111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss

Robert Preis
111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss

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Steirische Orte, die man (nicht unbedingt) gesehen haben will

Klappentext:
Schlachtfelder, Spukgestalten, Mordsgeschichten und entsetzliche Gräueltaten. Mit diesem Blick in die schaurige Vergangenheit der Steiermark eröffnet sich dem Leser ein Panoptikum menschlicher Abgründe. Schreibt Robert Preis seit Jahren düstere Krimis aus dem Steirerland, hat er jetzt dem Bösen endgültig seinen Stempel aufgedrückt. Seine 111 düsteren Geschichten liefern eine faszinierende Reise auf die dunkle Seite eines der schönsten Landstriche der Welt.

Rezension:
Reiseführer gibt es viele. Die meisten setzen ihren Schwerpunkt allerdings auf Objekte, die eher den Massentourismus ansprechen. Das kann man von diesem nicht behaupten. Schon der Titel verspricht, den Leser an 111 schaurige Orte in der Steiermark zu führen. Was herauskommt, wenn ein Krimi-Autor einen Reiseführer zusammenstellt, kann man dabei erfahren.
Die Aufmachung dieses Taschenbuches wirkt solide, die Seiten haben schon beinahe Kartonstärke. Jeder der 111 vorgestellten Plätze belegt eine Doppelseite, wobei der Text auf der rechten Seite immer einem ganzseitigen Bild links gegenübersteht. Diese Fotos von Niki Schreinlechner geben die düstere Atmosphäre sehr stimmungsvoll wieder. Leider ist der Zusammenhang zum jeweiligen ‚schaurigen Ort‘ nicht immer offensichtlich, spezielle Erläuterungen zu den Bildern fehlen leider.
Die Erklärungen zu den einzelnen Plätzen sind überwiegend sehr interessant, wobei allerdings auffällt, dass der Begriff „schaurig“ teilweise recht großzügig benutzt wird. Wahrscheinlich war mit einer engeren Definition nicht auf die angestrebte Anzahl von 111 Objekten zu kommen. Die Bandbreite reicht dabei von Orten, an denen in fernerer oder auch sehr naher Vergangenheit Morde stattfanden, Berichten von Folterungen und Spukerscheinungen bis hin zu den Schauplätzen von Sagen und UFO-Beobachtungen.
Alles in allem liegt hier ein interessantes Buch vor, das man allerdings nicht als Reiseführer im eigentlichen Sinn betrachten sollte, da an einer Reihe der beschriebenen Orte (wie auch im Text ausdrücklich erwähnt wird) schlichtweg nichts (mehr) zu sehen ist.

Fazit:
Ein ‚Lexikon‘ (mehr oder weniger) schauriger Orte in der Steiermark, das von stimmungsvollen Fotos illustriert wird.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Rummel im Plänterwald

Christopher Flade, Ludwig Neumann, Sacha Szabo
Rummel im Plänterwald

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Zwischen Medienstar und Lost Place

Klappentext:
Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Spreeparks erscheint im Büchner-Verlag eine opulente Chronik zur Geschichte des Rummels im Plänterwald. Der vollfarbige Bildband versammelt eine Fülle an Fotos, Anekdoten, Insiderwissen und teils noch nie veröffentlichten Dokumenten zu einer fast vergessenen Berliner Institution.
Am 4. Oktober 1969 wurde der »VEB Kulturpark Berlin« als einziger ständiger Rummelplatz der DDR eröffnet. Nach der Wende wurde er privatisiert, modernisiert und als Freizeitpark »Spreepark Plänterwald« weitergeführt. Nach jahrelangen Versuchen, den Park zu retten, musste er am 4. November 2001 seine Tore schließen. Die meisten Attraktionen stehen noch heute im Park: das 45 Meter hohe Riesenrad dreht sich quietschend im Wind, durch die Schienen der Parkbahn wachsen Bäume, in den Pfeilern der Achterbahn nisten Vögel. Als poetischer Ort des Verfalls ist der Park in den letzten Jahren auch zum begehrten Drehort für Foto- und Filmaufnahmen geworden ist (Hollywood-Film »Wer ist Hanna?«, die deutschen Serien- und Filmproduktionen »GZSZ«, »Anna und die Liebe«, »Löwenzahn« sowie »Tatort Berlin« u. a.).
Das dreiköpfige Autorenteam zeichnet nicht nur die Geschichte dieses berühmtesten Berliner Lost Places nach, sondern beleuchtet auch seine anhaltende Faszinationskraft.

Rezension:
Allen, die aus dem Osten kommen (und alt genug sind), ist der Kulturpark im Berliner Plänterwald mit Sicherheit ein Begriff. Allen anderen wohl eher weniger. Sein Wahrzeichen, das große Riesenrad, war und ist vom weitem sichtbar. Während jedoch jeder in der damaligen DDR den Kulturpark zumindest aus dem Fernsehen kannte, wussten wohl die wenigsten von den Hintergründen seiner Entstehung. Dass viele der Fahrgeschäfte extra in westlichen Ländern eingekauft worden waren, wurde damals natürlich nicht an die große Glocke gehängt, wäre es doch ein Eingeständnis gewesen, dass die DDR-Industrie nichts Derartiges bereitstellen konnte. Nach der Wende ging es mit dem Park jedoch nur noch bergab. Abseits von Berlin und Umland verlor man den Park fast ganz aus dem Blick. Trotz des Versuchs der neuen Betreiber, den Park, der sich jetzt Spreepark nannte, mit neuen Attraktionen aufzuwerten, führte das schließlich zum Konkurs. Seit Jahren verfallen die Überreste vor sich hin.
Im vorliegenden Buch, das vom Format her als Bildband erscheint, für einen solchen aber auch recht umfangreiche erläuternde Texte enthält, wird die Geschichte dieses Parks von den Vorbereitungen der Eröffnung 1969 bis zur aktuellen Situation verfolgt. Dabei wird der Wandel von der Blütezeit der 1970er und 1980er Jahre über das Dahinsiechen in den 1990ern bis zum Lost Place des neuen Jahrtausends in Bild und Text nachvollziehbar. Vor allem bei den Bildern wäre eine (noch) stärkere Gewichtung auf die Glanzzeiten des Parks – was in diesem Fall die Vorwendezeit war – wünschenswert, doch ist entsprechendes Bildmaterial wohl nicht so leicht verfügbar. Die zahlreichen Auseinandersetzungen der Betreiber der Nachwendezeit mit städtischen Behörden werden nur angerissen, sodass sich der Leser leider kein wirkliches eigenes Bild über die jeweilige Schuldlage machen kann. Allerdings gewinnt man den Eindruck, dass unternehmerische Fehlentscheidungen zumindest einen Anteil am endgültigen Niedergang hatten.
Allen, die sich noch an eigene Aufenthalte im Kulturpark Plänterwald erinnern, kann dieses Buch nur empfohlen werden. Aber Vorsicht! Das Lesen beziehungsweise Betrachten könne zu melancholischen Gedanken führen.

Fazit:
Ein Rückblick auf die Geschichte eines untergegangenen Freizeitparks in Bild und Wort.

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Instagram Marketing – Der umfassende Leitfaden für Unternehmen

Jens Röge
Instagram Marketing – Der umfassende Leitfaden für Unternehmen

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Sag es in Bildern

Klappentext:
Instagram Marketing – Der umfassende Leitfaden für Unternehmen: In 60 Schritten zum Erfolg
Wenn sie nach dem x-ten Ratgeber suchen „Wie Instagram funktioniert“- sollten Sie unser Buch nicht kaufen. Falls Sie mit einem geringen Marketing-Budget eine Marke erschaffen und positionieren wollen sind Sie am Ziel angekommen. In unserem Buch „Instagram Marketing 2018“ – der umfassende Leitfaden für Unternehmen erfahren Sie wie Sie das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk Instagram mit mehr als 800 Milionen Usern optimal nutzen können. Instagram als Marketing-Kanal ist für Einsteiger und fortgeschrittene Vermarkter für einen erfolgreichen Marketing-Mix unerlässlich.
Ob Unternehmer, Influencer oder Fotograf:
Erfahren Sie mit unseren erfolgreich angewandten „Growth Hacks, Secrets und bebilderten Strategien“ wie Sie Ihr Unternehmen auf Instagram durch erfolgreich angewandte Marketing Strategien am Markt positionieren können, um ein höheres Engagement in Form von mehr Likes, Followern und möglichen Neukunden zu erzielen.

Rezension:
Instagram hat sich längst zu einer der mitgliederstärksten Internetplattformen entwickelt. Die Anzahl der täglichen Zugriffe bewegt sich in schwindelerregenden Höhen. Damit ist es natürlich auch als Werbeplattform prädestiniert. Dem Charakter der Facebook-Tochter entsprechend, muss die Werbung in diesem sozialen Netzwerk natürlich extrem optisch betont ausfallen. Genau hier liegt natürlich auch die größte Einschränkung: Für Werbebotschaften, die sich nicht in Bildern ausdrücken lassen, scheidet diese Plattform aus.
In seinem Buch erläutert Jens Röge, wie Werbeschaltungen auf Instagram funktionieren. Es geht dabei nicht darum, wie eine funktionierende Kampagne gestaltet wird, sondern darum, wie man diese auf dem Internet-Dienst einstellt. Dabei werden Tipps für sinnvolle ‚Feinjustierungen‘, die man nicht vergessen sollte, gegeben.

Fazit:
Wer mit dem Gedanken spielt, auf Instagram zu werben, könnte die Informationen dieses Buches wertvoll finden.

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Englische Grammatik

Birgit Kasimirski
Englische Grammatik

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Die Vergangenheit der Zukunft

Klappentext:
Dieses Buch kommt direkt aus der Praxis und ist für die Praxis gedacht. Seit über 10 Jahren arbeitet Birgit Kasimirski als Trainerin, Coach und Privatlehrerin mit Erwachsenen und Schülern und hilft ihnen, ihr Englisch für Schule, Beruf oder Alltag zu verbessern. Ihr Fokus liegt dabei stets auf der Anwendbarkeit und der Frage: Was braucht mein Schüler wirklich? Die Grundidee auch dieses Buches ist die Vermittlung klarer, übersichtlicher Anwendungen für jede Zeit und leicht lernbarer, sich wiederholender Strukturen. Dazu gibt es für das Selbststudium jede Menge Lerntipps, Beispiele und Übungen.

Rezension:
In ihrem Buch „Englische Grammatik“ mit dem Untertitel „Regeln, Beispiele, Übungen für ein fehlerfreies Englisch“ stellt Birgit Kasimirski die wichtigsten grammatikalischen Regeln der englischen Sprache zusammen. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf den Zeitformen, die für deutsche Muttersprachler teilweise schwer durchschaubar sind. Dabei wird detailliert auch auf Spezialfälle eingegangen. Nach meinem Geschmack hätte eine etwas größere Systematik allerdings für einen leichteren Überblick gesorgt. So stehen (Simple) Present und Present Continuous beispielsweise als gleichberechtigte Kapitel neben- (oder exakt gesagt hinter-) einander, während Present Perfect Continuous als Unterkapitel unter dem Present Perfekt aufgeführt wird. Das kann beim Suchen etwas verwirren. Ansonsten kann man zu vielen Themen der englischen Grammatik Informationen finden und diese in Übungen vertiefen. Das einzige, was ich vermisst habe, sind die Regeln der Kommasetzung. Diese stellen für mich ein großes Rätsel der englischen Sprache dar, das hier leider kaum angesprochen wird.

Fazit:
Wer sein Englisch über reine Vokabeln hinaus grammatikalisch verbessern möchte, findet hier einen brauchbaren Leitfaden.

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Ihr Einstieg in WordPress: die technischen Grundlagen

Rüdiger Grimm, Claudia Grimm
Ihr Einstieg in WordPress: die technischen Grundlagen

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WordPress-Grundlagen

Klappentext:
– Berücksichtigt WordPress 4.9
– Stand: Juli 2018
– inkl. 5-Minuten-Schnellstart zur eigenen WordPress Installation
Sie sind hier, weil Sie ein eigenes Blog oder eine eigene Webseite mit WordPress beginnen möchten und benötigen hierzu die technischen Details. Die Autoren Claudia und Rüdiger Grimm werden Sie fundiert und breit in das Thema einarbeiten.
Sie werden eine Einführung in die Installation und Konfiguration des Content-Management-Systems WordPress bekommen. Sie werden am Anfang eine sehr rasche Installation eines WordPress-Blogs durchführen. So ist es Ihnen möglich, schnell ein eigenes System am Start zu haben um sich darin zurechtzufinden.
In den darauffolgenden Kapiteln werden wir mehr ins Detail gehen und unterschiedliche Varianten der Implementierung besprechen und erläutern, welche Arten von Hosting für WordPress es gibt. Wir wollen, dass Sie zumindest grundlegend verstehen, was für Änderungen wir empfehlen und warum wir bestimmte Einstellungen bezüglich Installation, Konfiguration, technische Optimierung, Sicherheit und SEO für sinnvoll erachten.
Was Sie im Zuge dieses Buches umsetzen können: Sie installieren und konfigurieren WordPress als Content Management System, entweder für ein Blog oder als Webseite. Sie werden darüber hinaus die wichtigsten Schritte durchführen, um ihre Webseite / ihr Blog möglichst performant und stabil zu betreiben. Sie sind in der Lage zu entscheiden, auf welcher Plattform und wie Sie WordPress betreiben möchten. Sie wissen worauf Sie bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Seite achten müssen. Außerdem wissen Sie anhand dieses Buches, warum Sie bestimmte Maßnahmen treffen sollten und können auch abwägen, welche für Ihren Blog oder Ihre Webseite Sinn ergeben. Wir geben Ihnen alles an die Hand, um schnell und fundiert zu einem eigenen Blog oder einer eigenen Webseite zu kommen, ohne sich durch 1.000 Seiten Dokumentation oder 100 unterschiedliche Tutorials kämpfen zu müssen. Hierzu werden wir in Fällen, in denen es relevant ist, auf technische Einzelheiten eingehen.

Rezension:
Mein Eisenacher Rezi-Center läuft schon, seit es besteht, auf WortPress-Grundlage. Allerdings benutze ich eine vollständig gehostete Version (Software as a Service), die ich – abgesehen von der Optik und grundlegenden Einstellungen – nur wenig beeinflussen kann. Somit trifft dieses Buch genau mein Interesse, denn hier lernt man viele Möglichkeiten kennen, die (nur) ein selbst aufgesetztes WordPress bieten kann. Diese übersteigen die ‚meiner‘ Version natürlich bei weitem.
Die Autoren erläutern die Installation und Einrichtung eines WordPress-Auftritts vom Anfang bis hin zu empfohlenen Finetuning-Maßnahmen. Alle Möglichkeiten, die WordPress selbst und die unzähligen verfügbaren Plugins bieten, können dabei natürlich nicht abgedeckt werden. Dazu wäre wahrscheinlich ein mehrbändiges Buch von Lexikon-Dimensionen erforderlich. Was auch ausgespart bleibt, sind Installation und Konfiguration der ‚außerhalb‘ von WordPress benötigten Anwendungen wie beispielsweise der erforderlichen Datenbank und des Webservers. Designfragen werden auf einen kommenden 2. Band verwiesen. Wer die erforderlichen Computer-Kenntnisse mitbringt, dürfte nach Lektüre dieses Buchs jedoch imstande sein, eine funktionsfähige und (halbwegs) sichere WordPress-Inbetriebnahme durchzuführen.

Fazit:
Diese Einführung in Installation und Konfiguration von WordPress beschränkt sich bewusst auf das Nötige.

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– Blick ins Buch –
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Du bist so alt wie … Technikwissen für Geburtstagskinder 1978

Boris Hänßler
Du bist so alt wie … Technikwissen für Geburtstagskinder 1978

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Im Banne der Diskette

Klappentext:
»Du bist so alt wie…« – die Geschenkbuch-Reihe für alle »Technikfans«! Jeder Band stellt kurzweilig die technischen Errungenschaften, Highlights und Flops eines bestimmten Jahres vor. Eine spannende Zeitreise für alle, die schon immer einmal wissen wollten, was in ihrem Geburtsjahr los war.
1978 war aus technischer Sicht ein besonderes Jahr. Der Angriff der Space Invaders begeisterte die Spielefans und die Zeitansage war die beliebteste Telefonnummer in Deutschland. Und während ein alter Mann mit einer Schubkarre 14.000 Kilometer durch Australien lief, besiegte ein Computer erstmals einen Schachgroßmeister. Entdecken Sie die technischen Highlights dieses außergewöhnlichen Jahrgangs.
Was ist alles passiert?
• Der VW Käfer geht in Rente
• Krieg der Formate: VHS vs. Beta
• Erfindung der Spam-Mail
• Die erste Erotik-Hotline
• Und viele spannende Ereignisse mehr!

Rezension:
Nicht nur im jeweiligen Jahr Geborene dürften sich hin und wieder dafür interessieren, welche technischen Geräte im Jahr x gerade neu und aktuell waren. Genau diese Frage will diese Reihe für das jeweilige Jahr beantworten, wobei x im vorliegenden Fall gleich 1978 ist. Ein paar Beispiele nennt schon der Klappentext. Überraschenderweise wurde aber beispielsweise auch die 5¼-Zoll-Diskette bereits 1978 eingeführt. Außer den technischen Neuheiten werden auch einige nicht-technische Ereignisse des Jahres erwähnt.
Bücher dieser Reihe liegen bisher für die Jahre 1958, 1968, 1978 und 1988 vor.
Auch wenn das Buch leider ein paar Ungenauigkeiten aufweist, die durch gründlichere Recherche hätten vermieden werden können, birgt es doch viele Informationen die der technikgeschichtlich Interessierte – egal wann er geboren wurde – ansonsten kaum in dieser kompakten Form finden dürfte.

Fazit:
Eine technikgeschichtliche Zeitreise ins Jahr 1978.

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ABBA – We write the story

Joshua Kay Schaeffer
ABBA – We write the story

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Waterloos Folgen

Klappentext:
ABBA – eine Ausnahmeband. Seit 40 Jahren kennt man sie, ihre Musik ist nicht wegzudenken. Passend zur Reunion im Juni 2016 erscheint nun dieses zusammengetragene Werk mit Stimmen von Wegbegleitern, Berichten über die Karriere und die Höhen und Tiefen im Leben von Abba, herausgegeben von Joshua Kay Schaeffer.
ABBA – an exceptional band. For 40 years they are known, their music is not indispensable. Now compatible with the reunion in June 2016 this compiled work with voices of companions, reports on their career and the ups and downs in the life of Abba, edited by Joshua Kay Schaeffer appears.

Rezension:
Wer sich – wie ich – nach an ABBA erinnert, gehört mittlerweile nicht mehr zur ganz jungen Generation. Wer aber die 1970er bewusst miterlebt hat, wird zweifellos Erinnerungen mit Titeln wie „Waterloo“, dem Durchbruch der Band, „Dancing Queen“ und anderen verbinden. Da kann man ein Buch über die lange vergangene Kultband durchaus mal lesen.
Wie es nicht allzu sehr überrascht, ist darin allerdings wenig wirklich Neues zu finden. Die meisten Informationen kann man auch in der Wikipedia nachlesen. Wie schon beim Betrachten des Klappentextes ersichtlich ist, ist das Werk bilingual verfasst. Der Sinn dahinter erschließt sich allerdings nicht ganz. Wenn ein identischer Text in beiden Sprachen vorhanden wäre, müsste man sich natürlich fragen, wieso die deutsche und die englische Fassung nicht getrennt veröffentlicht wurden. Diese Frage erübrigt sich allerdings, da beide Texte inhaltlich nicht identisch sind. Zwar bieten sie naturgemäß weitgehend gleiche Informationen, doch sind es völlig unabhängige Texte, die inhaltlich gänzlich anders aufgeteilt sind. Auch finden sich teilweise Infos, die in der jeweils anderen Sprache komplett fehlen, wie beispielsweise ein Abschnitt über die Show-Kostüme, den es nur im Englischen gibt. Leider ergibt sich auf diese Weise kein ‚rundes‘ Bild, sodass dieses Buch nur bedingt zu empfehlen ist.

Fazit:
Eine umfassende, aber leider recht lieblos zusammengestellte Geschichte der Band.

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Wüstungen im Hainichgebiet

Rainer Lämmerhirt, Paul Botzum
Wüstungen im Hainichgebiet

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Verschwundene Dörfer

Klappentext:
94 Seiten mit 50 Abbildungen, darunter 34 schwarz-weiß und 3 farbige Fotos, 11 Karten und 2 Zeichnungen. Der HAINICH ist vom Thüringer Landtag im Dezember 1997 zum Nationalpark und am 25. Juni 2011 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Das Buch beschreibt die Wüstungen in dieser Region.

Rezension:
Überall in der besiedelten Welt entstanden im Laufe der Jahrtausende zahllose menschliche Ansiedlungen. Manche blieben kleine Dörfer, andere wuchsen zu Städten, manche zu Metropolen heran. Wieder andere wurden jedoch aus den verschiedensten Gründen wieder aufgegeben und mehr oder weniger vergessen. Sofern dies im Zeitraum vom Mittelalter bis in die Neuzeit geschah, überlebten meist zumindest Erwähnungen in Urkunden. In unseren dicht besiedelten Landschaften sind es sogar überraschend viele Siedlungen, die in den letzten rund 1000 Jahren verschwanden. Genau diese sind das Thema dieses schmalen Büchleins.
Gleich vorab sei gesagt, dass der (nach Amazon zitierte) Klappentext, der auf dem Buch selbst überhaupt nicht vorhanden ist, etwas in die Irre führt. Auf dem Gebiet des heutigen Nationalparks, der unter anderem deshalb naturnah erhalten ist, weil er sich für die menschliche Ansiedlung nie gut eignete, lagen nämlich nur sehr wenige der beschriebenen ehemaligen Dorfstellen, was auch aus der Entstehungsgeschichte des Werkes zu erklären ist. Ursprünglich wurde es nämlich vom Ortschronisten der Gemeinde Mihla, Paul Botzum, erstellt, der darin die Wüstungen aus der Umgebung seiner Heimatgemeinde detailliert darstellte. Dabei ging er bei jeder einzelnen auf die Urkundenlage und örtliche Überlieferungen ein. Nach seinem Tod wurde die Übersicht von Rainer Lämmerhirt, in der Region bekannt für zahlreiche regional-geschichtliche Veröffentlichungen, um Wüstungen im restlichen Hainichgebiet ergänzt. Die Beschreibung dieser Wüstungen erfolgt jedoch nicht annähernd so tiefgehend wie bei ersteren. Wüstungen im nordwestlichen Teil des Hainichs, der weit über das Gebiet des Nationalparks hinausreicht, werden auch in der vorliegenden 3. (und leider bisher letzten) Auflage überhaupt nicht behandelt. Insofern ist der Titel etwas irreführend. Für am Gebiet um Mihla und die Werraschleife Interessierte ist das Büchlein jedoch sehr empfehlenswert.

Fazit:
Diese Broschüre bietet einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte des Gebietes vor allem zwischen Werra und Hainich.

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Star Trek Kostüme

Paula M. Block, Terry J. Erdmann
Star Trek Kostüme

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Auf Zeitreise durchs Star-Trek-Universum

Klappentext:
Von den klassischen Uniformen der Sternenflotte und den provozierend gewagten Outfits aus der ersten Serie Raumschiff Enterprise über die fließenden Roben der Vulkanier und die extravagante Ferengi-Mode bis hin zur eindrucksvollen Hochzeitsgarderobe der Klingonen – Star Trek: Kostüme zeigt auf Grundlage des gesamten Franchise (inklusive aller zwölf Filme und sechs Fernsehserien), wie entscheidend diese Designs in den letzten fünf Jahrzehnten dabei mitgewirkt haben, Fans in entfernte Welten und fremde Zivilisation zu entführen. Dabei erkunden die Autoren die Entstehung einiger der eindrucksvollsten Gewänder der Galaxie und verdeutlichen, wie der fremdartige Stil der Kleidung im Laufe der Jahre immer extravaganter wurde.
Das Buch beinhaltet exklusive Fotografien, Standaufnahmen aus der Saga, seltene Concept Arts und viele weitere beeindruckende Bilder. Darüber hinaus befasst sich Star Trek: Kostüme auch mit jenen außergewöhnlichen Menschen, die das Star-Trek-Universum zum Leben erweckt haben, darunter der erste Kostümbildner William Ware Theiss und seine Nachfolger Robert Fletcher, Robert Blackman und jüngst Michael Kaplan. Zahlreiche Interviewpartner, wie etwa J. J. Abrams, LeVar Burton, Jonathan Frakes und Ronald D. Moore gewähren darüber hinaus Einblicke in die Entstehungsprozesse der abgebildeten Kostüme.
Eine fesselnde Hommage an die großartige Designkunst der Star-Trek-Kostüme.

Rezension:
Dieser reich bebilderte Prachtband führt den Betrachter durch die Welt der Star-Trek-Kostüme in den mittlerweile 5 Jahrzehnten dieses Franchise. Neben Originalentwürfen und fertigen Kostümen bekommt man letztere auch in zahlreichen Szenen- oder Set-Bildern dargeboten. Ergänzt werden die Abbildungen durch teils ausführliche Kommentare der Designer, Regisseure und Schauspieler.
Überraschend ist es für den Laien, die Hintergründe mancher Kostüme zu erfahren. Auch die Materialwahl ist teilweise zumindest als kurios zu bezeichnen, auch wenn die jeweiligen Entstehungsgeschichten so manche Eigentümlichkeit erklären. Das reicht bis hin zu Kostümen, die auf Bildschirm beziehungsweise Leinwand gut aussehen, aus diversen Gründen aber keinesfalls alltagstauglich wären. Wen wundert es da, dass die Schauspieler nicht immer glücklich mit den Trageeigenschaften ihrer ‚Dienstkleidung‘ waren und mit ihren Beschwerden teilweise nachträgliche Abänderungen durchsetzten.
Auch erfährt der mit seinem Lieblingsfranchise gealterte Trekkie endlich, wieso sich die Uniformen teilweise von Staffel zu Staffel und von Film zu Film änderten. Der Grund lag meist ganz einfach darin, dass es einen neuen Chefdesigner gab, der eine andere Vorstellung als sein Vorgänger hatte, wie es ‚richtig aussehen‘ muss. Hätten die Produzenten hier nicht aus Kostengründen bremsend eingegriffen, wären uns wohl noch erheblich mehr Uniform-Varianten präsentiert worden. Doch die Star-Fleet-Uniformen sind natürlich bei weitem nicht die einzigen Kostüme. Bei den verschiedenen Zivilkleidungen und den Aufmachungen der unterschiedlichen außerirdischen Kulturen konnten sich die Kostüm-Designer so richtig austoben. Erst beim Betrachten der Bilder, die teilweise Detailansichten zeigen, werden den meisten Fans Einzelheiten auffallen, die beim Ansehen der Serien und Filme wohl kaum jemandem aufgefallen sind. Wenn man dann bedenkt, dass den Designern oft nur wenige Tage zwischen Erhalt des Drehbuchs und dem Aufnahmetermin, an dem das Kostüm einsatzfähig sein musste, blieb, kann man sich nur wundern, zumal es ja teilweise ganze Gruppen neuer Aliens waren, die pro Folge eingekleidet werden mussten.
Während TOS, TNG und sie Filme jedoch ausführlich gewürdigt werden, kommen die anderen Serien (DS9, VOY und ENT) unter der Sammelbezeichnung „Die Spin-off-Serien“ leider etwas zu kurz. Auch hier werden zwar diverse besondere Kostüme gezeigt und kommentiert, bei den zahlreichen, nur in der jeweiligen Serie in Erscheinung tretenden Kulturen hätte ich einen etwas größeren Rahmen jedoch für angemessen gehalten.
Beim Blick auf des Rückcover überfiel mich zuerst Entsetzen, sind dort doch die ß und Umlaute Amok gelaufen. So wurde aus „fließenden“ beispielsweise „flieḶenden“, aus „Kostüme“ „Kostūme“. Zum Glück betrifft das aber wirklich nur das Rückcover, im Inneren ist alles, wie es sein soll.
Hintergrundliteratur zu Star Trek gibt es natürlich reichlich. Trotzdem dürfte dieses Buch zu diesem Spezialthema für viele Trekkies als Ergänzung des Bücherschranks praktisch unverzichtbar sein.

Fazit:
Für wahre Trekkies dürfte diese Kostümkunde zum 50. Franchise-Jubileum einfach ein Muss sein.

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⇐ Hardcover bei Amazon
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Lust auf Gespenster? „Die Ruine“, Band 1 der brandneuen Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ ist jetzt erhältlich.
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UFOs, Okkultismus und Mysterien

Roland M. Horn
UFOs, Okkultismus und Mysterien

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Die Schuldigen

Klappentext:
Wenn wir von „UFOs“ hören, so meinen wir gewöhnlich, dass mit diesem Begriff angebliche Raumschiffe außerirdischer Besucher gemeint sind. Die meisten lachen über diesen Gedanken, andere halten dies durchaus für denkbar und wieder andere sind von der Idee so begeistert, dass sie regelrechte Kulte ausüben.
Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand, oder irgendetwas wird angebetet, eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen. Einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, andere sehen eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft. Und diese Kraft spielte auch im III. Reich eine entscheidende Rolle…

Rezension:
Bücher über UFOs und ähnliche Phänomene sind manchmal eine gute Abwechslung, auch wenn man selbst nicht an außerirdische Besucher glaubt. Der Argumentation zu folgen und zu versuchen, den zugrundeliegenden Fehler zu entlarven, kann wirklich unterhaltsam sein.
In diesem Buch geht Roland M. Horn jedoch noch weit über die namensgebenden Fliegenden Untertassen hinaus. Nicht nur Hubschrauber bekannter Typen, jedoch ohne die üblichen Hoheitszeichen, und (angebliche) Regierungsagenten werden hier thematisiert, sondern auch geschichtliche Entwicklungen von in der Bibel erwähnten Geschehnissen über die berühmt-berüchtigten Geheimbünde und Geschichte und Ideologie der Nazis bis hin zu (fast) aktuellen politischen Geschehnissen werden dem bunten Themenmix hinzugefügt. Das alles wird gut durchgemixt – und herauskommt eine Erklärung für die gesamte Weltgeschichte. Nein, Außerirdische sind an all dem wirklich unschuldig. Stattdessen sind es Wesen aus einer anderen Dimension, die mit verschiedensten Mitteln den Lauf der Geschichte beeinflussen.
Das Hauptproblem beim Folgen der diversen aufgelisteten Ereignisse liegt gleich in mehreren Punkten begründet. Zum einen werden bei fast allen Vorfällen Quellen zitiert, die wiederum andere Quellen zitieren, deren Autoren Gelegenheit hatten, einen Augenzeugen zu befragen. Jeder, der das Spiel „Stille Post“ kennt, kann wohl beurteilen, wie viele sinnvolle Informationen am Ende dieser Kette noch zu erwarten sind, selbst wenn alle Beteiligten ihr Wissen nach bestem Gewissen und ohne Täuschungsabsicht weitergeben. Zum anderen sind Erklärungen teilweise rein logisch falsch. Das geht so weit, dass im Buch aufgeführte Berechnungen schlicht mathematisch falsch sind – wohlgemerkt im Bereich der Grundrechenarten mit ganzen Zahlen.
Spätestens wenn es in den politischen Bereich geht, sind die Schlussfolgerungen nur noch lächerlich. So wurden sowohl Marx als auch Hitler von inderdimensionären Besuchern unter Zuhilfenahme von Banker-Kartellen beeinflusst. Dass gleich mehrere Politiker Anfang der 1990er über eine neue Weltordnung sprachen, beweist natürlich diesen Komplott. Also ich habe eine erheblich logischere Idee, was diese Politiker zu genau dieser Zeit mit diesem Begriff gemeint haben könnten … Muss ich noch erwähnen, wer hinter dem Kennedy-Mord steckt?
All dem sollte man noch hinzufügen, dass auch der Text sehr nachlässig verfasst wurde. Wortverdopplungen und Sätze, bei denen das Ende nicht zum Anfang passt, sind in diesem Buch schon fast als der Normalfall zu betrachten.

Fazit:
Selbst für ausgewiesene UFO- und Verschwörungstheorie-Fans ist dieses Buch kaum zu empfehlen.

– Blick ins Buch –

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