Per Anhalter durch Südamerika

Morten Hübbe, Rochssare Neromand-Soma
Per Anhalter durch Südamerika

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Rundherum und mittendurch

Klappentext:
Eigentlich als Sprachreise nach Argentinien und Chile geplant, trampen Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma von den Gletschern Patagoniens bis an die karibischen Traumstrände Kolumbiens und Venezuelas. Sie treiben einen Monat mit Marktbooten den Amazonas hinunter, couchsurfen durch Studenten-WGs und teilen das Landleben der einfachen Bevölkerung, aber auch den Luxus in bewachten Wohnvierteln der Metropolen. Erst nach zwei Jahren und 246 Mitfahrgelegenheiten können sie sich von diesem fernen Kontinent lösen.

Rezension:
Ein Sprachurlaub soll es werden doch dann nimmt der Kontinent die beiden Autoren so gefangen, dass 2 ganze Jahre daraus werden. Gasthäuser und öffentliche Verkehrsmittel bilden dabei die Ausnahme, Couchsurfing und ausgestreckter Daumen die Regel. Natürlich kann ein Taschenbuch kaum ausreichen, die Erlebnisse von 24 Monaten detailliert zu schildern. So stellen die einzelnen Kapitel immer nur herausgepickte Episoden des Dauerabenteuers dar. Genau hier liegt jedoch auch eine Schwäche des Buches, denn dem Leser fehlen an manchen Stellen etwas die Zusammenhänge. Trotzdem erfährt er zahlreiche Details über den südamerikanischen Kontinent und das Leben dort, die hierzulande wohl den Wenigsten bekannt sind.
Die Autoren schildern ihre Erlebnisse beinahe durchgehend in der „Wir“-Form. Leider ist jedoch bei Vorkommnissen, die nur einen der Autoren betreffen, für den Leser meist nicht erkennbar, wer momentan gerade „Ich“ ist, was das emotionale Miterleben erschwert. Trotzdem kann das Buch allen geographisch Interessierten, die sich auch für Informationen abseits der üblichen Reiseführer-Schwerpunkte begeistern können, empfohlen werden.

Fazit:
Ein Reisebuch der etwas anderen Art, persönliche Erlebnisse ohne Anleitungen zum Nachmachen.

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Das 7-Tage-Business

Thomas Dahlmann
Das 7-Tage-Business: In 7 Tagen online Geld verdienen

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Der Countdown läuft

Klappentext:
Im Buch das 7-Tage-Business lernst du wie du innerhalb von 7 Tagen dein eigenes profitables Online-Business aufbaust und Geld online verdienst. In einem klaren 7-Schritte Fahrplan geht das Buch mit dir alle wichtigen Schritte durch. Zusätzlich erhältst du wertvolle Tipps zur richtigen geistigen Haltung und lernst aus Beispielen anderer erfolgreicher Gründer.

Rezension:
Ein Online-Business in nur 7 Tage aufbauen – und das soll funktionieren? Zumindest verspricht das der Autor, doch auch nach dem Lesen dieses Buches bleiben mir da erhebliche Zweifel. Der eigentliche Aufbau des Geschäfts mag in dieser Zeit zwar realisierbar sein, die Geschäftsidee sollte vorher aber schon ziemlich konkret vorhanden sein. Außerdem gibt der Autor Tipps, die ich (als juristischer Laie) für ziemlich bedenklich, zumindest aber moralisch fragwürdig halte (z.B. den Preis mal schnell um 20 % hochsetzen, um dann 20 % Rabatt anzubieten, Fake-Accounts anlegen, um sich selbst Referenzen zu geben). Das Interessanteste sind wohl die im Anhang aufgelisteten Erfolgsgeschichten (mehr oder weniger) bekannter Internetfirmen. Diesen Erfolg nachzuahmen erscheint allerdings unrealistisch.

Fazit:
Diese ‚Anleitung zum Geldverdienen‘ dürfte für die meisten Interessenten wohl reichlich unrealistisch sein.

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Afrika im Doppelpack

Peter Haas
Afrika im Doppelpack

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Mit Rucksack und Sohn durch Afrika

Klappentext:
Mit Fischern durch die Inselwelt der Suaheli Küste. Auf die Gipfel der nebelverhangenen Virunga-Vulkane. Lebensmüde Busfahrer in Tansania und besoffene Hexenmeister in Südafrika. Verspielte Gorillas, die Flucht vor einem Elefanten und Stockkämpfe im Okawango-Delta. Aber auch: Tod, Angst und Drogen. Zusammen mit seinem anfangs erst neunjährigen Sohn Michael begibt sich Peter Haas auf drei Reisen durch den schwarzen Kontinent. In Südafrika, Botswana, Tansania, Ruanda, Uganda und Kenia kommen die beiden Weltenbummler den Menschen Afrikas, aber vor allem auch einander unerwartet nah. Peter Haas ist ein Süchtiger. Sein Rauschmittel ist das Reisen. Der Zauber fremder Kulturen mit ihren Geheimnissen und Versprechungen, aber auch die Abgründe des Unmenschlichen locken ihn ein jedes Mal aufs Neue hinaus in die Welt. Als Papa mit Kind an der Hand und dem Überlebensnotwendigen auf dem Rücken durch afrikanische Erlebniswelten – seine ganz persönliche Liebeserklärung an das Reisen. Nicht zuletzt soll dieses Buch reiselustige Eltern dazu ermutigen, die gesicherten Ferienanlagen mit organisierter Kinderbetreuung einmal zu verlassen und gemeinsam mit ihren Kindern in unbekannte Gebiete vorzustoßen.

Rezension:
Als sein Sohn 9 ist, kommt Peter Haas erstmals der Gedanke, mit ihm nach Afrika zu reisen – und zwar nicht auf eine gut durchorganisierte Safari, wie sie jedes bessere Reisebüro anbietet. Nein, er will Afrika zusammen mit seinem Sohn als Rucksacktourist erkunden. Obwohl ihm alle Bekannten und Verwanden davon abraten – schließlich wäre das viel zu gefährlich und speziell für das Kind auch zu anstrengend –, setzt er seinen Plan in die Tat um. Zusammen erleben die beiden ein Afrika, wie es Pauschaltouristen wohl nie kennenlernen werden.
In diesem Buch schildert der Autor die Abenteuer von 3 Reisen, die er zusammen mit seinem Sohn unternahm, während letzterer zwischen 9 und 13 Jahren alt war. Dabei werden die Reisen – im Gegensatz zu manch anderem Reisebericht – nicht Tag für Tag abgehandelt, sondern es werden einzelne eindrucksvolle Unternehmungen gezielt herausgegriffen. Während das einerseits natürlich den Fokus auf die wirklich interessanten Begebenheiten konzentriert, würden andererseits an manchen Stellen kurze Überleitungen, wie die beiden Reisenden von einem Ort zum nächsten gelangten, die Reise für den Leser nachvollziehbarer machen. Neben den mehr oder weniger abenteuerlichen Erlebnissen rückt der Autor auch immer wieder die sich auf diesen Reisen vertiefende Vater-Sohn-Beziehung in den Mittelpunkt.

Fazit:
Für Leser, die Reiseberichte im traditionellen Stil statt Anleitungen zum Hinterherreisen mögen, ist dieses Buch einen Blick wert.

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Taschenbuch
eBook

Fettnäpfchenführer New York

Petrina Engelke
Fettnäpfchenführer New York

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Die Stadt aus einem anderen Blickwinkel

Klappentext:
Times Square, Empire State Building und Freiheitsstatue – oder Streetart, Achterbahn und Superheldenausstatter? Beide Dreiklänge sind typisch New York. Letzteren übersieht, wer in der Stadt nur eine Liste von Sehenswürdigkeiten abhakt. Wie aber geht er, der New Yorker Way of Life?
Da hängen »Diamant-gefunden«-Zettel am Schwarzen Brett, sabotieren Eichhörnchen die Finanzwelt und steigen klitschnasse Surfer in die U-Bahn. Es wird sich abgemüht, um die horrenden New Yorker Mieten zusammenzubekommen, und trotzdem großzügig Trinkgeld verteilt. Und zum Feierabend wird die herrlichste Aussicht auf eine unvergleichliche Skyline genossen.
In 35 Kapiteln lädt das Buch dazu ein, den Blick auch mal von den Wolkenkratzern abzuwenden und hinter ihnen zu entdecken, wie das Leben im Big Apple wirklich aussieht.

Rezension:
Wie leben die New Yorker eigentlich? Und wieso leben sie so? Dieser „Fettnäpfchenführer New York“ ist definitiv keiner der üblichen Reiseführer, in denen die touristischen Hotspots der Reihe nach abgearbeitet werden. Das merkt man schon alleine daran, dass beispielsweise die Freiheitsstatur nur ganz nebenbei mal kurz erwähnt wird. Dafür erfährt der Leser, wie New Yorker – alte und neue, arme und reiche – leben, erfährt Sachen, die in ‚richtigen‘ Reiseführern und TV-Dokus normalerweise nicht erwähnt werden. Wer hat schon mal von Bade- und Surfstränden in New York gehört, wer über das ‚Eichhörnchenproblem‘ der Stadt? Dabei wird auch die Seite jenseits der Hochglanz-Fremdenverkehrs-Broschüren nicht ausgelassen. Was in diesem Buch dagegen fehlt, sind die Reiseführer-typischen Schnellbahnpläne und Listen der Must-sees. Was der Leser allerdings auch vermissen wird, sind – entgegen des Titels – Hinweise auf die ortstypischen Fettnäpfchen, in die man als Tourist treten können.

Fazit:
Hier erfährt der Leser, wie New York ‚funktioniert‘, weniger was er als Tourist dort machen könnte oder (nicht) sollte.

Taschenbuch
eBook

Das britische Weihnachtsfest

Sarah Sofia Granborg, Liv Björklund
Das britische Weihnachtsfest

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Very British

Klappentext:
Das traditionelle britische Weihnachtsfest wird sowohl aus europäischer, als auch aus britischer Sicht geschildert.
Das Buch ist mit vielen Fotos sehr stimmungsvoll illustriert und enthält viele traditionelle Rezepte, die von Freunden und von Familienmitgliedern übernommen wurden. Darüber hinaus findet man die Texte der klassischen Weihnachtslieder, moderne und alte englischsprachige Gedichte und zwei Weihnachtsgeschichten (auf englisch und auf deutsch) in diesem umfassenden Hausbuch. Denn eins ist sicher – Weihnachten auf den britischen Inseln ist ganz anders als bei uns!

Rezension:
Die beiden Autorinnen stellen dem Leser die britische Weihnachtskultur in ihren unterschiedlichen Aspekten vor – mal ernsthaft und mal mit einem Augenzwinkern. Das reicht vom traditionellen Ablauf eines familiären Weihnachtsfestes über eine große Auswahl mehr oder weniger traditioneller Rezepte zur Weihnachtszeit bis hin zu Weihnachtsgedichten, -liedern und -geschichten. Auch wenn der Teil mit den Liedern und Gedichten nach meinem Geschmack etwas kürzer hätte ausfallen können, gewinnt man mit diesem eBüchlein doch einen Überblick über das britische Weihnachtsfest. Und vielleicht hat der ein oder andere ja auch Lust, die Rezepte mal auszuprobieren …

Fazit:
Wer sich für die britische Kultur interessiert, findet hier einen umfassenden Überblick über die dortigen Weihnachtsbräuche.

eBook

Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart

Frank Fabian
Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart

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Geheime Geheimnisse

Klappentext:
Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart
Die Fortsetzung der Reihe „Die Größten Lügen der Geschichte“ (Band II)
Der zweite Band bietet Einblick in diese Geheimgesellschaften: Tempelritter . Assassinen . Opus Dei . Jesuiten . Rosenkreuzer . Illuminaten . Freimaurer . Hitlers Geheimbünde
Kein Thema ist aufregender und spannender als das Thema Geheimbünde. Es lässt uns ahnen, wie viel uns bislang vorenthalten wurde – Fakten und Tatsachen, über die wir eigentlich Bescheid wissen müssten. Fest steht: Über Geheimgesellschaften und Geheimbünde wurde bis heute zu selten oder nie die Wahrheit gesagt. Das erfahren Sie in diesem Buch: – Was über die Freimaurerei unbekannt ist – Welches die drei Geheimnisse der Tempelritter waren – Was den Aufstieg und den Fall von Geheimbünden bewirkt – Was die unerhörten Manipulations-Methoden des Mörder- und Geheimbundes der Assassinen waren – Worin die Macht der geheimen Bruderschaften der Jesuiten und Opus Dei besteht – Wer die Hintermänner der amerikanischen Revolution waren – Worin die Geheimnisse des mysteriösen Grafen von Saint Germain bestanden – Mit welchen Methoden die Rosenkreuzer einen König manipulierten – Wie die Verschwörung der Illuminaten ablief – Was über Hitlers Geheimbündelei nicht bekannt ist – Wie die Freimaurerloge P2 beinahe einen ganzen Staat einkassierte – Welche 13 Charakteristiken uns Geheimbünde sofort verstehen lassen – Welche Geheimgesellschaften auch heute noch hinter den Kulissen die Strippen ziehen Fragen über Fragen ranken sich um Geheimbünde und Geheimgesellschaften. Aber zu vieles befindet sich im Dunkeln und wurde nie aufgedeckt. Diesem Umstand hilft dieses Buch ab.

Rezension:
Geheimbünde sind natürlich immer wieder ein publikumswirksames Thema – egal ob in Buchform oder als Fernseh-Doku. Und weil alle (oder zumindest sehr viele) neugierig sind, findet ein solches Buch natürlich seine Leser. Wer will nicht mehr Geheimnisse erfahren? Wie der Autor Frank Fabian – der im Buch ohne nähere Erläuterung immer wieder von „wir“ spricht – selbst vorweg schickt, ist das Hauptproblem mit derartigen Geheimgesellschaften, dass die Details eben geheim sind. Soweit logisch. Aber anscheinend hat er ja doch bisher geheime Erkenntnisse gewonnen. Sonst könnte er dieses Buch ja nicht schreiben. Oder?
Man kann es nicht abstreiten; das Buch liest sich interessant und bietet an manchen Stellen Überraschendes. Wenn man sich beim Lesen allerdings die Mühe macht mitzudenken, fällt einem doch auf, dass man einige der Informationen auch schon in der einen oder anderen TV-Doku zum Thema gehört hat. Andere ‚Enthüllungen‘ kann man genau genommen nicht als solche ansehen. Im Kapitel über den Grafen von Saint Germain besteht das ‚neue Wissen‘ beispielsweise nicht in neuen Informationen, sondern lediglich in logischen Schlussfolgerungen aus den bekannten. Und obwohl der Autor wiederholt warnt, nicht auf Verschwörungstheorien hereinzufallen, bietet er seinem Leser viele Informationen ohne jede nachprüfbare Quellenangabe an. Wie sollte dieser also entscheiden, ob das Gesagt mehr als eine weitere Verschwörungstheorie ist?
Auch wenn die Lektüre dieses Buches – wie bereits gesagt – durchaus interessant ist, bietet es unterm Strich doch nur wenige wirklich neue Erkenntnisse. Prinzipiell neue Forschungsergebnisse sind bei den meisten der behandelten Fälle wohl auch in Zukunft kaum zu erwarten.

Fazit:
Diese Zusammenstellung des Wissens über diverse Geheimbünde kann nur wenige Neuheiten bieten.

Taschenbuch
eBook

Bestseller!

Elmar Weixlbaumer, Monika B. Paitl
Bestseller!

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Mach dein Buch zum Bestseller!

Klappentext und Verlagsinfo:
Buch-Marketing beginnt bevor eine Zeile geschrieben wurde.
Und wenn das Buch erschienen ist, fängt die Arbeit für Autorinnen und Autoren erst richtig an!
Dieses Buch befasst sich u.a. mit den Erwartungen und der Realität des Buchmarkts, mit Konzeption, Titelfindung, Verlagssuche und der PR in allen Phasen eines Buchzyklus. Bekannte Bestseller-Autoren unterstützen mit Tipps, wie Autoren ihr Buch pushen können.

Jeder Autor kann Bestseller-Autor werden. Er muss nur die Spielregeln des Marktes kennen und die Mechanismen funktionierender Vermarktung verstehen.
Draußen warten 100 Millionen deutschsprachige Menschen. Genug, um noch einen Bestseller zu vermarkten. Doch wie kommt man zur Aufmerksamkeit der Leser? Ob als Self-Publisher, BoD-Autor oder Verlagsautor: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Schriftsteller, ihr Buch zum Leser zu bringen.
Wie das geht verraten Bestsellerautoren, die es geschafft haben: Eva Rossmann, Edgar Geffroy, Herman Scherer, Katrin Zita, das Duo Aliloski/Laurent (Hundebücher), Elisabeth Hermann und Gaby Hauptmann zeigen wie es geht.
Dazu gibt das Autorenduo, Verlagsleiter und PR-Profi, ihr Insiderwissen preis. Lernen Sie von den Profis!

Rezension:
Es ist nicht gerade wenig, was die beiden Autoren dieses Ratgebers versprechen. Und jeder, der ein Buch veröffentlicht, möchte dieses natürlich gut verkaufen. Sollte deshalb jeder (angehende) Autor dieses Buch kaufen? Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn zunächst muss man schon den obigen Marketingtext relativieren. Obwohl in diesem ausdrücklich auch Selfpublisher und Autoren, die über BoD-Anbieter veröffentlichen, angesprochen werden, wird im Buch vor diesen beiden Möglichkeiten lediglich gewarnt. Die ausdrückliche Empfehlung lautet, immer über einen – möglichst etablierten – Verlag zu veröffentlichen. Was bekanntlich nicht ganz einfach ist. Trotzdem findet sich ein umfangreiches Kapitel über das Finden eines guten Titels, in dem wiederum darauf hingewiesen wird, dass die Titelwahl gewöhnlich durch den Verlag erfolgt. Was man durchaus als widersprüchlich ansehen könnte.
Allerdings gibt es natürlich nicht nur Negatives über diesen Ratgeber zu berichten. Vor allem die Hintergrundinformationen über die Methoden zur Bestseller-Ermittlung und zum Verlagswesen dürften für viele neu und interessant sein. Auch die diversen Ratschläge zu Vermarktungsstrategien können für Autoren durchaus nützlich sein, wobei man in dieser Hinsicht leider einschränken muss, dass sich viele dieser Tipps vorzugsweise oder sogar ausschließlich auf die Vermarktung von Sachbüchern (und deren Autoren) bezieht. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass sich der (Sachbuch-)Autor als Fachmann auf seinem Gebiet etablieren muss.
Somit muss man zusammenfassend feststellen, dass „Bestseller!“ dem Leser zwar viele wertvolle Hintergrundinfos zu Buchmarkt und Verlagswesen liefert, die empfohlenen Vermarktungsstrategien für Belletristikautoren jedoch nur von eingeschränktem Wert sind.

Fazit:
Der Vermarktungsratgeber „Bestseller!“ empfiehlt sich primär für Sachbuchautoren und solche, die es werden wollen

Hardcover
eBook

With Love, Mary Sue – Das Phänomen Fanfiction

Stefanie Zurek, Bettina Petrik
With Love, Mary Sue – Das Phänomen Fanfiction

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Die Kultur der FanFiction

Klappentext:
Es gibt eine Welt, da lebt Professor Snape glücklich verheiratet mit Lily Potter, Thorin Eichenschild ist nie gestorben, und Anakin Skywalker hat sich nie auf die böse Seite der Macht geschlagen. Eine Welt, wo Sherlock Holmes zusammen mit einem geheimnisvollen Timelord merkwürdige Fälle untersucht, Dean Winchester mit der Crew der Serenity fliegt und Loki und Thor mehr als nur Brüder sind.
Fanfiction, argumentieren manche, gab es schon immer. Schließlich bedienten sich nicht wenige große Autoren an populären Stoffen und verpassten ihnen ein neues Gewand. Andere hingegen sehen Fanfiction kritisch und werfen den Autoren vor, die Ideen anderer zu verfremden.
Und es soll vorkommen, dass das Schreiben von Fanfiction zum Durchbruch verhilft, wie u.a. „Shades of Grey“ zuletzt bewies.
Aber was ist Fanfiction wirklich? Aus welchem Bedürfnis entsteht sie, und wie weit zurück geht das Phänomen? Welche Genres gibt es, und was sollte man als Fanfiction-Neuling auf jeden Fall wissen, bevor man sich in die zahllosen Archive stürzt?
Bettina Petrik und Stefanie Zurek nehmen Sie mit auf eine turbulente, augenöffnende, manchmal aufwühlende, aber immer emotionale Reise durch die großartige Welt der Fanfiction.
Sie werden Ihren Augen nicht trauen.

Rezension:
Jeder, der schon einmal eine FanFiction gelesen oder vielleicht sogar selbst verfasst hat, ist den Besonderheiten dieses Literaturzweigs – wenn man es so nennen kann – begegnet. Aber nur Wenigen ist wohl die enorme Bandbreite sowohl in inhaltlicher Hinsicht als auch in den Hintergründen bewusst. Für jeden, der an (mindestens) einem der großen Fandoms interessiert ist, dürfte es demzufolge interessant sein, mehr über dieses Phänomen zu erfahren. Deshalb kann man durchaus davon ausgehen, dass der vorliegende Versuch der beiden (selbst FanFiction-erfahrenen) Autorinnen, die FanFiction-Szene allumfassend zu beleuchten, eine Marktlücke trifft.
Leider ist das Ergebnis nicht ganz so gelungen, wie man es bei diesem Thema erhoffen könnte. Während die durchaus interessante Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung eher (zu) kurz gehalten wird, kehrt der Text alle paar Seiten zur rechtlichen Frage zurück – um immer aufs neue zum Ergebnis zu kommen, dass diese nicht wirklich geklärt ist. Verschiedene FanFiction-Archive im Internet werden sehr ausführlich vorgestellt, was teilweise so sehr ins Detail geht, dass die Menüstruktur des Archivs Punkt für Punkt abgehandelt wird. Ob das dem Leser wirklich hilft, „das Phänomen Fanfiction“ zu verstehen, sei dahingestellt. Ergänzt wird das alles durch Meinungen verschiedener Prominenter – naheliegenderweise überwiegend Autoren – zum Thema und zahlreiche Kommentare FanFiction-Begeisterter.
Eine stärkere Konzentration auf die Entwicklung der FanFiction-Kultur hätte diesem Buch zweifellos gutgetan.

Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Weitläufigkeit der FanFiction-Kultur, der leider oft zu Randthemen abschweift.

Taschenbuch
eBook