April Moon – 2 – Hexenflucht

Lady Grimoire
April Moon – 2 – Hexenflucht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die neue Droge

Klappentext:
In letzter Sekunde gelingt April und Matyas die Flucht vor der eiskalten Mörderin, die so viele Junghexen auf dem Gewissen hat. Doch Matyas’ Teleportationsfähigkeit schlägt fehl, sodass sich jeder von ihnen an einem anderen Ort wiederfindet. Während die beiden mit ihrer jeweiligen Situation klarkommen müssen, findet Aprils neue Freundin Helena heraus, welch finsteres Geheimnis sich tatsächlich hinter dem PAGAN-Gründer verbirgt und dass ihre Freunde in höchster Lebensgefahr schweben. Aber ob sie es alleine schaffen kann, PAGAN aufzuhalten?

Rezension:
Mit Mühe und Not gelingt es April und Matyas zu fliehen. Bei der überhasteten Not-Teleportation werden sie allerdings getrennt. Während April ins Wasser plumpst und von einem Fremden, dessen Sprache sie nicht versteht, bewusstlos gerettet wird, erwacht Matyas mitten unter Drogensüchtigen. Derweil ist bei PAGAN der Teufel los. Die beiden Flüchtigen müssen unbedingt gefunden werden! Helena, die das zufällig mitbekommt, will den Freunden helfen. Doch wie soll sie das ganz alleine anstellen?
Nach dem Cliffhanger am Ende des 1. Bandes („Hexenrune“) verwundert es natürlich nicht, dass wir die Protagonistin genau in dieser aussichtslos erscheinenden Situation wiedertreffen. So rasant, wie der Vorgänger zu Ende ging, lässt es das Autorenduo Lady Grimoire von der 1. Zeile an weitergehen. Dieser Band widmet sich vollständig der Flucht der beiden Jugendlichen und dem, was daraufhin im Hauptquartier der PAGAN-Organisation passiert. Erwartungsgemäß wird die Situation in diesem Band noch nicht aufgelöst. Vielmehr endet dieser in einem erneuten Cliffhanger.
Die beiden (männlichen) Autoren erzählen ihr Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer wechselweise aus Sicht verschiedener Beteiligter, dabei jedoch stets in der 1. Person des jeweiligen Charakters. Der Stil wirkt dabei authentisch, die Protagonisten und deren Denkweise glaubhaft. Da will man nur schnellstmöglich mit Band 3 fortfahren. Zum Glück liegt das eBook schon auf meiner Festplatte!
Hinweis: Momentan ist das eBook anscheinend nicht lieferbar. Dazu, wieso das so ist beziehungsweise wann sich das ändert, liegen mir leider keine Informationen vor.

Fazit:
Mit Band 2 entwickelt sich die interessante und gut geschriebene Reihe in Richtung Urban-Fantasy-Thriller.

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April Moon – 1 – Hexenrune

Lady Grimoire
April Moon – 1 – Hexenrune

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Diese Rezension ist so alt, da gab es diesen Blog noch gar nicht. Da ich jetzt aber (endlich) Band 2 gelesen habe, dessen Rezension in Kürze folgt, will ich die von Band 1 natürlich noch nachreichen.

In Sicherheit verteleportiert

Klappentext:
April ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern eine Hexe! Schamlos nutzt ihre Mutter Aprils besondere Gabe aus, um sich gierig zu bereichern. Doch eines Tages ist der Punkt erreicht, an dem die Junghexe ihrer Mutter die Grenzen aufzeigt. April entscheidet sich, ihr eigenes Leben zu leben, auch wenn sie erst fünfzehn Jahre alt ist. Verzweifelt schließt sie sich einem okkulten Prager Verbund von Hexen und Hexern an, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, vor allem Teenager-Hexen unter seine Fittiche zu nehmen und diese zu fördern. Doch als April ein altes Geheimnis aufdeckt, das die Grundfesten der Organisation erschüttert, wird sie vom Schützling zur Gejagten unter ihresgleichen …

Rezension:
April lebt mit ihrer Mutter in der tschechischen Hauptstadt. Schon seit ihrer Kindheit besitzt sie die Gabe, selbst schwere Verletzungen magisch heilen zu können. Ihre Mutter nutzt das jedoch aus, sie gegen Bezahlung tätig werden zu lassen und dabei von ihren Kunden beträchtliche Geldbeträge einzufordern – selbst wenn das die betroffenen Familien in den finanziellen Ruin treibt. Wenn April dagegen aufbegehrt, schreckt ihre Mutter auch vor Schlägen nicht zurück. Nach einem besonders heftigen Streit, bei dem ihre Mutter ihr sogar die Nase bricht, reicht es April endgültig; sie will die Polizei anrufen. Doch plötzlich steht ein Junge wie aus dem Nichts vor ihr und erklärt ihr, ein Hellseher hätte vorausgesagt, dieser Anruf würde für sie tödlich enden. Stattdessen überzeugt er sie, ihn zu einer Geheimgesellschaft zu folgen, in der viele magisch begabte Jugendlich wie er und sie leben.
Dieses Buch soll den Auftakt zu einer ganzen Reihe um die junge Hexe April Moon darstellen, woraus sich erklärt, dass dieses kurze Büchlein genau da aufhört, wo die Geschichte eigentlich erst richtig loszugehen verspricht. An dieser Stelle endet der Band in einem heftigen Cliffhanger. Dabei schafft es das (übrigens männliche) Autorenduo, das sich hinter dem Pseudonym „Lady Grimoire“ verbirgt, ausnahmslos glaubwürdige Charaktere zu erschaffen, die – egal ob sympathisch oder unsympathisch – aus dem Leben gegriffen sein könnten. Die Sprache wirkt natürlich, der Text liest sich flüssig. Das Buch ist sehr sorgfältig lektoriert, was heutigentags selbst bei großen Verlagen leider keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt.
Worum es sich bei der titelgebenden Hexenrune handelt, stellt sich erst im letzten Kapitel heraus. Danach bleibt dem interessierten Leser nichts anderes übrig, als auf eine möglichst baldige Fortsetzung zu hoffen.

Fazit:
Freunde klassischer Urban Fantasy, die genug Geduld aufbringen, eine interessante Geschichte in relativ kleinen Häppchen serviert zu bekommen, sollten dieser neuen Reihe einen Blick gönnen.

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Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

Betty van Birnhelm
Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Wenn die Froschkönigin auf den Gestiefelten Adler trifft

Klappentext:
Im Frauenland ist man entsetzt. Die Gute Menschin von Anderswo wurde entführt. Was tun? Wo nach ihr suchen? Soll sie doch in Natorien sein, das weit, weit weg vom Frauenland liegt. Und dabei hatte man es sich so schön eingerichtet im eigenen Land. Und jetzt soll jemand eine Landesgrenze überqueren?
Betty van Birnhelm nimmt uns mit auf eine skurrile Reise in eine Fantasiewelt voller merkwürdiger Geschöpfe und skurriler Begebenheiten. Was macht man, wenn die Flugbegleiter der Fliegenden Teppiche streiken? Wie kommt man unbeschadet durch das Land der Schwerhaber? Und was hat es eigentlich mit dem Großen Nator auf sich, der die Gute Menschin von Anderswo entführt haben soll?
Auch wenn Betty van Birnhelm diese Fragen – und noch viele mehr – mit sehr viel Sinn für Humor beantwortet, weht doch eine ernste Botschaft aus der Zeitenwelt zu uns herüber.

Rezension:
Als die Froschkönigin, die Prinzessin mit dem Kürbis und das Wolfsfräulein erfahren, dass die Gute Menschin von Anderswo verschwunden ist, verlassen sie ihr geliebtes Gartencenter um nach ihr zu suchen. Angeblich soll die Vermisste sogar entführt worden sein. Für die Suche müssen die Freundinnen sogar das Frauenland verlassen und verschiedene andere Länder bereisen. Eines davon ist verrückter als das andere. Aber ob sie die Gute Menschin von Anderswo wirklich finden und aus den Händen ihres Entführers befreien können?
Bei Betty van Birnhelms Geschichte fällt es schon schwer, sie zu benennen. Fantasy? Kunstmärchen? Tendenziell geht sie wohl eher in letztere Richtung. Und wenn die Autorin – beziehungsweise die Kunstfigur, die ihr als Pseudonym dient – im Klappentext davon redet, dass es skurril wird, kann man dieser Aussage definitiv nicht widersprechen. Es wird sogar sehr skurril. Besonders der Anfang erweist sich als Ansammlung von Skurrilitäten, während eine Handlung im eigentlichen Sinn kaum zu entdecken ist. Das ändert sich erst mit dem weiteren Fortschreiten der Geschichte. Reichlich skurril bleibt es aber weiterhin. Immer wieder finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf Missstände des realen Lebens. Was man allerdings vermisst, sind Hintergründe zu den weitaus meisten der Charaktere. Wieso gibt es in der Frauenwelt beispielsweise eine Froschkönigin? Unter all den erwähnten Ländern wird deren Königreich nämlich mit keinem einzigen Wort erwähnt. Oder wer zwingt die Prinzessin mit dem Kürbis eigentlich, dieses unhandliche und ihr hinderliche Gemüse ständig mit sich herumzutragen?
Auch wenn der Stil der Autorin durchaus angenehm lesbar ist, ist ein Buch dieser Art eindeutig Geschmackssache. Um Gefallen daran zu finden, muss sich der Leser auf diese Ansammlung skurriler (wahrscheinlich das meistgenutzte Wort in dieser Rezension) Ideen einlassen. Ob es sich als Kinderbuch eignet, als welches es vermarktet wird, möchte ich allerdings sehr bezweifeln.

Fazit:
An diesem Buch dürften sich die Geister scheiden. Der Begriff „skurril“ charakterisiert es jedenfalls treffend.

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Penny Küfer ermittelt – 4 – Arsen und Spitzenhöschen

Alex Wagner
Penny Küfer ermittelt – 4 – Arsen und Spitzenhöschen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Lästige Insekten

Klappentext:
Hat sich Niní Delight, Chefin einer Luxus-Dessous-Kette, wirklich mit Arsen das Leben genommen?
Die junge Frau hatte alles, was man sich nur wünschen kann: Traumvilla, beruflichen Erfolg, eine berühmte Burlesque-Diva zur Schwester und obendrein noch einen geheimnisvollen neuen Liebhaber.
Wer würde da sterben wollen? Die Polizei schließt ein Verbrechen aus. Doch Penny muss schon bald feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint, in der Welt von Spitze, Seide und Glamour …

Rezension:
Endlich hat Penny ihre eigene Detektei. Dass sie diese aus rechtlichen Gründen nicht so nennen darf, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Jetzt müssten nur noch Klienten kommen. Der finanzielle Rückhalt ist zwar kaum ein Problem, aber ohne Kunden leidet das Selbstwertgefühl doch merklich. Dass ausgerechnet ihre Mutter ihr die 1. offizielle Kundin vermittelt, ist dann aber doch eine große Überraschung. Dumm nur, dass die Polizei den Todesfall schon längst zum Selbstmord erklärt hat. Auch Penny kann zunächst nichts feststellen, was gegen einen solchen spräche. Um ihre Klientin nicht vor den Kopf zu stoßen, beschließt sie jedoch, trotzdem etwas nachzuforschen. Dabei kommt ihr dann doch manches verdächtig vor …
Nachdem Alex Wagner ihre Schnüfflerin Penny Küfer 3 Bände lang inoffiziell ermitteln ließ, entlässt sie ihre Protagonistin im 4. Band ins (nicht ganz offizielle) Berufsleben. An der Machart der Detektivgeschichten ändert das natürlich kaum etwas. Auch diesmal muss sich die Protagonistin wieder mit einem Mordfall herumschlagen, bei dem sich der Kreis potenziell Verdächtiger schnell auf beinahe alle Anwesenden ausdehnt. Was folgt, ist ein Indizien-Puzzle im Stil klassischer Detektivgeschichten. Da die Handlung immer der Protagonistin folgt, weiß der Leser nie mehr als diese. Die Tatsache, dass die Autorin ihre Geschichte aus der Sicht eines Beobachters erzählt, hat allerdings zur Folge, dass der Leser Pennys Gedankengänge nur eingeschränkt mitverfolgen kann. Die negative Seite dieser Erzählweise ist, dass man die Schlussfolgerungen der Heldin manchmal nicht wirklich nachvollziehen kann. Auf der Positiv-Seite steht dagegen, dass der Fall im Nachhinein vollkommen logisch erscheint. Alle scheinbaren Widersprüche sind am Ende geklärt.

Fazit:
Ganz im Stil klassischer Detektivstories ermittelt Penny Küfer auch in ihrem 4. Fall wieder in Kreisen der zahlungskräftigen Oberschicht.

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Die Totenbändiger – 3 – Vollmondnächte

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 3 – Vollmondnächte

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Der Geist von innen

Klappentext:
Vollmond – für Spuk Squads die anstrengendste Zeit des Monats. Doch nicht nur die Geister sind aggressiver als sonst, in Hampstead treibt auch noch ein heimtückischer Wiedergänger sein Unwesen. Die Vollmondnächte sind aber nicht nur für Gabriel, Sky und Connor eine Herausforderung, auch für Cam halten sie einen besonderen Schock bereit …

Rezension:
Während Cam Ärger in der Schule hat, geht es auf den Vollmond und die Unheilige Nacht zu. Für seine erwachsenen Geschwister bedeutet das viel Arbeit. Überall treiben ganze Geisterhorden ihr Unwesen, und dann ist da auch noch der Wiedergänger, der seit Tagen für Unruhe sorgt.
Nachdem in Band 2 ihrer Fantasy-Reihe um „Die Totenbändiger“ Jaz und „Die Akademie“ in Fokus standen, geht Nadine Erdmann in diesem Band wieder stärker auf die verschiedenen Mitglieder der Familie Hunt ein. Auch das Geisterproblem, unter dem diese Variante Londons und Großbritanniens leidet, wird wieder intensiver thematisiert. Der Bogen der in dieser Reihe angesprochenen Themen wird immer umfassender. Neben dem Geisteraspekt werden Schulprobleme und solche politischer Natur angesprochen. Die Welt und ihre Handlungsgeflechte werden weiterhin noch komplexer.
Schon nach 3 Bänden fällt auf, dass es in dieser Reihe keinen Hauptprotagonisten in diesem Sinne gibt. Konnte man im letzten Band eindeutig Jaz in dieser Rolle erkennen, ist sie schon in diesem nur noch eine selten in Aktion tretenden Nebenfigur. Dafür könnte man diesmal Cam als den Hauptakteur des Bandes ansehen. Natürlich bleibt die Autorin weiterhin ihrem Stilmittel treu, mit dem Erzählfokus ständig wechselnden Charakteren zu folgen. Dabei erzählt sie immer aus der Perspektive eines Beobachters. Die Geschichte zieht den Leser schnell in ihren Bann, sodass man als Leser das Weiterverfolgen der Reihe nie in Zweifel zieht.

Fazit:
Diese Fantasy-Reihe gewinnt mit ihrem 3. Band weiter an Komplexität.

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Gräfin Anna – 2 – Gräfin Anna und die Herren von Rabenfels

Anke Dietrich
Gräfin Anna – 2 – Gräfin Anna und die Herren von Rabenfels

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ritterliche Träume

Klappentext:
England, Juni 1913
Als Anna und Karl Friedrich von Erlebach die Einladung der Rutherfords annehmen, ahnen sie nicht, dass ihnen in England erneut ein aufregendes Abenteuer bevorstehen wird. Greenhills Kirche birgt eine Krypta, deren Geheimnis kaum jemand kennt. Die Inschrift verändert sich wie durch Geisterhand, Schwerter wechseln die Lage. Als wäre das nicht genug, wird Karl von einem Fremden attackiert, der sich ihm und Anna als einer der dort bestatteten Ritter vorstellt.
Welches Geheimnis umgibt die Gruft, und was hat Karl damit zu tun? Wie viel Wahrheit steckt in den Mythen? Ist jener Fremde ein Verrückter, der Spaziergänger bedroht, oder tatsächlich einer der Toten?
Ein packendes Abenteuer beginnt, in dem nicht alles so zu sein scheint, wie es die Legende besagt.

Rezension:
Der Ägyptenaufenthalt scheint Karls Gesundheit gut bekommen zu sein. Da steht einem Sommerurlaub bei den Rutherfords in England nichts im Wege. Schon kurz nach ihrer Ankunft erfahren die von Erlebachs, dass in der Dorfkirche seit Jahrhunderten deutsche Ritter begraben liegen, die Brüder von Rabenfels. Das überrascht besonders Karl, denn das sind entfernte Verwandte von ihm, die ein Rätsel umgibt. Als er allerdings von einem Fremden im Rittergewand bedroht wird, der behauptet, einer dieser alten Ritter zu sein, wird die Sache mysteriös. Doch es wird noch viel rätselhafter …
Mit dem 2. Band entfernt sich Anke Dietrichs historisches Fantasy-Abenteuer vom Thema Archäologie, das in Band 1 („Gräfin Anna und die Rache der Verdammten“) zentraler Aufhängepunkt der Story war. Dafür steht diesmal die europäische Geschichte des Zeitalters des Rittertums im Fokus. Wieso ruhen deutsche Ritter, die der Familiensage nach einst spurlos verschwanden, in der englischen Provinz? Das ist die Frage, der das Protagonisten-Ehepaar diesmal auf den Grund gehen muss. Zumindest für Annas Mann könnte die Antwort überlebenswichtig werden. Allerdings steht auch die Gräfin selbst in diesem Band stärker im Fokus der Handlung und nimmt somit eine Position ein, die ihrer Rolle als Titelheldin besser gerecht wird, als es im Vorgänger-Band der Fall war. Die zentrale Figur ist allerdings eindeutig ihr Mann.
Nachdem das Thema Archäologie zumindest vorläufig ad acta gelegt wurde, könnte man natürlich spekulieren, in welche Richtung sich die Reihe im kommenden Band (und eventuellen weiteren) bewegen könnte. Hinweise darauf sind bisher nicht auszumachen. Feststehen dürfte allerdings, dass es sich wohl wieder um ein mysteriöses Rätsel aus der Vergangenheit handeln dürfte.
Stilistisch bleibt sich die Autorin treu, sodass alles in der Rezension zu Band 1 in dieser Hinsicht gesagte auch hier zutrifft. Auch diesmal wird die gut lesbare Geschichte wieder aus Beobachtersicht wiedergegeben.

Fazit:
Der Fantasy-Mystery-Mix der Reihe kann auch in 2. Versuch überzeugen.

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Von Magie und Unsterblichkeit – 1 – Die Wächter von Andalon

Mario Schenk
Von Magie und Unsterblichkeit – 1 – Die Wächter von Andalon

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Kristallsplitter

Klappentext:
Nur die Weltenwanderin Iris ahnt, dass eine fremde Rasse, die vor Jahrtausenden das magische Inselkönigreich Andalon vernichtete, für das rätselhafte Massensterben weltweit verantwortlich ist. Die Kreaturen sammeln im Verborgenen ihre Kräfte, um diesmal die gesamte Menschenwelt an sich zu reißen. Allein den neun wiedergeborenen Wächtern Andalons kann es gelingen, sie aufzuhalten. Doch kaum jemand weiß um die wahren Geschehnisse damals und wie es gelang, die Invasion zu beenden. Susan ist eine dieser neuen Wächter. Die Bestimmung in Einklang mit der Schule, Familie und ihren Freund zu bekommen, stellt gerade für sie eine besondere Herausforderung dar. Sie betrifft dieser schier aussichtslose Kampf nämlich weitaus mehr, als sie zunächst befürchtet. Der Auftakt des Urban & High Fantasy Epos um die fünf Fragmente des Elfenkristalls.

Rezension:
Für die 17-jährige Susan verläuft ihr Schülerdasein eigentlich ganz normal. Der Stress des Abschlussjahrgangs steht ihr noch bevor. Das ändert sich jedoch drastisch, als die mysteriöse Iris in ihr Leben tritt. Nicht nur, dass die ihr gesteht, kein Mensch zu sein und nicht von der Erde zu stammen, behauptet sie auch noch, Susan wäre eine wiedergeborene Wächterin des magischen Reiches Andalon. Von diesen soll es 9 geben, und es dauert auch wirklich nicht lange, bis die anderen wiedergeborenen Wächter bei Susan auftauchen. Gegen welche Bedrohung sie die Menschheit schützen sollen, wird schon bald erkennbar.
Dass Jugendliche überraschend erfahren, irgendwelche Besonderheiten zu besitzen, ist in der Urban Fantasy keine ungewöhnliche Ausgangssituation. Dass der jeweilige Protagonist erfährt, die Wiedergeburt eines anderen – und natürlich besonderen – Menschen zu sein, ist da schon deutlich außergewöhnlicher. Von genau dieser Ausgangslage geht Mario Schenk allerdings in seinem Jugend-Urban-Fantasy-Mehrteiler aus. Seine Protagonistin und ihre ‚Leidensgefährten‘ erfahren, dass sie die einzige Chance der Menschheit sind. Was im Genre wiederum nicht ganz so außergewöhnlich ist. Auch dass das Ganze in einem großen Kampf gipfelt, dürfte wohl niemanden verwundern. Idee und handlungmäßige Umsetzung können durchaus gefallen, wobei hier natürlich nicht auf Details eingegangen werden soll. Was dem Autor weniger geglückt ist, ist dagegen die Charakterzeichnung. Selbst die Protagonistin bleibt in ihrer Persönlichkeit recht blass. Viel erfährt der Leser nicht über Susans normales Leben, bevor sich dieses dramatisch ändert. Über die 8 anderen Wächter erfährt man leider noch viel weniger. In dieser Hinsicht besteht für die Fortsetzungen noch einiges Potenzial.
Sprachlich kann man der vom Autor aus Beobachtersicht erzählten Geschichte nichts anlasten. Der Stil entspricht dem im Genre üblichen. Nach den sich im Finale abzeichnenden Veränderungen darf man gespannt sein, wohin sich die Story in den kommenden Bänden entwickeln wird.

Fazit:
Die überzeugende Idee dieser Urban Fantasy um eine jugendliche Heldin leidet etwas unter einer eher schwachen Persönlichkeitszeichnung.

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Götterverse – 2 – Ballade der Nacht

Christina Krüger
Götterverse – 2 – Ballade der Nacht

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Der Tod des Vaters

Klappentext:
Schwere Prüfungen liegen vor Avina, Siran und Darian. Immer tiefer geraten sie in das Netz der Verschwörungen und Lügen. Exanion und seine Handlanger jagen noch immer Darian und seine Freunde. Die Drei und ihre treuen Begleiter werden zu unfreiwilligen Spielfiguren des Schicksals. Die Gefahren um sie wachsen mit jeder Stunde der Finsternis. Längst geht es um das Leben ihrer gesamten Familie.
Die Ballade der Nacht erklingt von Neuem. Nichts wird je wieder so sein, wie es einst war.

Rezension:
Avina hat es geschafft. Aus ‚ihrem‘ Drachenei schlüpft tatsächlich ein Junges, das sich überraschend schnell zu einem kräftigen Drachen entwickelt. Am akharinischen Hof hat es Darians Onkel allerdings geschafft, seine Machtposition zu festigen. Es gelingt ihm sogar, andere Fürsten auf seine Seite zu ziehen, was Avina und Siran zwingt zu fliehen, denn Exanion lässt nach ihnen als Helfer seines Neffen suchen. Die Situation wird für alle Beteiligten immer gefährlicher.
Christina Krügers Fantasy-Welt ihres „Götterverse“-Universums gewinnt im 2. Band weitere Tiefe. Zusätzlich zu den Menschen der fürstlichen Städte und deren Umlandes sowie den Akharis treten weitere Parteien in Erscheinung. Das unter Exanion erstarkende akharinische Königreich führt zu sich verändernden Loyalitäten. Für die 3 aus dem 1. Band („Arthemosʼ Klagelied“) bekannten Protagonisten wird die Situation damit immer gefährlicher, sind doch auch Freunde und Verwandte in Gefahr. Allerdings führt die zunehmende Komplexität der Welt auch dazu, dass diese unübersichtlicher wird. Stellenweise wird es für den Leser schwer, sind in der ständig wachsenden Vielzahl von Charakteren zurechtzufinden.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte weiterhin aus der Perspektive eines auktorialen Beobachters. Dabei folgt das Geschehen wechselweise einer großen Anzahl von Charakteren. Den ursprünglichen Protagonisten Avina, Siran und Darian fällt dabei ein mit Fortschreiten der Handlung ständig kleiner werdender Anteil an ‚Screen Time‘ zu. Trotzdem bleiben sie zumindest bisher die gefühlten Hauptfiguren.
Nach einer großen Wende am Ende dieses Bandes kann man gespannt sein, wie sich das Geschehen weiter entwickeln wird.

Fazit:
In einer immer komplexer werdenden Fantasy-Welt wird das Handlungsgeflecht deutlich anspruchsvoller.

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Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

Robyn Lumen
Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Liquidio, Exsulutio, Morthem

Klappentext:
Ein Krieg zwischen Elfen und Vampiren.
Direkt in deiner Küche.
Gewaltsame Plünderungen deines Kühlschranks durch Wesen, die nur du sehen kannst.
Erkläre das mal deinen Mitbewohnern.
Dass eine Liebesbeziehung zu einem Todesengel tödlich endet, hätte Arjun von Anfang an klar sein müssen. Er erwacht in einem für ihn völlig fremden Bett und nur ein paar Atemzüge trennen ihn von seinem Ende.
Da nähert sich aus unerwarteter Richtung Hilfe. Arjun wird in das wahre Geheimnis des Silberbluts eingeweiht. Damit erhält er den Schlüssel zur Errettung der Menschheit und gleichzeitig die Macht zur Zerstörung von ganz Aerilea.
Kein Wunder, dass Arjun von nun an nicht nur von den Vampiren, sondern auch von den Lichtjägern verfolgt wird. Zudem geraten seine Mutter und seine Mitbewohner Agnes und Gustav in gefährliche Nähe dieser unsichtbaren Welt. Arjun muss handeln und wird zum Vampirjäger wider Willen. Aus Menschensicht erweckt Arjun dabei einen völlig verrückten Eindruck und bald sind auch noch die Psychiater hinter ihm her.
Das Urban-Fantasy-Abenteuer SILBERBLUT geht im zweiten Band im rasanten Tempo weiter und unterhält mit einer Mischung aus vielschichtigen Charakteren, wahnwitzigen Dialogen und epischen Welten.

Rezension:
Durch die Verbindung mit Yuja schwer geschädigt, hat Arjun nur noch kurze Zeit zu leben. Deshalb entschließt er sich zu einer Selbstmordmission, um Orliana als seine letzte gute Tat zu vernichten. Aber wie meistens bei seinen Plänen gelingt auch dieser nicht. Ganz im Gegenteil: Orliana scheint gar nicht so übel zu sein. Sie rettet ihm sogar das Leben und nimmt Arjun unter ihre Fittiche. Doch das verkleinert seine Probleme nicht gerade. Außer Vampiren und der Polizei sind jetzt auch noch sämtliche Aerileaner und die Psychiatrie hinter ihm her.
Im 2. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Silberblut“ schließt Robyn Lumen nahtlos an die Handlung aus Band 1 („Das Geheimnis der Sehenden“) an. Dass der selbstzerstörerische Plan ihres Protagonisten nicht aufgeht, war wohl jedem Leser klar. Schließlich wird der ja noch gebraucht. Das folgende Geschehen kommt so wohl nicht nur für den Helden unerwartet. Auch als Leser wird man überrascht. Die sich anschließende Handlung, die etwa das 1. Drittel des Buches einnimmt, unterscheidet sich deutlich vom Geschehen des 1. Bandes. Leider weist dieser Teil auch gewisse Längen auf. Erst mit der Rückkehr Arjuns ins Wien unserer Welt findet das Geschehen zu den in der Rezension zu Band 1 gelobten Stärken zurück. Hier ist die Situationskomik, die durch die Ich-Perspektive des Protagonisten besonders deutlich zum Tragen kommt, wieder da. Und genau die macht diese Parallelwelten-Fantasy-Reihe so einzigartig.
Zusätzlich zu den bereits bekannten kommen neue Bewohner Aerileas hinzu, die unserem Protagonisten das Leben nicht unbedingt leichter machen. Wie soll ein Mensch, der sich selbst nicht ganz sicher sein kann, wie ‚normal‘ er ist, auch einschätzen können, ob ein Drache Freund oder Feind ist? Zumal auch alte Bekannte ihn anscheinend nicht mehr als vertrauenswürdig ansehen. Da kann man sich nur in einem Punkt sicher sein: Der Protagonist wird es nicht leicht haben, die Zwerchfelle des Lesers allerdings auch nicht.

Fazit:
Arjun muss weiterhin die Welt retten. Aber wie soll er es dabei schaffen, nicht für komplett durchgedreht gehalten zu werden?

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In Kalabrien

Peter S. Beagle
In Kalabrien

Übersetzung: Oliver Plaschka

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Gestörte Einsamkeit

Klappentext:
Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Ein Einhorn taucht in dem Weinberg hinter seinem Haus auf.
So atemberaubend und wunderschön das Einhorn ist, das urplötzlich vor ihm steht, es stellt Claudios Leben auf den Kopf. Der Plan, die Existenz des geheimnisvollsten aller Tiere geheim zu halten, scheitert. Und richtig gefährlich wird es, als neben aufdringlichen Journalisten auch gewalttätige Vertreter der Mafia sein abgeschiedenes Gut heimsuchen. Wie soll er, der nur den Postboten und seine anarchische Schwester als Freunde hat, das Einhorn schützen?

Rezension:
Seit dem Weggehen seiner Frau bewirtschaftet Claudio seinen abgelegenen Hof alleine. Außer vom Postboten und dessen Schwester erhält er auch keinen Besuch. Das ändert sich jedoch abrupt, als auf seinem Grundstück ein Einhort auftaucht. Das spricht sich schnell herum, und schon wird der Hof von Presse, Fernsehen und diversen anderen Neugierigen belagert. Ein Mafiapate will den Hof sogar kaufen. Dieses Angebot abzulehnen, ist vielleicht nicht Claudios beste Idee.
Dieses Buch von Peter S. Beagle ist sehr schwer einzuordnen. Ein echtes Einhorn kommt darin vor? Dann kann es sich doch nur um Urban Fantasy handeln? Dem Argument lässt sich natürlich schwer widersprechen. Allerdings nimmt dieses mystische Tier erstaunlich wenig Raum in der Handlung ein. Ein Krimi um die Machenschaften der Mafia? Auch das trifft dieses Buch nicht ins Herz. Oder gar eine Liebesgeschichte, denn Claudio und die Schwester des Briefträgers kommen sich im Laufe der Handlung näher? Oder stellt das Buch doch einfach nur das Psychogramm eines Eigenbrötlers dar? Alles ist irgendwie richtig, und doch trifft nichts davon den Inhalt der Geschichte wirklich. Während der Anfang noch fast poetisch wirkt, verliert sich die Handlung dann schnell in Nebenhandlungen. Als nichts anderes als eine Ansammlung von Nebenhandlungen ohne wirkliche Haupthandlung empfinde ich das Buch dann am Ende auch leider. So bleibt zum Schluss eigentlich nur Enttäuschung übrig.
Der zu Beginn noch poetisch wirkende Stil des Autors, der aus Beobachter-Perspektive erzählt, verliert sich leider in einer Ansammlung von Belanglosigkeiten. Zumindest an meinem Geschmack geht dieses Buch meilenweit vorbei. Schade.

Fazit:
Von allem etwas, aber nichts richtig – das ist der Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlässt.

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