Marin T. Kael
Zyklus der Schrift – 1 – Das vierte Feld
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Die Macht des geschriebenen Wortes
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Klappentext:
In Varin sind Worte Wirklichkeit. Jedes Edikt – ein Gesetz, besiegelt von Krone, Zünften und Kasse – kann Straßen bauen, Märkte lenken, Armeen stärken. Doch die Macht der Siegel zerbricht: Brüche reißen durch die Stadt, Treppen vergessen ihr Gewicht, Stimmen hallen ohne Mund.
Als ein verbotenes Freiedikt ein Hafenviertel zerstört, findet sich der junge Schreiber Arin zwischen Intrigen und Aufständen wieder. Königin Maev ringt um jedes Wort, das Ordnung bewahren könnte, während Zünfte und Kaufleute ihre eigenen Spiele spielen. Doch zwischen den offiziellen Siegeln taucht eine graue Prägung auf – makellos, unheimlich, ein Fingerzeig auf eine unsichtbare Macht, die längst über Varins Grenzen hinausreicht.
Arins Entdeckung wird das Reich verändern. Denn irgendwo jenseits der Küsten zieht jemand Linien, die niemand je unterschrieben hat – und deren Ziel ist eine neue Ordnung der Welt.
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Rezension:
In Varin kann man Wirklichkeit durch Edikte schaffen. Das erweist sich als gefährlich, als Unbefugte inoffizielle Edikte erschaffen und so die Struktur der Stadt verändern. Arin, ein junger Schreiber, gerät in diesen Machtkampf hinein und wird unbeabsichtigt zu einer Schlüsselfigur.
Die Idee, auf die Marin T. Kael die Handlungswelt seines Fantasy-Mehrteilers aufbaut, klingt interessant, unkonventionell und innovativ. Geschriebene und gesiegelte Edikte können direkten Einfluss auf die physische Realität nehmen. Das klingt vielversprechend, hebt es sich doch deutlich von der Masse gewohnter Fantasy-Stoffe ab. Um seine Vorstellungen darzustellen, benutzt der Autor jedoch eine Sprache, die wohl poetisch klingen soll, auf den Leser aber eher verwirrend wirkt. Textstellen wie „Arin hob die Hand, der Rand des Nagels am Spalt. Nicht an der Spitze. Am Rand. Die Luft straffte sich. Ein Ton unter dem Markt erhob sich. Das Gewebe bewegte sich nicht – die Welt unterm Gewebe schon. Ein Durchgang öffnete sich, nicht sichtbar, nur begehbar.“, „Zuerst war es ein Dröhnen in der Erde, kein Beben, sondern ein Herzschlag, der zu groß für den Körper war. Dann riss es durch die Straßen: Häuser, die für Sekunden ihre Wände vergaßen; Treppen, die eine Stufe ausließen; Brücken, die sich weigerten, zwei Enden zu verbinden.“ oder „Seine Gestalt schien die Luft zu falten. Er ging nicht schnell, aber jeder Schritt war so, als hätte die Gasse schon vorher entschieden, wo er sein würde. Arin hielt den Blick auf die Linien zwischen den Fäden. Sie hingen nicht richtig. Manche liefen in Winkeln, die unmöglich waren. Andere hörten auf, bevor sie den Balken erreichten, an dem sie befestigt waren. Wenn er die Augen unscharf machte, sah er, dass die Fäden Wörter bildeten. Nicht lesbar. Aber mit Rhythmus.“ machen es schwer, den Ideen des Autors geistig zu folgen. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es durchaus Leser gibt, denen derartige Experimente gefallen, ich gehöre jedoch nicht dazu. Trotz der interessanten Idee hat mich dieser Stil zu sehr genervt, um mich von diesem Buch wirklich überzeugen zu lassen.
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Fazit:
Der Stil des Autors macht die eigentlich innovative Idee der Geschichte leider äußerst schwer verdaulich.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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