Aria, die Dämonenjägerin

Alena Coal
Aria, die Dämonenjägerin

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Dämonensalz

Klappentext:
Gesetzestreuer Polizist trifft illegale Dämonenjägerin
Das Böse hat keine Chance gegen Dämonenjägerin Aria Wenfield. Seit Jahren hat sie nur noch ein Ziel: ihren verschwundenen Bruder wiederzufinden. Sie ist sich sicher, dass er von einem Schattendämon entführt wurde. Aber dann stellt sich Aria das Gesetz in Form von Dan Howard in den Weg. Dan Howard, der in seiner Polizeiuniform verdammt heiß aussieht und Aria für nichts anderes als ein verwöhntes reiches Mädchen hält. Dennoch braucht er ihre Hilfe, um eine Reihe mysteriöser Todesfälle aufzuklären. Bald wird klar, dass weit mehr dahinter steckt als willkürliche Dämonenangriffe. Um der Sache auf den Grund zu gehen, müssen die beiden enger zusammenarbeiten, als ihnen lieb ist …

Rezension:
Als Tochter aus reichem Haus erwartet man von der gerade erst volljährigen Aria, dass sie eine höhere Schule besucht und einen guten Eindruck macht. Diese sieht ihre Lebensaufgabe jedoch darin, ihren verschwundenen Bruder zu finden und gegen Dämonen zu kämpfen. Leider wurde ihr die heimlich absolvierte Dämonenjäger-Ausbildung nicht anerkannt, da sie diese mit gefälschtem Geburtsdatum vor ihrem 18. Geburtstag absolvierte. Doch eines Tages wird sie vom jungen Polizisten Dan regelrecht erpresst, ihm bei inoffiziellen Ermittlungen zu helfen. Hinter den immer schlimmer werdenden Dämonen-Attacken scheint mehr als die bösartige Natur dieser Wesen zu stecken …
Alena Coals Dämonen-Fantasy oder besser -Romantasy spielt in einer Welt, die unserer zwar in vielem ähnelt, in der die Existenz verschiedener Dämonen allerdings allgemein bekannt ist. Den Schwerpunkt legt die Autorin dabei auf den Kampf der beiden Protagonisten gegen die allgemeine Bedrohung, wobei Arias Handlungsgebiet die Dämonen an sich, Dans die damit zusammenhängenden kriminellen Aktivitäten darstellen. Wie die Genre-Angabe bereits deutlich vermuten lässt, kommen sich beide nach Überwindung der gegenseitigen Vorurteile im Laufe der von Dan erzwungenen Zusammenarbeit schnell näher. Ignoriert er diesen Love-Plot jedoch, bekommt der Leser mit „Aria, die Dämonenjägerin“ eine ungewöhnliche Kombination aus Fantasy und Krimi, die durchaus zu gefallen weiß.
Sowohl stilistisch als auch vom Handlungsaufbau her kann dieses Buch überzeugen. Allerdings hätte ich es persönlich bevorzugt, wenn dem Beziehungsaspekt etwas weniger Raum eingeräumt worden wäre.

Fazit:
Fans von Fantasy-Krimis, die sich nicht an romantischen Abschweifungen stören, kann dieses Buch empfohlen werden.

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Vampire in der Botschaft

Ann Murdoch
Vampire in der Botschaft

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Das Grauen reist nach London

Klappentext:
Romantic Thriller von Ann Murdoch
Steve Huntly, Jurist und Botschafter in Rumänien, bittet seinen Freund Sir Thomas Harding, ordentlicher Professor für Psychologie und nebenbei Parapsychologe, ihn dringend in Rumänien zu besuchen, denn in der Botschaft soll es zu mysteriösen Vorfällen gekommen sein, die mit Vampiren zu tun haben.
Die Reporterin Helen Jefferson, die der Sache sehr misstrauisch gegenübersteht, begleitet Sir Thomas. Dort erleben beide, wie Steve in der Nacht angegriffen wird …

Rezension:
Als Sir Thomas Harding einen Brief von seinem alten Freund, dem derzeitigen britischen Botschafter in Rumänien, bekommt, in dem dieser von einem mysteriösen Besucher berichtet, zögert er nicht, nach Sofia zu reisen. Die befreundete Reporterin Helen, die ihm schon bei vorhergehenden Abenteuern beistand, überzeugt er, ihn zu begleiten. Dort angekommen zweifeln beide jedoch schnell an der Schuld des gefangenen Mannes, der sich selbst als Vampir bezeichnet.
Der Untertitel „Romantic Thriller“ ließ mich zuerst zögern, ob ich dieses eBook, das vom Umfang her einem Heftroman entspricht, überhaupt lesen sollte. Als ich es doch tat, konnte ich (erfreut) feststellen, dass in der Handlung überhaupt keine erwähnenswerte Romanze auftaucht. Im Gegenteil, kann Ann Murdochs Geschichte, die weitaus weniger Urban Fantasy beinhaltet, als der Leser bei Titel und Klappentext erwarten könnte, auf der Thriller-Ebene doch durchaus überzeugen. Dass sich die Zusammenhänge als gänzlich anders als zuerst vermutet erweisen, ist in dem Genre wohl selbstverständlich. Auch stilistisch kann man dieses Büchlein als durchaus gelungen bezeichnen.

Fazit:
Dieser ‚eHeftroman‘ zeigt überraschend viel Potenzial.

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Letzte Worte

Steffen Schulze
Letzte Worte

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Die letzte SMS

Klappentext:
Stille Rache
Der offene Sarg steht in der Mitte des weiß getünchten Raumes, gefertigt aus hellbraunem Eichenholz mit vier bronzenen Griffen, ausgeschlagen mit dickem, rotem Samt. Doch der Tote darin hat seinen Freunden noch etwas zu sagen …

Rezension:
Sie kennen sich schon seit Ewigkeiten: 2 Männer und 1 Frau. Doch als einer der Männer beerdigt wird, fehlt die Frau, denn sie ist im Urlaub und weiß noch gar nichts vom Tod eines ihrer Freunde – weiß noch nicht, wie er starb.
In dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe erzählt Steffen Schulze die Geschichte vom Ende einer langjährigen Freundschaft aus einer relativ ungewöhnlichen Perspektive. Auf Details muss hier allerdings verzichtet werden, um die Pointe nicht vorweg zu nehmen. Nur soviel sei verraten: Es handelt sich um einen Kriminalfall.

Fazit:
Ein lesenswerter Kurzkrimi mit einem überraschenden Finale.

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Ein MORDs-Team – 18 – Die Maske fällt

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 18 – Die Maske fällt

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Die toten Grafen

Klappentext:
Mason, Olivia, Randy und Danielle wollen die Identität des Grafen endgültig aufklären. Ihre Recherche führt sie weit in die Vergangenheit. Stück für Stück kommen sie der Wahrheit näher. Doch als die Maske fällt, ist der Preis hoch.
Unterdessen steuert die Bürgermeisterwahl auf einen Höhepunkt zu. Und die Mächte im Schatten machen ihre finalen Züge.

Rezension:
Für die Freunde wird es immer gefährlicher, denn der Graf erkennt, dass sie ihm auf den Fersen sind. Er zieht alle Register, um seine Entlarvung zu verhindern. Unterdessen stellt das MORDs-Team fest, dass es sich bei ihm überhaupt nicht um den von den Dynastien eingesetzten Grafen handelt, denn den hat der aktuelle Graf schon vor Jahren beseitigt.
Was soll man nach 18 Bänden noch neues zu Andreas Suchaneks „Ein MORDs-Team“-Reihe sagen? Jeder, der die bisherigen 17 Bände verfolgt hat, weiß ohnehin, was ihn erwartet. Wie gewohnt gelingt es dem Autor auch hier wieder, für jedes gelöste Rätsel mehrere neue in den Raum zu stellen. Die Spannung kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz, geraden doch gleich mehrere der Freunde schon wieder in Lebensgefahr. Den Abschluss bildet auch diesmal wieder ein äußerst mieser Cliffhanger.

Fazit:
Die Maske des Grafen fällt, und doch bleibt es weiter extrem spannend.

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Das fünfte Gebot

Mildred Speet
Das fünfte Gebot

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Eine Frage des Motivs

Klappentext:
Moral und Verrat
Kommissar August Lehmann wird zu einem Tatort gerufen. Ein Bild des Grauens bietet sich ihm. Nackt und mit fünfzehn Stichen im Unterleib übersät liegt die Frau blutverschmiert im eigenen Bett. Schon bald bemerkt er, dass das Opfer ein Leben jenseits von Moral und Anstand führte.

Rezension:
Als der kürzlich von seiner Frau verlassene Kommissar Lehmann die blutüberströmte Leiche der Ermordeten sieht, hat er sofort das Gefühl, dass die Tochter des Opfers jetzt Trost braucht. Diese scheint etwas Abwechslung auch nicht abgeneigt zu sein. Und der vermeintliche Täter ist auch schnell gefunden …
Mildred Speet beweist mit dieser Kurzgeschichte, dass auch eine solche eine abgeschlossene Handlung bieten kann. Dabei gelingt es der Autorin, auf den wenigen Seiten, die die Geschichte einnimmt, alle Elemente eines klassischen Krimis wie falsche Spuren und schlussendliche Überführung des Täters unterzubringen. Sogar für die Gefühlswelt des Kommissars bleibt dabei noch Raum. Daumen hoch!

Fazit:
Ein überzeugender Kurzkrimi.

 

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Jack

Thomas Kowa
Jack

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Der Kofferraum

Klappentext:
Roadtrip mit Jack
Ein einsamer Mann kämpft im Delirium Tremens mit sich selbst, mit seiner Hassliebe Alkohol und den Frauen, die er glaubt, im Kofferraum seines Autos gefangen zu halten.
Jack von Thomas Kowa gewann den 2. Preis im Krimi-Wettbewerb Süddeutsche Zeitung.

Rezension:
Er fährt auf einer einsamen Straße und erinnert sich an all die Frauen, die er mitnahm. Und er erinnert sich daran, wie er sie nach und nach aus unterschiedlichen Gründen in den Kofferraum verfrachtete. Doch dann gerät er unerwartet in eine Polizeikontrolle.
Diese Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe unterscheidet sich stilistisch erheblich von Thomas Kowas anderen Beiträgen zu dieser eBook-Reihe, was natürlich daran liegen könnte, dass sie laut Hinweis des Autors im Vorwort eines seiner Frühwerke darstellt. Bei einer so kurzen Geschichte möchte ich nicht viel zum Inhalt sagen. Nur soviel: Bei der Auflösung muss der Leser erst einen Moment nachdenken, bevor ihm klar wird, was die Polizisten eigentlich finden.

Fazit:
Der eher leise Humor dieser Story fällt etwas aus dem, was der Leser sonst von Thomas Kowa gewohnt ist.

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Adele feiert Begräbnis

Daniela Noitz
Adele feiert Begräbnis

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Einmal eine schöne Leiche sein

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte für Freunde des schwarzen Humors
Das Wichtigste für Adele ist, dass ihr Auftritt immer und überall tadellos ist. Eines Tages entdeckt sie, dass es einen einzigen gibt, den sie nicht beeinflussen kann – ihr Begräbnis! Entsetzt und verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Was läge da näher, als zum 50. Geburtstag ihren eigenen Tod zu zelebrieren …

Rezension:
Die snobistische Adele ist entsetzt, erschien ihr die Beerdigung einer guten Freundin doch nicht ganz standesgemäß. Dabei kann man für eine Lappalie wie 20.000 € doch schon ein ordentliches Begräbnis bekommen. Also beschließt sie, sich zu ihrem baldigen 50. Geburtstag ein niveauvolles Fake-Begräbnis schenken zu lassen. Sie hofft, dass alle ihre Freunde sie auf diese Weise als schöne, würdevolle Leiche im Gedächtnis behalten, egal wie ihr echtes Begräbnis später einmal ausfallen würde.
Auf eine derartige Handlungsidee muss man erst mal kommen! Daniela Noitz lässt in ihrer Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe den (schwarzen) Humor in Strömen fließen. Dass das Ende dann doch ganz anders aussieht, als Adele es plant, versteht sich bei einer derartigen Geschichte wohl von selbst. Das ist eine Kurzstory, wie der Leser sie sich wünscht – zum Totlachen und dann doch noch mit einer überraschenden Wendung! Solche rundum gelungenen Ideen, die auch noch überzeugend umgesetzt sind, findet man leider nur selten.

Fazit:
Ein wahrer Diamant des schwarzen Humors. Diese Idee ist einfach genial!

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Halifax

J. Monika Walther
Halifax

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Reise ins Nichts

Klappentext:
Ein verhängnisvolles Verwirrspiel
Alice wünscht sich voller Sehnsucht in die Fremde. Sie fliegt nach Halifax zu Max, ihrer großen Liebe. Aber eine Tote am Strand und Geld – viel Geld – verändern all ihre Pläne und Hoffnungen …

Rezension:
Seit ihr Freund Max nach Kanada gezogen ist, hat Alice ihn nicht mehr persönlich gesehen. Das soll sich ändern, und so fliegt sie selbst dorthin. Doch Max erwartet sie nicht am Flughafen. Auf der Suche nach ihm wird Alice in kriminelle Machenschaften hineingezogen.
Was zuerst wie eine Lovestory wirken könnte, entpuppt sich schnell als handfester Krimi. Die Protagonistin muss schnell erkennen, dass ihr (Ex-)Freund tief in undurchschaubare Handlungen verstrickt ist – ob als Opfer oder als Täter ist dabei zunächst nicht ersichtlich. Das hört sich nach einer interessanten Handlung an, doch leider wirkt J. Monika Walthers Kurzgeschichte viel zu konstruiert, um auch nur ansatzweise glaubhaft zu sein. Immer trifft Alice rein zufällig auf genau die richtigen Leute, die sich ausnahmslos als Teil des Puzzles herausstellen. Und ohne dass auch nur die kleinsten Skrupel erkennbar wären oder sie auch nur kurz erkennbar nachdenken müsste, will sie teilhaben. Die Beweggründe oder Gedanken der Frau bleiben komplett im Dunkeln. Das kann leider auch als Kurzgeschichte nicht überzeugen. Das unaufgeklärte Ende tut ein übriges.

Fazit:
Ein interessanter Ansatz dessen Umsetzung leider nicht überzeugen kann.

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Induratio p. plastica

Thomas Kowa
Induratio p. plastica

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Der Whiskey als Zeuge

Klappentext:
Ein Fall für Polanski
Kommissar Zbiegniew Polanski – achtfach geschieden und mehrfach von den Ärzten abgeschrieben – ermittelt bei einem Mordfall auf einem Poetry Slam. Bevor er den Täter überführen kann, muss er sich jedoch einer Flasche Whiskey und seinen eigenen Vorurteilen stellen.

Rezension:
Auf einem Poetry Slam wurden sämtliche Preisrichter ermordet. Als Kommissar Polanski am Tatort eintrifft, steht er vor dem Problem, dass der Tätet maskiert war. Alle Teilnehmer kommen als Täter in Betracht.
Thomas Kowa hat sein Talent für urkomische Kurzgeschichten bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Leider gehört diese nicht zu seinen Meisterwerken. Ein Kommissar, der mehr über seine diversen Krankheiten – der Titel nennt übrigens eine von ihnen – nachdenkt als über den Fall, ist nur eingeschränkt amüsant. Die Pointe ist wohl nur für Kenner der Poetry-Slam-Szene lustig. Damit Poetry-Slam-Laien die Auflösung überhaupt verstehen können, wurde extra eine Erklärung hinzugefügt. Da ist man vom Autor besseres gewohnt.

Fazit:
Auch gute Autoren greifen leider mal daneben. Dieser booksnack ist weder richtig lustig noch richtig spannend.

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Schleich Dich, Gift!

Miriam Rademacher
Schleich Dich, Gift!

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Der Knoblauch-Effekt

Klappentext:
Eine tödliche Seuche rafft die Vampire Mittelenglands dahin und zwingt die bissige Gesellschaft dazu, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. So werden der Detektiv McMallory und sein unheimlicher Gefährte Stephenson damit beauftragt, den um sich greifenden Todesfällen ein Ende zu machen, egal auf welche Weise.
Schnell wird auch die durch und durch menschliche Ärztin Clara Boyd Teil des Ermittlerteams, und dass sie ihr Herz an einen Blutsauger verschenkt, macht die Dinge nicht leichter.
Fieberhaft wird nach der Ursache geforscht, doch handelt es sich wirklich um eine Seuche? Gibt es den Erreger, der das nahezu Unsterbliche tötet? Oder steckt doch etwas völlig Anderes hinter den Vorfällen, etwa ein Anderer?
Gemeinsam trampeln McMallory und sein Team durch ein Abenteuer, das jedem von ihnen zum Verhängnis werden könnte…

Rezension:
Unter den Vampiren Englands geht die Angst um. Immer wieder fallen welche von ihnen ins Koma und zerfallen anschließend einfach zu Staub. Als es Lady Huntington gerade während Sir Hustings Party erwischt, beauftragt dieser McMallory, den einzigen Detektiv unter den Vampiren, die Hintergründe aufzuklären. Dessen Freund Stephenson, ein nicht übermäßig erfolgreicher vampirischer Wissenschaftler, bezweifelt jedoch, dass ein Virus die Ursache der Todesfälle ist. Als die beiden die Wohnungen der bisherigen Opfer untersuchen, fällt ihnen eine auffallende Gemeinsamkeit ins Auge.
Am treffendsten kann man Miriam Rademachers Buch wohl als humoristische Vampir-Detektiv-Story bezeichnen, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf dem Humor liegt. Die einzigen, für die es hier gruselig wird, sind die Vampire. Dabei gelingt es der Autorin, nach all den verrückten Einfällen noch eine unerwartete Auflösung zu präsentieren. Die Handlung kann – im Gegensatz zum etwas unglücklich gewählten Titel – vollkommen überzeugen. Von diesen Vampiren könnte man durchaus mehr noch mehr vertragen.

Fazit:
Eine rundum gelungene Vampir-Detektiv-Geschichte mit einem großen Schuss Humor.

– Blick ins Buch –

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