Kinder des Windes

Björn Springorum
Kinder des Windes

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Im Banne des Mistrals

Klappentext:
Der Wind flüstert Lola Geheimnisse zu, sie kann sich beinahe lautlos bewegen und wenn sie wütend ist, spürt sie in sich eine Kraft, die ihr Angst macht. Warum ist sie so anders? Pablo kennt die Antwort, denn die beiden teilen ein Schicksal. Sie sind Kinder des Windes und damit in großer Gefahr!

Rezension:
Die 12-jährige Lola lebt in Tarifa, der südlichsten Stadt Europas. Bei klarem Wetter kann man am Horizont Afrika erkennen, doch da war sie noch nie. Wegen ein paar mysteriöser Vorfälle ist sie eine Außenseiterin, die ihre Freizeit am liebsten beim alten Fischer Santiago verbringt. Doch plötzlich hat Lola das Gefühl, verfolgt zu werden. Dann klettert eines Nachts auch noch ein fremder Junge in ihr Zimmer, der erstaunlich viel über sie weiß. Sie soll – genau wie dieser Pablo selbst – ein Kind des Windes sein. Und als solches magische Fähigkeiten haben. Die Kinder des Windes müssen sich laut Pablo zusammentun, um die Welt vorm Amok laufenden Mistral zu beschützen.
Urban-Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Helden sind nicht selten. Dass diese Helden völlig unerwartet über ihre besondere Abstammung und damit einhergehende besondere Fähigkeiten erfahren, auch nicht. Das ist in diesem Genre schon fast normal. Wie schon oft bewiesen, kann dieses Grundschema aber immer wieder bestens funktionierende Geschichten hervorbringen. Auch Björn Springorum bedient sich dieser Ausgangslage, um seine junge Protagonistin für die Rettung der Welt ins Abenteuer zu schicken.
Dieses Abenteuer funktioniert auch und kann seine Leser in seinen Bann ziehen. Auch solche Leser, die deutlich älter als die Protagonistin sind, werden dabei gut unterhalten. Einen Schwerpunkt legt der Autor dabei auf Lolas (bisherigen) Außenseiterstatus und dessen Gründe. Gewisse Schwächen zeigt das Buch dagegen bei den der Handlung zugrundeliegenden Hintergrundinformationen. Was für ein Wind der Mistral ist, dürfte beispielsweise besonders Lesern im Alter der Protagonistin kaum bekannt sein. Leider fließen solche Informationen auch nicht beziehungsweise nur sehr oberflächlich in den Text ein. Die Winde und Windsysteme bilden zwar die Grundlage der Handlung, werden aber kaum erklärt. Hier wird zweifellos Potenzial verschenkt.
Das Ende des Buches und offen bleibende Fragen deuten auf eine geplante Fortsetzung hin. Konkrete Informationen dazu konnte ich allerdings nicht finden. Meine positive Bewertung beruht allerdings darauf, dass es diese Fortsetzung geben wird, die dann die offenen Fragen befriedigend beantwortet. Ohne eine solche würde die Geschichte einen unabgeschlossenen und damit unbefriedigenden Eindruck hinterlassen, was eine 5-Sterne-Bewertung nicht rechtfertigen würde. Ich zumindest würde Lolas Abenteuer sehr gerne weiterverfolgen.
Der Autor erzählt das Abenteuer aus Lolas Sich in der 1. Person. Am Schreibstil gibt es dabei nichts zu kritisieren. Er ist sehr flüssig zu lesen und mitreißend.

Fazit:
Ein sehr interessantes Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer, das trotz allem zusätzliches Potenzial verschenkt.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Geister-Detektiv Mark Tate – 2 – 5 Romane in einem Band

W. A. Hary
Geister-Detektiv Mark Tate – 2 – 5 Romane in einem Band

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Voodoo, Roboter und Kali-Jünger

Klappentext:
Dieses Buch enthält folgende Mark Tate Romane:
W.A.Hary: Mark Tate und die Voodoo-Hexte
W.A.Hary: Mark Tate und das Erbe des Grauens
W.A.Hary: Der Druden-Chirurg
W.A.Hary: Trau keinem Geist um Mitternacht
W.A.Hary: Hexagramm gefällig?
Mark Tate ist der Geister-Detektiv. Mit seinem magischen Amulett, dem Schavall, nimmt er es mit den Mächten der Finsternis auf und folgt ihnen in andere Welten und wenn es sein muss, bis in die Hölle. Ihm zur Seite steht May Harris, die weiße Hexe.

Rezension:
Als Privatdetektiv, der sich auf übernatürliche Bedrohungen spezialisiert hat, lebt Mark Tate nicht ungefährlich. Wenn er engagiert wird, bekommt er es stets mit gefährlichen Gegnern zu tun, denen mit normalen Waffen kaum zu begegnen ist. Und sein Ruf ist nicht ungefährlich, die dunklen Kräfte suchen nach ihm.
Dass alten Heftroman-Reihen im eBook-Zeitalter ein 2. Leben eingehaucht wird, ist eine mittlerweile schon weit verbreitete Vorgehensweise. Teilweise kommen auf diesem Weg wirklich lesenswerte Werke bei einer neuen Leserschaft zu neuem Ruhm. W. A. Harys Reihe um den „Geister-Detektiv Mark Tate“, die in der eBook-Inkarnation gleich als Sammelbände zu je 5 Geschichten daher kommt, fehlt allerdings leider die nötige Substanz, um überzeugen zu können. Zumindest die in diesem Band versammelten Bände sind auch sehr unterschiedlich, sodass die Reihe für mich nicht wie aus einem Guss wirkt. Hier ist es Magie, dort ein verrückter Wissenschaftler, der menschliche Bewusstseins in Roboter transferieren will, dann wieder eine Entführung in eine andere Dimension oder ein wieder auflebender Kali-Kult. Komischerweise kann der „Schavall“ des Protagonisten bei alldem helfen – wenn er denn gerade will. Bei gleich 3 der 5 Geschichten tritt der Titelheld eigentlich nur in einer Nebenrolle in Erscheinung. Über die jeweils größten Teile der Handlung wird dort von der entsprechenden Bedrohung erzählt, bevor der eigentliche Protagonist überhaupt darin involviert wird – und natürlich relativ schnell helfen kann.
Auch sprachlich kann der Autor nicht überzeugen. Überwiegend bedient er sich einer Abfolge kurzer Sätze. Während die Szenen, in denen der Protagonist anwesend ist, aus dessen Ich-Perspektive erzählt werden, bekommt der Leser alle anderen aus Beobachtersicht dargeboten.

Fazit:
Einzig die letzte Story „Hexagramm gefällig?“ kann in diesem Sammelband halbwegs überzeugen.

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Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

Andreas Suchanek
Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Dämon

Klappentext:
Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern.
Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch des Dämons scheint sich zu erfüllen, die Intrige ging auf.
Ist ein zweites Regnum noch aufzuhalten? Nic und Liz setzen alles daran, unter schwierigsten Bedingungen gegen ihre Feinde zu bestehen. Da erfährt Nic eine grauenvolle Wahrheit und das Schicksal schlägt erneut zu.

Rezension:
Die Flucht durch den schwarzen Spiegel ist geglückt. Allerdings fehlt Matt. Wie konnte er während der gemeinsamen Passage verlorengehen? Nic und Liz rätseln, wie sie ihn und Jane wiederfinden können. Doch auch Matt steht vor einem Rätsel. Auch er tritt aus dem Spiegel, kann jedoch keinen seiner Freunde entdecken, obwohl er am erwarteten Ziel gelandet zu sein scheint. Stattdessen taucht ein unbekannter Mann auf. Und der erzählt etwas vom Jahr 1744.
Im Gegensatz zu seinen anderen, potenziell unendlichen Reihen hat Andreas Suchanek seine Urban-Fantasy-Geschichte „Die 12 Häuser der Magie“ von vornherein auf 3 Bände festgelegt. Somit befinden wir uns in der Mitte der Handlung. Die mittleren Teile von Trilogien stehen bekanntlich oft im Ruf, etwas durchzuhängen. Den Vorwurf kann man diesem Band aber definitiv nicht machen. Sowohl den Leser als auch den Protagonisten, den jungen Magier Nic(holas) Ashton, erwarten reichlich Abenteuer und überraschende – oder sollte ich besser „schockierende“ schreiben? – Enthüllungen. Der Autor beweist erneut sein Talent, alles, was man als gesichert annimmt, wiederholt auf den Kopf zu stellen.
Dass der Autor ein besonderes Talent für Spannungsaufbau hat, dürfte allen Lesern seiner Geschichten oder auch meiner Rezensionen zu diesen reichlich bekannt sein. Wie seine anderen Reihen lebt auch diese von unzähligen Mini-Cliffhangern. Immer, wenn eine Handlung einem Höhepunkt entgegenstrebt, wechselt mit einem Kapitelwechsel der Schauplatz. Auf die Fortsetzung der Teilhandlung ‚darf‘ der Leser dann mindestens bis zum nächsten Kapitel, oft aber auch 5 oder mehr Kapitel warten. Man könnte das glatt als „versuchanekten Spannungsaufbau“ bezeichnen. Und am Ende – soviel sei verraten – wartet ein noch schlimmerer Cliffhanger als bei Band 1 auf den Leser. Dass man Band 3 dann natürlich sehnlichst erwartet, muss wohl kaum betont werden.
PS: Wer die Ur-Version meiner Rezension zu Band 1 gelesen hat, ist vielleicht etwas irritiert. Dort hatte ich Nic und Matt verwechselt und diesen Fehler erst nachträglich korrigiert.

Fazit:
Wie gewohnt schafft es Andreas Suchanek auch hier wieder, am Ende alle geschockt zurückzulassen.

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Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

Dominik A. Meier
Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Schichten des Würfels

Klappentext:
Du bist kein Mensch mehr, Alva. Du bist eine Bestie, ein Tier. Eine Sklavin im goldenen Käfig. Und du wirst kämpfen oder sterben.
Im Schleier gibt es keine Freiheit. Er ist eine Welt jenseits der Erde, ein Ort, der keinen Regeln zu folgen scheint und doch voller Grenzen und Zwänge ist. Doch für Alva ist er nur ein gewaltiges, zeitloses Gefängnis. Fortgerissen von allem, was sie kennt und liebt, findet sie sich plötzlich in der fremdartigen Gestalt einer Bestie wieder. Man stellt sie vor die Wahl: Entweder sie fügt sich ihrem Schicksal als Bestienkämpferin und tritt in den Arenen des gewaltigen Cubes gegen andere Bestien an – oder aber sie erwartet ein Schicksal schlimmer als der Tod. Doch bald schon erkennt Alva, dass die Arenen, der Cube und selbst der Schleier nur Teil eines Geheimnisses sind, in dessen finsterer Mitte allein sie steht.
Insomnia: Das Herz der Bestie. Ein Cyberpunk-Abenteuer.

Rezension:
Alva arbeitet in einer Bar. Nach einer Nacht, in der eine Freundin und Kollegin bei ihr übernachtete, wachen beide in einer vollkommen fremden Umgebung in Reptilienkörpern auf. Eine kurz darauf eintreffende Streife findet das jedoch gar nicht verwunderlich. Lediglich dass beide ihren vollen menschlichen Intellekt behalten haben, scheint außergewöhnlich zu sein. Alva und ihre Freundin werden erpresst, fortan als Bestienkämpferinnen bei einer Art Gladiatorenkämpfen anzutreten. Eine Rückkehr zur Erde scheint unmöglich zu sein.
Dominik A. Meiers Urban-Fantasy-Mehrteiler hebt sich deutlich von anderen Weltenreise-Stories ab. Das zeigt sich schon daran, dass die Protagonistin den Wechsel in eine andere Welt überhaupt nicht bewusst erlebt, sondern nur als vollzogen registrieren kann. Auch die mit diesem Weltenwechsel einhergehenden körperlichen Veränderungen sind in derartigen Geschichten eher die Ausnahme. Die Welt des Cube, in der sie sich wiederfindet, weist stark an SciFi, stärker noch an Dystopien erinnernde Elemente auf. Allerdings ist diese Welt genau wie deren Hintergründe sehr abstrakt, was dem Leser das Zurechtfinden erheblich erschwert. Leider bleiben selbst grundlegende Fragen im vorliegenden 1. Band gänzlich unbeantwortet, sodass diese Welt einem auch nach Beendigung dieses Bandes noch weitgehend unverständlich bleibt.
Der Erzählstil des Beobachters, aus dessen Perspektive der Autor seine Geschichte erzählt, wirkt recht nüchtern, beinahe berichtsmäßig. Auch das könnte dazu beigetragen haben, dass mich das Buch trotz der ungewöhnlichen Handlung nicht wirklich gefangennehmen konnte. Alles in allem spricht dieses Cyberpunk-Abenteuer, wie der Autor seine Geschichte selbst bezeichnet, mit seiner sehr ungewöhnlichen Story vorzugsweise experimentierfreudige Leser an.

Fazit:
Diese Weltenreise-Fantasy geht recht ungewöhnliche Wege, was es dem Leser nicht leicht macht, in seine persönliche Komfortzone zu finden.

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Schatten über Whitechapel

Sandra Binder
Schatten über Whitechapel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Angry Jack

Klappentext:
Du kannst nicht vor deiner dunklen Vergangenheit fliehen …
Der spannende neue Roman für Fans von Ben Aaronovitch
1888 versetzte ein unbekannter Serienmörder das Londoner East End in Angst und Schrecken – heute setzt er sein grausiges Werk fort.
Während der Mord an einer Prostituierten die Polizei vor ein Rätsel stellt, erkennt Privatdetektivin Maxine Atwood in der abscheulichen Tat die Handschrift eines alten Bekannten: Jack the Ripper. Die in die Menschenwelt verbannte Gefallene hofft zunächst auf einen Zufall, …

Rezension:
Als die Presse von einer bestialisch ermordeten Prostituierten berichtet, kommen Maxine sofort Erinnerungen an Jack the Ripper. Damals konnte sie ihn nicht stoppen. Diesmal will sie ihre Fehler von 1888 nicht wiederholen. Ihr Problem besteht allerdings nicht zuletzt darin, dass ihre menschlichen Bekannten nicht erfahren dürfen, dass sie damals schon lebte. Max ist nämlich ein verbannter Engel. Und dass der Ripper nach so langer Zeit wieder aktiv wird, lässt nur einen Schluss zu: Es kann sich nur entweder um einen Artgenosse von ihr oder einen Dämonen handeln.
Sandra Binder verbindet in ihrem Buch Urban Fantasy mit dem bekannten viktorianischen Kriminalfall. Letzterer wurde literarisch schon in unzähligen Varianten aufbereitet, und auch die Einbeziehung von Fantasy-Elementen ist nicht neu. Wenn man die Widersprüche des realen Falls bedenkt, bieten sich solche Elemente für eine literarische Aufarbeitung allerdings auch fast schon an. Als Einstieg in die Handlung beginnt die Autorin mit der Verbannung der Protagonistin wegen einer fingierten Anklage aus der Oberwelt auf die Erde. Die Haupthandlung ist dann im London aktueller Zeiten angesiedelt, wobei immer wieder Erinnerungen an die viktorianische Zeit einfließen. Die Zusammenhänge von Maxʼ Verbannung sowie von Menschen, Engeln und Dämonen werden dem Leser erst mit relativ weit fortgeschrittener Handlung erkennbar. Die Gut-Böse-Verteilung ist in dieser Geschichte dabei eher atypisch angelegt. Engel kommen normalerweise nur auf diese Welt, wenn sie wegen eines schweren Vergehens verbannt wurden, Dämonen dagegen meist, weil sie der ungemütlichen Unterwelt entfliehen und hier ein friedliches Dasein führen wollen.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form ihrer Protagonistin. Manches kommt dem Leser zunächst schwer verständlich vor, weil die Zusammenhänge erst viel später ersichtlich werden. Gegen Ende des Buches setzt sich das Puzzle dann aber richtig zusammen, und es bleiben keine Logiklücken zurück.
… bis auf diese: Wie schafft es die Protagonistin über 140 Jahre lang in einem geographisch eng umgrenzten Gebiet zu leben, ohne dass jemandem auffällt, dass sie nicht zu altern scheint? Darauf bleibt und die Autorin leider eine Antwort schuldig.

Fazit:
Jack the Ripper zwischen Engeln und Dämonen – eine interessante Variante des historischen Kriminalfalls.

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Silberblut – 3 – Das Lied der Entseelten

Robyn Lumen
Silberblut – 3 – Das Lied der Entseelten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das singende Wellness-Hotel

Klappentext:
Überlasse deine Kaffeemaschine niemals koffeinsüchtigen Elfen.
Das kann bei dir zu gesundheitlichen Schäden führen.
Arjun hofft immer noch auf ein ganz normales Leben. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Nervige Aerileaner belagern seine Wohnung und lassen das Zusammenleben mit Gustav und Agnes erneut eskalieren.
Seine Flugangst beim Drachenreiten beunruhigt ihn mehr als die Führerscheinprüfung. Obendrein lastet ein Fluch auf ihm, der ihn beim Aussprechen eines falschen Wortes auf der Stelle töten würde.
Zu dem ganz alltäglichen Wahnsinn kommt hinzu, dass Arjun sich entscheiden muss, ob er einer hoch geschätzten Person entgegen aller Warnungen vertraut. Und damit das Wagnis eingeht, großes Unheil über Aerilea und die Menschheit zu bringen.
Die Urban-Fantasy-Reihe SILBERBLUT unterhält im Band Drei mit einer Mischung aus abenteuerlicher Handlung, feinem Humor und abgedrehter Fantastik.

Rezension:
Um die Vampire daran zu hindern, an das Silberblut zu gelangen, werden Arjun und Yuja von den Lichtjägern streng bewacht. Das ändert sich erst, als die Moriin, wie die Vampire korrekt heißen, ausgerottet sind. Denkt Tabienne, der Chef der Lichtjäger, zumindest. Doch dann taucht anscheinend doch noch ein Vampir auf. Und auch Arjuns Therapeutin C.S. ist wieder da! Aber die war doch tot! Sowohl Arjun als auch Yuja und Tabienne können das bezeugen. Ist sie der wiederaufgetauchte Vampir? Aber alles deutet darauf hin, dass C.S. wieder rein menschlich ist.
Auch Band 3 ihrer Urban-Fantasy-Reihe lässt Robyn Lumen wieder beinahe nahtlos an den Vorgänger („Die Magie der Todesengel“) anschließen. Dass der Protagonist Arjun noch längst nicht in ein gemütliches Leben zurückkehren kann, war wohl zu erwarten. Immerhin ist die „Silberblut“-Reihe ja auf 6 Bände angelegt. Längen, wie sie von mir bei Band 2 kritisiert wurden, sind diesmal nicht zu beobachten. Stattdessen vermutet der Protagonist hinter jedem Vorkommnis eine Intrige Tabiennes, um die von seinem Silberblut ausgehende Gefahr zu eliminieren. Aber natürlich ist auch jetzt wieder alles viel komplizierter, als er begreift. Der Autorin gelingt es, ihre Leser – nicht zuletzt durch die auf der Ich-Perspektive des Protagonisten beruhende Erzählweise – auf dem Erkenntnisstand Arjuns zu fokussieren. Trotzdem kommt beim Leser öfters der Verdacht auf, dass der Protagonist sich in den Informationen verirrt. … was sich meist als richtig herausstellt. Die für diese Reihe typische Situationskomik begegnet uns natürlich auch in diesem Band wieder.
Das ‚Personal‘ der Geschichte scheint mittlerweile weitgehend komplett zu sein, denn wirklich wichtige neue Charaktere kommen in Band 3 nicht hinzu. Dafür rückt Arjuns WG-Mitbewohner Gustav verstärkt in den Fokus – und zwar gänzlich anders, als es Leser der bisherigen Bände erwarten dürften. Arjuns angebliche Verrücktheit scheint dagegen weitgehend abgehandelt zu sein. Und muss ich wirklich noch erwähnen, dass die Autorin auch dieses Buch wieder mit einem fiesen Cliffhanger enden lässt?

Fazit:
Im Band 3 der „Silberblut“-Reihe bekommt der Protagonist in Sachen Verrücktheit starke Konkurrenz.

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Bilder aus Altbayern
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Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

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Geburt eines Neffen

Klappentext:
Jens Erinnerungen treten immer stärker zutage, was fatale Folgen hat. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, müssen Alex und Kevin aktiv werden.
Unterdessen finden die Reisenden mit dem Monolithen ein totes Splitterreich. Doch warum hat die Archivarin sie dorthin geführt?

Rezension:
Während alle weiterhin nach einer Lösung des Merlin-Problems suchen, ergeben sich neue Probleme. Kevin und Alex hoffen im Rahmen einer Zeitreise ins alte Venedig eine Lösung zu finden. In einem Splitterreich ergeben sich dagegen in ferner Vergangenheit Entwicklungen, die in die Gegenwart hineinreichen könnten.
Band 23 – der letzte vor dem Staffelfinale. Andreas Suchanek lässt es so kurz vor diesem in seiner Urban-Fantasy-Reihe überraschend unspektakulär zugehen. Das soll natürlich nicht heißen, dass es diesmal gemächlich zugeht. Neben den Ereignissen, die zur oben erwähnten Zeitreise führen, und den Erlebnissen auf dieser selbst nimmt in diesem Band das Geschehen in einem vergangenen Splitterreich viel Raum ein. Das Überraschende ist, dass dem Leser bis kurz vor Ende dieses Bandes verborgen bleibt, in welcher Hinsicht diese Nebenhandlung irgendeine Bedeutung für die Entwicklung des Haupthandlungsstranges haben könnte. Wie vom Autor gewohnt, ist die Antwort auf diese Frage eine echte Überraschung, die wohl niemand vorhersehen dürfte.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. So komplex wie das umfangreiche Handlungsgeflecht mittlerweile ist, stellt sich allerdings die Frage, wie der Autor dieses gigantische Knäuel an Charakteren und Nebenhandlungen im folgenden Finalband dieser Staffel vernünftig und für den Leser befriedigend entwirren will. Dass einzelne lose Fäden für die kommende Staffel offen bleiben, dürfte natürlich vorauszusetzen sein. Wie ein Band des üblichen Umfangs aber ausreichen soll, die Merlin-Handlung vernünftig zu einem Ende zu bringen, ist mir bisher ein Rätsel. Ich bin gespannt, ob Andreas Suchanek hierfür eine befriedigende Lösung findet.

Fazit:
Der Endspurt vor dem Staffelfinale – und trotzdem ist am Ende dieses Bandes alles noch offener als zuvor.

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Die Totenbändiger – 5 – Hinterhalt

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 5 – Hinterhalt

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Äquinoktium

Klappentext:
Was steckt wirklich hinter dem Verbrechen in der Wohnanlage der Elderly Flowers? Sky und Connor ermitteln und suchen dabei erneut Hilfe bei den Ghost Reapers. Doch ihre Ermittlungen sind alles andere als ungefährlich und was sie dabei herausfinden, legt einen grausamen Verdacht nahe …

Rezension:
Während die bei der Spuk Squad Tätigen der Familie Hunt noch über die Vorkommnisse in der Rentnerresidenz rätseln, bahnt sich schon neuer Ärger an. Diesmal bitten die Ghost Reapers sie um Hilfe. Und das ausgerechnet in der Nacht des Äquinoktiums.
Im mittlerweile 5. Band ihrer Fantasy-Reihe konzentriert sich Nadine Erdmann ganz auf die älteren Hunt-Geschwister. Nach den Erlebnissen in Band 4 („Feindschaften“) suchen die Protagonisten genau wie wir Leser nach Antworten. Die es in diesem Band auch gibt. Das Leben der jüngeren Familienmitglieder spielt dagegen diesmal nur eine Nebenrolle. Auch die Aktivitäten der ‚Organisation‘ bleiben handlungsmäßig auf Stand-by. Nachdem den Protagonisten eine (zumindest in meinen Augen) überraschende Erkenntnis kommt, was die Hintergründe der Ereignisse betrifft, lässt es sich die Autorin nicht nehmen, auch diesen Band wieder mit einem Cliffhanger zu beenden.
Stilistisch und vom grundlegenden Handlungsaufbau her bleibt die Autorin natürlich dem in dieser Reihe gewohnten Strukturen treu. Wer diese bis zu diesem Band verfolgt hat, wird ihr sicher auch weiterhin treu bleiben. Genug Fragen sind mit Sicherheit noch offen, um die Neugier wach zu halten.

Fazit:
Der Fokus dieser Fantasy-Reihe verschiebt sich gegenwärtig in Richtung der thematisierten Anschauungskonflikte.

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Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

Claudia Soylu
Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Hexen und Wasserdämonen

Klappentext:
Flammen – Rauch – Schmerz. Schreckliche Dinge, die Brea, einem 14 jährigen Mädchen, in ihren Träumen begegnen. Die Schmerzen erscheinen so echt und die Flüche nicht gerecht. Jede Nacht wacht sie schweißgebadet auf. Was hat es mit den Träumen auf sich? Als wäre sie nicht schon genug mit ihrer gehässigen Stiefmutter Euphrasia bestraft, die ihr das Leben zur Hölle macht. Brea entscheidet sich einen symbolischen Hilferuf auf Pergament niederzuschreiben. Sie schmeißt diesen in einen Quellteich und erweckt dadurch eine längst vergessene Legende, den Knucker, der in der Lage ist ein Zeitportal zu öffnen. Mit einer Antwort aus der Zukunft, hat sie allerdings nicht gerechnet. Die beiden Freundinnen Charmaine und Milli finden den Hilferuf aus dem Jahr 1429 und zweifeln daran, dass er echt ist. Erst nachdem sie sich sicher sind, dass der Brief wirklich aus dem Mittelalter stammt, setzen sie alles daran Brea vor einer Anklage als Hexe zu bewahren. Eine fantastische – mittelalterliche Geschichte

Rezension:
Dass ihre Eltern mit ihr und ihrem Zwillingsbruder von London ins kleine Hastings gezogen sind, passt Charmaine überhaupt nicht. Hier hat sie keine Freunde, und los ist schon gar nichts. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen Ausflug zu einem sagenumwobenen Teich unternimmt. Plötzlich fällt ihr ein Stück Papier vor die Füße. Das fühlt sich schon merkwürdig an. Langsam wird ihr klar, dass es sich um Pergament handelt. Der Brief darauf ist mit 1429 datiert. Wenn das Schreiben echt ist, wäre es also stolze 588 Jahre alt. Der Inhalt des Briefs ist sogar noch mysteriöser. Darin bittet ein – wie sie – 14-jähriges Mädchen um Hilfe. Den Namen des Mädchens hat Charmaine sogar erst kürzlich im Unterricht gehört – als den Namen einer 1430 verbrannten Hexe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich Charmaine immer sicherer, dass der Brief echt ist. Kann sie dieser Brea helfen?
Claudia Soylu erzählt ihr Urban-Fantasy-Abenteuer in 2 Zeitebenen. Welche von diesen die Haupthandlung darstellt, ist interpretierbar. Meiner Ansicht nach stellt potenziell der im Jahr 1429 angesiedelte Handlungsstrang um Brea das eigentliche Zentrum des Geschehens dar, während die Handlung um Charmaine im Jahr 2017 eher unterstützenden Charakter hat. Im Fokus der Geschichte stehen der Hexenwahn und die damit verbundenen Denunzierungen im Mittelalter. Im Zusammenhang mit ihren komplizierten Familienverhältnissen gerät die Protagonistin dieser Zeitebene, Brea, geradewegs in diese hinein. Nur die Ratschläge Charmaines, der Protagonistin des modernen Handlungsstrangs, können Brea über die Jahrhunderte hinweg helfen. Leider führen die auf Charmaines Tipps beruhenden Veränderungen auch zu Änderungen in der heutigen Zeit. Das führt zu einem komplizierten hin und her, um Breas Rettung und die Bewahrung von Charmaines gewohnter Umgebung unter einen Hut zu bekommen.
Das Buch bietet ein abgeschlossen wirkendes Ende, bei dem eigentlich nur der Verbleib der Stiefmutter unerwähnt bleibt. Erst die Erkenntnis, dass es sich nur um einen 1. Band handelt, macht dem Leser klar, dass die Geschichte doch noch nicht an ihrem Schluss angekommen ist.
Die Autorin bedient sich in beiden Zeitebenen der Ich-Perspektive ihrer jeweiligen Protagonistin. In beiden Fällen kann man den Emotionen der Mädchen gut folgen. Auch wenn Gefühle bei Charakteren dieses Alters natürlich nicht unerwähnt bleiben, gleitet die Handlung nie in Richtung Romantasy ab.
Diese überzeugende Jugend-Urban-Fantasy weckt definitiv die Lust auf die Fortsetzung(en).

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer zwischen den Jahrhunderten kommt bisher ohne menschliche Zeitreise aus.

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Bilder aus Altbayern

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Daywalker: Ritter der Nacht

Dirk Schmidthaus
Daywalker: Ritter der Nacht

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Das Geschlecht der von Falkenbergs

Klappentext:
Alexander Moss wurde von seinem Freund John nach Amerika eingeladen. Weshalb konnte er nicht erahnen. Dort findet er was er nie suchte, findet was er nicht erwartete und trifft auf einen alten Feind. Alexander ist kein gewöhnlicher Besucher aus Deutschland. Er ist ein Vampir. Aber kein gewöhnlicher, denn er ist ein Daywalker, ein Tagwandler, der zu einer besonderen Art der Vampire gehört. Wird Alexander bestehen können und seinen Feind besiegen?

Rezension:
Emily ist eine eher schüchterne 18-jährige, die in der High School kaum Freunde hat. Sie weiß nicht, wer ihre leiblichen Eltern sind, denn sie wurde als kleines Kind ausgesetzt. Als ihr Lehrer jedoch eines Tages einen jungen Mann aus Deutschland, Alexander, mit in die Klasse bringt, den er als seinen Neffen vorstellt, fühlt sie sich von diesem magisch angezogen. Und dem Mann ergeht es nicht anders. Beide merken sofort, dass sie etwas verbindet. Liebe ist es definitiv nicht. Eher ein Familiengeheimnis, von dem Emily nichts wissen kann.
Wenn Dirk Schmidthausʼ Urban Fantasy eines auszeichnet, ist es, dass es keine Romantasy ist. Die ‚Chemie‘ zwischen den beiden Protagonisten basiert auf etwas ganz anderem. Die dahinterstehende Idee ist durchaus interessant, wobei hier natürlich nicht zu viel verraten werden soll. Natürlich denkt jeder Fan des Genres beim Titel sofort an Vampire. Und dieser Gedanke ist definitiv nicht falsch. Aber das bestätigt ja schon der Klappentext.
Nachdem ich die Idee schon gelobt habe, kommt hier leider ein großes „aber“. Die literarische Umsetzung kann man nämlich nicht als gelungen bezeichnen. Das fängt schon damit an, dass der Autor wild durch die Zeitformen wechselt. Zudem wird die Geschichte fast schon im Telegrammstil erzählt. Alles geht viel zu schnell, und auf Nebenhandlungen wir komplett verzichtet. Dass wirkt einfach nicht rund. Gut ausgearbeitet könnte die Story sicher doppelt so viele Seiten füllen. Auch akzeptieren Alexander und Emily ihre unerwartete Verwandtschaft viel zu schnell.
Gründlich überarbeitet könnte aus dieser Idee sicher eine gute Urban Fantasy werden. Im aktuellen Zustand ist sie das leider nicht, da sie zu viele schriftstellerische Schwächen aufweist.

Fazit:
Idee hui, Umsetzung pfui – so kann man dieses kurze eBook wohl am treffendsten zusammenfassen.

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