Die Fahrt der Steampunk Queen

Marianne Labisch (Hrsg.), Gerd Scherm (Hrsg.)
Die Fahrt der Steampunk Queen

Die Macht der Steine

 

Klappentext:

Die Schriftstellerin Susanne Haberland verließ diese Welt am 1. April 2016. Ihre Kurz­geschich­ten und Romane spiel­ten über­wiegend in Steam­punk­welten. Zur Erin­nerung an Susanne und ihr Werk schicken Marianne Labisch und Gerd Scherm einen Schaufel­rad­dampfer, die Steam­punk Queen, gemein­sam mit zehn weiteren Autoren auf eine Reise über das Mittel­meer. Ursprüng­lich als Antho­logie geplant, wurde aus der guten und inten­siven Zusam­men­arbeit aller Betei­ligten ein Roman, dessen ein­zelne Epi­soden ein unter­halt­sames Ganzes bilden.

 

Rezension:

Beteiligte Autoren:
Marianne Labisch
Gerd Scherm
Rainer Schorm
Christian Künne
Ansgar Sadeghi
Susann Obando Amendt
Andreas Flögel
Felix Woitkowski
Sascha Dinse
Arno Endler
Frederic Brake
Eska Anders
Marianne Labisch
Gerd Scherm

Ein begabter Erfinder entdeckt Anfang des 20. Jahrhunderts beson­dere ‚Steine‘, die für einen revo­lutio­nären Antrieb ver­wend­bar sind. Eine damit aus­gestat­tete Damp­fmaschine benö­tigt nur wenige Schau­feln Kohle pro Tag. Bevor das mit dieser Tech­nik ausge­stattete Kreuz­fahrt­schiff, die Steam­punk Queen, jedoch auf Jung­fern­fahrt gehen kann, stirbt er. Seine Tochter über­nimmt die Chef-Rolle. An Bord befindet sich eine illus­tre Gesell­schaft, unter der sich aller­dings auf­fallend viele Passa­giere befin­den, die krimi­nellen Mitteln nicht abge­neigt sind. Da ver­wundert es nicht, dass sich auf­fallend viele Todes­fälle ereig­nen.

„Die Fahrt der Steampunk Queen“ ist zweifellos ein außer­gewöhn­liches Stück Litera­tur. Das fängt schon damit an, dass es im Anden­ken an eine ver­stor­bene Autorin heraus­gegeben wurde. Obwohl die einzel­nen Stories von unter­schied­lichen Autoren stam­men, ist es doch keine Antho­logie – zumin­dest keine im üblichen Sinn. Alle Geschich­ten han­deln von der Jung­fern­fahrt des Schiffes und den iden­tischen Passa­gieren. Ledig­lich die Aus­wahl, auf wem der Fokus liegt, unter­scheidet sich von Beitrag zu Beitrag. Auch erge­ben alle Kurz­geschich­ten eine durch­gehende Hand­lung. Man könnte also auch sagen, dass es sich um ein Buch handelt, dessen Kapitel von ver­schie­denen Autoren ver­fasst wurden. Dass das pri­märe Genre Steam­punk ist, ver­rät natür­lich schon der Titel. Neben dem Antrieb mit einer ver­besser­ten Dampf­maschine zeigt sich das auch darin, dass ein den Men­schen gleich­berech­tigter Android zu den Passa­gieren gehört. Die bereits erwähn­ten auf­fälligen Todes­fälle deuten natür­lich auch unzweifel­haft auf Krimi-Ele­mente hin. Aber auch Fan­tasy-Ele­mente sind vor­handen. Der Android ist nämlich nicht der einzige nicht (ganz) mensch­liche Passa­gier. Hier könnte der Hin­weis auf ver­längerte Eck­zähne als Denk­ansatz dienen. Einige Autoren gehen auch auf soziale Pro­bleme und Ent­wick­lungen der Hand­lungs­zeit (Anfang der 1920er Jahre) ein.

Trotz der unterschiedlichen Autoren ergibt sich doch eine als Ganzes wir­kende Geschichte. Eine beson­dere Erwäh­nung ver­dienen auch die Illus­trationen von Gerd Scherm.

 

Fazit:

Eine außergewöhnliche Steampunk-Geschichte mit Krimi- und Fantasy-Ele­menten für alle, die mal abseits des Einheits­breis lesen möchten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Nighthunter – 10 – Showdown am Hellsgate

Anton Serkalow
Nighthunter – 10 – Showdown am Hellsgate

Der Strippenzieher

Klappentext:

Es war einmal im Wilden Westen …

Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys.

Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwär­men über die Grenz­lande aus, und es mehren sich die Anzeichen für die bevor­stehende Apo­kalypse.

Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein india­nischer Gefährte, der Gestalt­wandler Geist­wolf, stellen sich gegen das dro­hende Unheil.

Die »Nighthunter«.

Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoff­nung der Mensch­heit.

Rezension:

Angehörige der Salish und der Blackfeet wollen sich zu Friedens­ver­hand­lungen treffen, doch die Abord­nung der Salish erreicht den Treff­punkt nicht. Alle wurden von einem mysteri­ösen Weißen getötet. Wäh­rend die Black­feet ver­muten, den Salish läge nichts am Frieden, gehen die ver­blie­benen Salish davon aus, dass die Black­feet ihre Stammes­ange­hörigen umge­bracht haben. Es droht zu einer großen Schlacht aus­gerech­net am Hells­gate Pass zu kommen. Ein solch großes Blut­ver­gießen ausge­rechnet hier könnte das Tor zur Unter­welt weit öffnen. Zusam­men mit dem Geist­wesen Gran’pa Flame­light­ning, das sich als Mensch getarnt unter den ermor­deten Salish befand, ver­sucht Geist­wolf das Schlimmste zu ver­hindern.

Nach dem Ausflug nach Chicago im 9. Band („Tod eines Pinker­ton“) seiner Wild-(oder wie der Autor selbst es nennt: Weird-)West-Fantasy-Reihe „Night­hunter“ kehrt Anton Serkalow in diesem Band in den (alter­nativen) Wilden Westen zurück. Dies­mal stehen India­ner und mit ihnen Geist­wolf im Fokus des Gesche­hens. Leider konnte mich die Thema­tik ver­feindeter Stämme nicht in dem Maße in ihren Bann ziehen, wie ich es von dieser Reihe sonst gewohnt bin. Erst zum Ende hin, wenn mys­teri­öse Wesen stärker in den Fokus treten, kommt das richtige „Night­hunter“-Gefühl auf. Dazu trägt sicher auch bei, dass unser Lieb­lings­vampir Louis Royaume dann wieder mit seinem india­nischen Gefähr­ten zusam­men­trifft. Das Ende (des Bandes und der Staffel) macht dann aber klar, dass unseren beiden Helden die Arbeit wohl nicht allzu schnell aus­gehen dürfte.

Was soll man nach 9 vorangehenden Bänden noch zum Stil sagen? Allen Fans der Reihe dürfte der längst ver­traut sein. Und Neu­linge sollten ohne­hin besser mit Band 1 („Die Nacht der Ghule“) ein­steigen.

Fazit:

Im Abschluss-Band der 1. Staffel stehen Indianer und deren Geister im Zent­rum des über­natür­lichen Wild-West-Gesche­hens.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Wächter von Magow – 5 – Incubussi

Regina Mars
Die Wächter von Magow – 5 – Incubussi

Einhorn-Alarm in Magow

 

Klappentext:

Jean begleitet seine Mutter zu einer Ballettaufführung, die von Zwergen über­fallen wird. Eine will­kommene Abwechs­lung für ihn. Leider beschließen Isa, Nat und Sofie ihm zu helfen und ver­breiten das übliche Chaos.

Knapp mit dem Leben davongekommen, wird Jean mit einer Bande kon­fron­tiert, die vom gefähr­lichsten Monster ange­führt wird, das er kennt: ein Mons­ter wie er selbst. Er hat geschwo­ren, seine dämo­nischen Kräfte nie einzu­setzen, aber dieser Auftrag bringt ihn an seine Gren­zen. Kann er ein Wesen besie­gen, das abso­lute Kont­rolle über Körper und Geist seines Opfers hat?

Enthält: riesige Vögel, Rache und Blutspenden

 

Rezension:

Ein magischer Überfall während einer Ballettaufführung, bei der normale Men­schen anwe­send sind – zum Glück sind die Chaoten der Putz­truppe in der Nähe. Aber natür­lich geht alles schief, was schief­gehen kann. Zumin­dest scheint festzu­stehen, dass Incubi in die Ange­legen­heit ver­wickelt sind. Bei der Ver­fol­gung der Spur gibt es natür­lich wieder reich­lich Chaos.

Nachdem Regina Mars in den letzten Bänden ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Die Wäch­ter von Magow“ bereits die meisten Mit­glieder des Prota­gonisten-Teams näher vor­gestellt hat, macht sie mit Jean im aktu­ellen Band den Abschluss der Vor­stellungs­runde. Dabei wird erst jetzt offen­sicht­lich, wie wenig der Incu­bus ins Team inte­griert ist. Speziell die Reiber­eien zwi­schen ihm und dem Vampir Nat werden thema­tisiert. Der typische Humor der Reihe kommt dabei natür­lich nicht zu kurz. Als Leser fragt man sich manch­mal, wer eigent­lich die Wäch­ter bewacht. Die Hinter­grund­story um Sofies Familien­ver­hältnisse kommt dafür dies­mal etwas kürzer und wird erst am Ende des Bandes wieder aufge­griffen. Dafür deutet alles darauf hin, dass letz­teres Thema im kom­men­den Band 6 die zen­trale Rolle ein­nehmen dürfte. Ich halte es für durch­aus vor­stell­bar, dass sich daraus sogar eine Rich­tungs­änderung des Reihen­geschehens ergeben könnte. Aber das müsste dem Unter­haltungs­wert ja nicht schaden.

 

Fazit:

Ein Besuch im magischen Zoo muss nicht entspannend ver­laufen. Aber wer erwar­tet das schon, wenn unsere Lieb­lings­chaoten anwe­send sind?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Fantastische Welten 2020

Matthias Rieger (Hrsg.)
Fantastische Welten 2020

Höhlenversicherungen und andere Probleme

 

Klappentext:

Fantastische Wesen treffen auf fantastische Welten. Teilweise sind diese und ihre Pro­bleme recht irdisch, den­noch immer unge­wöhn­lich. Treffen Sie Drachen, Elben, Zwerge, Kobolde und andere außer­gewöhn­liche Wesen. Ein Troll benötigt eine Haus­rats­ver­sicherung, ein Kobold assistiert bei Ver­suchen an Men­schen und auch Orks sowie Dämonen­könige können mit ihrem Arbeits­platz unzu­frieden sein. Und wenn Sie das nächste Mal eine Fee treffen und sich etwas wün­schen dürfen, über­legen Sie sich gut, was Sie sich wün­schen; alles hat Konse­quenzen.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Corina B. Lendi – Troll dich
Mathis Beste – Der schwarze Marder
Birgit Oswald – Dungeons, Döner und eine Demütigung am Wochenende
Lisa Lamm – Das Verbot der Freiheit
Julian Gräml – Das Versuchsobjekt
Michelle Schymkowitz – Der Fremde im Wald
Zuzanna Zalewska – Der große Bruder
Cathy J. Auer – Der größte Schatz
Marie Celine Krumpholz – Der Schrein der Füchse
Judith Molitor – Der tönerne Drache
Jana Niechoy – Die Ergänzung
Tiina-Maria Leinonen – Die Geburt der Welt
Jenny Cazzola – Entscheidungen
Niklas Markun – Fantastische Welt, oder etwa nicht?
Annika Mirjam Pas – Finstere Zeiten
Konstanze Hunold – Fristlos
Timo Jochem – Jinju und der azurblaue Drache
Lorenzo Maxwell – Kopflos verliebt
Maximilian Wust – Die Liebestranklösung
Nanapa – Medusa, die Gorgone
Yvonne Falk – Nifilin
JK – Zurück in die Vergangenheit
Vera Lörks – Seesternmagie
Irina Angerer – Jessy, Franz und die Schatten-Einhörner
Gina Grimpo – Wunsch ist Wunsch

Von den Problemen eines Trolls, eine Haus- oder besser gesagt Höhlen­rats­ver­sicherung abzu­schließen, über die Schwierig­keiten eines Dämonen­königs mit Essens­lieferan­ten bis zu einem Zusam­men­treffen mit Meer(nicht-jung)frauen reicht die Spann­weite dieser Fantasy-Antho­logie. Die einzel­nen Bei­träge gehören dabei über­wiegend ins Sub-Genre der Urban Fantasy. Das „kurz“ in „Kurz­geschichten“ ver­dient hier eine beson­dere Beto­nung, sind auf den etwa 170 Seiten (je nach benutz­tem Reader) doch ganze 25 ver­sam­melt. Im Durch­schnitt macht das weniger als 7 Seiten pro Einzel­geschichte.

Wie bei fast jeder Anthologie schwankt das Niveau der einzel­nen Geschich­ten natür­lich, wobei es hier auf­fallend wenige sind, die meinen Geschmack gar nicht treffen. Dafür konnte mich eine über­raschend große Anzahl über­zeugen. Natür­lich würde es den Rah­men spren­gen, alle 25 Bei­träge einzeln zu besprechen, wes­halb ich – wie bei mir üblich – ein paar in meinen Augen beson­ders gelun­gene heraus­greife:

„Troll dich“ von Corina B. Lendi erzählt augenzwinkernd von einem Troll, der ver­sucht, eine Haus­rats­ver­sicherung für seine Höhle abzu­schließen. Ver­sicherungs­ver­treter können aber auch so was von vor­einge­nommen sein …

In „Dungeons, Döner und eine Demütigung am Wochen­ende“ beschreibt Birgit Oswald eben­falls humor­voll, welche Schwierig­keiten so ein ganz nor­maler Dämonen­könig in der heu­tigen Welt hat. Wieso wollen diese Pizza­bring­dienste nur nicht in ein Dungeon im Wald liefern?

Etwas ernster geht es in Julian Grämls „Das Versuchs­objekt“ zu. Eine junge Kobol­din will ver­hindern, dass ihr Meister Ver­suche an einem gefan­genen Men­schen durch­führt.

Lorenzo Maxwell benutzt in seinem „Kopflos verliebt“ die Kulisse einer typi­schen ameri­kanischen High School, wie man sie aus unend­lich vielen Serien und Filmen kennt. Auf der Mythical Creature High sind nur die Schüler etwas anders. Was soll ein Monster­mädchen nur machen, wenn es kurz vor einem Date den eigenen Kopf verlegt hat?

In „Seesternmagie“ begleitet Vera Lörks eine Foto­grafin beim Zusam­men­treffen mit echten Meer­frauen – und zwar auf deren aus­drück­lichen Protest hin ohne „jung“!

 

Fazit:

Eine gelungene Anthologie von (überwiegend Urban-) Fantasy-Geschichten, von denen viele einen humor­vollen Unter­ton aufweisen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Nuna Nocturna – Gesamtausgabe

Lotte Logan
Nuna Nocturna – Gesamtausgabe

Brüder

Klappentext:

Nuna ist eine 12-jährige, geflügelte Nocturna. Gemeinsam mit ihren Freun­den genießt sie das erste Schul­jahr in der Mitter­nachts­schule.

Während der Vorbereitungen zum Mittsommernachts­fest werden ihre Eltern von gräß­lichen Geysiten ent­führt.

Für Nuna beginnt eine Odyssee durch die Welt der dunklen magi­schen Mächte. Nach Gefangen­schaft und Flucht, tritt sie die Reise zum Eis­palast des Königs Regna­trax an, denn dort soll sich ein Zauber­stab befinden, der stark genug ist, um ihre Eltern zu befreien. Gute Freunde, Mut und viel Glück bringen sie schließ­lich nach Infer­num.

Doch dort endet ihre gefährliche Reise nicht. Wird es ihr gelingen, das unsag­bar Böse zu besiegen und der magi­schen Welt Frieden zu bringen?

Rezension:

Nuna ist eine Nocturna, ein Wesen, das wie ein Mensch aus­sieht, jedoch Flügel hat. Mit ihren 12 Jahren hat sie den 1. Jahr­gang an der Mitter­nachts­schule beendet und freut sich auf das Mitt­sommer­fest zusam­men mit ihren Eltern, den Grals­hütern. Am Tag zuvor erfolgt jedoch ein Angriff, bei dem ihre Eltern ent­führt werden. Nuna gelingt schwer­verletzt die Flucht. Dabei gerät sie aller­dings in die Men­schen­welt, wo man ihre Flügel für ein Faschings­kostüm hält, das sie sich wegen einer angeb­lichen geis­tigen Störung weigert abzu­legen. Die Rück­kehr in ihre Welt wird kompli­ziert. Dort ange­kommen ver­suchen die Erwach­senen zu ver­hindern, dass Nuna und ihre Freun­dinnen selbst bei der Befreiung ihrer Eltern aktiv werden.

Wie viele andere Autoren hat auch Lotte Logan ihre Urban-Fantasy-Geschichte als Tri­logie aus­gelegt. Band 1 („Die kleine Grals­hüterin“) habe ich bereits vor etwa 4 Jahren gelesen und rezen­siert. Jetzt hatte ich die Gelegen­heit, die Gesamt­ausgabe zu lesen. Die von mir damals bemän­gelten Logik­probleme fielen mir dies­mal kaum ins Auge. Even­tuell liegt es daran, dass ich den Anfang der Geschichte schon kannte oder sich die anschei­nenden Wider­sprüche im weiteren Ver­lauf des Gesche­hens auf­klären. Mög­licher­weise wurden sie auch bei einer Über­arbeitung korri­giert. Was mir aller­dings im Ver­lauf der Bände 2 und 3 auffiel, ist, dass einige höchst frag­würdige Ent­schei­dungen von Charak­teren, die ein­deutig zu ‚den Guten‘ gehören, zwar von Nuna kriti­siert, am Ende jedoch nicht aufge­arbeitet werden.

Insgesamt gesehen macht dieses Fantasy-Abenteuer (nicht nur) für junge Leser Spaß. Her­vor­zuheben ist, dass im Ver­lauf der Geschichte eine Rei­fung der Prota­gonistin und anderer Charak­tere zu beobach­ten ist, was bei ver­gleich­baren Werken oft nicht der Fall ist. Steht in Band 1 noch gänz­lich Nuna im Fokus, nehmen in den beiden folgen­den Bänden auch andere Perso­nen eine zen­trale Rolle ein, was dazu führt, dass die eigent­liche Prota­gonistin sogar für einige Zeit aus der Hand­lung ‚ver­schwinden‘ kann.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der 3. Person. Dabei gelingt es ihr, das Interesse des Lesers stets aufrecht zu halten, auch wenn manche Wen­dungen recht abrupt erfolgen und erst später erklärt werden.

Fazit:

Ein insgesamt rundes Fantasy-Abenteuer mit einer jungen Heldin, die kompli­zierte Situ­ationen über­stehen muss.

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Die Blut… Bucklige Welt – 1 – Herzlfresser

Sean McFly
Die Blut… Bucklige Welt – 1 – Herzlfresser

Das Herz verlieren …

Klappentext:

Eine bestialisch verstümmelte Leiche – ein anachronis­tischer Ermittler

Eigentlich geht es ja geruhsam zu in Brand, einem Dorf in der Buck­ligen Welt. Denn hier, im Süden von Nieder­öster­reich, ticken du Uhren noch ein wenig lang­samer. Zumin­dest für Franz Ebner, seines Zeichens letzter Dorf­gendarm von Öster­reich. Hin und herge­rissen zwischen Apfel­strudel, Gugel­hupf und dem Wirts­haus, löst Franzl die dörf­lichen Fälle von Geschwindig­keits­über­tretungen und Wirts­haus­raufereien auf seine eigene, gemüt­liche Weise – meistens mit einem Wurst­brot in der Hand.

Doch dann wird die Bucklige Welt blutig… denn grauen­haft ver­stüm­melte Frauen­leichen werden gefun­den. Allen wurde das Herz heraus­geschnitten. Geht etwa ein Herzl­fresser um?

Und als ob das noch nicht genug wäre, soll Franz auch noch eine Aus­bildung zur Hexe antreten. Zumin­dest, wenn es nach seinen Drei Mäderl – Mama, Oma und Uroma – geht.

Kann Franzl sein wohlverdientes Bier bald wieder in Ruhe genießen?

Der Herzlfresser ist der Auftakt zur neuen, beinahe paran­ormalen Krimi­serie rund um den ana­chronis­tischen Gen­darm Franzl und die Bucklige Welt.

Achtung: Kann Spuren von österreichischem Deutsch und Humor ent­halten. Zu Risiken und ver­balen Neben­wirkungen fragen sie den Autor oder Rezen­senten.

Rezension:

Die Zeit der Dorfpolizisten ist eigentlich längst vorbei. Nur durch das Ein­greifen des gut ver­netzten Bürger­meisters ist Franz der letzte dieser aus­sterben­den Art in ganz Öster­reich. An Über­arbeitung leitet er nicht, ver­bringt er doch mehr Zeit im Wirts­haus als in seiner Amts­stube. Und wenn er heim kommt, endet ohne­hin jegliche Amts­gewalt an der Haus­tür. Spätes­tens hier sagen seine Mutter, seine Oma und seine Uroma, wo es lang geht. Außer­dem wollen die ihn zur Hexe aus­bilden, da kein weib­licher Nach­wuchs vor­handen ist, um die Familien­tradition fort­zuführen. Dabei hat Franz sogar mal einer Spezial­einheit in Wien ange­hört – bis er seinem Chef im Streit die Nase gebrochen hat. Als jedoch eine Frauen­leiche mit heraus­geschnit­tenem Herz auf­taucht, endet die Ruhe abrupt. Spezia­listen aus Wien rücken an, die den Fall über­nehmen. Ange­führt von Franzʼ ehe­maligem Chef – dem mit der Nase. Mit dabei ist auch eine Aus­tausch­polizistin aus Sachsen, die sich übe­raschend gut mit Franz versteht.

Sean McFlys Reihe „Die Blut… Bucklige Welt“ ist gar nicht so leicht einem Genre zuzu­ordnen. Cosy Crime könnte schon passen. Eine gehörige Portion Humor ist aber auch nicht zu über­sehen. Inwie­weit Urban Fantasy hinein­spielt, lässt sich nach diesem 1. Band noch nicht abschlie­ßend beur­teilen. Aller­dings mehren sich zum Ende hin die An­zeichen, dass über­natür­liche Vor­gänge wirk­lich eine Rolle spielen und es sich nicht nur um Ein­bildung des Prota­gonisten handelt. Dessen Ver­gangen­heit und fami­liäre Bande nehmen ohnehin einen größeren Raum als die Mord­serie ein. Richtig gelesen: Es bleibt nicht bei der zuerst aufge­fundenen Leiche. Und genau die Tatsache, dass allen Opfern das Herz fehlt, ver­anlasst Franzʼ Damen zu einer sehr speziellen Theorie. Siehe Titel des Bandes.

Das alles verbindet der Autor mit sarkastischen Anmer­kungen zu Wienern, Leuten aus anderen Ecken Öster­reichs und – schlim­mer noch – Deut­schen. Nach einem (nach meinem Geschmack) etwas zu bemüht auf komisch getrimm­ten Anfang wird das Buch richtig gut. Dabei über­nimmt der Prota­gonist Franz Ebner auch die Rolle des Ich-Erzäh­lers, dessen Zer­rissen­heit zwischen (mäßigem) Dienst­eifer, seinem Willen, den Fall zu lösen, um seine Ruhe wieder­zu­bekom­men, dem Interesse an der säch­sischen Kollegin und den über­sinnlichen Anwand­lungen seiner 3 Mädels die Hand­lung bestimmt. Dieser Ansatz könnte, speziell wenn der Fantasy-Anteil noch etwas ausge­prägter ausfällt, noch für einige Bände gut funktio­nieren.

Fazit:

Der Genre-Mix aus Humor, Cosy Crime und Urban Fantasy ergibt ein außer­gewöhn­liches Ganzes, das seinen eigenen Reiz aus­strahlt.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Frauke Besteman
Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Das Schwert des Ordens

Klappentext:

Im Wettlauf mit der Zeit begibt sich Daria auf die Suche nach dem sagen­um­wobenen Schwert Cali­burn. Nach den zutiefst erschüt­ternden Ereig­nissen vor einigen Wochen hat sich Darias Leben dras­tisch ver­ändert, aber dieses Mal hat sie sich bewusst dazu ent­schie­den. Die ihr vom Rat des Ordens aufer­legte Strafe gibt ihr die Mög­lichkeit, sich auf die Suche nach der einzi­gen Waffe zu begeben, die ihrem Erz­feind gefähr­lich werden kann. Doch das mäch­tige Ver­botene Arte­fakt war nicht um­sonst ein ganzes Jahr­tausend unauf­findbar, denn nur, wer sich würdig erweist, wird Cali­burn finden.

Caliburn ist der fünfte Teil der Forbidden Artefacts Reihe und sollte nicht ohne Kennt­nis der vorher­gegang­enen Bände gelesen werden.

Rezension:

Als Assistentin der Großmeisterin steht Daria fast ständig unter derer Über­wach­ung. Aller­dings hat sie dadurch auch ein paar Frei­heiten. Plötz­lich soll sie sogar aus dem Gral trinken, um die benö­tigten Fähig­keiten zu erlangen, für die Groß­meisterin Cali­burn – auch als Excali­bur bekannt – zu finden. Daria ist dem Auftrag nicht abge­neigt, will sie das Schwert doch gerne selbst benut­zen, um Noah zu richten. Doch wird sich ein Schluck aus dem Kelch mit ihren Nanito­zyten ver­tragen?

Frauke Bestemans lässt den 5. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „For­bidden Arte­facts“ wieder direkt an den Vor­gänger („Der Gral“) anschlie­ßen. Die am Ende letzteren Bandes ausge­sprochene Bestra­fung kommt der Prota­gonistin sogar zugute, bietet sie ihr doch sehr bald die Möglich­keit, sich sogar offiziell auf die Suche nach der von ihr erhoff­ten Waffe zu machen. Dabei unter­scheidet sich dieser Band deut­lich von den bis­herigen, denn die Handl­ung besteht zu einem erheb­lichen Teil aus der Absol­vierung von Prü­fungen, um sich als würdig zu erweisen. Leider erreicht diese ‚Prü­fungs-Tour‘ nicht ganz den Span­nungs­pegel, den der Leser von der Reihe gewohnt ist. Das Ende kann dann mit einer erneuten uner­warteten Wen­dung aber wieder ver­söhnen. Ganz neben­bei erfährt die Prota­gonistin erneut über­raschende Neuigkeiten ihres Stamm­baums, die noch Bedeu­tung für die kom­mende Hand­lung bekom­men dürften.

Stilistisch bleibt sich die Autorin – wie in einer so weit fort­geschrit­tenen Reihe natür­lich nicht anders zu erwarten ist – treu. Gerade nach der Wen­dung, mit der dieser Band abschließt, bleibt es span­nend. Wohin könnte der zukünf­tige Weg der Prota­gonistin führen?

Fazit:

Trotz eines etwas schwächelnden Mittelteils bleiben Darias Erleb­nisse ‚zwi­schen den Stühlen‘ höchst interes­sant.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Ben Aaronovitch
Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Übersetzung: Christine Blum

Das Leben der Randfiguren

Klappentext:

Polter- und andere Geistern

Ein kaffeesüchtiger Zauberer, eine modische Entgleisung von histori­schen Aus­maßen, eine Groß­mutter auf Ab­wegen, eine Hoch­zeit mit magi­schen Gästen und erstaun­lichen Folgen – auf Peter Grant, den Exper­ten der Lon­doner Polizei für pflege­intensive Fluss­göttinnen, wartet jede Menge Arbeit. Und auf alle Fans der ‚Flüsse von London‘-Serie jede Menge Spaß!

Rezension:

Eine Inhaltsangabe dieses Buches zu machen, erweist sich als schwer beziehungs­weise un­möglich. Und das hat einen Grund. Nach dem Erfolg seiner Roman-Reihe um den Zauber­lehr­ling und Poli­zisten Peter Grant hat Ben Aarono­vitch schon vor einiger Zeit begon­nen, zusätzlich Novel­len (oder Kurz­romane, wie der deut­sche Verlag dtv sie nennt) aus dieser Welt zu ver­öffent­lichen. Auf Deutsch sind bisher „Geister auf der Metro­polian Line“ und der deut­sche Ableger „Der Oktober­mann“ erschie­nen. Nicht zu ver­gessen auch die Graphic Novels, mit denen ich aber noch keine nähere Bekannt­schaft gemacht habe. Zusätz­lich gestal­tete er für eine briti­sche Buch­handels­kette Sonder­ausgaben der Romane, die jeweils eine zusätz­liche (Bonus-)​Kurz­geschichte ent­halten. Genau diese und andere Kurz­geschich­ten liegen in diesem Band jetzt als Sammlung vor. Nur in etwas der Hälfte tritt Peter als der eigent­liche Prota­gonist der Reihe über­haupt in Erschei­nung. In den Rest­lichen rücken Neben- oder sogar Rand-Charak­tere in den Fokus. So bekom­men hier beispiels­weise Peters Cousine Abigail oder die deut­sche Poli­zistin Vanessa Som­mers ihre eigenen Geschichten.

Nun kann man sich natürlich fragen, welchen Sinn diese Kurz­geschichten im Rahmen der Flüsse-von-London-Welt haben. Ich würde sie als (sehr) amü­santen Snack für Fans beschrei­ben, der interes­sante Ein­blicke über den Teller­rand der Haupt­geschichte hinaus bietet. … und die Pause bis zum nächsten grö­ßeren Werk über­brückt. Interes­sant sind sie für Fans allemal. Dass das, was wir in den kleinen Story-Häppchen erfahren, eine größere Bedeu­tung für den Gesamt­plot bekommt, dürfte aller­dings kaum zu erwarten sein. Die Vor­bemer­kungen, die der Autor zu jeder Geschichte macht, erweisen sich übrigens auch als interes­sant. Neben der zeit­lichen Ein­ord­nung der jewei­ligen Kurz­geschichte erfährt der Leser hier näm­lich auch einige Hinter­gründe, die durch­aus auch die Haupt­geschichte betreffen.

Fazit:

Ein Bonbon für alle Peter-Grat-Fans, in dem wir auch mal erfahren, was seine Mit-Charak­tere über ihn denken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Das Erbe der Macht – 27 – Immortalis

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 27 – Immortalis

Jens altes Ich

 

Klappentext:

Alex, Kyra, Artus und Kevin beginnen ihre Reise, um Jen zu finden. Doch die erste Begeg­nung in der Ver­gangen­heit läuft anders als erwartet. Intri­gen, Mord und eine uralte Fehde drohen ihren Plan im An­satz zu ersticken.

Unterdessen setzt Annora alles daran, die gefangenen Unsterb­lichen aus dem Immor­talis-Kerker zu befreien. Doch der Blut­stein ver­liert an Kraft. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt.

 

Rezension:

Alexander Kent macht sich begleitet von Kevin, Artus und Kyra auf ins Vene­dig des Jahres 1416, um ein Seelen­frag­ment von Jen sicher­zustellen. Sofort geraten sie in Schwierig­keiten. Während­dessen ver­sucht Annora, die Unsterb­lichen aus dem Immor­talis-Kerker zu befreien. Auch diese Mission erweist sich als gefähr­lich.

Wie bereits bei Band 26 („Seelenträne“) seiner Urban-Fantasy-Reihe lässt es Andreas Sucha­nek auch hier wieder für den Leser über­sichtlich angehen. Erneut gibt es nur 2 Hand­lungs­stränge, was das Gesche­hen über­schau­bar hält. Ver­glichen mit den Bänden der letzten Zeit fällt auch der doch recht positive Cha­rakter des Gesche­hens ins Auge. Erst­mals seit einiger Zeit scheint die Seite der Guten wieder an Boden gutzu­machen. Beides trägt dazu bei, diesen Band als echtes High­light der Reihe anzu­sehen. Auch fehlt dies­mal ein größerer Cliff­hanger.

 

Fazit:

Mit seiner klaren Handlungsstruktur und ersten Erfolgen der Prota­gonisten kann man Band 27 als einen der besten der letzten Zeit bezeich­nen.

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Hexenangelegenheiten

Mara Schmiedinghoff
Hexenangelegenheiten

Opfer und Täter

Klappentext:

Der berüchtigtste Vampir Deutschlands ist aus dem Gefängnis ausge­brochen! Bei dieser Nach­richt weiß Ober­hexe Sandra gleich, dass Ärger ins Haus steht. Denn sie ist für die Stadt ver­ant­wort­lich, in die der Vampir nun zurück­kehrt. Kein Wunder also, dass der Hexen­rat Sandra damit beauf­tragt, den Flüch­tigen wieder einzu­fangen. Doch die einzige, die ihr dabei helfen könnte, ist dessen Ehe­frau Kath­leen. Und die hat sich mit dem gesam­ten Ver­mögen des Vampirs aus dem Staub gemacht. Als würde das alles Sandras Leben nicht schon genug durch­einander bringen, taucht auch noch ein magi­sches Arm­band auf, über das nur zwei Dinge bekannt sind: Auf ihm liegt ein uralter Fluch. Und es hat sich als Trägerin eine ahnungs­lose Sechs­jährige ausge­sucht.

Rezension:

Eigentlich führt Sandra ein ganz normales Leben als Buch­händlerin. Dass sie neben­bei auch die Ober­hexe ihrer Stadt ist, ver­ursacht normaler­weise nur wenig Auf­wand. Doch dann wird es chao­tisch. Nicht nur, dass ein bru­taler Vampir aus dem Gefäng­nis aus­brechen konnte und wahr­schein­lich auf dem Weg in ihre Stadt ist, muss sie auch noch einen jungen Hexer drin­gend in seinen Fähig­keiten unter­weisen und ein kleines Mädchen vor einem magi­schen Arm­reif beschützen. Zu all dem meldet sich ihre Aus­hilfe im Laden auch noch krank.

Mit „Hexenangelegenheiten“ legt Mara Schmiedinghoff einen interes­santen Urban-Fantasy-Krimi vor. Auf­fallend an der in Deutsch­land ange­siedelten Geschichte ist die Magie-Defini­tion, die in einigem von gewohnten Kon­struk­ten abweicht. Jede Hexe hat hier spezielle Fähig­keiten. Auch Vampire und Wer­wölfe sind nur Hexen mit spezieller Aus­prägung. So können Vampire etwa keine eigene Magie auf­bauen und saugen sie deshalb anderen ab. Das Blut ist dabei nur eine Art Magie-Leiter, wird vom Vampir aber gar nicht aufge­nommen. Das unter­scheidet sich deutlich von allen anderen Vampir-Defini­tionen, die mir jemals in Buch oder Film begeg­net sind.

Dass sich viele anfängliche Vermutungen im Laufe der Hand­lung als völlig falsch heraus­stellen, gehört natür­lich schon fast zu den Selbst­ver­ständ­lich­keiten der­artiger Plots. Dass eine Urban-Fantasy-Geschichte aus der Sicht einer in die magische Parallel­welt Einge­weihten erzählt wird, kann man dagegen durch­aus als atypisch bezeich­nen. Meist bekommt man es ja eher mit Unein­ge­weihten zu tun, die zusam­men mit dem Leser in die geheime Welt einge­führt werden. Die Autorin über­lässt ihrer ober­hexi­schen Prota­gonistin auch gleich das Wort, ihre Erleb­nisse in der Ich-Form zu erzählen. Sowohl Stil als auch Hand­lungs­aufbau können dabei über­zeugen, sodass man nur hoffen kann, Sandra & Co. in neuen Aben­teuern wieder­zutreffen.

Fazit:

Dieser in Deutschland verortete Urban-Fantasy-Krimi kann mit einigen im Genre neuen oder zumin­dest unge­wohnten Ele­menten punkten.

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