Chroniken der Schatteninsel – 1 – Das Licht der Dunkelheit

Julia de Lanier
Chroniken der Schatteninsel – 1 – Das Licht der Dunkelheit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Portale der Dämonen

Klappentext:
Als Liv an ihrem Geburtstag eine mysteriöse Einladung erhält, verändert sich ihr Leben schlagartig. Offensichtlich ist sie nichtmehr das normale Mädchen von nebenan, sondern eine Halbdämonin und soll die Akademie der Nacht auf der Schatteninsel besuchen. Neben geheim verborgenen Fähigkeiten und unergründlichen Geheimnissen findet sie neue Freunde und Isaak, der ihr von Anfang an den Kopf verdreht. Doch schnell wird ihr klar, dass es nicht leicht für sie werden wird und dann ist da noch die dunkle Bedrohung, die im Schatten auf sie lauert….

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Mutter lebt Livia bei ihrem Onkel und dessen Sohn. Über ihren Vater hat ihre Mutter nie gesprochen, weshalb Liv absolut nichts über ihn weiß. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie allerdings eigenartige Post, die sie zuerst für einen Streich ihres Cousins hält. Doch dann taucht unerwartet ein fremder Junge auf, der ihr offenbart, sie sei eine Halbdämonin und müsse deshalb in Zukunft die Akademie der Nacht besuchen, die sich auf einer magisch verborgenen Insel befindet. Und dieser Junge weiß sogar, wer ihr Vater ist.
Schon die kurze Inhaltsangabe verrät zweifelsfrei, dass man hier eine typische Jugend-Urban-Fantasy-Geschichte vor sich hat. Auch wenn das bekannte Muster, nach dem ein Jugendlicher überraschend von seiner übernatürlichen Abstammung erfährt und in Zukunft in einer magischen, vor ‚normalen‘ Augen verborgenen Welt leben soll, wirklich nicht neu ist, muss das nicht zwangsläufig auf mangelnde Qualität der Geschichte hindeuten. Das wäre im vorliegenden Fall nämlich eine eindeutig falsche Annahme. Dieser Auftaktband der „Chroniken der Schatteninsel“ kann durchaus gefallen. Dass sich die Protagonistin gleich in 2 Mitschüler verliebt, die beide ihre Geheimnisse vor ihr zu haben scheinen, ist dann allerdings doch schon ziemlich clichéhaft.
Erst im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass die Autorin den Begriff „Dämon“ in einer ungewohnten Art definiert. Dämonen sind in dieser Geschichte alle menschenähnlichen Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Nur wenige von ihnen, die ihre Kräfte nicht unter Kontrolle haben, haben diesen Wesen den negativen Ruf unter den Menschen eingebracht.
… was erklärt, wieso wir in diesem Buch auf Teenager mit den ganz normalen Problemen treffen. Zumindest wenn man davon absieht, dass in emotional aufgewühlten Situationen statt Fäusten schon mal Feuerbälle durch die Luft fliegen.
Da es sich bei diesem Buch um den 1. einer unbekannten Anzahl von Bänden handelt, verwundert es nicht sehr, dass diese von der Autorin aus Beobachtersicht erzählte Story in einem Cliffhanger endet.

Fazit:
Der Autorin dieser Urban Fantasy um junge Charaktere gelingt es, der altbekannten Ausgangssituation teilweise neue Aspekte abzugewinnen.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Hexenarche – 2 – Die Rückkehr der schwarzen Hexe

Lady Grimoire
Hexenarche – 2 – Die Rückkehr der schwarzen Hexe

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rattenprobleme

Klappentext:
Der zweite Band der zauberhaften Buchserie „Hexenarche“.
Das Hexenmädchen Tara wurde, ohne es zu wissen, von der mächtigen Hexe Onyxia dazu benutzt, ihr die Rückkehr in die Jetztzeit zu ermöglichen. Da für die Hexe Jahrhunderte vergangen sind, ist die moderne Welt neu und fremdartig für sie. Onyxia setzt Tara unter Druck, sie in die Geheimnisse der heutigen Zeit einzuweihen. Während sich Taras Mutter mit einem missglückten Zauber durch Zyklopennasenhaare auseinandersetzen muss und ihr die Zeit davonläuft, einen Gegenzauber zu finden, da sie sonst ihre neue Tätigkeit beim Hexenrat verlieren wird, hat Tara ganz andere Probleme. Die Junghexe versucht verzweifelt mit ihren Freunden herauszufinden, was Onyxia in dieser Welt vorhat. Sie stoßen auf äußerst dunkle Absichten, die die „schwarze Hexe“, wie sie einst in Salem von ihren Gegnern gefürchtet genannt wurde, hegt. Onyxia stellt fest, dass die modernen Hexen im Gegensatz zu alten Zeiten ihren Glauben und ihre Fähigkeiten freier ausleben können und dass sie selbst eigentlich der Auslöser für diese befreiende Entwicklung war. Nun will sie Anerkennung und Respekt dafür. Und sie wird jedes Mittel einsetzen, selbst wenn sie dazu das dunkelste Wesen aller Zeiten beschwören muss: den Schattenfresser!

Rezension:
Jede Junghexe lernt von Kindheit an, dass es vor Jahrhunderten eine abgrundtief böse Hexe namens Onyxia gab. Und gerade die hat Tara gleich an ihrem 1. Tag auf der Hexenarche, einer Schule für junge Hexen, unbeabsichtigt wieder ins Leben geholt. Es kommt noch schlimmer: Als Onyxia bemerkt, dass sie viele Dinge des modernen Lebens nicht versteht, erpresst sie Tara, sie in die magische und auch nicht-magische Technik der heutigen Zeit einzuweisen.
Band 2 der „Hexenarche“, einer Fantasy-Reihe um die 13-jährige Hexe Tara, schließt handlungsmäßig unmittelbar an das Ende des 1. Bandes („Bestimmung“) an. Handlungsort ist ein London, in dem normale Menschen und Hexen friedlich zusammenleben. Die Handlung dieses Bandes umfasst lediglich einen Zeitraum von wenig mehr als 24 Stunden und endet wieder in einem Cliffhanger. Genau in diesem Punkt ergibt sich allerdings ein Problem. Die beiden Autoren, die sich hinter dem Pseudonym „Lady Grimoire“ verbergen (sich allerdings im Anhang namentlich zu erkennen geben), haben die eBooks der beiden bisherigen Bände derzeit aus dem Handel genommen. Von den Taschenbüchern gibt es nur noch Restbestände. Aus welchem Grund dies erfolgte und ob die Bücher (eventuell über einen Verlag) zurückkehren, ist mir nicht bekannt. Man muss jedenfalls befürchten, dass es vielleicht gar keine Fortsetzung geben wird.
Die Autoren erzählen die Abenteuer ihrer Protagonistin aus Beobachterperspektive. Der Stil wirkt gelungen und kann – obwohl als Jugendbuch konzipiert – auch ältere Leser überzeugen. Speziell einige ‚Seitenhiebe‘ auf die reale Welt richten sich wohl eher an erwachsene Fantasy-Freunde. So bleibt nur zu hoffen, dass Taras Abenteuer an dieser Stelle kein abruptes Ende finden.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung des Fantasy-Abenteuers einer jungen Hexe.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Hexenarche – 1 – Bestimmung

Lady Grimoire
Hexenarche – 1 – Bestimmung

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

(Dies ist wieder mal eine Rezension, die älter als dieser Blog ist. Da ich jetzt aber den 2. Band gelesen habe, soll die Rezension des 1. natürlich auch nicht fehlen.)

Unterwegs mit laufenden Besen

Klappentext:
Tara Silver wird bald eine richtige Hexe sein. Sie steht kurz vor ihrem Einschulungstag an einer der größten Hexenschulen, der sogenannten Hexenarche in London. Doch der erste Tag an der Hexenschule verläuft ganz anders, als Tara es sich in ihren kühnsten Träumen vorstellen konnte. Die Junghexe entdeckt, dass sie sehr mächtige Fähigkeiten besitzt: die Magie der leeren Hand. Als ihre beste Freundin Sandra in Schwierigkeiten gerät, da sich ein Zauber ins genaue Gegenteil verkehrt, ist guter Rat teuer. Kann Tara ihr helfen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen „Buch der Schatten“ auf sich, das Tara in der Hexenbibliothek entdeckt?

Rezension:
Endlich ist die junge Hexe Tara 13 geworden, endlich darf sie die Hexenarche besuchen., endlich darf sie ganz offiziell Zaubersprüche lernen. Nach einem etwas turbulenten Einkauf der Schulausrüstung kommt der Tag, an dem sie sich zusammen mit ihrer Freundin Sandra auf den Weg in die Hexenschule macht. Und natürlich passiert gleich an diesem Tag einiges an Unerwartetem.
Bücher, die an magischen Schulen handeln, haben seit Harry Potter Konjunktur. Ähnlich wie ein gewisser Junge mit einer auffälligen Narbe auf der Stirn lernt auch Tara schon beim Einkauf ihre zukünftige Hauptfeindin kennen. Doch keine Sorge; Tara ist kein weiblicher Harry, und bisher hat es auch noch niemand auf ihr Leben abgesehen. Wobei die Betonung auf „bisher“ liegt, denn dieses recht kurze (Hör-)Buch endet da, wo Taras Abenteuer eigentlich erst richtig beginnt. Somit ist nicht auszuschließen, dass dieses Element in den angekündigten Fortsetzungen noch kommt. Genau hier liegt auch der größte und eigentlich auch fast einzige Schwachpunkt des Buches: Es endet (viel) zu früh.
Auch wenn sich dieses Buch primär an junge Leser bzw. Hörer wendet, kann es durchaus auch erwachsenen Konsumenten gefallen – was auch durchaus eine Parallele zu den frühen Harry-Potter-Bänden darstellt. Die Charaktere des Buches wirken glaubhaft. Ihre Reaktionen in den verschiedenen Situationen würden – sofern man von den magischen Elementen absieht – auch in der realen Welt ähnlich auftreten können.

Fazit:
Für Fans von Abenteuern an magischer Schulen empfehlenswert.

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Das heilige Buch der Wagoner

Minea Brüno
Das heilige Buch der Wagoner

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Auf den Spuren des Urgroßvaters

Klappentext:
Ephrahim wollte doch nur die Ferien bei seinem Großvater in Bristol verbringen, doch alles kam anders als gedacht.… „Wer immer diese Kiste findet, darf sie in keine fremden Hände geben. Dieses Amulett, welches ihr in den Händen haltet, ist Teil eines großen Geheimnisses….“ Helft den Wagonern! So beginnt für Ephrahim und seine Freunde eine abenteuerliche und gefährliche Reise in eine fantastische Welt des Volkes der Wagoner.

Rezension:
Seit dem Tod seiner Eltern lebt Ephrahim bei seinem Großvater. Theoretisch zumindest, denn praktisch verbringt er den größten Teil des Jahres im Internat. Kurz vor den Ferien bekommt er noch eine neue Mitschülerin, Cloudine, die zufällig ganz in der Nähe seines Opas in Bristol wohnt. Kaum in den Ferien angekommen, trifft sich Ephrahim mit ein paar alten Freunden und Cloudine, um die Freizeit zu genießen. Dabei stoßen sie auf eine Höhle, die ein Portal in eine andere Welt verbirgt. Einmal durchschritten, erweist sich die Rückkehr allerdings als nicht ganz einfach.
In ihrem Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Minea Brüno ihren jungen Protagonisten auf eine von diesem unbeabsichtigte Weltenreise. Diese Idee ist natürlich nicht ganz neu, kann gut dargeboten aber immer wieder überzeugen. Soweit trifft das auch in diesem Fall zu. Der Protagonist Ephrahim und seine Freunde müssen in der fremden Welt diverse Abenteuer bestehen, denen durchaus interessante (und noch nicht abgenutzte) Ideen zugrundeliegen.
Leider gibt es allerdings auch eine Kehrseite. Die literarische Aufbereitung der Idee kann man bedauerlicherweise nur als mangelhaft bezeichnen. Hier sollte die Autorin (eventuell in Zusammenarbeit mit einem guten Lektor) dringend nachbessern. Ganze Seiten, auf denen die Sätze fast ausnahmslos mit der Konstruktion „[Name einer Person] Prädikat“ beginnen, kann man wohl kaum als gut geschriebenes Buch betrachten. In dieser Hinsicht gründlich überarbeitet würde dieses Buch sicher Freunde finden.

Fazit:
Die an sich gute Story wird leider durch eine mangelhafte sprachliche Darbietung stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Die Pläne der Trickster

Katharina Klinski
Die Pläne der Trickster

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Götter spinnen

Klappentext:
Zoe liebt Märchen und Sagen, und sie glaubt, der kaputte Traumfänger ist schuld an ihrem Albtraum. Ihr bester Freund Felix sucht lieber eine logische Erklärung. Von den seltsamen Wesen, die um sie herum ihr Unwesen treiben, ahnen die beiden zunächst nichts. Einige kommen ihnen gefährlich nah, allen voran die listigen Trickster. Sie sind auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Aitialith, der Allwissenheit verleihen soll. Gelingt es Zoe und Felix, die dunklen Machenschaften um Macht, Rache und Betrug aufzudecken?

Rezension:
Weil ihre Mutter dringend dienstlich verreisen muss, ist die 13-jährige Zoe für 3 Wochen auf sich allein gestellt. Prompt hat sie einen Albtraum. Sie ist sich sicher, dass ihr Traumfänger defekt ist, doch ihr bester Freund Felix versucht sie zu überzeugen, dass das Quatsch ist. Schon bald häufen sich eigenartige Vorkommnisse, und Zoe sieht überall Spinnweben. Zunächst schenkt nicht mal Felix ihr Glauben. Ein zufällig belauschtes Gespräch macht alles noch mysteriöser. Was soll dieser Aitialith sein, und wieso suchen den alle ausgerechnet an ihrer Schule?
Bei Katharina Klinskis Geschichte handelt es sich um keine typische Urban Fantasy. Das fängt schon damit an, dass sich die Autorin bewusst vom (deutlich erkennbaren) Handlungsort Pforzheim löst, indem sie den alten römischen Namen „Porta“ benutzt. Zudem ist ein gewisses Maß an Magie in dieser Welt so normal, dass selbst die gänzlich unmagischen Mitschüler es als normal akzeptieren. So verwundert es den Leser anfangs etwas, dass die beiden Protagonisten vieles als selbstverständlich akzeptieren, während sie bei andern – eigentlich weniger anormalen – Ereignissen sofort feststellen, dass es das doch gar nicht geben kann.
Auf diese Weise schickt Katharina Klinski ihre Protagonisten in die Götterwelt verschiedener Kulturkreise und schafft es dabei, diese Sagenwelt mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Gedanken zu verknüpfen. Was das ‚normale‘ Zusammenleben mit den Klassenkameraden betrifft, werden die für Jugendbücher üblichen Reibereien zwischen Teenagern thematisiert.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einem gut lesbaren Stil und bedient sich dabei einer Beobachterperspektive. Das Geschehen folgt überwiegend der Hauptprotagonistin Zoe, wechselt aber stellenweise immer wieder zu anderen Personen, sodass der Leser auch Ereignisse erfährt, von denen Zoe zu diesem Zeitpunkt nicht weiß. Obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, bleibt eine Tür für eine Fortsetzung offen, die dem Vernehmen nach im Werden begriffen ist.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy verlässt einige fürs Genre typische Pfade und geht stattdessen eigene Wege.

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Keltâ – 1 – Lubiias

Yvonne Taddeo
Keltâ – 1 – Lubiias

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Geheimnis des Keltengrabes

Klappentext:
Dies ist der erste Band einer Romanreihe Keltâ und bedeutet übersetzt „die du liebst“. Darin verbindet Yvonne Taddeo das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.
Lioba, die Hauptperson der Geschichte, lebt bei ihrer Tante Ida im oberhessischen Ortenberg. Als sie eines Tages mit ihren Freunden Cathérine und Magnus den Kalten Markt besucht, trifft sie einen Fremden, der sie gleichzeitig magisch anzieht und in Todesangst versetzt.
Lioba gerät in eine uralte Fehde, die mit ihrer eigenen Herkunft zu tun hat. Doch die Menschen, die ihr Auskunft über ihre besondere Gabe geben könnten, bleiben stumm. So begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass sie sich auf eine lebensgefährliche Mission eingelassen hat.

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 16-jährige Loiba bei ihrer Tante in Hessen. Auf einem Volksfest lernt sie einen mysteriösen Jungen kennen. Kurz zuvor wurde sie von ihrer Tante jedoch vor einer ‚gefährlichen Gang‘ gewarnt, die sich in der Gegend aufhalten soll. Irgendwie hat sie den Verdacht, der Unbekannte könnte mit dieser zu tun haben. Trotzdem legt Loiba es bewusst darauf an, den Jungen wiederzusehen. Ihre Tante versucht alles, das zu verhindern. Außer undurchschaubaren Andeutungen nennt sie allerdings keinen nachvollziehbaren Grund. Auch Daniel, wie der Fremde heißt, lenkt bei Nachfragen stets von Thema ab.
Ganz unbekannt war mir Yvonne Taddeos im hessischen Ortenberg verortete Urban Fantasy nicht, als ich dieses Buch in die Hand nahm. Den 2. Band der „Keltâ“-Reihe („Diligentir“) las ich schon vor einiger Zeit und bedauerte dabei bei der damaligen Rezension, dass mir einiges an Vorwissen fehlte. Die Antwort auf meine damals gestellte Frage, was E.L.F.en oder Latène eigentlich genau sind, bleibt allerdings auch Band 1 schuldig. Das erfährt der Leser anscheinend erst in einem späteren Band der Tetralogie. Zumindest das in Band 2 nicht erwähnte Alter der Protagonistin ist mir jetzt aber bekannt: x=16. Wenn ich dort allerdings feststellen konnte, dass „die Liebe zwischen den … Teenagern … die Fantasy-Handlung … nicht ‚erdrückt‘“, muss ich das für diesen Band relativieren. Band 1 tendiert schon deutlich zur Romantasy.
Die Autorin erzählt die Geschichte in der 1. Person ihrer Protagonistin. Der Stil kann durchaus gefallen, wobei mir – wie erwähnt – die Romantasy-Tendenz nicht so gut gefällt. Allerdings weiß ich ja schon, dass sich das im folgenden Band bessert. Etwas merkwürdig kommt mir allerdings vor, dass eine 16-jährige ihren nur wenig älteren Freund wiederholt als Mann statt als Jungen bezeichnet. Das empfinde ich als wenig glaubwürdig. Trotzdem machen die mir bisher bekannten 2 Bände definitiv Lust auf die weitere Entwicklung.

Fazit:
Urban Fantasy in der deutschen Provinz ist eine seltene Pflanze. Diese Reihe beweist aber, dass das funktionieren kann.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
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Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

Anna Benning
Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

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Unterwegs zum Urvortex

Klappentext:
„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“
Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …
Unglaubliche Twists, Spannung und eine Hauptfigur auf den Spuren von Katniss Everdeen: der packende Auftakt einer Future-Fantasy-Trilogie auf Weltklasseniveau!

Rezension:
Vor 80 Jahren tauchte aus dem Nichts ein gigantischer Wirbel auf, der Menschen, Tiere und Pflanzen teilweise miteinander vermischte. Seitdem versucht die Menschheit, sich gegen diese Mischkreaturen zu verteidigen. Die Hauptlast dieser Aufgabe obliegt den Läufern, Auserwählten, die sich durch übriggebliebene Miniwirbel, die Vortexe, bewegen, um die Vermengten im Zaum zu halten und im Bedarfsfall festzusetzen. Obwohl diese Tätigkeit gefährlich ist, gibt es weitaus mehr Bewerber als neue Stellen. Deshalb stellen sich in jedem Jahr am Ende ihrer Ausbildung Jugendliche dem Vortexrennen. Nur die 10 Besten dürfen Läufer werden. Elaine hofft darauf, eine dieser Glücklichen zu sein. Doch bei ihrem Rennen kommt es zu einem überraschenden Zwischenfall, der ihr Leben verändert. Schon bald ist sie sich nicht mehr sicher, ob ihre Vorbilder wirklich auf der richtigen Seite stehen.
Der Verlag bezeichnet Anna Bennings Trilogie als Future Fantasy, ein Sub-Genre, das mir unter diesem Begriff noch nicht untergekommen ist. Trotzdem ist diese Bezeichnung wohl selbsterklärend. Gewisse SciFi-Aspekte kann man dem Buch aber auch nicht absprechen, was nicht verwundert, da es im Jahr 2099 handelt. Das auslösende Ereignis, der Urvortex, fand (knapp) 80 Jahre zuvor im Jahr 2020 statt. Wir sollten also vorsichtig sein, wenn wir in den nächsten Monaten einen großen Wirbel entdecken.
Die Ausgangslage ist schnell zusammengefasst: Die 17-jährige Protagonistin Elaine wuchs nach dem Tod der Mutter bei ihrer Tante auf, die mit einem der einflussreichsten Mitglieder des Kuratoriums, jener Institution, die die Welt seit dem Zwischenfall beherrscht, zusammenlebt. So ist es nicht verwunderlich, dass sie die Ideologie des Konsortiums verinnerlicht hat. Erst durch einen Zwischenfall kommen ihr Zweifel. Soweit ist die Konstellation also nicht ungewöhnlich für vergleichbare Jugendbücher. Elaines Reisen durch Vortexe und ihre Suche nach der Wahrheit stellen somit den Schwerpunkt der Handlung dar. Das ‚Personal‘ des Buches entspricht weitgehend dem Üblichen. Neben der Protagonistin gibt es ihren besten Freund, einen anderen Jungen, in den sie heimlich verliebt ist, obwohl er unerreichbar erscheint, die ‚Klassenzicke‘ des Ausbildungsjahrgangs, das große Vorbild und den Strippenzieher. Zum Glück verzichtet die Autorin auf eine tiefer gehende Beziehung, allerdings nicht auf gewisse Gefühlswallungen.
Anna Benning erzählt ihre Geschichte in einem rasanten, mitreisenden Tempo. Dabei verwendet sie die Ich-Perspektive ihrer Protagonistin, sodass der Leser deren zunehmenden Zweifeln unmittelbar folgen kann. Diese Erzählweise zieht den Leser schnell in ihren Bann. Nie kommt beim Lesen auch nur die kleinste Langeweile auf.
Schon dieser 1. Band ist ungemein spannend. Wie soll sich das erst zum Finale hin entwickeln? Für Freunde des Genres kann ich nur eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

Fazit:
Dieses ungemein spannende Jugendbuch vereint Fantasy- und SciFi-Elemente zu einer Handlung mit überraschenden Wendungen.

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#VortexDerTagandemdieWeltzerriss #NetGalleyDE
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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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April Moon – 3 – Projekt Tiffany

Lady Grimoire
April Moon – 3 – Projekt Tiffany

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Unerwartete Hilfe

Klappentext:
Bei Aprils Kampf mit dem Dunklen Hexenjäger kommt ihr überraschenderweise ein Werwolf zu Hilfe. Doch wer verbirgt sich hinter der mysteriösen Gestalt? In die Ecke gedrängt, lässt Frau von Nöten ein streng geheimes Projekt frei und entfesselt damit eine unbändige Kraft, was ungeahnte Folgen für ganz PAGAN und die Hexenschüler hat. Während die Mitglieder von Antonias Coven um ihr Überleben kämpfen und sich Giulia und ihre Mithexen zum Kampf gegen PAGAN rüsten, offenbart sich Tiffany ein schreckliches Geheimnis …

Rezension:
Gerade als April im Kampf zu unterliegen droht, kommt ihr ein Wolf zu Hilfe. Es stellt sich die Frage, ob sie diesem trauen kann. Für Matyas sieht es noch schlechter aus. Er wurde von den PAGAN-Leuten wieder festgesetzt. Er ist in Todesgefahr. Auch für Tiffany sieht es alles andere als gut aus. Wird es eine unerwartete Wendung geben?
Genau genommen wird sich wohl jeder Leser schon denken können, dass es wirklich zu einer solchen kommt. Schließlich ist Lady Grimoires Jugend-Urban-Fantasy-Reihe mit diesem 3. Band noch nicht an ihrem Ende angekommen. Zumindest die Titelheldin dürfte also noch gebraucht werden. Allerdings unterscheidet sich dieser Band etwas von seinen Vorgängern. Wurden diese weitgehend linear erzählt (wenn man vom Wechsel der Schauplätze absieht), werden diesmal an verschiedenen Stellen Handlungen übersprungen und erst im Nachhinein von beteiligten Charakteren erzählt, wie es zur jeweiligen Situation kam. Ob man das als Vor- oder Nachteil betrachtet, ist sicher Geschmackssache.
Wenn man von dieser leicht veränderten Erzählweise absieht, trifft alles bei den bisherigen Bänden im Hinblick auf den Stil gesagte natürlich auch auf Band 3 zu, weshalb ich auf eine Wiederholung verzichte. Neulesern kann ohnehin nur ein Einstieg mit Band 1 empfohlen werden. Und wie schon erwähnt, gilt auch diesmal: Fortsetzung folgt …
Hinweis: Momentan ist das eBook anscheinend nicht lieferbar. Dazu, wieso das so ist beziehungsweise wann sich das ändert, liegen mir leider keine Informationen vor.

Fazit:
Mit dem 3. Band werden Handlung und Erzählweise dieser Urban-Fantasy-Reihe komplexer.

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Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

Katrina Lähn
Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

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Tochter eines Stars

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.

Rezension:
Emmas Vater ist ein berühmter britischer Schauspieler. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte sie jedoch bei ihrer Mutter in Deutschland. Nachdem diese gestorben war und sich die Oma aus Gesundheitsgründen nicht mehr um sie kümmern konnte, weigerte sich die neue Frau ihres Vaters, Emma aufzunehmen. Stattdessen besucht sie seitdem ein Nobelinternat in Berlin. Das ist Emma eigentlich ganz recht, denn der Trubel um ihren Vater nervt sie schon in den Ferien mehr als genug. Als Emma jedoch Sam, einen kranken ‚externen‘ Schulkameraden, besuchen will, mit dem zusammen sie ein Schulprojekt ausarbeiten muss, macht sie eine mysteriöse Entdeckung.
Katrina Lähn geht in ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe von einer schon oft gesehenen Ausgangslage aus: Ein junger Mensch – in diesem Fall 17 Jahre alt – wird mit einer Welt konfrontiert, die allem Gelernten und bisher Erlebten widerspricht. Anders als in den meisten derartig beginnenden Geschichten entdeckt die Protagonistin dieses Buches allerdings keine besonderen Fähigkeiten oder sonstigen geerbten Eigenarten an sich selbst, sondern wird in die nicht ganz in unsere Naturgesetze passende Welt ihres Mitschülers verwickelt. Dass das ihr Leben völlig aus der Bahn wirft, nimmt in der Geschichte mindestens so viel Platz wie die übernatürlichen Vorkommnisse ein. Etwas mehr Konzentration auf den Fantasy-Aspekt könnte meiner Meinung nach stellenweise nicht schaden. Dass die Protagonistin hier nur selten (bewusst) die handlungsrelevanten Entscheidungen trifft, hebt Emmas Abenteuer etwas aus der Masse ähnlicher Stoffe heraus.
Die Autorin überlässt ihrer Heldin das Wort, von ihren Abenteuern zu berichten. Durch dieses Stilmittel wird die Protagonistin naturgemäß zur wirklich zentralen Figur der Story, die sich über 4 Bände erstreckt. Die weitere Entwicklung ist schwer vorauszusagen, zumal die im Buch enthaltene Leseprobe des 2. Bandes in dieser Hinsicht mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu geben.

Fazit:
Ein solider Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe, die sich an ein eher junges Publikum richtet und keine großen Schwächen zeigt.

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April Moon – 2 – Hexenflucht

Lady Grimoire
April Moon – 2 – Hexenflucht

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Die neue Droge

Klappentext:
In letzter Sekunde gelingt April und Matyas die Flucht vor der eiskalten Mörderin, die so viele Junghexen auf dem Gewissen hat. Doch Matyas’ Teleportationsfähigkeit schlägt fehl, sodass sich jeder von ihnen an einem anderen Ort wiederfindet. Während die beiden mit ihrer jeweiligen Situation klarkommen müssen, findet Aprils neue Freundin Helena heraus, welch finsteres Geheimnis sich tatsächlich hinter dem PAGAN-Gründer verbirgt und dass ihre Freunde in höchster Lebensgefahr schweben. Aber ob sie es alleine schaffen kann, PAGAN aufzuhalten?

Rezension:
Mit Mühe und Not gelingt es April und Matyas zu fliehen. Bei der überhasteten Not-Teleportation werden sie allerdings getrennt. Während April ins Wasser plumpst und von einem Fremden, dessen Sprache sie nicht versteht, bewusstlos gerettet wird, erwacht Matyas mitten unter Drogensüchtigen. Derweil ist bei PAGAN der Teufel los. Die beiden Flüchtigen müssen unbedingt gefunden werden! Helena, die das zufällig mitbekommt, will den Freunden helfen. Doch wie soll sie das ganz alleine anstellen?
Nach dem Cliffhanger am Ende des 1. Bandes („Hexenrune“) verwundert es natürlich nicht, dass wir die Protagonistin genau in dieser aussichtslos erscheinenden Situation wiedertreffen. So rasant, wie der Vorgänger zu Ende ging, lässt es das Autorenduo Lady Grimoire von der 1. Zeile an weitergehen. Dieser Band widmet sich vollständig der Flucht der beiden Jugendlichen und dem, was daraufhin im Hauptquartier der PAGAN-Organisation passiert. Erwartungsgemäß wird die Situation in diesem Band noch nicht aufgelöst. Vielmehr endet dieser in einem erneuten Cliffhanger.
Die beiden (männlichen) Autoren erzählen ihr Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer wechselweise aus Sicht verschiedener Beteiligter, dabei jedoch stets in der 1. Person des jeweiligen Charakters. Der Stil wirkt dabei authentisch, die Protagonisten und deren Denkweise glaubhaft. Da will man nur schnellstmöglich mit Band 3 fortfahren. Zum Glück liegt das eBook schon auf meiner Festplatte!
Hinweis: Momentan ist das eBook anscheinend nicht lieferbar. Dazu, wieso das so ist beziehungsweise wann sich das ändert, liegen mir leider keine Informationen vor.

Fazit:
Mit Band 2 entwickelt sich die interessante und gut geschriebene Reihe in Richtung Urban-Fantasy-Thriller.

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