Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

Michael Derbort
Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

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Ein Punk unter Dämonen

Klappentext:
Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern steht Emily Pitkins Leben auf dem Kopf. Die Jugendfürsorge schickt die 16-jährige kurzerhand zu ihrem Onkel Nathaniel, den sie kaum kennt. Das erste Aufeinandertreffen fällt auch wenig vielversprechend aus. Erst so nach und nach gewöhnen sich beide aneinander.
Bereits nach kurzer Zeit wird Emily von intensiven Albträumen heimgesucht. Gleichzeitig offenbart sich, dass Emily besondere Fähigkeiten hat. Etwas unfassbar Böses plant indessen seine Niederkunft auf die Erde und ob Emily will oder nicht, muss sie selbst mit den neu entdeckten Kräften den Kampf dagegen aufnehmen …

Rezension:
Emily ist zwar nicht gerade die Mustertochter, als ihre Eltern bei einem Unfall sterben, ist sie aber dennoch geschockt. Da sie erst 16 ist, wird sie vor die Wahl gestellt, die kommenden beiden Jahre entweder in einem Heim oder bei ihrem Onkel, den sie gar nicht kennt, zu verbringen. Da ist der Onkel natürlich das kleinere Übel, doch wohnt der im tiefsten Schottland. Allein das ist für die Punkerin aus dem Weichbild Londons schon eine große Umstellung. Was sie dort allerdings erfährt, bringt ihr Weltbild völlig durcheinander. Schon bald muss Emily sich mit Dämonen herumschlagen.
Die Ausgangssituation in Michael Derborts neuer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe ähnelt dem im Genre Üblichen. Eine jugendliche Protagonistin muss sich überraschend in ein neues Leben einfügen und erfährt in diesem Zusammenhang Dinge, die jenseits der allgemein akzeptierten Naturgesetze liegen. Dieses schon oft gelesene Grundmuster funktioniert immer wieder, so auch hier. Neben Geheimnissen ihrer Familiengeschichte muss sich die Protagonistin mit einem magischen Erbe auseinandersetzen, das sie zur Dämonenjägerin macht. Diese Story-Idee weckt das Interesse von Genre-Fans. An dieser Stelle kommt allerdings ein großes Aber. So gut die Idee ist, so suboptimal ist leider die Umsetzung gelungen. Weder die Protagonistin noch irgendein anderer Charakter besitzt eine für den Leser erkennbare Persönlichkeit. Emily soll eine unangepasste Jugendliche sein, das ‚Schlimmste‘, was man davon liest, ist aber das Wort „Scheißgefühl“, auf das ihr ‚Onkel‘ empfindlich reagiert. (Wieso ich „Onkel“ in Anführungszeichen setze, hat seinen Grund, der sich beim Lesen offenbart und den ich nicht vorwegnehmen will.) Diese fehlende Persönlichkeit führt leider dazu, dass man sich als Leser mit keinem der Charaktere irgendwie verbunden fühlt und die Story nicht lebendig wirkt.
Natürlich handelt es sich hier um den 1. Band einer Reihe, sodass der Autor durchaus die Möglichkeit hat, in dieser Hinsicht in den kommenden Bänden ‚nachzubessern‘. Die Storyidee erscheint nämlich durchaus tragfähig, und es wäre sicher schade, sie durch eine schwache Ausarbeitung der Handelnden in den Sand zu setzen.

Fazit:
Die interessante Idee hinter dieser Urban Fantasy mit junger Protagonistin leidet leider an einer schwachen Ausarbeitung der Charaktere.

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Mordsgefährlich

Bettina Wagner
Mordsgefährlich

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Mörder und andere Ganoven

Klappentext:
Das Leben ist immer ein Risiko – doch manchmal kann es mordsgefährlich sein!
Das stellen in dieser Sammlung von 7 kriminell guten Kurzgeschichten nicht nur glücklose Schauspielerinnen und abgehalfterte Zauberkünstler fest, auch für unangemeldete Besucher und dreiste Diebe hält das Schicksal oft unvorhergesehene Wendungen bereit.
Denn eines ist klar: Die Grube, die man anderen gräbt, wird nicht selten zur eigenen Falle …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Sieben Mörder
Eierjagd
Doppelgänger
Der Besucher
Die Perle
Der große Santini
Die Mord GmbH
In diesem für die Reihe ungewöhnlich umfangreichen booksnack finden sich gleich 7 kriminalistische Kurzgeschichten aus der Feder Bettina Wagners. So weit – so gut, sind die Kurzgeschichten dieser Reihe doch meist wirklich kurz. Bei genauerem Blick stellte sich allerdings heraus, dass ich 5 dieser 7 Stories schon kannte. Da stellt sich natürlich eine gewisse Enttäuschung ein. So blieben mir nur „Eierjagd“ und „Der Besucher“ als Neuentdeckungen. Genau wie die bekannten Beiträge, die ich bei meinem ‚Erstkontakt‘ ausnahmslos gut bewertet habe, gefallen mir auch diese gut. Beide kommen ganz ohne Todesfälle aus. Bei der „Eierjagd“ stößt ein Einbrecher unerwartet auf ein Fabergé-Ei, während „Der Besucher“ sich als geflohener Sträfling erweist. Beiden Kurzkrimis ist ein gewisses Augenzwinkern gemein.
Der Stil der Autorin wirkt bei allen Geschichten unterhaltsam. Allerdings hätte der Verlag etwas deutlicher machen können, dass (alle?) Beiträge bereits solo veröffentlicht wurden.

Fazit:
Vorsicht! Diese Kurzkrimis wurden bereits einzeln veröffentlicht. Wer sie noch nicht kennt, findet jedoch eine unterhaltsame Pausenlektüre.

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Lost God

Gregor Spörri
Lost God

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Zwischen Macht und Theorien

Klappentext:
Ein lastwagengroßes UFO erscheint über der Erde. Auf seiner Hülle prangt ein sichelförmiges Zeichen. Ein Imam deutet das Zeichen als Symbol des Islam und behauptet mit Bezug auf den Koran, das Objekt stamme von einer Schwesterwelt der Erde. Eine islamische Terrororganisation ruft daraufhin zum globalen Heiligen Krieg auf.
Alien-Forscher Erich von Däniken entdeckt das gleiche Zeichen auf einem jahrtausendealten sumerischen Rollsiegel und prophezeit der Welt einen Götterschock ganz anderer Art. Sowohl Russland als auch China planen das mysteriöse Objekt zu untersuchen, doch US-Präsident Donald Trump will den beiden Ostmächten um jeden Preis zuvorkommen – eine verheerende Entscheidung.
Während Terroristen Europa ins Chaos zu stürzen versuchen, hebt in Cape Canaveral eine reaktiierte Raumfähre ab. Die Besatzung soll das von den Islamisten zum göttlichen Zeichen erhobene UFO bergen und zur Erde bringen. Mit an Bord sind der verwegene Navy-Flieger Tom Taylor, die junge Wissenschaftsjournalistin und Querdenkerin Sally Brown, sowie der deutsche Raketeningenieur Gunther Wolf, der mehr über das UFO und seine Herkunft zu wissen scheint, als er zuzugeben bereit ist. Doch kaum ist die alte Fähre gestartet, gerät die Welt in einen Strudel apokalyptischer Ereignisse unvorstellbaren Ausmaßes.

Rezension:
Als überraschend ein UFO im Erdorbit auftaucht, prallen die verrücktesten Theorien aufeinander. Verschiedene Interessengruppen möchten den Vorfall zum eigenen Machtausbau nutzen. Dabei deutet vorerst nichts auf feindliche Absichten der Besucher hin. Das ändert sich allerdings drastisch. Während am Boden noch verschiedene Weltsichten aufeinanderprallen, nimmt das Chaos seinen apokalyptischen Lauf.
In seinem Science-Fiction-Thriller verbindet der Schweizer Gregor Spörri SciFi mit Mystery und einem nicht gerade kleinen Hauch Politik- beziehungsweise Gesellschaftsparodie. Als Grundlage kombiniert er reale wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien mit den Vermutungen eines Erich von Däniken, den aktuellen Stand der Raumfahrt mit religiösen Themen. Außergewöhnlich ist auch, dass reale Personen wie Donald Trump und Erich von Däniken in der fiktiven Handlung auftreten – und dabei durchaus ‚echt‘ wirken. Wie man dem Vorwort entnehmen kann, scheint der Autor Ancient-Aliens-Theorien im realen Leben übrigens nahezustehen und mit von Däniken Kontakt zu unterhalten.
Wirkt die Handlung mit ihren vielen Schauplätzen und Charakteren zu Beginn etwas verwirrend, greifen die diversen Elemente schnell wie Zahnräder ineinander. Einen dieser Charakter als ‚den‘ Protagonisten zu definieren, erweist sich als unmöglich. Zwischen den Schauplätzen findet ein teilweise rasander Wechsel statt.
Den Stil des Autors zu beurteilen, fällt nicht leicht. In die gut lesbare Handlung sind immer wieder sprachlich sehr nüchterne Erklärungen eingeschoben, die in einem Roman fehl am Platze wirken. So werden bei den Space-Shuttle-Szenen immer wieder die ausgeschriebenen Bedeutungen der als feststehende Abkürzungen benutzen Ausrüstungsteile in Klammern hinzugefügt oder technische Komponenten über ganze Absätze in einem Lexikon-Stil erklärt, statt das ins Gespräch zwischen den beteiligten Personen einzubetten. Die eigentliche Handlung ist allerdings gelungen.
Die heiße Phase des Weltuntergangs findet übrigens im September 2019 statt, genau an den Tagen, an denen ich dieses Buch gelesen habe. Und ich habe nichts davon mitbekommen …

Fazit:
Dieser SciFi-Mystery-Thriller könnte durch eine stilistische Überarbeitung noch deutlich aufgewertet werden.

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In den Sommern

Hendrik Kühn
In den Sommern

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Erlebnisse am Baggersee

Klappentext:
Grau ist der Tag. Gold ist die Erinnerung.
Wenn die Erinnerung ein einziger langer Sommer ist, ein goldenes Funkeln, ein Abenteuer, eine Liebe von der du zehrst … ein Leben lang?

Rezension:
Wie schön waren doch die Sommer(ferien) der Jugendzeit. Endlose Tage mit den Freunden unterwegs sein, keine Pflichten, nur Spaß. Und dann war da noch die kleine Schwester eines der Freunde …
Der Protagonist in Hendrik Kühns booksnacks-Kurzgeschichte träumt von den Sommern seiner Jugendzeit. Verschiedene Einzel-Erinnerungen reihen sich aneinander. Dass er die jüngere Schwester eines Freundes ‚interessant‘ fand, ist dabei nicht die unwichtigste. Wie auch in der Praxis sind solche Erinnerungen recht sentimental geprägt, was der Text gut ʼrüberbringt. Das einzige Problem dieser eigentlich stimmigen Kurzgeschichte besteht darin, dass sich keine Anhaltspunkte finden lassen, wie alt der Protagonist zur Zeit der berichteten Ereignisse ist. Gefühlsmäßig kann ich kein Alter finden, in dem die verschiedenen Erlebnisse stimmig zusammenpassen würden. Könnte man bei einer Erinnerung zuerst an etwa 11- bis 12-jährige denken, würde die sich unmittelbar anschließende Situation eher zu 14- oder 15-jährigen passen.

Fazit:
Die Jugenderinnerungen dieser Kurzgeschichte lassen sich altersmäßig leider nicht einordnen.

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Fräulein Elsa und der Tod der Erzieherin

Maria Appenzeller
Fräulein Elsa und der Tod der Erzieherin

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Der geflügelte Graf

Klappentext:
Wie gut kennst du deine Familie?
Herbst 1893. Fräulein Elsa Lohfeld wird zur Hobbydetektivin, als ihre Freundin eines rätselhaften Todes stirbt. Es wäre ein fast perfekter Mord gewesen – doch ein mörderischer Briefwechsel deckt das Missgeschick auf.

Rezension:
Elsa und ihre Schwester sind Waisen. Da es Ende des 19. Jahrhunderts nicht viele Möglichkeiten gibt, als alleinstehende Frau in einer angesehenen Stellung seinen Unterhalt verdienen zu können, absolvierten beide eine Ausbildung als Erzieherin. Während Alexandra jedoch das Glück hat, einen Oberst zu heiraten und damit ausgesorgt zu haben, wartet Elsa noch auf eine Anstellung. Als eine gemeinsame Freundin aus der Erzieherinnen-Schule unter mysteriösen Umständen stirbt, beschließt Elsa, den Fall aufzuklären und ihrer Schwester von allem zu berichten.
Maria Appenzellers Kurzgeschichte, die in der booksnacks-Reihe erschien, beginnt zunächst ganz wie eine klassische Detektivgeschichte im Stil einer Miss Marple. Die Protagonistin berichtet darin ihrer Schwester in Briefform von den Ereignissen um den Tod der Freundin. Zum Ende hin nimmt die Geschichte allerdings eine ungeahnte Wendung.
Der Autorin gelingt es in aller Kürze, eine überzeugende Detektiv- beziehungsweise Kriminalgeschichte zu erzählen, die ausschließlich aus Briefen an Elsas Schwester besteht. Das fesselt den Leser – und führt ihn gleichzeitig in die Irre. Erst der letzte Brief bringt die Aufklärung, die alles auf den Kopf stellt. Das kann man als stilistisch absolut gelungen bezeichnen. Fast schon könnte man bedauern, dass die Geschichte so kurz ist.

Fazit:
Ein absolut gelungener Kurzkrimi, mit einer völlig überraschenden Wendung.

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Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

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Ärger mit dem Spiegelbild

Klappentext:
Die Saga von Eldrid beginnt
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

Rezension:
Da ihre Eltern ständig auf Reisen sind, lebt die 15-jährige Ludmilla bei ihrer Großmutter. Hier gefällt es ihr auch erheblich besser als bei ihren Eltern, denn Oma Mina lässt ihr einige Freiheiten. Nur Internet ist im Haus tabu – genau wie ein Zimmer, das Ludmilla versprechen musste, nie zu betreten. Aber sie ist neugierig. Eines Tages ‚leiht‘ sie sich den Schlüssel und untersucht das Zimmer. Außer einem komischen Standspiegel findet sie aber nichts Beachtenswertes. Nach einer Berührung beginnt der Spiegel plötzlich zu leuchten. Ludmilla findet heraus, dass sie diesen durchqueren kann und so in einer anderen Welt landet. Einer durch und durch magischen Welt, in der sie auf den Wächter des Spiegels trifft. Doch diese Welt hat ein Problem, welches ihre Oma in ihrer Jugend heraufbeschworen hat.
In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer geht Annina Safran von der nicht ganz neuen Ausgangslage aus, dass ein junger Protagonist auf ein magisches Familiengeheimnis stößt. Anders als in vielen ähnlichen Büchern gehört ihre Protagonistin allerdings zur Kategorie „aufmüpfiger Teenager, definitiv nicht pflegeleicht“. Ein ausdrückliches Verbot ihrer Oma, die andere Welt namens Eldrid jemals wieder zu besuchen, ignoriert sie natürlich umgehend. Damit stürzt sich die Protagonistin in ein gefährliches Abenteuer – und ihre Großmutter in Schwierigkeiten, als Tochter und Schwiegersohn nach einer längeren Geschäftsreise ihre Tochter besuchen wollen.
Die meisten Leser werden beim Vornamen Ludmilla natürlich zunächst an Russland oder zumindest Osteuropa denken. Der Name der Großmutter (Mina) lässt daran natürlich schon Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Erwähnung von Ludmillas Familiennamen Scathan muss man jedoch an einen ganz anderen Kulturkreis denken. Eine Erklärung dieses gewissen Widerspruchs bleibt allerdings zumindest in diesem Band aus.
Die fremde Welt und deren Geheimnisse sind natürlich ein zentrales Element der Geschichte, doch wird auch Wert auf die Charaktere gelegt. Während die Protagonistin überraschend bereit ist, Verantwortung für von ihr nicht verschuldete Entwicklungen zu übernehmen, muss sich ihre Großmutter mit ihrer Schuld und deren Folgen, die jetzt die geliebte Enkelin in Gefahr bringen, auseinandersetzen. Etwas überraschend kommt dann das Ende des Buches mitten in der Handlung. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, ist zunächst nämlich nicht erkennbar. Der Reihentitel wird auf dem Cover gar nicht erwähnt. Allerdings ist Band 2 mit dem Titel „Die Suche nach dem Schattendorf“ bereits verfügbar.
Zu Beginn wirkte der Stil der Autorin auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich das näher begründen kann. Allerdings fand ich dann überraschend schnell hinein, woraufhin er sich als angenehm lesbar erwies. Nach dem abrupten Ende bleibt einem fast keine andere Wahl, als sich in die Fortsetzung zu stürzen.

Fazit:
In dieser Urban Fantasy muss sich ein Teenager mit den Problemen einer Parallelwelt auseinandersetzen.

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Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

Thomas L. Hunter
Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

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Im Labyrinth der Höhlen

Klappentext:
Vor langer Zeit ist ein magisches Experiment schiefgegangen. Ein uraltes Volk, das es durchgeführt hatte, musste die Konsequenzen tragen. Die magische Explosion hat alle aus ihrer Zeit gerissen. Dana wurde als Baby dann von Zwergen gefunden und aufgezogen. Dort erfährt sie an ihrem zehnten Geburtstag von ihrer Herkunft und der ihres Volkes, das nicht nur sehr alt wurde, sondern auch außergewöhnliche Fähigkeiten besaß. Neugierig und voller Begeisterung versucht sie nun, mehr über sich und ihr Volk zu herauszubekommen. Während der Suche nach ihrer Vergangenheit trifft sie auf einen Geist. Dieser ist aus ihrem Volk, der sie anleitet und ihre Ausbildung zur Magierin überwacht. Sie lernt die alten Bücher zu lesen und wie sie Magie einsetzen kann. Er erzählt ihr, was damals passiert ist und sie möchte natürlich nach ihren Eltern und ihrem Volk suchen – selbst wenn sie die Zeit überlisten muss. Natürlich lernt sie auch, das Leben zu achten. Während der Ausbildung bekommt sie vom König der Zwerge den Auftrag, ihnen bei einem Problem im Gebirge zu helfen. Nach einer Katastrophe vor über einhundert Jahren kann keiner den Berg verlassen. Jeder, der sich damit beschäftigt hatte, war daran gescheitert. Die Zwerge hoffen nun, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten dieses Problem beheben könnte. Bei der Suche nach einer Lösung und nach ihrer Vergangenheit muss sie viele Abenteuer überstehen. Sie erfährt immer mehr von ihrer Herkunft und lernt bei ihren Nachforschungen immer mehr Charaktere kennen, die Kontakt zu ihrem Volk hatten und sie bei ihren Aufgaben mit Rat und Tat unterstützen. Zum Glück ist sie nicht alleine. Shari, ihre kleine Fee, und Gomek, der Zwergenjunge, begleiten und unterstützen sie tatkräftig. Ist diese Aufgabe überhaupt von einer Zehnjährigen und ihren jungen Freunden zu schaffen? Sie lassen sich jedenfalls nicht abschrecken und versuchen alles, um ihr Ziel zu erreichen.

Rezension:
Dana ist als Findelkind bei den Zwergen aufgewachsen. Über das Volk, dem sie eigentlich angehört, weiß sie so gut wie nichts. Als jedoch in einer entfernten Höhle etwas gefunden wird, was mit Danas Volk im Zusammenhang stehen könnte, nimmt ihr Vater sie mit. Vielleicht kann seine Ziehtochter irgendwie helfen, dabei ist an dem Tag doch gerade erst ihr 10. Geburts- beziehungsweise Auffindetag. Was sie sieht, weckt Danas Interesse, und so geraden sie und ihre
Freunde schon bald von einem Abenteuer ins nächste.
Wenn man das Alter der Protagonistin betrachtet, ist natürlich anzunehmen, dass sich Thomas L. Hunters Fantasy-Reihe auch primär an jüngere Leser wendet. Selbst in Jugend-Fantasy-Werken sind die Protagonisten schließlich meist etwas älter als Dana. Genau dieser Punkt ist allerdings etwas problematisch. Während man ganz am Anfang noch glauben könnte, das Buch wäre für Leser im Alter der Protagonistin geeignet, ändert sich das im Verlauf der Handlung deutlich. Sprachlich dürften die meisten Kinder dieses Alters wohl etwas überfordert sein. Auch wirkt Danas Sprech- und teilweise auch Handlungsweise auf mich nicht zu ihrem Alter von 10 Jahren passend. Ihre Formulierungen wirken – zumindest auf mich – oft viel zu erwachsen.
Wenn man allerdings bereit ist, diese Altersprobleme auszuklammern, bekommt man ein durchaus interessantes Fantasy-Abenteuer geboten. Die Zwerge, die seit einem magischen ‚Unfall‘ in ihrer unterirdischen Welt eingeschlossen sind, schöpfen aufgrund des jüngsten Fundes nämlich Hoffnung, ihr Pflegling könnte trotz des geringen Alters über die Fähigkeiten verfügen, ihnen ihre Freiheit wiederzugeben. Deshalb hindern sie die Protagonistin auch nicht daran, sich auf nicht ungefährliche Abenteuer einzulassen. Im Unterschied zu anderen Fantasy-Abenteuern mit jungen Helden, liefert die Story hier also einen nachvollziehbaren Grund, wieso einem sehr jungen Protagonisten gestattet wird, sich auf Gefahren einzulassen. Natürlich findet Dana im Laufe der Geschichte tatsächlich etwas über ihr Volk heraus. Wenn es nicht so wäre, würde das den Leser wohl auch verwundern.
Die Welt, in der Danas Abenteuer spielt, ist anders, als man es aus ähnlichen Büchern kennt, leben die Zwerge doch in einem gigantischen System von Höhlen. Allerdings stellt gerade das das Vorstellungsvermögen des Lesers teilweise auf die Probe. Sich alles, was man zusammen mit der Protagonistin erlebt und sieht, in Höhlen vorzustellen, fällt teilweise nicht leicht.
Der Stil des Autors ist gut lesbar, was allerdings – wie bereits erwähnt – weniger auf Leser im Alter der Protagonistin zutreffen dürfte, für die sowohl Satzbau als auch benutzte Begriffe eventuell etwas zu anspruchsvoll seien dürften. Da es sich um den 1. von unbekannt vielen Bänden handelt, bleibt das Ende natürlich relativ offen und harrt der Fortsetzung.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer um eine sehr junge Protagonistin eignet sich eher für Leser, die merklich älter als diese sind.

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Frau Zwanziger muss sterben

Christina Unger
Frau Zwanziger muss sterben

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Endstation Keller

Klappentext:
Das Lachen wird dir bald vergehen …
Frau Rosi ist Putzfrau und vom Leben arg gebeutelt. Mit engelsgleicher Geduld erträgt sie die vielen Prüfungen, die ihr das Schicksal auferlegt hat. Auch als die neue Arbeitgeberin, eine gewisse Frau Zwanziger, ihr das Leben zur Hölle macht, muckt sie lange nicht auf – bis Rosi unerwartet zurückschlägt.

Rezension:
Eigentlich ist Rosi immer nur ausgenutzt worden. Als sie nach dem Tod ihres Mannes vor dem Nichts steht, bleibt ihr nur noch, sich ihre Brötchen als Putzfrau zu verdienen. Ihre neue Chefin weiß sie allerdings nicht zu schätzen. Doch irgendwann hat Rosi genug.
Christina Ungers Kurzgeschichte erscheint in der booksnacks-Reihe in der Kategorie „Spannung“. Darin erzählt die Autorin die Geschichte einer Frau, die nicht weiterweiß. Wieso sie ihre Protagonistin deren Erlebnisse in der Ich-Form erzählen lässt, wird erst am Ende deutlich. … und stellt für den Leser einen gewissen Schock dar. Zusammen mit dem passenden Stil ergibt das eine gelungene Pausenlektüre.

Fazit:
Ein Kurzdrama, dessen wahrer Inhalt sich erst am Ende offenbart.

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Das Erbe des Hexenjägers

Matthias J. Diaz
Das Erbe des Hexenjägers

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Showdown unterm Humboldhain

Klappentext:
Die Hexen sind nicht ausgestorben. Sie haben nur gewartet …
Berlin 2019. Der Student Robert Terwin staunt nicht schlecht, als sein entfremdeter Onkel Alois unter ungeklärten Umständen verstirbt und ihm seine Villa im schicken Stadtteil Zehlendorf vermacht. Einzige Bedingung: Er muss die Nacht vor Allerheiligen darin verbringen.
Was nach schnellem Reichtum klingt, stellt sich bald als unerwünschtes Eintauchen in die Phantasiewelt eines Wahnsinnigen heraus. Nicht nur behauptet Alois in seinen Aufzeichnungen, Hexenjäger aus einem Geschlecht von Hexenjägern zu sein, das zurückreicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch Robert selbst soll als jüngstem Spross einer gesegneten Blutlinie eine besondere Rolle im Kampf gegen die Hexen zukommen.
Das Ganze klingt nach Hirngespinsten, bis dunkle Mächte aus dem Reich des Aberglaubens höchstpersönlich vor der Haustür stehen und ein ziemlich eigenwilliges Team von Hexenjägern aus aller Welt auf den Plan tritt. Mit einem Mal geht es darum, die Vollendung eines Rituals zu verhindern, für das die Mongolenangriffe des 13. Jahrhunderts und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur die Vorbereitung waren …

Rezension:
Als der Politikstudent Robert erfährt, dass sein Onkel ihm eine Villa im noblen Berliner Stadtteil Zehlendorf vererbt hat, wundert er sich. Schließlich hat er diesen Onkel nie kennengelernt, spricht sein Vater doch nie über seine Familie. Etwas verwundert ist er nur über die Bedingung, dass er die Halloween-Nacht in der Villa verbringen muss – und zwar alleine. Diese Nacht ist schon heute. In der Villa findet Robert heraus, dass die jeweils erstgeborenen Söhne seiner Familie seit Jahrhunderten Hexenjäger sind. Diesen Job hat er jetzt zusammen mit dem Haus geerbt. War sein Onkel verrückt? Eine dunkle Kreatur, die ihn durch einen Trick dazu bringt, sie einzulassen, überzeugt Robert schnell vom Gegenteil. Zum Glück melden sich schnell andere Hexenjäger bei ihm, um zu helfen und ihn auszubilden. Schnell stellt Robert fest, dass die Hexenjäger ein sehr bunter Haufen sind. Von einem russischen Mönch über einem Argentinier bis zu einer israelischen Soldatin findet sich so ziemlich alles in der Gruppe.
Geschichten über Hexen und auch Hexenjäger finden sich in der Urban Fantasy relativ häufig. Dass solche Abenteuer im heutigen Deutschland angesiedelt sind, ist schon seltener der Fall. Matthias J. Diaz siedelt sein Buch nun mitten in Berlin (und dessen näherer Umgebung) an. Da müssen schon mal bekannte Örtlichkeiten wie Schloss Charlottenburg oder der Bunker im Humboldhain als Schau- und Kampfplätze herhalten. Aber gerade das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Auch die sehr durchmischte Gemeinschaft der Hexenjäger hebt es von ähnlichen Werken ab. Um die Aufzeichnungen des gerade nicht greifbaren russischen Mönches zu übersetzen, muss da der beim Geheimdienst tätige Vater der Israeli schon mal den Kontakt zu einem Ex-NVA-General herstellen.
Damit wären wir allerdings bei einem Problem, das (wie auch in vielen anderen Büchern mit einer ähnlich bunten Protagonisten-Truppe) nicht thematisiert wird. Alle Beteiligten unterhalten sich völlig problemlos über alles Mögliche. In welcher Sprache sie dies tun, wird zwar nicht ausdrücklich gesagt, da aber auch alte Beschriftungen gelesen werden, dürfte es sich um Deutsch handeln. Woher können die Hexenjäger aus allen Winkeln der Welt alle fließendes Deutsch?
Interessante Einfälle abseits des in der Urban Fantasy Gewohnten und ein gelungener Stil mit augenzwinkerndem Unterton prägen das Buch. An manchen Stellen musste ich sogar laut lachen. Zitat gefällig?
„Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“
Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand. „Aol.com?“
„Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“
(aus Kapitel 16 – Geheimnis)
Allen, die sich für nicht ganz bierernste Urban Fantasy mit Berliner Lokalkolorit begeistern können, kann dieses Buch nur empfohlen werden.

Fazit:
Hexenjäger, die sich außer mit Hexen auch mit der deutschen Realität abplagen müssen, sollen die Welt retten. Ob Berlin das überlebt?

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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