Du bist so alt wie … Technikwissen für Geburtstagskinder 1978

Boris Hänßler
Du bist so alt wie … Technikwissen für Geburtstagskinder 1978

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Im Banne der Diskette

Klappentext:
»Du bist so alt wie…« – die Geschenkbuch-Reihe für alle »Technikfans«! Jeder Band stellt kurzweilig die technischen Errungenschaften, Highlights und Flops eines bestimmten Jahres vor. Eine spannende Zeitreise für alle, die schon immer einmal wissen wollten, was in ihrem Geburtsjahr los war.
1978 war aus technischer Sicht ein besonderes Jahr. Der Angriff der Space Invaders begeisterte die Spielefans und die Zeitansage war die beliebteste Telefonnummer in Deutschland. Und während ein alter Mann mit einer Schubkarre 14.000 Kilometer durch Australien lief, besiegte ein Computer erstmals einen Schachgroßmeister. Entdecken Sie die technischen Highlights dieses außergewöhnlichen Jahrgangs.
Was ist alles passiert?
• Der VW Käfer geht in Rente
• Krieg der Formate: VHS vs. Beta
• Erfindung der Spam-Mail
• Die erste Erotik-Hotline
• Und viele spannende Ereignisse mehr!

Rezension:
Nicht nur im jeweiligen Jahr Geborene dürften sich hin und wieder dafür interessieren, welche technischen Geräte im Jahr x gerade neu und aktuell waren. Genau diese Frage will diese Reihe für das jeweilige Jahr beantworten, wobei x im vorliegenden Fall gleich 1978 ist. Ein paar Beispiele nennt schon der Klappentext. Überraschenderweise wurde aber beispielsweise auch die 5¼-Zoll-Diskette bereits 1978 eingeführt. Außer den technischen Neuheiten werden auch einige nicht-technische Ereignisse des Jahres erwähnt.
Bücher dieser Reihe liegen bisher für die Jahre 1958, 1968, 1978 und 1988 vor.
Auch wenn das Buch leider ein paar Ungenauigkeiten aufweist, die durch gründlichere Recherche hätten vermieden werden können, birgt es doch viele Informationen die der technikgeschichtlich Interessierte – egal wann er geboren wurde – ansonsten kaum in dieser kompakten Form finden dürfte.

Fazit:
Eine technikgeschichtliche Zeitreise ins Jahr 1978.

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ABBA – We write the story

Joshua Kay Schaeffer
ABBA – We write the story

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Waterloos Folgen

Klappentext:
ABBA – eine Ausnahmeband. Seit 40 Jahren kennt man sie, ihre Musik ist nicht wegzudenken. Passend zur Reunion im Juni 2016 erscheint nun dieses zusammengetragene Werk mit Stimmen von Wegbegleitern, Berichten über die Karriere und die Höhen und Tiefen im Leben von Abba, herausgegeben von Joshua Kay Schaeffer.
ABBA – an exceptional band. For 40 years they are known, their music is not indispensable. Now compatible with the reunion in June 2016 this compiled work with voices of companions, reports on their career and the ups and downs in the life of Abba, edited by Joshua Kay Schaeffer appears.

Rezension:
Wer sich – wie ich – nach an ABBA erinnert, gehört mittlerweile nicht mehr zur ganz jungen Generation. Wer aber die 1970er bewusst miterlebt hat, wird zweifellos Erinnerungen mit Titeln wie „Waterloo“, dem Durchbruch der Band, „Dancing Queen“ und anderen verbinden. Da kann man ein Buch über die lange vergangene Kultband durchaus mal lesen.
Wie es nicht allzu sehr überrascht, ist darin allerdings wenig wirklich Neues zu finden. Die meisten Informationen kann man auch in der Wikipedia nachlesen. Wie schon beim Betrachten des Klappentextes ersichtlich ist, ist das Werk bilingual verfasst. Der Sinn dahinter erschließt sich allerdings nicht ganz. Wenn ein identischer Text in beiden Sprachen vorhanden wäre, müsste man sich natürlich fragen, wieso die deutsche und die englische Fassung nicht getrennt veröffentlicht wurden. Diese Frage erübrigt sich allerdings, da beide Texte inhaltlich nicht identisch sind. Zwar bieten sie naturgemäß weitgehend gleiche Informationen, doch sind es völlig unabhängige Texte, die inhaltlich gänzlich anders aufgeteilt sind. Auch finden sich teilweise Infos, die in der jeweils anderen Sprache komplett fehlen, wie beispielsweise ein Abschnitt über die Show-Kostüme, den es nur im Englischen gibt. Leider ergibt sich auf diese Weise kein ‚rundes‘ Bild, sodass dieses Buch nur bedingt zu empfehlen ist.

Fazit:
Eine umfassende, aber leider recht lieblos zusammengestellte Geschichte der Band.

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Wüstungen im Hainichgebiet

Rainer Lämmerhirt, Paul Botzum
Wüstungen im Hainichgebiet

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Verschwundene Dörfer

Klappentext:
94 Seiten mit 50 Abbildungen, darunter 34 schwarz-weiß und 3 farbige Fotos, 11 Karten und 2 Zeichnungen. Der HAINICH ist vom Thüringer Landtag im Dezember 1997 zum Nationalpark und am 25. Juni 2011 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Das Buch beschreibt die Wüstungen in dieser Region.

Rezension:
Überall in der besiedelten Welt entstanden im Laufe der Jahrtausende zahllose menschliche Ansiedlungen. Manche blieben kleine Dörfer, andere wuchsen zu Städten, manche zu Metropolen heran. Wieder andere wurden jedoch aus den verschiedensten Gründen wieder aufgegeben und mehr oder weniger vergessen. Sofern dies im Zeitraum vom Mittelalter bis in die Neuzeit geschah, überlebten meist zumindest Erwähnungen in Urkunden. In unseren dicht besiedelten Landschaften sind es sogar überraschend viele Siedlungen, die in den letzten rund 1000 Jahren verschwanden. Genau diese sind das Thema dieses schmalen Büchleins.
Gleich vorab sei gesagt, dass der (nach Amazon zitierte) Klappentext, der auf dem Buch selbst überhaupt nicht vorhanden ist, etwas in die Irre führt. Auf dem Gebiet des heutigen Nationalparks, der unter anderem deshalb naturnah erhalten ist, weil er sich für die menschliche Ansiedlung nie gut eignete, lagen nämlich nur sehr wenige der beschriebenen ehemaligen Dorfstellen, was auch aus der Entstehungsgeschichte des Werkes zu erklären ist. Ursprünglich wurde es nämlich vom Ortschronisten der Gemeinde Mihla, Paul Botzum, erstellt, der darin die Wüstungen aus der Umgebung seiner Heimatgemeinde detailliert darstellte. Dabei ging er bei jeder einzelnen auf die Urkundenlage und örtliche Überlieferungen ein. Nach seinem Tod wurde die Übersicht von Rainer Lämmerhirt, in der Region bekannt für zahlreiche regional-geschichtliche Veröffentlichungen, um Wüstungen im restlichen Hainichgebiet ergänzt. Die Beschreibung dieser Wüstungen erfolgt jedoch nicht annähernd so tiefgehend wie bei ersteren. Wüstungen im nordwestlichen Teil des Hainichs, der weit über das Gebiet des Nationalparks hinausreicht, werden auch in der vorliegenden 3. (und leider bisher letzten) Auflage überhaupt nicht behandelt. Insofern ist der Titel etwas irreführend. Für am Gebiet um Mihla und die Werraschleife Interessierte ist das Büchlein jedoch sehr empfehlenswert.

Fazit:
Diese Broschüre bietet einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte des Gebietes vor allem zwischen Werra und Hainich.

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Star Trek Kostüme

Paula M. Block, Terry J. Erdmann
Star Trek Kostüme

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Auf Zeitreise durchs Star-Trek-Universum

Klappentext:
Von den klassischen Uniformen der Sternenflotte und den provozierend gewagten Outfits aus der ersten Serie Raumschiff Enterprise über die fließenden Roben der Vulkanier und die extravagante Ferengi-Mode bis hin zur eindrucksvollen Hochzeitsgarderobe der Klingonen – Star Trek: Kostüme zeigt auf Grundlage des gesamten Franchise (inklusive aller zwölf Filme und sechs Fernsehserien), wie entscheidend diese Designs in den letzten fünf Jahrzehnten dabei mitgewirkt haben, Fans in entfernte Welten und fremde Zivilisation zu entführen. Dabei erkunden die Autoren die Entstehung einiger der eindrucksvollsten Gewänder der Galaxie und verdeutlichen, wie der fremdartige Stil der Kleidung im Laufe der Jahre immer extravaganter wurde.
Das Buch beinhaltet exklusive Fotografien, Standaufnahmen aus der Saga, seltene Concept Arts und viele weitere beeindruckende Bilder. Darüber hinaus befasst sich Star Trek: Kostüme auch mit jenen außergewöhnlichen Menschen, die das Star-Trek-Universum zum Leben erweckt haben, darunter der erste Kostümbildner William Ware Theiss und seine Nachfolger Robert Fletcher, Robert Blackman und jüngst Michael Kaplan. Zahlreiche Interviewpartner, wie etwa J. J. Abrams, LeVar Burton, Jonathan Frakes und Ronald D. Moore gewähren darüber hinaus Einblicke in die Entstehungsprozesse der abgebildeten Kostüme.
Eine fesselnde Hommage an die großartige Designkunst der Star-Trek-Kostüme.

Rezension:
Dieser reich bebilderte Prachtband führt den Betrachter durch die Welt der Star-Trek-Kostüme in den mittlerweile 5 Jahrzehnten dieses Franchise. Neben Originalentwürfen und fertigen Kostümen bekommt man letztere auch in zahlreichen Szenen- oder Set-Bildern dargeboten. Ergänzt werden die Abbildungen durch teils ausführliche Kommentare der Designer, Regisseure und Schauspieler.
Überraschend ist es für den Laien, die Hintergründe mancher Kostüme zu erfahren. Auch die Materialwahl ist teilweise zumindest als kurios zu bezeichnen, auch wenn die jeweiligen Entstehungsgeschichten so manche Eigentümlichkeit erklären. Das reicht bis hin zu Kostümen, die auf Bildschirm beziehungsweise Leinwand gut aussehen, aus diversen Gründen aber keinesfalls alltagstauglich wären. Wen wundert es da, dass die Schauspieler nicht immer glücklich mit den Trageeigenschaften ihrer ‚Dienstkleidung‘ waren und mit ihren Beschwerden teilweise nachträgliche Abänderungen durchsetzten.
Auch erfährt der mit seinem Lieblingsfranchise gealterte Trekkie endlich, wieso sich die Uniformen teilweise von Staffel zu Staffel und von Film zu Film änderten. Der Grund lag meist ganz einfach darin, dass es einen neuen Chefdesigner gab, der eine andere Vorstellung als sein Vorgänger hatte, wie es ‚richtig aussehen‘ muss. Hätten die Produzenten hier nicht aus Kostengründen bremsend eingegriffen, wären uns wohl noch erheblich mehr Uniform-Varianten präsentiert worden. Doch die Star-Fleet-Uniformen sind natürlich bei weitem nicht die einzigen Kostüme. Bei den verschiedenen Zivilkleidungen und den Aufmachungen der unterschiedlichen außerirdischen Kulturen konnten sich die Kostüm-Designer so richtig austoben. Erst beim Betrachten der Bilder, die teilweise Detailansichten zeigen, werden den meisten Fans Einzelheiten auffallen, die beim Ansehen der Serien und Filme wohl kaum jemandem aufgefallen sind. Wenn man dann bedenkt, dass den Designern oft nur wenige Tage zwischen Erhalt des Drehbuchs und dem Aufnahmetermin, an dem das Kostüm einsatzfähig sein musste, blieb, kann man sich nur wundern, zumal es ja teilweise ganze Gruppen neuer Aliens waren, die pro Folge eingekleidet werden mussten.
Während TOS, TNG und sie Filme jedoch ausführlich gewürdigt werden, kommen die anderen Serien (DS9, VOY und ENT) unter der Sammelbezeichnung „Die Spin-off-Serien“ leider etwas zu kurz. Auch hier werden zwar diverse besondere Kostüme gezeigt und kommentiert, bei den zahlreichen, nur in der jeweiligen Serie in Erscheinung tretenden Kulturen hätte ich einen etwas größeren Rahmen jedoch für angemessen gehalten.
Beim Blick auf des Rückcover überfiel mich zuerst Entsetzen, sind dort doch die ß und Umlaute Amok gelaufen. So wurde aus „fließenden“ beispielsweise „flieḶenden“, aus „Kostüme“ „Kostūme“. Zum Glück betrifft das aber wirklich nur das Rückcover, im Inneren ist alles, wie es sein soll.
Hintergrundliteratur zu Star Trek gibt es natürlich reichlich. Trotzdem dürfte dieses Buch zu diesem Spezialthema für viele Trekkies als Ergänzung des Bücherschranks praktisch unverzichtbar sein.

Fazit:
Für wahre Trekkies dürfte diese Kostümkunde zum 50. Franchise-Jubileum einfach ein Muss sein.

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UFOs, Okkultismus und Mysterien

Roland M. Horn
UFOs, Okkultismus und Mysterien

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Die Schuldigen

Klappentext:
Wenn wir von „UFOs“ hören, so meinen wir gewöhnlich, dass mit diesem Begriff angebliche Raumschiffe außerirdischer Besucher gemeint sind. Die meisten lachen über diesen Gedanken, andere halten dies durchaus für denkbar und wieder andere sind von der Idee so begeistert, dass sie regelrechte Kulte ausüben.
Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand, oder irgendetwas wird angebetet, eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen. Einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, andere sehen eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft. Und diese Kraft spielte auch im III. Reich eine entscheidende Rolle…

Rezension:
Bücher über UFOs und ähnliche Phänomene sind manchmal eine gute Abwechslung, auch wenn man selbst nicht an außerirdische Besucher glaubt. Der Argumentation zu folgen und zu versuchen, den zugrundeliegenden Fehler zu entlarven, kann wirklich unterhaltsam sein.
In diesem Buch geht Roland M. Horn jedoch noch weit über die namensgebenden Fliegenden Untertassen hinaus. Nicht nur Hubschrauber bekannter Typen, jedoch ohne die üblichen Hoheitszeichen, und (angebliche) Regierungsagenten werden hier thematisiert, sondern auch geschichtliche Entwicklungen von in der Bibel erwähnten Geschehnissen über die berühmt-berüchtigten Geheimbünde und Geschichte und Ideologie der Nazis bis hin zu (fast) aktuellen politischen Geschehnissen werden dem bunten Themenmix hinzugefügt. Das alles wird gut durchgemixt – und herauskommt eine Erklärung für die gesamte Weltgeschichte. Nein, Außerirdische sind an all dem wirklich unschuldig. Stattdessen sind es Wesen aus einer anderen Dimension, die mit verschiedensten Mitteln den Lauf der Geschichte beeinflussen.
Das Hauptproblem beim Folgen der diversen aufgelisteten Ereignisse liegt gleich in mehreren Punkten begründet. Zum einen werden bei fast allen Vorfällen Quellen zitiert, die wiederum andere Quellen zitieren, deren Autoren Gelegenheit hatten, einen Augenzeugen zu befragen. Jeder, der das Spiel „Stille Post“ kennt, kann wohl beurteilen, wie viele sinnvolle Informationen am Ende dieser Kette noch zu erwarten sind, selbst wenn alle Beteiligten ihr Wissen nach bestem Gewissen und ohne Täuschungsabsicht weitergeben. Zum anderen sind Erklärungen teilweise rein logisch falsch. Das geht so weit, dass im Buch aufgeführte Berechnungen schlicht mathematisch falsch sind – wohlgemerkt im Bereich der Grundrechenarten mit ganzen Zahlen.
Spätestens wenn es in den politischen Bereich geht, sind die Schlussfolgerungen nur noch lächerlich. So wurden sowohl Marx als auch Hitler von inderdimensionären Besuchern unter Zuhilfenahme von Banker-Kartellen beeinflusst. Dass gleich mehrere Politiker Anfang der 1990er über eine neue Weltordnung sprachen, beweist natürlich diesen Komplott. Also ich habe eine erheblich logischere Idee, was diese Politiker zu genau dieser Zeit mit diesem Begriff gemeint haben könnten … Muss ich noch erwähnen, wer hinter dem Kennedy-Mord steckt?
All dem sollte man noch hinzufügen, dass auch der Text sehr nachlässig verfasst wurde. Wortverdopplungen und Sätze, bei denen das Ende nicht zum Anfang passt, sind in diesem Buch schon fast als der Normalfall zu betrachten.

Fazit:
Selbst für ausgewiesene UFO- und Verschwörungstheorie-Fans ist dieses Buch kaum zu empfehlen.

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Grundlagen der Programmierlogik

Marcus Pérez
Grundlagen der Programmierlogik

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Die Basis des Programmierens

Klappentext:
Programmiersprachen unterscheiden sich in ihrer Ausdrucks- und Schreibweise, die Konzepte dahinter sind jedoch meist sehr ähnlich. Daher ist es zunächst wichtig, die grundlegende Logik zu verstehen, welche alle gängigen Programmiersprachen miteinander gemein haben.
Die Programmierlogik bildet den Grundstein, um die Struktur von Computer-Programmen planen und entwickeln zu können. Erst wenn das Konzept steht, erfolgt die Umsetzung in einer sprachenspezifischen Schreibweise.
Unabhängig von einer speziellen Sprache dient dieses Buch als Vorbereitung zum Erlernen der ersten Programmiersprache. Ein wichtiges Hilfsmittel hierfür ist der Programmablaufplan, mit dem sich die logische Struktur leicht verständlich und nachvollziehbar darstellen lässt.

Rezension:
In diesem Buch fasst der Autor die grundlegenden Strukturen zusammen, die in (fast) allen Programmiersprachen wiederzufinden sind. Die Gemeinsamkeiten sind dabei überraschend groß – größer als es wohl mancher mit irgendeiner bestimmten Programmiersprache Vertrauter zunächst vermuten würde. Leser, die sich bereits zumindest oberflächlich mit irgendeiner der verbreiteten Sprachen befasst haben, werden allerdings nicht allzu viel für sie grundlegend Neues finden können, denn Marcus Pérezʼ Buch befasst sich hauptsächlich mit den wirklichen Grundlagen wie mathematischen und logischen Operationen oder Programmverzweigungen. Lesern, denen die Programmierung dagegen noch völlig fremd ist, wird allerdings das Grundverständnis des logischen Aufbaus eines jeden Computerprogramms nahegebracht.

Fazit:
„Grundlagen der Programmierlogik“ richtet sich primär an Leser, denen die Prinzipien des Programmierens bisher noch völlig fremd sind.

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Am Rand von Berlin

Reiner A. W. Peters
Am Rand von Berlin

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Immer am Rand lang …

Klappentext:
Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Portraits für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Mit Fahrrad und Kamera erkundet Reiner A. W. Peters seine Heimatstadt und erlebt dabei die Berliner Randgebiete als unerschöpfliches Depot der Natur- und Sozialgeschichte. Kenntnisreich stellt der Autor Kapitel für Kapitel die historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten vor. Abgerundet wird das Buch durch einen Blick über den Rand nach Potsdam.

Rezension:
Das Thema dieses Berlin-Buchs ist außergewöhnlich. Statt der üblichen touristischen Highlights werden hier (mehr oder weniger) interessante Orte beiderseits der Stadtgrenze vorgestellt. Dabei sind die Beiträge reichlich und durchgehend farbig illustriert. Die Bandbreite reicht von Naturlandschaften (wie dem Tegler Fließ) über Schlösser (wie Klein Glienicke), Siedlungsgebiete des frühen 20. Jahrhunderts (wie Zehlendorf West) und monströse Wohnviertel aus der Zeit der deutschen Teilung (Märkisches Viertel und Marzahn) bis hin zu industriellen Ruinenlandschaften (wie Spindersfeld) und der Dauerbaustelle des Flughafens BER. Die besuchten Örtlichkeiten werden im Text ausführlich dargestellt, wobei es wohl von Leser zu Leser unterschiedlich ist, welche der Themen ihm mehr oder auch weniger interessieren. Interessantes ist wohl für jeden Berlin-Fan zu finden.
Leider schafften es allerdings auch ein paar inhaltliche Fehler (wie falsch angegebene Himmelsrichtungen oder missverständlich formuliert dargestellte Besuchsmöglichkeiten während der Zeit der Teilung) ins Buch. Bei der gebotenen Themenvielfalt dürfte aber für jeden thematisch Interessierten Interessantes zu finden sein.

Fazit:
In diesem Buch dürfte wohl jeder Berlin-Fan und auch fast jeder Berliner für ihn Neues entdecken.

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Story Turbo: Der Praxis-Ratgeber mit System

L.C. Frey
Story Turbo: Der Praxis-Ratgeber mit System

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In 28 Tagen zum Buch

Klappentext:
Die StoryTurbo-Methode wird Sie in die Lage versetzen, in 4 Wochen oder weniger das Buch zu schreiben, dass Sie schon immer schreiben wollten.
Wollten Sie schon immer ein Buch schreiben, aber Sie wissen nicht, wie sie anfangen sollen?
Schieben Sie Ihr Manuskript schon viel zu lange vor sich her?
Haben Sie die Nase voll von »eisernen Schreibregeln« und »todsicheren Geheimtipps«?
Wollen Sie mehr als flüchtige Verkaufserfolge?
Wollen Sie einen echten Pageturner schreiben, der die besten Chancen hat, ein Bestseller zu werden?
Wollen Sie ein Vollblut-Autor werden?
Dann lesen Sie dieses Praxis-Buch – und beginnen Sie noch heute mit dem Schreiben!

Rezension:
Schreibratgeber gibt es wie Sand am Meer. Kann ein weiterer da noch etwas neues bringen? Schließlich kann man das Rad auch nicht neu erfinden. L.C. Frey, selbst aktiver Thriller-Autor, versucht es trotzdem. Die von ihm empfohlene Vorgehensweise ist dabei zumindest mir neu und unterscheidet sich in vielen Punkten grundlegend von meiner eigenen. Zumindest meiner bisherigen, denn einen Versuch könnte man Freys 4-Wochen-Plan ja mal geben. Logisch erscheinen die diesem zugrundeliegenden Ideen zumindest. Dabei ist es dem Autor durchaus bewusst, dass andere Ratgeberverfasser, teilweise selbst erfolgreiche und berühmte Autoren, in mancher Hinsicht anders vorgehen, als er es empfiehlt. Dies spricht er auch mehrfach ausdrücklich an.
Bei dieser an sich eher trockenen Thematik gelingt es dem Autor, seine Ratschläge in einem sehr lockeren, unterhaltsamen Tonfall darzubieten, wobei er seine Leser und Anwender seiner Ratschläge teilweise schon beinahe provoziert.

Fazit:
Ein Buch mach Taktfahrplan verfassen? Einen Versuch könnte es durchaus wert sein.

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Gravitationsantrieb: Der Versuch des Unmöglichen

Dieter Schulz-Hoos
Gravitationsantrieb: Der Versuch des Unmöglichen

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Einstein war gestern

Klappentext:
Ein Denkansatz und Patenantrag, den man gelesen haben sollte, bevor man sich unzutreffend auf Albert Einstein bezieht und behauptet, dass es eine interstellare Raumfahrt schon aus Prinzip nie geben könnte. Es kann und es wird diese Zukunft des Menschen geben, wenn man verstanden hat, was Einsteins mathematischer Ansatz tatsächlich beschreibt.

Rezension:
Dieses eBook stellt in gewisser Weise einen kommentierten Patentantrag dar. In diesem stellt der Autor einen per Gravitation wirkenden neuartigen Motor sowie die diesem zugrundeliegenden Theorien vor.
Ich möchte nicht behaupten, Dieter Schulz-Hoosʼ Theorien inhaltlich vollständig zu verstehen. Unmissverständlich ist jedoch, dass er Ideen der Quantentheorie so erweitert, dass es ihm damit – zumindest seiner Meinung nach – gelingt, die bisher nach aktuellen Kenntnisstand als unvereinbar geltenden Widersprüche zwischen Quantentheorie und Relativitätstheorie zu überbrücken. Selbstverständlich sind diese neu aufgestellten Theorien höchst spekulativ. Wie die wissenschaftliche Beurteilung dieser aussieht, kann ich nicht beurteilen. Hat überhaupt schon ein anerkannter Physiker diese Ideen beurteilt?
Selbst wenn sich Dieter Schulz-Hoosʼ Theorien jedoch als richtig herausstellen sollten – was zweifellos eine wissenschaftliche Sensation darstellen würde –, halte ich es doch für höchst zweifelhaft, dass der von ihm erfundene Motor noch während der Laufzeit eines Patents wirtschaftlich verwertbar werden könnte. Wozu also diese Patentanmeldung?

Fazit:
Wissenschaftlich und technisch fragwürdig – doch für SciFi-Fans sind die hier gebotenen Ideen zweifellos einen Blick wert.

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Berlin entspannt entdecken

Rebecca Haertel
Berlin entspannt entdecken

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Nichts Neues

Klappentext:
Sie wollen nach Berlin fahren und sich entspannen? Das ist doch unmöglich bei der Hektik, die in Berlin herrscht! Nichts ist unmöglich. Ob mit Bus, Dampfer oder Bett (ja Sie haben richtig gelesen), Berlin können Sie wirklich ohne viel Stress und Anstrengung erkunden. Da locken unter anderem idyllische Gewässer, Kirchen, Wälder, Parks und Gärten. Dieses E-Book ist für alle, die sich während ihres Berlin-Aufenthalts auch erholen möchten.

Rezension:
Rebecca Haertel stellt in diesem kleinen Berlin-Führer die Seiten der Hauptstadt vor, die für eher ruhiger veranlagte Besucher von Interesse sein könnten. Diese Idee ist sicher nicht uninteressant, doch wirklich Neues, was nicht auch in den üblichen Standard-Reiseführern zu finden wäre, wird der Leser auch hier nicht finden. Manche Tipps, wie beispielsweise der 100er Bus, wurden sogar im TV schon breitgetreten. Trotzdem wäre eine solche gezielte Zusammenstellung sicher interessant, wären die einzelnen Einträge nicht ziemlich lieblos und ohne tiefer gehende Infos aufgelistet worden. So fehlt diesem Führer leider der Mehrwert für den Berlinbesucher.

Fazit:
Ein Spezialführer für ruhesuchende Berlinbesucher, dessen Tipps sich jedoch auch in den üblichen Touristenführern finden.

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