Mo Enders
Liga Lexis – 1 – Nachtschwarze Worte
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Zwischen den Zeilen verloren
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Klappentext:
Der Auftakt der neuen großen Buchwelten-Fantasy
Als die sechzehnjährige Annie erfährt, dass sie eine Migra ist – ein Wesen halb Mensch, halb Buchfigur –, verändert sich alles für sie: Nicht nur, dass sie ab jetzt auf Bookford Manor, einer geheimnisvollen Akademie an der irischen Küste, unterrichtet wird, nein, sie soll sogar lernen, in Buchwelten zu reisen. Doch in diesen gehen merkwürdige Dinge vor sich und versetzen die Migra in Aufruhr.
In der angespannten Lage wirft Annies Herkunft zusätzlich Rätsel auf, und ein warmer Empfang sieht anders aus. Plötzlich steht sie nicht nur einer Wand aus Misstrauen gegenüber, sondern auch unter der Aufsicht des ebenso gut aussehenden wie unausstehlichen Caspian de Vries. Aber als Caspian nach ihrem ersten gemeinsamen Ausflug in die Buchwelt verschwindet, kann nur Annie ihn retten. Und ihre Reise führt sie an Orte, an denen kein Migra je gewesen ist – in die Welt zwischen den Zeilen …
Rezension:
Die 16-jährige Annie lebt in Berlin. Sie weiß, dass sie als Baby adoptiert wurde, jedoch keine Einzelheiten dazu. Als plötzlich Männer auftauchen und behaupten, sie müsse unbedingt auf ein irisches Internat wechseln, und zwar sofort, wundert sie sich, dass ihre Adoptivmutter ohne zu zögern zustimmt. Dort angekommen erfährt Annie, dass sie genau genommen kein Mensch ist, sondern eine Migra, ein Wesen, das zwischen der realen Welt und Buchwelten reisen kann.
Mit „Liga Lexis“ und den Migra legt Mo Enders eine interessante Buchidee vor. Welcher Bücherfan hätte schließlich nicht schon davon geträumt, in die Welt seiner Lieblingsbücher reisen zu können? Und genau das können die Migra, um die es in diesem Mehrteiler geht. Dass ein junger Mensch überraschend erfährt, dass er gar kein normaler Mensch ist, dient spätestens seit Harry Potter in zahlreichen Jugend-Urban-Fantasy-Geschichten als Einstieg. Und obwohl dieser Handlungs-Start seitdem schon so oft benutzt wurde, funktioniert er immer wieder, so auch hier. Auch dass die junge Protagonistin nicht von allen mit offenen Armen empfangen wird und zunächst gar nicht den Grund für die Ablehnung erkennen kann, ist ein bekanntes Stilelement. Die Idee, eine Brücke zwischen realer Welt und der Handlungswelt aller jemals geschriebenen Bücher zu sein, ist (zumindest mir) jedoch gänzlich neu. Dabei kommt es natürlich zu diversen Verwicklungen, die nach Ende des 1. Bandes natürlich noch längst nicht alle gelöst werden konnten. Bereits der Prolog deutet eine Entwicklung an, die in der Handlung dieses Bandes noch gar nicht absehbar ist. Inhaltlich darf man äußerst gespannt sein, was sich in der Welt der Migra noch alles ergeben könnte.
Jetzt kommt allerdings eine bedauerliche Einschränkung des inhaltlichen Lobs. Soweit wäre dieses Buch nämlich ein 5-Sterne-Kandidat. Leider hält es die Autorin jedoch für notwendig, die Geschichte zu tote zu gentern. Ständig wird von Lernenden statt von Schülern, von Lehrenden statt von Lehrern oder von Hütenden statt von Hütern gesprochen. Dazu kommen Aufzählungen wie „Vampirinnen und Vampire“. Hält die Autorin ihre Leser wirklich für so begriffsstutzig, nicht aus dem Textzusammenhang zu erkennen, dass es unter den Schülern auch weibliche Schüler, unter den Lehrern auch weibliche Lehrer gibt? Diese Vergewaltigung der Sprache nimmt mir einen erheblichen Teil des Lesevergnügens und führt dazu, dass ich das Buch nur mit 3 Sternen bewerten kann.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, ihre Erlebnisse in Ich-Form zu berichten.
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Fazit:
Eine höchst interessante und innovative Handlungsidee wird hier leider durch sinnloses Gentern sprachlich zerstört.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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