Roman Just
Der Trip
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Werner Walter Werners Angebot
Klappentext:
In jungen Jahren entdeckt Danny eine Gabe an sich als er eines Tages in Schwierigkeiten gerät. Er kann unter bestimmten Voraussetzungen die Zeit zurückdrehen. Die Fähigkeit scheint danach verloren gegangen zu sein, holt ihn wieder ein und er lernt nie richtig mit ihr umzugehen. Deshalb kommt alles anders als von seiner Mutter gewollt, gedacht und geplant.
Rezension:
Danny ist 40, hatte aber noch nie einen dauerhaften Job. Jetzt hat er sich selbstständig gemacht und betreibt sein Büro in der Villa seiner Mutter. Allerdings mangelt es ihn an Kunden, denn er hatte noch keinen einzigen. Als er einen merkwürdigen Besucher hat, erinnert er sich an seine Kindheit zurück, als er seine Gabe entdeckte.
Roman Justs Urban-Fantasy-Novelle gehört zu den Büchern, bei denen ich am Ende nicht so recht weiß, was ich damit anfangen soll. Wenn ich mir die Rezensionen anderer Leser ansehe, teilen diese sich offensichtlich in Fraktionen auf. Ein Teil der Rezensenten scheint das Problem nicht zu haben und lobt das Buch, während es dem anderen Teil wie mir zu ergehen scheint.
Sehen wir uns das Buch also mal an. Als Urban Fantasy passt es eigentlich in mein ‚Beute-Schema‘. Der Protagonist ist der 40-jährige Danny, den man wohl als typischen Loser bezeichnen kann. Oder anders ausgedrückt: Er ist einfach nicht gesellschaftskompatibel. Eine merkwürdige Begegnung bringt ihn dazu, an seine Kindheit zurückzudenken, in der er eine besondere Gabe entdeckte. Beide Zeitebenen wirken allerdings wie getrennte Geschichten, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Dazu kommt, dass zwischen einem auktoriale Erzähler und der Ich-Perspektive des Protagonisten gependelt wird. Der Stil wirkt nicht annähernd Genre-typisch, sondern erinnert eher an einen Thriller, obwohl die Handlung keinesfalls in dieses Genre passen würde. Während die Gabe des Protagonisten durchaus ins Genre passt und Interesse weckt, wirkt das Buch als Ganzes auf mich leider nicht rund. Viel zu viel bleibt offen. Was hat die Gabe mit der Handlung der aktuellen Zeitebene zu tun? Schon als Kind stellt Danny fest, dass er nicht weiß, womit seine Mutter ihnen den gehobenen Lebensstil ermöglicht – und als 40-jähriger Mann weiß er es immer noch nicht. Welche Art Dienste bietet er als Selbstständiger eigentlich an? Und was hat es mit dem Besucher auf sich? Da fehlen mir einfach Antworten. Deshalb weiß ich trotz der aus Genresicht interessanten Gabe nicht, was ich mit dieser Story anfangen soll.
Fazit:
Die interessante Urban-Fantasy-Idee wirkt, so wie sie hier umgesetzt wird, irgendwie unvollständig.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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