Fitzmorton und der sprechende Tote

Peter Hardcastle
Fitzmorton und der sprechende Tote

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Der doppelte Tod

Klappentext:
Der ebenso grummelige wie sympathische Scotland Yard Inspektor Phileas Fitzmorton bekommt es mit einem neuen Fall zu tun: In einem stinkenden Souterrain-Zimmer mitten in Soho liegt eine nackte Leiche. Der unbekannte Tote hält ein Diktiergerät in der Hand, darauf ist eine mysteriöse letzte Botschaft …
Fitzmorton muss in seinem nunmehr zweiten Fall gleichzeitig auf mehreren Bühnen agieren: Die Bewohner des Hauses, in dem der Mord geschah, wissen mehr, als sie sagen, und der Inspektor steht vor dem Rätsel, warum sich der Tote kurz vor seinem Ableben einer schönheitschirurgischen Operation unterzogen hat. Die Ermittlungen führen Fitzmorton immer tiefer in den Sumpf des organisierten Verbrechens und bevor er sich es versieht, kämpft er an allen Fronten gegen unsichtbare Gegner.
In dieser verzwickten Situation spielt auch noch sein Privatleben verrückt. Zuerst erbt er einen Adelstitel mit kleinem Vermögen, was ihm anfänglich eher Last als Lust ist. Und dann taucht auch noch die attraktive Witwe des Ermordeten aus seinem ersten Fall auf, die zarte Gefühle in ihm auslöst. Als zu allem Überfluss noch der schwule Bruder seines Assistenten versehentlich einen bekannten Minister ins Rampenlicht der Medien zerrt, ist das Maß voll!
Fitzmorton hat das Zeug zur schrulligen Kultfigur – sein zweiter Fall: humorvoll, schnörkellos und spannend erzählt!

Rezension:
Nach einem anonymen Anruf muss sich Inspektor Fitzmorton nach Soho begeben. In einer von innen abgeschlossenen Kellerwohnung liegt eine nackte Leiche. Von der Kleidung ist keine Spur zu finden – und natürlich hat niemand etwas gesehen. Doch schon bald scheint es Zusammenhänge zu einer alten, nie ganz aufgeklärten Kunstraub-Serie zu geben.
Wie schon bei „Fitzmorton und der lächelnde Tote“ erzählt Peter Hardcastle die Geschichte auch diesmal weder in einer schon fast altmodisch wirkenden, ruhigen Art. Der Leser verfolgt die Ermittlungen alleine in Dialogen und den Gedanken des Inspektors. Am Ende setzt sich das Puzzle jedoch perfekt zusammen. Etwas störend erscheint lediglich, dass zu Beginn des Buches die persönlichen Verhältnisse des Inspektors, die der Leser größtenteils schon aus Band 1 kennt, nochmals ausführlich dargestellt werden, ohne dass das die Handlung zu diesem Zeitpunkt in irgendeiner Form voranbringt.
Stellte ich bei der Rezension des Vorgängers noch fest, dass die Geschichte vor dem Siegeszug des Handys spielen müsse, kommen diese in diesem Band (der etwa 1 Jahr nach dem vorherigen handelt) regelmäßig vor. Die Handlung ist also in moderner Zeit angesiedelt.

Fazit:
Fans klassischer Krimis, die ohne Action in der Handlung auskommen, kann dieses Buch empfohlen werden.

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