Die andere Seite der Realität

A.P. Glonn
Die andere Seite der Realität

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Jagd auf den Dunklen Wandler

Klappentext:
London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.

Rezension:
Als Inspector Seth Aspen von Scotland Yard eine übel zugerichtete Frauenleiche findet, ist er selbst als erfahrener Polizeimitarbeiter schockiert. Doch diese Leiche soll nicht die einzige bleiben. Seine Vorgesetzten versetzen Aspen deshalb nach Whitechapel, wo anscheinend ein irrer Mörder umgeht, der bald einen Namen bekommt: Jack the Ripper. Die Polizei tritt auf der Stelle. Jeden Verdächtigen muss sie wieder laufen lassen, weil er sich entweder als unschuldig erweist oder man ihm zumindest keine Schuld nachweisen kann. Als ein Mann, von dessen Schuld Aspen überzeugt ist, ein Schiff nach Amerika besteigt, nimmt er mit der inoffiziellen Erlaubnis seines Vorgesetzten die Verfolgung auf. In New York ist die Jagd jedoch noch nicht beendet, denn Jack the Ripper flieht weiter nach Kanada und von dort sogar in eine andere Welt. Aber Aspen verfolgt ihn sogar dorthin.
A. P. Glonns Buch teilt sich in 2 sehr unterschiedliche Teile. Während sich der 1. als historischer Krimi im viktorianischen London präsentiert, kommt der 2. (umfangreichere) als Fantasy-Abenteuer in einer mittelalterlich wirkenden, magischen Parallelwelt daher. Der Protagonist, ein im Waisenhaus aufgewachsener, noch relativ junger Police Inspector, nimmt seinen Job sehr ernst. Dass der Fall der bestialischen Morde nicht aufgeklärt werden kann, geht ihm deshalb persönlich nah, weshalb er weit mehr Arbeit in die Ermittlungen investiert, als es seine Pflicht wäre. Als ihn die Verfolgung des Verdächtigen sogar in eine magische Welt führt, deren Moralvorstellungen sich erheblich von denen des viktorianischen England unterscheiden, gibt er deshalb nicht auf, auch wenn er hier als einziges nicht-magische Lebewesen zum selbst gejagten Außenseiter wird, der gegen den mächtigen Täter eigentlich sowieso keine Chance hat.
Diese Aufteilung der Handlung in verschiedene Genres wirkt beim Lesen zuerst etwas verwirrend. Das einzige verbindende Element ist das Duo aus Prota- und Antagonisten. Ansonsten hat man das Gefühl, es mit unterschiedlichen Büchern zu tun zu haben, wobei sich beide in jeweiligen Genre als interessante, gut lesbare Geschichten erweisen. Diese Idee kann man vielleicht passend als experimentell bezeichnen – ein Experiment, dass ich als durchaus gelungen einschätze. Allerdings schränkt sich die Leserschaft dadurch auf die Schnittmenge ein, die sowohl Fantasy als auch historische Kriminalromane mag. Angehörigen dieser Schnittmenge kann ich dieses Buch allerdings empfehlen.

Fazit:
Zuerst historischer Krimi, dann Fantasy-Abenteuer – die unterschiedlichen Teile ergeben ein interessantes Ganzes.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Nadine Mannchen

Das Detektivdasein und andere Sorgen

Klappentext:
Mord ist nichts für junge Damen, Teestunde mit Todesfall, Mord erster Klasse, Feuerwerk mit Todesfolge, Mord unterm Mistelzweig – Daisy Wells und Hazel Wong sind berühmt für die Mordfälle, die sie gelöst haben! Für alle, die nicht genug bekommen können von den spannenden Detektivgeschichten, gibt es nun den ultimativen Fanband!
In diesem Buch lüften Daisy und Hazel ihre bestgehütetsten Geheimnisse und erklären, wie ein guter Detektiv Fälle löst, wie man selbst eine Detektei gründet oder einen Code knackt. Sie erzählen von berüchtigten historischen Spionen wie Mata Hari, echten ungelösten Mordfällen wie den Verbrechen von Jack the Ripper und den großen Detektiven der Literaturgeschichte wie Hercule Poirot, Miss Marple und natürlich Sherlock Holmes.
Außerdem öffnen Hazel und Daisy ihr Fallbuch mit weiteren mysteriösen Rätseln aus dem Internat Deepdean, vor allem ihrem ersten Fall: Lavinias verschwundene Krawatte. Die beiden verraten ihre besten Rezepte für süßes Gebäck, und auch die Autorin Robin Steven selbst kommt zu Wort und offenbart, welche berühmten Detektive sie zu den Abenteuern von Daisy und Hazel inspiriert haben.
Voller genialer Mini-Rätsel, mit weiteren brandneuen und nie veröffentlichten Geschichten und gewürzt mit Daisys und Hazels eigenen Tipps, Tricks und Fakten ist dieses Buch perfekt für alle Fans der preisgekrönten Well & Wong-Reihe.

Rezension:
Eine Krawatte verschwindet, der Freund einer älteren Mitschülerin behauptet in der Antwort auf ihren Brief, sie gar nicht zu kennen, und eine neue Schülerin der Deepdean-Schule soll angeblich eine Vampirin sein. Hazel und Daisy erzählen von ihren weniger spektakulären Fällen, in denen es keinen Mord gab. Auch Alexander und George steuern eines ihrer kriminellen Erlebnisse bei, und sogar Küken und Kitty haben von unheimlichen Ferienerlebnissen zu berichten. Ergänzt wird das ganze von Fakten zur Geschichte des Kriminalromans sowie echter Mordfälle. Und Robin Stevens höchstpersönlich gibt Einblicke hinter die Kulissen der Buchreihe.
Schon der Klappentext dieses Buches verrät, dass dies nicht der 6. Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe, sondern ein Fan-Band außerhalb der eigentlichen Reihe ist. Während die enthaltenen kurzen Fälle dem entsprechen, was der Fan der Reihe erwartet, kommen die Hintergrund-Beiträge prinzipiell anders daher. Robin Stevens gelingt es dabei gut, den individuellen Erzählstil des jeweils Erzählenden zum Charakter passend zu treffen.
Wie ich in den Rezensionen zu den bisherigen 5 Bänden wiederholt erwähnte, können die Detektivgeschichten, die von deutschen Verlag (Knesebeck) für Leser zwischen 12 und 15 (bei „Teestunde mit Todesfall“ komischerweise 10 bis 12) empfohlen werden, auch erwachsenen Lesern gefallen. Trotz des jungen Alters der beiden Hobby-Schnüfflerinnen erinnern sie sehr an die „Miss Marple“-Geschichten Agatha Christies (worauf in diesem Fan-Band auch eingegangen wird). Da verwundert es doch etwas, wenn die Autorin bei den enthaltenen Rezepten für in den Büchern erwähnte Backwaren die Leser wiederholt darauf hinweist, bei kochendem Wasser oder heißen Backöfen unbedingt die Hilfe Erwachsener hinzuzuziehen. Selbst bei der Benutzung eines Handrührgerätes empfiehlt sie, dies nur in Anwesenheit Erwachsener zu tun. Da fragt man sich natürlich, in welchem Alter Robin Stevens ihre Leser einordnet. Für 12- bis 15-Jährige erscheinen diese Warnungen doch etwas übertrieben. Beim Blick auf die englischsprachigen Originale der Bücher fällt dann auch auf, dass der dortige Verlag (Puffin) die Bücher für Leser ab 9 empfiehlt. Das erklärt natürlich die Warnungen, passt meiner Meinung nach aber nicht wirklich zum Inhalt der Bücher. Da kommt mir die deutsche Altersempfehlung doch deutlich realistischer vor. Das führt dazu, dass ich die hier enthaltenen Fälle genau wie die Romane als auch für Erwachsene geeignete Jugendliteratur einschätze, während die ‚Hintergrundberichte‘ inhaltlich teilweise doch eher Kinderbuchcharakter aufweisen. Trotzdem könnte auch für ältere Leser manches neu sein.
In eines von Hazels Rätseln ist übrigens ein kleiner Hinweis auf den für März (deutsche Ausgabe) angekündigten 6. Band der Reihe versteckt.

Fazit:
Fans der Detektiv-Abenteuer-Reihe mit den beiden jungen Protagonistinnen sollten auf diesen Fan-Band nicht verzichten.

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Das Erbe der Macht – 15 – Schattendieb

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 15 – Schattendieb

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Zarewna

Klappentext:
Nur noch wenige Stunden, dann ist Alex‘ Schicksal besiegelt. Die Freunde setzen alles daran, den Zauber zu neutralisieren und seine Erinnerungen wiederherzustellen. Doch die Lösung liegt verborgen in tiefster Vergangenheit. In einer Zeit des Umbruchs, der zerstörten Schicksale und der Gewalt treffen sie auf einen schrecklichen Feind.
Unterdessen erhalten Chloe, Eliot und Crowley einen Auftrag von Ellis. Gemeinsam sollen sie ein Splitterreich aufsuchen und etwas Wichtiges bergen.
Das Erbe der Macht …
… Gewinner des Lovelybooks Lesepreis 2018!
… Gewinner des Skoutz-Award 2018!
… Silber- und Bronze-Gewinner beim Lovelybooks Lesepreis 2017!
… Platz 3 als Buchliebling 2016 bei „Was liest du?“!
… Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2017 in „Beste Serie“!

Rezension:
Bei Alex steht das Aurafeuer kurz bevor. Um ihn zu retten, müssen seine Freunde innerhalb kürzester Zeit etwas Blut von Kevins Großmutter besorgen und in Erfahrung bringen, wie der Vergessenszauber, den Johanna auf Alex angewandt hat, funktioniert. Die einzige Chance sehen die Freunde in einer Zeitreise ins Jahr 1918. Währenddessen sollen Chloe und Eliot im Auftrag Ellisʼ/Brans verhindern, dass Johanna eine wichtige Information erhält.
Erfahrene Leser dieser Urban-Fantasy-Reihe dürfte es kaum wundern, dass Andreas Suchanek auch im neuen Band durchgängig auf Action setzt. Eine Zeitreise einerseits sowie eine Expedition in ein unbekanntes Splitterreich andererseits sorgen dafür, dass es in beiden Handlungssträngen dieses Bandes für keine einzige Seite langweilig wird. Speziell die Bemühungen um Alexʼ Rettung sorgt für turbulente Szenen, in denen Zarentochter Anastasia eine überraschende Rolle spielt.
Wie gewohnt bleiben auch am Ende dieses Bandes viele Fragen offen und lassen den Leser sehnsüchtig auf die (hoffentlich baldige) Fortsetzung warten. Die im Klappentext ‚diskret‘ erwähnten Auszeichnungen, die diese Reihe bereits erhalten hat, sind definitiv kein Zufall, hebt sie sich doch deutlich von vergleichbaren aktuellen (Urban-)Fantasy-Reihen ab. In Spannungsaufbau und -aufrechterhaltung ist der Autor ein absoluter Meister.

Fazit:
Auch diesem Band kann man wieder eine unbedingte Leseempfehlung ausstellen. Neueinsteiger sollten allerdings unbedingt mit Band 1 starten.

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Das Grauen im Wald

Heiko Grießbach
Das Grauen im Wald

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Höhlenfrauen

Klappentext:
Endlich Urlaub! Mit der Familie! Für die Karibik oder Mallorca hat es nicht gereicht, aber ein Wanderurlaub in Deutschlands Mitte, in Thüringen, Im Hainich, das verspricht doch Ruhe, gute Luft, Entspannung pur.
Aber manchmal werden Versprechen gebrochen. Und was bedeutet die Warnung des Einheimischen? „Geht nicht in den Wald! Im Wald herrscht das Böse …“

Rezension:
Die 90er Jahre. Zu Tinas Endtäuschung fahren ihre Eltern mit ihr im Urlaub nur nach Thüringen, an den Rand eines Waldes, der sich Hainich nennt. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Ein paar Satellitenschüsseln sind das einzige, woran man hier die Wende erkennen kann. Die Einheimischen wollen ihre Gäste überzeugen, auf keinen Fall den Wald zu betreten. Als Tinas Familie dies trotzdem tut, nimmt das Unheil seinen Lauf. Auch ein junger Journalist, der im Hainich auf eine gute Story hofft, verschwindet plötzlich. Den Einheimischen ist ohnehin klar, dass es im Wald nicht mit rechten Dingen zugeht.
Horror steht eigentlich weniger auf meinem üblichen ‚Speiseplan‘. Wenn die Handlung jedoch in der näheren Nachbarschaft, in diesem Fall im Hainich, angesiedelt ist, werde ich dann doch neugierig. In dieser Hinsicht wurde ich leider enttäuscht. Obwohl das Geschehen im Hainich spielt, die Familie beziehungsweise der Journalist in Kammerforst und Craula übernachten und auch sonst konkrete Örtlichkeiten genannt werden, kommt kein Lokalkolorit auf. Dazu kommt, dass der lokale Dialekt nicht annähernd getroffen wird. Teilweise benutzen die Dörfler typisch bayrische Ausdrücke. Dass Tina ständig auf ihrem Kindle liest, obwohl der erst Ende 2007 vorgestellt und sogar erst ab 2009 in Deutschland verkauft wurde, fällt ebenfalls negativ auf. Da hätte der Autor wohl etwas besser recherchieren sollen.
Ansonsten liefert Heiko Grießbach, was ich von ihm gewohnt bin, nämlich gut lesbare Unterhaltung ohne allzu viel Tiefgang; das Popcornkino der Literatur, um es so auszudrücken. Das soll keinesfalls negativ verstanden sein. Der Leser wird gut unterhalten, ohne zu sehr mitdenken zu müssen. Horror in der Tradition der ‚Groschenromane‘ eben. Die Gedanken und Gefühle der Betroffenen werden durchaus nachvollziehbar dargestellt, was in diesem Genre nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Fazit:
Dieses Soft-Grusel-Abenteuer wird gut erzählt. Eine gründlichere Recherche wäre allerdings wünschenswert.

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Berlingtons Geisterjäger – 1 – Anderswelt

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 1 – Anderswelt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Gespaltene Persönlichkeiten

Klappentext:
London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Victor Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Schon bald stoßen sie auf übernatürliche Phänomene. Lord Berlington macht außerdem die Bekanntschaft eines verführerischen Dandys, der ihn schon bald in seinen Bann zieht…
Die Buchreihe „Berlingtons Geisterjäger“ vereint viktorianische Urban Fantasy mit einem Hauch Steampunk und einer leicht düstere Atmosphäre wie in der klassischen Schauerliteratur. Gewürzt wird das mit ein wenig gleichgeschlechtlicher Romantik (schwul und lesbisch).

Rezension:
Der junge Lord Bellington braucht Hilfe. Seit seine Eltern gestorben sind besuchen sie ihn immer wieder als Geister, um ihn zu überzeugen, seinen Lebensstil zu ändern und endlich zu heiraten. Deshalb hat er 2 Frauen zu sich eingeladen. Nein, nicht um sie zu heiraten. Beide sind Mitglieder der „Friends of the Departed“, einer spiritistischen Gesellschaft, und sollen ihm helfen, die Geister loszuwerden. Zusammen mit mehreren anderen Personen kommen sie dem Verschwinden von 2 Männern auf die Spur, das wohl nicht mit rechten Dingen geschah. Gemeinsam machen sich die Angehörigen verschiedenster Gesellschaftsschichten auf den Weg, die Verschwundenen zu finden, und entdecken dabei eine Passage in die Anderswelt. Ein Besuch dieser, um die beiden Männer zu retten, stellt ein gewagtes Unterfangen dar – das alle Beteiligten aus unterschiedlichen Gründen auf sich nehmen.
Amalia Zeichnerin verbindet Elemente der historischen Urban Fantasy mit solchen von Mystery und Horror sowie des Steampunk zu diesem durchaus empfehlenswerten Buch, das die Grundlage einer Trilogie um den Lord und seinen sich hier ausbildenden neuen Freundeskreis bildet. Freunde der Phantastik werden dabei sicher nicht enttäuscht, bietet das Buch doch ein interessantes Abenteuer, dass auf einen Großteil der üblichen Fantasywesen gänzlich verzichtet. Ob der kräftige Schuss (Homo-)Erotik wirklich nötig war, ist wohl Geschmackssache. Ich zumindest hätte auf die recht detaillierten Sexszenen verzichten können, bringen sie die ansonsten fesselnde Handlung doch überhaupt nicht voran.
Beim Erzählen ihrer Geschichte bedient sich die Autorin ständig wechselnder Perspektiven, wobei alle Protagonisten in den Genuss kommen, wiederholt im Fokus zu stehen. Da die aktuell im Mittelpunkt stehende Person genau wie der jeweilige Handlungsort stets ausdrücklich genannt werden, kommt beim Leser trotzdem keine Verwirrung auf. Da dieses Buch einen kompletten Handlungsabschluss ohne offene Enden bietet, ist zu vermuten, dass die beiden Folgebände zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch nicht (fest) geplant waren.
Allen Fans historischen Fantasy-Abenteuer, die sich nicht an explizierten Sexdarstellungen stören, kann dieses unterhaltsame Buch empfohlen werden.

Fazit:
Diese im viktorianischen England angesiedelte Mischung unterschiedlicher phantastischer Genres ist einen Blick wert.

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Florence Fanning – 2 – Florence Fanning und die Zwischenwelt

Jo Romic
Florence Fanning – 2 – Florence Fanning und die Zwischenwelt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Colemans Geschichte

Klappentext:
Gefangen in einer mysteriösen Zwischenwelt werden Florence und ihr Vater Flynn von einem Stamm merkwürdiger Wesen entführt, während Coleman entkommen kann. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen schwindet jegliche Hoffnung von Vater und Tochter auf eine Rückkehr in ihre Welt.
Doch dann erfahren sie, dass es einen Bewohner der Zwischenwelt gibt, der sich tief im Wald verborgen hält und vielleicht eine Möglichkeit kennt, wie sie ihrer Gefangenschaft entfliehen könnten.
Florence macht sich so schnell wie möglich auf den Weg, um diesen Eremit, aber auch Coleman zu finden. Neben all den Gefahren, die sie dabei überstehen muss, stellt sich ihr immer wieder eine Frage: Wird sie ihre Freundin Quinn jemals wiedersehen?

Rezension:
Nachdem sie im Finale von „Florence Fanning und die Steampirates“ einen mystischen Durchgang passiert hat, findet sie sich mit ihrem Vater sowie Coleman in einer fremden Welt wieder. Letzterer gelingt es jedoch, sich abzusetzen, während Florence und ihr Vater von den eigenartigen Bewohnern dieser Welt gefangen genommen werden. Diese zeigen kein Interesse, ihnen bei der Rückkehr in ihre Welt behilflich zu sein. Eines der Wesen vertraut Florence jedoch an, dass ein Ausgestoßener, der in den Tiefen der Wälder lebt, eventuell helfen könnte. Das Unterfangen stellt sich allerdings als weit komplizierter als erwartet heraus. Wird es Florence gelingen, in ihre eigene Welt und damit zu Quinn zurückzukehren?
Lag der Fokus des 1. Bandes auf den Steampunk- und Abenteuerelementen, legt Jo Romic den Schwerpunkt diesmal auf den Fantasy-Aspekt. Dies gilt zumindest für den Handlungsstrang, der sich auf Florenceʼ Abenteuer in der fremden Welt konzentriert. Allerdings existieren in diesem Band noch 2 weitere, mehr oder weniger parallel erzählte Stränge. Zum einen werden darin Quinns Bemühungen, ihrer Freundin die Rückkehr zu ermöglichen, gezeigt, zum anderen die Entwicklung geschildert, die Coleman zu der unsympathischen Person machte, als die Florence und wir Leser sie kennen. Damit bekommen auch die anderen beiden Frauen, die im Zentrum des Geschehens stehen, einen persönlicheren Hintergrund. Als Titelheldin und Hauptprotagonistin bleibt Florence aber natürlich weiterhin der Dreh- und Angelpunkt der Handlung.
Auch wenn Steampunk natürlich oft mit Abenteuer und Fantasy kombiniert wird, wirkt das Setting dieser Reihe doch ungewohnt. Anders als üblich verlegt der Autor seine Steampunk-Handlung ganz in eine fremde (Fantasy-)Welt, statt sie wie gewohnt in einer historisierenden Variante unserer realen anzusiedeln. Nachdem man sich (schon in Band 1) an diesen Weltenbau gewöhnt hat, wirkt dieser jedoch stimmig. In welche Richtung sich die Entwicklung im ausstehenden 3. Band entwickeln könnte, ist allerdings noch nicht erkennbar. Die Neugierde darauf ist jedenfalls geweckt.

Fazit:
Dieses interessante Steampunk-Fantasy-Abenteuer gewinnt mit diesem Band an Tiefe.

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Die Legende vom steinernen Buch – 1 – Das Erbe Bereliens

Silke Katharina Weiler
Die Legende vom steinernen Buch – 1 – Das Erbe Bereliens

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ein Junge namens Bleir

Klappentext:
Die junge Rune überlebt nur knapp einen Überfall, bei dem ihr Vater ermordet und Haus und Hof niedergebrannt werden. Ihr Vater ist jedoch nicht das zufällige Opfer einer der zahlreichen marodierenden Banden. Vielmehr hängt der Angriff mit seiner Vergangenheit zusammen, einer Vergangenheit, die ihn nach zwanzig Jahren schließlich eingeholt hat.
Ihres Zuhause beraubt, schlägt sich Rune zu Fionn Higgins durch, einem Freund ihres Vaters, von dem sie sich Antworten auf die Fragen erhofft, warum ihr Vater sterben musste und wer dafür verantwortlich ist. Als Fionn endlich mit der Sprache herausrückt, ist Rune wie vor den Kopf gestoßen. Er speist sie mit einer Legende ab – der Legende vom steinernen Buch:
Einst ein magisches Buch, dessen Macht in die Lage versetzt, Tore durch Raum und Zeit hindurch zu öffnen, wurde es Jahrhunderte zuvor in drei Teile gespalten, die versteinerten und allmählich zu fantastischen Artefakten in Liedern und Geschichten verblassten. In Wahrheit existieren die Bruchstücke noch heute und es ist das Wissen um ihren Verbleib, das Runes Vater zum Verhängnis wurde. Fügt man die drei Teile nämlich zusammen, ersteht das Buch erneut und mit ihm seine ganze unberechenbare Macht.
Rune sieht sich außerstande, Fionn Glauben zu schenken. Sie will den wahren Grund für den Tod ihres Vaters herausfinden. Ihre Suche führt sie an den Königshof von Berelien, zu Königin Ioarín, der alle Mittel recht sind, um in den Besitz der Buchfragmente zu gelangen, und zu deren Leibwächter Galen, dessen Leben mit dem seiner Herrin viel enger verknüpft ist, als Rune es sich ausmalen kann. Auf der Königsfestung muss Rune nicht nur einsehen, dass Fionns Erzählung der Wahrheit entspricht – vor allem in Lady Ioarín steckt bedeutend mehr, als auf den ersten Blick erkennbar. So rückt das Unheil immer näher, je weiter sich Ioarín mit Hilfe ihrer Gefolgsleute zu den Fragmenten vortastet. Als Rune, die sich ihr verbissen in den Weg stellt, endgültig zu scheitern droht, erweist sich aber auch, dass Gefolgschaft nicht grenzenlos ist, und dass ein scheinbarer Sprung ins Nichts zu einem neuen Anfang führen kann.
Erster von zwei Bänden, in dem die Jagd auf das steinerne Buch eröffnet wird, eingebettet in eine Geschichte, die von Narben erzählt und von Wunden, die nie verheilen; von Schuld und der Suche nach Vergebung; von der Bereitschaft zu lieben, obwohl man nur noch verlieren kann.
… und von einer uralten Kreatur, deren Zeit nun endlich gekommen ist …

Rezension:
In Berelien herrscht Königin Ioarín mit äußerster Brutalität. Ihren Mann, den König, hat sie schon lange praktisch entmachtet. Was ihr zur absoluten Macht noch fehlt, ist das steinerne Buch, doch dessen 3 Teile wurden vor Jahren von ihren Gegnern versteckt. Ioaríns ganzes Streben ist darauf gerichtet, die 3 Männer, die die Verstecke der Teile kennen, aufzufinden und an deren Wissen und damit an die Teile zu gelangen. Arken Daal ist einer dieser Männer. Als er schließlich aufgespürt wird, ist das sein Todesurteil, doch seine Tochter, Rune, kann fliehen. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und nimmt den beinahe hoffnungslosen Kampf gegen die Königin auf.
In ihrer Fantasy-Dilogie „Die Legende vom steinernen Buch“ entwirft Silke Katharina Weiler eine komplexe mittelalterlich/vorindustrielle Welt, die ganz von der brutalen Willkürherrschaft der Regentin geprägt ist. Dass der Kampf gegen diese Herrschaft das Hauptthema der Bücher ist, verwundert da natürlich nicht. Nachdem der Anfangsteil des Buches die Brutalität von Ioaríns Herrschaft recht drastisch schildert, beginnt der Hauptteil mit dem Aufbruch der jungen Protagonistin vom zerstörten väterlichen Hof. Bei der Suche nach Informationen und ihrem Vorhaben, die Pläne der Königin zu durchkreuzen, muss Runde zahlreiche lebensgefährliche Abenteuer bestehen. Dabei muss sie lernen, dass es oft nicht einfach ist, zu erkennen, wer auf ihrer Seite steht. Dieser Hauptteil bildet zweifellos auch den spannungsmäßigen Höhepunkt des Buches. Leider endet dieser abrupt, und dieser Band wird mit einem auffallend langen Schlussteil beendet, in dem der Kampf gegen die herrschende Willkür der Königin kaum noch eine Rolle spielt und stattdessen Runes Gefühlsleben in den Mittelpunkt gerückt wird. Hier wäre eine deutliche Straffung wünschenswert.
In den Dialogen benutzt die Autorin eine bewusst altertümlich wirkende Ausdrucksweise, die gut zum Setting ihrer Welt passt und somit ein gut abgerundetes Gesamtbild ergibt.
Somit bleibt zu hoffen, dass das Abenteuer-Element sowie der Fantasy-Aspekt im 2. Band wieder eine zentralere Rolle einnehmen und der nicht so ganz gelungene Ausklang dieses Bandes eine Ausnahme bleibt.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer kommt teilweise recht brutal daher. Zum Ende des Bandes hin flacht der Spannungsbogen leider stark ab.

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Meilenweit

Marcus Schütz
Meilenweit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Von Malbork um die halbe Welt

Klappentext:
Der Schatz der Templer.
Verborgen in Berlin-Tempelhof.
Nur eine Jungfrau kann ihn finden.
Die Teenager Sophia, Lukas und Marek entdecken ein geheimnisvolles Pergament. Ein gefährliches Abenteuer beginnt …
Jahre später öffnen sie ein unterirdisches Gewölbe in Berlin-Tempelhof und fördern nicht nur den Heiligen Gral zutage. Während sich Archäologen über die Artefakte hermachen, verschwindet Sophia. Die Polizei stößt auf Blutspuren. Das Abenteuer wird zum spannenden Krimi, mutiert zur mystischen Reise zwischen Gestern und Heute, zwischen Orient und Okzident. Doch Sophia bleibt verschwunden …
Ein fantastischer All-Ager, der Mittelalter und 21. Jahrhundert faszinierend verbindet.
Eine echte Filmvorlage.

Rezension:
Als Sophia und Lukas mit ihren Eltern einen Urlaub in Polen verbringen, lernen sie Marek kennen. Zusammen stoßen sie auf ein unterirdisches Versteck, dass ein übernatürliches Geheimnis birgt. Sophia bekommt eine Aufgabe übertragen, die sie an ihrem 18. Geburtstag erledigen soll. Vor Jahrhunderten hingerichtete Tempelritter und der Graf von Saint Germain spielen dabei eine wichtige Rolle. Während Sophia kurz nach der ‚magischen Nacht‘ spurlos verschwindet, kommen auf die beiden Jungs sowie Sophias und Lukasʼ Onkel Max abenteuerliche Zeiten zu. Unterdessen droht Kommissar Schulz von der Kripo an den undurchschaubaren Vorkommnissen um verschwundene Personen sowie auf mysteriöse Weise auftauchende und bald wieder verschwindende archäologische Artefakte zu verzweifeln.
Nachdem die Teile 1 und 2 dieses Buches ursprünglich unter den Titeln „Klaftertief – I – Marienburg“ beziehungsweise „Klaftertief – II – Tempelhof“ erscheinen waren, liegen alle 3 Teile nun zusammen in diesem Buch vor, wobei der 3., bisher unveröffentlichte Teil deutlich mehr Raum als die beiden anderen zusammen einnimmt. Eine Besonderheit des Buches besteht darin, dass die einzelnen Teile deutlich unterschiedliche Charaktere aufweisen. Erscheint Teil 1 als jugendliches Urban-Fantasy-Abenteuer, ist Teil 2 eher mystisch angelegt. Teil 3 erweist sich dagegen als Urban-Fantasy-Thriller mit Geheimdienstelementen.
Marcus Schütz verarbeitet in seinem Werk sagenhafte Überlieferungen und Legenden diverser Quellen. Die Tempelritter und ihr Schatz bilden genauso eine Grundlage der Geschichte wie der geheimnisvolle Graf von Saint Germain oder die Herkunftsüberlieferungen berühmter Diamanten. Ein paar Seitenhiebe auf politische Erscheinungen würzen das Geschehen am Rande. Die sehr komplexe Handlung weist dabei auch Mystery-Elemente auf und führt die Protagonisten von Polen über Deutschland, Frankreich und Indien bis in den Iran. Bis auf kleinere Logikfehler wirkt das Handlungsgeflecht gut durchdacht. Manche Lösungsansätze werden allerdings nach ihrer kurzen Erwähnung nie wieder aufgegriffen.
Dem Autor gelingt es, aus den zahlreichen in sein Buch hineingreifenden Genre-Elementen ein gelungenes Fantasy-Abenteuer zu knüpfen, das sich für alle Fantasy-Fans lohnen dürfte.

Fazit:
Dieses gelungene Urban-Fantasy-Abenteuer weist deutliche Einflüsse diverser anderer Genres auf.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Treulose Seelen

Tim J. Radde (Hrsg.)
Treulose Seelen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Verrat!

Klappentext:
Verrat trägt vielerlei Gewänder. Ob er, gekleidet in Freundschaft, dem Nächsten in den Rücken fällt oder mit dem Schleier der Liebe das Herz betrügt. Eines ist dem gemein: Es sind treulose Seelen, die sich dieser Maskierung bedienen. Aus Furcht, Eigennutz oder Rachsucht – das ist die Frage.
14 Autorinnen und Autoren haben sich diesem vielschichtigen Thema gewidmet und ihre ganz eigene Interpretation dazu niedergeschrieben. Ob düster, zauberisch oder verträumt – für jedes (verräterische) Herz ist in dieser Anthologie etwas dabei.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss – Anne Schmitz
Die rogodanischen Schriften: Alte Traditionen – Tim J. Radde
Wo ein Wille, da ein Dolch – Christian Milkus
SCHWERT & MEISTER: Das Licht der Welse – Florian Clever
Elesztrah: Das Versprechen des Jägers – Fanny Bechert
Die Dämonen der Stille – Joshua Tree
Erellgorh: Seelenstaub – Matthias Teut
Jamil: Der Anfang vom Ende – Farina de Waard
Der alte Magier: Verräter – Jürgen Schaaf
Der Dämon von Naruel: Der dritte Hüter – Janine Prediger
Die Magie der Bücher: Der Poet und die Nixe – Nadja Losbohm
Falaysia: Auferstanden – Ina Linger
Edingaard: Ein Rat fürs Leben – Elvira Zeißler
Arakkur: Sylons Auftrag – Pascal Wokan
Ob Hirte oder elfischer Jäger, Gauner oder König, jung oder alt – jedem kann es passieren, dass er von jemanden, dem er vertraut, verraten wird. Für die, die Glück haben, geht es zumindest halbwegs gut aus. Für andere nicht.
Auch wenn Verrat in irgendeiner Form natürlich in zahlreichen Farasy-Stories vorkommt, ist eine ganze Anthologie zu diesem Thema sicher außergewöhnlich. Da kann es natürlich nicht allzu sehr verwundern, dass die wenigsten der enthaltenen Kurzgeschichten ein Happyend haben. Da ich normalerweise Geschichten bevorzuge, die zumindest für die Protagonisten einen positiven Ausgang haben, macht es mir diese Anthologie also nicht gerade leicht. Selbst die Beiträge, deren Enden mit überhaupt nicht gefallen, sind fast ausnahmslos gut geschrieben. Dass mir das Ende nicht gefällt, macht eine Geschichte natürlich nicht automatisch schlecht. Deshalb will ich mich hier nur auf die beschränken, die mich auch inhaltlich überzeugen konnten. Was die wohl für ein Ende haben?
In „Edingaard: Ein Rat fürs Leben“ von Elvira Zeißler weiß ein junges Mädchen nach dem Tod seiner Mutter nicht, wie es weitergehen soll. Als ein ‚guter Freund‘ der Mutter auftaucht, scheint sich die Zukunft zum guten zu wenden. Oder?
Ina Linger erzählt in „Falaysia: Auferstanden“ von einem jungen Mann, den der verstorbene Clanführer als seinen Nachfolger sah. Dach dieses Amt erscheint natürlich auch anderen erstrebenswert.
Anne Schmitzs „Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss“ widmet sich einem jungen Hirten, der hin und wieder Besuch von einem geheimnisvollen Fremden erhält. Darüber, dass es in der Gegend auch ein sagenhaftes fremdes Volk geben soll, macht er sich dagegen keine Sorgen.

Fazit:
Diese Fantasy-Anthologie thematisiert der Verrat. Happyends bleiben dabei leider eine Ausnahme.

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JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

Markus Schütte
JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Abenteuer in Chuartan

Klappentext:
Nach der Trennung der Eltern, sind der 14-jährige Joshua und seine Mutter aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt. Vom Einrichten entbunden, erkundet er mit dem Fahrrad die neue Nachbarschaft – als er dabei auf die Jungs PJ und Gordo trifft, ahnt er nicht, was ihm noch bevorsteht.
Er schließt sich den Beiden an, Freaky-Trudie hinterherzuspionieren, der sie bis in das abgebrannte Nationalmuseum folgen. Dort finden sie das Mädchen mit einem alten Buch vor einem Standspiegel, irgendwas murmelnd.
Plötzlich wird sie in den Spiegel gezogen und als die Jungs ihr helfen wollen, werden alle vier von diesem verschluckt. Dort beginnt ein Spiel, das sie eigentlich nicht gewinnen können…
Werden die vier unfreiwilligen Freunde, zu einem Team zusammenwachsen? Und werden sie den Meister des Labyrinths besiegen können?
Begib Dich auf eine ungewöhnliche und gefahrenreiche Reise

Rezension:
Der in Florida aufgewachsene Josh ist in Deutschland, der Heimat seiner Mutter, noch fremd. Bei einem Ausflug in die Stadt bemerkt er Jungen, die einem Mädchen hinterherspionieren. Neugierig folgt er ihnen. In den Ruinen eines Museums beobachten Josh und die beiden anderen Jungen, wie das Mädchen von einem Spiegel verschluckt wird. Als sie ihm helfen wollen, passiert ihnen das gleiche. Auf der anderen Seite des Spiegels landen alle in Chuartan, wo sie einige Abenteuer bestehen müssen, um einen Rückweg zu finden – hoffen sie zumindest.
Dass Jugendliche (oder in manchen Fällen auch Erwachsene) durch Artefakte unterschiedlichster Art in eine andere Welt versetzt werden, ist ein in der Urban-Fantasy-Literatur nicht gerade seltenes Phänomen. Trotzdem gelingt es immer wieder Autoren, dieser Ausgangssituation neue Aspekte abzugewinnen. So auch Markus Schütte in seinem Roman um seinen 14-jährigen Protagonisten Joshua Carter. Eine Besonderheit ist hier, dass sich die 4 Reise- und Schicksalsgefährten zu Beginn fremd beziehungsweise nur recht lose bekannt sind. Während Josh und das Mädchen Anna dem Leser jedoch schnell sympathisch werden, fällt das bei den beiden ‚Verfolgern‘ Pedro und Frank erheblich schwerer. Auch wenn beide im Verlauf des Abenteuers noch Gelegenheit bekommen, ihre Stärken zu zeigen, wirken sie von den Charakterzügen und Eigenarten her deutlich überzeichnet.
Der Autor wirft seine Leser ohne nennenswerte Kennenlernphase direkt ins Abenteuer einer Weltenreise hinein. Selbst Näheres zum Protagonisten wird erst im Laufe des Abenteuers verraten. Die Konzentration liegt dabei eindeutig auf den abenteuerlichen, teilweise lebensgefährlichen Erlebnissen, die die Jugendlichen zu be- und zu überstehen haben. Hier liegen auch definitiv die Stärken dieses Buches. Die nachdenklichen Momente und Erzählungen aus der Vergangenheit der Charaktere fallen dagegen deutlich ab. Dabei bieten die in der Ich-Form des Protagonisten erzählten Geschehnisse durchaus auch humorvolle Momente, wobei in besonderem Maße der sehr schräg angelegte Charakter „Holla, die Waldfee“ erwähnt werden muss.
Alle, die sich für Jugendbücher und Weltenreisen begeistern können, sollten diesem Buch mal einen Blick gönnen.

Fazit:
Diese abenteuerliche und teilweise humorvolle Jugend-Urban-Fantasy kann Genre-Freunde trotz einiger kleiner Mängel durchaus ansprechen.

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