Kulturgeschichten des Kaffees

Thomas Stiegler
Kulturgeschichten des Kaffees

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Macht kalter Kaffee schön?

Klappentext:

Das Buch zur Geschichte des Kaffees, zu den Geheim­nissen dieses Geträn­kes, dessen Duft unsere Kultur um­weht wie kein Zweites. Ent­halten sind mehr als 30 Rezepte zu den interes­santes­ten Kreati­onen und Kaffee­speziali­täten aus aller Welt, vom Cara­jillo über den Phari­säer bis hin zum Café au Lait. Was das Buch einzig­artig macht sind aber die vielen Geschich­ten, die hier gesam­melt wurden. Wer erfand den Irish Coffee? Was ist eigent­lich ein Mucke­fuck, warum bekom­men wir ein Glas Wasser zum Kaffee oder wann ent­stand das erste Kaffee­haus in Europa? Und macht kalter Kaffee wirk­lich schön? Lassen Sie sich ver­führen von Geschich­ten und Anek­doten zum Kaffee, lau­schen Sie den Wor­ten eines Balzacs, eines Vol­taires oder Stefan Zweigs. Und lernen Sie dadurch die Welt des Kaffees voll­ständig neu kennen. Nicht nur als Genuss­mittel, son­dern auch als ein Teil unserer Geschichte.

Rezension:

Es gibt hierzulande wohl fast niemanden, der nicht zumin­dest hin und wieder Kaffee trinkt. Über die Hinter­gründe dieses Getränks denken aber nur wenige nach. Dabei ist es doch durch­aus interes­sant, mal in die Historie des koffein­hal­tigen Heiß­getränks einzu­tauchen.

Es empfiehlt sich aber, den Titel des Büchleins genau zu lesen: „Kultur­geschich­ten des Kaffees“ steht im Plural. Die eigent­liche Kultur­geschichte des Kaffees, also wie er über­haupt erst als Getränk ent­deckt wurde und sich auf der Welt außer­halb Europas aus­brei­tete, wird dabei nur am Rande gestreift. Statt­dessen befasst sich der Autor Thomas Stiegler nur mit der Ver­brei­tung im zen­tralen (West-)Europa und damit, wie bekannte kaffee­haltige Getränke ent­standen und sich ver­breite­ten. Für die meisten der erwähn­ten Kaffee­speziali­täten wird das Rezept gleich mit­ge­liefert. Dabei erfährt der Leser manch Interes­santes, darun­ter auch manches, was gar nicht im un­mittel­baren Zusam­men­hang mit Kaffee steht. Ein paar Infor­matio­nen zu den Ur­sprün­gen des Kaffee­trinkens an sich wären aber nicht schlecht gewesen.

Und um zur Frage in der Überschrift zurückzukommen: Kalter Kaffee macht nicht schön, er macht nur weni­ger häss­lich als heißer. Aber selbst das betrifft nicht unser heuti­ges Schön­heits­empfin­den.

Fazit:

Ein interessanter Überblick über die Geschichte des Kaffees, der aber leider erst nach dessen An­kunft im Mittel­europa beginnt.

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– Blick ins Buch –

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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U-Bahn, S-Bahn & Tram in London

Phipps Andrew
U-Bahn, S-Bahn & Tram in London

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Im Tunnel und auf Stelzen

Klappentext:

Die britische Hauptstadt bietet Freunden des städtischen Schienen­nah­ver­kehrs viel mehr als die welt­weit bekannte „Under­ground“ bzw. „Tube“. Als „Over­ground“ verkehrt eine Art S-Bahn, doch fast genauso dicht ist das übrige Netz an meist radi­alen Vor­ort­linien. Manche davon werden bald in die „Eliza­beth Line“ (Cross­rail) inte­griert. Dazu kommen die fahrer­lose „Dock­lands Light Rail­way“ sowie in Croy­don, im Süden von Greater London, eine Straßen­bahn, die teils ehe­malige Bahn­strecken nutzt. Der Lon­doner Autor Andrew Phipps gibt in diesem Buch einen Über­blick über die Ent­stehungs­geschichte aller Schienen­ver­kehrs­mittel sowie den dort einge­setzten Fahr­zeugen. In Atlas-Form findet der Leser am Ende des Buchs detail­lierte Netz­pläne des gesamten Groß­raums von London, in dem rund 9 Mio. Men­schen leben.

Rezension:

Wer an London denk, dem fällt wahrscheinlich sofort die berühmte ‚Tube‘ ein. So nimmt es auch nicht Wun­der, dass diese einen beträcht­lichen Teil dieses Buches über den Lon­doner Nah­ver­kehr ein­nimmt. Auch wenn man London kennt, dürfte man hier noch einiges zum Thema erfah­ren, was man noch nicht wusste. Dass nicht jede U-Bahn dort eine Tube ist, bei­spiels­weise. So gilt es bei Lon­don Under­ground nämlich zwischen Tube Lines und Sub­surface Lines zu unter­scheiden, wobei der Unter­schied nicht nur in der Tiefe der Strecken­führung, sondern auch im Licht­raum­profil liegt. Aber natür­lich werden auch die Dock­lands Light Rail­way und mehrere einem S-Bahn-Ver­kehr ähn­liche Strecken beschrie­ben. Und in einem Rand­bereich der Stadt gibt es sogar ein (über­schau­bares) Straßen­bahn-Netz.

Jede Linie bekommt ihr eigenes Kapitel. Dabei fällt ins Auge, dass diese ‚Linien‘ oft nicht mit einer Strecke gleich­zu­setzen sind. Wer schon dort war, dem dürfte das sicher aufge­fallen sein, denn speziell, wenn man an die deut­schen Ver­hält­nisse gewohnt ist, kann einen das ver­wirren. Die auch heute noch mit einem Namen bezeich­neten Linien gehen nämlich jeweils auf einen ursprüng­lichen Betreiber zurück, der neben seiner Haupt­strecke im Laufe der Zeit oft noch abzwei­gende Neben­strecken hinzu­fügte. Des­halb ent­sprechen manche Lon­doner U-Bahn-Linien auch heute noch eher etwas, was man wohl eher als Sub­netz bezeich­nen müsste. So fährt die District Line bei­spiels­weise 6 ver­schie­dene End­punkte an, die Nor­thern Line 5.

Der ortsansässige Autor veröffentlicht dieses hauptsächlich auf die Linien und deren Ent­stehung konzen­trierte Werk in einem deut­schen Verlag (Robert Schwandl Verlag), der es bilin­gual heraus­bringt. Auf jeder Seite stehen sich in Spalten deut­scher und eng­lischer Text gegen­über. Auf tech­nische Einzel­heiten wird dabei aller­dings weniger einge­gangen. Her­vor­zu­heben ist die äußerst reich­liche Bebil­derung. Es gibt wirk­lich keine einzige Seite ohne far­bige Ab­bil­dung – sogar auf der Impres­sums-Seite finden noch Bilder Platz. Zumin­dest in deut­scher Sprache dürfte es kein ver­gleich­bares Buch geben.

Fazit:

Wer an London und speziell dem dortigen Nahverkehr interes­siert ist, sollte dieses Buch unbe­dingt lesen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Music in the Air: AFN, BFBS, Ö3, Radio Luxemburg und die Radiokultur in Deutschland

Wolfgang Rumpf
Music in the Air: AFN, BFBS, Ö3, Radio Luxemburg und die Radiokultur in Deutschland

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Rock around the ARD

Klappentext:

Popmusik aus dem Radio ist heute eine mitunter plagende Selbst­verständ­lich­keit. Das war aber nicht immer so: Vor allem in den 1960er Jahren, als die Pop­kultur – kulmi­nierend in Wood­stock – zur jugend­lichen Massen­bewegung wurde, suchte man die Beatles, Jimi Hendrix, Melanie oder die Rolling Stones in der ARD (bis auf kleine Inseln im Jugend­funk oder beim Beat-Club) ver­geblich. Auf der Suche nach Beat und Pop lande­ten junge Hörer zwangs­läufig bei Radio Luxem­burg, AFN, BFBS oder Ö3. Warum Pop im ARD-Rund­funk so lange tabu war, klärt diese Studie, die sich nicht nur mit der Radio­literatur und der damals neuen Medien­forschung aus­einander­setzt, sondern durch Inter­views mit Zeit­zeugen die Denk­horizonte der dama­ligen Musik­redak­teure und Modera­toren in den Blick nimmt. Erst durch diese Sicht hinter die Kulis­sen in die Welt der Radio­macher lässt sich der Wandel vom elitären Bildungs­funk der Nach­kriegs­jahre zum service­orien­tierten, pop­musik­geprägten Dienst­leistungs­radio der 1970er erklären und nach­voll­ziehen.

Rezension:

Die neuesten Popmusik-Titel im Radio zu hören ist für uns selbst­ver­ständ­lich. Heute. Wenn der Autor dieses Buches sich an seine Jugend­zeit in den späten 1960ern und frühen 1970ern zurück­erinnert, muss das damals aller­dings ganz anders gewe­sen sein. Zumin­dest bei den öffent­lich-recht­lichen Sendern der ARD gab es Pop und Rock anschei­nend nur in homöo­pathischen Dosen – wenn über­haupt. So blieb den damals jungen Zuhör­ern nur der Weg zu den ameri­kanischen und bri­tischen Soldaten­sendern und (später) zu Radio Luxem­burg. Wäh­rend sich die alt-gedien­ten Musik­redak­teure der ARD-Anstal­ten zu der Zeit hinter ihrem öffent­lich-recht­lichen Bildungs­auftrag und soge­nannter ‚niveau­voller‘ Musik ver­schanz­ten, boten diese Sender auch die damals aktuelle Musik, und das natür­lich im Original.

Wolfgang Rumpf, der heute selbst Redakteur bei Radio Bremen ist, geht den Grün­den nach, wieso sich die ARD so lange den Ver­änder­ungen im Musik­markt ver­schloss. Dazu befragte er auch ver­schie­denen Betei­ligte, die zur frag­lichen Zeit selbst in unter­schied­lichen Positi­onen bei den ein­zelnen ARD-Anstal­ten, aber auch bei AFN, BFBS und Radio Luxem­burg tätig waren. Wie sich zeigt, ist die dama­lige Pop- und Rock-Feindlich­keit der ARD nicht ein­deutig an einer einzelnen Ursache fest­zu­machen. Interes­sant ist aber auch, wie unter­schied­lich die einzel­nen Befrag­ten die dama­lige Situ­ation bewer­ten.

Für alle, die sich für Rundfunk-, aber auch Musik­geschichte interes­sieren, ist dieses schon 2007 erschie­nene und leider nicht mehr neu liefer­bare Buch sicher einen Blick wert – falls sich eine Gelegen­heit bietet.

Fazit:

Ein interessanter Einblick in die (west-)deutsche Rundfunk­geschichte auf Pro­gramm­ebene.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Letztes Jahr fiel mir ein antiquarisches Exemplar eines alten Bildbands, des „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“, in die Hände. Dieser konnte mich mit seltenen Aufnahmen des alten Berlins, des damals noch nicht eingemeindeten Vorortes Charlottenburg und Potsdams überzeugen, sodass ich beschloss, das Buch als Reprint wieder einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Die alten Originale werden schließlich immer seltener. Fast 1 Jahr Arbeit war erforderlich, um alle Vorbereitungen für eine hochwertige Herausgabe durchzuführen. Jetzt liegt diese vor. Am 31. März ist das „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“ als Reprint erschienen.

Mit 37,50 € ist es zwar nicht ganz billig, dafür stimmt aber auch die Qualität des Hardcovers. Das Format ist A4 quer. Insgesamt sind es 144 Seiten bei einem Gewicht von etwas über 1 kg! Die ISBN ist 9783754102084.

Im Onlineshop des Verlags (https://bit.ly/3dvkWKT) und bei Amazon (https://amzn.to/3sLcLAK) ist es schon bestellbar. Aber vielleicht ist es auch eine gute Idee, es in einer Buchhandlung vor Ort zu kaufen bzw. zu bestellen. Nach der langen Zwangsschließung freuen die sich garantiert über Umsatz.

Etwas mehr zum Inhalt verrät das Vorwort:

Bildbände mit historischen Berlin-Bildern sind keine Seltenheit. Der Großteil dieser wurde allerdings nach unterschiedlichen Vorstellungen aus Bildern verschiedenster Quellen neu zusammengestellt. Beim vorliegenden Bildband handelt es sich im Gegensatz dazu um das Reprint eines zur damaligen Zeit erschienenen Buches. Die Auswahl der Bilder wurde unverändert übernommen und nicht nach modernen Vorstellungen verändert.

Schon beim soeben verwendeten Begriff der „damaligen Zeit“ wird es allerdings etwas komplizierter. Ein Impressum, wie wir es heute kennen, war ‚damals‘ nicht üblich. Sprich: Das Buch ist nicht datiert. Wann ist es im Original also erschienen? Das lässt sich nur an verschiedenen Indizien ermitteln. Zum einen wäre da der Titel: „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“. Charlottenburg war also noch nicht Bestandteil Berlins. Das Buch muss also vor der Gründung von Groß-Berlin 1920 erscheinen sein. Somit hätten wie schon eine obere Grenze. Auf einem der Bilder ist das Hotel Adlon zu sehen. Dieses wurde 1907 eröffnet. Demzufolge kann das Buch nicht vor diesem Zeitpunkt erscheinen sein, der somit die Untergrenze des infrage kommenden Zeitraums darstellt. Eine Diskussion einzelner Bilder in einer Facebook-Gruppe („Roaring Berlin. Die vergessene Metropole“) führte zu der Erkenntnis, das die Bilder (oder zumindest manche dieser) mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang der 1910er Jahre aufgenommen wurden. Darüber, ob alle enthaltenen Bilder annähernd zur selben Zeit aufgenommen wurden oder mit welchem zeitlichen Abstand zu den Aufnahmen der Druck erfolgte, kann man natürlich nur spekulieren. Am wahrscheinlichsten dürfte aus den genannten Gründen allerdings ein Erscheinungsjahr zwischen 1910 und 1915 sein. (Über Hinweise betreffs einer genaueren Datierung einzelner Bilder [zum Beispiel anhand zu erkennender Bauten bekannten Baujahres oder nicht mehr vorhandener bekannten Abbruchjahres] ist der Herausgeber jederzeit dankbar.)

Selbst der Fotograf (oder die Fotografen) wird nicht genannt. Bei der Abbildung des Spittelmarktes konnte herausgefunden werden, dass sie von Waldemar Titzenthaler (wahrscheinlich) 1909 aufgenommen wurde. Ob andere oder sogar alle Fotografien von ihm stammen, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu beurteilen.

Außer den knappen Bildunterschriften, die lediglich aussagen, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist, enthält dieser Bildband keinerlei erläuternde Texte. Auf das nachträgliche Hinzufügen solcher in diesem Reprint wurde bewusst verzichtet.

Beim Betrachten der Bilder fällt auf, dass viele der Motive heute nicht mehr oder nur noch in stark veränderter Form existieren. In den meisten Fällen ist das natürlich auf die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und die folgenden Aufbaumaßnahmen zurückzuführen. Andere Lokalitäten wurden aber auch unabhängig davon in den vergangenen rund 110 Jahren bis zur Nichtwiedererkennbarkeit verändert. Um so überraschender wirkt es, dass manches diese Zeit dagegen mit relativ wenigen Veränderungen überstanden hat.

Auffällig aus heutiger Sicht ist auch das sehr dichte und stark befahrene Straßenbahnnetz.

Was ebenfalls ins Auge fällt, ist, dass die Bilder auch damals, lange vor Erfindung der digitalen Bildbearbeitung, schon munter manipuliert wurden. Auf vielen Bildern wurde der ‚zu leere‘ Vordergrund mit einkopierten Personen und Fahrzeugen belebt.

Abschließend bleibt mir nur, allen Leser – oder besser gesagt: Betrachtern – eine interessante Bilderreise in die (mehr oder weniger) gute alte Zeit zu wünschen.

Weitere Infos zu diesem und anderen Veröffentlichungen incl. ‚Innenansichten‘ finden sich in dieser PDF-Broschüre.

Die schönsten Gärten und Parks der Welt

Caroline Holmes (Hrsg.)
Die schönsten Gärten und Parks der Welt

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Die Gärten der Welt

Klappentext:

Ein Spaziergang durch einen Garten oder Park ist für Menschen auf der ganzen Welt ein beson­deres Erlebnis. Dieser reich bebil­derter Band stellt die herr­lichsten Gärten der Welt in ihrer ganzen Viel­falt vor. Über 300 wunder­schöne Farb­fotos und kun­dige Texte von renom­mierten Garten­histori­kern ent­führen den Leser in mittel­alter­liche und verwun­schene Gärten, in die barocken Park­anlagen von Versailles und Schön­brunn, in medi­terrane italie­nische Gärten, medi­tative japan­ische Zen-Gärten und natür­lich auch in die klas­sischen eng­lischen Land­schafts­gärten mit ihren Tempeln und weiten Aus­sichten. Ein Garten-Glossar und ein Verzeich­nis weiter­führen­der Literatur ergän­zen das Werk. Die ideale Inspi­ration für alle Garten- und Reise­freunde!

Rezension:

Ganz neu ist dieses Buch nicht, ist es doch schon 2007 erschie­nen. Natür­lich ist es nur noch gebraucht erhält­lich. Oder man hat Glück wie ich und findet es auf einem Floh­markt noch original einge­schweißt. Gelohnt hat es sich allemal, wenn man am Thema interes­siert ist.

Wie der Titel bereits verrät, werden in diesem Buch berühmte Gärten und Parks in aller Welt vorge­stellt. Jede der vorge­stellten 77 Anlagen hat dabei (leider nur) 2 Seiten zur Verfü­gung. Trotz der zahl­reichen meist sehr interes­santen Bilder reicht diese Doppel­seite natürlich nicht aus, einen umfas­senden Ein­druck des jewei­ligen Gartens beziehungs­weise Parks zu ver­mitteln. Leider fehlen teil­weise auch im Text heraus­gehobene High­lights in den Abbil­dungen. Doch auch die geschicht­liche Ent­wicklung der Objekte ist teil­weise wirklich interes­sant.

Die einzelnen ‚Kandidaten‘ sind hier nicht geografisch, sondern chrono­logisch nach ihrem unge­fähren Ent­stehungs­jahr sortiert, wobei das – speziell bei den älteren – natür­lich nicht immer genau festzu­machen ist. Was ich bei den sehens­werten Bildern und interes­santen Texten leider etwas vermisse, ist etwas mehr Syste­matik. So wird bei manchen der Gärten und Parks die exakte Fläche und deren Entwick­lung (beispiels­weise durch Grund­stücks­ankäufe) detail­liert auf­geführt, während bei anderen eine Größen­angabe gänz­lich fehlt. Auch die Zugäng­lichkeit für die All­gemein­heit wird oft nicht erwähnt. Trotz­dem ist dieses Buch für Freunde von Parks und Gärten empfehlens­wert.

Fazit:

Dieses reich bebilderte Sachbuch gewährt einen Über­blick über die zeit­liche und stilis­tische Ent­wick­lung der Garten­kunst.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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The Great Escape: Fotografien von der Seefahrt 1950-1970

Julia Dellith (Hrsg.)
The Great Escape: Fotografien von der Seefahrt 1950-1970

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Die gute(?) alte Seefahrt

Klappentext:

Life on the high seas has always promised freedom and adven­ture. Like no other profes­sion, sea­faring pro­vided the chance to explore remote regions of the world and offered an incom­parable experi­ence removed from every­day routines. This book is a tribute to the beauty, romance and hard­ships of sea­faring captu­red in mesmer­ising photos from the 1950s to 1970s. With 200 images and an epi­logue by Horst Brede­kamp.

Rezension:

Viele sehen die alte Seefahrt durch eine roman­tische Brille. Aber war sie das wirk­lich jemals? Dieser Bild­band zeigt Auf­nahmen, die zwischen 1950 und dem Anfang der 1970er Jahre auf­genom­men wurden. Dabei handelt es sich nicht um die Hoch­glanz­aufnahmen von den Reeder­eien enga­gierter Profi­foto­grafen, sondern um solche, die von See­leuten selbst auf­genom­men wurden. Das zeigt sich aller­dings auch in der teil­weise mäßigen Qualität, sowohl in tech­nischer wie auch in gestalter­ischer Hin­sicht. Dafür finden sich Alltags­motive des Bord­lebens, die von Außen­stehen­den wohl nie auf­genom­men worden wären. Auch Bilder aus Hafen­städten sind zahl­reich ver­treten.

Aus heutiger Sicht kann man sich nur wundern, wie damals ganze Schiffe teil­weise nur mit Muskel­kraft be- und ent­laden wurden. Manches wäre heute unvor­stell­bar, und das sowohl aus Kosten, wie auch aus Arbeits­schutz­gründen. Bei Bildern, die zeigen, wie größere Mengen klei­neren Stück­guts in am Kran hängen­den Netzen ver­laden werden, stellt sich dem Betrachter die Frage, wie oft da wohl mal ein Paket im Hafen­becken geendet ist. Und Getreide, dass als Schütt­gut im selben Lade­raum beför­dert wird, in dem bei der letzten Fahr Sal­peter (eben­falls als Schütt­gut) lag oder Lebend­vieh beför­dert wurde, wider­spricht wohl allen modernen Hygiene­vor­stellungen. Am Ende des Buches sieht man im Kontrast dazu dann den Anfang des heu­tigen Con­tainer-Zeit­alters.

Ergänzt werden die Abbildungen durch wenige Seiten erläu­ternden Textes, der genau wie die Bild­texte 2-sprachig in Englisch und Deutsch erscheint. Speziell die Bild­beschrei­bungen hätten teil­weise gerne etwas aus­führ­licher aus­fallen dürfen. Insge­samt bietet dieser Bild­band einen Rück­blick auf eine See­fahrts­tradition, die einen beim Betrach­ten unend­lich weit zurück­liegend vor­kommt, obwohl es sich dabei nur um wenige Jahr­zehnte handelt.

Fazit:

Ein hochinteressanter Foto-Rückblick auf eine See­fahrt, wie es sie heute nicht mehr gibt.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
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Schottland für stille Stunden

Nellie Merthe Erkenbach
Schottland für stille Stunden

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Die Clans und ihre Geister

Klappentext:

Schottland ist ein Land voller Geschichte, Geschichten und Geheim­nisse. Oft sind die drei nicht exakt von­ein­ander zu trennen. Das macht dieses Land so wunder­bar und einzig­artig. Diese Geschich­ten wurden für den Word­press Blog Grave­yards of Scot­land über viele Jahre zusam­men­getragen, ausge­graben und ent­deckt. Quellen waren meist histo­rische Reise­führer aus dem 18. und 19. Jahr­hundert, die Funde oft schaurig, schön, lustig oder grau­sam. Eine unge­wöhn­liche Annäher­ung an die Geschichte eines Landes, die erstaun­liche Ergeb­nisse hervor­brachte. Man muss aber die Leiden­schaft der Autorin für Fried­höfe nicht teilen, um dieses Buch genießen zu kön­nen. Die meisten Geschichten spielen ja nicht auf einem Fried­hof, sie enden ledig­lich da. Der Feen­hügel in Inver­ness, ein Salpeter­mord auf Shet­land, eine Familie von Links­händern, Wölfe gestern und heute, Robert the Bruce und William Wallace einmal ganz anders, die geheime Bucht des Schrift­stellers Gavin Maxwell, ein mor­dender Dichter und alles, was Schott­land außer Whisky, Schafe und Tartan noch aus­macht. Schott­land für Experten, nicht für Anfänger. Machen sie es sich in ihrem Lieb­lings­lese­sessel gemütlich und genießen sie Schott­land für stille Stunden.

Rezension:

Schottland – der eine denkt da an die meist raue Land­schaft, der andere an die „High­lander“-Filme oder an klas­sische Geister­geschichten. Alle diese Gedanken treffen natür­lich den nörd­lichen Teil Groß­britan­niens. Nellie Merthe Erken­bach führt ihre Leser in diesem Buch in die weniger bekann­ten Gegen­den, in Geschich­ten und Geschichte, die zumin­dest hier­zulande kaum bekannt sind. Gerade in einer Gegend, in der Historie und Sagen oft kaum zu trennen sind, in der es fast so viele Geister-Stories wie Schafe gibt, bietet das interes­santen und unter­halt­samen Lese­stoff. Dass die Autorin dabei in klas­sischen Reise­führern kaum beachtete Örtlich­keiten bevor­zugt, führt dazu, dass touris­tische Hot­spots wie Edin­burgh in diesem Buch kaum mehr als eine Rand­notiz dar­stellen. Dabei werden die (histo­rischen) Graf­schaften in alpha­betischer Reihen­folge abge­arbeitet, was natür­lich dazu führt, dass dieses Buch eine Zick­zack-Reise von Nord nach Süd, von Ost nach West ist. Eine Übersichts­karte hilft im Zweifels­fall aller­dings weiter. Leider gibt es die Bilder der beschrie­benen Orte nur in der eBook-Aus­gabe zu sehen. Im Taschen­buch fehlen sie aus Kosten­gründen. Zwar findet sich ein Link zum reich bebil­derten (englisch­sprachigen) Blog der Autorin, doch ist es auf Grund der grund­sätzlich anderen Struktur des Blogs kompli­ziert, gezielt Bilder zu einer bestimmten Geschichte zu finden.

Die Geschichten an sich sind überwiegend äußerst interes­sant und lesens­wert. Besonders die über alte Clan-Rivali­täten und Spuk-Geschichten können auch dem an phantas­tischen Stoffen Interes­sierten begeis­tern.

Fazit:

Schottland abseits der ausgetretenen Pfade – Geister, Clans und histo­risches Macht­gerangel.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Unnützes Alkoholwissen

Julian Nebel
Unnützes Alkoholwissen

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Eine Frage der Prozente

Klappentext:

Unter uns – natürlich ist Alkoholwissen nützlich. Zum Beispiel auf Partys, damit der Gesprächs­stoff nicht aus­geht:

Dass das stärkste Bier der Welt aus Schottland kommt und einen Alkohol­gehalt von sage und schreibe 67,5 Prozent hat. Dass mehr Menschen durch knal­lende Sekt­korken als durch Spinnen­bisse zu Tode kommen. Und dass der Whiskey seinen Sieges­zug nur des­wegen antrat, weil die Reb­laus im 19. Jahr­hundert die Wein­stöcke zer­störte – womit aus einem ein­fachen Bauern­schnaps Hoch­kultur wurde.

Kurz: Von Absinth (den schon Dracula trank) bis Zirben­likör (der nur im Alpen­raum herge­stellt werden kann) erfährst du alles, was man über Alkohol wissen muss.

 

Rezension:

Es gibt wohl kaum einen erwachsenen Menschen, der noch nie mit Alko­hol in Kontakt gekom­men ist. Wie groß die Aus­wahl ist, verrät schon ein Blick in die ent­sprech­ende Abtei­lung eines durch­schnitt­lichen Super­markts. Und da dürfte sich kaum einer finden, der alle in diesem Buch erwähn­ten Alko­holika vorrätig hat. Viele zu diesen aufge­listete Fakten dürften höchs­tens Spezia­listen bekannt sein. Zur Allgemein­bildung gehören wohl die wenigs­ten.

Julian Nebels Buch stellt die diversen alkoholischen Getränke vor und nennt jeweils Fakten zur Geschichte und andere Hinter­gründe. Natür­lich kann dieses Buch weder in Hin­sicht auf die enthal­tenen Getränke noch die dazu genann­ten Fakten Voll­ständig­keit bieten. Dazu bräuchte es wahr­schein­lich eines viel­bändigen Lexi­kons. Hier liegt der Fokus eher auf interes­sante und oft auch augen­zwinkernde Daten und Begeben­heiten.

Und vielleicht findet sich in diesem Buch ja sogar die Antwort auf Jauchs nächste Millionen­frage …

 

Fazit:

Hier finden sich massenhaft ‚unnütze‘ Infor­mationen zu allerlei alkoho­lischen Getränken – aber interes­sant sind sie allemal.

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– Blick ins Buch –

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Typografie kennt Regeln! Kennt der Self-Publisher sie auch?

Edition.82
Typografie kennt Regeln! Kennt der Self-Publisher sie auch?

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Wie wird das Buch zu einem ‚richtigen‘ Buch?

Klappentext:

Die Kunst des Buchdrucks und das althergebrachte Handwerk des Buch­setzers sind auch in diesen Zeiten nicht nur Flos­keln der alten Tage.

Kennen Sie die Witwen- und Waisenregeln? Der Fliegen­schiss und die Gassen sind Ihnen kein Begriff? Front­ispiz, Brot­schrift und Vakat­seite haben Sie noch nie gehört? Geschützte Leer­zeichen oder Binde­striche sind Ihnen nicht bekannt?

Dann wird es schwer, ein Layout, ein E-Book oder gar ein Druck­werk zu erstellen, das sich nicht hinter einem Verlags­titel ver­stecken muss, wenn die Grund­lagen der Typo­grafie bis jetzt so vernach­lässigt wurden.

Ein optisches ansprechendes Buch, das die Normen einhält und die Leser durch den Text führt, ohne zu ermü­den oder abzu­lenken, nicht von Satz­fehlern strotzt oder mit will­kürlichen Text­aus­zeich­nungen über­laden ist, sollte Ihr Anspruch sein. Ihre Visiten­karte und Ihr Argu­ment an Ihre Leser­schaft, dass Sie als Self-Publisher dennoch Verlags­qualität abliefern.

In diesem Leitfaden befassen wir uns:

  • mit den Grundlagen der Typografie
  • behandeln einführend die Schrift
  • zeigen die allgemeinen Gestaltungs­regeln auf
  • vertiefen den typografischen Buchsatz (Feinsatz)

Das Wichtigste der Typografie für den Bereich Self-Publishing zusam­men­gefasst, so ver­ständ­lich und einfach wie möglich erklärt und mit diver­sen Bildern und Bei­spielen unter­malt, um zu zeigen, was Typo­grafie alles zu leisten vermag, wenn man sie richtig einsetzt!

Rezension:

Ein auch optisch stimmig wirkendes Buch zu erzeugen, erweist sich als kompli­zierter, als es sich mancher vorstellt. Diese Erfah­rung hat wahr­schein­lich schon so mancher Self­publisher gemacht. Nur das gewünschte Seiten­format einzu­stellen, reicht da nicht. Leider sieht man das manchem von Self­publishern (und teil­weise sogar kleinen Verlagen) heraus­gegebenen Taschen­buch auch an.

Um dieses Problem anzugehen, veröffent­lichte die Edition.82 diesen Rat­geber. Darin wird der Begriff „Typo­grafie“ sogar recht weit gefasst und einige Bereiche der Buch­gestaltung einge­schlossen, die deutlich über die Typo­grafie im engeren Sinn hinaus­gehen.

Positiv ist bei diesem Buch festzustellen, dass immer wieder erwähnt wird, dass es bei vielen Fragen kein ein­deutiges Falsch oder Richtig gibt, sondern durchaus unter­schied­liche Ansichten möglich und legitim sind.

Allen, die ein Buch selbst setzen wollen, sei es, weil das Aus­lagern zu teuer erscheint, sei es aus Self­publisher-Ehre, kann dieses Büch­lein unbe­dingt em­pfohlen werden! Der Unter­schied dürfte dem End­produkt anzu­sehen sein.

Fazit:

Ein empfehlenswerter Ratgeber für alle, die beab­sichtigen, ein Buch selbst zu setzen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens

Lars Jaeger
Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens

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Die Geburt der wissenschaftlichen Logik

Klappentext:

Nach dem tiefdunklen europäischen Mittelalter beginnt eine der bedeu­ten­dsten Entwick­lungen in der Geistes­geschichte, ja in der Mensch­heits­geschichte: Eine neue Art zu denken entsteht, und mit ihr zieht ein immer größer wer­dendes Wissen über die Zusam­men­hänge der Welt in die Köpfe der Men­schen ein. Klug wie mit­reißend beschreibt Lars Jaeger in seinem neu­esten Werk, wie natur­wissen­schaft­liche Erkennt­nisse und techno­logische Errungen­schaften die euro­päische und die Welt­geschichte in den ver­gangenen 500 Jahren fast revo­lutionär verän­dert haben. Er nimmt dabei bedeut­same wie all­tägliche Gescheh­nisse der Zeit in den Blick und bindet span­nende Anek­doten aus dem Leben jener Denker ein, die Europa in die Moderne führten. Dabei wird schnell klar: Der Auf­stieg des Abend­landes zur wissen­schaft­lichen Vor­macht, der Sieges­zug der Wissen­schaften geht einher mit der Heraus­bildung von vier ent­schei­denden intel­lektuellen Tugen­den, die heute und in Zukunft Grund­lage unseres ratio­nalen Denkens sind und die es zu vertei­digen gilt. Eine Erfolgs­geschichte des Den­kens, wie sie leben­diger und span­nender nicht erzählt werden könnte – und dies mit über­raschend aktuellen Bezügen.

Rezension:

Dass die Grundlagen vieler Wissensdisziplinen bis in die Antike zurück­reichen, dürfte vielen noch aus der Schule bekannt sein. Ebenso, dass ein erheb­licher Teil dieses Wissens im Mittel­alter ‚ver­loren‘ ging – zumin­dest in der euro­päisch-christ­lichen Kultur. Aber woran lag und liegt es, dass die arabi­sche Kultur in dieser in Europa so ‚dunklen‘ Zeit das antike Wissen bewahrte, wäh­rend dieser Kultur­kreis in der heu­tigen Zeit kaum eine Rolle in den Natur­wissen­schaften spielt? Und wieso nahm die natur­wissen­schaft­liche For­schung und deren prak­tische Anwen­dung in Europa dann ‚plötzlich‘ so einen dyna­mischen Auf­schwung?

Allen diesen Fragen geht Lars Jaeger in diesem Buch nach. Dabei deckt er über­raschende Zusam­men­hänge auf. Auch wenn ein Groß­teil der ein­zelnen Fakten einem natur­wissen­schaft­lich/tech­nisch interes­siertem Leser zumin­dest in den Grund­zügen bekannt sein dürfte, sind es speziell diese Zusam­men­hänge und aufge­zeigten Abhängig­keiten, die viele doch über­raschen dürften.

Der Autor bereitet die Entstehung der heutigen wissenschaftlichen Denk­weise in einer leicht ver­ständ­lichen Sprache auf. Ein paar natur­wissen­schaft­liche Vor­kennt­nisse dürften aller­dings nicht schaden, um ihm überall folgen zu können.

Fazit:

Nicht das Wissen an ich, sondern die Kulturgeschichte des modernen wissen­schaft­lichen Denkens stehen im Fokus dieses Buches.

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