Lovecrafts Schriften des Grauens – 29 – Das Hexenhaus in Arkheim

Peter Stohl
Lovecrafts Schriften des Grauens – 29 – Das Hexenhaus in Arkheim

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen Arkheim und Arrandak

Klappentext:

Diese Sammlung von insgesamt sechzehn dunkel-phan­tas­tischen Ge­schich­ten führt in fremde und beängstigende Realitäten. Den Schwer­punkt bil­det Love­crafts kos­mi­scher Schrecken.

Während das geheimnisvolle Arkheim auf ehemals deutschem Boden liegt, führt der Arran­dak-Hor­ror in das dunkle Neueng­land An­fang des 20. Jahr­hun­derts.

In den Sümpfen ruft Von Junzts dunkle Kulte in Erinnerung. Die weiteren Geschichten orientieren sich an der Phantastik um 1900.

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Anstatt einer Einleitung: Devils Point
Das Hexenhaus in Arkheim
Blasse Gesichter
Das Buch der Tausend Geschichten
Die geheimen Worte
Der Knabe am Brunnen
Eine ländliche Episode
Mädchenträume
Das Fest des Prinzen Fortuno
Träume im dunklen Gewölbe
Das verrufene Haus
Der rote Garten
Keine Maßnahmen erforderlich
In den Sümpfen
Der Arrandak-Horror I
Der Arrandak-Horror II

Ein Mann besucht eine Kleinstadt, doch wieder abzureisen, erweist sich als schwie­riger als er­war­tet. 2 Schwes­tern ver­bringen Zeit auf dem Land. Das Hexen­haus in einem klei­nen Tal kann je­doch nur eine sehen. Bei der Hoch­zeit eines Prin­zen tauch ein Gast auf, den er nicht (er)kennt. In einer ab­ge­le­genen Stern­warte wird ein Stu­dent Zeuge einer un­ge­wöhn­lichen Ent­deckung. – Alle diese Leute und einige mehr wer­den diese Erleb­nisse nicht ver­ges­sen.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung aus der Feder Peter Stohls. Er­klär­tes Ziel ist es, sich an Love­crafts Stil an­zu­leh­nen. So ist auch die Hand­lungs­zeit der ver­schie­denen Ge­schich­ten ent­weder in das be­gin­nende 20. Jahr­hun­dert gelegt oder nicht datier­bar. Dass es gruse­lig wird, ver­steht sich dabei von selbst. Auf­fal­lend an die­ser Zu­sam­men­stel­lung ist, dass alle Bei­träge ein mehr oder weni­ger offenes Ende auf­wei­sen. Auch fällt auf, dass es meist 2 auf­ein­ander­fol­gende Kurz­ge­schich­ten sind, die sich ein Grund­thema be­ziehungs­weise einen Hand­lungs­ort tei­len. 2 Mal sind wir in Ark­heim zu Besuch, 2 Mal in Arran­tak, 2 Mal fin­den Mäd­chen ein Hexen­haus, 2 Mal haben Prin­zen ihre Pro­bleme …

Obwohl alle Geschichten von Peter Stohl stammen, können nicht alle gleicher­maßen über­zeu­gen. Bei eini­gen bleibt nach mei­nem Ge­schmack etwas zu viel offen. Ins­ge­samt ge­se­hen bie­tet das Buch aber doch unter­halt­samen Grusel-Hor­ror für lange Winter­abende.

Fazit:

Hier finden sich diverse Varianten des Gruselns. Auf eine umfassende Auf­klä­rung sollte man sich aller­dings nicht immer ver­lassen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Berlin Haunted – 2 – Runenhexe

FE Boulaich
Berlin Haunted – 2 – Runenhexe

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Lilo und der Wodanaz-Verehrer

Klappentext:

Die Überfälle des wiedererwachten Voodoo-Priesters Comte Badawi und sei­nes Ge­fol­ges lie­gen noch nicht lange zurück. Berlin erholt sich nur all­mäh­lich von dem Schock. Zwar wurde der See­len­bin­der un­schäd­lich ge­macht, doch bei allen, die mit ihm in Be­rüh­rung kamen, sind Nar­ben ge­blie­ben.

Das gilt auch für Lilo. Mit anderen jungen Leuten wurde sie in die Villa des See­len­bin­ders ge­bracht. Doch sie ist die Ein­zige, die von einer mys­teri­ösen Hexe in ein tie­feres Ver­lies ver­schleppt und täto­wiert wurde. Monate danach be­sucht sie mit Freun­den eine Hallo­ween­party. Dort ver­ur­sacht sie eine Katas­trophe, als ihr Stirn-Tattoo akti­viert wird.

Unter den Gästen befindet sich auch Tawë, ein Angehöriger der Voo­doo-Ge­mein­schaft und Dä­mo­nen­jäger des Nyang. Die sich über­schla­gen­den Er­eig­nisse füh­ren die bei­den zu­sam­men. Womit er nicht rech­net ist, dass er sich bald einer weit­aus ge­fähr­lich­eren Heraus­for­der­ung stel­len muss als der Wer­wolf Jagd. Denn fern der Hei­mat ist die Kraft der Vul­kane un­er­reich­bar für ihn und nicht nur die Kälte Ber­lins kriecht ihm unter die Haut.

Allmählich begreifen die beiden, dass sich nicht nur die Geister aus der Welt des Voo­doo über Ber­lin aus­to­ben, son­dern auch ger­ma­nische Göt­ter. Alles deu­tet auf einen Macht­kampf in den Geist­wel­ten hin. Die Frage ist, ob Lilo und Tawë zum Spiel­ball der über­natür­lichen Akteure wer­den oder ob sie ihr Schick­sal in die Hand neh­men.

Runenhexe ist der zweite Band in der offenen Urban‑Fantasy‑Reihe über Ber­lin. Der Roman baut auf dem ers­ten Band, dem See­len­bin­der auf, kann aber auch un­ab­hängig davon gele­sen wer­den.

Rezension:

Ein paar Monate sind seit den Ereignissen um den Seelen­bin­der ver­gangen. Für die meis­ten Be­tei­lig­ten hat sich das Leben wie­der nor­ma­li­siert. Das dachte eigent­lich auch die Stu­den­tin Lilo, die zu der Gruppe ge­hörte, die damals in die ver­bor­gene Villa ver­schleppt wurde. Aller­dings war sie damals von Marie täto­wiert wor­den, und diese Tattoos haben es in sich – haben Magie in sich. Mit­ten in einer Party las­sen ihre Emo­ti­onen eines der Tattoos aus­brechen. Nur der zu­fällig auch an­we­sende Dä­mo­nen­jäger Tewë kann das Schlimmste ver­hin­dern. Aber wie soll es jetzt mit Lilo wei­ter­gehen?

Mit diesem Buch setzt FE Boulaich ihre Urban-Fantasy-/Grusel-/Horror-Ge­schichte fort, die mit den Er­eig­nis­sen rund um den „See­len­bin­der“ begann. Zu Beginn wun­dert man sich viel­leicht darü­ber, dass kaum ein aus Band 1 be­kann­ter Charak­ter in Er­schei­nung tritt, und wenn doch, dann nur als Rand­figur. Die Prota­gonis­ten-Riege be­steht aus bis­her zu­min­dest nie nament­lich er­wähn­ten Figu­ren. Das führt aller­dings auch dazu, dass sich neben dem Er­zähl­strang im his­to­ri­schen Berlin, der im 1. Band in den 1920ern an­ge­sie­delt war und sich in die­sem Band von dort bis in die Ge­gen­wart er­streckt, und dem Er­zähl­strang im heu­tigen Berlin zu­sätz­lich Text­teile fin­den, die in die Zeit des Ban­des 1 füh­ren, was den Über­blick über die Zu­sam­men­hänge nicht ein­facher macht. Wäh­rend sich der Vor­gänger ganz auf den Voo­doo-Kult kon­zen­trierte, kommt dies­mal zu­sätz­lich die alt-nor­di­sche Mytho­logie ins Spiel. Im Zu­sam­men­hang mit dem Prota­gonis­ten-Ge­spann Lilo und Tewë spie­len aller­dings auch ro­man­tische Ele­mente eine Rolle.

Die Autorin lässt den erzählerischen Fokus kapitelweise zwi­schen mehre­ren Charak­teren wech­seln, be­lässt es dabei je­doch stets beim Blick­winkel eines Beo­bach­ters.

Fazit:

Nicht nur Voodoo sorgt für Wirbel in Berlin. Auch Wesen der ger­manisch-nor­dischen Mytho­logie sor­gen dort für reich­lich Durch­ein­ander.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Dark Journals

Patrick Kaltwasser (Hrsg.)
Dark Journals

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Ein Rummel für Mutige

Klappentext:

Stell dir einen Jahrmarkt vor, der ganzjährig seine Türen öffnet. Ein Spaß für Kin­der, Er­wach­sene und … tote See­len? Hörst du fröh­liches Kin­der­lachen oder doch ge­quälte Schreie? Oder sogar bei­des …? Komm mit mir. Der Ein­tritt kos­tet nur deine Seele. Will­kom­men auf dem Dark Carnival.

Rezension:

Enthaltene Kurzgeschichten:
Willkommen auf dem Dark Carnival – Alina Pütz
Die verlorene Zukunft – Ela Bloom
Lebensfragmente – Pia Bardenhagen
Two Steps Behind – Jamie L. Farley
Zeitrad – Dani Aquitaine
The Dark Curse – Nadine Nightingale
Spiegelmann – Jace Moran
Selfie im Teufelstor – Cora Most
Der Mann im Mond – Christian Heß
Gondelfluch – Stefanie Bender
Wellensang – Mona Dertinger
Seelenretter – Felix Forberg
Nachtflug – Marissa Barks
Seelenspiegel – Alexander Eisenmann
Alfie – Saskia Hehl
Die Schatulle des Zoltan Aramenus – R. W. Steinbach
Dein Traum, der Albtraum – Pêcheuse
Die Manege der verlorenen Kinder – Julia Heuer
Ein alter Mann am Jahrmarkt – Raphael Grascher
Verborgen ist, was tiefer liegt – A. M. Harries
Tunnelblick – Lex Wesley
Hinab – Sebastian Steffens
Schwarzblut – Patrick Kaltwasser

Ein Jahrmarkt sorgt für Unterhaltung. So soll es sein. Doch der Dark Carnival ist anders. Auf die­sem Jahr­markt amü­siert sich nicht jeder. Den Attrak­tionen hier haftet etwas Un­heim­liches an. Viele dunkle Ge­rüchte machen die Runde. So soll die Geis­ter­bahn mit echten Leichen deko­riert sein, und man­cher, der den Rum­mel betritt, soll ihn nie wie­der ver­lassen.

Grusel ist das Thema dieser Anthologie. Im Gegen­satz zu vie­len ähn­lichen Kurz­ge­schich­ten­samm­lungen haben die Bei­träge hier einen ge­mein­samen Hand­lungs­platz, den Dark Carnival. Den defi­nieren die be­tei­ligten Autoren aller­dings recht unter­schied­lich. Mal ist es ein fes­ter Ver­gnügungs­park, mal ein Rum­mel, der jedes Jahr wie­der in die Stadt kommt. Aber un­heim­lich ist es immer, was dort ge­schieht. Dass die ein­zel­nen Ge­schich­ten einer der­arti­gen Zu­sam­men­stel­lung eine unter­schied­liche Quali­tät haben, ist man als Leser natür­lich ge­wohnt. Bei der vor­liegen­den Antho­logie fällt aller­dings auf, dass mich nur wenige wirk­lich über­zeu­gen konn­ten, was zu mei­ner eher mittel­mäßi­gen Ge­samt­bewer­tung führt. Trotz­dem will ich das her­vor­heben, was mich über­zeu­gen konnte:

„Die Manege der verlorenen Kinder“ von Julia Heuer ist mein ein­deuti­ges High­light. Ein Junge, der sich gar nicht mehr erin­nern kann, was vor­her war, lebt im Zir­kus des Rum­mel­platzes. Er weiß nur, dass immer, wenn neue Kinder da­zu­kom­men, die ältes­ten ver­schwin­den. Es müs­sen immer 7 sein. Als eines Nachts das ein­zige Mäd­chen, das schon länger als er selbst hier ist, weg­geht, be­schließt er, nach­zu­sehen, was aus ihm wird. Eine ge­lungene Gru­sel-Story mit über­raschen­dem Ende.

Auch „Dein Traum, der Albtraum“ von Pêcheuse konnte mir gefal­len, auch wenn die wah­ren Hin­ter­gründe offen blei­ben.

In „Seelenretter“ thematisiert Felix Forberg Kinder, deren Eltern den Jahr­markts­besuch nur schnell hin­ter sich bringen wol­len. Der Prota­gonist, der selbst ähn­liche Kind­heits­erin­nerungen hat, ‚rettet‘ diese Kin­der. Eine Ge­schichte mit einem über­raschen­den, tief­schwarzen Ende.

Fazit:

Diese Anthologie mit einer Horror-Grusel-Thematik leidet leider unter einem rela­tiv hohen Anteil nicht über­zeugen­der Bei­träge.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Berlin Haunted – 1 – Seelenbinder

FE Boulaich
Berlin Haunted – 1 – Seelenbinder

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Minna, Marie und der Voodoo-Prieser

Klappentext:

Thomas, Schädlingsbekämpfer im dritten Lehrjahr, hat keine Ahnung, was ihn in der ver­wahr­los­ten Villa am Wann­see er­war­tet. Auf­ge­spießte Vögel im Gar­ten, Spuk­schloss Atmos­phäre, ver­mischt mit Zwan­ziger­jahre Charme, und zu guter Letzt eine aus­ge­mer­gelte Leiche mit einer Krone aus Dol­chen. Er glaubt sich end­gül­tig in einem Alb­traum ge­fangen, als bis auf die Knochen ab­ge­ma­gerte Ge­stal­ten ihn ver­fol­gen und bei­nahe er­wischen. Vor der Toi­lette einer Pizzeria grei­fen die Un­toten ihn erneut an, in die­sem Mo­ment kommt ihm Minna zu Hilfe. Das Mäd­chen mit den merk­wür­di­gen Augen be­haup­tet, be­reits seit sieb­zig Jah­ren auf der Flucht zu sein. Von ihr er­fährt Tho­mas, dass es sich bei dem König um Comte Badawi Amara Attisser han­delt, einen Voo­doo-Pries­ter, der sich be­reits vor Jahr­hun­der­ten mit dunk­len Geis­tern ein­ge­las­sen hat. All­mäh­lich er­kennt Tho­mas, dass ihn etwas mit dem Comte ver­bin­det, ein Ereig­nis, das sich 1789 in Haiti zu­trug. Schließ­lich wird er damit kon­fron­tiert, dass der Comte nach dem Herz von Tho­mas dem Zweif­ler trach­tet. Ihm wird klar, dass es um weit mehr geht als sein Leben. Ein Urban Fan­tasy Ro­man über Voo­doo in Berlin. Eine ge­wagte Ge­schichte, die sich vom Haiti des acht­zehn­ten Jahr­hun­derts über die Zwan­ziger­jahre bis in die heu­tige Zeit er­streckt.

Rezension:

Als Thomas, der sich im Betrieb seines Onkels zum Schäd­lings­be­kämpfer aus­bil­den lässt, neu­gierig einen Blick ins Nach­bar­grund­stück wirft, stößt er auf ein bau­fälli­ges Haus. Darin­nen riecht es nicht nur un­an­ge­nehm, hier hau­sen Un­tote, die ihn nicht wider gehen las­sen wol­len. Auch nach­dem ihm die Flucht doch ge­lingt, las­sen sie nicht von ihm ab und ver­fol­gen ihn. Erst als er auch noch auf ein an­schei­nend etwa gleich­alteri­ges Mäd­chen trifft, das be­haup­tet, schon seit vie­len Jahr­zehn­ten das gleiche Pro­blem zu ha­ben, beginnt er ganz lang­sam zu be­grei­fen, wo er da hinein­ge­raten ist.

In seinem Urban-Fantasy-Abenteuer mit (sehr) deutlichen Horror- und Grusel-Ele­men­ten baut FE Bou­laich ein kom­plexes Puzzle mit meh­reren Zeit­ebenen auf, bei dem sich die Zu­sam­men­hänge erst lang­sam er­ge­ben und zu einem Gan­zen zu­sam­men­fü­gen. Der zeit­liche Rah­men reicht von der Kari­bik des 18. Jahr­hun­derts übers Berlin der 1920er bis in die heu­tige deut­sche Haupt­stadt, von der bru­talen Aus­beu­tung afri­kani­scher Skla­ven über die für viele nicht ganz so gol­denen 20er bis hin zur moder­nen Groß­stadt­kul­tur und -sub­kul­tur. Den Hin­ter­grund bie­tet der Voo­doo-Kult. Im Ge­gen­satz zu vie­len grund­sätz­lich ähn­lich ge­la­ger­ten Ge­schich­ten haben die Charak­tere hier auch Grau­töne. So ist ‚der Böse‘ nicht von Grund auf böse. Es gibt nach­voll­zieh­bare Gründe, wieso er zum Voo­doo-Pries­ter wurde, der sich mit dunk­len Mäch­ten ein­ließ. In Berlin an­ge­sie­delte Urban-Fan­tasy-Stories er­schei­nen in letz­ter Zeit zwar einige, doch fügt die­ses Buch die­sem ‚Sub-Sub-Genre‘ ganz neue Ideen hinzu. Auf die Fort­setz­ung(en) darf man sicher ge­spannt sein.

Der Autor folgt erzählerisch zwar überwiegend seinen Haupt­prota­gonis­ten Tho­mas durch das heu­tige Berlin, doch tre­ten speziell in den anderen Zeit­ebenen natür­lich auch andere Charak­tere in den er­zäh­ler­ischen Fokus.

Fazit:

Voodoo in Berlin! Auch wenn das Berlin-Kenner vielleicht (fast) nor­mal fin­den, lie­fert die­ses Buch doch über­raschende An­sich­ten dazu.

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– Blick ins Buch –

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Haunted Highlands – 2 – Keller mit Leiche

Ima Ahorn
Haunted Highlands – 2 – Keller mit Leiche

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Ein Kellergeist zu viel

Klappentext:

Ein paranormaler Schottland Cosy Krimi.

Was ist zu tun, wenn sich ein Hausgast plötzlich in einen Haus­geist ver­wandelt?

Mit dieser Frage sieht sich der junge Darren in seinem neuen Job im Taigh Dubh Guest­house kon­fron­tiert. Und als wäre ein toter Gast nicht schlimm genug, han­delt es sich auch noch um Blake Cad­ger, den arro­gan­ten und ego­zent­rischen Chef­geis­ter­jäger der Argyll Ghost Com­pany. Der war mit seinen Mit­ar­bei­tern und ein paar aus­ge­wähl­ten Gäs­ten im Gäste­haus ab­ge­stie­gen, um hier an der schot­tischen West­küste para­nor­male Phä­no­mene zu unter­suchen.

Bald hat Darren alle Hände voll zu tun, denn er muss sich nicht nur um ein Haus voll un­aus­ge­las­teter Geis­ter­jä­ger küm­mern, son­dern auch um einen übel­launi­gen Geist, der ver­langt, dass Dar­ren unter den Haus­gäs­ten sei­nen Mör­der aus­findig macht.

Nach Tot mit Garten ist dies der zweite Auftrag für Geister­seher Darren Bag­shaw (und seine un­ver­wüst­liche Groß­mutter).

Rezension:

Seit er einen Job als ‚Mädchen für alles‘ im Taigh Dubh Guest­house hat, läuft das Leben für Dar­ren end­lich halb­wegs ge­re­gelt ab. Mit sei­ner Fähig­keit, Geis­ter zu sehen, hat er längst Be­kannt­schaft, wenn nicht sogar fast so etwas wie Freund­schaft mit dem Haus­geist ge­schlos­sen. Als ein be­kannter Geis­ter­jäger aus­ge­rech­net in die­sem Gast­haus ein Geis­ter-Seminar ver­an­stal­tet, freut sich Dar­ren sogar darauf, ihn ken­nen­zu­ler­nen. Lei­der stellt sich dieser Blake Cad­ger als min­des­tens so arro­gant wie be­rühmt heraus. … und sehr bald als tot! Als er merkt, dass Dar­ren wirk­lich Geis­ter sehen kann – was er zu Leb­zei­ten nie schaffte – ver­langt er von ihm, sei­nen Mör­der zu über­führen.

Im Gegensatz zu Band 1 („Tot mit Garten“), der eine relativ aus­führ­liche Ein­führungs­phase auf­weist, führt Ima Ahorn ihren Prota­gonis­ten und die Leser dies­mal gleich ins Ge­sche­hen hin­ein. Erneut wird Dar­ren von einem Geist be­auf­tragt, sei­nen Mör­der aus­findig zu machen. Min­des­tens ge­nau­so interes­sant sind aller­dings die teil­weise recht skurril ge­zeich­neten (Möch­te­gern-)­Geis­ter­jäger, die alle­samt über­haupt nicht über die Gabe ver­fü­gen, Geis­ter zu sehen. Somit kommt der Humor auch in der 2. Aus­gabe die­ser Cosy-Ghost-Crime-Reihe nicht zu kurz. Nach die­sem Mus­ter sind durch­aus noch einige ‚Fälle’ für den Prota­gonis­ten denk­bar, zumal die­ser im Ver­lauf die­ses Buches noch mehr über seine Fähig­keit erfährt, was Stoff für zu­künf­tige Bände bie­ten könnte.

Stilistisch ändert die Autorin nichts gegenüber dem Vorgänger­band. Wie gehabt wer­den die Ereig­nisse aus Beobach­ter­sicht mit stän­digem Fokus auf dem Prota­gonis­ten erzählt.

Fazit:

Im 2. Band läuft diese humorvolle Cosy Ghost Crime von Beginn an rich­tig rund. So ein Geist will schließ­lich wis­sen, wer ihn ge­tötet hat.

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– Blick ins Buch –

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Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

Natasha Pulley
Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

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Übersetzung: Jochen Schwarzer
Sprecher: Jonas Minthe

Auf der Suche nach Madelain

Klappentext:

1898 erwacht Joe Tournier ohne jegliche Erinnerungen am Bahn­hof Gare du Roi in Londres. Die Welt steht Kopf: Eng­land ist Fran­zösisch, und Joe wird in eine psychiat­rische Klinik ein­ge­wiesen. Nur wenig später, als er wie­der in Frei­heit ist, trifft eine rätsel­hafte Post­karte bei ihm ein, die 90 Jahre zu ihm unter­wegs war. Auf der Post­karte ist ein Leucht­turm auf einer Insel mit dem Namen Eilean Mor ab­ge­bil­det, auf der Rück­seite steht ein kur­zer Text: „Liebs­ter Joe, komm nach Hause, wenn du dich erin­nerst. M.“ Was hat es mit dem Leucht­turm auf sich und wie kann ein Mann mitt­leren Alters aus einer neun­zig­jähri­gen Ver­gangen­heit heraus ver­misst wer­den? Und wer ist M.? Joe macht sich schließ­lich auf die nicht un­ge­fähr­liche Reise nach Schott­land, um den Leucht­turm zu suchen und findet statt­dessen einen Weg in die Ver­gangen­heit.

Rezension:

Joe steht mitten auf einem Bahnsteig in London, ohne zu wis­sen, wer er ist oder wie er dort­hin kommt. Und wieso ist hier alles fran­zösisch be­schrif­tet? Erst nach und nach fin­det er heraus, dass ganz Eng­land seit der ver­lorenen Schlacht von Tra­fal­gar fran­zösisch be­setzt ist. Dann muss er auch noch er­fah­ren, dass er ein Leib­eigener ist, aber Erin­ner­ungen an seine Ver­gangen­heit kom­men ein­fach nicht zu­rück. Als er auch noch eine Post­karte erhält, die vor 90 Jah­ren ge­schrie­ben wurde und erst an die­sem Tag zu­ge­stellt wer­den sollte, be­greift er, dass irgend­was nicht stim­men kann. Da­mals konnte doch noch nie­mand von ihm wis­sen. Und der auf der Karte ab­ge­bil­dete Leucht­turm wurde erst vor 2 Jah­ren erbaut …

Dass es bei Natasha Pulleys Buch um Zeitreisen geht, kann man nach dem Klap­pen­text natür­lich schon er­ahnen. Zu mei­ner Schande muss ich aller­dings ge­stehen, dass mit der Name der Autorin nichts mehr sagte. Dabei kenne ich von ihr be­reits das Buch „Der Uhr­macher in der Filigree Street“ – und fand es rela­tiv ent­täuschend. Um es aber bereits vor­weg­zu­neh­men: Die­ses Buch ge­fällt mir deut­lich bes­ser, ob­wohl man auch die­ses wie­der als außer­ge­wöhn­lich be­zie­hungs­weise un­er­war­tet be­zeich­nen muss. Ob­wohl Zeit­reisen eine Rolle spie­len, sind sie näm­lich nicht wirk­lich das Thema, und der titel­gebende Leucht­turm erweist sich mehr oder weni­ger als Rand­er­scheinung. Im Fokus der Ge­schichte steht viel mehr, zu wel­chen Ver­änder­ungen der Ein­fluss durch­ge­führ­ter Zeit­reisen führt. Die Prota­gonis­ten wer­den immer wie­der in unter­schied­lichen Zei­ten be­glei­tet, in denen sich die Ver­hält­nisse grund­legend unter­scheiden.

Der Autorin gelingt es, den Stil der Literatur der Jahrhundert­wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert über­zeugend zu tref­fen, was durch den Vor­trag des Sprech­ers der Hör­buch-Aus­gabe pas­send um­ge­setzt wird. Was aller­dings ver­besserungs­wür­dig wäre, ist die Ver­mark­tung, die dem poten­ziellen Leser be­ziehungs­weise Hörer deut­licher machen sollte, dass es sich hier nicht um eine klas­sische Zeit­reise-Fan­tasy han­delt.

Fazit:

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen eher die durch Zeit­reisen her­vor­ge­rufenen Ver­änder­ungen als die Zeit­reisen selbst.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Fireside Mysteries

Kate Milford
Fireside Mysteries

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Alexandra Ernst

Handlungsreisende und andere (Anti-)Helden

Klappentext:

Mysteriöse Geschichten aus der Welt von Greenglass House

Seit einer Woche regnet es sintflutartig, das Wasser des Flus­ses steigt un­auf­hör­lich, über­schwemmt Stra­ßen und Wege, und die zwölf Gäste der Taverne »Zur blauen Ader« sitzen wie in einer Falle fest – unter ihnen ein Kapi­tän, zwei täto­wierte Zwil­lings­brü­der, eine Musi­kerin, ein alter Karten­spieler, ein allein reisen­des junges Mäd­chen … Um sich die Zeit zu ver­trei­ben, erzäh­len sich die An­we­sen­den Ge­schich­ten: mys­teri­öse Be­geben­hei­ten, sagen­hafte, gespens­tische oder skur­rile Phä­no­mene. Und was sie wieder­geben, scheint mehr von ihren ver­bor­genen Ver­bin­dungen oder Vor­haben zu ver­raten, als sie zu ent­hül­len beab­sichti­gen. Wie hängen die Per­sonen und ihre Ge­heim­nisse mit ihren rätsel­haf­ten Ge­schich­ten zu­sam­men? Als der Regen mit sei­nen un­heim­lichen Was­ser­mas­sen immer wei­ter steigt, wird klar, dass die ganze Stadt in Gefahr ist – und nicht allein durch die Flut. Doch die Gäste haben nur ihre Er­zäh­lungen und sind auf­ein­ander an­ge­wiesen. Wird das reichen, um ge­ret­tet zu wer­den? Ge­fähr­liche Ge­heim­nisse, über­natür­liche Ver­bin­dungen und die Kraft der Er­zäh­lungen trei­ben das fes­selnde und rätsel­hafte Ge­sche­hen die­ses fan­tas­tischen Romans voran. Nichts ist bloß so, wie es scheint, und jede Ge­schichte ent­hüllt mehr als nur das vorder­grün­dig Er­zählte …

Rezension:

In der Taverne „Zur blauen Ader“ sitzen sowohl Gäste als auch Per­sonal fest, da das Haus durch tage­lange hef­tige Regen­fälle von der Außen­welt ab­ge­schnit­ten ist. Sollte das Was­ser wei­ter stei­gen, könnte es für sie kri­tisch wer­den. Zum Zeit­ver­treib be­gin­nen sie, sich gegen­seitig Ge­schich­ten zu er­zäh­len. So phan­tastisch diese zu­nächst auch wir­ken, zeigt sich bald, dass er­heb­lich mehr dahin­ter­stecken könnte. Ver­bin­det die An­wesen­den mehr, als es zu­nächst den An­schein hat?

Zuerst könnte man Kate Milfords „Fireside Mysteries“ für eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung mit Rahmen­hand­lung hal­ten. Erst mit dem Fort­schrei­ten des Buches wird deut­lich, dass alle Einzel­teile (be­ziehungs­weise -ge­schich­ten) ein Gan­zes erge­ben. Auch die Struk­tur der Hand­lungs­welt ist zu­nächst schwer deut­bar. Erst mit der Er­kennt­nis, dass das Ge­sche­hen in die Welt des Buches „Green­glass House“ aus der Feder der gleichen Autorin gehört, wird alles kla­rer. Genau ge­nom­men kommt das vor­lie­gende Buch in letz­terem sogar vor, in­dem es vom dorti­gen Prota­gonis­ten gele­sen wird. Auf­grund dieser Struk­turen fällt es an­fangs etwas schwer in die Story hinein­zu­fin­den. Dem Leser wer­den eine ganze An­zahl von Per­sonen nahe­ge­bracht, zwi­schen denen es außer der Tat­sache, am Hand­lung­sort fest­zu­sitzen, keine Be­rührungs­punkte zu geben scheint. Die er­zähl­ten Ge­schich­ten könnte man alle in den Bereich Mys­tery, Fan­tasy, Horror ein­ord­nen, ohne dass viele davon jeweils für sich ge­nom­men über­mäßig inno­vativ er­schei­nen. Doch erst das Zu­sam­men­führen des Puzz­les ergibt die wahre Ge­schichte, die dann einen er­heb­lich über­zeu­gen­deren Ein­druck als ihre Einzel­teile macht. Die Rede­wen­dung, dass das Ge­samte mehr als die Summe der Einzel­teile ist, trifft hier ein­deutig zu.

Die Idee der Autorin, ihre Geschichte zunächst wie eine Ansamm­lung ein­zel­ner Ge­schich­ten er­schei­nen zu las­sen, funktio­niert über­raschend gut. Ergänzt wird das Werk durch Kapitel­vig­netten von Nicole Wong.

Fazit:

Eine Gruppe Eingeschlossener erzählt sich unabhängige Ge­schich­ten. Doch die­ser Ein­druck täuscht, denn alles ergibt ein gro­ßes Gan­zes.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Ein Fall für Frey und McGray – 3 – Die Todesfee der Grindlay Street (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 3 – Die Todesfee der Grindlay Street (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

Blut, Banshees und Seitensprünge

Klappentext:

London 1889. Nach der Aufführung von „Macbeth“ wird eine mit Blut ge­schrie­bene Bot­schaft auf­ge­fun­den: In Edin­burgh, der nächs­ten Sta­tion der be­rühm­ten The­ater­truppe, soll je­mand grau­sam zu Tode kom­men. Der Fall ruft die Inspec­tors Ian Frey und Adol­phus McGray auf den Plan. Wäh­rend der ver­nünf­tige Eng­län­der Frey die düs­tere An­kün­di­gung für reine Pub­licity hält, ist McGray von einem über­natür­lichen Phäno­men über­zeugt, da Be­sucher eine „Todes­fee“ vor dem The­ater ge­sehen haben wol­len. Ein Wett­lauf mit der Zeit be­ginnt, denn was auch immer dahinter­steckt – in der Premieren­nacht in der Grindlay Street soll der Tod die Haupt­rolle spielen…

Rezension:

Kaum ist Inspector Frey zuhause, um sich auszuruhen, erscheint ein auf­gereg­ter Mann, der zu ihm ge­schickt wurde, weil Inspec­tor McGray nicht auf­find­bar ist. Der Super­inten­dant per­sön­lich be­steht auf eine bevor­zugte Be­hand­lung des Falls. Wer da vor Frey steht, ist nie­mand anders als Bram Stoker, der in Edin­burgh „Mac­beth“ auf­führen will. Aller­dings er­klang bei der letz­ten Auf­führung der Schrei einer Todes­fee, die an­schei­nend auch noch eine mit Blut ge­schrie­bene Ant­wort hinter­ließ. Der per­fekte Fall für McGray, wäh­rend Frey einen Pub­licity-Gag ver­mutet.

Der 3. Fall aus Oscar de Muriels historischer Krimireihe fällt etwas aus dem Rah­men, lässt der Autor darin­nen doch gleich mehrere reale Per­sonen der Epoche auf­treten. Neben Bram Stoker tre­ten Oscar Wilde und meh­rere andere zur Hand­lungs­zeit in der bri­tischen The­ater­szene be­kannte Per­sonen in Er­schei­nung. (Auf Einzel­heiten und Ab­weich­ungen zur Rea­lität geht der Autor im An­hang aus­führ­lich ein.) Auch stilis­tisch weicht de Muriel etwas von den bis­heri­gen Bän­den ab, indem er immer wieder (fik­tive) Tage­buch­ein­träge Stokers in den Text ein­fügt. Was zu­nächst etwas ver­wirrt, erweist sich dann aber als interes­santes Stil­ele­ment. Interes­sant für die Ent­wick­lung der Ge­samt­hand­lung der Reihe erweist sich eine zu­sätz­liche Kon­fron­tation der bei­den Prota­gonis­ten mit ihrem Vor­ge­setzten, Super­inten­dant Cambel, die schon in Band 4 („Im Bann der Fleder­maus­insel“) be­deut­sam wird.

Die erzählerische Grundstruktur mit Frey als Ich-Erzähler und zusätz­lichen Szenen, die aus Beo­bach­ter­sicht er­zählt wer­den, bleibt natür­lich erhal­ten. Auch die Hör­buch­um­setzung ent­spricht dem bereits Ge­wohn­ten.

Fazit:

Auch wenn der Fall vom Aufbau her etwas von den vorherigen abweicht, funktio­nieren die Gegen­sätze zwi­schen den bei­den Haupt­figuren erneut.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ein Fall für Frey und McGray – 4 – Im Bann der Fledermausinsel (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 4 – Im Bann der Fledermausinsel (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

Fledermäuse und Prismen

Klappentext:

Die Highlands 1889. Als der junge Erbe der betuchten Familie Kolo­man eine Todes­dro­hung erhält, rei­sen Inspec­tor Frey und sein Kol­lege McGray un­ver­züg­lich zum nebel­ver­hangenen nörd­lichen Zipfel des Lan­des. Dort, am abge­legenen Loch Maree, kom­men sie im unheim­lichen Herren­haus der Kolo­mans unter. Die nahe­ge­legene Insel ist von Fleder­mäu­sen befal­len, und jeder der Bewoh­ner scheint etwas zu ver­ber­gen. Als kurz darauf ein grau­samer Mord im Wald ge­schieht, ist den Ermitt­lern klar: Um die Ge­heim­nisse des mys­teri­ösen Loch Maree zu wah­ren, geht jemand über Leichen…

Rezension:

Während McGray seine Schwester besucht, taucht bei seinem Kolle­gen Frey eine Frau auf. Diese erzählt ihm die Ge­schichte ihres un­ehe­lichen Sohns, für den sie eine Mord­drohung erhielt. Auf den Ein­wand, sie könn­ten nicht als Leib­wäch­ter in die tiefste schot­tische Pro­vinz rei­sen, ködert die Frau die Inspek­toren mit einem Heil­mittel für McGrays Schwes­ter, von deren Zu­stand sie über­raschen­der­weise weiß. Natür­lich sagt dieser zu. Im abge­legenen Herren­haus der Kolo­mans, deren Ange­stellt die Frau ist, wird alles von Stunde zu Stunde mys­teri­öser …

Im 4. Fall seiner historischen Krimireihe führt Oscar de Muriel seine bei­den Prota­gonis­ten und mit ihren seine Leser ins tiefste schot­tische Hinter­land. Eisen­bahn­ver­bindungen oder selbst halb­wegs brauch­bare Stra­ßen sind hier im Jahr 1889 noch Fremd­wörter. Wie man es von den bis­heri­gen Bän­den (wobei ich Band 3 ver­sehent­lich über­sprungen habe) ge­wohnt ist, deu­ten viele Indi­zien zu­nächst aufs Über­natür­liche hin, erwei­sen sich dann aber doch als nor­mal er­klär­bar. Noch stär­ker als in den mir schon bekann­ten Bän­den zeigt sich in die­sem das Stil­ele­ment, dass sich alle Ver­dachts­mo­mente – oft sogar mehr­fach – ins Gegen­teil ver­kehren. Wer Täter und wer (poten­zielles) Opfer ist, er­weist sich erst im Finale, wobei es in die­sem Band ein uner­warte­tes, weil völ­lig über­raschen­des Opfer gibt. Was mich per­sön­lich dies­mal aller­dings etwas stört, ist die Tat­sache, dass das Schick­sal eini­ger wich­tiger Charak­tere am Ende offen bleibt. Ein paar wis­sen­schaft­liche Erläu­ter­ungen zum Hin­ter­grund der Story run­den das Buch ab.

Der Autor erzählt seine historische Detektivgeschichte in der mittler­weile schon be­kann­ten, über­zeugen­den Art, wobei der Haupt­teil der Hand­lung natür­lich weiter­hin von Inspec­tor Frey in der Ich-Form er­zählt wird, wäh­rend Sze­nen, in denen Inspec­tor McGray in Mittel­punkt steht, aus Be­obach­ter­per­spek­tive ge­schil­dert wer­den. Auch die Ver­tonung durch Günter Merlau kann erneut über­zeu­gen.

Fazit:

Wer an einer Blutphobie leidet, sollte um das aktuelle Aben­teuer der so unter­schied­lichen Poli­zisten lie­ber einen Bogen machen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Schattenseher – 1 – Die Schattenseher: London

Morgan Rice
Die Schattenseher – 1 – Die Schattenseher: London

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Simon Dehne

Mord in Bedlem

Klappentext:

DIE SCHATTENSEHER: LONDON (Buch Eins) erzählt die Geschichte von Kaia, einem 17-jähri­gen Waisen­kind, das im viktori­anischen Lon­don der 1850er auf­wächst. Kaia sehnt sich danach, ihrem schreck­lichen Waisen­haus zu ent­kom­men und heraus­zu­finden, wer ihre Eltern waren. Und danach, end­lich zu ver­stehen, warum sie Schat­ten sieht, die andere nicht sehen. Aber auf den Stra­ßen Lon­dons geht es ge­nau­so bru­tal zu, wie in dem Weisen­haus – und Kaia bie­tet sich kein ein­facher Aus­weg aus dieser Misere.

Als Kaia verhaftet wird und ihr damit eine noch größere Strafe be­vor­steht, be­merkt Detec­tive Pins­ley, 45, eine selt­same Mus­terung auf ihrem Arm und glaubt, dass Kaia der Schlüs­sel zur Lö­sung eines be­son­ders mys­teri­ösen Falls sein könnte. Denn in Lon­don wer­den immer wie­der Leichen gefun­den, bei denen Pins­ley sich fragt: Steckt dahin­ter ein Serien­mör­der oder viel­leicht doch etwas… anderes? Die Opfer wer­den auf uner­klär­liche Weise ermor­det und der Täter selbst springt dem Tod immer wie­der aufs Neue von der Klippe.

Kaia wird vor die Wahl gestellt: Entweder sie hilft dabei, den Fall zu knacken – oder sie kommt in die berüch­tigte Irren­anstalt Bed­lem.

Die beiden ungleichen Partner misstrauen sich zwar gegen­seitig, aber Kaia und Pins­ley machen sich trotz­dem gemein­sam daran, auf der Suche nach Hin­weisen die dunkels­ten Ecken im Lon­don des 19. Jahr­hun­derts zu erkun­den.

Die schrecklichen und schockierenden Dinge, die sie dabei enthüllen, dürf­ten selbst an den bei­den nicht spur­los vorüber­gehen.

In DIE SCHATTENSEHER trifft finstere Fantasy auf Mystery. Der atmos­phärische Thril­ler bie­tet nicht nur authen­tische und detail­lierte Beschrei­bungen des 19. Jahr­hun­derts, son­dern auch viele über­raschende Wen­dungen und Cliff­hanger, die dir den Atem rau­ben. Kaia erobert mit ihren An­streng­ungen, sich ein bes­seres Leben zu schaf­fen und schein­bar uner­klär­liche Ver­brechen auf­zu­klären, auf Anhieb dein Herz. Fans von Büchern wie den Dres­den-Files, den Chro­niken der Unter­welt oder Dr. Jekyl und Mr. Hyde haben auch an DIE SCHAT­TEN­SEHER ihre Freude. Des­halb sind Fans span­nen­der Fan­tasy- und Mys­tery-Bücher auf der Suche nach einer neuen Leiden­schaft hier genau richtig. Die gelungene Mischung aus ver­schie­denen Gen­res spricht sowohl jugend­liche als auch erwach­sene Leser an. Mach dich darauf gefasst, in eine neue Welt ein­zu­tauchen – und dich dabei in neue Charak­tere zu ver­lie­ben, die du nie wie­der ver­ges­sen wirst.

Rezension:

Am Tag vor ihrem 17. Geburtstag flieht Kaia aus dem Waisen­haus, denn sie be­fürch­tet, an die­sem Tag an irgend­einen reichen ‚Gön­ner‘ ver­kauft zu wer­den. Doch kurz darauf wird sie fälsch­licher­weise eines Dieb­stahls ver­däch­tigt und fest­ge­nom­men. Unter­dessen muss Detec­tive Pins­ley einen Mord im Irren­haus Bed­lem auf­klären. Der Falls scheint klar: Nur die Zellen­genos­sin kann ihre Mit­bewoh­nerin um­ge­bracht haben. Doch in der abge­sperrten Zelle findet sich keine Tat­waffe, und ohne­hin wäre die Ver­däch­tigte körper­lich kaum in der Lage, die töd­lichen Ver­letzungen her­bei­ge­führt zu haben. Als Pins­ley zurück im Revier bei Kaia ein iden­tisches Mutter­mal wie bei der Toten sieht, hofft er, das Mäd­chen könnte bei der Auf­klärung des Mordes helfen.

Der Reihenstart in diese historischen Mysterie-Geschichte über­rascht mit einem erstaun­lich kom­plexen Setting. Natür­lich könnte man die Story um mys­teri­öse Schat­ten und Schat­ten­seher auch in den Bereich der his­torischen Fan­tasy-Krimis ein­ord­nen. Ob auch die wei­teren Bände Krimi-Ele­mente bein­hal­ten wer­den, lässt sich aller­dings nicht vor­her­sagen. In Band 1 führt Mor­gan Rice ihre Leser ins Lon­don des 19. Jahr­hun­derts, wo sie atmos­phärisch stim­mig auch die Miss­stände der viktori­anischen Gesell­schaft the­ma­tisiert. Auf­fällig ist, dass hier im Gegen­satz zu den etab­lierten Genre-Stan­dards auf eine Liebes­geschichte zwi­schen den bei­den Prota­gonis­ten ver­zich­tet wird. Die persön­lichen Hinter­gründe bei­der Per­sön­lich­keiten wer­den dage­gen aus­führ­lich the­mati­siert. Die Ge­schichte selbst dürfte Genre-Fans leicht in ihren Bann zie­hen, denn die Genre-Kom­bina­tion funk­tioniert aus­ge­sprochen gut. Ob dem Leser beide Prota­goni­sten im nächs­ten Band wie­der begeg­nen wer­den, bleibt am Ende offen. Ob das alte Paris, der Hand­lungs­ort des 2. Ban­des, an den Reiz des alten Lon­don heran­reichen kann, wird sich zei­gen müs­sen.

Die Autorin wechselt mit dem Fokus zwischen ihren beiden Prota­gonis­ten, erzählt dabei jedoch stets aus der Sicht eines exter­nen Beo­bach­ters.

Fazit:

Ein atmosphärisches und mysteriöses Krimi-Abenteuer im alten Lon­don. Doch hüte dich vor den Schat­ten!

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