Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

Anton Serkalow
Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Kavallerie rückt an

Klappentext:
Kennen Sie Custer? Natürlich, den die Sioux und Cheyenne am Little Big Horn River vernichtend geschlagen haben. Ja. Doch das war George Armstrong Custer. Kennen Sie Neil Armstrong Custer?
Nein?
Kein Wunder, denn seine Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des amerikanischen Bürgerkrieges.
Bei ihrer Jagd auf den Pinkerton-Agenten Horace Whittmore, zwingt ein Blizzard die Nachtjäger, zu einem außerplanmäßigen Halt und bringt sie auf die Spur dieses Mysteriums:
Eine Kavallerie-Einheit der Nordstaaten-Armee, die vor Jahren einen grausigen Pakt mit einem finsteren Wesen einging und seitdem immer noch Krieg führt. Und sie besitzen eine Macht, die selbst den Vampir und den Gestaltwandler an ihre Grenzen bringt.

Rezension:
Montana, California, Louisiana – obwohl der Bürgerkrieg seit Ewigkeiten vorbei ist, tauchen bei ehemaligen Soldaten unerwartete Besucher auf, die ein Kriegsgericht abhalten wollen. Natürlich werden alle Besuchten zum Tod verurteilt, die Urteile sofort vollstreckt. Jegliche Gegenwehr bleibt erfolglos, denn der ‚Gerichtshof‘ besteht aus Geistern. Unterdessen wird irgendwo im Wilden Westen eine Postkutsche überfallen. Als die beiden Nighthunter vorbeikommen, können sie gerade noch den letzten Mord verhindern, doch dann taucht auch hier die Geisterarmee auf und erhebt Ansprüche an einem der Ganoven. Schnell wird den Nighthuntern ein Zusammenhang mit dem kalendarischen Datum klar.
Im nunmehr 3. Band seiner Western-Horror-Fantasy-Reihe um die „Nighthunter“ lässt Anton Serkalow seine Helden nach Ghulen (Band 1) und Zombies (Band 2) auf Geister treffen. Dass die Menschen, denen die Protagonisten zu Hilfe kommen, diesen nicht besonders viel Vertrauen entgegenbringen, ist der Leser mittlerweile schon gewohnt. Diesmal bietet der Autor allerdings auch erste Einblicke ins Vorleben der ungewöhnlichen Gefährten. Wie genau sie zu Vampir und Gestaltwandler wurden und wie sie zusammenfanden, bleibt vorläufig jedoch noch ein Rätsel.
Der gelungene, humorvolle Stil und der Genre-Mix machen diese gelungene Reihe weiterhin lesenswert.

Fazit:
Das Bild des von einem Vampir und einem Gestaltwandler beschützten Wilden Westens bildet zunehmend ein Ganzes.

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– Blick ins Buch –
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Nighthunter – 2 – Die Zombies von Pine Hill

Anton Serkalow
Nighthunter – 2 – Die Zombies von Pine Hill

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der alte Indanerfriedhof

Klappentext:
Es war einmal im Wilden Westen …
Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys. Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse. Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte der Gestaltwandler Geistwolf stellen sich gegen das drohende Unheil. Die »Nighthunter«. Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.
Die Toten erheben sich und fallen über die Einwohner des beschaulichen Städtchens Pine Hill her. Normalerweise Fremden nicht besonders gastfreundlich gesonnen, kommt ihnen die Ankunft der Nachtjäger Louis Royaume und Geistwolf in dieser Situation gelegen. Nach anfänglichem Zögern bitten sie die beiden um Schutz. Doch bald stellt sich heraus, dass der Preis für den Beistand schrecklicher sein könnte als die Bedrohung durch die Zombies. Denn in dieser Stadt ist niemand frei von Schuld.

Rezension:
Zuerst erwischt es eine auf einer abgelegenen Farm lebende Familie, doch schon bald wird ganz Pine Hill von Zombies bedroht. Und obwohl hier viele Bürgerkriegsveteranen leben, sind sie dieser Bedrohung gegenüber machtlos. Da trifft es sich gut, dass die beiden Nighthunter in die Stadt kommen. Trotzdem die beiden der Bevölkerung nicht besonders sympathisch erscheinen, werden sie engagiert, um das Problem zu lösen. Wie sich herausstellt, sind manche Bewohner des Städtchens nicht ganz unschuldig am Zombieproblem.
Nachdem Anton Serkalow die beiden Protagonisten seinen Lesern im 1. Band der Reihe („Die Nacht der Ghule“) vorgestellt hat, lässt er sie hier etwas in den Hintergrund treten. Der Fokus liegt diesmal eher auf den Bewohnern des von Zombies bedrohten Städtchens. Die eigentlichen Helden der Reihe treten dagegen erst relativ spät in Erscheinung. Deren ‚Ermittlungsarbeiten‘ offenbaren dann jedoch überraschenderweise, dass zumindest einige der Bedrohten alles andere als unschuldig am Problem sind.
Lebende Menschen, die eine (wenn hier auch lokale) Zombie-Apokalypse verschulden, trifft man im Horror-Genre nicht ganz so oft. Allerdings kann man die „Nighthunter“-Reihe auch kaum als reinrassigen Horror einstufen. In vielerlei Hinsicht stehen auch Western-Elemente im Vordergrund, nicht zu vergessen eine Prise Humor, die das ganze würzt. Im 2. Band gesellen sich auch noch ein paar ernstere Gedanken dazu. Die Kombination macht diese Reihe, verbunden mit einem gut lesbaren Stil, zu einer unterhaltsamen Lektüre für Fans derartigen Genre-übergreifenden Lesestoffs, wobei dieser Band sogar noch etwas mehr überzeugen kann als der Vorgänger.

Fazit:
Mit Band 2 läuft sich die „Nighthunter“-Reihe warm. Das Bild dieser Welt rundet sich zunehmend ab.

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Nighthunter – 1 – Die Nacht der Ghule

Anton Serkalow
Nighthunter – 1 – Die Nacht der Ghule

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die geheimnisvolle Fracht

Klappentext:
Es war einmal im Wilden Westen …
Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys.
Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse.
Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte der Gestaltwandler Geistwolf stellen sich gegen das drohende Unheil.
Die »Nighthunter«.
Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.
»Nighthunter« – die neue Serie. John Sinclair trifft Lassiter. Eine spannende Mischung aus Horror und Western, mit einem Hauch Fantasy. Garantiert ohne »Romance«!
Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und endet ohne Cliffhanger. Quereinsteigen ist also möglich. Da die Geschichten aber auf einander aufbauen, macht es mehr Spaß, sie in der erschienenen Reihenfolge zu lesen.
Was transportiert der Nachtzug, dass sich gleich mehrere Parteien dafür interessieren? Die McKenzie-Bande, ein Pinkerton-Agent ebenso wie die »Nighthunter«.
Doch der geplante Überfall auf den Zug artet in eine Katastrophe aus. Denn etwas ist in diesem Zug. Etwas, das vielleicht nie hätte geweckt werden dürfen.
Und das ist erst der Anfang!

Rezension:
Der wilde Westen. Doch nicht Revolverhelden sind die größte Gefahr für die sich hier langsam entwickelnde Zivilisation. Zombies und andere Wesen machen die Gegend unsicher. Gegen die können die Menschen wenig ausrichten. Zum Glück gibt es jedoch auch andere Gegner des Bösen. Der Vampir Royaume und sein Freund, ein indianischer Formwandler, tun alles, um die bösartigen Geschöpfe abzuwehren.
Heftromanreihen existieren sowohl im Fantasy- beziehungsweise Horror- als auch im Western-Genre schon seit Jahrzehnten. In den letzten Jahren verlagert sich die Kultur derartiger Kurzroman-Reihen zunehmend in den eBook-Bereich. Mit „Nighthunter“ legt Anton Serkalow nun eine neue eBook-Reihe vor, die die oben genannten Genres miteinander verknüpft. Mit einem Vampir und einem Werwolf-artigen Menschen, der seine Gestalt jedoch unabhängig von der Mondphase nach Wunsch verändern kann, als Protagonisten-Duo schlägt diese Reihe jedoch von Beginn an eine ungewohnte Richtung ein. Dass sowohl Prota- als auch Antagonisten aus dem Bereich der ‚Wesen‘ stammen, ist eine in der entsprechenden Literatur relativ seltene Konstellation. Basierend auf diesen 1. Band verspricht diese Reihe durchaus ungewöhnliche und interessante Wege zu gehen.
Während der Plot dieses eBooks in seiner Neuartigkeit durchaus vielversprechend ausfällt, könnte der Stil des Autors noch etwas Feinschliff vertragen. Negativ fällt hier vor allem auf, dass der Autor – wohl um häufige Wiederholungen zu vermeiden – beinahe jede Person wechselweise mit mehreren Begriffen bezeichnet. So wird der Hauptprotagonist im Text abwechselnd mit „Royaume“, „der Vampir“, „der Weiße“ und „der Nachtjäger“ bezeichnet. Das verwirrt besonders am Anfang, und es dauert einige Seiten, bis der Leser begreift, dass alle diese Bezeichnungen zur selben Person gehören. Bei seinem indianischen Begleiter verhält es sich ähnlich. In diesem Punkt sollte der Autor in kommenden Bänden noch etwas nachbessern.*

* Wie ich mittlerweile erfuhr, hat der Autor in diesem Kritikpunkt im Rahmen einer Überarbeitung schon nachgebessert.

 

Fazit:
Der Auftakt dieser neuen Horror-/Fantasy-Western-Reihe kombiniert bekannte Grundideen zu einem neuartigen Ganzen.

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Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

Freder van Holk
Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Ein Maya aus Atlantis

Klappentext:
Dieses Buch enthält folgende Bände:
Ein Mann fällt vom Himmel
Kampf um die Sonnenstadt
Die schwebende Burg
Die Krone der Khmer
Die Bände der Sun Koh Leihbuch-Sammlung enthalten jeweils 4-5 (von insgesamt 37) Sun Koh Abenteuern in der Version der Leihbuch-Ausgabe aus den 1950er Jahren. Diese unterscheidet sich von der 37bändigen Sun Koh Taschenbuch-Ausgabe (aus den 1970er Jahren) durch einen erheblich höheren Umfang pro Roman. Beide Versionen des Stoffes weisen wiederum inhaltliche Differenzen zu der 150bändigen Heft-Erstausgabe in den 1930er Jahren auf.
Sun Koh – Er war der Sohn der Sonne, dazu ausersehen, das Erbe eines sagenhaften Kontinents anzutreten. Die berühmte phantastische Abenteuerserie aus den dreißiger Jahren erscheint jetzt wieder neu. SUN KOH hat Millionen begeistert, er wird auch die heutige Generation mit seinen atemberaubenden Abenteuern in seinen Bann schlagen. Denn SUN KOH ist von zeitloser Aktualität – so zeitlos wie die Sonne, aus der er kommt.

Rezension:
Wie aus dem Nichts taucht mitten in London ein Mann auf, der lediglich einen Schlafanzug trägt. Dieser verfügt zwar über außergewöhnliche geistige und körperliche Fähigkeiten sowie ein umfassendes Wissen auf unterschiedlichsten Fachgebieten, weiß außer seinem Namen, Sun Koh, aber nicht das geringste über seine eigene Vergangenheit. Innerhalb kurzer Zeit gelingt es ihm, sowohl Freunde zu gewinnen als sich auch Feinde zu schaffen. Schnell steht fest, dass Sun Kohs Weg vorerst zu Maya-Ruinen in Mexiko führt. Aber auch hier wird er nicht von allen mit offenen Armen begrüßt.
Wie bereits der Klappentext verrät, haben Sun Kohs Abenteuer aus der Feder von Freder van Holk (wobei sich hinter diesem Pseudonym der Autor Paul Alfred Müller versteckt) eine bewegte Geschichte hinter sich. Mehrfach überarbeitet und neu aufgelegt fanden anscheinend auch größere inhaltliche Anpassungen an den jeweiligen Zeitgeschmack statt. Da ich allerdings nur dieses Reprint (falls man das bei einer eBook-Neuveröffentlichung überhaupt so nennen kann) kenne, kann ich selbst nichts Näheres zu diesen Veränderungen sagen.
Stilistisch entspricht die Geschichte dem, was man bei Heftroman-Reihen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erwartet. Der praktisch unbezwingbare Held überflügelt mit seinem geistigen und körperlichen Können alle anderen und wird von allen Angehörigen der ‚guten Seite‘ sofort oder nach sehr kurzem Zögern als großes Vorbild akzeptiert, dem bereitwillig gefolgt beziehungsweise zugearbeitet wird. Die bloße Nennung seines Namens genügt, dass selbst Polizisten seinen Worten sofort uneingeschränkt Glauben schenken. Derartige Protagonisten sind in der modernen Literatur natürlich nicht mehr modern. Wirklich glaubhaft waren sie wohl schon damals nicht. Inhaltlich pendelt die Handlung (zumindest in den hier versammelten 4 Bänden) zwischen Urban Fantasy, SciFi, Krimi, Western, Abenteuer und bei genauer Analyse wohl noch einigen anderen Genres. Was es allerdings überhaupt nicht gibt, ist eine Charakterentwicklung. Auch bei den Nebenfiguren ist trotz wiederholt überstandenen Lebensgefahren keinerlei Reifungs- und Erkenntnisprozess erkennbar.
Leider lässt der Text auch viele Fragen unbeantwortet. Wieso alle den Protagonisten als rechtmäßigen Erben der Mayakultur und der mit dieser verbundenen Funde anerkennen, bleibt genauso offen wie die Frage, weshalb man in ihm den rechtmäßigen König des untergegangenen Atlantis sieht.
Der Autor hatte zweifellos Erfahrung darin, gut lesbare und dem Massenmarkt gerecht werdende Texte zu verfassen, die oben genannten inhaltlichen Schwachstellen schränken den Lesegenuss aber doch deutlich ein. Eventuell ist auch nur der Zeitgeschmack über solche Aneinanderreihungen von Abenteuern überragender Helden hinweggegangen.

Fazit:
Ein unbesiegbarer Held überwindet alle Gefahren – viel mehr echte Handlung gibt es aber leider nicht.

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auch als eBook für alle anderen Reader bei Weltbild oder bei Hugendubel
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Barathrum – Omnibus 1

Nikolaus Jankowitsch
Barathrum – Omnibus 1

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Die Reize von Vegas

Klappentext:
Im Jahr 2051 wird die Erde von weltweit auftretenden Naturkatastrophen und verheerenden Kriegen verwüstet – die Menschheit findet sich am Rand der Auslöschung wieder. Dieser Moment gilt als Beginn einer neuen Zeitrechnung: der Stunde Null. Amerika, 30 Jahre danach: Die Überlebenden der Stunde Null trotzen fernab ehemaliger Großstädte der feindseligen Umwelt voller Banditen, Mutanten und anderer tödlicher Lebewesen – mit nur einem Ziel: Überleben. Joshua – ein einsamer Drifter, dessen Augenmerk einzig ihm allein gilt – gelangt ungewollt von einer haarsträubend gefährlichen Situation in die nächste und sieht sich plötzlich gezwungen, gegen seine eigenen Regeln und Prinzipien zu handeln. Wird er in dieser Welt schaffen, was seit der Stunde Null undenkbar schien: Das Wohl anderer über das Eigene zu stellen? Im ersten Sammelband sind die Bände „Barathrum: Apokalypse“ und „Barathrum: Eskalation“ der Barathrum-Reihe enthalten, welche LeserInnen einen guten Einstieg in die Welt von Barathrum geben sowie die Geschehnisse rund um die Schlacht um Vegas einleiten. Eine Frage werden sich LeserInnen oft stellen: wie würde ich mich verhalten?

Rezension:
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Naturkatastrophen und Kriege haben sie weitgehend zerstört. Wo sich heute die USA befinden, dehnen sich Wildnis und Ruinen aus. Hier können nur die Härtesten überleben. Joshua ist einer von ihnen. Obwohl er sich – wie die meisten Überlebenden – eigentlich nur um sein eigenes Wohl schert, wird er unfreiwillig zum Helden. Das bringt ihm natürlich einige Vorteile, führt aber auch dazu, dass er, um seinen Heldenstatus nicht zu riskieren, immer wieder aktiv werden muss. Das führt Joshua von einer Gefahr in die nächste.
In diesem „Omnibus 1“ genannten Sammelband vereint Nikolaus Jankowitsch die Teile 1 („Apokalypse“) und 2 („Eskalation“) seiner bisher 4 Bände umfassenden Endzeit-Abenteuer-Reihe „Barathrum“. In dieser versetz er Western-Elemente in eine post-apokalyptische Welt und würzt das ganze mir detailliert beschriebenen Gewaltszenen, ein bisschen Military und einer Prise SciFi. Details zur Handlung der beiden enthaltenen Bände sowie meine Kommentare dazu sind in meinen Einzelrezensionen beider zu finden.

Fazit:
Dieser Omnibus ‚befördert‘ die beiden auch separat erhältlichen Bände 1 und 2 der post-apokalyptischen „Barathrum“-Reihe.

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Gus Masters – 1 – Lilith

Andreas Kohn
Gus Masters – 1 – Lilith

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Zombies im Wilden Westen

Klappentext:
Kriegsveteran Gus Masters führt im Jahr 1869 einen der letzten Siedlertrecks nach Westen, als dieser von wahnsinnig gewordenen Gestalten angegriffen wird. Die Angreifer scheren sich weder um Schmerzen noch um schwere Verletzungen, und sie scheinen weder lebendig noch wirklich tot zu sein. Nur mit Mühe und Not können sich die Überlebenden in den nächsten Ort retten. Doch auch hier geraten Gus Masters, die Siedler und nun auch Gumbles Bewohner mit den Horrorgestalten aneinander – und ihre Opfer reihen sich sogleich in das Heer der Untoten ein. Dann tauchen merkwürdige Fremde auf, die eine unglaubliche Geschichte zu erzählen haben, und ein Kind mit geheimnisvollen Kräften wird geboren, um das ein erbarmungsloser Kampf entbrennt.

Rezension:
Gus Masters ist ein Veteran des Westens. Für eine gute Bezahlung führt er einen überwiegend aus Frauen und Kindern bestehenden Trek nach Oregon, wo diese ihre Männer beziehungsweise Väter wiedertreffen wollen. Unterwegs wird der Trek jedoch von Eisenbahnarbeitern angegriffen, die sogar gegen Gewehrschüsse weitgehend immun zu sein scheinen. Schnell stellt sich heraus, dass es Untote sind. Obwohl ihnen zunächst die Flucht gelingt, folgt ihnen das Grauen in die nächste Stadt. Der Sheriff dort ist mit der Situation völlig überfordert. So müssen Gus und ein paar zuverlässige Helfer die Sache in die Hand nehmen. Der Trek zieht unterdessen ohne seinen Führer weiter. Niemand ahnt, dass ein paar in Kämpfen oberflächlich Verletzte das Grauen schon in sich tragen. Die Wahrheit über das Übel wissen Fremde, mit denen niemand rechnet.
Western, Zombie-Horror, SciFi, gewürzt mit einer Prise Humor – und das alles in einer einzigen Geschichte. Dass Andreas Kohns „Gus Masters“-Reihe ungewöhnlich ist, braucht man da wohl nicht ausdrücklich zu betonen. Auch wenn man es zunächst bezweifeln könnte, muss man eindeutig sagen, dass dieser Genre-Mix ausgezeichnet funktioniert.
Zumindest in diesem Band steht dabei der Titelheld weit weniger im Zentrum des Geschehens, als man bei einer nach ihm benannten Reihe erwarten könnte. Der Fokus liegt über weite Strecken auf anderen Personen. Da die Handlung allerdings häufig zwischen unterschiedlichen Schauplätzen wechselt, ist dies auch kaum verwunderlich. Ein Protagonist, der zuerst wie ein unwichtiger Nebencharakter wirkt, wird im Laufe der Geschichte sogar zu einer zentralen Figur.
Zusammenfassen kann man feststellen, dass diese doch sehr außergewöhnliche Idee überzeugend umgesetzt wurde. Auf die Fortsetzung(en) kann man gespannt sein.

Fazit:
Dieser wilde Genre-Mix aus Western, SciFi und Horror funktioniert überraschen gut. Daumen hoch!

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Lust auf noch mehr Gespenster? „Arthur Degenhard“, Band 2 der Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ ist jetzt erhältlich.
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Die Tochter des Uhrmachers

Kirsten Weiss
Die Tochter des Uhrmachers

(Übersetzung Gabriele Westphal)

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Das Geheimnis des Journals

Klappentext:
Mit Volldampf voraus.
Kalifornisches Territorium, 1848. Gold wurde entdeckt, und ein Dorf namens San Franzisco ist wie leergefegt, weil alle Männer dem Rausch verfallen den Ort verlassen haben. Dampfbetriebene Technologie steckt noch in den Kinderschuhen.
Die neunzehnjährige Engländerin Sensibility Grey hat ihre Kindheit und Jugend damit verbracht, im Labor ihres Vaters zu spielen und dabei die feine englische Lebensart verpasst. Aber als ihr Vater völlig verarmt stirbt, wird sie nach San Franzisco in die Obhut eines Onkels geschickt, den sie noch nie im Leben gesehen hat.
Das kalifornische Territorium hält so viele Gefahren bereit, dass selbst die unbezähmbare Miss Grey an ihre Grenzen stößt. Verfolgt von Regierungsagenten, einem Geheimbund und dem rätselhaften Mr. Night muss Sensibility die seltsamen Aufzeichnungen ihres Vaters entziffern, nicht ahnend, dass sie damit die Welt für immer verändern wird.
Zauber, Zorn und Zerstörung. DIE TOCHTER DES ERFINDERS ist ein Pre-Steampunk-Roman voller Spannung, der im kalifornischen wilden Westen zur Zeit des Goldrausches spielt.

Rezension:
Nach dem Tod ihres Vaters reist Sensibility zu ihrem ihr unbekannten Onkel nach California. Ohne Mutter ist sie nie als feine Dame erzogen worden, sondern hat viel von der Arbeit ihres Vaters als Uhrmacher und Erfinder gelernt. Doch als das Schiff in San Franzisko (diese Schreibweise wird im kompletten Buch verwendet) ankommt, ist die Stadt beinahe männerlos, denn in den Bergen wurde kürzlich Gold gefunden. Fast ausschließlich Frauen, Kinder und verlassene Schiffe gibt es hier noch. Von Sensiblilitys Onkel ist keine Spur zu finden. Dafür scheinen auffallend viele andere Leute zu wissen, wer sie ist, und sie schon zu erwarten. Alle diese machen ihr mehr oder weniger offen klar, dass sie die Aufzeichnungen ihres Vaters – eine der wenigen Dinge, die sie vor seinen Gläubigern Retten konnte – wollen. Schon bald weiß Sensibility nicht mehr, wem sie vertrauen kann, gehen die verschiedenen ‚Interessenten‘ doch nicht gerade auf die ‚vornehme englische Art‘ vor. Und ihr Onkel ist deren Geisel.
Worum handelt es sich bei „Die Tochter des Uhrmachers“? Am besten könnte man dieses Buch wohl als ein Steampunk-Western-Abenteuer mit Fantasy-Elementen bezeichnen, wobei Steampunk und Western abwechselnd in den Vordergrund treten, während die Fantasy eher eine Nebenrolle spielt. Gerade dieser Genre-Mix, der in keine Schublade so richtig hineinpasst, macht den Reiz dieses Buches aus. Wird die junge Frau in dem Land, das nicht mehr spanisch/mexikanisch, aber auch noch nicht so richtig US-amerikanisch ist, die richtigen Entscheidungen treffen? Wird sie den richtigen Leuten vertrauen? Und was steckt eigentlich wirklich hinter den Aufzeichnungen ihres Vaters? All diese Fragen garantieren viel Spannung. Zusammen mit dem gelungenen Handlungsaufbau und einem gut lesbaren Schreibstil entsteht so eine gelungene Story für alle Leser, die auch mal die Grenzen ihres Lieblingsgenres überschreiten können. Hinzugefügt sei, dass die Autorin viel Wert auf historische Genauigkeit (abgesehen natürlich von den Steampunk- und Fantasy-Elementen) legt und auf bewusste Abweichungen im Nachwort ausdrücklich hinweist.
Im englischen Original, wo der Titel „Steam and Sensibility“ lautet, gibt es bereits 2 weitere Teile um Sensibility Greys Abenteuer. Somit bleibt nur zu hoffen, dass diese demnächst auch auf Deutsch erscheinen.

Fazit:
Steampunk, Western, Adventure und Fantasy – und das alles im selben Buch. Wer eine solche Mixtur mag, sollte diesem Buch einen Blick gönnen.

Blick ins Buch

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Revolver Tarot

R. S. Belcher
Revolver Tarot

 (Übersetzung: Dennis Frey)

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Der große Wurm im Silber-Berg

Klappentext:
Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Der Sheriff trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln. Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung.
Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.

Rezension:
Jim ist 15 – und auf der Flucht, weil er steckbrieflich gesucht wird. Mitten in der Wüste scheint die Flucht zu Ende zu sein, als ihm und seinem Pferd das Wasser ausgeht. Der Halbindianer Mutt, Deputy in der einsamen Stadt Golgotha inmitten des Wilden Westens, findet beide gerade noch rechtzeitig. Doch in dieser Stadt gehen eigenartige Dinge vor sich. Unheimliches geschieht hier, wird von den meisten Einwohnern jedoch aus Gewohnheit ignoriert. Fast jeder hier scheint Geheimnisse zu haben.
Der Autor dieses Fantasy-Westerns, R. S. Belcher, lässt dich zunächst recht viel Zeit, die wichtigen Charaktere vorzustellen und auch deren Vergangenheit gründlich zu durchleuchten. Neben Jim lernt der Leser auf diese Weise auch verschiedene Einwohner Golgothas näher kennen – und erfährt so manches, was auch deren engste Freunde und Nachbarn nicht ahnen. Bis hier behält eindeutig das Westernelement die Oberhand, bevor im weiteren Verlauf die Fantasy in den Vordergrund tritt. Viele Handlungsstränge, die bisher nichts gemeinsam zu haben scheinen, treffen jetzt zusammen. Im Finale geht es um nichts Geringeres als die weitere Existenz nicht nur Golgothas, sondern des ganzen Universums. Diese Erzählweise kann durchaus begeistern, erschließen sich dem Leser die Zusammenhänge so doch sehr eindrucksvoll und überraschen logisch.
Der Klappentext spricht von einem Abenteuer aus Western, Steampunk und Fantasy. Während Western und Fantasy in der Handlung jedoch tragende Rollen spielen, kommen Steampunkelemente praktisch überhaupt nicht vor. Im ganzen Buch kommt kein einziges Gerät vor, dass per Dampfkraft angetrieben wird. Lediglich ein einziges Gerät, das für die eigentliche Handlung jedoch keine nennenswerte Rolle spielt, könnte man zumindest ansatzweise in Richtung der Steampunk-Kultur deuten. Reine Steampunk-Fans sind hier also nicht gut aufgehoben. Lesern, deren Interesse primär auf außergewöhnlichen Fantasy-Geschichten liegt, kann „Revolver Tarot“ dafür um so mehr empfohlen werden.

Fazit:
Fanrasy im Wilden Westen – für Genre-Interessierte bekommt „Revolver Tarot“ eine eindeutige Leseempfehlung.

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