Chatroulette

Thomas Kowa
Chatroulette

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Küchenmesser und Revolver

Klappentext:
Ein spannender Kurzkrimi für Zwischendurch
In einem Videochat im Internet wird Stefan Pallas Zeuge einer Entführung. Er versucht zu helfen, doch plötzlich muss er feststellen, dass vielleicht er das Opfer ist.

Rezension:
Stefan ist Stammkunde bei einem erotischen Videochat-Portal, bei dem die Gesprächspartner nach dem Zufallsprinzip zusammengeführt werden. Eines Tages erwischt er ein durchgedreht-kriminelles Gegenüber, das ihn zur Selbstverstümmelung erpresst. Stefan hat keine andere Wahl, als mitzumachen, denn sonst wird der Erpresser vor laufender Kamera eine gefesselte Frau umbringen.
Dass Thomas Kowa den Antagonisten seiner Geschichten oft etwas ‚kranke‘ Ideen unterschiebt, ist man von ihm gewohnt. Auf den vorliegenden booksnack trifft dies in besonderem Maße zu. Doch obwohl es ein durchaus überraschendes Ende gibt, kann der Funke nicht ganz überspringen. Eventuell könnte das daran liegen, dass sich die vorhandenen Thriller-Elemente in der Kürze der Geschichte nicht wirklich entwickeln können.

Fazit:
Die wenigen Seiten dieser Kurzgeschichte reichen dem Thriller-artigen Krimi nicht aus, seine Atmosphäre wirklich entfalten zu können.

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Geister auf der Metropolitan Line

Ben Aaronovitch
Geister auf der Metropolitan Line

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Christine Blum

Abigails ‚Praktikum‘

Klappentext:
Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Unflätige Bemerkungen geben die Gespenster auch noch von sich. Aufruhr und Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt, gemeinsam mit ein paar guten alten Bekannten, die Ermittlungen auf.

Rezension:
In den U-Bahn-Zügen der Metropolitan Line werden Fahrgäste von Geistern belästigt. In letzter Zeit häufen sich entsprechende Notrufe, doch wenn die Beamten der British Transport Police vor Ort eintreffen, können sich die meisten der Anrufer schon gar nicht mehr an den Vorfall und ihren eigenen Anruf erinnern. Natürlich landet der Fall im Folly. Also quetscht sich Peter Grant zusammen mit seinem Kollegen Jaget von der British Transport Police in die überfüllten Züge des Berufsverkehrs. Tatsächlich hören sie eine Frau panisch aufschreien, doch bevor sie sich durch die Menschenmassen zu ihr durchgedrängt haben, beginnt bei ihr schon das Vergessen. Langsam können sie allerdings ein Muster erkennen: Es handelt sich immer wieder um andere Geister, die eigentlich nur um Hilfe bitten wollen. Bald keimt der Verdacht auf, dass es sich hier in Wirklichkeit um einen realen Kriminalfall mit lebenden Menschen dreht.
Peter Grant is back! Das dürfte nicht wenige Fans seiner Abenteuer zu Freudenrufen verleitet haben. Immerhin ist seit „Der Galgen von Tyburn“ (zumindest gefühlt) schon viel zu viel Zeit ohne magisch-kriminalistische Neuigkeiten aus dem Folly vergangen. Eine Ernüchterung folgt allerdings schon, wenn man das Buch in Händen hält. Hatten alle bisherigen „Peter Grant“-Bände 400 und mehr Seiten, hat man jetzt plötzlich ein Büchlein von nur 176 Seiten (wovon am Ende sogar ein paar weiß bleiben) vor sich. Am Preis macht sich diese Abmagerungskur jedoch nicht bemerkbar. Kosteten die bisherigen Bände als Taschenbuch jeweils 10,95 €, „Fingerhut-Sommer“ mit seinen 416 Seiten sogar nur 9,95 €, muss man für die weniger als halb soviel Seiten der „Geister auf der Metropolitan Line“ auch 8,95 € investieren. In dem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass dtv es bei diesem Buch für ‚nötig‘ hielt, einen deutschen Titel zu erfinden, statt den des Originals („The Furthest Station“) zu übersetzen.
Da fragt man sich natürlich, ob zumindest der Inhalt überzeugen kann. Diese Frage ist nicht ganz so pauschal zu beantworten. Der eigentliche Fall erreicht durchaus das gewohnte Niveau. Auf was diesmal allerdings fast gänzlich verzichtet wird, sind Nebenhandlungen. Sich bereits über mehrere Bände hinziehenden Handlungsstränge (wie beispielsweise der um Peters Ex-Kollegin Lesley) werden mit keinem einzigen Wort erwähnt. Auch praktisch zum Inventar gehörende Nebencharaktere kommen – wenn überhaupt – nur ganz am Rande in Erwähnung. Die Handlung stützt sich fast ausschließlich auf Peter, seien dem Leser schon bekannten Kollegen Jaget und Peters Cousine Abigail, die diesmal eine recht bedeutende Rolle als ‚Praktikantin‘ des Folly einnimmt. Selbst Inspector Nightingale tritt nur relativ selten persönlich in Erscheinung.
Im Internet ist die Anmerkung zu finden, der geringe Umfang und der ‚geradlinige‘ Stil hätten ihren Grund darin, dass es sich bei „Geister auf der Metropolitan Line“ um eine Novelle handeln würde, die zeitlich zwischen den bereits erschienenen Bänden 5 („Fingerhut-Sommer“) und 6 („Der Galgen von Tyburn“) einzuordnen wäre. Eine Bestätigung für diese Information konnte ich allerdings nirgends finden. Auf der Website des deutschen Verlags (dtv) wird das Buch zwar als Kurzroman, beim britischen Verlag (Gollancz) als Novelle bezeichnet, für die genannte zeitliche Einordnung findet sich in beiden Fällen aber genauso wenig ein Hinweis wie im (deutschen) Buch selbst.
Was sich nicht verändert hat, ist Ben Aaronovitchs locker-ironischer Stil mit zahlreichen Anspielungen auf die Polizeiarbeit und architektonische Missgriffe realer Gebäude. Auch das typische Um-die-Ecke-denken der bisherigen Bände der Reihe ist wiederzufinden. So kann man als Leser nur hoffen, dass Peter Grant (beziehungsweise Ben Aaronovitch) in zukünftigen Bänden wieder zu alter Form zurückfindet.

Fazit:
Ein neuer, unterhaltsamer magischer Fall, der aber doch nicht an das gewohnte Niveau der Reihe heranreicht.

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Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

Alexander Bálly
Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Ring der Vollkommenheit

Klappentext:
Halblinge haben es schwer unter Menschen.
Lu ist wieder einmal in Geldnot. Die Priester haben ihren Handel mit schlüpfrigen Stempeldrucken verboten, so dass sie sich mit gelegentlichen Arbeiten für einen alten Gelehrten über Wasser halten muss. Als der Gelehrte erschlagen wird, steckt Lu wieder mitten in den Ermittlungen. Ihre einzige Spur zum Täter sind verschwundene Zauberringe. Mit Scharfsinn, Einfallsreichtum und ihrem Talent zur Hochstapelei versucht die Halblingsdame den Mörder zu fassen. Doch eine Leiche kommt selten allein … Auch die Fortsetzung von „Halbling unter Huren und Halunken“ verbindet klassische Krimi-Tradition mit epischer Fantasy, wie sie nie zuvor von einer so sympathischen und zugleich bissigen Heldin in ein spannendes Abenteuer begleitet worden ist.

Rezension:
Lu(pnia)s Leben in Garbath verläuft eigentlich recht positiv. Ihre Drucke einer erotischen Göttin verkaufen sich gut, und auch ihre gelegentlichen Arbeiten für einen etwas sonderbaren Gelehrten bringen ihr ein paar Münzen ein. Doch eines Tages findet sie den alten Mann tot, offensichtlich ermordet auf. Obendrein erlässt die Priesterschaft der Stadt ein einstweiliges Verbot, die Drucke der freizügigen Göttin, für die es in Garbath nicht mal einen Tempel gibt, zu verkaufen. Plötzlich steht Lu in einer Stadt, in der Halblinge wie sie nicht besonders geschätzt werden, ohne Einkommen da. Zum Glück bietet ihr die Inhaberin des benachbarten Theaters, die dem Gelehrten nebenbei den Haushalt geführt hatte – und wohl auch mit ihm liiert war –, an, sie für die Aufklärung des Mordes und die Wiederbeschaffung der dabei verschwundenen magischen Ringe zu bezahlen. Kurz darauf wird auch noch eine Schauspielerin des Theaters ermordet und der Sohn der Inhaberin des Mordes verdächtigt. Obwohl die Stadtwache derartige Einmischungen nicht schätzt, stürzt sich Lu in die Ermittlungen.
Mit diesem Fantasy-Krimi führt Alexander Bálly seine Leser in ein vorindustriell geprägtes Ambiente. Dort leben verschiedene humanoide Wesen zusammen, wobei Halblinge wie die Protagonistin bei der menschlichen Mehrheit – von Lu oft als Trampelfüße bezeichnet – nicht unbedingt in großer Achtung stehen. Bei ihren Ermittlungen spielt ihr das jedoch durchaus in die Hände, weil viele in ihr keine Gefahr erkennen. Wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört, schickt der Autor seine Heldin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, und mit ihr die Leser natürlich auf verschiedene falsche Fährten, bevor sich am Ende eine überraschende Aufklärung ergibt. Dabei entwickelt er eine interessante Detektivgeschichte, die durchaus auch ohne den Fantasy-Part funktionieren würde. Letzterer spielt für die Handlung eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. Den Abschluss der spannenden, humorvollen und mitreißenden Story bildet ein Glossar, der dem Leser in der Welt Garbaths bedeutungsvolle Details erläutert. Auch ein paar in der Geschichte vorkommende Gerichte werden hier mit Menschenwelt-tauglichen Rezepten vorgestellt.

Fazit:
Spannung, Humor und Fantasy: Willkommen in Lupinas Welt!

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Verhexte Westwick-Krimis – 2 – Verhext und ausgespielt

Colleen Cross
Verhexte Westwick-Krimis – 2 – Verhext und ausgespielt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Paten-schaften

Klappentext:
Ein weiterer verhexter Krimi aus Westwick Corners!
Cendrine West kommt einfach nicht zur Ruhe. Sie steht kurz davor, endlich einen bezahlten Job zu finden und mit dem gutaussehenden Sheriff Gates läuft es mehr als gut. Das alles ändert sich schlagartig, als ihre rebellische Tante Pearl sie entführt und sie auf eine geheime Mission mitnimmt, um den Tod einer Freundin zu rächen. Alles oder nichts… und so landet Cenny unfreiwillig in Las Vegas.
Rocco Racatelli ist eine große Nummer in Vegas – und das nächste Ziel der örtlichen Mafiosi. Die Glücksfee hat ihm schlechte Karten zugespielt und er ist auf Rache aus. Tante Pearl ist mehr als motiviert, ihm unter die Arme zu greifen und ihre Mission Vegas Vendetta endet beinahe in einem Bandenkrieg. Während die Hexen immer tiefer in die Unterwelt der Stadt der Sünde eintauchen, stolpern sie über Leichen und andere Geheimnisse.
Aber nicht nur die Hitze von Vegas bringt die Stimmung zum Kochen… Rocco will Cennys Herz für sich gewinnen. Wäre da nicht ihr Herzblatt in Westwick Corners… Doch zuerst muss sie erst einmal einen Mordfall lösen, ihre halsbrecherische Hexentante im Zaum halten und die Vegas-Mafia zu Fall bringen. Was kann dabei schon schief gehen?
Wenn Sie unterhaltsame Krimis mit einem Schuss Humor und etwas Zauberkraft mögen, dann wird es Ihnen in Westwick Corners gefallen.

Rezension:
Cendrines kleines Nachrichtenblatt ist beinahe pleite. Um sich und die Zeitung über Wasser zu halten, braucht sie dringend einen Nebenjob. Und der könnte greifbar sein, denn sie hat einen Vorstellungstermin bei der Zeitung des Nachbarortes ergattern können. Als sie unterwegs noch schnell tanken will, läuft jedoch alles schief. Nicht nur, dass ihr extra für das Gespräch gekauftes Kleid von Benzin durchtränkt wird, läuft ihr gerade da auch noch Tante Pearl über den Weg – und ‚überredet‘ sie zu einem Ausflug nach Las Vegas. Pearls beste Freundin ist gestorben, und deren Enkel braucht in dieser Situation angeblich dringend Hilfe. Dass dieser Rocco einst Cendrines Schulkamerad war, mit dem sie sich damals nicht allzu gut verstand, ist noch das kleinere Problem. Nur Häppchenweise erfährt Cendrine, dass Pearls Freundin eine Mafiagröße war und Rocco ihre Nachfolge antreten soll. Dass beim Tod der Patin etwas nachgeholfen wurde, versteht sich da schon fast von selbst. Wen wundert es, dass die Ankunft in Las Vegas direkt in eine Schießerei führt? Zunehmend verflucht Cendrine ihre sehr mangelhaft trainierten Hexenkräfte.
Im Gegensatz zu Band 1 der Reihe „Verhexte Westwick-Krimis“ (im Original „A Westwick Witches Cozy Mystery“) gibt es hier weit weniger zu bemängeln. Dass sich Tante Pearl die Informationen nur in mikroskopischen Häppchen aus der Nase ziehen lässt, kann den Leser zwar fast so sehr nerven wie die Protagonistin, passt aber eindeutig zum Charakter der Tante, wie er schon in „Verhext und zugebaut“ eingeführt wurde. Insgesamt wirkt die Story diesmal rund, wobei die Magie bei der Lösung des Falls eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die humorvolle Krimi-Geschichte würde in ihren Grundzügen auch ganz ohne Fantasy-Element funktionieren. Cenrines Liebe zum neuen Sheriff bleibt zwar auch hier ein präsentes Thema, tritt aber nie (wie bei einer Romantasy) störend in den Vordergrund. In dieser Hinsicht wartet auf die Protagonistin am Ende des Bandes allerdings eine Überraschung. Insgesamt gesehen stellt dieses Buch eine flott lesbare, leichte Unterhaltung dar. Man darf auf die weiteren Bände – im englischen Original sind es bereits 4 – gespannt sein.

Fazit:
Ein humorvoller Fantasy-Krimi, der Spaß macht.

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Mojo Verde

Julia Meumann
Mojo Verde

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Hilferuf per Kaugummi

Klappentext:
Köstlich skurril, doch kulinarisch nicht ganz unbedenklich
Ilva und ihr Mann entfliehen dem Winter auf die Kanaren. Mit Sonne, Sekt und Luxus pur werden sie auf der Insel empfangen, doch völlig unerwartet entpuppt sich das Ferienidyll als Ort des Grauens. Ausgerechnet vor Ilvas Augen stürzt das erste Opfer in die Tiefe. Die Ereignisse überschlagen sich und von nun an entscheidet nur noch ihre leicht verworrene Kombinationsgabe über Leben und Tod.

Rezension:
Die Kinder bei den Großeltern abgegeben und dann mit dem Mann ab in die Sonne – jetzt will Ilva endlich mal so richtig ausspannen. Kaum angekommen stellt allerdings eine Miturlauberin Ilvas Nerven auf die Probe. Kaum dass sie am nächsten Morgen aus dem Bett gekrochen ist und aus dem Fenster schaut, sieht sie jedoch einen menschlichen Körper vorbeifallen. Ein genauerer Blick offenbart, dass es die nervige Frau vom Vorabend ist, die jetzt tot vor dem Hotel liegt. Diese wird jedoch nicht das einzige Opfer bleiben.
Julia Meumanns Kurzkrimi aus der booksnacks-Reihe schafft es, trotz der Kürze eine in sich abgeschlossene Geschichte zu erzählen. Letzteres ist gerade bei den Kurzgeschichten dieser Reihe leider nicht immer der Fall. Erzählt wird die Story aus dem Blickwinkel einer Zufallszeugin, die beinahe selbst zum Opfer wird. Außergewöhnlich ist dabei, dass die Protagonistin kaum zur Aufklärung der Tat beiträgt, sondern weitgehend (nicht ganz stille) Beobachterin bleibt. Trotzdem gelingt es der Autorin überzeugend, die Anspannung und Gefahr darzustellen. So funktioniert ein Kurzkrimi!

Fazit:
Dieser gelungene Kurzkrimi stellt eine Perle in der booksnacks-Reihe dar.

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Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

Johanna Stöckl
Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Abenteuer am Pannonischen Meer

Klappentext:
Liebe Lena!
Wenn du dieses Tagebuch findest, such nicht nach uns!
Parallelwelten gibt es wirklich!
In diesem Büchlein findest du die völlig abgedrehte Story, wie ich mit Katrin, unserem Ex-Freund Leo und einer halb-japanischen Möchtegern-Ninja namens Keiko in einer Welt gelandet bin, in der die Monarchie nie untergegangen ist und in der es nicht nur so Scheiß wie Dampfwagen und Luftschiffe gibt, sondern in der auch Magie existiert. Könnte echt cool sein, wenn wir uns nicht gleich die mächtigste Geheimorganisation dieser Welt zum Feind gemacht hätten und jetzt auf der Flucht wären!
Ich weiß, du glaubst sicher, dass ich total durchgeknallt bin, aber es ist wahr!
Ich schwörʼs!
Deine Tina

Rezension:
Eigentlich will Tina nur ihren Zug noch erreichen, doch in der Eile stößt sie mit einem Mann zusammen. Im Gewühl des Bahnhofs heben beide schnell ihre heruntergefallenen Smartphones wieder auf – und verwechseln sie dabei. Diese Verwechslung stürzt Tina jedoch direkt in die Machenschaften eines skrupellosen japanischen Geschäftsmannes hinein. Und plötzlich steckt sie zusammen mit ihrer besten Freundin, ihrem Ex-Freund und der Tochter des Japaners in einer Parallelwelt fest, in der zwar die Donaumonarchie noch existiert, der Meeresspiegel durch eine globale Katastrophe aber bis hinein in die Außenbezirke Wiens angestiegen ist. Die Krönung ist, dass in dieser Welt Magie real existent ist. Schon bald stehen die Reisenden ganz oben auf der schwarzen Liste des Chef-Inquisitors des magischen Zirkels.
Reisen in andere Welten finden sich in der Fantasy-Literatur nicht selten. Auch dass diese fremden Welten der uns bekannten sehr ähneln und sich nur in Details unterscheiden, ist dabei nicht neu. Was Johanna Stöckls Trilogie jedoch vom Großteil anderer Parallelwelt-Fantasys unterscheidet, ist die Durchmischung mit verschiedenen anderen Genres. So erscheint der 1. von 3 Teilen dieses 1. Bandes der Reihe um Tinas Abenteuer eher wie ein Thriller als wie eine Fantasy-Story. Erst mit dem Wechsel in die andere Welt tritt das Fantasy-Element in den Vordergrund. Da diese Welt technisch aber weitgehend auf dem Stand des beginnenden 20. Jahrhunderts stehengeblieben ist, spielen auch ansonsten eher aus Zeitreise-Geschichten gewohnte Elemente eine Rolle. Gerade dieser Genre-Mix macht zu einem erheblichen Teil den Reiz dieses gelungenen Buches aus, bei dem man am Ende am liebsten gleich den Folgeband in die Hand nehmen würde.
Besonders positiv sei erwähnt, dass zumindest bisher keine Lovestory in den Fokus gerät, wie es bei Fantasy-Abenteuern mit jugendlichen Protagonistinnen leider sehr häufig (negativ) auffällt.

Fazit:
Dieses Parallelwelt-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer kann auf ganzer Linie überzeugen. Auf die Folgebände dieser Trilogie darf man gespannt sein.

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Ein MORDs-Team – 20 – Der verlorene Junge

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 20 – Der verlorene Junge

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Fuchs und Mäuse

Klappentext:
Um das Leben von Alice zu retten, begeben sich Mason, Olivia, Randy und Danielle auf die Suche nach deren verschollenem Zwillingsbruder.
Unterdessen beginnt Elisabeth damit, die Macht der Dynastien an allen Fronten anzugreifen – und Harrisons Dad unternimmt den entscheidenden Schritt.

Rezension:
Um Aliceʼ verschwundenen Bruder zu finden, wollen Mason, Olivia, Randy und Danielle in den Akten ihres geheimen Raums nach Hinweisen suchen. Dort müssen sie jedoch entsetzt feststellen, dass jemand ihren offensichtlich doch nicht gänzlich geheimen Raum gefunden und geplündert hat. Vieles deutet darauf hin, dass es der ‚Fuchs‘ war. Diesem, der damals als größter Gegenspieler des ‚Chamäleons‘ galt, gelang es vor Jahrzehnten, einen wertvollen Diamanten aus dem Stadtmuseum zu entwenden. Und genau dieser Diamant kehrt gerade jetzt ins Museum zurück. Das MORDs-Team befürchtet und hofft zugleich, den ‚Fuchs‘ bei der Ausstellungseröffnung stellen zu können. Dass sie währenddessen zu ihrem eigenen Schutz von Geheimagenten bewacht werden, macht die Angelegenheit nicht leichter.
Dass Andreas Suchanek auch beim mittlerweile bereits 20. Band dieser Reihe noch neue Wendungen einfallen, die auch noch zum bereits bekannten passen, kann selbst einen Gewohnheitsleser des MORDs-Teams fast überraschen. Ansonsten gibt es nach 19 Rezensionen kaum noch etwas hinzuzufügen, was zur herausragenden Qualität dieser Reihe nicht bereits mehrfach erwähnt wurde. Da bleibt nur, die unbedingte Leseempfehlung erneut zu wiederholen.

Fazit:
Auch dieser Band kann das gewohnt hohe Niveau dieser Reihe wieder mühelos halten.

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Daaje Wiemers: Ostfriesische Geisterjägerin – 1 – Güllefund

Suta Wanji
Daaje Wiemers: Ostfriesische Geisterjägerin – 1 – Güllefund

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Der Vampir und seine Königinnen

Klappentext:
Daaje Wiemers ist Ostfrieslands Geisterjägerin. Sie gehört einer übergeordneten Polizeieinheit an. Zusammen mit ihren Kollegen Ihno Coordes, Fritjof Jansen, Baldwin Behrends und ihrer Freundin Petra Wolfram bekämpft sie das Böse, das ja bekanntlich nie schläft. Intrigen innerhalb der Polizei und gefürchtete Gegner, die es zu bekämpfen gilt, sind ihr Lebensinhalt.

Rezension:
Daaje Wiemers gehört einer Spezialeinheit der Polizei an, die sich mit übernatürlichen Straftaten befasst. Da die Einheit sehr klein ist, sind ihre Angehörigen praktisch Tag und Nacht in Abrufbereitschaft. Als ein paar Schülerinnen währen einer aus dem Ruder laufenden Geisterbeschwörung versehentlich einen Vampir auf die Welt loslassen, bekommt das Team mehr Arbeit, als ihm lieb sein kann. Nicht genug damit, dass die Anzahl der in Ostfriesland vermisst gemeldeten Personen drastisch ansteigt, verlangen Presse und normale Polizeidienststellen immer beharrlicher nach Begründungen für die in immer größerer Zahl auftauchenden verstümmelten Leichen.
Akte X in Ostfriesland – so könnte man dieses Buch wohl in aller Kürze beschreiben. Zumindest dieser Band beschränkt sich bei den Gegnern allerdings auf die Blutsauger, während die Werwölfe eher die Guten sind. Letztere werden allerdings nie ausdrücklich als solche bezeichnet, auch wenn die Erwähnungen kaum einen Zweifel zulassen, dass es sich um Werwölfe handelt. Suta Wanji garniert ihren Fantasy-Horror zusätzlich mit den üblichen zwischenmenschlichen Konflikten, wie man sie auch aus ‚normalen‘ Krimis kennt. Überraschend ist der Gegensatz zwischen der Handlung, die man als ‚Soft-Horror‘ bezeichnen könnte, da eigentliche Gruselmomente fast gänzlich fehlen, und doch recht detailreichen Schilderungen verstümmelter Leichen.
Die Titelwahl lässt vermuten, dass weitere Bände um Daaje Wiemers und ihre Kollegen geplant sind. Dagegen kann man nichts einwenden, denn diese Geschichte bringt frischen Wind in die deutsche Horror-Landschaft. Kritikpunkte halten sich hier in Grenzen. Um diese konkret zu nennen: Zum einen werden einem als hochdeutschen Leser ein paar Dialoge auf Friesisch stolpern lassen, da man dem Inhalt kaum folgen kann, zum anderen kommt das Ende der Geschichte doch recht abrupt.

Fazit:
Urban Fantasy, Krimi und Horror – und das alles zusammen. Nein, das ist kein Überraschungsei, das ist ein eBook.

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Ostereier mit Schuss

Sabine Bürger
Ostereier mit Schuss

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Füllung macht den Unterschied

Klappentext:
Eine gefährliche Osterüberraschung
Ostern ist das Fest der Auferstehung und des Neuanfangs. Cornelia nimmt das wörtlich. Sie will ihrer falschen Freundin Gundula einen Denkzettel verpassen. Denn Rache ist süß – oder?

Rezension:
Cornelia ist nicht mehr ganz jung – und trotzdem frisch verliebt. Doch dann sieht sie ihre beste Freundin Gundula mit ihrem Günter. Das schreit natürlich nach Rache. Und was würde sich gerade zu Ostern besser dazu eignen als gefüllte Schokoladeneier. Die Füllung macht den Unterschied! Deshalb ‚würzt‘ Cornelia Gundulas Eier persönlich mit etwas Rauschgift nach. Doch die wirkliche Osterüberraschung wartet noch auf sie …
Die im Rahmen der booksnacks-Reihe erscheinenden Kurzgeschichten variieren sowohl im Genre als auch in der Qualität stark. Dieser humoristische Kurzkrimi gehört qualitätsmäßig zweifellos zu den besseren Ausgaben der Reihe. Sabine Bürger gelingt es, die Rachegedanken ihrer Protagonistin nachvollziehbar und in einem gut lesbaren Stil darzustellen. Wie sich die Story um die ‚getunten‘ Eier weiterentwickelt, soll hier natürlich nicht verraten werden.

Fazit:
Eine spannend-humorvolle Osterfeier, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

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Ritter Kuoni & Es war der Februar

Thomas Kowa
Ritter Kuoni & Es war der Februar

St,rSt,rSt,bSt,bSt,b

Humor, wo bist du?

Klappentext:
Zwei knackige Kurzgeschichten darüber, wie man die Nachrichten einer Katze entziffert und warum in manchen Monaten einfach mehr Morde passieren als in anderen.

Rezension:
Eine Katze läuft über die PC-Tastatur und hinterlässt Buchstabensalat. Oder verbirgt sich hinter dieser wirren Buchstabenansammlung etwa doch mehr? Ein an einem 29. Februar Geborener hat im Leben kein Glück.
Thomas Kowas humorvolle Kurzgeschichten sind oft eine willkommene Aufheiterung für zwischendurch, denn dem Autor gelingt es meist, den beschriebenen Szenen eine überraschende Pointe abzugewinnen. Leider liegt die Betonung diesmal jedoch auf dem Wörtchen „meist“, denn die beiden in diesem eBook aus der booksnacks-Reihe zusammengestellten sehr kurzen Geschichten können nicht wirklich überzeugen. In beiden Fällen hat man am Ende das Gefühl, dass der Autor zwar eine interessante Idee hatte, diese jedoch nicht zu Ende ausgearbeitet wurde. Eine wirkliche Pointe findet sich leider nicht. Somit stellt dieses eBook bedauerlicherweise den Tiefpunkt aller Kowa-Werke, die ich kenne, dar.

Fazit:
Im Gegensatz zu vielen sehr guten Kurzgeschichten des Autors können diese beiden leider nicht überzeugen.

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