Silberfedern – Episode 1

Jordis Lank, Patricia Rabs, Marlies Lüer, Anna Moffey, Gaby Wohlrab, Isabell Schmitt-Egner
Silberfedern – Episode 1

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Kostprobe(n) gefällig?

Klappentext:
Dieses Buch ist ein Geschenk! Die Silberfedern – das sind wir: Jordis Lank, Patricia Rabs, Marlies Lüer, Anna Moffey, Gaby Wohlrab und Isabell Schmitt-Egner. Sechs Autorinnen haben sich zusammengetan und ein Buch für euch geschrieben.
Was erwartet euch in Silberfedern – Episode 1?
Für neue Leser: Ihr habt die Möglichkeit, unsere Geschichten und Figuren kennenzulernen. Lest sechs ganz verschiedene Kurzgeschichten, die zu bereits veröffentlichten Romanen oder Serien gehören.
Für treue Leser: Ihr findet Geschichten eurer Helden und fantastischen Welten, die ihr bereits aus unseren Büchern kennt. Bisher unveröffentlichte Szenen aus der Kindheit der Helden oder aus der Perspektive einer anderen Figur! Es sind keine Leseproben sondern neue Geschichten – extra für euch!
Silberfedern Episode 1 enthält Geschichten zu folgenden Romanen und Serien:
Raukland-Trilogie
Ella und Jesda – A place in time
Drachenschwert-Trilogie
Nebelring – Das Lied vom Oxean
Eldorin – Das verborgene Land
Sam aus dem Meer – Die Serie

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Gaby Wohlrab – Eldorin – Das verborgene Land
Patricia Rabs – Der Schlüssel zur Vergangenheit
Marlies Lüer – Sein heimlicher Wunsch
Isabell Schmitt-Egner – Sohn des Meeres
Anna Moffey – Mein Leben für den Nebelring
Jordis Lank – Wolfsheulen
Anthologien sind nichts Neues, Leseprobensammlungen ebenfalls nicht. Das Konzept hinter dieser Anthologie ist mir dagegen neu. Diese beinhaltet Kurzgeschichten beziehungsweise Bonuskapitel zu existierenden Romanen oder Romanreihen. Dass dieses Konzept dazu dient, neue Leser auf die jeweiligen Bücher aufmerksam zu machen, ist kein Geheimnis. Das verraten die beteiligten Autorinnen schon im Klappentext. Uns so viel kann ich verraten: Zumindest bei Gaby Wohlrabs Geschichte hat es bei mir funktioniert. Da werde ich mir das Buch „Eldorin – Das verborgene Land“ demnächst bestimmt mal besorgen.
Alle 6 hier zusammengestellten Beiträge gehören in den Bereich der Phantastik, mal (Urban) Fantasy, mal SciFi. Wie üblich will ich auf die Geschichten, die mich besonders beeindrucken konnten, etwas näher eingehen:
In „Eldorin – Das verborgene Land“ wacht ein Mädchen in einem Waisenhaus auf, weiß aber nicht, wie es dorthin kam. Natürlich (möchte man fast sagen) plant sie einen Ausbruch. Passende Gefährten findet sie schnell. Wie oben bereits erwähnt, konnte mich diese Kurzgeschichte so überzeugen, dass ich beabsichtige, mir das zugrunde liegende Buch zu kaufen.
Auch „Mein Leben für den Nebelring“ fand ich überzeugend. Hier geht es um eine aufmüpfige Studentin der Magie. Auch hier würde es mich reizen, mehr zu erfahren. Wenn nur mein SuB nicht so groß wäre …
Auch die anderen 4 Geschichten kann ich nicht als schlecht bezeichnen. Hier ist es wohl eher eine Frage meines persönlichen Geschmacks, der mich nicht unbedingt nach mehr verlangen lässt.
Insgesamt kann ich jedem am Genre Interessierten nur empfehlen, sich diese Kostproben einmal anzusehen.

Fazit:
Die Idee, Bonusgeschichten zu unterschiedlichen Romanen als Anthologie zu veröffentlichen, finde ich überzeugend.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Blätterrauschen der Magie

Sarah König
Das Blätterrauschen der Magie

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Dämonenärger und Wasserglas

Klappentext:
Vier magische Kurzgeschichten
Ob eine alte Eiche ihren Zauber verschenkt, Dämonen Krisensitzungen abhalten, Aliens ohne Navi durch die Galaxis steuern oder ein Mann seiner verflossenen Liebe gedenkt – alle Kurzgeschichten der Autorin Sarah König haben ihre eigene Magie. Lassen Sie sich von dieser Magie verzaubern!

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Das Blätterrauschen der Magie
Weltenforscher
Dämonenstolz
Was einst gewesen …
Bäume, Außerirdische, Dämonen und Menschen – in den Kurzgeschichten dieses Büchleins treffen wir sie alle. Dabei ist diese Anthologie ungewöhnlich. Statt wie üblich Kurzgeschichten zu vereinen, die eine Grundidee, ein Thema von unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchten, ist die einzige Gemeinsamkeit hier, dass sie alle von einer Autorin, von Sarah König stammen. Ansonsten ist kein gemeinsamer Nenner zu entdecken.
Gleich die 1. Story, „Das Blätterrauschen der Magie“, um einen alten Baum, der seinen Dienst als Schutzgeist des Waldes aufgibt, erscheint mir als die gelungenste. Leider gefällt mir nicht, dass sie einen eher traurigen Grundton hat. Aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.
In „Weltenforscher“ treffen wir auf außerirdische Reisende, die in einer sehr wässrigen Umgebung landen. Hier geht es eher humorvoll-sarkastisch zu. Leider habe ich aber das Gefühl, dass der Geschichte irgendetwas fehlt.
Dann werden Dämonen zu einer Krisensitzung zusammengerufen, um über ihr weiteres Zusammenleben mit den Menschen zu beraten. Ihr „Dämonenstolz“ spielt dabei natürlich eine Rolle. Leider wirkt auch diese Story trotz der interessanten Idee nicht wirklich rund.
Zum Abschluss denkt ein alter Mann darüber nach, „Was einst gewesen …“ ist. Dabei geht es natürlich wieder eher melancholisch zu. Leider fehlen viele Informationen, die nötig wären, um diese Geschichte zu verstehen. (Wieso hat der Mann das Grab seiner jung gestorbenen Frau 50 Jahre lang nicht besucht, macht es aber jetzt? Was für ein Wesen ist es überhaupt, das ihm dort erscheint?)
Vom sprachlichen Standpunkt können die Kurzgeschichten durchaus überzeugen. Die Probleme liegen viel mehr darin, dass 3 der 4 Beiträgen das gewisse Etwas fehlt, um rund zu erscheinen.

Fazit:
4 sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, denen interessante Ideen zugrunde liegen, die aber leider nicht perfekt sind.

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Bilder aus Altbayern

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Blutige Welten

Günther Kienle (Hrsg.)
Blutige Welten

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13 Shapes of Blood

Klappentext:
Warnhinweis:
Blutige Welten sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie glauben, dass sich Halblinge und Elben nicht zur Neubesiedlung fremder Planeten eignen, Sie Engel, Vampire und Drachen für allmächtige Wesen halten, Angst vor Leichensäcken, Riesenpenissen und Kängbibern haben oder denken, David Bowie wäre kein Außerirdischer.
Dosierung:
Wir empfehlen Blutige Welten nur in kleiner Dosierung zu sich zu nehmen. Darum haben wir 13 Anwendungen von den besten Fantastik Autoren vorbereiten lassen, in denen Fantasy, Science-Fiction, Humor, Horror und Verschwörungstheorien in verschiedensten Anteilen vermengt wurden.
Bei Überdosierung:
Gehen Sie ins Bett und schalten Sie das Licht aus. Schlafen ist die beste Medizin … wenn Sie denn noch schlafen können.
Mit blutigen Geschichten von T.S. Orgel, Vincent Voss, Ju Honisch, Torsten Scheib, Markus Heitkamp, Nele Sickel, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder, Sarah König, Thomas Williams, Jörg Fuchs Alameda, Marina Heidrich und Günther Kienle.

 

Rezension:
Blut. Ein paar Tropfen reichen natürlich nicht aus, um eine Geschichte blutig zu machen. Und weil es so schön ist, muss es gleich 13 Mal fließen. Zur Abwechslung auch mal in Blau. Ob ein geklonter Sherlock Holmes einer blutigen Spur folgt, ein Häftling von einem Gefängnisplaneten flüchten will oder ein Mann einen neuen Nachbarn bekommt – eines ist in dieser Anthologie sicher: Es wird Blut fließen.
Schon der Titel stellt das Thema dieser Kurzgeschichtensammlung natürlich eindeutig klar. Alle 13 Beiträge sind im phantastischen Bereich angesiedelt, wobei der Schwerpunkt eindeutig in der SciFi liegt. Fast immer wird das fließende Blut mit einem gewissen Augenzwinkern serviert. Natürlich können, wie es bei Anthologien fast immer der Fall ist, nicht alle Stories gleichermaßen überzeugen. In diesem speziellen Fall hat das allerdings auch einen besonderen Grund, der nicht zwangsweise in der Qualität der einzelnen Geschichten liegt. Viele der Beiträge enthalten mehr oder weniger direkte Anspielungen auf Elemente der Popkultur. Wenn dem Leser diese nichts sagen, kann ihn die betreffende Geschichte natürlich nicht so sehr begeistern, wie wenn er eine persönliche Beziehung zur referenzierten Welt hat. Mir ging es zum Beispiel mit diversen Anspielungen auf Figuren aus PC-Spielen so, die ich gar nicht kannte.
Wie bei Anthologien üblich, will ich auch hier ein paar Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Vendetta“ von Sarah König muss sich eine Protagonistin, die Besatzungsmitglied auf einem abgestürzten Piraten-Raumschiff war, mit gegnerischen Weltraumpiraten herumschlagen. Ein gelungen-blutiges Weltraumabenteuer.
Das T.S.-Orgel-Duo bringt „Blaues Blut“ ins Spiel. Eine Raumschiff-Crew muss dieses aus außerirdischen Pfeilschwanzkrebsen gewinnen, weil es als Rohstoff für Luxux-Medikamente dient. Doch dann hat ein Besatzungsmitglied ein verrückte Theorie … Die völlig unerwartete Wendung gibt dieser Story ihren Pepp.
Thomas Williamsʼ Protagonist sitzt unschuldig auf einen Gefängnisplaneten fest. Doch dann bietet sich die Chance zur „Flucht Flucht vom Planeten Rigor Mortis“.
„Major Tom und Ziggy Stardust“ müssen in Jörg Fuchs Alamedas gleichnamiger Geschichte den Besuch eines ganz speziellen Freizeitparks überleben.
Eine Besonderheit dieser Anthologie sind auch die humorvollen Autoren-Biografien, die durch ein kurzes ‚Interview‘ mit sich bei jedem Autor wiederholenden Fragen ergänzt werden.

Fazit:
Wer gelegentliche Blutspritzer vertragen kann, wird in dieser Anthologie bestimmt etwas passendes finden.

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The A-Files

Sascha Eichelberg (Hrsg.)
The A-Files

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Frauen unter sich

Klappentext:
Amazonen. Sie sind stolz, sie sind stark, sie sind unerschrocken. Legenden ranken sich um ihren Mut und ihre Schlachten, ihre Siege und ihre Niederlagen. Aber woher kommen sie eigentlich? Wo wollen sie hin? Und wo machen sie Urlaub?
Lange mussten wir auf die Antworten warten, nun sind sie endlich da: Die Amazonen-Akten enthüllen in 32 Geschichten völlig ungeahnte Wahrheiten über die kriegerischsten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Roboter, Räuber und Raumschiffe. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Gürtel Dder Hippolyta – Christina Hiemer

Elseterschatten – Tanja Hammer
Das Blut der Amazonen – Matthias Teut
Willkommen im Paradies – Peter R. Krüger
Die erste Nacht – Agga Kastell
Amazone wider Willen – Verena Jung
Hildegunde und der Stein der Lustlosigkeit – Yansa Brünnling
Scheiß Abend! – Klara Hell
Die erhobene Kriegerin – Pascal Wokan
Die Flucht der Amazone – Velisha Winter
Der Amazonenprinz – Adrian Schwarzenberger
Cool down and reboot – Marina Raisch
Die Demut zu teilen – Dennis Puplicks
Der Club der eisernen Ladys – Laurence Horn
Treibjagd – Dorothee Stern
Die Amorzone – Kira Borchers
Der Wolf – Nadine Y. Kunz
Der Feigling – Tobias Frey
Nachtjagd – Stefanie Kullick
Ständig muss Parthena die Welt retten – Dirk Ryll
Der Amazonenkönig – Nele Sickel
Silea und Partro – Stefan Lammers
Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker – Sophie Grossalber
Der Seher von Nyr – Mario Hammer
Glasaugenreise – Jörg Fuch Alameda
Süße Unschuld – Kathrin Fuhrmann
Das Ritual – Sarah Natusch
Gauklerblut – Janika Hoffmann
Die wahre Geschichte der SMS Amazone – Jessie Weber
Der Amazonen-Fall – Emely Werkmeister
Eine kleine Reise – Valerie Loe
Myrina und der Angriff der gelben Drachen – Lyakon
Amazonen? Waren das nicht diese Kriegerinnen, die nicht viel von Männern hielten? Und waren es nicht die alten Griechen, die dieses Frauenvolk ‚erforscht‘ haben? „Ja“ und „ja“ müssten die Antworten auf diese beiden Fragen lauten. Eigentlich. Denn zu diesem klassischen Amazonenbild passen nur wenige der 32 in dieser Anthologie versammelten Kurzgeschichten. Die Mehrheit der Stories entfernt sich deutlich vom antiken Cliché. Von typischer Urban Fantasy in aktueller oder auch historischer Zeit bis hin zu SciFi reicht die Bandbreite. Dabei sind einige der hier vorkommenden Amazonen nicht mal menschlich. In Ausnahmefällen begegnet der Leser hier sogar männlichen Amazonen. Und in gleich 2 der Geschichten leben Amazonen sogar mitten im kaiserlichen Deutschland.
Wie man es bei Anthologien gewohnt ist, können auch hier nicht alle der enthaltenen Kurzgeschichten gleichermaßen überzeugen. Manches ist dabei natürlich auch Geschmackssache. Wie üblich bei meinen Rezensionen zu Anthologien möchte ich deshalb auch hier ein paar der Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Glasaugenreise“ von Jörg Fuch Alameda bekommen es ein Jugendlicher und seine kleine Schwester mit Wesen zu tun, die wohl niemand spontan mit Amazonen assoziieren würde. Fern ab von Amazonen-Clichés kann diese Urban Fantasy mit leichtem SciFi-Einschlag überzeugen.
Ganz andere Probleme hat die Protagonistin in Dirk Rylls „Ständig muss Parthena die Welt retten“. Wie soll es eine alleinerziehende Amazone auch schaffen, ständig die Welt zu retten und doch immer pünktlich zurück zu sein, um das Kind aus dem Kindergarten abzuholen? Eine Superhel(inn)en-Geschichte mit Augenzwinkern.
Auch eine Amazone braucht mal Hilfe. Beispielsweise von einem Wahrsager. In „Der Seher von Nyr“ verfolgt Mario Hammer eine solche Konsultation.
„Der Club der eisernen Ladys“ muss dafür sorgen, dass Kaiser Wilhelm I mit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals keinen Schaden anrichtet. Laurence Horn erläutert die Zusammenhänge.
Janika Hoffmann lässt in „Gauklerblut“ eigentlich ganz normale Frauen auf ein mythologisches Wesen Südamerikas treffen. Auch wenn der Zusammenhang mit Amazonen recht lose ist, weiß diese Urban-Fantasy-Story zu überzeugen.
Bei „Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker“ von Sophie Grossalber ist es hauptsächlich das Setting, das überzeugt. Die Geschichte selbst hätte in diesem Fall aber durchaus noch Verbesserungspotenzial.

Fazit:
Eine Anthologie voller Amazonen. Auch wenn die Qualität der Beiträge durchmischt ist, können die Highlights überzeugen.

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Mein großes Weihnachts-eBook

Antonia Stahn
Mein großes Weihnachts-eBook

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Mit dem Airbus ins Märchenreich

Klappentext:
Mein großes Weihnachts-eBook FÜR ALT UND JUNG! Lesen und vorlesen – NICHT NUR zur Weihnachtszeit…

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
24 Schritte bis zum Fest
Auch Hexen feiern Weihnachten
Der kleine Riese Riesengroß
Wo geht’s denn hier nach Weihnachten?
Dinarella – Königstochter aus dem Regenbogenland
Robin im Glück
Der liederliche Jan
Die verlorenen Kinder
‚Einstein‘, der A 380 und die Weihnachtsinseln
Der gestohlene Nikolaus-Schlitten
SternLicht I – IX
Nimm’s nicht so schwer, kleines Ding!
Hieronymus Speckstein
Der kleine Engel, der einen Flügel verlor
Nicht alle Jahre wieder
Nur ein Augenblick
Weihnachtszeit – Geschichtenzeit. Dieses „Weihnachts-eBook“ stellt eine Art Geschichten-Adventskalender dar, wobei die Geschichten „Sternlicht I“ bis „Sternlicht IX“ jeweils als einzelne Beiträge gezählt werden müssen. Verfasst wurden alle von Antonia Stahn. Entgegen der Bemerkung im Klappentext zielen die meisten Kurzgeschichten aber doch auf recht junge Kinder ab und sind für Erwachsene oder auch etwas ältere Kinder wohl zu kindlich-niedlich ausgerichtet. Speziell im Fall der 9 „Sternlicht“-Geschichten kann man sie schon fast als Märchen betrachten. Im Gegensatz dazu stehen andere Beiträge, die die sentimentalen Weihnachtsgefühle thematisieren und deshalb für kleinere Kinder schwer verständlich sein dürften. Hierzu gehört beispielsweise „Hieronymus Speckstein“, wo Lebensleid im Umfeld eines Weihnachtsmarktes und gänzlich ohne übernatürliche Elemente erzählt wird.
Leider macht es diese Mischung schwer, eine geeignete Zielgruppe für diesen ‚eAdventskalender‘ zu definieren, obwohl man einzelne der Stories durchaus als weihnachtliche Fantasy bezeichnen könnte.

Fazit:
Die Geschichten dieses Adventskalenders sind thematisch zu abwechslungsreich ausgelegt, um ein für alle passendes Zielpublikum zu finden.

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Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

Gaby Hoffmann (Hrsg.)
Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

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Abenteuer einer Nacht

Klappentext:
Es ist angerichtet: Genießen Sie unser ganz eigenes Halloween-Menü garniert mit Grusel, Blut, Liebe, Humor und Spannung. Als Appetizer treiben Hexen, Dämonen, Untote, Stalker, Zootiere und jede Menge angeblich Normalsterbliche ihr Unwesen. 18 köstliche Halloween-Storys, verfasst von Bloggern nach einem Schreibaufruf der Media-Agentur Gaby Hoffmann, schmecken nicht nur zu Halloween. Perfekte Lektüre für dunkle Herbstabende im Kerzenschein.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Alice Wakenfield: Hexensabbat
Claudia Jacobs: Auf der Suche nach Mr. Right
Matthias Freier: Der Dämon aus dem Feuer
Gaby Hoffmann: Weder süß noch sauer
Christiane Ginster: Ein Ende, ein Anfang
Susanne Sommerfeld: Blind Date auf dem Jahrmarkt
Marina Pappas: Halloween-Horrorsitting
Alice Wakenfield: Dunkles Erbe
Cedric Looks: Halloween im Zoo
Corly G.: Die besondere Halloween-Party
Manuela Murauer: Samhain unter dem Blutmond
Susanne Sommerfeld: Das verbotene Buch
Katharina Kanzan: Maria
Christiane Ginster: Leichenball
Divina Michaelis: Für immer mein!
Gaby Hoffmann: Der Unsichtbare
Claudia Jacobs: Ich bin ein Halloween-Opfer
René Staffeldt: Viva Halloween. Und andere Umstände …
Halloween – die Nacht der Nächte. Eigenartige Dinge gehen vor sich. Hexen, magische Gegenstände – und auch ganz normale Menschen gehen um. Letztere vorzugsweise im Miniformat und auf der Suche nach Süßigkeiten.
Die Herausgeberin Gaby Hoffmann hat 18 Kurzgeschichten aus diesem Umfeld zusammengestellt, die nach ihrem Aufruf von Bloggern verfasst wurden. Grusel im Sinn klassischer Halloween-Stories ist dabei eher die Ausnahme. Überwiegend behandeln die enthaltenen Geschichten die Abenteuer ganz normaler Menschen in dieser speziellen Nacht – und das gänzlich ohne übernatürliche Einflüsse. Hier geht es eher um die Kultur dieser Nacht. Mit „Halloween im Zoo“ ist auch ein Beitrag dabei, der ganz aus der Reihe fällt und in Form einer Fabel von Zootieren berichtet, die auch mal Halloween nach Menschenart feiern wollen. „Hexensabbat“ erzählt dagegen von einer Hexe, deren Schwester Appetit auf Menschenfleisch bekommt. Da gilt es natürlich, eine Katastrophe zu verhindern.
Wie man es von Anthologien gewohnt ist, können die hier zusammengestellten Geschichten natürlich nicht alle gleichermaßen zu überzeugen. Gerade die, die nicht ins klassische Muster dieses Genres passen, können mit ihren überraschenden Einsichten meist besonders begeistern. Und alle 18 Kurzgeschichten kann man ohne Schlafstörungen auch im Dunkeln lesen.

Fazit:
Diese Anthologie versammelt Halloween-Geschichten, die das Thema meist augenzwinkernd betrachten.
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Historische Reisen – rund um den Globus

diverse
Historische Reisen – rund um den Globus

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Quer durch die Welt

Klappentext:
Berühmte Abenteurer, Auswanderer oder einfach „nur“ Reisende nehmen den Hörer mit auf eine Tour in die fernsten Winkel der Welt. Alexander von Humboldt begibt sich 1799 auf eine jahrelange Forschungsreise durch Amerika. Der Dichter Adelbert von Chamisso segelt Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer russischen Expedition in die nördliche Beringsee. Die unerschrockene Ida Pfeiffer tritt 1851 schon ihre zweite Weltreise an, die sie u. a. von Kapstadt nach Borneo führt. Für Carl Schurtz begann 1852 mit der Ankunft in New York ein neues Leben als amerikanischer Politiker. Der Orientalist Lawrence von Arabien wiegelt als britischer Agent die Araber gegen die osmanische Herrschaft auf. Joseph Roths Sympathie gehört der jungen Sowjetunion, als er 1926 eine Fahrt auf der Wolga unternimmt. Antoine der Saint-Exupérys Flüge über die nordafrikanische Wüste sind legendär. Annemarie Schwarzenbach entflieht mit ihrem kleinen Ford 1939 ins ebenso raue wie gastfreundliche Afghanistan. Großartige Sprecher erzählen von diesen und weiteren Entdeckungen.

Rezension:
Enthaltene Berichte:
Amelia Earhart – Der Transatlantikflug mit der „Friendship“
Antoine de Saint-Exupéry – Das Flugzeug und der Planet
Alexander von Humboldt – Aus den Amerikanischen Reisetagebüchern
Carl Schurtz – Ankunft und Leben in Amerika
Georg Forster – Begegnungen im Süden Neuseelands
Marie von Bunsen – Kambodscha und Birma
Ida Pfeiffer – Reise nach Kapstadt und Borneo
David Livingston – Die Victoria-Fälle
Joseph Roth – Wolgafahrt
Adelbert von Chamisso – Schiffsreise bis zur Beringsee
Alfons Paquet – Fahrt mit dem sibirischen Express
Annemarie Schwarzenbach – Zwei Frauen allein in Afghanistan
Thomas Edward Lawrence – Die sieben Säulen der Weisheit
In dieser Hörbuch-Anthologie berichten Reisende vergangener Zeiten von ihren Reisen in die unterschiedlichsten Ecken der Welt. Dabei wird ihnen vom Verlag deutlich unterschiedlich viel Raum zur Verfügung gestellt. So reichen die Zeiten für die verschiedenen (meist in Ausschnitten wiedergegebenen) Reiseberichte von 17 Minuten (Antoine de Saint-Exupéry) bis hin zu 456 (!) Minuten (Thomas Edward Lawrence).
Leider geht es dieser Sammlung von Reiseerinnerungen wie vielen Anthologien: Nicht alle der von den jeweiligen Sprechern fast ausnahmslos gut gelesenen Berichte sind gleich interessant und stilistisch gleich gut gelungen. Gerade der mit Abstand längste Beitrag von Lawrence („Lawrence of Arabia“), der die gesamte 2. CD und damit fast 50 % des Gesamtwerks für sich beansprucht, ist einfach nur langweilig. Statt über die bereiste Gegend berichtet der Autor fast ausschließlich über die damalige (britische) Nah-Ost-Politik und die von ihm organisierten kriegerischen Aktionen. Das würde ich nicht annähernd als Reisebericht einstufen. Anders sieht es bei de Saint-Exupéry aus. Seine Reiseerzählungen sind zwar durchaus interessant, aber stilistisch äußerst gewöhnungsbedürftig.
Alle anderen enthaltenen Beiträge schneiden allerdings erheblich besser ab. Egal ob es die allgemein bekannten Reisenden oder (zumindest mir) völlig unbekannte sind, erfährt man viel über ferne Länder und deren Bewohner zu längst vergangenen Zeiten. Speziell die sehr unterschiedlichen Gesichtspunkte der jeweiligen Autoren sind dabei oft interessant. Allerdings handelt es sich – wie bereits erwähnt – fast ausschließlich um Ausschnitte der Originalwerke, weswegen man beim Hören manchmal das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Trotzdem kann man allen an historischen Reisen Interessierten diese gut vorgetragenen Reiseberichte (mit den genannten beiden Ausnahmen [Lawrence und de Saint-Exupéry], die die Gesamtbewertung leider etwas „drücken“) empfehlen.

Fazit:
Überwiegend sehr interessante, gut vorgetragene historische Reiseberichte, wobei der mit Abstand längste leider negativ aus der Reihe fällt.

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⇐ Hörbuch bei Amazon
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Bilder einer Ausstellung

Marianne Labisch (Hrsg.), Marco Habermann (Hrsg.), Gerd Scherm (Hrsg.)
Bilder einer Ausstellung

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Vom Bild über Musik und Geschichte zum Bild

Klappentext:
Beim Titel »Bilder einer Ausstellung« denken die meisten Menschen nicht an Visuelles, sondern an Musik. Seit rund hundertfünfzig Jahren regt Mussorgskis Komposition Musiker aus aller Welt zu neuen Interpretationen an. Doch wer kennt schon die auslösenden Bilder von Viktor Hartmann? Wer weiß um die Vorkommnisse, die hinter den Bildern stehen? Diese Anthologie transportiert die »Bilder einer Ausstellung« mit Storys und Gedichten erstmals in die Literatur. Erzählt, wozu diese Musik inspirieren kann und setzt die Worte in neuen Bildern um. Ein »work in progress«, ein Kunstwerk, das ständig weiterentwickelt wird. Und vielleicht zu neuer Musik anregt …
Mit einem Titelbild von Gerd Scherm und Illustrationen von Lothar Bauer, Detlef Klewer, Marianne Labisch, Eva Preuß, Gerd Scherm und Andreas Schwietzke.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Weg des Gnomus – F. A. Peters
Das Lied des Troubadours – Stefan Cernohuby
Die Toulierien brennen – Gerd Scherm
Der Ochsenkarren – Noëmi Sacher
Pas de deux – Gabriele Behrend
Die Ruhe nach dem Andante Gravo – Paul Sanker
Ignoranz stirbt nie – Verena Jung
Ex inferis – Sascha Dinse
Mit den Toten in einer toten Sprache – Regine D. Ritter
Die Hütte der Baba Jaga – Detlef Klewer
Der Plan – Marianne Labisch
sowie diverse „Zwischenspiel“e – Gerd Scherm
Wiktor (oder Viktor) Hartmann und Modest Mussorgski waren Freunde. Gut für die beiden. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich von ihnen, bevor mir diese Anthologie in die Hände fiel, noch nie gehört hatte. Der eine war Maler, der andere Komponist, wie ich mittlerweile weiß. Beide lebten im 19. Jahrhundert. Nach Hartmanns Tod setzte Mussorgski dessen Bilder in Kompositionen um, die offenbar eine recht hohe Bekanntheit erreichten und bis in die heutige Zeit immer wieder von anderen Musikern bearbeitet wurden. In dieser Anthologie versuchen nun Autoren, die auf den Bildern beruhenden Kompositionen in Kurzgeschichten aus alles Sparten der Phantastik umzusetzen – die dann wiederum von Künstlern illustriert wurden. Falls jetzt jemand denkt, dass das ziemlich verrückt klingt, werde ich garantiert nicht widersprechen.
Nachdem ich vor kurzem die ebenfalls von Marianne Labisch zusammengestellte Anthologie „INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke“, die auch Geschichten zu zugrundeliegenden Bildern versammelt, gelesen und weitgehend für gut befunden habe, konnte ich nicht widerstehen, als mir zu diesem Buch ein Rezensionsexemplar angeboten wurde. Leider fällt mein Urteil diesmal deutlich negativer aus. Der Spagat über die diversen Medien hinweg ist wohl doch etwas zu gewagt. Dazu kommt, dass viele der beteiligten Autoren ihre Beiträge sehr abstrakt und unfassbar angelegt haben. Gleich mehrfach wird mit mehreren Bewusstseinsebenen gespielt, wobei auch am Ende nicht erkennbar wird, welches die reale ist. Deshalb war ich innerlich schon auf einen totalen Verriss dieses Buches eingestellt, aber gerade den letzten 3 Kurzgeschichten der Anthologie gelang es dann doch noch, mich für sich zu überzeugen.
„Mit den Toten in einer toten Sprache“ wirkt zuerst wie eine Erzählung aus der Zeit, als die alten Pariser Friedhöfe in die Katakomben verlegt wurden. Regine D. Ritter gelingt es im Verlauf der Handlung jedoch für den Leser unerwartet, ein phantastisches Element einzuflechten.
Detlef Klewer schickt ein weggelaufenes junges Mädchen und eine Polizistin in seiner Story in „Die Hütte der Baba Jaga“. Eine überraschende, gelungene Geschichte.
In ihrem eigenen Beitrag „Der Plan“ lässt Herausgeberin Marianne Labisch schließlich den Teufel persönlich auf den russischen Zaren los. Eine überraschende Handlung nimmt ihren Lauf.

Fazit:
Bei diesem sehr außergewöhnlichen Anthologie-Projekt können leider nur 3 der 11 Kurzgeschichten überzeugen. Alles andere ist zu abstrakt.
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Anthologie Weihnachten: Weihnachten besitzt viele Gesichter

Chris Tewes, Monika Grasl, Michael Kruschina, Finisia Moschoiano, Elke Steffen, Marlies Hanelt, Rolf Michael
Anthologie Weihnachten: Weihnachten besitzt viele Gesichter

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Etwas andere Feiern

Klappentext:
Sind Sie es leid, zu Weihnachten die immer gleichen Storys von Menschen zu lesen, die so schrecklich happy die Adventszeit genießen und alles superperfekt im Kreise ihrer Lieben inszenieren? Fehlen auch Ihnen ein bisschen Melancholie und Sarkasmus?
Dann sind Sie bei der bestens gewürzten Weihnachtsanthologie des Mondschein Corona Verlages im richtigen, verschneiten Blätterwald gelandet!
Knecht Ruprecht hat in seinen Sack eine knüppeldicke Prise schwarzen Humors und FBI-Krimis eingepackt. Nach ein paar Runden mit ’nem beschwipsten Rentier landen Sie stilsicher in einer dämonischen Beschwörungszeremonie – um sich am Gabentisch von herzzerreißenden Schicksalen mit dem Fest der Feste wieder zu versöhnen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Das Weihnachtskätzchen – Chris Tewes
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte – Monika Grasl
Die Weihnachtsverschwörung – Michael Kruschina
Ist Weihnachten immer schön? – Finisia Moschiano
Grausige Vorweihnachtszeit – Marlies Hanelt
Fritzy, das Rentier – Elke Steffen
Höllische Weihnachten – Rolf Michael
Die Straßenbank – Monika Grasl
Einsamkeit ist Traurigkeit – Finisia Moschiano
Katzen tragen überraschende Halsbänder, der Weihnachtsmann wird entführt, alt gediente Geisterengel verzweifeln an der modernen Zeit, Kinder begehen einen ganz besonderen Weihnachtsabend – hier läuft garantiert nichts wie in den üblichen romantisch-rosaroten Weihnachtsgeschichten.
Alle Jahre wieder … schlägt nicht nur das Kling-Glöckchen, sondern erscheinen auch Anthologien zu weihnachtlichen Themen. Bei der vorliegenden war das etwas andere Fest Thema – und hebt sie damit aus der Masse heraus. Und wie man es auch von Anthologien aller Art gewöhnt ist, haben die beteiligten Autoren die unterschiedlichsten Ideen, von welcher Seite man das vorgegebene Thema interpretieren könnte. So reicht die Bandbreite vom absolut genialen „Höllische Weihnachten“ über die humoristisch gelungene Story „Die Weihnachtsverschwörung“ bis hin zur sentimentalen Geschichte „Das Weihnachtskätzchen“. Leider thematisieren gleich mehrere der Kurzgeschichten sozialkritische Themen und torpedieren damit die ansonsten angenehme Stimmung des Buches.
Besonders hervorheben möchte ich folgende Beiträge:
Rolf Michael lässt in seiner Geschichte eine Familie „Höllische Weihnachten“ erleben. Gestresst von den weihnachtlichen Vorstellungen ihrer Eltern beschließen die Kinder, sich von den Gruselromanen im Regal inspirieren zu lassen. Und das hat unerwartete Folgen. Diese Story ist einfach nur als genial zu bezeichnen und lohnt schon alleine, diese Anthologie zu lesen.
In „Die Weihnachtsverschwörung“ lässt Michael Kruschina den Weihnachtsmann entführen. Von einem UFO. Da kann nur noch FBI-Spezialist Mox Fulder weiterhelfen. Der stellt schnell fest, dass allem Anschein nach ein gewisser Osterhase in den Fall verwickelt ist. Nach übermäßigem Plätzchengenuss zu Weihnachten kommt dieses ‚Abenteuer‘ gerade recht, um mit einem gesunden Lachmuskeltraining Kalorien zu verbrennen.

Fazit:
Mehrere sehr gelungene Beiträge können alle, die mal über etwas andere Festtage lesen möchten, über die schwächeren Stories hinwegtrösten.

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Treulose Seelen

Tim J. Radde (Hrsg.)
Treulose Seelen

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Verrat!

Klappentext:
Verrat trägt vielerlei Gewänder. Ob er, gekleidet in Freundschaft, dem Nächsten in den Rücken fällt oder mit dem Schleier der Liebe das Herz betrügt. Eines ist dem gemein: Es sind treulose Seelen, die sich dieser Maskierung bedienen. Aus Furcht, Eigennutz oder Rachsucht – das ist die Frage.
14 Autorinnen und Autoren haben sich diesem vielschichtigen Thema gewidmet und ihre ganz eigene Interpretation dazu niedergeschrieben. Ob düster, zauberisch oder verträumt – für jedes (verräterische) Herz ist in dieser Anthologie etwas dabei.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss – Anne Schmitz
Die rogodanischen Schriften: Alte Traditionen – Tim J. Radde
Wo ein Wille, da ein Dolch – Christian Milkus
SCHWERT & MEISTER: Das Licht der Welse – Florian Clever
Elesztrah: Das Versprechen des Jägers – Fanny Bechert
Die Dämonen der Stille – Joshua Tree
Erellgorh: Seelenstaub – Matthias Teut
Jamil: Der Anfang vom Ende – Farina de Waard
Der alte Magier: Verräter – Jürgen Schaaf
Der Dämon von Naruel: Der dritte Hüter – Janine Prediger
Die Magie der Bücher: Der Poet und die Nixe – Nadja Losbohm
Falaysia: Auferstanden – Ina Linger
Edingaard: Ein Rat fürs Leben – Elvira Zeißler
Arakkur: Sylons Auftrag – Pascal Wokan
Ob Hirte oder elfischer Jäger, Gauner oder König, jung oder alt – jedem kann es passieren, dass er von jemanden, dem er vertraut, verraten wird. Für die, die Glück haben, geht es zumindest halbwegs gut aus. Für andere nicht.
Auch wenn Verrat in irgendeiner Form natürlich in zahlreichen Farasy-Stories vorkommt, ist eine ganze Anthologie zu diesem Thema sicher außergewöhnlich. Da kann es natürlich nicht allzu sehr verwundern, dass die wenigsten der enthaltenen Kurzgeschichten ein Happyend haben. Da ich normalerweise Geschichten bevorzuge, die zumindest für die Protagonisten einen positiven Ausgang haben, macht es mir diese Anthologie also nicht gerade leicht. Selbst die Beiträge, deren Enden mit überhaupt nicht gefallen, sind fast ausnahmslos gut geschrieben. Dass mir das Ende nicht gefällt, macht eine Geschichte natürlich nicht automatisch schlecht. Deshalb will ich mich hier nur auf die beschränken, die mich auch inhaltlich überzeugen konnten. Was die wohl für ein Ende haben?
In „Edingaard: Ein Rat fürs Leben“ von Elvira Zeißler weiß ein junges Mädchen nach dem Tod seiner Mutter nicht, wie es weitergehen soll. Als ein ‚guter Freund‘ der Mutter auftaucht, scheint sich die Zukunft zum guten zu wenden. Oder?
Ina Linger erzählt in „Falaysia: Auferstanden“ von einem jungen Mann, den der verstorbene Clanführer als seinen Nachfolger sah. Dach dieses Amt erscheint natürlich auch anderen erstrebenswert.
Anne Schmitzs „Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss“ widmet sich einem jungen Hirten, der hin und wieder Besuch von einem geheimnisvollen Fremden erhält. Darüber, dass es in der Gegend auch ein sagenhaftes fremdes Volk geben soll, macht er sich dagegen keine Sorgen.

Fazit:
Diese Fantasy-Anthologie thematisiert der Verrat. Happyends bleiben dabei leider eine Ausnahme.

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