Leola – 1 – Tochter des Opals

Rafael Wagner
Leola – 1 – Tochter des Opals

Die Tochter des Opals

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Klappentext:

Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grau­samen An­griffen selt­samer Wesen heim­ge­sucht; die Natur spielt ver­rückt. Die ein­ge­borenen Yacari müssen sich dabei so­wohl vor ihrem eigenen Da­heim als auch vor den Sol­daten des König­reichs in Acht nehmen. In­mitten der auf­flam­menden Kon­flikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten. Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opal­kriegen, heute sorgt sie in der könig­lichen Opal­garde für Frieden und Ordnung. Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Ge­lehrter im könig­lichen Dienst steht mit voll­ständigem Ge­dächtnis­verlust vor. Er scheint an einer Krank­heit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins ge­fährliche Grenz­land ver­setzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.

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Rezension:

Leola ist Gardistin aus Überzeugung. Schon in den Opalkriegen hat sie ge­kämpft. Jetzt gehört sie der elitären Opal­garde an. Als ihr Bruder, ein An­ge­höriger der könig­lichen Aka­demie, plötzlich unter kom­pletten Ge­dächtnis­verlust leidet, be­ginnt sie je­doch nach­zu­forschen. Dabei kommt sie Machen­schaften auf die Spur, mit denen sie nie ge­rechnet hätte.

Die Welt, die Rafael Wagner in seinem mit diesem Band beginnenden Mehr­teiler be­schreibt, wirkt wie eine Mischung aus Steam­punk und Fan­tasy. Das König­reich Victoria, das die Heimat der Prota­gonis­tin ist, wird von einem wüsten­haften Gebiet um­geben, dessen Be­wohner – die tie­rischen wie auch die mensch­lichen – den Menschen des Reichs nicht viel Sym­pathie ent­gegen­bringen. Aller­dings ist es das König­reich, dass immer weiter ins Um­land vor­dringt, um dort die be­gehrten Opale ab­zu­bauen. Die sind den Be­wohnern der Wüste, den Yacari, je­doch heilig. Die Prota­gonis­tin un­be­kannten Alters – da sie je­doch schon in den einige Jahre zu­rück­liegenden Opal­kriegen ge­kämpft hat, kann sie nicht mehr ganz jung sein – gerät dabei zu­nehmend zwischen die Fronten, mitten in eine Ver­schwörung. Trotz des sehr mili­tärisch ge­prägten Am­bientes kann die Handlung ge­fallen. Etwas un­logisch wirken dabei aller­dings die Dienst­grade. Wäh­rend Gardist oder Leutnant ein­deutig deutsch klingen, stehen dem englisch ge­prägte Ränge wie Sergeant und Corporal ge­gen­über. Hier hätte eine ein­heit­lichere Be­nennung wohl stim­miger ge­wirkt. Die Hand­lung ent­wickelt sich spannend, zumal im Ver­lauf auch weniger mili­tärisch ge­prägte Ele­mente in den Fokus kommen. Das Ende lässt Raum für die zu er­war­tende Fort­setzung.

Der Autor belässt den Fokus durchgehend auf seiner Protagonistin, erzählt dabei aller­dings im eher un­ge­wohnten Präsens. Den einzigen größeren Kritik­punkt stellen die ständig be­nutzten Gender-Auf­zählungen wie „Gar­distinnen und Gar­disten“, „Kame­radinnen und Kame­raden“ und ähnlich dar. Da durch die Prota­gonis­tin und auch zahl­reiche andere na­mentlich er­wähnte Frauen so­wieso klar ist, dass es auch viele weibliche Gar­disten und Kameraden gibt, ist dieser ständige sprachliche Hin­weis über­flüssig. … und beim Lesen ziemlich störend.

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Fazit:

Dieses außergewöhnliche Steampunk-Fantasy-Abenteuer bietet seine ganz spezielle Hand­lungs-Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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HORA HOMINIS – 1 – Frauenwerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 1 – Frauenwerk

Die Frequenz des Menschen

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Klappentext:

Eve kann nicht glauben, dass ihre heimliche Liebe Howard einen Mord begangen haben soll, aber die Be­weislast ist er­drückend. Mehrere Augen­zeugen haben ge­sehen, wie er den reichen Groß­indus­triellen Gerald McOyster er­stochen hat. Eve sucht ihn in seiner Zelle im Tower auf und trifft einen Mann, der ihr fremd und anders er­scheint. Als sie am nächsten Tag, die ver­schlagene Er­finderin Irene Dor­chester aus dem Tower kommen sieht, ahnt sie, dass ihr ge­liebter Howard Opfer von deren dunklen Machen­schaften wurde, deren Aus­maß ihre schlimmsten Be­fürch­tungen bei Weitem über­steigen.

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Rezension:

Als Eve erfährt, dass Howard im Tower of London eingekerkert wurde, weil er vor Zeugen einen Mord ver­übte, kann sie das nicht glauben. So etwas passt nicht zu ihm. Als ihr ein Besuch ge­nehmigt wird, findet sie einen see­lisch völlig ver­änderten Mann vor. Bald wird ihr klar, was ge­schehen ist: Irene Dor­chester hat mit ihren tech­nischen Spie­lereien Howards Fre­quenz ver­ändert und ihn so praktisch fern­ge­steuert.

Schon in Band 0, der nicht im Handel erhältlichen Vorgeschichte „Kindes­werk“, stellte Stefan S. Kassner seinen Lesern die tech­nischen und hand­lungs­mäßigen Hin­ter­gründe seiner Steam­punk-Di­logie „HORA HOMINIS“ vor. Diese führt die Leser ins London des vikto­ria­nischen Zeit­alters, an dem na­türlich die fürs Steam­punk-Genre ty­pischen ‚Kor­rekturen‘ vor­ge­nommen wurden. Bis auf Howard, der auf­grund seiner Ge­fangen­schaft j­edoch eine größ­ten­teils eher passive Rolle ein­nimmt, sind fast alle rele­vanten Cha­raktere weiblich, was auch den Titel er­klären dürfte. Irene Dor­chester stellt die ein­deutige Anta­gonis­tin der Ge­schichte dar. Aber auch ihre Mit­läufer und Gegner sind über­wiegend Frauen. Daraus ent­wickelt sich eine er­staunlich kom­plexe Hand­lung, bei der die Loya­litäten – nicht zu­letzt wegen der charis­matischen Anta­gonis­tin – teil­weise auch im Fließen sind. Dass Anta­gonis­tin und Prota­gonis­tinnen zu­mindest teil­weise ähnliche Ziele ver­folgen, gibt der Aus­ein­ander­setzung eine spezielle Brisanz. Wie man es beim 1. Band einer Di­logie er­warten darf, endet dieser relativ offen, um in der Fort­setzung („Männer­werk“) bei­nahe nahtlos zu Ende ge­führt zu werden.

Der Autor wechselt erzählerisch zwischen einer ganzen Reihe an Charakteren und Schau­plätzen hin und her.

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Fazit:

Diese Steampunk-Story hebt sich von anderen nicht zuletzt dadurch ab, dass die Dampf­kraft an sich hier eine eher kleine Rolle spielt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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HORA HOMINIS – 0 – Kindeswerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 0 – Kindeswerk

TwoClocks Geburt

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Klappentext:

– kein Klappentext vorhanden –

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Rezension:

Der kleine Pete ist schwerkrank. Schwindsucht. Ein Todesurteil. Doch Lord Hunter will seinen Sohn nicht auf­geben. Unter der teils wider­stre­benden Mit­hilfe seiner Be­diens­teten Miranda leitet er un­ge­wöhnliche und ethisch be­denkliche Maß­nahmen ein, Petes Geist zu retten.

Wie kam es zu den in der „HORA HOMINIS“-Dilogie geschilderten Er­eig­nissen? Mit dieser Kurz­ge­schichte er­zählt Stefan S. Kassner die Vor­ge­schichte seiner Steam­punk-Dilogie. Wer diese be­reits kennt, kennt na­türlich auch die Haupt­personen schon. Hier werden je­doch die Be­weg­gründe deutlicher als in der Haupt­handlung. Und was aus Pete wird, er­fährt man dann auch in der Dilogie.

Diese Kurzgeschichte mit ihren nur 25 Seiten ist nicht im Handel er­hältlich, sondern ist aus­schließ­lich über den News­letter des Autors oder auf der Home­page des Verlags unter dem Ein­trag zu Band 1 („Frauen­werk“) der Dilogie zu be­kommen (https://ashera-verlag.net/werke/hora-hominis-1-frauenwerk).

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Fazit:

Als Prolog zur Dilogie ist diese Kurzgeschichte durchaus empfehlenswert.

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⇐ eBook
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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HORA HOMINIS – 2 – Männerwerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 2 – Männerwerk

Die Macht der Frequenzwerke

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Klappentext:

Irene Dorchesters perfider Plan, die bestehende gesellschaftliche Ordnung zu desta­bili­sieren, schreitet voran, als weitere grau­same Morde die Be­wohner Londons in Angst und Schrecken ver­setzen. Die Stadt steht kurz davor, in einem Bürger­krieg zu ver­sinken. Ist es zu spät für Eve, Howard und Two­Clocks, das Ruder herum­zu­reißen und Irene auf­zu­halten? Der ful­minante zweite Roman der Steam­Punk-Di­logie des Autors Stefan S. Kassner.

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Rezension:

Howard konnte der Gefangenschaft entkommen. Nur über Umwege g­elingt es ihm, wieder Kon­takt zu Eve und Two­Clocks her­zu­stellen. Aber können sie Irene Dor­chesters Pläne auf­halten? Und was genau plant sie eigent­lich? Fest steht nur, dass ihre Pläne eine Gefahr für ganz London, ja sogar das ganze Land dar­stellen.

Wo passt das Steampunk-Genre besser hin als ins alte London? Da wundert es kaum, dass auch Stefan S. Kassner seine Steam­punk-Di­logie hier an­ge­siedelt hat. Leider kenne ich Band 1 („Frauen­werk“) nicht, sodass es mir zu Beginn dieses 2. Bandes nicht leicht fiel, in die Hand­lung und die Cha­raktere hinein­zu­finden. Wieder­holte Er­wäh­nungen vor­her­ge­gangener Er­eignisse er­mög­lichen es dann aber auch einem Neu­ein­steiger, in das Ge­schehen hinein­zu­finden. Die Handlung er­weist sich als relativ komplex. Irene Dor­chester stellt ein­deutig die Anta­gonistin der Ge­schichte dar. Unter Zu­hilfe­nahme Genre-ty­pischer etwas ver­rückter Ma­schinen will sie die Macht­ver­hältnisse grund­legend ändern. Dabei über Leichen zu gehen, macht ihr wenig aus. Da diese Akti­vitäten wahr­scheinlich in Fokus des 1. Bandes standen, er­klärt sich auch dessen Titel „Frauen­werk“. Wieso dieser Band „Männer­werk“ heißt, er­schließt sich mir aller­dings weniger. Der einzige Mann in einer wirklich rele­vanten Rolle ist Howard, doch nimmt der keines­falls eine so zen­trale Rolle ein, dass das den Titel be­gründen könnte. Aber das ist na­türlich nur Neben­sache, denn was zählt, ist die Ge­schichte. Und die ist wirklich gut und rund. … und kann auch ohne Kenntnis von Band 1 ge­fallen. Auch wenn diese Di­logie mit diesem 2. Band lo­gischer­weise endet, würde das Ende durch­aus eine Fort­setzung er­mög­lichen.

Der Autor wechselt erzählerisch zwischen verschiedenen Charakteren hin und her.

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Fazit:

Diese Steampunk-Geschichte geht das Genre aus eine eher a-typischen Perspektive an, die in Richtung aben­teuerliche Detektiv-Story tendiert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Braahak Rabenauge – 1 – Die Schatten von Dunthrak

Vitor O. D. Pielgream
Braahak Rabenauge – 1 – Die Schatten von Dunthrak

Zahnrad und Flamme

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Klappentext:

Dunthrak ist eine Stadt aus Rauch, Zahnrädern und Geheimnissen. Wo Dampf­maschinen das Herz der Straßen bilden und Macht nicht durch Magie, sondern durch Kont­rolle aus­geübt wird, ver­schwinden Er­finder – und mit ihnen Wahr­heiten, die besser ver­borgen ge­blieben wären.

Braahak Rabenauge ist ein Held. Er ist ein Ermittler, der gelernt hat, sich auf Logik zu ver­lassen, wo andere an Zauber glauben. Mit scharfem Blick, mecha­nischen Hilfs­mitteln und einem un­be­quemen Ge­spür für Zu­sammen­hänge folgt er Spuren, die nie­mand sehen will – und stellt Fragen, die ge­fährlich werden können.

Als ein gestohlenes Dampfherz und widersprüchliche Aussagen Dunthak an den Rand eines grö­ßeren Kon­flikts führen, gerät Braahak zwischen Interessen, Loya­litäten und Ent­schei­dungen, die sich nicht rück­gängig machen lassen. Denn in einer Stadt, die von Fort­schritt lebt, kann Wahr­heit zur töd­lichen Ma­schine werden.

Ein atmosphärischer Steampunk-Kriminalroman über Verantwortung, Technik und mora­lische Kon­se­quenzen.

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Rezension:

Als mehrere Handwerker entführt werden, entschließt sich ein Stadtrat von Dunthrak, auf eigene Faust Braahak Raben­auge zu enga­gieren. Der merkt mit seiner Er­fahrung schnell, dass das eigent­liche Pro­blem er­heblich tiefer liegt. Er tauscht tief in die Ein­ge­weide der Stadt ein, die im wört­lichen Sinn tief im Unter­grund ver­borgen liegen. Er be­gegnet Leuten, bei denen un­klar ist, ob sie Gegner oder Ver­bündete sind.

Mit seiner Reihe um „Braahak Rabenauge“ präsentiert Vitor O. D. Pielgream eine un­ge­wöhnliche Kom­bination aus Steam­punk, De­tektiv­geschichte und Ver­schwörungs-Story. Auch die Hand­lungs­welt ent­spricht nicht den ‚üb­lichen Ver­dächtigen‘. Ist Steam­punk meist in einer alter­nativen Ge­schichte unserer Welt an­ge­siedelt, handelt es sich hier um eine ganz eigene Welt, deren Be­völ­kerung sich aus Men­schen, Zwergen, Goblins und Orks zu­sammen­setzt, womit auch ein ty­pisches Fan­tasy-Ele­ment ein­fließt. Magie in jeg­licher Form fehlt je­doch zu­mindest bisher gänzlich. Der Prota­gonist selbst ist ein Zwerg. Die kon­kreten kör­perlichen Unter­schiede zwischen den huma­noiden Cha­rakter­gruppen werden bisher nicht the­matisiert, sodass offen bleibt, ob Braahak von seiner Kör­per­größe den üb­lichen Vor­stellungen von Zwergen ent­spricht, zumal ein junger Goblin, der zu seinem Assis­tenten zu werden scheint, ein­deutig kleiner als er zu sein scheint.

Der Autor entwickelt eine ganz eigene Ausdrucksweise, wie ich sie so noch nie in einem anderen Werk ge­lesen habe, die aber gut zu dieser Welt passt. Ver­gleiche ba­sieren meist auf mecha­nischen Vor­gängen. Aus­giebig the­matisierte akus­tische und olfak­torische Ein­drücke spielen eine große Rolle. Aller­dings kann man den Schluss­folgerungen des Prota­gonis­ten oft nicht voll­ständig folgen. Der Band endet weitest­gehend offen, weshalb Auf­lösungen erst in Band 2 zu er­warten sind. Auf den (hoffent­lich nicht zu lange) zu warten, dürfte sich de­finitiv lohnen.

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Fazit:

Diese Kombination aus Steampunk, Fantasy-Elementen und Detektivgeschichte er­schafft eine ganz eigene und un­ge­wöhnliche Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Nebby Dove – Gefährliche Winde

Veronika Carver
Nebby Dove – Gefährliche Winde

Geburtshilfe

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Klappentext:

Die eigenbrötlerische Aeronautin Tracy Kane will die Existenz des Roten Giganten be­weisen – eines le­gen­dären Himmels­wales, der an­geblich nur in Mythen exis­tiert. Mit ihrem kleinen Luft­schiff, der Nebby Dove, begibt sie sich auf eine ge­fährliche Ex­pedition. Doch auch die ge­fürch­teten Luft­piraten um Captain Magnus Woodleg suchen das majes­tätische Tier, um es für Ruhm und Reich­tum zu er­legen.

Allein hat Tracy keine Chance. Völlig unvorhergesehen schart sich eine zusammen­ge­würfelte Crew um sie: ein flüch­tender Luft­pirat, das Mu­siker-Trio Aether­klang, ein quir­liger Tou­risten­führer und eine ge­rissene Inge­nieurin.

Während Tracy versucht, sich inmitten des bunten Haufens zurechtzufinden, sitzen ihr nicht nur die Piraten im Nacken, son­dern sie wird auch noch in einen Strudel po­li­tischer Machen­schaften ein­ge­sogen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nicht nur für sie und ihre Crew den Tod be­deuten könnte …

Das atemberaubende Abenteuer hoch in den Lüften – voller Vielfalt, Freundschaft und Mut.

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Rezension:

Tracy Kane ist überzeugte Aeronautin und Einzelgängerin. Als sie nach einem le­gen­dären Him­mels­wesen suchen will, ge­rät sie je­doch in Kon­kurrenz mit einem be­rüch­tigten Luft­piraten. Plötzlich sammeln sich auf ihrem kleinen Luft­schiff immer mehr Leute an. Lang­sam wächst diese Gruppe zu einer ver­schwo­renen Ge­meinschaft zu­sammen.

Steampunk? Fantasy? Irgendwie ist Veronika Carvers Geschichte sowohl beides als auch beides nicht so ganz. Die Welt, in der dieses Buch an­ge­siedelt ist, kann man de­fi­nitiv als Fan­tasy-Welt be­zeichnen. Außer ‚rich­tigen‘ Men­schen gibt es hier nämlich auch Tier­wesen, die Men­schen zwar ähneln, gleich­zeitig aber auch starke Merk­male des je­weiligen Tieres auf­weisen. Auch mehrere An­ge­hörige der Prota­gonis­ten-Gruppe ge­hören zu diesen Wesen. Luft­schiffe als wichtige Hand­lungs­ele­mente klingen na­türlich sehr nach Steam­punk. Dampf­antriebe als cha­rakter­liches Merk­mal dieses Genres sind je­doch (an­schei­nend) nicht vor­handen. Auf die Funktions­weise der Luft­schiffe wird aller­dings über­haupt nicht ein­ge­gangen. Eigent­liches Haupt­thema der Story ist das Ver­hältnis zwi­schen den Men­schen und den teil-tie­rischen Wesen. Dabei wird das Bild einer über­ra­schend kom­plexen Ge­sellschaft ent­worfen. Auch das Liebes­leben der Haupt-Prota­gonis­tin wird am Rande immer wieder the­matisiert, ohne dabei zu sehr in den Fokus zu rücken. Am Ende er­gibt sich eine Ge­schichte, die über­zeugen kann, auch wenn nicht klar wird, ob das Ende dieses Buches auch das Ende der er­zählten Ge­schichte ist, oder ob noch eine Fort­setzung zu er­warten ist.

Die Autorin erzählt aus wechselnden Perspektiven. Was (speziell in Passagen, in denen es massiv auf­tritt) je­doch störend wirkt, ist die Ver­wen­dungen von Gender-Formu­lierungen wie Stu­dierende statt Stu­denten oder Musi­zierende statt Musiker.

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Fazit:

Dieses interessante Fantasy-Steampunk-Crossover entfernt sich weit von den in beiden Genres ein­ge­führten Schemata.

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Der Sturz des Drachen – 2 – Der blutrote Phönix

Amber Chen
Der Sturz des Drachen – 2 – Der blutrote Phönix


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Übersetzung: Katrin Aust

Das Herrschaftssiegel

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Klappentext:

Die Fortsetzung zu „Von Jade und Drachen“, der epischen Silkpunk-Fantasy, inspiriert von der le­gen­dären Qing-Dynastie. Zwei Jahre nach­dem Ying die Ingenieurs­gilde und den Geist des un­ge­rechten Todes ihres Vaters hinter sich ge­lassen hat, scheint das Leben all­mählich wieder einen An­schein von Nor­malität zu er­langen. Doch die Un­ruhen auf den Neun Inseln reißen nicht ab und zwingen Ying zu­rück in die an­ge­spannte po­litische Welt des neuen Ober­komman­dierenden Ye-yang. Schon bald müssen Ying, Ye-yang und ihre ehe­maligen Freunde aus der Gilde zu­sammen­arbeiten, um einen Weg zu finden, die ge­rissenen Piraten zu über­listen, die die Meer­engen ter­rorisieren – sowie das schwer fass­bare Super­hirn, das sie kon­trolliert. Unter­dessen lebt Yings Schwester Nian in der Haupt­stadt und wartet auf den Tag, an dem sie end­lich den Ober­komman­dierenden hei­raten wird. Doch die Haupt­stadt ist ge­fähr­licher, als sie er­wartet, und als sie einer düs­teren Ver­schwörung auf die Schliche kommt, muss sie das Ge­heimnis recht­zeitig lüften, um zu ver­hindern, dass das Ober­kommando von innen heraus zu­sammen­bricht. Be­ständig tauchen neue Ge­fahren auf, die die Neun Inseln zu zer­reißen drohen. Um diesen Sturm zu über­stehen, müssen Ying und ihre Lieben schwierige Ent­scheidungen treffen. Werden sie einen Weg finden, ihre Feinde zu be­siegen und zu über­leben, wäh­rend die Welt am Rande der Zer­störung steht? Und wird all das es den Preis wert sein?

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Rezension:

2 Jahre sind vergangen, seit Ying Ingenieursgilde und Hauptstadt verlassen hat. Sie lebt mittler­weile ein eher ruhiges Leben am Meer. Ihre Schwester Nian lebt unter­dessen am Hof und wartet auf die arran­gierte Hochzeit mit dem Ober­komman­dierenden Ye-yang, der aller­dings wenig Interesse an einer An­näherung zu haben scheint. Statt­dessen hat sie sich mit dessen jüngeren Bruder Ye-kan an­ge­freundet. Die Ruhe beider Schwestern endet je­doch, als die Neun Inseln zu­neh­mend von einer Piraten-Flotte be­droht werden, wäh­rend sich in der Haupt­stadt eine Ver­schwörung ent­wickelt.

Die Welt, in der Amber Chen ihre Steampunk-Fantasy-Dilogie ansiedelt, hebt sich schon durch ihr asia­tisches Setting von denen ab, die der Genre-Fan hier­zu­lande ge­wohnt ist. Eine zeit­liche Ver­ortung fällt schwer, da die Technik etwa der ‚ge­wohnten‘ Steam­punk-Epoche des 19. und frühen 20. Jahr­hunderts ent­spricht, die ge­sell­schaft­lichen Struk­turen je­doch (zu­mindest aus euro­päischer Sicht) deutlich frü­heren Zeiten ähneln. Die Hand­lung setzt un­ge­fähr 2 Jahre nach dem Ende des 1. Bandes („Von Jade und Drachen“) ein. Auch the­matisch unter­scheiden sich beide Bände etwas. Lagen in Band 1 haupt­sächlich die Be­mühungen der Prota­gonis­tin, als Frau in der Inge­nieurs­gilde auf­ge­nommen und ak­zeptiert zu werden, im Fokus, ist es dies­mal der Kampf ge­gen Piraten und Vers­chwörer. Yings Schwester Nian kommt dies­mal eine er­heblich größere Rolle zu. Sie er­scheint bei­nahe wie eine 2., gleich­be­rechtigte Prota­gonis­tin. Die Ro­mantasy-Ele­mente werden na­türlich weiter the­matisiert, wirken beim Lesen aber nicht störend.

Mit Nian als 2. Protagonistin kommt in diesem Band auch eine 2. Erzählperspektive hinzu, so­dass die Autorin dies­mal zwi­schen beiden wechselt.

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Fazit:

Diese Dilogie, die Steampunk in eine historische, fernöstlich geprägte Welt verlegt, kann ge­rade mit ihrer Anders­artigkeit über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Von Feuer und Dampf

Stefan Cernohuby (Hrsg.)
Von Feuer und Dampf

Zwischen Dampf- und Golem-Power

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Klappentext:

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?

… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?

… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen

… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?

… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität er­schaffen. Sie er­zählen kleine und große, je­doch stets mit­ein­ander ver­knüpfte Ge­schichten in den Städten Berlin, Wien, Ham­burg und München. Die Antho­logie­reihe ‚Spiegel­welten‘ prä­sentiert mit ‚Von Feuer und Dampf‘ das erste deutsch­sprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steam­punk widmet.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Prolog – Torsten Sträter
Saubere Arbeit – Charlotte Engmann
Mit Begleitung – Oliver Hohlstein
Der Rosenbaum-Golem – Gerd Scherm
Der Puppenspieler – Felix Woitkowski
Die Weltmaschine – Andreas Gruber
Die Sache mit Valentin – Claudia Hornung
Die neue Eiszeit – Nina Horvath
Das Dampftaxi – Stefan Cernohuby
Exotische Intrigen – Sylke Brandt
Kesselchen – Philipp Bobrowski
Die Luft der Freiheit – Chris Schlicht
Die letzte Fahrt der Prometheus – Stefan Cernohuby
Minimale Chancen – Michael Wozonig
Raketen und Revoluzzer – Damian Wolfe
Der Automaten-Imbiss – Marco Ansing
Das Trambahnritzenreinigungsweiberl – Simone Edelberg
Epilog – Torsten Sträter

Diese von Stefan Cernohuby herausgegebene Antho­logie fällt aus dem Rah­men, und das gleich in mehr­facher Hin­sicht. Dass die Antho­logie sich dem Thema Steam­punk ver­schriebt, ist zwar nicht so häufig zu beo­bachten, aber auch nicht als über­mäßig außer­ge­wöhnlich an­zu­sehen. Antho­logien gibt es schließ­lich zu bei­nahe jedem Thema oder Genre. Was für Antho­logien da­gegen wirklich a-typisch ist, ist das Zu­sammen­spiel der Ge­schichten. Meist werden schließ­lich Kurz­geschichten ver­schiedener Autoren zu­sammen­gefasst, die zwar alle eine ge­meinsame Grund­idee ver­folgen, diese aber un­ab­hängig von­ein­ander von ver­schiedenen Seiten an­gehen. Ge­nau das trifft bei „Von Feuer und Dampf“ aber nicht zu. Die ei­nzelnen Bei­träge ver­weisen immer wieder mehr oder weniger deutlich auf­ein­ander. Das zeigt sich zwar be­sonders inner­halb der ‚Städte­abschnitte‘, doch gibt es der­artige Über­schnei­dungen auch über diese hinaus. Bei­spiels­weise wird im Berlin-Ab­schnitt in der Ge­schichte „Mit Be­gleitung“ bei einem Ge­spräch bei­läufig er­wähnt, dass die Ein­weihung des Ele­fanten­tors kurz be­vor­steht. Der Prota­gonist der Kurz­geschichte „Der Rosen­baum-Golem“, ein Er­finder und Indus­trieller, wohnt dieser Ein­weihung dann bei, wäh­rend „Der Puppen­spieler“ das Er­eignis aus einer gänz­lich an­deren Sicht er­lebt. Ein ähn­liches In­ein­ander­greifen ist in diesem Buch immer wieder zu beo­bachten. Zwi­schen den be­teiligten Autoren muss es also um­fang­reichere Ab­sprachen ge­geben haben.

Inhaltlich steht natürlich Steampunkt im Fokus der grob um die Wende vom 19. zum 20. Jahr­hundert an­ge­siedelten Ge­schichten. Die Genre-typische Technik spielt na­türlich immer eine Rolle, doch spielt in manchen Bei­trägen wie „Der Rosen­baum-Golem“ auch die Mytho­logie eine Rolle. In anderen werden soziale Aspekte der Zeit ein­be­zogen oder in „Das Tram­bahn­ritzen­reinigungs­weiberl“ femi­nistische As­pekte the­matisiert. Auf­fällig ist, dass es eigent­lich keine nega­tiven Aus­rutscher wie in den meisten anderen Antho­logien gibt. Alle 15 Kurz­geschichten können über­zeugen, Pro­log und Epi­log, die hier im Grunde eigen­ständige Ge­schichten sind, eben­falls.

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Fazit:

Steampunk-Fans kann diese sowohl außergewöhnliche wie auch gelungene Antho­logie sehr empfohlen werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Luzia Pfyl
Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Sonderbehandlung für Wandler

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Klappentext:

Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Orga­nisation, die sich ihnen ent­gegen­stellt: das Minis­terium der Welten.

Detective Melody Hampton will den Rauswurf aus dem Ministerium der Welten nicht auf sich sitzen lassen. Der Mord­fall mit dem Schleim­haufen ge­hört ihr. Sie be­schließt, auf eigene Faust nach der ge­heimnis­vollen Kreatur aus dem Riss zu suchen. Eine ein­malige Chance taucht plötzlich vor ihr auf und Melodys Ehr­geiz lässt sie alle Vor­sicht ver­gessen. Erst, als sie sich in den Fängen des Ge­stalt­wandlers wieder­findet, rea­lisiert sie, dass sie ziemlich tief in der Patsche steckt. Melody setzt alles daran, die Jäger River und Norrick zu kon­taktieren. Sie ahnt nicht, dass sie dem Wandler damit in die Hände spielt und die Jäger direkt in eine Falle laufen.

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Rezension:

Bei der Polizei hatte Detective Melody Hampton nie Probleme gehabt. Schließ­lich ist sie die Tochter des Polizei­chefs. Beim Minis­terium der Welten nützt ihr das da­gegen wenig. Doch gerade hier will sich Melody selbst be­weisen, dass sie auch auf eigenen Beinen stehen kann. Des­halb will sie einen Wandler auf eigene Faust stellen. … was ziem­lich leicht schief­gehen kann.

Da mich Luzia Pfyls Steampunk-Detektiv-Reihe „Frost & Payne“ über­zeugen konnte, hatte ich schon kurz nach Er­scheinen auch ihrer neuen Steam­punk-Grusel-Fan­tasy-Reihe mit dem 1. Band („Der Riss“) aus „Das Minis­terium der Welten“ eine Chance ge­geben. Dieser hatte mich aller­dings nicht so ganz packen können, wes­halb ich diese Reihe dann vor­läufig nicht weiter­verfolgt habe. Das war vor etwa 6½ Jahren. Als ich dann kürzlich (eben­falls nach einer längeren Pause) beim ver­meintlich letzten „Frost & Payne“-Band („Hurri­cane“) an­ge­langt war, hatte ich (be­vor mir auf­fiel, dass die Reihe an der Stelle gar nicht endet) mich schon ent­schlossen, auch dem Minis­terium noch eine Chance zu geben. Mittler­weile weiß ich aller­dings, dass auch die vor­liegende Reihe nach nur 3 Bänden abrupt ab­ge­brochen wurde. Trotz­dem habe ich diesen Band ge­lesen und werde das wohl auch mit Band 3 tun. Wes­halb Luzia Pfyl ihre beiden Reihen mitten­drin ab­brach und seitdem nichts mehr ver­öffentlicht, ist mir ein Rätsel (siehe auch meine Re­zension zu „Hurri­cane“).

Der vorliegende 2. „Das Ministerium der Welten“-Band konnte mich besser als sein Vor­gänger in Bann ziehen. Die Ge­schichte ge­winnt jetzt zu­nehmend Fahrt. Um so be­dauer­licher ist es, dass wir wahr­scheinlich auch hier nie das Ende er­fahren werden.

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Fazit:

Mit Band 2 gewinnen diese Urban-Fantasy-Steampunk-Welt und ihre Wesen ihre eigene Dy­namik.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Frost & Payne – 15– Hurricane (Hörbuch)

Luzia Pfyl
Frost & Payne – 15 – Hurricane (Hörbuch)


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Sprecher: Martin Kuupa

Der Duft bitterer Mandeln

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Klappentext:

Das Hurricane ist eine berühmt-berüchtigte Bar in New Orleans, in der nicht nur die Pro­minenz der Stadt ver­kehrt, son­dern auch der kri­minelle Unter­grund. Welten ver­mischen sich, die Polizei schaut weg.

Als eines Nachts die Leiche des Besitzers der Bar gefunden wird, werden Frost und Payne von dessen Witwe an­ge­heuert, den Mörder zu finden und werden da­bei in einen Strudel aus Kor­ruption, Ver­rat und Eifer­sucht ge­zogen.

Zeitgleich trifft Cecilia Payne in der Stadt ein, um ihrem Ex-Mann und dessen Part­nerin Druck zu machen. Die Suche nach ihrer Tochter soll inten­siviert werden, koste es, was es wolle.

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Rezension:

Lydia Frost und Jackson Payne besuchen eine Bar, die einen gewissen Ruf hat. Als sie plötz­lich einen Schrei hören, sind sie na­türlich sofort alarmiert. Wie sich heraus­stellt, hat die Be­dienung einen Gast, der seit längerem ein Zimmer über der Bar be­wohnt, tot aufgefunden. Na­türlich sehen sie die beiden Detektive die Sache näher an. Dabei fällt ihnen sofort ein Bitter­mandel-Geruch im Zimmer auf.

Hier ist er also: der letzte Band der Steampunk-Fantasy-Reihe „Frost & Payne“. Der letzte Band? Und ge­nau hier fangen die Fragen an. In meinen Re­zensio­nen zu den ver­gangenen beiden Bänden („Das neue Land“ und „Der Tote im Sumpf“) hatte ich be­reits er­wähnt, dass es mir ein Rätsel war, wie Luzia Pfyl alle Hand­lungs­fäden in den nur 3 Bänden der 2. Staffel ab­schließen will. Dieser Band bietet nun die frus­trierende Ant­wort: Die Ge­schichte ist über­haupt nicht ab­ge­schlossen! Es ist ein ganz nor­maler Band, der den Leser auf den nächsten warten lässt. Nur ist dieser 16. Band nie er­schienen. Der vor­liegende Band er­schien 2021, diese Hör­buch-Fas­sung 2022. Da­nach pas­sierte ein­fach nichts mehr in dieser Reihe und auch nichts anderes von Luzia Pfyl. Auch ihre andere Reihe „Das Minis­terium der Welten“ endete nach nur 3 Bänden abrupt. Beim Nach­for­schen nach den Gründen musste ich fest­stellen, dass die ehe­malige Home­page der Autorin von einer neuen Be­sitzerin über­nommen wurde, die ihr Geld aller­dings auf ganz andere Art und Weise ver­dient. Das Original ist nur noch auf archive.org zu finden (https://web.archive.org/web/20220527180627/https://www.luziapfyl.ch/frost-payne-die-serie/). Auch den Face­book-Auftritt gibt es nicht mehr. Das wieso-wes­halb-warum konnte ich noch nicht er­gründen.*

Ansonsten ist diese 15. wieder eine typische und erneut gelungene Folge dieser Reihe, die den Leser mit der Er­wartung auf den fol­genden Band zu­rück­lässt. Nur dass dieser wahr­scheinlich nie kommen wird.

Fazit:

Das abrupte vorzeitige Ende dieser überzeugenden Reihe lässt den Leser ratlos zu­rück.

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* Falls jemand Hinweise zum Thema hat, sind mir entsprechende Kommentare jederzeit willkommen!

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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