Atlas der imaginären Orte

Matt Brown, Rhys B. Davies
Atlas der imaginären Orte


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Übersetzung: Christiane Manz

Von der Artus-Sage bis zum Holodeck

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Klappentext:

Eine atemberaubende Sammlung fiktiver Orte aus den beliebtesten Büchern, Filmen und Fern­seh­serien der Welt. Auf den wunder­schön illus­trierten Karten er­wacht ein fantas­tisches Kalei­doskop aus Bau­werken, Städten, Ländern, Wäldern, Bergen, Flüssen und Meeren, Schiffs­wracks und ver­sunkenen Konti­nenten zum Leben.

Entdecken Sie die mythischen Landschaften von Atlantis oder Eldorado, wandern sie durch die eisigen Tundren Aren­delles oder nehmen Sie auf Amity Island (kurz) ein Bad in war­men Wasser. Schlen­dern Sie durch die Straßen von Metro­polis, Erins­borogh oder Spring­field, fahren Sie mit dem Auto durch Liberty City oder machen Sie eine Boots­fahrt im Atlantik und kommen dabei allerlei ver­sunke­nen Konti­nenten, aber auch den Beatles ganz nahe.

In diesem Atlas lernen Sie zu jeder der 18 fiktionalisierten Regionen, in die die Welt unter­teilt ist, kuriose Hinter­gründe und Zu­sam­men­hänge kennen. Sie er­fahren auch mehr über Orte, die durch Lieder­texte oder Brett­spiele, Scherze, Be­trü­gereien oder poli­tische Ver­sprecher ent­stan­den sind. Jeder einzelne der über 5000 kar­tierten Schau­plätze ist in einem Orts- und einem Quellen­register ver­zeichnet.

Von Grimms Märchenwäldern und den zwölf Distrikten Panesm über die kari­bische Schatz­insel, Peter Pans Nimmer­land und die von Dino­sau­riern be­völ­kerte ver­ges­sene Welt aus Jurassic Park bis hin zu den neon­be­leuch­teten Straßen japa­nischer Städte, in denen sich Anime-Dramen ab­spielen – hier ist wirk­lich für alle etwas dabei, die zu Hause auf Ent­deckungs­reise gehen möchten!

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Rezension:

In Romanen, Filmen oder Legenden begegnen uns immer wieder Orte, die wir auf Karten ver­geb­lich suchen würden, denn es gibt sie in der Rea­lität nicht. Trotz­dem ent­halten die Quellen oft relativ de­tail­lierte An­ga­ben zu diesen Hand­lungs­plätzen. Genau auf dieser Grund­lage ver­suchen die Autoren dieses Buches, fiktive Ört­lich­keiten wie Harry Potters Hog­warts, Bart Simp­sons Spring­field oder James Bonds Skyfall in der realen Geo­grafie zu ver­orten.

Natürlich sind die Angaben in Büchern, Fernsehserien oder Computer­spielen unter­schied­lich de­tail­liert. Manche fiktive Orte lassen sich ziem­lich exakt auf realen Karten ver­orten, bei anderen gibt es einen sehr großen Speku­lations­spiel­raum. Trotz­dem ver­suchen die Auto­ren, einen halb­wegs glaub­haften Platz zu finden. Orte, die von den Autoren der Quel­len auf frem­den Welten, die keinen Bezug zu unserer Erde er­ken­nen lassen, ver­ortet wurden, müssen dabei na­tür­lich außen vor bleiben. Trotz­dem ist es er­staun­lich, wie viele Schau­plätze aus Büchern, Filmen, Serien oder Sagen sich einer realen Stelle auf dem Globus zu­ordnen lassen. Dazu kommen noch ab­sicht­lich zwecks Irre­führung erfun­dene Ört­lich­keiten. Dass ich bei weitem nicht alle der er­wähn­ten Filme, TV-Serien, Comics oder Bücher kenne und zu­ord­nen kann, muss wohl kaum er­wähnt werden. Von den meis­ten ge­nannten PC-Spielen hatte ich noch nie ge­hört.

All das wird hier auf Karten der Kontinente oder deren Teile sowie der Ozeane ein­ge­zeich­net. Ins­gesamt sollen es etwa 5000 Ört­lich­keiten sein. Ich habe es nicht nach­ge­zählt. Aus­führ­lich im Text er­örtert wird nur ein Bruch­teil. Sonst müsste der Atlas wahr­schein­lich per Gabel­stapler aus­ge­liefert werden. Auch so er­reicht er die Aus­maße realer Atlan­ten, wie wir sie in der Zeit vor Google & Co. kann­ten. Die ent­hal­tenen Karten lassen viel Liebe zum Detail er­kennen. Letz­teres trifft auf die deut­sche Über­setzung der Texte leider nur ein­ge­schränkt zu. Da sind einige offen­sicht­liche Tipp­fehler durch­ge­rutscht und bei geo­gra­fischen An­gaben auch mal die Zeichen für Bogen­minute und Bogen­sekunde ver­tauscht. Den Wert für Fans fik­tiver Schau­plätze min­dert dies aller­dings kaum.

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Fazit:

Fiktive Orte auf realen Karten – das mag kurios klingen, bietet aber doch einigen Unter­haltungs­wert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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