Galax Acheronian (Hrsg.), Achim Stößer (Hrsg.), Stefan Junghanns (Hrsg.)
Trümmer am Milchstraßenrand
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Durch Sternensysteme und Zeiten
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Klappentext:
»Trümmer am Milchstraßenrand« ist mehr als nur eine Sammlung von Science-Fiction-Storys – es ist ein Tribut an Rico Gehrke, einen der leidenschaftlichsten Verleger, Autoren und Visionäre der deutschsprachigen SF-Szene, der immer daran glaubte, dass gute Erzählungen Grenzen überschreiten und uns verbinden. Rico liebte Geschichten voller wagemutiger Helden, skurriler Aliens, wissenschaftlich fundierter Wendungen und cleverer Twists – mit einem Augenzwinkern, das Retro-Charme, pulpige Naivität und Tiefgang vereint. Diese Gedenkanthologie enthält Beiträge von Autoren, die Rico schätzte und die ihn kannten. Retro-Abenteuer im Stil der 1940er bis 1960er Jahre finden sich hier ebenso wie moderne Hommagen an seine unverwechselbare Art, Science-Fiction zu leben und lieben. Lasst euch entführen zu absurden Eskapaden und fernen Sternen – eine Anthologie, die Ricos Vermächtnis in die Weiten des Alls trägt. Mit erstmals veröffentlichten Storys von Achim Stößer, Frederik Pohl, Nob Shepherd, Axel Kruse, Schlomo Gross, Stephan Becher, Gerd Frey, Ellen Norten, Stefan Junghanns, Frank G. Gerigk, Olaf Lahayne, Frank Lauenroth, Galax Acheronian, Maike Braun, Nele Sickel und Rico Gehrke.
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Rezension:
Enthaltene Kurzgeschichten:
Achim Stößer – Pforte zu den Sternen
Frederik Pohl – Eine Zeitstörung
Nob Shepherd – Ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft
Axel Kruse – Furcht
Schlomo Gross – Die Besiedelung der Zeit
Stephan Becher – Xenes Mission
Gerd Frey – Die Prüfung
Ellen Norten – Morgentau
Stefan Junghanns – Die Sonne des Vagabunden
Frank G. Gerigk – Rache
Olaf Lahayne – Home Sweet Home
Frank Lauenroth – Momentum
Axel Kruse – Erstkontakt in Kroatien
Galax Acheronian – 1014
Maike Braun – Eine Saat geht auf
Nele Sickel – Geschichten im Sand
Rico Gehrke – Flitterwochen
Eine Zeitreise, um die Zerstörung der Erde zu verhindern, Meinungsverschiedenheiten auf einem Generationenschiff zwischen Menschen und KI, die Rettung einer untergegangenen Kultur, Touristen werden in eine andere Welt entführt und noch viel mehr – die Abenteuer, die die Protagonisten der hier versammelten Kurzgeschichten zu bewältigen haben, sind vielfältig.
Das Problem bei Anthologien besteht oft darin, dass die enthaltenen Geschichten nicht alle das gleiche Niveau haben. Bei dieser von Galax Acheronian, Achim Stößer und Stefan Junghanns herausgegebenen Science-Fiction-Anthologie kann ich mich in dieser Hinsicht allerdings nicht beklagen. Die enthaltenen Stories sind, so unterschiedlich, wie deren Themen auch sind, fast ausnahmslos gelungen. Die einzige Ausnahme ist vielleicht Frank G. Gerigks „Rache“, bei der ich in den zahlreichen Zeitsprüngen etwas die Übersicht verloren habe.
Achim Stößers „Pforte zu den Sternen“ erinnert mich vielleicht etwas zu sehr an den Spielfilm und die TV-Serie „Stargate“.
Doch gehen wir, wie ich es in meinen Anthologie-Rezensionen immer halte, lieber auf die Beiträge ein, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Die Besiedelung der Zeit“ begleitet Schlomo Gross die letzten Überlebenden der Menschheit, die in einer Mond-Kolonie leben. Es sind – nach eigener Erkenntnis – ausnahmslos Nerds, die sich hier eine Zukunft sichern konnten. Als sie jedoch die Möglichkeit zum Bau eines Zeitreiseschiffs entdecken, beschließt ein Teil der Bevölkerung, auf Reise zu gehen, um die Galaxie quer durch die Zeiten zu besiedeln.
Galax Acheronian führt uns in „1014“ ins Boston der 1950er Jahre. Eine Frau hat Schmerzen, für die die Ärzte keine Ursache finden können. Obwohl sich die Protagonistin in ihrem Leben zuhause fühlt, vermisst sie manchmal Geräte, die es gar nicht gibt. Erst langsam wird ihr klar, was mit ihr wirklich los ist.
Axel Kruses Protagonist bekommt es beim „Erstkontakt in Kroatien“ mit Fremden zu tun, die ihm definitiv nicht wohlgesonnen sind.
Insgesamt ergibt das eine gelungene SciFi-Anthologie.
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Fazit:
Die Science-Fiction-Geschichten dieser Anthologie setzen sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Genre auseinander.
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Werbung:
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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