Horizon – Fernab der Heimat

Amanda Laurie
Horizon – Fernab der Heimat

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Feind oder Freund?

Klappentext:
Die Flucht aus Carbonn endet für Thronprinz Corin ausgerechnet in einem Land, das schon vor Jahren der Krone abgeschworen hat. Inkognito schlägt er sich durch und landet schließlich beim Erzfeind seines Vaters.
Unerwartet erfährt er von einer geheimen Mission und ahnt, dass seiner Heimat und den Bewohnern Carbonns großes Unheil bevorsteht.
Soll Corin heimkehren, obwohl er sich geschworen hatte, endgültig mit der Vergangenheit abzuschließen? Oder soll er stattdessen den lang ersehnten Neuanfang wagen?
Für welchen Weg er sich auch entscheidet, sicher ist nur, zuvor muss er ein waghalsiges Abenteuer bestehen.

Rezension:
Nach seiner Flucht vor seinem Vater am Ende von „Horizon – Aufbruch ins Ungewisse“ ist Corin schwer verletzt. Zum Glück gerät er in die Hände eines fähigen Heilers, der ihn verarzten kann. Doch wie soll es weitergehen? Überraschend lernt er bald darauf eine Jagdgesellschaft aus Rowenia kennen, die ihn einlädt, sie in ihre Heimat zu begleiten. Doch dieses Land ist bekanntlich der Erzfeind seines Heimatlandes Carbonn und damit seines Vaters. Soll Corin wirklich nach Rowenia reisen?
Auch in diesem Band von Amanda Lauries in einem mittelalterlich wirkenden Ambiente angesiedelten Jugend-Fantasy-Abenteuer spielen Fantasy und Action nur eine untergeordnete Rolle. Im Mittelepunkt steht auch diesmal wieder Corins Entwicklung, der sich irgendwann entscheiden muss, ob er seinem Vater und damit seinem Heimatland endgültig den Rücken kehren will.
Waren in Carbonn die Orts- und Personennamen französisch geprägt, sind sie es in den Ländern Sagard und Rowenia, die in diesem Band die hauptsächlichen Handlungsorte darstellen, englisch. Das wirkt zunächst etwas verwirrend, heißen die in diesen Ländern gesprochenen Sprachen in der Geschichte doch ganz anders. Andererseits merkt der Leser auf diese Weise recht gut, wo er sich gerade aufhält beziehungsweise woher die handelnden Personen jeweils stammen.
Obwohl er auch in diesem Band wieder viel erlebt, ist Corins Abenteuer damit noch lange nicht beendet. Wie viele weitere Bände geplant sind, ist leider noch nicht bekannt. Zumindest macht auch dieser Teil der angenehm lesbaren Story um die Entwicklung des jungen Protagonisten Lust auf die nächste Fortsetzung.

Fazit:
Mit „Fernab der Heimat“ geht dieses interessante jugendliche Fantasy-Abenteuer in die nächste Runde.

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Das Licht des Sonnenregens

Nadin Hardwiger
Das Licht des Sonnenregens

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Die Quellen des Regenbogens

Klappentext:
Eine märchenhafte Liebesgeschichte
Einst fanden Sarah und Harry in Liebe zueinander, doch das Schicksal lässt sie nicht gewähren.
Nun wandeln sie getrennt voneinander und der eine weicht, wenn der andere erscheint.

Rezension:
Eigentlich wäre es an der Zeit, sich zur Ruhe zu setzen, doch der alte Kobold muss jeden Tag Gold sammeln – Gold für die Töpfe, die er vergräbt, damit daraus Regenbögen entstehen. Zufällig trifft er dabei auf Harry, der im Regen lebt. Eine böse Königin verbannte ihn einst magisch in diesen, während sie seine große Liebe, Sarah, in den Sonnenschein verbannte. Wer, wenn nicht der Kobold, könnte eine Lösung finden?
Diese locker-leichte Fantasy-Kurzgeschichte erinnert mehr an ein Märchen als an ‚typische‘ Fantasy-Stories. Doch obwohl dies den Leser am Anfang durchaus etwas verwirren kann, wirkt die Geschichte als Ganzes stimmig. So erscheint dieser booksnack als entspannende Unterhaltung für zwischendurch, bei der man seinen Geist mal für ein paar Minuten baumeln lassen kann.

Fazit:
Dieses fluffige Fantasy-Märchen ist die richtige Pausenlektüre, um mal kurz entspannt abzuschalten.

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Hahnentirili

Monika Detering
Hahnentirili

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Die Kohlrouladen-Krise

Klappentext:
Wenn die Mutter mit dem Sohne …
Rainer hat eine besondere Beziehung zu seiner Mutter. Und sie zu ihm. Seine Frau, die Elsa, mag er auch sehr gern. Und er hat nichts dagegen, dass sie sich auf seiner alten Kinderdecke lieben bevor Mutter zum Essen kommt. Mutter bringt Kohlrouladen mit. Für ihren Jungen, den sie zu dünn findet. Elsa brät Hühnchen. Kohlrouladen gegen Hühnchen. Verzückt isst Rainer das Mitgebrachte und Elsa entscheidet sich …

Rezension:
Elsa erwartet Rainers Mutter zu Besuch. Deshalb bereitet sie extra ein Hähnchen-Rezept zu, doch als Rainers Mutter Kohlroulade mitbringt, ist dieser liebe die.
Viel mehr kann man zum Inhalt dieser Kurzgeschichte eigentlich nicht schreiben, denn mehr passiert – abgesehen von ein paar für die Handlung eher unwichtiger Details – nicht. Und genau das ist auch der Schwachpunkt der Story. Selbst für eine Kurzgeschichte ist das dann doch etwas zu wenig. Die Tatsache, dass die Autorin diesen booksnack in einem gut lesbaren Schreibstil darbietet, genügt für sich alleine leider nicht, um die Geschichte zu retten. Schade, denn mit einer wirklichen Pointe hätte die Idee einen brauchbaren Pausenfüller abgeben können.

Fazit:
Dieser Kurzgeschichte, die in kein Genre wirklich passt, fehlt leider das gewisse etwas.

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Doppelgänger

Bettina Wagner
Doppelgänger

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Die doppelte Millionenerbin

Klappentext:
In dieser Kurzgeschichte spielt Alice die Rolle ihres Lebens
Eigentlich ist Alice nur eine eher mittelmäßige Schauspielerin. Doch als sie feststellt, dass sie der reichen Moira Westham zum Verwechseln ähnlich sieht, beschließt sie, die Rolle ihres Lebens zu spielen! Es sollte doch nicht so schwierig sein, Moiras Platz einzunehmen, oder?

Rezension:
Alice ist Schauspielerin, doch ohne Engagement ist sie finanziell am Ende. Als sie jedoch mehrmals mit einer versnobten Millionenerbin verwechselt wird, die ihr offenbar wie ein Ei dem anderen gleicht, kommt ihr eine Idee. Moira könnte die Rolle ihres Lebens werden. Doch was macht man mit dem Original?
Bettina Wagners Kurzkrimi aus der „booksnacks“-Reihe geht etwas ungewöhnliche Wege, denn die Polizei (oder andere Ermittler) tritt während der gesamten Geschichte nicht in Erscheinung. Auch die echte Moira taucht nur kurz auf. Zudem kommt es zu einem gänzlich unerwarteten Ende. So macht Krimi Spaß! Zumindest dem Leser – Alice und Moira wohl weniger.

Fazit:
„Doppelgänger“ ist ein unterhaltsamer Kurzkrimi abseits der üblichen Pfade.

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Frost & Payne – Band 6: Chop Suey

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Band 6: Chop Suey

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Die Bombe platzt

Klappentext:
Der Maskenball des Dukes wird zum Schauplatz einer brutalen Geiselnahme. Die Terroristen verbreiten Angst und Schrecken unter den Gästen. Sie haben nur ein Ziel: Duke Alfred soll zwei Männer aus dem Gefängnis holen und ebenso begnadigen, wie er kurz zuvor Frost und Payne begnadigt hat.
David, grün und blau geprügelt nach einem Fluchtversuch, will nicht aufgeben. Entweder schafft er es, den Keller seines Peinigers zu verlassen, oder er nimmt sich das Leben. Doch er findet etwas, womit ihm die Flucht diesmal endlich gelingen könnte.
Während Frost und Payne gegen eine tickende Zeitbombe und Terroristen kämpfen, breiten sich überall in den von den Dragons kontrollierten Vierteln Unruhen aus. Alles läuft auf einen einzigen Punkt zu: überleben oder sterben.

Rezension:
Am Ende des vorhergehenden Teils hatte der Erschaffer der mechanischen Kinder auf dem Ball des Dukes Frost erkannt. Doch bevor er aktiv werden kann, wird der Ball von Unbekannten überfallen und alle Anwesenden als Geiseln genommen. Frost und Payne sind mittendrin. Werden sie dieser Situation heil entkommen können? Auch bei den Dragons spitzt sich die Situation zu. Wird Madame Yueh ihre Position behaupten können?
Luzia Pfyl folgt in ihrer „Frost & Payne“-Reihe weiter dem mittlerweile eingespielten Schema, wobei die Handlung in rascher Folge zwischen den verschiedenen Schauplätzen wechselt. Während der Leser das Überleben der beiden Hauptprotagonisten natürlich voraussetzen kann – sonst wäre die Reihe ja beendet –, kann er beim Machtkampf der Dragons nicht vorhersehen, wie dieser ausgehen wird. Wirklich erwähnenswerte Auflösungen bekommt er in dieser Staffelhalbzeit jedoch nicht geboten. Stattdessen wird in diesem Band viel Raum für die Vorbereitung des (voraussichtlichen) Hauptthemas der kommenden Staffelhälfte verwendet. Auch wenn die vielen offenen Fäden die Spannung aufrechterhalten, wären langsam mal ein paar echte Antworten erstrebenswert. Wenn diese ausbleiben, könnte das für den Leser tendenziell ermüdend wirken.

Fazit:
Die „Frost & Payne“-Reihe bleibt weiterhin spannend. Antworten lassen jedoch weiter auf sich warten.

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Das Grauen von Laurendale

Hanna Marten
Das Grauen von Laurendale

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Geister aus Fleisch und Blut

Klappentext:
Laurendale- ein behütetes Städtchen mitten in Amerika?
Wohl kaum! Die 17-jährige Kitty ist alles andere als begeistert, als sie mit ihrem Vater in dieses kleine Nest zieht. Doch die Bewohner verhalten sich ihr gegenüber seltsam, Mitschüler werden sogar handgreiflich und was hat es mit dem mysteriösen Korridor in ihrer neuen Schule auf sich?
Gemeinsam mit dem undurchschaubaren Chris, der selbst ein dunkles Geheimnis hütet, kommt Kitty einem schrecklichen Fluch auf die Spur, der ihr eigenes Leben fordern könnte…

Rezension:
Weil ihr Vater überraschend eine neue Stelle in der Stadtverwaltung Laurendales angenommen hat, muss Kitty mit ihm dorthin ziehen. Aus der Großstadt in ein Provinznest – das passt ihr überhaupt nicht. Die Tatsache, dass viele der Bewohner eigenartig auf die Neuankömmlinge regieren, verbessert ihre Laune auch nicht gerade. Während ihr Vater voll in seinem neuen Job aufzugehen scheint, schöpft Kitty Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt – ganz und gar nicht sogar. Und was ist mit Chris, den sie einerseits sympathisch findet, der andererseits aber Teil des Rätsels zu sein scheint?
Hanna Martens Grusel-Kurzgeschichte unterteilt sich in 2 Teile, wovon Teil 1 bereits in der Anthologie „Halloween Tales“ enthalten war. Dort endet die Geschichte allerdings ziemlich abrupt und lässt viele Fragen offen, die erst im 2. Teil aufgelöst werden. (Das vorliegende eBook enthält beide Teile.) Während die Geschichte, wie sie in der Anthologie veröffentlicht wurde, den Leser wegen des sehr offenen Endes etwas ratlos zurückließ, kann sie jetzt mit einem echten Ende überzeugen. Der romantische Part bleibt dabei angenehm dezent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Obwohl die Mysterien Laurendales jetzt aufgeklärt sind, kündigte die Autorin für Halloween 2017 einen 3. Teil an.

Fazit:
Freunde Halloween-typischer Mystery-Stories sollten Laurendale einen literarischen Besuch abstatten.

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Fitzmorton und der sprechende Tote

Peter Hardcastle
Fitzmorton und der sprechende Tote

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Der doppelte Tod

Klappentext:
Der ebenso grummelige wie sympathische Scotland Yard Inspektor Phileas Fitzmorton bekommt es mit einem neuen Fall zu tun: In einem stinkenden Souterrain-Zimmer mitten in Soho liegt eine nackte Leiche. Der unbekannte Tote hält ein Diktiergerät in der Hand, darauf ist eine mysteriöse letzte Botschaft …
Fitzmorton muss in seinem nunmehr zweiten Fall gleichzeitig auf mehreren Bühnen agieren: Die Bewohner des Hauses, in dem der Mord geschah, wissen mehr, als sie sagen, und der Inspektor steht vor dem Rätsel, warum sich der Tote kurz vor seinem Ableben einer schönheitschirurgischen Operation unterzogen hat. Die Ermittlungen führen Fitzmorton immer tiefer in den Sumpf des organisierten Verbrechens und bevor er sich es versieht, kämpft er an allen Fronten gegen unsichtbare Gegner.
In dieser verzwickten Situation spielt auch noch sein Privatleben verrückt. Zuerst erbt er einen Adelstitel mit kleinem Vermögen, was ihm anfänglich eher Last als Lust ist. Und dann taucht auch noch die attraktive Witwe des Ermordeten aus seinem ersten Fall auf, die zarte Gefühle in ihm auslöst. Als zu allem Überfluss noch der schwule Bruder seines Assistenten versehentlich einen bekannten Minister ins Rampenlicht der Medien zerrt, ist das Maß voll!
Fitzmorton hat das Zeug zur schrulligen Kultfigur – sein zweiter Fall: humorvoll, schnörkellos und spannend erzählt!

Rezension:
Nach einem anonymen Anruf muss sich Inspektor Fitzmorton nach Soho begeben. In einer von innen abgeschlossenen Kellerwohnung liegt eine nackte Leiche. Von der Kleidung ist keine Spur zu finden – und natürlich hat niemand etwas gesehen. Doch schon bald scheint es Zusammenhänge zu einer alten, nie ganz aufgeklärten Kunstraub-Serie zu geben.
Wie schon bei „Fitzmorton und der lächelnde Tote“ erzählt Peter Hardcastle die Geschichte auch diesmal weder in einer schon fast altmodisch wirkenden, ruhigen Art. Der Leser verfolgt die Ermittlungen alleine in Dialogen und den Gedanken des Inspektors. Am Ende setzt sich das Puzzle jedoch perfekt zusammen. Etwas störend erscheint lediglich, dass zu Beginn des Buches die persönlichen Verhältnisse des Inspektors, die der Leser größtenteils schon aus Band 1 kennt, nochmals ausführlich dargestellt werden, ohne dass das die Handlung zu diesem Zeitpunkt in irgendeiner Form voranbringt.
Stellte ich bei der Rezension des Vorgängers noch fest, dass die Geschichte vor dem Siegeszug des Handys spielen müsse, kommen diese in diesem Band (der etwa 1 Jahr nach dem vorherigen handelt) regelmäßig vor. Die Handlung ist also in moderner Zeit angesiedelt.

Fazit:
Fans klassischer Krimis, die ohne Action in der Handlung auskommen, kann dieses Buch empfohlen werden.

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Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

Thomas Kowa
Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

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Beamen für Notfälle

Klappentext:
Mit dieser Kurzgeschichte geht es ab in eine ferne Galaxie
Der Weltraum, unendliche Weiten, unendliche Dummheit und na klar – die Menschheit mittendrin. Doch was hat das alles mit Wiener Schnitzel zu tun und warum ist die größte Errungenschaft der Menschheit ziemlich peinlich? Also, kommen Sie mit in den Space Intruder auf Warubia und lassen Sie sich von einem Octopussianer einen Cocktail mixen …

Rezension:
Der namenlose menschliche Protagonist sitzt in einer Bar auf Warubia, fernab des heimischen Sonnensystems. Dabei macht er sich Gedanken darüber, dass die Menschen bei den anderen Bewohnern des Universums nicht gerade hoch angesehen sind und als nicht besonders intelligent gelten. Nach einem ‚Missverständnis‘ soll er sogar ins All entsorgt werden – ohne Raumschiff versteht sich. Zum Glück hat er ein Beam-Gerät dabei. Dumm nur, dass man Menschen bekanntlich überhaupt nicht beamen kann.
Auch wenn Thomas Kowas Kurzgeschichte im All einer fernen Zukunft spielt, parodieren die Gedanken und Gespräche in der Bar doch äußerst irdische und gegenwärtige Probleme. Dass ein klassisches Wiener Schnitzel für Bewohner anderer Planeten schlicht unverdaulich ist und dort deshalb in flüssiger Form serviert wird, ist nur einer von zahlreichen kleinen Gags am Rande. In dieser Geschichte treffen die Pointen auf den Punkt.

Fazit:
Diese kurze, schräge SciFi macht Spaß.

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Tintenfluch

Monika Weithofer
Tintenfluch

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Verwirrungen im Bücherwurm

Klappentext:
Da war ganz schön was los! Als hätte ich nicht schon genug Probleme mit mir selbst gehabt, steht da plötzlich noch der verstaubte Geist einer ziemlich eingebildeten Gräfin in meinem Schlafzimmer und beginnt, mein Leben so richtig aufzumischen! Aber was soll ich sagen, wenn Du wissen möchtest, wie ich meinem Plagegeist begegnete und was dabei alles passiert ist, dann greif einfach zu … ich freue mich auf Dich, deine Olivia.

Rezension:
Olivia lebt in Wien, ist Studentin und jobt im „Bücherwurm“, einem Buchantiquariat. Während sie den Enkel des Besitzers, der sie nicht beachtet, heimlich anhimmelt, geht ihr der neue Praktikant nur auf die Nerven. Beim Aufräumen findet sie in einem Buch lose Blätter, auf denen einst Tagebuch geführt wurde. Ehe sie es sich versieht, zieht der Geist einer Gräfin aus dem 19. Jahrhundert, die das Tagebuch einst schrieb, bei ihr ein. Die einzige Chance, die hochnäsige Besucherin wieder loszuwerden, besteht anscheinend darin, herauszufinden, was den Geist in unserer Welt festhält. Die Tatsachen, dass Olivia den Tod ihres Vaters noch nicht verwunden hat und außer ihr fast niemand den Geist sehen kann, sind dabei wenig hilfreich.
Monika Weithofers Geister-Fantasy mit viel Wiener Lokal-Flair ist eine eher ruhig erzählte Geschichte, die einige Anlaufzeit benötigt, bevor sie den Leser zu fesseln beginnt. Erst als es ans Ergründen der Umstände geht, die den Geist Josephines am ‚Weitergehen‘ hindern, wird die Handlung interessant, kann dann aber wirklich gefallen. Auch Olivias außergewöhnliches Hobby gibt dem Buch den einen oder anderen Reiz. (Gibt es Street Fight – nicht die Wrestling-Variante, die die Wikipedia unter diesem Begriff nennt, sondern ein Team-Action-Roleplay! – eigentlich wirklich?) Josephines ständige Belehrungen Olivias über deren – nach den Vorstellungen des 19. Jahrhunderts – unmögliches, überhaupt nicht damenhaftes Benehmen bringen ein wiederkehrendes humoristisches Element ein. Während die Hintergründe Josephines jedoch bis kurz vor Schluss rätselhaft bleiben, ist Olivias Lovestory recht vorhersehbar. Mit welchen ihrer beiden Kollegen wird sie wohl zusammenkommen? (Der Kandidat darf 3 Mal raten.)
Abgesehen vom recht langatmigen Einstieg, der deutlich gestrafft werden könnte/sollte, kann diese praktisch Action-freie Urban Fantasy gefallen.

Fazit:
Diese Urban Fantasy um einen Geist, der nicht ‚weitergehen‘ kann, ist Freunden ruhiger Abenteuer zu empfehlen.

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Das 7-Tage-Business

Thomas Dahlmann
Das 7-Tage-Business: In 7 Tagen online Geld verdienen

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Der Countdown läuft

Klappentext:
Im Buch das 7-Tage-Business lernst du wie du innerhalb von 7 Tagen dein eigenes profitables Online-Business aufbaust und Geld online verdienst. In einem klaren 7-Schritte Fahrplan geht das Buch mit dir alle wichtigen Schritte durch. Zusätzlich erhältst du wertvolle Tipps zur richtigen geistigen Haltung und lernst aus Beispielen anderer erfolgreicher Gründer.

Rezension:
Ein Online-Business in nur 7 Tage aufbauen – und das soll funktionieren? Zumindest verspricht das der Autor, doch auch nach dem Lesen dieses Buches bleiben mir da erhebliche Zweifel. Der eigentliche Aufbau des Geschäfts mag in dieser Zeit zwar realisierbar sein, die Geschäftsidee sollte vorher aber schon ziemlich konkret vorhanden sein. Außerdem gibt der Autor Tipps, die ich (als juristischer Laie) für ziemlich bedenklich, zumindest aber moralisch fragwürdig halte (z.B. den Preis mal schnell um 20 % hochsetzen, um dann 20 % Rabatt anzubieten, Fake-Accounts anlegen, um sich selbst Referenzen zu geben). Das Interessanteste sind wohl die im Anhang aufgelisteten Erfolgsgeschichten (mehr oder weniger) bekannter Internetfirmen. Diesen Erfolg nachzuahmen erscheint allerdings unrealistisch.

Fazit:
Diese ‚Anleitung zum Geldverdienen‘ dürfte für die meisten Interessenten wohl reichlich unrealistisch sein.

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