Südengland

Ralf Nestmeyer
Südengland

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Ruinen, Gärten, Royalisten

Klappentext:
Südengland – das sind Normannenburgen, das ist grünes, sattes, liebliches Land mit reetgedeckten Häusern und akkurat gepflegten Vorgärten, das sind Moore im dichten Nebel, Kreideklippen, mystische Steinkreise, ehrwürdige Kathedralen und adelige Herrensitze. Englands Countryside bietet einen fast unüberschaubaren Reichtum an landschaftlicher Schönheit und kulturellen Sehenswürdigkeiten, gepaart mit einem Hauch von Exzentrik. Besonders für Individualreisende ist Südengland ein lohnendes Reiseziel, begegnet man ihnen doch zwischen Dover und Land’s End mit der typisch englischen Höflichkeit. Das Reisehandbuch enthält zahllose Tipps zu urigen Pubs, preiswerten B&Bs, Wandervorschläge sowie die besten Adressen fürs Nightlife von Brighton. Ergänzt wird das Ganze durch ein umfangreiches London-Kapitel, denn die Metropole des Empire ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Rezension:
Der Süden Englands, die Ärmelkanalküste und ihr Hinterland sind bei Touristen beliebt. Aber was haben die hier aufgereihten Grafschaften wirklich zu bieten? Welche Schlösser, Herrenhäuser und Ruinen sollte man in seinen Urlaubswochen besichtigen, welche Gärten und historischen Städte besichtigen? Und worauf kann man bei dem Überangebot an Möglichkeiten durchaus verzichten?
Alle diese Fragen will Ralf Nestmeyer in diesem, bereits in der 7. Auflage vorliegendem Reiseführer beantworten. Bei der Größe des abgedeckten Gebiets und der Unzahl touristisch (mehr oder weniger) interessanter Objekte wundert es nicht, dass dieser nicht gerade dünn ausfällt. Über 600 Seiten sind es, wovon rund 100 auf den Anhang mit allgemeinen Informationen zu Land und Leuten entfallen. Bei diesem für einen Reiseführer beachtlichen Umfang wundert es schon fast, dass auch „Cornwall & Devon“ sowie „London“ enthalten sind, da zu diesen beiden Reisezielen vom selben Autor und Verlag eigenständige Führer vorliegen, die diese begrenzteren Gebiete natürlich detailreicher vorstellen, als es der vorliegende ‚allgemeinere‘ kann.
Die zahlreichen Orte und Sehenswürdigkeiten werden nach Grafschaften sortiert ‚abgearbeitet‘, wobei interessantere Städte jeweils einen Hauptbeitrag darstellen, unter dem die dortigen interessanten Stätten und die der nähren Umgebung dann als Unterpunkte erscheinen. Öffnungszeiten und Eintrittspreise werden stets genannt, wobei dabei natürlich immer mit zwischenzeitlichen Änderungen zu rechnen ist. Auch wird stets eine Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten und Gaststätten aufgeführt. Neben zahlreichen, allerdings meist eher kleinen Bildern und einer herausnehmbaren Übersichtskarte ergänzen diverse Detailkarten den Reiseführer.

Fazit:
Ein Reiseführer, der Südengland-Touristen regelrecht mit Informationen überschwemmt.

.
– Blick ins Buch –
.
⇐ Taschenbuch bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.
⇐ eBook für Kindle bei Amazon
auch als eBook für alle anderen Reader bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

.
.

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Paris

Markus Spiegelhalder
Paris

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Von den Römern bis zum Eifelturm

Klappentext:
Viele kennen Paris, die Stadt der Reiseziele, Mitte und Herz Frankreichs. Aus der Feder dieses Autors ist kein Hotel- und Reiseführer „Paris in drei Tagen abzuhaken“ hervorgegangen. Sondern ein höchst lesbares, informationsreiches und besinnliches Werk. Eine Kulturgeschichte darüber, wie das Herz Frankreichs entstand, fortwährend umgestaltet und weiter entwickelt worden ist. Vor und zu seinem Paris-Polyglott sollte jeder Parisreisende dieses Buch gelesen haben.

Rezension:
Auch wenn man – wie ich – noch nie in Paris war, ist einem die Stadt natürlich ein Begriff. Zahllose Bücher wurden über die französische Hauptstadt geschrieben, zahllose Fernsehberichte über sie gedreht. Und natürlich diente und dient Paris auch unzähligen Büchern und Filmen als Kulisse. Die Anzahl der lieferbaren Reiseführer ist unüberblickbar.
In seinem Buch mit dem Untertitel „Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ näher sich Markus Spiegelhalder der Stadt jedoch aus einem gänzlich anderem Betrachtungswinkel. Er beschreibt darin nämlich nicht die Ist-Situation, sondern erzählt, wie das heutige Paris zu dem wurde, was die üblichen Reiseführer beschreiben. Das beginnt mit der römischen Eroberung einer Insel in der Seine, reicht über das Mittelalter und die Zeit der großen Könige bis in die heutige Zeit. Das 20. Jahrhundert stellt dabei allerdings nicht vielmehr als eine Randnotiz dar. Dabei erfährt der Leser einiges, was sicher nicht zur (sogenannten) Allgemeinbildung gehört und in den Büchern und TV-Berichten gewöhnlich unerwähnt bleibt. Auf touristische Tipps wird dagegen bewusst verzichtet.
Leider hat sich auch (mindestens) eine Fehlinformation eingeschlichen. Wenn der Autor behauptet, ein Engländer namens Tussauds hätte die berühmte Wachsfigurenausstellung nach Großbritannien geholt, ist das natürlich falsch. Madame Tussauds trug den Namen ihres bereits verstorbenen Mannes Tussauds (der Franzose war), als sie auf die britischen Inseln ging um mit ihren Figuren auf einer Wanderausstellung Geld zu verdienen, und sich schließlich in London niederließ.
Eine weitere kleine Kritik muss ich noch erwähnen. Leider benutzt der Autor bei den französischen Königen die eingedeutschten Namensformen, was ich immer unpassend finde.
Für ein Sachbuch dieser Art benutzt der Autor eine auffallend gehobene Sprache, wie folgendes Zitat exemplarisch zeigt: „Trotz der Unfasslichkeit im Ganzen soll hier versucht werden, das Phänomen Renaissance gedanklich so zu begrenzen, dass es sich und in seinem Bezug auf das weitere Werden von Paris erhellt.“ (S. 76)

Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Entstehungsgeschichte der französischen Hauptstadt aus einem betont nicht-touristischem Blickwinkel.

.
.
⇐ Hardcover bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

.
.

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Toronto

Marc Degens
Toronto

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wege durch Kanada

Klappentext:
Marc Degens hat die letzten vier Jahre lang von Toronto aus Kanada erkundet: Er ist durch die weiten Wälder gefahren, war auf einem abgedrehten Peaches-Konzert, hat auf den hügeligen Straßen Québecs die Nationalspeise Poutine probiert und den Wahlsieg von Justin Trudeau miterlebt. Degens lässt uns auf lustige und kluge Weise an seinen Gedanken über Land, Leute und Kultur teilhaben. Ein Buch über das Lesen und Schreiben. Über Reisen, Wale und Eisberge. Über Toronto, Kanada, Nordamerika, seine Menschen und ihre Mentalität.

Rezension:
Als seine Frau von ihrem Job nach Kanada geführt wird, schließt sich ihr Marc Degens natürlich an. Als Autor kann er schließlich fast überall tätig sein. Tagebuchähnliche Einträge berichten von den Jahren in Toronto. Natürlich kann da nicht jeder einzelne Tag Erwähnung finden. Gerade in irgendeiner Hinsicht ungewöhnliche Tage fanden den Weg in dieses Büchlein. Das hat allerdings zur Folge, dass es nur relativ wenige der beschriebenen Tage sind, die der Autor tatsächlich in Toronto erlebte. Ist das ein Wunder? Eigentlich nicht. Kurze oder auch längere Ausflüge bieten natürlich mehr Stoff zum Erzählen als das (all-)tägliche Leben. So lesen wir viele Tagebucheinträge, in denen der Autor in verschiedenen Ecken Kanadas und auch der USA unterwegs ist. Ob die jeweiligen Erlebnisse für den Leser interessant sind, hängt natürlich auch von dessen Vorlieben ab. Berichte von besuchten Lesungen und Konzerten, bei denen ich den jeweiligen Künstler nicht mal vom Namen her kannte, konnten mich weniger begeistern als die Schilderungen kurzer Reisen und Ausflüge. Gerade auf letzteren erfährt man so manches über Nordamerika und seine Bewohner, das nicht unbedingt zum Allgemeinwissen gehört. Dadurch, dass manche Erlebnisse aus dem großen Zusammenhang gerissen sind, hatte ich allerdings auch manchmal das Gefühl, es würde etwas zum Verständnis benötigtes fehlen. An solchen Stellen wären oft mehr Hintergrundinformationen wünschenswert.
Auch wenn der Titel aus den genannten Gründen etwas irreführend ist, findet sich einiges Interessantes in diesem Buch, das keinesfalls als Reiseführer zu verstehen ist. Ein paar zusätzliche und etwas ausführlichere Hintergründe würden dem Verstehen an manchen Stellen jedoch zugutekommen.

Fazit:
Erinnerungen an die Jahre in Kanada – was ein bestimmtes Ereignis für den Autor erinnernswert macht, ist aber manchmal schwer zu verstehen.

.
.
⇐ Taschenbuch bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.
⇐ eBook für Kindle bei Amazon
auch als eBook für alle anderen Reader bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

.
.

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Erstunken und Erlogen?

Ralf Grabuschnig
Erstunken und Erlogen?

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Geburtstag des Osterhasen

Klappentext:
Woher kommen all unsere Feiertage? Fragst du dich das auch manchmal, wenn gerade wieder irgendeine obskure Feierlichkeit oder ein langes Wochenende vor der Tür stehen? Als geschichtsbegeisterter Mensch ahnt man zwar, dass hinter diesen Festen eine lange Tradition steht. Aber wo die Feiertage genau herkommen und warum wir sie so feiern, wie wir es tun, ist doch oft unklar.

Rezension:
Wenn man auf den Kalender sieht und entdeckt, dass neben dem Sonntag mal wieder ein weiterer Tag rot gedruckt ist, sorgt das meist für eine deutliche Verbesserung der Stimmung. Ein Feiertag! Eigentlich gibt es davon viel zu wenige. Der genaue Anlass ist da vielleicht gar nicht so wichtig. Trotzdem weiß man bei den meisten Feiertagen natürlich zumindest in etwa, was da gefeiert wird. Aber wieso gerade an genau diesem Tag? Für jedes der gefeierten Ereignisse kämen ja noch 364 andere Tage im Jahreslauf in Frage.
Genau dieser Frage geht Ralf Grabuschnig am Beispiel einiger deutscher Feiertage auf den Grund. Das Ergebnis verwundert – oder auch nicht. Das liegt ganz in der persönlichen Erwartungshaltung begründet. Die Termine der meisten Feiertage sind nämlich tatsächlich ziemlich willkürlich festgelegt worden. Irgendwann. Meist sehr lange nach dem formell gefeierten Ereignis. Die heute fest dazugehörigen Bräuche sind oft noch viel jünger.
Der Autor bringt in diesem eSachbüchlein ein paar Überraschungen zu Tage. Auch wenn dieses Wissen eher wenig konkreten Nutzen mit sich bringt, sind die Fakten sicher interessant. Und vielleicht ist ja sogar die Antwort auf die nächste Millionenfrage dabei.

Fazit:
Alle, die die Hintergründe der Feiertage erfahren wollen, könnten hier so manche Überraschung entdecken.

.
– Blick ins Buch –
.
⇐ eBook für Kindle bei Amazon
.

Werbung:

Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

.
.

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Bilder aus Altbayern

Nach dem unerwarteten Erfolg, den der Reprint des historischen Stadtführers „Eisenach und Umgebung“ erzielte, entschloss ich mich, auch andere historische Heimatliteratur allen daran Interessierten in Reprint-Form wieder zugänglich zu machen. Dabei fiel mein Auge auf den kleinen Bildband „Bilder aus Altbayern“, den die Universität München kurz vor Ende des 1. Weltkrieges veröffentlichte und „ihren Kommilitonen im Felde“ widmete.

1918 veröffentlichte die Universität München einen Bildband, gewidmet
„ihren Kommilitonen im Felde“. Dieser enthielt Bilder,
die die Herausgeber als ‚typisch bairisch‘ ansahen.
Vieles hat sich in den vergangenen mehr als 100 Jahren verändert.
Aber genau darin liegt der Reiz dieser alten Bilder,
die man heute nur noch selten findet.
Dieser Reprint möchte das ändern und
Einheimischen und Touristen die Möglichkeit bieten,
einen nostalgischen Blick auf das alte Bayern zu werfen.

Das Vorwort verrät etwas mehr:

Bei der Nennung des Jahres 1918 denkt wohl jeder zuerst an den 1. Weltkrieg. Ganz falsch ist diese Assoziation auch in Zusammen­hang mit dem hier als Reprint präsentierten Bildband nicht. Wie auf der Titelseite dieses Buches vermerkt, wurde es nämlich von der Uni­versität München „ihren Kommilitonen im Felde“ gewidmet. So wech­selt das Geleitwort des damaligen Rektors der Universität auch von einem fast schon poetisch wirkenden Beginn zum Ende hin in einen (zumindest vom heutigen Standpunkt betrachtet) recht pathetisch-patriotischen Ton.
Hans Karlinger bleibt in seiner Einleitung dagegen sachlich und fasst die Geschichte Bayerns und der bairischen Kultur mit Schwerpunkt auf die Architektur kurz zusammen. Wie dort erwähnt, entstammen die Bilder dieses kleinen Büchleins sogar Karlingers Werk „Altbayern und Bayrisch-Schwaben“ aus dem Jahr 1914, sind also in diesem Jahr oder noch früher entstanden. Natürlich verwundert es nicht, dass sich in den mindestens 106 Jahren bis zum Erscheinen dieses Re­prints vieles verändert hat. Da die meisten der Abbildungen recht ge­nau zu lokalisieren sind, ist es auch ohne einen Besuch vor Ort ohne großen Aufwand möglich, unter Zuhilfenahme des Internets die hier gezeig­ten historischen Bilder mit dem heutigen Zustand zu verglei­chen. Selbst da, wo die Gebäude dem 1. Eindruck nach, unverändert erhal­ten blieben, zeigen sich oft diverse Veränderungen im Detail. Ande­res ist kaum noch wiederzuerkennen. Und genau in dieser Ver­gleichs­möglichkeit liegt in meinen Augen einer der Hauptreize dieser alten Bilder.
Ich wünsche allen Bayern-Fans – egal ob Einheimische oder Tou­ris­ten – viel Vergnügen mit diesem Reprint und seinen alten Bildern.

 

Zusätzliche Informationen finden sich auch in diesem PDF:
Bilder aus Altbayern – Marketing

 

 

Erhältlich ist dieser historische Bildband direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750418967 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

003+

030+

025+

Paris abseits der Pfade Jumboband

Georg Renöckl
Paris abseits der Pfade Jumboband

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Im großen Bogen um den Eiffelturm

Klappentext:
Brechen Sie mit dem Autor zu einer urbanen Wanderung durch Paris auf. Im einst proletarischen Osten lädt die Grande Dame des französischen Krimis zum Spaziergang rund um ein altes Hafenbecken ein und erzählt von den dunklen Geheimnissen verborgener Dörfer im Häusermeer. Die Pinselstriche eines der Gründerväter der französischen Streetart werden zu Wegmarkierungen in den einstigen Arbeitervorstädten Belleville und Ménilmontant. Generationen von Studenten, Künstlern und Intellektuellen prägten den Süden, legendäre Warenhäuser und Kulturtanker den goldenen Westen der Stadt. Doch Paris ist nie museal – die Weltstadt begreift sich heute als Labor für die Zukunft des urbanen Lebens.

Rezension:
Paris. Dass die französische Hauptstadt eine Weltstadt ist, wird wohl niemand bezweifeln. Für so manchen ist es sicher die Traumstadt schlechthin, für andere die Stadt der Liebe. Doch fast alle denken dabei wohl an das Paris, das man aus TV-Reportagen und Spielfilmen kennt, an die diversen Sehenswürdigkeiten, allen voran den Eiffelturm. Wie schon in seinem Wien-Führer „Wien abseits der Pfade“ berührt Georg Renöckl derartige touristische Hotspots jedoch höchstens am Rande. Seine Ziele sind die eher unspektakulären Ecken der Stadt, die Einblicke in ihre Seele gewähren. Verträumte Parks besucht er, den üblichen Touristen unbekannte Stadtteile und auf offiziellen Wegen kaum zugängliche Ecken. Dabei kommt Überraschendes zutage, das man in einer Stadt, die mitten in der EU liegt, kaum erwarten würde.
Leider werden die französischen Namen von Straßen, Plätzen oder Geschäften nur in Ausnahmefällen übersetzt, weshalb der Sprache Unkundigen (wie mir) wohl einige darin verborgene Informationen entgehen dürften.
Georg Renöckl beschreibt die einzelnen Spaziergänge in einem lockerem Plauderton. Wie schon beim Wien-Führer sind die zahlreichen Abbildungen im Text leider nur in schwarz/weiß und kleinformatig wiedergegeben, was aus preislichen Gründen wohl nicht zu vermeiden war. Wünschenswert wäre es allerdings, zumindest die Stadtplanausschnitte größer abzudrucken, da sie kaum zu entziffern sind.

Fazit:
Ein Führer für Paris-Besucher, die der Stadt hinter die touristische Hochglanzfassade blicken wollen.

.
.
⇐ Taschenbuch bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Ost Places

Andreas Metz
Ost Places

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Reste der DDR

Klappentext:
Drei Jahrzehnte nach der Wende ist Andreas Metz im Osten Deutschlands auf Motivsuche gegangen: Was ist noch zu finden aus den vierzig Jahren Lebens- und Alltagskultur? Was an DDR-Architektur wurde erhalten, was dem endgültigen Verfall preisgegeben? Wo gab es Denkmalstürmerei, wo gibt es Denkmalpflege? Was fand selbstverständlichen Eingang in die gelebte Gegenwart? Die Bilder fangen Geschichte eines verschwundenen Landes ein und erzählen Geschichten von heute.

Rezension:
40 Jahre existierte ein Land namens DDR. Auf dem Papier waren es sogar beinahe 41 Jahre, doch das letzte Jahr hatte mit der DDR im eigentlichen Sinn nicht mehr viel gemein. Und all das ist jetzt auch schon wieder 30 Jahre her. Man kann sich manchmal kaum vorstellen, dass alle, die heute 35 und jünger sind – also längst erwachsene Leute –, keine bewussten Erinnerungen an die DDR haben können. Immer mehr, was früher typisch DDR war, ist nach und nach aus der Umgebung verschwunden. Selbst wenn man im Osten lebt, ist einem das langsame Verschwinden der DDR-Relikte kaum bewusst aufgefallen. Und genau deshalb ging Andreas Metz, der ursprünglich aus dem Westen stammt, mit der Kamera auf Spurensuche. Überraschend viel konnte er noch finden und für diesen Bildband abbilden. Der Bogen spannt sich dabei von auffälliger Architektur, die auch heute noch ganze Städte prägt, und typischer DDR-Kunst über die damals allgegenwärtigen Parolen und Propaganda-Manifestationen bis hin zu Objekten, die auch damals der Allgemeinheit eher unbekannt waren. Manches war damals auch schlichtweg so normal, dass es einem überhaupt nicht bewusst aufgefallen ist. Die bilingual deutschen und englischen Bildtexte beschränken sich dabei auf ein Minimum, bergen aber doch manch aufschlussreiche Information.
Darüber, was man für abbildens- und erhaltenswert einstuft, kann man sicher in manchen Fällen diskutieren. So hat es mich beim Betrachten dieses Buches bei manchen Bildern schon gewundert, dass sie als zeigenswert eingestuft wurden. Das kann aber natürlich auch mit persönlichen (Des-)Interessen im Zusammenhang stehen. Bei anderem ist es überraschend, dass es überhaupt noch erhalten ist.
Für alle, die DDR-Erinnerungen auffrischen wollen oder in Ermangelung solcher einen Einblick in die damalige Ästhetik (wahlweise mit oder ohne Anführungszeichen) gewinnen wollen, kann dieses für einen Bildband dieses Formats überraschend preiswerte Buch empfohlen werden.

Fazit:
Eine optische Reise in ein untergegangenes Land.

.
.
⇐ großformatiges Taschenbuch bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

Eisenach und Umgebung – Leseprobe

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Eisenach und Umgebung - Leseprobe_Page_1

Dass es wegen der Feiertage Lieferschwierigkeiten des historischen Stadtführers gibt, ist natürlich bedauerlich. Ich gehe aber davon aus, dass sich das Problem nach dem Jahreswechsel in Luft auflöst. Gegenwärtig ist das Buch leider nur über den Onlineshop des Verlags erhältlich. Bei Amazon ist es aber zumindest bestellbar und wird dann nach Wareneingang geliefert.

Um euch die Wartezeit zu verkürzen, habe ich als Weihnachtsgeschenk eine kleine kostenlose Leseprobe zusammengestellt. Diese findet ihr hier zum Download: Eisenach und Umgebung – Leseprobe. Die meisten der beschriebenen „Spaziergänge unmittelbar an der Stadt“ dürften sich auch heute noch zumindest annähernd durchführen lassen.
Details zum Buch findet ihr hier.

Frohe Weihnachten!

santa

Fake News von Gestern

Ralf Grabuschnig
Fake News von Gestern: Irre Verschwörungstheorien aus der Geschichte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

297 Jahre, in denen Alchemisten die flache Erde mit Hexen bevölkerten

Klappentext:
Wo kam eigentlich dieser Begriff Fake News so plötzlich her? Vor wenigen Jahren hat da doch noch niemand darüber gesprochen und jetzt ist das Wort plötzlich in aller Munde (und nicht nur in dem des amerikanischen Präsidenten). Wenn du dir jetzt denkst, das Ganze kann es doch nicht erst seit gestern geben, dann hast du vollkommen recht! In der Geschichte gab es zu jeder Zeit Mythen,

Rezension:
Gut, ich gebe zu, dass der Titel meiner Rezension etwas übertrieben sein könnte. Und keine Angst: Das kommt so im Buch nicht vor. Stattdessen stellt Ralf Grabuschnig in seinem eBook Verschwörungstheorien und geschichtliche Mythen vor, diskutiert deren Wahrheitsgehalt (der bei allen gegen 0 tentiert) und geht deren Entstehungsgeschichte nach. Sind 297 Jahre unserer Geschichte frei erfunden? Ist die Erde in Wirklichkeit doch eine Scheibe? Wieso glaubten die Mächtigen Jahrhunderte lang den Alchemisten, obwohl diese keine Erfolge vorweisen konnten? Wie konnte der Hexenglauben ganze Landstriche befallen? Die letzten beiden Fragen stellen natürlich keine Verschwörungstheorien im eigentlichen Sinn dar. Aber auch diesen wird in diesem Buch genau wie diversen anderen nachgegangen.
Während manche der vorgestellten Verschwörungstheorien so offensichtlich Quatsch sind, dass sich jeder normaldenkende Mensch nur fragen kann, wie irgendjemand ernsthaft daran glauben kann, klingen andere, wenn sie gut vorgetragen werden, zunächst recht glaubhaft. Teilweise wirken die Argumente sogar ziemlich überzeugend, und man muss den Fehler in der ‚Beweiskette‘ erst auffinden.
Nicht ganz so glücklich ist vielleicht der Titel des Buches „Fake News von Gestern“. An der Bekanntheit des Begriffs „Fake News“ ist ein gewisser Donald, der mit Nachnamen nicht Duck heißt, wohl nicht ganz unschuldig. Allerdings drückt dieser Begriff in meinem Sprachverständnis doch etwas eindeutig anderes als das aus, worum es hier geht. Während es bei Fake News um bewusst gefälschte Fakten geht, dürften die In-Umlauf-Bringer der Verschwörungstheorien im Normalfall wirklich von diesen überzeugt (gewesen) sein.
Insgesamt ist diese Auseinandersetzung mit der ‚falschen Wissenschaft‘ recht interessant und unterhaltsam. Eine Fortsetzung wäre bestimmt eine gute Idee, denn in diesem kurzen Buch werden längst nicht alle (mehr oder weniger populären) Verschwörungstheorien abgehandelt.

Fazit:
Verschwörungstheorien von lächerlich bis kompliziert zu widerlegen – hier wird ihrem Wahrheitsgehalt nachgespürt.

.
– Blick ins Buch –
.
⇐ eBook für Kindle bei Amazon
auch als eBook für alle anderen Reader bei Weltbild oder bei Hugendubel
.
⇐ Hörbuch bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!

OBJEKTIV!?: Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

Wartburg-Stiftung, Grit Jakobs (Hrsg.)
OBJEKTIV!?: Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Von fotografierenden Malern zu Fotografie-Übermalern

Klappentext:
Als der Wartburgkommandant Bernhard von Arnswald 1858 schwärmte „Die Photographie gehört zu den wenigen Erfindungen der Menschen, die dem Schaffen des Schöpfers nahekommen“, war die Burg bereits auf mehreren Fotografien zu bewundern. Im Jahr 1855 wurden die ersten bekannten Lichtbilder auf Geheiß Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach geschaffen, um den Stand der Wiederherstellung der Burg seiner Ahnen für die Nachwelt festzuhalten. Während einige von bemerkenswerter Qualität sind, haben beherzte Hände von Malern auf anderen frühe Formen der heute allgegenwärtigen Bildbearbeitung hinterlassen.
Diese bis zu 165 Jahre alten Aufnahmen sind Bestandteil der fotografischen Sammlung der Wartburg, aus der hier bislang kaum bekannte Schätze präsentiert werden. Mehr als 150 Zeugnisse aus den ersten 60 Jahren Wartburgfotografie berichten von der Entwicklung der Lichtbildnerei, vom Anspruch an „Wahrheit“ und Objektivität, der sich manches Mal dem idealen Eindruck des Motivs zu beugen hatte.
Stereoskopische Aufnahmen mit beeindruckenden räumlichen Effekten, Porträts in Form von Visitenkarten und die ersten Farbfotografien gewähren einen eindrucksvollen Blick auf die altehrwürdige Burg mit ihrer einstigen Architektur und Ausstattung. Die Fotografien der mit ihr verbundenen Menschen zeichnen zugleich ein sehr lebendiges Bild des früheren Burglebens, zeigen den Burgherrn Carl Alexander und seinen jährlichen Jagdgast Kaiser Wilhelm II. ebenso wie die Angestellten und Besucher und die illustren Kostümfeste, die Burghauptmann Hans Lucas von Cranach veranstaltete. Als der begabte Amateurfotograf zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Burg mit seinen Autochromen erstmals in natürlichen Farben erstrahlen ließ, sorgte das für Furore beim Publikum.
Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zu betrachten, verspricht einen besonderen Ausflug in ihre Vergangenheit. Geschichte und Geschichten, sonst in schriftlichen Quellen, Zeichnungen und Gemälden erzählt, werden um ganz eigene, oft ungewöhnliche Eindrücke bereichert.

Rezension:
Dass die Wartburg, so wie wir sie heute kennen, das Ergebnis der Restaurierungs-, Um- und Neubaumaßnahmen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist, ist vielen ihrer Besucher gar nicht bewusst. Erst unter der Herrschaft des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach entstand die Burganlage, die heute jedem zumindest von Bildern her vertraut ist. Speziell die 1850er und 1860er Jahre waren von einschneidenden Veränderung des Erscheinungsbildes geprägt. Gerade in diese Zeit fiel auch der Aufschwung der Fotografie von der Liebhaberei weniger Enthusiasten zum Massenmedium. Da der Großherzog selbst von der neuen Technik überzeugt war, wurden die Baumaßnahmen von Anfang an in seinem persönlichen Auftrag fotografisch dokumentiert. Von dieser Zeit bis etwas zum Beginn des 1. Weltkriegs reichen die Bilder aus dem Archiv der Wartburg-Stiftung, die in diesem Jahr (2019) erstmals öffentlich in einer Sonderausstellung auf der Wartburg präsentiert wurden. Als Begleitung dieser (mittlerweile beendeten) Ausstellung erschien dieser Bildband. In ihm ist nicht nur die Veränderung des Erscheinungsbildes der Burg zu verfolgen, sondern auch die rasante Entwicklung der Fototechnik. Wurden viele der Bilder aus den 1850ern noch deutlich erkennbar retuschiert, fertigte der damalige Wartburg-Hauptmann Hans Lucas von Cranach Anfang des 20. Jahrhunderts schon eigenhändig Farbaufnahmen an. Allerdings erschien auch zu dieser Zeit noch ein monumentaler Bildband der Wartburg, dessen Abbildungen von Retuscheuren so massiv ‚geschönt‘ worden waren, dass man im Vergleich mit dem jeweiligen Originalfoto kaum glauben kann, dass dieses der Ursprung des ‚fertigen‘ Bildes war. Selbst stereoskopische Bilder der Wartburg wurden im späten 19. Jahrhunderts bereits angefertigt und verkauft.
Dieser Bildband vereint rund 6 Jahrzehnte der Burggeschichte mit der der Fotografie dieser Zeit. Somit stellt er sowohl für Burgen-Fans (und ganz besonders solche der Wartburg) als auch für an der Entwicklung der Fotografie Interessierte ein interessantes Werk dar. Entsprechende Erläuterungen fehlen natürlich auch nicht.
Beeilen beim Kauf dürfte sich lohnen, da das Buch nach Ende der Ausstellung bestimmt nicht längerfristig im Handel bleibt.

Fazit:
Dieser Bildband sollte bei keinem an der Wartburg und/oder der Fotografiegeschichte Interessiertem im Regal fehlen.

.
.
⇐ Hardcover bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
.

Werbung:

„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

Banner
Tipps für preisgünstigen Lesestoff

.
Du hast selbst ein Buch verfasst und willst es veröffentlichen? Die Erstellung des eBooks oder der Satzdatei fürs Taschenbuch bringt dich aber zur Verzweiflung, weil das Ergebnis einfach nicht professionell aussieht? Da kann ich dir helfen! Klick einfach mal hier!
.
Dass du im Impressum deines Buchs oder deines Onlineauftritts deine Adresse für jeden lesbar angeben musst, gefällt dir nicht? Auch da kann ich dir helfen! Klick hier, und du erfährst näheres!