Im Zeichen des Lotus – 17 – Alte Schulden

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 17 – Alte Schulden

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Chaos in London

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Oz ist einer Verschwörung auf der Spur – einer Verschwörung, die vor sieben Jahren dafür sorgte, dass er London und sein altes Leben verlassen musste. Gerissen hat der Feind eine Falle gebaut und geduldig gewartet, bis der Silver zurückkehrt. Es ist ein Spiel um Leben und Tod, das bald sein Ende finden soll.
Welche Verbündeten bleiben dem Geschichtenerzähler?
Werden Penelope und die Silver ihn rechtzeitig finden?

Rezension:
Nach Irland zurückgekehrt findet Titus recht chaotische Zustände vor. Zudem muss er Penelope, die in London eine gefährliche Entdeckung gemacht hat, schnellstmöglich Unterstützung zukommen lassen. Währenddessen gewinnt Oz langsam seine Selbstsicherheit zurück. In Sicherheit ist er damit jedoch noch lange nicht. Außerdem stellt sich heraus, dass die neu hinzugekommenen Silver anscheinend ‚Diener zweier Herren‘ sind.
Nachdem es in Valerie Loes „Im Zeichen des Lotus“-Reihe in letzter Zeit etwas ruhiger zuging, spitzt sich jetzt die Spannung der diversen Handlungsstränge in Richtung auf das bevorstehende Staffelfinale zunehmend zu. Alles deutet auf einen Showdown in London hin. Der Autorin gelingt es, die aktuellen Spannungsbögen hier zu konzentrieren, während andere Teilhandlungen wohl eher eine Vorbereitung für die nächste Staffel darstellen. Speziell auf die Handlungsbögen um den neuen Niem-Offizier und die tschechischen Silver dürfte letzteres zutreffen. Doch vorerst bleibt abzuwarten, wie die Ausgangssituation für die weitere Geschichte nach dem vermutlich Action-lastigen Band 18 aussehen wird.

Fazit:
Das Durchatmen ist zu Ende. Alles deutet auf ein spannendes Staffelfinale hin.

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MAD JERRY – der postapokalyptische umherziehende Krieger

Ben Wallace
MAD JERRY – der postapokalyptische umherziehende Krieger

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Postapokalyptische umherziehende Krieger habenʼs nicht leicht

Klappentext:
Mad Max meets Monty Python …
Die postapokalyptische Welt ist gar nicht so schlimm. Sicher, es gibt Mutanten. Aber für die Menschen in New Hope besteht der tägliche Überlebenskampf nicht so sehr aus der Suche nach Nahrung oder Medizin, viel schwieriger ist es, neue Spieler für ihre Kickball-Teams zu finden.
Dies macht es einem postapokalyptischen Krieger nicht einfach, Arbeit zu finden. Gott sei Dank ist da eine Armee von Mördern und Brandschatzern auf dem Weg in die friedliche Stadt, um sie dem Erdboden gleichzumachen. Nur eine Handvoll ausgebildeter postapokalyptischer umherziehender Krieger kann sie aufhalten.
Gleich zwei haben ihre Dienste angeboten. Einer von ihnen ist eingeladen, zu helfen. Der andere wird zurück in die Einöde geschickt. Doch haben die Stadtbewohner die richtige Wahl getroffen? Werden sie gerettet werden? Und was hat es eigentlich mit den SSB’s, den superschlauen Bären, auf sich?
Finden Sie es heraus, in MAD JERRY, einem rasanten Action- und Abenteuerroman, der in einer erschreckenden Zukunft spielt, die man allerdings nicht zu ernst nehmen sollte.
Fans von Terry Pratchett, Douglas Adams und Monty Python werden ihren Spaß an dieser Apokalypse haben.

Rezension:
Seit dem Fall nicht näher erläuterter Bomben vor 7 Jahren ist die amerikanische Zivilisation ins vor- bis frühindustrielle Zeitalter zurückgefallen. Während die großen Städte von Menschen verlassen wurden und jetzt die Heimat mutierter Wesen sind, leben die übriggebliebenen Menschen in den ländlichen Gegenden ein Leben, das dem des alten Wilden Westens nahekommt. Und dann gibt es da noch die rastlosen postapokalyptischen umherziehenden Krieger, die diesen Kleinstädten ihre Dienste anbieten. Allerdings wollen viele der Städte die Notwendigkeit dieser Hilfe nicht einsehen, denn sie wissen nur wenig von den umherziehenden, marodierenden Söldnertrupps, die sie bedrohen. Als dann zufällig gleich 2 postapokalyptische umherziehende Krieger ihre Dienste offerieren, hofft jeder der beiden, bleiben zu dürfen.
Ben Wallaceʼ Roman wirkt bei näherer Betrachtung nicht annähernd so karikatur- und parodiehaft, wie der Klappentext vermuten lassen könnte. Eine gesunde Portion Humor ist dem dystopischen Abenteuer trotzdem keinesfalls abzusprechen. Da sich die beiden ‚postapokalyptischen umherziehenden Krieger‘, die die Hauptcharaktere des Buches darstellen, ständig gegenseitig bezichtigen, nicht wirklich im Sinne der Orte, denen sie ihre Hilfe anbieten, zu wirken, steht lange Zeit die Frage im Raum, welcher beziehungsweise ob überhaupt einer von beiden eigene Interessen verfolgt. Mit der Einnahme ständig zwischen den beiden Protagonisten sowie weiterer Personen wechselnder Beobachterpositionen gelingt es dem Autor, die Handlung für den Leser beständig interessant zu halten. Insgesamt gesehen gelingt es ihm damit, einen unterhaltsamen Genre-Mix aus Endzeit-Drama, Abenteuer und Humor zu liefern, der Genre-Freunden empfohlen werden kann.

Fazit:
Diesem humorvollen Endzeit-Abenteuer gelingt es, Spannung mit Slapstick-Einlagen zu kombinieren.

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Das Leben in vollen Zügen

Britta Meyer
Das Leben in vollen Zügen

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Bahn-Erlebnisse

Klappentext:
Zwei humorvolle Kurzgeschichte über das Reisen mit der Deutschen Bahn
Chuck Norris hat Rücken
Piiiep. Weil es in dem rappelvollen Zug kaum Platz für Koffer und Taschen gab, hatte jemand sein Gepäck in den Gang gestellt, und zwar genau vor die sich normalerweise automatisch schließende Tür. War ich eigentlich die einzige, die der schrille Ton störte? Während ich über meine eventuelle Überempfindlichkeit sinnierte, erschien Chuck Norris, der Kollege von Blake Carrington. Chuck Norris hatte einen Ohrring und schlechte Laune.
Wie ich mich in einen Schaffner verliebte
Da erschien, wie ein Sonnenstrahl an einem besonders düsteren Tag, der Schaffner. Er sah mit seinen stahlblauen Augen Götz George ähnlich, nur war der Zugbegleiter viel dicker, viel jünger und viel freundlicher.

Rezension:
Auf einer Reise kann man einiges erleben. Wenn sie mit der Bahn erfolgt, gehören dazu auch Zusammentreffen mit mehr oder weniger gut gelaunten Mitreisenden und Bahnmitarbeitern.
In ihrer (Doppel-)Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe schildert Britta Meyer Erlebnisse, wie sie jeder Bahnreisende in überfüllten Zügen erleben kann. Dabei vergleicht sie die Menschen, die ihr begegnen, mit bekannten Schauspielern. Leider hält sich der Unterhaltungswert für den Leser in Grenzen. Um ein paar Minuten Leerlauf zu überbrücken, mag die Geschichte jedoch durchaus geeignet sein.

Fazit:
Auf wirklich interessante Ereignisse wartet man bei dieser Kurzgeschichte leider vergeblich.

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Anfängerglück

Dorit David
Anfängerglück

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1. kommt es anders und 2. als man denkt

Klappentext:
Eine humorvoll-erotische Kurzgeschichte
Brit ist Architektin, Mitte 30, Singlefrau und entschließt sich, einen Swingerclub zu besuchen. Möglichst weit weg, möglichst unerkannt. Nach anfänglichem Herumstromern in den neu eröffneten Hallen der „Fühlbar“, beginnt ein erotisches Abenteuer …

Rezension:
Weil es bei ihr beziehungsmäßig nicht so richtig läuft, entschließt sich eine Architektin, einen neu eröffneten Swingerclub zu besuchen. Was sie dort wirklich findet, hat mit Sex jedoch wenig zu tun.
Unerklärlicherweise ordnet der Verlag Dorit Davids Kurzgeschichte in die Rubrik „Erotik“ seiner booksnacks-Reihe ein. Trotz des Handlungsortes spielt Erotik darin jedoch keine nennenswerte Rolle. Leider passiert auch in anderer Hinsicht ziemlich wenig, sodass auch der gut lesbare Schreibstil der Autorin die Geschichte nicht retten kann. Für eine wirklich überzeugende (Kurz-)Geschichte fehlt eine richtige Handlung. Das überraschende Ende kann das leider nicht gänzlich ausgleichen.

Fazit:
Als Zeitvertreib ist diese Geschichte brauchbar, eine wirkliche Handlung gibt es jedoch leider nicht.

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Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

Jennifer Jensch
Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

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Verwandtschaften

Klappentext:
Das Leben von Niko und Alessa ändert sich schlagartig, als sie während einer Auseinandersetzung mit einem Fremden in eine andere Welt fliehen müssen. Nicht nur, dass die beiden sich dort ihren eigenen magischen Fähigkeiten stellen müssen, auch die Rückkehr nach Hause gestaltet sich schwierig. Denn die Königin verlangt, dass Niko und Alessa ihren Rollen in einer alten Prophezeiung gerecht werden. Wer ist diese Hexe, die sie aufsuchen sollen und was weiß sie über das gestohlene Amulett der Königin? Für Alessa und Niko beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch das magische Land.

Rezension:
Eigentlich wollte Niko zusammen mit seiner Freundin Alessa nur kurz bei seiner Großmutter nach dem Rechten sehen, weil er im Vorbeigehen ungewöhnliche Schatten sah. Überrascht stellt er fest, dass sich seine Oma einen magischen Kampf mit einem Fremden liefert. Ehe sie es sich versehen, landen Niko und Alessa durch ein magisches Portal in einer anderen Welt – in der man sie für ‚die Auserwählten‘ hält. Die Königin der fremden Welt erklärt ihnen höchstpersönlich, sie seinen die einzigen, denen es gelingen könnte, Kryptar, einen dunklen Magier, der diese Welt und wahrscheinlich auch die Heimat der beiden unfreiwilligen Helden gleich mit in den Untergang stürzen will, zu besiegen. Für die Beiden, die gerade ihr Abitur hinter sich gebracht haben, beginnt eine ‚Heldenreise‘, auf der sie nicht nur mehrfach um ihr Leben fürchten, sondern auch noch richtig zaubern lernen müssen.
Reisen in andere Welten und auch (mehr oder weniger) klassische Heldenreisen sind in der (Urban) Fantasy keine Seltenheit. Was Jennifer Jenschs Werk von der Mehrzahl ähnlicher Abenteuer abhebt, ist das Alter der Protagonisten. Diese sind volljährige junge Erwachsene und damit ein paar Jahre älter als der Genre-typische Durchschnitt. Für die Handlung spielt dies allerdings keine größere Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen, ähnlich gelagerten Geschichten gibt es hier allerdings nicht nur Schwarz und Weiß. Vielmehr wird im Handlungsverlauf zunehmend klar, dass auch die ‚Guten‘ nicht ganz unschuldig an den Vorkommnissen sind, dass auch der Schwarzmagier nicht völlig grundlos auf Rache sinnt.
Während „Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen“ inhaltlich überzeugen kann, muss man sprachlich beziehungsweise stilistisch leider ein paar Abstriche machen. Speziell die sehr häufige Benutzung des Wortes „sagte“ fällt hier auf. Auch weist der Test des Buchs recht viele Flüchtigkeitsfehler auf. Hier wäre eine gründliche Überarbeitung wünschenswert.

Fazit:
Auffälligstes Merkmal dieser Weltenreise ist das in diesem Subgenre mit jungen Erwachsenen in den Hauptrollen relativ seltene Alterssegment.

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Supertramp

Tamina-Florentine Zuch
Supertramp

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Einmal Hobo sein

Klappentext:
Ein Solotrip voller Abenteuer auf der Suche nach der absoluten Freiheit
Sechstausend Meilen in sechs Wochen, von New York bis nach San Francisco, von der Ostküste bis zur Westküste – und das auf Güterzügen, illegal als blinder Passagier, vollkommen auf sich allein gestellt: Tamina-Florentine Zuch hat es gewagt und sich im Sommer 2017 auf die Spuren der Hobos begeben, die in den 1920er- und 1930er Jahren millionenfach mit den Zügen durch Amerika getrampt sind, um sich von einer Feldarbeit zur nächsten transportieren zu lassen.
Die 27-jährige Fotografin begegnete faszinierenden Persönlichkeiten, die sich den Anforderungen einer rücksichtslosen Erfolgsgesellschaft widersetzen. Sie verbrachte Wochen unter freiem Himmel, erbettelte Geld und Essen, rauchte mit einem pensionierten Polizisten einen Joint und wurde an einem Tag beinahe von einer giftigen Schlange gebissen und von einem Redneck erschossen. Jeder Tag war ein Abenteuer und die Nächte erst recht.

Rezension:
Es gibt hierzulande bestimmt nicht wenige, die davon träumen, irgendwann mal eine ausgedehnte, lange USA-Rundreise zu unternehmen. Die wenigsten werden dabei aber auf die Idee kommen, eine solche Reise wie die Autorin in guter alter Hobo-Tradition als illegaler Fahrgast auf Güterzügen zu unternehmen. Dazu gehört schon ein gewisses Maß an Verrücktheit.
Gleich nach dem Flug nach New York sucht die Autorin Kontakt zu Obdachlosen, um Ratschläge und eventuell auch einen Reisekameraden zu finden. Obwohl sie beides bekommt, missfällt ihr dieser Reisestil bald, sodass sie jetzt auch größere Strecken als Anhalterin zurücklegt. Erst als sie auf andere Freizeit-Hobos trifft, die wie sie selbst nicht aus Not, sondern aus Abenteuerlust illegal auf Güterzügen reisen, scheint sie sich wirklich wohlzufühlen. Das merkt man als Leser dem Buch auch an, denn erst ab hier macht das Mitreisen auf dem Papier wirklich Spaß, während der Text zu Beginn – zumindest nach meinem Geschmack – zu oft auf die sozialen Probleme ihrer temporalen Reisegefährten eingeht. Erst bei den Erlebnissen mit Gleichgesinnten wird der Abenteuer-Charakter der Reise wirklich deutlich. Gemeinsam mit Seelenverwandten steigt allerdings auch die Risikobereitschaft der Autorin merklich an, die in mehrfacher Hinsicht an ihre Grenzen geht.

Fazit:
Ein außergewöhnlicher und interessanter Reisebericht einer Autorin, die offenbar das Extreme liebt.

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Verborgene Wesen IV

Iolana Paedelt, Ralf Kor, Laura Noll, Detlef Klewer, Thorsten Schmidt
Verborgene Wesen IV

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Keine lieben ‚Tierchen‘

Klappentext:
Verborgen vor dem Menschen und der wissenschaftlichen Entdeckung existieren auf unserer Welt noch Wesen, die man allenfalls dem Reich der Mythen und Legenden anrechnet. Wesen, die sich erfolgreich in einer Welt behaupten, die von Menschen dominiert wird. Einige sehr zurückgezogen in entlegenen Lebensräumen, andere verbreiten unter den Menschen Angst und Schrecken, um sich gegen diese zu verteidigen.
Folgen Sie den Autoren, wenn sich diese auf die Fährte dieser verborgenen Wesen begeben.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
„Jonah“ von Iolana Paedelt
„Süßes Blut“ von Ralf Kor
„Der Camazotz“ von Laura Noll
„Auf der Suche nach dem Oingobonk“ von Detlef Klewer
„Der Hügel“ von Thorsten Schmidt
Ob in den Tiefen des Ozeans, in der Umgebung des eigenen Wohnortes oder sogar im eigenen Garten, überall stoßen die Protagonisten der hier versammelten Kurzgeschichten auf sagenhafte Wesen. Gemeinsam ist all diesen ‚Tierchen‘, dass sie den sie begegneten Menschen nicht besonders freundlich gesinnt sind. So verwundert es nicht allzu sehr, dass 4 der in dieser Anthologie enthaltenen 5 Kurzgeschichten einen eher negativen Ausgang haben. Welches Zusammentreffen zu einem positiven Ausgang führt, wird hier natürlich nicht verraten.
Den Autoren gelingt es überwiegend, weniger bekannte kryptozoologische Tiere als Antihelden ihrer Geschichten ‚zu engagieren‘. Abgesehen von der Seeschlange waren mir alle vorkommenden Fabelwesen bisher unbekannt. Auch sonst waren mir die zugrundeliegenden Ideen weitgehend neu – etwas, was man im (Urban-)Fantasy-Genre nicht sehr oft behaupten kann. Der einzige erwähnenswerte stilistische Fehlgriff, der auffällt, ist, dass eine der Kurzgeschichten aus der Ich-Perspektive eines Protagonisten erzählt wird, der am Ende stirbt. Wie konnte er dann von seinen Abenteuern inklusive dem eigenen Tod berichten?

Fazit:
Diese Urban-Fantasy-Anthologie mit zahlreichen Horror-Elementen bewegt sich überwiegend abseits ausgetretener Pfade.

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Der zweite Schatten

Sabine Bürger
Der zweite Schatten

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Der gute Rat

Klappentext:
Ein zu realer Traum
Schon als Junge war Ulli begeistert von Autos. Kein Wunder, dass er – gerade volljährig und seinen Führerschein in der Tasche – als Kraftfahrer bei einem Tourismusunternehmen anheuert. Kurz vor einer Reise ins Gebirge wird er nächtelang von heftigen Alpträumen geplagt – bis der Reisetag plötzlich ansteht …

Rezension:
Als begeisterter Fahrer hat Ulli bei einem Busunternehmen genau den passenden Arbeitsplatz gefunden. Auf seine 1. größere Tour freut er sich schon lange. Doch plötzlich bekommt er alptraumartige Visionen. Sollte er vielleicht doch lieber auf die Fahrt verzichten?
Da das Cover von Sabine Bürgers booksnack vom Verlag mit dem Lable „Spannung“ geschmückt wird, dürften die meisten Leser einen Kurzkrimi erwarten, denn dieses Genre ist in dieser Reihe relativ häufig vertreten. Beim Lesen stellt sich jedoch schnell heraus, dass es sich bei dieser Geschichte vielmehr um Mystery handelt.
Die Autorin baut die Spannung in ihrer aus der Ich-Perspektive erzählten Kurzgeschichte gut auf. Allerdings wirkt das Geheimnis, dass Ullis Eltern ihm schließlich offenbaren, doch etwas unglaubwürdig. Wieso sollten sie ihm diese Information während seiner gesamten Kindheit und Jugend vorenthalten haben?

Fazit:
Eine unterhaltsame kurze Mystery-Story, die durch das Lable „Spannung“ allerdings falsche Erwartungen weckt.

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Die Abenteurer – 1 – Das magische Auge

Hubert H. Simon
Die Abenteurer – 1 – Das magische Auge

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Forscher als Schatzsucher

Klappentext:
DIE ABENTEURER – AUF DEN SPUREN DER VERGANGENHEIT:
Auch in unserer modernen Welt gibt es unzählige Rätsel. So ist bis heute das Geheimnis des Bermuda-Dreiecks ungelöst. Auch wurde bisher noch kein Hinweis auf die Existenz von Atlantis gefunden. Und welche Vorgänge verbergen sich hinter der Entstehung von Kornkreisen? Können tatsächlich alle UFO-Sichtungen auf optische Täuschungen zurückgeführt werden? Und gibt es irgendwo nicht doch ein „El Dorado“ zu entdecken?
Diesen und vielen anderen Rätseln sind die Abenteurer Thomas Ericson und Gudrun Heber auf der Spur. Egal, ob als dynamisches Duo oder in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen des A.I.M.-Teams, sie entschlüsseln antike Hinweise, erkunden atemberaubende Orte und bestehen tödliche Gefahren.
Doch nicht nur sie haben es auf die vergessenen Geheimnisse abgesehen. Verfolgt vom mysteriösen Professor Karney hetzen die Forscher über den ganzen Globus. Und dabei entpuppt sich ihr größenwahnsinniger Verfolger schnell als intelligenter Gegner: berechnend, eiskalt und immer tödlich …

DIE ABENTEURER – FOLGE 1: DAS MAGISCHE AUGE:
Bei einem Brand auf der Pazifikinsel Gardner wird eine bislang unerforschte Pyramide freigelegt. Die beiden Wissenschaftler Thomas Ericson und Gudrun Heber machen sich auf, ihre Geheimnisse zu lüften. Schnell ist klar, dass es hier weit mehr als eine alte Ruine zu entdecken gibt.
Doch sie begeben sich in höchste Gefahr. Denn in der Tempelanlage erwarten sie nicht nur ungeahnte Reichtümer und nie endender Ruhm, sondern auch tödliche Fallen, riesige Tempelwächter und ein uralter Mayafluch …
Und es kommt noch schlimmer: Auch der mysteriöse Professor Karney versucht, die alten Kostbarkeiten an sich zu reißen und das verlorengegangene Wissen für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Und Karney hat bereits einigen Vorsprung …
Die Abenteurer – Auf den Spuren der Vergangenheit: Ein rasanter Trip an atemberaubende Orte der Menschheitsgeschichte. Ein Wettlauf um nie endenden Ruhm, unermesslichen Reichtum und längst vergessene Geheimnisse. Spring auf und entdecke zusammen mit den Abenteurern die Rätsel der Vergangenheit!
Ein Muss für Fans von Indiana Jones, Clive Cussler und Matthew Reilly!

Rezension:
Als auf einer Insel im Pazifik überraschend eine Pyramide entdeckt wird, wollen die beiden Wissenschaftler Thomas Ericson und Gudrun Heber diese unbedingt schnellstmöglich untersuchen. Sie ahnen nicht, dass die Insel bereits in grauer Vorzeit vor rund 5000 Jahren von Angehörigen heute beinahe vergessener Völker besucht wurde. Schnell müssen die beiden Forscher jedoch feststellen, dass das Objekt ihrer Begierde von unerwarteten Wächtern beschützt wird.
Wow, der ‚Klappentext‘ dieses eBooks erreicht beinahe die Länge mancher Kurzgeschichte – und ist damit deutlich länger als meine Rezension. Sowohl dieser als auch das Cover lassen keinen Zweifel daran, dass es sich bei „Die Abenteurer“ um eine Art eBook-Heftroman-Reihe handelt. Leider muss man feststellen, dass die Rückblicke in ferne Vergangenheit die interessantesten Abschnitte dieses Abenteuers darstellen, während die Gegenwartshandlung fast jedem nur denkbaren Cliché, das man mit Heftroman-Abenteuern assoziieren könnte, entspricht. Anders ausgedrückt: eine Handlung nach Schema F. Auch wenn nach Abschluss dieses Bandes noch nicht alle Zusammenhänge aufgeklärt sind und dieser in einem klassischen Cliffhanger endet, hält sich die Lust, der Geschichte im nächsten Band weiter zu folgen, in Grenzen.

Fazit:
Die an sich brauchbare Idee wird leider von einer lustlosen Umsetzung nach Schema F zunichtegemacht.

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Rasmus und die Gilde der Propheten – 3 – Die Inneren Wege

Gereon Sand
Rasmus und die Gilde der Propheten – 3 – Die Inneren Wege

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Das Erwachen

Klappentext:
Das Brachfest hat begonnen! Annstein, die Stadt der Künste, kleidet sich in das Licht abertausender Lampions, um den Sommer zu verabschieden. Dichter- und Sängergilden duellieren sich in Wettstreiten, während das Brachfeuerwerk am Himmel erblüht und der Maskenkarneval in den Straßen tobt.
Hinter den Mauern der Prophetengilde hingegen werden jahrzehntealte Rechnungen beglichen. Propheten wie rivalisierende Diebesgilden setzen alles auf eine Karte, um die Machtverhältnisse in der Metropole neu zu ordnen. Rasmus, der sich im Annsteiner Elendsviertel verbirgt, gerät einmal mehr in den Strudel der Ereignisse und wird schließlich Zeuge, wie der lange vorhergesagte Wahrbringer erwacht …

Rezension:
Rasmus und seine Wahrträumerin Stella verstecken sich im Hoffend, dem Annsteiner Armenviertel. Noch können sie nicht ahnen, dass sie gerade hier in Lebensgefahr sind, denn der hinterhältige Wahrmeister Jovan will den Trubel des Brachfestes nutzen, um das ganze Viertel restlos zu zerstören. In der Nacht des Festes läuft jedoch einiges aus dem Ruder. Für keinen der Beteiligten kommt es so, wie er es erwartet hat. Bei den zahllosen Todesopfern fragt sich, wer überlegt – und wer nicht. Doch als der Morgen anbricht, erwacht der neue Wahrbringer. Und das ist nicht der, der sich selbst dafür hielt.
Wie es sich schon in Band 2 dieser Reihe andeutete, verdichten sich auch hier die unterschiedlichen Handlungsfäden weiter. Für den Leser beginnt sich aus der Vielzahl der Einzelhandlungen ein großes Bild zu formieren, während die diversen Protagonisten noch Probleme haben, ihre Position im großen Mosaik zu erkennen. Unterdessen muss der große ‚Strippenzieher‘ erkennen, dass ihm seine Fäden nach und nach entgleiten und er die sicher geglaubte Kontrolle über die von ihm angestoßenen Vorgänge verliert.
Nachdem im vorhergehenden Band das Fantasy-Element rund um Wahrprediger, Wahrschreiber und Wahrträumer den Kern der Handlung bildete, tritt diesmal die Action in den Vordergrund. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Auch Charakter, von denen man es eigentlich weniger erwartete, müssen plötzlich um ihr Leben fürchten. Dabei darf man nicht aus dem Auge verlieren, dass sich der Großteil der Ereignisse dieses mit 530 Seiten nicht gerade schmalen Buches im Zeitraum einer einzigen Nacht, der des Brachfestes abspielt.
Es fällt auf, dass das Erwachen des neuen Wahrbringers, der vermeintliche Höhepunkt der Tetralogie um „Rasmus und die Gilde der Propheten“, bereits hier in Band 3 erfolgt. Somit stellt sich die Frage, wie die spannenden und aufregenden Ereignisse im Abschlussband noch übertroffen werden können. Der vorliegende Band kann den aus seinen Vorgängern resultierenden Erwartungen jedenfalls mühelos gerecht werden. Auf Band 4 darf man gespannt sein.

Fazit:
Eine Überraschung jagt die nächste. Die Spannung lässt kaum mal für kurze Zeit nach.

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