Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam: Reprint eines Bildbands aus den 1910ern

Letztes Jahr fiel mir ein antiquarisches Exemplar eines alten Bildbands, des „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“, in die Hände. Dieser konnte mich mit seltenen Aufnahmen des alten Berlins, des damals noch nicht eingemeindeten Vorortes Charlottenburg und Potsdams überzeugen, sodass ich beschloss, das Buch als Reprint wieder einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Die alten Originale werden schließlich immer seltener. Fast 1 Jahr Arbeit war erforderlich, um alle Vorbereitungen für eine hochwertige Herausgabe durchzuführen. Jetzt liegt diese vor. Am 31. März ist das „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“ als Reprint erschienen.

Mit 37,50 € ist es zwar nicht ganz billig, dafür stimmt aber auch die Qualität des Hardcovers. Das Format ist A4 quer. Insgesamt sind es 144 Seiten bei einem Gewicht von etwas über 1 kg! Die ISBN ist 9783754102084.

Im Onlineshop des Verlags (https://bit.ly/3dvkWKT) und bei Amazon (https://amzn.to/3sLcLAK) ist es schon bestellbar. Aber vielleicht ist es auch eine gute Idee, es in einer Buchhandlung vor Ort zu kaufen bzw. zu bestellen. Nach der langen Zwangsschließung freuen die sich garantiert über Umsatz.

Etwas mehr zum Inhalt verrät das Vorwort:

Bildbände mit historischen Berlin-Bildern sind keine Seltenheit. Der Großteil dieser wurde allerdings nach unterschiedlichen Vorstellungen aus Bildern verschiedenster Quellen neu zusammengestellt. Beim vorliegenden Bildband handelt es sich im Gegensatz dazu um das Reprint eines zur damaligen Zeit erschienenen Buches. Die Auswahl der Bilder wurde unverändert übernommen und nicht nach modernen Vorstellungen verändert.

Schon beim soeben verwendeten Begriff der „damaligen Zeit“ wird es allerdings etwas komplizierter. Ein Impressum, wie wir es heute kennen, war ‚damals‘ nicht üblich. Sprich: Das Buch ist nicht datiert. Wann ist es im Original also erschienen? Das lässt sich nur an verschiedenen Indizien ermitteln. Zum einen wäre da der Titel: „Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam“. Charlottenburg war also noch nicht Bestandteil Berlins. Das Buch muss also vor der Gründung von Groß-Berlin 1920 erscheinen sein. Somit hätten wie schon eine obere Grenze. Auf einem der Bilder ist das Hotel Adlon zu sehen. Dieses wurde 1907 eröffnet. Demzufolge kann das Buch nicht vor diesem Zeitpunkt erscheinen sein, der somit die Untergrenze des infrage kommenden Zeitraums darstellt. Eine Diskussion einzelner Bilder in einer Facebook-Gruppe („Roaring Berlin. Die vergessene Metropole“) führte zu der Erkenntnis, das die Bilder (oder zumindest manche dieser) mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang der 1910er Jahre aufgenommen wurden. Darüber, ob alle enthaltenen Bilder annähernd zur selben Zeit aufgenommen wurden oder mit welchem zeitlichen Abstand zu den Aufnahmen der Druck erfolgte, kann man natürlich nur spekulieren. Am wahrscheinlichsten dürfte aus den genannten Gründen allerdings ein Erscheinungsjahr zwischen 1910 und 1915 sein. (Über Hinweise betreffs einer genaueren Datierung einzelner Bilder [zum Beispiel anhand zu erkennender Bauten bekannten Baujahres oder nicht mehr vorhandener bekannten Abbruchjahres] ist der Herausgeber jederzeit dankbar.)

Selbst der Fotograf (oder die Fotografen) wird nicht genannt. Bei der Abbildung des Spittelmarktes konnte herausgefunden werden, dass sie von Waldemar Titzenthaler (wahrscheinlich) 1909 aufgenommen wurde. Ob andere oder sogar alle Fotografien von ihm stammen, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu beurteilen.

Außer den knappen Bildunterschriften, die lediglich aussagen, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist, enthält dieser Bildband keinerlei erläuternde Texte. Auf das nachträgliche Hinzufügen solcher in diesem Reprint wurde bewusst verzichtet.

Beim Betrachten der Bilder fällt auf, dass viele der Motive heute nicht mehr oder nur noch in stark veränderter Form existieren. In den meisten Fällen ist das natürlich auf die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und die folgenden Aufbaumaßnahmen zurückzuführen. Andere Lokalitäten wurden aber auch unabhängig davon in den vergangenen rund 110 Jahren bis zur Nichtwiedererkennbarkeit verändert. Um so überraschender wirkt es, dass manches diese Zeit dagegen mit relativ wenigen Veränderungen überstanden hat.

Auffällig aus heutiger Sicht ist auch das sehr dichte und stark befahrene Straßenbahnnetz.

Was ebenfalls ins Auge fällt, ist, dass die Bilder auch damals, lange vor Erfindung der digitalen Bildbearbeitung, schon munter manipuliert wurden. Auf vielen Bildern wurde der ‚zu leere‘ Vordergrund mit einkopierten Personen und Fahrzeugen belebt.

Abschließend bleibt mir nur, allen Leser – oder besser gesagt: Betrachtern – eine interessante Bilderreise in die (mehr oder weniger) gute alte Zeit zu wünschen.

Weitere Infos zu diesem und anderen Veröffentlichungen incl. ‚Innenansichten‘ finden sich in dieser PDF-Broschüre.

Winterferien – und stark eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten?

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Winterferien und eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten

Erhältlich ist der Roman direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783751969383 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

Hier gibt es eine Leseprobe als PDF:
Lord Breakinghams Geheimnis – Leseprobe

Näher Infos zum Buch:
Herzlich Willkommen auf der Tentlan House School!

 

Leserunde zu „Bilder aus Altbayern“

Leserunde zu „Bilder aus Altbayern“

Bilder aus Altbayern

Hallo!

Gegenwärtig führe ich zu „Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918“ auf LovelyBooks eine Leserunde durch. Dort könnt ihr euch noch bis Freitag, den 13.11.2020 um 23:59 um ein eBook-Exemplar bewerben. Unter allen Teilnehmern, die bis Ende November eine aussagekräftige Rezension veröffentlicht haben, werden dann 2 Printausgaben verlost.

Nähere Infos zum Buch findet ihr hier.

Die Frankfurter (Online-)Buchmesse 2020

Die Frankfurter (Online-)Buchmesse 2020

Herbst ist Buchmessezeit in Frankfurt. Das ist jedes Jahr so – und doch ist es in diesem Jahr ganz anders. Die Frank­furter Buch­messe 2020 findet aus­schließ­lich online statt.

Ich habe den Sprung ins kalte Wasser gewagt und präsen­tiere auf der Buch­messe sowohl meine Bücher als auch meine Firma. Ihr findet mich und meine Bücher unter Werneburg Internet Marketing und Publikations-Service.

Meinen Messe-Prospekt im .pdf-Format könnt ihr aber auch direkt hier down­loaden: Online-Buchmesse 2020

Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Frank W. Werneburg
Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

 

VC

 

Endlich ist es soweit; mein Roman „Lord Breakinghams Geheimnis“ liegt auch als Taschenbuch vor. Lange genug hat es gedauert. Als eBook ist er schließlich schon seit einiger Zeit erhältlich.
In diesem Buch geht es um einen anfangs 11-jährigen Jungen, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
Man kann „Lord Breakinghams Geheimnis“ also sowohl als Internats-, als auch als Entwicklungsroman verstehen. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren. Und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

Aber lest doch einfach den Klappentext:
Chris lebt zusammen mit seinen Pflegeeltern und Pflegegeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Pflegefamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Pflegebuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris‘ Pflegevater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhält er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

 

Erhältlich ist der Roman direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783751969383 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

 

Hier gibt es eine Leseprobe als PDF:
Lord Breakinghams Geheimnis – Leseprobe

 

BC

 

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Lord Breakinghams Geheimnis (Leserunde)

Frank W. Werneburg
Leserunde zu „Lord Breakinghams Geheimnis“

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Eigentlich sollte Ende März die Taschenbuchversion von „Lord Breakinghams Geheimnis“ erscheinen. Da aber derzeit alle Buchhandlungen geschlossen sind und selbst Amazon Bücher niedrig priorisiert, habe ich die Veröffentlichung verschoben.

Nichtsdestotrotz findet auf LovelyBooks eine Leserunde statt. Unter
https://www.lovelybooks.de/autor/Frank-W.-Werneburg/Lord-Breakinghams-Geheimnis-Ein-Internatsroman-%C3%9Cberarbeitete-Neuauflage–1599705958-w/leserunde/2571070838/2571075645
könnt ihr euch noch bis einschließlich den 09.04.2020 um ein Leseexemplar in den eBook-Formaten .epub oder .mobi bewerben.

Zu „Lord Breakinghams Geheimnis“ gab es bereits in der Urfassung eine Leserunde. Relativ viele Leser bemängelten damals allerdings, dass die vielen Rückblenden die Handlung unübersichtlich machten. Diese Kritik habe ich ernst genommen und die Geschichte so überarbeitet, dass es nur noch wenige Rückblenden gibt, wo sie nicht vermeidbar waren. Ansonsten wird die Geschichte jetzt chronologisch erzählt.

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Und darum geht es:

Chris lebt zusammen mit seinen Pflegeeltern und Pflegegeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Pflegefamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Pflegebuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris’ Pflegevater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhält er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

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– Blick ins Buch –
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auch als eBook für alle anderen Reader bei Weltbild oder bei Hugendubel
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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Bilder aus Altbayern

Nach dem unerwarteten Erfolg, den der Reprint des historischen Stadtführers „Eisenach und Umgebung“ erzielte, entschloss ich mich, auch andere historische Heimatliteratur allen daran Interessierten in Reprint-Form wieder zugänglich zu machen. Dabei fiel mein Auge auf den kleinen Bildband „Bilder aus Altbayern“, den die Universität München kurz vor Ende des 1. Weltkrieges veröffentlichte und „ihren Kommilitonen im Felde“ widmete.

1918 veröffentlichte die Universität München einen Bildband, gewidmet
„ihren Kommilitonen im Felde“. Dieser enthielt Bilder,
die die Herausgeber als ‚typisch bairisch‘ ansahen.
Vieles hat sich in den vergangenen mehr als 100 Jahren verändert.
Aber genau darin liegt der Reiz dieser alten Bilder,
die man heute nur noch selten findet.
Dieser Reprint möchte das ändern und
Einheimischen und Touristen die Möglichkeit bieten,
einen nostalgischen Blick auf das alte Bayern zu werfen.

Das Vorwort verrät etwas mehr:

Bei der Nennung des Jahres 1918 denkt wohl jeder zuerst an den 1. Weltkrieg. Ganz falsch ist diese Assoziation auch in Zusammen­hang mit dem hier als Reprint präsentierten Bildband nicht. Wie auf der Titelseite dieses Buches vermerkt, wurde es nämlich von der Uni­versität München „ihren Kommilitonen im Felde“ gewidmet. So wech­selt das Geleitwort des damaligen Rektors der Universität auch von einem fast schon poetisch wirkenden Beginn zum Ende hin in einen (zumindest vom heutigen Standpunkt betrachtet) recht pathetisch-patriotischen Ton.
Hans Karlinger bleibt in seiner Einleitung dagegen sachlich und fasst die Geschichte Bayerns und der bairischen Kultur mit Schwerpunkt auf die Architektur kurz zusammen. Wie dort erwähnt, entstammen die Bilder dieses kleinen Büchleins sogar Karlingers Werk „Altbayern und Bayrisch-Schwaben“ aus dem Jahr 1914, sind also in diesem Jahr oder noch früher entstanden. Natürlich verwundert es nicht, dass sich in den mindestens 106 Jahren bis zum Erscheinen dieses Re­prints vieles verändert hat. Da die meisten der Abbildungen recht ge­nau zu lokalisieren sind, ist es auch ohne einen Besuch vor Ort ohne großen Aufwand möglich, unter Zuhilfenahme des Internets die hier gezeig­ten historischen Bilder mit dem heutigen Zustand zu verglei­chen. Selbst da, wo die Gebäude dem 1. Eindruck nach, unverändert erhal­ten blieben, zeigen sich oft diverse Veränderungen im Detail. Ande­res ist kaum noch wiederzuerkennen. Und genau in dieser Ver­gleichs­möglichkeit liegt in meinen Augen einer der Hauptreize dieser alten Bilder.
Ich wünsche allen Bayern-Fans – egal ob Einheimische oder Tou­ris­ten – viel Vergnügen mit diesem Reprint und seinen alten Bildern.

 

Zusätzliche Informationen finden sich auch in diesem PDF:
Bilder aus Altbayern – Marketing

 

 

Erhältlich ist dieser historische Bildband direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750418967 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

Bei Amazon ist der Bildband auch als eBook für Kindle-Reader verfügbar.

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Eisenach und Umgebung – Leseprobe

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

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Dass es wegen der Feiertage Lieferschwierigkeiten des historischen Stadtführers gibt, ist natürlich bedauerlich. Ich gehe aber davon aus, dass sich das Problem nach dem Jahreswechsel in Luft auflöst. Gegenwärtig ist das Buch leider nur über den Onlineshop des Verlags erhältlich. Bei Amazon ist es aber zumindest bestellbar und wird dann nach Wareneingang geliefert.

Um euch die Wartezeit zu verkürzen, habe ich als Weihnachtsgeschenk eine kleine kostenlose Leseprobe zusammengestellt. Diese findet ihr hier zum Download: Eisenach und Umgebung – Leseprobe. Die meisten der beschriebenen „Spaziergänge unmittelbar an der Stadt“ dürften sich auch heute noch zumindest annähernd durchführen lassen.
Details zum Buch findet ihr hier.

Frohe Weihnachten!

santa

Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Eisenach_und_Umgebung

Heute kann ich etwas ganz Besonderes präsentieren: einen historischen Stadtführer meiner Heimatstadt Eisenach aus dem Jahr 1898. Ich selbst habe ihn in Form eines Reprints neu aufgelegt, weil ich fand, dass es dieses Stück Heimatgeschichte wert ist, nicht vergessen zu werden:

Im Jahr 1898 erschien ein Stadtführer
„Eisenach und Umgebung“,
herausgegeben vom bekannten Verleger Philipp Kühner. Für die damalige Zeit war dieser außergewöhnlich gut bebildert.
Viel hat sich in den seit damals vergangenen mehr als 120 Jahren geändert. Die enthaltenen Fotos zeigen teilweise Ansichten, die heute nicht mehr zu finden oder kaum noch wiederzuerkennen sind. Aber gerade das macht den historischen Führer auch für heutige Leser – egal ob Einheimischer oder Besucher der Stadt – interessant. Und genau deshalb liegt dieser interessante Stadtführer jetzt in einem aufwändigen Reprint vor.
Lernen Sie ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunen Sie über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.

 

Eine Leseprobe als PDF gibt es hier:
Eisenach und Umgebung – Leseprobe

 

Zusätzliche Informationen finden sich auch in diesem PDF:
Eisenach und Umgebung – Marketing

 

Um es kurz zu machen, folgt hier das Vorwort aus dem Reprint:

Manchmal führt eins zum andern, ohne dass man es zuerst auch nur erahnen wür­de. So war es auch bei diesem Buch. Am Anfang stand ein Besuch auf einem Floh­markt, auf dem mir ein Exemplar eines alten Stadtführers in die Hände viel: „Eisenach und Umgebung“ aus dem Jahr 1898. Soweit kein großes Wunder. Eisenach hatte zu dieser Zeit schon einen regen Fremdenverkehr aufzuweisen, weshalb derartige Bücher auch damals keine besondere Seltenheit darstellten und auch heute öfters antiquarisch zu finden sind. Hier treffen allerdings mehrere Besonderheiten aufeinander. Zum einen ist dieser Führer für die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert außergewöhnlich umfangreich bebildert, anderer­seits wies das Exemplar einen für sein Alter von immerhin mehr als 120 Jahren über­raschend guten Erhaltungszustand auf. Abnutzungsspuren sind fast nur am Ein­band vorhanden. Eine Freude für jeden Liebhaber alter Bücher – insbe­sondere, wenn diese auch noch die eigene Heimatstadt behandeln! Zudem zeigen die enthaltenen Fotografien nicht nur die damals wie heute immer wieder abge­bildeten ‚Pflichtmotive‘ eines Stadtführers, die in den letzten Jahrzehnten schon in diverse Sammlungen alter Stadtansichten abgedruckt wurden, sondern auch Motive, von denen wenige bis gar keine alten Bilder in Umlauf sind. Nachdem ich ein paar meiner Ansicht nach besonders bemerkenswerte Abbildungen in den sozialen Medien gezeigt hatte, führten diese zu großem Interesse und teilweise umfangreichen Diskussionen. Und das führte wiederum dazu, das ich begann, über ein Reprint nachzudenken. Die Urheberrechte des Originals sind schließ­lich längst abgelaufen.
So kam es zum vorliegenden Buch. Aus einem alten Buch ein neues zu machen, erfordert allerdings trotz des guten Erhaltungszustandes einiges an Arbeit. Viele Entscheidungen sind zu treffen. Soll versucht werden, die kleineren Schäden wie beispielsweise leichte Flecken auszubessern? Oder sollten die sichtbar bleiben? Soll die Neuauflage neu gesetzt und dabei heutigen Gepflogenheiten angepasst wer­den? Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile fiel die Entscheidung, den alten Stadtführer in Faksimile-Form zu veröffentlichen, damit alle zeit­genös­si­schen Eigenheiten erhalten bleiben. Das bedeutet natürlich, dass auch die origi­nale Rechtschreibung erhalten bleibt. Mache Schreibweise wirkt also etwas antiquiert, liegen zwischen Erscheinen dieses Buches und heute doch (je nach Sichtweise) 2 oder sogar 3 Rechtschreibreformen.
Auch wenn ich anfangs erwähnte, dass „Eisenach und Umgebung“ für seine Zeit außergewöhnlich umfangreich bebildert ist, hält es Vergleichen mit modernen Stadtführern in dieser Hinsicht natürlich nicht stand. Ist es der moderne Tourist gewohnt, praktisch auf jeder Seite farbige Fotos vorzufinden, sind es in diesem histo­rischen Führer ‚nur‘ 33 – selbstredend in schwarz/weiß. Von den auf der Titel­seite genannten 2 Karten war in dem auf dem Flohmarkt erworbenen Exem­plar leider nur die der Villenkolonie „Marienhöhe“ enthalten, die hier auf den Sei­ten 12/13 wiedergegeben wird. (Die leichte Unschärfe von Teilen der Karte ist auch im Original enthalten und wahrscheinlich dem damaligen Stand der Farb­drucktechnik geschuldet.) Was die andre Karte zeigte, ist leider nicht ersicht­lich.
Auch inhaltlich gibt es deutliche Unterschiede. Moderne Führer konzentrieren sich normalerweise auf die Geschichte des Ortes und dessen Sehenswürdigkeiten sowie Unterkunftsmöglichkeiten. Damals wurde der Bogen deutlich weiter ge­spannt. Beispielsweise enthält dieses Buch ein komplettes Verzeichnis aller Schulen inklusive der jeweiligen Schulgebühren. Die Beschaffenheit der Wasser­versorgung wird ebenfalls einschließlich der Wasserpreise erläutert. Auch das, was wir heute als Behördenwegweiser bezeichnen würden, ist integriert. Sogar Klimadaten werden aufgelistet. Ein Vergleich mit den heutigen Werten wäre sicher interessant.
Manches, was hier vom Ende des 19. Jahrhunderts berichtet wird, wirkt heute beinahe unglaublich. So wird aufgelistet, welche Speisefische in Hörsel und Nesse vorkommen. Und wenn aus dem (damals schon historischem) Jahr 1843 berichtet wird, dass es in Eisenach 68 Straßenlaternen gab, „womit wir nicht allein jeden Winkel der Stadt, sondern auch die Vorstädte bis an die letzten Häuser vollkommen erleuchten“, dürfte das – auch wenn man die damals noch deutlich geringere Ausdehnung berücksichtigt – den heutigen Vorstellungen einer be­leuch­teten Straße nicht einmal annähernd nahekommen.
Auf der letzten Seite des Originals (hier Seite 186) finden sich übrigens einige Druck­fehlerkorrekturen. Das war bei der damaligen Technik anscheinend ein­facher, als die Fehler auf den fertig gesetzten Seiten zu korrigieren.

Erhältlich ist dieser historische Stadtführer direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750403611 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ in der Weihnachtsaktion

„Lord Breakinghams Geheimnis“ in der Weihnachtsaktion

Weihnachten kommt immer näher. Aber das habt ihr wahrscheinlich schon selbst bemerkt. Gerade um diese Zeit ist etwas zu verschenken natürlich fast so schön, wie selbst etwas geschenkt zu bekommen. Oder? Deshalb gibt es mein eigenes Buch „Lord Breakinghams Geheimnis“, einen Entwicklungs- und Internatsroman, vorübergehend in einer Weihnachtsaktion für nur 1,99 €. Also zögert nicht, schlagt zu, bevor das eBook wieder den vollen Preis kostet!

„Lord Breakinghams Geheimnis“ gibt es in allen Shops zum Sonderpreis,
z.B. bei Amazon, Weltbild oder Hugendubel.