Die Expedition

David Blaschke
Die Expedition

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Das Grauen von Honduras

Klappentext:
Eines Tages bekommt Professor Adair einen mysteriösen Umschlag zugesandt. Der Inhalt nimmt ihn sofort in seinen Bann. Eine Karte deren Geheimnis den Professor nicht mehr loslässt. Nun setzt er alles daran dieses Geheimnis zu lüften. Und der Albtraum nimmt seinen Lauf.

Rezension:
An einem Apriltag des Jahres 1934 erhält Professor Adair einen anonymen Brief. Einziger Inhalt ist eine Kartenskizze. Eine Reise nach Honduras nur auf Grundlage dieser Karte zu organisieren und vor allem auch zu finanzieren, erweist sich als kompliziert. Als es so weit ist, erwartet ihn am Ziel jedoch Unerwartetes.
David Blaschkes Kurzgeschichte wirkt am Anfang wie ein Archäologieabenteuer klassischer Machart. Mit Erreichen des Ziels kippt die Story jedoch in Richtung Mystery beziehungsweise Horror. Die Idee dieser kurzen Geschichte hätte sicher das Potenzial gehabt, auch zu einer deutlich längeren Story ausgearbeitet zu werden.
Der Autor lässt seinen Protagonisten die Geschehnisse in einer sehr nüchternen, beinahe schon an einen Bericht erinnernden Form erzählen. Gerade im Kontrast mit den berichteten Ereignissen wirkt das allerdings schon wieder stimmig.

Fazit:
Eine Horror-Kurzgeschichte, die ohne Effekthascherei auf den Punkt kommt.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Das flüssige Land

Raphaela Edelbauer
Das flüssige Land

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Eine löchrige Story

Klappentext:
Ein Ort, der nicht gefunden werden will. Eine österreichische Gräfin, die über die Erinnerungen einer ganzen Gemeinde regiert. Ein Loch im Erdreich, das die Bewohner in die Tiefe zu reißen droht. In ihrem schwindelerregenden Debütroman geht Raphaela Edelbauer der verdrängten Geschichte auf den Grund.
Der Unfalltod ihrer Eltern stellt die Wiener Physikerin Ruth vor ein nahezu unlösbares Paradox. Ihre Eltern haben verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden, doch Groß-Einland verbirgt sich beharrlich vor den Blicken Fremder. Als Ruth endlich dort eintrifft, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner von Groß-Einland auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Überall finden sich versteckte Hinweise auf das Loch und seine wechselhafte Historie, doch keiner will darüber sprechen. Nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist.
Wird das Schweigen von der einflussreichen Gräfin der Gemeinde gesteuert? Und welche Rolle spielt eigentlich Ruths eigene Familiengeschichte? Je stärker sie in die Verwicklungen Groß-Einlands zur Zeit des Nationalsozialismus dringt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren. Doch sie gräbt tiefer und ahnt bald, dass die geheimnisvollen Strukturen im Ort ohne die Geschichte des Loches nicht zu entschlüsseln sind.

Rezension:
Ruth, die gerade an ihrer Habilitation schreibt, bekommt die Mitteilung, dass ihre Eltern bei einem Autounfall starben. Natürlich ist sie geschockt. Als sie allerdings erfährt, dass beide in ihrem Heimatort Groß-Einland bestattet werden wollten, fangen Ruths Probleme an. Ihre Eltern haben so gut wie nie über diesen Ort geredet, sie wusste gerade so, dass sie von dort stammten. Und Groß-Einland ist auf keiner Karte zu finden. Selbst ein Anruf bei der Niederösterreichischen Landesregierung bringt Ruth nicht weiter. Als sie – mehr durch Zufall – den Ort doch erreicht, ist alles anders. Eine Gräfin hat hier die beinahe absolute Herrschaft, Mitten im Ort gibt es ein riesiges, sich immer weiter ausdehnendes Loch, und obendrein scheinen sich in der Ortsgeschichte so einige Geheimnisse zu verbergen.
Der Roman der Österreicherin Raphaela Edelbauer ist sowohl für den Österreichischen Buchpreis 2019 als auch für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Das macht natürlich neugierig. Wenn man dann als Fantasy-Fan noch den Klappentext liest, wird man neugierig. Der klingt doch gleich nach Phantastik, wahrscheinlich Urban Fantasy. Dieser Verdacht ist allerdings leider nicht das Einzige, was beim Lesen enttäuscht wird. Nicht nur der Boden unter Groß-Einland ist nämlich extrem löchrig, die Story ist es auch – und das gleich in vielfacher Hinsicht.
Aber der Reihe nach: Natürlich ist es bei einem Buch (egal welches Genres) nichts Negatives, wenn sich am Anfang viele Fragen stellen. Hier ist es allerdings so, dass es bis zum Ende immer mehr offene Fragen werden, von denen fast alle am Ende unbeantwortet bleiben. Das ganze Buch bleibt irgendwie inhaltlich nicht greifbar. Was will die Autorin damit eigentlich aussagen? Wie bereits angedeutet stellt dieses Buch definitiv keine Urban Fantasy dar. Mystery würde schon etwas besser passen, denn mysteriös ist hier einiges, doch ist diese Geschichte auch wieder eindeutig nicht das, was man sich unter diesem Genre vorstellt. Soll es eine Parabel auf gesellschaftliche Zu- und Missstände sein? Soll es den Drogentraum der eindeutig medikamentenabhängigen Protagonistin darstellen? Zu letzterem würde zumindest passen, dass in Groß-Eindorf so vieles völlig unlogisch ist. Beispielsweise ist der Ort offiziell nicht existent, außer den Einwohnern weiß fast niemand, dass es Groß-Eindorf überhaupt gibt. Trotzdem ist der Ort mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden. Im Ort arbeiten Ausländer, von denen manche sogar täglich bis heim nach Slowenien pendeln. Dann sollen, um Geld in den Ort zu bringen, busladungsweise Touristen angelockt werden. In einen Ort, von dem niemand etwas erfahren soll? Da passt einfach nichts. In der Jurybegründung des Rauriser Literaturpreises (zu dem das Buch anscheinend auch nominiert ist) heißt es: „Raphaela Edelbauer überschreitet Grenzen und rückt in unerforschte Gebiete der Literatur vor.“ Auf diese ‚Erforschung‘ der organisierten Unlogik kann ich – offen gesagt – verzichten.
Den Stil der Autorin, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, halte ich auch für zumindest gewöhnungsbedürftig. Als Beistiel soll hier nur der 1. Satz des Buches dienen: „In den frühen Morgenstunden des 21. September 2007 verschüttete ich rund 200 ml Kaffee über meinem penetrant klingelnden Handy, das mich, von einer unterdrückten Nummer zutiefst erschüttert, so plötzlich zum Abheben aufforderte, dass ich keine Zeit hatte, die Tasse abzustellen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses anscheinend von einigen ‚Sachverständigen‘ als auszeichnungswert eingestufte Buch meine Vorstellung von unterhaltsamer Literatur definitiv nicht trifft.

Fazit:
Die Story dieses Buches ist leider so löchrig wie der Untergrund des Handlungsortes. Es bleibt völlig unklar, was die Autorin sagen will.

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Lost God

Gregor Spörri
Lost God

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Zwischen Macht und Theorien

Klappentext:
Ein lastwagengroßes UFO erscheint über der Erde. Auf seiner Hülle prangt ein sichelförmiges Zeichen. Ein Imam deutet das Zeichen als Symbol des Islam und behauptet mit Bezug auf den Koran, das Objekt stamme von einer Schwesterwelt der Erde. Eine islamische Terrororganisation ruft daraufhin zum globalen Heiligen Krieg auf.
Alien-Forscher Erich von Däniken entdeckt das gleiche Zeichen auf einem jahrtausendealten sumerischen Rollsiegel und prophezeit der Welt einen Götterschock ganz anderer Art. Sowohl Russland als auch China planen das mysteriöse Objekt zu untersuchen, doch US-Präsident Donald Trump will den beiden Ostmächten um jeden Preis zuvorkommen – eine verheerende Entscheidung.
Während Terroristen Europa ins Chaos zu stürzen versuchen, hebt in Cape Canaveral eine reaktiierte Raumfähre ab. Die Besatzung soll das von den Islamisten zum göttlichen Zeichen erhobene UFO bergen und zur Erde bringen. Mit an Bord sind der verwegene Navy-Flieger Tom Taylor, die junge Wissenschaftsjournalistin und Querdenkerin Sally Brown, sowie der deutsche Raketeningenieur Gunther Wolf, der mehr über das UFO und seine Herkunft zu wissen scheint, als er zuzugeben bereit ist. Doch kaum ist die alte Fähre gestartet, gerät die Welt in einen Strudel apokalyptischer Ereignisse unvorstellbaren Ausmaßes.

Rezension:
Als überraschend ein UFO im Erdorbit auftaucht, prallen die verrücktesten Theorien aufeinander. Verschiedene Interessengruppen möchten den Vorfall zum eigenen Machtausbau nutzen. Dabei deutet vorerst nichts auf feindliche Absichten der Besucher hin. Das ändert sich allerdings drastisch. Während am Boden noch verschiedene Weltsichten aufeinanderprallen, nimmt das Chaos seinen apokalyptischen Lauf.
In seinem Science-Fiction-Thriller verbindet der Schweizer Gregor Spörri SciFi mit Mystery und einem nicht gerade kleinen Hauch Politik- beziehungsweise Gesellschaftsparodie. Als Grundlage kombiniert er reale wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien mit den Vermutungen eines Erich von Däniken, den aktuellen Stand der Raumfahrt mit religiösen Themen. Außergewöhnlich ist auch, dass reale Personen wie Donald Trump und Erich von Däniken in der fiktiven Handlung auftreten – und dabei durchaus ‚echt‘ wirken. Wie man dem Vorwort entnehmen kann, scheint der Autor Ancient-Aliens-Theorien im realen Leben übrigens nahezustehen und mit von Däniken Kontakt zu unterhalten.
Wirkt die Handlung mit ihren vielen Schauplätzen und Charakteren zu Beginn etwas verwirrend, greifen die diversen Elemente schnell wie Zahnräder ineinander. Einen dieser Charakter als ‚den‘ Protagonisten zu definieren, erweist sich als unmöglich. Zwischen den Schauplätzen findet ein teilweise rasander Wechsel statt.
Den Stil des Autors zu beurteilen, fällt nicht leicht. In die gut lesbare Handlung sind immer wieder sprachlich sehr nüchterne Erklärungen eingeschoben, die in einem Roman fehl am Platze wirken. So werden bei den Space-Shuttle-Szenen immer wieder die ausgeschriebenen Bedeutungen der als feststehende Abkürzungen benutzen Ausrüstungsteile in Klammern hinzugefügt oder technische Komponenten über ganze Absätze in einem Lexikon-Stil erklärt, statt das ins Gespräch zwischen den beteiligten Personen einzubetten. Die eigentliche Handlung ist allerdings gelungen.
Die heiße Phase des Weltuntergangs findet übrigens im September 2019 statt, genau an den Tagen, an denen ich dieses Buch gelesen habe. Und ich habe nichts davon mitbekommen …

Fazit:
Dieser SciFi-Mystery-Thriller könnte durch eine stilistische Überarbeitung noch deutlich aufgewertet werden.

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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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Tal der Toten

Ria Winter
Tal der Toten

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Die Macht der Schamanen

Klappentext:
**Wenn die rettende Magie zugleich tödliche Gefahr birgt…**
Als die 18-jährige Inari mitten im Herbst einen Strauß Maiglöckchen vor ihrer Hütte findet, ahnt sie, dass nur einer dieses Zeichen hinterlassen haben kann: ihr verstorbener Vater. Denn seit seinem Tod beschützt er das Inkere-Tal vor Eindringlingen. In Inari keimt die Hoffnung auf, er könnte auf magische Weise zu seiner Familie zurückkehren. Sie beschließt die Geheimnisse ihres Tals zu erforschen. Aber je mehr Inari erfährt, desto größer werden ihre Zweifel daran, dass die Magie, die einst ihren Clan vor der Auslöschung rettete, wirklich ein Segen ist.

Rezension:
Für Inari ist das Leben nicht leicht. Ihr Vater ist tot, ihre Mutter geistig gestört. Nach dazu lebt sie mit dem Rest ihres Clans in einem abgeschiedenen Gebirgstal, hinter dessen einzigem Ausgang ein feindlicher Clan lebt. Sie sind hier nur sicher, weil die Schamanen alle Gestorbenen als Zombies wiedererwecken, die den Zugang zum Tal verteidigen. Gegen Untote haben ihre Feinde keine Chance, ins Tal zu gelangen. Eines Tages scheint Inaris toter Vater jedoch zu versuchen, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Inari ist überzeugt, dass er dabei ist, sein Bewusstsein zurückzuerlangen. Doch niemand glaubt ihr.
In Ria Winters Fantasy-Geschichte ist manches anders als gewohnt. Die Zombies (die hier allerdings nie so genannt werden) sind keine Feinde und Gefahr für die Lebenden, sondern deren Beschützer. Ich muss sagen, dass mich das auch ziemlich überrascht hat. Nach Lesen des Klappentextes war ich eigentlich davon ausgegangen, dass der Vater der Protagonistin freiwillig in die Welt der Geister gewechselt wäre, um seine Lieben zu beschützen. Das eigentliche Thema des Buches besteht darin, dass die 18-jährige Inari versucht, die nur den Schamanen bekannten Geheimnisse um die Natur der Wiedererweckten zu ergründen und dabei einen Weg zu finden, ihrem Vater ein vollwertiges Leben zurückzugeben. Damit hebt sich diese Geschichte inhaltlich deutlich von allen Fantasy-Werken ab, die ich bisher kannte. Der Sinn, eine Liebesbeziehung der Protagonistin zu einer anderen jungen Frau einzubauen, erschließt sich mir allerdings nicht ganz, da diese für die Handlung verzichtbar gewesen wäre. Wieso braucht jede Fantasy-Geschichte unbedingt eine romantische Nebenhandlung?
Der Stil der aus Sicht eines Erzählers beschriebenen Handlung ist gut lesbar. Den Schwerpunkt stellen allerdings eindeutig die innovativen Handlungselemente dar. Die Auflösung der zahlreichen sich stellenden Rätsel dürfte wohl kein Leser vorherahnen.

Fazit:
In dieser ungewöhnlichen Fantasy sind die Zombies ausnahmsweise die Guten.

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Nighthunter – Sammelband 1

Anton Serkalow
Nighthunter – Sammelband 1

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Showdowns ohne Colt

Klappentext:
Es war einmal im Wilden Westen …
Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys. Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse. Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte der Gestaltwandler Geistwolf stellen sich gegen das drohende Unheil. Die »Nighthunter«. Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.
»Nighthunter« – die neue Serie. John Sinclair trifft Lassiter. Eine spannende Mischung aus Horror und Western, mit einem Hauch Fantasy. Garantiert ohne »Romance«! Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und endet ohne Cliffhanger. Quereinsteigen ist also möglich. Da die Geschichten aber aufeinander aufbauen, macht es mehr Spaß, sie in der erschienenen Reihenfolge zu lesen.
Dieser Sammelband beinhaltet die ersten drei Ebooks:
Band 1 – Die Nacht der Ghule
Band 2 – Die Zombies von Pine Hill
Band 3 – Custers letzter Ritt
und Bonusmaterial wie eine Karte, einen Zeitstrahl, ein Personenregister, eine Liste mit Inspirationsquellen uvm.

Rezension:
Der Wilde Westen – keine ganz ungefährliche Gegend. Doch anders als viele denken, sind nicht Revolverhelden, Desperados und Indianer die größte Gefahr für die friedlichen Siedler. Viel gefährlichere Gegner sind hier vorzufinden. Zombies und Geister sind nur ein paar davon. Vor denen können jedoch weder der örtliche Sheriff noch die US Kavallerie wirksam schützen. Zum Glück gibt es allerdings Hilfe von anderer Seite. Der französischstämmige Vampir Royaume und der ebenfalls untote indianische Gestaltwandler Geistwolf kennen die richtigen Mittel, um gegen die Wesen aus dem Dunklen vorzugehen. Dumm nur, dass viele der zu Beschützenden auch gegen die beiden Nighthunter Vorbehalte hegen, sind die doch eigentlich selbst Wesen der Dunkelheit.
In seiner „Nighthunter“-Reihe verknüpft Anton Serkalow Elemente des klassischen Western mit solchen, die typisch für die Urban Fantasy sind. Auch Horror- beziehungsweise Mystery-Elemente spielen dabei eine nicht unbedeutende Rolle. Das Ganze wird in Form relativ kurzer Einzelgeschichten dargeboten, die sich bewusst am Stil klassischer ‚Groschenromane‘ orientieren, jedoch auf moderne Weise in eBook-Form veröffentlicht werden. Hier liegen nun die (eBook-)Bände 1 bis 3 als Sammelband in Taschenbuchform vor. Zusätzlich zum Inhalt der Einzelbände enthält dieser eine historische Übersichtskarte und ein paar Hintergrundinformationen.
Stilistisch orientiert sich der Autor an der für klassische Western-Heftromane typischen Struktur. Dabei wechselt der Fokus zwischen verschiedenen Schauplätzen und Charakteren. Oft wird das jeweilige Geschehen auch zuerst aus Sicht der Betroffenen erzählt, bevor die Protagonisten in Erscheinung treten. Deren Hintergründe werden dem Leser erst nach und nach offenbart, sodass die Geschichte der beiden Titelhelden bisher erst in Grundzügen bekannt ist. Wieso sich beide zusammengeschlossen haben und wieso sie auf Seite der Lebenden kämpfen, wird wohl erst im weiteren Verlauf der Reihe enthüllt. Vielleicht wissen wir in diesem Punkt nach dem 2. Sammelband schon mehr.

Fazit:
Horror, Urban Fantasy und Mystery im Wilden Weste(r)n – diese ungewöhnliche Reihe mixt Elemente verschiedener Genres. Geschüttelt, nicht gerührt.

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Geheimnisvolle Bibliotheken

Carolin Gmyrek (Hrsg.)
Geheimnisvolle Bibliotheken

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Die Magie der Bücher

Klappentext:
Bibliotheken sind Orte voller Geheimnisse. Sie enthalten Wissen, Schätze, Reichtümer … und manchmal ist das alles ein und dasselbe.
Bibliotheken beherbergen wandelnde Träume, verschlossene Märchen, geheimnisvolle Kreaturen, die sich zwischen den Regalen verstecken und verborgene Welten hinter jedem Bücherdeckel. Der Geruch von altem Papier und Staub weht wie ein ruheloser Geist durch die dunklen Räume und in der Luft liegt das leise Wispern von tausenden Gedanken und Ideen. Wie ein Labyrinth breiten sich kilometerlange Gänge vor einem aus und in jeder Ecke wartet ein Geheimnis, dass einem den Atem rauben kann.
Begleitet uralte Bibliothekare hinein in dieses Labyrinth …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Ohne Worte – Stefanie Hammes *
Im Anfang war das Wort – Christian Damerow
Wissen ist Macht – Gregor Eder
Der Bibliothekar – Karsten Klein-Ihrler
Das besondere Buch – Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser
Ein Schatz von unermesslichem Wert – Susamme Haberland
Schöne Aussicht – Ju Hornisch
Das Herz des Theaters – Fabienne Siegmund
Der 31. September – Bettina Ferbus
Staub der Ewigkeit – Rainer Baumgärtel
Maledictus – Isa Theobald
Bücher des Lebens – Karin Jacob
Von Staubquasten und Engerlingsschnüfflern – Serena Hirano
Schreiend – Irene Bressel *
Allein zwischen Regalen – Andrea Spille
Elly – Jan-Christoph Prüfer
Die Bibliothek der Drachen – Christian Endres
Der Bibliothekar – Charlotte Erpenbeck
Die älteste Schrift – Daniel Schenkel
Zwei Kisten Weisheit – Christian von Aster
Das letzte Pergament – Paul Sanker
Frater Anselm – Benjamin Nemeth
Die Bibliothek von Bärbel – Olaf Lahayne
Die siebte Bibliothek – Cornelia Röser
Bestandserhaltung – Carolin Gmyrek
Schweigend – Gabriel deVue *
Wer gerne liest, kennt natürlich die Magie, die in Bibliotheken herrscht. Während das aber natürlich Magie im übertragenen Sinne ist, geht es in den Kurzgeschichten dieser Anthologie um echte. Mit 26 Beiträgen und 400 Seiten fällt diese Zusammenstellung relativ umfangreich aus. Eine Besonderheit hebt diese allerdings aus der Vielzahl anderer Anthologien heraus: Bei 3 der 26 Geschichten handelt es sich um Bildgeschichten, praktisch Comics ohne Text. (Diese sind in der Liste mit einem * gekennzeichnet.) Jede der 23 Textgeschichten wird von einem Titelbild eingeleitet, dass jeweils ein Buch auf einem Lesepult darstellt, wobei die Umgebung an die jeweilige Story angepasst ist. Bei den einzelnen Geschichten handelt es sich um Fantasy, teils Urban Fantasy, wobei auch leichte Anklänge an Horror und Mystery und sogar Steampunk zu erkennen sind.
Der Bogen der Protagonisten reicht von einer antiken Gelehrten über einen mittelalterlichen Mönch bis zu Studenten aktueller Zeiten, vom Zauberlehrling über eine unsterbliche Bibliothekarin bis zum alternden Gelehrten, der sein Wissen in Sicherheit bringen möchte. Da fliegt eine Bibliothek in einem Zeppelin um die Welt, um neue Bücher zu suchen, in einer fast vergessenen Bibliothek muss nach der Lösung für sich ins Nichts auflösende Landschaften gesucht werden, oder Bücherwürmer brauchen Futter. Fast alle Geschichten finden neue Aspekte, um das Thema aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Da fällt es schwer, einzelne herauszugreifen, um sich ihnen separat zu widmen, zumal es eigentlich keine gibt, die in besonderem Maße aus den anderen herausstechen – weder in negativer noch in positiver Hinsicht. Das Gesamtniveau liegt allerdings hoch. Zumindest was die Textgeschichten betrifft. Bei den textlosen Bildgeschichten fällt es mir dagegen teilweise schwer, die Aussage zu erkennen.
Die Vielzahl der Blickwinkel macht den Reiz dieser Kurzgeschichtensammlung über magische Bibliotheken aus.

Fazit:
In dieser Anthologie dürfte sich für jeden bibliophilen Fantasy-Fan das Passende finden.
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Donaumädchen – 1 – Im Netz der Lügen

Johanna Stöckl
Donaumädchen – 1 – Im Netz der Lügen

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Halluzinationen?

Klappentext:
Lena träumt davon, eines Tages Hackerin und Geheimagentin zu werden, aber eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Bis zu ihrem 15. Geburtstag. Denn plötzlich passieren immer mehr seltsame Dinge, die sie an allem zweifeln lassen, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Mit dem Spezialisten für den seltenen Gendefekt, unter dem sie von Geburt an leidet, ist etwas faul, und auch das Medikament, das sie täglich einnimmt, kommt ihr immer verdächtiger vor. Ist sie überhaupt krank, oder hat man mit ihr womöglich gentechnische Experimente angestellt? Zu allem Überfluss hat Lena mysteriöse Träume, bildet sich ein, Krähen sprechen zu hören, und ist sich irgendwann nicht mehr sicher, ob nicht auch ihre Eltern mehr wissen, als sie ihr sagen.
Urban Fantasy, gemischt mit Elementen aus Mystery und Thriller, angesiedelt im Wien der Jetztzeit, für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Jetzt mit neuem Cover als handliche Einzelbände erhältlich. Eine ungewöhnliche Mischung aus Urban Fantasy, Thriller, Coming-of-Age und Mystery, wo moderne Elemente auf Motive aus der österreichischen Sagenwelt treffen. Spannend, rasant und voller unerwarteter Wendungen.
Wie alle Geschichten von Johanna Stöckl: Fantasy abseits des Mainstreams mit Wiener Schmäh. Alles, außer gewöhnlich.

Rezension:
Als Tochter eines Geheimpolizisten träumt Lena davon, einmal Agentin zu werden – oder Hackerin. Zumindest in letzterem versucht sie sich schon hin und wieder. Dass sie durch eine angeborene Krankheit oft zur Blutprobe muss und wahrscheinlich auch keine sehr hohe Lebenserwartung hat, versucht sie dabei zu ignorieren. Aber an ihrem 15. Geburtstag hört sie plötzlich, wie sich Krähen in menschlicher Sprache unterhalten. Sinnestäuschungen könnten ein Anzeichen für den Ausbruch ihrer Krankheit sein. Doch dann entdecken sie und ihre Freundinnen immer mehr Merkwürdigkeiten: Der ‚Spezialist‘, der Lena seit ihrer frühesten Kindheit behandelt, ist in Wirklichkeit ein HNO-Arzt. Das Medikament, dass sie täglich einnimmt, existiert in keiner offiziellen Arzeneimittelliste. Und ihr Vater scheint an seiner Arbeitsstätte unbekannt zu sein.
Von der Autorin Johanna Stöckl habe ich schon verschiedenes gelesen und rezensiert. Ihre Reihen „Tinas Tagebuch“, „Feuerlilly“ und „Blausilbermond“ konnten mich – zumindest soweit ich sie bisher gelesen habe – überzeugen. Deshalb nutzte ich die Gelegenheit, auch ihr „Donaumädchen“ kennenzulernen. Um es vorwegzunehmen: Zumindest dieser 1. Band hat mich enttäuscht. Natürlich verrät der Klappentext schon, dass sich hier eine ganze Reihe an Genres treffen. Dass sich die Urban-Fantasy-Elemente in diesem Band auf die sprechenden Krähen begrenzen, kann man dem Buch natürlich kaum zum Vorwurf machen. Das kann sich im weiteren Verlauf der Geschichte noch ändern. Ein (wahrscheinlicher) Arzeneimittelskandal, das Rätsel um die wahre Tätigkeit des Vaters, die Unsicherheit um das Wissen der Eltern, ein pädophiler Arzt, eventuelle behördliche Vertuschung und dann auch noch der Verdacht auf Außerirdische – das ist einfach zu viel des Guten. Die Geschichte kommt mir thematisch vollkommen überladen vor.
Ein anderer Punkt, der mir auffält, könnte allerdings auf den Unterschieden zwischen Deutschland und Österreich beruhen. Der Vater der Protagonistin wird als (angeblicher) im Verborgenen tätiger Verfassungsschützer, aber auch als Polizist bezeichnet. Auch geht Lena davon aus, dass das Innenministerium der Arbeitgeber ihres Vaters ist. Ist der Geheimdienst in Österreich wirklich Bestandteil der Polizei?
Sprachlich kann man an der aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählten Story dagegen nichts aussetzen. Hier entspricht das Niveau dem von der Autorin gewohnten. Trotzdem verspüre ich hier – ganz im Gegensatz zu den oben genannten Reihen – kaum das Bedürfnis, Lenas Abenteuer weiter zu verfolgen. Obwohl es mich schon interessieren würde, was hinter dem großen Rätsel um Emmas Krankheit (?) steckt, schreckt mich die Themenflut doch ab.

Fazit:
Diese eigentlich recht interessante Geschichte ist leider mit zu vielen Nebenthemen überfrachtet.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Goulard Saga – 1

Anna Neunsiegel
Goulard Saga – 1

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Raben-Probleme

Klappentext:
Geister, Phantome, dunkle Feen … Sie sind ein Teil von alten Sagen und Legenden – bis zu dem Tag, an dem die Tore zu unserer Welt sich öffnen. Niemals hätte Calan gedacht, dass eine Mutprobe so schief gehen könnte. Denn als der Schüler eines schottischen Schlossinternats einem älteren Musterschüler eines Nachts ein antikes Amulett stiehlt, endet dieses Abenteuer fatal für ihn und etwas Grauenvolles findet seinen Weg in die Menschenwelt.
Weit entfernt von der schottischen Küste auf einer rheinischen Flussinsel lebt wiederum die sechzehnjährige Eonie, die von alldem nichts ahnt. Und doch wird sie schon bald in unerklärliche Geschehnisse verwickelt. Haben die neuen, mysteriösen Mitbewohner, die Weinsteins, die ihr Vater zeitgleich bei ihnen einquartiert, mit diesen Vorfällen zu tun? Und warum hat sie das Gefühl, von dem düsteren und unnahbaren Thorsten Weinstein verfolgt zu werden? Eonie ist überzeugt, dass die Fremden nicht die sind, die sie vorgeben zu sein – vor allem Thorsten, der sie nicht nur an ihrem Verstand zweifeln lässt, sondern auch noch mit ihrem Herzen spielt.

Rezension:
Eine Mutprobe an einem schottischen Internat geht gründlich schief. Der Junge kann natürlich nicht ahnen, dass sich in dem Medaillon, das er einem älteren Schüler stiehlt, etwas Magisches verbirgt. Kurz darauf stürzt er eine Klippe hinab. Wenig später wird Eonie, ein 16-jähriges Mädchen, in der Nähe von Koblenz mit mysteriösen Vorkommnissen konfrontiert. Und dann will ihr Vater auch noch wildfremde Leute, Mutter und Sohn, bei ihnen zuhause einquartieren. Eonie glaubt, dass mit dem Jungen etwas nicht stimmt. Außerdem soll ihre vor Jahren verschwundene Mutter gesehen worden sein.
Bei Anna Neunsiegels „Goulard Saga“ handelt es sich um eine Fortsetzungsgeschichte. Der Leser sollte sich also von Anfang an darauf einstellen, in diesem 1. Band Fragen, aber fast keine Antworten präsentiert zu bekommen.
Während das Geschehen um das Internat in Schottland Urban-Fantasy- und Mystery-Fans sofort fesseln kann, nimmt die Handlung am Rhein eher gemächlich Fahrt auf. Gerade hier ist aber der Großteil der Handlung dieses Bandes angesiedelt. Beginnen wir jedoch im Internat. Wer eine der gewohnten (magischen oder nicht-magischen) Internatsgeschichten erwartet, wird enttäuscht. Das Schulleben an sich spielt bisher keine Rolle. Stattdessen häufen sich hier die Rätsel um die definitiv nicht normalen Vorgänge, was den Direktor um den Fortbestand seiner Schule bangen lässt, weshalb er auch unorthodoxen Methoden eine Chance gibt. Der in Deutschland angesiedelte Handlungsstrang konzentriert sich vorerst dagegen darauf, das bisherige, ganz und gar unmagische Leben der Protagonistin aufzuzeigen. Dieser Teil nimmt nach meinem Geschmack etwas zu viel Raum ein, was sich im weiteren Verlauf der Reihe aber wohl ändern dürfte. Das Unerklärliche hält erst jetzt langsam Einzug in Eonies Leben und beschränkt sich in diesem Band auf relativ wenige Szenen. Die weitere Entwicklung der Handlung ist kaum einschätzbar, obwohl sich zumindest ein Verdacht herausbildet, wie beide Stränge miteinander verbunden sein könnten. Auch über die Verbindung der Haupthandlung mit dem Prolog kann man nur rätseln.
Der Stil der Autorin ist durchaus geeignet, den Leser zu fesseln. Auch die mysteriöse Tendenz dieses Urban-Fantasy-Abenteuers scheint geeignet, das Interesse über eine Reihe von Bänden hinweg wach zu halten. Da die Behandlung der ‚Vorlebens‘ der Protagonistin wohl weitgehend abgeschlossen sein dürfte, wird sich der Fokus der wechselweise an beiden Orten verfolgten Handlung in weiteren Bänden wohl auf die schon zahlreich angeschnittenen magisch-mysteriösen Vorgänge konzentrieren.

Fazit:
Diese Urban-Fantasy-Reihe mit jungen Protagonisten kann mit einigen Mysterien punkten, die ein interessantes weiteres Geschehen versprechen.

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Jenseits der Sonne – 1 – Das Ende der Nacht

Jennifer Jensch
Jenseits der Sonne – 1 – Das Ende der Nacht

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Das Amulett

Klappentext:
In einer düsteren Zwischenwelt, in der man weder tot noch lebendig ist, erwacht Amalia mit einem Amulett um den Hals und ohne jegliche Erinnerungen an ihr vorheriges Leben. Die junge Frau muss sich schon bald dem Verdacht stellen, dass sie zu der Sorte Magier gehört, die in dieser Welt keinen guten Ruf genießen und von der Gesellschaft gemieden werden.
Als wären diese Umstände nicht schon verwirrend genug, wird ihr Schmuckstück gestohlen, und damit die einzige Verbindung zu ihren Erinnerungen.
Auf der Suche nach dem Anhänger begegnet sie einem Dieb, dem sie unfreiwillig ihr Vertrauen schenken muss.
Wird er Amalia in ihrer schwierigen Situation helfen, das Amulett zu finden, oder verfolgt er nur seine eigenen Ziele?

Rezension:
Als Amalia ohne jede Erinnerung in einer Hütte erwacht, stellt sie schnell fest, dass sie tot ist. Genau wie alle anderen Anwesenden, wie mehr oder weniger deutliche Verwesungserscheinungen deutlich zeigen. Bei einem ‚Briefing‘ der Neulinge erfährt sie, dass es auch in dieser Welt Unterschiede gibt. Nicht jeder Untote ist gleich. Leider gehört Amalia zu denen mit grauem Blut. Und die stehen in dieser Welt nicht besonders hoch auf der Beliebtheitsskala. Dann wird ihr auch noch ihr Amulett, ihre einzige Hoffnung, etwas von ihrem Vorleben zu erfahren, gestohlen. Amalia ist ratlos.
Jennifer Jensch betritt mit ihrer neuen Fantasy-Reihe zweifellos ein selbst in diesem Genre nur selten ‚erforschtes‘ Gebiet. Die Nachtodwelt, die sie als Handlungsort entwirft, hat in vielen Punkten auffällige Ähnlichkeiten zur realen Welt. Auch hier gibt es Arme und Reiche, Mächtige und Befehlsempfänger – und drastische Strafen für aus der Reihe Tanzende. Dabei konzentriert sich die Handlung fast gänzlich auf Amalias Bemühungen, ihr Amulett wiederzuerlangen. Die Frage, wieso sie zu den Wenigen gehört, die nach ihrem Tod in dieser Welt erwachen, stellt sich ihr offenbar genauso wenig wie die, wie sie eigentlich gestorben ist oder wieso sie außer ihrem Namen absolut nichts von sich weiß. Auch wieso sie sich von ihrem Amulett Aufklärung über ihr Vorleben erhofft, wird nicht aufgeklärt.
Obwohl sich das in der 3. Person verfasste Fantasy-Abenteuer an sich gut lesen lässt und stilistisch wenig auszusetzen ist, stören die bereits aufgeführten Informationslücken das Gesamtbild doch etwas. Der Leser erfährt zwar, wie diese Welt grundlegend aufgebaut ist, jedoch leider nichts über ihre Natur. Was für eine Welt ist das eigentlich? Wer kommt wieso nach seinem Tod hierher? Diese und einige ähnliche Fragen werden von der Autorin leider überhaupt nicht aufgegriffen. Da sich auch die Protagonistin diese Fragen offenbar gar nicht erst stellt, ist die Hoffnung, diese könnten in einer Fortsetzung thematisiert werden, gering. Selbst das Alter der Heldin bleibt völlig im Dunkeln. Aus diesen Gründen kann dieser Reihenauftakt trotz positiver Aspekte leider nicht ganz überzeugen.

Fazit:
Diese abenteuerliche ‚Nachtod-Fantasy‘ lässt den Leser leider mit (zu) vielen unbeantworteten Fragen zurück.

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