Volucer – 2 – Buch Rafael

Jenna Oellrich
Volucer – 2 – Buch Rafael

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Wiederauferstehung

Klappentext:
Nach den ersten turbulenten Monaten als Volucer, einem engelsähnlichen Wesen, scheint Helenas Leben wieder etwas ruhiger und harmonischer zu werden.
Ihr totgeglaubter Vater ist wieder aufgetaucht, ihre beste Freundin ist in Sicherheit und der Schmerz der vielen Verluste, die sie in ihrem ersten großen Kampf gegen die Nephilim erlitten hatte, ebbt ab. Ein kleine Wermutstropfen ist Helenas Position als Oberhaupt der Volucer, die sie vorübergehend übernommen hat, mit dessen Rolle sie sich jedoch nicht ganz anfreunden kann. Diese Rolle hält jedoch nur solange an, bis Tristans Kräfte wachsen und er eine kopflose Idee umsetzt, die Konsequenzen mit sich bringt, mit denen niemand gerechnet hat.

Rezension:
Die Schlacht gegen die Nephilim ist geschlagen, Helena zur Übergangs-Chefin der Volucer ernannt worden. Doch ist sie dem überhaupt gewachsen? Sie merkt selbst, dass ihr Überblick über die Situation noch arg begrenzt ist. Und obwohl Tristan nach Aufklärung der Wahrheit rehabilitiert ist, zieht er sich immer mehr zurück. Der Verlust seines besten Freundes Rafael belastet ihn noch sehr. Als er jedoch entdeckt, dass er die Vergangenheit verändern kann, entschließt er sich, Rafael von den Toten zurückzuholen. Doch das sorgt für einiges Durcheinander. Helena bleibt nichts anderes übrig, als ihre noch nicht vollständig beherrschten Kräfte zu nutzen, um die Sache in Ordnung zu bringen.
Wer erwartet hat, dass der Kampf gegen die Nephilim auch im 2. Band von Jenna Oellrichs Urban-Fantasy-Reihe im Mittelpunkt stehen würde, könnte sich wundern, dass diese nur selten und erst im Finale in stärkerem Maße in Erscheinung treten. Stattdessen dreht sich alles um einen eigentlich schon vor der Handlung des 1. Bandes gestorbenen Volucer, der durch eine Manipulation der Zeit wiedererweckt wird. Auch eine genauere Definition der Volucer, Nephilim und Constantia, die ich bereit bei meiner Rezension des 1. Bandes „Buch Helena“ vermisst habe, bleibt die Autorin weiterhin schuldig. Im Gegensatz zum Vorgänger bleibt das Liebesleben der Protagonistin diesmal erfreulicherweise weitgehend außen vor.
Auch weiterhin gelingt es der Autorin, ihre Geschichte in einem angenehm lesbaren Stil aus Sicht eines Beobachters zu präsentieren. Die zentrale Frage, ob der Wiedererweckte wirklich dauerhaft überlebensfähig ist, hält das Geschehen bis zum Ende spannend. Die Erwartungshaltung des Lesers wird durch neue Vorkommnisse immer wieder umgeworfen.
Eine Vorhersage, in welche Richtung sich die Geschichte im nächsten Band entwickeln könnte, ist praktisch unmöglich. Ob die handelnden Wesen dann (endlich) näher erklärt werden, bleibt abzuwarten.

Fazit:
Die Urban-Fantasy-Reihe um überirdische Wesen, die undercover in Deutschland (und anderswo) leben, bleibt weiterhin interessant.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Tony Ballard – 143 – Das Böse wohnt in Harkerville

A. F. Morland
Tony Ballard – 143 – Das Böse wohnt in Harkerville

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Probleme mit dem Teufelssohn

Klappentext:
Tony Ballard ist der Dämonenhasser. Er kämpft gegen die Mächte der Finsternis und begegnet dem Unfassbaren. Vampire, Dämonen, Werwölfe und andere Kreaturen der Schattenwelt sind seine unbarmherzigen Gegner. Erfolgsautor A. F. Morland schuf diese einzigartige Horror-Serie, die jetzt endlich auch im E-Book vorliegt.

Rezension:
Das Verwalter-Ehepaar einer Tennishalle hört zu später Stunde ungewöhnliche Geräusche aus der Halle. Als Quelle stellt sich ein unheimlicher Besucher heraus. Währenddessen haben 2 Landstreicher im Städtchen Harkerville eine unheilvolle Begegnung. Tony Ballard sucht unterdessen für seinen nicht einsatzfähigen Kampfgefährten Mr Silver ein sicheres Versteck. Schnell stellt sich ein Zusammenhang mit den Vorgängen in der Tennishalle heraus. Mr Silver muss dringend in Sicherheit gebracht werden, doch ob das abseits gelegene Harkerville dazu wirklich der geeignete Platz ist?
Das ständige Auf und Ab des Qualitätsniveaus der „Tony Ballard“-Reihe habe ich in der Vergangenheit schon mehrmals kommentiert. Dieser Band, wie immer aus der Feder von Friedrich Tenkrat aka A. F. Morland, gehört eindeutig zu den besseren. Die einzelnen Handlungsfäden werden geschickt verwoben, wobei sich am Schluss herausstellt, dass Band 143 der Auftakt eines Mehrteilers ist, er also kein eigentliches Ende aufweist.
Etwas unlogisch wirkt allerdings, dass der Protagonist einer Person, die im vorherigen Verlauf – von ihm unbemerkt – besessen war, nach einem erneuten Zwischenfall sofort (und zurecht) vertraut, dies nicht wieder zu sein. Viel logischer wäre an dieser Stelle doch ein Verdacht, es könnte erneut der Fall sein.
Im Gegensatz zu manch anderem Band dieser Reihe ist „Das Böse wohnt in Harkerville“ durchaus geeignet, Genre-Fans eine gute Unterhaltung zu bieten.

Fazit:
Auf der Qualitäts-Achterbahn der „Tony Ballard“-Reihe befindet sich der Wagen bei diesem Band auf einem Berg.

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Die Gilde der Rose – 1 – Dämonenfessel

Talira Tal
Die Gilde der Rose – 1 – Dämonenfessel

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Dämonen versus Hexen

Klappentext:
Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite.

Rezension:
1616 wird Freyja als Hexe zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag soll das Urteil vollstreckt werden. Ihre zahmen Vögel retten sie jedoch magisch ins Jahr 2016. An der Stelle, an der sich eben noch der Scheiterhaufen befand, befindet sich jetzt allerdings eine Straße, und so findet sich Freyja vor einem heranbrausenden LKW wieder. Zum Glück ist ein junger Mann geistesgegenwärtig genug, sie zu retten. Doch wurde Frayja nicht grundlos in diese Zeit gebracht. Ihre vor Jahren verschwundene Mutter wird hier von einem Dämon gefangengehalten.
Talira Tals Reihenauftakt gehört zweifellos in die Kategorie Urban Fantasy, wobei auch ein Romantasy-Aspekt nicht zu leugnen ist. Auch wenn explizite Szenen fehlen und es nicht über einen Kuss hinausgeht, spielt das Beziehungsgeflecht der Charaktere doch eine zentrale Rolle. Das fängt schon damit an, dass Frayja eine Hexe ist und Michael, der Mann, der sie vor dem LKW rettet, sich als Werwolf herausstellt. Natürlich entwickeln sich Gefühle zwischen beiden. Um Frayjas Mutter zu finden, braucht Michael jedoch die Hilfe seiner Exfreundin, einer Medusa, die Frayjas Mutter finden will, um die Konkurrentin schnellstmöglich wieder in ihre eigene Zeit zurückschicken zu können. Um das zu erreichen, sucht sie die Hilfe ihrer besten Freundin, einer Vampirin. Allerdings ist diese selbst in die Medusa verliebt und will folglich verhindern, dass diese wieder mit Michael zusammenkommt. Die einfachste Lösung dürfte sein, Freyjas Mutter nicht zu finden, damit diese weiterhin bei Michael bleibt. Alles klar? Dann dürften alle Fragen bezüglich des Niveaus der Romantasy-Anteile beantwortet sein.
Zum Glück erweist sich die eigentliche Fantasy-Handlung als deutlich hochwertiger. Der Handlungsstrang um Frayjas von einem Dämonen entführte Mutter ist durchaus interessant. Hier können Urban-Fantasy-Freunde auf ihre Kosten kommen. Ganz ohne Schwächen ist allerdings auch dieser Teil nicht. Das Genre Urban Fantasy lebt ja davon, dass der Real-World-Part glaubhaft ist und die in unserer realen Welt lebenden Normalos eben nichts von den übersinnlichen Wesen, die unter ihnen leben, mitbekommen. Wie soll es aber unauffällig sein, wenn der Dämon im von ihm betriebenen Zirkus echte Zentauren auftreten lässt, auf denen die (Menschen-)Kinder sogar reiten dürfen?
Im Gegensatz zu den inhaltlichen Schwächen ist der Autorin sprachlich/stilistisch nichts vorzuwerfen. Das Buch ist gut lesbar, wobei der Blickwinkel zwischen verschiedenen Charakteren wechselt. Während die Protagonistin dabei aus der Ich-Perspektive berichtet, werden alle anderen Blickwinkel aus der 3. Person erzählt.

Fazit:
Die an sich interessante Idee dieses Reihenauftakts wird durch die sehr seichte Handlung des Romantasy-Anteils leider teilweise ruiniert.

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Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

Eva-Maria Meschnark
Sommerferien! – 3 – Andi, Julia und der Keltenschatz

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Römer jenseits des Tunnels

Klappentext:
In ihrem Ferienort finden im umliegenden Wald Ausgrabungen statt. Archäologen sind dem legendären Keltenschatz auf der Spur.
Andi und Julia sind neugierig und entdecken in einer geheimen Höhle ein Zeitloch. Das katapultiert sie schlagartig zurück in das Jahr 200 vor Christus.
Plötzlich sind sie mitten in der Keltenzeit – im Königreich Noricum!

Rezension:
Endlich Sommerferien! Noch besser fühlt sich Andi, da er weiß, dass das ältere Paar im Nachbarhaus heute die Enkelin erwartet, denn mit der, Julia, hat er schon interessante Ferienerlebnisse gehabt. Das Mädchen wird nach seiner Ankunft sofort hellhörig, als es erfährt, dass ganz in der Nähe Archäologen an einer keltischen Ausgrabungsstätte forschen. Natürlich wollen sich die beiden das mal ansehen. Heimlich schleichen sie auf das Gelände und entdecken einen Zeittunnel. An dessen anderem Ende befinden sie sich plötzlich in der Zeit der Kelten und Römer.
Eva-Maria Meschnarks Urban-Fantasy-Abenteuer ist in mancher Hinsicht anzumerken, dass es sich primär an recht junge Leser richtet. Sprache, Erzählstruktur und die ziemlich geradlinige Handlung lassen da keinen Zweifel aufkommen. Auch die Frage, wieso die Archäologen den Zeittunnel nicht bemerken, bleibt unbeantwortet. Zumindest die ersteren Punkte sollen allerdings keine Kritik darstellen, sind sie doch auf das Zielpublikum abgestimmt. Die Frage, wieso die Wissenschaftler offensichtlich blind sind, könnte sich aber durchaus auch den jungen Lesern stellen. Wie alt die beiden Protagonisten sind, wird zumindest in diesem Band nicht geklärt. Gefühlsmäßig würde ich sie etwa im Bereich des 3. bis 5. Schuljahres einordnen.
Wie bereits erwähnt, richtet sich der Stil der Autorin erkennbar an ein junges Publikum. Erwachsene Leser könnten eine gewisse sprachliche Raffinesse vermissen, doch ist das natürlich der Zielgruppe geschuldet und kann daher nicht kritisiert werden. Auch die Länge des Buches orientiert sich eindeutig am Durchhaltevermögen der angepeilten Altersgruppe. Deren Gefallen dürfte es jedoch sicher finden – und kann so für den jungen Leser gegebenenfalls als ‚Einstiegsdroge‘ in die Welt der Urban Fantasy diesen.

Fazit:
Ein interessantes, altersgerechtes Urban-Fantasy-Abenteuer für junge Leser.

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Keltâ – 2 – Diligentir

Yvonne Taddeo
Keltâ – 2 – Diligentir

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E.L.F.en und Latène

Klappentext:
Der zweite Band der Romanreihe Keltâ von Yvonne Taddeo bedeutet übersetzt „dass sie verbunden sind“. Lioba lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante im oberhessischen Ortenberg. Eigentlich wollte sie die Sommerferien nutzen, um die Spuren des sagenhaften Ganges vom Glauberg zum Kloster Konradsdorf zu finden, doch dann taucht ihre alte Freundin Aleke wieder auf.
Mit Alekes Hilfe bietet sich Lioba die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen. Auf der Suche nach den Hintergründen für ihre seltsamen Vorahnungen und Begabungen lernt sie Stück für Stück mehr über die Geschichte ihrer keltischen Vorfahren und wird dabei immer tiefer in eine uralte Fehde hineingezogen. In dieser turbulenten Zeit offenbart ihr Daniel ein Geheimnis, an dem ihre Liebe zu zerbrechen droht.
Die Autorin Yvonne Taddeo lebt, wie ihre Protagonistin Lioba, in Ortenberg. Sie verbindet das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.

Rezension:
Loiba ist eine E.L.F. und lebt im hessischen Ortenberg. Ihre Freunde ‚veredeln‘ die Abkürzung, die eigentlich für Erudite Living Form steht, meist zum Begriff Elfe. Das alles wäre kein Problem, wäre ihr Freund Daniel kein Latène, denn E.L.F.en und Latène sind seit Urzeiten verfeindet. Ihre Tante Ida, bei der Lioba seit dem Tod ihrer Eltern lebt, akzeptiert ihren Freund, doch dann taucht überraschend Liobas Freundin Aleke auf, die dem Rat der E.L.F.en angehört. Der ist Daniel jedoch ein Dorn im Auge. Dann scheint auch noch der Anführer der Latène Pläne mit Lioba zu haben.
Beim Lesen der Inhaltsangabe könnte man Yvonne Taddeos Urban Fantasy für eine Romeo-und-Juliet-Adaption halten. Ganz so ist es allerdings nicht. Auch wenn die Liebe zwischen den unterschiedlichen Teenagern viel Raum einnimmt, wird die Fantasy-Handlung davon nicht ‚erdrückt‘. Die Verknüpfung der Urban-Fantasy-Handlung mit der realen keltischen Geschichte des Handlungsortes stellt einen interessanten Ansatz dar.
Mein persönliches Problem mit diesem Buch besteht allerdings darin, dass ich Band 1 („Lubiias“) nicht kenne. Auch wenn ich mir beim Lesen manches erschließen konnte, fehlt mir beispielsweise eine genaue Erklärung, was exakt E.L.F.en oder Latène eigentlich sind oder woher die gegenseitige Abscheu stammt. Wie alt Loiba und Daniel konkret sind, erschließt sich in diesem Band auch nicht. Doch dafür kann man Buch und Autorin natürlich nicht verantwortlich machen.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, das Geschehen selbst zu erzählen. Das Ende dieses Bandes verlangt regelrecht nach der Fortsetzung, doch werde ich persönlich mich wohl vorher der Vorgeschichte widmen müssen.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy weist interessante Verknüpfungen mit der realen Lokalgeschichte des Handlungsortes auf.

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Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

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Das Erbe Camelots

Klappentext:
Die alte Ordnung liegt in Trümmern.
Während die Jagd nach den Überlebenden des Massakers beginnt, tauchen Jen, Alex und Kevin ein in eine längst vergangene Zeit. Bran, die alte Dame und der Verräter berichten von den tragischen Ereignissen aus den Dämmerungen des Anbeginns.

Rezension:
Nachdem Merlin vor ewigen Zeiten Arthur/Artus auf den Thron verholfen hatte, zeigten sich schnell Spannungen zwischen beiden. Die Folgen sind bis heute zu spüren. Selbst das Zweckbündnis zwischen Licht- und Schattenkämpfern kann der Bedrohung kaum wirksame Gegenwehr entgegensetzen. Zudem müssen Alex und Jen mit ihren Erkenntnissen aus Camelot klarkommen.
Nach dem ‚großen Knall‘ in Band 18 („Blutnacht“) widmet dieser der fernen Vergangenheit viel Raum. Einen erheblichen Anteil nehmen Rückblenden in die Zeit Camelots ein, die die Entstehung der Spannungen aufzeigen. Speziell die aktuellen Inkarnationen Guineveres und Lancelots müssen da einiges verarbeiten. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Stattdessen gibt es schon wieder neue Opfer. Ob alle von Bran angerichteten Schäden permanent sind oder manches noch rückgängig zu machen ist, bleibt abzuwarten.
Man kann es nicht leugnen; Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bleibt nach wie vor spannend und hochinteressant. Trotzdem kann ich diesem Band erstmals seit Band 10 („Ascheatem“) trotz aller Begeisterung keine 5 Sterne zuerkennen. Vieles ist momentan einfach zu verwirrend. Mehrmals musste ich zurückblättern, weil ich den Überblick verloren hatte. Es passiert einfach zu vieles parallel. Die Rückblicke tun ein übriges, wobei der Leser hier noch zwischen ‚echten‘ Rückblicken und Erinnerungen der Charaktere an alte Inkarnationen unterscheiden muss. Da muss man hoffen, das das Geschehen bald wieder in erzähltechnisch etwas ruhigere Gewässer zurückkehrt.

Fazit:
Die Zustände unter der magischen Weltbevölkerung werden zunehmend chaotischer. Da fällt es dem Leser schwer, den Überblick zu behalten.

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Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

Anton Serkalow
Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

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Die Kavallerie rückt an

Klappentext:
Kennen Sie Custer? Natürlich, den die Sioux und Cheyenne am Little Big Horn River vernichtend geschlagen haben. Ja. Doch das war George Armstrong Custer. Kennen Sie Neil Armstrong Custer?
Nein?
Kein Wunder, denn seine Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des amerikanischen Bürgerkrieges.
Bei ihrer Jagd auf den Pinkerton-Agenten Horace Whittmore, zwingt ein Blizzard die Nachtjäger, zu einem außerplanmäßigen Halt und bringt sie auf die Spur dieses Mysteriums:
Eine Kavallerie-Einheit der Nordstaaten-Armee, die vor Jahren einen grausigen Pakt mit einem finsteren Wesen einging und seitdem immer noch Krieg führt. Und sie besitzen eine Macht, die selbst den Vampir und den Gestaltwandler an ihre Grenzen bringt.

Rezension:
Montana, California, Louisiana – obwohl der Bürgerkrieg seit Ewigkeiten vorbei ist, tauchen bei ehemaligen Soldaten unerwartete Besucher auf, die ein Kriegsgericht abhalten wollen. Natürlich werden alle Besuchten zum Tod verurteilt, die Urteile sofort vollstreckt. Jegliche Gegenwehr bleibt erfolglos, denn der ‚Gerichtshof‘ besteht aus Geistern. Unterdessen wird irgendwo im Wilden Westen eine Postkutsche überfallen. Als die beiden Nighthunter vorbeikommen, können sie gerade noch den letzten Mord verhindern, doch dann taucht auch hier die Geisterarmee auf und erhebt Ansprüche an einem der Ganoven. Schnell wird den Nighthuntern ein Zusammenhang mit dem kalendarischen Datum klar.
Im nunmehr 3. Band seiner Western-Horror-Fantasy-Reihe um die „Nighthunter“ lässt Anton Serkalow seine Helden nach Ghulen (Band 1) und Zombies (Band 2) auf Geister treffen. Dass die Menschen, denen die Protagonisten zu Hilfe kommen, diesen nicht besonders viel Vertrauen entgegenbringen, ist der Leser mittlerweile schon gewohnt. Diesmal bietet der Autor allerdings auch erste Einblicke ins Vorleben der ungewöhnlichen Gefährten. Wie genau sie zu Vampir und Gestaltwandler wurden und wie sie zusammenfanden, bleibt vorläufig jedoch noch ein Rätsel.
Der gelungene, humorvolle Stil und der Genre-Mix machen diese gelungene Reihe weiterhin lesenswert.

Fazit:
Das Bild des von einem Vampir und einem Gestaltwandler beschützten Wilden Westens bildet zunehmend ein Ganzes.

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Elsternseele und Rabenherz

Martha Sophie Marcus
Elsternseele und Rabenherz

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Probleme mit der Lufthoheit

Klappentext:
Die Sommerferien haben gerade angefangen, doch die zwölfjährige Pia ist verzweifelt: Seit Wochen ist ihre geliebte Großmutter verschwunden, und ihre Eltern wollen nun die Suche nach ihr aufgeben. Als Pia noch einmal auf eigene Faust nach ihrer Oma sucht, stößt sie in ihrem Haus auf das seltsame Mädchen Jori. Joris zweiter Fuß ist eine Vogelkralle, und das ist nur ein kleiner Teil ihres magischen Geheimnisses. Mit ihrer Hilfe findet Pia etwas über sich selbst heraus, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schon bald wird sie mit ihren Freunden in den Kampf gegen einen mächtigen Feind verwickelt.

Rezension:
Pia ist verzweifelt. Seit Wochen ist ihre Oma spurlos verschwunden, und jetzt wollen ihre Eltern die Hoffnung und damit die Suche aufgeben. Dass das Mädchen das Haus der Oma erben würde, falls diese endgültig für tot erklärt wird, ist da auch kein Trost. Die 12-jährige Pia beschließt, wenigstens mal nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. Dabei entdeckt sie ein anderes Mädchen, das sich im Haus der Oma versteckt. Komischerweise ist dem an einem Bein ein Vogelfuß gewachsen. Dieses Mädchen scheint gehofft zu haben, Pias Oma könnte ihm helfen. Pia kommt hinter ein Geheimnis, von dem sie nichts geahnt hat. Innerhalb weniger Tage wachsen ihr Freundeskreis, aber auch ihre Probleme erheblich.
Martha Sophie Marcusʼ Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer(n) ist deutlich anzumerken, dass es sich ursprünglich um getrennte Bücher handelte, die in diesem Sammelband zusammengefasst sind. „Rabenherz“ ist dabei die Fortsetzung von „Elsternseele“ und spielt wenige Monate später. Mittelpunkt der Handlung sind Gestaltwandler, die zwischen ihrer Menschen- und ihrer Vogelform mehr oder weniger freiwillig wechseln können. Probleme mit dem Beherrschen der Verwandlung sind jedoch nicht die einzigen Schwierigkeiten. Natürlich werden für eine spannende Handlung auch Widersacher gebraucht. … die der Protagonistin und ihren neuen Freunden das Leben deutlich erschweren.
Während „Elsternseele“ eine in sich runde und stimmige Urban-Fantasy-Geschichte für junge Leser ist, die neben dem Fantasy-Part die für dieses Segment typischen Themen wie Freundschaft, 1. Verliebtheit und Verantwortung übernehmen behandelt, wirkt „Rabenherz“ nicht ganz so rund. Hier erscheint das Ende fast so, als hätte die Autorin die Handlung übereilt zu einem Abschluss bringen wollen. Mache Frage bleibt unbeantwortet. Leider kann ich diesen Eindruck nicht näher erklären, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.
Die Autorin überlässt es ihrer jungen Protagonistin, ihre Abenteuer in der Ich-Form zu erzählen. Das Ergebnis ist ein angenehm lesbares Buch, das durchaus auch älteren Lesern gefallen kann, da auf die üblichen Clichés verzichtet wird. Lediglich das Ende fällt – wie bereits erwähnt – nicht ganz überzeugend aus.

Fazit:
Diese Gestaltwandler-Urban-Fantasy (nicht nur) für junge Leser geht das Thema von einer ungewohnten Seite an.

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Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

Kim Kestner
Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

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Eine Frage der Ahnen

Klappentext:
Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister
In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?
Endlos spannend, himmlisch romantisch, teuflisch gut – der grandiose Auftakt einer packenden Ghostfantasy-Trilogie!

Rezension:
Genau wie ihre Mutter kann die 15-jährige Jojo Geister sehen und sich mit ihnen unterhalten. Überwiegend sind es die Geister ihrer Vorfahren, die ständig bei ihr zuhause wohnen, doch sind auch ein paar Tiergeister darunter. Aus Angst, das Bekanntwerden dieser Gabe könnte ihre Geschäfte schädigen – wer vertraut schon jemandem, der behauptet mit Geistern sprechen zu können – hat Jojos Mutter diese Tatsache allerdings zum Familiengeheimnis erklärt. Bisher hat sich Jojo daran gehalten. Als es in ihrem Heimatort aber zu immer mehr mysteriösen Zwischenfällen kommt, muss sie sich entscheiden, ob sie nicht doch ein paar Freunde einweiht. Vor allem Zack, der Sohn des Earls, in den Jojo heimlich verknallt ist, darf allerdings nichts davon erfahren, denn der würde sich garantiert sofort über Jojo lustig machen.
Wie der Titel schon deutlich verrät, ist Kim Kestners jugendliche Urban-Fantasy-Geschichte auf mehrere Bände ausgelegt. Im Unterschied zum Großteil ähnlicher Jugendbücher weiß die Protagonistin hier allerdings von Anfang an von ihren besonderen Fähigkeiten. Eine Überraschung stellt für sie eher die Tatsache dar, dass Geister auch eine Bedrohung für die Lebenden sein können. Dass sie Hilfe überwiegend bei anderen Jugendlichen findet, entspricht dagegen eher dem Gewohnten. Tiergeister, ein ‚zahmer‘ Boggart als ‚Haustier‘, massenhaft Geister und ähnliche Ideen heben „Heaven’s End“ als Alleinstellungsmerkmale von vielen vergleichbaren Werken ab.
Während der Fantasy-Part des Buches voll und ganz überzeugen kann, würde ich das von der etwas aufgesetzt wirkenden Romanze leider nicht behaupten. Die verläuft nämlich nach dem schon viel zu oft gelesenen 08/15-Schema, dass sich ein in seiner Erscheinung eher durchschnittliches Mädchen in den Traumjungen der ganzen Schule verliebt und dieser – was natürlich keinen Leser wirklich überraschen dürfte – die Liebe dann auch noch erwidert. Dass – ich möchte fast schon „natürlich“ sagen – beider Eltern dagegen sind, verleiht dem Ganzen noch einen Romeo-and-Juliet-Touch.
Die Autorin erzählt Jojos Abenteuer aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin. Stilistisch kann das Buch genauso überzeugen wie vom Fantasy-mäßigen Ideenreichtum. Am Ende möchte wohl jeder erfahren, wie es mit Jojo, ihren Freunden und ihrem Kampf gegen Throckmorton im nächsten Band weitergeht. Unterm Strich muss man feststellen, dass die Lovestory eindeutig den einzigen und dazu unnötigen Schwachpunkt des Buches darstellt.

Fazit:
Dieser Einstieg in eine Urban-Fantasy-Geschichte mit nicht allzu häufig genutzten Story-Elementen weckt das Interesse an der Fortsetzung.

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Geheimnisvolle Bibliotheken

Carolin Gmyrek (Hrsg.)
Geheimnisvolle Bibliotheken

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Die Magie der Bücher

Klappentext:
Bibliotheken sind Orte voller Geheimnisse. Sie enthalten Wissen, Schätze, Reichtümer … und manchmal ist das alles ein und dasselbe.
Bibliotheken beherbergen wandelnde Träume, verschlossene Märchen, geheimnisvolle Kreaturen, die sich zwischen den Regalen verstecken und verborgene Welten hinter jedem Bücherdeckel. Der Geruch von altem Papier und Staub weht wie ein ruheloser Geist durch die dunklen Räume und in der Luft liegt das leise Wispern von tausenden Gedanken und Ideen. Wie ein Labyrinth breiten sich kilometerlange Gänge vor einem aus und in jeder Ecke wartet ein Geheimnis, dass einem den Atem rauben kann.
Begleitet uralte Bibliothekare hinein in dieses Labyrinth …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Ohne Worte – Stefanie Hammes *
Im Anfang war das Wort – Christian Damerow
Wissen ist Macht – Gregor Eder
Der Bibliothekar – Karsten Klein-Ihrler
Das besondere Buch – Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser
Ein Schatz von unermesslichem Wert – Susamme Haberland
Schöne Aussicht – Ju Hornisch
Das Herz des Theaters – Fabienne Siegmund
Der 31. September – Bettina Ferbus
Staub der Ewigkeit – Rainer Baumgärtel
Maledictus – Isa Theobald
Bücher des Lebens – Karin Jacob
Von Staubquasten und Engerlingsschnüfflern – Serena Hirano
Schreiend – Irene Bressel *
Allein zwischen Regalen – Andrea Spille
Elly – Jan-Christoph Prüfer
Die Bibliothek der Drachen – Christian Endres
Der Bibliothekar – Charlotte Erpenbeck
Die älteste Schrift – Daniel Schenkel
Zwei Kisten Weisheit – Christian von Aster
Das letzte Pergament – Paul Sanker
Frater Anselm – Benjamin Nemeth
Die Bibliothek von Bärbel – Olaf Lahayne
Die siebte Bibliothek – Cornelia Röser
Bestandserhaltung – Carolin Gmyrek
Schweigend – Gabriel deVue *
Wer gerne liest, kennt natürlich die Magie, die in Bibliotheken herrscht. Während das aber natürlich Magie im übertragenen Sinne ist, geht es in den Kurzgeschichten dieser Anthologie um echte. Mit 26 Beiträgen und 400 Seiten fällt diese Zusammenstellung relativ umfangreich aus. Eine Besonderheit hebt diese allerdings aus der Vielzahl anderer Anthologien heraus: Bei 3 der 26 Geschichten handelt es sich um Bildgeschichten, praktisch Comics ohne Text. (Diese sind in der Liste mit einem * gekennzeichnet.) Jede der 23 Textgeschichten wird von einem Titelbild eingeleitet, dass jeweils ein Buch auf einem Lesepult darstellt, wobei die Umgebung an die jeweilige Story angepasst ist. Bei den einzelnen Geschichten handelt es sich um Fantasy, teils Urban Fantasy, wobei auch leichte Anklänge an Horror und Mystery und sogar Steampunk zu erkennen sind.
Der Bogen der Protagonisten reicht von einer antiken Gelehrten über einen mittelalterlichen Mönch bis zu Studenten aktueller Zeiten, vom Zauberlehrling über eine unsterbliche Bibliothekarin bis zum alternden Gelehrten, der sein Wissen in Sicherheit bringen möchte. Da fliegt eine Bibliothek in einem Zeppelin um die Welt, um neue Bücher zu suchen, in einer fast vergessenen Bibliothek muss nach der Lösung für sich ins Nichts auflösende Landschaften gesucht werden, oder Bücherwürmer brauchen Futter. Fast alle Geschichten finden neue Aspekte, um das Thema aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Da fällt es schwer, einzelne herauszugreifen, um sich ihnen separat zu widmen, zumal es eigentlich keine gibt, die in besonderem Maße aus den anderen herausstechen – weder in negativer noch in positiver Hinsicht. Das Gesamtniveau liegt allerdings hoch. Zumindest was die Textgeschichten betrifft. Bei den textlosen Bildgeschichten fällt es mir dagegen teilweise schwer, die Aussage zu erkennen.
Die Vielzahl der Blickwinkel macht den Reiz dieser Kurzgeschichtensammlung über magische Bibliotheken aus.

Fazit:
In dieser Anthologie dürfte sich für jeden bibliophilen Fantasy-Fan das Passende finden.
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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