Glut und Gewittersee

Barbara Marčinko
Glut und Gewittersee

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Zu den Göttern

Klappentext:
Der Weltuntergang droht. Die letzte Hoffnung sind Fey und Laina, die aus verfeindeten Völkern kommen. Sie müssen gemeinsam die Welt Faliene bereisen und Aufträge erfüllen, um den Weltuntergang abzuwenden. Doch die Aufträge bergen grausame Überraschungen und die Reise führt sie zu einem noch größeren Abenteuer…
*… er darf die Reise nicht alleine antreten. Er wird von einer ebenso Auserwählten begleitet, einer… jungen Forlindin.‘ Stille breitete sich aus.
In jedem Gesicht in der Masse konnte man einen etwas anderen Gesichtsausdruck erkennen. Abscheu, Panik, Resignation, Trauer, alles Mögliche was die mimische Klaviatur der Schmerzen hergab. Forlinde, das Nachbarland, mit dem es schon mehrere Kriege gegeben hatte, den letzten erst vor zehn Jahren. Forlinde und Nevrine waren vehement verfeindet, wie zwei Länder nur miteinander verfeindet sein konnten. Deja dachte nicht viel. Wie kann man auch, wenn das Lauffeuer Hoffnung plötzlich einen ganz üblen Geruch bekam. Forlinde… Der infernalische Gestank des einst so heilenden Lagerfeuers in ihrem Herzen verätzte alles.
Ein romantischer und actionreicher Fantasyroman mit dichter Story und Tragik, der mit den Erwartungen des Lesers spielt.

Rezension:
Faliene wird untergehen. In 7 Tagen schon. Niemand weiß so recht, was er in diesen letzten Tagen noch machen soll. Doch dann geben die Götter dieser Welt noch eine Chance. Der junge Mann Fey aus Nevrine und die junge Frau Laina aus Forlinde müssen gemeinsam 6 Aufgaben erfüllen, die die Götter ihnen stellen. Wenn sie das schaffen, wollen die Götter Faliene mit allem Leben darauf verschonen. Dumm nur, dass die beiden Völker verfeindet und Fey und Laina in diesem Punkt ganz Kinder ihrer jeweiligen Völker sind. Aber es kommt noch schlimmer: Die Aufgaben der Götter sind dermaßen unmenschlich, dass die beiden Prüflinge zumindest in diesem Punkt schnell einer Meinung sind.
Der wichtigste Satz im Klappentext dieses Buches ist zweifellos der letzte. Genauer gesagt sogar dessen abschließender Gliedsatz, denn mit den Erwartungen des Lesers spielt die Autorin wiederholt. Anders ausgedrückt, enttäuscht sie dessen Erwartungshaltung immer wieder vorsätzlich. Beispielsweise dürfte wohl fast jeder Leser erwarten (oder sogar befürchten), dass Fey und Laina im Laufe des Buches ein Paar werden. Zunächst erweckt der Text auch diesen Eindruck – nur um kurz darauf in eine gänzlich andere Richtung abzudrehen. Ähnliche für den Leser völlig unerwartete Wendungen wiederholen sich ständig. Dass es am Ende doch noch eine in sich schlüssige Erklärung gibt, überrascht dabei fast. Ob ein solcher ständige Wandel der Handlung den eigenen Geschmack trifft, muss wohl jeder Leser für sich entscheiden.
Anders als die Handlung, die – wie bereits gesagt – keine logischen Fehler aufweist, erscheint das Cover unglücklich gewählt. Das Bild wirkt fast wie eine Kinderzeichnung und könnte deshalb falsche Erwartungen wecken, denn für Kinder ist dieses Buch wohl kaum geeignet.

Fazit:
Eine zweifellos ungewöhnliche Fantas-Story, bei der sich der potentielle Leser vor dem Kauf anhand der Leseprobe ein Bild machen sollte.

eBook

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