Love me tender

Monika Detering
Love me tender

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Zeitreise in die Jugend

Klappentext:
Die Musik, die Liebe und das Leben
Damals war sie fünfzehn – in jenen 50er Jahren. Mit Träumen von Paris und der großen Freiheit. Mit roten Haaren in einer Straße, in der man blond war. Mit Elvis’ „Love me tender“ eroberte sie sich die Liebe. Aber sie blieb nicht fünfzehn, und das Leben räumte mit den Träumen auf. Jahre später holt der Tanz am Ufer des Flusses, die Begegnung mit jenem Fremden, jedoch alle Erinnerungen zurück.

Rezension:
Erinnerungen an die Jugend. Wie war das noch damals, in den goldenen 50ern? Wie war das Leben, wovon hat man geträumt?
Die Autorin führt ihre Leser in dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe in eine Jugend in den 50er Jahren. Dabei gelingt es ihr, das Lebensgefühl einer Zeit, zu der ich nicht mal geplant war, glaubhaft darzustellen. Der Rockʼ n  ‌​​ʼ Roll war noch das Schreckgespenst der damaligen Elterngeneration.
Monika Deterings Schreibstil ermöglicht es einem, sich in das damalige Lebensgefühl hineinzudenken. Den Sprung in die Jetztzeit am Ende der Geschichte hätte man meiner Meinung nach jedoch durchaus weglassen können, da er nichts zur Geschichte beiträgt.

Fazit:
Ein gelungener Ausflug ins Lebensgefühl der 1950er.

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Zweifelhafte Aussichten

Claudia Zentgraf
Zweifelhafte Aussichten

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Die richtige Entscheidung?

Klappentext:
Geld oder Liebe?
Pauls Cousine Sarah war begeistert von Madame Lavinas Fähigkeiten die Zukunft vorauszusagen. Da bei Paul entscheidende Veränderungen anstehen, möchte auch er dieses eine Mal Madame Lavinas Dienste in Anspruch nehmen. Allerdings verläuft das Gespräch anders als erwartet. Erst viel später versteht Paul, was Madame Lavina in ihrer Ahnung gesehen hat …

Rezension:
Als Paul seines beruflichen Aufstiegs willen von New York nach Chikago wechseln will, entschließt er sich, vorher noch seine privaten Angelegenheiten zu klären. Doch wie soll er sich entscheiden? Kann ihn eine Wahrsagerin, die ihm von seiner Cousine empfohlen wurde, dabei helfen?
Am Anfang der Geschichte ist nicht sofort erkennbar, dass Claudia Zentgraf ihre Leser mit dieser in die 1920er entführt. Wie der Protagonist beinahe alles falsch versteht, ist gut geschildert. Leider bleibt am Ende doch gar zu viel offen, um eine wirklich runde Kurzgeschichte zu ergeben.

Fazit:
Ein Blick in die USA der 1920er Jahre mit überraschendem Ausgang.

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Der große Santini

Bettina Wagner
Der große Santini

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Der Verschwindetrick

Klappentext:
Santinis letzte Chance
Der alte Zauberkünstler Santini hat seine besten Tage hinter sich. In einem heruntergekommenen Varieté fristet er ein armseliges Dasein. Als er die Chance bekommt, eine wichtige Rolle in einem Banküberfall zu spielen, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Doch seine Assistentin hat andere Pläne …

Rezension:
Was macht ein Zauberkünstler, der weiß, dass seine Karriere eigentlich hinter ihm liegt? Vielleicht könnte er sich durch die Mithilfe bei einem Bankraub seinen Ruhestand sichern? Dumm nur, wenn seine Assistentin zufällig davon erfährt und eigene Pläne hat. Oder hat ein wahrer Zauberer doch noch ein Ass im Ärmel?
Bettina Wagner erzählt diese Geschichte aus der Sicht der Assistentin, die das Geld auch gut gebrauchen könnte. Das Ende wird den Leser genau wie die Assistentin überraschen. Bei dieser gut erzählten Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe kann man darüber hinwegsehen, dass es keine wirkliche Aufklärung gibt, denn sie macht so, wie sie ist, einfach Spaß.

Fazit:
Eine intelligente Kurzgeschichte, bei der es keinen wirklichen Verlierer gibt.

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Die Dinge der Philosophie

Susanne Baumgärtel
Die Dinge der Philosophie

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‚Kluge‘ Sprüche

Klappentext:
Alltägliche Gegenstände erörtern Themen des menschlichen Lebens.

Rezension:
Klappentext und Cover sagen eigentlich schon alles: Dieses Büchlein besteht ausschließlich aus Bildern von Alltagsgegenständen im Comic-Stil, die in einer Sprechblase Zitate mehr oder weniger bekannter Personen darbieten. Das sieht konkret beispielsweise so aus, dass ein Eisbecher mit Augen als Strichzeichnung mit der Unterschrift „Bärbel, der kalorinträchtige Eisbecher, zitiert Feuerbach“ abgebildet ist und sich darüber eine Sprechblase mit einem Feuerbach-Zitat befindet. Das mag zwar in Einzelfällen recht niedlich erscheinen, aber wer braucht so ein Buch?

Fazit:
Diese eigenartige Zitatesammlung taucht wohl nur als einfallsloses Mitbringsel.

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Geld verdienen im Internet

Maximilian Krohn
Geld verdienen im Internet

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Reich mit Affiliate Marketing?

Klappentext:
Sei dein eigener Chef mit dankbaren Klienten und einem stetig wachsenden Kontostand!
Im Buch GELD VERDIENEN IM INTERNET: PASSIVES EINKOMMEN MIT DEM EIGENEN ONLINE-BUSINESS erfährst du, wie auch du erfolgreich und dauerhaft Geld verdienen kannst.

Rezension:
Das Thema „passives Einkommen“ ist nicht neu, entsprechende Ratgeber gibt es reichlich. Im vorliegenden erklärt Maximilian Krohn seinen Lesern, wie Affiliate Marketing funktioniert und ohne viel eigenes Wirken einen mehr oder weniger kontinuierlichen Geldfluss erzeugt. So weit zumindest die Theorie. Dass es ganz ohne halbwegs kontinuierliche Arbeit nicht geht, muss der Autor im Laufe des Buches selbst zugeben. Während die Erläuterungen zum Affiliate Marketing jedoch noch Hand und Fuß haben, wird es bei den technischen Hintergründen schon beinahe esoterisch. Wenn man den eigenen gemieteten Server mal gerade nicht erreichen kann, könnte es vielleicht nur daran liegen, dass gerade so viele Interessenten darauf zugegriffen haben, dass der Prozessor sich überhitzt hat und der Server deshalb automatisch heruntergefahren wurde? Also das dürfte wohl selbst bei Anbietern kostenlosen Webspaces unrealistisch sein.

Fazit:
Ein ‚Ratgeber‘ bei dem es nicht viel zu lernen gibt. Reich wird der Leser so sicher nicht.

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E-Mails aus dem Süden

Britta Meyer
E-Mails aus dem Süden

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Urlaubsfreuden

Klappentext:
Ab in den Urlaub!
Als Leiterin eines Reisebüros ist das Reisen Britta Meyers täglich Brot. Doch jetzt heißt es für sie selbst: Koffer packen und ab in den Süden! Aber mitten im Sommer ans Mittelmeer? Geht gar nicht! Also reist Britta Meyer stattdessen in das spanische Familienhotel an der Costa de la Luz – alleine. Halb so schlimm, zumindest an den meisten Urlaubstagen …

Rezension:
Was macht eine Reiseexpertin, wenn sie endlich selbst Urlaub hat? Die verreist natürlich. Und wohin? In den Süden. Wohin sonst? Jetzt muss sich zeigen, ob das professionelle Entspannen wirklich so funktioniert, wie sie es ihren Kunden immer verkauft.
In dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe werden die meist heiteren Urlaubserlebnisse einer Alleinreisenden erzählt. Als Stilmittel wählt Autoren Britta Meyer dabei die Form von eMails in die Heimat. So manche der beschriebenen Begebenheiten erinnern einen dabei an den einen oder anderen eigenen Urlaub. Trotzdem will der Funke nicht so recht überspringen. Für eine runde Kurzgeschichte sind diese (fiktiven) Urlaubsnotizen wohl doch etwas zu wenig.

Fazit:
Kurze Urlaubserinnerungen, wie sie wohl jeder aus eigener Erfahrung kennt, aber leider keine wirkliche Geschichte.

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Irren ist menschlich

Karin Kitsche
Irren ist menschlich

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Irrtum mit Personenschaden

Klappentext:
Ein peinlicher Irrtum
Hanna, Ehefrau von Erhard, ist eine selbstbewusste und zupackende Frau. An einem Samstagmorgen passiert ihr allerdings ein peinliches Missgeschick, an das sie noch lange zurückdenken wird.

Rezension:
Hanna ist sauer auf ihren Erhard. Wieso muss der auch immer so leicht bekleidet am Auto herumschrauben? Was da zu sehen ist, geht schließlich nur sie etwas an – ganz bestimmt nicht die Nachbarinnen und schon gar nicht die kichernden Kinder! Also beschließt Hanna, ihren Mann eigenhändig vernünftig zu ‚verhüllen‘.
Karin Kitsches bokksnack lebt ganz von der – wirklich überraschenden – Pointe. Da kann man nur bestätigen: In der Kürze liegt die Würze. Viel mehr kann man von dieser absolut gelungenen Kurzgeschichte leider nicht verraten, ohne damit zu viel vorwegzunehmen. Einfach selber lesen!

Fazit:
Humor in seiner besten Form! Was will der Leser mehr?

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Pommes! Porno! Popstar!

Thomas Kowa, Christian Purwien
Pommes! Porno! Popstar!

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Armes Ibiza!

Klappentext:
Kein Hit, zwei Musiker, drei Probleme. Und Ibiza.
Für alle Fans von Rocko Schamoni und Heinz Strunk
Millionen haben ihre Platten nicht gekauft, Hunderttausende ihre Konzerte niemals besucht und jeden Abend übernachteten dutzende Groupies weit entfernt von ihrem Hotelzimmer. Kurz und gut: Sie sind die unerfolgreichste Band der Popgeschichte. Und nun müssen sie innerhalb von nur einer Woche ein Hitalbum schreiben, denn sonst werden sie von den Hells Angels exekutiert und von der Deutschen Bank gevierteilt.
Die beiden fliegen nach Ibiza, nehmen in Rekordzeit eine CD auf und steigen der Vorzimmerdame des erfolgreichsten CEOs der Musikindustrie hinterher. Denn sie wollen einen Termin bei deren Boss. Doch sie haben nicht mit schwerhörigen deutschen Touristen, der Plattenfirmenputzfrau und Gott höchstpersönlich gerechnet, die alle ein Wörtchen mitreden wollen, was denn nun ein Hit ist und was nicht.

Rezension:
Was macht ein pleitegegangener Pommesbudenbesitzer, wenn sowohl die Deutsche Bank als auch die Hells Angels die Hände aufhalten, um Schulden einzutreiben? Und was macht der beste Freund dieses verhinderten Pommesbruzzlers, der für den Bankkredit gebürgt hat, aber selber pleite ist? Die Antwort ist klar: Geld muss her! Und da man sich der durch Talentlosigkeit verhinderten Musikkarriere entsinnt, ist der Notfallplan klar: Das minimalistische Equipment schnappen und ab nach Ibiza, um innerhalb von 7 Tagen ein Chart-reifes Abräumeralbum aufzunehmen. Dann muss das Geld doch fließen! Zum Glück kennt man ja ein paar alte Bekannte von einer lange vergangenen Pornoproduktion, die einem eventuell unter die Arme greifen könnten.
Das klingt abgefahren? Ist es auch. Was Thomas Kowa und Co-Autor Christian Purwien hier abliefern, ist eine geballte Ladung Brachialhumor. Praktisch jedes auch nur halbwegs bekannte Großunternehmen wird dabei verbal durch die Scheiße gezogen – die Kultur einer gewissen Alpenrepublik, welche mit „Ö“ beginnt und mit „reich“ endet, sowieso. Und die Insel Ibiza. Und … Wenn man aufzählt, wer und was hier nicht sein Fett abkriegt, wird die Liste wahrscheinlich erheblich kürzer.
Wer sich als Leser bis zum Ende des Buches noch nicht totgelacht hat, kann sich als abschließenden Härtetest auch noch die Musik, die die beiden Autoren tatsächlich aufgenommen haben, reinziehen.
Ob man ganz zum Schluss vorsichtshalber doch lieber anhand aktueller Satellitenbilder überprüfen sollte, ob sich Ibiza wirklich noch da befindet, wo es laut Atlas liegen sollte?

Fazit:
Lachmuskeltraining für Lachmuskel-Massochisten. Alle Daumen hoch!

– Blick ins Buch –

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Der Krebskönig

Lisa Straubinger
Der Krebskönig

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Der letzte Ausflug

Klappentext:
Eine berührende Vater-Tochter-Kurzgeschichte
Erinnerungen an ein vergangenes Leben, an vergangene Zeiten am Meer, an eine vergangene Familie. An den Vater, der nach schwerer Krankheit gestorben ist. An die Verabschiedung zwischen Vater und Tochter, die trauriger nicht sein könnte. Erinnerungen an den Krebskönig.

Rezension:
Eine Tochter erinnert sich daran, wie es war, als ihr Vater an Krebs starb. Damals war sie noch zu jung, um das wirklich zu verstehen.
Lisa Straubingers Kurzgeschichte ist sehr gefühlsbetont verfasst, sodass der Leser die Gefühlswelt des kleinen Mädchens beinahe mitzuerleben glaubt. Mir persönlich ist sie aber deutlich zu düster angelegt. Ein paar mehr freudige Erinnerungen zur Auflockerung wären sicher gut gewesen.

Fazit:
Ein sehr trauriger booksnack, betont sentimental und melancholisch, beinahe schon melodramatisch.

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