Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Frauke Besteman
Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Das Schwert des Ordens

Klappentext:

Im Wettlauf mit der Zeit begibt sich Daria auf die Suche nach dem sagen­um­wobenen Schwert Cali­burn. Nach den zutiefst erschüt­ternden Ereig­nissen vor einigen Wochen hat sich Darias Leben dras­tisch ver­ändert, aber dieses Mal hat sie sich bewusst dazu ent­schie­den. Die ihr vom Rat des Ordens aufer­legte Strafe gibt ihr die Mög­lichkeit, sich auf die Suche nach der einzi­gen Waffe zu begeben, die ihrem Erz­feind gefähr­lich werden kann. Doch das mäch­tige Ver­botene Arte­fakt war nicht um­sonst ein ganzes Jahr­tausend unauf­findbar, denn nur, wer sich würdig erweist, wird Cali­burn finden.

Caliburn ist der fünfte Teil der Forbidden Artefacts Reihe und sollte nicht ohne Kennt­nis der vorher­gegang­enen Bände gelesen werden.

Rezension:

Als Assistentin der Großmeisterin steht Daria fast ständig unter derer Über­wach­ung. Aller­dings hat sie dadurch auch ein paar Frei­heiten. Plötz­lich soll sie sogar aus dem Gral trinken, um die benö­tigten Fähig­keiten zu erlangen, für die Groß­meisterin Cali­burn – auch als Excali­bur bekannt – zu finden. Daria ist dem Auftrag nicht abge­neigt, will sie das Schwert doch gerne selbst benut­zen, um Noah zu richten. Doch wird sich ein Schluck aus dem Kelch mit ihren Nanito­zyten ver­tragen?

Frauke Bestemans lässt den 5. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „For­bidden Arte­facts“ wieder direkt an den Vor­gänger („Der Gral“) anschlie­ßen. Die am Ende letzteren Bandes ausge­sprochene Bestra­fung kommt der Prota­gonistin sogar zugute, bietet sie ihr doch sehr bald die Möglich­keit, sich sogar offiziell auf die Suche nach der von ihr erhoff­ten Waffe zu machen. Dabei unter­scheidet sich dieser Band deut­lich von den bis­herigen, denn die Handl­ung besteht zu einem erheb­lichen Teil aus der Absol­vierung von Prü­fungen, um sich als würdig zu erweisen. Leider erreicht diese ‚Prü­fungs-Tour‘ nicht ganz den Span­nungs­pegel, den der Leser von der Reihe gewohnt ist. Das Ende kann dann mit einer erneuten uner­warteten Wen­dung aber wieder ver­söhnen. Ganz neben­bei erfährt die Prota­gonistin erneut über­raschende Neuigkeiten ihres Stamm­baums, die noch Bedeu­tung für die kom­mende Hand­lung bekom­men dürften.

Stilistisch bleibt sich die Autorin – wie in einer so weit fort­geschrit­tenen Reihe natür­lich nicht anders zu erwarten ist – treu. Gerade nach der Wen­dung, mit der dieser Band abschließt, bleibt es span­nend. Wohin könnte der zukünf­tige Weg der Prota­gonistin führen?

Fazit:

Trotz eines etwas schwächelnden Mittelteils bleiben Darias Erleb­nisse ‚zwi­schen den Stühlen‘ höchst interes­sant.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Ben Aaronovitch
Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Übersetzung: Christine Blum

Das Leben der Randfiguren

Klappentext:

Polter- und andere Geistern

Ein kaffeesüchtiger Zauberer, eine modische Entgleisung von histori­schen Aus­maßen, eine Groß­mutter auf Ab­wegen, eine Hoch­zeit mit magi­schen Gästen und erstaun­lichen Folgen – auf Peter Grant, den Exper­ten der Lon­doner Polizei für pflege­intensive Fluss­göttinnen, wartet jede Menge Arbeit. Und auf alle Fans der ‚Flüsse von London‘-Serie jede Menge Spaß!

Rezension:

Eine Inhaltsangabe dieses Buches zu machen, erweist sich als schwer beziehungs­weise un­möglich. Und das hat einen Grund. Nach dem Erfolg seiner Roman-Reihe um den Zauber­lehr­ling und Poli­zisten Peter Grant hat Ben Aarono­vitch schon vor einiger Zeit begon­nen, zusätzlich Novel­len (oder Kurz­romane, wie der deut­sche Verlag dtv sie nennt) aus dieser Welt zu ver­öffent­lichen. Auf Deutsch sind bisher „Geister auf der Metro­polian Line“ und der deut­sche Ableger „Der Oktober­mann“ erschie­nen. Nicht zu ver­gessen auch die Graphic Novels, mit denen ich aber noch keine nähere Bekannt­schaft gemacht habe. Zusätz­lich gestal­tete er für eine briti­sche Buch­handels­kette Sonder­ausgaben der Romane, die jeweils eine zusätz­liche (Bonus-)​Kurz­geschichte ent­halten. Genau diese und andere Kurz­geschich­ten liegen in diesem Band jetzt als Sammlung vor. Nur in etwas der Hälfte tritt Peter als der eigent­liche Prota­gonist der Reihe über­haupt in Erschei­nung. In den Rest­lichen rücken Neben- oder sogar Rand-Charak­tere in den Fokus. So bekom­men hier beispiels­weise Peters Cousine Abigail oder die deut­sche Poli­zistin Vanessa Som­mers ihre eigenen Geschichten.

Nun kann man sich natürlich fragen, welchen Sinn diese Kurz­geschichten im Rahmen der Flüsse-von-London-Welt haben. Ich würde sie als (sehr) amü­santen Snack für Fans beschrei­ben, der interes­sante Ein­blicke über den Teller­rand der Haupt­geschichte hinaus bietet. … und die Pause bis zum nächsten grö­ßeren Werk über­brückt. Interes­sant sind sie für Fans allemal. Dass das, was wir in den kleinen Story-Häppchen erfahren, eine größere Bedeu­tung für den Gesamt­plot bekommt, dürfte aller­dings kaum zu erwarten sein. Die Vor­bemer­kungen, die der Autor zu jeder Geschichte macht, erweisen sich übrigens auch als interes­sant. Neben der zeit­lichen Ein­ord­nung der jewei­ligen Kurz­geschichte erfährt der Leser hier näm­lich auch einige Hinter­gründe, die durch­aus auch die Haupt­geschichte betreffen.

Fazit:

Ein Bonbon für alle Peter-Grat-Fans, in dem wir auch mal erfahren, was seine Mit-Charak­tere über ihn denken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Totenbändiger – 14 – Die Abstimmung

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 14 – Die Abstimmung

Platzangst

Klappentext:

Sky und Connor begeben sich zu Emilia Flemming, deren Vater einst Nach­for­schungen zu Cyrus Ken­wick anstellte, dann aber plötz­lich ver­starb. Besitzt seine Tochter viel­leicht trotz­dem noch wert­volle Infor­matio­nen, die den Hunts weiter­helfen könnten?

Außerdem steht der Tag der Entscheidung im Stadtrat an. Werden die Gilden für den Sitz der Toten­bän­diger stim­men oder lassen sie sich von den Dro­hungen der Death Strikers beein­flussen?

Rezension:

Die Entscheidung, ob die Totenbändiger einen Sitz im Stadtrat bekom­men, steht unmittel­bar bevor. Wie zu erwar­ten war, gibt es wäh­rend der Sitzung nicht nur Zustim­mung. Zum Glück wissen die anwe­senden Norma­los nicht, dass die verschie­denen Toten­bändiger durch­aus nicht alle am selben Strang ziehen. Nach­dem die Stadt­rats­sitzung über­standen ist, kommt es jedoch an einem ganz anderen Ort zur Katas­trophe.

Wenn ich bei Band 13 („Das Manifest“) aus Nadine Erd­manns Fantasy-Reihe um „Die Toten­bän­diger“ in einem alter­nativen London noch kriti­sierte, die Hand­lung würde etwas auf der Stelle treten, so fällt dieser Kritik­punkt dies­mal defi­nitiv weg. Die Titel-gebende Abstim­mung, auf die ja schon seit diver­sen Bänden hinge­arbeitet wird, findet an einem über­raschend frühen Punkt dieses Bandes statt. Auch wenn diese für die Prota­gonisten dieser Geschichte natür­lich von großer Bedeu­tung ist, folgt der große Pauken­schlag erst danach. Hier fährt die Autorin (in über­tragenem Sinn) schwe­res Geschütz auf und treibt die Span­nung zu neuen Höchst­werten. Dass es Opfer gibt, kann ich schon ver­raten, ohne zu viel vor­weg­zuneh­men. Ob auch bekannte Charak­tere dazu­ge­hören, könnte ich jedoch selbst dann nicht spoi­lern, wenn ich das wollte. Das lässt der Cliff­hanger am Ende näm­lich offen.

Fazit:

Auch ohne einen einzigen Geist stellt dieser Band einen Höhe­punkt der Reihe dar. Für die Prota­gonisten ist es wohl eher das Gegen­teil.

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Bilder aus Altbayern

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Letztes Jahr fiel mir ein antiquarisches Exemplar eines alten Bildbands, des „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“, in die Hände. Dieser konnte mich mit seltenen Aufnahmen des alten Berlins, des damals noch nicht eingemeindeten Vorortes Charlottenburg und Potsdams überzeugen, sodass ich beschloss, das Buch als Reprint wieder einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Die alten Originale werden schließlich immer seltener. Fast 1 Jahr Arbeit war erforderlich, um alle Vorbereitungen für eine hochwertige Herausgabe durchzuführen. Jetzt liegt diese vor. Am 31. März ist das „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“ als Reprint erschienen.

Mit 37,50 € ist es zwar nicht ganz billig, dafür stimmt aber auch die Qualität des Hardcovers. Das Format ist A4 quer. Insgesamt sind es 144 Seiten bei einem Gewicht von etwas über 1 kg! Die ISBN ist 9783754102084.

Im Onlineshop des Verlags (https://bit.ly/3dvkWKT) und bei Amazon (https://amzn.to/3sLcLAK) ist es schon bestellbar. Aber vielleicht ist es auch eine gute Idee, es in einer Buchhandlung vor Ort zu kaufen bzw. zu bestellen. Nach der langen Zwangsschließung freuen die sich garantiert über Umsatz.

Etwas mehr zum Inhalt verrät das Vorwort:

Bildbände mit historischen Berlin-Bildern sind keine Seltenheit. Der Großteil dieser wurde allerdings nach unterschiedlichen Vorstellungen aus Bildern verschiedenster Quellen neu zusammengestellt. Beim vorliegenden Bildband handelt es sich im Gegensatz dazu um das Reprint eines zur damaligen Zeit erschienenen Buches. Die Auswahl der Bilder wurde unverändert übernommen und nicht nach modernen Vorstellungen verändert.

Schon beim soeben verwendeten Begriff der „damaligen Zeit“ wird es allerdings etwas komplizierter. Ein Impressum, wie wir es heute kennen, war ‚damals‘ nicht üblich. Sprich: Das Buch ist nicht datiert. Wann ist es im Original also erschienen? Das lässt sich nur an verschiedenen Indizien ermitteln. Zum einen wäre da der Titel: „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“. Charlottenburg war also noch nicht Bestandteil Berlins. Das Buch muss also vor der Gründung von Groß-Berlin 1920 erscheinen sein. Somit hätten wie schon eine obere Grenze. Auf einem der Bilder ist das Hotel Adlon zu sehen. Dieses wurde 1907 eröffnet. Demzufolge kann das Buch nicht vor diesem Zeitpunkt erscheinen sein, der somit die Untergrenze des infrage kommenden Zeitraums darstellt. Eine Diskussion einzelner Bilder in einer Facebook-Gruppe („Roaring Berlin. Die vergessene Metropole“) führte zu der Erkenntnis, das die Bilder (oder zumindest manche dieser) mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang der 1910er Jahre aufgenommen wurden. Darüber, ob alle enthaltenen Bilder annähernd zur selben Zeit aufgenommen wurden oder mit welchem zeitlichen Abstand zu den Aufnahmen der Druck erfolgte, kann man natürlich nur spekulieren. Am wahrscheinlichsten dürfte aus den genannten Gründen allerdings ein Erscheinungsjahr zwischen 1910 und 1915 sein. (Über Hinweise betreffs einer genaueren Datierung einzelner Bilder [zum Beispiel anhand zu erkennender Bauten bekannten Baujahres oder nicht mehr vorhandener bekannten Abbruchjahres] ist der Herausgeber jederzeit dankbar.)

Selbst der Fotograf (oder die Fotografen) wird nicht genannt. Bei der Abbildung des Spittelmarktes konnte herausgefunden werden, dass sie von Waldemar Titzenthaler (wahrscheinlich) 1909 aufgenommen wurde. Ob andere oder sogar alle Fotografien von ihm stammen, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu beurteilen.

Außer den knappen Bildunterschriften, die lediglich aussagen, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist, enthält dieser Bildband keinerlei erläuternde Texte. Auf das nachträgliche Hinzufügen solcher in diesem Reprint wurde bewusst verzichtet.

Beim Betrachten der Bilder fällt auf, dass viele der Motive heute nicht mehr oder nur noch in stark veränderter Form existieren. In den meisten Fällen ist das natürlich auf die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und die folgenden Aufbaumaßnahmen zurückzuführen. Andere Lokalitäten wurden aber auch unabhängig davon in den vergangenen rund 110 Jahren bis zur Nichtwiedererkennbarkeit verändert. Um so überraschender wirkt es, dass manches diese Zeit dagegen mit relativ wenigen Veränderungen überstanden hat.

Auffällig aus heutiger Sicht ist auch das sehr dichte und stark befahrene Straßenbahnnetz.

Was ebenfalls ins Auge fällt, ist, dass die Bilder auch damals, lange vor Erfindung der digitalen Bildbearbeitung, schon munter manipuliert wurden. Auf vielen Bildern wurde der ‚zu leere‘ Vordergrund mit einkopierten Personen und Fahrzeugen belebt.

Abschließend bleibt mir nur, allen Leser – oder besser gesagt: Betrachtern – eine interessante Bilderreise in die (mehr oder weniger) gute alte Zeit zu wünschen.

Weitere Infos zu diesem und anderen Veröffentlichungen incl. ‚Innenansichten‘ finden sich in dieser PDF-Broschüre.

Verlorene Geschichten

Lucian Caligo
Verlorene Geschichten

Die Braut des Zauberers

 

Klappentext:

Mit dieser Kurzgeschichtensammlung lade ich dich ein, im Geheim­fach meines Schreib­tisches zu stöbern. Hier findest du noch nie ver­öffent­lichte Geschichten, triffst auf altbe­kannte und neue Helden. Kämpfe an der Seite von Kopf­geld­jägerin Serena gegen einen nie dage­wesenen Gegner. Kläre mit Darik, warum auf einmal ein Kobold aus dem Himmel fällt. Hilf dem Ritter Ana­stasius, seinen Fluch zu ergrün­den. Begleite Aumaze bei ihrer letzten Pflicht. Insge­samt warten zehn Kurz­geschichten auf dich.

 

Rezension:

Ein Helfer soll ein Monster vertreiben, das sich in einer Scheune einge­nistet hat, die Wach­frau einer myste­riösen und der­zeit offen­bar men­schen­leeren Firma wird alar­miert, um die Notab­schal­tung einzu­leiten, ein einsam reisen­der Mönch bekommt am Lager­feuer Besuch von bewaff­neten Jugend­lichen – so und ähnlich beginnen die Kurz­geschichten, die fast alle Bereiche der Phan­tastik abdecken, von Fantasy über SciFi bis Steam­punk. Im Gegen­satz zu den meisten Antho­logien stammen alle Geschichten vom selben Autor, der seine ver­lorenen Geschichten zum Glück wieder­gefunden hat, denn die meisten sind durch­aus lesens­wert. Bei ein paar, eher experi­men­tellen Bei­trägen hat mich die jewei­lige Story aber auch etwas ratlos zurück­gelassen.

Auffallend ist, dass sich viele Geschichten in eine völlig überraschende Rich­tung ent­wickeln. Muss jemand, der eine junge Frau aus einer ein­samen Hütte lockt, um sie zu töten, beispiels­weise wirk­lich der Böse sein? Wird der Mönch sein Zusam­men­treffen mit den beiden Jugend­lichen über­leben? In man­chen Fällen dürf­ten die Erwar­tungen (fast) jedes Lesers in eine völlig falsche Rich­tung gehen. Und dass die Val­kyren der nordi­schen Mytho­logie Kampf­flug­zeuge benut­zen, dürfte wahr­schein­lich eine in der Literatur noch nie benutzte Kombi­nation sein.

 

Fazit:

Die hier zusammengefassten Kurzgeschichten lesen sich über­wiegend unter­haltsam. Dabei bieten sie teil­weise wirklich über­raschende Plots.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Das Erbe der Macht – 27 – Immortalis

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 27 – Immortalis

Jens altes Ich

 

Klappentext:

Alex, Kyra, Artus und Kevin beginnen ihre Reise, um Jen zu finden. Doch die erste Begeg­nung in der Ver­gangen­heit läuft anders als erwartet. Intri­gen, Mord und eine uralte Fehde drohen ihren Plan im An­satz zu ersticken.

Unterdessen setzt Annora alles daran, die gefangenen Unsterb­lichen aus dem Immor­talis-Kerker zu befreien. Doch der Blut­stein ver­liert an Kraft. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt.

 

Rezension:

Alexander Kent macht sich begleitet von Kevin, Artus und Kyra auf ins Vene­dig des Jahres 1416, um ein Seelen­frag­ment von Jen sicher­zustellen. Sofort geraten sie in Schwierig­keiten. Während­dessen ver­sucht Annora, die Unsterb­lichen aus dem Immor­talis-Kerker zu befreien. Auch diese Mission erweist sich als gefähr­lich.

Wie bereits bei Band 26 („Seelenträne“) seiner Urban-Fantasy-Reihe lässt es Andreas Sucha­nek auch hier wieder für den Leser über­sichtlich angehen. Erneut gibt es nur 2 Hand­lungs­stränge, was das Gesche­hen über­schau­bar hält. Ver­glichen mit den Bänden der letzten Zeit fällt auch der doch recht positive Cha­rakter des Gesche­hens ins Auge. Erst­mals seit einiger Zeit scheint die Seite der Guten wieder an Boden gutzu­machen. Beides trägt dazu bei, diesen Band als echtes High­light der Reihe anzu­sehen. Auch fehlt dies­mal ein größerer Cliff­hanger.

 

Fazit:

Mit seiner klaren Handlungsstruktur und ersten Erfolgen der Prota­gonisten kann man Band 27 als einen der besten der letzten Zeit bezeich­nen.

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Hexenangelegenheiten

Mara Schmiedinghoff
Hexenangelegenheiten

Opfer und Täter

Klappentext:

Der berüchtigtste Vampir Deutschlands ist aus dem Gefängnis ausge­brochen! Bei dieser Nach­richt weiß Ober­hexe Sandra gleich, dass Ärger ins Haus steht. Denn sie ist für die Stadt ver­ant­wort­lich, in die der Vampir nun zurück­kehrt. Kein Wunder also, dass der Hexen­rat Sandra damit beauf­tragt, den Flüch­tigen wieder einzu­fangen. Doch die einzige, die ihr dabei helfen könnte, ist dessen Ehe­frau Kath­leen. Und die hat sich mit dem gesam­ten Ver­mögen des Vampirs aus dem Staub gemacht. Als würde das alles Sandras Leben nicht schon genug durch­einander bringen, taucht auch noch ein magi­sches Arm­band auf, über das nur zwei Dinge bekannt sind: Auf ihm liegt ein uralter Fluch. Und es hat sich als Trägerin eine ahnungs­lose Sechs­jährige ausge­sucht.

Rezension:

Eigentlich führt Sandra ein ganz normales Leben als Buch­händlerin. Dass sie neben­bei auch die Ober­hexe ihrer Stadt ist, ver­ursacht normaler­weise nur wenig Auf­wand. Doch dann wird es chao­tisch. Nicht nur, dass ein bru­taler Vampir aus dem Gefäng­nis aus­brechen konnte und wahr­schein­lich auf dem Weg in ihre Stadt ist, muss sie auch noch einen jungen Hexer drin­gend in seinen Fähig­keiten unter­weisen und ein kleines Mädchen vor einem magi­schen Arm­reif beschützen. Zu all dem meldet sich ihre Aus­hilfe im Laden auch noch krank.

Mit „Hexenangelegenheiten“ legt Mara Schmiedinghoff einen interes­santen Urban-Fantasy-Krimi vor. Auf­fallend an der in Deutsch­land ange­siedelten Geschichte ist die Magie-Defini­tion, die in einigem von gewohnten Kon­struk­ten abweicht. Jede Hexe hat hier spezielle Fähig­keiten. Auch Vampire und Wer­wölfe sind nur Hexen mit spezieller Aus­prägung. So können Vampire etwa keine eigene Magie auf­bauen und saugen sie deshalb anderen ab. Das Blut ist dabei nur eine Art Magie-Leiter, wird vom Vampir aber gar nicht aufge­nommen. Das unter­scheidet sich deutlich von allen anderen Vampir-Defini­tionen, die mir jemals in Buch oder Film begeg­net sind.

Dass sich viele anfängliche Vermutungen im Laufe der Hand­lung als völlig falsch heraus­stellen, gehört natür­lich schon fast zu den Selbst­ver­ständ­lich­keiten der­artiger Plots. Dass eine Urban-Fantasy-Geschichte aus der Sicht einer in die magische Parallel­welt Einge­weihten erzählt wird, kann man dagegen durch­aus als atypisch bezeich­nen. Meist bekommt man es ja eher mit Unein­ge­weihten zu tun, die zusam­men mit dem Leser in die geheime Welt einge­führt werden. Die Autorin über­lässt ihrer ober­hexi­schen Prota­gonistin auch gleich das Wort, ihre Erleb­nisse in der Ich-Form zu erzählen. Sowohl Stil als auch Hand­lungs­aufbau können dabei über­zeugen, sodass man nur hoffen kann, Sandra & Co. in neuen Aben­teuern wieder­zutreffen.

Fazit:

Dieser in Deutschland verortete Urban-Fantasy-Krimi kann mit einigen im Genre neuen oder zumin­dest unge­wohnten Ele­menten punkten.

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Das Dampfbein schwingen

Ingrid Pointecker (Hrsg.)
Das Dampfbein schwingen

Die Musi dampft

 

Klappentext:

Bunt, laut, leise, gefühlvoll, getanzt, gesungen und über den Äther in die Welt hinaus­geschickt – 20 musi­kalische Steam­punk-Geschichten ent­führen auf Bühnen und in ferne Gefilde. Wo das Dampf­bein geschwungen wird, ist das Leben zu Hause. Ton­leitern reichen zu den Sternen und auf den Straßen beginnen Revo­lutionen oft als Lied­chen zwischen Einge­weihten. Gereichte Hände laden zum Tanz und die Herzen schlagen im Takt des dampf­betrie­benen Orchesters. Musik wird gelauscht, gefühlt und geatmet, wo auch immer die Reise hinführt. Und die Vor­stellung ist noch lange nicht vorbei, wenn der Vor­hang fällt.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Sarah Malhus: Die Entdeckung der Rima Hadley
Roxane Bicker: Singender Sand
Iva Moor: Der Jungfernflug der Aurora
Meara Finnegan: Euphonias Rache – ein Fall für Shirley Houmes und Jane Wadsen
Tino Falke: Pina Parasol und der Tanz der Suizidfürsten
Ramon M. Randle: Der Mull des Kanzlers
Alex Prum: ‚Vollmondnacht‘ in D-Moll
Noten aus Wasser und Nebel
Katja Rocker: Die Liebe zur Musik
Christina Wermescher: Das Element Wasser
Julia Winterthal: Nebelsilber
Anna Zabini: Dein tönendes Herz
Cathrin Kühl: Das überlebensgroße Orchester
Kornelia Schmid: Fenice
Tanja Rast: Herztakt
Cel Silen: Androiden können nicht tanzen
Alexa Pukall: Aufgespielt
Peter Michael Meuer: Tanz in den Wolken
Marius Kuhle: Chrom und Bronze
Sarah König: Die Erinnerung des Grammomädchens
Janika Rehak: Das Mädchen vom Riesenrad

Steampunk und Musik – passt das zusammen? Wieso nicht. Dampf­betriebene Musik­automaten gab es ja sogar in der Rea­lität. Wes­halb sollten typische Steam­punk-Elemente also nicht mit musi­kalischen Themen harmo­nieren? Zumin­dest ein Teil der hier versam­melten Kurz­geschichten beweist, dass das Ergebnis durch­aus stimmig wirken kann. Meine Formu­lierung „ein Teil“ weist aller­dings schon darauf hin, dass jetzt ein großes „ABER“ kommt. Auch wenn die meisten Geschichten durch­aus gut sind, kommt doch bei den wenigs­ten das bekannte Steam­punk-Feeling beim Lesen auf. Viele würde ich viel eher als SciFi, Fantasy oder auch Mystery ein­stufen. Oft kommt das Gefühl auf, dass der Autor eine fertige Fantasy- beziehungs­weise SciFi-Story in der Schub­lade hatte, die dann mit ein paar Steam­punk-Zutaten schnell für diese Antho­logie passend gemacht wurde. Dass meine Bewer­tung dennoch recht positiv ausfällt, liegt daran, dass ich auch Fantasy und SciFi mag und des­halb über das nicht ganz passende Lable hinweg­sehe.

Heraus­heben möchte ich ein paar gelungene Kurz­geschichten, die auch wirklich nach Steam­punk ‚schmecken’:

In „Der Jungfernflug der Aurora“ von Iva Moor geht es um eine Band, deren Mit­glieder gesuchte Bank­räuber sind. Eine Kommis­sarin ver­sucht alles, ihrer hab­haft zu werden. Der Jung­fern­flug eines großen Luft­schiffs könnte eine Flucht­möglich­keit dar­stellen. Besonders eine über­raschende Wendung kann hier über­zeugen.

Peter Michael Meuer erzählt in „Tanz in den Wolken“ von einer Prin­zessin, die an Bord des Flag-Luft­schiffs den Partner fürs Leben wählen soll. Die Maschinen­decks erschei­nen ihr aber viel interes­santer.

In „Chrom und Bronze“ lässt uns Marius Kuhle die Premiere eines Dampf­roboter-Balletts mit­erleben. Damit beweist er, dass Steam­punk auch durch­aus humor­voll sein kann.

 

Fazit:

Überwiegend gute Kurzgeschichten, von denen aber nur wenige wirk­lich in die Kate­gorie Steam­punk passen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Wächter von Magow – 4 – Die kleine Spreejungfrau

Regina Mars
Die Wächter von Magow – 4 – Die kleine Spreejungfrau

Die Spree riecht nach Autoreifen, Öl und Rattenleichen

Klappentext:

Nachdem der letzte Einsatz zum Alptraum wurde, ist Vivi ängstlicher als je zuvor. Sie schafft es kaum, ihren Job als Admin zu machen. Ausge­rechnet jetzt wird ihre Freundin von blut­rünstigen Wasser­pferden ent­führt. Vivi muss Isa retten, aber wie, wenn jeg­liche Gefahr bei ihr für Ohn­machts­anfälle sorgt?

Außerdem: Sofies erster Kampfeinsatz als junge Wäch­terin läuft genau wie erwartet: schlecht.

Enthält: Wasserpferde, Feuerdämonen und Touristendampfer.

Rezension:

‚Onkel Lars‘ sagt den immer häufiger auftauchenden Medail­lons den Kampf an. Ausge­rechnet die ängst­liche Vivi soll der Spezial­einheit ange­hören. Aber zuerst muss sich die Chaoten­truppe um ein Kind küm­mern, das von Kelpies ent­führt wurde. Als dabei auch Isa in die Gewalt der Wasser­pferde gerät, ist Vivi als Meer­jung­frau die einzige, die die Ver­folgung auf­nehmen kann. Schnell über­schlagen sich die Ereig­nisse – und das Chaos lässt nicht lange auf sich warten.

Auch in Band 4 ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Die Wächter von Magow“ stellt Regina Mars wie­der einen Cha­rakter näher vor. Dies­mal ist es Vivi, die Meer­jung­frau. Nach­dem sie die Sorgen um ihrer wer­wöl­fische Freundin Isa im letzten Band („Bunker­koller“) schon an ihre emotio­nalen Grenzen brachte, trägt sie dies­mal die Haupt­last bei deren Rettung. Neben interes­santen Ein­blicken in die Geruchs­welt Berliner Gewässer wird dabei auch die Hinter­grund­story um die mysteri­ösen Medail­lons, die in allen bis­herigen Bänden eine Rolle spiel­ten, fort­geführt. Nach­dem bei allen bisher näher vorge­stellten Charak­teren die famili­ären Bin­dungen eine größere Rolle spielen, fällt auf, dass dies bei Vivi anschei­nend nicht so ist.

Zu den stilistischen Elementen dieser Reihe kann dem bei den vor­herge­henden Bänden Gesagten nichts hinzu­gefügt werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Fazit:

Eine Meerjungfrau im Süßwasser? Das ist Vivis kleinstes Problem!

Die Feuerspatzen – Doppelband 1

Oliver Groß
Die Feuerspatzen – Doppelband 1

Piraten des Nebels

Klappentext:

Das Gespenst vom Zeitungsladen

Tom ist ein sportlicher, neugieriger Junge, der mit seinen Eltern in einem klei­nen Haus am Rande von Nürn­berg lebt.

Zusammen mit Lorenzo, seinem nervigen, besten Freund, und der vor­lauten aber cle­veren Marie, ent­deckt Tom seine Schwär­merei für Detektiv­geschichten.

Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die drei Freunde, als „Die Feuer­spatzen“, ihre eige­nen Ermitt­lungen starten.

Doch die Detektive wissen noch nicht, in was für turbu­lente und span­nende Aben­teuer sie ihre Neu­gierde noch führen wird… .

Nach Jahrhunderten der Ruhe, soll ein Gespenst aus dem späten Mittel­alter, in einem alten Anwe­sen in Nürn­berg, wieder sein Unwe­sen treiben.

Die Detektive bieten ihre Hilfe an und gehen dem Geheim­nis auf die Spur, doch ehe sie sich ver­sehen, stecken sie mitten in ihrem ersten Aben­teuer…

Abenteuer auf Mallorca

Seit Monaten fieberten die Detektive diesem Tag entgegen. Heute sollte es endlich soweit sein, die großen Sommer­ferien begannen.

Für Tom, Marie und Lorenzo bedeutete dies, zwei Wochen Erholungs­urlaub und ab­hängen auf den Bale­aren.

Toms Onkel Jo schuldete den Detektiven noch einen Gefallen, des­wegen hatte er die Kinder nach Mallorca, in seine private Finca ein­geladen.

Auf der Trauminsel angekommen, mussten die drei jedoch schnell fest­stellen, dass sich in dem kleinen Berg­dorf über der Bucht, selt­same und außer­gewöhn­liche Dinge zutrugen.

In der fröhlichen und sonst so sorglosen Gemeinde, machte sich zuneh­mend Auf­regung und Unruhe breit, die älteren sprachen immer öfter vom Niebla-Pirata, dem Piraten­nebel.

Aus der geplanten Entspannungsreise mit Sonne, Strand und Meer, sollte ein Aben­teuer­trip werden, den die Feuer­spatzen so schnell nicht ver­gessen würden…

Rezension:

Eigentlich wollte es sich Tom am Wochenende mit einem Buch gemüt­lich machen, als gegen­über neue Bewoh­ner ein­ziehen. Die Tochter sucht sofort Kontakt zu ihm. Wie sich dann heraus­stellt, wird Marie sogar Toms Klassen­kamera­din. Als gleich am 1. gemein­samen Unter­richts­tag der Roller von Toms bestem Freund Lorenzo spur­los ver­schwin­det, nehmen alle 3 gemein­sam die Nach­forschungen auf. Obwohl sich dieser Fall schnell auf­klärt, grün­den sie eigene – natür­lich in­offizi­elle – Detek­tei „Die Feuer­spatzen“. Ein Auf­trag lässt nicht lange auf sich warten.

In diesem Doppelband legt Oliver Groß die Bände 1 und 2 seiner Jugend­detektiv­reihe zusam­menge­fasst vor. Beide, ursprüng­lich auch einzeln ver­öffent­lichte, Bände unter­scheiden sich doch in ver­schie­dener Hin­sicht von­ein­ander.

Band 1 mit dem Titel „Das Gespenst vom Zeitungsladen“ stellt die jungen Prota­gonisten zunächst vor. Auch wenn kein Alter genannt wird, wirken sie im Um­gang mitein­ander noch recht jung. Das wird auch durch die Tat­sache bestärkt, dass Lorenzo mit dem (Tret-)Roller zur Schule fährt. Auch gibt es keinen Kriminal­fall im eigent­lichen Sinne.

In Band 2 („Abenteuer auf Mallorca“) bekommen die Freunde die Gelegen­heit, Toms Onkel auf Mallorca zu besu­chen. Hier wirken die Prota­gonisten bereits deutlich älter, was sich unter anderem auch darin äußert, dass sie sich Gedan­ken über ihre Wirkung aufs andere Geschlecht machen. Aller­dings handeln beide Bände im selben Jahr! Das wirkt nicht ganz stimmig. In diesem Band gibt es auch einen rich­tigen Fall, bei dem die Täter am Ende Sache der Polizei werden.

Während Band 1 noch eher wie ein Kinderbuch wirkt, hat der deut­lich stimmiger erschei­nende Band 2 ein­deutig Jugend­buch­charakter. Obwohl der Titel der 1. und der Klappen­text des 2. Bandes auf über­natür­liche Vor­komm­nisse hin­deuten, bewegt ich die Hand­lung beider Bände voll­kommen im Bereich des Realen. Fantasy-Elemente sind nicht vor­handen.

Der Stil des Autors wirkt eher sachlich, der Handlungs­aufbau direkt. Auf Neben­hand­lungen wird weit­gehend ver­zichtet.

Fazit:

Ein vielversprechender Start in eine Jugenddetektiv­reihe, bei dem speziell der 2. Band Poten­zial für kom­mende Aben­teuer ver­spricht.

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