Hexenbann (Finas Weg 1)

Lena Lidau
Hexenbann (Finas Weg 1)

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Dem Bann entkommen

Klappentext:
Seit die fünfzehnjährige Fina mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder aufs Land gezogen ist, fühlt sie sich fernab ihrer alten Freunde einsam und langweilt sich schrecklich. Doch als sie im Keller ihres Hauses eine alte Tafel findet, ändert sich ihr Leben plötzlich radikal: Sie lernt ein Mädchen namens Lea kennen, das ebenso wie Fina selbst in mysteriöse Vorkommnisse verstrickt wird. Bald stellen sie fest, dass sie beide Hexen sind und eine fürchterliche Macht geweckt wurde, die in der Tafel gebannt war. Während sich die Ereignisse überstürzen und die beiden Freundinnen von mehreren Seiten angegriffen werden, hilft ihnen Leas Großmutter ihre Hexenkräfte kennen zu lernen. Doch sie stellt sie auch vor die endgültige Wahl, die alle jungen Hexen treffen müssen: Die Entscheidung für eine Seite – eine weiße oder eine schwarze Hexe zu werden.
Und was für eine Rolle spielt dieser überaus attraktive aber undurchschaubare Luca, zu dem sich Fina hingezogen fühlt und der sich plötzlich für sie zu interessieren scheint?
Wird Fina ihren eigenen Weg finden?

Rezension:
Seit ihre Mutter von deren Tante ein Haus geerbt hat, lebt die in der Großstadt aufgewachsene Fina mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf. Sie fühlt sich einsam und hat bisher keine Freunde gefunden. Das ändert sich jedoch, als Fina eines Tages auf dem Heimweg aus der Schule ein undefinierbares Gefühl der Gefahr überkommt. Lea, das beliebteste Mädchen der Klasse, mit dem Fina bisher kaum Kontakt hatte, ist zufällig in der Nähe und spürt dieses vage Gefühl auch. Da sie bemerkt, dass Fina auch empfänglich für diese Erscheinung ist, nimmt Lea sie mit zu ihrer Großmutter, einer Hexe, zu der ihr ihre Eltern eigentlich den Kontakt verboten haben. Von dieser Oma erfahren die beiden Mädchen, dass sie auch Hexen sind. Doch was hat der etwas ältere Luca, der sich plötzlich für Fina zu interessieren scheint, damit zu tun?
Ein Setting, in dem ein Jugendlicher unerwartet erfährt, irgendwelche besonderen Begabungen zu haben, ist in der (Jugend-)Fantasy-Literatur natürlich nicht gerade selten anzutreffen. Trotzdem schafft es die Autorin, (zumindest mir) neue Aspekte darin einzubringen. Dass Fina – trotz aller Zweifel – Gefühle für den geheimnisvollen Sven entwickelt, ist genretypisch natürlich keine Überraschung. Andere Wendungen kommen für den Leser jedoch genauso überraschend wie für die Beteiligten. Auch ein (geographisch nicht näher definiertes) deutsches Dorf als Handlungsort ist im Genre eher selten anzutreffen.
Wie der Untertitel „Finas Weg 1“ schon andeutet und auch dem Ende des Büchleins anzumerken ist, stellt „Hexenbann“ wohl den Anfang einer Reihe noch unbekannter Länge dar. Potential muss man der Geschichte durchaus zugestehen, denn der vorliegende Band liest sich flüssig. Am Ende deuten sich diverse Entwicklungsmöglichkeiten für die Fortsetzung(en) an.
Am Schluss zur Vollständigkeit noch ein paar Anmerkung zu kleinen Unstimmigkeiten, die für das eigentliche Buch jedoch unbedeutend sind: Zum einen wäre da Finas Alter. Im Klappentext wird es mit 15 Jahren genannt. Ihren 15. Geburtstag hat sie jedoch erst ganz zum Ende dieses Bandes. Während des mit Abstand größten Teils der Handlung ist sie genaugenommen also erst 14. Zum anderen betrifft es das Coverbild. Das darauf abgebildete Mädchen hat keinerlei Ähnlichkeit mit Finas Beschreibung im Text.

Fazit:
Auftakt einer Jugend-Fantasy-Reihe, der Fans junger Hexen einen Blick schenken sollten.

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