacht vorliegt, dass dies geschah. Außerdem sorgt sich Kommissar Fuchs um die Zeit, denn die Umtriebe zur Veränderung der Welt zum Schlechteren gehen weiter.
Folgen Sie den beiden Ermittlern bei neun aufregenden Fällen durch die Ætherwelt.

Rezension:
Æther – vor einigen Jahren hat diese neuen Energieform die Welt revolutioniert. Doch der immense Fortschritt der Technologie brachte auch Gefahren mit sich. Menschen, die in direkten Kontakt zum Æther kommen, verändern sich. Von vielen werden die so entstandenen Lebewesen als Verdorbene bezeichnet. Das Amt für Ætherangelegenheiten bevorzugt allerdings die Bezeichnung „Veränderte“. Die meisten von denen wollen ohnehin nur ein einigermaßen normales Leben – meist abseits ‚normaler‘ Menschen – führen. Doch immer, wenn die Polizei im Reich bei einem Vorfall einen Zusammenhang mit Æther oder Veränderten vermutet, fordert sie die Hilfe der Beamten des Amtes an. Kommissar Fuchs und Hauptwachtmeisterin Schädlich kommen so ziemlich herum.
Bei David Pawns Steam-Punk-Fantasy handelt es sich um keinen klassischen Roman. Vielmehr könnte man das Buch als Kurzgeschichten-Sammlung um die beiden Protagonisten, Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich vom Amt für Ætherangelegenheite in Baden-Baden bezeichnen. Der Autor selbst spricht von einer Geschichte, die vom Aufbau her an klassische Fernsehserien angelehnt ist: Jede Episode erzählt eine weitgehend eigenständige Geschichte, während sich der Hintergrund-Plot mehr oder weniger im Verborgenen weiterentwickelt. Letzterer beschäftigt sich mit einem auf einer inoffiziellen Zeitreise verschollenen ‚Weltverbesserer‘ und dessen Eingriffen ins aktuelle Geschehen. Die Bezeichnung ‚Weltverschlechterer‘ dürfte vielleicht treffender sein. Die Einzel-Geschichten behandeln dagegen überwiegend Kriminalfälle, in die Veränderte in irgendeiner Form verwickelt sind. Oder auch fälschlicherweise dessen verdächtigt werden. Dass Kommissar Fuchs als ‚Teamchef‘ von seinem direkten Vorgesetzten wiederholt eine zu große Sympathie für Veränderte vorgeworfen wird, sorgt für interne Spannungen.
Der Autor bedient sich eines auktorialen Erzählers, um seine Gedanken dem Leser zu vermitteln. Sein Stil ist gut lesbar. Allerdings wiederholen sich manche Elemente in den einzelnen Geschichten mehrmals. Die Hintergrund-Story kommt bisher allerdings nicht wirklich voran, sodass alleine aus diesem Grund eine Fortsetzung dringend erforderlich erscheint.

Fazit:
Steam Punk in Old-Germany. Im Vordergrund der in diesem Buch versammelten Kurzgeschichten steht allerdings immer ein Kriminalfall.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Kristallpalast

Oliver Plaschka, Matthias Mösch, Alexander Flory
Der Kristallpalast

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Das Geheimnis der Kristalle

Klappentext:
London, Frühjahr 1851: Als am Vorabend der ersten Weltausstellung ein Mitglied der königlichen Kommission auf rätselhafte Weise ermordet wird, ahnt Miss Niobe noch nicht, dass dieser Fall ihre Welt für immer verändern soll.
Im Besitz des Toten befand sich ein Artefakt, das ein Geheimnis birgt, das bis weit in die Vergangenheit des fernen Indiens reicht. Feindliche Agenten und eine mysteriöse Loge streben danach, es in ihren Besitz zu bringen und seine fantastischen Kräfte zu entfesseln.
In einem Wettlauf gegen die Zeit trifft Niobe auf zwei ebenbürtige Gegner: den niederländischen Spezialisten Frans, der im Dienste finsterer Mächte steht, und Captain Royle, der für eine ultrageheime Sektion der britischen Armee arbeitet. Jeder von ihnen verfügt über besondere Gaben und Waffen; bald aber müssen sie erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind, wenn sie in diesem tödlichen Spiel bestehen und die Wahrheit über das Artefakt und sich selbst herausfinden wollen.
Alle Spuren führen zum Kristallpalast, jenem prunkvollen Bauwerk aus Eisen und Glas, in dem in wenigen Tagen die Königin, ihr Hofstaat und Besucher aus aller Herren Länder zusammenkommen wollen …

Rezension:
Eine junge Inderin, ein niederländischer Agent und ein königlicher Offizier haben etwas gemeinsam. Anders als die meisten anderen Menschen kennen sie das Geheimnis eigenartiger Kristalle. Trotzdem gehen ihre Kenntnisse kaum darüber hinaus, dass diese existieren. Von deren wahrer Macht haben sie allenfalls eine diffuse Ahnung. Kurz vor der Eröffnung des Kristallpalastes in London führen sie die Wege der Kristalle jedoch hier zusammen. Aus anfänglichen Gegnern müssen Verbündete werden.
Verlag und federführender Autor Oliver Plaschka bezeichnen diesen abgeschlossenen Roman zwar als Steampunk, doch fehlen die für dieses Genre typischen Elemente fast gänzlich. Mit historischer Urban Fantasy kann man das Buch wohl treffender beschreiben. Als Leser wird man in die wechselweise aus der Sicht der 3 Protagonisten erzählte Geschichte direkt hineinkatapultiert, ohne zunächst die Zusammenhänge erfassen zu können. Den Protagonisten ergeht es allerdings auch nicht grundlegend anders, sodass der Leser zusammen mit diesen das Knäuel entwirren kann und muss. Rückblicke in die Vorgeschichte der Protagonisten sowie in die Aufzeichnungen einer lange vergangenen Expedition helfen, das Mosaik langsam zusammenzusetzen. Vollständig verstehen wird man alles allerdings erst nach dem Lesen einer am Ende des Buches enthaltenen Kurzgeschichte, die Jahrzehnte später spielt und den Platz eines Epilogs einnimmt.
Die Autoren benützen einen Stil, der dabei hilft, das Zeitkolorit des viktorianischen England einzufangen. Dass alle 3 Protagonisten ihre Abschnitte in der 1. Person erzählen, kann allerdings zumindest am Anfang etwas verwirren.
Dieses unterhaltsame viktorianische Abenteuer kann Fans dieses Zeitalters mit einer Ader fürs Phantastische überzeugen.

Fazit:
Ein im London des 19. Jahrhunderts angesiedeltes Urban-Fantasy-Abenteuer mit außergewöhnlichen Charakteren und einigen zu lösenden Rätseln.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Ewiger Winter

Dominik Altherr
Ewiger Winter

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Im Reich des ewigen Eises

Klappentext:
Die Welt ist bedeckt von Eis und Schnee. Doch die Menschen haben ganz unterschiedliche Wege gefunden, um in der Kälte zu überleben. Mira lebt auf einer schwimmenden Eisscholle. Doch als diese von Piraten überfallen und ihr Vater entführt wird, muss sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, um ihn zu retten. Rayk ist Offizier in der Armee der glorreichen Stadt Hàvamar. Sein Lebensinhalt ist die Piratenjagd auf dem Eismeer. Seine Vergangenheit verfolgt ihn jedoch bis in die entlegensten Winkel dieser Welt. Und so muss er alles daran setzen eine Verschwörung aufzudecken, um seine geliebte Heimat gegen alle Widersacher zu verteidigen. Kel ist der junge Häuptling eines Eiswüstenstammes. Nach einem missglückten Handelsgeschäft will er nur noch an das Lagerfeuer zurückkehren, an dem sein Sohn und seine Frau auf ihn warten. Doch Saghani – Fremde in der Eiswüste – haben das Stammeslager überfallen, wahllos getötet und die wenigen Überlebenden verschleppt. Nun ist es an Kel sie zu retten und das Überleben seines Stammes zu sichern.

Rezension:
Seit sie denken kann, lebt die 17-jährige Mira auf einer Eisscholle. Ihr Vater ist der Mechaniker, der die Scholle funktionsfähig und ihre Bewohner am Leben erhält. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Miras Vater wird von Piraten entführt. Um ihn zu retten, verlässt Mira die Scholle und gerät von einem Abenteuer ins nächste. Durch widrige Umstände hält der Offizier Rayk, von dem sie sich Hilfe bei der Suche nach ihrem Vater erhofft, sie für eine Verbrecherin. Auf der Flucht trifft Mira auf Kel, dessen Stamm von der Auslöschung bedroht ist. Doch alle Beteiligten müssen schließlich erkennen, dass manches ganz anders ist, als sie glauben.
Dominik Altherr verlässt mit seinem Buch ausgetretene Pfade. Schon alleine dieses einem Genre zuzuweisen, erweist sich als kompliziert. Die Handlung ist in einer eigenen Welt angesiedelt, die unserer zwar ähnelt, aber doch grundlegende Unterschiede aufweist, wie man es meist aus der Fantasy gewohnt ist. Magie und Fantasy-Wesen fehlen allerdings, weswegen die Fantasy-Schublade nicht so ganz passend erscheint. Steampunk wäre auch ein Kandidat. Andersartige, teilweise etwas verschroben wirkende Technik ist nämlich ein wichtiges Element, das sich durchs ganze Buch zieht. Dampfkraft spielt dabei allerdings keine Rolle. Da die beschriebene Welt vom Untergang bedroht ist, tendiert die Geschichte auch in Richtung Endzeit-Thriller. Und eine Abenteuergeschichte ist es natürlich auch, denn eigentlich ist vor allem Miras Handlungsstrang ein einziges Abenteuer.
Es dauert mehrere 100 Seiten, bis die Handlungsstränge um die 3 Protagonisten, die sich teilweise feindlich gegenüberstehen, sodass sie im jeweils anderen Strang eher Antagonisten darstellen, zu einem Faden zusammenfinden. Zum Ende hin münden die Teilgeschichten jedoch in einem unerwarteten Finale, dass die Schicksale aller zusammenführt. An allen Handlungsplätzen gibt es im Lauf des Geschehens zahlreiche Opfer.
Der Autor erzählt seine Geschichte, die wechselweise den 3 Protagonisten folgt, in klassischer Weise aus dem Blickwinkel eines Beobachters in der 3. Person Präteritum. Der Stil ist angenehm lesbar. Speziell im mittleren Teil treten allerdings gewisse Längen in Erscheinung, was sich vor allem im Handlungsstrang um Kel und seinen Stamm von Jägern und Viehzüchtern in einer Eiswüste zeigt. Spätestens beim spannenden Finale ist davon allerdings nichts mehr zu bemerken.
Das Buch weist eine abgeschlossene Handlung auf, sodass mit einer Fortsetzung kaum zu rechnen ist.

Fazit:
Dieses oft blutige Abenteuer entführt den Leser in eine eisige Welt.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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