Verrat am Elfenparadies

Oliver Jungjohann
Verrat am Elfenparadies

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Das Schiff in den Bergen

Klappentext:
Das mysteriöse Schiffswrack aus dem Jahr 1873 mit seiner verschollenen Besatzung wartet noch darauf, endlich gefunden zu werden. Aber was ist mit der Vulkanpforte der Elfenwelt? Die 13-jährige Finja macht sich mit dem eingeweihten Freundeskreis und ihrem Bruder auf die abenteuerlichste Suche ihres Lebens, die letzten Geheimnisse aufzudecken. In ihrer Liebesfreundschaft mit dem 15 Jahre alten Toni erlebt sie weitere spannende Momente, und auch die Freundinnen sorgen für manche Überraschungen. Doch neben diesen Lebensbereichen, die Finja täglich umgeben, lauert eine große Gefahr für die paradiesisch friedliche Elfenwelt, von der sie nichts ahnt…
Ein packender, emotionaler Jugendroman über Liebe, Abenteuer in einer Elfenwelt, Identität und Freundschaft, der die Wasserfall-Trilogie abschließt.

Rezension:
Nach den Erlebnissen am Ende der bisherigen beiden Bände der „Wasserfall-Trilogie“ sind Finja und Aaron mit ihren Eltern aus dem Italien-Urlaub zurückgekehrt. Als sie mit ihren Freunden über ihre aufregenden und nicht ungefährlichen Abenteuer in der Höhle sprechen, beschließen alle schnell, der Elfenwelt baldmöglichst den nächsten Besuch abzustatten. Die Geheimnisse um die untergegangene „Night Sky“ und den verschütteten Gang sollen schließlich nicht ungeklärt bleiben. Doch dabei müssen sie vorsichtig sein, denn die Existenz der Elfenwelt soll auch weiterhin ihr Geheimnis bleiben. Aber was passiert, wenn doch noch andere den geheimen Zugang entdecken sollten?
Wie bereits in den Vorgängern „Hinter dem Wasserfall“ und „Das Geheimnis der Night Sky“ steht die mittlerweile 13-jährige Finja in Fokus der Handlung. Auch diesmal richtet der Autor Oliver Jungjohann Inhalt und Stil wieder auf eine ‚Hauptzielgruppe‘ aus, die zusammen mit der Heldin gealtert ist, was insbesondere in den Teilen der Geschichte zum Tragen kommt, in denen näher auf Finjas Gefühlsleben eingegangen wird. Ob man diese Nebenhandlungen als typisch für das Alter einschätzt oder eher als Unterbrechung der Haupthandlung betrachtet, wird jeder Leser für sich selbst entscheiden müssen. Die besagte Haupthandlung ist jedoch genau wie schon in den bisherigen Bänden interessant und spannend. Die Elfen, die am Anfang der Reihe noch relativ ‚gesichtslos‘ wirkten, bekommen jetzt deutlich mehr Persönlichkeit. Auch die körperlichen und seelischen Herausforderungen, die Finja und ihr Freundeskreis zum Erreichen ihrer selbstgesetzten Ziele auf sich nehmen, erreichen ein neues Niveau.
Wie bereits bei den Vorgängern gewohnt, ist auch dieses Buch in einem sprachlich sorgfältigen Stil verfasst, wobei die wörtlichen Reden zum Alter passend wirken. Auch diesmal wird der Text wieder durch bildliche Darstellungen diverser Szenen aufgelockert. Die Taschenbuchausgabe wird durch ein umfangreiches, reich bebildertes Making-of ergänzt. Insgesamt kann gesagt werden, dass das Abenteuer-Element der „Wasserfall-Trilogie“ von Band zu Band besser geworden ist.

Fazit:
Diesen würdigen Abschluss der Trilogie sollten sich Leser der bisherigen Bände nicht entgehen lassen.

Taschenbuch

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Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart

Frank Fabian
Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart

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Geheime Geheimnisse

Klappentext:
Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart
Die Fortsetzung der Reihe „Die Größten Lügen der Geschichte“ (Band II)
Der zweite Band bietet Einblick in diese Geheimgesellschaften: Tempelritter . Assassinen . Opus Dei . Jesuiten . Rosenkreuzer . Illuminaten . Freimaurer . Hitlers Geheimbünde
Kein Thema ist aufregender und spannender als das Thema Geheimbünde. Es lässt uns ahnen, wie viel uns bislang vorenthalten wurde – Fakten und Tatsachen, über die wir eigentlich Bescheid wissen müssten. Fest steht: Über Geheimgesellschaften und Geheimbünde wurde bis heute zu selten oder nie die Wahrheit gesagt. Das erfahren Sie in diesem Buch: – Was über die Freimaurerei unbekannt ist – Welches die drei Geheimnisse der Tempelritter waren – Was den Aufstieg und den Fall von Geheimbünden bewirkt – Was die unerhörten Manipulations-Methoden des Mörder- und Geheimbundes der Assassinen waren – Worin die Macht der geheimen Bruderschaften der Jesuiten und Opus Dei besteht – Wer die Hintermänner der amerikanischen Revolution waren – Worin die Geheimnisse des mysteriösen Grafen von Saint Germain bestanden – Mit welchen Methoden die Rosenkreuzer einen König manipulierten – Wie die Verschwörung der Illuminaten ablief – Was über Hitlers Geheimbündelei nicht bekannt ist – Wie die Freimaurerloge P2 beinahe einen ganzen Staat einkassierte – Welche 13 Charakteristiken uns Geheimbünde sofort verstehen lassen – Welche Geheimgesellschaften auch heute noch hinter den Kulissen die Strippen ziehen Fragen über Fragen ranken sich um Geheimbünde und Geheimgesellschaften. Aber zu vieles befindet sich im Dunkeln und wurde nie aufgedeckt. Diesem Umstand hilft dieses Buch ab.

Rezension:
Geheimbünde sind natürlich immer wieder ein publikumswirksames Thema – egal ob in Buchform oder als Fernseh-Doku. Und weil alle (oder zumindest sehr viele) neugierig sind, findet ein solches Buch natürlich seine Leser. Wer will nicht mehr Geheimnisse erfahren? Wie der Autor Frank Fabian – der im Buch ohne nähere Erläuterung immer wieder von „wir“ spricht – selbst vorweg schickt, ist das Hauptproblem mit derartigen Geheimgesellschaften, dass die Details eben geheim sind. Soweit logisch. Aber anscheinend hat er ja doch bisher geheime Erkenntnisse gewonnen. Sonst könnte er dieses Buch ja nicht schreiben. Oder?
Man kann es nicht abstreiten; das Buch liest sich interessant und bietet an manchen Stellen Überraschendes. Wenn man sich beim Lesen allerdings die Mühe macht mitzudenken, fällt einem doch auf, dass man einige der Informationen auch schon in der einen oder anderen TV-Doku zum Thema gehört hat. Andere ‚Enthüllungen‘ kann man genau genommen nicht als solche ansehen. Im Kapitel über den Grafen von Saint Germain besteht das ‚neue Wissen‘ beispielsweise nicht in neuen Informationen, sondern lediglich in logischen Schlussfolgerungen aus den bekannten. Und obwohl der Autor wiederholt warnt, nicht auf Verschwörungstheorien hereinzufallen, bietet er seinem Leser viele Informationen ohne jede nachprüfbare Quellenangabe an. Wie sollte dieser also entscheiden, ob das Gesagt mehr als eine weitere Verschwörungstheorie ist?
Auch wenn die Lektüre dieses Buches – wie bereits gesagt – durchaus interessant ist, bietet es unterm Strich doch nur wenige wirklich neue Erkenntnisse. Prinzipiell neue Forschungsergebnisse sind bei den meisten der behandelten Fälle wohl auch in Zukunft kaum zu erwarten.

Fazit:
Diese Zusammenstellung des Wissens über diverse Geheimbünde kann nur wenige Neuheiten bieten.

Taschenbuch
eBook

Das Gedächtnis der Welt

Chriz Wagner
Die Ewigen – Das Gedächtnis der Welt

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Die geschichtliche (Un-)Wahrheit

Klappentext:
Mein Name ist Thyri. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich suche nach meiner Liebe. Und ich suche nach dem Tod. Gemeinsam werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich kann nicht lieben. Ich bin Thyri.
1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort, inmitten all der alten Bücher, fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich nicht verstecken muss. Und vielleicht, so hofft sie, findet sie in einem der abertausend Bücher Informationen über ihre Herkunft, ihre Unsterblichkeit – und über Simon, den sie nicht vergessen kann.
Eines Tages wird die Sammlung der Bibliothek um ein ganz besonderes Schmuckstück reicher: Der Codex Sinaiticus, die älteste Bibelübersetzung der Welt, findet seinen Weg nach London. Und während Thyri noch ihr normales Leben genießt, schleicht sich der Codex langsam in ihre Lebenswirklichkeit und verändert alles.
Denn was hat es mit den seltsamen historischen Ungereimtheiten auf sich, die Thyri immer häufiger in den historischen Büchern entdeckt? Sind ihre Freunde, wer sie vorgeben zu sein? Oder findet Thyri unter ihnen vielleicht endlich einen weiteren Ewigen?
DIE EWIGEN ist eine E-Serie mit Geschichten über Mystery, Horror und einen Hauch Liebe vor den Kulissen der Weltgeschichte. Jede Folge steht für sich allein. Die Folgen bauen nicht aufeinander auf. Thyri und Simon erzählen von mysteriösen Ereignissen aus ihrem ewigen Leben.

Rezension:
Thyri ist unsterblich, doch wieso das so ist, weiß sie selbst nicht. Sie weiß auch nicht, wie viele von ihrer Art es gibt – oder was ‚ihre Art‘ überhaupt ist. Als sich ihr 1933 die Gelegenheit bietet, einen Job in der London Museum Library zu erhalten, ergreift sie die Gelegenheit begeistert. In der Unmasse von Büchern müssen sich doch einfach Hinweise finden! In Wahrheit besteht ihr Job jedoch nur darin, Bücher aus dem Regal herauszusuchen oder wieder wegzuräumen. Und zwar immer im selben Regal, für das sie zuständig ist. Doch eines Tages bietet sich ihr die Gelegenheit, sich Zutritt zum Archiv zu verschaffen, in dem die ‚Schätze‘ liegen. Was sie dort findet, irritiert sie jedoch mehr, als dass es ihr weiterhelfen würde.
Genau wie die Heldin der Geschichte möchte der Leser zunächst natürlich mehr erfahren. Recht schnell kommt es auch dazu, dass sich dabei Ungereimtheiten ergeben, für die zunächst weder Thyri noch der Leser eine Erklärung finden. (Worin diese Ungereimtheiten bestehen, soll hier nicht näher betrachtet werden, um nicht zu viel zu verraten.) Auf diese Weise steigt die Spannung immer weiter an, sodass der Leser zusammen mit Thyri hofft, endlich die Wahrheit zu erfahren. Doch diese erfahren beide leider nicht.
Der Autor Chriz Wagner hat eine ganze Reihe von Büchern über „Die Ewigen“ verfasst, die nach ausdrücklichem Hinweis im Klappentext jedoch nicht aufeinander aufbauen, sondern inhaltlich völlig eigenständig sind. Wenn dem nicht so wäre, könnte man das völlig offene Ende natürlich damit erklären, dass es in einem der kommenden Bücher aufgelöst werden wird. Da dies aufgrund dieses Hinweises jedoch nicht zu erwarten ist, hinterlässt „Das Gedächtnis der Welt“ seine Leser am Schluss eher unbefriedigt, da die im Verlauf der Handlung aufgeworfene Hauptfrage, was eigentlich wahr ist, nicht beantwortet wird. Darüber kann auch der stilistisch gelungene Aufbau des Buches nicht hinwegtrösten.

Fazit:
„Das Gedächtnis der Welt“ bietet eine interessante und spannende Handlung, die am Ende leider nicht aufgelöst wird.

eBook

Drúdir

Swantje Niemann
Drúdir

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Im Bann der Automate

Klappentext:
Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück!
Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben.
Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht.
Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden…

Rezension:
Drúdir ist ein begabter junger Uhrmacher, doch seine magische Begabung ist ihm einfach nur unangenehm. Wenn jemand von dieser erführe, würde das seinem Ansehen erheblich schaden, und außerdem sind ihm die Eindrücke, die er bei der Nutzung seiner Magie hat, höchst unangenehm. Doch als sein ehemaliger Lehrmeister und Freund ermordet wird, kehrt er zurück, um aus den magischen Scherben, die jeder gewaltsame Tod hinterlässt, die letzten Sekunden des Opfers mitzuerleben. Dabei wird er von der Polizistin Findra, die den Fall untersucht und alles Magische verabscheut, beobachtet. Als sie jedoch bemerkt, dass ihre Vorgesetzten anscheinend wenig Interesse an der Aufklärung der Tat haben und Akten ‚zufällig‘ verschwinden, verbündet sie sich mit Drúdir, um den Mörder zu überführen. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur. Und dann tauchen auch noch zwielichtige elfische Geheimagenten auf …
Wer hat den Steampunk erfunden? Die Zwerge natürlich! Wohl kaum ein anderes menschenähnliches Wesen wird in der einschlägigen Literatur stärker mit Feuer und Metall assoziiert als diese kleinen Leute. Und auch wenn die verschiedenen zwergischen und menschlichen Länder nach den großen Magierkriegen eine Union eingegangen sind, misstrauen sich all diese Länder doch nach wie vor gegenseitig. Noch viel mehr misstrauen die Zwerge jedoch den Elfen. So ist es kein Wunder, dass die zwergischen Helden dieser Geschichte, Drúdir und Findra, nicht gerade erbaut sind, als sie auf 2 Geheimagenten der Elfen treffen, die überhaupt nicht abzustreiten versuchen, zur Not auch zu töten. Und gerade diese beiden verfolgen anscheinend ähnliche Ziele wie sie selbst.
Der Autorin Swantje Niemann ist mit „Drúdir“ eine überraschende Melange aus Fantasy zu Zeiten der industriellen Revolution und Steampunk, ergänzt mit einer reichlichen Prise Verschwörungs-Krimi gelungen. Dabei sind die verschiedenen Kapitel aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Charaktere beschrieben. Auch wenn es zu Beginn etwas schwerfällt, die zahlreichen Namen einzuordnen, weiß der Leser doch relativ schnell, wer wer ist. Diesem bisher nur als eBook vorliegenden Werk wäre zweifellos auch eine Printversion zu wünschen.
Und übrigens: Der Begriff „Automate“ in der Überschrift ist kein Tippfehler. Aber um dieses Geheimnis zu lüften, sollte man das Buch schon selbst lesen.

Fazit:
Dieser Fantasy-Krimi mit viel Steampunk ist eine Empfehlung wert.

eBook

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch
Fingerhut-Sommer

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Die Schrecken des Landlebens

Klappentext:
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England …

Rezension:
Im fernen Westen Englands, nahe der Grenze zu Wales, sind 2 Mädchen spurlos verschwunden. Die Tatsache, dass ganz in der Nähe ein ‚Zauberer im Ruhestand‘ lebt, lässt Nightingale befürchten, dieser könnte in das Verschwinden der Kinder verwickelt sein. Also schickt er Peter in diese entlegene Gegend fernab jeder Großstadtkultur. Dieser stellt jedoch schnell fest, dass der alte Zauberer allem Anschein nach unschuldig ist. Einmal vor Ort bietet Peter der örtlichen Polizei seine Hilfe an, die bei der Großfahndung gerne akzeptiert wird. Als eine Mitschülerin der Mädchen berichtet, eine der Verschwundenen hätte eine unsichtbare Freundin, schrillen Peters Alarmglocken. Zum Glück kann Nightingale die Flussgöttin Beverly überreden, Peter zu Hilfe zu kommen. Doch als die Mädchen endlich gefunden sind, geht der Fall für Peter erst richtig los.
Auch im mittlerweile bereits 5. Band seiner „Peter Grand“-Reihe bleibt sich Ben Aaronovitch treu und spickt die Story mit jeder Menge humorvoller Anspielungen auf Popkultur und Architektur. Zusätzlich wird diesmal jedoch auch die naturferne Lebensweise des Protagonisten thematisiert. Wenn sich Großstadtkind Peter nicht sicher ist, ob der ‚Duft‘, der durchs Fenster hereinweht, von den dort wachsenden Glockenblumen oder doch eher vom Silofutter stammt, kann wohl kein Leser ernst bleiben. Dieser Humor ist einfach zu gut – und typisch für diese Buchreihe.
Abgesehen vom Humor sind jedoch wie gewohnt auch die Aufklärung des Falls und dessen magische Zusammenhänge spannend. Ben Aaronovitch schafft es auch hier wieder, unerwartete Wendungen einzubauen, obwohl er diesmal auf die Mitwirkung der schon bekannten ‚Bösen‘ komplett verzichtet. Auch der Handlungsstrang um Peters ehemalige Kollegin Lesley wird immer interessanter.
Ein Punkt, der bei Rezensionen meist unerwähnt bleibt, ist die Übersetzung. Diese soll an dieser Stelle für die gesamte Reihe einmal ausdrücklich gelobt werden. Gerade bei dem Wortwitz des Autors ist es wahrscheinlich oft nicht einfach, diesen zu übertragen. Allerdings ist der Übersetzerin beim vorliegenden Band ein Fehler unterlaufen, den man wohl nicht ihrem sprachlichen, sondern vielmehr ihrem fachlichen Unwissen zuschreiben muss. Auf einem Rummelplatz stehen mehrere Dampflokomotiven. Und eine von denen fährt später sogar einen Feldweg entlang! Die Magie ist in diesem Fall jedoch unschuldig, denn es dürfte sich in Wirklichkeit wohl eindeutig um Lokomobile handeln, die die Übersetzerin aus Unkenntnis falsch übersetzte. (https://de.wikipedia.org/wiki/Lokomobile)

Fazit:
Der Kult geht in die 5. Runde! Peter Grand begeistert auch weiterhin.

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Hardcover im englischen Original
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original

Menira

Nick Rinnert
Menira

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Der Herr der Elfen

Klappentext:
Als erster weiblicher Paladin in der Polizeitruppe der Stadt Glitterkant hat man es nicht leicht. Als Menira die Arbeit an ihrem ersten Fall aufnimmt, muss sie sehr schnell feststellen, dass ein cholerischer Chef und geschlechtsbedingte Vorurteile noch die kleineren Probleme sind, mit denen sie sich herumschlagen muss. Denn wenn die eigenen Mitarbeiter aus einem zwielichtigen Magier, einer schießwütigen Elfin und einem muskelbepackten Ork bestehen, muss man kühlen Kopf bewahren, um nicht die Kontrolle oder gar den neuen Job zu verlieren. Doch als Menira herausfindet, dass der angebliche Selbstmord eines stadtbekannten Magiers in Wirklichkeit ein Mord ist, setzt sie Ereignisse in Gang, die alles in Frage stellen, was sie bis dahin gelernt hat. Fantasy Pop lässt die traditionelle Fantasy-Welt in der Moderne ankommen: mit viel Humor erzählt Nick Rinnert eine Geschichte über die Sphärenlande, in der fortschrittliche Technik und althergebrachte Magie Hand in Hand gehen.

Rezension:
Menira hat es geschafft. Als 1. Frau hat sie die Prüfung zum Rang eines Paladin (einer Art Kriminalkommissar) bestanden. Allerdings ist der Polizeichef der Stadt darüber alles andere als glücklich, zumal sich Menira offen weigert, sich auf einen Schreibtischjob abkommandieren zu lassen. Zu seinem großen Verdruss haben auch noch ein Magier mit fragwürdiger Vergangenheit, eine Elfe und ein Ork die Polizeiausbildung erfolgreich absolviert. So etwas gab es noch nie! Bisher waren im höheren Polizeidienst immer nur männliche Menschen und Zwerge beschäftigt gewesen. Wenn diese Menira unbedingt eine eigene Abteilung, die ihr vom Rang her zusteht, haben will, bekommt sie eben die 3 anderen Exoten aufgebrummt. Damit wird es dem Polizeichef schon gelingen, der Bürgermeisterin zu beweisen, dass diese neumodischen Ideen nichts taugen. Und damit diese Außenseiter, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, keinen allzu großen Mist bauen können, bekommen sie die Untersuchung des Selbstmordes eines reichen Zauberers aufgebrummt. Damit will sowieso keiner der anderen Paladine seine Zeit vergeuden. Doch schnell stellen die Neulinge fest, dass es sich keineswegs um einen Selbstmord handelt. Im Gegenteil. Der Fall führt sie tief in die Politik der unter der friedlichen Oberfläche sehr uneinigen Viel-Völker-Stadt.
Menschen, Zwerge, Elfen, Orks begegnen dem Leser in relativ vielen Fantasy-Werken. Doch in beinahe allen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte High-Fantasy, die in vorindustriell geprägten Welten handelt. Nicht so hier. Nick Rinnert führt seine Leser in die Sphärenlande, wo die Technik ein mit unserer Welt vergleichbares Niveau erreicht hat. Und doch alles so anders ist. Das fängt schon damit an, dass Glitterkant, die Stadt in der unsere Helden ihre Abenteuer bestehen müssen, nicht etwa auf einem Planeten liegt. Nein, die Sphärenlande befinden sich auf der Innenseite einer riesigen Hohlkugel. Wenn die Sonne den Bewohnern nachts ihre dunkle Seite zuwendet, können sie in weiter Ferne die gegenüberliegenden Kontinente erahnen. Und genau hier muss sich Menira nicht nur mit dem Unwillen ihres Chefs, sondern auch noch mit ihrer gemischten Truppe auseinandersetzen, deren Mitglieder einen ganzen Stapel Vorurteile gegeneinander vor sich hertragen. Werden sie allen Zweiflern beweisen können, dass die richtige Polizeiarbeit verrichten können, oder werden sie sich vorher gegenseitig an die Kehle gehen?

Fazit:
Dieser humorvolle Fantasy-Verschwörungs-Krimi macht einfach Spaß.

Taschenbuch
eBook

Su-Do-Q – Das Blütenrätsel

Markus Westermann
Su-Do-Q – Die Rätselknacker -: #1 Das Blütenrätsel

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Blüten über Blüten

Klappentext:
Susan Smith, Dominic Cole und Quentin Keynes sind drei Freunde aus New York, deren Hobby das Lösen schwieriger Rätsel und das Knacken der härtesten gedanklichen Nüsse ist. Zu diesem Zweck haben sie sich in einer alten Garage ein Büro eingerichtet und widmen sich fortan unter dem Namen Su-Do-Q – die Rätselknacker – jeglichen Rätseln, die der Alltag ihnen beschert.
In der Episode #1 Das Blütenrätsel ist ein alter Maler spurlos verschwunden. Alles, was er hinterlassen hat, ist eine Serie neun eigenartiger Gemälde sowie ein Gedicht mit mysteriösen Rätselzeilen.
Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Bildern und wie kann das Gedicht dechiffriert werden?
Die drei Freunde stoßen auf dunkle Machenschaften, deren vergangene Schatten sie nun einzuholen scheinen.
Nur mit Mut und einer gehörigen Portion Logik und Kombinationsgabe gelingt es den Rätselknackern, Licht ins Dunkel zu bringen.
Doch wie lässt sich das drohende Unheil noch abwenden?

Rezension:
Susan besucht zusammen mit ihrem Vater, einem Antiqitätenhändler, eine Auktion, auf der auch Sachen aus dem Besitz eines ortsansässigen Malers versteigert werden. Das einzige, was ihr Vater jedoch kauft, ist eine Serie von 9 anscheinend wertlosen Gemälden, für die er der einzige Bieter ist. Doch gleich in der kommenden Nacht werden gerade diese Bilder gestohlen. Während ihr Vater wegen der sehr billig erstandenen Gemälde nicht einmal Anzeige erstattet, entschließt sich Susan, den Dieb zusammen mit ihren Freunden Dominic und Quentin, mit denen sie schon manches Rätsel gelöst hat, aufzuklären. Schnell stellen sie fest, dass auch der Maler der Bilder spurlos verschwunden ist.
Su-Do-Q, wie sich die jungen Rätselfreunde in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen nennen, dient auch gleich als Titel dieser neuen Jugend-Detektiv-Reihe von Markus Westermann.
Die Idee von 3 jungen Freunden, die knifflige Kriminalfälle lösen, ist natürlich nicht ganz neu, und auch sonst erinnern manche Details an bekannte Vorbilder. Auch wenn das Alter der Freunde nicht ausdrücklich genannt wird, ergibt sich aus dem Zusammenhang, dass sie etwa 16 sind. Nur Susan als die Jüngste hat das Führerscheinalter noch nicht ganz erreicht. Die Charaktere der Freunde wirken sympathisch. Leider wirkt der Fall um den verschwundenen Maler und seine Werke etwas konstruiert. Am Ende passen die verschiedenen Hinweise zwar zusammen, wichtige Hinweise derart zu verschlüsseln erscheint aber selbst für dieses Genre etwas unglaubwürdig. Außerdem wirken die zu überführenden Täter doch sehr clichéhaft. Für die Fortsetzungen bietet das Setting allerdings noch einiges an Potential.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Jugend-Detektiv-Reihe schöpft das darin liegende Potential (noch) nicht ganz aus. Warten wir auf die Fortsetzungen!

eBook

Frost & Payne – Die Schlüsselmacherin

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Die Schlüsselmacherin

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Steampunk in Chinesisch-London

Klappentext:
Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den „Dragons“, der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge.
Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Dies ist der erste Band der neuen Steampunk-Serie „Frost & Payne“.

Rezension:
Lydia Frost gehört zu den Bessergestellten des London von 1885, eines London, in dem ganze Stadtteile in der Hand der chinesischen Gemeinde sind. Und genau zu dieser chinesischen Gemeinde hat sie einen guten Draht, denn das Oberhaupt der berüchtigten Dragons, die mittlerweile alte Madame Yueh, nahm sie einst als Kind auf und zog sie groß. Seitdem Lydia jedoch auf Abstand von ihrer ‚Adoptivfamilie‘ ging, hat dieser gute Draht etwas gelitten. Sie versucht ihr eigenes Geld zu verdienen – als eine Art Privatdetektivin, die verschwundene Gegenstände (und gegebenenfalls auch Ehemänner) wiederfindet. Doch eines Tages bekommt sie Besuch vom Chinesen Michael, ihrem besten Freund aus Kindertagen, der sie ‚überredet‘, für die Dragons einen alten Folianten zu beschaffen
„Die Schlüsselmacherin“ stellt den Start in die neue „Frost & Payne“-Reihe dar, die vorerst auf 12 Teile ausgelegt ist. Sie folgt also dem bewährten Muster ähnlicher Reihen verschiedener Genres, die von Greenlight Press verlegt werden. Wie man es bei einer derartigen Fortsetzungsreihe erwarten kann, werden in diesem Auftakt einige offene Handlungsstränge für die folgenden Bände vorbereitet.
Gleich am Anfang führt die Autorin ihre Leser in ein typisches Steampunk-Setting hinein. Auch wenn die üblichen Steampunk-Elemente in diesem Band noch keine handlungstragende Rolle spielen, sind sie doch allgegenwärtig und machen auch vor der Protagonistin höchstpersönlich nicht halt. Trotz ihres etwas nebulösen Hintergrunds wirkt Miss Frost sympathisch, während Mister Payne noch etwas undefinierbar erscheint. So kann der Leser gespannt sein, in welche Abenteuer Luzia Pfyl ihre beiden Charaktere in den kommenden Bänden schickten wird. Wird Frost dabei das Geheimnis um ihre Herkunft lösen können? Wird Payne seine vermisste Tochter wiederfinden? Und welche Rolle werden die Dragons dabei spielen? Da hilft nur abwarten.

Fazit:
Dieser Start in eine neue Steampunk-Reihe ist für alle Genre-Fans einen Blick wert.

eBook

Bestseller!

Elmar Weixlbaumer, Monika B. Paitl
Bestseller!

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Mach dein Buch zum Bestseller!

Klappentext und Verlagsinfo:
Buch-Marketing beginnt bevor eine Zeile geschrieben wurde.
Und wenn das Buch erschienen ist, fängt die Arbeit für Autorinnen und Autoren erst richtig an!
Dieses Buch befasst sich u.a. mit den Erwartungen und der Realität des Buchmarkts, mit Konzeption, Titelfindung, Verlagssuche und der PR in allen Phasen eines Buchzyklus. Bekannte Bestseller-Autoren unterstützen mit Tipps, wie Autoren ihr Buch pushen können.

Jeder Autor kann Bestseller-Autor werden. Er muss nur die Spielregeln des Marktes kennen und die Mechanismen funktionierender Vermarktung verstehen.
Draußen warten 100 Millionen deutschsprachige Menschen. Genug, um noch einen Bestseller zu vermarkten. Doch wie kommt man zur Aufmerksamkeit der Leser? Ob als Self-Publisher, BoD-Autor oder Verlagsautor: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Schriftsteller, ihr Buch zum Leser zu bringen.
Wie das geht verraten Bestsellerautoren, die es geschafft haben: Eva Rossmann, Edgar Geffroy, Herman Scherer, Katrin Zita, das Duo Aliloski/Laurent (Hundebücher), Elisabeth Hermann und Gaby Hauptmann zeigen wie es geht.
Dazu gibt das Autorenduo, Verlagsleiter und PR-Profi, ihr Insiderwissen preis. Lernen Sie von den Profis!

Rezension:
Es ist nicht gerade wenig, was die beiden Autoren dieses Ratgebers versprechen. Und jeder, der ein Buch veröffentlicht, möchte dieses natürlich gut verkaufen. Sollte deshalb jeder (angehende) Autor dieses Buch kaufen? Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn zunächst muss man schon den obigen Marketingtext relativieren. Obwohl in diesem ausdrücklich auch Selfpublisher und Autoren, die über BoD-Anbieter veröffentlichen, angesprochen werden, wird im Buch vor diesen beiden Möglichkeiten lediglich gewarnt. Die ausdrückliche Empfehlung lautet, immer über einen – möglichst etablierten – Verlag zu veröffentlichen. Was bekanntlich nicht ganz einfach ist. Trotzdem findet sich ein umfangreiches Kapitel über das Finden eines guten Titels, in dem wiederum darauf hingewiesen wird, dass die Titelwahl gewöhnlich durch den Verlag erfolgt. Was man durchaus als widersprüchlich ansehen könnte.
Allerdings gibt es natürlich nicht nur Negatives über diesen Ratgeber zu berichten. Vor allem die Hintergrundinformationen über die Methoden zur Bestseller-Ermittlung und zum Verlagswesen dürften für viele neu und interessant sein. Auch die diversen Ratschläge zu Vermarktungsstrategien können für Autoren durchaus nützlich sein, wobei man in dieser Hinsicht leider einschränken muss, dass sich viele dieser Tipps vorzugsweise oder sogar ausschließlich auf die Vermarktung von Sachbüchern (und deren Autoren) bezieht. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass sich der (Sachbuch-)Autor als Fachmann auf seinem Gebiet etablieren muss.
Somit muss man zusammenfassend feststellen, dass „Bestseller!“ dem Leser zwar viele wertvolle Hintergrundinfos zu Buchmarkt und Verlagswesen liefert, die empfohlenen Vermarktungsstrategien für Belletristikautoren jedoch nur von eingeschränktem Wert sind.

Fazit:
Der Vermarktungsratgeber „Bestseller!“ empfiehlt sich primär für Sachbuchautoren und solche, die es werden wollen

Hardcover
eBook

Der böse Ort

Ben Aaronovitch
Der böse Ort

Übersetzung Christine Blum

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Bauhaus goes London

Klappentext:
Magische Architektur in Südlondon
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …

Rezension:
Langsam aber sicher wird das Verfolgen magischer Täter für Peter zur Normalität. Auch seine Zauberausbildung schreitet voran, manche Zauber kann er schon intuitiv ausführen. Doch plötzlich bekommt es seine Dienststelle, das Folly, mit einer ganzen Reihe von Fällen zu tun, bei denen eindeutig Magie im Spiel ist. Und obwohl keine offensichtlichen Zusammenhänge erkennbar sind, scheinen doch alle die Handschrift des ‚gesichtslosen Magiers‘ zu tragen. Beim Skygarden Tower, einem architektonisch umstrittenen Sozialwohn-Hochhaus, das seine besten Zeiten eindeutig hinter sich hat, kreuzen sich die verschiedenen Spuren. War der verstorbene Architekt etwa ein im Verborgenen Praktizierender? Birgt am Ende sogar das Gebäude ein magisches Geheimnis?
Ben Aaronovitch bleibt sich auch im 4. Band seiner Reihe um Peter Grant treu. Neben spannenden (magischen) Kriminalfällen gibt es auch hier wieder viele Querverweise auf die Popkultur und einfach nur coole Sprüche. Wenn Peter beispielsweise vor einer auf ihn gerichteten Waffe im Dreck kniet und sein Hauptgedanke ist, dass er „das Sterben vermeiden“ muss, weil seine Mutter sonst dermaßen wütend auf ihn wäre, ist das einfach eine Textstelle, die wohl kein Fan so schnell vergessen wird. Mit vielen Bekannten aus den vorherigen Bänden gibt es ein mehr oder weniger ausführliches Wiedersehen. Auch diesmal läuft natürlich nicht alles nach Plan, und am Ende wartet auf den Leser eine wirkliche Überraschung, die auch als Cliffhanger zum nächsten Band dient. Was bleibt dem Fan da schon übrig, als sich schnellstmöglich diese schon lange erschienene Fortsetzung („Fingerhut-Sommer“) zu besorgen?

Fazit:
Dieses Abenteuer des Kult-Zauber-Polizisten darf man sich als Peter-Grant-Fan nicht entgehen lassen!

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original
Hörbuch im englischen Original