Gideon Böss
Weihnachten – ein Fest packt aus
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Weihnachten – geliebt oder gehasst
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Klappentext:
»Sie kennen mich alle, ich bin der Grund für die Festbeleuchtung zum Jahresende und ab August für Lebkuchen und Schoko-Nikoläuse im Supermarkt. An mir als Fest arbeiten sich die Menschen seit fast zweitausend Jahren ab. Meistens schwärmend und schmachtend, manchmal kritisch und satirisch und hin und wieder bösartig und gehässig. Das ist alles in Ordnung für mich. Immerhin bin ich ganz oben angekommen, sozusagen auf der Weihnachtsbaumspitze. Und doch umwehen mich viele Geheimnisse. Ja, ich wage fast zu behaupten, dass die meisten Menschen meine Geschichte nicht kennen. Sie kennen nur die glitzernde Gegenwart, aber haben keine Ahnung, wie schwer mein Weg bis dahin eigentlich war. Um Ihnen zu zeigen, was ich meine, möchte ich nur eine Frage stellen: Wann wurde ich zum ersten Mal gefeiert? Sicherlich ist Ihr erster Impuls, dass ich schon so lange gefeiert werde, wie es das Christentum gibt. Falsch! Absolut falsch. Das erste nachgewiesene Weihnachtsfest fand erst im Jahr 336 statt. Ja, lassen Sie das ruhig mal sacken. Wie gesagt, meine Geschichte ist weniger bekannt, als es den Anschein macht.«
Wer könnte die Geschichte des Weihnachtsfests besser erzählen als das Weihnachtsfest selbst? Nachdem es fast 2.000 Jahre geschwiegen hat, ist es jetzt bereit, zu reden. Es hat viel zu erzählen und ebenso viele Missverständnisse aufzuklären. Tatsächlich ist dieses Fest, das wir alle zu kennen glauben, geheimnisvoller als erwartet.
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Rezension:
Dass das Weihnachtsfest ursprünglich christlichen Ursprungs ist, wissen fast alle. Dass gerade die offiziellen christlichen Kirchen nicht immer davon begeistert waren, dieses Fest zu feiern, dürfte weitaus weniger bekannt sein. Wem ist beispielsweise bekannt, dass es den Angehörigen der offiziellen (presbyterianischen) schottischen Landeskirche bis 1958 verboten war, Weihnachten zu feiern?
Da wird es doch wirklich mal Zeit, dass das Weihnachtsfest seine Autobiografie schreibt. Da es so einem Fest schwerfällt, eine Feder zu halten oder eine Computer-Tastatur zu benutzen, hat ihm Gideon Böss dabei etwas geholfen. Neben der geschichtlichen Entwicklung des Feierns (oder eben auch Nicht-Feierns) des Festes geht er dabei auch darauf ein, wie schwierig und langwierig alleine die Festlegung des Termins war. Die mir geläufige Variante, dass der Termin ursprünglich festgelegt wurde, um nahe am bei den Germanen üblichen Wintersonnenwende-Fest zu liegen und diese damit einfacher missionieren zu können, hält der Autor allerdings für falsch. Der Schwerpunkt liegt in dieser ‚Biografie‘ allerdings auf dem deutschsprachigen Bereich und die von diesem ausgehenden Traditionen wie dem Weihnachtsbaum und Weihnachtsmärkte. Internationale Bräuche kommen dagegen leider ziemlich kurz. Gerade diese hätten mich persönlich aber besonders interessiert. Relativ detailliert wird auf mit der Weihnachtszeit im Zusammenhang stehende ‚Wesen‘ wie dem Nikolaus, dem Christkind oder Knecht Ruprecht eingegangen. Auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen christlichen Geschmacksrichtungen in Bezug auf Weihnachten werden durchleuchtet. Mache Vorstellungen vom Weihnachtsfest in ‚der guten, alten Zeit‘ werden geradegerückt. Insgesamt bietet dieses Buch ein interessanter Überblick über das hierzulande definitiv beliebteste Fest und dessen Geschichte.
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Fazit:
Hier erfährt man, was man über das Weihnachtsfest noch gar nicht wusste – nicht lebenswichtig, aber allemal interessant.
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Werbung:
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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Tipps für preisgünstigen Lesestoff
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