Kinder des Windes

Björn Springorum
Kinder des Windes

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Im Banne des Mistrals

Klappentext:
Der Wind flüstert Lola Geheimnisse zu, sie kann sich beinahe lautlos bewegen und wenn sie wütend ist, spürt sie in sich eine Kraft, die ihr Angst macht. Warum ist sie so anders? Pablo kennt die Antwort, denn die beiden teilen ein Schicksal. Sie sind Kinder des Windes und damit in großer Gefahr!

Rezension:
Die 12-jährige Lola lebt in Tarifa, der südlichsten Stadt Europas. Bei klarem Wetter kann man am Horizont Afrika erkennen, doch da war sie noch nie. Wegen ein paar mysteriöser Vorfälle ist sie eine Außenseiterin, die ihre Freizeit am liebsten beim alten Fischer Santiago verbringt. Doch plötzlich hat Lola das Gefühl, verfolgt zu werden. Dann klettert eines Nachts auch noch ein fremder Junge in ihr Zimmer, der erstaunlich viel über sie weiß. Sie soll – genau wie dieser Pablo selbst – ein Kind des Windes sein. Und als solches magische Fähigkeiten haben. Die Kinder des Windes müssen sich laut Pablo zusammentun, um die Welt vorm Amok laufenden Mistral zu beschützen.
Urban-Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Helden sind nicht selten. Dass diese Helden völlig unerwartet über ihre besondere Abstammung und damit einhergehende besondere Fähigkeiten erfahren, auch nicht. Das ist in diesem Genre schon fast normal. Wie schon oft bewiesen, kann dieses Grundschema aber immer wieder bestens funktionierende Geschichten hervorbringen. Auch Björn Springorum bedient sich dieser Ausgangslage, um seine junge Protagonistin für die Rettung der Welt ins Abenteuer zu schicken.
Dieses Abenteuer funktioniert auch und kann seine Leser in seinen Bann ziehen. Auch solche Leser, die deutlich älter als die Protagonistin sind, werden dabei gut unterhalten. Einen Schwerpunkt legt der Autor dabei auf Lolas (bisherigen) Außenseiterstatus und dessen Gründe. Gewisse Schwächen zeigt das Buch dagegen bei den der Handlung zugrundeliegenden Hintergrundinformationen. Was für ein Wind der Mistral ist, dürfte beispielsweise besonders Lesern im Alter der Protagonistin kaum bekannt sein. Leider fließen solche Informationen auch nicht beziehungsweise nur sehr oberflächlich in den Text ein. Die Winde und Windsysteme bilden zwar die Grundlage der Handlung, werden aber kaum erklärt. Hier wird zweifellos Potenzial verschenkt.
Das Ende des Buches und offen bleibende Fragen deuten auf eine geplante Fortsetzung hin. Konkrete Informationen dazu konnte ich allerdings nicht finden. Meine positive Bewertung beruht allerdings darauf, dass es diese Fortsetzung geben wird, die dann die offenen Fragen befriedigend beantwortet. Ohne eine solche würde die Geschichte einen unabgeschlossenen und damit unbefriedigenden Eindruck hinterlassen, was eine 5-Sterne-Bewertung nicht rechtfertigen würde. Ich zumindest würde Lolas Abenteuer sehr gerne weiterverfolgen.
Der Autor erzählt das Abenteuer aus Lolas Sich in der 1. Person. Am Schreibstil gibt es dabei nichts zu kritisieren. Er ist sehr flüssig zu lesen und mitreißend.

Fazit:
Ein sehr interessantes Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer, das trotz allem zusätzliches Potenzial verschenkt.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Merle-Trilogie – 2 – Das Steinerne Licht (Hörbuch)

Kai Meyer
Merle-Trilogie – 2 – Das Steinerne Licht (Hörbuch)

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Reiseziel: Hölle

Klappentext:
Merles Welt ist voller Magie. Doch seit der Zauber der Fließenden Königin den Mächten des Bösen weichen musste, herrschen in Venedig Furcht und Trauer. Meerjungfrauen und Meisterdiebe, Sphinxe und Zauberpriester, sie alle ahnen, dass einzig Merle das Schicksal der Lagunenstadt wenden kann. Und während die Freunde in den Palästen Venedigs um ihre Freiheit kämpfen, fliegt Merle auf dem Rücken eines Löwen aus Stein durch kilometertiefe Abgründe bis zur Achse der Welt. Hier, im Reich des Steinernen Lichts, muss sie eine Entscheidung treffen – zwischen alten Freundschaften und dem Frieden für eine ganze Welt.

Rezension:
Merle ist auf dem fliegenden steinernen Löwen die Flucht vor den Ägyptern gelungen. Doch was kann sie jetzt tun, um ihre Heimatstadt Venedig zu retten? Es scheint nur eine einzige Chance zu geben: Sie muss sich persönlich in die Hölle begeben. Im wörtlichen Sinn!
Im 2. Band seiner „Merle-Trilogie“ schickt Kai Meyer seine Protagonistin in die Hölle. Der Wunsch, ihre Freunde und ihr (Parallel-)Venedig zu retten, lässt diese beinahe jede Gefahr akzeptieren. Dabei schließt die Handlung unmittelbar ans Ende des 1. Bandes („Die Fließende Königin“) an. Serafins Abenteuer in der Lagunenstadt werden in einem parallel erzählten Handlungsstrang erzählt, womit dieser in diesem Band zu einem Co-Protagonisten aufsteigt.
Im Unterschied zu Band 1 wechselt sich diesmal nicht nur ein auktorialen Erzähler mit Merle als Ich-Erzählerin ab, sondern auch Serafin tritt in ‚seinem‘ Handlungsstrang als Ich-Erzähler auf. Obwohl diese Hörbuch-, besser wohl Hörspielfassung wieder ausdrücklich als ungekürzt bezeichnet wird, weckt diese Tatsache bei mit die Frage, ob beziehungsweise wie weit sich diese Version vom Originalbuch unterscheidet. Es fällt mir jedenfalls schwer, anzunehmen, dass diese Erzählweise so 1:1 aus dem Buch übernommen wurde. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung, da ich die Originalvariante nicht kenne.
Die Geschichte an sich kann wie auch die Darbietung jedenfalls – genau wie bei Band 1 – wieder überzeugen. Band 3 wird bei mir wohl nicht allzu lange auf der Warteliste verbleiben.

Fazit:
In dieser aufwändig produzierten Hörfassung kann der Mittelteil der Trilogie absolut überzeugen.

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Geister-Detektiv Mark Tate – 2 – 5 Romane in einem Band

W. A. Hary
Geister-Detektiv Mark Tate – 2 – 5 Romane in einem Band

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Voodoo, Roboter und Kali-Jünger

Klappentext:
Dieses Buch enthält folgende Mark Tate Romane:
W.A.Hary: Mark Tate und die Voodoo-Hexte
W.A.Hary: Mark Tate und das Erbe des Grauens
W.A.Hary: Der Druden-Chirurg
W.A.Hary: Trau keinem Geist um Mitternacht
W.A.Hary: Hexagramm gefällig?
Mark Tate ist der Geister-Detektiv. Mit seinem magischen Amulett, dem Schavall, nimmt er es mit den Mächten der Finsternis auf und folgt ihnen in andere Welten und wenn es sein muss, bis in die Hölle. Ihm zur Seite steht May Harris, die weiße Hexe.

Rezension:
Als Privatdetektiv, der sich auf übernatürliche Bedrohungen spezialisiert hat, lebt Mark Tate nicht ungefährlich. Wenn er engagiert wird, bekommt er es stets mit gefährlichen Gegnern zu tun, denen mit normalen Waffen kaum zu begegnen ist. Und sein Ruf ist nicht ungefährlich, die dunklen Kräfte suchen nach ihm.
Dass alten Heftroman-Reihen im eBook-Zeitalter ein 2. Leben eingehaucht wird, ist eine mittlerweile schon weit verbreitete Vorgehensweise. Teilweise kommen auf diesem Weg wirklich lesenswerte Werke bei einer neuen Leserschaft zu neuem Ruhm. W. A. Harys Reihe um den „Geister-Detektiv Mark Tate“, die in der eBook-Inkarnation gleich als Sammelbände zu je 5 Geschichten daher kommt, fehlt allerdings leider die nötige Substanz, um überzeugen zu können. Zumindest die in diesem Band versammelten Bände sind auch sehr unterschiedlich, sodass die Reihe für mich nicht wie aus einem Guss wirkt. Hier ist es Magie, dort ein verrückter Wissenschaftler, der menschliche Bewusstseins in Roboter transferieren will, dann wieder eine Entführung in eine andere Dimension oder ein wieder auflebender Kali-Kult. Komischerweise kann der „Schavall“ des Protagonisten bei alldem helfen – wenn er denn gerade will. Bei gleich 3 der 5 Geschichten tritt der Titelheld eigentlich nur in einer Nebenrolle in Erscheinung. Über die jeweils größten Teile der Handlung wird dort von der entsprechenden Bedrohung erzählt, bevor der eigentliche Protagonist überhaupt darin involviert wird – und natürlich relativ schnell helfen kann.
Auch sprachlich kann der Autor nicht überzeugen. Überwiegend bedient er sich einer Abfolge kurzer Sätze. Während die Szenen, in denen der Protagonist anwesend ist, aus dessen Ich-Perspektive erzählt werden, bekommt der Leser alle anderen aus Beobachtersicht dargeboten.

Fazit:
Einzig die letzte Story „Hexagramm gefällig?“ kann in diesem Sammelband halbwegs überzeugen.

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Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

Andreas Suchanek
Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

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Der Dämon

Klappentext:
Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern.
Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch des Dämons scheint sich zu erfüllen, die Intrige ging auf.
Ist ein zweites Regnum noch aufzuhalten? Nic und Liz setzen alles daran, unter schwierigsten Bedingungen gegen ihre Feinde zu bestehen. Da erfährt Nic eine grauenvolle Wahrheit und das Schicksal schlägt erneut zu.

Rezension:
Die Flucht durch den schwarzen Spiegel ist geglückt. Allerdings fehlt Matt. Wie konnte er während der gemeinsamen Passage verlorengehen? Nic und Liz rätseln, wie sie ihn und Jane wiederfinden können. Doch auch Matt steht vor einem Rätsel. Auch er tritt aus dem Spiegel, kann jedoch keinen seiner Freunde entdecken, obwohl er am erwarteten Ziel gelandet zu sein scheint. Stattdessen taucht ein unbekannter Mann auf. Und der erzählt etwas vom Jahr 1744.
Im Gegensatz zu seinen anderen, potenziell unendlichen Reihen hat Andreas Suchanek seine Urban-Fantasy-Geschichte „Die 12 Häuser der Magie“ von vornherein auf 3 Bände festgelegt. Somit befinden wir uns in der Mitte der Handlung. Die mittleren Teile von Trilogien stehen bekanntlich oft im Ruf, etwas durchzuhängen. Den Vorwurf kann man diesem Band aber definitiv nicht machen. Sowohl den Leser als auch den Protagonisten, den jungen Magier Nic(holas) Ashton, erwarten reichlich Abenteuer und überraschende – oder sollte ich besser „schockierende“ schreiben? – Enthüllungen. Der Autor beweist erneut sein Talent, alles, was man als gesichert annimmt, wiederholt auf den Kopf zu stellen.
Dass der Autor ein besonderes Talent für Spannungsaufbau hat, dürfte allen Lesern seiner Geschichten oder auch meiner Rezensionen zu diesen reichlich bekannt sein. Wie seine anderen Reihen lebt auch diese von unzähligen Mini-Cliffhangern. Immer, wenn eine Handlung einem Höhepunkt entgegenstrebt, wechselt mit einem Kapitelwechsel der Schauplatz. Auf die Fortsetzung der Teilhandlung ‚darf‘ der Leser dann mindestens bis zum nächsten Kapitel, oft aber auch 5 oder mehr Kapitel warten. Man könnte das glatt als „versuchanekten Spannungsaufbau“ bezeichnen. Und am Ende – soviel sei verraten – wartet ein noch schlimmerer Cliffhanger als bei Band 1 auf den Leser. Dass man Band 3 dann natürlich sehnlichst erwartet, muss wohl kaum betont werden.
PS: Wer die Ur-Version meiner Rezension zu Band 1 gelesen hat, ist vielleicht etwas irritiert. Dort hatte ich Nic und Matt verwechselt und diesen Fehler erst nachträglich korrigiert.

Fazit:
Wie gewohnt schafft es Andreas Suchanek auch hier wieder, am Ende alle geschockt zurückzulassen.

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Die Elfe vom Veitner Moor

Katja Angenent
Die Elfe vom Veitner Moor

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Spitzohrige Probleme

Klappentext:
Die südländische Kämpferin Ayla ist unfreiwillig zur Hauptfrau der Abilachter Stadtgarde ernannt worden. Ihr größtes Problem: Langeweile!
Als im nahegelegenen Moor die Leiche einer Elfe gefunden wird, interessiert sie der mysteriöse Todesfall so sehr, dass sie schließlich sogar gegen den Willen ihres Vorgesetzten weiter ermittelt.
Zusammen mit der neugierigen Elfe Saliniome stellt sie Nachforschungen zur Herkunft der Toten an. Die gemeinsame Spurensuche wird zu einer Reise, die ihr beider Leben für immer verändert …

Rezension:
Eigentlich hat Ayla von einer Kariere im Heer geträumt, doch irgendwie hat es sie dann auf den Posten der Hauptfrau der Stadtwache in einem verlassenen Kaff verschlagen. Eine Kneipenschlägerei ist hier schon das Schlimmst, was so passiert. Deshalb wird ihr Elan geweckt, als im naheliegenden Moor eine tote Elfe entdeckt wird. Der Stadtmeister verbietet ihr, dem Unfall weiter nachzugehen. Ayla ist sich jedoch sicher, dass es Mord war.
Katja Angenent siedelt ihr Fantasy-Abenteuer im Universum des Rollenspiels „Das schwarze Auge“ an. … von dem ich vor diesem Buch noch nie gehört hatte. Die Verzahnung der Geschichte in dieser Umgebung kann ich also nicht beurteilen. Bleiben wir also beim Buch an sich.
Die Protagonistin ist eine aufs Abstellgleis geschobene Kriegerin. Ihr genaues Alter bleibt unerwähnt, doch stellt Ayla wiederholt fest, dass sie nicht mehr jung ist. Die Ereignisse um die tote Elfe wecken sie aus ihrer Lustlosigkeit – und das nicht nur in beruflicher Hinsicht. Damit nimmt ein Abenteuer seinen Anfang, das weit größere Kreise als die Tötung der Elfe zieht. Obwohl die Suche nach dem Täter das tragende Element darstellt, kommen zahlreiche weitere Handlungselemente hinzu. Eingebettet in eine recht komplex wirkende Welt, kann man dieses Buch durchaus in das Genre der High Fantasy einordnen.
Auch wenn die Autorin den Fokus der Handlung stets auf ihrer Protagonistin belässt, werden deren Erlebnisse aus Beobachtersicht erzählt. Der angenehm lesbare Stil und die interessante Handlung nehmen den Leser schnell gefangen. Ein Glossar hilft, sich in den für diese Welt typischen Begriffen zurechtzufinden.

Fazit:
Eine interessante, in sich abgeschlossen Fantasy-Geschichte, die den Leser in eine eigenständige Welt eintauchen lässt.

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Merle-Trilogie – 1 – Die Fließende Königin (Hörbuch)

Kai Meyer
Merle-Trilogie – 1 – Die Fließende Königin (Hörbuch)

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Meerjungfrauen und Spiegelaugen

Klappentext:
Merles Welt ist voller Magie. In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, flüstert jedermann von der Fließenden Königin – doch nur Merle gewinnt ihre Freundschaft. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher, sie alle haben ihr eigenes Interesse an der Fließenden Königin. Dach dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.

Rezension:
Merle ist 14, als sie von dem Waisenhaus, in dem sie bisher aufwuchs, zu einem Spiegelmacher in die Lehre geschickt wird. Auch die blinde Junipa, die aus einem anderen Waisenhaus stammt, tritt ihre Lehre bei Meister Arcimboldo an. Dort lernen beide unerwartete Wunder kennen, von denen sie bisher höchstens aus Erzählungen wussten. Zusammen mit Serafin, der Lehrjunge bei einem benachbartem Weber ist, kommt Merle einer Verschwörung auf die Spur. Plötzlich sind sie Gejagte und geraten immer tiefer in die Mysterien ihrer Heimatstadt hinein.
Als Fantasy-Fan hat man den Namen Kai Meyer natürlich schon mal gehört. Seine „Merle“-Trilogie war mit bisher allerdings nur dem Namen nach wage bekannt. Das änderte sich erst, als ich kürzlich „Serafin – Das Kalte Feuer“ las. Dieses Buch stellt eine Fortsetzung der „Merle“-Trilogie dar, die allerdings auch ohne Vorkenntnis lesbar ist. Trotzdem weckte es den Wunsch, die Vorgeschichte kennenzulernen. Da kam mir dieses Hörbuch des 1. Bandes gerade recht.
Der Autor erzählt hier die Geschichte des Mädchens Merle, das von seiner eigenen Vergangenheit nur weiß, dass es als Baby in einem Weidenkorb auf dem Wasser ausgesetzt worden war. In einem zutiefst magischen Parallel-Venedig erlebt die Protagonistin aufregende Abenteuer, die sie zwingen, sich diversen Gefahren zu stellen. Diese interessante Fantasy-Geschichte mit einer jungen Heldin zieht einen schnell in das Abenteuer hinein. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, wird spätestens beim offenen Ende deutlich.
Zumindest in der Hörbuchversion wechseln sich ein auktorialen (männlicher) Erzähler mit Merle als Ich-Erzählerin ab, das Geschehen zu berichten. Dialoge werden mit für jeden Charakter individueller Stimme vorgetragen. Damit nähert sich diese aufwändige Hörbuch-Adaption schon deutlich einem Hörspiel an. Auf diese Weise wird der ‚Hör-Leser‘ tief in die Handlung hineingezogen, wahrscheinlich tiefer, als es beim wirklichen Lesen der Fall wäre. Da ich das eigentliche Buch nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, in welchem Maße sich diese (ungekürzte) Bearbeitung vom Original abhebt. Mich zumindest konnte sie überzeugen, sodass die Bände 2 und 3 wohl in absehbarer Zeit folgen werden.

Fazit:
Dieses aufwändig produzierte Hörbuch schafft es, Kai Meyers Buch noch zu veredeln.

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Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden

Xenia Jungwirth, Florian Jungwirth
Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden

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Evolutionäre Pannen

Klappentext:
7. Juli 1979: Die erfolgreich entschlüsselten Koordinaten auf einem alten Artefakt lassen die Archäologin Hannah Walkows, den Geologen Georg A. Beyerbach und den Parapsychologen Peter Eberius von der kleinen Hafenstadt Igarka aus zu einer Expedition in die sibirische Taiga aufbrechen. Ihr Ziel ist eine geheimnisvolle Felsformation: drei pyramidenförmige Hügel unbekannten Ursprungs. Doch kann es inmitten der undurchdringlich erscheinenden Nadelwälder wirklich Pyramiden geben? Und wer oder was hat sie erschaffen?
Begleitet von Dimitri Semyonov, einem skrupellosen KGB-Mann, der sie im Auge behalten soll, kommen die drei Forscher nach einer gefährlichen Anreise durch unwegsames Gelände schließlich bei den Hügeln an. Zunächst scheint es, als wären alle ihre Mühen umsonst: weder finden sich Hinweise auf ein unnatürliches Entstehen der Felsen, noch eine Möglichkeit, ins Innere zu gelangen.
Als ein Gewitter aufzieht und der Sturm immer heftiger tobt, droht Semyonov die Expedition abzubrechen. Doch da stößt Eberius auf einen seltsamen Felsspalt … nur der Zugang in ein geologisch entstandenes Höhlensystem oder der Eingang in die Pyramide einer fremden Zivilisation?
Ein absolutes Muss für alle Abenteuer-, Mystery- und Science-Fiction-Fans: ein extrem spannender und unterhaltsamer Roman.

Rezension:
1979. Dem Parapsychologen Peter Eberius ist es gelungen, die Genehmigung für eine Expedition in die sibirische Taiga zu bekommen. Zusammen mit der Archäologin Hannah Walkows, dem Geologen Georg Beyerbach und einem Aufpasser vom KGB will er dort 3 Pyramiden erforschen. Während seine Begleiter jedoch von deren natürlichem Ursprung überzeugt sind, weiß Eberius mehr, als er seinen Mitstreitern verrät. Das vereinfacht die Forschungsarbeiten nicht gerade.
Der Leser bleibt bei Xenia und Florian Jungwirths Mystery-Abenteuer lange im Dunkeln, was sich hinter den Titel-gebenden Taiga-Pyramiden verbirgt. Ein archäologisches Rätsel? Eine Lösung aus dem Bereich der Fantasy oder der SciFi? Da die Antwort auf diese Fragen ein essenzieller Bestandteil der Geschichte ist, soll diese hier unerwähnt bleiben. Die endgültige Antwort wird sogar erst im letzten Kapitel, das eigentlich eher ein Epilog ist, deutlich.
Zentrales Element des Buches ist die Enträtselung der Pyramiden. Auf persönlicher Ebene sorgt die wachsende Kluft zwischen dem Parapsychologen und seinen Mitstreitern, denen zunehmend klar wird, dass Eberius ihnen etwas verschweigt, für Spannung. Auch dass Georg und Hannah früher mal ein Paar waren, sorgt für Unsicherheiten im Zwischenmenschlichen. Hier liegt aber auch ein Schwachpunkt des Buches. Alle 3 Abenteurer bleiben für den Leser eher schwammig. Über die in dieser sehr kurzen Zusammenfassung erwähnten Hintergründe der Charaktere hinaus erfährt man nur äußerst wenig über diese. Nicht einmal das ungefähre Alter wird angedeutet. Als Leser würde es mich aber schon interessieren, ob ich mir die Protagonisten eher um die 30 oder doch schon um die 50 vorstellen muss. Am Abenteuer an sich gibt es dagegen nichts auszusetzen.
Die Autoren erzählen das Abenteuer aus dem Blickwinkel eines auktorialen Erzählers. Dabei wechselt die Perspektive zwischen den Expeditionsmitgliedern.

Fazit:
Dieses Mystery-Abenteuer ist spannend und baut dabei auf die Rätsel der Pyramiden, vernachlässigt seine Protagonisten aber teilweise etwas.

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Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

Claudia Soylu
Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

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Hexen und Wasserdämonen

Klappentext:
Flammen – Rauch – Schmerz. Schreckliche Dinge, die Brea, einem 14 jährigen Mädchen, in ihren Träumen begegnen. Die Schmerzen erscheinen so echt und die Flüche nicht gerecht. Jede Nacht wacht sie schweißgebadet auf. Was hat es mit den Träumen auf sich? Als wäre sie nicht schon genug mit ihrer gehässigen Stiefmutter Euphrasia bestraft, die ihr das Leben zur Hölle macht. Brea entscheidet sich einen symbolischen Hilferuf auf Pergament niederzuschreiben. Sie schmeißt diesen in einen Quellteich und erweckt dadurch eine längst vergessene Legende, den Knucker, der in der Lage ist ein Zeitportal zu öffnen. Mit einer Antwort aus der Zukunft, hat sie allerdings nicht gerechnet. Die beiden Freundinnen Charmaine und Milli finden den Hilferuf aus dem Jahr 1429 und zweifeln daran, dass er echt ist. Erst nachdem sie sich sicher sind, dass der Brief wirklich aus dem Mittelalter stammt, setzen sie alles daran Brea vor einer Anklage als Hexe zu bewahren. Eine fantastische – mittelalterliche Geschichte

Rezension:
Dass ihre Eltern mit ihr und ihrem Zwillingsbruder von London ins kleine Hastings gezogen sind, passt Charmaine überhaupt nicht. Hier hat sie keine Freunde, und los ist schon gar nichts. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen Ausflug zu einem sagenumwobenen Teich unternimmt. Plötzlich fällt ihr ein Stück Papier vor die Füße. Das fühlt sich schon merkwürdig an. Langsam wird ihr klar, dass es sich um Pergament handelt. Der Brief darauf ist mit 1429 datiert. Wenn das Schreiben echt ist, wäre es also stolze 588 Jahre alt. Der Inhalt des Briefs ist sogar noch mysteriöser. Darin bittet ein – wie sie – 14-jähriges Mädchen um Hilfe. Den Namen des Mädchens hat Charmaine sogar erst kürzlich im Unterricht gehört – als den Namen einer 1430 verbrannten Hexe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich Charmaine immer sicherer, dass der Brief echt ist. Kann sie dieser Brea helfen?
Claudia Soylu erzählt ihr Urban-Fantasy-Abenteuer in 2 Zeitebenen. Welche von diesen die Haupthandlung darstellt, ist interpretierbar. Meiner Ansicht nach stellt potenziell der im Jahr 1429 angesiedelte Handlungsstrang um Brea das eigentliche Zentrum des Geschehens dar, während die Handlung um Charmaine im Jahr 2017 eher unterstützenden Charakter hat. Im Fokus der Geschichte stehen der Hexenwahn und die damit verbundenen Denunzierungen im Mittelalter. Im Zusammenhang mit ihren komplizierten Familienverhältnissen gerät die Protagonistin dieser Zeitebene, Brea, geradewegs in diese hinein. Nur die Ratschläge Charmaines, der Protagonistin des modernen Handlungsstrangs, können Brea über die Jahrhunderte hinweg helfen. Leider führen die auf Charmaines Tipps beruhenden Veränderungen auch zu Änderungen in der heutigen Zeit. Das führt zu einem komplizierten hin und her, um Breas Rettung und die Bewahrung von Charmaines gewohnter Umgebung unter einen Hut zu bekommen.
Das Buch bietet ein abgeschlossen wirkendes Ende, bei dem eigentlich nur der Verbleib der Stiefmutter unerwähnt bleibt. Erst die Erkenntnis, dass es sich nur um einen 1. Band handelt, macht dem Leser klar, dass die Geschichte doch noch nicht an ihrem Schluss angekommen ist.
Die Autorin bedient sich in beiden Zeitebenen der Ich-Perspektive ihrer jeweiligen Protagonistin. In beiden Fällen kann man den Emotionen der Mädchen gut folgen. Auch wenn Gefühle bei Charakteren dieses Alters natürlich nicht unerwähnt bleiben, gleitet die Handlung nie in Richtung Romantasy ab.
Diese überzeugende Jugend-Urban-Fantasy weckt definitiv die Lust auf die Fortsetzung(en).

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer zwischen den Jahrhunderten kommt bisher ohne menschliche Zeitreise aus.

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Serafin – Das Kalte Feuer

Kai Meyer
Serafin – Das Kalte Feuer

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Durch Spiegel und Geheimgänge

Klappentext:
Serafins Venedig ist voller Magie. In einer Neumondnacht begibt er sich mit seiner geflügelten Katze auf Beutezug. Wie jeden Monat ist für eine Nacht das Wasser aus den Kanälen verschwunden. Doch statt Kostbarkeiten findet Serafin auf dem Grund des Canal Grande zwei fremde Mädchen, leblos am Fuß eines goldenen Spiegels. Mächtige Gegner machen Jagd auf die beiden. Die Gilde der Glasbrenner, die Kartographen der Spiegelwelt und eine legendäre Katzengöttin – sie alle sehen in den Mädchen Junipa und Merle den Schlüssel zu Venedigs uraltem Zauber.
„Serafin – Das kalte Feuer“ ist ein brandneues Buch aus dem Merle-Zyklus!

Rezension:
Vollmond. Wie immer fallen an diesem Tag die Kanäle Venedigs trocken. Niemand weiß, wieso das so ist, aber es bietet die monatliche Gelegenheit, im Schlamm nach verlorenen und angeschwemmten Schätzen zu suchen. Doch das dürfen nur die offiziellen Schlammsammler. Alle anderen laufen Gefahr, bei ihrer illegalen Suche von den Wachen getötet zu werden. Trotzdem stellt sich Serafin jedes Mal der Gefahr, um vom Erlös des Gefundenen Arznei für seine Mutter kaufen zu können. Doch diesmal ist etwas anders. Aus dem Nichts fallen 2 Mädchen vor Serafins Füße. Sie stammen aus einer anderen Inkarnation der Stadt und behaupten sogar, diese beiden Venedigs wären längst nicht die einzigen.
Als ich Cover und Klappentext von Kai Meyers neuestem Fantasy-Abenteuer sah, weckte beides meine Neugier. Die „Merle“-Trilogie kannte und kenne ich nicht. Somit waren mir auch die Protagonisten neu. Die dort Titel-gebende Merle und ihre Freundin Junipa sind es nämlich, die das Leben des Protagonisten dieses Buches durcheinander bringen. Auch Serafin oder besser gesagt dessen Inkarnation aus einem anderen Venedig hat in der Trilogie wohl eine wichtige Rolle gespielt. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der diversen Venedigs sind es dann auch, auf denen die Handlung maßgeblich fußt. Gegner, die ihre Macht bedroht sehen, und eine echte Göttin a. D. runden das Charakterspektrum ab.
Auch ohne die „Merle“-Trilogie zu kennen, kann man der Handlung dieses Buches mühelos folgen. Was der Leser wissen muss, wird immer wieder in den Text eingestreut. Schließlich wusste ja auch der Protagonist bisher nichts von den anderen Venedigs und dem Vorleben seiner beiden neuen Bekannten. Es hat zumindest den Anschein, dass ein Teil der Rätsel, die sich dem Protagonisten-Trio stellen, schon aus der Trilogie ‚geerbt‘ wurden. Das Ende des Buches bietet dann zwar einen Abschluss, lässt aber dennoch die Tür für eine eventuelle weitere Fortsetzung weit geöffnet.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus Sicht eines auktorialen Erzählers. Dem Stil ist seine Genre-Erfahrung anzumerken. Man findet sofort in die Handlung und kann dieser stets gut folgen. Negativ ist mir an diesem Buch nichts aufgefallen – was eigentlich relativ selten vorkommt. Meiner Meinung nach also ein empfehlenswertes Buch!

Fazit:
Ein Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Helden, gut gemixt mit dem mystischen Flair der Lagunenstadt.

#SerafinDasKalteFeuer #NetGalleyDE
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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Haus der tausend Welten

T.S. Orgel
Das Haus der tausend Welten

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Die Pläne der Hohepriesterin

Klappentext:
Hinter diesen Pforten warten Ruhm und Reichtum – oder der Tod.
In der Stadt Atail, hoch oben in den Bergen des Kaiserreichs, steht ein sagenumwobenes Haus.Der Legende nach soll es unendlich viele Räume beherbergen, angefüllt mit unvorstellbaren Schätzen und unglaublichen Artefakten. Noch nie ist es jemandem gelungen, die tödlichen Gefahren, die dort lauern, zu überwinden. Aber Stern und ihren Gefährten bleibt keine andere Wahl …
Das große Fantasy-Abenteuer der Spiegel-Bestsellerautoren T. S. Orgel.

Rezension:
Atail – eine durch und durch magische Stadt am Rande des Kaiserreichs. Sogar die Kälte der umliegenden Berge macht einen Bogen um die Magie der Stadt. Aber das Magischste in Atail ist das Haus der tausend Welten. Unendliche Schätze sollen sich darin verbergen. Wer es schafft, in die oberste Etage vorzudringen, soll sogar jeden beliebigen Wunsch erfüllt bekommen. Kein Wunder also, dass viele bereit sind, die Gefahren dieses Abenteuers auf sich zu nehmen. Das Problem ist nur, überhaupt hineinzukommen. Doch jetzt bietet sich die seltene Gelegenheit, und gleich mehrere Gruppen von Abenteurern machen sich auf den Weg ins Unbekannte.
Das neueste von den Orgel-Brüdern präsentierte Fantasy-Abenteuer ist nicht nur vom Umfang her episch. Obwohl sich die Haupthandlung weitestgehend auf das namensgebende Haus beschränkt, ist sie reichlich komplex. Das fängt schon mit einer ganzen Anzahl Handelnder an, die sehr verschiedene Hintergründe und Motive haben. Von einer abgehalfterten Kriegerin über Mitglieder einer Straßengang, einer Bardin und einem Magier, der seine Kräfte nicht kontrollieren kann, bis hin zu einer Unterwelt-Größe und der Guam, einer Art kaiserlicher Gouverneurin der Stadt, reicht der Personenkreis, der sich aus unterschiedlichsten Gründen in das geheimnisvolle Haus begibt. Bei weitem nicht alle, die aufbrechen, überleben das Abenteuer. Beinahe genauso groß ist die Anzahl der Protagonisten, aus deren Perspektive die Geschichte wechselweise erzählt wird. Die Tatsache, dass dem Kennenlernen der Charaktere am Anfang relativ viel Raum gegeben wird, führt allerdings dazu, dass es trotzdem nicht allzu schwerfällt, den Überblick zu behalten.
Die beiden Autoren verarbeiten zahlreiche phantastische Ideen in diesem Buch. Nicht nur die Protagonisten werden von vielen Wendungen überrascht. Auch für den Leser kommt es immer wieder unerwartet. Erst nach und nach entrollen sich ihm die Hintergründe der wichtigen Charaktere. Das gibt diesen Tiefe und sorgt für manche Überraschung.
Die Autoren erzählen ihre Geschichte trotz des häufigen Perspektivenwechsels durchgehend aus Beobachtersicht. Zusammen mit der spannenden Handlung sorgt auch der routinierte Stil dafür, dass das Buch seine Leser rasch fesselt. Allen Fantasy-Fans kann ich „Das Haus der tausend Welten“ nur empfehlen.

Fazit:
Trotz der Beschränkung des Handlungsraumes bietet dieses Fantasy-Abenteuer eine überraschende Tiefe und unzählige phantastische Ideen.

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