Die besten Computer-Krimis

Isaac Asimov (Hrsg.)
Die besten Computer-Krimis

Ein Computer, der sich Sorgen macht

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Klappentext:

Isaac Asimov, der Meister spannender Unterhaltung, stellt hier die fes­selndsten Computer-Krimis vor. Vorbei sind die Zeiten, in denen Pferde­diebstahl mit dem Tod be­straft wurde – und wer heute ein Auto klaut, steht nicht mit einem Bein im Grab. Aber das Ver­brechen der Zu­kunft wird darin be­stehen, Computer durch frisierte Daten und ge­fälschte Codes dazu zu bringen, Geld in die fal­schen Hände geraden zu lassen. Und die Zu­kunft hat schon be­gonnen.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Joe Gores: Darl ich liebe dich
Stan Dryer: Nieder mit dem Spinat!
Gordon R. Dickson: Computer streiten nicht
Edward Wellen: Goldgrube
Edward D. Hoch: Computer Cops
Poul Anderson: Sam Hall
J. T. McIntosh: Sand im Getriebe
Edward D. Wellen: Sie können drauf warten
Robert Silverberg: Grenzgänge
Isaac Asimov: Alle Sorgen dieser Welt

Ein Junge nutzt den Zugang seines Vaters heimlich, um den Spinat-Anbau zu sabo­tieren, ein all­wis­sender Computer gibt plötzlich sinnlose Ant­worten, ein harmloser Buch-Käufer wird zum Tode ver­urteilt und ein junger Offizier zu einer Einheit straf­versetzt, die es gar nicht gibt. Überall haben Computer und die, die da­hinter sitzen, ihre Finger im Spiel.

Eine Anthologie mit Computer-Krimis, herausgegeben von Isaac Asimov – da ist na­türlich sofort klar, dass das Buch nicht ganz neu sein kann. Richtig, die deutsche Über­setzung er­schien bereits 1985, das Er­schei­nungsjahr des Originals konnte ich nicht heraus­finden. Ent­halten sind Kurz­ge­schichten be­ziehungs­weise No­vellen, bei denen Straf­taten in Zu­sam­menhang mit Computern im Mittel­punkt stehen. Krimis im eigent­lichen Sinn sind die wenigsten. Die kürzeste Story bringt es gerade mal auf 9 Seiten, die längste aus 110. Auch wenn man das Er­schei­nungsjahr be­rück­sichtigt – Mitte der 1980er hatten wohl die wenigsten Autoren nen­nens­werte eigene Er­fah­rungen mit Computern –, fällt auf, wie eigen­artig sich die meisten ab­ge­druckten Autoren Computer vor­ge­stellt hatten. Etliches davon ent­sprach auch zu dieser Zeit nicht mehr der All­gemein­bildung. Die Er­klärung findet sich erst im Anhang des Buches. Die ent­haltenen Ge­schichten wurden nämlich nicht für diese Antho­logie ge­schrieben. Sie er­schienen schon zuvor, und zwar zwi­schen 1953 (!) und 1981. Das erklärt einige uns heute bei­nahe ver­rückt wirkende Vor­stel­lungen von Computern. Trotzdem sind einige der Beiträge wirklich unter­haltsam. Speziell die längste Story, „Gold­grube“ von Edward Wellen, konnte mich über­zeugen. Gerade hier spielen Computer aber nur eine kleine Rolle in Hin­ter­grund, sind für das Funktio­nieren aber trotzdem wichtig.

Dieses Buch ist natürlich nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Eine Suche in (on- und offline) Anti­quariaten könnte sich aber lohnen.

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Fazit:

Diese Anthologie spricht weniger Krimi-Fans als vielmehr an his­torischer (und fik­tiver) Computer-Technik Interes­sierte an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel

Patrice McDonough
Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel


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Übersetzung: Jeanette Mey

Der Briefeschreiber

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Klappentext:

Eine Mordserie erschüttert das viktorianische London – und der Täter scheint Scot­land Yard stets einen Schritt voraus zu sein – Der Auf­takt der span­nenden Krimi Reihe im his­torischen England

London, November 1866. Als die verstümmelte Leiche des beliebten Geist­lichen Tobias Atwater auf einer Baustelle im East End ge­funden wird, scheint nichts auf ein Motiv für die grausame Tat hin­zu­weisen. Doch der Mord bleibt nicht der einzige. Schon bald er­schüttert eine Serie von Ver­brechen die Stadt und jedes neue Opfer scheint auf rät­sel­hafte Weise mit den anderen ver­bunden zu sein.

Die junge Ärztin Dr. Julia Lewis übernimmt die Untersuchung der Leichen und arbeitet wi­der­willig mit Inspector Richard Tennant von Scot­land Yard zu­sammen. Während die beiden den Spuren des Mörders folgen, stoßen sie auf ein Netz aus alten Ge­heim­nissen, ver­tuschten Ver­brechen und dunklen Erin­nerungen, das bis in die Ar­men­häuser und Kranken­stationen des Lon­doner East Ends zu­rück­reicht.

Gleichzeitig verhöhnt der Täter die Polizei mit mysteriösen Botschaften und scheint jeden Schritt der Er­mittler voraus­zuahnen. Während die Zahl der Toten steigt, müssen Julia Lewis und Richard Tennant die Wahrheit auf­decken, bevor der Mörder erneut zu­schlägt.

Ein fesselnder viktorianischer Kriminalroman über Mord, Rache und die Schatten der Ver­gangen­heit. Perfekt für Leser:innen, die komplexe Cha­raktere, his­torische Details und span­nende Serien­killer­fälle lieben.

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Rezension:

Als Inspector Tennant Ende 1866 zu einer übel zugerichteten Leihe gerufen wird, schickt er nach einem Arzt. Da dieser jedoch ver­hindert ist, er­scheint statt­dessen dessen Enkelin, die sich tat­säch­lich als zu­ge­lassene Ärztin heraus­stellt. Sie er­weist sich zu seiner Über­ra­schung sogar als fähig. Schnell stellt sich der Mord als tat eines Serien­mörders heraus, und Dr. Julia Lewis gerät immer tiefer in die Er­mitt­lungen hinein.

Die meisten viktorianischen Krimis, die ich kenne, gehören eher in den Bereich des Cosy Crime. Das ist bei der mit diesem Band be­gin­nenden Reihe von Patrice McDonough de­finitiv nicht der Fall. Cosy geht es hier de­finitiv nicht zu. Wie der männ­liche Teil des Prota­gonis­ten-Duos fragt sich auch der Leser na­türlich sofort, ob eine Frau als zu­ge­lassene Ärztin im England des Jahres 1866 über­haupt denkbar ist be­ziehungs­weise war. In der Hand­lung gibt es dazu zwar eine Er­klärung, ob diese zur da­maligen Zeit rea­listisch möglich ge­wesen wäre, habe ich jedoch nicht über­prüft. Nehmen wir es mal als ge­geben hin. Der Fall, der in diesem Band ge­klärt werden muss, er­weist sich als er­staunlich hart und tief­gründig. Dass sich erste Ver­dachts­momente schließlich als falsch heraus­stellen, gehört na­türlich zu den Grund­lagen fast jeden guten Krimis, mit dem wahren Täter hätte ich aller­dings nie ge­rechnet. Und doch sind dessen Be­weg­gründe am Ende sogar nach­voll­ziehbar. Zum über­zeu­genden Ge­samt­eindruck dieses Buches trägt aber auch bei, dass die beiden Prota­gonis­ten einen für der­artige Krimis über­ra­schend tiefen Hin­ter­grund be­kommen, der be­greifbar macht, wieso beide genau so handeln. Die Reihe ver­spricht, auch länger­fristig interes­sant zu werden.

Die Autorin erzählt aus den wechselnden Perspektiven der beiden Prota­gonis­ten sowie zwi­schen­zeitlich auch der des Täters.

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Fazit:

Für Liebhaber viktorianischer Krimis, die es auch mal etwas härter mögen, dürfte diese Reihe genau richtig sein.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Geheimnisse von Kurland St. Mary – 1 – Miss Harrington und die verschwundenen Dienstmädchen

Catherine Lloyd
Geheimnisse von Kurland St. Mary – 1 – Miss Harrington und die verschwundenen Dienstmädchen

Verschmähte Liebe

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Klappentext:

Ein verborgenes Verbrechen erschüttert ein friedliches Dorf. Und nur zwei un­ge­wöhnliche Er­mittler er­kennen die Gefahr, bevor es zu spät ist.

Der fesselnde Auftakt einer historischen Cosy Krimi Reihe voller Geheimnisse, char­manter Er­mitt­lungen und Regency-Flair.

Nach den Schrecken von Waterloo kehrt Major Robert Kurland in sein Heimat­dorf zu­rück, ent­schlossen, Ruhe und Heilung zu finden. Doch als er eines Abends aus seinem Fenster eine ver­stö­rende Beo­bach­tung macht, gerät sein be­schau­liches Leben erneut ins Wanken. Da ihn eine schwere Ver­letzung an eigenen Nach­for­schungen hindert, bittet er seine lang­jährige Freundin Lucy Har­rington um Hilfe. Die kluge Pfar­rers­tochter besitzt einen scharfen Ver­stand und be­ginnt im Dorf Fragen zu stellen. Was zu­nächst wie eine Reihe harm­loser Dieb­stähle er­scheint, ent­wickelt sich schnell zu einem rät­sel­haften Ver­miss­tenfall, als zwei Dienst­mädchen spurlos ver­schwin­den. Lucy und Kurland wird klar, dass sie einem skru­pel­losen Täter auf der Spur sind. Mit jeder neuen Ent­deckung wächst die Gefahr – und der Mörder ist näher, als sie ahnen …

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Rezension:

Major Robert Kurland ist erheblich verletzt aus dem Krieg zurückgekehrt. Seinen Frust, vor­läufig auf Hilfe an­ge­wiesen zu sein, lässt er an allen aus, die sich ihm nähern. Selbst der ört­liche Pfarrer ver­meidet es, ihn zu be­suchen. Das überlässt er seiner Tochter Lucy. Als der Major ihr be­richtet, nachts Ver­dächtiges beo­bachtet zu haben und kurz darauf 2 Dienst­mädchen im Dorf ver­misst werden, be­ginnt sie zu er­mitteln.

Catherine Lloyd siedelt ihre historische Cosy-Crime-Reihe im England des frühen 19. Jahr­hun­derts an. Konkret be­ginnt die Handlung dieses Bandes im Februar 1816. Im Fokus stehen die Pfar­rers­tochter Lucy Har­rington und der noch relativ junge Major Robert Kur­land. Auch wenn sie sich vorerst ge­gen­seitig wenig sym­pathisch finden, deutet sich ein be­gin­nender Ro­mantik-Aspekt für die kom­menden Bände an. In diesem Auf­takt­band steht das rät­sel­hafte Ver­schwinden von 2 Dienst­mädchen, von denen eines im Pfarr­haus tätig und Lucy gut be­kannt war, im Mittel­punkt. Nach den Genre-ty­pischen falschen Spuren kommt es zum Finale hin sogar zu für dieses Genre recht dra­matischen Szenen. Auf­fällig finde ich aller­dings, dass sich Lucy als Pfar­rers­tochter selbst als Lady be­trachtet. War die Stellung eines Dorf­pfarrers im da­maligen England wirklich so ge­hoben? Im­merhin ver­fügt der Haushalt über mehrere Be­dienstete und sogar einen Pri­vat­lehrer für den Sohn des Pfarrers. Das er­scheint mir etwas un­glaub­würdig. Die At­mosphäre wirkt merklich anders, als man es von Cosy-Crime-Stories vom Ende des 19. Jahr­hun­derts ge­wohnt ist. Das Setting könnte jedoch durchaus Raum für eine Reihe an Kri­minal­fällen bieten.

Die Autorin erzählt wechselweise aus den Erlebnissen der beiden Prota­gonis­ten.

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Fazit:

Das Außergewöhnlich an dieser Cosy-Crime-Reihe ist insbesondere ihre a-typische Ver­ankerung in der Regency-Epoche.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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Eine Hexe mischt sich ein – 1 – Witchmore • Hexerei kann tödlich sein

Mina Giers
Eine Hexe mischt sich ein – 1 – Witchmore • Hexerei kann tödlich sein

Ein leichter Schwerverbrecher auf der Flucht

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Klappentext:

Als Elli Stuart einen Brief von ihrer Großmutter erhält, ist sie vor allem eines: ver­wirrt. Schließ­lich wusste sie bis vor Kurzem nicht einmal, dass es diese Groß­mutter über­haupt gibt. Neu­gierig reist sie nach Witch­more in den Catskill Mountains – und landet statt bei einem ge­müt­lichen Kaffee­kränzchen mit ihrer Oma direkt an einem Tatort: Ihre Groß­mutter wurde er­mordet.

Der attraktive Officer Kenneth Lovelace hält Elli prompt für eine Verdächtige. Also be­schließt sie kur­zerhand, die Sache selbst unter die Lupe zu nehmen – bis sie ent­deckt: Witch­more ist voller ma­gischer Wesen, und sie selbst ist eine Hexe! Nun muss Elli nicht nur einen Mord auf­klären, sondern auch lernen, mit ihren neuen Kräften um­zu­gehen. Zu alledem über­nimmt sie den ver­winkelten Anti­quitäten­laden ihrer Groß­mutter und muss sich mit einem vor­lauten Kater herum­schlagen … Alltag eben für eine frisch­gebackene Hexe.

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Rezension:

Elli Stuarts Eltern sind tot, ihr Job ist weg, und eine neue Wohnung kann sie sich nicht leisten. Da kommt es ihm ganz recht, dass sie einen Brief ihrer Groß­mutter müt­ter­licherseits be­kommt, von deren Existenz sie gar nicht wusste. Also packt sie ihren ganzen Besitz in ihr bei­nahe schrott­reifes Auto und macht sich auf den Weg zur Oma in Witch­more. Dort an­ge­kommen er­fährt sie je­doch, dass diese gerade er­mordet wurde. Und sie selbst ist genau wie ihre Oma eine Hexe!

Mina Giers beginnt ihre Urban-Fantasy-Reihe mit einer erwachsenen Prota­gonis­tin un­be­kannten Alters die in einer relativ aus­sichts­losen Situation über­ra­schend von ihr un­be­kannter Ver­wandt­schaft und ihren eigenen ma­gischen Fä­higkeiten er­fährt. Damit wandelt sie eine im Genre häu­figer an­zu­treffende Aus­gangslage interes­sant ab. Wieso die Mutter der Prota­gonis­tin ihre ma­gischen Kräfte nicht ver­wendet und die ihrer Tochter sogar magisch unter­drückt hat, bleibt vor­erst offen. Im Fokus dieses Auf­takt­bandes steht das Hinein­finden der Prota­gonis­tin in ihre neue Um­gebung, den von zahl­reichen ma­gischen Wesen be­wohnten Ort Witch­more. Einen Ro­mantasy-Aspekt mit dem Sheriff, wie ihn der Klap­pentext an­deutet, spielt zu­mindest in diesem Band (noch) keine Rolle. An dessen Ende ist die Hand­lung an einem Punkt an­ge­kommen, der wohl die Nor­malität für die weitere Reihe dar­stellen dürfte. Auf dieser Grundlage halte ich eine Reihe weiterer unter­halt­samer Ge­schichten für möglich.

Die Autorin erzählt aus auktorialer Perspektive, belässt ihren Fokus dabei jedoch durch­gehend auf der Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Der Auftakt dieser Urban-Fantasy-Cosy-Crime-Reihe verspricht eine innovativ ge­staltete Hand­lungs-Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Der neue Richter Di Kanon – 3 – Der Fächer aus roter Seide

Adrian Vogler
Der neue Richter Di Kanon – 3 – Der Fächer aus roter Seide

Der fehlende Kopf

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Klappentext:

Ein Krimi aus dem alten China der Tang-Dynastie

Richter Di reist im Herbst des Jahres 669 in die vom Regen geplagte Kanal­stadt Liu-tschou, um dort für dreißig Tage als kai­ser­licher Ver­weser das Amt des un­er­wartet ver­storbenen Ma­gistrats Pan zu über­nehmen. Die Stadt droht im Chaos zu ver­sinken: Sie wird von den Gilden, ins­be­sondere der mächtigen Sei­dengilde unter Meister Choo, kont­rolliert, dessen be­waffnete „Rote Schärpen“ die Straßen be­herr­schen und un­recht­mäßig Zölle er­heben.

Getreu der klassischen Tradition chinesischer Kriminalromane von Robert van Gulik wird Richter Di mit drei raf­finiert ver­floch­tenen Fällen kon­frontiert.

Ein Fischer zieht eine kopflose Leiche in kostbarer Seidenrobe aus dem Kaiser­kanal – ist es der ver­misste Gilde­meister Wang? Zur gleichen Zeit stirbt ein stadt­be­kannter Wucherer unter mys­teriösen Um­ständen in den Armen seiner jungen Kon­kubine, und ein le­gen­däres Puzzle-Kästchen gibt Rätsel auf. Als wäre das nicht genug, ver­setzt ein ver­meint­licher Dämon den ört­lichen Tempel in Angst und Schrecken, indem er stiehlt und auf un­er­klärliche Weise Gold zu­rücklässt.

Während Di und seine getreuen Gefährten Ma Joong, Chiao Tai und Tao Gan ver­suchen, Licht in das Dunkel zu bringen, stoßen sie auf eine Spur, die alle Fälle ver­bindet: Ein Fächer aus roter Seide, der den Weg in einen Sumpf aus Gier, ver­botener Liebe und töd­lichen In­trigen weist. Ein klas­sischer Kri­minal­roman im Gong’an-Stil, der den Leser mit Atmos­phäre, Span­nung und his­torischer De­tailtreue in das China der Tang-Dynastie ent­führt.

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Rezension:

Als der Magistrat von Liu-tschou stirbt, steht auf die Schnelle kein Nach­folger bereit. Des­halb be­kommt Richter Di das Amt kom­mis­sarisch für 30 Tage über­tragen. Kaum ein­ge­troffen be­kommt der es mit mehreren Kri­minal­fällen zu tun. Morde und eine Ein­bruch­serie sind auf­zu­klären, um dem neuen Ma­gistrat ge­ordnete Ver­hältnisse zu über­geben.

Was Adrian Vogler hier präsentiert, könnte man zunächst als historischen Krimi be­zeichnen, der im alten China des Jahres 669 an­ge­siedelt ist. Die Hin­ter­gründe dieses Kri­minal­romans sind je­doch er­heblich um­fang­reicher. Zum einen gab es einen Richter dieses Namens wirklich. Er taucht in alten Chro­niken auf. Ein nie­der­län­discher Dip­lomat des frühen bis mittleren 20. Jahr­hun­derts hat auf dieser Grund­lage eine Reihe von Richter-Di-Ro­manen ver­öffentlicht, und genau auf diesen bauen die Ge­schichten Adrian Voglers auf. Von eben diesen haben wir hier den 3. Band vor uns, wobei ich die beiden Vor­gänger nicht kenne.

Der Leser wird zunächst (zumindest wenn er die Bände 1 und 2 nicht kennt) recht abrupt in die Welt dieser Zeit hinein­gestoßen. Einige Be­griffe dürften den meisten euro­päischen Lesern fremd sein. Die er­zählten Kri­minal­fälle er­weisen sich als recht komplex und zu­mindest teil­weise auch mit­ein­ander ver­woben. Die Auf­merk­samkeit des Lesers wird also ge­fordert. Dass der Prota­gonist am Ende alle Fälle auf­klärt, ver­steht sich bei der­artigen Ge­schichten na­türlich fast von selbst. Die unter­schied­liche Härte der ver­hängten Strafen wirkt aus heutiger Sicht etwas ver­wun­derlich, könnte aber in den zu­grunde­liegenden his­torischen Ver­hältnissen be­gründet sein. Mit diesem Buch (und wahr­scheinlich auch den anderen der Reihe) be­kommt man einen sicher un­ge­wöhn­lichen his­torischen Krimi, wie ihn viele be­stimmt noch nicht ge­lesen haben. Gerade das macht ihn aber zu einem un­ge­wöhn­lichen Lese­erlebnis.

Der Autor erzählt wechselweise aus der Sicht einer ganzen Reihe von Cha­rakteren.

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Fazit:

Kriminalfälle im China des 7. Jahrhunderts sind selbst für Gewohnheits­leser his­torischer Krimis ein sicher außer­ge­wöhn­licher Lesestoff.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Seraphina Blanc ermittelt – 2 – Cold Case

Sebastian Steffens
Seraphina Blanc ermittelt – 2 – Cold Case

Schockgefrostet

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Klappentext:

Für Seraphina Blanc wird es ungemütlich – und das nicht nur wegen der Tem­pera­turen. Die »Ver­waltung Ano­maler Miss­stände und Pro­blemfälle« (V.A.M.P.) schickt sie in den hohen Norden, um einen echten Cold Case wieder auf­zu­wärmen. Ein lange unter Eis, Schnee und Schweigen be­gra­benes Ge­heimnis droht ans Tages­licht zu kommen, was für Vampire im All­ge­meinen keine gute Nach­richt ist.

Zwischen schmelzendem Eis, verschlossenen Dorfbewohnern, einer undurch­sichtigen Minen­gesell­schaft und neu­gierigen Touristen wird die Luft so dünn wie Sera­phinas Aus­rede, dass sie tags­über leider »migrä­nebedingt« im Dunkeln bleiben muss, als die Po­lar­nächte kürzer werden.

Zu allem Überfluss gibt weder der Gletscher freiwillig die Leichen frei, die er im Keller hat, noch lässt sich Sera­phinas un­frei­williger mensch­licher Co-Ermittler ein­fach so ab­schütteln.

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Rezension:

Vor über 100 Jahren wurde ein Vampir im hohen Norwegen von einem Gletscher ein­ge­schlossen. Dieser droht jetzt jedoch ab­zu­schmelzen. Keines­falls darf er Menschen, die ihn viel­leicht unter­suchen könnten, in die Hände fallen. Also muss Sera­phina Blanc in den hohen Norden auf­brechen. Dass dort aktuell Polar­nacht herrscht, kommt ihr ent­gegen, doch ziehen sich die Er­mitt­lungen in die Länge. Und auch die längste Polar­nacht endet irgend­wann …

Nach Band 1 („Neuzahnstein“) schickt Sebastian Steffens seine vam­pirische V.A.M.P.-Er­mittlerin Sera­phina Blanc erneut in einen Einsatz. Über­ra­schen­derweise weist dieser Band ein er­heblich anderes Feeling als sein Vor­gänger auf. Standen dort eher die ko­mödian­tischen Ele­mente im Vor­der­grund der Er­mittlung­sarbeiten, liest sich dieser über große Teile fast wie eine klas­sische De­tektiv­geschichte. Statt Slap­stick-artigen Szenen sind es hier kürzere Action-Ein­lagen, die die Er­mitt­lungs­arbeit der Prota­gonis­tin be­gleiten. Humor­volle Szenen bleiben jedoch auch diesmal nicht aus. Diese finden ihren Hin­ter­grund meist im Un­ver­ständnis der Prota­gonis­tin für die mensch­liche, speziell auch die lokale Kultur. Im Ge­gensatz zu Band 1 be­wegt sich Sera­phina im ak­tuellen Ein­satz nämlich beinahe aus­schließ­lich unter Menschen. Ins­gesamt funk­tioniert diese Ge­schichte sehr gut und über­trifft mit ihrer anderen Machart sogar Band 1. Da kann sich der ge­neigte Leser schon auf den 3. Ein­satz der Prota­gonis­tin freuen, der sie – soviel wird im Epilog schon ver­raten – in die Karibik führen wird. Aber gibt es dort nicht furcht­bar viel Sonne?

Auch in diesem Band legt der Autor den erzählerischen Fokus wieder durch­gehend auf seine son­nen­scheue Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Auch ohne gehäuftes Auftreten von Aschehäufchen kann die vampirische Er­mittlerin Sera­phina Blanc erneut über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Pech und Schwäfel – Sammelband 1 – 9

Robin Fuchs
Pech und Schwäfel – Sammelband 1 – 9

Wo im Jahr 2 Mal Karneval ist

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Klappentext:

Zwischen Dorfkneipe, Karnevalstrubel und jeder Menge skurriler Todes­fälle er­mitteln die zwei beste Freun­dinnen Pech und Schwäfel mit scharfem Ver­stand

Niemand löst Fälle wie dieses unschlagbare Duo bestehend aus der taffen Kom­mis­sarin Pech und der per­fektio­nistischen Ge­richts­medi­zinerin Schwäfel! Daran ändert auch der Um­zug von Köln aufs Land nichts und ent­gegen der Er­wartung eines ruhigeren Lebens, merken die Er­mitt­lerinnen schnell, dass jeder Leichen im Keller hat.

Dieser charmant-makabre Cosy Crime Sammelband vereint 9 knifflige Fälle voller schwarzem Humor, über­ra­schender Wen­dungen und dörflicher Ge­heimnisse – perfekt für ge­mütliche Lese­stunden mit einem Augen­zwinkern. Die humor­vollen Audible Originale von Robin Fuchs gibt es jetzt auch als E-Book im Bundle!

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Die Tote in der Wand
Der tote Berliner
Der Tote im Sand
Tot im Wald
Tot im Pool
Tot im Eis
Tot im Gewächshaus
Tot im Meditationsstudio
Tot am Buffet

Kriminalhauptkommissar Maike Pech lässt sich nach Niederteerbach ver­setzen, einem Dorf im Um­land Kölns. Das ist kein Zufall, denn hier ver­schwand während ihrer Schulzeit eine gute Freundin spurlos. Aber auch in der Ge­genwart hat das kleine Dorf eine er­schreckend hohe Kri­mina­litäts-, ins­be­sondere Mord­rate. Nur gut, dass Maikes beste Freundin und Schwä­gerin, Ge­richts­medi­zinerin Zoe Schwäfel immer auf dem ganz kurzen Dienst­weg er­reichbar ist.

Hinter dem gemeinsamen Pseudonym Robin Fuchs verbergen sich Christian Handel, Jana Ronte, Nica Stevens und Andreas Suchanek. Aller­dings ist „ver­bergen“ nicht ganz das richtige Wort, denn dieses Ge­heimnis wird am Ende des Sam­mel­bandes ganz öf­fentlich aus­ge­plaudert. Mit dem Ge­spann aus Pech und Schwäfel bringen sie ein Prota­gonis­ten-Duo an den Start, bei dem die Chemie stimmt. Doch auch viele der anderen wieder­kehrenden Cha­raktere haben ihre Be­sonder­heiten, die zum spe­ziellen Feeling dieser Cosy-Crime-Reihe bei­tragen. Bei all den Morden kommt auch der Humor nicht zu kurz, der speziell dann, wenn es um die Eigen­heiten der oft kauzigen Ein­wohner des Hand­lungs­orts oder die Riva­litäten zum be­nach­barten Ober­teer­bach geht, seine Höhe­punkte erlebt. Auf die ein­zelnen Fälle will ich hier nicht näher ein­gehen, denn die habe ich in meinen Re­zen­sionen den ein­zelnen Bänden de­tail­lierter be­trachtet. Eine Be­son­derheit dieser ur­sprünglich als Ennea­logie an­ge­legten Reihe ist, dass Neben­figuren eines Bandes mehrfach als Opfer oder auch Täter eines spä­teren zur­ück­kehren. Da kommt beim Leser leicht das Ge­fühl auf, selbst im (fik­tiven) Nieder­teer­bach zu wohnen. Und der Ab­schieds­schmerz nach den 9 in diesem Sam­mel­band ent­haltenen Ge­schichten ist nicht ganz so groß, denn mittler­weile sind zu­mindest als Hör­buch-Ver­öffent­lichung weitere Fälle er­schienen.

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Fazit:

Dieser Sammelband vereinigt die Bände dieser Cosy-Crime-Reihe zu einem un­schlag­baren Preis.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Pech und Schwäfel – 9 – Tot am Buffet

Robin Fuchs
Pech und Schwäfel – 9 – Tot am Buffet

Der neue Vermieter

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Klappentext:

Ein tödlicher Wettbewerb und ein Feind zu viel – Ein Fall für Pech & Schwäfel!

Es geht spannend weiter mit der Cosy Crime-Reihe nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book

In Niederteerbach findet das alljährliche Dorffest statt, bei dem die zwei Chöre aus Nieder- und Ober­teer­bach in einem Wett­bewerb gegen­einander an­treten. Der Sieger erhält den antiken Takt­stock, den Bür­ger­meisterin Graefe un­be­dingt ge­winnen und in ihrer Vitrine im Büro aus­stellen will. Wäh­rend der Nieder­teer­bacher Chor be­reits auf der Bühne steht, wird der neue Chor­leiter Dietrich Lindgraf er­stochen – im Back­stage­zelt, am Käse­büfett. Die Er­mitt­lungen bringen schnell ans Licht, dass der Tote tat­sächlich ein paar echte und einige mögliche Feinde im Ort hatte. Als die Tat­waffe bei einem lebens­langen Rivalen des Toten auf­taucht, scheint zu­nächst alles klar zu sein. Doch schwer­wie­gende Indizien weisen darauf hin, dass je­mand eine falsche Fährte gelegt haben könnte. Aber wer?

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Rezension:

Endlich scheint es in Niederteerbach mal ruhig zuzugehen. Beim jährlichen Dorf­fest ist der Wett­streit der Chöre aus Nieder- und Ober­teer­bach die größte zu er­wartende Auf­regung. Maike Pech und ihre Kollegen sind unter den Zu­schauern. Während sie darauf harren, was die Chöre prä­sen­tieren, wird aller­dings der Chor­leiter des hei­mischen Chors im Back­stage­zelt durch einen Stich in den Hals er­mordet. Wer hatte einen Grund? Und was könnte die Tat­waffe ge­wesen sein?

Mit diesem 9. Band endete die ursprüngliche vom Team Robin Fuchs ver­fasste Cosy-Crime-Reihe. (Mitt­ler­weile sind aber doch weitere Bände er­schienen.) Dem­zu­folge wird die Handlung zu einem rela­tiven Ende ge­bracht. Auch Ge­richts­medi­zinerin Zoe Schwäfel ist na­türlich wieder mit von der Partie. Ihre medi­zinische Ex­pertise spielt in diesem Fall wie schon in Band 8 („Tot im Medi­tations­studio“) je­doch eine eher kleine Rolle. Da­gegen kon­zen­triert sich der Fall auf die Suche nach dem Täter, wobei sich der an­fängliche Haupt­ver­dächtige als un­schuldig heraus­stellt. Als ge­planter Reihen-Ab­schluss wird aber auch viel Wert auf die ‚Auf­räum­arbeiten‘ in Zoes Pri­vat­leben gelegt. Der humo­ristische Höhe­punkt ist zwei­fellos Maikes Zu­sam­men­treffen mit ihrem neuen Ver­mieter, einem ge­wissen Herrn von Deich. Dieser dürfte den Leser min­destens ge­nauso wie die Prota­gonis­tin über­ra­schen. Fans der Reihe wären mit diesem ur­sprüng­lichen Ende sicher zu­frie­den­gestellt ge­wesen. … aber Nach­schub ist na­türlich noch besser.

Zum Stil der Reihe erübrigt sich im 9. Band wohl jeder Hinweis.

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Fazit:

Dieser Band bildet einen würdigen Abschluss dieser humorvollen Cosy-Crime-Ennea­logie, in dem alle Charaktere nochmals ihren Auftritt haben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ein Fall für Wrexford and Sloane – 5 – Mord in den Royal Botanic Gardens

Andrea Penrose
Ein Fall für Wrexford and Sloane – 5 – Mord in den Royal Botanic Gardens


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Übersetzung: Tobias Eckerlein

Naturmedizin

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Klappentext:

In den Schatten Londons finden sich dunkle Geheimnisse …

Die Ermittlungen im historischen England gehen düster und spannend weiter!

Der Vorteil, wenn man im Strudel von Kleideranproben und Hochzeits­vor­bereitungen ge­fangen ist: Charlotte Sloane hat kaum Zeit für irgend­welche Be­denken. Ihre Liebe zu Wrexford steht außer Frage, aber wird es ihr als Ehefrau – und als Gräfin – schwer fallen, ihre Un­ab­hängigkeit zu wahren? Ganz zu schweigen von ihrer ge­heimen Identität als be­rühmte Sati­rikerin A.J. Quill. Als bei einem Sym­posium in den Royal Botanic Gardens ein Bo­taniker zu­sam­menbricht, haben Sloane und Wrexford je­doch ganz andere Sorgen. Denn die Spuren von weißem Pulver in der Nähe des Mundes offen­baren die dunkle Wahrheit – der Bo­taniker wurde er­mordet. Sloane und Wrexford werden in die Er­mitt­lungen hinein­gezogen und er­fahren, dass das Opfer an einer be­deu­tenden medi­zinischen Ent­deckung be­teiligt war. Da neben Ruhm auch ein ge­wisses Ver­mögen auf dem Spiel steht, mangelt es nicht an Ver­dächtigen. Doch weder Charlotte noch ihr zu­künftiger Ehe­mann ahnen, wie nah die Gefahr ist – oder wie weit der Mörder bereit ist zu gehen …

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Rezension:

Eigentlich dreht sich für Charlotte Sloane und Lord Wrexford derzeit alles um die Hoch­zeits­vor­bereitungen. Für einen Besuch einer Bio­logen-Tagung in den Royal Botanic Gardens bleibt aber dennoch Zeit. Immerhin ge­hört der wis­sen­schaft­lich interes­sierte Wrexford der Royal Society an. Als dort ein Gast­redner tot zu­sam­men­bricht, wird ihr Interesse aber doch ge­weckt, zumal An­zeichen auf einen Gift­mord hin­deuten. Doch wer er­mordet einen Wis­sen­schaftler?

Im Band 5 ihrer historischen Cosy-Crime-Reihe lässt Andrea Penrose ihre beiden Prota­gonis­ten auf ihre Hochzeit zu­steuern. Dass auch dabei wider ein Mordfall da­zwi­schen kommt, war na­türlich ab­zu­sehen. Wie bereits in Band 4 („Die dunklen Gassen von Mayfair“) ist die Tat auch dies­mal wieder im wis­sen­schaftlich ge­prägten Milieu an­ge­siedelt, wobei es in diesem Fall ins Gebiet der Bio­logie geht. Dass so­wohl das Opfer als auch der sich recht schnell heraus­kristal­lisierende Haupt­ver­dächtige US-Ameri­kaner sind, ver­komp­liziert die An­ge­legenheit. Immerhin be­wegen wir uns im frühen 19. Jahr­hundert, als Groß­bri­tannien die Staaten der jungen USA noch als ab­trünnige Kolonien an­sieht. Aber was wäre das schon für eine Story, wenn es nicht über­ra­schende Wen­dungen gäbe? Bis der Täter über­führt werden kann, kommen auf das Prota­gonis­ten-Duo nicht ganz un­ge­fährliche Er­mitt­lungen zu. Na­türlich be­kommen auch die üb­lichen Neben­figuren wie bei­spiels­weise Lord Wrexfords Diener oder die beiden von Charlotte adop­tieren Stra­ßen­jungen wieder ihre ge­büh­renden Auf­tritte. Am Ende ist es der Autorin er­neut ge­lungen, einen Kri­minal­fall zu kon­stru­ieren, der alle Fans dieser Reihe zu­frieden­stellen dürfte.

Stilistisch belässt die Autorin erwartungsgemäß alles beim Gewohnten.

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Fazit:

Auch im mittlerweile 5. Fall kann diese Cosy-Crime-Reihe Fans historischer Kri­minal­fälle im alten London wieder über­zeugen.

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Pech und Schwäfel – 8 – Tot im Meditationsstudio

Robin Fuchs
Pech und Schwäfel – 8 – Tot im Meditationsstudio

Bekiffte Zeugen

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Klappentext:

Wer löst den Mord zuerst? – Ein Fall für Pech & Schwäfel!

Die Cosy Crime-Reihe voller Humor und Spannung nach dem Audible Original jetzt auch als E-Book.

Mit guten Vorsätzen besucht Maike das neue örtliche Meditations­studio. Der heutige Kurs endet aller­dings nicht mit einem Om, sondern dem Tod des Kurs­leiters und dem Täter ge­lingt an­schlie­ßend die Flucht. Wie sich schnell heraus­stellt, ist der Mord sowohl Rätsel als auch Poli­tikum. Denn während das Opfer in Nieder­teer­bach arbeitete, wohnte es in Ober­teer­bach. Eine dort ge­fundene zweite Leiche, die der ersten aufs Haar gleicht, bringt end­gültig Chaos hinter die Ku­lissen. Denn der Ehr­geiz des Ober­teer­bacher Bürger­meisters Wilhelm Herzog ist ge­weckt. „Seine“ neue Kri­minal­haupt­kom­missarin soll ge­fälligst ebenfalls er­mitteln. Schon finden sich Maike und die Kollegin aus dem Nach­bar­dorf in einem wasch­echten Wett­streit wieder. Bürger­meisterin Graefe sitzt Maike im Nacken, und Horst, der die Er­eignisse wei­ter­getratscht hat, nimmt Wetten ent­gegen. Der gesamte Ort fiebert mit.

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Rezension:

Um den Stress abzubauen und über den Fall ihrer ermordeten Freundin hin­weg­zu­kommen, lässt sich Maike darauf ein, eine Sitzung im Medi­tations­zentrum zu be­suchen. Doch wird dort der Kurs­leiter vor ihren eigenen Augen er­mordet. Dumm nur, dass Maikes Augen ge­schlossen waren, weil sie ein­ge­schlafen war. Dass der Kurs­leiter in Ober­teer­bach wohnte, macht die An­ge­legenheit nicht ein­facher, zumal es der dortige Bür­ger­meister ge­schafft hat, eine eigene Kri­minal­haupt­kom­missarin zu­ge­teilt zu be­kommen.

Nach den Bänden 5 („Tot im Pool“) und 6 („Tot im Eis“) ist das schon der 3. Band in Robin Fuchs’ Cosy-Crime-Reihe, in dem der Mord im Fit­ness­studio Nieder­teer­bachs statt­findet. Diesmal ist es das dort inte­grierte Medi­tations­studio, in dem es eine Leiche gibt. Immerhin bleibt der Prota­gonis­tin der Weg zum Tatort er­spart, da alles in ihrer (zu­mindest kör­per­lichen) An­we­senheit passiert. Für die humo­ris­tische Seite sorgt diesmal die Kon­kurrenz zwischen Nieder- und Ober­teer­bach. denn auch dort, am Wohn­ort des Opfers, gibt es mittler­weile eine Kri­minal­haupt­kom­missarin. … und einen Zwillings-Bruder des Opfers, der ebenfalls er­mordet wurde. Beide Poli­zis­tinnen ar­beiten eher gegen- als mit­ein­ander. Ein Wett­bewerb, wer den Fall zuerst löst, ent­wickelt sich. Zoes Künste sind im aktuellen Fall da­gegen weniger von Be­deutung. Schüsse ins Herz sind schon sehr ein­deutige Todes­ursachen. Dafür kon­zen­trieren sich die Er­mitt­lungs­arbeiten auf die Suche nach einem Motiv. Dass auch Maikes Liebes­leben nicht ganz in Ver­ges­senheit gerät, versteht sich fast von selbst. Alle Be­stand­teile, die der Fan dieser Reihe gewohnt ist, sind also er­neut vor­handen.

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Fazit:

Auch ohne die ursprüngliche Hintergrund-Story gelingt es dem Autoren-Team, diese ge­lungene Cosy-Crime-Reihe rundum unter­haltsam zu halten.

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