Fitzmorton und der reisende Tote

Peter Hardcastle
Fitzmorton und der reisende Tote

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Der 3-fache Tod des Compte

Klappentext:
Der Medienmagnat Lord Buford kreuzt mit seiner Yacht im Mittelmeer, da geschieht ein Mord. Weil sich auch ein Mitglied des Königshauses an Bord befindet, wird Chefinspektor Sir Phileas Fitzmorton auf ausdrücklichen Wunsch des Premierministers zusammen mit seiner Freundin Lady Judith Crimpleby und seinem Assistenten Detective Sergeant John Miller per Hubschrauber an Bord gebracht.
Dort treffen sie auf eine berühmt-berüchtigte Gästeschar – darunter eine koksende Prinzessin, hübsche Bodyguards, schweigsame Geheimdienstler und ein mausetoter Mafioso.
Fitzmorton hat das Zeug zur schrulligen Kultfigur – sein dritter Fall: humorvoll, schnörkellos und spannend erzählt!

Rezension:
Inspektor Fitzmortons Chef ist sauer: Auf persönlichen Wunsch des Premierministers soll ausgerechnet Fitzmorton einen Mord auf einer Yacht im Mittelmeer untersuchen. Nicht nur dass der wie ein VIP von der Armee dorthin geflogen wird, nein, er wird auch noch schnell zum Chefinspektor befördert, um unter den ganzen VIPs an Bord nicht allzu sehr aufzufallen. Doch Fitzmorton ahnt schon, dass der ‚Ausflug‘ alles andere als Erholung wird. Und damit behält er natürlich recht, denn die an Bord befindlichen Geheimdienstler haben wenig Interesse an einer Zusammenarbeit.
Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Bänden „Fitzmorton und der lächelnde Tote“ und „Fitzmorton und der sprechende Tote“ kommt Band 3 etwas ernsthafter daher. Trotzdem geht der Humor auch hier nicht verloren. Wie schon gewohnt erzählt der Autor Peter Hardcastle die Geschichte in einem ruhigen Stil, der praktisch komplett ohne Action auskommt und damit an klassische Krimis erinnert. Schnell wird dem Leser klar, dass sich Fitzmorton trotz des eigenen kürzliche geerbten Adelstitels im Kreis der Adligen und Geldadligen nicht besonders wohlfühlt. Doch obwohl weder die anderen Gäste an Bord der Yacht noch die anwesenden Geheimdienstler allzu großen Interesse an der Aufklärung des ‚Unfalls‘ zu haben scheinen, gelingt es ihm natürlich schlussendlich, den Fall zu lösen.
Da die „Fitzmorton“-Bücher bereits mehrere Jahre auf dem Markt sind und es sich bei den aktuellen eBooks nur um eine Neuveröffentlichung handelt, ist es wohl unwahrscheinlich, dass die Reihe mit weiteren Bänden fortgesetzt wird. Schade, denn an (Chef)Inspektor Fitzmorton kann man sich gewöhnen.

Fazit:
Ein interessanter Krimi der klassischen Art, der mit einer nicht zu kleinen Prise Humor gewürzt ist.

– Blick ins Buch –

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