Die magische Pforte der Anderwelt

Sandra Regnier
Die magische Pforte der Anderwelt

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Abenteuer ohne Ende

Klappentext:
Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt?

Rezension:
Allison lebt im Internat, doch obwohl sie dort gute Freundinnen hat, fühlt sie sich von ihren Eltern abgeschoben. Bei einem Ausflug in die Closes, unterirdische Gassen, schmiert sie versehentlich ihr Blut an eine Wand. Am nächsten Tag taugt unerwartet ein – nach Meinung ihrer Freundinnen auffällig attraktiver – Fremder auf und entführt sie. Obwohl Allison kurz darauf wieder auftaucht, hat sie keine Erinnerungen daran, was der Fremde mit ihr gemacht hat. Es dauert allerdings nicht lange, bis der junge Mann in ihrer Schule auftaucht und die offiziell von der Direktorin ‚ausborgt‘. Zu Allisons Erstaunen handelt es sich bei Finn, wie ihr Entführer sich vorstellt, um einen Elfen. Er enthüllt ihr, dass sie mit ihrem Blut versehentlich eine magische Pforte geöffnet hat.
Sandra Regniers jugendliche Urban Fantasy beginnt wie eine der typischen Girlie-Highschool-Geschichten, die man als Dutzendware aus amerikanischen Fernsehserien kennt. Allison und ihre Freundinnen kennen nur wenige Gesprächsthemen: Jungen, unliebsame Mitschülerinnen, Jungen, schick Ausgehen und wieder Jungen. Dabei vergleichen sie jedes männliche Wesen mit mehr oder weniger berühmten Schauspielern. (Ich musste mehrere der Namen erst bei Google suchen, um festzustellen, dass es diese Schauspieler alle wirklich gibt.) Zumindest in diesem Punkt ändert sich im Verlauf des Buches auch nicht allzu viel. Nach einer relativ langen ‚Vorlaufzeit‘ entwickelt sich die Handlung dann aber doch noch zu dem Fantasy-Abenteuer, das der Titel verspricht. Gerade wenn die Handlung ihren spannenden Höhepunkt erreicht, endet das Buch jedoch in einem besonders heftigen Cliffhanger. Nun wird das Buch zwar ausdrücklich als Spin-off der „Pan“-Trilogie (die ich nicht kenne) bezeichnet, doch zu einer zu erwartenden Fortsetzung findet sich weder im Buch selbst, noch auf der Homepage des Calsen-Verlages oder bei den einschlägigen Onlinehändlern auch nur der kleinste Hinweis. Wie ein Blick in andere Rezensionen von Lesern, die die „Pan“-Bücher kennen, zeigt, wird allerdings allgemein von einer Fortsetzung ausgegangen. Das kann einfach nicht das Ende der Geschichte sein!
Der Stil der Autorin ist sehr gut lesbar, wobei davon auszugehen ist, dass das erwähnte Girlie-Ambiente ein bewusstes Stilmittel darstellt, um den Unterschied von Allisons normalem Leben zum ihr bevorstehenden Abenteuer aufzuzeigen. Jeglicher Bewertung muss jedoch ausdrücklich hinzugefügt werden, dass sie darauf beruht, dass die Geschichte fortgesetzt wird. Sollte Allisons Abenteuer jedoch wirklich so enden, müsste man das Buch als unabgeschlossene und deshalb unbrauchbare Geschichte empfinden.

Fazit:
Der vielversprechende Anfang (?) eines magischen Abenteuers.

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Grundlagen der Programmierlogik

Marcus Pérez
Grundlagen der Programmierlogik

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Die Basis des Programmierens

Klappentext:
Programmiersprachen unterscheiden sich in ihrer Ausdrucks- und Schreibweise, die Konzepte dahinter sind jedoch meist sehr ähnlich. Daher ist es zunächst wichtig, die grundlegende Logik zu verstehen, welche alle gängigen Programmiersprachen miteinander gemein haben.
Die Programmierlogik bildet den Grundstein, um die Struktur von Computer-Programmen planen und entwickeln zu können. Erst wenn das Konzept steht, erfolgt die Umsetzung in einer sprachenspezifischen Schreibweise.
Unabhängig von einer speziellen Sprache dient dieses Buch als Vorbereitung zum Erlernen der ersten Programmiersprache. Ein wichtiges Hilfsmittel hierfür ist der Programmablaufplan, mit dem sich die logische Struktur leicht verständlich und nachvollziehbar darstellen lässt.

Rezension:
In diesem Buch fasst der Autor die grundlegenden Strukturen zusammen, die in (fast) allen Programmiersprachen wiederzufinden sind. Die Gemeinsamkeiten sind dabei überraschend groß – größer als es wohl mancher mit irgendeiner bestimmten Programmiersprache Vertrauter zunächst vermuten würde. Leser, die sich bereits zumindest oberflächlich mit irgendeiner der verbreiteten Sprachen befasst haben, werden allerdings nicht allzu viel für sie grundlegend Neues finden können, denn Marcus Pérezʼ Buch befasst sich hauptsächlich mit den wirklichen Grundlagen wie mathematischen und logischen Operationen oder Programmverzweigungen. Lesern, denen die Programmierung dagegen noch völlig fremd ist, wird allerdings das Grundverständnis des logischen Aufbaus eines jeden Computerprogramms nahegebracht.

Fazit:
„Grundlagen der Programmierlogik“ richtet sich primär an Leser, denen die Prinzipien des Programmierens bisher noch völlig fremd sind.

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Ein MORDs-Team – 18 – Die Maske fällt

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 18 – Die Maske fällt

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Die toten Grafen

Klappentext:
Mason, Olivia, Randy und Danielle wollen die Identität des Grafen endgültig aufklären. Ihre Recherche führt sie weit in die Vergangenheit. Stück für Stück kommen sie der Wahrheit näher. Doch als die Maske fällt, ist der Preis hoch.
Unterdessen steuert die Bürgermeisterwahl auf einen Höhepunkt zu. Und die Mächte im Schatten machen ihre finalen Züge.

Rezension:
Für die Freunde wird es immer gefährlicher, denn der Graf erkennt, dass sie ihm auf den Fersen sind. Er zieht alle Register, um seine Entlarvung zu verhindern. Unterdessen stellt das MORDs-Team fest, dass es sich bei ihm überhaupt nicht um den von den Dynastien eingesetzten Grafen handelt, denn den hat der aktuelle Graf schon vor Jahren beseitigt.
Was soll man nach 18 Bänden noch neues zu Andreas Suchaneks „Ein MORDs-Team“-Reihe sagen? Jeder, der die bisherigen 17 Bände verfolgt hat, weiß ohnehin, was ihn erwartet. Wie gewohnt gelingt es dem Autor auch hier wieder, für jedes gelöste Rätsel mehrere neue in den Raum zu stellen. Die Spannung kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz, geraden doch gleich mehrere der Freunde schon wieder in Lebensgefahr. Den Abschluss bildet auch diesmal wieder ein äußerst mieser Cliffhanger.

Fazit:
Die Maske des Grafen fällt, und doch bleibt es weiter extrem spannend.

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Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

Michael Dreher
Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

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Ein höllischer Erzengel auf Erden

Klappentext:
Eigentlich ist Michael Mai ein ganz normaler Teenager, der an einem freien Schultag ausschlafen will, wäre da nicht der gefallene Erzengel aus der Hölle, der, oder besser die ihm eines Tages vor die Füße fällt. Von da an wars das mit dem normalen Leben, denn Camaela stellt nicht nur sein Leben auf den Kopf, sie verdreht ihm den auch gehörig. Ein auftauchender Ex-Freund aus der Hölle und eine himmlische beste Freundin, machen sein Chaos dann perfekt. Dumm nur, das der Teufel Camaela um jeden Preis zurückhaben will und wenn dabei die Welt untergeht…

Rezension:
Michael vermeidet schulische Tätigkeiten soweit wie nur möglich. Wegen andauerndem Zuspätkommens wurde er bereits mehrfach verwarnt. Ein schulfreier Freitag kommt da gerade recht, um mal auszuschlafen. Doch gerade an diesem wird er am frühen Morgen von lautem Lärm in seinem Zimmer geweckt. Auf dem Fußboden neben seinem Bett liegt ein Mädchen – genauer gesagt ein vollkommen nacktes Mädchen. Und das hat auch noch Flügel, einen Schwanz sowie Augenhöhlen, aus denen Flammen züngeln, was außer Michael jedoch kein Mensch sehen kann. Das Mädchen stellt sich ihm als der vor langer Zeit in die Hölle verbannte Erzengel Camaela vor. Michael ist sofort verliebt, und Camaela beschließt tatsächlich, vorerst bei ihm zu bleiben. Damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Als Camaela auch noch Besuch sowohl aus Himmel als auch Hölle bekommt, nehmen die Verwüstungen im weiten Umkreis ungeahnte Ausmaße an.
Neue Ideen braucht die (Urban) Fantasy, und auf diese dürfte das uneingeschränkt zutreffen. Wenn Camaela die moderne Welt erkundet, sind viele Szenen Slapstick pur. Bei all dem pflastern aber auch zahlreiche Leichen ihren Weg. Michael Dreher ist mit seinem Buch eine wirklich ungewohnte Kombination gelungen, die sich von den üblichen Urban-Fantasy-Plots deutlich abhebt. Immer wieder kommt es zu völlig unerwarteten Wendungen. Wenn beispielsweise eine Höllen- und eine Himmelsbewohnerin bei ihrem Aufeinandertreffen nichts Wichtigeres zu tun haben, als über menschliche Mode zu tratschen, kann man sich über die Reaktion des ‚vergessen‘ danebenstehenden Michael einfach nur amüsieren. So macht das Lesen Spaß!
Diesem eindeutigen inhaltlichen Lob muss man allerdings leider eine deutliche Kritik für das fehlende Korrektorat entgegenstellen.

Fazit:
Ein höllischer Urban-Fantasy-Slapstick, der jedem Genre-Fan Vergnügen bereiten dürfte.

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Das fünfte Gebot

Mildred Speet
Das fünfte Gebot

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Eine Frage des Motivs

Klappentext:
Moral und Verrat
Kommissar August Lehmann wird zu einem Tatort gerufen. Ein Bild des Grauens bietet sich ihm. Nackt und mit fünfzehn Stichen im Unterleib übersät liegt die Frau blutverschmiert im eigenen Bett. Schon bald bemerkt er, dass das Opfer ein Leben jenseits von Moral und Anstand führte.

Rezension:
Als der kürzlich von seiner Frau verlassene Kommissar Lehmann die blutüberströmte Leiche der Ermordeten sieht, hat er sofort das Gefühl, dass die Tochter des Opfers jetzt Trost braucht. Diese scheint etwas Abwechslung auch nicht abgeneigt zu sein. Und der vermeintliche Täter ist auch schnell gefunden …
Mildred Speet beweist mit dieser Kurzgeschichte, dass auch eine solche eine abgeschlossene Handlung bieten kann. Dabei gelingt es der Autorin, auf den wenigen Seiten, die die Geschichte einnimmt, alle Elemente eines klassischen Krimis wie falsche Spuren und schlussendliche Überführung des Täters unterzubringen. Sogar für die Gefühlswelt des Kommissars bleibt dabei noch Raum. Daumen hoch!

Fazit:

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Jack

Thomas Kowa
Jack

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Der Kofferraum

Klappentext:
Roadtrip mit Jack
Ein einsamer Mann kämpft im Delirium Tremens mit sich selbst, mit seiner Hassliebe Alkohol und den Frauen, die er glaubt, im Kofferraum seines Autos gefangen zu halten.
Jack von Thomas Kowa gewann den 2. Preis im Krimi-Wettbewerb Süddeutsche Zeitung.

Rezension:
Er fährt auf einer einsamen Straße und erinnert sich an all die Frauen, die er mitnahm. Und er erinnert sich daran, wie er sie nach und nach aus unterschiedlichen Gründen in den Kofferraum verfrachtete. Doch dann gerät er unerwartet in eine Polizeikontrolle.
Diese Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe unterscheidet sich stilistisch erheblich von Thomas Kowas anderen Beiträgen zu dieser eBook-Reihe, was natürlich daran liegen könnte, dass sie laut Hinweis des Autors im Vorwort eines seiner Frühwerke darstellt. Bei einer so kurzen Geschichte möchte ich nicht viel zum Inhalt sagen. Nur soviel: Bei der Auflösung muss der Leser erst einen Moment nachdenken, bevor ihm klar wird, was die Polizisten eigentlich finden.

Fazit:
Der eher leise Humor dieser Story fällt etwas aus dem, was der Leser sonst von Thomas Kowa gewohnt ist.

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Lockwood & Co – 5 – The Empty Grave

Jonathan Stroud
Lockwood & Co – 5 – The Empty Grave

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Lockwood vs. Fittes

Klappentext:
After their recent escapades, Lockwood & Co deserve a well-earned break … so naturally they decide to break into the countryʼs most heavily-guarded crypt.
What they discover there will change everything.
So begins a race to uncover the truth behind ‘the Problemʼ – igniting an epic battle against the Fittes agency. A battle that will force the team to jounrey to the Other Side, and pit them against the most terrifying enemy thay have ever faced.
Not everyone will make it out alive …

Rezension:
Nachdem Anthony Lockwood und sein Team im letzten Band („The Creeping Shadow“) die geheimen Machenschaften der Rotwell-Agentur entdeckt hatten, vermuteten sie bereits, dass auch die Fittes-Agentur in ähnliche Experimente verstrickt sein könnte. Die Tatsache, dass Lucys Schädel – ein Typ-III-Geist – behauptet, die derzeitige Inhaberin, Penelope Fittes, sei in Wirklichkeit identisch mit der angeblich lange verstorbenen Firmengründerin, Penelpes Großmutter Marissa, lässt den Verdacht aufkeimen, gerade diese Experimente könnten sogar die Ursache der seit Jahrzehnten andauernden Geisterschwämme, allgemein als ‚Das Problem‘ bekannt, sein. Als Handlanger der Fittes-Agentur versuchen, Lockwood & Co. sowie andere kleine Agenturen unter ihre Kontrolle zu bekommen, ist die Konfrontation unausweichlich.
Zum Höhepunkt seiner „Lockwood & Co.“-Pentalogie lässt es Jonathan Stroud erwartungsgemäß nochmals richtig krachen. Im Gegensatz zu den bisherigen Bänden spielen Geisteraustreibungen diesmal nur eine Nebenrolle. Die wirklich gefährlichen Gegner sind im Finale höchst lebendige Menschen. Lucy und ihre Kollegen müssen bis an ihre Grenzen gehen. Doch natürlich bildet der Endkampf zwar den fulminanten Höhepunkt, jedoch bei weitem nicht das einzige Handlungselement des Buches. Lucy und mit ihr die Leser erfahren endlich auch mehr über Lockwoods tote Eltern und deren Arbeiten – die eine auch für diesen bisher ungeahnte Rolle im aktuellen Konflikt spielen. Trotz allem kommen humorvolle Situationen und Gedanken auch in diesem Band nicht zu kurz.
Wie üblich erübrigt es sich bei einem 5. Band natürlich auch hier, noch viel über den Stil des Autors zu sagen, da dieser allen Lesern der Reihe selbstverständlich längst vertraut ist. Und die Reihe mit ihrem Abschlussband zu beginnen, wäre bestimmt keine allzu gute Idee.
Mit diesem Band ist diese herausragende Urban-Fantasy-Reihe also beendet. Vermutlich. Da ‚Das Problem‘ mit dem Ende der Handlung jedoch nicht grundsätzlich aus der Welt geschafft wird (so viel sei verraten), gäbe es für Jonathan Stroud aber durchaus die Möglichkeit, sich doch noch zu weiteren Fortsetzungen zu entschließen. Die Fans der Reihe wären darüber sicher nicht böse.
Ein Wort zur für Ende November angekündigten deutschen Übersetzung: Wieso der deutsche Verlag (cbj) aus „The Empty Grave“ „Das Grauenvolle Grab“ macht, ist mir völlig unverständlich. Einen Grund, wieso das Grab nicht auch im Deutschen einfach leer sein kann, kann ich nicht erkennen. Aber das Thema neu erfundener statt übersetzter deutscher Titel habe ich ja schon in verschiedenen Rezensionen angesprochen.

Fazit:
Ein Abschlussband, der dem Niveau der Reihe gerecht wird. Lucy, Anthony und George werden dem Leser in guter Erinnerung bleiben.

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Der letzte Turm vor dem Niemandsland

Micahel Schmidt (Hrsg.)
Der letzte Turm vor dem Niemandsland

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Ein bunter Phantastik-Mix

Klappentext:
Fantasyguide – das Crossoverzine – steht für Abwechslung. Die dritte Anthologie bietet sechzehn Geschichten aus sechs Genres. Ob humorvoll oder spannend, düster oder sozialkritisch, in jedem Fall unterhaltsam.
Nur die Geschichte zählt.
Das Titelbild stammt von Detlef Klewer.
Herausgeber und Verleger haben sich gemeinschaftlich entschieden, die Veröffentlichung dieser Anthologie dem Gedenken an Christian Weis (1966-2017), der mit einer seiner letzten Geschichtenveröffentlichungen vertreten ist, zu widmen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Uwe Hermann: Der letzte Turm vor dem Niemandsland
Andreas Fieberg: Ein begründeter Verdacht
Susanne Schnitzler: Unkenrufe
Ralf Steinberg: Verführerische Düfte. Eine Saramee-Geschichte
Lisanne Surborg: Die Puppe mit dem blauen Kleid
Achim Hildebrand: Froschzauber
Diane Dirt: Meister Shini
Andreas Flögel: Im Dienst des Wardens
Christel Scheja: Der Mitternachtsstern
Xander Morus: Das Grab am Canyon
Christian Weis: Neu-Eden
Ellen Norten: Der Sieg der Couch-Potatos
Torsten Scheib: Erntezeit
Michael Schmidt: Aton
Sven Klöpping: Der Mehrwert der Erinnerungen
Karin Reddemann: Marthe stirbt nicht
Fantasy, Horror und SciFi – in dieser unter dem Dach von Fantasyguide.de herausgegebenen Anthologie sind alle Teilgebiete der Phantastik vertreten. Die Bandbreite ist auffallend weit gedehnt und reicht von Horror im Western-Ambiente („Das Grab am Canyon“) über klassische Fantasy (z.B. „Der Mitternachtsstern“), welche zum Teil eine typische Heldenreise beinhaltet („Der letzte Turm vor dem Niemandsland“), und einen Superhelden („Im Dienst des Wardens“) bis hin zu SciFi mit einem Hauch Gesellschaftskritik („Neu-Eden“, „Ein begründeter Verdacht“). Die Grundstimmung variiert von locker-flockig bis düster. Allerdings ist das Qualitätsniveau ähnlich weit gefächert, wobei es meinem persönlichen Geschmack geschuldet sein könnte, dass mich insbesondere mehrere Fantasy-Geschichten überzeugen konnten.
Zu den Stories, die mich besonders in ihren Bann ziehen konnten, gehören beispielsweise „Froschzauber“ und „Der Mitternachtsstern“. Bei beiden handelt es sich um Fantasy-Stoffe klassischer Prägung, die trotz ihres Kurzgeschichten-Charakters jeweils eine (weitgehend) abgeschlossene Geschichte erzählen. Doch auch das Fantasy-SciFi-Crossover „Meister Shini“ (das durchaus den Epilog einer deutlich umfangreicheren Geschichte darstellen könnte) und die reine SciFi-Story „Der Sieg der Couch-Potatos“ gehören zu den Höhepunkten dieser Anthologie.

Fazit:
Eine bunte Mischung aller Bereiche der Phantastik mit leider auch recht durchmischtem Qualitätsniveau.

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Die Savanten – 2 – Drachenstimme

Uwe Eckardt
Die Savanten – 2 – Drachenstimme

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Die Macht der Drachen

Klappentext:
Als Finn und seine Freunde die Hauptstadt der Yangri erreichen, erleben sie eine böse Überraschung: Der machtgierige Magier Krotrok ist bereits dort und empfängt das Luftschiff mit einer Übermacht seiner geflügelten Krieger. Die Drachenhaut fällt und im Chaos der Schlacht werden die Savanten voneinander getrennt. Während jeder auf seine Weise versucht, mit der aussichtslosen Situation klarzukommen, bereitet Krotrok den entscheidenden Schachzug zur Vernichtung der gesamten Menschheit vor. Alles scheint verloren, als Hilfe von einer unerwarteten Seite erscheint: Die Drachenstimme tritt aus den Schatten der Vergangenheit hervor und offenbart die wahre Natur der Drachen.

Rezension:
Nachdem den Savanten am Ende des 1. Bandes „Heimkehr“ eben diese nicht gelungen war und sie von der Drachenhaut aufgenommen wurden, hat das Luftschiff die Hauptstadt der Yangri erreicht. Doch bevor sie überhaupt dazu kommen, Kontakt aufzunehmen, werden sie angegriffen. Das Luftschiff wird zerstört und die Freunde getrennt. Gibt es in dieser ausweglosen Situation überhaupt noch eine Möglichkeit, die zerstörerischen Entwicklungen aufzuhalten? Und welche Rolle spielen die Drachen in dem ganzen Durcheinander?
Während der 1. Band der „Die Savanten“-Reihe noch als SciFi-Thriller in unserer realen Welt begann und erst nach dem Übertritt der Protagonisten in ein Paralleluniversum zum Fantasy-Abenteuer umschlug, handelt diese Geschichte komplett in dieser anderen Welt, in der Elektrizität (auch natürliche) nicht existiert. Dafür sind in dieser Welt Magie und diverse Sagenwesen real. Somit spielen auch SciFi- und Thriller-Elemente in diesem Buch keine Rolle mehr. Im Gegensatz zum Vorgänger, in dem Uwe Eckardt den Fokus ganz auf Finn konzentrierte, wird dem Leser das Geschehen diesmal aus der Sicht wechselnder Protagonisten erzählt.
Da dem Leser die wichtigen Protagonisten bereits bekannt sind, kann sich die Geschichte überwiegend auf die eigentliche Handlung, einen drohenden Krieg abzuwenden, konzentrieren. Damit wird der Abenteuercharakter des Buches zusätzlich unterstrichen. Durch den Trick, die Teilhandlungen aus wechselnder Perspektive zu betrachten, fällt das Geschehen recht komplex aus, führt aber erwartungsgemäß zu einem Finale, in dem sich alle Handlungsstränge wieder vereinen. Leider kommt das Ende dann relativ abrupt daher, und die Handlung der Reihe wird mit einem in der Zukunft angesiedelten Epilog abgeschlossen.

Fazit:
Das Finale der abenteuerlichen Erlebnisse der Savanten kommt als reines Fantasy-Abenteuer daher.

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Erbin der Zeit – 1 – Die Schlacht von Pyrinas

Xenia Blake
Erbin der Zeit – 1 – Die Schlacht von Pyrinas

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Miss Anti-Percy

Klappentext:
Xaenym Davine führt ein perfektes Leben. Aber an ihrem 16. Geburtstag erfährt sie, dass alles eine Lüge war. Denn Xaenym ist keine normale Sterbliche. Ihr Vater ist der Titan Chronos. Und an den Sagen aus der griechischen Antike ist mehr dran, als sie je gedacht hätte.
Bevor sie sich versieht, gerät sie in eine Welt voller Gefahren, wo Halbgötter gegen Monster kämpfen und schwierige Missionen antreten. Schon bald machen sie und ihre neuen Freunde sich auf den Weg zu einer sagenumwobenen Insel und müssen dabei zahlreichen Gefahren trotzen.

Rezension:
Erst an ihrem 16. Geburtstag erfährt Xaenym, wer ihr Vater ist, nämlich der Titan Chronos, der sich bei einem Besuch auf der Erde in ihre Mutter verliebte. Mit dem Erreichen des 16. Geburtstags wird ihr Status als Demititanin allerdings auch für die Götter erkennbar. Und die kämpfen mit allen Mitteln. Bewusstlos wird Xae nach Titansvillage gebracht, wo sie zusammen mit anderen Gegnern der Götter für den Kampf trainiert. Schneller als erwartet muss sie mit einigen ihrer neuen Freunde auf eine lebensgefährliche Mission gehen.
Bereits die Kurzfassung seines Anfangs verrät, worum es in diesem Buch grundsätzlich geht. Man kann es im Prinzip als Gegenstück zur Percy-Jackson-Reihe betrachten: Die halb-menschliche Jugendliche ist hier weiblich, und zur Abwechslung sind hier die olympischen Götter die Bösen. Ähnliche (Anti-)Parallelen ziehen sich auch durch den Rest der Handlung.
Vom erzählerischen Stil her reicht „Erbin der Zeit“ allerdings nicht ganz an das Vorbild heran – was bei einer Newcomer-Autorin wohl auch etwas viel verlangt wäre. Speziell der Anfang und das Ende wirken ziemlich gehetzt. Der Leser könnte beinahe das Gefühl bekommen, alles bis zum Aufbruch zur Mission wäre nur ein ausführlicher Prolog. Analog verhält es sich mir dem Ende, in dem (fast) alle offenen Fragen im Schnelldurchgang aufgeklärt werden. Dazwischen liegt ein Action-reiches Abenteuer, das unzählige Kämpfe mit zahlreichen Toten aneinanderreiht. Für eine tiefergehende Figurenzeichnung bleibt da nicht viel Raum. Außer der Hauptprotagonistin lernt man kaum eine der handelnden Personen wirklich kennen. Allerdings kann die interessante Handlung über einige der Schwächen hinwegtrösten. Somit bleibt abzuwarten, ob die Handlung in den zu erwartenden weiteren Bänden mehr Tiefe und Charakterzeichnung erhält.

Fazit:
Ein Urban-Fantasy-Abenteuer rund um die griechische Götterwelt, dem alle Percy-Jackson-Fans einen Blick gönnen sollten.

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