Der verwunschene Turm

Sylvia Weill
Der verwunschene Turm

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Verhängnisvolle Verliebtheit

Klappentext:

Die junge Emma wächst im viktorianischen Zeitalter im Moor von Corn­wall bei ihrer Groß­mut­ter auf, die eine Kräu­ter­kun­dige ist, aber auch als Hexe gilt. Sie ver­lebt eine un­be­schwerte, glück­liche Kind­heit, die jäh endet, als ein Lynch­mob aus Dorf­be­woh­nern ihre Groß­mut­ter ver­brennt, weil sie eine junge schwangere Frau nicht ret­ten konnte. Emma wird zur Familie ihrer Groß­mut­ter ge­bracht, von deren Exis­tenz sie bis­lang nichts wusste. Hier muss sie sich ein­leben. Sie lernt die völ­lig unter­schied­lichen Brü­der Edward und Harold ken­nen. Und sie er­fährt immer mehr aus der Ver­gangen­heit ihrer Groß­mut­ter. Sie fin­det einen Brief von ihr an Emma, in dem es um ihr Erbe geht. Und die­ses Erbe soll sich in dem ver­wun­schenen Turm erfül­len, den nie­mand be­tre­ten darf, weil er ver­flucht ist. Wird Emma es schaf­fen, zu ihrem Recht zu kom­men und wer ist der Wider­sacher im Schloss, der ihr nach dem Leben trach­tet?

Rezension:

Als Enkelin einer Kräuterfrau wächst Emma mitten im Moor auf. Über ihre Eltern weiß sie fast nichts, denn diese lie­ßen sie als Baby bei der Oma zurück, als sie nach Amerika gingen. Als eine Frau stirbt, weil die als Hexe gel­tende Groß­mut­ter ihr nicht hel­fen konnte, wird diese von den Dorf­be­woh­nern er­mor­det. Die 17-jäh­rige Emma kommt zur Familie der Oma, von der sie bis dahin nicht ein­mal ahnte, dass sie adelig war. In einem alten Turm auf dem Grund­stück, der als ver­flucht gilt, soll sich das Tes­ta­ment be­fin­den.

Um es vorwegzunehmen: Sylvia Weills Buch hat bei mir völlig fal­sche Er­war­tungen ge­weckt und mich (nicht nur des­halb) ent­täuscht. Nach dem Klap­pen­text er­war­tete ich natür­lich eine Mys­tery-, Fan­tasy-, even­tuell auch Hor­ror-Story. Statt­dessen be­kam ich eine dra­ma­tische Lie­bes­ge­schichte, bei der auch eini­ges un­be­frie­digend be­ant­wortet bleibt. Wieso die Eltern der Prota­gonis­ten diese als Kind zu­rück­ließen und nicht mit nach Amerika nah­men, bleibt bei­spiels­weise völ­lig offen. Kaum ist die in einer Hütte im Moor auf­ge­wachsene Emma bei ihrer ade­ligen Ver­wandt­schaft an­ge­kom­men, denkt sie von „ihrem Stand“. Dazu kom­men Charak­ter­ent­wick­lungen, die ex­trem un­glaub­wür­dig er­schei­nen. Das Grund­ge­rüst der Ge­schichte be­steht darin, dass sich die Prota­gonis­tin prak­tisch in jeden Mann pas­sen­den Alters ver­liebt und gar zu gern den Rest ihres Lebens mit die­sem ver­bringen würde. … zu­min­dest, bis der nächste Mann auf­taucht. Zum einen ist das Buch über­haupt nicht mein Genre, zum anderen kann ich mir selbst bei Fans von Liebes­ge­schich­ten nicht vor­stel­len, dass sie diese Story be­frie­digend fin­den.

Die Autorin lässt sich ihre Protagonistin in deren Alter in der Ich-Form an die Er­eig­nisse ihrer Jugend erin­nern.

Fazit:

Vorsicht: Dieses Buch ist weder Mystery noch Fantasy, son­dern eine (un­be­frie­digende) Liebes­ge­schichte!

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Gesetz des Himmelsstürmers

Alexandra Haber
Das Gesetz des Himmelsstürmers

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Zwischen Peitsche und Kopfschuss

Klappentext:

Eine mutige Piratenprinzessin,
ein erbarmungsloser Piratenfürst und
eine spektakuläre Rettungsaktion auf Leben und Tod …

»Wer ist dein Kapitän?«

Um ihren Vater zu retten, schließt die junge Elgin einen Pakt mit ihrem Groß­vater, dem ge­fürch­tets­ten Piraten­kapi­tän der Lüfte. Schon bald be­kommt sie jedoch die fata­len Fol­gen die­ses Pakts zu spü­ren. Wird Elgin die Flucht ge­lingen und kann sie ihren Vater noch ret­ten?

Rezension:

Die 15-jährige Elgin ist Piratin in 3. Generation. Ihr Vater Efrem ver­ließ ihren Groß­vater, den be­rüch­tig­ten Piraten­fürs­ten Egil Leiðtogi, einst im Streit und gegen des­sen Wil­len. Als Efrem jedoch von einem geg­ner­ischen Pira­ten ge­fangen­ge­nom­men wird, wen­det sich Elgin an ihren Groß­vater, um ge­mein­sam den Vater zu be­freien. Ein schwerer Feh­ler, wie sich heraus­stellt.

Diese Rezension ist ausnahmsweise nicht spoilerfrei!

Steampunk, ein Piraten-Luftschiff und eine aufmüpfige Teen­ager-Pira­tin – das klingt doch nach einer guten Ge­schichte. Dachte ich zumin­dest – und wurde ent­täuscht. Die junge Prota­gonis­tin wird näm­lich von ihrem Groß­vater, der wenig Inter­esse zeigt, sei­nen Sohn zu ret­ten, prak­tisch ge­fangen­ge­nom­men. Das Buch besteht dann weitest­gehend aus einer end­losen Anein­ander­reihung von Flucht­ver­suchen Elgins, ihrer erneu­ten Ge­fangen­nahme und an­schlie­ßen­der bru­taler Be­stra­fung. Dabei lässt der Groß­vater alle Per­sonen, die sei­ner Enkelin irgend­etwas bedeu­ten, vor ihren Augen bru­tal fol­tern und er­mor­den. Wie Elgin nach all­dem immer noch fami­liäre Ge­fühle für ihren Groß­vater ent­wickeln kann, ist mir ein völ­li­ges Rät­sel. Als ‚Höhe­punkt‘ er­kennt die Prota­gonis­tin nach 5 Jah­ren Hand­lungs­zeit auch noch den Weg ihres Groß­vaters als richtig an und lebt fortan an­scheinend glück­lich nach des­sen Regeln und ver­liebt an der Seite des Man­nes, den Egil nur für den Zweck an Bord nahm, um ihn mit seiner Enkelin zu ver­kup­peln. Happy End. (Und wenn sie nicht ge­stor­ben sind …)

Was soll man (ich) zu so einer Handlung noch sagen? Der eigent­lich gut les­bare Stil der Autorin, die ihre Ge­schichte wechsel­weise aus den Per­spek­tiven der Enkelin und des Groß­vaters er­zählt, kann eine der­artige Hand­lung auch nicht retten.

Fazit:

Hände weg von diesen Steampunk-Piraten. Die eher Anta- als Prota­gonis­ten han­deln nicht nach­voll­zieh­bar.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Schuld an meiner Seite

Sabine Bürger
Die Schuld an meiner Seite

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Der neue Verwandte

Klappentext:

Ungesühnt bis in den Tod

Seit über vierzig Jahren gehört Walter zu meinem Leben. Wir haben das un­schätz­bare Glück erfah­ren, eine Bezie­hung zu füh­ren, die von gegen­seiti­gem Ver­trauen, Liebe und Zu­nei­gung getra­gen wird. Unzu­frieden­heit und Miss­trauen hat­ten nie­mals Platz in unserer lang­jähri­gen Ehe. Trotz­dem muss­ten wir die bit­tere Erkennt­nis ver­arbei­ten, dass ein ein­zi­ger Tag alles zer­stören kann …

Rezension:

Verzweifelt über seine Kündigung trinkt Walter ein paar Gläser zu viel. Auf der anschlie­ßen­den Heim­fahrt ver­ur­sacht er einen Un­fall – und gibt Gas. Doch der Un­fall holt ihn ein …

Sabine Bürgers Story aus der booksnacks-Kurzgeschichten-Reihe wird vom Ver­lag in das Thema „Span­nung“ ein­ge­reiht. Und genau darin liegt viel­leicht das Pro­blem beziehungs­weise der Grund, dass ich von die­ser Ge­schichte ent­täuscht wurde. Span­nung kommt hier näm­lich an kei­ner Stelle auf. Statt­des­sen befasst sich die Autorin mit den Fol­gen der (emo­tio­nal begrün­deten) Unfall­flucht eines älteren Man­nes, aus dem Blick­winkel seiner Frau betrach­tet. Ein ‚rich­tiges‘ Ende fehlt. Die Ge­schichte lässt den Leser ledig­lich mit der Fest­stellung zurück, dass die Fol­gen des Un­falls so­wohl den Fah­rer als auch des­sen Frau als Mit­wis­serin wohl bis zu ihrem Tod beglei­ten wer­den.

Fazit:

Dem durchaus schwierigen Thema wird die Umsetzung als Kurz­geschichte lei­der in kei­ner Weise gerecht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Historische Geheimnisse

Friedrich Zimmermann
Historische Geheimnisse

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Wer hat keinen Grund zu morden?

Klappentext:

Tauchen Sie ein in die Geschichte und finden Sie die Wahr­heit hin­ter eini­gen der größ­ten Mys­terien heraus, die die Mensch­heit über­rascht haben!

Die wahre Wahrheit liegt irgendwo da draußen, und es liegt an uns, sie zu fin­den…

In unserer Zeit sind Verschwörungstheorien bei einem brei­ten Publi­kum immer belieb­ter gewor­den. Ver­schwörungs­theo­rien bie­ten alter­native Erklärungen für Ereig­nisse oder Situ­ationen. Als solche ste­hen sie im Gegen­satz zu dem, was man für wahr hält.

Wenn es um Verschwörungstheorien geht, ist nichts tabu. Diese Theo­rien kön­nen alles Mög­liche bein­halten – von Außer­irdischen bis hin zur Gedanken­kont­rolle. His­torische Ver­schwörungs­theo­rien sind jedoch sehr interes­sant, da sie alle unsere Erwar­tungen unter­laufen. Ers­tens unter­gra­ben sie unser Geschichts­ver­ständ­nis, indem sie uns dazu bringen, das zu hinter­fragen, was wir für wahr hiel­ten. Zwei­tens bringen uns diese Theo­rien dazu, uns zu fra­gen, wel­chen Ein­fluss diese Geheim­nisse auf die Gestal­tung der heu­tigen Welt hatten.

Mit dem Buch History’s Mysteries bietet Ihnen die Autorin Berna­dine Christ­ner eine Menge fes­seln­der und einzig­artiger Inhalte, die ein neues Licht auf einige der größ­ten his­torischen Per­sön­lich­keiten wer­fen wer­den. Indem sie einige der popu­lärs­ten Mys­terien unter die Lupe nimmt, hilft Ihnen dieses Buch, zwi­schen his­tori­schen Fak­ten und Fik­tion zu unter­schei­den.

Dieses Buch zeigt Ihnen die wahre Wahrheit hinter:

– Der Escovedo-Mord – die Ermordung von Juan de Esco­vedo, dem Sek­retär von Philipps berühm­tem leib­lichen Bru­der, Don Johann von Öster­reich

– Das Geheimnis der Kirchen – die rätselhafte Kirche, die die Eng­länder seit ihrem Beste­hen vor ein Rät­sel gestellt hat

– Die Verschwörung der Gowrie – die Entfaltung der bizar­ren Ereig­nisse, die auch als „Die Ermor­dung der Ruth­vens“ bekannt sind

– Das Geheimnis von Campden – eine Geschichte, in der eine ganze Fami­lie für die Ermor­dung ihres Herrn gehängt wurde, ob­wohl der Herr in Wirk­lich­keit gesund und mun­ter war

Möchten Sie die Wahrheit hinter einigen der größten his­torischen Geheim­nisse erfah­ren, die die ganze Welt erschüt­tert haben? Dann suchen Sie nicht wei­ter als dieses Buch!

Dieses Buch ist voll von pikanten Details über einige der kom­pli­zier­tes­ten his­torischen Geheim­nisse, in die einige große his­torische Per­sön­lich­keiten ver­wickelt waren. Tauchen Sie ein in die Welt der his­torischen Geheim­nisse, und machen Sie sich bereit für eine einzig­artige Per­spek­tive auf die Welt­geschichte.

Also, worauf warten Sie noch?

Rezension:

Worum es in Friedrich Zimmermanns Büchlein geht, macht schon der XXL-Klap­pen­text ein­deutig klar. Und irgend­wie haben solche Speku­lati­onen immer wie­der ihren Reiz, der nicht nur mich zum Lesen bringt. Egal ob man sich nach der Lek­türe der Theo­rie des Autors an­schlie­ßen kann, macht das Ein­tauchen in die Mög­lich­keiten oft Spaß.

Leider ist das im vorliegenden Buch allerdings nicht der Fall. Das mag schon daran lie­gen, dass ich zuvor von kei­nem ein­zi­gen der behan­del­ten Rät­sel auch nur gehört hatte. Lei­der setzt der Autor voraus, dass sei­nen Lesern der grund­sätz­liche Tat­be­stand bekannt ist, und geht jeweils sofort daran, mög­liche tat­säch­liche Hin­ter­gründe zu begrün­den. Wenn man aller­dings wie ich kein Vor­wissen des Ereig­nis­ses mit­bringt, muss man sich erst mal lang­sam zusam­men­puzzeln, worum es über­haupt geht. Zudem wird oft der Mei­nung anderer Auto­ren oder For­scher wider­sprochen, ohne diese vor­her dar­zu­legen. Die­ser Auf­bau der einzel­nen Fälle kann über­haupt nicht über­zeu­gen. Hätte der Autor jeweils zuerst die offi­ziell bekannte Vari­ante erläu­tert, dann auf­ge­führt, was andere dazu mei­nen (und wer diese Ande­ren sind), um abschlie­ßend seine eigene Theo­rie auf­zu­bauen, wäre das Buch wahr­schein­lich erheb­lich über­sicht­licher und interes­santer aus­ge­fallen. In wel­chem Zusam­men­hang die im Klap­pen­text erwähnte Berna­dine Christ­ner und ihr Buch zu die­sem Buch ste­hen, bleibt übri­gens auch ein Rät­sel.

Fazit:

Die Aufarbeitung historischer Vorfälle kann nicht überzeugen, da die Erklär­ungen ohne fun­dier­tes Vor­wissen nicht nach­voll­ziehbar sind.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die schlechtesten Bücher aller Zeiten – 3 – Eine Studie in Scharlachrot

Arthur Conan Doyle, Mikkel Robrahn
Die schlechtesten Bücher aller Zeiten – 3 – Eine Studie in Scharlachrot

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„Gründe, Watson mitzunehmen: Null.“

Klappentext:

Manche Bücher sind so furchtbar, dass man sie nicht alleine lesen sollte.

Die Autoren von Die schlechtesten Bücher aller Zeiten begleiten Sie deshalb mit beißen­den Kommen­taren auf Ihrem schweren Weg durch die schlimms­ten Klassiker der Schund- und Welt­literatur – was ver­blüffend oft das­selbe ist.

Doktor John Watson erzählt, wie er einem selbstverliebten Kotz­brocken namens Sher­lock Holmes dabei hilft, Ver­brechen aufzu­klären. Erleben Sie ver­blüfft, wie Holmes mit seinen Schluss­folger­ungen immer recht hat, auch wenn sie noch so will­kürlich sind. Über­springen Sie die zweite Hälfte des Buchs, die voll­kommen über­flüssig ist. Und stellen Sie genervt fest, dass die Geschichte genauso hirn­verbrannt ist wie der Titel.

Dieses eBook enthält den kompletten Text des Originals. Leider.

Rezension:

„Eine Studie in Scharlachrot“ – der Titel dürfte natürlich vielen bekannt vor­kommen. Aller­dings nicht im Zusammen­hang mit einer Reihe, die sich selbst „Die schlech­testen Bücher aller Zeiten“ betitelt. Und Sher­lock-Holmes-Fans dürften sich wohl einig sein, dass es sich bei besag­tem Fall nicht unbe­dingt um die beste Holmes-Geschichte handelt, sie diese Ein­stufung aber bestimmt auch nicht ver­dient hat.

Die Idee ist einfach beschrieben: Man nehme ein bekanntes Buch, dessen Rechte längst abge­laufen sind, und füge mehr oder wenige sinn­lose Kommen­tare hinzu. Ich muss zuge­ben, dass ich diese Idee zuerst gar nicht schlecht fand. Die kon­krete Um­setzung aller­dings schon. Es wird leider nicht erwähnt, auf welche der zahl­losen Über­setzungen dieses Buch aufbaut. Es handelt sich aber definitiv nicht die beste. Die humor­losen Kommen­tare, die an allen mög­lichen Stellen einge­baut wurden, halten sich vom Unter­haltungs­wert sehr in Grenzen. Wenn Holmes beispiels­weise zu einem Tatort auf­bricht und Watson auf­fordert mitzu­kommen, muss ich zugeben, dass mir defini­tiv nie der Gedanke „Gründe, Watson mitzu­nehmen: Null.“ gekom­men ist. Gleich am Anfang, als Dr. Watson seinen Werde­gang erzählt („Bevor ich jedoch an den Ort meiner Bestim­mung gelangte, brach der zweite afgha­nische Krieg aus,) wird kommen­tiert: „Ja, er ‚brach aus‘, indem die Briten ein­marschier­ten. Was ist das eigent­lich mit diesem rie­sigen Haufen Steine und Dreck, dass immer wieder drum gekämpft wird? Warum gab es nie einen Schweiz-Krieg? Fragt der Deut­sche hier ganz unschul­dig…“ Oder was soll der Kommen­tar „Und uns zu fragen, wieso es keine Toilette gibt.“ bei der Beschrei­bung der Woh­nung in der Baker Street?

Der Sinn dieser ‚kommentierten Ausgabe‘ des Doyle-Originals erschließt sich mir jeden­falls nicht. Die Anzahl der Kommen­tare, die wirklich eine gute Pointe dar­stellen, hält sich leider sehr in Grenzen.

Fazit:

Auf diese kommentiere Ausgabe einer Sherlock-Holmes-Geschichte kann man gut ver­zichten.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Buchland

Markus Walther
Buchland

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Der Auktoral

Klappentext:
„Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“
Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!
Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht:
Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?
Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.
Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren!
Markus Walther, der Autor der Kurzgeschichtensammlungen „EspressoProsa“ und „Kleine Scheißhausgeschichten“, entführt den Leser nun mit seinem ersten Roman in die phantastische Welt des Buchlandes. Ein Muss für jeden Bibliophilen!

Rezension:
Herr Plana führt ein Buchantiquariat. Als er Beatrice, deren eigene Buchhandlung pleitegegangen ist, einstellt, entdeckt sie die Geheimnisse des Kellers unter dem Antiquariat schneller, als ihm lieb ist. Und da gibt es so einige …
Markus Walther verlässt in seiner Urban Fantasy ausgetretene Wege. Das fängt schon damit an, dass nur schwer zu entscheiden ist, wer hier eigentlich der Protagonist ist; der Inhaber des Antiquariats, der als Ich-Erzähler auftritt, oder doch eher seine neue Angestellte. Dass der Ich-Erzähler gleichzeitig als auktorialer Erzähler auftritt, ist natürlich ein Widerspruch per Definition. Dessen ist sich der Autor allerdings bewusst und geht im Anhang explizit darauf ein. Die Idee des Buchlands im Keller ist durchaus interessant. Leider finde ich die Umsetzung nicht besonders gelungen. Es dauert viel zu lange, bis eine wirkliche Handlung in Gang kommt. Bis dahin kann man die Kapitel als schlichtweg langweilig beschreiben. Auch die Natur des ‚auktorialen Ich-Erzählers‘ bleibt ein weitgehend unverständliches Rätsel. Die Auflösung kann man nur sehr eingeschränkt als solche betrachten. Vielleicht sollte man das Buch eher als philosophisches Experiment betrachten, bei dem es der Autor (auch stilistisch) leider nicht schafft, den Leser ‚mitzunehmen‘. Auf die beiden Fortsetzungen werde ich jedenfalls mit Sicherheit verzichten.

Fazit:
Eine durchaus interessante Idee, deren Umsetzung leider nicht funktioniert.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Ein böses Stück Papier

Thomas Hanisch
Ein böses Stück Papier

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Der Weg eines Geldscheins

Klappentext:
Eine etwas andere Welteroberung
Ein Geldschein erwacht zu Bewusstsein und lernt, Menschen telepathisch zu manipulieren. Er entscheidet, die Menschheit zu vernichten.

Rezension:
Ein Geldschein. Frisch aus der Druckerpresse erkennt er seinen Wert für die Menschen, die zu vielem fähig sind, um ihn und seine Brüder zu besitzen. Er entschließt sich, seine ‚Besitzer‘ so zu beeinflussen, dass sich die Menschen selbst vernichten …
Die Kurzgeschichten der booksnacks-Reihe fallen unter anderem damit auf, dass sich ihr Niveau stark unterscheidet. Neben wahren Perlen finden sich leider immer wieder auch Nieten. Dabei spielt das große Spektrum an Genres natürlich auch eine Rolle, was das persönliche Gefallen betrifft. Für mich als Fantasy-Fan weckt ein booksnack, der mit „Fantasy“ gelabelt ist, natürlich besonderes Interesse. Bei Thomas Hanischs Geschichte wurden diese Erwartungen leider sehr enttäuscht. Die ‚Erlebnisse‘ des Protagonisten, der die Falschheit seiner Besitzer belauscht und diese beeinflusst, können nicht überzeugen. Alles ist viel zu konfus. Ob die Grundidee überhaupt funktionieren kann, bleibt fraglich.

Fazit:
Diese Kurz-Fantasy kann leider in keiner Hinsicht überzeugen.

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In Kalabrien

Peter S. Beagle
In Kalabrien

Übersetzung: Oliver Plaschka

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Gestörte Einsamkeit

Klappentext:
Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Ein Einhorn taucht in dem Weinberg hinter seinem Haus auf.
So atemberaubend und wunderschön das Einhorn ist, das urplötzlich vor ihm steht, es stellt Claudios Leben auf den Kopf. Der Plan, die Existenz des geheimnisvollsten aller Tiere geheim zu halten, scheitert. Und richtig gefährlich wird es, als neben aufdringlichen Journalisten auch gewalttätige Vertreter der Mafia sein abgeschiedenes Gut heimsuchen. Wie soll er, der nur den Postboten und seine anarchische Schwester als Freunde hat, das Einhorn schützen?

Rezension:
Seit dem Weggehen seiner Frau bewirtschaftet Claudio seinen abgelegenen Hof alleine. Außer vom Postboten und dessen Schwester erhält er auch keinen Besuch. Das ändert sich jedoch abrupt, als auf seinem Grundstück ein Einhort auftaucht. Das spricht sich schnell herum, und schon wird der Hof von Presse, Fernsehen und diversen anderen Neugierigen belagert. Ein Mafiapate will den Hof sogar kaufen. Dieses Angebot abzulehnen, ist vielleicht nicht Claudios beste Idee.
Dieses Buch von Peter S. Beagle ist sehr schwer einzuordnen. Ein echtes Einhorn kommt darin vor? Dann kann es sich doch nur um Urban Fantasy handeln? Dem Argument lässt sich natürlich schwer widersprechen. Allerdings nimmt dieses mystische Tier erstaunlich wenig Raum in der Handlung ein. Ein Krimi um die Machenschaften der Mafia? Auch das trifft dieses Buch nicht ins Herz. Oder gar eine Liebesgeschichte, denn Claudio und die Schwester des Briefträgers kommen sich im Laufe der Handlung näher? Oder stellt das Buch doch einfach nur das Psychogramm eines Eigenbrötlers dar? Alles ist irgendwie richtig, und doch trifft nichts davon den Inhalt der Geschichte wirklich. Während der Anfang noch fast poetisch wirkt, verliert sich die Handlung dann schnell in Nebenhandlungen. Als nichts anderes als eine Ansammlung von Nebenhandlungen ohne wirkliche Haupthandlung empfinde ich das Buch dann am Ende auch leider. So bleibt zum Schluss eigentlich nur Enttäuschung übrig.
Der zu Beginn noch poetisch wirkende Stil des Autors, der aus Beobachter-Perspektive erzählt, verliert sich leider in einer Ansammlung von Belanglosigkeiten. Zumindest an meinem Geschmack geht dieses Buch meilenweit vorbei. Schade.

Fazit:
Von allem etwas, aber nichts richtig – das ist der Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlässt.

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Hexentöchter

Mona Vara
Hexentöchter

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#Hexentöchter #NetGalleyDE

Verhexter Sex

Klappentext:
London um 1850: Charlotta, Tochter einer Hexe, ist auf der Suche nach ihrem Bruder, der zum Vampir wurde, nach London gereist. Sie hofft, ihn dort zu finden und ihm einen Weg aus der Dunkelheit weisen zu können. Während ihres Aufenthaltes lebt sie bei ihrer Tante Hagazussa, Inhaberin des Bordells „Chez Haga“, in dem die übersinnlichen Wesen der Stadt ein und aus gehen.
In den dunklen Gassen Londons begegnet Charlotta der ebenso mächtige wie geheimnisvolle Lord Cyrill Veilbrook, vor dem selbst die Vampire ehrfürchtig zittern. Veilbrook ist fasziniert von Charlotta, die er für eine Succuba hält, und bietet ihrer Tante viel Geld, wenn Charlotta ihm exklusiv zur Verfügung steht. Denn laut einer Legende soll die erste Liebesnacht mit einer Succuba die ultimative Lust erzeugen. Charlotta ist empört, doch als ihr Bruder in Gefahr gerät, hilft Veilbrook ihnen nur unter der Bedingung, dass Charlotta seine Mätresse wird.
Allerdings gibt es noch mehr Wesen, die an Charlotta interessiert sind: Dunkle Kreaturen wollen sich in London etablieren sowie die Herrschaft an sich reißen, und Charlotta ist der Schlüssel zur Macht. Der einzige, der ihnen Einhalt gebieten kann, ist Veilbrook. Doch dieser ist vollauf mit der Verführung seiner störrischen Hexe beschäftigt …

Rezension:
Nachdem ihr Bruder sich freiwillig zum Vampir machen ließ, folgt die Hexe Charlotta ihm nach London, wo sie vorübergehend bei ihrer Tante lebt, die ein dämonisches Bordell betreibt. Zufällig lernt sie den mächtigen adligen Vampir Cyrill Veilbrook kennen, der sie unbedingt besitzen will. Nach anfänglichem Sträuben ändert Charlotta jedoch schnell ihre Meinung.
Dass in Mona Varas Fantasy-Roman Erotik eine Rolle spielt, war nach dem Klappentext natürlich zu erwarten. Allerdings hatte ich doch eine Fantasy-Story als tragende Haupthandlung erwartet. Die Idee einer Hexe, die ihren zum Vampir gewordenen Bruder ‚zurückholen‘ will, klingt nämlich durchaus interessant. Leider ist diese Story jedoch nur ein Gerüst, um die beiden Protagonisten von einer Sexszene in die nächste zu treiben. Immer, wenn man beim Lesen denkt, die Fantasy-Geschichte würde jetzt doch langsam interessant, kommt stattdessen eine Wendung, die auf direktem Weg in die nächste Sexszene führt. Dabei geht die Tendenz teilweise schon in Richtung Porno. Hätte ich zuvor dem Namen des Verlages (Plaisir d’Amour Verlag) einen Blick gegönnt, wäre ich vielleicht gewarnt gewesen.
Der Schreibstil der Autorin ist durchaus angenehm zu lesen, weshalb das Buch bei an erotischer Literatur Interessierten eventuell Gefallen finden könnte. Fantasy-Fans kann ich allerdings nur davor abraten. Für sie ist Enttäuschung garantiert.

Fazit:
Eine Wanderung von Sexszene zu Sexszene. Die Fantasy-Handlung ist dabei nur ein bedeutungsloses Gerüst.

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Das flüssige Land

Raphaela Edelbauer
Das flüssige Land

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Eine löchrige Story

Klappentext:
Ein Ort, der nicht gefunden werden will. Eine österreichische Gräfin, die über die Erinnerungen einer ganzen Gemeinde regiert. Ein Loch im Erdreich, das die Bewohner in die Tiefe zu reißen droht. In ihrem schwindelerregenden Debütroman geht Raphaela Edelbauer der verdrängten Geschichte auf den Grund.
Der Unfalltod ihrer Eltern stellt die Wiener Physikerin Ruth vor ein nahezu unlösbares Paradox. Ihre Eltern haben verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden, doch Groß-Einland verbirgt sich beharrlich vor den Blicken Fremder. Als Ruth endlich dort eintrifft, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner von Groß-Einland auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Überall finden sich versteckte Hinweise auf das Loch und seine wechselhafte Historie, doch keiner will darüber sprechen. Nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist.
Wird das Schweigen von der einflussreichen Gräfin der Gemeinde gesteuert? Und welche Rolle spielt eigentlich Ruths eigene Familiengeschichte? Je stärker sie in die Verwicklungen Groß-Einlands zur Zeit des Nationalsozialismus dringt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren. Doch sie gräbt tiefer und ahnt bald, dass die geheimnisvollen Strukturen im Ort ohne die Geschichte des Loches nicht zu entschlüsseln sind.

Rezension:
Ruth, die gerade an ihrer Habilitation schreibt, bekommt die Mitteilung, dass ihre Eltern bei einem Autounfall starben. Natürlich ist sie geschockt. Als sie allerdings erfährt, dass beide in ihrem Heimatort Groß-Einland bestattet werden wollten, fangen Ruths Probleme an. Ihre Eltern haben so gut wie nie über diesen Ort geredet, sie wusste gerade so, dass sie von dort stammten. Und Groß-Einland ist auf keiner Karte zu finden. Selbst ein Anruf bei der Niederösterreichischen Landesregierung bringt Ruth nicht weiter. Als sie – mehr durch Zufall – den Ort doch erreicht, ist alles anders. Eine Gräfin hat hier die beinahe absolute Herrschaft, Mitten im Ort gibt es ein riesiges, sich immer weiter ausdehnendes Loch, und obendrein scheinen sich in der Ortsgeschichte so einige Geheimnisse zu verbergen.
Der Roman der Österreicherin Raphaela Edelbauer ist sowohl für den Österreichischen Buchpreis 2019 als auch für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Das macht natürlich neugierig. Wenn man dann als Fantasy-Fan noch den Klappentext liest, wird man neugierig. Der klingt doch gleich nach Phantastik, wahrscheinlich Urban Fantasy. Dieser Verdacht ist allerdings leider nicht das Einzige, was beim Lesen enttäuscht wird. Nicht nur der Boden unter Groß-Einland ist nämlich extrem löchrig, die Story ist es auch – und das gleich in vielfacher Hinsicht.
Aber der Reihe nach: Natürlich ist es bei einem Buch (egal welches Genres) nichts Negatives, wenn sich am Anfang viele Fragen stellen. Hier ist es allerdings so, dass es bis zum Ende immer mehr offene Fragen werden, von denen fast alle am Ende unbeantwortet bleiben. Das ganze Buch bleibt irgendwie inhaltlich nicht greifbar. Was will die Autorin damit eigentlich aussagen? Wie bereits angedeutet stellt dieses Buch definitiv keine Urban Fantasy dar. Mystery würde schon etwas besser passen, denn mysteriös ist hier einiges, doch ist diese Geschichte auch wieder eindeutig nicht das, was man sich unter diesem Genre vorstellt. Soll es eine Parabel auf gesellschaftliche Zu- und Missstände sein? Soll es den Drogentraum der eindeutig medikamentenabhängigen Protagonistin darstellen? Zu letzterem würde zumindest passen, dass in Groß-Eindorf so vieles völlig unlogisch ist. Beispielsweise ist der Ort offiziell nicht existent, außer den Einwohnern weiß fast niemand, dass es Groß-Eindorf überhaupt gibt. Trotzdem ist der Ort mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden. Im Ort arbeiten Ausländer, von denen manche sogar täglich bis heim nach Slowenien pendeln. Dann sollen, um Geld in den Ort zu bringen, busladungsweise Touristen angelockt werden. In einen Ort, von dem niemand etwas erfahren soll? Da passt einfach nichts. In der Jurybegründung des Rauriser Literaturpreises (zu dem das Buch anscheinend auch nominiert ist) heißt es: „Raphaela Edelbauer überschreitet Grenzen und rückt in unerforschte Gebiete der Literatur vor.“ Auf diese ‚Erforschung‘ der organisierten Unlogik kann ich – offen gesagt – verzichten.
Den Stil der Autorin, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, halte ich auch für zumindest gewöhnungsbedürftig. Als Beistiel soll hier nur der 1. Satz des Buches dienen: „In den frühen Morgenstunden des 21. September 2007 verschüttete ich rund 200 ml Kaffee über meinem penetrant klingelnden Handy, das mich, von einer unterdrückten Nummer zutiefst erschüttert, so plötzlich zum Abheben aufforderte, dass ich keine Zeit hatte, die Tasse abzustellen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses anscheinend von einigen ‚Sachverständigen‘ als auszeichnungswert eingestufte Buch meine Vorstellung von unterhaltsamer Literatur definitiv nicht trifft.

Fazit:
Die Story dieses Buches ist leider so löchrig wie der Untergrund des Handlungsortes. Es bleibt völlig unklar, was die Autorin sagen will.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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