Ein fast perfekter Tag

Lisa Straubinger
Ein fast perfekter Tag

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Mutters Geheimnisse

Klappentext:
Apfelkuchen, Vanilleeis und eine geheimnisvolle Vergangenheit
Ellen hat einen stressigen Tag vor sich. Ihre Tochter Bianca kommt zum ersten Mal nach einem halben Jahr nach Hause. Da muss natürlich alles perfekt sein – kein Wunder, dass ihre Tochter sie für spießig hält. Doch ausgerechnet das vergessene Vanilleeis löst eine Kette von Ereignissen aus, die Ellen nie geahnt hätte.

Rezension:
Während Bianca auf der Fahrt zu ihren Eltern Streit mit ihrem Freund bekommt, stellt ihre Mutter Ellen verzweifelt fest, dass sie vergessen hat, Vanilleeis zu besorgen. Die Fahrt zum Supermarkt verläuft jedoch ganz anders als geplant. Ellens Vergangenheit, von der ihre Tochter nie erfahren darf, holt sie völlig unerwartet ein.
Könnte der Leser am Anfang von Lisa Straubingers Kurzgeschichte wegen des für den Beobachter eher humorigen Streits und der überperfekten Hausfrau noch an eine durchweg lustige Story glauben, muss er diese Annahme dann doch schnell korrigieren. Das Geheimnis der Hausfrau und Mutter stellt sich nämlich als durchaus düster heraus. Mehr sei hier zum Inhalt nicht verraten, um niemanden die Überraschung zu nehmen. Ein Kurzthriller mit humorvollen Elementen – so kann man diese gelungene, kurze Geschichte wohl am besten beschreiben.

Fazit:
Allen Lesern, die auf der Suche nach einer interessanten Pausenlektüre sind, kann dieser booksnack empfohlen werden.

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Die Sumpfloch-Saga – 1 – Feenlicht und Krötenzauber

Halo Summer
Die Sumpfloch-Saga – 1 – Feenlicht und Krötenzauber

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Bedrohung aus der Burg

Klappentext:
*** Kindle-Jahresbestseller 2012, 2013 und 2014 ***
Was passiert, wenn drei Mädchen wie du und ich in eine Welt versetzt werden, in der es Halbvampire, Krötenlehrer und magische Unterrichtsfächer gibt? Es kommt, wie es kommen muss: Früher oder später landen sie in der Festung Sumpfloch, einer Schule für unbegabte, arme, gefährliche oder anderweitig verlorene Kinder. Das Leben an dieser Schule ist abenteuerlich genug, doch es kommt noch schlimmer. Die böse Cruda, die die Kinder einst aus unserer Welt entführte, ist den Mädchen auf der Spur. Und dann sind da noch ein paar Jungs mit dunklen Geheimnissen, in die sich normale Mädchen gerne verlieben …

Rezension:
3 kleine Mädchen, kaum dem Baby-Alter entwachsen, verschwinden von einem Spielplatz und werden magisch in eine andere Welt versetzt. Dort wachsen sie unter äußerst unterschiedlichen Verhältnissen auf, bis sie im Alter von 13 Jahren auf eine magische Schule kommen. An die andere Welt, aus der sie stammen, können sie sich natürlich nicht mehr erinnern. Da sie – wie alle Kinder unserer Welt – nur über unterentwickelte magische Fähigkeiten verfügen und 2 von ihnen noch dazu in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, gibt es nur eine Schule, die sie aufnimmt: Sumpfloch. Es versteht sich, dass das nicht gerade die geachtetste der Schulen ist. Zum Glück der Mädchen weiß die Cruda, die die magische Entführung einst in die Wege leitete, nicht, welche Kinder die von ihr entführten sind. Sobald sie das in Erfahrung bringen kann, hegt sie finstere Pläne mit ihnen.
Kinder und Jugendlich an magischen Schulen gehören im Genre der Jugend-Fantasy mittlerweile zum Standard. Trotzdem schaffen es Autoren immer wieder, diesem grundsätzlichen Setting neue Varianten abzugewinnen. Im vorliegenden Fall kann man diesen Punkt durchaus als gelungen bezeichnen. Auch wenn manche Elemente schon ins Märchenhafte überhöht werden, sind die Abenteuer der Mädchen, die schnell zu Freundinnen werden, obwohl sie sich nicht aneinander erinnern können, an der Schule und auf der Burg der Cruda interessant geschildert und ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Was dagegen weniger gelungen ist, ist die Einleitung mit der Versetzung der Kleinkinder in die andere Welt. 2-jährige Kinder, die nach der gemeinsamen Versetzung in unterschiedliche Richtungen laufen – im Text ist sogar von „krabbeln“ die Rede – und so in gänzlich unterschiedliche Lebensumstände geraten, erscheinen mir selbst in diesem Genre als etwas zu unglaubhaft. Allerdings wird man als Leser mit dem Start der eigentlichen Handlung schnell über diesen schwachen Anfang hinweggetröstet, wozu auch der gut lesbare, wenn auch teilweise etwas märchenhafte Stil beiträgt. Anders als das Ende des Klappentextes vermuten (oder sogar befürchten) lässt, spielt eine Romanze (zumindest bisher) keine Rolle. Wie das im weiteren Verlauf der Reihe, die aus 8 Bänden in 11 Büchern, wovon bisher 10 erscheinen sind, aussieht, bleibt natürlich abzuwarten. Schließlich werden die Mädchen nicht jünger …

Fazit:
Dieser Auftakt eine Jugend-Fantasy-Reihe mit märchenartigen Elementen weist Potenzial für das Kommende auf.

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Lulea – 1 – Lulea und ihre Vertrauten

Felizitas Montforts
Lulea – 1 – Lulea und ihre Vertrauten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Vater-Rätsel

Klappentext:
Es ist Luleas 13. Geburtstag. Ein magischer Tag, gäbe es da nicht ein Problem: Lulea hat noch keinen tierischen Vertrauten.
Ohne diesen Begleiter gibt es keinen Hexenbesen, so sind die Regeln.
Kurzerhand begibt sie sich auf die Suche, doch die Uhr tickt. Sie muss ihren Vertrauten bis Mitternacht gefunden haben.
Auf ihrer Reise begegnet sie einer gefräßigen Spinne, einem kidnappenden Feenvolk und einer diebischen Elster, die sich ihr in den Weg stellen. Als wäre das nicht schlimm genug, läuft sie einer frechen Fee über den Weg, deren missglückter Zauber die Hexe auf Mäusegröße schrumpfen lässt. Zum Glück gibt es aber Schru Schru, den besserwisserischen Sperlingskauz, der auf fast alles eine Antwort weiß. Ob Lulea ihren Vertrauten finden wird?

Rezension:
Die junge Hexe Lulea lebt mit Mutter und Großmutter mitten im Wald auf einer durch Zauber vor neugierigen Augen verborgenen Lichtung. Morgen wird sie 13 – und hat immer noch keinen tierischen Vertrauten gefunden. Langsam wird sie panisch, denn wenn sie bis zum Ende ihres Geburtstag-Tages keinen Vertrauten gefunden hat, darf sie keinen eigenen Besen bekommen und die Hexenschule nicht besuchen. Sie kann nicht ahnen, dass es einen Grund hat, wieso ihr nicht gelingt, was normalerweise jeder Hexe ihres Alters glückt. Ihre verzweifelte Suche nach einem Vertrauten führt Lulea direkt in ein aufregendes und nicht ungefährliches Abenteuer.
Diese abenteuerliche Fantasy-Geschichte für junge und junggebliebene Leser aus der Tastatur Felizitas Montfortsʼ kann sich durch zahlreiche neue Ideen aus der Masse ähnlich veranlagter Geschichten um junge Hexen und/oder Zauberer abheben. Dabei bedient sich die Autorin teilweise auch märchenhaft anmutender Elemente. Im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Jugend-Fantasy-Abenteuern, in denen der Leser gewöhnlich weitgehend auf dem Kenntnisstand des jeweiligen Protagonisten beschränkt bleibt, erfährt er hier an einem recht frühen Punkt der Handlung den Grund für Luleas erfolglose Vertrauten-Suche. Was es mit dem der Protagonistin unbekannten Vater auf sich hat, bleibt jedoch auch dem Leser verborgen. Der Cliffhanger am Ende lässt jedoch vermuten, dass dieses Thema in den (bisher 2) Fortsetzungen noch eine Rolle spielen dürfte.
Die interessante Handlung und der überzeugende Stil der Autorin lassen dieses Buch aus der Vielzahl anderer Veröffentlichungen dieses Genres herausragen.

Fazit:
Ein interessantes, jugendliches Fantasy-Abenteuer mit neuen Ideen.

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Die Unbestimmten – 4 – Der Chaosbote

Jo Schneider
Die Unbestimmten – 4 – Der Chaosbote

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Welt der Lichtalben

Klappentext:
**Band 4 der Fantasy-Reihe »Die Unbestimmten«, in der die Magie des Lichts unausweichlich von den Schatten der Dunkelheit angezogen wird**
Im Reich der Lichtalben muss sich die junge Magierin Zianth eingestehen, dass ihr Herz für jemanden schlägt, der unfähig scheint, zu lieben… Doch hat Liebe überhaupt einen Platz in einer Welt, die von der gefährlichsten Macht bedroht wird, die existiert? Dem Chaos.

Rezension:
Während die Reisegesellschaft um Zianth und Aster endlich das Reich der Lichtalben erreicht, wo man sich wichtige Informationen zum weiteren Vorgehen erhofft, spitzt sich die Lage im Kaiserreich zu. Als er die Flucht fast aller Magier bemerkt, ergreift Aurils Onkel, der Kaiser, drastische Maßnahmen. Auf alle handlungstragenden Charaktere warten dramatische Ereignisse.
Im vorletzten Band ihrer „Die Unbestimmten“-Reihe gönnt Jo Schneider ihren Protagonisten nur scheinbar Zeit zur Ruhe. Diese währt jedoch nur kurz, und schon sehr bald spitzen sich die Ereignisse zu. Während die Beschreibung der Hauptstadt der Lichtalben und der dortigen Geschehnisse dem Leser jedoch eine interessante Abwechslung bietet, gleitet dieser Band gegen Ende jedoch in eine auffallend schnulzige Handlung ab – etwas, das die Autorin in den bisherigen Bänden erfolgreich vermieden hat. Trotzdem lassen die noch offenen Handlungsbögen und der überzeugende Stil auf einen interessanten Abschlussband der Reihe hoffen.

Fazit:
Nach einem gelungenen Anfang und Mittelteil, die zu den besten der Reihe gehören, kann das Ende dieses Bandes leider nur bedingt überzeugen.

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Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

Caroline Hanson
Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Träume der Emphatin

Klappentext:
Valerie Dearborn will ein unbeschwertes Leben, aber stattdessen ist ihr Leben eher wie ein Kugelfisch: stachelig, ungewöhnlich und – wenn nicht genau richtig gehandhabt – tödlich. Als sie für ihr Studium nach London geht, weiß sie, dass sie endlich frei ist. Ihr Vater und Fast-Freund sind in Kalifornien und sie hat dem Vampirgeschäft endgültig den Rücken gekehrt. Oder etwa nicht? Sie zieht die Aufmerksamkeit von Lucas, einen 1600 Jahre alten Vampir und König seiner Art, auf sich. Er ist außerdem verdammt heiß. So golden wie Luzifer und ebenso verführerisch, macht er Valerie ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann – sie soll ihm helfen herauszufinden, ob die Anderen (Empathen, Fey und Werwölfe) noch existieren oder er wird aufhören, diejenigen zu beschützen, die sie liebt. Lucas sagt ihr, dass Empathen die größte Schwäche eines Vampirs waren, bevor sie vor hunderten von Jahren ausstarben. Während die Fey oder Werwölfe Vampire töten könnten, konnten Empathen sie zu Sklaven machen, sie beliebig mit Emotionen verführen oder ihnen Schaden. Das Detail, das er ausläßt? valerie ist eine Empathin. Uns nach 1600 Jahren gefühlsloser Existenz will Lucas Valerie, wie ein trockener Alkoholiker einen Cocktail. Kann sie diejenigen, die sie liebt am Leben erhalten, Lucas davon abhalten, an ihr herumzuknabbern, eine Revolution der Fangzähnigen überstehen und trotzdem einen Weg finden, das langweilige normale Leben, dass sie immer gewollt hatte, zu leben? Wahrscheinlich nicht, aber Junge, wie sie es versuchen wird!

Rezension:
Seit Valeries Mutter von einem Vampir getötet wurde, sieht ihr Vater seinen einzigen Lebenszweck darin, Vampirjäger zu sein. Im Gegensatz zu ihrem Stiefbruder, dessen Eltern ebenfalls von Vampiren getötet wurden, zeigt Valerie jedoch wenig Interesse an dieser Tätigkeit. Als sie ihr Zuhause endlich hinter sich lassen kann, um auf die Uni zu gehen, glaubt sie, das Thema Vampire endlich abhaken zu können. Was sie nicht weiß, ist, dass der König der Vampire damals, als ihre Mutter starb, in Erfahrung brachte, dass diese eine der von ihm für ausgestorben gehaltenen Emphaten war. Valerie muss also auch eine sein! Deshalb stellt er sie ohne ihr Wissen unter eine Art vampirischen Naturschutz, denn er hofft, durch sie weitere Emphaten sowie die ebenfalls für ausgestorben gehaltenen Werwölfe und Fay auffinden zu können. Schließlich nimmt der König Kontakt zu Valerie auf – und stellt deren Leben damit auf den Kopf.
Caroline Hansons Reihenauftakt verspricht beim Lesen des Klappentextes interessant zu werden. Vampire, Werwölfe, Fay – was will der Genre-Freund mehr? Dieser Teil der Handlung erfüllt die erwähnten Erwartungen auch weitgehend, obwohl Fay und Werwölfe in diesem Band noch nicht persönlich in Erscheinung treten. Bedauerlicherweise macht dieser Teil jedoch nur (grob geschätzt) ⅓ des Buches aus. Der restliche, deutlich umfangreichere Anteil der Handlung beschreibt extrem ausführlich, wie die Protagonistin jedes männliche Wesen – egal ab Mensch oder Vampir, ob der König, ihr Stiefbruder oder ein Kommilitone –, mit dem sie sich alleine in einem Zimmer aufhält, daraufhin analysiert, wie sie dieses dazu überzeugen könnte, ihr ins nächstgelegene Bett zu folgen. Eigenartigerweise haben es die menschlichen und vampirischen Männer bei weitem nicht so eilig, über Valerie herzufallen. Somit fällt dieses Werk leider eindeutig in die Kategorie Romantasy.
Auf der Habenseite kann Caroline Hansons eBook einen soliden Stil verbuchen, bei dem das Lesen durchaus Spaß macht.

Fazit:
Die interessanten Story-Ideen dieser Urban Fantasy muss der Leser leider zwischen unzähligen erotischen Gedanken der Protagonistin suchen.

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Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

Manati Herz
Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Welt der Vonsche

Klappentext:
Die Fantastik hält Einzug in das Leben von Manati Herz, als sie in einer Winternacht über einen obdachlosen Kobold aus der Anderswelt stolpert. Der Getreue Vonsch zieht gerne bei Manati ein, deren Weg von Enttäuschungen und Unglück geprägt ist. Fortan dreht sich ihr Leben nicht mehr um Alltagsprobleme, Liebeskummer und ausbleibende SMS.
Zusammen mit ihrem neuen Mitbewohner begibt sie sich auf eine Reise in die Welt der Fantasie, wie sie ungewöhnlicher nicht sein könnte. Begleiten Sie Manati Herz und den Getreuen Vonsch in eine Welt voller fantastischer Geschichten,

Rezension:
Vom Liebeskummer-Frust geplagt macht Manati einen abendlichen Spaziergang, bei dem sie im wörtlichen Sinn über ein eigenartiges kleines Wesen stolpert. Dieses stellt sich ihr als ein Vonsch, genauer gesagt als der Getreue Vonsch, vor. Da dieser genauso einsam wie Manati ist, zieht er bei ihr ein. Auch wenn das Zusammenleben nicht ganz problemlos verläuft, gewöhnen sie sich aneinander und erzählen sich gegenseitig Geschichten unterschiedlichster Couleur.
Die Autorin bezeichnet ihre in die Rahmenhandlung um den Getreuen Vonsch eingebettete Kurzgeschichtensammlung als Fantastik. Meiner Einschätzung nach trifft der Begriff Urban Fantasy das Genre der meisten Geschichten wie auch der Rahmenhandlung jedoch besser. Ein Teil der Kurzgeschichten handelt jedoch auch in unserer realen Welt und enthält weder Fantasy- noch sonstige fantastische Elemente. Die Bandbreite reicht dabei von humorvoll über beinahe philosophisch bis hin zu dramatisch. Allen gemeinsam ist das Augenmerk auf die menschliche Gefühlswelt (und deren Abgründe).
Manati Herzʼ Werk liest sich stilistisch angenehm, wobei das persönliche Gefallen der einzelnen Bestandteile bei der genremäßigen Bandbreite natürlich auch vom persönlichen Geschmack abhängt. Bei mir konnten vor allem die (Urban-)Fantasy-Geschichten punkten.

Fazit:
Diese außergewöhnliche Kurzgeschichtensammlung fällt vor allem durch die extreme Bandbreite der enthaltenen Stories auf.

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Erstens kommt es anders

Helmut Hafner
Erstens kommt es anders

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Der Tanz des Barons

Klappentext:
Ein Baron auf dem Mountainbike
Der Baron von Lüttritz führt ein Leben nach Plan: keine Überraschungen, nichts Unvorhergesehenes. Bis ihm eines Tages ein Verkehrsunfall und die hübsche Besitzerin einer Tanzschule in die Quere kommen und sein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Endlich begreift er: Die Liebe kann man zum Glück nicht planen.

Rezension:
Baron von Lüttritz ist Bauunternehmer, sein Leben folgt einem eingefahrenen Pfad, von dem er nie abweicht. Als sein Chauffeur auf der Heimfahrt jedoch einen Unfall mit einer Radfahrerin hat, ändert sich einiges, denn zwischen dem Baron und der Radfahrerin funkt es.
Die Kurzgeschichten aus der booksnacks-Reihe haben ein gemeinsames Merkmal: Sie sind kurz. Was nicht verwundert, denn schließlich heißen sie ja Kurzgeschichten. Während andere eBooks dieser Reihe jedoch beweisen, dass man in dieser Kürze trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen kann, gelingt dies Helmut Hafner in dieser jedoch nicht wirklich überzeugend. Den Schreibstil kann man durchaus als gut bezeichnen, auch die Vorstellung des Barons in seiner etwas altmodisch erscheinenden Persönlichkeit ist gelungen, doch seine Gefühle für die Tanzlehrerin und der daraus folgenden Persönlichkeitswandel kommen nicht so richtig beim Leser an. Die inneren Beweggründe des Protagonisten bleiben dabei leider auf der Strecke.

Fazit:
Diese heitere Lovestory kann leider nicht gänzlich überzeugen.

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Die Fossilien

Karin Kitsche
Die Fossilien

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Schlüsselschäden

Klappentext:
Ein wenig Verrücktsein schadet nie
Wie selbstverständlich urteilt die Jugend über die Älteren, ganz und gar nicht begreifend, dass auch die „Alten“ einmal jung, verrückt und verliebt waren. Die Jungen sehen nur die Falten, die vom Erlebtem gezeichneten Gesichter und gebrechlichen Körper. Doch auch die Alten haben das Recht auf ein wenig Verrücktsein, auf Zuneigung. Denn auch sie waren einmal jung, eben nur ein wenig früher.

Rezension:
Richard und Hilde sind schon seit Ewigkeiten verheiratet. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie sich nach wie vor lieben – und auch mal zu einer Verrücktheit bereit sind.
Am Anfang verwirrt Karin Kitsches Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe etwas durch ihre ungewöhnliche Erzählweise, bei der der Erzähler den Leser direkt anspricht. Mit Beginn der eigentlichen Geschichte ändert sich dies jedoch. Was jetzt folgt, ist ein augenzwinkerndes ‚Abenteuer‘, das man gefühlsmäßig erheblich jüngeren Protagonisten zuordnen würde. Aber das ist ja gerade der Gag dieser Story!

Fazit:
Ein Blick in das Leben gemeinsam gealterter Übermütiger.

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Für Ruhm und Krone – 1 – Sklavin, Kriegerin, Königin

Morgan Rice
Für Ruhm und Krone – 1 – Sklavin, Kriegerin, Königin

(Übersetzung: unbekannt)

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

 

Morgans Gabe

Klappentext:
Von der Nummer 1 Bestseller Autorin Morgan Rice eine neue mitreißende Fantasy-Serie. Die siebzehn Jahre alte Ceres aus der Reichsstadt Delos ist ein hübsches wenngleich auch armes Mädchen, das als Bürgerliche ein hartes und beschwerliches Leben fristet. Tagsüber liefert sie die von ihrem Vater geschmiedeten Schwerter am Palast aus während sie in der Nacht heimlich am königlichen Hof trainiert, denn ihr größter Traum ist es den für Mädchen verbotenen Beruf der Kriegerin auszuüben. An einen Sklavenhalter verkauft scheint dieser Traum für sie zu platzen. Der achtzehnjährige Prinz Thanos verabscheut die Machenschaften der königlichen Familie zu der auch er gehört. Er hasst das harte Vorgehen gegen das Volk und vor allem den brutalen Wettstreit – Die Tötungen – um den sich im Reich alles dreht. Er sehnt sich danach aus dem Gefängnis seiner Abkunft auszubrechen. Obwohl er selbst ein hervorragender Kämpfer ist, sieht er keinen Ausweg aus seiner Situation. Als Ceres den Hof mit ihren geheimen Kräften verblüfft, wird sie fälschlicherweise eingekerkert und sieht sich mit einem Leben konfrontiert, das sie sich schlimmer nicht hätte vorstellen können. Thanos der ihr vollständig verfallen ist, muss sich entscheiden, ob er alles für sie aufs Spiel setzen will. In einer Welt aus Betrug und tödlichen Geheimnissen lernt Ceres sehr schnell zwischen denjenigen, die die Spielregeln machen und denjenigen die als Spielsteine eingesetzt werden zu unterscheiden. Auserwählt zu sein ist dabei häufig die schlechteste Option. SKLAVIN, KRIEGERIN, KÖNIGIN ist eine tragische Geschichte über Liebe, Rache, Betrug, Ehrgeiz und Schicksal. Durch seine unvergesslichen Helden und adrenalinreiche Aktion entführt uns diese Geschichte in eine Welt, die wir niemals vergessen werden und durch die wir uns wieder neu in das Fantasy-Genre verlieben werden.

Rezension:
Freiheit ist in Delos ein Fremdwort. Während die normalen Bürger jedoch denken, zumindest der Adel könnte machen, was er will, steht in Wirklichkeit auch dieser unter der Knute des herrschsüchtigen Königs und dessen Reichsgarde. Im Gegensatz zu den Angehörigen des Adels mangelt es dem gemeinen Volk jedoch auch am Nötigsten. Selbst als angesehener Waffenschmied, der sogar den Hof beliefert, kann Morgans Vater seiner Familie kein gutes Leben ermöglichen. Dass ihre eigene Mutter sie nicht leiden kann, macht Morgan das Leben nicht leichter. Kein Wunder, dass sie und ihre beiden Brüder mit der sich formierenden Rebellion liebäugeln. Als Morgans Vater aus Geldnot die Stadt verlässt, verschlechtert sich deren Verhältnis zu ihrer Mutter weiter, bis diese ihre eigene Tochter in die Sklaverei verkauft. Als Kämpferin, die sie ist, nimmt sie dieses Schicksal natürlich nicht einfach hin. Eine sich in unregelmäßigen Abständen zeigende Gabe, die Morgan weder beherrschen noch wirklich einschätzen kann, und ihr Gefühlschaos machen das alles nicht einfacher.
Ein unterdrücktes Leben in einer mittelalterlich anmutenden Welt ist im Fantasy-Genre natürlich ein Standart-Setting. In der bisherigen Handlung ist die Gabe der Protagonistin, die auch für den Leser mehr angedeutet als wirklich beschrieben wird, jedoch das einzige Fantasy-Element. Ansonsten bewegt sich das Geschehen bisher im Rahmen des physikalisch möglichen. Es dürfte allerdings anzunehmen sein, dass sich dies in den folgenden Bänden ändert.
Morgan Rice gelingt es, in diesem Reihenauftakt eine durchaus interessante Welt zu erschaffen. Auch ihre Protagonistin Morgan erscheint sympathisch. Dennoch weist dieses Buch leider einige erhebliche Schwächen auf. Zum einen müssen da mehrere Logikfehler, vor allem den zeitlichen Ablauf betreffend, genannt werden. Auch der Titel „Sklavin, Kriegerin, Königin“ (im Original „Slave, Waarior, Queen“) wirft Fragen auf. Die Protagonistin ist zweifellos eine Kriegerin, zeitweise eine Sklavin, eine Königin – egal ob im wörtlichen oder nur übertragenen Sinn – aber definitiv nicht. Die Königin des Reichs kommt zwar als Antagonistin vor, doch in die Aufzählung passt das nicht so recht hinein. Da kann man sich als Leser nur fragen, was sich die Autorin bei ihrer Titelwahl gedacht hat. Beim Besuch von Morgan Riceʼ Autorenseite bei Amazon fällt allerdings auf, dass sich die Autorin anscheinend auf Massenproduktion spezialisiert hat. Im englischen Original werden von ihr allein 3 Reihen mit 17, 11 beziehungsweise 8 Bänden gelistet. Da sind solche Flüchtigkeitsfehler vielleicht unvermeidbar.
Das größte Manko des Buches ist aber zweifellos die Übersetzung. Bereits am Klappentext kann man erkennen, dass der nirgends namentlich genannte Übersetzer einen sehr starken Drang hatte, seine Komma-Taste zu schonen. Auch sonst wirken einige Formulierungen eher ungeschickt.
All das ist schade, denn so wird viel Potenzial, welches das Setting bieten würde, verschenkt.

Fazit:
Ein interessanter Reihenauftakt, dessen Potenzial leider teilweise durch Schlampigkeit verschenkt wird.

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Die Geschichte des Großvaters

Karin Kitsche
Die Geschichte des Großvaters

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Entstehung des Lochs

Klappentext:
Eine schrecklich lustige Tradition
Wir alle wissen nicht, wie es nach unserem Tod weitergeht, ob unsere Nachkommen uns und unsere Geschichten und Erlebnisse vergessen und unsere Erinnerungen verblassen. Doch vielleicht sitzen die schlitzohrigen Vorfahren über uns in den Weiten des Alls und lauschen schmunzelnd, wie wir noch immer die alten Geschichten erzählen.

Rezension:
Bei einem Familientreffen gruseln sich die Kinder bei einer schaurigen Erzählung. Die Gruselgeschichte und ihre Pointe funktionieren auch heute noch, dabei hat diese doch schon der längst verstorbene Großvater erzählt, den die jetzigen Zuhörer nie kennengelernt haben.
Karin Kitsches etwas sentimentale Kurzgeschichte lässt darüber nachdenken, welche teilweise verrückten Erinnerungen zurückbleiben, wenn ein Mensch stirbt. Obwohl dieser booksnack in einem angenehm lesbaren Stil verfasst ist, kann der Funke jedoch nicht so richtig überspringen. Irgendwie hat man beim Lesen das Gefühl, es würde etwas fehlen. Die eigentliche Gruselgeschichte mit ihrem unerwarteten Ende dürfte dem Leser aber trotzdem eine Schmunzeln entlocken.

Fazit:
Eine sentimental-gruslig-lustige Kurzgeschichte, die nachdenklich macht.

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