Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

Alpha O’Droma
Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

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Im Tross des Kaisers

Klappentext:
Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt.
Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes.
Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus.
Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen.
Und der Wein.
Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie „pathetischer Kot“? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist?
Auch noch ausfallend werden, na warte du …

Rezension:
Amor ist Barde in Ausbildung. Zu seiner Verwunderung schickt ihn der Großmeister der Bardengilde unerwartet und noch vor seinem Abschluss zu seinem Vater zurück. Dieser – selbst Barde am Kaiserhof – will die Ausbildung seines Sohnes selbst beenden. Zuhause angekommen erfährt Amor warum. Er soll seinen Vater und den Kaiser auf einem Feldzug begleiten.
Sollte einmal ein Preis für den längsten Klappentext ausgeschrieben werden, hätte dieses Buch sicher gute Chancen. Leider ist das aber auch das einzige, was an diesem Reihenauftakt preiswürdig wäre. Der pseudohistorische Stil des Ich-Erzählers, der im Klappentext noch kreativ wirkt, nervt auf Dauer doch sehr. Zudem wirkt die gesamte Handlung eher wie ein Bericht. Die Einführung des Protagonisten am Hof, wo er erfährt, dass die meisten Adligen dort auf freundschaftlicher Basis mit seinem Vater verkehren und derben Scherzen nicht abgeneigt sind, weist noch einen gewissen Humor auf. Sich über das ganze Buch erstreckend, nervt die Aneinanderreihung von Zoten jedoch schließlich nur noch. Die titelgebende Schlacht liest sich dann wie der trockene Bericht einer solchen – und das alles im vom Klappentext gewohnten Stil.
Wie man bis hier wohl bemerkt haben dürfte, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Reihe werde ich bestimmt nicht weiter verfolgen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich an den grundsätzlichen Kritikpunkten – vor allem am pseudohistorischen Stil – etwas ändern wird.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Fantasy-Reihe kann leider nicht überzeugen. Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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