OBJEKTIV!?: Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

Wartburg-Stiftung, Grit Jakobs (Hrsg.)
OBJEKTIV!?: Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

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Von fotografierenden Malern zu Fotografie-Übermalern

Klappentext:
Als der Wartburgkommandant Bernhard von Arnswald 1858 schwärmte „Die Photographie gehört zu den wenigen Erfindungen der Menschen, die dem Schaffen des Schöpfers nahekommen“, war die Burg bereits auf mehreren Fotografien zu bewundern. Im Jahr 1855 wurden die ersten bekannten Lichtbilder auf Geheiß Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach geschaffen, um den Stand der Wiederherstellung der Burg seiner Ahnen für die Nachwelt festzuhalten. Während einige von bemerkenswerter Qualität sind, haben beherzte Hände von Malern auf anderen frühe Formen der heute allgegenwärtigen Bildbearbeitung hinterlassen.
Diese bis zu 165 Jahre alten Aufnahmen sind Bestandteil der fotografischen Sammlung der Wartburg, aus der hier bislang kaum bekannte Schätze präsentiert werden. Mehr als 150 Zeugnisse aus den ersten 60 Jahren Wartburgfotografie berichten von der Entwicklung der Lichtbildnerei, vom Anspruch an „Wahrheit“ und Objektivität, der sich manches Mal dem idealen Eindruck des Motivs zu beugen hatte.
Stereoskopische Aufnahmen mit beeindruckenden räumlichen Effekten, Porträts in Form von Visitenkarten und die ersten Farbfotografien gewähren einen eindrucksvollen Blick auf die altehrwürdige Burg mit ihrer einstigen Architektur und Ausstattung. Die Fotografien der mit ihr verbundenen Menschen zeichnen zugleich ein sehr lebendiges Bild des früheren Burglebens, zeigen den Burgherrn Carl Alexander und seinen jährlichen Jagdgast Kaiser Wilhelm II. ebenso wie die Angestellten und Besucher und die illustren Kostümfeste, die Burghauptmann Hans Lucas von Cranach veranstaltete. Als der begabte Amateurfotograf zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Burg mit seinen Autochromen erstmals in natürlichen Farben erstrahlen ließ, sorgte das für Furore beim Publikum.
Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zu betrachten, verspricht einen besonderen Ausflug in ihre Vergangenheit. Geschichte und Geschichten, sonst in schriftlichen Quellen, Zeichnungen und Gemälden erzählt, werden um ganz eigene, oft ungewöhnliche Eindrücke bereichert.

Rezension:
Dass die Wartburg, so wie wir sie heute kennen, das Ergebnis der Restaurierungs-, Um- und Neubaumaßnahmen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist, ist vielen ihrer Besucher gar nicht bewusst. Erst unter der Herrschaft des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach entstand die Burganlage, die heute jedem zumindest von Bildern her vertraut ist. Speziell die 1850er und 1860er Jahre waren von einschneidenden Veränderung des Erscheinungsbildes geprägt. Gerade in diese Zeit fiel auch der Aufschwung der Fotografie von der Liebhaberei weniger Enthusiasten zum Massenmedium. Da der Großherzog selbst von der neuen Technik überzeugt war, wurden die Baumaßnahmen von Anfang an in seinem persönlichen Auftrag fotografisch dokumentiert. Von dieser Zeit bis etwas zum Beginn des 1. Weltkriegs reichen die Bilder aus dem Archiv der Wartburg-Stiftung, die in diesem Jahr (2019) erstmals öffentlich in einer Sonderausstellung auf der Wartburg präsentiert wurden. Als Begleitung dieser (mittlerweile beendeten) Ausstellung erschien dieser Bildband. In ihm ist nicht nur die Veränderung des Erscheinungsbildes der Burg zu verfolgen, sondern auch die rasante Entwicklung der Fototechnik. Wurden viele der Bilder aus den 1850ern noch deutlich erkennbar retuschiert, fertigte der damalige Wartburg-Hauptmann Hans Lucas von Cranach Anfang des 20. Jahrhunderts schon eigenhändig Farbaufnahmen an. Allerdings erschien auch zu dieser Zeit noch ein monumentaler Bildband der Wartburg, dessen Abbildungen von Retuscheuren so massiv ‚geschönt‘ worden waren, dass man im Vergleich mit dem jeweiligen Originalfoto kaum glauben kann, dass dieses der Ursprung des ‚fertigen‘ Bildes war. Selbst stereoskopische Bilder der Wartburg wurden im späten 19. Jahrhunderts bereits angefertigt und verkauft.
Dieser Bildband vereint rund 6 Jahrzehnte der Burggeschichte mit der der Fotografie dieser Zeit. Somit stellt er sowohl für Burgen-Fans (und ganz besonders solche der Wartburg) als auch für an der Entwicklung der Fotografie Interessierte ein interessantes Werk dar. Entsprechende Erläuterungen fehlen natürlich auch nicht.
Beeilen beim Kauf dürfte sich lohnen, da das Buch nach Ende der Ausstellung bestimmt nicht längerfristig im Handel bleibt.

Fazit:
Dieser Bildband sollte bei keinem an der Wartburg und/oder der Fotografiegeschichte Interessiertem im Regal fehlen.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

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Heute kann ich etwas ganz Besonderes präsentieren: einen historischen Stadtführer meiner Heimatstadt Eisenach aus dem Jahr 1898. Ich selbst habe ihn in Form eines Reprints neu aufgelegt, weil ich fand, dass es dieses Stück Heimatgeschichte wert ist, nicht vergessen zu werden:

Im Jahr 1898 erschien ein Stadtführer
„Eisenach und Umgebung“,
herausgegeben vom bekannten Verleger Philipp Kühner. Für die damalige Zeit war dieser außergewöhnlich gut bebildert.
Viel hat sich in den seit damals vergangenen mehr als 120 Jahren geändert. Die enthaltenen Fotos zeigen teilweise Ansichten, die heute nicht mehr zu finden oder kaum noch wiederzuerkennen sind. Aber gerade das macht den historischen Führer auch für heutige Leser – egal ob Einheimischer oder Besucher der Stadt – interessant. Und genau deshalb liegt dieser interessante Stadtführer jetzt in einem aufwändigen Reprint vor.
Lernen Sie ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunen Sie über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.

 

Zusätzliche Informationen finden sich auch in diesem PDF:
Eisenach und Umgebung – Marketing

 

Um es kurz zu machen, folgt hier das Vorwort aus dem Reprint:

Manchmal führt eins zum andern, ohne dass man es zuerst auch nur erahnen wür­de. So war es auch bei diesem Buch. Am Anfang stand ein Besuch auf einem Floh­markt, auf dem mir ein Exemplar eines alten Stadtführers in die Hände viel: „Eisenach und Umgebung“ aus dem Jahr 1898. Soweit kein großes Wunder. Eisenach hatte zu dieser Zeit schon einen regen Fremdenverkehr aufzuweisen, weshalb derartige Bücher auch damals keine besondere Seltenheit darstellten und auch heute öfters antiquarisch zu finden sind. Hier treffen allerdings mehrere Besonderheiten aufeinander. Zum einen ist dieser Führer für die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert außergewöhnlich umfangreich bebildert, anderer­seits wies das Exemplar einen für sein Alter von immerhin mehr als 120 Jahren über­raschend guten Erhaltungszustand auf. Abnutzungsspuren sind fast nur am Ein­band vorhanden. Eine Freude für jeden Liebhaber alter Bücher – insbe­sondere, wenn diese auch noch die eigene Heimatstadt behandeln! Zudem zeigen die enthaltenen Fotografien nicht nur die damals wie heute immer wieder abge­bildeten ‚Pflichtmotive‘ eines Stadtführers, die in den letzten Jahrzehnten schon in diverse Sammlungen alter Stadtansichten abgedruckt wurden, sondern auch Motive, von denen wenige bis gar keine alten Bilder in Umlauf sind. Nachdem ich ein paar meiner Ansicht nach besonders bemerkenswerte Abbildungen in den sozialen Medien gezeigt hatte, führten diese zu großem Interesse und teilweise umfangreichen Diskussionen. Und das führte wiederum dazu, das ich begann, über ein Reprint nachzudenken. Die Urheberrechte des Originals sind schließ­lich längst abgelaufen.
So kam es zum vorliegenden Buch. Aus einem alten Buch ein neues zu machen, erfordert allerdings trotz des guten Erhaltungszustandes einiges an Arbeit. Viele Entscheidungen sind zu treffen. Soll versucht werden, die kleineren Schäden wie beispielsweise leichte Flecken auszubessern? Oder sollten die sichtbar bleiben? Soll die Neuauflage neu gesetzt und dabei heutigen Gepflogenheiten angepasst wer­den? Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile fiel die Entscheidung, den alten Stadtführer in Faksimile-Form zu veröffentlichen, damit alle zeit­genös­si­schen Eigenheiten erhalten bleiben. Das bedeutet natürlich, dass auch die origi­nale Rechtschreibung erhalten bleibt. Mache Schreibweise wirkt also etwas antiquiert, liegen zwischen Erscheinen dieses Buches und heute doch (je nach Sichtweise) 2 oder sogar 3 Rechtschreibreformen.
Auch wenn ich anfangs erwähnte, dass „Eisenach und Umgebung“ für seine Zeit außergewöhnlich umfangreich bebildert ist, hält es Vergleichen mit modernen Stadtführern in dieser Hinsicht natürlich nicht stand. Ist es der moderne Tourist gewohnt, praktisch auf jeder Seite farbige Fotos vorzufinden, sind es in diesem histo­rischen Führer ‚nur‘ 33 – selbstredend in schwarz/weiß. Von den auf der Titel­seite genannten 2 Karten war in dem auf dem Flohmarkt erworbenen Exem­plar leider nur die der Villenkolonie „Marienhöhe“ enthalten, die hier auf den Sei­ten 12/13 wiedergegeben wird. (Die leichte Unschärfe von Teilen der Karte ist auch im Original enthalten und wahrscheinlich dem damaligen Stand der Farb­drucktechnik geschuldet.) Was die andre Karte zeigte, ist leider nicht ersicht­lich.
Auch inhaltlich gibt es deutliche Unterschiede. Moderne Führer konzentrieren sich normalerweise auf die Geschichte des Ortes und dessen Sehenswürdigkeiten sowie Unterkunftsmöglichkeiten. Damals wurde der Bogen deutlich weiter ge­spannt. Beispielsweise enthält dieses Buch ein komplettes Verzeichnis aller Schulen inklusive der jeweiligen Schulgebühren. Die Beschaffenheit der Wasser­versorgung wird ebenfalls einschließlich der Wasserpreise erläutert. Auch das, was wir heute als Behördenwegweiser bezeichnen würden, ist integriert. Sogar Klimadaten werden aufgelistet. Ein Vergleich mit den heutigen Werten wäre sicher interessant.
Manches, was hier vom Ende des 19. Jahrhunderts berichtet wird, wirkt heute beinahe unglaublich. So wird aufgelistet, welche Speisefische in Hörsel und Nesse vorkommen. Und wenn aus dem (damals schon historischem) Jahr 1843 berichtet wird, dass es in Eisenach 68 Straßenlaternen gab, „womit wir nicht allein jeden Winkel der Stadt, sondern auch die Vorstädte bis an die letzten Häuser vollkommen erleuchten“, dürfte das – auch wenn man die damals noch deutlich geringere Ausdehnung berücksichtigt – den heutigen Vorstellungen einer be­leuch­teten Straße nicht einmal annähernd nahekommen.
Auf der letzten Seite des Originals (hier Seite 186) finden sich übrigens einige Druck­fehlerkorrekturen. Das war bei der damaligen Technik anscheinend ein­facher, als die Fehler auf den fertig gesetzten Seiten zu korrigieren.

Erhältlich ist dieser historische Stadtführer direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750403611 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

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Schreiben ist das eine, aber das richtige Publizieren das andere

Edition.82
Schreiben ist das eine, aber das richtige Publizieren das andere

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Vom Manuskript zum Buch

Klappentext:
Über das Herausgeben und Verlegen im Self-Publishing!
Ein fehlerfreies, optisch ansprechendes, richtig gelayoutetes E-Book und einwandfrei gesetztes Druckwerk sind die Pfeiler, auf die jeder Schreibende seine Ansprüche setzen sollte.
Ihr Manuskript sollte vor der Veröffentlichung in Gestalt und Aufmachung so angepasst werden, dass es einem Verlagsbuch in nichts nachsteht.
Eine jede Autorin oder ein jeder Autor muss somit nicht nur schreiben können, sondern auch ein fähiger Herausgeber und Verleger sein.
Denn Ihr Werk soll die Leser finden, die es verdient hat!
Und hier setzt dieser Leitfaden an, denn er will Ihnen helfen, wie Sie von Ihrem fertig geschriebenen Manuskript zu einem Buch kommen.
Der Umfang reicht von der ordentlichen Überarbeitung Ihres Manuskripts, zu Veröffentlichungsmöglichkeiten, dem Erstellen eines Konzepts, Marketing, Layout und Buchsatz bis hin zu den ersten Schritten Richtung Hörbuch.
Das Herausgeben und Verlegen in seinen Einzelheiten und verständlich erklärt, denn Schreiben ist das eine, aber das richtige Publizieren das andere!

Rezension:
Schreibratgeber für (angehende) Autoren gibt es in größerer Zahl. Meist enden diese allerdings mit dem fertigen Manuskript. An genau dieser Stelle setzt nun dieser Ratgeber an. Wie wird aus diesem Manuskript im Selfpublishing ein fertiges eBook und/oder gedrucktes Buch? Was ist hier alles zu beachten, damit das fertige Werk überhaupt bei den Händlern gelistet wird und auch beim potenziellen Leser gegen die zahlreiche Konkurrenz bestehen kann. Bei all diesen Fragen geht der Ratgeber in die Tiefe und bringt dabei auch Themen an die Tagesordnung, an die viele zunächst gar nicht denken würden. Die Themenbreite reicht dabei vom Korrektorat und Lektorat über den Satz der Printausgabe beziehungsweise die Erzeugung des eBooks bis zur Wahl des Distributionsweges und begleitet den Selfpublisher weiter hin zu Werbe- und Marketingmaßnahmen und zur Organisation von Leserunden.
Natürlich lassen sich viele dieser Tipps auch im Web finden. Alles zusammenzutragen ist dabei allerdings ziemlich zeitaufwendig. Als besonderes Highlight betrachte ich die Zusammenstellung aller erwähnenswerten Distributionswege mit detaillierter Aufstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile. Auch wird auf landesspezifische Besonderheiten für Autoren aus den verschiedenen deutschsprachigen Ländern hingewiesen. Das habe ich in dieser Form und Ausführlichkeit bisher noch nirgends gesehen. Bei anderen Punkten wie dem perfekten Buchsatz kann dieser Ratgeber naturgemäß nicht in die Tiefe gehen, lassen sich doch alleine mit diesem Fachgebiet ganze Lehrbücher füllen.
Einziger wirklicher Kritikpunkt ist für mich, dass ständig von „Autorinnen und Autoren“ gesprochen wird. Das macht den Text übermäßig schwerfällig und steif. Bei der schlichten Erwähnung von Autoren würde wohl jedem klar sein, dass darin auch die weiblichen Exemplare inbegriffen sind.

Fazit:
Dieser umfassende Ratgeber geht auf alles ein, was nötig ist, um aus einem Manuskript ein Buch zu machen.

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Adels Gärten

Astrid Gräfin Matuschka, René Antonoff
Adels Gärten

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Gedüngt mit blauem Blut

Klappentext:
Astrid Gräfin Matuschka und René Antonoff reisen durch Deutschland und öffnen die Pforten zu acht feudalen Privatparks und ihren adeligen Besitzerinnen. Im Zentrum jedes Kapitels steht eine dieser Parkfrauen, ihre persönlich gestaltete Gartenanlage und ihre Gartenphilosophie. Die Autorin beschreibt den Charakter jedes Parks und zeichnet informative Porträts von allen Anlagen. Die passionierten Gärtnerinnen erzählen über die Besonderheiten ihres Landschaftsgartens, seine Bepflanzung und Nutzung. Die wunderbaren Fotografien fangen den eigentümlichen Zauber jedes Gartens in vielfältigen Lichtstimmungen ein.

Rezension:
Zu Schlössern gehören oft repräsentative Gärten und Parks. Während sich bei solchen, die heute in öffentlichem Besitz sind, meist irgendwelche Ämter um die gärtnerischen Anlagen kümmern, fühlen sich bei solchen, die noch in Adelshand sind, oft die Besitzer persönlich für die Ausgestaltung verantwortlich. Die Autorin Astrid Gräfin Matuschka und der Fotograf René Antonoff stellen hier 8 Schloss- beziehungsweise Burggärten oder -parks vor, bei denen in 7 Fällen hauptsächlich die Frauen die Verantwortung für die Erhaltung, Rekonstruktion oder Neugestaltung der Gartenanlagen übernehmen. Während die Texte die Geschichte der Grünanlagen und der zugehörigen Herrensitze relativ kurz zusammenfassen, den aktuellen Zustand beschreiben und die dahinterstehenden Personen vorstellen, sind es die Bilder, die diesem Buch das wirkliche Leben verleihen. Sehr gut aufgenommene Ansichten werden hier in hervorragender Qualität auf Hochglanzpapier wiedergegeben. Ich muss zugeben, dass ich bisher kein einziges der vorgestellten Objekte auch nur dem Namen nach kannte. Dabei sind diese Parks und Gärten fast alle öffentlich zugänglich.
Leider ist dieses 2014 erschienene Buch nur noch gebraucht erhältlich. Für Liebhaber schöner Parks ist es aber trotzdem lohnend, danach Ausschau zu halten.

Fazit:
Dieser hochqualitative Bildband präsentiert herrliche Schlossparks und -gärten.

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Moritex – 2.1 – Die Spiele des Apuleius

Stefan Breuer
Moritex – 2.1 – Die Spiele des Apuleius

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Apuleiusʼ Spiele zum Selberspielen

Klappentext:
Apuleius, Spieler, Geschichtenerzähler und Lebenskünstler, ist eine der Hauptfiguren in dem zweibändigen Ancient-Fantasy-Roman „Moritex“. Wie aber werden die Spiele, die im Roman „Moritex“ genannt werden, genau gespielt? Darauf soll dieses schmale Ergänzungsbändchen eine Antwort geben.
Mit den angegebenen Regeln und den Abbildungen der Spielbretter lassen sich Singam, Bagh Bakri, Latrunculi und Chaturanga leicht erlenen – der Beginn eines sehr langen Wegs zur meisterlichen Spielkunst eines Apuleius.

Rezension:
In den beiden Bänden der Fantasy-Dilogie „Moritex“ gibt es wiederholt Szenen, in denen der Charakter Apuleius mit Strategiespielen Geld verdient. Diese Spiele werden in den Romanen jedoch nur oberflächlich vorgestellt. Das ändert sich allerdings in diesem Ergänzungsband, dessen einziger Sinn darin besteht, dem Leser diese Spiele zu erklären. Die Regeln der 4 vorgestellten Strategiespiele wirken durchaus interessant, sodass es interessant sein könnte, diese wirklich mal selbst auszuprobieren. Ein Problem dürfte das nicht sein, da als Spielmaterial Gegenstände diesen können, die in den meisten Haushalten greifbar sein dürften. Teilweise kann man sogar ein normales Schachbrett zweckentfremden. Verständnisprobleme werden wohl kaum auftreten, da die Spielmöglichkeiten wo nötig auch durch Skizzen illustriert sind.
Um Irrtümern vorzubeugen: Bei „Die Spiele des Apuleius“ handelt es sich nicht um einen 3. Band. Hier existiert – abgesehen von Textausschnitten der beiden eigentlichen Bände – keine Handlung in dem Sinn, sondern ‚nur‘ die Erläuterung der dort erwähnten Spiele.

Fazit:
Wer mal Abwechslung zu Schach & Co. sucht, könnte hier Ideen für interessante Spieleabende finden.

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Vergessen & verdrängt

Georg Lux, Helmuth Weichselbaum
Vergessen & verdrängt

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Die dunklen Ecken der Geschichte

Klappentext:
Die Faszination düsterer Orte: Dark Tourism
„Dunkle“ Lost Places sind Fenster, durch die wir in die Vergangenheit auf Ereignisse blicken, die manche lieber vergessen würden. Grund genug, mit Georg Lux und Helmuth Weichselbaum in Kärnten, Friaul, Slowenien und Kroatien auf historische Spurensuche zu gehen. Sie besuchen die Tatorte ungeklärter Verbrechen, durchstreifen Ruinen und Paläste – und entdecken dabei abseits des Sensationstourismus den Alpen-Adria-Raum von einer ganz neuen Seite.
Der Dark-Tourismus-Guide für den Alpen-Adria-Raum

Rezension:
Postkartenmäßig restaurierte Burgen und Schlösser findet man in jedem Reiseführer. Hübsche Tropfsteinhöhlen oder Traumstrände natürlich auch. Aber was ist mit verlassenen Industrieanlagen oder Orten, an denen Katastrophen stattfanden? Was mit den Resten alter Militäranlagen? Plätze solch eher düsterer Erinnerungen werden in den Hochglanzprospekten der Tourismusämter meist ‚vergessen‘ oder nur ganz am Rande erwähnt.
Das ist in diesem Buch definitiv anders. Gerade solche Orte sind es, die der Autor Georg Lux und der Fotograf Helmuth Weichselbaum aufgesucht haben und dem Leser hier vorstellen. Dabei ist das „Dark“ nicht allzu eng zu sehen. Nicht alle der vorgestellten Objekte haben eine negative Vergangenheit. Felsen mit alten Ritzzeichnungen beziehungsweise -inschriften dürften beispielsweise wohl weniger zum ‚Dark Tourism‘ im engeren Sinne gehören. Während ein Teil der ‚Sehenswürdigkeiten‘ auch offiziell als solche gelten (und somit auch in der oben erwähnten Hochglanzwerbung zu finden ist) sind andere nur mit einiger Suche zu finden oder auch gar nicht offiziell öffentlich zugänglich.
Autor und Fotograf konzentrieren sich bei ihrer Suche nach dunklen Orten auf die weitere Umgebung ihrer Heimat in Kärnten. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die besuchten Orte deshalb im südlichen Österreich, im nordöstlichen Italien und im Nordwesten der ex-jugoslawischen Staaten.
Auch wenn natürlich nicht jedes der vorgestellten Objekte den persönlichen Geschmack gleichermaßen trifft, ist das Buch insgesamt doch hochinteressant. Ein Großteil der enthaltenen Informationen dürfte den meisten wohl neu sein, da diese Themen sowohl in der Literatur als auch in TV-Berichten kaum mal behandelt werden. Dabei sind alle 19 erwähnten Dark Places reich und (bis auf wenige historische Aufnahmen) durchgehend farbig bebildert. Obwohl (oder vielleicht auch weil) ich die behandelte Region noch nie selbst besucht habe, wecken manche der hier vorgestellten Orte den Wunsch, auch mal dort zu sein.

Fazit:
Ein ungewöhnlicher Reiseführer zu tendenziell düsteren Orten wobei man das ‚dark‘ nicht unbedingt wörtlich nehmen sollte.

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Romane schreiben

Gustav Ernst, Karin Fleischanderl
Romane schreiben

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Hin zu besseren Texten

Klappentext:
Endlich loslegen und seine Geschichte erzählen!
Ihnen brennt schon lange eine Geschichte unter den Nägeln, die Sie endlich aufs Papier bringen möchten, aber Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie haben einen Kurs in Kreativem Schreiben belegt und möchten Ihre Kenntnisse vertiefen? Egal, ob Sie ganz zu Beginn stehen oder Sie schon Schreiberfahrungen gesammelt haben: Gustav Ernst und Karin Fleischanderl die Gründer der Leondinger Akademie für Literatur, aus der schon zahlreiche verlegte und preisgekrönte AutorInnen hervorgegangen sind begleiten Sie von den ersten Schreibversuchen über den Aufbau einer komplexen Dramaturgie bis hin zum Feinschliff Ihrer Texte.
Hat Sie die Faszination des Schreibens erst einmal gepackt, werden diese Fragen Sie bestimmt beschäftigen:
Wie plane ich meinen Roman?
Worauf muss ich bei der Erzählperspektive achten?
Wie baue ich Handlung und Spannung auf?
Wie gelingen mir lebendige Dialoge?
Wie finde ich meinen individuellen Schreibstil?
Wie bringe ich das Schreiben in meinem stressigen Berufsleben und Familienalltag unter?
Wie werde ich endlich meine Schreibblockade los?
Vom ersten Satz bis zum fulminanten Finale so gelingt der Spannungsbogen!
Gustav Ernst und Karin Fleischanderl sind ExpertInnen auf ihrem Gebiet: Dank der jahrelangen Zusammenarbeit mit angehenden AutorInnen schöpfen die beiden aus einem reichen Erfahrungsschatz. In ihrem Buch zeigen sie anhand konkreter Beispiele, wie Sie dynamische Figuren mit emotionaler Tiefe schaffen, an Ihrer Sprache feilen und Romane schreiben, die Ihre Leser berühren werden. Mit der Hilfe der Schreibprofis verwandeln Sie Stolpersteine in meisterbare Herausforderungen: Die Schreibakademie-Gründer zeigen die häufigsten Fehler beim Schreiben literarischer Texte auf und geben wertvolle Tipps für die Verlagssuche. Wir wünschen schönes und erfolgreiches Schreiben!

Rezension:
Schreibratgeber gibt es einige. Und da man sich als Autor natürlich auch weiter verbessern möchte, ist es immer interessant, mal eine andere Sicht der Dinge zu lesen. Jeder Autor eines solchen Ratgebers legt die Schwerpunkte naturgemäß anders. Die beiden dieses Buches betreiben sogar eine eigene Literatur-Akademie, sollten also wissen, worüber sie schreiben. Spätestens beim Thema Verlagssuche wird dann deutlich, dass beide Autoren Österreicher sind, denn hier werden auch die dortigen Besonderheiten des Verlagswesens berücksichtigt.
Derer Werbetext verspricht die Antworten auf eine ganze Reihe von Fragen. In manchen Fällen verspricht dieser Text vielleicht auch etwas (zu) viel. Wie man seinem Alltag nämlich genug Zeit fürs Schreiben abgewinnen kann, können die Autoren beispielsweise natürlich nicht wirklich beantworten. Aber wie steht es um die Nützlichkeit des Ratgebers an sich? Was bringt er dem (angehenden) Autoren? Das hängt natürlich wiederum davon ab, was der Leser erwartet. Auf den Aufbau einer ‚literarischen Sprache‘ wird zum Beispiel viel Wert gelegt, speziell auch, was den Aufbau von Dialogen betrifft. Die sprachtechnischen Tipps (Syntax, Zeitformen, …) werden dagegen sehr kurz abgehandelt. Auch der Aufbau eines Spannungsbogens wird nur am Rande gestreift. Allgemein wendet sie dieses Buch eher an Liebhaber ‚gehobener‘ Literatur. Insgesamt kann aber wohl jeder brauchbare Tipps zu einem besseren Schreibstil mitnehmen.
Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wie solche Fachleute selbst schreiben. Natürlich ist so ein Ratgeber nicht mir einem Roman vergleichbar. Was mir allerdings sehr negativ aufgefallen ist, ist, dass der Text teilweise bis zur beinahen Unleserlichkeit ‚tot-gegendert‘ ist. Muss denn unbedingt bei jeder Erwähnung von Autoren oder Kursteilnehmern sprachlich verdeutlicht werden, dass dabei jeweils auch die weiblichen Ausführungen inbegriffen sind? Wenn man von „Autoren“ schreibt, ist es wohl selbstverständlich, dass die weiblichen inbegriffen sind.

Fazit:
Trotz einiger Schwächen dürfte hier jeder (angehend) Autor einige nützliche Tipps finden.

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Verrückt nach Karten

Huw Lewis-Jones (Hrsg.)
Verrückt nach Karten

Übersetzung: Hanne Henninger

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Bücher-Welten – Karten-Welten

Klappentext:
Am Anfang war die Karte
Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Karten versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen. Die Idee für Die Schatzinsel war geboren.
Schriftsteller lieben Karten. Dieser fantastische Atlas zeigt ihre Favoriten. Darunter sind nicht nur die gezeichneten Helden aus ihren Büchern, sondern auch die Pläne realer Städte, die sie inspiriert haben, und die raschen Skizzen am Rand der Seite. Mercators Weltprojektionen faszinieren J. K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster aus alten Seekarten.

Rezension:
Welcher Fantasy-Fan kennt das nicht? Man schlägt sein neuestes Buch auf und wird von einer Karte begrüßt, die einem erste Eindrücke der noch unbekannten Welt vermittelt. Natürlich findet sich nicht in jedem Fantasy-Werk eine Landkarte. Bei manchen Büchern muss sich der Leser seine eigene Karte im Kopf kreieren. Und natürlich sind es nicht ausschließlich im Fantasy-Genre angesiedelte Geschichten, die mit einer Karte bereichert werden. Auch in Abenteuerbüchern helfen Karten zuweilen, dem Leser ein besseres Bild des Handlungsortes zu vermitteln. Neu ist das Phänomen auch nicht. Schon Arthur Conan Doyle bereicherte einzelne seiner Sherlock-Holmes-Geschichten mit einer Kartenskizze. Selbst in einem Krimi kann eine Karte also hilfreich sein.
Aber wie entstehen diese Karten? Wer gestaltet sie? Woher kommt die Inspiration? Der Historiker und Autor Huw Lewis-Jones geht diesen Fragen nach. In diesem schwergewichtigen und prachtvoll gedruckten ‚Atlas‘ literarischer Karten lässt er zahlreiche Autoren und Illustratoren zu Wort kommen. Sie alle erzählen, welche historischen Vorbilder sie inspiriert haben, wie die Karten zu bestimmten Büchern entstanden und was Landkarten für eine persönliche Bedeutung für sie haben. So erzählt beispielsweise Daniel Reeve, wie er dazu kam, sämtliche Karten für die „Der Herr der Ringe“-Filme zu gestalten. Miraphora Mina weiß von den speziellen Problemen zu berichten, die berühmte „Marauders Map“ für die „Harry Potter“-Filme anzufertigen.
Der Leser kann in diesem Buch unter anderem auch erfahren, dass es Robert Louis Stevensons Schatzkarte schon gab, bevor er mit dem Schreiben seines berühmten Werkes „Die Schatzinsel“ überhaupt begonnen hatte. Auch historische ‚echte‘ Landkarten werden gezeigt, wobei deren Erschaffer oft mehr Fantasie zu Papier oder Pergament brachten als so mancher Fantasy-Autor. Teilweise werden auch Handskizzen der Autoren, die diese selbst beim Schreiben verwendeten, gezeigt, in anderen Fällen die Kartenskizzen des Autors der im jeweiligen Buch abgedruckten Karte des Illustrators gegenübergestellt.
Jedem Fantasy-Fan, der sich schon oft an den beigefügten Karten erfreut hat, kann dieses Buch empfohlen werden. Auf Fans anderer mit Karten illustrierter Genre oder von entsprechenden Reisebeschreibungen trifft dies natürlich ebenfalls zu. Wenn der Herausgeber im Nachwort erwähnt, dass es seines Wissens bisher keine Abhandlung über literarische Karten gab, kann ich ihm (meines Wissens) nur zustimmen.

Fazit:
Allen, die sich für die Karte im Buch genauso wie für die erzählte Geschichte begeistern können, kann dieses Buch sehr empfohlen werden!

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Mittelmeer-Passagen

Winrich C.-W. Clasen (Hrsg.), W. Peter Schneemelcher (Hrsg.)
Mittelmeer-Passagen

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Immer am Rand lang

Klappentext:
Bei der Wanderung um das große Meer der Antike begegnen uns erdachte und tatsächliche Personen, seltsame Geschichten und ungewöhnliche Bilder. So treffen wir Hannibal und Heidegger, durchstreifen die Wüste bei der Oasenstadt Merw, erleben den Brand der Bibliothek von Alexandria und betrachten Gemälde des Orientalismus. Wir lesen aber auch von Flüchtlingen im Jahr 1940 und lauschen einem syrischen Lehrer des 4. Jahrhunderts. Das Faszinosum Mittelmeer – hier finden wir farbige Splitter vom Gesamtbild.
Mit Beiträgen von Gisbert Haefs, Manfred Geier, Jens-Martin Kruse, Rudyard Kipling, Hans Pesch, Matthias Westerhoff, Ute Pietruschka, J.J. Tubach, Wernrt H. Schmidt, Rüdiger Strempel, Andreas Blasius, W. Peter Schneemelcher und Winrich C.-W. Clasen.

Rezension:
Rund um das Mittelmeer konzentrieren sich zahlreiche Städte und Gebiete, die bedeutende Rollen in der Geschichte gespielt haben. Zahlreiche Beispiele dürften jedem mühelos einfallen. Dieses Buch – man könnte es fast als Anthologie bezeichnen – fasst eine Reihe von Beiträgen zu geschichtlichen Aspekten der Region reich bebildert zusammen. Die Bandbreite reicht dabei von fiktiven Geschichten über Berichte historischer Ereignisse bis hin zu einem Schriftsteller-Interview.
Auch wenn es sich bei den „Mittelmeer-Passagen“ ‚nur‘ um ein Taschenbuch handelt, fällt die sehr gute Ausstattung ins Auge. Reinweißes Papier, optisch überzeugender, grafisch sehr gut gelungener Satz und hochwertige, gut gedruckte Bilder machen das Lesen zu einem Vergnügen.
Wo Licht ist, gibt es aber meist auch Schatten. Da macht dieses Buch leider keine Ausnahme. Und dieser Schatten liegt in diesem Fall in der Themenauswahl. Aus der überreichen Auswahl geschichtlicher Geschehnisse der Region wurden leider (zu) viele christlich geprägte ausgewählt. Andere beim Thema „Mittelmeer“ naheliegende Themen wie beispielsweise das (vorchristliche) Römische Reich oder das alte Ägypten in vorgriechischer Zeit werden dagegen genauso völlig ignoriert wie die interessante Zeit der italienischen Stadtrepubliken. Neben sehr interessanten Beiträgen wie den über die Bibliothek von Alexandria oder den über Karthago finden sich so auch mehrere, die für mich als Atheisten entweder uninteressant oder sogar unverständlich (wie der Beitrag zu Jerusalem) sind. Eine etwas ausgewogenere Gewichtung wäre hier sehr wünschenswert gewesen.

Fazit:
Einer hervorragenden optischen Gestaltung steht leider eine etwas einseitige, zu sehr christlich bezogene Themenwahl gegenüber.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

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Übersetzung: Nadine Mannchen

Das Detektivdasein und andere Sorgen

Klappentext:
Mord ist nichts für junge Damen, Teestunde mit Todesfall, Mord erster Klasse, Feuerwerk mit Todesfolge, Mord unterm Mistelzweig – Daisy Wells und Hazel Wong sind berühmt für die Mordfälle, die sie gelöst haben! Für alle, die nicht genug bekommen können von den spannenden Detektivgeschichten, gibt es nun den ultimativen Fanband!
In diesem Buch lüften Daisy und Hazel ihre bestgehütetsten Geheimnisse und erklären, wie ein guter Detektiv Fälle löst, wie man selbst eine Detektei gründet oder einen Code knackt. Sie erzählen von berüchtigten historischen Spionen wie Mata Hari, echten ungelösten Mordfällen wie den Verbrechen von Jack the Ripper und den großen Detektiven der Literaturgeschichte wie Hercule Poirot, Miss Marple und natürlich Sherlock Holmes.
Außerdem öffnen Hazel und Daisy ihr Fallbuch mit weiteren mysteriösen Rätseln aus dem Internat Deepdean, vor allem ihrem ersten Fall: Lavinias verschwundene Krawatte. Die beiden verraten ihre besten Rezepte für süßes Gebäck, und auch die Autorin Robin Steven selbst kommt zu Wort und offenbart, welche berühmten Detektive sie zu den Abenteuern von Daisy und Hazel inspiriert haben.
Voller genialer Mini-Rätsel, mit weiteren brandneuen und nie veröffentlichten Geschichten und gewürzt mit Daisys und Hazels eigenen Tipps, Tricks und Fakten ist dieses Buch perfekt für alle Fans der preisgekrönten Well & Wong-Reihe.

Rezension:
Eine Krawatte verschwindet, der Freund einer älteren Mitschülerin behauptet in der Antwort auf ihren Brief, sie gar nicht zu kennen, und eine neue Schülerin der Deepdean-Schule soll angeblich eine Vampirin sein. Hazel und Daisy erzählen von ihren weniger spektakulären Fällen, in denen es keinen Mord gab. Auch Alexander und George steuern eines ihrer kriminellen Erlebnisse bei, und sogar Küken und Kitty haben von unheimlichen Ferienerlebnissen zu berichten. Ergänzt wird das ganze von Fakten zur Geschichte des Kriminalromans sowie echter Mordfälle. Und Robin Stevens höchstpersönlich gibt Einblicke hinter die Kulissen der Buchreihe.
Schon der Klappentext dieses Buches verrät, dass dies nicht der 6. Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe, sondern ein Fan-Band außerhalb der eigentlichen Reihe ist. Während die enthaltenen kurzen Fälle dem entsprechen, was der Fan der Reihe erwartet, kommen die Hintergrund-Beiträge prinzipiell anders daher. Robin Stevens gelingt es dabei gut, den individuellen Erzählstil des jeweils Erzählenden zum Charakter passend zu treffen.
Wie ich in den Rezensionen zu den bisherigen 5 Bänden wiederholt erwähnte, können die Detektivgeschichten, die von deutschen Verlag (Knesebeck) für Leser zwischen 12 und 15 (bei „Teestunde mit Todesfall“ komischerweise 10 bis 12) empfohlen werden, auch erwachsenen Lesern gefallen. Trotz des jungen Alters der beiden Hobby-Schnüfflerinnen erinnern sie sehr an die „Miss Marple“-Geschichten Agatha Christies (worauf in diesem Fan-Band auch eingegangen wird). Da verwundert es doch etwas, wenn die Autorin bei den enthaltenen Rezepten für in den Büchern erwähnte Backwaren die Leser wiederholt darauf hinweist, bei kochendem Wasser oder heißen Backöfen unbedingt die Hilfe Erwachsener hinzuzuziehen. Selbst bei der Benutzung eines Handrührgerätes empfiehlt sie, dies nur in Anwesenheit Erwachsener zu tun. Da fragt man sich natürlich, in welchem Alter Robin Stevens ihre Leser einordnet. Für 12- bis 15-Jährige erscheinen diese Warnungen doch etwas übertrieben. Beim Blick auf die englischsprachigen Originale der Bücher fällt dann auch auf, dass der dortige Verlag (Puffin) die Bücher für Leser ab 9 empfiehlt. Das erklärt natürlich die Warnungen, passt meiner Meinung nach aber nicht wirklich zum Inhalt der Bücher. Da kommt mir die deutsche Altersempfehlung doch deutlich realistischer vor. Das führt dazu, dass ich die hier enthaltenen Fälle genau wie die Romane als auch für Erwachsene geeignete Jugendliteratur einschätze, während die ‚Hintergrundberichte‘ inhaltlich teilweise doch eher Kinderbuchcharakter aufweisen. Trotzdem könnte auch für ältere Leser manches neu sein.
In eines von Hazels Rätseln ist übrigens ein kleiner Hinweis auf den für März (deutsche Ausgabe) angekündigten 6. Band der Reihe versteckt.

Fazit:
Fans der Detektiv-Abenteuer-Reihe mit den beiden jungen Protagonistinnen sollten auf diesen Fan-Band nicht verzichten.

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