Indigo Grey – 1 – Das Geheimnis der fliegenden Insel

Ruth Lauren
Indigo Grey – 1 – Das Geheimnis der fliegenden Insel

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Übersetzung: Nadja Schuhmacher, Naemi Schuhmacher

Die Quelle der Magie

Klappentext:

Wenn Indigo eines nicht ausstehen kann, dann Erwachsene, die ihr ins Ge­sicht lügen. Aber genau das tun alle! Als ihre Mut­ter von einer For­schungs­reise auf der Suche nach Arte­fak­ten nicht wie­der­kehrt, scheint keiner auch nur im Ge­rings­ten be­sorgt zu sein. Hier ist doch etwas faul! Mit einer rät­sel­haf­ten Karte und zu­sam­men mit ihrem Freund George und der leider über­aus nerv­tö­ten­den Mai bricht Indigo auf, um ihre Mut­ter zu fin­den. Ihr Aben­teuer führt die drei an un­wirk­liche Orte, in die Biblio­thek aus spre­chen­den Bäu­men und mit­ten in die Fänge einer Horde See­räu­berin­nen. Es gibt kein Zu­rück vor der Wahr­heit, die Indigo am Ende ihrer Reise fin­den wird – und die hat mehr mit ihr selbst zu tun, als sie je für mög­lich ge­hal­ten hätte!

Tauch ein in ein mitreißendes Abenteuer, und lass dich überraschen von einer magi­schen Welt und einer star­ken Hel­din, die Jung und Alt ins­pi­riert. Er­zählt mit viel Witz und Tempo und ver­blüf­fen­den Wen­dungen!

Für alle ab 10 Jahren, die Fantasy-Bücher von Abi Elphinstone und Chris Colfer lie­ben.

Rezension:

Indigo und ihr Freund George leben schon immer in der Universität, denn Indi­gos Mut­ter ar­bei­tet dort als Pro­fes­sorin für Ar­chäo­logie, Georges Mut­ter ist die De­ka­nin. Beide sind 12. Erst seit kur­zen lebt auch die gleich­alt­rige Mai hier, doch die kann Indigo nicht lei­den. Als Indi­gos Mut­ter auf einer For­schungs­reise ver­schwin­det, be­lauscht Indigo andere Pro­fes­soren, dass keine Ret­tungs­aktion ge­plant ist. Zum Schre­cken Georges be­schließt Indigo, sich selbst auf die Suche zu machen – mit George selbst­ver­ständ­lich. Un­ge­fragt schließt sich auch Mai an.

Mit diesem Buch startet Ruth Lauren in eine jugendlich-aben­teuer­liche Fan­tasy-Reihe, in deren Zent­rum die 12-jäh­rige Indigo Grey steht. Diese lebt in einer Welt, in der Magie nichts allzu Un­ge­wöhn­liches ist. Die Mut­ter der Prota­gonis­tin sucht für die Uni­ver­si­tät magi­sche Arte­fakte. Als sie ver­schwin­det machen sich Indigo und ihre bei­den Freunde selbst auf die Suche. Dass das den Er­wach­se­nen nicht ge­fällt, ist einer­seits na­tür­lich ver­ständ­lich, anderer­seits ist es für ein der­arti­ges Buch fast schon un­ge­wöhn­lich. Über­haupt wird das Thema, dass sich die jungen Hel­den von ihren Eltern nicht für voll ge­nom­men füh­len, stark the­ma­ti-siert, was Leser des Alters wahr­schein­lich an­spre­chen dürfte. Auch stellt die Auto­rin über­ra­schend viele weib­liche Cha­rak­tere ins Schein­wer­fer­licht, be­son­ders auch an Stel­len, wo man das ge­wohn­heits­ge­mäß we­ni­ger er­war­ten würde, wie zum Bei­spiel als See­räu­berin­nen. George, als ein­zi­ger Junge des ‚Teams‘, nimmt hier sogar ein­deu­tig die Rolle des eher vor­sich­tig Ver­an­lag­ten ein. Die 3 Kin­der bil­den eine über­zeu­gende Gruppe, die nahe­zu per­fekt ge­stal­tet und im Zu­sam­men­wir­ken aus­balan­ciert wirkt. Die Freunde haben das Po­ten­zial, auf einer Stufe mit Harry, Ron und Her­mione aus dem HP-Uni­ver­sum ge­stellt zu wer­den. Nach die­sem rund­um über­zeu­gen­den Start darf man auf wei­tere Bände (Band 2 ist schon für den Herbst 2024 an­ge­kün­digt) ge­spannt sein.

Die Autorin folgt erzählerisch stets ihrer Protagonistin. Die einzige kleine Kritik ver­dienen die manch­mal etwas merk­wür­dig er­schei­nen­den Ge­schlechts­for­men der deut­schen Über­set­zung. Da gibt es bei­spiels­weise Stel­len wie „Gau­ner und Ver­bre­cherin­nen“, ob­wohl aus dem Zu­sam­men­hang klar ist, dass in bei­den Fäl­len beide Ge­schlech­ter ge­meint sind, also das ge­schlechts­neu­trale „Gau­ner und Ver­bre­cher“ sinn­voll wäre, zu­mal es diese sprach­liche Ge­schlechts­un­ter­schei­dung im eng­li­schen Ori­ginal na­tür­lich gar nicht gibt.

Fazit:

Dieser Start in eine Fantasy-Abenteuer-Reihe um 3 12-jährige Prota­gonis­ten lässt auf einen kom­men­den neuen Genre-Klas­si­ker hof­fen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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