Andor – 1 – Rätsel der Vergangenheit

Dan Gronie
Andor – 1 – Rätsel der Vergangenheit

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Wer ist Andor?

Klappentext:
Nach einem Unfall hat der Redakteur Bill Clayton sein Gedächtnis verloren. Auf der Suche nach seiner wahren Vergangenheit tauchen stets neue Rätsel auf. Dabei gerät er immer tiefer in ein Netz mysteriöser Ereignisse. Der Geheimdienst beschattet ihn, und ein Fremder will ihn töten. Seine Recherchen führen ihn nach München, wo er seiner Bestimmung folgen und den Kampf gegen außerirdische Mächte aufnehmen muss.

Rezension:
Nachdem er eines Morgens aus einem Albtraum erwacht, quälen Bill immer wieder eigenartige Träume. Als sich dann jedoch auch in der Realität unerklärliche Vorfälle häufen, kommt ihm mehr und mehr der Gedanke, seine Träume könnte mehr als solche sein. Erschwerend kommt hinzu, dass Bill vor ein paar Jahren bei einem Unfall sein Gedächtnis verlor und er absolut nichts über sein Leben davor weiß. Als Redakteur einer Zeitung nutzt er die sich bietende Gelegenheit, beruflich zu den mysteriösen Vorfällen zu ermitteln. Vielleicht kann er dabei ja auch etwas über sich selbst herausfinden.
Mit „Rätsel der Vergangenheit“ präsentiert Dan Gronie den Auftaktband seiner neuen Science-Fiction-Reihe „Andor“. Im Mittelpunkt steht der britische Zeitungsredakteur Bill Clayton, der zunehmend ins Zentrum mysteriöser Ereignisse gerät, die im Zusammenhang mit seiner eigenen, ebenso mysteriösen Vergangenheit stehen könnten. Nach dem Prolog beginnt das Buch recht gemächlich. Erst nach mehreren Kapiteln nimmt die Handlung Fahrt auf, um zum Ende hin immer spannender zu werden. Dann ist es aber auch schon zu Ende, ohne wirkliche Antworten zu liefern. Für diese muss sich der Leser wohl oder übel auf die folgenden Bände vertrösten.
Die vom Protagonisten in der 1. Person erzählte Geschichte verwirrt anfangs stellenweise, weil der Leser genau wie Bill selbst nicht immer weiß, was Traum und was Wirklichkeit ist. Mit Fortschreiten der Handlung gewöhnt man sich jedoch zunehmend an diesen Stil, der einen dann immer mehr fesselt. Gemeinsam mit dem Helden der Geschichte fängt der Leser langsam an, die Zusammenhände zu erahnen. Dabei ist letzterer bedingt durch die Kenntnis des Prologs gegenüber Bill etwas im Vorteil. Inwieweit diese Ahnungen sich als wahr herausstellen, muss sich natürlich in den kommenden Bänden zeigen.
Nicht verschwiegen werden soll, dass die Handlung an ein paar kleineren Unlogiken krankt, die sich nicht aus den Mysterien der Geschichte erklären lassen. Wenn ein britischer Redakteur beispielsweise in einem Londoner Café mit einem ebenfalls britischen Detektiv über dessen Honorar verhandelt und dabei ausschließlich die Währung Euro zur Sprache kommt, wirkt das auf den Leser zumindest verwirrend.

Fazit:
Genre-Fans werden von dieser Science-Fiction-Thriller-Reihe sicher nicht enttäuscht werden.

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