Ein MORDs-Team – 23 – 1985

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 23 – 1985

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Geschichte der Parkers

Klappentext:
Gefangen mit den Mächtigen der Dynastien lauschen Mason, Olivia und Danielle der unbekannten Frau. Deren Worte enthüllen die wahre Geschichte des Jahres 1985 und den schicksalhaften Weg von Corey und Wendy Parker bis zum Tag der Katastrophe auf Angel Island. Und darüber hinaus.

Rezension:
Die falsche Wendy hat Mason, Olivia und Danielle, aber auch verschiedene Mitglieder der Dynastien in ihre Gewalt gebracht. Bevor sie den letzten Schritt tut, ist es ihr ein Bedürfnis, zu erzählen, was damals wirklich geschah.
Staffel 2 der „Ein MORDs-Team“-Reihe neigt sich ihrem Ende entgegen. Wie schon bei der 1. Staffel präsentiert Andreas Suchanek seinen Lesern im letzten Band vor dem Staffelfinale einen Rückblick in die Zeit, als die Ereignisse ihren Anfang nahmen. Dass er dabei (wie in schlechten Krimis) den Weg beschreitet, der Antagonistin ihren sicher geglaubten Opfern alles detailliert erzählen zu lassen, kennen wir auch schon aus Staffel 1. Nur gut, dass das definitiv kein schlechter Krimi ist. Anders gesagt, sogar ein sehr guter. Viele Zusammenhänge werden dem Leser jetzt klar. Wer sich wirklich hinter der Maske der falschen Wendy versteckt, dürfte für jeden eine Überraschung sein. Aber natürlich lässt der Autor auch hier wieder einige Fragen unbeantwortet, die die Spannung für das kommende Staffelfinale hoch halten. Was wird geschehen, wenn die durchgedrehte Frau die Zündsätze auslöst?

Fazit:
Das vor Jahrzehnten Geschehene hat immer noch große Auswirkungen auf Marble Cove und seine Bewohner. Hat die Stadt eine Zukunft?

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Die Glocke von Whitechapel

Ben Aaronovitch
Die Glocke von Whitechapel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Operation Jennifer

Klappentext:
Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist endlich enttarnt. Leider aber auch entwischt. Und er arbeitet weiter zielstrebig daran, die letzte Stufe seines perfiden Plans in die Tat umzusetzen. Das bedeutet: Ganz London ist in Gefahr. Peter Grant, Zauberlehrling und Detective Constable, muss zu extremen Mitteln greifen …

Rezension:
Martin Chorley, auch bekannt als der gesichtslose Magier, entwickelt sich immer mehr zu einem ernsthaften Problem für die allgemeine Sicherheit. Das hat sich mittlerweile auch in den Chefetagen der Metropolitan Police herumgesprochen. Also wird mit großem Aufwand eine abteilungsübergreifende Fahndungsgruppe, die „Operation Jennifer“, ins Leben gerufen. Und das alles unter Führung des Folly, wo auch die Zentrale eingerichtet wird. Plötzlich wimmelt es im bisher wie ausgestorben wirkenden Gebäude von Polizisten und Fallanalytikern. Die geballte Macht kommt nicht zu früh in Bewegung, denn Chorley scheint einen großen Coup zu planen. Einen, bei dem selbst die Götter nicht mehr sicher sind.
Peter Grant ist zurück. Nach der nicht ganz so überzeugenden Novelle (beziehungsweise dem Kurzroman, wie der deutsche Verlag [dtv] das Buch bezeichnet) „Geister auf der Metropolitan Line“ kehrt die Reihe um den jungen Polizisten und die übersinnlichen Vorgänge in und um London mit ihrem 7. regulären Band wieder zu ihren Stärken zurück. Wie gewohnt streut Ben Aaronovitch wieder zahlreiche Anspielungen auf Geschichte, Architektur und Popkultur in den Text ein – was das Buch schon alleine lesenswert macht, andere Leser aber offensichtlich auch stört, wie man an diversen Rezensionen zu den Büchern der Reihe erkennen kann. Ebenfalls wie gewohnt überlässt der Autor seinem Protagonisten das Wort, dem Leser die turbulenten Ermittlungsarbeiten in der 1. Person zu schildern.
Auch bei diesem Band hielt es dtv wieder für nötig, mit „Die Glocke von Whitechapel“ einen deutlich vom Original („Lies Sleeping“) abweichenden deutschen Titel zu wählen. Nebenbei sollten die Mitarbeiter, die den Klappentext sowie andere Werbetexte verfassen, das Buch eventuell vorher auch mal lesen. In allen diesen Texten wird der Protagonist nämlich als „Constable“ bezeichnet, obwohl im Roman schon auf Seite 25 berichtet wird, dass Peter vor geraumer Zeit zum Police Detectiv befördert wurde.
Teilweise wird berichtet, dieser Band würde die somit 7½-bändige Urban-Fantasy-Krimi-Reihe abschließen. Eine offizielle Bestätigung dafür konnte ich allerdings nicht finden. Auch lässt das Ende des Buches keine eindeutige Schlussfolgerung für oder gegen eine Beendigung der Reihe zu. Beides wäre möglich, ohne im Widerspruch zum Finale zu stehen.
Auch wenn die Meinungen zu dieser Reihe (wie erwähnt) die Urban-Rantasy-Fans spalten, stellt auch dieses Buch für mich wieder ein Muss für jeden Fan des Genres dar.

Fazit:
Urban Fantasy, Krimi und eine große Portion ironischen Humor – so wünscht sich jeder Fan dieser Reihe ein Peter-Grant-Abenteuer.

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Eine kleine Überraschung zum Schluss:
Kürzlich wurde ein deutscher Ableger der Peter-Grant-Reihe angekündigt. Am 20. 09. 2019 soll unter dem Titel „Der Oktobermann“ das (1.?) Abenteuer von Tobi Winter, Mitarbeiter der BKA-Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten (ebenfalls verfasst von Ben Aaronovitch) auf deutsch erscheinen.

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Veyron Swift Shorts – 1 – Veyron Swift und die drei Dolche

Tobias Fischer
Veyron Swift Shorts – 1 – Veyron Swift und die drei Dolche

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Rache auf kleinen Füßen

Klappentext:
Veyron Swift wird von der Polizei zur Hilfe gerufen, nachdem ein mysteriöser Mord geschehen ist. Als Täter kommen eine misshandelte Ehefrau, ein eifersüchtiger Bediensteter oder eine Schar Kleinkinder in Frage. Zurückgelassen haben die Mörder einen gelochten Dolch – einen von dreien, die überall im Land gefunden wurden. Für Veyron steht fest: Mächte aus einer anderen Welt stecken hinter diesem Verbrechen. Er braucht all seine Tricks, um die wirklichen Mörder zu überführen und die Hintergründe der Tat aufzudecken…

Rezension:
Mitten in der Nacht wird Veyron Swift von einem Fremden in Begleitung seiner Frau und eines Chauffeurs aufgesucht. Dieser Mr Pureberry behauptet, von Kobolden belästigt zu werden. Veyron lehnt jedoch ab, den Fall zu übernehmen. Er ist sich sicher, dass der Mann ihm etwas verschweigt. Doch wenige Tage später taucht Detective-Constable Willkins auf. Eben jener Mr Pureberry ist unter mysteriösen Umständen ermordet worden. Verdächtig sind seine Frau, der Chauffeur – oder eine Gruppe unbekannter kleiner Kinder. Sollten da wirklich Kobolde ihre Hände im Spiel haben?
Nach „Veyron Swift und das Juwel des Feuers“ und mehreren Folgeromanen startet der Autor Tobi(as) Fischer jetzt eine Reihe von Kurzgeschichten um den ‚Sherlock Holmes fürs Übernatürliche‘ Veyron Swift und seinen Patensohn Tom, aus dessen Perspektive die kriminalistischen Urban-Fantasy-Geschichten erzählt werden. Auch hier werden Elemente der klassischen Detektivgeschichte mit solchen der Urban Fantasy verwoben, was ein überraschend stimmiges Gesamtbild ergibt. Durch die sich auf Tom konzentrierende Erzählperspektive fließen aber auch in gewissem Maße Jugendbuchelemente ein, auch wenn Tom selbst ein eher stiller Beobachter bleibt und so gewissermaßen die Rolle eines Dr Watson einnimmt.
Obwohl es – zumindest für Kenner des Helden Veyron Swift – natürlich von Anfang an klar ist, dass der Täter nicht in den Reihen der Menschen zu finden ist, überrascht es den Leser doch, was sich wirklich hinter dem mysteriösen Geschehen verbirgt. Selbst die Rollenverteilung zwischen Täter und Opfer ist erheblich komplizierter, als es zunächst scheint. Freunde derartiger Genre-Mixe werden von dieser – teilweise etwas dialoglastigen – kurzen Geschichte bestimmt nicht enttäuscht werden.

Fazit:
Eine Urban-Fantasy-Detektivgeschichte in modernen London – da werden Fans unterschiedlicher Vorlieben vereint.

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Ein prickelnder Tod

Helmut Hafner
Ein prickelnder Tod

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Tödlicher Sekt

Klappentext:
Ein rätselhafter Mord in der Idylle…
Am Fuße einer Anhöhe inmitten einer saftig grünen Wiese findet man die Leiche von Oliver Kreuzer. Nichts deutet auf ein Kapitalverbrechen hin. Unweit des Fundorts der Leiche bemerken die Kriminalbeamten aber einige Ungereimtheiten. Ein Sektkorken gibt ihnen Rätsel auf. Im Haus des Toten stößt man auf ein Notizbuch mit einer herausgerissenen Seite, auf der die Umrisse einer Telefonnummer erkennbar sind. Ist Hauptkommissarin Emma Kilian dem Täter dicht auf den Fersen?

Rezension:
Als Kommissarin Kilian zu einer in der Natur herumliegenden Leiche gerufen wird, ist noch unklar, ob da jemand nachgeholfen hat. Doch schnell finden sich Hinweise au einen Mord. Die Täterin fühlt sich jedoch sicher. Noch.
In Helmut Hafners Kurzkrimi aus der booksnacks-Reihe verzichtet er ganz auf Action. Der Leser erfährt ohnehin schnell, wer den Mord begangen hat. Die Handlung basiert stattdessen auf den Überführungsbemühungen der Kommissarin. Dass die gesamte Ermittlungsarbeit arg unrealistisch ausfällt, stört eher wenig, liegt der Schwerpunkt doch auf den menschlichen Reaktionen. Trotzdem fehlt der Geschichte irgendetwas, um wirklich rund zu wirken. Vielleicht ist es die mangelnde Tiefe der Charaktere, die trotz des Kurzgenschichtencharakters etwas komplexer aufgebaut werden könnte.

Fazit:
Ein Kurzkrimi für die kleine Pause, dem leider der letzte Kick fehlt.

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Meisterdetektive – 8 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson

J. J. Preyer
Meisterdetektive – 8 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson

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Das Gasthaus an der Themse

Klappentext:
Etwas stimmt nicht mit Mrs Hudson, der Hauswirtin von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Sie verbrennt den Frühstücksspeck, versalzt das Essen und – ja, so peinlich es ist, es zu erwähnen – sie trinkt heimlich. Holmes muss das Geheimnis um Mrs Hudson lösen, das mit einem Giftmord, einem pornographischen Buch und einem mysteriösen Gasthaus an der Themse zu tun hat, unterstützt von seinem treuen Freund Watson.

Rezension:
Seit Dr. Watson verheiratet ist und eine eigene Praxis betreibt, besucht er seinen alten Freund nur noch selten. Bei einem dieser Besuche fällt ihm allerdings sofort ins Auge (und die Nase), dass die Hauswirtin Mrs Hudson anscheinend nachlässig geworden ist. Holmes kann das nur bestätigen. Er denkt sogar darüber nach, sich eine neue Wohnung zu suchen. Schließlich kann sich die Frau aber dazu durchringen, die beiden Männer in ihre Probleme einzuweihen. Ihre Schwester ist kürzlich gestorben. Dabei erwies sich jedoch, dass deren Lebenswandel nicht ganz ‚gesellschaftsfähig‘ war. Das zeigt sich auch an Mrs Hudsons Erbe – das allerdings nicht gerade klein ausfällt. Holmes vermutet sofort, dass der Tod kein natürlicher war, und nimmt die Spur auf.
J. J. Preyers Buch aus der „Meisterdetektive“-Reihe des Fabylon Verlags reiht sich zweifellos – das macht schon der Titel deutlich – in die zahlreichen Neo-Holmes der vergangenen Jahre ein. Dass hier die stets präsente, gewöhnlich aber nur ein Statisten-Dasein führende Hauswirtin in den Fokus gerät, ist genauso zweifellos ein Alleinstellungsmerkmal dieses Romans. Untypisch ist auch, dass Dr. Watson hier nicht als Erzähler auftritt. Stattdessen überlässt der Autor diese Rolle einem auktorialen Erzähler. Ganz dem Schema vieler moderner Sherlock-Holmes-Autoren folgend ist es allerdings, dass der Doktor deutlich selbstbewusster auftritt und Holmes auch sehr viel kritischer hinterfragt, als dies in Arthur Conan Doyles Originalen der Fall ist. Trotzdem wirken beide Protagonisten authentisch, wobei die atypische Erzählperspektive allerdings einen Teil des gewohnten Sherlock-Holmes-Feelings vermissen lässt.
Die Geschichte stellt einen gut durchdachten Kriminalfall dar, in dem allerdings das damals als moralisch verwerflich Geltende für das puristische viktorianische Zeitalter von den meisten Beteiligten fast zu leicht akzeptiert wird. Auch wenn dem Leser relativ früh ein Verdacht kommt, sind die Hintergründe und Zusammenhänge doch nicht vorherzusehen. Holmes-Freunde, die sich an der ungewohnten Erzählperspektive nicht stören, dürften durchaus Gefallen an diesem Buch finden.

Fazit:
Ein Neo-Holmes unter vielen, der allerdings durch den gut durchdachten Kriminalfall aus der Masse hervorsticht.

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Tony Ballard – 332 – Die Ketzerin von Budapest

A. F. Morland
Tony Ballard – 332 – Die Ketzerin von Budapest

St,rSt,rSt,bSt,bSt,b

Diebe alter Lumpen

Klappentext:
Man schreibt das Jahr 1131. Boglarka Bartok ist eine strenggläubige Nonne, die an Männern kein Interesse hat, bis sie eines Tages von einem geheimnisvollen Mönch verführt und auf die böse Seite geholt wird. Als Ketzerin entlarvt, soll sie auf dem Scheiterhaufen enden, doch sie überlebt und treibt in unregelmäßigen Zeitabständen in Budapest zusammen mit dem Knochenritter Akos und dem Vampirmönch Bela ihr Unwesen …

Rezension:
Um ein altes Büßerhemd, das in einer Ausstellung gezeigt wird, stehlen zu lassen, wirbt ein geheimnisvoller Auftraggeber Helfer aus der ungarischen Unterwelt an. Um den Diebstahl zu verhindern, reist Tony Ballard nach Budapest. Vor Jahrhunderten wurde hier eine Nonne von einem Mönch, der sich als Vampir herausstellte, verführt und damit selbst unsterblich.
In der Vergangenheit habe ich bereits mehrere Bände der „Tony Ballard“-Reihe, die ursprünglich in Heftromanform erschien, rezensiert. Mehrmals habe ich mich dabei schon über die stark schwankende Qualität dieser Geschichten, die alle vom selben Autor verfasst wurden, gewundert. Dieser Band stellt zur Abwechslung wieder einen echten Tiefpunkt dar.
Handlung? Den Begriff verdient das hier gelesene kaum. Beide Handlungsstränge werden nebeneinander her erzählt, ohne dass es eine wirkliche Verknüpfung gibt. Dass die Polizei die Hilfe Tony Ballards und seines ex-dämonischem Freundes braucht, um einen drogensüchtigen – und vollkommen menschlichen – Gewohnheitsdieb festzunehmen, ist lächerlich. Aber auch die historischen Geschehnisse um die Nonne kann man kaum als interessant bezeichnen.
Diese Qualitätsschwankungen werden mir weiterhin ein Rätsel bleiben. Hatte Friedrich Tenkrat, der sich hinter dem Pseudonym A. F. Morland verbirgt, manchmal einfach keine rechte Lust, aber einen Abgabetermin im Rücken? Anders kann ich es mir fast nicht erklären.

Fazit:
Dieser 332. Band der Reihe stellt leider einen qualitativen Tiefpunkt dar.

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Der Jahrbuchcode – 1

Petra Mattfeldt
Der Jahrbuchcode – 1

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Junge am rechten Rand

Klappentext:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…

Rezension:
Um für die Abiturstufe zugelassen zu werden, muss Niklas mindestens 30 Stunde Teilnahme an einer AG nachweisen. Dumm nur, dass er bisher keiner einzigen Arbeitsgemeinschaft angehört. Jetzt sind alle ‚coolen‘ AGs natürlich voll ausgebucht. Da bleibt ihm als letzter Ausweg nur die unbeliebte Jahrbuch-AG. Dass ausgerechnet Lilly auch hier ist, macht es Niklas zumindest etwas leichter. Als Einstimmung beschließen die Mitglieder der AG, sich die Jahrbücher vergangener Jahre anzusehen und daraus zu lernen. Niklasʼ bestem Kumpel Philipp, der eine andere Schule besucht, fällt beim Durchblättern der alten Bücher jedoch etwas auf: In jedem der Jahrbücher taucht auf dem Bild der jeweiligen 10c immer wieder ein bestimmter Junge auf. Der wird von Jahr zu Jahr nicht älter und in den Namenslisten nie erwähnt. Das weckt natürlich die Neugier aller Beteiligten. Alle um Rat gefragten Erwachsenen scheinen jedoch kein Interesse an der Aufklärung des Rätsels zu haben und versuchen sogar, alle Nachforschungen zu verhindern.
Petra Mattfeldts Jugendbuch könnte man beim Lesen des Klappentextes für eine Urban-Fantasy-Geschichte halten. Obwohl dann am Anfang des Buches manches an Mystery denken lässt, entpuppt es sich jedoch schließlich als Krimi ohne phantastische Elemente. Was der Protagonist und seine Freunde aufdecken, ist ein alter, nie aufgeklärter Kriminalfall, in den einige Erwachsene, die sie persönlich kennen, verwickelt zu sein scheinen. Dabei schafft es die Autorin, aus der mysteriösen Entdeckung einen logisch nachvollziehbaren Mordfall zu entwickeln, der den Leser schnell gefangennimmt. Etwas untypisch für derartige Jugendbücher wirkt es, dass am eigentlichen Showdown nur Erwachsene unmittelbar beteiligt sind und Niklas Beobachter bleibt. Allerdings ist gerade das eigentlich recht realistisch. Auch wenn dieses Buch ein abgeschlossenes Ende aufweist, werden am Ende schon Fährten für die Fortsetzung gelegt.
Was die Autorin mit diesem Buch abliefert, ist ein gut geschriebener, solider Jugendkrimi mit glaubhaften Charakteren. Was mich allerdings etwas verwundert hat, ist eine Stelle, an der Nilkas die männlichen Angehörigen der AG zu relativ später Stunde noch zu sich ruft, mit Lilly als einzigem Mädchen aber ein Treffen am kommenden Nachmittag vereinbart, weil er davon ausgeht, dass deren Eltern ihr sowieso nicht erlaubt hätten, um diese Zeit noch bei ihm vorbeizukommen. Das erscheint mir nicht gerade zeitgerecht. Ansonsten kann dieses Buch jedoch überzeugen.

Fazit:
Dieser gelungene Jugendkrimi kommt trotz des zunächst etwas mystisch wirkenden Themas ohne phantastische Elemente aus.

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Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

Freder van Holk
Sun Koh – Leihbuchsammlung 1

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Ein Maya aus Atlantis

Klappentext:
Dieses Buch enthält folgende Bände:
Ein Mann fällt vom Himmel
Kampf um die Sonnenstadt
Die schwebende Burg
Die Krone der Khmer
Die Bände der Sun Koh Leihbuch-Sammlung enthalten jeweils 4-5 (von insgesamt 37) Sun Koh Abenteuern in der Version der Leihbuch-Ausgabe aus den 1950er Jahren. Diese unterscheidet sich von der 37bändigen Sun Koh Taschenbuch-Ausgabe (aus den 1970er Jahren) durch einen erheblich höheren Umfang pro Roman. Beide Versionen des Stoffes weisen wiederum inhaltliche Differenzen zu der 150bändigen Heft-Erstausgabe in den 1930er Jahren auf.
Sun Koh – Er war der Sohn der Sonne, dazu ausersehen, das Erbe eines sagenhaften Kontinents anzutreten. Die berühmte phantastische Abenteuerserie aus den dreißiger Jahren erscheint jetzt wieder neu. SUN KOH hat Millionen begeistert, er wird auch die heutige Generation mit seinen atemberaubenden Abenteuern in seinen Bann schlagen. Denn SUN KOH ist von zeitloser Aktualität – so zeitlos wie die Sonne, aus der er kommt.

Rezension:
Wie aus dem Nichts taucht mitten in London ein Mann auf, der lediglich einen Schlafanzug trägt. Dieser verfügt zwar über außergewöhnliche geistige und körperliche Fähigkeiten sowie ein umfassendes Wissen auf unterschiedlichsten Fachgebieten, weiß außer seinem Namen, Sun Koh, aber nicht das geringste über seine eigene Vergangenheit. Innerhalb kurzer Zeit gelingt es ihm, sowohl Freunde zu gewinnen als sich auch Feinde zu schaffen. Schnell steht fest, dass Sun Kohs Weg vorerst zu Maya-Ruinen in Mexiko führt. Aber auch hier wird er nicht von allen mit offenen Armen begrüßt.
Wie bereits der Klappentext verrät, haben Sun Kohs Abenteuer aus der Feder von Freder van Holk (wobei sich hinter diesem Pseudonym der Autor Paul Alfred Müller versteckt) eine bewegte Geschichte hinter sich. Mehrfach überarbeitet und neu aufgelegt fanden anscheinend auch größere inhaltliche Anpassungen an den jeweiligen Zeitgeschmack statt. Da ich allerdings nur dieses Reprint (falls man das bei einer eBook-Neuveröffentlichung überhaupt so nennen kann) kenne, kann ich selbst nichts Näheres zu diesen Veränderungen sagen.
Stilistisch entspricht die Geschichte dem, was man bei Heftroman-Reihen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erwartet. Der praktisch unbezwingbare Held überflügelt mit seinem geistigen und körperlichen Können alle anderen und wird von allen Angehörigen der ‚guten Seite‘ sofort oder nach sehr kurzem Zögern als großes Vorbild akzeptiert, dem bereitwillig gefolgt beziehungsweise zugearbeitet wird. Die bloße Nennung seines Namens genügt, dass selbst Polizisten seinen Worten sofort uneingeschränkt Glauben schenken. Derartige Protagonisten sind in der modernen Literatur natürlich nicht mehr modern. Wirklich glaubhaft waren sie wohl schon damals nicht. Inhaltlich pendelt die Handlung (zumindest in den hier versammelten 4 Bänden) zwischen Urban Fantasy, SciFi, Krimi, Western, Abenteuer und bei genauer Analyse wohl noch einigen anderen Genres. Was es allerdings überhaupt nicht gibt, ist eine Charakterentwicklung. Auch bei den Nebenfiguren ist trotz wiederholt überstandenen Lebensgefahren keinerlei Reifungs- und Erkenntnisprozess erkennbar.
Leider lässt der Text auch viele Fragen unbeantwortet. Wieso alle den Protagonisten als rechtmäßigen Erben der Mayakultur und der mit dieser verbundenen Funde anerkennen, bleibt genauso offen wie die Frage, weshalb man in ihm den rechtmäßigen König des untergegangenen Atlantis sieht.
Der Autor hatte zweifellos Erfahrung darin, gut lesbare und dem Massenmarkt gerecht werdende Texte zu verfassen, die oben genannten inhaltlichen Schwachstellen schränken den Lesegenuss aber doch deutlich ein. Eventuell ist auch nur der Zeitgeschmack über solche Aneinanderreihungen von Abenteuern überragender Helden hinweggegangen.

Fazit:
Ein unbesiegbarer Held überwindet alle Gefahren – viel mehr echte Handlung gibt es aber leider nicht.

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Ein Fall für Wells & Wong – 6 – Tödliches Spiel in Hongkong

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 6 – Tödliches Spiel in Hongkong

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Rätsel der Jadenadel

Klappentext:
Als Hazels geliebter Großvater stirbt und sie nach Hause reisen muss, begleitet Daisy sie gern ins ferne Hongkong. Doch als sie bei Hazels Familie eintreffen, entdecken sie zu ihrer Überraschung ein neues Familienmitglied: Baby Teddy. Als wäre das noch nicht genug der Aufregung, ereignen sich gleich zwei Tragödien in der Wong-Familie: Ein Mord und eine Entführung halten alle in Atem und niemand ist vor Verdächtigungen sicher … nicht einmal Hazel.
Die Mädchen müssen besser denn je zusammenarbeiten, sich geheimnisvollen Verdächtigen und fadenscheinigen Detektiven stellen, um den Fall aufzuklären – bevor es zu spät ist …

Rezension:
Kaum sind die Weihnachtsferien mit den Mordfällen in Cambridge zu Ende, erhält Hazel einen Anruf ihres Vaters aus Hongkong. Ihr Opa ist gestorben, und auch wenn sie es natürlich nicht bis zur Beerdigung schaffen kann, soll sie die Trauerzeit bei ihrer Familie verbringen, um den Opa traditionell zu ehren. Als Hazel darauf besteht, Daisy mitzubringen, stimmt ihr Vater nach kurzem Zögern zu. Daisy ist natürlich begeistert. Zusätzlich zur Trauer um ihren geliebten Opa warten auf Hazel jedoch weitere unangenehme Überraschungen. Sie hat einen Halbbruder bekommen, der als Erbe der neue Liebling ihres Vaters ist. Seine Töchter sind diesem anscheinend nicht mehr ganz so wichtig. Kurz darauf wird auch noch Hazels ehemalige persönliche Dienerin ermordet. Und durch die Umstände könnte Hazel sogar auf die Liste der Verdächtigen geraten …
Nach dem Intermezzo des Fan-Bandes „Mordfälle und Sahnetörtchen“ schließt Robin Stevens in diesem 6. regulären Band ihrer „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe beinahe direkt an die Ereignisse in Band 5 „Mord unterm Mistelzweig“ an. Mit der Verlagerung der Handlung nach Hongkong ändert sich für die beiden jungen Hobbydetektivinnen manches. War in England Daisy stets die unbestrittene Anführerin des Duos, muss sie die Kontrolle hier zunehmend an Hazel abtreten, die die hiesige Kultur im Gegensatz zu ihr kennt und versteht. Der Autorin gelingt es, Daisys innere Zerrissenheit zwischen ihrem Willen, stets die Kontrolle zu behalten, und ihrer Erkenntnis, in vielen Situationen ohne Hazels Kenntnisse hilflos zu sein, glaubhaft darzustellen. Das zeigt sich schon, wenn sich die Dienerschaft der Wongs mit Hazel natürlich auf Kantonesische unterhält – und Daisy kein Wort versteht. Auch muss die auf ihre Herkunft bedachte ‚ehrenhafte Daisy Wells‘ erkennen, dass die Verhältnisse ihrer Familie im Vergleich zu den Wongs schon fast als ärmlich erscheinen. Hier hat jedes Familienmitglied seine eigene private Dienerin und seinen eigenen Chauffeur – auch Hazel. Genau hier tritt übrigens auch ein kleiner Logikfehler zutage, der für die eigentliche Handlung allerdings unbedeutend ist. Dass Hazels Chauffeur, Wo On, diese und Daysi fährt, ist natürlich logisch. Aber wieso fährt Wo On auch, wenn Hazel mit ihren Eltern unterwegs ist? Da wäre der Chauffeur ihres Vaters doch logischer.
Der Autorin gelingt es auch in diesem Band wieder, eine überzeugende Detektivgeschichte klassischer Machart ganz im Stil der Miss-Marple-Romane, nur mit erheblich jüngeren Protagonistinnen, abzuliefern.
Was allerdings auch hier wieder ins Auge fällt, sind die erheblich unterschiedlichen Altersempfehlungen des deutschen Verlags (Knesebeck) und des Verlags des englischen Originals (Puffin). Der deutschen Empfehlung für Leser von 12 bis 15 kann ich zustimmen und ergänzen, dass sich dieses wie auch die anderen Bücher der Reihe auch sehr gut für erwachsene Fans solcher Detektivgeschichten eignet. Die englische Altersempfehlung für Leser zwischen 9 und 11 Jahren kann ich dagegen nicht annähernd nachvollziehen. Für so junge Leser dürfte diese Reihe definitiv ungeeignet sein.

Fazit:
Auch Hazels und Daisys 6. Abenteuer kann Leser jeden Alters wieder rundum überzeugen.

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Mord post mortem

Jens Burmeister
Mord post mortem

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Tödliche Antipasti

Klappentext:
Mord auf Italienisch
Kriminalhauptkommissar Stephan Bäumler wird zu einem Tatort in der Nachbarschaft gerufen: Der Besitzer der Pizzeria Al Forno liegt erschossen vor seinem Holzofen. Stecken die Chinesen dahinter, die den Italienern in letzter Zeit die Geschäfte schwer machen? Und wie, bitteschön, kann man jemanden post mortem ermorden? Bäumler ermittelt in einem kniffligen Fall und fördert überraschende Antworten zu Tage.

Rezension:
Kommissar Bäumler ist entsetzt. Ausgerechnet der Inhaber seiner Lieblingspizzeria wurde ermordet. Kopfschuss. Wer könnte ein Motiv gehabt haben? Zunächst fällt der Verdacht auf die chinesische Konkurrenz von der anderen Straßenseite. Doch dann geschieht ein weiterer Mord – der vom logischen Standpunkt eigentlich unmöglich erscheint.
Zur Abwechslung ist in der booksnacks-Kurzgeschichtenreihe wieder mal ein Krimi erschienen. In diesem sinnt Jens Burmeister über Möglichkeiten nach, wie sich ein Mordopfer rächen kann. Wenn man übernatürliche Erklärungen ausklammert, erscheint das natürlich unmöglich. Wie es dem Autor gelingt, doch eine reale Möglichkeit zu konstruieren, kann überzeugen. So liegt auch der Schwerpunkt dieses Kurzkrimis nicht auf der Tat an sich, sondern auf den glaubwürdigen Aufbau der im Titel angedeuteten Situation.

Fazit:
Dieser Kurzkrimi konzentriert sich auf die Möglichkeit, wie sich ein Mordopfer doch noch rächen kann.
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