Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus

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Indianermagie

Klappentext:
Das Spin-Off zur Erfolgsserie. Die Brücke zwischen Staffel 1 und Staffel 2.
In den Ruinen von Iria Kon wird ein Mentiglobus entdeckt. Er wurde von Johanna und Leonardo befüllt, doch die beiden haben ihn nie zuvor gesehen. Beide begeben sich auf die Reise in ihre eigene Geschichte, um die Wahrheit zu ergründen. Doch was sie erwartet, treibt sie bis an die Grenzen …
… und darüber hinaus.

Rezension:
Im Castillo liegt noch vieles im Argen, doch Leonardo und Johanna müssen nochmals nach Iria Kon zurückkehren. Hier wurde ein extrem stark abgesicherter Mentiglobus gefunden, der anscheinend in einem Zusammenhang mit den beiden Unsterblichen steht. Sie beschließen, das Risiko einzugehen und in ihre eigenen Erinnerungen einzutauchen – Erinnerungen, die aus ihren Gedächtnissen gelöscht wurden. Was sie (wieder-)erfahren, lässt manches in neuem Licht erscheinen.
Die Pause bis zur 2. Staffel seiner „Das Erbe der Macht“-Reihe überbrückt Andreas Suchanek mit diesem Special. Erstmalig rücken hier die Unsterblichen selbst in den Fokus der Geschichte. Auch wenn es diesmal vordergründig um Jahrhunderte zurückliegende Ereignisse geht, wird hier doch der (voraussichtliche) Hauptgegner der kommenden Staffel eingeführt. So gesehen kann man dieses Spin-Off wohl nur eingeschränkt als solches betrachten, denn die Kenntnis der hier vermittelten Informationen dürften für das Verständnis der folgenden Bände wahrscheinlich unerlässlich sein. Der Autor, der bei seinen Lesern dafür bekannt ist, für jedes gelöste Rätsel (mindestens) 2 neue aufzuwerfen, läuft hier in diesem Punkt zur Höchstform auf. Wenn man von 10 neuen Fragen für jede beantwortete spricht, ist dies diesmal wohl keine allzu große Übertreibung. Es kann wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis Andreas Suchanek alle seine Reihen mit dem Lable „Suchtgefährdend“ kennzeichnen muss!

Fazit:
Dieses Special ist für alle Fans der „Das Erbe der Macht“-Reihe unverzichtbar!

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der schon in seiner bisherigen Fassung von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Selestria-Trilogie – 1 – Grau

Nadia Raia
Selestria-Trilogie – 1 – Grau

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Dunkelgrau

Klappentext:
„Die Welt ist nicht schwarz und weiß, Sá. Sondern grau.“
Die Freunde Dimo und Mara führen ein normales Leben, bis eines Tages der gleichaltrige Sámir auftaucht und sie wortwörtlich in eine magische Welt entführt. Dort angekommen werden sie konfrontiert mit dem Übernatürlichen, ihren echten Wurzeln und den gesellschaftlichen und politischen Problemen, die man krampfhaft versucht, von ihnen fernzuhalten.
Was steckt wirklich hinter der Organisation, die für den König arbeitet, und inwiefern ist der Junge, der sie in all das verwickelt hat, dafür verantwortlich?
Die Drei stellen fest, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt, wenn man nur lange genug hinsieht.

Rezension:
Eigentlich führen Dimo und seine beste Freundin Mara ein ganz normales Schülerleben. Das ändert sich, als eines Tages ein Neuer in Dimos Klasse auftaucht. Sámir ist wortkarg und unfreundlich. Zudem bekommen Dimo und Mara den Eindruck, von einer mysteriösen Fremden beobachtet zu werden. Und Samir scheint diese Runa zu kennen! Schon bald müssen die beiden Freunde – mehr oder weniger freiwillig – beiden in eine andere Welt folgen, in der Magie real ist. Hier wird ihnen angeboten, genau wie Sámir und Runa bei einer königlichen Behörde zu arbeiten. Doch sind das wirklich ‚die Guten‘?
Reisen in andere Welten gehören in der (Urban) Fantasy zum Standardrepertoire. So weit gesehen unterscheidet sich der Anfang von Nadia Raias Selestria-Trilogie nicht allzu sehr von ähnlichen Werken. Was die beiden Protagonisten dann in der ihnen fremden Welt erleben, unterscheidet sich allerdings deutlich von mir bekannten Weltenreisen. Im Gegensatz zum dort Gewohnten wird im Verlauf der Handlung dieses 1. Bandes immer deutlicher, dass Gut und Böse, Weiß und Schwarz hier nicht eindeutig zuordenbar sind. Nicht umsonst trägt der Band den Titel „Grau“. „Dunkelgrau“ würde wohl noch besser passen, wenn man bedenkt, dass die (wahrscheinlich) Guten auch vor Folter nicht zurückschrecken. Wenn es sein ‚muss‘ sogar in den eigenen Reihen. Ein anderer Unterschied zum ‚Genre-Standart‘ liegt darin, dass die fremde Welt, in der Dimo und Mara stranden, technisch in etwa auf unserem Entwicklungsstand liegt. Meist befinden sich die fremden Welten bekanntlich auf einem Vor- bis Frühindustriellen, seltener einem dem unseren vorauseilenden Entwicklungsstand.
Nach der Ankunft Dimos und Maras in ihrer neuen Heimat wird der Leser zunächst von so vielen neuen Informationen überflutet, dass es schwer fällt, einen Überblick zu gewinnen. Insofern geht es ihm wohl genau so wie den beiden Protagonisten. Gemeinsam mit diesen muss man als Leser dann beginnen, alles zu entwirren. Wie man es vom 1. Band einer Trilogie wohl erwarten muss, bleiben vorerst viele Fragen offen. Auch oder sogar gerade weil sich noch nicht abschätzen lässt, wessen Wirken sich positiv oder negativ für die beiden Identifikationsfiguren auswirkt, werden große Erwartungen an die Fortsetzung(en) geschürt.

Fazit:
Dieser Trilogie-Auftakt weckt große Erwartungen an die weiteren Bände.

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Stechmückensommer

Jutta Wilke
Stechmückensommer

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Das Nordkap ruft

Klappentext:
So hat Madeleine sich ihre Sommerferien nicht vorgestellt: Erst wird sie von ihren Eltern in ein Feriencamp nach Schweden geschickt, wo sie überhaupt nicht hin will und dann wird sie ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Als schließlich auch noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom, zu ihnen stößt, ist das ungleiche Trio komplett. Und das mitten in einem Sommer voller Stechmücken, Wälder, Seen und Abenteuer…

Rezension:
Statt sie mit auf den Japan-Urlaub zu nehmen, schicken Madeleines Eltern die noch nicht ganz 14-Jährige in ein Jugendcamp nach Schweden. Doch da fühlt sie sich überhaupt nicht wohl, da sie es nicht schafft, Freundschaften zu schließen. Bei einer Bergwerksbesichtigung legt sie sich kurzerhand in der VW-Bus des Camps, um zu schlafen. Als sie aufwacht, ist der Wagen mitsamt ihr geklaut worden. Ein Junge mit Punk-Frisur, der kaum älter als sie selbst ist, will damit zum Nordkap fahren. Nach einem Zwischenhalt finden beide überrascht einen weiteren blinden Passagier vor.
Beim Klappentext von Jutta Wilkes Jugendroman denkt wohl jeder sofort an einen abenteuerlichen Road Trip Jugendlicher. Obwohl dies im Grunde auch so ist, kann das Buch leider nicht ganz überzeugen. Dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist es die Protagonistin Madeleine selbst, aus deren Ich-Perspektive wir die Handlung erzählt bekommen. Die ständig mürrische Art der Erzählerin macht es dem Leser schwer, Sympathie für das Mädchen zu empfinden. Das bessert sich erst im späteren Verlauf der Geschichte zumindest etwas. Zudem sind Madeleines Gedankengänge trotz der ganz auf sie bezogenen Perspektive in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an diversen Punkten die Logik der Darstellung einer ‚moralischen Botschaft‘ geopfert wird. Da treffen sich mitten in der skandinavischen Wildnis, fernab aller touristischen Highlights, zufällig 3 Jugendliche aus Deutschland – und alle stellen sich als ‚Problemkinder‘ heraus. Seien es Madeleines auf ihrem Übergewicht beruhende Minderwertigkeitskomplexe, Vincents Down-Syndrom oder Julies Geheimnis; alles zusammen ist dann doch zu viel des Guten, um auch nur halbwegs glaubhaft zu sein. Speziell Julies Hintergründe, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, um nicht zu viel zu verraten, strotzen vor Unlogik. Zudem fehlt dem Abenteuer ein richtiges Ende. Stattdessen wird direkt in einen Epilog (auch wenn er nicht ausdrücklich so genannt wird) übergegangen. Als Leser kann man am Ende nur feststellen, dass hier leider viel von dem Potenzial, das die Idee bietet, verschenkt wurde, um die Botschaft, dass auch Menschen, die irgendwie ‚anders‘ sind, liebenswert sein können, mit der Holzhammer-Methode zu vermitteln. Eigenartigerweise werden die im Verlauf der Geschichte wirklich stattfindenden Straftaten (Auto- und Bargelddiebstahl) überhaupt nicht näher thematisiert. Vincents Bemerkung „Klauen darf man nicht.“ ist da schon die umfassendste Äußerung zu diesem Thema.

Fazit:
Die interessante, tragfähige Idee dieses Road Trips wird leider durch eine schwache Ausarbeitung zu großen Teilen verschwendet.

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Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

Amanda Laurie
Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

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Corins Rückkehr

Klappentext:
Nach seinen Abenteuern im Süden Horizons kehrt Thronprinz Corin zurück nach Carbonn. Doch statt ein Fest anlässlich seiner Heimkehr zu planen, muss er mit König Bryant über die neuesten Entwicklungen beraten. Die Pläne des Großkönigs gefährden nicht nur das Leben der Bewohner Carbonns, auch der Frieden zwischen den Völkern Horizons droht zu brechen.
Bald wird deutlich, bloße Worte genügen nicht, um den Feind zu bezwingen. Schon befinden sich Prinz Corin, der König und ihre Verbündeten auf dem Weg nach Navretil zum letzten Kampf …

Rezension:
Mit den beunruhigenden Nachrichten im Gepäck, die er während seiner Zeit in der rowenischen Garde erfahren hat, kehrt Corin an den Hof seines Vaters zurück. Dort wird er mit einem Gemisch aus Wiedersehensfreude und Vorwürfen empfangen. Da zumindest seine Warnungen jedoch ernst genommen werden, brechen Vater und Sohn sehr bald auf, um den Frieden in Horizon zu bewahren. Was dann geschieht, verändert Corins Leben für immer. Und dann wartet auch noch seine Verlobte, die er noch nie gesehen hat, auf ihn …
Im Abschlussband ihrer „Horizon“-Trilogie führt Amanda Laurie ihren Protagonisten gleich zu Beginn zurück in die väterliche Burg. Der bald darauf folgende ‚Ausflug‘ gehört leider nicht zu den Höhepunkten der Reihe, da er sich einerseits etwas zäh dahinzieht, während andererseits gerade hier eine gewisse Actionlastigkeit in Erscheinung tritt. Erst mit der hier erfolgenden drastischen Wende in Colins Leben und seiner erneuten Rückkehr an den Hof erreicht die Handlung wieder das von den bisherigen Bänden gewohnte Niveau. Was sich nicht ändert, ist die Konzentration der Geschichte auf das Denken und Fühlen des Helden, die speziell jetzt wieder in den Vordergrund rückt. Ein paar ‚Staatsakte‘ werden dabei nur am Rande erwähnt, ohne detailliert geschildert zu werden. Mit den letzten beiden Kapiteln, die eine Art ausgedehnten Epilog bilden und mehrere Jahre nach Abschluss der Haupthandlung spielen, findet die Trilogie einen echten Abschluss.
Insgesamt gelingt es der Autorin in dieser Coming-of-Age-Geschichte, das durch die Umstände bedingt abenteuerliche Leben des Protagonisten über die Jahre hinweg interessant und in sehr gut lesbarem Stil zu präsentieren.

Fazit:
Mit „Zurück zu den Wurzeln“ findet die „Horizon“-Trilogie einen würdigen Abschluss, nach dem alle wichtigen Fragen beantwortet sind.

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Chatroulette

Thomas Kowa
Chatroulette

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Küchenmesser und Revolver

Klappentext:
Ein spannender Kurzkrimi für Zwischendurch
In einem Videochat im Internet wird Stefan Pallas Zeuge einer Entführung. Er versucht zu helfen, doch plötzlich muss er feststellen, dass vielleicht er das Opfer ist.

Rezension:
Stefan ist Stammkunde bei einem erotischen Videochat-Portal, bei dem die Gesprächspartner nach dem Zufallsprinzip zusammengeführt werden. Eines Tages erwischt er ein durchgedreht-kriminelles Gegenüber, das ihn zur Selbstverstümmelung erpresst. Stefan hat keine andere Wahl, als mitzumachen, denn sonst wird der Erpresser vor laufender Kamera eine gefesselte Frau umbringen.
Dass Thomas Kowa den Antagonisten seiner Geschichten oft etwas ‚kranke‘ Ideen unterschiebt, ist man von ihm gewohnt. Auf den vorliegenden booksnack trifft dies in besonderem Maße zu. Doch obwohl es ein durchaus überraschendes Ende gibt, kann der Funke nicht ganz überspringen. Eventuell könnte das daran liegen, dass sich die vorhandenen Thriller-Elemente in der Kürze der Geschichte nicht wirklich entwickeln können.

Fazit:
Die wenigen Seiten dieser Kurzgeschichte reichen dem Thriller-artigen Krimi nicht aus, seine Atmosphäre wirklich entfalten zu können.

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Geister auf der Metropolitan Line

Ben Aaronovitch
Geister auf der Metropolitan Line

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Christine Blum

Abigails ‚Praktikum‘

Klappentext:
Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Unflätige Bemerkungen geben die Gespenster auch noch von sich. Aufruhr und Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt, gemeinsam mit ein paar guten alten Bekannten, die Ermittlungen auf.

Rezension:
In den U-Bahn-Zügen der Metropolitan Line werden Fahrgäste von Geistern belästigt. In letzter Zeit häufen sich entsprechende Notrufe, doch wenn die Beamten der British Transport Police vor Ort eintreffen, können sich die meisten der Anrufer schon gar nicht mehr an den Vorfall und ihren eigenen Anruf erinnern. Natürlich landet der Fall im Folly. Also quetscht sich Peter Grant zusammen mit seinem Kollegen Jaget von der British Transport Police in die überfüllten Züge des Berufsverkehrs. Tatsächlich hören sie eine Frau panisch aufschreien, doch bevor sie sich durch die Menschenmassen zu ihr durchgedrängt haben, beginnt bei ihr schon das Vergessen. Langsam können sie allerdings ein Muster erkennen: Es handelt sich immer wieder um andere Geister, die eigentlich nur um Hilfe bitten wollen. Bald keimt der Verdacht auf, dass es sich hier in Wirklichkeit um einen realen Kriminalfall mit lebenden Menschen dreht.
Peter Grant is back! Das dürfte nicht wenige Fans seiner Abenteuer zu Freudenrufen verleitet haben. Immerhin ist seit „Der Galgen von Tyburn“ (zumindest gefühlt) schon viel zu viel Zeit ohne magisch-kriminalistische Neuigkeiten aus dem Folly vergangen. Eine Ernüchterung folgt allerdings schon, wenn man das Buch in Händen hält. Hatten alle bisherigen „Peter Grant“-Bände 400 und mehr Seiten, hat man jetzt plötzlich ein Büchlein von nur 176 Seiten (wovon am Ende sogar ein paar weiß bleiben) vor sich. Am Preis macht sich diese Abmagerungskur jedoch nicht bemerkbar. Kosteten die bisherigen Bände als Taschenbuch jeweils 10,95 €, „Fingerhut-Sommer“ mit seinen 416 Seiten sogar nur 9,95 €, muss man für die weniger als halb soviel Seiten der „Geister auf der Metropolitan Line“ auch 8,95 € investieren. In dem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass dtv es bei diesem Buch für ‚nötig‘ hielt, einen deutschen Titel zu erfinden, statt den des Originals („The Furthest Station“) zu übersetzen.
Da fragt man sich natürlich, ob zumindest der Inhalt überzeugen kann. Diese Frage ist nicht ganz so pauschal zu beantworten. Der eigentliche Fall erreicht durchaus das gewohnte Niveau. Auf was diesmal allerdings fast gänzlich verzichtet wird, sind Nebenhandlungen. Sich bereits über mehrere Bände hinziehenden Handlungsstränge (wie beispielsweise der um Peters Ex-Kollegin Lesley) werden mit keinem einzigen Wort erwähnt. Auch praktisch zum Inventar gehörende Nebencharaktere kommen – wenn überhaupt – nur ganz am Rande in Erwähnung. Die Handlung stützt sich fast ausschließlich auf Peter, seien dem Leser schon bekannten Kollegen Jaget und Peters Cousine Abigail, die diesmal eine recht bedeutende Rolle als ‚Praktikantin‘ des Folly einnimmt. Selbst Inspector Nightingale tritt nur relativ selten persönlich in Erscheinung.
Im Internet ist die Anmerkung zu finden, der geringe Umfang und der ‚geradlinige‘ Stil hätten ihren Grund darin, dass es sich bei „Geister auf der Metropolitan Line“ um eine Novelle handeln würde, die zeitlich zwischen den bereits erschienenen Bänden 5 („Fingerhut-Sommer“) und 6 („Der Galgen von Tyburn“) einzuordnen wäre. Eine Bestätigung für diese Information konnte ich allerdings nirgends finden. Auf der Website des deutschen Verlags (dtv) wird das Buch zwar als Kurzroman, beim britischen Verlag (Gollancz) als Novelle bezeichnet, für die genannte zeitliche Einordnung findet sich in beiden Fällen aber genauso wenig ein Hinweis wie im (deutschen) Buch selbst.
Was sich nicht verändert hat, ist Ben Aaronovitchs locker-ironischer Stil mit zahlreichen Anspielungen auf die Polizeiarbeit und architektonische Missgriffe realer Gebäude. Auch das typische Um-die-Ecke-denken der bisherigen Bände der Reihe ist wiederzufinden. So kann man als Leser nur hoffen, dass Peter Grant (beziehungsweise Ben Aaronovitch) in zukünftigen Bänden wieder zu alter Form zurückfindet.

Fazit:
Ein neuer, unterhaltsamer magischer Fall, der aber doch nicht an das gewohnte Niveau der Reihe heranreicht.

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Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Zurück auf Gestern

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Magie versus Physik

Klappentext:
Claire und Lulu sind »Herzenszwillinge«: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort unsterblich – ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind. Wenn sie doch bloß die Zeit zurückdrehen könnten! Die Freundinnen staunen nicht schlecht, als ihnen genau das mithilfe eines geerbten Schmuckstücks gelingt. Schnell stellen sie fest: So ein Zeitumkehrer ist ziemlich praktisch. Zum Beispiel wenn man dringend eine missratene Mathearbeit ausbügeln muss. In ihrer Begeisterung bemerken sie jedoch nicht die drohende Gefahr: Denn es gibt jemanden, der den Zeitumkehrer um jeden Preis besitzen will. Fast zu spät erkennen Claire und Lulu, dass nicht nur ihre Freundschaft auf dem Spiel steht.

Rezension:
Zu ihrem 15. Geburtstag bekommt Claire im Namen ihrer toten Oma einen Kettenanhänger geschenkt. Dieser wird schon seit langer Zeit immer von der Mutter auf die älteste Tochter weitervererbt, doch da ihre Oma nur einen Sohn, Claires Vater, hatte, bekommt sie ihn jetzt. Der Anhänger scheint zunächst nur aus einer gravierte Kugel zu bestehen. Als Claire und ihre beste Freundin Lulu ihn jedoch gleichzeitig berühren, bekommen sie einen elektrischen Schlag – und die Kugel zerfällt in Halbkugeln. Jede enthält ein Uhrwerk, das sogar noch läuft und die korrekte Zeit anzeigt. Claire und Lulu beschließen, die beiden Hälften fortan zu tragen. Nur zufällig bemerken sie, dass sie mit den kombinierten Halbkugeln ein paar Stunden in die Vergangenheit reisen und so Ereignisse verändern können.
Artefakten, die Zeitreisen ermöglichen, ist man in der Literatur natürlich schon öfters begegnet. Alter und Intentionen der durch die Zeit reisenden Protagonisten waren dabei verschiedenster Natur. An Zeitreisende, die anfänglich nur ihre Mathe-Note verbessern wollen, kann ich mich allerdings nicht erinnern. Genau das plant die ‚Heldin‘ dieses Buches jedoch beim erstmaligen planmäßigen Einsatz ihres ererbten Relikts. Dass der Plan misslingt, dürfte den Genre-erfahrenen Leser wohl nicht allzu sehr wundern. Mit ihrer Protagonistin, die ihre überraschend erhaltenen Zeitreisefähigkeiten eigentlich nur nutzen will, um Schul- und Beziehungsprobleme zu lösen, hat Katrin Lankers dem Genre der Zeitreiseabenteuer jedenfalls einen (zumindest für mich) neuen Geschichtspunkt hinzugefügt. Dass sich das Ganze im weiteren Verlauf zu einem Krimi mit Thriller-Elementen entwickelt, entspricht dann schon eher dem Genre-typisch Gewohnten. Bei all dem kann man jedoch nicht übersehen, dass sich die Handlung dieses Buches über weite Strecken viel mehr mit den ‚Mädchenproblemen‘ der beiden jugendlichen (15-jährigen) Freundinnen als mit Zeitreisen beschäftigt. Betrachtet man den jeweiligen Textumfang, überwiegt dieser typische Jugend- beziehungsweise genauer gesagt Mädchenbuchanteil den Fantasy-Part deutlich. Somit dürfte „Zurück auf Gestern“ nur die Leser (wohl überwiegend -innen) wirklich überzeugen, die sich für beides begeistern können. Für die überraschende Kombination aller genannten Elemente muss man dem ‚Gesamtpaket‘ trotzdem einen erhobenen Daumen zuerkennen.

Fazit:
Diese überraschend gelungene Kombination aus Jugendbuch und Zeitreise-Thriller zieht ihren Reiz aus der ungewohnten ‚Zutatenliste‘.

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Fatebound – 2 – Tribunal der Elfen

Bjela Schwenk
Fatebound – 2 – Tribunal der Elfen

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Abstieg in den Vulkan

Klappentext:
***Ein Magier. Fünf Gefährten. Eine Bestimmung.***
Nachdem Kaya und ihre Gefährten nur knapp aus Failin entkommen konnten, sind sie nun auf dem Weg in die Elfenwälder weit im Westen: Sie wollen Elais in ihre Heimat zurückbringen, allerdings liegt zwischen ihnen und ihrem Ziel die Armee Lord Eisens. Doch selbst wenn sie dieses Hindernis überwinden, welchen Empfang werden ihnen die Elfen bereiten?
Was Kaya und ihre Gefährten nicht ahnen, ist, dass sie längst im Netz eines Magiers gefangen sind, dessen Fäden sich bereits über den gesamten Kontinent erstrecken.
Actiongeladene High-Fantasy in einer atemberaubenden Welt voller Licht, Schatten und Magie.

Rezension:
Nachdem Kaya, Haku, Elais und Tkemen am Ende von Band 1 aus dem unmittelbaren Einflussbereich Lord Eisens entkommen konnten, ziehen sie weiter in Richtung des Elfenwaldes, Elaisʼ Heimat. Durch die aus ihrer Gilde verstoßene Diebin Thea erhält die Gruppe Zuwachs. Unterwegs warten jedoch einige Hindernisse auf die Gefährten, und auch die Elfen scheinen über den Besuch alles andere als erfreut zu sein. Tkemens selbstgesetztes Ziel, den mysteriösen Zauberer zu besiegen, wartet auch noch auf ihn. Was werden die anderen Gefährten unterdessen unternehmen?
Bjela Schwenk steigt in Band 2 ihrer „Fatebound“-Reihe beinahe lückenlos dort ein, wo der Reihenauftakt „Bund der Verstoßenen“ endete. Trotzdem die einzelnen Mitreisenden alle ihre eigenen Ziele vor Augen haben, beschließen sie, vorerst gemeinsam weiterzureisen. Aus dieser durchaus ungewöhnlichen Gruppendynamik lässt die Autorin einen Großteil der folgenden Handlung erwachsen. Am Ende des Bandes könnte man als Leser beinahe glauben, die Geschichte wäre hier an ihrem Ende angekommen – und sich über die noch offenen Handlungsfäden wundern beziehungsweise ärgern. Der Schein trügt jedoch, denn die Geschichte ist hier noch nicht abgeschlossen. Auch wenn sich die Gefährten jetzt (vorübergehend?) trennen, sollen ihre Wege weiterverfolgt werden. Dabei dürfte der Leser noch viele unbekannte oder bisher nur angedeutete Aspekte dieser epischen Welt kennenlernen. Man darf wohl gespannt sein, denn der Weg der ‚Schicksals-Gebundenen‘ hat für Fans der (High) Fantasy sicher auch zukünftig einiges zu bieten. Diese Reihe kann Genre-Interessierten eindeutig empfohlen werden.

Fazit:
Die Reise der Zweck-Gefährten kommt an ein vorläufiges Ende, doch das Abenteuer ist damit noch lange nicht beendet.

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Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

Alexander Bálly
Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

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Der Ring der Vollkommenheit

Klappentext:
Halblinge haben es schwer unter Menschen.
Lu ist wieder einmal in Geldnot. Die Priester haben ihren Handel mit schlüpfrigen Stempeldrucken verboten, so dass sie sich mit gelegentlichen Arbeiten für einen alten Gelehrten über Wasser halten muss. Als der Gelehrte erschlagen wird, steckt Lu wieder mitten in den Ermittlungen. Ihre einzige Spur zum Täter sind verschwundene Zauberringe. Mit Scharfsinn, Einfallsreichtum und ihrem Talent zur Hochstapelei versucht die Halblingsdame den Mörder zu fassen. Doch eine Leiche kommt selten allein … Auch die Fortsetzung von „Halbling unter Huren und Halunken“ verbindet klassische Krimi-Tradition mit epischer Fantasy, wie sie nie zuvor von einer so sympathischen und zugleich bissigen Heldin in ein spannendes Abenteuer begleitet worden ist.

Rezension:
Lu(pnia)s Leben in Garbath verläuft eigentlich recht positiv. Ihre Drucke einer erotischen Göttin verkaufen sich gut, und auch ihre gelegentlichen Arbeiten für einen etwas sonderbaren Gelehrten bringen ihr ein paar Münzen ein. Doch eines Tages findet sie den alten Mann tot, offensichtlich ermordet auf. Obendrein erlässt die Priesterschaft der Stadt ein einstweiliges Verbot, die Drucke der freizügigen Göttin, für die es in Garbath nicht mal einen Tempel gibt, zu verkaufen. Plötzlich steht Lu in einer Stadt, in der Halblinge wie sie nicht besonders geschätzt werden, ohne Einkommen da. Zum Glück bietet ihr die Inhaberin des benachbarten Theaters, die dem Gelehrten nebenbei den Haushalt geführt hatte – und wohl auch mit ihm liiert war –, an, sie für die Aufklärung des Mordes und die Wiederbeschaffung der dabei verschwundenen magischen Ringe zu bezahlen. Kurz darauf wird auch noch eine Schauspielerin des Theaters ermordet und der Sohn der Inhaberin des Mordes verdächtigt. Obwohl die Stadtwache derartige Einmischungen nicht schätzt, stürzt sich Lu in die Ermittlungen.
Mit diesem Fantasy-Krimi führt Alexander Bálly seine Leser in ein vorindustriell geprägtes Ambiente. Dort leben verschiedene humanoide Wesen zusammen, wobei Halblinge wie die Protagonistin bei der menschlichen Mehrheit – von Lu oft als Trampelfüße bezeichnet – nicht unbedingt in großer Achtung stehen. Bei ihren Ermittlungen spielt ihr das jedoch durchaus in die Hände, weil viele in ihr keine Gefahr erkennen. Wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört, schickt der Autor seine Heldin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, und mit ihr die Leser natürlich auf verschiedene falsche Fährten, bevor sich am Ende eine überraschende Aufklärung ergibt. Dabei entwickelt er eine interessante Detektivgeschichte, die durchaus auch ohne den Fantasy-Part funktionieren würde. Letzterer spielt für die Handlung eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. Den Abschluss der spannenden, humorvollen und mitreißenden Story bildet ein Glossar, der dem Leser in der Welt Garbaths bedeutungsvolle Details erläutert. Auch ein paar in der Geschichte vorkommende Gerichte werden hier mit Menschenwelt-tauglichen Rezepten vorgestellt.

Fazit:
Spannung, Humor und Fantasy: Willkommen in Lupinas Welt!

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Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Phantasma Goriana

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Zwischen Versailles und Schlachthof

Klappentext:
Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird …
Wenn im Bauch eines gestrandeten Wals das Wimmern eines Säuglings zu hören ist …
Wenn ein Milliardär im Dschungel auf Kannibalen trifft …
Wenn der Sänger einer Rockband von der Liebe der Fans überwältigt wird …
Wenn im Garten von Versailles ein Toter gefunden wird …
Wenn eine Vegetarierin gezwungen wird im Schlachthof zu arbeiten …
… dann ist die Zeit reif für die Trugbilder von »Phantasma Goriana«!
Mehr als zwanzig Erzählungen, Novellen und Gedichte aller Spielarten der Phantastik: Science Fiction, Fantasy, Horror. Mit einem Nachwort von Arthur Gordon Wolf und einem Vorwort des Autors

Rezension:
Eine Anthologie voller Trugbilder. Von einem historischen Handelsschiff auf dem Mittelmeer über den Hof des Sonnenkönigs bis in einen modernen Schlachthof führen diese den Leser. Der Schwerpunkt der Kurzgeschichten aus der Tastatur Markus K. Korbs liegt dabei eindeutig bei Horror und Grusel. Gewürzt wird dieser von etwas Fantasy und einer Prise SciFi. Wenn man bedenkt, dass alle enthaltenen Geschichten der Phantasie eines einzigen Autors entsprungen sind, muss man sich allerdings über das erstaunlich differierende Qualitätsniveau wundern. Während vor allem einige der längeren Beiträge wie „Flucht aus der Unterwasserstadt“, eine dystopische SciFi, „Der Tod in der Orangerie“, ein historischer Fantasy-Krimi, „Das Auge der finsteren Stadt“, ebenfalls SciFi, oder „Die Spur der schwimmenden Särge“, eine historische Urban Fantasy, überzeugen können, trifft dies speziell auf einige der kürzeren Geschichten leider weniger zu. Besonders bei den beiden enthaltenen Gedichten („Der Weidebaum am Fluß“ und „Mein modriges Wasserpferd“) kann sich mir die zugrundeliegende Idee nicht erschließen. Viele der anderen Kurzgeschichte können zwar mit einer durchaus interessanten Idee aufwarten, diese in ihrer Kürze aber nicht gänzlich überzeugend an den Leser bringen. So hinterlässt dieses Buch trotz der routinierten Schreibweise des Autors einen durchaus gemischten Eindruck. Speziell die oben namentlich genannten etwas ausführlicheren Geschichten, die durch ihre relative Länge einen erheblichen Teil des Buches einnehmen, lassen den Kauf für Genre-Fans aber trotzdem lohnend erscheinen.

Fazit:
Trugbilder aus allen Nischen der Phantastik sind hier versammelt, wobei speziell die etwas ausführlicheren das Lesen lohnen.

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