Tholderon – 1 – Weltenwanderer

Johanna Stöckl
Tholderon – 1 – Weltenwanderer

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Der 36. Stein

Klappentext:
Vier magische Zeichen für die vier Elemente, sind es, die die vier Welten Luml’hasa, Eyle, Iss und Chadria beherrschen. So gegensätzlich sind diese geworden, dass nur mehr die Weltenwanderer – Menschen mit der besonderen Begabung, über die Grenzen zu gehen – wissen, dass es sich in Wahrheit um die Teile einer einzigen Welt namens Tholderon handelt. Als Nanya, die Tochter eines Weltenwanderers, erfährt, dass eines der vier Zeichen in die Hände eines skrupellosen Banditen geraten ist, ahnt sie, dass das Gleichgewicht der Welten in Gefahr ist. Und sie weiß auch, dass der Legende nach in dieser Zeit größter Gefahr nur mehr der sagenumwobene König helfen – der Herr aller Wanderer. Wird sie ihn finden und aus seinem tausendjährigen Schlaf wecken können?
Dies ist der erste Band der Tholderon-Trilogie. Die Geschichte ist sowohl als E-Book als auch als Taschenbuchausgabe erhältlich.
Ein episches High-Fantasy-Abenteuer im Stil der 1980er-Jahre, ganz ohne Orks, Elfen und Zwerge, dafür mit glaubhaften Protagonisten, einer vielschichtigen Handlung und einer detailliert ausgearbeiteten Welt. Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
Wie alle Geschichten von Johanna Stöckl: Fantasy abseits des Mainstreams mit Wiener Schmäh. Alles, außer gewöhnlich.

Rezension:
Zur Feier der Mitsommernacht soll ein Priesterschüler zum vollwertigen Mitglied seines Ordens werden. Doch es kommt anders. Bevor die Zeremonie ihren Höhepunkt erreicht, überfallen Banditen die Versammlung, ermorden alle Ordensangehörigen und erbeuten die Heiligen Steine. Allerdings sind es nur 35, denn den letzten, 36. Stein trägt der Schüler aus Anlass seiner Weihe. Er wird mitsamt des Steins in eine Parallelwelt transferiert, wo er Überraschendes erfährt: Es soll insgesamt 4 Welten geben, die durch Tore verbunden sind, welche normalerweise nur die Weltenwanderer durchqueren können. Das bringen auch die Räuber in Erfahrung, und so beginnt eine Jagd nach dem letzten der Heiligen Steine.
Bisher trat Johanna Stöckl durch Urban-Fantasy-Geschichten in Erscheinung, die meist in Wien ihren Ausgang nahmen. Mit ihrer neuesten Story begibt sie sich allerdings in den Bereich der High Fantasy und löst sich somit von der Einbeziehung ihrer Heimat. Die Welt ihres neuen Mehrteilers ist ein komplexes Gebilde aus 4 miteinander verbundenen Parallelwelten. Auch die sich aufbauende Handlung kann man als ziemlich komplex bezeichnen. Gewinnt der Leser zunächst den Eindruck, der (namenlose) Priesterschüler würde der Hauptprotagonist, muss er sich schon bald in dieser Annahme getäuscht ertappen. Stattdessen scheint die junge und unerfahrene Weltenwandererin Nanya, auf die der Schüler bald trifft, die Hauptrolle an der Seite zahlreicher anderer Protagonisten einzunehmen. Allerdings gibt es schon innerhalb dieses 1. Bandes so viele unerwartete Wendungen, dass sich auch dies in den weiteren Bänden schnell ändern kann.
Wie von ihren anderen Büchern gewohnt, bedient sich die Autorin auch diesmal eines angenehm lesbaren, schnell fesselnden Stils. Dabei schreibt sie aus Sicht eines auktorialen Erzählers, wobei die Handlung wechselnden Personen folgt.
Dem Leser fällt es schwer, sich festzulegen, mit welchem Protagonisten er mitfiebern soll. Band 1 dieser neuen Fantasy-Reihe weckt definitiv den ‚Appetit‘ auf mehr.

Fazit:
Johanna Stöckl beweist mit ihrer neuen Reihe, dass sie auch das High-Fantasy-Fach beherrscht.

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Paris abseits der Pfade Jumboband

Georg Renöckl
Paris abseits der Pfade Jumboband

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Im großen Bogen um den Eiffelturm

Klappentext:
Brechen Sie mit dem Autor zu einer urbanen Wanderung durch Paris auf. Im einst proletarischen Osten lädt die Grande Dame des französischen Krimis zum Spaziergang rund um ein altes Hafenbecken ein und erzählt von den dunklen Geheimnissen verborgener Dörfer im Häusermeer. Die Pinselstriche eines der Gründerväter der französischen Streetart werden zu Wegmarkierungen in den einstigen Arbeitervorstädten Belleville und Ménilmontant. Generationen von Studenten, Künstlern und Intellektuellen prägten den Süden, legendäre Warenhäuser und Kulturtanker den goldenen Westen der Stadt. Doch Paris ist nie museal – die Weltstadt begreift sich heute als Labor für die Zukunft des urbanen Lebens.

Rezension:
Paris. Dass die französische Hauptstadt eine Weltstadt ist, wird wohl niemand bezweifeln. Für so manchen ist es sicher die Traumstadt schlechthin, für andere die Stadt der Liebe. Doch fast alle denken dabei wohl an das Paris, das man aus TV-Reportagen und Spielfilmen kennt, an die diversen Sehenswürdigkeiten, allen voran den Eiffelturm. Wie schon in seinem Wien-Führer „Wien abseits der Pfade“ berührt Georg Renöckl derartige touristische Hotspots jedoch höchstens am Rande. Seine Ziele sind die eher unspektakulären Ecken der Stadt, die Einblicke in ihre Seele gewähren. Verträumte Parks besucht er, den üblichen Touristen unbekannte Stadtteile und auf offiziellen Wegen kaum zugängliche Ecken. Dabei kommt Überraschendes zutage, das man in einer Stadt, die mitten in der EU liegt, kaum erwarten würde.
Leider werden die französischen Namen von Straßen, Plätzen oder Geschäften nur in Ausnahmefällen übersetzt, weshalb der Sprache Unkundigen (wie mir) wohl einige darin verborgene Informationen entgehen dürften.
Georg Renöckl beschreibt die einzelnen Spaziergänge in einem lockerem Plauderton. Wie schon beim Wien-Führer sind die zahlreichen Abbildungen im Text leider nur in schwarz/weiß und kleinformatig wiedergegeben, was aus preislichen Gründen wohl nicht zu vermeiden war. Wünschenswert wäre es allerdings, zumindest die Stadtplanausschnitte größer abzudrucken, da sie kaum zu entziffern sind.

Fazit:
Ein Führer für Paris-Besucher, die der Stadt hinter die touristische Hochglanzfassade blicken wollen.

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Die Chroniken der Anderwelten – 1 – Das blaue Portal

Peter Lancester
Die Chroniken der Anderwelten – 1 – Das blaue Portal

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Pferde im Keller

Klappentext:
Eine Burg in Hessen zu Beginn der 80er Jahre. Sitz einer verschrobenen Adelsfamilie, deren jüngster Sproß die fünfzehnjährige Eva ist. Mit dem Auftauchen merkwürdiger Wesen im Keller hält der Wahnsinn im Gemäuer Einzug. Eine scheinbar unendlich in die Tiefe reichende Treppe führt zurück ins Mittelalter – und noch weiter, tief in das Herz uralter Sagen, Mythen und Legenden.
„Das blaue Portal“ ist der Auftakt eines abgeschlossenen, fünfteiligen Epos um eine Parallelwelt, die mit der unseren eng verbunden ist.
Abenteuergeschichte, Fantasy und historischer Roman verschmelzen hier zu einem farbig-düsteren Universum, das Sie nicht mehr loslassen wird: Wenn Sie einmal in die Abgründe der Anderwelten eingetaucht sind, werden Sie dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Rezension:
Als im Keller der Burg der Grafen von Grauenfels eine Treppe entdeckt wird, die offenbar in unendliche Tiefen führt, ist die Verwirrung zunächst groß. Burgherr Otto, dessen Tochter und sein Bruder sind sehr daran interessiert, das Geheimnis zu ergründen. Doch dieses führt weit in die Geschichte des Grafengeschlechts zurück – und in eine andere Welt, in der es sprechende Pferde gibt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Urban-Fantasy-Autoren siedelt Peter Lancester seine Geschichte mitten in Deutschland an. In Hessen lässt er unsere auf eine fremde Welt treffen, in der vieles ähnlich, aber doch ganz anders ist. Dass so ein Aufeinandertreffen meist nicht ganz komplikationslos verläuft, kennen wir ja aus anderen Weltenreise-Geschichten. Nachdem die Haupthandlung zunächst in einem zeitlich überblickbaren Rahmen verläuft, treten gegen Ende hin jedoch größere Zeitsprünge auf, die etwas ‚den Schwung‘ aus der Handlung nehmen. In einer Nebenhandlung wird die Geschichte eines der Ahnherren der heutigen Burgbewohner erzählt.
Am Ende dieses Bandes deutet sich für die weiteren Bände eine inhaltliche Änderung an. Zum einen scheint die Geschichte des Ahnherren fertig erzählt zu sein, zum anderen erweckt die Vorschau den Eindruck, dass sich zumindest Band 2 stärker auf die fremde Welt konzentrieren dürfte.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus Beobachterperspektive. Der Stil bleibt dabei überwiegend sachlich, was aber der Klarheit der Darstellung entgegenkommt. Neben dem Geschehen im Hessen der 1980er Jahre und den Rückblicken ins 15. Jahrhundert wird stellenweise auch aus der anderen Welt, die den (menschlichen) Protagonisten zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt ist, berichtet.

Fazit:
Diese Weltenreise-Urban-Fantasy kann hauptsächlich durch ihr ungewöhnliches Handlungs-Mix mit Historien-, Krimi- und Humor-Elementen punkten.

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Der Kristallpalast

Oliver Plaschka, Matthias Mösch, Alexander Flory
Der Kristallpalast

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Das Geheimnis der Kristalle

Klappentext:
London, Frühjahr 1851: Als am Vorabend der ersten Weltausstellung ein Mitglied der königlichen Kommission auf rätselhafte Weise ermordet wird, ahnt Miss Niobe noch nicht, dass dieser Fall ihre Welt für immer verändern soll.
Im Besitz des Toten befand sich ein Artefakt, das ein Geheimnis birgt, das bis weit in die Vergangenheit des fernen Indiens reicht. Feindliche Agenten und eine mysteriöse Loge streben danach, es in ihren Besitz zu bringen und seine fantastischen Kräfte zu entfesseln.
In einem Wettlauf gegen die Zeit trifft Niobe auf zwei ebenbürtige Gegner: den niederländischen Spezialisten Frans, der im Dienste finsterer Mächte steht, und Captain Royle, der für eine ultrageheime Sektion der britischen Armee arbeitet. Jeder von ihnen verfügt über besondere Gaben und Waffen; bald aber müssen sie erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind, wenn sie in diesem tödlichen Spiel bestehen und die Wahrheit über das Artefakt und sich selbst herausfinden wollen.
Alle Spuren führen zum Kristallpalast, jenem prunkvollen Bauwerk aus Eisen und Glas, in dem in wenigen Tagen die Königin, ihr Hofstaat und Besucher aus aller Herren Länder zusammenkommen wollen …

Rezension:
Eine junge Inderin, ein niederländischer Agent und ein königlicher Offizier haben etwas gemeinsam. Anders als die meisten anderen Menschen kennen sie das Geheimnis eigenartiger Kristalle. Trotzdem gehen ihre Kenntnisse kaum darüber hinaus, dass diese existieren. Von deren wahrer Macht haben sie allenfalls eine diffuse Ahnung. Kurz vor der Eröffnung des Kristallpalastes in London führen sie die Wege der Kristalle jedoch hier zusammen. Aus anfänglichen Gegnern müssen Verbündete werden.
Verlag und federführender Autor Oliver Plaschka bezeichnen diesen abgeschlossenen Roman zwar als Steampunk, doch fehlen die für dieses Genre typischen Elemente fast gänzlich. Mit historischer Urban Fantasy kann man das Buch wohl treffender beschreiben. Als Leser wird man in die wechselweise aus der Sicht der 3 Protagonisten erzählte Geschichte direkt hineinkatapultiert, ohne zunächst die Zusammenhänge erfassen zu können. Den Protagonisten ergeht es allerdings auch nicht grundlegend anders, sodass der Leser zusammen mit diesen das Knäuel entwirren kann und muss. Rückblicke in die Vorgeschichte der Protagonisten sowie in die Aufzeichnungen einer lange vergangenen Expedition helfen, das Mosaik langsam zusammenzusetzen. Vollständig verstehen wird man alles allerdings erst nach dem Lesen einer am Ende des Buches enthaltenen Kurzgeschichte, die Jahrzehnte später spielt und den Platz eines Epilogs einnimmt.
Die Autoren benützen einen Stil, der dabei hilft, das Zeitkolorit des viktorianischen England einzufangen. Dass alle 3 Protagonisten ihre Abschnitte in der 1. Person erzählen, kann allerdings zumindest am Anfang etwas verwirren.
Dieses unterhaltsame viktorianische Abenteuer kann Fans dieses Zeitalters mit einer Ader fürs Phantastische überzeugen.

Fazit:
Ein im London des 19. Jahrhunderts angesiedeltes Urban-Fantasy-Abenteuer mit außergewöhnlichen Charakteren und einigen zu lösenden Rätseln.

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Ost Places

Andreas Metz
Ost Places

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Die Reste der DDR

Klappentext:
Drei Jahrzehnte nach der Wende ist Andreas Metz im Osten Deutschlands auf Motivsuche gegangen: Was ist noch zu finden aus den vierzig Jahren Lebens- und Alltagskultur? Was an DDR-Architektur wurde erhalten, was dem endgültigen Verfall preisgegeben? Wo gab es Denkmalstürmerei, wo gibt es Denkmalpflege? Was fand selbstverständlichen Eingang in die gelebte Gegenwart? Die Bilder fangen Geschichte eines verschwundenen Landes ein und erzählen Geschichten von heute.

Rezension:
40 Jahre existierte ein Land namens DDR. Auf dem Papier waren es sogar beinahe 41 Jahre, doch das letzte Jahr hatte mit der DDR im eigentlichen Sinn nicht mehr viel gemein. Und all das ist jetzt auch schon wieder 30 Jahre her. Man kann sich manchmal kaum vorstellen, dass alle, die heute 35 und jünger sind – also längst erwachsene Leute –, keine bewussten Erinnerungen an die DDR haben können. Immer mehr, was früher typisch DDR war, ist nach und nach aus der Umgebung verschwunden. Selbst wenn man im Osten lebt, ist einem das langsame Verschwinden der DDR-Relikte kaum bewusst aufgefallen. Und genau deshalb ging Andreas Metz, der ursprünglich aus dem Westen stammt, mit der Kamera auf Spurensuche. Überraschend viel konnte er noch finden und für diesen Bildband abbilden. Der Bogen spannt sich dabei von auffälliger Architektur, die auch heute noch ganze Städte prägt, und typischer DDR-Kunst über die damals allgegenwärtigen Parolen und Propaganda-Manifestationen bis hin zu Objekten, die auch damals der Allgemeinheit eher unbekannt waren. Manches war damals auch schlichtweg so normal, dass es einem überhaupt nicht bewusst aufgefallen ist. Die bilingual deutschen und englischen Bildtexte beschränken sich dabei auf ein Minimum, bergen aber doch manch aufschlussreiche Information.
Darüber, was man für abbildens- und erhaltenswert einstuft, kann man sicher in manchen Fällen diskutieren. So hat es mich beim Betrachten dieses Buches bei manchen Bildern schon gewundert, dass sie als zeigenswert eingestuft wurden. Das kann aber natürlich auch mit persönlichen (Des-)Interessen im Zusammenhang stehen. Bei anderem ist es überraschend, dass es überhaupt noch erhalten ist.
Für alle, die DDR-Erinnerungen auffrischen wollen oder in Ermangelung solcher einen Einblick in die damalige Ästhetik (wahlweise mit oder ohne Anführungszeichen) gewinnen wollen, kann dieses für einen Bildband dieses Formats überraschend preiswerte Buch empfohlen werden.

Fazit:
Eine optische Reise in ein untergegangenes Land.

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Eisenach und Umgebung – Leseprobe

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Eisenach und Umgebung - Leseprobe_Page_1

Dass es wegen der Feiertage Lieferschwierigkeiten des historischen Stadtführers gibt, ist natürlich bedauerlich. Ich gehe aber davon aus, dass sich das Problem nach dem Jahreswechsel in Luft auflöst. Gegenwärtig ist das Buch leider nur über den Onlineshop des Verlags erhältlich. Bei Amazon ist es aber zumindest bestellbar und wird dann nach Wareneingang geliefert.

Um euch die Wartezeit zu verkürzen, habe ich als Weihnachtsgeschenk eine kleine kostenlose Leseprobe zusammengestellt. Diese findet ihr hier zum Download: Eisenach und Umgebung – Leseprobe. Die meisten der beschriebenen „Spaziergänge unmittelbar an der Stadt“ dürften sich auch heute noch zumindest annähernd durchführen lassen.
Details zum Buch findet ihr hier.

Frohe Weihnachten!

santa

Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

#DieWolfGäng #NetGalleyDE

Wolfgang Hohlbein, Marc Hillefeld
Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

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Gefährliche Kristallmagie

Klappentext:
Die magischste Schule der Welt
Ein Vampir, der kein Blut sehen kann, eine Fee mit Flugangst und ein Werwolf mit Tierhaarallergie: Vlad, Faye und Wolf sind die Neuen an der Schule – und leider gleich am ersten Tag als Loser und Lachnummer abgestempelt. Und das ausgerechnet an der Penner-Akademie, der berühmtesten magischen Schule der Welt. Hier wimmelt es nur so von Feen, Hexen, Trollen, Zwergen und Vampiren. Die drei Anti-Helden schließen schnell Freundschaft – und kommen einem Geheimnis auf die Spur, das nicht nur Crailsfelden, sondern die ganze Welt in größte Gefahr bringt!

Rezension:
Sein Sohn darf die Penner-Akademie besuchen! Vlads Vater Barnabas ist so was von stolz! Natürlich ziehen beide sofort nach Crailsfelden, wo ausschließlich magische Wesen leben, damit aus Vlad auch ein richtiger Vampir werden kann. Doch schon bei der Einschulungszeremonie kommt es zu Zwischenfällen. Als magisch geweckt wird, was in den Kindern steckt, stellt sich heraus, dass der junge Vampir kein Blut sehen kann. Und ausgerechnet den einzigen beiden Mitschülern, die Vlad schon etwas kennenlernen konnte, ergeht es ähnlich. Wolf, ein junger Werwolf, stellt bei seiner Erstverwandlung fest, dass er unter einer Tierhaarallergie leidet – ausgerechnet gegen seine eigenen Wolfshaare. Faye, eine Fee, kann stolz ihren Erstflug antreten – bis sie aus Höhenangst abstürzt. Alle 3 sind sofort die Lachnummern der Schule. Als sie aus Scham abhauen wollen, stoßen sie allerdings auf eine Verschwörung. Ausgerechnet sie müssen die Welt retten.
Wolfgang Hohlbein ist in der Branche natürlich ein bekannter Name. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich von seiner Jugend-Urban-Fantasy-Reihe um „Die Wolf-Gäng“ bisher noch nichts gehört hatte. Die Originalbücher sind leider nicht mehr neu lieferbar. Da die Geschichte es allerdings demnächst ins Kino schafft, erschien kürzlich „Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film“. Inhaltlich scheint es bis auf die Charaktere allerdings wenig Ähnlichkeit zur Handlung der Buchreihe zu geben. Zumindest lernt Vlad seine beiden neuen Freunde in Band 1 der Reihe laut Klappentext bei einer gänzlich anderen Gelegenheit als hier kennen. Vermutlich ist die Handlung des Originals sehr viel umfangreicher, als es in einen Film passen würde. So wirkt auch dieses Buch zum Film in seiner Handlung sehr ‚direkt‘, indem es auf Nebenhandlungen weitgehend verzichtet. Allzu viel Zeit zum Kennenlernen der Protagonisten bleibt dabei nicht, sodass selbst die Freunde der titelgebenden Wolf-Gäng als Personen etwas blass bleiben.
Thematisch konzentriert sich die Handlung einerseits darauf, dass die 3 Freunde nach ihren Pannen beim Initiationsritual als Loser verspottet und von den anderen Schülern nicht akzeptiert werden, andererseits auf die finsteren Pläne des ‚Schurken vom Dienst‘, die nur sie verhindern können. Logischerweise (möchte man fast sagen) nimmt Vlad als Protagonist in diesen Plänen eine Schlüsselrolle ein. Die Handlung setzt dabei auf den Abenteuer-Charakter der Geschichte. Dieser kann durchaus überzeugen. Der ‚Gefahren-Level‘ bleibt dabei der jungen Zielgruppe angemessen. Auffällig ist, dass die abgeschlossene Welt des magischen Städtchens Crailsfelden nicht wie in vielen ähnlichen Geschichten ‚aus der Zeit gefallen‘ zu sein scheint. Auch die magischen Wesen dieser Welt sind auf der Höhe der Zeit. Beweisvideos der Blamage der Freunde werden zu deren Bedauern über die magischen sozialen Medien verbreitet.
Ein kleiner Logikfehler fällt auf: Wolf merkt bei seiner Verwandlung, dass er gegen Werwolfhaare allergisch ist. Wieso ist ihm das bei seinen Eltern nie aufgefallen, zumal sein Vater bei Aufregung zu unkontrollierter Verwandlung zu neigen scheint.
Ergänzt wird die Geschichte durch Szenenfotos aus dem Film. Auffällig ist dabei, dass die Hexe Circemeyer im Film eigentlich überhaupt nicht zur Beschreibung im Text passt. Aber das ist natürlich eher ein Problem des Films.
Neben Wolfgang Hohlbein tritt der Autor des Drehbuchs Marc Hillefeld als Co-Autor in Erscheinung. Das Buch bedient sich einer dem Zielpublikum angepassten, eher einfach gehaltenen Sprache, die trotzdem gefallen kann. Ein Cliffhanger am Ende deutet darauf hin, dass anscheinend weitere Filme geplant sind, zu denen dann wohl auch wieder Bücher zu erwarten sind.

Fazit:
Ein interessantes Abenteuer an einer magischen Schule, das keinerlei Parallelen zu denen eines gewissen Hogwarts-Schülers aufweist.

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Oliveros Institut für Fantastik – 1 – Melisande, die Fee

Andrea Instone
Oliveros Institut für Fantastik – 1 – Melisande, die Fee

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Schönbrunner Probleme

Klappentext:
Eine Fantasyreihe, in der Magie Alltag ist und der Alltag magisch.
Die Agenten des Instituts für Fantastik schützen die Menschheit seit Jahrtausenden vor jenen Ereignissen, die die Andere Welt erschüttern; Kriege, Verfolgungen und Ungerechtigkeiten werden in ihrer Welt bestmöglich verhindert. Doch nun scheint die Zeit des Friedens an ihr Ende zu gelangen, ausgerechnet nun, da ein junger Herr die Leitung des Instituts übernimmt: Professor Dr. Archibald Anastasius Olivero – gerade einmal 23 Jahre alt – tritt am 1. April 1899 seine Stelle an und findet sich recht bald in ungewohnten und sogar gefährlichen Situationen wieder.
Zu seinem Glück muss der noch unerfahrene Mann nicht alleine gegen die Gefahr bestehen. Vorerst zwei ebenso junge Damen sind es, die ihm beistehen: eine Zeitenspringerin und die Fee namens Melisande. An ihnen nun liegt es, die fantastische Welt voller Magie zu bewahren. Vor allem Melisande nimmt sich dieser Aufgabe mit Witz und Charme an.

Rezension:
Professor Olivero lebt in einer Welt, die unserer ähnelt, ihr aber exakt um 15 Jahre und 82 Tage hinterherhinkt. In dieser Welt existiert reale Magie. Die magisch befähigten Mitarbeiter des Instituts für Fantastik in Bonn, dessen Leitung Olivero übernimmt, haben Möglichkeiten, die „Andere Welt“, nämlich unsere, zu beobachten. So bleiben ihnen jeweils 15 Jahre Zeit, drohende Gefahren von ihrer Welt abzuwenden. Kaum hat der junge Professor seine neuen Agentinnen ins Institut geholt, wird beobachtet, wie die „Andere Welt“ auf den 1. Weltkrieg zusteuert. Um die eigene Welt zu schützen, müssen bei den Habsburgern Veränderungen herbeigeführt werden. Doch zunächst müssen sich der neue Direktor und seine Mitarbeiterinnen unmittelbaren Gefahren stellen: Auf Olivero und die Halb-Fee Melisande werden Anschläge verübt.
Andrea Instone wählt in ihrem neuen Fantasy-Mehrteiler eine interessante Ausgangslage, die mir so noch nicht begegnet ist. Sie siedelt ihre Geschichte in einer Parallelwelt an, die unsere Welt magisch beobachtet und so deren gröbste Fehler vermeidet. Allerdings ist dieses Wissen auf eine überschaubare Anzahl an Personen beschränkt, die Mitarbeiter des Instituts für Fantastik, das weltweit Außenstellen unterhält. Im Zentrum der Handlung steht der erst 23-jährige Professor Dr. Olivero, der mit seinem Amtsantritt selbst erst in viele Geheimnisse eingeweiht wird. Seine engsten Mitarbeiter sind die ebenfalls noch jungen Agentinnen Melisande, eine Halb-Fee, und Odila O’Malley, eine Zeitenspringerin, sowie das unsterbliche Fräulein Fortunati. Worum es sich hingegen bei den „Ordnenden Mächten“, denen auch der Professor untersteht, handelt, bleibt in diesem Band noch unbeantwortet. Den Zeitgeist des Handlungsjahres 1899 fängt die Autorin dabei gekonnt ein.
Obwohl die Autorin die Handlung bis auf wenige Szenen Professor Olivero folgen lässt, wird aus Erzählersicht berichtet. Stilistisch passt sie die Erzählweise der Handlungszeit an, was durchaus authentisch wirkt.
Alles in allem kann dieses phantastisch-historische Abenteuer überzeugen. Auf die (bisher 2) Fortsetzungen darf man mit Sicherheit gespannt sein.

Fazit:
Auf in ein Europa, in dem Magie normal ist! Auf in ein spätes 19. Jahrhundert, das von größeren Katastrophen verschont blieb!

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Die Mystische Rolle

R.D.V. Heldt
Die Mystische Rolle

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Zickenkrieg mit Geisterunterstürzung

Klappentext:
Ein flippiges Buch mit coolen Sprüchen und einer zauberhaften Geschichte für Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene. Spontane Lacher sind ebenso garantiert wie besinnliches Abgleiten in die Mystik.

Rezension:
Als die 16-jährige Betty aus München mit ihrem Hund im Park spazieren geht, gräbt der eine alte Schriftrolle aus. Auf der steht ein Zauber. Sie kann nicht widerstehen, diesen auszuprobieren – und prompt steht ein Flaschengeist vor ihr. Nun gut, eigentlich ist er ja ein Rollengeist, denn er lebt ja in der Schriftrolle und nicht in einer Flasche. Er muss Betty jetzt dienen, und so nimmt sie ihn nach den Ferien auch mit ins Internat.
R.D.V. Heldt modernisiert in dieser Urban Fantasy, die sich wohl vorrangig an ein junges Publikum wendet, die alte Geschichte vom Flaschengeist und holt sie ins moderne Deutschland. Diese Idee könnte durchaus funktionieren. Allerdings wird sie von der Erzählweise weitgehend zerstört. Die ausgesprochen einfach wirkende Sprache (auch im Erzählertext), die sich fast ausschließlich kurzer Sätze bedient, soll wohl jugendlich wirken. Tut sie aber nicht. Beim Lesen könnte man eher den Eindruck gewinnen, der Text wäre von jemandem verfasst worden, der wenig Erfahrung darin hat, seine Gedanken in eine Geschichte zu fassen. Wenn man sich allerdings die Anzahl der Bücher betrachtet, die die Autorin (auch in anderen Genres) bereits veröffentlicht hat, scheidet diese Begründung wohl aus. Wahrscheinlich handelt es sich also wirklich um den missglückten Versuch, jugendlich zu klingen. Die im Klappentext versprochenen spontanen Lacher muss mein Zwerchfell nebenbei auch verpasst haben.
Sprachlich gründlich überarbeitet könnte diese aus Erzählersicht geschriebene Geschichte durchaus zu einem lesbaren Buch werden.

Fazit:
Die grundlegend brauchbare Idee, einen ‚Flaschengeist‘ in die moderne Welt zu holen, scheitert an der misslungenen sprachlichen Umsetzung.

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Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

Henry Brodersen
Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

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Königliche Geheimnisse

Klappentext:
Der Student Finn fällt eines Nachts aus allen Wolken, als plötzlich die geheimnisvolle Decora, eine Lunata, in sein Leben eindringt und von einem schrecklichen Wesen verfolgt wird. Auf ihrer Flucht geraten Finn und Decora bald schon an einen ihnen unbekannten Ort. Der junge Mann und die junge Frau aus verschiedenen Welten schmieden einen verzweifelten Plan: Um die Rätsel in Decoras Heimat zu lösen und Finn einen Weg zurück zur Erde zu ermöglichen, müssen sie es schaffen, ein Portal aufzurufen. Doch wie fängt man so etwas an, in einer fremden Welt, voll von seltsamer Magie und merkwürdigen Bewohnern? Glücklicherweise treffen die beiden auf den Bacariten Raukelunk und erhalten dort Informationen, die ihnen vielleicht weiterhelfen können.

Rezension:
Als der Student Finn Ritter gerade im Bad ist, dringt aus seinem Wohnzimmer ein heller Lichtschein zu ihm. Dort hat sich ein Portal geöffnet, aus dem ihm eine junge Frau vor die Füße fällt. Viel schlimmer ist jedoch ihr Verfolger, eine Art Pferd in Menschengestalt. Finn und die Fremde, die sich ihm als Decora vorstellt, müssen durch das Portal fliehen und landen in einer fremden Welt. Haben sie den Verfolger abgeschüttelt? Und wie soll Finn wieder zurück kommen? Decora erklärt ihm nämlich, dass das benutzte Portal in dieser Richtung eine Einbahnstraße war.
Nachdem Henry Brodersen seine Leser gleich zu Beginn des Buches gemeinsam mit dem Protagonisten in eine fremde Welt entführt, geht es ans Kennenlernen derselben. Zum Glück ist die aus wieder einer anderen Welt stammende Decora dabei, die den Protagonisten und mit diesem den Leser zumindest grundlegend mit den rätselhaften Vorgängen vertraut machen kann. Dass es sich bei der Reihe „Reisende zwischen den Welten“ um eine Urban Fantasy handelt, ist damit natürlich schon klar. Auch wenn die Grundidee sicher nicht ganz neu ist, verspricht sie doch Potenzial. Nach dem rasanten Auftakt verliert sich die Handlung jedoch zunächst in ausführlichen Erklärungen Decoras und einer detailliert beschriebenen, aber relativ ereignisarmen Reise der beiden Schicksalsgefährten. Leser und Held lernen so zwar das fremde Land kennen, doch passiert nicht wirklich etwas. Erst etwa zur Mitte des Buches nimmt das Geschehen Fahrt auf und wird damit wieder interessant. Ab hier entwickel sich die Handlung interessant weiter, um dann in einem Cliffhanger zu enden.
Der Autor erzählt das Abenteuer seines Protagonisten aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Dabei beweist er, dass er mit seinem Stil durchaus fesseln kann. Bei den bereits erwähnten Längen im vorderen Teil des Buches wäre eine deutliche Straffung allerdings wünschenswert. Nach der deutlich stärkeren 2. Hälfte ist man als Leser aber gespannt, zu erfahren, wie es mit den mittlerweile 4 Reisegefährten weitergeht.

Fazit:
Trotz einiger Längen im vorderen Teil des Buches kann dieses zum Ende hin überzeugen und das Interesse an der Fortsetzung wecken.

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