Scarlett Taylor – 1 – Parapsychologin wider Willen

Stefanie Purle
Scarlett Taylor – 1 – Parapsychologin wider Willen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Nonne und der schwarze König

Klappentext:
Scarlett Schneider ist 27 Jahre alt, übergewichtig, arbeitslos, Single und pleite. Als sie denkt, es könnte nicht mehr schlimmer werden, verschwindet ihre Tante Elvira spurlos und teilt ihr lediglich per Email mit, dass Scarlett sich von nun an um ihre Kunden kümmern soll. Doch was Scarlett nicht ahnt: Elvira führt gar kein Reisebüro, sondern ist als Parapsychologin im Außendienst tätig. Scarlett, selbst eine Skeptikerin, die nur glaubt, was sie mit eigenen Augen sieht, übernimmt widerwillig ihren ersten Fall und beschließt, Elvira um jeden Preis wiederzufinden. Dabei findet sie sich schon bald in einer Welt wieder, in der Geister und Dämonen existieren, und auch in ihr selbst steckt mehr, als sie jemals zu glauben gewagt hätte.

Rezension:
Die arbeitslose Scarlett erhält von ihrer Tante eine eMail, in der sie ihr mitteilt, dass sie verschwunden ist und Scarlett ihr Reisebüro vorübergehend führen soll. Natürlich wundert sich die junge Frau darüber, wie ihre Tante ihr mitteilen kann, selbst verschwunden zu sein, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Am ‚Reisebüro‘ ihrer Tante angekommen, stellt sie aber überrascht fest, dass dieses nur eine Tarnung ist. In Wirklichkeit ist ihre Tante als Parapsychologin tätig. Bevor sich diese Überraschung bei Scarlett setzen kann, ruft auch schon eine Frau an und teilt ihr panisch mit, dass es bei ihr zuhause spukt. Obwohl Scarlett eigentlich überhaupt nicht an Geister und ähnliche Erscheinungen glaubt, macht sie sich ahnungslos auf den Weg.
Ein normaler Mensch stolpert unerwartet in eine magische Parallelwelt. So betrachtet ist Stefanie Purles Buch die typische Urban Fantasy schlechthin. Allerdings gibt es auch einige Punkte, die weniger typisch sind. Triff es in anderen Werken meist Jugendliche, ist die Protagonistin hier mit ihren 27 Jahren eindeutig erwachsen. Natürlich trifft sie – einmal eingeweiht – auch schnell auf andere (Mehr-oder-weniger-)Menschen, die sich mit der Materie auskennen.
Scarletts 1. Auftrag bildet dabei nicht den Schwerpunkt der Handlung dieses Bandes. Der liegt vielmehr auf ihrem Zurechtfinden in der ihr fremden Para-Welt. Letztere wird dem Leser spannend und in einem gut lesbaren Stil dargeboten. Genre-typische Clichés werden weitgehend gemieden. Lediglich auf die für viele weibliche Autoren anscheinend unverzichtbare Romantasy-Komponente hätte in meinen Augen durchaus verzichtet werden dürfen. Zur eigentlichen Handlung trägt diese wenig bei.
Alles in einem ist dieses Buch ein vielversprechender Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe, die der Genre-interessierte Leser im Auge behalten sollte. Die zugrundeliegenden Ideen bieten viel Potenzial für das weitere Geschehen.

Fazit:
Dieser interessante Einstieg in eine neue Urban-Fantasy-Welt wirkt gelungen. Lediglich die eingebaute Lovestory wäre durchaus entbehrlich.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Auserwählte

Alfred Bekker
Auserwählte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Erlebnisse in fremden Welten

Klappentext:
Zwei Fantasy All Age Abenteuer von ELBEN-Autor Alfred Bekker.
Sie sind auserwählt: Das Mädchen Anna, das in eine andere Welt gerät, wo die Magie herrscht und Einhörner auf den Weiden grasen. Die launische Tochter eines Zauberers bringt diese Welt in Gefahr, denn ihr Vater erfüllt ihr jeden Wunsch…
Und da ist der Junge Finn, der so gerne Comics zeichnet, in denen starke Helden gegen furchteinflößende Kreaturen kämpfen – aber eines Tages macht sich seine Geschichte selbstständig. Er hat anscheinend keine Macht mehr über die Welt, die er erschaffen hat und sein stärkster Held wird zu seinem unerbittlichen Gegner. Als ihn dann der Hilferuf des Feenmädchens Aylin erreicht, weiß er, dass nur er dies Welt retten kann. Zwei All Age Fantasy Abenteuer von ELBEN-Autor Alfred Bekker in einem Buch:
ANNA IM ZAUBERREICH
STADT DER HELDEN

Rezension:
Anna sieht im Spiegel unerwartet ein Gesicht, das ihrem zwar sehr ähnelt, aber doch nicht ihres ist. Als sie dann im Garten auch noch die Trolle Hack und Mack trifft, nehmen diese das Mädchen mit in ihre Welt. Dort trifft Anna auf ihre Doppelgängerin, eine verwöhnte Prinzessin. Wider Erwarten freunden sich die beiden Mädchen an – und stehen schon bald einer unerwarteten Gefahr gegenüber.
Finn zeichnet gerne Comics. Doch plötzlich entwickeln diese ein Eigenleben und verändern sich in eine Richtung, die Finns Planungen völlig widerspricht. Dann wendet sich eine der von ihm selbst erfundenen Figuren um Hilfe an ihren Erschaffer. Tim bleibt nichts anderes übrig, als in die Welt seines Comics zu wechseln, um dort für Ordnung zu sorgen.
In diesem Sammelband stellt Alfred Bekker 2 kurze Urban-Fantasy-Geschichten mit jungen Pprotagonisten, die ursprünglich eigenständig erschienen, zusammen. Auch wenn der Klappentext von All-Age-Abenteuern spricht, ist „Anna im Zauberreich“ doch sehr kindlich angelegt und wird erwachsene Leser sowohl inhaltlich als auch stilistisch eher weniger ansprechen.
Anders sieht das mit „Stadt der Helden“ aus. Obwohl der Protagonist Finn nur unwesentlich älter als Anna ist, wirkt diese Story vom ganzen Aufbau wie auch von Stil her erheblich erwachsener. Auch die in der Handlung verarbeiteten Thematiken sprechen eher etwas ältere Leser bis hin zu Erwachsenen an. Zumindest dieser Beitrag dürfte Freunde junger Fantasy überzeugen können.

Fazit:
Nur eine der beiden Geschichten kann man wirklich als All Age bezeichnen, die andere ist sehr kindlich angelegt.

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Im Zeichen des Lotus – 20 – Eine Familie?

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 20 – Eine Familie?

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Zurück zur Familie

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Endlich kehren sie zurück nach Cork, doch seit ihrer Abreise hat sich vieles verändert. Das große, weiträumige Gelände, auf dem die Silver nun wohnen, sollte Hoffnung ausstrahlen und einen Neubeginn verkünden, doch Nell fühlt sich schmerzlich an die Villa von Beryll erinnert. Immer wieder muss sie sich sagen, dass es anders wird – wenn sie es nur glauben könnte! Probleme sind vorprogrammiert, dahingehend macht sich die Prinzessin keine Illusionen. Und was soll sie nun mit Oz machen, der ihr immer näher kommt?
Die Rückkehr seiner Tochter bleibt Beryll nicht verborgen. Er hat sie erwartet, sehnsuchtsvoll und voller Ideen. Doch nicht er ist es, der Penelope einen Empfang bereiten wird, sondern Sean. Wie weit wird er gehen, um sich zu rächen? Und was soll Nell tun, immerhin ist er ihr bester Freund!

Rezension:
Nach den Abenteuern in London ist Penelope zurück im Hauptquartier der Silver. Das bleibt auch Beryll nicht verborgen, der wieder mehr Macht über ‚seine Tochter‘ erlangen will. Auch Sean legt es auf ein Zusammentreffen an. Doch auch unter den Silver gibt es teilweise Vorbehalte, Nell mit offenen Armen aufzunehmen. Selbst ihre Freunde tun sich schwer mit dem Wissen, wer sie wirklich ist.
War der letzte Band eher den Aufräumarbeiten gewidmet, konzentriert sich Valerie Loe diesmal auf die Neuaufstellung ihrer Prota- und Antagonisten. Während sich alte Feindschaften weiter verstärken, werden viele Freundschaften auf die Probe gestellt. Die Intentionen der kürzlich neu hinzugekommenen Solani-Geschwister werden ersichtlich, doch bleiben ihre Hintergründe weiterhin völlig im Dunkeln. Sowohl der Kampf gegen die Nim als auch die internen Schwierigkeiten der Silver dürften also in den kommenden Bänden eine zentrale Rolle einnehmen, wobei zu vermuten ist, dass auch der in diesem Band nicht thematisierte Handlungsstrang um die menschlichen Polizisten an Wichtigkeit zunimmt.
Fans der Reihe dürfte es auch weiterhin nicht langweilig werden. „Im Zeichen des Lotus“ beweist auch in der 4. Staffel, dass Urban Fantasy ganz ohne die ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Werwölfen, Vampiren oder Feen funktionieren kann.

Fazit:
Auch im mittlerweile schon 20. Band kann diese Urban-Fantasy-Reihe um ungewohnte Hauptdarsteller weiterhin fesseln.

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Der Schleier der Welt – 1

R. A. Prum, S. C. Kreuer
Der Schleier der Welt – 1

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

In den Schatten des Trossachs

Klappentext:
Vor drei Jahren ist Tina Wallace von einem Tag auf den anderen aus Edinburgh verschwunden. Seither hat niemand von ihr gehört. Schließlich beauftragt ein ehemaliger Schulfreund eine Privatdetektivin, um seine Jugendliebe wiederzufinden. Für Kyra Hare, die fragliche Detektivin, kommt dieser Auftrag wie gerufen. Sie ist frustriert von ihrem monotonen Job. Statt spannende Kriminalfälle, bearbeitet sie Vorwürfe der ehelichen Untreue. Froh über Abwechslung nimmt sie den Auftrag an Tina ausfindig zu machen, was jedoch schwerer ist, als angenommen. Angetrieben von Neugierde und dem Durst sich zu beweisen, sich endlich die Anerkennung zu verdienen, die sie schon lange ersehnt, stürzt sie sich in die Ermittlungen. An jeder Ecke findet Kyra weitere lose Enden. Jede Antwort wirft neue Fragen auf. Kryptische Warnungen und geradezu mystisch anmutende Hinweise deuten auf einmal auf Umstände hin, die rational nicht zu erklären sind. Denn Tina Wallace war Teil einer anderen Welt, fernab von dem, was Kyra je möglich gehalten hat. Tina Wallace war Teil einer Welt voller Magie, Götter, Werwölfen und Monstern und bald führt für Kyra kein Weg mehr zurück.

Rezension:
Eigentlich gefällt Kyra ihre Tätigkeit als Privatdetektivin. Leider werden ihr meist nur uninteressante Fälle anvertraut – und selbst davon so wenige, dass sie am Monatsende oft nicht weiß, wovon sie ihre Miete bezahlen soll. Als ein Klient zu ihr kommt und sie beauftragt, eine Jugendfreundin, die anscheinend spurlos von der Bildfläche verschwunden ist, ausfindig zu machen, ist sie deshalb einerseits froh, etwas zu verdienen, andererseits gelangweilt. Das verspricht, eine der üblichen, langweiligen Routineermittlungen zu werden. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass das Verschwinden dieser Tina wirklich mysteriös ist. Nicht nur, dass die Spuren verwirrend sind, versucht offensichtlich jemand, weitere Ermittlungen zu verhindern. Schließlich wird Kyra offen bedroht, ihre Nase nicht in diese Angelegenheit zu stecken. Und schon läuft alles komplett aus dem Ruder …
Schon der Untertitel auf dem Cover „Eine Fallstudie des Bundesamtes für magische Wesen aus Schottland zum EU-weiten und länderübergreifenden Werwolfmanagementplan“ verrät natürlich, wohinein die Protagonistin dieser Urban Fantasy gerät. Was dieses Buch jedoch nicht gleich zu Beginn verrät, ist, dass es sich um den Auftakt einer ganzen Reihe um die Privatdetektivin Kyra Hare handelt. So wundert es natürlich nicht, dass am Ende dieses Bandes längst nicht alle Fragen geklärt sind.
Die beiden Autoren (unbekannten Geschlechts) entrollen eine sehr interessante Urban-Fantasy-Welt, in der sie sich in diversen Punkten von den üblichen Werwolf-Clichés lösen. Beispielsweise können diese Werwölfe völlig unabhängig von Mond- und Sonnenstand nach Belieben zwischen ihren Erscheinungsformen wechseln. Für dieses Buch kann man bedenkenlos den Begriff ‚Pageturner‘ benutzen, denn die Handlung zieht den Leser so in ihren Bann, dass er kaum bemerkt, wie er Kapitel für Kapitel ohne Pause einfach immer weiterliest. Dabei wirken alle Ereignisse (im Rahmen der Handlung) schlüssig. Einzige Ausnahme stellt eine Situation kurz vor dem Ende dar, in der die Weichen für die zukünftige Handlung gestellt werden. Hier wirken manche ‚Gründe‘ doch etwas konstruiert.
Nach diesem gelungenen 1. Band darf man sehr auf Kyras weitere Erlebnisse in Schottlands einsamen Wäldern (und nicht ganz so einsamen Städten) gespannt sein.

Fazit:
Für Urban-Fantasy-Fans setzt dieser Reihenauftakt ein Achtungszeichen.

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Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Daniela Zörner, Michael Haag, Frank W. Werneburg, Yves Patak, Emilia Lynn Morgenstern, Paul M. Belt, Bjela Schwenk, C. Hennings, Veronika Bärenfänger, Anne K. Ramin

Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Heute präsentiere ich zur Abwechslung mal wieder etwas in eigener Sache. Unter dem Titel „Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren“ ist eine Sammlung phantastischer Kurzgeschichten, die ich gemeinsam mit 9 anderen Autoren verfasst und veröffentlicht habe, erschienen. Darinnen enthalten sind Beiträge aus fast allen Teilbereichen der Phantastik:

Wunschzauberfluch von Daniela Zörner
Am Ende des Tages von Yves Patak
Fabel von Bjela Schwenk
Loyalität hat keine Grenzen von Michael Haag
Rebecca von Frank W. Werneburg
Der kleine Liebesgott von Emilia Lynn Morgenstern
Neues aus Nian von Paul M. Belt
Unjo von Veronika Bärenfänger
Der Pakt von Anne K. Ramin
Alpentraum von C. Hennings

Geträumte Welten locken, verführen …
Aber Vorsicht! Nichts ist so harmlos, wie es scheint. Ob im Schattenreich oder in der Götterwelt, in Manhattan oder im Wald – hinter Schein und Wahrheit klafft der Abgrund des Ungewissen.

Was verschlägt eine Elbe nach Berlin? Welche Macht obsiegt über kaltblütige Gier? Wann ist ein Herz stärker als magisches Feuer? Was treiben Werwölfe tatsächlich unter uns? Wer erliegt dem Feenzauber? Wie lebt das kleine Volk von Nian? Warum verzweifelt ein magisches Wesen? An welchem Ort glüht Götterliebe maßlos? Wie nett muss ein Drache zum Schmetterling sein? Führen Zaubertricks einen Fluch herbei?

Na, Lust bekommen, geträumte Welten zu besuchen?
„Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren“ gibt es überall, wo es eBooks gibt, z.B. bei
Amazon
Weltbild
Hugendubel
und vielen anderen eBook-Dealern deines Vertrauens.

 

Tim und Sarah im Zauberbann

Lilyane Barley
Tim und Sarah im Zauberbann

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Geschenkte Flügel

Klappentext:
Magie · Fantastische Wesen · Anderswelt
Tim und Sarah sind seit ihrer Geburt durch einen magischen Zauber verbunden.
Als die elfjährige Sarah eines Tages auf geheimnisvolle Weise verschwindet und Tim sich auf die Suche nach ihr macht, beginnen für die beiden aufregende Abenteuer in einer verborgenen Welt.
Die Kinder geraten in den Bann einer heimtückischen Fee und in die Fänge eines bösen Hexenmeisters und sie müssen sich dabei mit den Machenschaften anderer außergewöhnlicher Wesen auseinandersetzen.
Werden sie all diese Herausforderungen bestehen können?
Ihr Mut, ihre unzertrennliche Freundschaft und das Gute stehen Tim und Sarah zur Seite.
Ein Wichtel verrät ein magisches Geheimnis, das im Buch versteckt ist.

Rezension:
Die Umstände von Sarahs Geburt waren außergewöhnlich. Sie weiß davon aus Erzählungen, genau wie sie weiß, dass im selben Krankenhaus exakt gleichzeitig mit ihr ein Junge geboren wurde. An ihre Heimatstadt hat sie jedoch kaum Erinnerungen, denn ihre Eltern zogen von dort weg, als sie noch ganz klein war. Als ihre Eltern tödlich verunglücken, nimmt die Schwester ihres Vaters, die sie zuvor überhaupt nicht kannte, die 11-jährige Sarah auf. Während sich Sarah mit ihrer Cousine überhaupt nicht versteht, freundet sie sich mit einem Jungen an. Wie sich herausstellt, ist dieser Tim genau der Junge, der damals gleichzeitig mit ihr auf die Welt gekommen war. Doch als Sarah nicht widerstehen kann, den unheimlichen Wald, den alle Bewohner der Stadt meiden, zu betreten, verändert sich alles.
Lilyane Barleys Buch bewegt sich gleich auf mehreren Grenzen. Zum einen ist das die Grenze zwischen Urban Fantasy und Märchen, zum anderen zwischen Kinder- und Jugendbuch. Ist die Handlung zu Beginn noch eindeutig Urban Fantasy, tendiert sie, nachdem Sarah im Wald ‚verschwindet‘, deutlich ins Märchenhafte. An dieser Stelle erfolgt auch zeitlich ein Bruch, denn die Handlung springt an dieser Stelle vom Sommer direkt in das nächste Jahr. Vor diesem Sprung liegt der Schwerpunkt auf Sarah und ihrer beginnenden Freundschaft mit Tim, während danach das magische Element handlungsbestimmend ist. Auf den Leser wirkt es fast, als lese er verschiedene Bücher, denn es fällt schwer, beide Teile als Ganzes zu betrachten. Eigenartigerweise ist es gerade der vordere Teil, der als Jugendbuch wirkt, während der im nächsten Jahr handelnde märchenhafte Teil mit den mittlerweile 12-jährigen Protagonisten eher als Kinderbuch daherkommt.
Trotz dieses mehrfachen Bruchs kann dieses Buch durchaus gefallen, wobei dem etwas älteren Leser manches im hinteren Teil vielleicht etwas übertrieben vorkommen könnte. Wer jedoch bereit ist, sich auf die märchenartigen Elemente einzulassen, wird wohl nicht enttäuscht sein.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Märchen setzt auf gleich mehrere Brüche während der Handlung.

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Sasquatch

Rainer Krämer
Sasquatch

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zu Gast beim alten Indianer

Klappentext:
In der Wildnis kannst du nie wissen, was dich erwartet …
Der Vertreter Richard Anderson hatte heute keinen guten Tag. Zu allem Überfluss baut er in den Rocky Mountains einen Unfall. In der einsamen Gegend ist weit und breit keine Hilfe in Sicht. So macht er sich zu Fuß auf den Weg in ein Abenteuer, das unerwartete Begegnungen zur Folge hat. Dabei taucht er in eine Welt ein, die schon längst untergegangen zu sein schien.

Rezension:
Eine verlassene Ecke der Rocky Mountains, eine noch verlassenere Passstraße – und ausgerechnet hier ein Unfall. Viel ungünstiger hätte es für Richard nicht laufen können. Als er wieder erwacht, ist weit und breit kein Helfer in Sicht. Zum Glück trifft er dann auf einen alten Indianer, in dessen Hütte er übernachten darf. Nachdem während der Nacht ein eigenartiger ‚Besucher‘ die Hütte umrundete, beschließt Richard am Morgen spontan, dem Indianer beim Folgen der Fährte zu begleiten.
Teilweise fühlen sich die Kurzgeschichten aus der booksnacks-Reihe etwas ‚unvollständig‘ an. Doch das trifft auf „Sasquatch“ von Rainer Krämer nicht zu. Trotz der wenigen Seiten bekommt der Leser hier eine komplette Story geliefert, die jeden Urban-Fantasy- und Mystery-Freund überzeugen dürfte. Auf wen der Protagonist trifft, verrät ja schon der Titel. Dieser ‚Titelheld‘, hierzulande wohl besser unter der Bezeichnung Bigfoot bekannt, hat aber nur einen kleinen Auftritt. Und das Ende macht die Geschichte noch mysteriöser …
Dieses kurze eBook beweist, dass auch derart kurze Geschichten funktionieren können.

Fazit:
Urban Fantasy meets Mystery. Der Titelheld spielt hier nur eine Nebenrolle.

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INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke

Marianne Labisch (Hrsg.)
INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke

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Vom Bild zur Geschichte

Klappentext:
Die häufigste Frage, die Leser Autoren stellen, ist: Wo bekommen Sie Ihre Ideen her?
Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, weil Ideen sich immer wieder neue Wege suchen. In diesem Bildband ist die Antwort ganz einfach: Inspiriert wurden die Autoren durch Bilder von Andreas Schwietzke.
Diese Bilder erzählen Geschichten.
Die Frage ist: Sind die Geschichten des Malers identisch mit denen der Autoren?
Überzeugen Sie sich selbst, wie vielfältig die Antworten ausfallen. Eine Sammlung aus SF, Fantasy und Horror ist entstanden, die überaus anspruchsvoll und abwechslungsreich ist.
Lesen Sie, wie Enzo Asui, Gabriele Behrend, Frederic Brake, Mary Ann Dark, Sascha Dinse, Anna Exel, Bettina Ferbus, D. J. Franzen, Anke Höhl-Kayser, Daniel Huster, Simone Komosinski, Axel Kruse, Christian Künne, Ellen Norten, Susann Obando Amendt, Paul Sanker, Regina Schleheck, Michael Schmidt, Achim Stößer, Tetiana Trofusho, Vincent Voss, Arndt Waßmann und Felix Woitkowski die visuellen Inspirationen des Bildkünstlers in Texterlebnisse umsetzen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Anke Höhl-Kayser: Der zerbrochene Mond
Daniel Huster: Der Weltraumstaubsauger
Ellen Norten: Der Kran
Gabriele Behrend: Der Smaragdwald
Tetiana Trofusha: Coming Home
Michael Schmidt: Holy Pot
Simone Komosinski: Das Gefäß
D. J. Franzen: Der Rainman
Arndt Waßmann: Planet der Träume
Axel Kruse: Die Biene
Regina Schleheck: Ein Audi
Mary Ann Dark: Bange Seelen
Christian Künne: Immernacht
Bettina Ferbus: Durch sieben Tore musst du gehen
Enzo Asui: Vom Distler und von Wiesenfliegen
Paul Sanker: Ob und wann
Frederik Brake: El Viaje
Vincent Voss: Second Life
Susann Obando Ahmendt: Das Geheimnis der verschwundenen Quellen
Achim Stößer: Vitalfunktionsangleichung oder Der Duft der Durian
Anna Exel: The Lost Island: Das verlorene Eiland
Felix Woitkowski: Anhörung in der Sache Herr Arthur Turkur
Sascha Dinse: Alioth
Diese Anthologie ist ungewöhnlich. Hier gibt es kein vorgegebenes Thema, zu dem die beteiligten Autoren Kurzgeschichten abliefern mussten. Stattdessen bilden Bilder des Künstlers Andreas Schwietzke, von denen sich die Autoren eines auswählen und eine dazu passende Geschichte verfassen konnten, die Grundlage. Das ist auch der Grund, weshalb diese Kurzgeschichtensammlung in einem eher an Bildbände erinnernden Format erscheint, denn die Bilder werden selbstverständlich der jeweiligen Story beigestellt. Auch wenn alle Beiträge in den Bereich der Phantastik gehören, fallen sie sehr unterschiedlich aus. Aber das ist man von Anthologien natürlich gewohnt.
Da es natürlich zu weit führen würde, auf alle 23 Kurzgeschichten einzeln einzugehen, sollen hier zuerst meine persönlichen Highlights (in der Reihenfolge des Abdrucks) Erwähnung finden:
Mit „Holy Pot“ präsentiert Michael Schmidt eine SciFi-Krimi-Komödie, in der eine ‚freischaffende Agentin‘ ein besonderes ‚Heiligtum‘ beschaffen soll. Diese Story konnte mich sowohl inhaltlich als auch stilistisch überzeugen.
Susann Obando Ahmendts „Das Geheimnis der verschwundenen Quellen“ führt den Leser in eine dystopische Fantasywelt, in der alle Quellen versiegt sind. Gegen den Widerstand des Anführers ihrer Gemeinschaft macht sich die junge Heldin auf den Weg, Wasser zu finden. Auch dieses Fantasy-Abenteuer finde ich sehr gelungen.
In „Anhörung in der Sache Herr Arthur Turkur“ gibt Felix Woitkowski die im Titel genannte Anhörung wieder. In Spalten werden nebeneinander die Argumente beider Seiten zur beziehungsweise gegen die Anerkennung eines durch Schrumpfung schließlich verschwundenen Mannes als Lebewesen dargestellt. Die gelungene Idee leitet leider etwas unter der doch recht unübersichtlichen Präsentation.
Auch „Das Gefäß“, „Planet der Träume“, „Der Rainman“, „Ob und wann“ und „The Lost Island: Das verlorene Eiland“ können gefallen, jedoch fehlt mir bei den 3 Letztgenannten eine richtige Aufklärung am Ende.
Allerdings gibt es auch mir negativ aufgefallene Geschichten. Bei „Immernacht“ und „Vitalfunktionsangleichung oder Der Duft der Durian“ habe ich jeweils deutlich vor dem Ende aufgegeben, weil mich diese beiden Beiträge überhaupt nicht überzeugen konnten.
Von den genannten beiden Ausnahmen abgesehen, konnten mich alle Beiträge gut unterhalten. Auch die Bilder, deren Inhalt von den meisten Autoren gut in den Geschichten umgesetzt wurde, lohnen durchaus einen intensiveren Blick.

Fazit:
Diese außergewöhnliche Phatastik-Anthologie versammelt Textadaptionen zu phantastischen Bildern.

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Der Zombie, das Einhorn und ich

Michaela Harich
Der Zombie, das Einhorn und ich

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Fleischreserven

Klappentext:
Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Rezension:
Als Marks Schwester sich kurz vor ihrem Tod wünscht, ein Einhorn zu sehen, beschließt der Genetiker kurzerhand, einfach welche zu züchten. Er ahnt nicht, was er damit lostritt. Einhörner sind begehrt, und so wird er bald zum steinreichen Geschäftsmann. Dumm nur, dass ihn eines seiner frühen Testobjekte beißt und damit ungeahnte Nebenwirkungen hervorruft.
Sowohl die kurze Inhaltsangabe als auch der Klappentext verraten natürlich schon, dass es in Michaela Harichs Buch reichlich skurril zugeht. Das macht es dem Leser nicht gerade einfacher, es einzuschätzen. Es beginnt schon damit, dass „Der Zombie, das Einhorn und ich“ in keines der gebräuchlichen Genres passt. Urban Fantasy? Die Einhörner sind hier gentechnisch gezüchtete Tiere und keine Fantasy-Gestalten. Zombies kann man allerdings durchaus in die Fantasy einreihen. SciFi? Könnte auch ansatzweise passen, denn die beschriebenen ‚Züchtungen‘ überschreiten das derzeit real Vorstellbare erheblich. Humor? Eindeutig ja. Den kann man diesem Buch definitiv nicht absprechen. Krimi? Da es nicht natürliche Todesfälle gibt, passt das wohl auch zumindest etwas. Erotik? Wenn man erotische Persiflagen hierzu rechnet, trifft es erhebliche Teile der Handlung einwandfrei.
Und dann kommt natürlich die Frage, ob einen diese verrückte Mischung überzeugen kann. … welche nicht ganz einfach zu beantworten ist. Bei den vielen Genres, die hineinspielen, ist wohl niemand Fan aller Elemente. Da wechseln sich wirklich gelungene Ideen mit solchen ab, die man einfach nur blöd findet. Zumindest einen Mangel an Ideen kann man der Autorin jedoch definitiv nicht vorwerfen. Auch am Stil kann man nicht viel kritisieren. Aus allen diesen Gründen habe ich länger darüber nachdenken müssen, ob ich diesem wirklich außergewöhnlichen Buch nun 3 oder doch 4 Sterne gönnen soll. Alleine für den Mut, eine solch verrückte Kombination zu wagen, habe ich mich dann doch für 4 entschieden.

Fazit:
Bei diesem verrückt-skurrilen Buch fallen mir nur wenige Genres ein, die nicht enthalten sind.

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Akademie der Abenteuer – 1 – Die Knochen der Götter

Boris Pfeiffer
Akademie der Abenteuer – 1 – Die Knochen der Götter

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Eine ägyptische Flut

Klappentext:
„Akademie des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten“ – Rufus neue Schule hat es in sich, im wahrsten Sinne des Wortes: Sie steckt voller rätselhafter Fundstücke aus der Vergangenheit und jedes Teil verbirgt Geheimnisse. Um diese zu lüften, braucht es besondere Fähigkeiten …
Zusammen mit seinen Freunden Fili, No und der Bisamratte Minster stürzt sich Rufus in die neuen Fächer: „Antike Schwertkunde“, „Speisen aus allen Jahrtausenden“ und „Vergessene olympische Disziplinen“. Aber das ist erst der Anfang. Schon bald durchströmen längst vergessene Szenen aus der Zeit der Pharaonen die Akademie.

Rezension:
Weil er sich sowohl von der Schule als auch seiner Mutter genervt fühlt, verbringt Rufus die Tage am liebsten im Museum. Als eines Tages ein Brief ankommt, der ihm ein Stipendium für ein Elite-Internat verspricht, hält er das zunächst für einen Trick seiner karrieresüchtigen Mutter. Doch da irrt er sich. Die ist genau so überrascht wie er – und extrem stolz auf ihren anscheinend hochbegabten Sohn. Schon beim Vorstellungsgespräch merkt Rufus, dass die „Akademie des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten“ wirklich völlig anders als normale Schulen ist. Kaum hat er sich entschlossen, an die Akademie zu wechseln, gerät er mit seinen neuen Freunden No und Fili – den beiden einzigen andren neuen Schülern – in ein echtes Abenteuer, das sie durch Zeit und Raum ins alte Ägypten führt.
Die Grundidee von Boris Pfeiffers Urban-Fantasy-Reihe ist nicht neu: Ein Schüler wechselt unerwartet in ein magisches Internat, in dem er mit Dingen konfrontiert wird, die nach allem, was er bisher wusste, eigentlich unmöglich sein sollten. Seit Harry Potter ist einem derartiges öfters in der Literatur begegnet. Auch sonst gibt es einige Parallelen zum großen Vorbild. Sei es die Freundesgruppe aus 2 Jungen + 1 Mädchen, in der dem Mädchen der intellektuelle Part und dem anderen Jungen der des eher praktisch Veranlagten zufällt, oder die Tatsache, dass moderne Elektronik in der Schule tabu ist. Allerdings gibt es auch prinzipielle Unterschiede. Rufus und seine Freunde müssen Wissen für die Menschheit gewinnen. Gegen Feinde zu bestehen und die Schule oder sogar die Welt zu retten, steht hier (zumindest bisher) nicht auf dem Plan. Auch auf das in vergleichbaren Werken oft benutzte Element des ‚bösen Lehrers‘ wird hier verzichtet.
Nachdem Rufusʼ Erlebnisse sehr (fast schon zu) ruhig und langsam beginnen, nimmt die Geschichte mit seinem Leben im Internat richtig an Fahrt auf. Zusammen mit ihm und seinen Freunden lernt der Leser das Phänomen der ‚Fluten‘ kennen. Manches erscheint zunächst unlogisch, klärt sich im weiteren Verlauf jedoch auf. Andere Fakten werden ohne nähere Erläuterung in den Raum geworfen und bilden eventuell eine Basis für Handlungen der Folgebände.
Der Autor benutzt einen recht direkten Stil und verzichtet auf bildgewaltige Beschreibungen. Ob man dies als Vor- oder eher als Nachteil betrachtet, ist natürlich Geschmackssache. Das Buch ist auf diese Weise jedenfalls angenehm flüssig lesbar. Die im Onlinehandel angegebene Altersempfehlung von 8 bis 12 Jahren halte ich allerdings sowohl inhaltlich als auch sprachlich für deutlich zu niedrig angesetzt.
Für auffällig halte ich den Klappentext, der anscheinend nicht vom Autor selbst verfasst wurde oder auf einem früheren Überarbeitungsstand des Textes beruht. So heißen die Schulfächer im Buch selbst beispielsweise etwas anders als im Klappentext. Auch wenn das die Handlung natürlich nicht beeinträchtigt, verwundert es beim Lesen doch etwas.
Die Abenteuer von Rufus, No und Fili können den Leser fesseln. Am Ende des Buches kann man auf die noch folgenden Fluten und sonstigen Geschehnisse gespannt sein.

Fazit:
Dieses magische Internat führt Schüler und Leser in vergangene Zeiten und kommt ohne körperliche Kämpfe seiner Schüler aus.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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