Der Sturz des Drachen – 1 – Von Jade und Drachen

Amber Chen
Der Sturz des Drachen – 1 – Von Jade und Drachen


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Übersetzung: Katrin Aust

Prinzliche Machtspiele

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Klappentext:

Ein Silkpunk-Fantasy-Roman über ein Mädchen, das sich als Junge ver­kleiden und an den be­rühmten und gefähr­lichen Prü­fungen der Ingenieurs­gilde teil­nehmen muss, um den Mord an ihrem Vater auf­zu­klären: „Mulan“ trifft auf „Iron Widow – Rache im Herzen“.

Die achtzehnjährige Aihui Ying träumt davon, genau wie ihr ge­liebter Vater eine brillante Inge­nieurin zu werden – doch ihr Leben gerät aus den Fugen, als sie einen Moment zu spät kommt, um den Mord an ihrem Vater zu ver­hindern, und, was noch schlim­mer ist, den Mörder ent­kom­men lässt. Ihr bleiben bloß ein Tage­buch, das seine größten Ge­heim­nisse als Inge­nieur ent­hält, und ein Jade-An­hänger, den sie dem Mörder ent­rissen hat … und so nimmt Ying die Rache in die eigene Hand. Als ihr eigener Bruder ver­kleidet, macht sich Ying auf den Weg in die Haupt­stadt und ent­deckt, dass die Ant­wort auf die Frage, wer ihren Vater ge­tötet hat, hinter den Mauern der an­ge­sehenen Ingenieurs­gilde auf sie wartet. Dort ruht eine Ver­gangen­heit, über die ihr Vater nie sprechen wollte. Mit der Hilfe eines un­ge­wöhn­lichen Ver­bündeten – Aogiya Ye-yang, einem wort­kargen, aber sehr attrak­tiven jungen Prinzen – be­wegt sich Ying in einer Welt, die sie kaum ver­steht. Um zu über­leben, muss sie allen stets einen Schritt voraus sein. Ying ist vor die Wahl ge­stellt, das Rich­tige oder das Not­wendige zu tun. Wenn sie ihre Rache voll­ziehen will, muss sie mög­licher­weise gegen alles ver­stoßen, wofür ihr Vater stand …

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Rezension:

Ying träumt davon, wie ihr Vater ingenieurtechnische Erfindungen zu machen. Doch als Mädchen steht ihr dieser Weg nicht offen. Nie würde die mächtige Ingenieurs­gilde einen weib­lichen Lehr­ling zu­lassen. Doch dann wird ihr Vater er­mordet, und Ying be­schließt, als Junge ver­kleidet den Täter zu ver­folgen und zu über­führen. Als sich dabei die Ge­legen­heit bietet, einen Platz als Ingenieurs­schüler zu be­kom­men, nutzt die diese. Aber die Mörder­suche geht weiter.

Amber Chen präsentiert im Auftakt ihres Mehrteilers die recht un­ge­wöhn­liche Kombi­nation aus Steam­punk und fern­öst­licher Kultur. Die vom Verlag be­nutzte Be­zeich­nung „Silk­punk Fan­tasy“ passt eher weniger gut, denn Fan­tasy-Ele­mente treten (zu­mindest bis­her) nicht in Er­scheinung. Weder be­gegnen dem Leser Magie noch irgend­welche Fan­tasy-Wesen.

Die Protagonistin Ying möchte ihrem Vater, dem Clan-Chef und Ingenieur, nach­eifern und sich nicht mit der Rolle als Frau zu­frieden­geben. Dass aus­ge­rechnet der Tod des ge­liebten Vaters ihr diese Mög­lichkeit er­öffnet, er­scheint da schon schicksals­haft. Die Macht­ver­hältnisse in der Hand­lungs­welt sind Clan-basiert. Eine zeit­liche Ein­ordnung in eine ver­gleich­bare Epoche unserer realen Welt er­scheint kompli­ziert. Die Gesell­schaft wirkt – zu­min­dest für west­liche Leser – wie in einer relativ weit zu­rück­liegenden Zeit. Aller­dings spielen Luft­schiffe eine wichtige Rolle, und auch Tiere mit mecha­nischen Körper­teilen und eine ge­heimnis­volle Substanz, die man wohl mit dem im Genre typi­schen Äther ver­gleichen kann, sind in der Ingenieurs­gilde all­gegen­wärtig. Diese Kombi­nation macht einen erheb­lichen Teil an der Faszi­nation, die die Story ausübt, aus. Dass die Prota­gonis­tin auf den jungen Prinzen Ye-yang trifft, der ihre Ver­kleidung rasch durch­schaut, lässt schnell an eine für das Alter der Prota­gonis­tin typische Liebes­ge­schichte denken, doch ent­wickelt sich diese über­ra­schend anders. Das Ende empfand ich dann zu­nächst als etwas eigen­artig. Erst als ich reali­sierte, dass die Ge­schichte hier noch nicht ab­ge­schlossen ist, ergab die Situ­ation Sinn. Es dürfte interes­sant werden, den Fort­gang der Hand­lung zu ver­folgen, denn hier ist noch viel offen.

Die Autorin folgt durchgehend der Perspektive ihrer Protagonistin.

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Fazit:

Die Kombination aus Steampunk und historischer, fernöstlich geprägter Welt macht einen großen Teil des Reizes dieser Ge­schichte aus.

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