Die Geister von La Spezia

Oliver Plaschka
Die Geister von La Spezia

Der echte und der falsche Shelley

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Klappentext:

Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit

Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia er­trank. Aber war es wirklich nur ein Un­glück, oder steckt mehr da­hinter? Die ex­zent­rische Er­mittlerin Pat hat den Auf­trag, die Um­stände seines Todes auf­zu­klären. Mit­hilfe fan­tas­tischer Tech­nologie führt sie Mary zu den Schau­plätzen ihrer Ver­gangen­heit zu­rück. Ge­meinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia …

Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italie­nischen Exil ge­strandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, er­trank bei einem Segel­unglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zu­ging: Schon länger wurde er von Geis­tern und Visio­nen heim­gesucht. Welche fan­tas­tischen Kräfte wurden ihm aber zum Ver­hängnis? Mittels der visio­nären Kunst der Er­innerungs­reise führt die wag­halsige Spezial­agentin Pat Colom­bari Mary Shelley zu­rück zum Golf von La Spezia, wo die Ge­setze von Zeit und Raum ihre Gül­tigkeit ver­loren haben. Sie lernt den skan­dal­um­witterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Ge­heimnis birgt. Und sie wird Zeugin un­er­klärlicher Ge­schehnisse, die ihren An­fang in jener stür­mischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jen­seits ihrer Welt ein­ließen.

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Rezension:

Mary Shelleys Mann ist ertrunken. Dessen Vater hegt jedoch Zweifel, ob es wirklich ein Un­fall war. Deshalb be­auf­tragt er Pat Colom­bari, mit einer neu­artigen Tech­nologie Marys Er­in­nerungen zu durch­suchen. Doch die ge­mein­same Reise in die Er­in­nerungen ver­ändert diese, und so wird das Ge­wirr immer un­durch­dring­licher.

Das Buch, das der Autor Oliver Plaschka hier vorlegt, ist kompliziert. Was zu­nächst wie ein his­torischer Roman rund um eine Gruppe realer Per­sonen wirkt, rückt mit einer Technik, die es er­laubt, je­manden in dessen Er­in­nerungen zu be­gleiten, schnell in Richtung Retro-Science-Fiction. Schließ­lich ver­schiebt sich der Schwer­punkt aller­dings deutlich in den Fan­tasy-Be­reich. Die Idee, ge­meinsam mit dieser die Er­in­nerungen einer an­deren Person zu be­reisen, wirkt zu­nächst interes­sant. Die Um­setzung er­weist sich zu Be­ginn je­doch als re­lativ lang­weilig. Erst als sich heraus­stellt, dass die mit­reisende Be­sucherin die Er­in­nerungen mit ihrer An­wesen­heit auch ver­ändert, wird es deut­lich interes­santer. Aller­dings auch er­heblich ver­wirrender. Leider blickt der Leser schließlich auch kaum noch durch, was ver­änderte Er­in­nerungen und was die (im Rah­men der Ge­schichte) re­alen Er­eig­nisse sind. Als zu­sätzliche Ebene kommt hinzu, das un­klar bleibt, was da­von von den den Figuren zu­grunde­liegenden realen Per­sonen wirklich er­lebt wurde. So er­gibt dieses Werk ein Puzzle, durch­aus interes­santer Story-Details, die schluss­endlich aber eher ver­wirren als zu über­zeugen. Dazu kommt, dass die (realen oder ver­änderten?) Er­in­nerungs­stücke nicht chro­nologisch be­sucht werden. Die kurze Auf­stellung der be­nutzten realen Men­schen im An­hang bringt da nur be­dingt Auf­klärung.

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Fazit:

Die Umsetzung dieser an sich guten Idee um Reisen in fremde Er­in­nerungen kann so, wie hier um­ge­setzt, leider nicht ganz über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Vita Obscura – 1 – Der Schattenpfad

Silke Schachner
Vita Obscura – 1 – Der Schattenpfad

Mehr Fragen als Antworten

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Klappentext:

Ein uraltes Symbol. Ein verborgenes Fragment. Ein Geheimnis, für das Menschen seit Jahr­hun­derten töten.

Als die Restauratorin Marie Lothar nach dem rätselhaften Tod ihres Vaters ein ver­schlos­senes Kästchen erbt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben damit aus den Fugen ge­raten wird. Ein selt­sames Fragment, ein ge­heimnis­volles Zeichen und alte Doku­mente führen sie auf eine Reise, die sie von den Pyre­näen bis an die Donau trägt – durch Kathe­dralen, Klöster und ver­gessene Pilger­stätten, an denen Ge­schichte, Mystik und Gefahr mit­ein­ander ver­schmelzen.

In den Nebeln von Montségur, zwischen den steinernen Bögen von Cahors und dem La­byrinth von Chartres spürt Marie nicht nur den Spuren ihres Vaters nach, sondern auch den Schatten eines Ordens, der seit Jahr­hun­derten über ge­heime Wahr­heiten wacht. Doch je tiefer sie in die Ver­gangen­heit ein­taucht, desto deut­licher wird: Sie selbst ist Teil dieses Rätsels – und ihre Schritte bleiben nicht un­be­merkt.

An ihre Seite tritt ein Mann, dessen eigene Geheimnisse sie zugleich anziehen und miss­trauisch machen: Luc Moretti, Er­mittler bei Interpol, der längst tiefer in die Fäden dieser Ge­schichte ver­strickt ist, als er zugibt. Ge­meinsam stoßen sie auf Zeichen und Symbole, die nicht nur die Ver­gangen­heit er­klären – sondern auch die Zu­kunft ver­ändern könnten.

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Rezension:

Nachdem die Restauratorin Marie vom Tod ihres Vaters erfährt, bricht sie zu einer Reise durch Europa auf. In Frank­reich, Spanien, Deutschland und Österreich sucht sie Stätten auf, die eine his­torische oder re­ligiöse, oft my­stische Ver­gangen­heit auf­weisen. Überall trifft sie auf ein altes Symbol – und auf Luc, der dem gleichen Symbol nach­spürt.

Silke Schachner macht es ihren Lesern in ihrer sehr mythisch ver­an­lagten Reihe nicht ein­fach. Zu­nächst er­fährt man lediglich, dass ein Mann, der – wie man erst später er­fährt – der Vater der Prota­gonis­tin ist, stirbt. Die Um­stände lassen ver­muten, dass es kein Unfall war. Da­raufhin bricht die Prota­gonis­tin Marie un­mittelbar zu ihrer Reise auf, ohne dass man als Leser er­fährt, welchen Zweck sie damit ver­folgt. Marie ist zwar die Prota­gonis­tin, doch er­fährt man lange nicht ein­mal an­nähernd, was sie weiß und will. Das macht es kom­pliziert, über­haupt irgend­welche Zu­sammen­hänge zu er­kennen oder Sym­pathien für sie zu ent­wickeln. Später kommt der Co-Prota­gonist Luc hinzu, der für Interpol arbeitet und eben­falls dem Symbol folgt, weil an allen dieses Orten in der Ver­gangen­heit Morde statt­fanden. Erst ganz am Ende dieses Bandes er­fährt der Leser, worum es eigent­lich geht, erst jetzt ist er (wahr­schein­lich) etwa auf dem Er­kenntnis­stand der Prota­gonis­tin. Trotz­dem ver­sprechen die an­ge­deuteten Mys­terien durch­aus Po­tenzial für die weitere Ge­schichte, die sich bisher auf realer Ebene be­wegt. Ob später noch Fan­tasy-Ele­mente ein­fließen, lässt sich der­zeit nicht vor­her­sagen. Es er­scheint bei der The­matik aber möglich.

Die Autorin schreibt in einem sehr poetischen, aber auch recht unper­sön­lichen Stil, der kaum Ge­fühle der Be­teiligten er­kennen lässt.

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Fazit:

Die Thematik dieser Mystery-Thriller-Reihe ist interessant, doch macht es die Ferne zur Prota­gonis­tin dem Leser nicht leicht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

TOR MKK
NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

Ein vorherbestimmtes Wiedersehen

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Klappentext:

In der Gegenwart…

Buch 3: NEFERAT – Die vergessene Pharaonin

Professor Khalid warnt ihn. Die Einheimischen weigern sich, ihren Namen aus­zu­sprechen. Selbst der Wüs­ten­wind scheint anders zu wehen, je näher Ed­ward Black­wood dem Tempel von Al-Qatara kommt.

Edward ist Archäologe. Er folgt den Spuren einer Pharaonin, die aus der Ge­schichte ge­löscht wurde – und findet tief unter dem Sand einen Sarko­phag, der drei­tausend Jahre lang auf ihn ge­wartet hat.

Die Frau darin ist keine Mumie.

Sie atmet.

Hier beginnt Edwards Geschichte – und das Ende von allem, was er war.

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Rezension:

Als der britische Archäologe Edward Blackwood von einem vergessenen Tempel er­fährt, der noch nicht aus­ge­graben wurde, setzt er alles daran, das zu über­nehmen. Alle raten ihm ab, die ein­hei­mischen Gra­bungs­helfer sind wider­willig. Nach dem Frei­legen der Tür ziehen sie sich um­gehend zu­rück. So muss er den Tempel allein be­treten. Was dann ge­schieht, ändert sein Leben für immer.

Der Autor, der unter dem eigenartigen Pseudonym TOR MKK veröffentlicht, führt seine Leser in die Welt der Ägyp­tologie. Da die Ge­schichte mit einem Archäo­logen an­fängt, der gerade erst mit seinen Aus­gra­bungen be­ginnt, ist zu­nächst nicht offen­sicht­lich, dass es sich um den 3. Band einer Hexa­logie handelt. Die Bände 1 und 2 sind an­scheinend zu Leb­zeiten der Pha­raonin an­ge­siedelt, deren Mumie hier aus­ge­graben werden soll. Da in diesem Band der Archäo­loge Edward Black­wood als Prota­gonist auf­tritt, kommt einem das zu­nächst jedoch nicht in den Sinn. Eine Genre-Ein­ord­nung fällt schwer. Ob­wohl man zu­nächst na­türlich an (Urban) Fan­tasy denken könnte, ten­diert das Ge­schehen dann doch deutlich stärker in Rich­tung Mys­tery und Horror. Auch wenn ich dem Buch selbst­ver­ständlich zu­gute­halten muss, dass die Kenntnis der vor­her­gehenden Bände viel­leicht manches ver­ständ­licher machen würde, konnte mich die Ge­schichte nicht wirklich über­zeugen. Da dieser Band die Ge­schichte Ed­ward Black­woods im frühen 20. Jahr­hun­dert er­zählt, be­zweifle ich, dass das Wissen um die an­schei­nend Jahr­tausende zuvor an­ge­siedelten bis­herigen Bände 1 und 2 dies grund­legend ändern würde. Der Stil des Autors wirkt mit seinen über­wiegend sehr kurzen Ab­sätzen etwas ab­gehackt.

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Fazit:

Die Grundidee dieser Mystery- bis Horror-Geschichte wirkt durchaus interessant, doch kann die Um­setzung nicht über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Das White Octopus Hotel

Alexandra Bell
Das White Octopus Hotel


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Übersetzung: Edith Beleites

Das Labyrinth der Tintenfische

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Klappentext:

Die unwahrscheinliche Reise zu einem Schweizer Grandhotel voller Rätsel und Magie

»Hatten Sie eine weite Anreise?«

Ein Lächeln zuckte in seinem Mundwinkel. »Ja«, sagte er. »Das kann man wohl sagen. Aber das Warten hat sich ge­lohnt.«

Als die junge Kunstgutachterin Eve Shaw in ihrem Büro einem silber­haarigen Herrn die Hand schüttelt, wird sie das Ge­fühl nicht los, diese schon ein­mal ge­halten zu haben. Aber wo und wann? Sie er­fährt von einem rät­sel­haften Ort, dem White Octopus Hotel. Mythen von Zeit­reise­zimmern und ma­gischen Ge­gen­ständen ranken sich darum. Eve be­schließt, in dem ver­lassenen An­wesen, hoch oben in den Schweizer Alpen, nach Ant­worten zu suchen und findet sich plötzlich in dem pracht­vollen Belle-Époque-Hotel zu seiner Glanz­zeit wieder. Ein junger Mann kreuzt ihren Weg, doch es ist nicht ihr erstes Treffen. Ist es ein neuer An­fang oder ein weiteres Ende? Kann das Ende auch ein An­fang sein?

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Rezension:

Hoch in den Alpen liegt ein Luxus-Hotel, das White Octopus Hotel. Aber es ist schon seit vielen Jahr­zehnten ge­schlossen. Im Anti­quitä­tenhandel hält sich je­doch das Ge­rücht, ge­legent­lich auf­tauchende Ge­gen­stände aus den Be­ständen des Hotels hätten ma­gische Eigen­schaften. Tat­sächlich hält die Kunst­gut­achterin Eve Shaw eines Tages einen Zim­mer­schlüssel des White Octopus in der Hand, der Zeit­reisen er­mög­lichen soll.

Alexandra Bell stellt eine Protagonistin in den Fokus ihres Romans, die von einem fol­gen­schweren Er­eignis in ihrer Kind­heit trau­ma­tisiert ist. Sie hofft, dieses Er­eignis mit den ma­gischen Arte­fakten des ge­rüchte­um­wobenen Hotels rück­gängig machen zu können. In der Hand­lung wird Urban Fan­tasy mit Zeit­reisen, einem Fa­milien­drama, einer Ro­manze und viel Mys­tery kom­biniert. Vieles wirkt, ob­wohl sich die Prota­gonis­tin und somit auch die Leser der Zeit­reise be­wusst sind, zu­nächst ver­worren und un­er­klärlich. Zu­sammen­hänge zu einer Ne­ben­hand­lung zur Zeit des 1. Welt­kriegs sind lange nicht er­kennbar. Erst lang­sam werden die Kausa­litäts­ketten in einem Ge­wirr mehrerer Zeit­reisen deutlich. Fragen zur sonstigen Magie des Hotels und seiner Ge­gen­stände bleiben aller­dings genau wie die Frage nach der Her­kunft des Hotels wei­test­gehend offen. Dazu ge­hören auch die mys­teriösen Tinten­fische, die dem White Octopus Hotel seinen Namen gaben und die in der Hand­lung immer wieder in ver­schie­denen Formen auf­tauchen. Ein paar mehr Ant­worten könnten die an sich interes­sante Mys­tery-Story de­finitiv ab­runden.

Die Autorin wechselt zwischen der Protagonistin Eye und Max, einem jungen Offizier im 1. Welt­krieg, sowie zwi­schen mehreren Zeit­ebenen hin und her. Bei wem und wann das Ge­schehen ge­rade ist, wird je­doch zu Be­ginn der Kapitel aus­drücklich er­wähnt.

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Fazit:

Dieses Buch vereint Urban Fantasy, Zeitreisen, eine Romanze und vor allem viel Mystery zu einer kom­plexen Ge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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Gänsehaut in Hovenäset – 2 – Sternengrab

Kristina Ohlsson
Gänsehaut in Hovenäset – 2 – Sternengrab


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Übersetzung: Susanne Dahmann

Geheimnisse unterm Bootshaus

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Klappentext:

Der rätselhafte Tod des Vaters

Was ist wirklich passiert, damals, als Papa starb? Alva fragt sich das schon seit fast tau­send Ta­gen, und nun will sie end­lich die Wahrheit heraus­finden. Ihre Mutter ist gerade dabei, in einem Boots­haus, das sie ge­kauft hat, ein Café zu er­öffnen. Aber irgend­etwas scheint mit dem Boots­haus nicht zu stimmen, und die frü­heren Be­sitzer wollen ihr nicht sagen, warum. Zur gleichen Zeit kom­men ein kleines Mädchen und seine Mutter nach Hove­näset. Doch die Frau redet nicht und lässt das Mädchen oft allein. Alva wird von einer Katze ver­folgt, und nachts hört es sich an, als würde ihr Vater vor ihrer Zim­mertür um­her­schleichen. Bald wird Alva klar, dass sie in Ge­fahr ist. An manchen Ge­heim­nissen sollte man besser nicht rühren…

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Rezension:

Alvas Vater ist gestorben. Das ist fast 1000 Tage her, aber das mittler­weile 12-jährige Mädchen denkt noch jeden Tag an ihn. Als Alvas Mutter ein altes Boots­haus kauft, um darin ein Café zu er­öffnen, häufen sich je­doch eigen­artige Er­eignisse. Zu­erst tauch eine Katze auf, die sich eigen­artig be­nimmt, dann ein kleines Mädchen, das ganz allein um­her­streift. Unter dem Boots­haus findet Alva ein rätsel­haftes Rohr, und in der Nacht hört sie vor ihrem Zimmer Schritte, die wie die ihres toten Vaters klingen.

In Band 1 („Flammenrad“) ihrer Kinder/Jugend-Horror-Fantasy-Trilogie erzählte Kristina Ohls­sons die be­ängsti­genden Er­lebnisse der 12-jäh­rigen Heidi. Dort lernt der Leser auch Heidis beste Freunde Harry und Alva kennen. Letztere steht im vor­liegenden 2. Band als Prota­gonis­tin im Fokus der Ge­schichte. Ihre Er­lebnisse er­weisen sich als nicht weniger be­ängs­tigend als Heidis wenige Monate zu­vor. Wie schon dort er­scheint der Horror-Level für Leser der an­ge­peilten Ziel­gruppe auch hier wieder recht hoch. Ab­ge­sehen von den über­natürlichen Vor­komm­nissen auf dem Cam­pingplatz, auf dem die junge Prota­gonis­tin mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder ganz­jährig lebt, stellt aller­dings auch der Wohn­wagen für mich ein Rätsel dar. Ich habe je­denfalls noch nie einen Wohn­wagen ge­sehen, in dem es mehrere ab­schließ­bare Zimmer gibt. Meint die Autorin even­tuell einen Zir­kus­wagen? Wie dem auch sei, die Story ist wieder unter­haltsam und über­ra­schend span­nend. … und wirkt auf mich sogar ‚runder‘ als die in Band 1. Es dürfte wohl sehr wahr­schein­lich sein, dass in Band 3 Harry düs­teren Er­lebnissen aus­ge­setzt sein wird.

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Fazit:

Wie schon Band 1, fällt auch der 2. Band dieser Kinder/Jugend-Horror-Fan­tasy-Tri­logie für die Ziel­gruppe über­ra­schend gruselig aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das Grauen der Abyss-Arkaden

Marshall Flynn
Das Grauen der Abyss-Arkaden

Das Einkaufsparadies

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Klappentext:

Eine Stadt begräbt ihre Schuld – ein Mann gräbt sie wieder aus.

Wraithfield – einst eine stolze Industriestadt an der Ostküste, heute ein Ort ohne Zu­kunft. Hoff­nung ver­sprach ein gi­gan­tisches Projekt: die Abyss-Arkaden, ein unter­irdisches Ein­kaufs­paradies. Doch am Tag der Er­öffnung ge­schieht das Un­fass­bare: Durch Ex­plosionen werden Tau­sende von Men­schen darin ein­ge­schlossen. Die Be­hörden blockieren jede Rettung, die Justiz schweigt, und In­vestor Ambrose Virell zieht sich zu­rück. Für Bob Clark ist es mehr als eine Katas­trophe – er hat Laura ver­loren, die Liebe seines Lebens. Ge­trieben von Schmerz und Zorn kämpft er für Ge­rechtig­keit und wagt gegen jeden Wider­stand den Ab­stieg in die Arkaden. Doch was ihn dort er­wartet, ist ein Alb­traum, der besser be­graben ge­blieben wäre. Und manchmal, so be­greift er, ist die Wahr­heit das Grau­samste über­haupt.

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Rezension:

Die Abyss-Arkaden, eine riesige, komplett unterirdisch an­ge­legte Mall, soll Wraith­fields neue Attrak­tion werden. Ent­sprechend groß ist der An­drang bei der Er­öffnung. Auch Bob Clark und seine Frau wollen sich das nicht ent­gehen lassen. Doch dann kommt es zur Katas­trophe: Eine Ex­plosion bringt die Arkaden zum Ein­sturz, fast alle Be­sucher werden ver­schüttet. Bob ist einer der wenigen Über­lebenden. Ob­wohl die Be­hörden jede Hoffnung auf­geben, glaubt Bob fest daran, dass seine Frau noch lebt, und be­ginnt illegal, in die Tiefen vor­zu­dringen.

Von Marshall Flynn kannte ich bisher die Bände 1 und 2 des Horror-Mehr­teilers „Der Fluch von Everly Falls“. Da es inner­halb der Hand­lung von Band 2 einen Quer­verweis auf dieses Buch gibt, er­wartete ich, es hier eben­falls mit dem Horror-Genre zu tun zu haben. Das er­wies sich aber als nicht ganz richtig. Hier haben wir es viel­mehr mit einem Mys­tery-Thriller mit (Dark-)Fan­tasy-Ele­menten zu tun. Dass wir es mit Vam­piren zu tun kriegen, er­fährt der Leser (na­türlich im Gegen­satz zum Prota­gonis­ten) be­reits im Prolog. Die Zu­sammen­hänge zur Katas­trophe im Ein­kaufs­zentrum bleiben aller­dings auch dem Leser länger ver­borgen. Im Ge­gensatz zu den meisten an­deren Cha­rak­teren ist uns Lesern deshalb auch klar, dass die Beo­bach­tungen des in seiner Kind­heit trau­matisierten Prota­gonis­ten nicht dessen Ein­bildung sind. Die Frage, die für Span­nung sorgt, ist viel­mehr, wie die Ge­schichte für ihren Prota­gonis­ten ausgeht.

Der Autor lässt seinen Protagonisten Bob in der Ich-Form berichten. Sie Span­nung baut sich dabei erst lang­sam auf und nimmt dann immer weiter zu.

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Fazit:

In diesem Mystery-Thriller treten die Vampire als Hintermänner erst spät per­sönlich in Er­scheinung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
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Cold Creeps – 1 – Die Rückstrahlung

Jules B. Asches
Cold Creeps – 1 – Die Rückstrahlung

Mutter – Vater – Stein

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Klappentext:

Ein Brief ihrer Tante wirft Mara zurück in die Vergangenheit. Doch anstatt ihres seit Jahren ver­schol­lenen Vaters, findet sie in der alten Heimat nur noch wirre Skizzen, Spiegel­splitter und ver­gilbte Zeitungs­aus­schnitte – Relikte eines Wahns, den sie längst be­graben glaubte.

Entschlossen, Markus zu finden, folgt Mara seinen Spuren auf das Swartzhorn und ver­strickt sich immer mehr in ein Netz aus Er­innerungen und düs­teren Vor­ahnungen. Je näher sie der Wahr­heit kommt, desto lauter wird der Ruf aus dem Schlund des Berges, der sie mit aller Macht in die Tiefe ziehen will …

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Rezension:

Als sie noch ein Kind war, starb Maras Mutter bei einem Bootsunfall auf einem Berg­see. Ihre Leiche wurde nie ge­funden, wes­halb Maras Vater immer noch glaubt, dass seine Frau irgend­wo da draußen ist. Als sie er­fährt, dass jetzt ihr Vater ver­schwunden ist, kehrt Mara – längst er­wachsen – nach Jahren in ihre Heimat zu­rück. Lebt ihr Vater noch? Und wieso zieht ein längst auf­ge­gebenes Berg­werk sie immer stärker an?

Mit nur (etwa) 86 eBook-Seiten liegt Jules B. Asches’ Werk an der Grenze zwi­schen Kurz­ge­schichte und Novelle. Wirkt die Story ganz am An­fang noch wie die Be­wälti­gung eines Kind­heits-Traumas, ver­schiebt sich die Stim­mung schnell im Richtung Mys­tery. … um dann zu ein­deu­tigem Horror zu mu­tieren. Im Zentrum steht die Prota­gonis­tin Mara, die sich ihrer Ver­gangen­heit stellen muss. Immer wieder blickt man in ihren Er­innerungen an da­malige Er­eignisse zu­rück. Genau wie die Prota­gonis­tin weiß auch der Leser lange nicht, was eigent­lich wirk­lich passiert ist und jetzt passiert. Der Aus­gang soll hier na­türlich nicht ver­raten werden. Nur so­viel: es gibt Tote.

Fragen wirft der Reihencharakter von „Cold Creeps“ auf. Die Hand­lung wirkt nämlich ab­ge­schlossen, und der Klap­pentext von Band 2 deutet da­rauf hin, dass es dort um eine gänzlich andere Ge­schichte geht. Haben wir es mit einer Antho­logie-Reihe zu tun?

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Fazit:

Diese Horror-Novelle lässt lange offen, womit die Protagonistin es zu tun hat.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Blackspell – 1 – Das Geheimnis der Blutmotten

Celine Leonora
Blackspell – 1 – Das Geheimnis der Blutmotten

Geheimnisse der Holmesworths

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Klappentext:

Der Auftakt der düster-verwunschenen Reihe um Eden Blackspell

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Eden widerwillig in dessen Familiensitz Thunder Hall zu­rück. Direkt in ihrer ersten Nacht ent­deckt sie im Wald ein von Motten be­decktes totes Mädchen – das kurz da­rauf ver­schwindet. Ein Traum? Eden würde am liebsten direkt wieder ab­reisen, doch ihr Erbe ist an eine Be­dingung ge­knüpft: Sie muss ihre letzten beiden Schul­jahre an der Wynd­house Aca­demy ab­solvieren.

Als Eden erfährt, dass die Tote aus dem Wald ebenfalls eine Schülerin der Aka­demie war, macht sie sich auf die Suche nach der Wahr­heit. Aber schon in ihrer ersten Woche be­greift sie: Die Wynd­house ist keine ge­wöhnliche Schule, und ihre Mit­schüler haben Kräfte, von deren Exis­tenz sie nicht ein­mal etwas ahnte. Bei dem Ver­such, sich auf diese un­heil­vollen Mächte ein­zu­lassen, kommt sie dem ebenso charis­matischen wie un­durch­sichtigen Wolf immer näher. Ob­wohl ihr Vater sie in seinem letzten Willen ein­dringlich vor ihm warnt, fühlt sie sich zu ihm hin­ge­zogen. Zwi­schen den beiden bahnt sich ein zag­haftes Band an – bis plötz­lich weitere Mit­schüler spurlos ver­schwinden und Eden nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann …

Taucht ein in die düster-magische Welt rund um den Hollows Lake – wo in den Schatten die dunkelsten Ge­heim­nisse lauern.

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Rezension:

Edens Eltern trennten sich, als sie noch klein war. Seitdem sah sie ihren Vater nur in den Ferien. Jetzt ist sie 18, ihr Vater ge­storben und ihre Mutter in der Psy­chiatrie. Bei der Testa­ments­er­öffnung er­fährt Eden, dass sie eine Millionen­erbin ist. Be­dingung: Sie muss für die letzten beiden Schul­jahre auf die Wynd­house Aca­demy gehen. Und dort ist es un­heimlich.

Eine Jugendliche soll zukünftig eine besondere Schule besuchen. So be­ginnen im Bereich der Jugend-Urban-Fan­tasy einige Werke. Wer jetzt an Harry Potter & Co. denkt, ist hier aber auf der fal­schen Fährte. Die Prota­gonis­tin in Celine Leonoras „Black­spell“-Reihe ist näm­lich kürz­lich 18 ge­worden und er­hält auch keine mys­teriöse Ein­ladung. Der Besuch der außer­ge­wöhn­lichen Schule ist eine Be­dingung im Tes­tament ihres Vaters. Schnell stellt die junge Erbin fest, dass die Um­gangs­formen an dieser Schule sehr eigen­artig sind. Das Stich­wort „Magie“ fällt schnell. Eigen­artiger­weise stellt sich heraus, dass auch Edens Eltern diese Schule be­sucht haben. Aber wieso haben beide nie mit ihr über das Thema ge­sprochen? Eine Mord­serie, deren Opfer alle nach kurzer Zeit spur­los ver­schwinden, gibt weitere Rätsel auf. Das alles er­gibt schon ein deutlich anderes Am­biente als in den ge­wohnten, an ma­gischen Inter­naten an­ge­siedelten Ge­schichten. Dass auch ein Mit­schüler ins Spiel kommt, mit dem die Prota­gonis­tin immer mehr Zeit ver­bringt, über­rascht in diesem Genre wenig. Über­ra­schend ist eher, dass es nie zu einer wirk­lichen Romanze kommt. Gerade hier wartet in diesem Auf­takt­band eine wirk­liche Über­ra­schung. Für alle, die es nicht schon im Klap­pentext ge­lesen haben, wird am Ende mehr als deutlich, dass Edens Ge­schichte hier de­finitiv noch nicht am Ende ist. Viel Rätsel bleiben vor­läufig offen.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, die Geschichte in der Ich-Form zu er­zählen, was die Grusel-Ele­mente zu­sätzlich be­tont.

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Fazit:

Urban Fantasy wird hier mit Mystery- und Grusel-Elementen verbunden, was dieser ma­gischen Schule ihre ganz eigene At­mosphäre ver­leiht.

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Memoriam Mystories – 1 – Rosenfeuernacht

Shorty Jenkins
Memoriam Mystories – 1 – Rosenfeuernacht

Das Opfer

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Klappentext:

Im Schatten eines uralten Waldes verbirgt sich eine Siedlung, gefangen zwischen den Über­resten ver­gessener Tra­ditionen und dunklen Ge­heim­nissen. Als Marin, ein junger Waise, zu seinem Groß­vater in die ent­legenen Höhen der Wälder ge­rufen wird, hofft er zu­nächst auf einen Neu­an­fang. Doch schon bald findet er sich in einem Netz aus Rät­seln und In­trigen wieder, die sich um die mys­teriöse Rosen­feuer­nacht ranken.

Memoriam Mystories ist eine Anthologie-Reihe, die Mystery und History miteinander ver­bindet. Zu­gleich ent­hält der Be­griff das Wort­spiel my-stories und die Eigen­stän­digkeit des Autors unter­streicht.

Die Serie soll dem Leser spannende und packende Erzählungen bieten, die tief in die Ge­heim­nisse und Mythen der Ver­gangen­heit ein­tauchen und stets eine un­vorher­sehbare Wen­dung be­reit­halten.

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Rezension:

Nach dem Tod seiner Eltern hat der 13-jährige Marin nur noch einen lebenden Ver­wanden, seinen Groß­vater, der er gar nicht kennt. Doch der lebt in einem ab­ge­legenen Weiler mitten im Wald. Dort an­ge­kommen findet sich der Junge in einer kleinen Ge­mein­schaft weniger Men­schen wieder, die sich alle als ziem­lich eigen heraus­stellen. Schnell stellt sich hier einiges als reich­lich mys­teriös heraus.

Wirkt Shorty Jenkins Novelle anfangs aufgrund des jungen Prota­gonis­ten noch wie ein Jugend­buch, zeigt sich recht schnell, worum es sich wirklich handelt: Treten zu­nächst die Mys­tery- und Grusel-Ele­mente in den Vor­dergrund, wird sie zum Ende hin zu einer ein­deutigen Horror-Story. Trotz des erst 13-jäh­rigen Prota­gonis­ten kann von einem Jugend­buch keine Rede sein. Die eigent­liche Horror-Story kann über­zeugen und findet am Ende eine zu­frieden­stellende weit­gehende Auf­klärung. Da­gegen weißt das ‚Drum­herum‘ durch­aus Schwächen auf. Zum einen kommen wieder­holt recht eigen­artig wirkende Formu­lierung vor. Sätze wie „Die Eigen­masse des Wagens machte den Groß­teil des Ge­wichts schwer …“ wirken ein­fach nicht richtig stimmig und stören den Lese­fluss. Zum an­deren finden sich in der Hinter­grund-Hand­lung einige Logik­schwächen, die die eigent­liche Horror-Ge­schichte zwar nicht direkt be­treffen, aber das Ge­samt­bild doch etwas schwä­chen. Bei­spiels­weise be­ginnt das Buch damit, dass der Prota­gonist mitten in den Fel­dern auf Ab­holung wartet. Wie er nach dem Tod seiner Eltern Kon­takt zum ihm un­be­kannten Groß­vater, dessen Wohn­ort er nicht kennt, auf­nehmen konnte und wieso und wie so ein eigen­artiger Treff­punkt ver­ein­bart wurde, bleibt offen. Und wieso hat er kei­nerlei Ge­päck? Irgend­etwas müssen seine Eltern doch be­sessen haben, das jetzt ihm gehört. Wie be­reits ge­sagt, kann die eigent­liche Horror-Hand­lung da­rüber je­doch größ­tenteils hin­weg­trösten.

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Fazit:

Diese gut funktionierende Horror-Novelle könnte noch deutlich gewinnen, wenn das Um­feld der Hand­lung logisch über­arbeitet würde.

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Gänsehaut in Hovenäset – 1 – Flammenrad

Kristina Ohlsson
Gänsehaut in Hovenäset – 1 – Flammenrad


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Übersetzung: Susanne Dahmann

Der Schuh im Fußboden

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Klappentext:

Ein mysteriöses Familiengeheimnis

In Heidis Haus in dem kleinen Ort am Meer geschehen seltsame Dinge. Unter dem Fuß­boden findet die Familie einen alten Kinder­schuh. Nacht für Nacht wütet ein schlimmer Sturm, und Heidi hört je­manden neben ihrem Bett um­her­schleichen. Das einzig richtig Gute in diesem Som­mer ist das Riesen­rad, das in den Ort ge­kommen ist. Bill, der freund­liche Be­sitzer, zieht bei Heidis Familie ins Gäste­zimmer ein. Aber Heidi wird immer klarer, dass etwas nicht stimmt. Ihre schwangere Stief­mama wird immer müder. Und ihre Oma scheint riesige Angst vor etwas zu haben. Zu­sammen mit ihren beiden Freunden Alva und Harry findet Heidi heraus, dass in ihrem Haus vor langer Zeit etwas Schreck­liches pas­siert ist. Etwas, das sich bald wieder­holen könnte…

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Rezension:

Heidis Mutter hat sie und ihren Vater verlassen. Beide leben jetzt mit ihrer neuen Mutter zu­sammen, ein (Halb-)Brü­derchen ist unter­wegs. Erst jetzt er­fährt die 12-jährige Heidi, dass die Familie Geld­sorgen hat und viel­leicht bald aus­ziehen muss. Der Be­treiber eines Riesen­rades, der eine vorüber­gehende Unter­kunft sucht, könnte da ganz nützlich sein. Doch schnell wird klar, dass mit dem und seinem Riesen­rad etwas nicht stimmt.

Kristina Ohlssons Buch wird vom deutschen Verlag als Kinderkrimi und Mystery-Thriller für Leser ab 11 Jahren ver­marktet. Wäh­rend Mys­tery-Thriller in die richtige Rich­tung weist, kann man die Ein­ord­nung als Kinder­krimi nur aus irre­führend be­zeichnen. Um einen Krimi handelt es sich nämlich über­haupt nicht. Eher würde ich „Flam­men­rad“ sogar in das Horror-Genre ein­ordnen. Für junge Leser des ge­nannten Alters fällt der Horror-Level sogar über­ra­schend hoch aus. Im Fokus der Ge­schichte, die als Auf­takt einer Tri­logie an­ge­legt ist, steht die 12-jährige Heidi, die in einem kleinen schwe­dischen Küsten­ort lebt und sich mit ver­änderten fami­liären Ver­hältnissen aus­ein­ander­setzen muss. Dazu kommt, dass sich in ihrem Um­feld plötz­lich mys­teriöse Er­eignisse häufen. Ein Zu­sammen­hang mit dem Be­treiber eines Riesen­rads, der vorüber­gehend im Gäste­zimmer ihrer Fa­milie wohnt, scheint immer offen­sicht­licher zu werden. Vor­ahnungen der Groß­mutter lassen alles noch be­droh­licher er­scheinen. Wie be­reits er­wähnt, fallen die Horror-Ele­mente in An­be­tracht der Ziel­gruppe un­er­wartet deutlich aus. Der Hinter­grund könnte even­tuell da­rin liegen, dass der Autorin Hoven­äset auch als Kulisse für Bücher, die sich an Er­wachsene richten, nutzt. Eltern sollten bei diesem Buch even­tuell vorab prüfen, ob sie ihren Kindern den Span­nungs­pegel dieser Story zu­muten wollen be­ziehungs­weise können.

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Fazit:

Dieser Jugend-Horror-Roman fällt für die Zielgruppe „ab 11“ überraschend heftig aus.

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