Geist – ledig, schlecht gelaunt, zu verschenken

Allyson Snow
Geist – ledig, schlecht gelaunt, zu verschenken

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Geistersorgen

Klappentext:
Das Haus ist verflucht!
In einem verflucht schlechten Zustand, aber davon lässt sich Joanne den Einzug ins Eastend House nicht vergällen. Und wenn sich die Geister bis zur Decke stapeln, aus ihrem neuen Zuhause bekommt sie keiner raus!
Da beißt auch der mürrische Geist Ewan auf Granit. Die karrierebesessene Firmenanwältin hat keine Zeit für Angst. Seine besten Spuke sind verschwendete Geistermüh. Es braucht schon brachiale Gewalt, um Joannes Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Kaum gelingt ihm das, passiert etwas, womit er im Tode nicht gerechnet hat: Plötzlich werden Teile an ihm lebendig, die schon lange vermodert sein sollten – darunter sein Herz. Aber davon darf sich Ewan nicht beirren lassen. Sein Fluch muss erfüllt werden.
Er hat dreiunddreißig Tage Zeit, die aufmüpfige Bewohnerin hinauszuekeln, oder sie wird wie alle vor ihr sterben. Joanne wäre jedoch nicht Joanne, wenn sie nicht sogar dem Teufel sein letztes Hemd – oder seinen letzten Geist – aus den Rippen klagen würde!

Rezension:
Geschieden und die alte Wohnung auch noch ausgebrannt – da kommt es Joanne gerade recht, dass sie vor kurzem ein Häuschen auf dem Land geerbt hat. Dass es darin angeblich spuken soll, glaubt die erfolgreiche Anwältin keine Sekunde. Kein Wunder, dass der hier wirkende Geist schnell am Verzweifeln ist. Eine Bewohnerin, die für all seinen Spuk natürliche Erklärungen findet, ist ihm in seiner langen ‚Dienstzeit‘ noch nie untergekommen. Schnell werden andere Geister auf sein Versagen aufmerksam. Dabei läuft die Uhr. Nach spätestens 33 Tagen muss die neue Besitzerin in die Flucht gejagt sein.
Nach Allyson Snows genialer „Verflixt und zugebissen“-Trilogie waren die Erwartungen an ihren Ausflug ins Geisterreich natürlich groß. Waren es dort Vampire, die sich mit den Menschen herumplagen mussten, gilt es hier, herauszufinden, ob der Mensch oder doch eher der Geist das eigentliche Opfer des Aufeinandertreffens ist. Auch hier präsentiert die Autorin wieder einige verrückte Ideen, wie der Leser sie schon aus der genannten Trilogie gewohnt ist. Wer hat schließlich schon einen Geist kennengelernt, der sich mittels seiner mentalen Kräfte in einen Chat auf dem Laptop einklinken kann? Trotzdem erreicht diese Geister-Urban-Fantasy das Niveau der Vampir-Geschichte leider nicht annähernd. Auch wenn einzelne Situationen durchaus gelungene Komik bieten, fehlt eine Handlung im eigentlichen Sinn bedauerlicherweise weitgehend. Waren Liebeleien zwischen Vampir und Mensch eher augenzwinkerndes Beiwerk, ist dieses Buch praktisch eine Lovestory zwischen Geist und Mensch, mit anderen Worten eine Geister-Romantasy.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte wechselweise aus Sicht des Geistes und seiner neuen Mitbewohnerin. Dabei gibt es auf sprachlicher Ebene nichts auszusetzen. Die lustigen Szenen wirken gelungen. Meine Kritik bezieht sich lediglich darauf, dass dieses Buch sich als (humorvolle) Liebesgeschichte entpuppt, bei der die Urban-Fantasy-Elemente fast wie nebensächliches Beiwerk wirken. Zielgruppe dürften eher Romantasy- als klassische Urban-Fantasy-Fans sein.

Fazit:
Bei dieser Geister-Romantasy liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Lovestory.

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Der Da Vinci Fluch – 1 – Bloodmoon is coming

Katharina Sommer
Der Da Vinci Fluch – 1 – Bloodmoon is coming

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Leonardos Gegner

Klappentext:
„Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…“
Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.
Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…

Rezension:
Carrie wechselt auf eine Privatschule für normale Menschen. Sie hat keine andere Wahl, denn an der Höheren Magischen Lehranstalt, die sie bisher besuchte, hat sie nach dem Verlust ihrer Magie keine Zukunft. Das Kennenlernen ihrer neuen Mitschüler verläuft nicht ganz unproblematisch. Nachdem im Geschichtsunterricht jedoch die Sprache auf die jeweiligen eignen Vorfahren kommt, beginnt sich ausgerechnet Francis, der beliebteste Junge der Schule, für Carrie zu interessieren. Als sie ihn jedoch zuhause besucht, erlebt Carrie eine Überraschung.
Urban-Fantasy-Geschichten mit jugendlichen Protagonisten beginnen oft damit, dass ein nichtsahnender Jugendlicher überraschend erfährt, magische Fähigkeiten zu besitzen, und deshalb in Zukunft eine spezielle Schule besuchen soll. Hier ist die Ausgangslage beinahe umgekehrt. Die 17-jährige Protagonistin kennt Magie von Kindheit an und muss nach deren Verlust auf eine normale Schule wechseln. Dass die Magie sie trotzdem ‚verfolgt‘, kann sie da noch nicht ahnen. Ein alter Fluch und eine Zeitreise sind die weiteren Zutaten des magischen Abenteuers. Dass speziell weibliche Autoren derartiger Fantasy-Literatur selten auf eine Lovestory verzichten können, zeigt sich allerdings auch hier wieder.
Die Autorin lässt ihre Protagonistin deren Erlebnisse aus der Ich-Perspektive erzählen. Das eigentliche Zeitreise-Abenteuer ist durchaus interessant und bietet auch unerwartete Wendungen, die den Leser an die Geschichte fesseln. Was beim Lesen jedoch etwas stört, sind diverse Unstimmigkeiten. Manche Aspekte des Lebens im Jahr 1500 passen einfach nicht ganz. Auch in der Gegenwart wirken speziell die zwischenmenschlichen Aspekte nicht stimmig. Natürlich muss man dem 1. Teil einer Dilogie zugutehalten, dass einige Unstimmigkeiten im folgenden Teil noch erklärt werden könnten, beim Verhältnis Carries zu ihren neuen Mitschülern dürfte das aber relativ unwahrscheinlich sein. So wird sie gleich bei ihrer Ankunft in der neuen Schule von der ‚Klassen-Queen‘ schroff empfangen, nur um wenige Minuten später, noch vor der 1. Schulstunde von ebendieser in ihre Clique aufgenommen zu werden. Schon wenige Tage später, während derer sie sich nur im Unterricht gesehen haben, wird die Protagonistin vom anderen Mädchen sogar unaufgefordert vor ihren Eltern gedeckt. Das wirkt alles nicht ‚echt‘, weshalb die Handlung in der Gesamtheit trotz der interessanten Zeitreise- und Fluchgeschichte nicht richtig funktioniert. Der Epilog weckt allerdings zweifellos Interesse an der Auflösung des selbsterschaffenen Zeitreiseparadoxons.

Fazit:
Dieses interessante magische Zeitreiseabenteuer leitet leider an unglaubwürdigen zwischenmenschlichen Verhaltensweisen.

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Träger des Feuers – 1 – Die Wiedergeburt

Harry N. Bockman
Träger des Feuers – 1 – Die Wiedergeburt

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Der Gott des Feuers

Klappentext:
Von der Menschheit vergessen, führen die Götter einen erbarmungslosen Krieg um die Herrschaft über die Welt. Eine uralte Prophezeiung verteilt die Rollen im göttlichen Ränkespiel neu und lässt in einer kleinen Hafenstadt unerklärliche Ereignisse geschehen. Der junge Fin muss daraufhin seine Heimat verlassen und sich auf eine ungewisse Reise an die Grenzen der bekannten Welt begeben. Unsichtbare Gefahren lauern überall, während mächtige Feinde versuchen, Fin an der Entdeckung der Wahrheit zu hindern. Ihm und seinen Verbündeten bleibt nicht viel Zeit, um die Zeichen der Vorsehung richtig zu deuten. Ein ungleicher Kampf um die Zukunft der Menschheit beginnt und bald schon muss Fin erkennen, dass sein Schicksal die Macht hat, den Lauf der Welt zu verändern.

Rezension:
Fin ist ein Alan. So nennt man die Kinder aus einem fremden Land, deren Eltern und größeren Geschwister von Unbekannten entführt wurden und die jetzt als Waisen in Nydhaven bei Pflegeeltern leben. Da es damals allerdings weniger aufnahmewillige Familien als verwaiste Alan gab, verpflichtete die Stadtverwaltung 3 alleinstehende Männer, sich gemeinsam um Fin zu kümmern – einen Wirt, einen Fischer und einen Fernhändler. Aber das ist lange her. Fin geht seinem 15. Geburtstag entgegen, dem Tag, an dem er nach Nydhavener Tradition großjährig wird. Doch bevor es soweit ist, häufen sich merkwürdige Vorfälle – und Fin muss die Stadt und seine Freunde eilig verlassen. Eine abenteuerliche Reise quer durch die Welt beginnt, deren Ziel Fin kaum beeinflussen kann.
Ein Fantasy-Abenteuer mit jugendlichem Helden und einer klassischen Heldenreise verspricht Harry N. Bockmans Mehrteiler zu werden, liest man den Klappentext. Zumindest für diesen 1. Band trifft das auch weitgehend zu. Der Autor legt das Abenteuer seines jungen Protagonisten in epischen Ausmaßen an. Sowohl Fin als auch die – wie in diesem Genre gewohnt – mittelalterlich geprägte Welt werden dem Leser detailreich nahegebracht. Zusammen mit dem Protagonisten lernt der Leser verschiedenste Winkel dieser Welt kennen. Gemeinsam gewinnt man nach und nach Einblicke in das Wirken von Göttern, die in Nydhaven schon beinahe vergessen sind.
Leider liegt genau in dieser Ausführlichkeit auch eine Schwäche des Buches. Über weite Teile der Handlung hinweg ‚passiert‘ nicht wirklich etwas. Der Leser erlebt nur mit, wie der Held wie ein Blatt im Wind ohne eigene Entscheidungen ziellos durch die Gegend geweht wird. Vieles wirkt einfach zu ausführlich beschrieben. Erst zum Ende dieses Bandes hin kommt eine Handlung im engeren Sinne ins Rollen. Im Rahmen einer Leserunde erwähnte der Autor zwar, dass einige der bisher unwichtig wirkenden Details in späteren Bänden noch eine Bedeutung bekommen, doch ändert dies nichts daran, dass diese dem Leser beim Lesen dieses Buches nicht fesseln können. Gerade junge Leser – das Buch wird für Leser ab 10 Jahren empfohlen – dürften nicht die Geduld aufbringen, bis zu den interessanten Abschnitten durchzuhalten. Nach meiner Meinung hätte man die rund 550 Seiten der Handlung um bestimmt ⅓ ‚eindampfen‘ können.
Der Fokus folgt stets dem Protagonisten, und der Leser erfährt stets nur, was auch diesem bekannt ist. Trotz der Längen ist der Stil des Autors angenehm lesbar. Fins Abenteuer macht durchaus Lust auf die Fortsetzungen. Allerdings ist zu hoffen, dass diese nicht ganz so episch ausfallen, sondern sich stärker auf die eigentliche Handlung konzentrieren.

Fazit:
Dieses an sich interessanter Jugend-Fantasy-Abenteuer könnte eine deutliche Straffung vertragen.

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Mittelmeer-Passagen

Winrich C.-W. Clasen (Hrsg.), W. Peter Schneemelcher (Hrsg.)
Mittelmeer-Passagen

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Immer am Rand lang

Klappentext:
Bei der Wanderung um das große Meer der Antike begegnen uns erdachte und tatsächliche Personen, seltsame Geschichten und ungewöhnliche Bilder. So treffen wir Hannibal und Heidegger, durchstreifen die Wüste bei der Oasenstadt Merw, erleben den Brand der Bibliothek von Alexandria und betrachten Gemälde des Orientalismus. Wir lesen aber auch von Flüchtlingen im Jahr 1940 und lauschen einem syrischen Lehrer des 4. Jahrhunderts. Das Faszinosum Mittelmeer – hier finden wir farbige Splitter vom Gesamtbild.
Mit Beiträgen von Gisbert Haefs, Manfred Geier, Jens-Martin Kruse, Rudyard Kipling, Hans Pesch, Matthias Westerhoff, Ute Pietruschka, J.J. Tubach, Wernrt H. Schmidt, Rüdiger Strempel, Andreas Blasius, W. Peter Schneemelcher und Winrich C.-W. Clasen.

Rezension:
Rund um das Mittelmeer konzentrieren sich zahlreiche Städte und Gebiete, die bedeutende Rollen in der Geschichte gespielt haben. Zahlreiche Beispiele dürften jedem mühelos einfallen. Dieses Buch – man könnte es fast als Anthologie bezeichnen – fasst eine Reihe von Beiträgen zu geschichtlichen Aspekten der Region reich bebildert zusammen. Die Bandbreite reicht dabei von fiktiven Geschichten über Berichte historischer Ereignisse bis hin zu einem Schriftsteller-Interview.
Auch wenn es sich bei den „Mittelmeer-Passagen“ ‚nur‘ um ein Taschenbuch handelt, fällt die sehr gute Ausstattung ins Auge. Reinweißes Papier, optisch überzeugender, grafisch sehr gut gelungener Satz und hochwertige, gut gedruckte Bilder machen das Lesen zu einem Vergnügen.
Wo Licht ist, gibt es aber meist auch Schatten. Da macht dieses Buch leider keine Ausnahme. Und dieser Schatten liegt in diesem Fall in der Themenauswahl. Aus der überreichen Auswahl geschichtlicher Geschehnisse der Region wurden leider (zu) viele christlich geprägte ausgewählt. Andere beim Thema „Mittelmeer“ naheliegende Themen wie beispielsweise das (vorchristliche) Römische Reich oder das alte Ägypten in vorgriechischer Zeit werden dagegen genauso völlig ignoriert wie die interessante Zeit der italienischen Stadtrepubliken. Neben sehr interessanten Beiträgen wie den über die Bibliothek von Alexandria oder den über Karthago finden sich so auch mehrere, die für mich als Atheisten entweder uninteressant oder sogar unverständlich (wie der Beitrag zu Jerusalem) sind. Eine etwas ausgewogenere Gewichtung wäre hier sehr wünschenswert gewesen.

Fazit:
Einer hervorragenden optischen Gestaltung steht leider eine etwas einseitige, zu sehr christlich bezogene Themenwahl gegenüber.

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Athania Fünf Reiche – 1 – Das Silberkind

Dina Sander
Athania Fünf Reiche – 1 – Das Silberkind

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Hexenkräfte

Klappentext:
Athania, Mittelpunkt der Fünf Reiche, wurde seiner Herrscherin Arantaja beraubt. Fünf Hexen sollten sie bewachen, doch eine Hexe verfolgt ihre eigenen Ziele. Ein kleines Mädchen mit Silberaugen taucht im Dorf Goldbachtal des Reiches Odania auf. Heilerinnen sterben auf mysteriöse Weise. Die Magie der Welt gerät in Gefahr und alle magische Wesen, Feen, Gnome, Nixen und Zwerge, fürchten um ihr Überleben. Ist das Silberkind der Schlüssel zur Rettung von Athania und den Fünf Reichen?

Rezension:
Vor Jahren tauchte in Goldbachtal ein kleines Findelkind auf. Die Einwohner beschlossen, das Mädchen gemeinsam aufzuziehen. Doch obwohl die Kleine mit allem Lebensnotwendigen versorgt und anständig behandelt wurde, fühlte sich niemand zuständig, ihr einen Namen zu geben. Als die ortsansässige Heilerin händeringend nach geeigneten neuen Schülerinnen sucht, setzt sie das Mindestalter der Bewerberinnen immer weiter herab – bis man ihr das erst 6-jährige Mädchen mit den silbernen Augen aber ohne Namen als Bewerberin vorstellt. Die Heilerin ist überrascht, denn die Kleine scheint über die benötigten Kräfte zu verfügen. Sie nimmt sie auf und gibt ihr den Namen Rowena. Aber plötzlich sterben mehrere ihrer älteren Schülerinnen – und die Leute im Dorf halten Rowena für die Schuldige, für eine Hexe.
Auch wenn die (Haupt-)Protagonistin in Dina Sanders Fantasy-Geschichte noch sehr jung ist, ist dieses Buch keinesfalls für Leser in Rowenas Alter geeignet. Dafür wäre die Geschichte viel zu komplex. In welcher Altersgruppe die passende Zielgruppe liegt, ist schwer zu beurteilen. Teilweise wirkt das aus wechselnden Blickwinkeln diverser Prota- und Antagonisten erzählte Geschehen fast märchenhaft-poetisch. Gerade wegen der Komplexität ist die Reihe jedoch durchaus auch für Erwachsene gut lesbar, zumal manche Zusammenhänge erst gegen Ende dieses Bandes erkennbar werden. Das dürfte die Geduld junger Leser deutlich überfordern. Ganz zum Schluss werden sogar noch neue Handlungsstränge angerissen, deren Bedeutung für die kommenden Bände bisher kaum zu erahnen ist. Überhaupt ist zu erwarten, dass sich die Komplexität noch weiter steigert, da sich die Handlung bisher auf Odania als einziges der namensgebenden 5 Reiche konzentriert.
Neben Menschen, die teilweise gewisse magische Begabungen aufweisen, Hexen und Göttern tauchen in dieser Fantasy auch Pegasi, Feen, Gnome, Zwerge, Nixen und ähnliche, aus dem Genre vertraute Wesen auf. Speziell die Kombination der typischen Fantasy-Wesen mit Göttern als unmittelbar in Erscheinung Tretenden kann man wohl als relativ außergewöhnlich betrachten. Mir fällt spontan zumindest kein anderes Buch ein, in dem beide Elemente in dieser Form zusammentreffen. Während es der Autorin allerdings gelingt, die Reaktionen und Denkweisen der Dorfbewohner realistisch darzustellen, wirken Rowenas Gedankengänge oft viel zu erwachsen für ihr Alter. Über alles betrachtet, erscheint die Geschichte bisher jedoch gut abgerundet, sodass es lohnenswert erscheint, sie in den Fortsetzungen weiter zu verfolgen.

Fazit:
Ein interessanter Einstieg in eine neue, recht komplex erscheinende Fantasy-Welt.

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Die Glocke von Whitechapel

Ben Aaronovitch
Die Glocke von Whitechapel

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Operation Jennifer

Klappentext:
Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist endlich enttarnt. Leider aber auch entwischt. Und er arbeitet weiter zielstrebig daran, die letzte Stufe seines perfiden Plans in die Tat umzusetzen. Das bedeutet: Ganz London ist in Gefahr. Peter Grant, Zauberlehrling und Detective Constable, muss zu extremen Mitteln greifen …

Rezension:
Martin Chorley, auch bekannt als der gesichtslose Magier, entwickelt sich immer mehr zu einem ernsthaften Problem für die allgemeine Sicherheit. Das hat sich mittlerweile auch in den Chefetagen der Metropolitan Police herumgesprochen. Also wird mit großem Aufwand eine abteilungsübergreifende Fahndungsgruppe, die „Operation Jennifer“, ins Leben gerufen. Und das alles unter Führung des Folly, wo auch die Zentrale eingerichtet wird. Plötzlich wimmelt es im bisher wie ausgestorben wirkenden Gebäude von Polizisten und Fallanalytikern. Die geballte Macht kommt nicht zu früh in Bewegung, denn Chorley scheint einen großen Coup zu planen. Einen, bei dem selbst die Götter nicht mehr sicher sind.
Peter Grant ist zurück. Nach der nicht ganz so überzeugenden Novelle (beziehungsweise dem Kurzroman, wie der deutsche Verlag [dtv] das Buch bezeichnet) „Geister auf der Metropolitan Line“ kehrt die Reihe um den jungen Polizisten und die übersinnlichen Vorgänge in und um London mit ihrem 7. regulären Band wieder zu ihren Stärken zurück. Wie gewohnt streut Ben Aaronovitch wieder zahlreiche Anspielungen auf Geschichte, Architektur und Popkultur in den Text ein – was das Buch schon alleine lesenswert macht, andere Leser aber offensichtlich auch stört, wie man an diversen Rezensionen zu den Büchern der Reihe erkennen kann. Ebenfalls wie gewohnt überlässt der Autor seinem Protagonisten das Wort, dem Leser die turbulenten Ermittlungsarbeiten in der 1. Person zu schildern.
Auch bei diesem Band hielt es dtv wieder für nötig, mit „Die Glocke von Whitechapel“ einen deutlich vom Original („Lies Sleeping“) abweichenden deutschen Titel zu wählen. Nebenbei sollten die Mitarbeiter, die den Klappentext sowie andere Werbetexte verfassen, das Buch eventuell vorher auch mal lesen. In allen diesen Texten wird der Protagonist nämlich als „Constable“ bezeichnet, obwohl im Roman schon auf Seite 25 berichtet wird, dass Peter vor geraumer Zeit zum Police Detectiv befördert wurde.
Teilweise wird berichtet, dieser Band würde die somit 7½-bändige Urban-Fantasy-Krimi-Reihe abschließen. Eine offizielle Bestätigung dafür konnte ich allerdings nicht finden. Auch lässt das Ende des Buches keine eindeutige Schlussfolgerung für oder gegen eine Beendigung der Reihe zu. Beides wäre möglich, ohne im Widerspruch zum Finale zu stehen.
Auch wenn die Meinungen zu dieser Reihe (wie erwähnt) die Urban-Rantasy-Fans spalten, stellt auch dieses Buch für mich wieder ein Muss für jeden Fan des Genres dar.

Fazit:
Urban Fantasy, Krimi und eine große Portion ironischen Humor – so wünscht sich jeder Fan dieser Reihe ein Peter-Grant-Abenteuer.

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Eine kleine Überraschung zum Schluss:
Kürzlich wurde ein deutscher Ableger der Peter-Grant-Reihe angekündigt. Am 20. 09. 2019 soll unter dem Titel „Der Oktobermann“ das (1.?) Abenteuer von Tobi Winter, Mitarbeiter der BKA-Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten (ebenfalls verfasst von Ben Aaronovitch) auf deutsch erscheinen.

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Das Erbe der Macht – 18 – Blutnacht

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 18 – Blutnacht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Einmal Ritter – immer Ritter

Klappentext:
Die Mauern wanken.
Bran lässt die Maske fallen und zerstört aus der Mitte heraus die Gesellschaft der Magier. Nicht einmal die Unsterblichen scheinen diesem Gegner gewachsen zu sein.
Während der Kampf tobt, erreicht Alex jenen Ort, an dem er die letzte Wahrheit über den alten Pakt erfährt. Mit allen Konsequenzen.

Rezension:
Bran mobilisiert seine Gefolgschaft. Wer sich ihm nicht anschließt, ist sein Feind – egal ob Licht- oder Schattenkämpfer. Das müssen viele feststellen. Manches ist ganz anders, als selbst die Unsterblichen denken. Der Wall, der den Nimags ihre Erinnerung an die Magie nahm, hatte einen Vorgänger. Was der verbirgt, weiß nur Bran. … und ein paar andere, die sich bisher verborgen hielten. Auf so manchen warten überraschende Erkenntnisse.
Staffelhalbzeit heißt bei Andreas Suchanek immer, dass es hoch hergeht. Das mussten die Leser seiner Reihen schon wiederholt feststellen. Außer Action gibt es da auch immer unerwartete Wendungen und große Überraschungen. Diesem Prinzip bleibt er auch bei der Halbzeit der 2. Staffel seiner Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ treu. Hier werden die Grundlagen des bisherigen Geschehens (mal wieder) auf den Kopf gestellt. Und doch schafft es der Autor auch hier wieder, dass rückblickend betrachtet alles in sich logisch bleibt. Wenn man bedenkt, wie komplex das Handlungsgefüge schon vor diesem Band war, kann man das schon beinahe als Wunder betrachten. Oder als extrem detaillierte Planung.
Fans der Reihe muss man es wohl nicht mehr sagen: Dieser Band verdient genau wie die ganze Reihe eine absolute Leseempfehlung! Jeder Fan des Urban-Fantasy-Genres, der diese Reihe noch nicht kennt, sollte ihr dringend mal einen Blick gönnen. Allerdings wäre dieser Band garantiert nicht der passende Einstieg. An Band 1 führt da kein logischer Weg vorbei.

Fazit:
Die Staffelhalbzeit der Reihe stellt (schon) wieder ein Highlight dar. Unbedingte Leseempfehlung!

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Schattenthron – 2 – Der Prinz mit dem flammenden Herz

Angelika Diem
Schattenthron – 2 – Der Prinz mit dem flammenden Herz

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Dämonenmagie

Klappentext:
Sie dachten, sie hätten gewonnen.
Sie glaubten, es wäre vorbei.
Doch die Dunkelheit ist ihnen näher, als sie ahnen.
Rahel hat mit ihrer neuen Rolle am Königshof zu kämpfen. Leonard kann ihr dabei keine große Hilfe sein. Er muss Vergangenes bewältigen und arbeitet bis zur Erschöpfung daran, die Untaten seines Vaters wieder gut zu machen. Doch die Erwartungen des Reiches lasten schwer auf ihm. Da bricht ein schrecklicher Fund alte Wunden wieder auf und zwingt Leonard zu einer bitteren Entscheidung. Zu allem Überfluss ist sein Widersacher Ivald noch immer auf der Flucht und plant bereits den nächsten Schachzug. Denn auch er kennt die Worte der Prophezeiung.
Der Kampf um den Rosenthron hat gerade erst begonnen.

Rezension:
Auch wenn König Leonard sie recht formlos zu seiner Verlobten erklärt hat, ist Rahel nicht wirklich böse auf ihn. Außerdem gibt es viel drängendere Probleme. Der alte König und sein Berater haben anscheinend über längere Zeit alle neugeborenen Kinder des Reiches dämonisch verseucht. Rahel und Rieke gehören offensichtlich zu den Wenigen ihrer Generation, die dem entgangen sind. Zudem scheint es jemand auf Rahels Leben abgesehen zu haben. Selbst handverlesene Leibgardisten können sie nicht ausreichend schützen.
Der 2. Band der „Schattenthron“-Dilogie führt Rahels Geschichte praktisch nahtlos weiter. Angelika Diem stellt ihrer Protagonistin und dem neugekrönten König noch zahlreiche Hürden in den Weg. Erfreulicherweise konzentriert sie sich dabei auf den Fantasy-Aspekt, der sehr viel stärker als beim Vorgänger in Erscheinung tritt, und lässt die Romantasy-Einflüsse ganz an den Rand treten. Eigentlich ist es eine einzige Szene, die zudem für die Handlung unbedeutend ist, die man diesem Subgenre zuordnen muss. Abenteuer-Elemente spielen dagegen eine erheblich größere Rolle. Auch etwas gruseligere Szenen sind diesmal stärker vertreten.
Wie bereits bei Band 1 lässt die Autorin die Geschichte überwiegend von ihrer Protagonistin in der Ich-Form erzählen. Ausnahmen stellen lediglich kurze Perspektivwechsel zum ehemaligen Berater des alten Königs dar. Beide Bände bilden zusammen ein abgerundetes, stilistisch gut lesbares Ganzes.

Fazit:
Im Abschluss der Jugend-Fantasy-Dilogie treten Fantasy und Abenteuer verstärkt in den Fokus der Geschichte.

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Dark Blood: Tochter der Finsternis

Mary Thorne
Dark Blood: Tochter der Finsternis

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Bruderzwist und Schwesternhader

Klappentext:
1. Niemand untergräbt meine Autorität, ohne dass sein Kopf rollt.
2. Zu viel Gewalt verdirbt den Charakter.
3. Meine Loyalität gilt dem, der meiner würdig ist.
Diesen Prinzipien folgt die Vampirin Valentina Dăneşti seit 600 Jahren.
Als ehemalige Generalin Vlad Ţepeş Draculeştis genießt sie in Genf ein Leben voller Macht und Einfluss. Zwischen dunklen Geheimnissen und den Intrigen ihrer verhassten Familie plant sie in ihrem Nachtklub die Rache an den verdammten Dschinn, die ihr Volk einst beinahe ausgelöscht hätten.
Doch gerade als ihr Ziel zum Greifen nah ist, erschüttert der Tod eines mächtigen Dschinn die magische Welt. Eine Versammlung wird einberufen. Und als würde es nicht reichen, dass man Valentina des Mordes bezichtigt, muss sie sich nach Jahrhunderten den Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Einem Schatten, um genau zu sein jenem Mann, der ihrer als Einziger jemals würdig sein könnte und über das Schicksal aller Vampire entscheidet …

Rezension:
Schon seit 600 Jahren lebt Valentina – wenn man das bei einer Vampirin so nennen kann. Praktisch genauso lange kennt sie Vlad, der Allgemeinheit besser als Dracula bekannt. Einst seine treue Anhängerin, ging sie schon vor längerer Zeit auf Abstand zu ihm. Ganz anders ihre Schwester, die Vlad immer noch treu folgt und Valentina als Verräterin ansieht. Als es jedoch zu Morden und anderen Zwischenfällen kommt, für die die Dschinn die Vampire verantwortlich machen, bleibt Valentina nichts übrig, als mit Vlad und ihrer Schwester zusammenzuarbeiten.
Vampire sind für jeden Fantasy-Fan gute Bekannte. Ob es sich dabei um die klassischen Vertreter ihrer Art handelt, die Menschen nur als Blutquelle betrachten, oder um liebe (beziehungsweise verliebte) Glitzervampire, spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Auch Meinungsverschiedenheiten zwischen dieser Spezies und den Werwölfen wurden schon oft literarisch ‚erforscht‘. Aber was haben Vampire mit Dschinn miteinander zu tun? Zumindest in Mary Thornes Variante ziemlich viel. Dass beide Wesen erbitterte Feinde sind, ist nur das Offensichtliche. Genauere Zusammenhänge erschließen sich dem Leser erst im Laufe der Handlung, in der immer wieder Rückblicke die Entstehung der gegenwärtigen Geschwisterrivalitäten zwischen den Dăneşti-Geschwistern und den Draculeştis-Brüdern erklären. In dem Zusammenhang erfährt man auch endlich mal, wie die Vampire überhaupt entstanden. Leider bleiben auch Fragen ungeklärt. Wie Vlads Bruder zu dem wurde, was er ist, bliebt beispielsweise offen. Trotz eines ‚Wesen-Lexikons‘ am Anfang des Buches verwirrt es zunächst etwas, dass es unter anderen verschiedene Dschinn-Arten oder auch verschiedene Geisterwesen gibt. Wieso hier allerdings Wesen aufgeführt werden, die im Buch nicht mal erwähnt werden, ist verwunderlich. Das Ende macht eine Fortsetzung nämlich zumindest unwahrscheinlich.
Der Stil des Romans, der aus Sicht der Protagonistin erzählt wird, lebt von den Rückblicken, die dem Leser das aktuelle Geschehen erst nach und nach verständlich machen. Manches an dieser Darbietungsform ist sicher genauso Geschmackssache wie das sicher für alle unerwartete Ende. Überzeugen können jedoch die ungewohnten Aspekte, die dem Vampir-Genre abgewonnen werden.

Fazit:
Der Reiz dieses Vampier-Romans liegt insbesondere im für das Genre ungewohnten Blickwinkel.

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Rasmus und die Gilde der Propheten – 4 – Die Innersten Wege

Gereon Sand
Rasmus und die Gilde der Propheten – 4 – Die Innersten Wege

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Die verschlafene Schlacht

Klappentext:
Der Wahrbringer ist auf der Flucht! Der brennenden Stadt der Künste im letzten Moment entronnen, verbergen Rasmus und seine Gefährten sich im ewigen Eis des Nordens, während die Republik von Ann ihre Soldaten mobilisiert, um mit Hilfe ihrer prophetischen Gaben ein- für allemal die Herrschaft über die Mittlande zu übernehmen. Als der Schnee schmilzt, treffen zwei Armeen an der Ilvenfurt aufeinander – doch wie schon zu Zeiten der ersten Propheten wird die unausweichlich scheinende Schlacht nicht nur durch Waffengewalt entschieden …

Rezension:
Der Gruppe um Rasmus und Lady di Celeste ist die Flucht aus Annstein gelungen. Das kann Wahrmeister Jovan, der fest davon überzeugt ist, der neue Wahrbringer zu sein, nicht akzeptieren. Die von ihm ausgesandten Verfolger haben den Auftrag, Lady di Celeste zu töten und alle anderen als Gefangene zurückzubringen. An der sagenumwobenen Quelle der Ilve kommt es zum Aufeinandertreffen, das anders als von allen Beteiligten erwartet verläuft. Unterdessen weilen der Barde Defou und der schwerverletzte Assassine Keshar noch in Annstein. Unabhängig voneinander geraden auch sie immer tiefer in die Intrigen Jovans hinein.
Mit dem Erwachen des neuen Wahrbringers am Ende des 3. Bandes schien Gereon Sands Tetralogie um „Rasmus und die Gilde der Propheten“ schon ihrem Finale nahe zu sein. Und doch blieb für diesen abschließenden Band noch genug Handlung übrig, um gut 600 Seiten zu füllen. Dabei kann man wirklich nicht behaupten, es würde auf diesen Seiten wenig passieren. Zum einen sind sich die Gefährten ihrer wahren Macht noch gar nicht bewusst, zum anderen strebt der (Möchtegern-)Wahrbringer Jovan danach, seine Macht zu festigen und auszudehnen. Auch andere Mitwirkende wie die Tanzenden Klingen oder der Hohe Stern versuchen weiterhin, das Geschehen nach ihren Interessen zu beeinflussen. Nachdem sich bisher alles auf die Vorgänge in und um Annstein oder zumindest die Republik Ann konzentrierte, verlagert sich der Handlungsschwerpunkt im Finale in die nördlichen Nachbarländer.
Was man dem Autor definitiv nicht vorwerfen kann, ist Vorhersagbarkeit. Das Ende fällt jedenfalls gänzlich anders aus, als es der Großteil der Leser der bisherigen 3 Bände erwartet haben dürfte. Auch der weiteren Entwicklung der Protagonisten nach dem eigentlichen ‚Showdown‘ wird Raum gegeben. Überraschend viel Raum sogar. Am Ende des Buches sind alle relevanten Fragen beantwortet, ist das Schicksal aller erwähnenswerten Personen geklärt. Dies gilt insbesondere für die zahlreichen Charaktere, aus deren Sicht die Geschichte wechselweise erzählt wurde.
Abschließend kann man dieser sehr gelungenen Fantasy-Tetralogie bescheinigen, den Leser vom Anfang bis zum Ende gefesselt und gut unterhalten zu haben, wobei (oder obwohl) auf die meisten Genre-typischen Wesen und Elemente komplett verzichtet wurde.

Fazit:
Ein würdiger Abschluss der rundum überzeugenden Fantasy-Tetralogie.

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