Hexentöchter

Mona Vara
Hexentöchter

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#Hexentöchter #NetGalleyDE

Verhexter Sex

Klappentext:
London um 1850: Charlotta, Tochter einer Hexe, ist auf der Suche nach ihrem Bruder, der zum Vampir wurde, nach London gereist. Sie hofft, ihn dort zu finden und ihm einen Weg aus der Dunkelheit weisen zu können. Während ihres Aufenthaltes lebt sie bei ihrer Tante Hagazussa, Inhaberin des Bordells „Chez Haga“, in dem die übersinnlichen Wesen der Stadt ein und aus gehen.
In den dunklen Gassen Londons begegnet Charlotta der ebenso mächtige wie geheimnisvolle Lord Cyrill Veilbrook, vor dem selbst die Vampire ehrfürchtig zittern. Veilbrook ist fasziniert von Charlotta, die er für eine Succuba hält, und bietet ihrer Tante viel Geld, wenn Charlotta ihm exklusiv zur Verfügung steht. Denn laut einer Legende soll die erste Liebesnacht mit einer Succuba die ultimative Lust erzeugen. Charlotta ist empört, doch als ihr Bruder in Gefahr gerät, hilft Veilbrook ihnen nur unter der Bedingung, dass Charlotta seine Mätresse wird.
Allerdings gibt es noch mehr Wesen, die an Charlotta interessiert sind: Dunkle Kreaturen wollen sich in London etablieren sowie die Herrschaft an sich reißen, und Charlotta ist der Schlüssel zur Macht. Der einzige, der ihnen Einhalt gebieten kann, ist Veilbrook. Doch dieser ist vollauf mit der Verführung seiner störrischen Hexe beschäftigt …

Rezension:
Nachdem ihr Bruder sich freiwillig zum Vampir machen ließ, folgt die Hexe Charlotta ihm nach London, wo sie vorübergehend bei ihrer Tante lebt, die ein dämonisches Bordell betreibt. Zufällig lernt sie den mächtigen adligen Vampir Cyrill Veilbrook kennen, der sie unbedingt besitzen will. Nach anfänglichem Sträuben ändert Charlotta jedoch schnell ihre Meinung.
Dass in Mona Varas Fantasy-Roman Erotik eine Rolle spielt, war nach dem Klappentext natürlich zu erwarten. Allerdings hatte ich doch eine Fantasy-Story als tragende Haupthandlung erwartet. Die Idee einer Hexe, die ihren zum Vampir gewordenen Bruder ‚zurückholen‘ will, klingt nämlich durchaus interessant. Leider ist diese Story jedoch nur ein Gerüst, um die beiden Protagonisten von einer Sexszene in die nächste zu treiben. Immer, wenn man beim Lesen denkt, die Fantasy-Geschichte würde jetzt doch langsam interessant, kommt stattdessen eine Wendung, die auf direktem Weg in die nächste Sexszene führt. Dabei geht die Tendenz teilweise schon in Richtung Porno. Hätte ich zuvor dem Namen des Verlages (Plaisir d’Amour Verlag) einen Blick gegönnt, wäre ich vielleicht gewarnt gewesen.
Der Schreibstil der Autorin ist durchaus angenehm zu lesen, weshalb das Buch bei an erotischer Literatur Interessierten eventuell Gefallen finden könnte. Fantasy-Fans kann ich allerdings nur davor abraten. Für sie ist Enttäuschung garantiert.

Fazit:
Eine Wanderung von Sexszene zu Sexszene. Die Fantasy-Handlung ist dabei nur ein bedeutungsloses Gerüst.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
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Das flüssige Land

Raphaela Edelbauer
Das flüssige Land

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Eine löchrige Story

Klappentext:
Ein Ort, der nicht gefunden werden will. Eine österreichische Gräfin, die über die Erinnerungen einer ganzen Gemeinde regiert. Ein Loch im Erdreich, das die Bewohner in die Tiefe zu reißen droht. In ihrem schwindelerregenden Debütroman geht Raphaela Edelbauer der verdrängten Geschichte auf den Grund.
Der Unfalltod ihrer Eltern stellt die Wiener Physikerin Ruth vor ein nahezu unlösbares Paradox. Ihre Eltern haben verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden, doch Groß-Einland verbirgt sich beharrlich vor den Blicken Fremder. Als Ruth endlich dort eintrifft, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner von Groß-Einland auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Überall finden sich versteckte Hinweise auf das Loch und seine wechselhafte Historie, doch keiner will darüber sprechen. Nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist.
Wird das Schweigen von der einflussreichen Gräfin der Gemeinde gesteuert? Und welche Rolle spielt eigentlich Ruths eigene Familiengeschichte? Je stärker sie in die Verwicklungen Groß-Einlands zur Zeit des Nationalsozialismus dringt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren. Doch sie gräbt tiefer und ahnt bald, dass die geheimnisvollen Strukturen im Ort ohne die Geschichte des Loches nicht zu entschlüsseln sind.

Rezension:
Ruth, die gerade an ihrer Habilitation schreibt, bekommt die Mitteilung, dass ihre Eltern bei einem Autounfall starben. Natürlich ist sie geschockt. Als sie allerdings erfährt, dass beide in ihrem Heimatort Groß-Einland bestattet werden wollten, fangen Ruths Probleme an. Ihre Eltern haben so gut wie nie über diesen Ort geredet, sie wusste gerade so, dass sie von dort stammten. Und Groß-Einland ist auf keiner Karte zu finden. Selbst ein Anruf bei der Niederösterreichischen Landesregierung bringt Ruth nicht weiter. Als sie – mehr durch Zufall – den Ort doch erreicht, ist alles anders. Eine Gräfin hat hier die beinahe absolute Herrschaft, Mitten im Ort gibt es ein riesiges, sich immer weiter ausdehnendes Loch, und obendrein scheinen sich in der Ortsgeschichte so einige Geheimnisse zu verbergen.
Der Roman der Österreicherin Raphaela Edelbauer ist sowohl für den Österreichischen Buchpreis 2019 als auch für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Das macht natürlich neugierig. Wenn man dann als Fantasy-Fan noch den Klappentext liest, wird man neugierig. Der klingt doch gleich nach Phantastik, wahrscheinlich Urban Fantasy. Dieser Verdacht ist allerdings leider nicht das Einzige, was beim Lesen enttäuscht wird. Nicht nur der Boden unter Groß-Einland ist nämlich extrem löchrig, die Story ist es auch – und das gleich in vielfacher Hinsicht.
Aber der Reihe nach: Natürlich ist es bei einem Buch (egal welches Genres) nichts Negatives, wenn sich am Anfang viele Fragen stellen. Hier ist es allerdings so, dass es bis zum Ende immer mehr offene Fragen werden, von denen fast alle am Ende unbeantwortet bleiben. Das ganze Buch bleibt irgendwie inhaltlich nicht greifbar. Was will die Autorin damit eigentlich aussagen? Wie bereits angedeutet stellt dieses Buch definitiv keine Urban Fantasy dar. Mystery würde schon etwas besser passen, denn mysteriös ist hier einiges, doch ist diese Geschichte auch wieder eindeutig nicht das, was man sich unter diesem Genre vorstellt. Soll es eine Parabel auf gesellschaftliche Zu- und Missstände sein? Soll es den Drogentraum der eindeutig medikamentenabhängigen Protagonistin darstellen? Zu letzterem würde zumindest passen, dass in Groß-Eindorf so vieles völlig unlogisch ist. Beispielsweise ist der Ort offiziell nicht existent, außer den Einwohnern weiß fast niemand, dass es Groß-Eindorf überhaupt gibt. Trotzdem ist der Ort mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden. Im Ort arbeiten Ausländer, von denen manche sogar täglich bis heim nach Slowenien pendeln. Dann sollen, um Geld in den Ort zu bringen, busladungsweise Touristen angelockt werden. In einen Ort, von dem niemand etwas erfahren soll? Da passt einfach nichts. In der Jurybegründung des Rauriser Literaturpreises (zu dem das Buch anscheinend auch nominiert ist) heißt es: „Raphaela Edelbauer überschreitet Grenzen und rückt in unerforschte Gebiete der Literatur vor.“ Auf diese ‚Erforschung‘ der organisierten Unlogik kann ich – offen gesagt – verzichten.
Den Stil der Autorin, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, halte ich auch für zumindest gewöhnungsbedürftig. Als Beistiel soll hier nur der 1. Satz des Buches dienen: „In den frühen Morgenstunden des 21. September 2007 verschüttete ich rund 200 ml Kaffee über meinem penetrant klingelnden Handy, das mich, von einer unterdrückten Nummer zutiefst erschüttert, so plötzlich zum Abheben aufforderte, dass ich keine Zeit hatte, die Tasse abzustellen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses anscheinend von einigen ‚Sachverständigen‘ als auszeichnungswert eingestufte Buch meine Vorstellung von unterhaltsamer Literatur definitiv nicht trifft.

Fazit:
Die Story dieses Buches ist leider so löchrig wie der Untergrund des Handlungsortes. Es bleibt völlig unklar, was die Autorin sagen will.

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Den Werwolf Verhexen

Caroline Hanson
Den Werwolf Verhexen

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Der Werwolf und die Hexe

Klappentext:
Als die freiberufliche Hexe Megan Stephens den Auftrag erhält, dem örtlichen Werwolfrudel-Führer dabei behilflich zu sein eine Partnerin zu finden, denkt sie, der Job würde einfach werden. Hingehen, ihm helfen einen hoch zu kriegen und verschwinden. Doch als sie Zack Connor trifft, wird ihr bewusst, dass es in ihrer Zukunft sehr viel mehr Hundewitze geben könnte, als sie sich je hätte träumen lassen.

Rezension:
Die Hexe Megan erhält den Auftrag, dem Alpha eines Werwolfrudels magisch zu einer Partnerin zu verhelfe. Natürlich vermutet sie zunächst, der wäre impotent. Doch falsch gedacht! Der Typ findet bei seinen One-Night-Stands nur nicht die Richtige fürs Leben. Dumm nur, dass sie selbst ihn verdammt heiß findet.
Dass Caroline Hansons Kurzgeschichte in den Bereich der Urban Fantasy fällt, verrät natürlich schon der Titel. Doch leider sagt der eigentlich auch schon alles aus. Die Handlung besteht aus nicht viel mehr, als daraus, wie die Protagonistin versucht, ihren ‚Kunden‘ davon zu überzeugen, dass sie selbst die Richtige ist. Dass die magische Begabung einer Hexe sie zur idealen Partnerin des Alpha-Wolfes macht, vollendet den Kitsch. Ich glaube, das fällt nicht mal mehr unter die Bezeichnung Romantasy. Auch der wirklich gute Schreibstil der Autorin, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin erzählt, kann da nichts retten.

Fazit:
Hexe will Werwolf ins Bett bekommen – wozu braucht man da noch eine Handlung? Chinesische Gebrauchsanleitungen sind meist unterhaltsamer.

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Tony Ballard – 332 – Die Ketzerin von Budapest

A. F. Morland
Tony Ballard – 332 – Die Ketzerin von Budapest

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Diebe alter Lumpen

Klappentext:
Man schreibt das Jahr 1131. Boglarka Bartok ist eine strenggläubige Nonne, die an Männern kein Interesse hat, bis sie eines Tages von einem geheimnisvollen Mönch verführt und auf die böse Seite geholt wird. Als Ketzerin entlarvt, soll sie auf dem Scheiterhaufen enden, doch sie überlebt und treibt in unregelmäßigen Zeitabständen in Budapest zusammen mit dem Knochenritter Akos und dem Vampirmönch Bela ihr Unwesen …

Rezension:
Um ein altes Büßerhemd, das in einer Ausstellung gezeigt wird, stehlen zu lassen, wirbt ein geheimnisvoller Auftraggeber Helfer aus der ungarischen Unterwelt an. Um den Diebstahl zu verhindern, reist Tony Ballard nach Budapest. Vor Jahrhunderten wurde hier eine Nonne von einem Mönch, der sich als Vampir herausstellte, verführt und damit selbst unsterblich.
In der Vergangenheit habe ich bereits mehrere Bände der „Tony Ballard“-Reihe, die ursprünglich in Heftromanform erschien, rezensiert. Mehrmals habe ich mich dabei schon über die stark schwankende Qualität dieser Geschichten, die alle vom selben Autor verfasst wurden, gewundert. Dieser Band stellt zur Abwechslung wieder einen echten Tiefpunkt dar.
Handlung? Den Begriff verdient das hier gelesene kaum. Beide Handlungsstränge werden nebeneinander her erzählt, ohne dass es eine wirkliche Verknüpfung gibt. Dass die Polizei die Hilfe Tony Ballards und seines ex-dämonischem Freundes braucht, um einen drogensüchtigen – und vollkommen menschlichen – Gewohnheitsdieb festzunehmen, ist lächerlich. Aber auch die historischen Geschehnisse um die Nonne kann man kaum als interessant bezeichnen.
Diese Qualitätsschwankungen werden mir weiterhin ein Rätsel bleiben. Hatte Friedrich Tenkrat, der sich hinter dem Pseudonym A. F. Morland verbirgt, manchmal einfach keine rechte Lust, aber einen Abgabetermin im Rücken? Anders kann ich es mir fast nicht erklären.

Fazit:
Dieser 332. Band der Reihe stellt leider einen qualitativen Tiefpunkt dar.

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Das Fossil

Hal Clement
Das Fossil

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Tief im Eis

Klappentext:
Auf den Spuren einer legendären Zivilisation
Der Planet Habranah ist eine Eiswelt, die sich nur sehr langsam dreht. Die der Sonne abgewandte Seite ist so kalt, dass Kohlendioxid ausfriert und Ammoniak so hart wie Stein wird. Auf der Seite, die der Sonne zugewandt ist, kann der Eisozean, der große Teile des Planeten bedeckt, zumindest teilweise auftauen. Hier befinden sich die meisten Forschungsstationen, denn Habranah ist alles andere als uninteressant: Kilometer unter der Eiskruste wurden Fossilien entdeckt, die möglicherweise die Überreste einer längst untergegangenen Spezies sind, die vor Urzeiten einmal über die gesamte Galaxis verbreitet war. Von dieser Spezies abzustammen würde beachtliches Prestige mit sich bringen. Deswegen wird die Ankunft eines menschlichen Forscherteams auf Habranah gar nicht gerne gesehen …

Rezension:
Das Ehepaar Hugh und Janice Cedar sind derzeit die einzigen Menschen, die sich an den Forschungsarbeiten auf dem Planeten Habranah beteiligen. Während Janice Archäologin ist, arbeitet ihr Mann Hugh als stellvertretenden Sicherheitschef des Teams. Die Mehrheit der Forschungsgemeinschaft stellen Angehörige anderer Spezies dar. Mehrere von diesen sind sogar geflügelt. Dieses große Interesse hat einen Grund: Die Angehörigen der 6 Spezies der Galaxie hoffen, Relikte der legendären 7. Spezies zu finden. Da bleibt Konkurrenzdenken natürlich nicht aus. Der Ruhm, nachweisen zu können, dass die eigene Art von dieser abstammt, wäre unermesslich.
Als ich auf dieses mir bisher unbekannte SciFi-Werk eines 1922 geborenen (und mittlerweile verstorbenen) mir ebenfalls unbekannten Autors stieß, waren meine Erwartungen hoch. Das klingt doch nach klassischer SciFi, also etwas, was ich schon längere Zeit nicht mehr gelesen habe. Leider wurde dieses Buch meinen hochgesteckten Erwartungen nicht annähernd gerecht. Die Handlung ist über weite Teile schlicht langweilig, Spannung kommt praktisch nie auf. Oft fällt es schwer, dem Geschehen zu folgen. Die Beweggründe der Beteiligten bleiben meist verborgen.
Was man Hal Clement allerdings zugutehalten muss, ist, dass er in diesem im Original 1993 – also schon jenseits seines 70. Geburtstags – veröffentlichten Roman in manchen Details schon fast prophetische Ideen entwickelt. Die maschinellen Übersetzer der Geschichte erinnern in mancher Hinsicht auffallend an das, was heute in diesem Bereich Realität ist.
Das reicht natürlich nicht, diese SciFi-Geschichte für den Leser interessant zu machen. Auch der Stil des Autors kann den Leser nicht mitnehmen, wobei es in diesem Punkt natürlich offen bleibt, inwieweit hier der Übersetzer eine Mitschuld tragen könnte.

Fazit:
Diese SciFi kann leider in keiner Hinsicht überzeugen.

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Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

Alpha O’Droma
Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

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Im Tross des Kaisers

Klappentext:
Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt.
Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes.
Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus.
Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen.
Und der Wein.
Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie „pathetischer Kot“? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist?
Auch noch ausfallend werden, na warte du …

Rezension:
Amor ist Barde in Ausbildung. Zu seiner Verwunderung schickt ihn der Großmeister der Bardengilde unerwartet und noch vor seinem Abschluss zu seinem Vater zurück. Dieser – selbst Barde am Kaiserhof – will die Ausbildung seines Sohnes selbst beenden. Zuhause angekommen erfährt Amor warum. Er soll seinen Vater und den Kaiser auf einem Feldzug begleiten.
Sollte einmal ein Preis für den längsten Klappentext ausgeschrieben werden, hätte dieses Buch sicher gute Chancen. Leider ist das aber auch das einzige, was an diesem Reihenauftakt preiswürdig wäre. Der pseudohistorische Stil des Ich-Erzählers, der im Klappentext noch kreativ wirkt, nervt auf Dauer doch sehr. Zudem wirkt die gesamte Handlung eher wie ein Bericht. Die Einführung des Protagonisten am Hof, wo er erfährt, dass die meisten Adligen dort auf freundschaftlicher Basis mit seinem Vater verkehren und derben Scherzen nicht abgeneigt sind, weist noch einen gewissen Humor auf. Sich über das ganze Buch erstreckend, nervt die Aneinanderreihung von Zoten jedoch schließlich nur noch. Die titelgebende Schlacht liest sich dann wie der trockene Bericht einer solchen – und das alles im vom Klappentext gewohnten Stil.
Wie man bis hier wohl bemerkt haben dürfte, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Reihe werde ich bestimmt nicht weiter verfolgen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich an den grundsätzlichen Kritikpunkten – vor allem am pseudohistorischen Stil – etwas ändern wird.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Fantasy-Reihe kann leider nicht überzeugen. Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig.

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Das Wassermädchen

Erika Swyler
Das Wassermädchen

(Übersetzung Astrid Finke)

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Wirre Jugenderinnerungen

Klappentext:
Die Vorgeschichte zu »Das Geheimnis der Schwimmerin« – eindringlich, meisterhaft erzählt und einfach magisch!
Wohin Paulina auch ging, begleiteten sie zwei Kisten: eine mit roten Pailletten für das Kleid, das sie als Assistentin des Zauberers trug. Und eine mit grünen Pailletten für ihren Meerjungfrauenschwanz. Paulina wuchs als Wassermädchen im Zirkus Lareille auf, in den Schlaf getragen von den wilden Geschichten der Zirkusleute. Bis zu dem Tag, als sie Daniel Watson traf. Das erste Mal, als Daniel sie sah, schwebte Paulina in einem großen Aquarium, getragen von Wasser, das glitzerte wie der Nachthimmel. Jetzt lebt mit ihm und ihren Kindern Simon und Enola in einem Haus auf den Klippen Long Islands. Doch wer dem Zirkus die Meerjungfrau stiehlt, darf nicht glauben, dass sie nicht eines Tages verschwindet …

Rezension:
Paulina und Daniel leben ein recht ruhiges, um nicht zu sagen langweiliges Leben; er als Arbeiter in einer Fabrik, sie als Hausfrau und Mutter. Paulinas Gedanken gehen immer wieder in ihre Kindheit und den Zirkus, in dem sie diese verbrachte, zurück. Daniel denkt immer wieder an ihr Kennenlernen in ebendiesen Zirkus.
Wie bereits der Klappentext verrät, stellt diese Kurzgeschichte die Vorgeschichte zu einem Roman dar. Und den kenne ich nicht. Vielleicht ist hier der Grund zu suchen, dass ich „Das Wassermädchen“ vordergründig als wirre Aufeinanderfolge von Gedanken und Erinnerungen empfinde. Erinnerungen werden ständig mit dem aktuellen Geschehen verknüpft, eine durchgängige Handlung existiert jedoch praktisch nicht. Für Kenner des Romans bildet diese Kurzgeschichte vielleicht eine Ergänzung, solo ist sie jedoch nicht empfehlenswert.

Fazit:
Außer ungeordneten Erinnerungen gibt es leider fast keine Handlung.

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Ritter Kuoni & Es war der Februar

Thomas Kowa
Ritter Kuoni & Es war der Februar

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Humor, wo bist du?

Klappentext:
Zwei knackige Kurzgeschichten darüber, wie man die Nachrichten einer Katze entziffert und warum in manchen Monaten einfach mehr Morde passieren als in anderen.

Rezension:
Eine Katze läuft über die PC-Tastatur und hinterlässt Buchstabensalat. Oder verbirgt sich hinter dieser wirren Buchstabenansammlung etwa doch mehr? Ein an einem 29. Februar Geborener hat im Leben kein Glück.
Thomas Kowas humorvolle Kurzgeschichten sind oft eine willkommene Aufheiterung für zwischendurch, denn dem Autor gelingt es meist, den beschriebenen Szenen eine überraschende Pointe abzugewinnen. Leider liegt die Betonung diesmal jedoch auf dem Wörtchen „meist“, denn die beiden in diesem eBook aus der booksnacks-Reihe zusammengestellten sehr kurzen Geschichten können nicht wirklich überzeugen. In beiden Fällen hat man am Ende das Gefühl, dass der Autor zwar eine interessante Idee hatte, diese jedoch nicht zu Ende ausgearbeitet wurde. Eine wirkliche Pointe findet sich leider nicht. Somit stellt dieses eBook bedauerlicherweise den Tiefpunkt aller Kowa-Werke, die ich kenne, dar.

Fazit:
Im Gegensatz zu vielen sehr guten Kurzgeschichten des Autors können diese beiden leider nicht überzeugen.

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Mona Lisas Erdbeeren

Monika Detering
Mona Lisas Erdbeeren

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Liebe im Vorbeifahren

Klappentext:
Der geheimnisvolle Fremde
Eine nächtliche Zugfahrt, eine unausgesprochene Anziehung. Es ist ein Blick zwischen zwei Fremden, und ein Lächeln, so geheimnisvoll wie die Mona Lisa. Wird dieser Moment alles verändern?

Rezension:
Eine Frau auf einer Zugfahrt, der Zug hält auf einem Bahnhof. Auch auf dem gegenüberliegenden Gleis steht ein Zug, an dessen Fenster ein fremder Mann sitzt. Und die Frau verliebt sich unsterblich in diesen.
Viel mehr kann man zu Monika Deterings Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe nicht sagen. Nicht, weil es zu viel verraten würde, nein, weil mehr einfach nicht geschieht. Das ist selbst für eine Kurzgeschichte zu wenig. Und eine erwachsene Frau, die sich spontan in einen völlig Fremden, den sie gerade erst für Sekunden aus der Entfernung gesehen hat, verliebt? Das ist wohl wirklich sehr weit hergeholt. Diese Geschichte kann auch der durchaus angenehme Stil der Autorin nicht retten.

Fazit:
Handlung verzweifelt gesucht! In dieser Kurzgeschichte passiert einfach nichts.

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Somalia Rain

Nadine Stenglein
Somalia Rain

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Alte Freunde

Klappentext:
Liebe aus dunkler Vergangenheit
Sarah ist Journalistin und wird seit ihrer Kindheit in regelmäßigen Abständen von beunruhigenden, sich wiederholenden Träume verfolgt. Bei einer Rückführung erfährt sie, dass der junge Mann, der ihr in diesen Träumen das Leben rettet, ihre große Liebe aus einem früheren Leben in Somalia war. Wie es das Schicksal will, führt sie ihr nächster Job in dieses Land, in dem sie auch nach Spuren ihrer Vergangenheit aus jenem Leben suchen will. Wird sie fündig werden?

Rezension:
Sarah ist eigentlich eine ernsthafte Journalistin, aber doch glaubt sie daran, schon einmal gelebt zu haben. Aus ihren Träumen kennt sie sogar den Mann, den sie damals liebte. Als sie von ihrer Redaktion zu einem Auftrag nach Somalia ins Bürgerkriegsgebiet geschickt wird, kommt sie dem Tod plötzlich näher, als sie dachte.
In dieser Mystery-Kurzgeschichte entführt Nadine Stenglein ihre Leser in die Welt des ‚Schon-mal-gelebt-habens‘. Während die Idee eine ins Genre passende Story hergeben könnte und man den Schreibstil als durchaus gut lesbar beschreiben kann, fällt die Charakterzeichnung leider enttäuschend aus. Eine Protagonistin, die gerade aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet wird und dabei beim Anblick ihres Retters nur an einen ganzen Schmetterlingsschwarm in ihrem Bauch denkt, wirkt wohl auf keinen Leser auch nur annähernd glaubwürdig. Somit kann man diesen booksnack unterm Strich leider nur als enttäuschend einstufen.

Fazit:
Die tragfähige Idee dieser Kurzgeschichte wird leider durch eine unglaubwürdig handelnde Hauptfigur ruiniert.

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