Kaspar – Das Geheimnis von Eduan

Dan Gronie
Kaspar – Das Geheimnis von Eduan

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Der Kampf gegen Drawen

Klappentext:
Der zwölfjährige Sebastian Kaspar Addams und seine Freunde befinden sich in der Anderen-Welt. Zusammen mit dem Zauberer Balthasar sind sie auf der Suche nach den goldenen Drachentränen, mit deren Magie der schwarzmagische Zauberer Drawen ein für alle Mal besiegt werden kann. Der Weg führt sie nach Eduan. Von dort macht Kaspar sich auf den Weg zur sagenumwobenen weißen Stadt Ednu, um die Geisterwesen von ihrem Fluch zu erlösen …

Rezension:
Kaspar, der eigentlich Sebastian Kaspar heißt, ist zusammen mit seinen Freunden Niko, Lars und Juana zu Besuch beim Zauberer Balthasar in der Anderen-Welt. Ihr Ziel ist es, den bösen Zauberer Drawen, der vorübergehend in die Zwischenwelt verbannt ist, endgültig zu besiegen. Doch zunächst müssen sie sich erst mal um den Todbringer kümmern, der eine ganze Stadt bedroht. Die Wege sind jedoch weit, und da ist es günstig, über einen zahmen Drachen als Transportmittel zu verfügen, eine Fortbewegungsart, die nicht bei allen auf große Begeisterung stößt.
„Das Geheimnis von Eduan“ ist bereits der 3. Band der „Kaspar“-Reihe. Da rächt es sich natürlich, wenn man die Vorgänger nicht kennt, und es fällt anfangs nicht leicht, die Zusammenhänge zu verstehen. Doch das kann man dem Buch natürlich nicht vorwerfen. Wenn sich der Leser in die Handlung hineingefunden hat (oder er – noch besser – die vorherigen Bände kennt), wird ihm in Dan Gronies Jugend-Fantasy eine spannende Handlung geboten. Lediglich die Dialoge, besonders längere, erscheinen teilweise etwas ‚zäh‘, wie folgendes Zitat verdeutlicht:

„Wo ist Nox?“, fragte Juana.
„Er ist draußen bei Numba“, antwortete Balthasat.
Lars stand schweigend auf und ging zur Tür.
„Wo willst du denn hin?“, fragte Niko.
„Ich will mich waschen“, antwortete Lars.
„Was? Da draußen?“, fragte Niko verstört.
„Ja, natürlich da draußen“, sagte Lars.
„Es ist bitterkalt“, schüttelte Niko den Kopf.

„Seit wann ist denn da ein Bad?“, staunte Niko.
„Seit dieser Nacht“, antwortete Balthasar. „Nox hat es extra für euch gebaut“, erklärte Balthasar.

Derartige Dialog-Szenen hätten eine gründliche Überarbeitung verdient, um dem Niveau der sonstigen Handlung gerecht zu werden. Leser, die über diese Schwäche hinwegsehen können, bekommen mit diesem Buch (und vermutlich der kompletten Reihe) jedoch ein altersgerecht verfasstes Fantasy-Abenteuer geboten, das bei jungen und junggebliebenen Genre-Fans durchaus Gefallen finden dürfte.

Fazit:
„Kaspar – Das Geheimnis von Eduan“ ist ein interessantes Jugend-Fantasy-Abenteuer mit leider eher schwachen Dialogen.

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